kennt sich jemand mit sowas aus und kann mir eine
empfehlung geben?
100 % regendicht sollte er schon sein, aber
atmungsaktiv muss wohl auch, oder? sonst
sammelt sich die ganze feuchtigkeit
ja in meinem schlafsack!?
teile für 400 DM mit gore tex und dergleichen gibt meine
urlaubskasse nit her.
im unteren bereich hab ich gefunden:
- Salewa mit Powertex-Memban für 129,--
- Wäfo mit Teflon für 79,90
der letztgenannte wäre mir ausser im preis auch dadurch
sympathisch, weil es ihn auch in grün gibt und nicht nur
in knallrot wie den salewa.
hat jemand von euch einen hiervon? brauchbar oder
'blos die finger davon lassen' ?
natürlich bin ich auch offen für die empfehlung einer
anderen marke (blos nit zu teuer)
hat die farbe eigentlich einen 'messbaren' einfluss auf die
temperatur im biwacksack? dunkle farben absorbieren mehr
sonnenstrahlung, aber nachts scheint ja meist keine sonne..?
ciao und danke im vorraus
Martin
> der letztgenannte wäre mir ausser im preis auch dadurch
> sympathisch, weil es ihn auch in grün gibt und nicht nur
> in knallrot wie den salewa.
Knallrot ist Absicht, damit man ihn vom Suchflugzeug aus
besser sieht. Oder willst Du Dich an kriegerischen Aktionen
beteiligen und darfst nicht gesehen werden? (SCNR)
> hat die farbe eigentlich einen 'messbaren' einfluss auf die
> temperatur im biwacksack? dunkle farben absorbieren mehr
> sonnenstrahlung, aber nachts scheint ja meist keine sonne..?
LOL
Wenn Du Dich tags reinlegst, ja; damit wäre das für Bärbel
(das ist die Dame, mit der ich vor 6 Monaten in den
Dolomiten war,) u.U. ein Kaufkriterium
Gruß
--
__
/__)_ ' _ _
/ ( (///)(-/
Kletter- und Wanderlinks bei http://www.lampatzer.de
Martin Blank wrote:
> - Salewa mit Powertex-Memban für 129,--
Hallo,
diesen jenigen habe ich, und bin damit nicht sehr zufrieden. Wenn ich
darin geschlafen habe, dann hatte ich schon viel Kondenswasser im
Biwak-Sack (kann natürlich sein, daß ich einfach nur viel schwitze, aber
habe ihn auch schon im Winter ausprobiert). Ich habe aber keinen
Vergleich mit anderen XYZ-Tex Biwak-Säcken. Also ich würde ihn nicht
mehr kaufen, für den Notfall tut es auch ein billiger, und für geplante
Biwaks eignet er sich, für mich zumindest, nicht...
Robert
>hat die farbe eigentlich einen 'messbaren' einfluss auf die
>temperatur im biwacksack? dunkle farben absorbieren mehr
>sonnenstrahlung, aber nachts scheint ja meist keine sonne..?
Ob die Sache messbar ist, weiß ich nicht. Beachten sollte man allerdings,
das dunkle Farben nicht nur mehr Wärmestrahlung (sofern vorhanden)
absorbieren, sondern auch im erhöhten Maße abstrahlen. Deshalb benutzt man
auch oft schwarze Kühlkörper in der Elektronik, nicht etwa weil sie schöner
aussehen als die alu-farbigen.
Eine andere Sache ist das mit Dampfdurchlässigkeit bei gleichzeitiger
Wasserundurchlässigkeit. Technisch ist das ganze nämlich wesentlich
aufwendiger als einfach eine "Gummihaut" zu benutzen. Deshalb kann man davon
ausgehen, das Produkte, die diese Kriterien erfüllen, ein wenig teurer sind.
Tja, so ist das leider mal.
Gruß
Timo
>Willste das Teil regelmäßig nutzen (so als 1-Mann-Zelt)?
>Dann solltest Du das Geld schon ausgeben.
