hat schon jemand von euch probleme bekommen,
wenn er einen benzinkocher mit in den flieger
nehmen wollte?
muss man auf bestimmte dinge achten, wenn man
ihn mitnehmen moechte? (bsp: vorher reinigen...)
oder gibt es gar modelle, die man nicht mitnehmen darf?
/bjoern
--
Ja, ich!
Reinigen ist nicht das problem; Du must alle Benzinrückstande entfernen und
die Flasche MUSS ABSOLUT LEER sein. Die lassen das Gepäck unter einem
Meßgerät (Gaschromatograph) herfahren, alles was irgendwie brennbar "riecht"
wird aussortiert. Ich durfte meine Flasche unter bewaffneter Aufsicht
ausspülen. Das war ausnahmsweise, normalerweise hätte ich den nächsten
Flieger nehmen müssen.
Um Problemen mit dem Zoll zu entgehen, zerlegt man seinen Kocher und nennt
ihn "technische Ersatzteile".
> oder gibt es gar modelle, die man nicht mitnehmen darf?
Ja, alle mit Zeitzünder ;o)
73!
Falk
besser Flasche mit Limo, OSaft o.ä. füllen und getrennt vom (sauberen)
Brenner transportieren (z.B. beim Proviant), trinken muß man den
Inhalt ja nicht...
Stefan
Hi Falk Dübbert,
>Reinigen ist nicht das problem; Du must alle Benzinrückstande entfernen und
>die Flasche MUSS ABSOLUT LEER sein. Die lassen das Gepäck unter einem
>Meßgerät (Gaschromatograph) herfahren, alles was irgendwie brennbar "riecht"
>wird aussortiert. Ich durfte meine Flasche unter bewaffneter Aufsicht
>ausspülen. Das war ausnahmsweise, normalerweise hätte ich den nächsten
>Flieger nehmen müssen.
bist Du sicher das ein GC (Gaschromatograph) war.
In einem Gaschromatographen wird ein Gas oder eine leichtflüchtige
Probe eingespritzt, die dann mit einem Trägergas über eine
Kapillarsäule läuft und hier in die Bestandteile getrennt wird. In der
Regel, nach mehreren Stunden, kommt dann am Detector ein Signal an und
das Ergebnis wird auf einen Schreiber ausgedruckt oder mit dem PC
ausgewertet.
Von daher würde es mich schon wirklich interessieren, um was für ein
Gerät zur Schnellbestimmung es hier handelt.
--
Bis dann
Guido guido...@outdoor-infos.de
Tja, deswegen nehm ich den Esbitkocher, da kann man sich den scheiß
sparen :-)
-sk-
> hat schon jemand von euch probleme bekommen,
> wenn er einen benzinkocher mit in den flieger
> nehmen wollte?
hallo bjoern,
wir mussten letztes jahr in nz unsere Benzinlaterne samt benzinflasche vorm
flug vor den augen des bundesbeamten in die tonne treten. beides haben wir
den ganzen urlaub nicht benutzt, beides war seit ca. einem halben jahr nicht
mehr mit benzin in beruehrung bekommen. fazit: prinzipiell darfst du nix mit-
nehmen, was noch irgendwie nach benzin riecht, wenn doch, hast du glueck und
der beamte nimmt seinen job nicht ganz so genau. also putzen und zerlegen !!
Michael
--
Michael Eichmann <eich...@fkp.uni-hannover.de>
Institut fuer Festkoerperphysik
Uni Hannover
ich habe ein Modell von Colemann mir in Canada gekauft weil meiner dort
unten kaputt gegangen ist. Egal gehört nicht zur Sache. Jedenfalls sieht
der auf dem Durchleucht-Bild fast genauso aus wie ein Gaskocher. Ich
musste Ihn auspacken und durch Riechprobe des Beamten bestaetigen lassen
das es doch ein Bezinkocher ist. Ansonsten gab es keine Probleme. Ich
habe aber schon sehr viel gehört das Kocher in Deutschland gelassen
werden mussten. So bei Britisch Airways und bei American Airlines. So
wie ich das mitbekommen habe liegt das aber im wesentlichen am Flughafen
Personal. Es gibt meist dort Probleme wo vor dem eigentlichen einchecken
das Gepäck schon durchleuchtet wird. Ich wuerde es einfach darauf
anlegen. Ich wuerde sagen zu 99 % kannst Du den Kocher mitnehem.
