Konkret geht es mir darum, das Risiko von Blasen möglichst gering zu
halten. Das scheint mir mit dünnen Socken besser möglich zu sein,
andererseits aber befürchte ich, daß bei _zu_ dünnen Socken das
Blasen-Risiko wieder steigt...
Wie sind Eure Erfahrungen dazu?
> Konkret geht es mir darum, das Risiko von Blasen möglichst gering zu
> halten. Das scheint mir mit dünnen Socken besser möglich zu sein,
> andererseits aber befürchte ich, daß bei _zu_ dünnen Socken das
> Blasen-Risiko wieder steigt...
Blasen bekommst Du dann, wenn die Socke(nicht der Schuh!) an der Haut
reibt. Wenn also das Sockenmaterial am Innenmaterial des Schuhs eine
relativ hohe Haftreibung hat, dann bleibt der Socken am Schuh haengen und
reibt auf der Haut. Das wird beguenstigt, wenn die Socke wegen duennem
Material eine geringe Formstabilitaet hat.
Derzeit angebotene Wandersocken haben an empfindlichen Stellen eine Art
Frottee-webung. Das sll nicht etwa polstern (wie man meinen moechte),
sondern die langen Faeden koennen sich bewegen; sprich, die Seite, die auf
der Haut aufliegt, bleibt auf der Haut liegen und reibt dort nicht rum.
Zumindest hat mir das mal der Typ beim der Kletterecke am Kapuzinerplatz in
Muenchen erklaert.
Ich benutze - moment, Schuhauszieh..., auf Fusssohle schau...., Kollege
verwundert kuck..., - Falke TK1.
Florian
--
Florian Anwander |ConSol* HP-Support
Tel. +49.89.45841-133 |Consulting&Solutions Software GmbH
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> Wie dick/dünn sollten Socken zum Wandern sein? Gibt es eine Regel, daß
> Wandersocken möglichst dünn sein sollten?
das hängt wie so vieles beim Wandern von den persönlichen Bedingungen
ab, also muß trotz gut gemeinter Tipps seine eigenen Erfahrungen machen.
;-)
> Konkret geht es mir darum, das Risiko von Blasen möglichst gering zu
> halten. Das scheint mir mit dünnen Socken besser möglich zu sein,
> andererseits aber befürchte ich, daß bei _zu_ dünnen Socken das
> Blasen-Risiko wieder steigt...
Ich benutze generell 2 Socken übereinander, hat sich bei mir bestens zur
Reduzierung der Reibungen am Fuß bewährt. Am Fuß i.d.R. Falke TK1 und da
drüber noch eine etwas dünnere Socke. Neue Schuhe suche ich auch in
dieser Kombination aus, was mir öfters ein wenig Verwunderung im
Schuhladen einbringt, wenn ich ein zweites Paar Socken aus der
Jackentasche zerre und vor der Anprobe drüberziehe. ;-)
cu hardy
--
Team-Tatzen-Treff >>> http://www.tatzen-treff.de/
Slovensky Cuvac - vom Wolfshorn >>> http://www.cuvac.de/
dicke Socken braucht man auch, weil der Fussschweiss ueber den Socken
abziehen koennen muss (Siehe mein Beitrag zum Thread zu GoreTex
Bergschuhen).
Jensens
--
"Es beunruhigt mich, dass die meisten [Software] Patente von
so einfachen Ideen handeln, dass ich von meinen Studenten
erwarten würde, sie als Hausaufgabe zu entwickeln."
(Donald E. Knuth in einem Interview, c't 5/02)
Hallo Felix,
ich benutze die Stiefel von der Bundeswehr,
(selbst dienstlich eingelatscht ;-) ) und habe
nur die (ebenfalls dienstlich gelieferten) Kniestrümpfe
an, mir(!) reicht das - keine Blasen, keine 'Käsefüße'
Ich denke das mußt du für dich selbst austesten...
Ein Allgemeinrezept wird's da wohl nicht geben...
bis denne - Ralf
: Konkret geht es mir darum, das Risiko von Blasen möglichst gering zu
: halten. Das scheint mir mit dünnen Socken besser möglich zu sein,
: andererseits aber befürchte ich, daß bei _zu_ dünnen Socken das
: Blasen-Risiko wieder steigt...
Ich bekomme immer schnell Blasen. Beim Wandern oder Joggen ziehe ich
deswegen immer Nylonsocken unter die normalen Socken an. Wenns kälter ist
dann sogar Nylonsocken, dünnere Socken, dicke Socken.
Vielleicht hilft dir ja auch Fußpuder? Das hält die Füße besser trocken.
Cathrine
--
Mail: bre...@norway.de
WWW : http://www.norway.de/
ICQ : 124676770
HINT: Trau keinem, der mit seinen Fingern bis 1023 zählen kann...
Ich bevorzuge die ganz klassische Variante:
- Wanderschuhe eine Nummer grösser als sonst
- dünne Baumwollsocken
- darüber dickere Wollsocken (von Oma selbstgestrickt)
Gruss
Rainer
>Ich benutze generell 2 Socken übereinander, hat sich bei mir bestens zur
>Reduzierung der Reibungen am Fuß bewährt.
mir hat mal jemand vorgeschlagen innen soetwas wie einen dünnen
"Nylonfüßling" (die Damen wissen Bescheid) zu nehmen un darüber die
normale Bergsocke anzuziehen. Hat wer mit sowas oder ähnlichem
Erfahrungen?
