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Wanderschuhe für den Kungsleden

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Guscrew

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Feb 25, 2003, 7:41:32 AM2/25/03
to
Hey!
Ich bin auf der Suche nach geeigneten Schuhen für eine ausgedehnte
KungsledenTour im Sommer/Herbst, sowohl auf dem nördlichen als auch
auf dem südlichen Teilstück.

Ich liebäugle mit dem Meindl Taiga- leider gibt es den nicht mehr.
kennt jemand das Nachfolgemodell? Ist der Schuh gut? Oder doch besser
schwedische Gummistiefel? Sind Wanderschuhe in Schweden günstiger?
Fragen über Fragen......

Danke für 'ne Antwort,
Gruss,Ingo

Marc Stoffel

unread,
Feb 25, 2003, 8:58:37 AM2/25/03
to
Hallo Ingo,

Ich empfehle Dir Wanderschuhe der festeren Klasse. In diesem meisst sehr
steinigen und unwegsamen Geländes war ich froh um ein festes paar Schuhe.
Vorallem mit schwerem Rucksack sehe ich schwarz mit Gummistiefeln (ich frage
mich wie es die nordländer machen, warscheinlich bessere füsse...).
Was ich Dir aber empfehle sind Gamaschen. Falls diese gut sitzten und du
einen wasserdichten Schuh besitztst, kannst du gutenmutes durch nasses Gras
und kleinere Flüsse/Sümpfe waten (was aber auf dem Kungsleden eher selten
ist).

Für den Sarek habe ich jeweils noch ein paar alte Turnschuhe mitgenommen um
duch die grossen Flüsse zu waten, das hat gut geklappt; man braucht halt 5
minuten um die Schuhe zu wechseln, das braucht bei Regen halt etwas
Überwindung.

Als ich letztes mal mit 35 kg Rucksack unterwegs war, machten meine Füsse in
den ersten Tagen schon fast schlapp, ich möchte nicht wissen was sie mit
Gummistiefeln gemacht hätten...warscheinlich wären sie abgeflogen.

Viel Spass auf dem Kungsleden, ich bin sicher es wird toll!

Gruss Marc


Steffen Schwientek

unread,
Feb 25, 2003, 9:32:43 AM2/25/03
to
"Klaus Bärbel" Guscrew wrote:

> Hey!
> Ich bin auf der Suche nach geeigneten Schuhen für eine ausgedehnte
> KungsledenTour im Sommer/Herbst, sowohl auf dem nördlichen als auch
> auf dem südlichen Teilstück.

Es sind die Schuhe, in denen du problemlos mehrere Tage viele km laufen
kannst. Bei mir sinds weiche Turnschuhe mit griffiger Sohle.Wobei ich in
Schweden auch größere Passagen barfuß laufen würde...


>
> Ich liebäugle mit dem Meindl Taiga- leider gibt es den nicht mehr.
> kennt jemand das Nachfolgemodell? Ist der Schuh gut?

Geh besser in einen Laden und probiere die Schuhe aus.Ob die Schuhe dir
passen, kann hier warhscheinlich keiner sagen.
Wenn du dann schwere Wanderschuhe hast, probiere während der Wanderung
aus, ob dir nicht wie mir leichtere Schuhe nicht viel besser gefallen.

Steffen

MMa...@t-online.de

unread,
Feb 26, 2003, 2:24:47 PM2/26/03
to
Hallo Ingo,

wenn du Dir einen grossen Gefallen tun willst, dann nehme von den
Bergschuhen absoluten Abstand. Wenn du Pech hast, dann bist Du tagelang
im Regen oder auf auch aufgeweichten Böden unterwegs, die Landschaft ist
vorwiegeng Torfig oder Torfig gepaart mit Fels/Stein. Nach einiger Zeit
sind die Schuhe "durch" oder Dir Läuft die Sosse von oben in die Schuhe.
Jetzt versuche mal die Schuhe wieder trocken zu bekommen. Das ist fast
aussichtslos.

Es gibt 2 Alternativen:

1.) Der Wandergummistiefel von Tretorn "Sarek"

Dieses ist ein sehr weichen Gummistiefel aus Naturkautschuk mit einem
festen Innefutter. Dieses hält den Fuss
trocken, respktive die Unterschenkel. Zudem kannst Du diese bei
Warmen Wetter auch runterkrempeln, sodaß
Luft an die Beine kommt und den Schweissfuss verringert. Durch das
Innenfutter ist der Stiefel fast trocken, falls
doch mal Wasser reingelaufen sein sollte. Das Fussbett besteht aus
einer Birkensohle, die die Reibung herabsetzt.
In der Sohle befinden sich Stahlverstärkungen, die ein Begehen von
Felsigem Gelände trittfest möglich machen.

2.) Die Wanderschuhe von Lundhags Lundhags.se

Dieser Hersteller hat sich darauf spezialisiert spezielle
Wanderschuhe für den Norden zu bauen. Das Vergnü-
gen ist nicht ganz billig aber hlt ohne ende. Meine Stiefel "Alaska"
sind jetzt 15 Jahre alt und immer noch dicht.
Es wird der untere Schuh mit Zellgummi überzogen und Neopren
verschweiss, die sind daher dicht. du kannst
damit Stundenlang durch das Wasser oder Schlamm laufen, ohne dass du
nasse Füsse bekommst. Der Stiefel-
schaft ist auch dicht und Du kannst damit fast alle Watstellen
laufen.

Mein Rat: Aus Kostengründen die 1. Lösung, wenn Du öfter in diese
Gegenden willst, dann die 2. Lösung.


Viel Grüsse,

Jens


Guscrew schrieb:

Steffen Schwientek

unread,
Feb 26, 2003, 3:27:13 PM2/26/03
to
MMa...@T-Online.de wrote:

> Hallo Ingo,
>
> wenn du Dir einen grossen Gefallen tun willst, dann nehme von den
> Bergschuhen absoluten Abstand. Wenn du Pech hast, dann bist Du tagelang
> im Regen oder auf auch aufgeweichten Böden unterwegs, die Landschaft ist
> vorwiegeng Torfig oder Torfig gepaart mit Fels/Stein. Nach einiger Zeit
> sind die Schuhe "durch" oder Dir Läuft die Sosse von oben in die Schuhe.
> Jetzt versuche mal die Schuhe wieder trocken zu bekommen. Das ist fast
> aussichtslos

Wenn du mehrere Tage mit schweren Stiefeln ohne Möglichkeit zur Trocknung
wanderst, wird der Stiefel auch ohne Nässe von außen durch Fußschweiß
naß.