Tschau Thomas
Es gibt elektronische Sensoren, die auf elektrochemischem Wege fast wie ein
Gaschromatograph funktionieren. Die Technik ähnelt afaik der in
elektronischen Rauch-/Gasmeldern. Arg viel mehr weiß ich dazu leider auch
nicht, sorry.
Martin
Ich halte es mit dem Kocher so, zerlegt und im Rucksack verstreut. Und die
Flasche werde ich mit Limo füllen, wie ein in einem Posting zuvor erwähnt
wurde. Wenn ihr mal echte Probleme haben wollt, müßt ihr mal Marzipanmasse
mitnehmen und ne Armbanduhr drummachen.
Alles wird gut!
--
| Falk Dübbert |
| Bechterdisser Straße 64 33719 BI |
| http://home.arcor-online.de/duebbert |
| http://www.qsl.net/do2yfd |
| Rubbel-Signatur unter dem Feld ist ihre |
| Glückszahl: ####################### |
Ich habe einmal eine Küche gesehen, wo eine Hausfrau ihre Öl-verschmutze
Jacke mit rund 0,05 Liter Waschbenzin gesäubert hat. Durch einen
elektrischen Funken ist alles explodiert, die Wand (!!) zur Straße ist
rausgesprengt und die Frau schwerst verletzt worden. So geschehen in Haan
1984.
Also neue Brennstoffflasche kaufen, am Zielort das erste Mal füllen und auf
dem Rückflug am Flughafen abgeben. Das Leben der Anderen sollte schon
mindestens 20 DM wert sein...
Gruß Thomas
++++++++++++++++++
www.nordlandseite.de
mailto:Tho...@Bujack.de
++++++++++++++++++
Habe meinen Whisperlite schon nach Costa Rica,
Zypern und Thailand im flieger mitgenommen,
jeweils mit *VOLLER* Benzinflasche hin,
und halbvoller zurueck. (8, 3 und 2 Jahre her)
Habe noch nicht mal ein schlechtes Gewissen,
denn eine fest verschraubte Schweizer Sigg
in Rucksackmitte im Schlafsack gewickelt
gegen Perforation halte ich fuer aehnlich
sicher wie einen Schweizer Banksafe.
Wenn der restliche Gepaeckraum brennt,
ist der Liter dann das kleinste Problem
Nicht zur Nachahmung empfohlen, war nur
als Hinweis gedacht das nicht ueberall
Gaschromatographen und Mikrotomografie
lauern... Wuerde mir also wegen ausspuelen ...
nicht in die Hose machen. (Das wuerde man
dann auch ohne Gaschromatograph riechen ;-)
Gruss,
Ulli
Im Hauptgepaeck durfte der Kocher am wenigsten auffallen, niemals mit
Brennstoff drin, keinen Brennstoff mitnehmen - auch keine Gaskartuschen,
Kocher gut lueften, eventuell Limo wie schon erwaehnt in Benzinflaschen.
Gruesse Armin
Bjoern Terwege schrieb:
> hi,
>
> hat schon jemand von euch probleme bekommen,
> wenn er einen benzinkocher mit in den flieger
> nehmen wollte?
>
> muss man auf bestimmte dinge achten, wenn man
> ihn mitnehmen moechte? (bsp: vorher reinigen...)
>
> oder gibt es gar modelle, die man nicht mitnehmen darf?
>
> /bjoern
> --
Um sich die ganze Reinigung und die Diskussion mit der Flugsicherheit zu
sparen, kann man den Tank einfach mit Ersatzflussigkeit (Wasser)
fuellen. (ein Bekannter hat immer Pfefferminztee genommen, damit man das
Benzin nicht richt ;-))
Das Problem ist uebrigens nicht ein eventuelles Auslaufen oder
Verpuffen, wenn eh schon alles brennt. Es geht darum, das im
Gepaeckcompartment des Fliegers Aussendruck herrscht (in 10000m ist das
nicht viel), so dass es bei Benzinfuellung zum Platzen der Flasche
kommen kann.
jb
So viel ist das auch wieder nicht. Eine Flasche die das nicht aushält
grillt Dich beim ersten Versuch Druck für den Kocher aufzubauen.
