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Oelmühle Einbruchsschutz

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Helmut Prokop

unread,
Mar 26, 2000, 3:00:00 AM3/26/00
to
Hallo ihr,

vor kurzem habe ich angekündigt, dass ich meine Erfahrungen über den
Einbau der Oelmühle-Produkte kundtun werde.

Bestellung:
Unter
http://www.quick-save.de
gibt es ausreichend Information über die verschiedenen Produkte. Eine
Detailanfrage über ein vorgefertigtes Formular wurde binnen einem Tag
per E-Mail beantwortet. Die Bestellung selbst erfolgt über ein
auszudruckendes Formular, das dann per Post oder Fax geschickt werden
muss. Bezahlt wird über Bankeinzug (nur in D möglich) oder
Verrechnungsscheck im voraus. Ich habe mich für die Produkte 101
(Innensicherung für Fahrerhaustüren) und 402 (Innen- und
Außentürsicherung für geteilte Wohnraumtüren) entschieden.
Gesamtkosten: DM 354,00 incl. Versand. Die Lieferung erfolgte binnen
einer Woche ab Bestellaufgabe, dürfte somit nach Einlangen der
Bestellung beim Lieferanten sofort weggeschickt worden sein.

Einbau Fahrerhaustüren:
Zuerst wird eine Scheibe mittels 4 Blechschrauben an den Türrahmen
geschraubt (bei Fiat Ducato: hinter Armlehne). In die Mitte kommt eine
Gewindeschraube (ebenfalls durch den Rahmen), die am Ende einen Ring
besitzt. Auf der jeweils gegenüberliegenden Sitzkonsole wird mittels
Sechskantgewindeschraube und Mutter die Zunge eines
Sicherheitsgurtverschlusses verschraubt. Zwischen diese zwei Endpunkte
wird eine Kette gespannt, die auf der Türseite einen S-Haken besitzt,
auf der Konsolenseite ein Gurtaufnahmegehäuse. Überflüssige
Kettenglieder werden abgesägt. Ein Versuch, die vorhandenen
Gurtaufnahmegehäuse am Sitz des Ducato zu verwenden, erwies sich als
nicht zielführend, da nach Öffnen der unverschlossenen Tür die
Originalaufnahmepunkte der Gurten zu viel nachgaben, so dass sich die
Tür einige cm öffnen ließ. Der wie vorgesehene Anschluss an der
Sitzkonsole ergab eine straffen Sitz der Kette. Fazit: Einfache
Montage, eine kräftig angebohrte Tür, schnelles Sichern, guter Schutz.
Bei etwas Erfindungsgeist leicht und wesentlich billiger nachbaubar.
Dennoch ist mir das sympatischer als eine Kette von Tür zu Tür mit
Vorhängschloss.

Einbau Aufbautüre:
Die Innenverkleidung der Aufbautüre ist vielfach stark strukturiert.
Dadurch ist es meist notwendig, die Verkleidung mit einem
Teppichmesser in der Größe des Schlosses aufzuschneiden. Sehr heikel
ist dabei die richtige Positionierung. In die Türe müssen 7 Löcher
gebohrt werden, auch da äußern sich geringfügig versetzte Bohrungen
durch Probleme bei der Justage. Der Einbau ist etwas aufwändiger, ich
würde es auch beim zweiten Mal (das es nicht gibt) etwas besser
machen. Das Ergebnis sieht durch das massive Zylinderschloss
vertrauenerweckend aus, der Schönheitsfaktor leidet etwas durch das 3
cm außen vorspringende Schloss. Das Schloss wird immer zusätzlich
eingebaut, das alte Schloss bleibt drinnen und wird günstigerweise
zuätzlich versperrt. Das Schloss selbst stammt von Abus, einige
Passteile dürften von Oelmühle speziell angefertigt sein.

Grüße Helmut
--
Die FAQ von d.r.r.c.:
http://www.caravanpark.de/faq-drrc

Chris Knust

unread,
Apr 4, 2000, 3:00:00 AM4/4/00
to
Helmut Prokop schrieb am Sun, 26 Mar 2000 23:31:54 +0200, :
Moin Helmut
>Überflüssige
>Kettenglieder werden abgesägt
Habe ich nicht gemacht. Wenn wir den Beifahrersitz drehen, brauchen
wir eine andere Länge, die sich am Karabinerhaken schnell verstellen
läßt.


>Bei etwas Erfindungsgeist leicht und wesentlich billiger nachbaubar.

Was man m.E. nur schwer selber hinkriegt, sind die sauber gedrehten
Halterungen für die Tür, die mir sehr stabil scheinen.


>Dennoch ist mir das sympatischer als eine Kette von Tür zu Tür mit
>Vorhängschloss.

Ja, zumal die Fummelei mit dem Vorhängeschloß entfällt, wenn man mal
dringend rausmuß bei Brand oder so.
Grüße
Chris

http://www.knust-net.de

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