> Es gibt 2 Alternativen:
>
> 1.) Der Wandergummistiefel von Tretorn "Sarek"
>
> Dieses ist ein sehr weichen Gummistiefel aus Naturkautschuk mit
> einem
> festen Innefutter. Dieses hält den Fuss
> trocken, respktive die Unterschenkel. Zudem kannst Du diese bei
> Warmen Wetter auch runterkrempeln, sodaß
> Luft an die Beine kommt und den Schweissfuss verringert. Durch das
> Innenfutter ist der Stiefel fast trocken, falls
> doch mal Wasser reingelaufen sein sollte. Das Fussbett besteht aus
> einer Birkensohle, die die Reibung herabsetzt.
> In der Sohle befinden sich Stahlverstärkungen, die ein Begehen von
> Felsigem Gelände trittfest möglich machen.

Die Schuhe würden mich extrem immobil machen, wenn der Schuh mir denn
überhaupt passen würde. Ich spüre lieber, wo ich drüberlaufe.Darüber
hinaus ist er wasserdicht, und das in beide Richtungen.


>
> 2.) Die Wanderschuhe von Lundhags Lundhags.se
>
> Dieser Hersteller hat sich darauf spezialisiert spezielle
> Wanderschuhe für den Norden zu bauen. Das Vergnü-
> gen ist nicht ganz billig aber hlt ohne ende. Meine Stiefel
> "Alaska"
> sind jetzt 15 Jahre alt und immer noch dicht.
> Es wird der untere Schuh mit Zellgummi überzogen und Neopren
> verschweiss, die sind daher dicht.

Auch wieder in beide Richtungen. Wird wahrscheinlich nach 3 Tagen von
innen feucht.

Daher empfehle ich eine dritte Möglichkeit:

Leichte Schuhe, die genauso schnell trocknen wie sie naß werden.Damit hat
man zwar feuchte Füße, wenn man durch einen Fluß gelaufen ist, sie
trocknen aber nach nur wenigen Minuten wieder.
Als Extrembeispiel nenne ich Sandalen, ich verwende wegen der besseren
Dämpfung und der besseren Passform lieber ungefütterte Turnschuhe.

Steffen

Guscrew

unread,
Feb 27, 2003, 2:30:44 AM2/27/03
to
Liebe Leute!

Danke für die ausführlichen Antworten.....leider bringen sie mich
nicht wirklich voran, da es doch wieder auf die alte Glaubensfrage
hinauszulaufen scheint.......
Kann man mit den schwedischen Gumistiefeln wochenlang jden Tag 20 km
marschieren, ohne dass man am Ende 30 cm kleiner ist, weil sich die
Füße aufgelöst haben?
Das Argument mit der Wasserdichtigkeit in beide Richtungen scheint mir
nämlich ein außerordentlich gutes zu sein.
Andererseits: Wer seit 15 Jahren mit Lundhags durch die Gegend rennt,
wird das wohl kaum tun, weil er masochistisch veranlagt ist und jede
Menge Schweden können ja nicht irren......
Was mich etwas irritiert: Marc schrieb von überwiegend steinigem
Boden, Jens von torfigem, nassem. Wahrscheinlich beides, tippe ich
mal.....

Meine Erfahrungen mit Bergstiefeln sind bisher zweischneidig; Goretex
Schrott, die klassischen Lederstiefel top auf langen Wanderungen.

Let's hear more opinions!!!!!!!!!!!!!

Steffen, du Witzbold: Besonders lustig ist die
Barfuß-Turnschuhnummer......auch Klaus-Bärbel ist niht schlecht, zumal
ich fast glauben möchte, dass wir uns kennen, denn es kann nur einen
wahren Klaus-Bärbel geben, und der war in meiner Klasse.....oder meint
der Herr das ernst? Ne,oder?
Wenn doch, hoffe ich, dass es Videos von deinen Wanderungen gibt....
die müssen ja krasser als dieser Jackassfilm sein.....

Gruss an alle,
freu mich auf neue Argumente,
Ingo

Steffen Schwientek

unread,
Feb 27, 2003, 4:28:36 AM2/27/03
to
"Klaus Bärbel" Namenlos schrieb:

> Liebe Leute!
>
> Danke für die ausführlichen Antworten.....leider bringen sie mich
> nicht wirklich voran, da es doch wieder auf die alte Glaubensfrage
> hinauszulaufen scheint.......
> Kann man mit den schwedischen Gumistiefeln wochenlang jden Tag 20 km
> marschieren, ohne dass man am Ende 30 cm kleiner ist, weil sich die
> Füße aufgelöst haben?
> Das Argument mit der Wasserdichtigkeit in beide Richtungen scheint mir
> nämlich ein außerordentlich gutes zu sein.
> Andererseits: Wer seit 15 Jahren mit Lundhags durch die Gegend rennt,
> wird das wohl kaum tun, weil er masochistisch veranlagt ist und jede
> Menge Schweden können ja nicht irren.....

Vielleicht weil die dortige Wanderdoktrin das so vorschreibt? Vielleicht
weil viele Schweden mit diesen Schuhen großgeworden sind und nie was
anderes ausprobiert haben?
Schau dich doch einfach mal in Deutschlands Mittelgebirgen um. Breite
ebene Wege und fast jeder, der einen Rucksack aufhat, hat Wanderstiefel
an. Warum?

> Was mich etwas irritiert: Marc schrieb von überwiegend steinigem
> Boden, Jens von torfigem, nassem. Wahrscheinlich beides, tippe ich
> mal..

> Meine Erfahrungen mit Bergstiefeln sind bisher zweischneidig; Goretex


> Schrott, die klassischen Lederstiefel top auf langen Wanderungen.
>
> Let's hear more opinions!!!!!!!!!!!!!

Deine Tastatur prellt.


>
> Steffen, du Witzbold: Besonders lustig ist die
> Barfuß-Turnschuhnummer......auch Klaus-Bärbel ist niht schlecht, zumal
> ich fast glauben möchte, dass wir uns kennen, denn es kann nur einen
> wahren Klaus-Bärbel geben, und der war in meiner Klasse.....oder meint
> der Herr das ernst? Ne,oder?

Schön, daß dich das als namenloser Feigling amüsiert.
.


> Wenn doch, hoffe ich, dass es Videos von deinen Wanderungen gibt....
> die müssen ja krasser als dieser Jackassfilm sein....

Wieso das? Nur weil ich nicht dem klassischen mitteleuropäischem
Wanderideal entspreche?.Mir ist es auf Tour lieber bequem voranzukommen
als irgendwelchen angestaubten Idealen zu folgen.

