gibt es eigentlich diese "Indianer"- Kanus, mit hochgezogenem
Bug und Heck ? Am besten noch auch Kunstoff ?
Wenn ja, was kosten die ?
Kennt jemand dazu einen Hersteller oder Händler ?
Danke
Dirk
--
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Private Homepage : http://members.aol.com/digibild/index1.htm
- (befindet sich noch im Aufbau - leider zu wenig Zeit)
N 51°29'49'' E 007°21'33''
Diese Boote werden von der Firma GATZ gebaut. Ich an Deiner Stelle würde
diese Type von Boot meiden. Begründung:
1) Der hochegezogene Bug bzw. das Heck machen das Boot bei Seitenwind fast
unsteuerbar.
2) Die Indianer haben solche Boote nie gebaut. Erst durch die Winetou-Filme
wurden die modern.
3) Die Firma Gatz baut sehr schwer; bei Umtragestellen ist man froh, wenn
man statt 35 Kilogramm nur 19 zu tragen hat.
4) Die Boot laufen nicht leicht. Vergleicht man einen Gatz YOHO und einen
WEH NO NAH Spirit II (letzteres Boot habe unter anderen ich) so kommt man
mit der gleichen Anzahl von Paddelschlägen viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeel
weiter.
5) Diese Firma war lange Zeit Alleinanbieter am europ. Markt. Sie konnte
daher horrende Preise verlangen. Seit dem amerikanische Marken in Europa
erhältlich sind kämpften die schwer mit der Konkurrenz, da die Entwicklung
von neuen Bootsformen ca 20 Jahre hinten ist.
6) Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.
...
Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich ruhig!
Du kannst auch meine private Homepage besuchen!
Ciao, max
Aha, klingt logisch.
> 2) Die Indianer haben solche Boote nie gebaut. Erst durch die > Winetou-Filme wurden die modern.
Na gut, aber mir war kein "richtiger" Name bekannt und so konnte
jeder verstehen was ich meine.
> 3) Die Firma Gatz baut sehr schwer; bei Umtragestellen ist man froh, >wenn man statt 35 Kilogramm nur 19 zu tragen hat.
Stimmt !
> 4) Die Boot laufen nicht leicht. Vergleicht man einen Gatz YOHO und > einen WEH NO NAH Spirit II (letzteres Boot habe unter anderen ich) so > kommt man mit der gleichen Anzahl von > Paddelschlägen viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeel weiter.
Gutes Argument sich ein anderes zu suchen.
Ich habe noch keine Erfahrung mit solchen Booten und suche deshalb
Informationen. Im nächsten Jahr würde ich mir gern eins zulegen.
Diese "Indianer-Kanus" gefielen mir von der Form her recht gut -
wenn man damit aber nicht vernünftig Vorwärts kommt lasse ich es
lieber.
Wo kann ich mehr Informationen über dieses WEH NO NAG bekommen?
Katalog, Preise usw. ?
> 5) Diese Firma war lange Zeit Alleinanbieter am europ. Markt. Sie > konnte daher horrende Preise verlangen. Seit dem amerikanische Marken > in Europa erhältlich sind kämpften die schwer mit der Konkurrenz, da
> die Entwicklung von neuen Bootsformen ca 20 Jahre hinten ist.
Das ist sehr schlecht.
> 6) Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.
Noch schlechter.
> Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich ruhig!
Ja, mache ich (bzw. habe ich erst mal hiermit)
> Du kannst auch meine private Homepage besuchen!
Wo ???
Danke
Gruß
Dirk
--
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Private Homepage : http://members.aol.com/digibild/index1.htm
- (befindet sich noch im Aufbau - leider zu wenig Zeit)
N 51°29'49'' E 007°21'33'' (WGS84)
"Kann ich nicht bestätigen. Allerdings muß man schon wissen was man am
Steuer tut. Erst gestern habe ich, bei bis zu 8 Windstärken, knapp 50
Kilometer auf Eder und Edersee absolviert. Allerdings muß ich zugeben, daß
es nicht immer sonderlich gemütlich war."
>2) Die Indianer haben solche Boote nie gebaut. Erst durch die Winetou-Filme
>wurden die modern.
"Dazu kann ich nichts sagen, davon habe ich keine Ahnung."
>3) Die Firma Gatz baut sehr schwer; bei Umtragestellen ist man froh, wenn
>man statt 35 Kilogramm nur 19 zu tragen hat.
"Ist für mich kein Argument. Mein Cherokee wird zumeist mit zwei Fahrern
besetzt. Da machen einige Kilo mehr oder weniger nichts aus. (solange es
nicht zig KM sind, und wer will das schon) Der große Vorteil des
Mehrgewichts ist die wesentlich größere Stabilität, Schlagfestigkeit und
Unempfindlichkeit im Allgemeinen."
