Es mag sein, dass ich da etwas zu besorgt bin. Aber nachdem in allen
Reiseführern undauch von denen die schon dort waren, vor Diebstählen
und Autoaufbrüchen in Südfrankreich gewarnt wird, überlegen wir
ernsthaft, unseren Urlaub nciht wie geplant dort zu verbringen.
Ratschläge wie "Lassen sie nichts im Auto" helfen uns nämlich nicht
weiter, weil irgendwohin muss der ganze Krempel und dass das Zeuch nix
wert ist, wissen ja nur wir. Auch können wir schlecht unser fest
eingebautes Navi ausbauen oder sonst den Anschein erwecken, dass ein
zwei Jahre alter Touran nix wert ist. Auch ist ein alter Wohnwagen ist
nicht Fort Nox ... Fragen über Fragen.
Meine Bitte: Hat jemand positive oder negative Erfahrungen über
Camping und den Besuch von Städten mittels Auto (Stichwort "Parken")
in Südfrankreich und kann uns damit bei der Entscheidungsfindung
helfen? Dann bitte posten!
Im voraus schon mal lieben Dank
Christoph Breit
>Meine Bitte: Hat jemand positive oder negative Erfahrungen über
>Camping und den Besuch von Städten mittels Auto (Stichwort "Parken")
>in Südfrankreich und kann uns damit bei der Entscheidungsfindung
>helfen?
Als ich mit meinen Eltern im T3 verreiste, wurde uns genau zwei Mal in
etwa 15 Jahren das Wohnmobil aufgeknackt.
Und zwar binnen 24 Stunden, heute in Nimes, morgen in Arles, dort auf
dem Parkplatz einer sehr grossen Polizeiwache.
Geklaut wurde nix, nur durchwuehlt bzw. das Schloss und der Tuergriff
der Schiebetuer zerstoert.
>Im voraus schon mal lieben Dank
>Christoph Breit
Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/Mémorable par la campagne contre les Russes/
Sous le préfectura de Jules Doazan."
"Vu et approuvé par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."
Übrtigens soll es auch Touristen geben, die aus Italien, der Tschechei, aus
Polen oder Russland ohne ihr Auto heimgereist seien.
Gruss
Und schöne Reise
Daniel
"Christoph Breit" <ch...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:ebb8b193-a841-4afa...@s13g2000prd.googlegroups.com...
"Christoph Breit" <ch...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:ebb8b193-a841-4afa...@s13g2000prd.googlegroups.com...
Wer natürlich auf Autobahnplätzen übernachtet ist selber schuld.
Ich kann es nicht mehr hören, in D oder CH oder AT oder S oder oder oder
ist es auch nicht viel besser. Wenn ich natürlich die Handtasche mit
Handy und Geldbeutel über Nacht auf dem Beifahrersitz lasse ist die
Wahrscheinlichkeit, dass sie am nächsten morgen weg ist, besonders auf
viel besuchten Plätzen, groß.
Hartmut
Christoph Breit schrieb:
A. Mueller-Witt schrieb:
> Bin seit dreissig Jahren (fast) regelmaessig in Suedfrankreich
> gewesen - mit Billigautos und teuren, mit und ohne Wohnwagen. Von
> der Cote d'Azure bis nach Spanien, vom Massive Central bis
> Biarritz. Noch NIE (*holzklopf*) habe ich irgendwo ein Problem mit
> Diebstahl oder Aufbruch gehabt.
Bei uns sind es "nur" 14 Jahre mit dem Womo, aber auch wir hatten Gott
sei Dank noch keinen Womo-Einbruch - was sich aber natürlich morgen
bereits ändern kann!
> um Zigeuner immer einen großen
> Bogen gemacht.
Dafür hatten wir mit "denen" schon einen netten Small Talk -
Sprachprobleme waren da das größte Hindernis.
> Gruebel nicht so viel, mach dir lieber einen schönen
> Urlaub. Muss ja nicht gleich schief gehen.
Full Ack!
Roland
Daniel Beck schrieb:
> alles immer gut abschliessen und das Auto nur in der Tiefgarage
> parkieren ( dies bisher ohne Probleme, sogar in Marseille, St.
> Rafael oder Cannes). Vielleicht bin ich einfach bekloppt?
Auf diese Frage will ich wirklich nicht direkt antworten ;-) , aber
uns wurde anno 1976 im "sicheren Skandinavien" in Stockholm genau in
einer Tiefgarage das Auto aufgebrochen (Schaden außer einer
zerschnittenen Fensterdichtung de facto Null).