>Oder nur fürn Notfall? Dann tuz auch ein Billig-Teil für 50
>Märker
ein zelt hab ich schon allerdings wiegt das 2 kg. der
biwacksack soll für mehrtägige wanderungen
in gutwettergegenden sein wo ich mit regen nicht unbedingt
rechne man ihn aber auch nie ganz auschliessen kann.
da hab ich dann einfach keine lust das zelt
mitzunehmen wo man auch unter freiem himmel schlafen
kann. wenns dann aber doch mal regent möchte ich
natürlich nicht im nassen liegen.
(auch nicht im vom eigenen schweiss nassen daunenschlafsack)
>Ich habe bisher erst einmal in so einem Billig-Teil
>geschlafen, (um die Wärmeleistung meines Sacks zu
>verbessern, )bin aber vor lauter Frieren bei -10 Grad in
>einem Sommerschlafsack nicht zum Schwitzen gekommen.
hast du denn überhaupt eine verbesserung der
wärmeleistung festgestellt? mit wieviel grad unterschied
kann man da so rechnen?
>> in knallrot wie den salewa.
>Knallrot ist Absicht, damit man ihn vom Suchflugzeug aus
>besser sieht. Oder willst Du Dich an kriegerischen Aktionen
>beteiligen und darfst nicht gesehen werden? (SCNR)
kriegerische aktionen eher weniger (überzeugter pazifist),
tierbeobachtung/fotos schiessen schon eher, und ich denke
ob die farbe da was bringt weiss ich nicht, beim kleinsten
geräusch/bewegung rennt eh alles weg.
ich hab in physik/wärmelehre etc. leider nie
aufggepasst deswegen folgende frage:
>>hat die farbe eigentlich einen 'messbaren' einfluss auf die
>>temperatur im biwacksack? dunkle farben absorbieren mehr
>>sonnenstrahlung, aber nachts scheint ja meist keine sonne..?
>
>Ob die Sache messbar ist, weiß ich nicht. Beachten sollte man allerdings,
>das dunkle Farben nicht nur mehr Wärmestrahlung (sofern vorhanden)
>absorbieren, sondern auch im erhöhten Maße abstrahlen. Deshalb benutzt man
>auch oft schwarze Kühlkörper in der Elektronik, nicht etwa weil sie
bedeutet dass, dass ein dunkler biwaksack nachts (also
ohne sonne) meinem körper mehr wärme entzieht und an
die umgebung abgibt (die ja meist kälter ist)?
wie begründet sich das? was ist mit dunkler kleidung?
entzieht die dem körper auch wärme?
unwissend....
Martin
Ich kann dir wie schon gesagt, nicht sagen, ob das eine messbare Größe ist.
Fakt ist, dass ich bei einem Alu-Kühlkörper in Leistungselektronik bei einem
geschwärzten Kühlkörper nur 85% der Fläche eines blanken Kühlkörpers
benutzen muss, um die gleiche Kühlwirkung zu erzielen, ist schon enorm. Auf
der anderen Seite ist Aluminium aber auch ein sehr stark wärmeleitendes
Material. Ein Biwaksack sollte durchaus besser isoliert sein ;-) Es ist
daher gut möglich, dass die Wärmeverluste, die durch die dunkle Farbe
hervorgerufen werden, so minimal gering ist, dass sie nicht interessiert.
Außerdem ist es zum Tiere beobachten anzuraten einen möglichst unauffälligen
Sack zu benutzen. Erstens haben Tiere auch Augen und zwotens können tausende
von Jägern und Anglern nicht irren und drittens kannst du, solltest du
irgendwann mal deinen Pazifismus ablegen sollen, den Biwaksack gleich in
einen mobilen Kampfstand umwandeln ;-)
Ich habe auch schon mal einen Mischung aus Zelt und Biwak gesehen, also eine
Art verkleinertes Einmannzelt. Ich glaube das war bei globetrotter, ich habe
aber das Handbuch gerade nicht zur Hand. Wie das Ding ist kann ich dir nicht
sagen, es hat meines Wissens ca. 200 Märker gekostet. Wenn ich mich recht
entsinne, konnte man da im Sommer praktisch nur den Mückenschutz stehen
lassen und bei Regen den Rest hochklappen.