>4) Die Boot laufen nicht leicht. Vergleicht man einen Gatz YOHO und einen
>WEH NO NAH Spirit II (letzteres Boot habe unter anderen ich) so kommt man
>mit der gleichen Anzahl von Paddelschlägen viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeel
>weiter.
"Kompletter Unfug! Mein Boot hat einen erstklassigen Geradeauslauf und ist
für seine Größe recht leicht zu bewegen. Allerdings ist der Cherokee
zugegebenermaßen aufgrund seiner Ausmaße nicht sonderlich wendig."
>5) Diese Firma war lange Zeit Alleinanbieter am europ. Markt. Sie konnte
>daher horrende Preise verlangen. Seit dem amerikanische Marken in Europa
>erhältlich sind kämpften die schwer mit der Konkurrenz, da die Entwicklung
>von neuen Bootsformen ca 20 Jahre hinten ist.
"Gatz wird auch heute noch, wie seit vielen Jahren, in der ganzen Welt
kopiert."
>6) Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.
Wenn ich sehe, daß Leute in meiner Umgebung 20-30 Jahre alte Gatz-Boote
fahren und andere im gleichen Zeitraum bereits ihr drittes oder gar viertes
"preiswertes" (billig passt wohl besser) Boot kaufen durften, so muß die
Frage gestattet sein wo denn nun das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht
stimmt.
>Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich ruhig!
>Du kannst auch meine private Homepage besuchen!
>
>Ciao, max
>
>
Max Hübl <max....@magnet.at> schrieb im Beitrag
<711tgr$sik$1...@orudios.magnet.at>...
>
> Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich ruhig!
> Du kannst auch meine private Homepage besuchen!
>
> Ciao, max
Und die ist bitte wo?
fragt sich
--
Alexander
Al.K...@t-online.de
Ich habe vor paar Jahren auf der Boot in Dü
ein skandinavisches Faltkanu gesehen das mit
einem Gewicht von 14 - 20 kg (je nach Modell)
recht leicht war. Die Erbauer selbst unternahmen
mit diesem Boot ausgedehnte Touren durch ihre
Heimat. Leider weiss ich den Firmennamen nicht.
Das Boot selbst hatte ein Alu-Gerippe und
eine grüne Haut die den Eindruck machte
viel auszuhalten
Gruß
Roland
[snip]
> >1) Der hochegezogene Bug bzw. das Heck machen das Boot bei Seitenwind fast
> >unsteuerbar.
> "Kann ich nicht bestätigen.
Jeder Canadier ist aufgrund der hohen Seitenwand und der hohen Sitzposition
windanfaelliger wie jeder Kajak. Bei Gatz wird das durch die hohen Enden
noch verstaerkt.
[snap]
> >4) Die Boot laufen nicht leicht. Vergleicht man einen Gatz YOHO und einen
> >WEH NO NAH Spirit II (letzteres Boot habe unter anderen ich) so kommt man
> >mit der gleichen Anzahl von Paddelschlägen viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeel
> >weiter.
>
> "Kompletter Unfug! Mein Boot hat einen erstklassigen Geradeauslauf und ist
> für seine Größe recht leicht zu bewegen. Allerdings ist der Cherokee
> zugegebenermaßen aufgrund seiner Ausmaße nicht sonderlich wendig."
Du vergleichst Aeppel mit Birnen und Bananen.
YOHO ist ein wendiges Boot fuer 2 Personen -> laeuft nicht
Spirit II ist einigermassen wendiges Boot fuer 3 Pers. also laenger,
ausserdem leichter -> laeuft besser
Cherokee ist ein Boot fuer 4 Personen, konstruiert fuer guten geradeauslauf
-> laeuft noch besser
[snip]
Wir selbst selbst fahren Gatz Ohio bis WW2, erfordert natuerlich eine gute
Technik, weil dieses Model eher auf geradeauslauf konstruiert ist.
Wir hatten mal auf der Ardeche mit starken Winden vonn der Seite zu tun,
das Boot war nicht mehr auf Kurs zu halten, der Wind hat uns einfach ans Ufer
geschoben, uns dagegen wehren konnten wir nicht. Wir haben die Tour
abgebrochen. Mit einen anderen Model waere es uns wohl auch so ergangen.
Kritikpunkte beim Gatz sind am Bug unterhalb der Wasserlinie, an der Stelle
rammelt man immer mal an einen Stein, die Plasiknippel der Persening,
das extrem hohe Gewicht.
Allerdings bietet Gatz als einziger kippbare Sitzbretter an, was
beim knieen sehr angenehm ist.
Ahoi, Juergen
-----------== Posted via Deja News, The Discussion Network ==----------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Discuss, or Start Your Own
Wenn dieser Punkt (Haltbarkeit) wichtig ist, so kann ich Alu
empfehlen. Zugegeben: Alu hat auch Nachteile, aber es ist das
Material, mit dem sich die unverwuestlichsten Kanadier bauen lassen.