Vergleichbare Überdrücke werden bei starken Temperaturschwankungen
und in warmen Gegenden auch in Erdnähe erreicht. Gut verschlossene,
und nichtdefekte Flaschen sind IMHO im Flieger sicher. Eine
durchkorrodierte Sigg-Flasche (eingesetzt mit Spiritus) lehrte mich
aber, daß man die Behälterqualität nicht von außen beurteilen kann.
Daher sind die Fluggesellschaften eher vorsichtig.
Gruß,
Roland
Könnte man fast in die FAQ aufnehmen.
Oder kommt es mir nur so vor, das ich den Thread
schon des öftern gelesen habe?
Gruß,
Andreas
Ja, diese Benzinkocher und Flugzeug Frage taucht wirklich sehr häufig auf.
Würde aber die Einschränkungen auf den Punkt bringen, d.h.
diese Dinger haben, genau wie eingeschaltete Handies, nichts im Flieger zu
suchen
und stellen eine Gefährdung aller Mitflieger dar.
Wenn ich dann diese Tips lese wie:
Limonade einfüllen ...
Als Ersatzteil deklarieren ...
Ausspülen ...
frage ich mich: Wie fahrlässig soll man noch mit Geräten umgehen?
Für mich gibt es in diesem Rahmen keinen Ermessenspielraum. Die Kocher
neu und originalverpackt mitnehmen oder zuhause bleiben.
Es geht hier nicht um das Austricksen von Fluggesellschaften, es kann um
viel mehr gehen.
Jochen, der beim Paddeln auch eine Rettungsweste trägt, obwohl er schwimmen
kann
>neu und originalverpackt mitnehmen oder zuhause bleiben.
und auf dem Rückweg, verschenken?
Spätestens hier taucht doch obiges Problem auf.
Eine Benzinflasche die mit Wasser (keine Kohlensäure) gefüllt ist,
halte ich im Flieger für ungefährlich.
Quatsch! Der Kocher an sich ist ein Sammlung von Metallstücken ohne
irgendwelche gefährliche Eigenschaften. Das Benzin in der Flasche macht das
Problem. Damit das gefährlich wird, muß folgendes stattfinden: Die Flasche
muß undicht werden. Es muß ein brennbares Gemisch entstehen. Und es muß
einen Inital geben.
> Wenn ich dann diese Tips lese wie:
>
> Limonade einfüllen ...
Halt mal ein Feuerzeug an Limonade, hoch gefährlich. (Don´t do this at home
:-))
> Als Ersatzteil deklarieren ...
Ist mehr eine Zollfrage.
> Ausspülen ...
Ein gründlich gespülter Kocher enthält weniger Benzin als ein
Einwegfeuerzeug. Also dürftest Du nur mit Airlines fliegen, bei denen
absolutes Rauchverbot herrscht.
> Jochen, der beim Paddeln auch eine Rettungsweste trägt, obwohl er
schwimmen
> kann
So wie Du Dich hier aufführst fährst, Du auch mit ständig aufgeblasenen
Airbags.
Falk, der unangeschnallt Fahrrad fährt.
> Am Thu, 24 Feb 2000 00:21:04 +0100 hast Du (Jochen Kett-Tautorat)
> geschrieben:
>>neu und originalverpackt mitnehmen oder zuhause bleiben.
> und auf dem Rückweg, verschenken?
Es lebe der Einwegkocher :-(
Tips hin oder her, es sollte doch auch eine
"offizielle" Möglichkeit geben das Teil wieder
nach hause zu bekommen.
Das volle Benzinflaschen, Kocher nichts im Flugzeug
zu suchen haben ist klar.
Wie siehts eigentlich mit dem guten alten Trangia aus?
(Habe ich schon mehrfach, ohne mir irgendwelche Gedanken
zu machen mit dem Flugzeug transportiert. Leer natürlich.)
Gruß,
Andreas
Hallo Jochen.
> diese Dinger haben, genau wie eingeschaltete Handies, nichts im Flieger zu
> suchen
... gefuellt im Gepaeckraum....