Steffen

Jörg Manthey

unread,
Feb 27, 2003, 5:29:55 AM2/27/03
to
hi ingo,
also ich war bis jetzt immer mit Meindl Island Pro stiefeln auf dem
kungsleden unterwegs. bei hohem Rucksackgwicht und unebenem, gerölligen
wegen war er mir manchmal etwas zu weich. der geröllschutzrand ist
allerdings etwas unterdimensioniert, der hanwag alaska hat da nen besseren.
ich bin mit den dingern sommers wie winters eigentlich recht gut gefahren.
stell dich auf dem kungsleden eher auf ausgetretene geröllige wege ein (vor
kvikkjokk von norden kommend gleicht der weg einer gepflügten
pflasterstraße) ein. und gummistiefel hab ich nur einmal vermisst, und da
war ich net auf dem kungsleden. aber nasse füse von ausssen hatte ich noch
nicht.

gruß

Jörg


--
Joerg Manthey
cav...@mammoth-hunter.org
http://www.mammoth-hunter.org


Jens W. Klein

unread,
Feb 27, 2003, 6:28:51 AM2/27/03
to
Guscrew wrote:
> Meine Erfahrungen mit Bergstiefeln sind bisher zweischneidig; Goretex
> Schrott, die klassischen Lederstiefel top auf langen Wanderungen.
>
> Let's hear more opinions!!!!!!!!!!!!!

My opinion:

Ich bervorzuge dickledrige naht-arme Wanderschuhe. Meine Wahl ist der
Meindl Nepal. Die Sohle ist hart - fuer steiniges Gelaende und der Schuh
hat sehr wenig Naehte und dickes Leder, dass mit der
in-den-Backofen-Methode und viel Lederwachs richtig dicht wird.
Nachwachsen ist erst nach 10-14 Tagen (je nach Wetter) noetig.

Ein paar klassische Tevas hab ich fuer glatte Wege und Flussquerungen
immer am Rucksack.

Bewaehrt hat sich der Schuh im Norden im Jotunheimen, Lofoten und
Padjelanta/ Kungsleden. Ansonsten hab ich ihn viel in den Alpen an.

Gore-Tex Schuhe sind meiner Meinung nach nur eine nette
Marketingstrategie. Gummistiefel sind fuer meine Fuesse nix. Die
Geruchsbelaestigung ist so enorm ....

Zusaetzlich Gamaschen sind eine gute Idee. Ich hatte keine, hab mir beim
queren von Schneefeldern und im hohen Grass desoefteren welche gewuenscht.

lg Jensens

PS.: Heisst du Ingo Guscrow? Ich hab auf Dein erstes Posting wg.
fehlendem kompletten RL-Namen im FROM nicht geantwortet. Beim zweiten
Mal hinsehen dachte ich mir, vllt hat er doch einen Namen von seinen
Eltern bekommen ... Viele Leute mit Erfahrung hier in dro legen Wert auf
solche Formsachen ...

Oliver Erler

unread,
Feb 27, 2003, 10:29:07 AM2/27/03
to
Jörg Manthey wrote:

> [...]


> ich bin mit den dingern sommers wie winters eigentlich recht gut
> gefahren.

ich glaube der wollte wandern und nicht fahren SCNR ;-)

Guscrew

unread,
Feb 27, 2003, 12:56:11 PM2/27/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<5olk3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...

Steffen.....
welche mitteleuropäische Wanderdoktrin? Bequem vorankommen mit 25
kg-Rucksack und barfuß? Naja, wer es mag.....ich laufe auch gerne
barfuß, im Sommer auch gerne auf allen mitteleuropäischen Strassen,
aber einen Rucksack dabei finde ich etwas plättend.
Was den Feigling angeht. Ingo Deffner heiß ich.Und es gibt keinen
Grund, diesen Namen zu verschweigen. Guscrew ist einfach ein Nickname.

Welche angestaubten Idale meinst du denn? Also ich bin wirklich kein
Materialfetischist, meine ersten Outdoorjahre hab' ich mit Aldizelt
und Springerstiefeln abgerissen, aber ein Paar gute Schuhe haben doch
nix mit Bündchenhose und Gamsbart zu tun, wenn es das ist, was du
meinst.
Erklär dich mal- Wieviel Kilo schleppst du denn barfuß oder in
Turnschuhen mit dir rum?

Gruß
Ingo
P,S. Danke für die anderen Postings, schreib morgen was dazu, ich muß
jetzt kochen :-)

Steffen Schwientek

unread,
Feb 27, 2003, 3:40:47 PM2/27/03
to
Guscrew wrote:
>
> Steffen.....
> welche mitteleuropäische Wanderdoktrin? Bequem vorankommen mit 25
> kg-Rucksack und barfuß? Naja, wer es mag.....ich laufe auch gerne
> barfuß, im Sommer auch gerne auf allen mitteleuropäischen Strassen,
> aber einen Rucksack dabei finde ich etwas plättend.

Hmm, auf Straßen finde ich barfußlaufen unbequem (bin eigentlich kein
barfußläufer).
Nichts ist jedoch schöner, als durch Wiesen oder eben auch durchs Fjäll
barfuß zu laufen. Ist fast wie auf der Schwimmbadwiese.

> Was den Feigling angeht. Ingo Deffner heiß ich.Und es gibt keinen
> Grund, diesen Namen zu verschweigen. Guscrew ist einfach ein Nickname.

Und warum trägst du ihn nicht einfach ins "From" ein? (offtopictip: besorg
dir einen Newszugang, bsp. bei news.dfncis.de, das ist auf Dauer
wesentlich bequemer als das webbasierte google).
Im deutschsprachigen Newsnet gilt das als höflich.


>
> Welche angestaubten Idale meinst du denn? Also ich bin wirklich kein
> Materialfetischist, meine ersten Outdoorjahre hab' ich mit Aldizelt
> und Springerstiefeln abgerissen, aber ein Paar gute Schuhe haben doch
> nix mit Bündchenhose und Gamsbart zu tun, wenn es das ist, was du
> meinst.

Naja Bündchenhose und Gamsbart gehört heute doch wirklich nicht mehr zum
Wanderideal. Das war vielleicht vor 50 Jahren mal der Fall.
Heute sinds eher Goretexjacken, Trekkingstöcke und "ZipOff Trekkinghosen".
Das ist aber eigentlich gar nicht mein Punkt.
In Deutschland gehört zum Wandern feste Wanderstiefel mit dazu. Teilweise
wird das ganze dann auch noch als Sicherheitsargument verkauft ("Nur mit
festen Wanderschuhen ins Gebirge" oder "Du brauchst zum Schutz deiner
Bänder mindestens knöchelhohes, stabiles Schuhwerk").
Bist du ohne Wanderschuhe unterwegs, halten dich die Leute entweder für
einen Spaziergänger, Tramper oder Leichtsinnigen.
In anderen Ländern sieht das etwas anders aus.

> Erklär dich mal- Wieviel Kilo schleppst du denn barfuß oder in
> Turnschuhen mit dir rum?