> Übrtigens soll es auch Touristen geben, die aus Italien, der
> Tschechei, aus Polen oder Russland ohne ihr Auto heimgereist seien.
...oder die zu Hause in der Früh plötzlich kein Auto mehr hatten...
;-)
Roland
Christoph Breit schrieb:
> Auch ist ein alter Wohnwagen
> ist nicht Fort Nox ... Fragen über Fragen.
Vorweg: laßt euch nicht von euren Urlaubsplänen abhalten!
Wenn man diese Einbrüche genauer hinterfragt, so werden (behaupte ich
nun einmal) der Großteil der Geschädigten beim Ubernachten auf dem
Autobahnrastplatz "besucht" - fällt bei mir in die Kategorie SS
(selber schuld). Auch wenn es kein Campingplatz sein soll, einfach von
der Autobahn herunter und 5 oder 10 km ins Hinterland fahren, das ist
für die bösen Einbrecher viel zu aufwendig, nach dir zu suchen.
Zweites Problem: das Einkaufen.
Schaltet auch hier euren gesunden Hausverstand ein, achtet auf die
Umgebung und fahrt im Zweifelsfall weiter. Sollte es wirklich keine
Alternative geben, kann ja auch einer im Womo/Wowa bleiben. Bei uns
ist das kein Problem, da man unseren Vater ohnehin kaum in ein
Geschäft bringt, er bleibt daher gerne im Womo. Da kann man dann bevor
man endgültig vom Auto weggeht mehr oder weniger demonstrativ nochmals
die Türe aufmachen und noch etwas hinein fragen. Nach der (durchaus
hörbaren) Antwort wird genauso demonstrativ die Türe _nicht_
zugesperrt. Für potentielle "Kunden" duchaus ein Zeichen "lieber
nicht"!
> Besuch von Städten mittels Auto (Stichwort "Parken")
Womo/Auto auf gebührenpflichtigen Parkplätzen - gerne auch mit
Wächter - abstellen, auch wenn man damit wissentlich wie in Süditalien
die Mafia oder andere Organisationen sponsert - nur, bei denen gibt es
noch so etwas wie einen Ehrenkodex!
> und kann uns damit bei der Entscheidungsfindung
> helfen? Dann bitte posten!
Ganz einfach: auf nach Südfrankreich! ;-)
Roland
wie hier schon von Vielen richtig geschrieben, kann überall
eingebrochen/geklaut werden.
Bei mir zuletzt WoWa-Kotflügelspiegel (heißen die Teile so???) in Hamburg,
als ich vor dem Haus eines Freundes parkte und im angehängten WoWa schlief...
Nun, das war nicht so schlimm, ich hatte Ersatzspiegel dabei und wollte für
das direkt danach folgende neue Auto sowieso passende Emuks kaufen.
Ich bin auch schon viele Male durch Frankreich gefahren (mitten durch und
entlang der Küsten) und hatte bisher keine Probleme.
Daher gelten meine Zeilen für alle Reiseziele:
Stellen, denen ich auch daheim nicht trauen würde (zu einsam, erkennbar
ungünstiges Millieu, ...) meide ich einfach.
Wenn ich mit dem Auto ohne WoWa z.B. auf einen ruhigeren Parkplatz am Strand
fahre, räume ich den Wagen leer (die Sachen bleiben im WoWa auf dem
Campingplatz), lasse das leere Handschuhfach offen, öffne die
Kofferraumabdeckung und zeige so, daß nichts im Wagen ist, ein Einbruch nicht
lohnt.
Gegen den Diebstahl des ganzen Wagens gibts neben Wegfahrsperre und
Alarmanlage noch die altmodische Lenkradkralle.
All das bedeutet keine absolute Sicherheit, macht den Wagen aber
unattraktiver.
Gehts nur in den Supermarkt, mache ich mir weniger Gedanken, denn auf dem
Parkplatz ist meist viel Betrieb - und hinten im Wagen sitzt Alex, mein Hund.
;-)
Der wachsame Hund ist auch der Grund, warum ich auf Urlaubstouren auch mal
auf Rastplätzen oder Autohöfen übernachte (aber nicht auf kleinen,
unbeleuchteten Parkplätzen). Dabei ist der WoWa aber gegen zu schnelles
Abkuppeln mit einem AHK-Schloß am Pkw gesichert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Absolute sicherheit gibts nirgends. Südfrankreich
ist schön. Also hinfahren und einfach etwas vernünftig sein.
Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub,
Jürgen
>Es mag sein, dass ich da etwas zu besorgt bin. Aber nachdem in allen
>Reiseführern undauch von denen die schon dort waren, vor Diebstählen
>und Autoaufbrüchen in Südfrankreich gewarnt wird, überlegen wir
>ernsthaft, unseren Urlaub nciht wie geplant dort zu verbringen.
>Ratschläge wie "Lassen sie nichts im Auto" helfen uns nämlich nicht
Bei mir ist im Mai 2000 auf einen Autobahnparkplatz nahe Lyon
eingebrochen worden.
Daher fahre ich nur noch Autos mit Tresor
Meinen alten Citroen Jumper
http://notebook.pege.org/2002/tresor.htm
Mein Seat Alhambra
http://auto.pege.org/sharan-galaxy-alhambra-camping/tresor.htm
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
hallo Christoph,
ich muss jetzt auch mal meinen (WoMo)Senf dazu geben:
>Versammelter Sachverstand!
>
>Es mag sein, dass ich da etwas zu besorgt bin. Aber nachdem in allen
>Reiseführern undauch von denen die schon dort waren, vor Diebstählen
>und Autoaufbrüchen in Südfrankreich gewarnt wird, überlegen wir
>ernsthaft, unseren Urlaub nciht wie geplant dort zu verbringen.
>
Es nützt dir wahrscheinlich nichts, wenn die einen versichern, dass sie noch
nie bestohlen wurden (so wie ich), und die anderen schon mehrfach ...
Ich will auch nicht behaupten, dass die SS sind (siehe RM-Selbst schuld)
Ich glaube, das entscheidende ist doch Plätze zu vermeiden, wo viel los ist
- das sind eben auch Magneten für Banden...
Ich parke in SüdF. genau wie in Italien und eben auch D. nur an Plätzen, wo
ich das Gefühl habe, da ist es relativ ruhig - in I. fragen wir schon auch
mal Einheimer, was sie uns empfehlen würden
Ich stelle mich nicht in eine Nebenstrasse einer großen Fußgängerzone, und
auch nicht im Pulk auf Großparkplätze
Wir übernachten in kleinen Orten (auch schon mal am gut beleuchteten
Friedhof ;-) - auf Klosterparkplätzen (auch ;-) - bei Stadtbesuchen wird
dann halt mal ein längerer Anmarsch inKauf genommen - wir sind ja im Urlaub.
achja - 2 Hundebestien haben wir auch, die manchmal im WoMo bleiben -
unüberhörbar; ich weiss bloß nicht, was die im Falle eines Einbruchs machen
würden ...
Also, fahr nach Südfrankreich, meide Großparkplätze am Hafen usw...
und genieße den Urlaub - Gaswarner braucht man nur auf AB-Parkplätzen!
ciao Günther
> Versammelter Sachverstand!
>
> Es mag sein, dass ich da etwas zu besorgt bin. Aber nachdem in allen
> .............
> Christoph Breit
Hallo,
wir fahren seit 1983 oft mehrmals im Jahr nach Südfrankreich da kommen so
um die 30 Besuche zusammen.
Nun gleich das Negative. Das Erstemal wurde mir mein PKW(wir waren damals
noch mit dem WOWA unterwegs) in Reims aufgebrochen. Wir waren selber
schuld!
Bevor wir weggingen gab es ungefär folgendes Gespräch :
Sollen wir die Videokamera mitnehmen? Ach ja (Kamera raus) oder lieber doch
nicht? (Kamera wieder ins Auto) so ging das ungefähr dreimal hin und her.
Sollte man nicht tun *grins*
Das zweitemal während eines kleinen Unwetters auf dem Parkplatz eines
Einkaufsmarktes.
Wie wir erfahren haben, kamen zu dem Zeitpunkt italienische Banden um die
Fahrzeuge aufzubrechen. Am nächsten Tag waren Sicherheitsleute auf dem
Parkplatz unterwegs Wo gäbe es das bei uns??
Wir waren auch so „leichtsinnig“ auf Rastplätzen z.B. in der Nähe von Lyon
zu übernachten. Allerdings nicht auf den schönen ruhigen WOMO-Plätzen
sondern mitten zwischen den LKW’s.