Gruß
Andreas
http://www.Tourplaner-Online.de
>> Der Weg ist das Ziel <<
Hallo,
>> Ich benutze generell 2 Socken übereinander, hat sich bei mir bestens zur
>> Reduzierung der Reibungen am Fuß bewährt.
> mir hat mal jemand vorgeschlagen innen soetwas wie einen dünnen
> "Nylonfüßling" (die Damen wissen Bescheid) zu nehmen un darüber die
> normale Bergsocke anzuziehen. Hat wer mit sowas oder ähnlichem
> Erfahrungen?
keine Ahnung ob wir das Gleiche meinen, aber ich habe mal diese dünnen
Schlauchsocken von Falke ausprobiert. Das sind auch so ganz dünne
Nylon-Dinger, Globetrottel hat die glaube ich auch im Angebot. Ich halte
diese Socken für absolut ungeeignet, da sie _extrem_ rutschig sind, und
nur unnötige Reibungen erzeugen. Außerdem tragen die sehr unangenehm auf
der Haut. Ich kann mir auch gut bei Leuten mit Hang zu Käsemauken eine
extreme Geruchsentwicklung vorstellen.
: mir hat mal jemand vorgeschlagen innen soetwas wie einen dünnen
: "Nylonfüßling" (die Damen wissen Bescheid) zu nehmen un darüber die
: normale Bergsocke anzuziehen. Hat wer mit sowas oder ähnlichem
: Erfahrungen?
Habe ich hier schon Berichtet. Allerdings sollten die Dinger möglichst
nahtfrei sein.
Die Socken sitzen fest am Fuß, die einzige Reibung die es geben kann ist
dann zwischen den Nylon Dingern und den Wandersocken, was ja Blasentechnisch
egal ist.
> Wie dick/dünn sollten Socken zum Wandern sein? Gibt es eine Regel, daß
> Wandersocken möglichst dünn sein sollten?
i.a. nicht.
> Wie sind Eure Erfahrungen dazu?
Ich habe GsD absolut unproblematische Füße. Um Blasen zu kriegen muss ich
schon in Bw- Stiefeln ohne Gamaschen bei +20 Grad durch Knie tief durch
geweichten Schnee stapfen und anschließend, ohne Treter oder Socken zu
trocknen, 10 km Landstraße gehen.
An sonsten achte ich darauf, dass die Reibung zwischen Schuh und Socke
geringer ist als die zwischen Socke und Fuß. Dann bleibt die Socke am Fuß
unbeweglich und reibt im Schuh. Dazu ziehe ich über die Wollsocken (Marke
Bw einfach) noch ein Paar Baumwollsocken (Marke Wühltisch). Letztere
halten etwa 20 Tage, was mir bei einem Preis von 5 Oiro/10 Paar aber
wurscht ist.
Außerdem betreibe ich kein "Overshoeing", laufe _nie_ mit Bergschuhen auf
festen Wegen oder mit Wanderschuhen auf Straßen. Je we nigger der Boden
nach gibt, um so weicher sollten die Schuhe sein. Man sollte dann
natürlich auch in der Lage sein, kürzere Strecken auch mit zu leichten
Schuhen zu laufen und sich nicht 3 Meter hinter dem Ende der Ausbaustrecke
mit Turnschuhen die Gelenke abreißen.
Gruß Rainer
--
www.lampatzer.de: Lampis "linke" Kletter- und Wanderseite
Galerien und alle deutschsprachigen Diskussionsforen
Fanatiker sind Leute, die mit einem nicht vorhandenen Kopf durch eine
vorhandene Wand rennen wollen. Martin Held
Habe ein paar GoreTex Wandersteifel von HanWag, dazu diese komischen
rechts/links Socken von Falke. Das funktioniert ohne Probleme
allerdings nehme ich für längerer Touren im Hochgebirge auch die
gaaaanz dicken, sonst die dünneren... :-)
Die Aktion mit den doppelten Socken hatte ich schon bei der BW
ausprobiert - das gab bei MIR Blasen ohne Ende, keine Ahnung warum.
Grüße Mike
bei meinen langjährigen Erfahrungen haben mir die Tricks meines Vaters
sehr geholfen, der mir zu meinen langen Lapplandwanderungen riet, nur
"eingetragene" Socken zu tragen. Denn jedes Gewebe ist wie eine Feile und
arbeitet auf der Haut. Wenn Du die Socken vor Deinen Touren zu hause
einläufst, Plastiktüte in dr Nähe, dann tritt sich etwas Haut in das
Gewebe und reduziert die Reibung erheblich. Dieses in den "Dünnen Söcken"
getan, ergibt einen 2. Schuh, wenn immer linker und rechter Socken auf dem
gleichen Fuss getragen werden. Wenn Du dann damit in den dickeren strumpf
gehst, hast du den Schuh im Schuh und die Blasenerwartung schrumpft
erheblich. Zudem sollten beide Stumpfsorten gemeinsam eingetragen werden.
Vor längeren Touren kann für die Füsse noch etwas Hirschtalg (Apotheke)
sehr helfen.
Ein weiterer Tipp: Nie mit frisch gewaschenen Füssen loslaufen, die Haut
wird durch das Wasser zu weich und neigt mehr zur Blasenbildung. Auch das
erfrischende Fussbad für unterwegs sollte aus diesen Gründen unterbleiben.
Mfg,
Jens
Felix Lapis schrieb:
Gruß, Thomas