> und stellen eine Gefaehrdung aller Mitflieger dar.
... gefuellt im Gepaeckraum....
> Wenn ich dann diese Tips lese wie:
> Limonade einfuellen ...
> Ausspuelen ...
> frage ich mich: Wie fahrlaessig soll man noch mit Geraeten umgehen?
> Fuer mich gibt es in diesem Rahmen keinen Ermessenspielraum. Die Kocher
> neu und originalverpackt mitnehmen oder zuhause bleiben.
Es geht nicht ums Ermessen sondern um Sicherheit. Grundsaetzlich habe ich
als Fluggast ein Interesse den Flug zu ueberleben. Wenn du das Problem der
explosiven & fluechtigen Fluessigkeit z.B. durch leeren & auslueften aus
der Welt schaffst, zeigst du die Kompetenz um eine im Ansatz richtige, im
Detail aber unsinnige Regel ausser Kraft zu setzen. Immer wieder wird auch
berichtet, das Sicherheitsleute am Flughafen nach einer Sichtung eines
Benzinkochers die Mitnahme erlauben. Weil er zwar nach Benzin riecht, aber
nur noch homoeopatische Dosen enthaellt und damit nicht mehr gefaehrlich
ist. Andere machen sich die Muehe (das ists naemlich!) nicht und
verweigern die Mitnahme.
Ist doch gar nicht so schwer und wenn Inkompetenz und/oder Faulheit mit
Limo ausgetrickst werden muessen hebt das eher das Lebensgefuehl als das
es die Sicherheit senkt.
Gruss Peter
Hallo Falk.
> Quatsch! Der Kocher an sich ist ein Sammlung von Metallstuecken ohne
> irgendwelche gefaehrliche Eigenschaften. Das Benzin in der Flasche macht das
Das trifft auf eine ungeladene Knarre auch zu.
> Ein gruendlich gespuelter Kocher enthaelt weniger Benzin als ein
> Einwegfeuerzeug. Also duerftest Du nur mit Airlines fliegen, bei denen
Einwegfeuerzeuge sind aus gutem Grund fuer den Gepaeckraum nicht erlaubt,
weil (hatten wir schon mehrmals...)
> So wie Du Dich hier auffuehrst faehrst, Du auch mit staendig aufgeblasenen
> Airbags.
Wie waers einfach mal mit ein paar Argumenten? Ich schreib gleich mal was
zu seinen Aussagen, ich wette, das haettest du auch machen koennen. Statt
dessen: [Schweigen An/Aus]
Gruss Peter
"Peter Vollmar" <PE...@WELTENBUMMLER.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7$2w4-...@weltenbummler.link-goe.de...
> Falk Duebbert (do2...@darc.de) schrieb am 28.02.00:
>
> Hallo Falk.
> > Quatsch! Der Kocher an sich ist ein Sammlung von Metallstuecken ohne
> > irgendwelche gefaehrliche Eigenschaften. Das Benzin in der Flasche macht
das
> Das trifft auf eine ungeladene Knarre auch zu.
Ja, aber die kann immer noch als Anscheinswaffe genutzt werden. (2/3 aller
Flugzeugentführungen werden mit Spielzeugen Attrapen durchgeführt.) Von
einem Anscheinskocher habe ich noch nichts gehört. (Ich fahre ab und zu ein
Auto mit zugeschweißten Türen und kleinen Fenstern.)
>
> > Ein gruendlich gespuelter Kocher enthaelt weniger Benzin als ein
> > Einwegfeuerzeug. Also duerftest Du nur mit Airlines fliegen, bei denen
> Einwegfeuerzeuge sind aus gutem Grund fuer den Gepaeckraum nicht erlaubt,
> weil (hatten wir schon mehrmals...)
Ich will das Risiko nicht negieren. Aber manche Gepäckkontrolleure spielen
sich mit dem Risiko hoch und auf. Ich habe bis jetzt fünf (5xhin
5xher)transcontinentale Flüge hinter mir:
einmal war der Kocher ohne Beanstandung durchgekommen (LH)
einmal mußte ich spülen (BA)
zweimal war er total zerlegt im Kulturbeutel und in der PHOTOtasche, die
Flasche beim Rasierschaum (TWA)
einmal wurde ich kurzfristig verhaftet und der Kocher wurde mir später von
einem Freund per Post zugeschickt (Israel)
73!