Mittlerweile nur noch höchstens 10kg,inklusive Essen für 5 Tage. Bei
meiner letzten Wanderung mit konventioneller schwererer Ausrüstung habe
ich noch 17 kg geschleppt, da waren dann aber noch ein Paar schwere
Wanderschuhe mit dabei.

> Gruß
> Ingo
> P,S. Danke für die anderen Postings, schreib morgen was dazu, ich muß
> jetzt kochen :-)

Mahlzeit!

Steffen

Guscrew

unread,
Feb 28, 2003, 9:53:10 AM2/28/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<f4tl3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...

> Guscrew wrote:
> >
> > Steffen.....
> > welche mitteleuropäische Wanderdoktrin? Bequem vorankommen mit 25
> > kg-Rucksack und barfuß? Naja, wer es mag.....ich laufe auch gerne
> > barfuß, im Sommer auch gerne auf allen mitteleuropäischen Strassen,
> > aber einen Rucksack dabei finde ich etwas plättend.
>
> Hmm, auf Straßen finde ich barfußlaufen unbequem (bin eigentlich kein
> barfußläufer).
> Nichts ist jedoch schöner, als durch Wiesen oder eben auch durchs Fjäll
> barfuß zu laufen. Ist fast wie auf der Schwimmbadwiese.

Das ist toll, stimmt. Abends,wenn das Zelt steht und man den Elben
heraushängen lassen kann. Aber ich bleib dabei, nicht mit 25 Kilo auf
dem Buckel.


>
> > Was den Feigling angeht. Ingo Deffner heiß ich.Und es gibt keinen
> > Grund, diesen Namen zu verschweigen. Guscrew ist einfach ein Nickname.
>
> Und warum trägst du ihn nicht einfach ins "From" ein? (offtopictip: besorg
> dir einen Newszugang, bsp. bei news.dfncis.de, das ist auf Dauer
> wesentlich bequemer als das webbasierte google).
> Im deutschsprachigen Newsnet gilt das als höflich.

> > Ach so, das wußte ich nicht. Ehrlichgesagt, weiß ich nichtmal, von welchem "From" du sprichst. Geschweige denn, wie man sich einen Newszugang
bei news.dfncis.de besorgt:-)Aber ich werde mal mein bestes geben.
ich habe zwar schon seit Jahren Internetzugang, aber ich bin in dieser
Group zum allerersten Mal in einer Newsgroup unterwegs, deshalb habe
ich wirklich von Tuten und Blasen keine Ahnung.


> > Welche angestaubten Idale meinst du denn? Also ich bin wirklich kein
> > Materialfetischist, meine ersten Outdoorjahre hab' ich mit Aldizelt
> > und Springerstiefeln abgerissen, aber ein Paar gute Schuhe haben doch
> > nix mit Bündchenhose und Gamsbart zu tun, wenn es das ist, was du
> > meinst.
>
> Naja Bündchenhose und Gamsbart gehört heute doch wirklich nicht mehr zum
> Wanderideal. Das war vielleicht vor 50 Jahren mal der Fall.
> Heute sinds eher Goretexjacken, Trekkingstöcke und "ZipOff Trekkinghosen".
> Das ist aber eigentlich gar nicht mein Punkt.
> In Deutschland gehört zum Wandern feste Wanderstiefel mit dazu. Teilweise
> wird das ganze dann auch noch als Sicherheitsargument verkauft ("Nur mit
> festen Wanderschuhen ins Gebirge" oder "Du brauchst zum Schutz deiner
> Bänder mindestens knöchelhohes, stabiles Schuhwerk").
> Bist du ohne Wanderschuhe unterwegs, halten dich die Leute entweder für
> einen Spaziergänger, Tramper oder Leichtsinnigen.
> In anderen Ländern sieht das etwas anders aus.

Was Goretexjacken und den ganzen Schnippes angeht, hast du Recht. Was
Schuhe angeht, bin ich da nicht so sicher. Wer schon mal mit
Turnschuhen umgeknickt ist, weiß wovon ich rede:-((. Tatsächlich habe
ich weder in Canada noch in Europa jemals einen Turnschuhwanderer
getroffen, der auf längeren Strecken unterwegs gewesen wäre.

>
> > Erklär dich mal- Wieviel Kilo schleppst du denn barfuß oder in
> > Turnschuhen mit dir rum?
>
> Mittlerweile nur noch höchstens 10kg,inklusive Essen für 5 Tage. Bei
> meiner letzten Wanderung mit konventioneller schwererer Ausrüstung habe
> ich noch 17 kg geschleppt, da waren dann aber noch ein Paar schwere
> Wanderschuhe mit dabei.

Mann, sauber. Kannst du mir nicht mal 'ne Ausrüstungsliste mailen, wie
man es schafft, den Rucksack inkl. Essen für 5 Tage unter zehn Kilo
zu halten? Und dann noch ohne Hightechscheiß? Ohne Zelt ? Ohne Kocher
? Oder was ?
Das ist übrigens nicht ironisch gemeint, ich wäre da wirklich dran
interessiert.

>
> > Gruß
> > Ingo
> > P,S. Danke für die anderen Postings, schreib morgen was dazu, ich muß
> > jetzt kochen :-)
>
> Mahlzeit!

> Steffen

Prost!
Ingo

Guscrew

unread,
Feb 28, 2003, 10:07:16 AM2/28/03
to
"Jens W. Klein" <jen...@gmx.de> wrote in message news:<TDm7a.125497$Rb4.1...@news.chello.at>...

> Guscrew wrote:
> > Meine Erfahrungen mit Bergstiefeln sind bisher zweischneidig; Goretex
> > Schrott, die klassischen Lederstiefel top auf langen Wanderungen.
> >
> > Let's hear more opinions!!!!!!!!!!!!!
>
> My opinion:
>
> Ich bervorzuge dickledrige naht-arme Wanderschuhe. Meine Wahl ist der
> Meindl Nepal. Die Sohle ist hart - fuer steiniges Gelaende und der Schuh
> hat sehr wenig Naehte und dickes Leder, dass mit der
> in-den-Backofen-Methode und viel Lederwachs richtig dicht wird.
> Nachwachsen ist erst nach 10-14 Tagen (je nach Wetter) noetig.

> Ja, das hört sich sehr sinnig an. Den Schuh guck ich mir mal an, wobei ich gerade wieder dahin tendiere, meine alten Dachsteiner zu nehmen...muß die Sohle geflickt werden... ist die Frage, ob sie danach noch eine so lange Strecke durchhalten......
Übrigens, kannst du mir die Backofenmethode mal erklären? Die kenn ich
nämlich nicht. Danke im Voraus dafür!


