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Dachreinigung WOMO

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Andreas Scholz

unread,
Jan 8, 2000, 3:00:00 AM1/8/00
to
Hallo Camper,

nach 18 Jahren Kastenwagenerfahrung hab ich mir vor 2 Jahren einen
Dethleffs Globetrotter A 522, Bj. 1994 zugelegt und bin davon
begeistert.

Zum Thema: Bisher hab ich den Wagen immer durch die LKW-Waschanlage
gefahren. Ging bisher eigentlich gut, oder gibt es da andere
Erfahrungen?

Das Dach setzt allerdings rund um die Dachluken Grünspan an, den ich in
der Waschanlage so nicht wegkriege. Eigentlich wäre da ja Handarbeit
angesagt. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Dach meines WOMOS
begehbar ist. Dachreling, Trittbleche oder ähnliches sind nicht
vorhanden.

Hat da jemand Erfahrungen mit? Wie sieht es denn generell mit der
Dichtheit oder anderen Schwachstellen bei den Dethleffs-Womos aus?

Danke schonmal für Tips und Erfahrungen
Andreas Scholz


Klaus Rohrssen

unread,
Jan 8, 2000, 3:00:00 AM1/8/00
to
Moin Andreas,

"Andreas Scholz" <Andreas...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3877825D...@t-online.de...

> nach 18 Jahren Kastenwagenerfahrung

GFK-Dach ? Ist das denn trittfest ? Meines ist auch grün :-))

> Das Dach setzt allerdings rund um die Dachluken Grünspan an, den ich in
> der Waschanlage so nicht wegkriege. Eigentlich wäre da ja Handarbeit
> angesagt. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Dach meines WOMOS
> begehbar ist. Dachreling, Trittbleche oder ähnliches sind nicht
> vorhanden.

Leg ein paar Bohlen drauf, wenn Du die nicht hast, halt eine Leiter, ist
aber etwas unbequem. Wir trittsicher das Dach an welchen Stellen ist, kann
ich Dir auch nicht sagen. Ich bin 1991 mal in Verona im Schlafanzug um 23:50
nach einem bösen Knall darauf herumgelaufen , nein nicht ich hatte den Knall
oder vielleicht doch, aber mitten in der Nacht ist das weniger schön, wenn
man im Alkoven pennt. Also, war auch ein 522er ohne Bleche und ich bin nicht
durchgetreten ( > 100kg), aber ob ich's nochmal machen würde .... ?

mfg

K.R.

Ach ja, der Knall war ein großer Tannenzapfen :-))


Helmut Breidenbach

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
Hallo Andreas !

> Hallo Camper,
>
> nach 18 Jahren Kastenwagenerfahrung hab ich mir vor 2 Jahren einen
> Dethleffs Globetrotter A 522, Bj. 1994 zugelegt und bin davon
> begeistert.
>
> Zum Thema: Bisher hab ich den Wagen immer durch die LKW-Waschanlage
> gefahren. Ging bisher eigentlich gut, oder gibt es da andere
> Erfahrungen?

Damit habe ich bisher keinerlei Erfahrung; ich reinige mein Womo
(Globetrotter A 641 Bj.1993) immer "manuell" mit Hilfe eines
Motorradreinigers - geht sehr leicht und kostet nicht viel

>... Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Dach meines WOMOS
> begehbar ist.

Das Dach ist problemlos begehbar, selbst bei meinen 93 Kg; allerdings
hinterläßt das Begehen des Daches kleinere Vertiefungen ähnlich
Hagelschaden. Um dies zu vermeiden reicht das Unterlegen einer
Styroporplatte

> Hat da jemand Erfahrungen mit? Wie sieht es denn generell mit der
> Dichtheit oder anderen Schwachstellen bei den Dethleffs-Womos aus?

Dichtigkeitsprobleme hatte ich an meinem Dethleffs noch nicht. Lediglich an
der Abwasserführung (Küchenblock) war seitens Dethleffs ein Rohr im falschen
Winkel angezogen und hatte im 90°-Bogen, der aus dem Fahrzeugboden zum
Abwassertank führt, einen Riß verursacht. nach jedem Spülen flossen einige
Tropfen IN den Boden, was aber erst 1997 auffiel ... ich mußte dann ca. 2
m² Fußboden sanieren.
Ansonsten empfinde ich unseren Dethleffs vom Aufbau her vernünftig
verarbeitet, Wärmedämmung Ok, Basisfahrzeug (Ducato 2,5 TDI) sehr gut,
Möbelbau (folierte Spanplatten) nicht so überzeugend: nach vielen Kilometern
schlechter Straßen mußte ich über 100 Holzschrauben nachziehen bzw. durch
größere ersetzen. Die Kunststoff-Heckschürze hat inzwischen an allen
Befestigungsnieten (wahrscheinlich durch Temperaturspannungen) Risse - werde
ich irgendwann mal ersetzen müssen . Haben andere Dethleffs-Fahrer das
gleiche Problem ?