Falk
> Wie siehts eigentlich mit dem guten alten Trangia aus?
> (Habe ich schon mehrfach, ohne mir irgendwelche Gedanken
> zu machen mit dem Flugzeug transportiert. Leer natürlich.)
>
Ich hab den auch schon mit gefüllter Flasche mitgenommen und hatte
keine Probleme.
Gruß
Marcus
--
We do what we do, because of who we are.
If we did otherwise, we would not be ourselves.
wolfgang
Marcus Berger schrieb:
ich hatte auch noch nie probelme mit kocher und flieger.
selbst auf einem (innlands)flug in neuseeland mit halb-
gefüllter benzinflasche.
ich kann mir auch nicht vorstellen wie eine halbwegs
solide aluflasche spontan explodieren soll. (sonst würde ich
sie auch nicht im rucksack mit mir herumtragen.)
tschuess heiko
Genauso wie Du, wenn ich den Aussendruck auf ein Drittel senke :-)
Es ist kein Spielchen 1/2 gefüllte Spiritusflaschen an den Sicherheitsleuten
und Verantwortlichen vorbei zu schmuggeln.
Es ist kein Spielchen mit den Handies im Flugzeug zu telefonieren.
Bitte haltet euch doch an die Regeln und riskiert nicht durch die Ersparnis
von ein
paar DM das Leben anderer.
Die Brennflüssigkeit muß auch nicht unbedingt die Ursache sein, aber sie
kann u. U.
ein Problem vergrößern.
Auch macht es keinen Spaß aufgelaufenen Brennstoff im Frachtraum stinken zu
lassen.
mit freundlichen Grüßen
Jochen
Ein vertretbares Risiko im Flugzeug ???? Ich glaube ich lese nicht richtig!
Bitte fliege alleine, aber nicht mit Passagieren die DEIN Risiko teilen und
u.U. ausbaden müßen.
Jochen
>
> Ein vertretbares Risiko im Flugzeug ???? Ich glaube ich lese nicht richtig!
>
> Bitte fliege alleine, aber nicht mit Passagieren die DEIN Risiko teilen und
> u.U. ausbaden müßen.
Entspann dich! Die leute nehmen Spraydosen und wat nich allens mit da
ist eine ziemlich dickwandige Aluflasche mit benzin drin nun wirklich
kein Ding!
Hab ich auch schon mehrmals getan und ist nie beanstandet worden.
Sebastian
Ich nehme immer eine Bombe mit ins Flugzeug, denn dann ist die
statistische Wahrscheinlichkeit, das sich eine zweite an Bord
befindet, gleich Null... Ist doch richtig lieb von mir, oder?
Christian
--
Wenn wir uns den Himmel offen halten wollen,
müssen wir uns auf Erden heftig bewegen.
Kann man die dinger nicht per Schiff vorrausschicken, da
müßte doch jede gefahr gebannt sein?
Gut die Aussage ist nicht ganz ernstgemeint, aber
theoretisch könnte das gehen, voraufgesetzt man kenn
jemanden drüben... oder irgendwie
Andreas
> eine kleine einfache abschätzung:
> - auf Flughafenhöhe hat man etwa den druck von einer atmosphäe oder
> rund 1 bar
> - wenn das flugzeug im absoluten vakuum fliegen würde hätten wir
> einen
> ausendruck von 0 bar
>
> => Innendruck in der Flasche = 1bar
> (mein alter brüchiger autoreifen explodiert bei 2 bar auch noch
> nicht)
Die Flasche macht nicht das geringste Problem sondern die Dichtung und der
Inhalt. Die Flasche bleibt intakt, aber das Benzin innen drin entwickelt
einen enormen Gasdruck. Das heißt, es entweicht MEHR Sprit durch die
Dichtung, durch das Druckgefälle erkaltet das Benzin an der Dichtung und
schlägt als Film nieder. Die Abkühlung hat ein Verkleinern/Verhärten der
Dichtung zu Folge. Es entweicht noch MEHR Sprit...