> Ein paar klassische Tevas hab ich fuer glatte Wege und Flussquerungen
> immer am Rucksack.
>
> Bewaehrt hat sich der Schuh im Norden im Jotunheimen, Lofoten und
> Padjelanta/ Kungsleden. Ansonsten hab ich ihn viel in den Alpen an.
>
> Gore-Tex Schuhe sind meiner Meinung nach nur eine nette
> Marketingstrategie. Gummistiefel sind fuer meine Fuesse nix. Die
> Geruchsbelaestigung ist so enorm ....

> Ich glaube, dieses Argument überzeugt mich am nachhaltigsten:-). Obwohl ich dieses Jahr allein unterwegs bin, möchte ich ja bei Gelegenheit vielleicht mal in die Nähe menschlicher Ansiedlungen kommen...oder ein Gespräch führen.....

> Zusaetzlich Gamaschen sind eine gute Idee. Ich hatte keine, hab mir beim
> queren von Schneefeldern und im hohen Grass desoefteren welche gewuenscht.
>

Gamaschen hab ich noch nicht probiert. Schau ich mir ml an.


> lg Jensens
>
> PS.: Heisst du Ingo Guscrow? Ich hab auf Dein erstes Posting wg.
> fehlendem kompletten RL-Namen im FROM nicht geantwortet. Beim zweiten
> Mal hinsehen dachte ich mir, vllt hat er doch einen Namen von seinen
> Eltern bekommen ... Viele Leute mit Erfahrung hier in dro legen Wert auf
> solche Formsachen ...

Ja, okay, mein name steht ja jetzt in meiner Antwort auf Stephen. Ich
bin, was Newsgroups angeht, tatsächlich absoluter Frischling, aber
habe immerhin schon rausgefunden was das "FROM" bedeutet. (im
Gegensatz zu dem, ws ich Stephen geantwortet habe. Schäm.)

Guscrew

unread,
Feb 28, 2003, 10:11:50 AM2/28/03
to
"Jörg Manthey" <cav...@mammoth-hunter.org> wrote in message news:<b3kpf5$1n8gb5$1...@ID-53986.news.dfncis.de>...

Hey Jörg!

Danke für deine Tips; deine HP wird übrigens immer besser :-)
Sag mal, ist der Kungsleden wirklich so hammermäßig ausgelatscht, wie
du schreibst? Hört sich ja gruselig an......

Gruß
Ingo

Steffen Schwientek

unread,
Feb 28, 2003, 12:46:04 PM2/28/03
to
Guscrew wrote:

> Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message

>> > Erklär dich mal- Wieviel Kilo schleppst du denn barfuß oder in


>> > Turnschuhen mit dir rum?
>>
>> Mittlerweile nur noch höchstens 10kg,inklusive Essen für 5 Tage. Bei
>> meiner letzten Wanderung mit konventioneller schwererer Ausrüstung habe
>> ich noch 17 kg geschleppt, da waren dann aber noch ein Paar schwere
>> Wanderschuhe mit dabei.
>
> Mann, sauber. Kannst du mir nicht mal 'ne Ausrüstungsliste mailen, wie
> man es schafft, den Rucksack inkl. Essen für 5 Tage unter zehn Kilo
> zu halten? Und dann noch ohne Hightechscheiß? Ohne Zelt ? Ohne Kocher
> ? Oder was ?

Packliste der letzten einwöchigen Wanderung (Herbst, Nachtfrost in
Deutschland), mehr würde ich bei einer herbstlichen Witterung
(Temperaturen nur in der Nacht etwas unter dem Gefrierpunk) nicht
mitschleppen

Wohnen und Schlafen:

Zelt: Selbstbautarp mit Packsack 400g
Unterage: blaue PE Folie, 300g
Isomatte: Evazote, 1m lang 270g
Häringe: 6 Aluholheringe im Packsack 80g
Rucksack: Golite Breeze 400g
Schlafsack: Yeti Pound im selbstgebauten Packsack 500g

Gesamtgewicht Wohnen und Schlafen 1950g (zusammen 2kg)

Kocher

Brenner: Trangiabrenner 110g
Windschutz gebaut aus robuste Alu-streuselkuchenfolie 50g
Topfhalter passend gebogenes Kleiderbügeldraht 50g
Alkoholflasche 0,5L PET Flasche 20g (?)
Spirtus 0,5l 350g
Topf Trangia 1l 120g
Topfhalter Trangia 20g (?)
Einwegfeuerzeug 30g (?)
Löffel Lexan 10g (?)

Gesmtgewicht Kochen,ohne Nahrung, 740g (zusammen gemessen 750g)


Gesamtgewicht Kocher

Regen
Regenschirm Golite Dome 270g
Regenjacke selbstgenähtes mit Flauschbandöffnung 180g

Gesamtgewicht Regenschutz 450g (zusammen gemessen 450g)

Kleidung :
Jacke Jacke aus Pertex4 mit RV, selbstgenäht 180g
Hose Aus Pertex4, selbstgenäht 150g
Unterhose Nylon-radlerhosen ohne Einlage, Aldi 30g (?)
Unterhose Nylon-radlerhosen ohne Einlage, Aldi 30g
Unterhemd Jack Wolfskin, leichtes Fleece 80g (?)
Unterhemd Unterhemd, lang, Aldifleece 170g
Pulli Jack Wolfskin Fleece 200g
lange Unterhosen:Jack Wolfskin Fleece 160g(?)
Strümpfe: Wanderstrümpfe Falke 80g (?)
Socken 3 paar dünne nylon Socken, C&A 80g (?)
Kleidungssaack: selbstgenähter Beutel 30g
Handschuhe: Fleece Fäustlinge (Selbstbau) 60g
Mütze Fleece (selbstbau) 70g
+Windschutz Pertex 20g
Packsack selbstau 40g


Gesamtgewicht Kleidung 1380g, zusammen gemessen:1400g

Sanitär:
Duschgel 100ml für Haut und Haare 120g
Zahnpasta Probepack 50g
Zahnbürste 50g (?)
Waschlappen 100g
Handtuch: Selbstbau Pertex Comfortzone 50g

Gesamtgewicht Sanitär: 380g, zusammen gemessen 350g

Schuhe Turnschuhe,Asics 1000g (meist getragen)(?)13801


Erste Hilfe: Einige Tabletten, Pflaster,Mullbinden, Nadeln... 150g

Universaltool: Schweizer Messer, Modell mit Schere 150g (?)