> Danke schonmal für Tips und Erfahrungen
> Andreas Scholz
>

--
Viele Grüße ... Helmut
http://www.breidi.de
hel...@breidi.de

Andreas Scholz

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
> Hallo Helmut,

>
>
>
>
> Das Dach ist problemlos begehbar, selbst bei meinen 93 Kg; allerdings
> hinterläßt das Begehen des Daches kleinere Vertiefungen ähnlich
> Hagelschaden. Um dies zu vermeiden reicht das Unterlegen einer
> Styroporplatte
>

Na, dann sollten meine 65kg auch nicht das Problem sein. Das mitr den
Styroporplatten ist ein guter Tip!!!

>
> > Hat da jemand Erfahrungen mit? Wie sieht es denn generell mit der
> > Dichtheit oder anderen Schwachstellen bei den Dethleffs-Womos aus?
>
> Dichtigkeitsprobleme hatte ich an meinem Dethleffs noch nicht. Lediglich an
> der Abwasserführung (Küchenblock) war seitens Dethleffs ein Rohr im falschen
> Winkel angezogen und hatte im 90°-Bogen, der aus dem Fahrzeugboden zum
> Abwassertank führt, einen Riß verursacht. nach jedem Spülen flossen einige
> Tropfen IN den Boden, was aber erst 1997 auffiel ... ich mußte dann ca. 2
> m² Fußboden sanieren.

Oh, muss ich mal gleich kontrollieren. War der Boden schon angefault?
Gefaehrlich finde ich auch, dass die Waende der Nasszelle nicht abgedichtet
sind. Wenn da was am Duschvorhang vorbeilaeuft, gibts Probleme. Aber ich nutze
die Dusche eh nicht, auch aus diesem Grund.

>
> Ansonsten empfinde ich unseren Dethleffs vom Aufbau her vernünftig
> verarbeitet, Wärmedämmung Ok, Basisfahrzeug (Ducato 2,5 TDI) sehr gut,
> Möbelbau (folierte Spanplatten) nicht so überzeugend: nach vielen Kilometern
> schlechter Straßen mußte ich über 100 Holzschrauben nachziehen bzw. durch
> größere ersetzen. Die Kunststoff-Heckschürze hat inzwischen an allen
> Befestigungsnieten (wahrscheinlich durch Temperaturspannungen) Risse - werde
> ich irgendwann mal ersetzen müssen . Haben andere Dethleffs-Fahrer das
> gleiche Problem ?
>

Das mit dem Moebelbau kenn ich auch, aber das Nachziehen der Schrauben ist ja
nicht das Problem, gehoert fuer mich zur Fruehjahrsinspektion dazu. Aber da habe
ich viel schlechteren Moebelbau gesehen in dieser Preisklasse.
Das Problem mit der Heckschuerze ist bei mir nicht aufgetreten. Kann es sein,
dass diese bei Dir unter Spannung vernietet wurde. Viel schlimmer finde ich,
dass die Teile schon bei einem leichten Rempler splittern (hatte ich aber bisher
noch nicht). Etwas elastischeres Material waere da wohl angebrachter und dann
wuerde es auch nicht so wie bei Dir zur Rissbildung kommen.

Dann vielen Dank fuer Deine Mail, wenn das Fruehjahr naht, werde ich meinem WOMO
mal "aufs Dach steigen".

Gute Reise und schoene Urlaube in 2000
Andreas Scholz


J. & C. Knust

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
Andreas Scholz schrieb am Sat, 08 Jan 2000 19:30:53 +0100, :

>Zum Thema: Bisher hab ich den Wagen immer durch die LKW-Waschanlage
>gefahren. Ging bisher eigentlich gut, oder gibt es da andere
>Erfahrungen?

Hallo Andreas,
wenn Du den Wagen wegwerfen willst, schmeiß ihn mir vor die Tür. Der
Wasserdruck einer Waschanlage, alleine schon durch die
Bürstenrotation, drückt Wasser problemlos durch jede Dichtung.
Allerdings merkt man es erst, wenn die Wand innen durchgeweicht ist
oder es schimmlig riecht. So ganz nebenbei sind die doppelwandigen
Dachluken und z.B. die Kühlschrankgitter auch nicht wasserdicht. Auch
Kaminschläuche sind durch die Dachhauben nicht gegen querspritzendes
Wasser gefeit, und ein Wassersack im Heizungskamin ist
lebensgefährlich. Also: Handwäsche - insbes. ohne Dampfstrahler - ist
angesagt. Die Dachluken reißen ganz gerne nach ein paar Jahren an den
Nieten, die in der äußeren Haube sitzen - da hilft dann nur Austausch,
denn es regnet rein.