Da ist immer was los und die bösen Buben haben es nicht so einfach.
Allerdings haben wir uns ein paar Kleinigkeiten angewöhnt.
So wird beim Verlassen des WOMO deutlich sichtbar der Geldbeutel, die
Schlüssel u.s.w. eingesteckt. Die Kamera wird getestet und ebenfalls sehr
umständlich verwahrt. Oder anders gesagt, wir wollen etwaigen Beobachtern
signalisieren, dass wir alles wichtige dabei haben.
Von einem Freund habe ich gehört, dass er immer eine Märchenkassette laufen
läst.
Also lasst euch den Urlaub in Südfrankreich nicht verderben, es wäre schade
um das tolle Land und die vielen lieben Menschen.
Einfach etwas vorsichtig sein, genau wie auch bei uns.
Auch bei uns in einer Kleinstadt werden Autos aufgebrochen.
--
MfG
Gerhard
_________________________________________
>Am Mon, 25 Feb 2008 10:52:15 -0800 (PST) schrieb Christoph Breit:
>
>> Versammelter Sachverstand!
>>
>> Es mag sein, dass ich da etwas zu besorgt bin. Aber nachdem in allen
>> .............
>> Christoph Breit
>Hallo,
>
>wir fahren seit 1983 oft mehrmals im Jahr nach Südfrankreich da kommen so
>um die 30 Besuche zusammen.
>
>Nun gleich das Negative. Das Erstemal wurde mir mein PKW(wir waren damals
>noch mit dem WOWA unterwegs) in Reims aufgebrochen. Wir waren selber
>schuld!
>Bevor wir weggingen gab es ungefär folgendes Gespräch :
>
>Sollen wir die Videokamera mitnehmen? Ach ja (Kamera raus) oder lieber doch
>nicht? (Kamera wieder ins Auto) so ging das ungefähr dreimal hin und her.
>Sollte man nicht tun *grins*
>
>Das zweitemal während eines kleinen Unwetters auf dem Parkplatz eines
>Einkaufsmarktes.
>
>Wie wir erfahren haben, kamen zu dem Zeitpunkt italienische Banden um die
>Fahrzeuge aufzubrechen. Am nächsten Tag waren Sicherheitsleute auf dem
>Parkplatz unterwegs Wo gäbe es das bei uns??
>
>Wir waren auch so ¥leichtsinnig´ auf Rastplätzen z.B. in der Nähe von Lyon
>zu übernachten. Allerdings nicht auf den schönen ruhigen WOMO-Plätzen
>sondern mitten zwischen den LKWÿs.
>Da ist immer was los und die bösen Buben haben es nicht so einfach.
>
>Allerdings haben wir uns ein paar Kleinigkeiten angewöhnt.
>So wird beim Verlassen des WOMO deutlich sichtbar der Geldbeutel, die
>Schlüssel u.s.w. eingesteckt. Die Kamera wird getestet und ebenfalls sehr
>umständlich verwahrt. Oder anders gesagt, wir wollen etwaigen Beobachtern
>signalisieren, dass wir alles wichtige dabei haben.
>
>Von einem Freund habe ich gehört, dass er immer eine Märchenkassette laufen
>läst.
>
>Also lasst euch den Urlaub in Südfrankreich nicht verderben, es wäre schade
>um das tolle Land und die vielen lieben Menschen.
>
>Einfach etwas vorsichtig sein, genau wie auch bei uns.
>
>Auch bei uns in einer Kleinstadt werden Autos aufgebrochen.
Wir hatten auch schon 3 x Besuch in Südfrankreich, allerdings immer
nur nachts auf Rastplätzen, sowohl zwischen LKWs als auch zwischen
anderen WoMos. Allerdings wurde uns nichts geklaut, weil wir früher
im VW-Westfalia die vorderen Türen mit einem Stahlseil straff
verbunden hatten, jetzt bei unserem VW LT-Westfalia ebenso. Leider
waren dann immer die Schlösser der Beifahrertüren und die
LT-Schiebetür auszuwecheln.
Wir versuchen daher seit Jahren beim Reisen, wenn's nur eben geht,
nicht auf der Autobahn, sondern auf nahen Campingplätzen oder
Bauernhöfen zu übernachten. Am Meer und auf CP's hatten wir noch nie
Verluste.
Übrigens ist uns nie etwas Ähnliches in anderen südlichen Ländern
passiert.
Herbert