Essen:
Packsack: zur separation 3 packsäcke 150g
Trinken PE Flasche, 1 liter 100g

Orientierung: Karte, Ränder abgeschnitten 200g


Dazu Essen:
Pro Tag etwa 600g


Bemerkung: Die mit (?) versehenen Werte sind Schätzwerte
Alle anderen Angaben sind entweder Herstellerangaben, oder mit
verschidenen mir zur verfügung stehenden Waagen von mir gemessen.
worden. Manche Sachen sind leider mit einer sehr ungenauen Waage gemessen
worden

Steffen

Steffen Schwientek

unread,
Feb 28, 2003, 12:58:56 PM2/28/03
to
Guscrew wrote:

> Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message
> news:<f4tl3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...
>> Guscrew wrote:
>> >
>> > Steffen.....
>> > welche mitteleuropäische Wanderdoktrin? Bequem vorankommen mit 25
>> > kg-Rucksack und barfuß? Naja, wer es mag.....ich laufe auch gerne
>> > barfuß, im Sommer auch gerne auf allen mitteleuropäischen Strassen,
>> > aber einen Rucksack dabei finde ich etwas plättend.
>>
>> Hmm, auf Straßen finde ich barfußlaufen unbequem (bin eigentlich kein
>> barfußläufer).
>> Nichts ist jedoch schöner, als durch Wiesen oder eben auch durchs Fjäll
>> barfuß zu laufen. Ist fast wie auf der Schwimmbadwiese.
>
> Das ist toll, stimmt. Abends,wenn das Zelt steht und man den Elben
> heraushängen lassen kann. Aber ich bleib dabei, nicht mit 25 Kilo auf
> dem Buckel.

Der erste Wanderer, der mich zum nachdenken gebracht hat, war ein etwa
40jähriger Mann, der barfuß mit Zelt und Schlafsack in Schweden unterwegs
war. Der hatte IMHO nicht mal Schuhe dabei.

>
> Was Goretexjacken und den ganzen Schnippes angeht, hast du Recht. Was
> Schuhe angeht, bin ich da nicht so sicher. Wer schon mal mit
> Turnschuhen umgeknickt ist, weiß wovon ich rede:-((.

Ich bin auch in den Wanderstiefeln umgeknickt(TNF Wanderstiefel).In den
Turnschuhen ist es mir bisher noch nicht passiert.
Seitdem ich in Turnschuhen laufe, rutsche ich auch weniger aus. Die
typischen Lauf-Turnschuhe scheinen eine rutschfestere Sohle als die am
Wanderschuh verbauten Vibrams zu besitzen.

> Tatsächlich habe
> ich weder in Canada noch in Europa jemals einen Turnschuhwanderer
> getroffen, der auf längeren Strecken unterwegs gewesen wäre.

Hmm

Rainer Lampatzer

unread,
Mar 1, 2003, 1:41:12 AM3/1/03
to
> Dazu Essen:
> Pro Tag etwa 600g
Trockenfutter oder Hungerleider? Oder am Weg stehende Maisfelder und
Weinberge "genutzt"?

Gruß Rainer
--
www.lampatzer.de: Über 100 Links neu seit 20.02.03
Neu seit 20.02.03: http://klettern.istgeil.com
Don't mind your makeup, you'd better make your mind up. (Frank Zappa)

Guscrew

unread,
Mar 1, 2003, 6:16:22 AM3/1/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<q79o3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...

> Guscrew wrote:
>
> > Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message
>
> >> > Erklär dich mal- Wieviel Kilo schleppst du denn barfuß oder in
> >> > Turnschuhen mit dir rum?
> >>
> >> Mittlerweile nur noch höchstens 10kg,inklusive Essen für 5 Tage. Bei
> >> meiner letzten Wanderung mit konventioneller schwererer Ausrüstung habe
> >> ich noch 17 kg geschleppt, da waren dann aber noch ein Paar schwere
> >> Wanderschuhe mit dabei.
> >
> > Mann, sauber. Kannst du mir nicht mal 'ne Ausrüstungsliste mailen, wie
> > man es schafft, den Rucksack inkl. Essen für 5 Tage unter zehn Kilo
> > zu halten? Und dann noch ohne Hightechscheiß? Ohne Zelt ? Ohne Kocher
> > ? Oder was ?
>
> Packliste der letzten einwöchigen Wanderung (Herbst, Nachtfrost in
> Deutschland), mehr würde ich bei einer herbstlichen Witterung
> (Temperaturen nur in der Nacht etwas unter dem Gefrierpunk) nicht
> mitschleppen
>
> Wohnen und Schlafen:
>
> Zelt: Selbstbautarp mit Packsack 400g
> Unterage: blaue PE Folie, 300g
> Isomatte: Evazote, 1m lang 270g
> Häringe: 6 Aluholheringe im Packsack 80g
> Rucksack: Golite Breeze 400g
> Schlafsack: Yeti Pound im selbstgebauten Packsack 500g
>
> Gesamtgewicht Wohnen und Schlafen 1950g (zusammen 2kg)
>
Okay, aber ein Tarp im Norden? Im Sommer ? Mücken?
Schlafsack 500 g Hmmmmmmm.....bei unter Null?
Bist du ein Hobbit? Wenn du nur 'ne 1-Meter- Isomatte brauchst :-)
Tip von mir: Ein Stück kernseife, ist für alles gut (´Haare, Haut,
Wäsche waschen, geschirr)und umweltverträglich

> Schuhe Turnschuhe,Asics 1000g (meist getragen)(?)13801
>
>
> Erste Hilfe: Einige Tabletten, Pflaster,Mullbinden, Nadeln... 150g
>
> Universaltool: Schweizer Messer, Modell mit Schere 150g (?)
>
> Essen:
> Packsack: zur separation 3 packsäcke 150g
> Trinken PE Flasche, 1 liter 100g
>
> Orientierung: Karte, Ränder abgeschnitten 200g
>
>
> Dazu Essen:
> Pro Tag etwa 600g
>
> Benutzt du Trekkingnahrung (wg. Hightech meine ich. Sonst sind 600 g schwer zu erreichen.)

> Bemerkung: Die mit (?) versehenen Werte sind Schätzwerte
> Alle anderen Angaben sind entweder Herstellerangaben, oder mit
> verschidenen mir zur verfügung stehenden Waagen von mir gemessen.
> worden. Manche Sachen sind leider mit einer sehr ungenauen Waage gemessen
> worden
>
> Steffen

Danke für die Mühe, sind einige bedenkenswerte Dinge dabei. Besonders
die Selbstbaugeschichten finde ich interressant. was sagst du zu
meinen Einwänden?
Ein weiteres Problem ist natürlich, dass man ein solches Minimum an
Ausrüstung nicht auf einem 2-Monats-Trip mitnehmen kann...es sei denn,
man kann ein depot anlegen...was aber oft schwierig ist, weil man ja
in deisem Fall immer wieder an den Ausgangspunkt zurück muss... aber
für eine einwöchige Tour in Deutschland
hört sich das alles gut an. Aber, nichts für ungut, ganz kanst auch du
nicht auf moderne Trekkingausrüstung verzichten, oder :-)


Im Prinzip bin ich aber auch eher ein Anhänger des minimalistischen.
Dooferweise bin ich aus diesem Grund meistens (immer) allein
unterwegs; meine Freundin ist nicht zu begeistern, meine Freunde
werden alt...:-)


Egal wie, danke für die Anregungen; vielleicht trifft man sich mal "on
tour" !