>Das Dach setzt allerdings rund um die Dachluken Grünspan an, den ich in
>der Waschanlage so nicht wegkriege. Eigentlich wäre da ja Handarbeit
>angesagt. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Dach meines WOMOS
>begehbar ist. Dachreling, Trittbleche oder ähnliches sind nicht
>vorhanden.

Mein 91er 522 ist laut Dethleffs-Händler offiziell bis rund 80kg
begehbar - ich laufe wie er und wohl die meisten anderen Womo-Besitzer
auch mit über 90 kg noch auf dem Dach herum. Allerdings setze ich
meine Füße weit auseinander und versuche, nicht in die Nähe der
Dachluken zu treten. Für die Surfbretter lege ich mir aber jetzt
lieber eine Aluleiter zu, die an den Seiten angelegt und an der
Heckleiter verstaut wird - bei Windstärke sechs Surfbretter auf dem
Dach herumzuwuchten kann ordentlich (zu-)viel Belastung auf eine
Fußfläche bringen. Mit der Dachreling hast Du vermutlich auch
zumindest ein Trittblech aufgehängt zwischen den Relingseiten, da kann
man fröhlich draufstehen. Auf Dauer ist es eigentlich nie zuträglich,
auf dem Dach herumzulaufen, da die älteren Sikaflex-Dichtungen doch
zumindest an den Rändern eintrocknen und das Blech durch die Belastung
evt. die Verbindung zur Dichtung beschädigt. Das schafft einen
Angriffspunkt für einlaufende Wassertropfen, die bei Frost die
Dichtungsrisse weiter ausdehnen können. Dichtungspflege ist also
angesagt.

Lastverteilende Trittbleche lassen sich auch einfach selber machen.
Beim nächsten Schlosser sog. Riffelblech aus Alu in den gewünschten
Maßen zuschneiden lassen - gibt´s meistens aus Abfallstücken für ganz
billig - und anschließend mit Sikaflex auf´s Dach kleben.

>Hat da jemand Erfahrungen mit? Wie sieht es denn generell mit der
>Dichtheit oder anderen Schwachstellen bei den Dethleffs-Womos aus?

Meiner Erfahrung nach sind die Duschwannen i.d.R. das größte Ärgernis
neben dem Unterbodenschutz. Dethleffs hat - 94 wohl auch noch - die
Unterböden mit verklebter Folie bespannt, die ziemlich robust ist.
(Heute sind die Böden beschichtet). Die rohen Seitenwand-Kanthölzer
sitzen aber nicht auf, sondern neben der Bodenplatte und sind deshalb
nicht bespannt, sondern nur mit "Dethleffs-Spezialdichtmittel" aus der
Sprühdose behandelt. Selbiges riecht und sieht aus wie
Unterbodenschutz ....
Die Holzkanten rundherum um den Aufbau-Boden solltest Du daher
sorgfältig kontrollieren. Wenn Du eine weiche, also modrige Stelle
findest, hilft nichts außer rausreißen, -schaben, -stemmen etc. Ich
habe ein ca. 15 cm langes Stück von einer Ecke herausschaben müssen,
das ich dann mit Glasfaserspachtel wieder in Form und Halt gebracht
habe. Neues Holz einsetzen macht i.d. Regel m.E. keinen Sinn, weil
dafür die Seitenbleche geöffnet werden müssen, die allerdings mit dem
Styropor-Holz-Aufbau heißverklebt sind. Außerdem müßte man dann die
ersetzten Stücke für die Aufbaufestigkeit mit dem alten Aufbaustück
verzapfen und da hört´s wohl auf, lustig zu sein.

Anschließend habe ich die gesamten Kanten mit einer Messingdrahtbürste
abgebürstet und neuen Unterbodenschutz zweifach aufgepinselt. Jetzt
isses dicht. Vorher muß man - zumindest bei den älteren Modellen - die
Seitenschürzen abnehmen, was kein Problem ist. Die Heckschürze ist
nicht nur vernietet, sondern evt. auch bei den 94ern noch mit Sikaflex
verklebt, sie geht dann effektiv nicht ohne Zerstörung der Schürze ab
(Erfahrung nach einem fremdverschuldeten Unfallschaden). Die
entsprechenden Superbreitkopfnieten für die Wiedermontage der Schürzen
verkauft Dir jeder Dethleffs-Händler, zu verarbeiten mit
handelsüblichen Nietzangen für´n paarundfuffzich. Andernfalls kann man
auch Blechschrauben mit den passenden Blechmuttern (Scheibenmuttern)
verwenden.

