Alle Solar-Ladegeräte die ich gefunden habe (z.B. Silva Solar II) und
Leistungsmässig in diese Grössenordung tendieren sind aber wieder auf
hohe Spannungen wie z.B. 12V ausgelegt. Das bringt mich keinen
Millimeter weiter, da der Akku genau so langsam läd. OK ich könnte dann
natürlich 8 Zellen gleichzeitig laden. Das stellt dann aber wieder die
ganze Anschaffung bezüglich des zu schleppenden Gewichts in Frage. Würde
ich den ganzen Solar-Kram lassen käme ich auf etwa 800g für Batterien.
Ich denke dass auf jeden Fall steife Panele Sinn machen, da ich bei
Folienzellen bedingt durch den Wirkungsgrad die doppelte Fläche brauche
und mich dann komplett einwickeln muss.
Ich wäre euch recht dankbar über Ideen, Erfahrungen, Produktvorschläge
oder Meinungen bezüglich meiner Argumentationskette.
Grüsse Sebastian
P.S. Die Tour geht 3 Wochen durch Norwegen. 6 Akkus werde ich mitnehmen.
2 für Foto, 2 für das GPS und 2 für die Stirnlampe. Da ich die
Stirnlampe tagsüber nicht brauche kann ich die Akkus dann abwechselnd
laden indem ich sie einfach hin und her tausche.
P.P.S. Bastellösungen sind auch interessant.
Z.B. 3 mal das Silva Solar I und dann parallel hängen. Habe nur keine
Ahnung ob und wie man die Ladeelektronik am besten modifiziert und wie
sich soetwas "einsatztauglich" realisieren lässt.
Möglich wäre auch ein Panel zu kaufen und selbst eine Ladeschaltung
dranfummeln.
Ich sehe mich schon mit dem Gaslötkolben in Norwegen stehen :)
Au Mann, ich glaube ich lass den Scheiss mit dem GPS. Das braucht zu
viel Strom und ich bin beim packen schon wieder über 20kg. Das geht
einfach nicht. Und die neuen GPS Geräte (Colorado, Oregon) haben noch
weniger Laufzeit als mein Garmin Venture. 1kg für Elektrogeräte ist
einfach nicht drin.
GPS ist einfach Schrott. Entweder man hat Strom und ist in der
Zivilisation oder man hat keinen und ist auf Tour.
Grüsse
> Au Mann, ich glaube ich lass den Scheiss mit dem GPS.
Besorg Dir noch eine Rollei 35 (möglichst eine S oder SE), dann hast Du
eine gute Analog-Kamera, die auch keinen Strom braucht, und genauso
klein wie eine übliche Digicam ist.
Florian
Gruß
Stephan
Dann schleppst Du statt der Batterien/Akkus Filme mit Dir herum.
Mein Vorschlag: Kamera ganz weglassen. Die wirklich eindrucksvollen
Bilder prägen sich im Kopf ein, und die anderen braucht man nicht.
Und die lieben Daheim langweilen sich ohnehin zu Tode, wenn sie sich den
Mist aus Deinem Urlaub ansehen müssen.
GPS und Kamera hätten wir also schon wegrationalisiert.
Damit bleibt noch die Taschenlampe, die wohl unverzichtbar sein dürfte
(Oder hat da jemand eine brauchbare Alternative?). Aber als LED-Lampe
kommt die lässig mit einem einzelnen Satz Batterien/Akkus aus, womit das
Ladegerät überflüssig wird.
Schönen Gruß,
Jochen
> Ich hoffe diese Erfahrung hilft Dir.
Das dürfte ihm wenig helfen.
Beim Kanufahren kann ich einen kompletten Hausstand mitnehmen und habe
tagsüber größere eben Flächen für das Paneel.
Beim Wandern spielt die Gepäckmenge eine große Rolle und ebene Flächen
sind rar.
By the way: Wie viele Ladezyklen halten Akkus aus, die täglich zu
maximal zwei Drittel geladen werden?
Gruß
Stephan
> By the way: Wie viele Ladezyklen halten Akkus aus, die täglich zu
> maximal zwei Drittel geladen werden?
Allemal so viele daß es für einen ziemlich langen Urlaub reicht.
Wenn man nicht *sehr* lange unterwegs ist sollte man sich allerdings
überlegen ob man nicht statt der portablen Solaranlage zwei Zehnerpacken
Mignonbatterien einpackt. Hat der OP ja auch schon kalkuliert.
Die Akkus für die Stirnlampe würde ich streichen bzw. als Ersatzakkus
für die Kamera umwidmen, für den Notfall maximal eine kleine LED-leuchte
mit Batterien ausstatten. Die halten den ganzen Urlaub, schließlich ist
Sommer und man hat eh Licht. Falls kein Sommer ist alles was mit Solar
zu tun hat vergessen.
Beim Conrad gibts abgesehen davon Solarmodule mit 3,6V/170mA, davon 2-3
parallel, auf ne Ladeelektronik würd ich vollständig verzichten. Die
Dinger sind allerdings aus Glas, für ne Rucksacktour fragwürdig.
CYA! Matthias
>
> By the way: Wie viele Ladezyklen halten Akkus aus, die täglich zu
> maximal zwei Drittel geladen werden?
Ich benütze die selben Sätze Akkus seit etwa 5 - 6 Jahren. Ermüdung ist
bisher nicht feststellbar. 5 * 15 = 75 Zyklen wahrscheinlich deutlich
mehr, ist sicher kein Kostenfaktor der ins Gewicht fällt.
Pfiati
Franz
>
> Gruß
> Stephan
> GPS ist einfach Schrott. Entweder man hat Strom und ist in der
> Zivilisation oder man hat keinen und ist auf Tour.
Es gibt übrigens auch noch die Variante das Gerät einfach dann
einzuschalten wenn man mal wirklich dringend rausfinden muß wo genau man
gerade ist und dann wieder abzustellen.
CYA! Matthias, der zuweilen mit $FREUNDIN streitet wo genau der Baum
steht in den wir vor Jahren ein Herz geschnitten haben
> das Silva 1 hat Schlitze durch die man Riemen ziehen und das Ding am
> Rucksack aufhängen kann. Es verträügt auch Regen. Eben und in Richtung
> Sonne liegt es im Kanu auch nicht immer.
Die differenzierte Beurteilung unter
www.globetrotter.de/de/beratung/bewertung/rating.php?show=anzeigen_modnr&mod_nr=sv_01011
lässt sehr wohl Zweifel am Wirkungsgrad zu. Das Ding mag ja Nässe
aushalten, bringt aber anscheinend schon bei leichteren Wolken kaum
noch Strom.
Im norwegischen Wetter ist aber selten mit stahlblauem Himmel zu
rechnen.
Und dass über lange Zeiträume nur teilgeladene Batterien noch ihre
volle Kapazität haben sollen, bleibt mir ein Rätsel.
Gruß
Stephan
Hängt auch vom Gerät ab - einfach mal die Daten studieren. Ein z.B.
Vista HCx läuft mit 2x Mignon schon recht lange (realistisch ca. 15 Std,
angegeben bei Garmin 25 Stunden).
Die alten haben massiv Strom geschluckt ...
Dazu noch gute eneloops und das sollte klappen. Macht schon mal nur alle
2 Tage nen Satz fürs GPS ..
Cu
Andreas