Gruss,
Ingo

Guscrew

unread,
Mar 1, 2003, 6:24:57 AM3/1/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<q79o3b....@ID-90813.news.dfncis.de>...

> Guscrew wrote:
>
> > Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message
> > news:<f4tl3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...
> >> Guscrew wrote:
> >> >
> >> > Steffen.....
> >> > welche mitteleuropäische Wanderdoktrin? Bequem vorankommen mit 25
> >> > kg-Rucksack und barfuß? Naja, wer es mag.....ich laufe auch gerne
> >> > barfuß, im Sommer auch gerne auf allen mitteleuropäischen Strassen,
> >> > aber einen Rucksack dabei finde ich etwas plättend.
> >>
> >> Hmm, auf Straßen finde ich barfußlaufen unbequem (bin eigentlich kein
> >> barfußläufer).
> >> Nichts ist jedoch schöner, als durch Wiesen oder eben auch durchs Fjäll
> >> barfuß zu laufen. Ist fast wie auf der Schwimmbadwiese.
> >
> > Das ist toll, stimmt. Abends,wenn das Zelt steht und man den Elben
> > heraushängen lassen kann. Aber ich bleib dabei, nicht mit 25 Kilo auf
> > dem Buckel.
>
> Der erste Wanderer, der mich zum nachdenken gebracht hat, war ein etwa
> 40jähriger Mann, der barfuß mit Zelt und Schlafsack in Schweden unterwegs
> war. Der hatte IMHO nicht mal Schuhe dabei.
>
Ja, enn man einen solchen on tour trifft ist das beeindruckend....dann
verstehe ich auch deine Begeisterung... was heißt eigentlich imho?.
Ich habe auf dem Chilkoottrail mal einen Einarmigen 70-jährigen
getroffen, der ist die ganze Strecke an einem Stück gegangen... der
hatte nur ein paar Nüsse und Möhren dabei.... ich kam mir mit meiner
Ausrüstung sowas von dämlich vor.....> >

> > Was Goretexjacken und den ganzen Schnippes angeht, hast du Recht. Was
> > Schuhe angeht, bin ich da nicht so sicher. Wer schon mal mit
> > Turnschuhen umgeknickt ist, weiß wovon ich rede:-((.
>
> Ich bin auch in den Wanderstiefeln umgeknickt(TNF Wanderstiefel).In den
> Turnschuhen ist es mir bisher noch nicht passiert.
> Seitdem ich in Turnschuhen laufe, rutsche ich auch weniger aus. Die
> typischen Lauf-Turnschuhe scheinen eine rutschfestere Sohle als die am
> Wanderschuh verbauten Vibrams zu besitzen.
>
> > Tatsächlich habe
> > ich weder in Canada noch in Europa jemals einen Turnschuhwanderer
> > getroffen, der auf längeren Strecken unterwegs gewesen wäre.
>
> Hmm

Vielleicht terff ich dich ja mal :-)

Steffen Schwientek

unread,
Mar 1, 2003, 7:54:20 AM3/1/03
to
Guscrew wrote:

Für die Mückenzeit (mittlere Mückendichte) kommt ein Moskitokopfschutz
mückendichte Hand- und Fußschuhe hinzu.(Die winddichte Hose und Jacke
sind ebenfalls Mückendicht, Hand und Fußschuhe sind aus dem gleichen
Material)
Für Nordschweden (hohe Blutsaugerdichte) käme wahrscheinlich ein
Moskitonetzinnenzelt(500g) zum einhängen hinzu.Die Zeltunterlage bliebe
in diesem Fall zu Hause.
Der Yeti ist ohne Kleidung bis 4° tauglich, mit Kleidung für Temperaturen
unter dem Gefrierpunkt.(Der Schlafsack ist auch der teuerste Gegenstand
in meiner Packliste). Im Sommer und Früherbst würde ich mich mit ihm auch
nach Skandinavien wagen.

> Bist du ein Hobbit? Wenn du nur 'ne 1-Meter- Isomatte brauchst :-)

Nö, bin 1,97m lang. Den Rest des Körpers wird mit Klamotten und dem
Rucksack isoliert. Wobei im Sommer bei geeigneter Platzwahl (weicher
Waldboden) sogar ganz auf die Isomatte verzichtet werden könnte.

>> Gesamtgewicht Kleidung 1380g, zusammen gemessen:1400g
>>
>> Sanitär:
>> Duschgel 100ml für Haut und Haare 120g
>> Zahnpasta Probepack 50g
>> Zahnbürste 50g (?)
>> Waschlappen 100g
>> Handtuch: Selbstbau Pertex Comfortzone 50g
>>
>> Gesamtgewicht Sanitär: 380g, zusammen gemessen 350g
>>
> Tip von mir: Ein Stück kernseife, ist für alles gut (´Haare, Haut,
> Wäsche waschen, geschirr)und umweltverträglich

Kernseife ist nicht gerade hautfreundlich. Geschirr wird bei mir ohne
chemischen Zusatz rein mechanisch gereinigt

>> Dazu Essen:
>> Pro Tag etwa 600g
>>
>> Benutzt du Trekkingnahrung (wg. Hightech meine ich. Sonst sind 600 g
>> schwer zu erreichen.)

Hauptsächlich Nudel, Reis und Kartoffeln. Trekkingnahrung ist mir viel zu
teuer.
Lieber gehe ich dann essen, wenns möglich ist.

> Ein weiteres Problem ist natürlich, dass man ein solches Minimum an
> Ausrüstung nicht auf einem 2-Monats-Trip mitnehmen kann...es sei denn,
> man kann ein depot anlegen...was aber oft schwierig ist, weil man ja
> in deisem Fall immer wieder an den Ausgangspunkt zurück muss... aber
> für eine einwöchige Tour in Deutschland
> hört sich das alles gut an.

Kannst dir ja die Packliste von Brian Robinson anschauen. Der ist mit
seiner 4,5kg Ausrüstung dreimal durch Amerika gewandert

Ich selbst würde mit dieser Ausrüstung auch 3 Monate auskommen, wüßte auch
nicht, warum ich für 3 Monate mehr bräuchte.Die Liste meiner 6 wöchige
Rumänienwanderung sah dieser Packliste ähnlich.