Die Duschwannen sind prädestiniert für Spannungsrisse und damit für
Undichtigkeit. Da der Holzboden unter der Wanne nur mit dem üblichen
Bodenbelag versehen ist, aber nicht an den Wandkanten weiter
abgedichtet ist, läuft das Wasser aus der Wanne in die Wand, bis es
unten aus dem Kantholz wieder rausmodert. Durch die Luft zwischen
Duschwanne und Boden - beide sind nicht so plan, daß es keine Bewegung
mehr gäbe - kann daher schon durch die Tritte in der Wanne auf Dauer
besonders in den Ecken die Wanne reißen. Wer nicht drin duscht, kann
wohl mit Zwei-K-Kleber drangehen, ansonsten hilft nur rausreißen. Ich
würd´s nicht noch mal machen; bei Bedarf gebe ich aber gerne weitere
Auskunft. Ich hab die Wanne schwimmend in Silikon verlegt und habe
jetzt eine Matte aus Sympatex drinliegen, die Schäden durch Tritte auf
kleine Steinchen etc. ausschließt. In jedem Fall mußt Du gelegentlich
die Silikonfugen kontrollieren, dazu gehört auch die Fuge an der
Unterseite der Thetford-Klappe, weil da immer wieder unbeachtet Wasser
hinkommt. Der Wannenablauf sollte auch ab und an mal mit der Hand auf
Festigkeit kontrolliert werden - i.d.R. ist der obere Teil einfach in
den unteren Teil hineingeschraubt, die Dichtung sitzt auf dem unteren
Teil, drückt also von unten gegen die Wanne.

Last not least sind die Dichtungen der vorderen und hinteren
Querleisten an den Blechüberlappungen für eine dauerhafte Dichtigkeit
lebenswichtig, zumal sie immer ohne jeden Schutz der Witterung
ausgesetzt sind. Die Leiste drauflassen, die überstehende Dichtung
wegschneiden oder mit Weichholz wegkratzen und säubern, dann mit
Sikaflex und Klebeband neu abziehen. Schwarzes Sikaflex ist häßlicher
als weißes, aber dafür UV-beständiger. Übrigens hinsichtlich der
Entfernung von Klecksen ein Schweinezeug - entweder die Hände mit der
Wurzelbürste drei Tage wundscheuern oder gleich Handschuhe tragen.


>Danke schonmal für Tips und Erfahrungen
>Andreas Scholz

Grüße
Chris

(Ich wollte ja immer mal was für die FAQ über Dichtigkeit schreiben,
vielleicht nehmen wir das hier mal als Anfang...)
Christian P. Knust
http://home.rhein-zeitung.de/~cknust

Andreas Scholz

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
> >Zum Thema: Bisher hab ich den Wagen immer durch die LKW-Waschanlage
> >gefahren. Ging bisher eigentlich gut, oder gibt es da andere
> >Erfahrungen?
> Hallo Andreas,
> wenn Du den Wagen wegwerfen willst, schmeiß ihn mir vor die Tür. Der
> Wasserdruck einer Waschanlage, alleine schon durch die
> Bürstenrotation, drückt Wasser problemlos durch jede Dichtung.
> Allerdings merkt man es erst, wenn die Wand innen durchgeweicht ist
> oder es schimmlig riecht. So ganz nebenbei sind die doppelwandigen
> Dachluken und z.B. die Kühlschrankgitter auch nicht wasserdicht. Auch
> Kaminschläuche sind durch die Dachhauben nicht gegen querspritzendes
> Wasser gefeit, und ein Wassersack im Heizungskamin ist
> lebensgefährlich. Also: Handwäsche - insbes. ohne Dampfstrahler - ist
> angesagt. Die Dachluken reißen ganz gerne nach ein paar Jahren an den
> Nieten, die in der äußeren Haube sitzen - da hilft dann nur Austausch,
> denn es regnet rein.

