Günther Grund schrieb:
> Am 12.04.2012 17:57, schrieb Andreas Víehríg:
>> Im Gegentum, die haben mitgedacht. Man soll Schlafsäcke nämlich auf keinen
>> Fall in komprimiertem Zustand lagern, das gilt nicht nur für Daunen.
> Das ist bekannt. Aber trotzdem ist es für den Schlafsack das beste, ihn
> lose im Schrank oder dem Bettkasten aufzubewahren.
Wenn er nach der Benutzung *richtig* durchgetrocknet ist (was ich für
selbstverständlich halte, daß man das macht), kann er auch lose im
entspannten Packsack mit geöffneten Riemen aufbewahrt werden, kein Problem.
BTDT.
>> Bei diesem Kompressionssack löst man für die Lagerung also einfach die
>> Gurte und gibt dem Schlafsack Luft.
> Andere Kompressionssäcke hatte ich bisher nicht. Diese "Lösung" ist aber
> nur dafür, um den Sack leichter in den Beutel zu bekommen. Issa dann
> drin, würgt man das Teil zusammen und stopft ihn in den Rucksack oder
> sonstwo hin.
Nö, ich bewahre den so auf. Der liegt luftig und völlig locker im
geweiteten Packsack. Paßt wunderbar.
>> Geht man wieder auf Tour, strapst man
>> die Gurte einfach fest - und fertig.
> Na ja, aber ihn monatelang im gelösten Kompressionsack zu lagern, war
> auch nicht gut. Er wurde trotzdem gequetscht und konnte nicht atmen.
Der ist bei mir nicht gequetscht, wenn er entspannt in dem genannten
Packsack mit gelockerten Riemen liegt. Da liegt der Schlafsack so lose drin
wie in den speziellen Aufbewahrungssäcken, die es so zu kaufen gibt.
Bedingung ist natürlich, daß die Raumluft, wo er liegt, schön trocken ist,
sonst stockt er irgendwann, das ist klar.
>> Das ist erheblich komfortabler, als wenn man den Schlafsack aus so einer
>> üblichen, engen Kompressionshülle herauspulen und dann lose irgendwo lagern
>> muß.
> Genau das mache ich immer. Es sind eben 2 Extremzustände - der eine für
> die Tour (schön eng), der andere für die Zeit zwischendurch (schön
> locker). Locker ist er bei mir auch.
> Ein Zwischending gibt's eigentlich nicht. Und wenn Ja, dann
> schadets dem Schlafsack.
NACK, kann ich nicht erkennen, wenn er eben richtig locker liegt. Und genau
das geht mit diesem Packsack ja.
> Deshalb denk ich, dass man bei den teuren und gut komprimierbaren
> Schlafsäcken auch wieder das minimalst erreichbare Volumen bezahlt. Wie
> das immer so ist. Je leichter, desto teurer. Je kleiner, desto teurer
> usw.
Jo, klar.
> ... nur weil man sich wieder mal eine Beschäftigung ausgesucht hat,
> bei der Volumen und Gewicht eine große Rolle spielen. Alles Nepp.:-)
Wie gesagt, ich bin in dieser Beziehung mit diesem Military-Kram sehr
zufrieden. Das ist im Vergleich pekuniär derartig attraktiv, daß ich da
gerne ein paar Gramm mehr trage und mich über ein 2 cm größeres Packmaß
nicht aufrege. Ich hab auch keinen Kocher und kein Geschirr aus Titan,
könnte man ja auch. Man muß ja nicht jeden neumodischen Krimskrams
mitmachen.
Andi
--
"Das Panzergeschäft ist eine Entscheidung der Regierung und hat das
Parlament nicht zu interessieren."
Das Brüderle, ein geradezu gnadenvoller Vorzeigedemokrat