Link dazu: http://www.linder.se
Die Inkas-Canadier dieser Firma werden in der BRD von Bavaria-Boote,
Bad Endorf (am Chiemsee) vertrieben.
Vor nicht allzu langer Zeit lief hier uebrigens eine Diskussion
ueber vor-und Nachteilen von Alu. Es gibt viele Gegener von
Alu-Canadiern, und es gibt einen Befuerworter - mich ;-)
Ciao,
Hubert
Tip fuer euch, probiert es mal mit einem Paddelkurs,
dann habt ihr auch keine Probleme mit dem steuern.
Jedes Boot ist windanfaellig, ob Kajak, Kanadier, Eski
oder Topolino, es kommt nur auf die Technik an.
gruss Norbert
Dirk Kadler schrieb:
>
> Hallo,
>
> gibt es eigentlich diese "Indianer"- Kanus, mit hochgezogenem
> Bug und Heck ? Am besten noch auch Kunstoff ?
>
> Wenn ja, was kosten die ?
> Kennt jemand dazu einen Hersteller oder Händler ?
>
> Danke
>
> Dirk
>
Dirk Kadler <Dirk....@wit.siemens.de> schrieb im Beitrag
<363480...@wit.siemens.de>...
Max Hübl wrote:
>
> Hallo!
> Diese Boote werden von der Firma GATZ gebaut. Ich an Deiner Stelle >
würde diese Type von Boot meiden. Begründung:
>
> 1) Der hochegezogene Bug bzw. das Heck machen das Boot bei Seitenwind >
fast unsteuerbar.
Aha, klingt logisch.
Nicht ganz !!
Im Canadier fährt man sitzend oder kniend. Die Windangriffsfläche des
Oberkörpers ist wesentlich größer als die der Spitzen !!
Wenn die Spitze den Ausschlag gibt: herzliches Beileid zur Statur ! ;)
> 2) Die Indianer haben solche Boote nie gebaut. Erst durch die >
Winetou-Filme wurden die modern.
Na gut, aber mir war kein "richtiger" Name bekannt und so konnte
jeder verstehen was ich meine.
Die Indianer (bzw. Trapper) bauten die Boote sehr wohl in der Form.
Von der Spitze zum Boden war allerdings ein Seil gespannt um die Form zu
halten.
> 3) Die Firma Gatz baut sehr schwer; bei Umtragestellen ist man froh,
>wenn man statt 35 Kilogramm nur 19 zu tragen hat.
Stimmt !
teilweise. Das Gewicht ist immer eine Frage des Preises.
> 4) Die Boot laufen nicht leicht. Vergleicht man einen Gatz YOHO und >
einen WEH NO NAH Spirit II (letzteres Boot habe unter anderen ich) so >
kommt man mit der gleichen Anzahl von > Paddelschlägen
viiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeel weiter.
Gutes Argument sich ein anderes zu suchen.
Ich habe noch keine Erfahrung mit solchen Booten und suche deshalb
Informationen. Im nächsten Jahr würde ich mir gern eins zulegen.
Diese "Indianer-Kanus" gefielen mir von der Form her recht gut -
wenn man damit aber nicht vernünftig Vorwärts kommt lasse ich es
lieber.
Wo kann ich mehr Informationen über dieses WEH NO NAG bekommen?
Katalog, Preise usw. ?
Einen Gatz Yoho (Wildwasserschnitt) mit einem Spirit zu vergleichen ist ein
Scherz nehme ich an.
Ein Gatz Mohawk 525 läuft zumindest genausogut.
Beim Spirit ist dafür der Boden weich. (Zumindest bei dem den ich habe)
Ich würde mir zumindest auch Boote von Mad River und Nova Craft ansehen.
mfg manfred
Das wuerde ich ohnehin empfehlen. Es ist IMHO auch sinnvoll, sich
zunaechst mal einen Kanadier auszuleihen und selbst zu probieren.
Allgemein gilt aber, soviel ich inzwischen mitgekriegt habe
(Erfahrung meiner Canadischen Verwandtschaft!), dasz schnelle Boote
wacklig sind und kippstabile nicht so schnell.
Ansonsten habe ich auf der Suche nach meinem eigenen Kanadier
festgestellt, dasz viele Verleihfirmen ihre Canadier im Herbst zu
guenstigen Preisen wieder abstoszen. Mir fwurde alles moegliche
angeboten, nur nicht das, was ich wollte - da war naemlich jemand
schneller und gegen Saisonende waren die gefragtesten Verleih- und
Testboote schon weg.
Trotzdem - wie es in der Audi-Werbung heiszt: 'Denken sie mal ueber
Aluminium nach!'
Ich bin nach wie vor von meinem Linder 525 (Familienkutsche) sehr
zufrieden.
Ciao,
Hubert