Hm, also zum Thema Waschanlage gibt es wohl unterschiedliche Meinungen. Das
hat mich ja auch verunsichert. Bisher habe ich allerdings noch keinen
Wasserschaden feststellen koennen. Allerdings wird das WOMO in der
Waschanlage nur sanft mit einem "Wassernebel" vorgeweicht, dann kommen die
Waschbürsten (auf minimalen Adruck gestellt) für den gröbsten Dreck und
anschliessend noch eine schnelle Handwäsche. Die Kiemenbleche habe ich mit
Klebeband abgeklebt und nach die Dachluken haben bei diesem Verfahren auch
dichtgehalten. Naja, zumindest habe ich trotz sofortiger Kontrolle keine
Feuchtigkeit feststellen koennen.
Dass die Nieten der Dachluken reissen, habe ich an einer Dachluke auch schon
feststellen koennen.

>
>
> Mein 91er 522 ist laut Dethleffs-Händler offiziell bis rund 80kg
> begehbar - ich laufe wie er und wohl die meisten anderen Womo-Besitzer
> auch mit über 90 kg noch auf dem Dach herum. Allerdings setze ich
> meine Füße weit auseinander und versuche, nicht in die Nähe der
> Dachluken zu treten.

Dann sollten meine 65kg ja im gruenen Bereich sein ;-))).

> Auf Dauer ist es eigentlich nie zuträglich,
> auf dem Dach herumzulaufen, da die älteren Sikaflex-Dichtungen doch
> zumindest an den Rändern eintrocknen und das Blech durch die Belastung
> evt. die Verbindung zur Dichtung beschädigt. Das schafft einen
> Angriffspunkt für einlaufende Wassertropfen, die bei Frost die
> Dichtungsrisse weiter ausdehnen können. Dichtungspflege ist also
> angesagt.

Hast Du auch noch einen Tip auf Lager, wie man diese Dichtungen am Besten
pflegt?

>
> Lastverteilende Trittbleche lassen sich auch einfach selber machen.
> Beim nächsten Schlosser sog. Riffelblech aus Alu in den gewünschten
> Maßen zuschneiden lassen - gibt´s meistens aus Abfallstücken für ganz
> billig - und anschließend mit Sikaflex auf´s Dach kleben.
>

Danke, wird gemacht!

>
>
>
>
> Last not least sind die Dichtungen der vorderen und hinteren
> Querleisten an den Blechüberlappungen für eine dauerhafte Dichtigkeit
> lebenswichtig, zumal sie immer ohne jeden Schutz der Witterung
> ausgesetzt sind. Die Leiste drauflassen, die überstehende Dichtung
> wegschneiden oder mit Weichholz wegkratzen und säubern, dann mit
> Sikaflex und Klebeband neu abziehen. Schwarzes Sikaflex ist häßlicher
> als weißes, aber dafür UV-beständiger. Übrigens hinsichtlich der
> Entfernung von Klecksen ein Schweinezeug - entweder die Hände mit der
> Wurzelbürste drei Tage wundscheuern oder gleich Handschuhe tragen.

Das kann ich aus meiner Kastenwagenzeit (ewig undichte Fenster) nur
bestätigen. Das Zeug kriegt man fast nicht wieder ab.

>
> (Ich wollte ja immer mal was für die FAQ über Dichtigkeit schreiben,
> vielleicht nehmen wir das hier mal als Anfang...)

Das wäre sicherlich eine tolle Idee.
Vielen, vielen Dank für die ausführlichen Tips.
Andreas

(Also, das mit der Waschanlage werd ich wohl doch mal überdenken ;-).)


Harald Winter

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
Hallo Christian,
J. & C. Knust <ckn...@mainz-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3878b51b...@news.rhein-zeitung.de...

> Lastverteilende Trittbleche lassen sich auch einfach selber machen.
> Beim nächsten Schlosser sog. Riffelblech aus Alu in den gewünschten
> Maßen zuschneiden lassen - gibt´s meistens aus Abfallstücken für ganz
> billig - und anschließend mit Sikaflex auf´s Dach kleben.
Als ich vor kurzem mein Wohnmobil gekauft habe und ich ihm erzählt habe, daß
ich Surfer bin, hat mir der Vorbesitzer eine ganze Platte Alu-Rifelblech
mitgegeben (1,20mx2,50m). Kann ich die im Ganzen oben aufs Dach kleben,
allzu schwer ist sie ja nicht. Ich muß dann wohl nur die Aussparungen für
Kamin etc. aussägen.

Harald

Peter Haas

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to Harald Winter
Hallo Harald,
ich habe vor 4 Jahren 2 Alu-Riffel-Platten ( 1m x 0,75) auf dem Dach meines
Womos mit SIKA-Flex verklebt. Hält auch auf Rüttelpisten und bei extremen
Temperaturen.
Ich bin mir ganz sicher, auch eine größere Platte macht keine Probleme bei
richtiger Verklebung.