Gruß
Timo
> kriegerische aktionen eher weniger (überzeugter pazifist),
> tierbeobachtung/fotos schiessen schon eher, und ich denke
> ob die farbe da was bringt weiss ich nicht, beim kleinsten
> geräusch/bewegung rennt eh alles weg.
AFAIK sehen die Tiere die Farben anders. ggf. führt der
Jagdhandel Tarndecken und -hüllen für SS. Außerdem kannst du
dafür einen knisternden Biwaksack nicht nehmen, da rennt
alles weg.
Weidmanns Heil (?)
> - Wäfo mit Teflon für 79,90
ich habe dieses Teil, ist meiner Ansicht nach aber nicht sonderlich
atmungsaktiv (aber sicherlich besser als ein normaler).
Als ich ihn das eine Mal auf dem Balkon getestet habe (grins), war es
nachts eh relativ warm und ich hatte das Ding zur Hälfte geöffnet. Im
unteren Teil war morgens aber trotzdem einiges an Kondenswasser.
Das zweite Mal war in den Alpen, allerdings war die Luftfeuchtigkeit
(Nebel) ziemlich hoch und ich lag auch in meinem Saft.
> hat die farbe eigentlich einen 'messbaren' einfluss auf die
> temperatur im biwacksack? dunkle farben absorbieren mehr
> sonnenstrahlung, aber nachts scheint ja meist keine sonne..?
Nicht so oft in unseren Breitengraden.. wobei von Mond ja auch ein wenig
reflektiert wird.. ;-)
--
Bis demnächst dann... Thorsten
Homepage: http://www.gipfelstuermer.de/
> ein zelt hab ich schon allerdings wiegt das 2 kg. der
> biwacksack soll für mehrtägige wanderungen
> in gutwettergegenden sein wo ich mit regen nicht unbedingt
> rechne man ihn aber auch nie ganz auschliessen kann.
> da hab ich dann einfach keine lust das zelt
> mitzunehmen wo man auch unter freiem himmel schlafen
> kann. wenns dann aber doch mal regent möchte ich
> natürlich nicht im nassen liegen.
> (auch nicht im vom eigenen schweiss nassen daunenschlafsack)
Dann besorge Dir ein Tarp. Du hast es trocken, und massenhaft Platz.
Ich bin inzwischen auch im Winter totaler Tarpfan. Man kann raussehen,
sich räkeln, liegt nicht im eigenen Saft, und kann seinen Kram trocken
in der Umgebung ausbreiten.
Selbst ein relativ großes Zelt bietet diese Möglichkeiten nicht so,
ich habe einen Hillebergnachbau/Längslieger, und das Tarp bietet mehr
Platz und genauso viel Schutz, wenn man es vernünftig aufbaut und
nicht gerade ein Schneesturm tobt.
Ein Biwaksack ist was für den Notfall!
> wärmeleistung festgestellt? mit wieviel grad unterschied
> kann man da so rechnen?
Wenn das dein Problem ist: Fleeceinlett.
Aleks
--
Diagnose? Erklärungen? Reproduzierbare Lösungen? Sowas wollen nur
Leute, die von EDV nichts verstehen.
Ralf Huels, 00-01-12, daa'ooo
>ein zelt hab ich schon allerdings wiegt das 2 kg. der
>biwacksack soll für mehrtägige wanderungen
>in gutwettergegenden sein wo ich mit regen nicht unbedingt
>rechne man ihn aber auch nie ganz auschliessen kann.
>da hab ich dann einfach keine lust das zelt
>mitzunehmen wo man auch unter freiem himmel schlafen
>kann. wenns dann aber doch mal regent möchte ich
>natürlich nicht im nassen liegen.
Für solche Touren habe ich einen Goretex-Biwaksack mit einem kleinen
Zeltgestänge für über den Kopf - hat sich prima bewährt. Einen
billigen Biwaksack kannst Du vergessen, wenn Du mehrere Nächte
hintereinander darin schlafen mußt - dann kriegste den Schlafsack
nicht mehr trocken.
Gruß, Walter