Irgendwann kommt es an einer Stelle auf 107°C (Flammpunkt von Benzin bei 0,3
Atmosphären) und WUFF! Die Raucherstickungsanlage versagt (in 83% aller
Fäle) und das Feuer brennt Dir (unwichtig, da selbst schuld) und 186 anderen
(die konnten nichts für Deinen Starrsinn) den Vogel unterm A... weg. Tu
Dir/uns/allen den Gefallen und nimm den Sprit raus.
Falk
"Falk Dübbert" wrote:
hallo falk,
wie mir ein drittel vom normaldruck bekommen wuerde naja,
ich denke das hauptproblem wäre die sauerstoffversorgung (aber
wer braucht schon sauren stoff). Eine Benzindruckflasche hat
damit aber bestimmt keine probleme.
eine kleine einfache abschätzung:
- auf Flughafenhöhe hat man etwa den druck von einer atmosphäe oder
rund 1 bar
- wenn das flugzeug im absoluten vakuum fliegen würde hätten wir
einen
ausendruck von 0 bar
=> Innendruck in der Flasche = 1bar
(mein alter brüchiger autoreifen explodiert bei 2 bar auch noch
nicht)
ich will damit nicht sagen dass es absolut sicher ist, aber ich denke
Genauso seh ich das auch! Und wenn die Pauschaltouris auch
noch alle ihre hochprozentigen Duftwässerchen mit in den Koffer
packen, warum sollten wir nicht unsere Brennstofflaschen
mitnehmen? (Mal ganz davon abgesehen, dass Benzin im Ausland
meist eh billiger ist und es keinen Grund gibt, sowas
mitzunehmen - Spiritus hingegen ist in D meist billiger).
Was die Kontrollen angeht: In Hannover muss man seinen Rucksack
immer selbst zum Sondereincheckschalter tragen, und kann genau
beobachten, wie der durchleuchtet wird. Bis jetzt hat sich bei
mir noch keiner am Spiritusfläschchen gestört.
zum Thema Sprit und Flugzeuge moechte ich kurz doch mal meinen Meinung
kundtun...
Fakt ist, dass nach IATA Rules and Regulations keinerlei Stoffe, die
unter Dangerous Goods fallen, an Bord duerfen. Da diese Regelung
natuerlich nicht 100% einzuhalten ist, hat man fuer Artikel des
persoenlichen Bedarfs die Ausnahme gemacht, dass z.B. die Haarspraydose
oder das Duftwaesserchen an Bord darf, obwohl diese Stoffe bestimmt
aehnliche Gefahren aufweisen. Wenn der Passagier nun versucht, eine
Kiste Haarspray oder Duftwaesserchen an Bord mitzunehmen oder als
Gepaeck aufzugeben, wird die Fluggesellschaft dieses verweigern. Benzin,
Spiritus oder Gaskartuschen duerfen ueberhaupt nicht, auch nicht in
kleinen Mengen an Bord. Ueber diese Beschraenkung kann man jetzt
diskutieren, aber es wird nichts aendern. Und diese Stoffe an Bord zu
schmuggeln, duerfte bestimmt in vielen Faellen nicht bemerkt werden und
wird bestimmt auch gemacht. Der letzte Fall, der mir bekannt ist, bei
dem dies aufgefallen ist, war eine undichte Gaskartusche, die im Flieger
bemerkt wurde, als er zum Glueck noch am Boden stand. Fuer den
Feuerwehreinsatz, den Zeitverlust (eine Stunde Verspaetung kostet in FRA
etwa 6000 DM "Parkgebuehr") usw. hat der Passagier eine Rechnung am
Hals, die weit im fuenfstelligen Bereich liegt. Und die Kosten werden
auf den Passagier abgewaelzt. Abgesehen davon wird sofort eine Anzeige
wegen Luftsicherheitsgefaehrdung eingereicht, die Straftatsbestand ist.
Und dies war nur die harmlose Variante von Gefahrgut an Bord. In der
Gepaeckverteilungsanlage gibt es uebrigends Detektoren, die solche
Faelle fruehzeitig bemerken sollen, jedoch wurde in diesem Fall
vermutlich die Kartusche, die in einem Rucksack verstaut war, bei der
Verladung beschaedigt.