Peter

Harald Winter schrieb:

> Hallo Christian,
> J. & C. Knust <ckn...@mainz-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 3878b51b...@news.rhein-zeitung.de...

> > Lastverteilende Trittbleche lassen sich auch einfach selber machen.
> > Beim nächsten Schlosser sog. Riffelblech aus Alu in den gewünschten
> > Maßen zuschneiden lassen - gibt´s meistens aus Abfallstücken für ganz
> > billig - und anschließend mit Sikaflex auf´s Dach kleben.

webmaster.vcf

J. & C. Knust

unread,
Jan 9, 2000, 3:00:00 AM1/9/00
to
Peter Haas schrieb am Sun, 09 Jan 2000 21:23:32 +0100, :

Mime-Zeug gelöscht ....


>Hallo Harald,
>ich habe vor 4 Jahren 2 Alu-Riffel-Platten ( 1m x 0,75) auf dem Dach meines
>Womos mit SIKA-Flex verklebt. Hält auch auf Rüttelpisten und bei extremen
>Temperaturen.
>Ich bin mir ganz sicher, auch eine größere Platte macht keine Probleme bei
>richtiger Verklebung.

Klar hält das. Seit es Sikaflex gibt, erlaubt der TÜV verklebte statt
verschraubter Hochdächer. Ich habe gerade letzte Woche eine
Riesenplatte auf einem alten integrierten Hymer gesehen. Unbedingt
tech. Merkblatt lesen: www.sika.de

Grüße
Chris

Harald Winter

unread,
Jan 10, 2000, 3:00:00 AM1/10/00
to
Hallo Christian,
J. & C. Knust <ckn...@mainz-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3878faa...@news.rhein-zeitung.de...

> Klar hält das. Seit es Sikaflex gibt, erlaubt der TÜV verklebte statt
> verschraubter Hochdächer. Ich habe gerade letzte Woche eine
> Riesenplatte auf einem alten integrierten Hymer gesehen. Unbedingt
> tech. Merkblatt lesen: www.sika.de
Danke für den Tip, habe schon alles ausgedruckt. Jetzt fehlt mir nur noch
der Surfträger. Da fahre ich nächstes Wochenende mal auf die CMT nach
Stuttgart, mal schauen was es da so alles gibt.

Gruß
Harald

J. & C. Knust

unread,
Jan 10, 2000, 3:00:00 AM1/10/00
to
Wolfgang Ballheimer schrieb am Mon, 10 Jan 2000 13:18:13 +0100, :

>Hallo Andreas,
>wir haben einen H642 Bj 1993 von Dethleffs (Teilintegriert) sind bis jetzt
>zufrieden. Was mir nicht gefällt ist die Wasserversorgung unter den
>Vordersitzen. Ab und zu spinnt das Netzteil während der Fahrt. Habe jetzt
>Kontaktspray genommen - scheint sich gegeben zu haben.
Klingt nach lockeren Steckverbindungen, nicht? Wenn Du die übliche
Calira-Versorgungseinheit hast, sitzen zwei Multistecker drin und ein
Netzstecker. (Die Multistecker können leider bei häufigem Herausziehen
auch mal eine Kabelverbindung verlieren, was ein größeres Ärgernis
ist.)

Wolfgang Ballheimer

unread,
Jan 10, 2000, 3:00:00 AM1/10/00
to
Hallo Andreas,
wir haben einen H642 Bj 1993 von Dethleffs (Teilintegriert) sind bis jetzt
zufrieden. Was mir nicht gefällt ist die Wasserversorgung unter den
Vordersitzen. Ab und zu spinnt das Netzteil während der Fahrt. Habe jetzt
Kontaktspray genommen - scheint sich gegeben zu haben.
Im vorderen Teil setzt sich etwas Schwitzwasser ab, was zu Flecken unter den
Staukästen im Führerhaus führt.

Gruß Wolfgang


"Andreas Scholz" <Andreas...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3877825D...@t-online.de...

> Hallo Camper,
>
> nach 18 Jahren Kastenwagenerfahrung hab ich mir vor 2 Jahren einen
> Dethleffs Globetrotter A 522, Bj. 1994 zugelegt und bin davon
> begeistert.
>

> Zum Thema: Bisher hab ich den Wagen immer durch die LKW-Waschanlage
> gefahren. Ging bisher eigentlich gut, oder gibt es da andere
> Erfahrungen?
>

> Das Dach setzt allerdings rund um die Dachluken Grünspan an, den ich in
> der Waschanlage so nicht wegkriege. Eigentlich wäre da ja Handarbeit
> angesagt. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Dach meines WOMOS
> begehbar ist. Dachreling, Trittbleche oder ähnliches sind nicht
> vorhanden.
>

> Hat da jemand Erfahrungen mit? Wie sieht es denn generell mit der
> Dichtheit oder anderen Schwachstellen bei den Dethleffs-Womos aus?
>

Wolfgang Ballheimer

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Ja, danke Cris
genau dieses Teil habe ich. Da wir ein neues WOMO bestellt haben (Frankia
T700BD), werde ich hier keinen großen Aktivitäten mehr entwickeln.
Jetzt funktioniert es ja.

Gruß Wolfgang

"J. & C. Knust" <ckn...@mainz-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:387a22a...@news.rhein-zeitung.de...


> Wolfgang Ballheimer schrieb am Mon, 10 Jan 2000 13:18:13 +0100, :
>

> >Hallo Andreas,
> >wir haben einen H642 Bj 1993 von Dethleffs (Teilintegriert) sind bis
jetzt
> >zufrieden. Was mir nicht gefällt ist die Wasserversorgung unter den
> >Vordersitzen. Ab und zu spinnt das Netzteil während der Fahrt. Habe jetzt
> >Kontaktspray genommen - scheint sich gegeben zu haben.

Andreas Scholz

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Hallo Wolfgang,

>
> wir haben einen H642 Bj 1993 von Dethleffs (Teilintegriert) sind bis jetzt
> zufrieden. Was mir nicht gefällt ist die Wasserversorgung unter den
> Vordersitzen.

Was gefaellt Dir denn an der Lösung nicht. Ich finde es eigentlich sehr gut,
allein schon wegen des gesparten Platzes in den Stauräumen und weil damit auch
bei vollen Wassertanks Gewicht auf die Vorderachse kommt. Dass die Reinigung
etwas schwerer ist, ist da zu verkraften, IMHO überwiegen die Vorteile dieser
Lösung.
Zur Reinigung wollte ich allerdings mal einen anderen Thread beginnen, weil ich
da auch nicht ganz fit bin.

Viele Grüße und geniesse die Urlaube mit dem WOMO
Andreas Scholz

Helmut Breidenbach

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Hallo Andreas !

die Frischwassertankreinigung in meinem Dethleffs A641 vollzog sich ganz
einfach: vom Aldi eine Packung Gebissreiniger (104 Tabletten) gekauft, alle
in den Tank, 30-40 Liter heißes Wasser zum Auflösen drauf, in alle Leitungen
hineinziehen (=Wasserhähne auf), dann den Tank bis zum Rand mit Wasser
auffüllen; über Nacht stehen lassen, dann die gesamte Anlage mit ca. 300
Liter Frischwasser durchgespült.
Nun ist alles blitzblank sauber !
Ansonsten gefällt mir diese Lösung für den Wasservorrat ebenfalls sehr gut
(Platzausnutzung, Gewicht auf die Vorderräder, Frostsicherheit im Winter)


--
Viele Grüße ... Helmut
http://www.breidi.de
hel...@breidi.de

Andreas Scholz <Andreas...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
387B30C3...@t-online.de...

Volker Arnold

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Hi Helmut,habe mir einen Ast gelacht über Deine Art mit Gebissreiniger den
Tank zu reinigen.Wenn das Dein Ernst ist,will ichs auch probieren.
Vielen Dank für den Tip
der immer noch lachende Volker
Helmut Breidenbach <hel...@breidi.de> schrieb in im Newsbeitrag:
85fsm9$c2g$1...@news.netcologne.de...

Harald Winter

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Hallo Volker,
Volker Arnold <volk...@okay.net> schrieb in im Newsbeitrag:
85fv5f$31c$1...@bnews.gigabell.net...

> Hi Helmut,habe mir einen Ast gelacht über Deine Art mit Gebissreiniger den
> Tank zu reinigen.Wenn das Dein Ernst ist,will ichs auch probieren.

Millionen "Dritte" können nicht irren ;-)

Harald

Helmut Breidenbach

unread,
Jan 11, 2000, 3:00:00 AM1/11/00
to
Hallo Volker !

dies war ein wirklich ernstgemeinter Beitrag ! (Die Idee kommt übrigens
nicht von mir, sondern einem anderen erfahrenen Wonmobilisten (Georg, liest
du mit ?!))
Ich betone übrigens, daß ich den Gebissreiniger ausschließlich für den
angegebenen Zweck benötige... (Georg, du auch ?)