> > Soo und nun überlegen wir uns mal, das das benzin im Gebirge auch nicht
> > aus der Flasche läuft, der Frachtraum Druckbelüftet ist und ausserdem
> > geheizt (aber keine 107° heiss).
Jaein... ueblicherweise ist nur das vorderste Compartement pressurized
und kann beheizt werden. Die Ausdehnung des Stoffes ist auch nicht das
Problem, sondern die Bildung entflammbarer bzw. explosiver Gase.
> > Wer immer noch zweifelt, dem sei
> > gesagt, dass Hapag-Lloyd sogar ganze Autos mitnimmt (ist nicht ganz
> > billig) und das keine Diesel sein müssen und die Tanks auch nicht
> > gespült werden!
Wieder ein Jaein... fuer Cargo gelten andere Bestimmungen und
Ueberpruefungen.
> >Es bleibt dabei: solange Unter Druch stehende,
> > dünnwandige Blechfläschchen mit Butan in den Frachtraum dürfen, dann
Wer behauptet den so etwas ?
> > darf das eine Siggflasche mit Benzin auch.
Weder das eine, noch das andere darf an Bord. Weder in den Laderaum,
noch in die Kabine.
Es sei denn, als Cargo in einem fuer Lufttransport geprueften Gebinde
mit spezieller Kennzeichnung und Notification to Captain.
> > Es kann sein , dass das von
> > den einen oder anderen bei den Fluggesellschaften anders gesehen wird,
Leider... schwarze Schafe gibt es ueberall.
> > aber die wollen ja auch, dass man die Luft aus den Reifen lässt wenn man
> > ein Fahrrad mitnimmt.
Darueber gibt es auch keine Richtlinien, sondern nur Erfahrungen der
Airline.
Lieber fuer ein paar Mark den Brennstoff am Flugziel gekauft als...
irgend eine andere Moeglichkeit
Cheerio, take care...
Martin
BTW... ich arbeite in diesem Gebiet. ;-))
--
Martin Bitterer, Frankfurt/Main, Germany
http://www.bitbug.de/ mailto:webm...@bitbug.de
http://www.moto-e-mare.de/ mailto:webm...@moto-e-mare.de
Und was verstehen die unter Dangerous Goods? Gibts die Liste
irgendwo (im Web)?
<snip>
> Benzin,
> Spiritus oder Gaskartuschen duerfen ueberhaupt nicht, auch nicht in
> kleinen Mengen an Bord. Ueber diese Beschraenkung kann man jetzt
> diskutieren, aber es wird nichts aendern.
<snip>
> Lieber fuer ein paar Mark den Brennstoff am Flugziel gekauft als...
> irgend eine andere Moeglichkeit
Einverstanden, aber das ist IMHO nicht das Problem.
Was ist mit den Kochern ???!!!
Kein Sprit, restentleert, gereinigt...
Die Teile am Flugziel zu bekommen dürfte meistens nicht trivial
sein, und bei der Idee eines Einwegkochers kommt mir das Grausen.
Abgesehen vom Gefahrenpotentials eines z.B. leeren Trangias als
Ansammlung von Alu-Töpfen.
> BTW... ich arbeite in diesem Gebiet. ;-))
Dann kannst Du uns vielleicht sagen wie wir endlich
ein offizielles Statement zu *dem* Problem bekommen
(siehe Thread).
Gruß,
Andreas
> zum Thema Sprit und Flugzeuge moechte ich kurz doch mal meinen
Meinung
> kundtun...
Dafuer ist diese NG ja da,
Doch:
A) Du hast die Sachen von Sebastian zitiert, aber auf Kais Posting
geantwortet. Klarer Fall von zu schnell mit der Maus. Kann passieren.
B) Dein Posting ist als "quoted-printable" kodiert. Bitte stell' das
ab. Outlook laesst naemlich sonst die Zitierzeichen weg, die man dann
mit der Hand einfuegen muss.
Bitte nicht als Anmeckerei auffassen.
> Fakt ist, dass nach IATA Rules and Regulations keinerlei Stoffe, die
> unter Dangerous Goods fallen, an Bord duerfen
> [...]