--
Viele Grüße ... Helmut
http://www.breidi.de
hel...@breidi.de

Volker Arnold <volk...@okay.net> schrieb in im Newsbeitrag:


85fv5f$31c$1...@bnews.gigabell.net...
> Hi Helmut,habe mir einen Ast gelacht über Deine Art mit Gebissreiniger den
> Tank zu reinigen.Wenn das Dein Ernst ist,will ichs auch probieren.

Wolfgang Ballheimer

unread,
Jan 12, 2000, 3:00:00 AM1/12/00
to
Habe ich schon!
Kann ich nur bestätigen. Gebißreiniger ist prima!

Gruß Wolfgang

"Volker Arnold" <volk...@okay.net> schrieb im Newsbeitrag
news:85fv5f$31c$1...@bnews.gigabell.net...


> Hi Helmut,habe mir einen Ast gelacht über Deine Art mit Gebissreiniger den
> Tank zu reinigen.Wenn das Dein Ernst ist,will ichs auch probieren.
> Vielen Dank für den Tip
> der immer noch lachende Volker
> Helmut Breidenbach <hel...@breidi.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 85fsm9$c2g$1...@news.netcologne.de...

> > Hallo Andreas !
> >
> > die Frischwassertankreinigung in meinem Dethleffs A641 vollzog sich ganz
> > einfach: vom Aldi eine Packung Gebissreiniger (104 Tabletten) gekauft,
> alle
> > in den Tank, 30-40 Liter heißes Wasser zum Auflösen drauf, in alle
> Leitungen
> > hineinziehen (=Wasserhähne auf), dann den Tank bis zum Rand mit Wasser
> > auffüllen; über Nacht stehen lassen, dann die gesamte Anlage mit ca. 300
> > Liter Frischwasser durchgespült.
> > Nun ist alles blitzblank sauber !
> > Ansonsten gefällt mir diese Lösung für den Wasservorrat ebenfalls sehr
gut
> > (Platzausnutzung, Gewicht auf die Vorderräder, Frostsicherheit im
Winter)

> > --
> > Viele Grüße ... Helmut
> > http://www.breidi.de
> > hel...@breidi.de
> >

Georg Heidrich

unread,
Jan 13, 2000, 3:00:00 AM1/13/00
to

Helmut Breidenbach wrote:

> Hallo Volker !
>
> dies war ein wirklich ernstgemeinter Beitrag ! (Die Idee kommt übrigens
> nicht von mir, sondern einem anderen erfahrenen Wonmobilisten (Georg, liest
> du mit ?!))
> Ich betone übrigens, daß ich den Gebissreiniger ausschließlich für den
> angegebenen Zweck benötige... (Georg, du auch ?)

Hallo liebe Frischwassertankreiniger,
Hallo lieber Helmut

Nachdem der Tip mit den Gebissreiniger vor über einem Jahr
hier durch die NG ging, war ich aehnlich belustigt.
Obwohl selber noch nicht im Besitz von "Dritten Zähnen"
war ich von der Idee angetan und habs dann probiert.
Nachdem meine Frau und ich, unterstützt von unseren Kindern, alle Tabletten
aus Ihren Einzelverpackungen gefriemelt haben wurde das ganze
(in Abwandlung von Helmuts Handling) erst in einem Eimer mit heissem Wasser
durch Umrühren aufgeloest und von oben durch die Revisionsöffnung in den Tank
eingefüllt.
Jetzt diese Mundhygienebrühe gut im Sytem verteilen (Hähne auf) und ruhig über
Nacht stehen lassen. Danach mit ca. 3 Tankfüllungen klarem Wasser
ausspülen. Ergebnis: Alles sauber und frisch riechend !

Viel Spass beim "Corega" - Event !

Gruss Georg


J. & C. Knust

unread,
Jan 13, 2000, 3:00:00 AM1/13/00
to
Georg Heidrich schrieb am Thu, 13 Jan 2000 07:16:44 +0100, :

>Nachdem der Tip mit den Gebissreiniger vor über einem Jahr
>hier durch die NG ging, war ich aehnlich belustigt.
>Obwohl selber noch nicht im Besitz von "Dritten Zähnen"
>war ich von der Idee angetan und habs dann probiert.

Wie habt Ihr denn die WCs beim Bund gereinigt? Geschrubbt? Wir haben
da schon Mitte der 80er Kukident reingeworfen, das erweicht jeden
erdenklichen ******stein.

Achim Kaluza

unread,
Jan 18, 2000, 3:00:00 AM1/18/00
to
Hallo,

> Wie habt Ihr denn die WCs beim Bund gereinigt? Geschrubbt?

klaro - mit der Zahnbürste ;-))

--

Viele Grüße .. Achim
http://www.a-kaluza.de

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