> > > Es kann sein , dass das von
> > > den einen oder anderen bei den Fluggesellschaften anders gesehen
wird,
>
> Leider... schwarze Schafe gibt es ueberall.
Soweit sind wir uns ja hier alle einig geworden, das Benzin, Spiritus
nichts im Flieger zu suchen hat.
> Lieber fuer ein paar Mark den Brennstoff am Flugziel gekauft als...
> irgend eine andere Moeglichkeit
Genau.
Die Frage ist jedoch:
Darf man einen Benzin, Spirituskocher mitnehmen, der zwar restentleert
und gespuelt ist, der aber dennoch nach Brennstoff riecht ?
Sieh' dir mal den Thread weiter oben an. In Richtung "Mal was
offizielles".
> BTW... ich arbeite in diesem Gebiet. ;-))
Oh ha.
Dann wird man dich sicherlich mit Fragen bombadieren ;-)
Manuel
Dagegen hat keiner etwas.
>Da diese Regelung natuerlich nicht 100% einzuhalten ist, hat man fuer Artikel
>des persoenlichen Bedarfs die Ausnahme gemacht, dass z.B. die Haarspraydose
>oder das Duftwaesserchen an Bord darf, obwohl diese Stoffe bestimmt
>aehnliche Gefahren aufweisen. Wenn der Passagier nun versucht, eine
>Kiste Haarspray oder Duftwaesserchen an Bord mitzunehmen oder als
>Gepaeck aufzugeben, wird die Fluggesellschaft dieses verweigern.
>Benzin, Spiritus oder Gaskartuschen duerfen ueberhaupt nicht, auch nicht in
>kleinen Mengen an Bord. Ueber diese Beschraenkung kann man jetzt
>diskutieren, aber es wird nichts aendern. Und diese Stoffe an Bord zu
>schmuggeln, duerfte bestimmt in vielen Faellen nicht bemerkt werden und
>wird bestimmt auch gemacht. Der letzte Fall, der mir bekannt ist, bei
>dem dies aufgefallen ist, war eine undichte Gaskartusche, die im Flieger
>bemerkt wurde, als er zum Glueck noch am Boden stand. Fuer den
>Feuerwehreinsatz, den Zeitverlust (eine Stunde Verspaetung kostet in FRA
>etwa 6000 DM "Parkgebuehr") usw. hat der Passagier eine Rechnung am
>Hals, die weit im fuenfstelligen Bereich liegt. Und die Kosten werden
>auf den Passagier abgewaelzt. Abgesehen davon wird sofort eine Anzeige
>wegen Luftsicherheitsgefaehrdung eingereicht, die Straftatsbestand ist.
Vollkommen verstaendlich und akzeptabel.
Problem ist nur, dass es in den hier diskutierten Fall nicht um
die Kartusche sondern um den Kocher selbst handelt, der lt.
"offizieller" Auskunft der Deutschen BA nicht mitzunehmen ist.
1990 nach Irland (Ryanair)
1991 nach Schottland (BA),
1997 nach Madeira (Condor)
1999 nach Schottland (Lufthansa/British Midland)
durfte man das.
Was sagen die IATA-Bestimmungen zu diesem Punkt ?
>
>> > aber die wollen ja auch, dass man die Luft aus den Reifen lässt wen=
>n man
>> > ein Fahrrad mitnimmt.
>
>Darueber gibt es auch keine Richtlinien, sondern nur Erfahrungen der
>Airline.
Also grundsaetzlich wird das Reifenluft ablasen von den meisten
Fluggesellschaften verlangt. Genauso wie das Pedalabschrauben.
>
>Lieber fuer ein paar Mark den Brennstoff am Flugziel gekauft als...
>irgend eine andere Moeglichkeit
>
Vollste Zustimmung !
>
>Cheerio, take care...
>
>Martin
>
>
>BTW... ich arbeite in diesem Gebiet. ;-))
Kannst Du mal anfragen, wie das mit unseren Problem geregelt ist ?
Viel Spass noch im Osterverkehr zu Frankfurt ;-)
Wolfgang Goetz
private Schottland-FAQ http://www.muc.de/~goetz/reisen/scotfaq.html
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