> Aber, nichts für ungut, ganz kanst auch du
> nicht auf moderne Trekkingausrüstung verzichten, oder :-)

Nein, ich nutze die Segnungen der modernen Technik durchaus

> Im Prinzip bin ich aber auch eher ein Anhänger des minimalistischen.
> Dooferweise bin ich aus diesem Grund meistens (immer) allein
> unterwegs; meine Freundin ist nicht zu begeistern, meine Freunde
> werden alt...:-)
>
>
> Egal wie, danke für die Anregungen; vielleicht trifft man sich mal "on
> tour"

Vielleicht eine kleine Bemerkung am Rande: Ein Teil der Gewichtersparnis
erkauft man sich durch weniger Haltbarkeit (Kleidung, wobei das Zeug
immer noch hinreichend robust ist) oder man muß auf Tour sorgfältiger mit
seiner Ausrüstung umgehen (Schlafsack und Tarp).
Die Platzwahl bei einem Tarp ist auch wichtiger als bei einem Zelt, das
Aufstellen eines Tarps dauert ohne Bäume auch etwas länger.

Steffen

Steffen Schwientek

unread,
Mar 1, 2003, 8:01:16 AM3/1/03
to
Guscrew wrote:

>> Der erste Wanderer, der mich zum nachdenken gebracht hat, war ein etwa
>> 40jähriger Mann, der barfuß mit Zelt und Schlafsack in Schweden
>> unterwegs war. Der hatte IMHO nicht mal Schuhe dabei.
>>
> Ja, enn man einen solchen on tour trifft ist das beeindruckend....dann
> verstehe ich auch deine Begeisterung... was heißt eigentlich imho?.

In My Honorable Opinion. Du willst ganz allgemein dich übers Newsnet
informieren, z.B. auf
http://news.cis.dfn.de/

Steffen

Steffen Schwientek

unread,
Mar 1, 2003, 8:06:04 AM3/1/03
to
Rainer Lampatzer wrote:

>> Dazu Essen:
>> Pro Tag etwa 600g
> Trockenfutter oder Hungerleider? Oder am Weg stehende Maisfelder und
> Weinberge "genutzt"?

500g Nudeln, 100g Soßenmischuschung, Fett kommt aus dem unnützerweise
mitgeschleppten Vorrat, Viamine aus Äplfeln und Beeren usw, Mineralien
aus Pilzen.
Wobei man auf so kleinen Touren die Menge der Nudeln duraus reduzieren
könnte.

Guscrew

unread,
Mar 2, 2003, 6:18:29 AM3/2/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<shaq3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...

Ich glaube, das Tarp lass ich in Nordschweden doch lieber weg....was
die Kleidung angeht, finde ich es klasse, selbst zu nähen.... ich
nehme immer BW-Hosen, und die sind natürlich weder leicht noch
praktisch bei Regen... aber ich bin eine feinmororische Niete wg.
Nähen, meine ich :-)

Ja, ich habe mal meine Packliste mit deiner verglichen und mein
Rucksack ist auch bei Kurztouren erheblich schwerer. Das liegt
hauptsächlich am zelt (kein Tarp), BW-Hosen, Wanderstiefel, Wollpulli,
(noch) kein Trangia-Kocher sondern Coleman.... all diese Sachen, die
nicht High-Tech, dafür aber schwer sind. mall gucken, ich habe mir für
den Sommer als Höchstgrenze 20-25 kg vorgenommen, inklusive Essen für
mind. 10 Tage. Apropos: Lohnt es sich eine Angel zum Kungsleden
mitznehmen? Eher nicht, oder?

Schönen Sonntag
Ingo

Steffen Schwientek

unread,
Mar 2, 2003, 8:18:50 AM3/2/03
to
Guscrew wrote:

>
> Ich glaube, das Tarp lass ich in Nordschweden doch lieber weg....was
> die Kleidung angeht, finde ich es klasse, selbst zu nähen.... ich
> nehme immer BW-Hosen, und die sind natürlich weder leicht noch
> praktisch bei Regen... aber ich bin eine feinmororische Niete wg.
> Nähen, meine ich :-)

Nylon läßt sich auch nicht schwerer verarbeiten als Baumwolle.Weils
weniger ausfranst, gehts sogar leichter.
BTW: Ein Tarpzelt läßt sich leichter nähen als eine Hose, da nur Geraden
zu nähen sind.



> Ja, ich habe mal meine Packliste mit deiner verglichen und mein
> Rucksack ist auch bei Kurztouren erheblich schwerer. Das liegt
> hauptsächlich am zelt (kein Tarp), BW-Hosen, Wanderstiefel, Wollpulli,
> (noch) kein Trangia-Kocher

Bevor du dir ein Trangia kaufst,Anleitung zum Bau eines Brenners gibts
viele.Die einfachsten (cat stove, ist auch einer der effektivsten) baut
man in einer Stunde.Die sind im Winter sogar besser einsetzbar als der
Trangia.

> sondern Coleman.... all diese Sachen, die
> nicht High-Tech, dafür aber schwer sind. mall gucken, ich habe mir für
> den Sommer als Höchstgrenze 20-25 kg vorgenommen, inklusive Essen für
> mind. 10 Tage.

Mußt du wirklich soviel essen mitschleppen? Schweden ist nicht Alaska.

> Apropos: Lohnt es sich eine Angel zum Kungsleden
> mitznehmen? Eher nicht, oder?

Kommt drauf an, was du machen willst. Ich denke, du wirst in den Gewässern
durchaus Fische fangen können.Ist halt...langwierig.


Guscrew

unread,
Mar 3, 2003, 8:09:02 AM3/3/03
to
Steffen Schwientek <schwi...@web.de> wrote in message news:<nqpt3b...@ID-90813.news.dfncis.de>...

> Guscrew wrote:
>
> >
> > Ich glaube, das Tarp lass ich in Nordschweden doch lieber weg....was
> > die Kleidung angeht, finde ich es klasse, selbst zu nähen.... ich
> > nehme immer BW-Hosen, und die sind natürlich weder leicht noch
> > praktisch bei Regen... aber ich bin eine feinmororische Niete wg.
> > Nähen, meine ich :-)
>
> Nylon läßt sich auch nicht schwerer verarbeiten als Baumwolle.Weils
> weniger ausfranst, gehts sogar leichter.
> BTW: Ein Tarpzelt läßt sich leichter nähen als eine Hose, da nur Geraden
> zu nähen sind.
>
> > Ja, ich habe mal meine Packliste mit deiner verglichen und mein
> > Rucksack ist auch bei Kurztouren erheblich schwerer. Das liegt
> > hauptsächlich am zelt (kein Tarp), BW-Hosen, Wanderstiefel, Wollpulli,
> > (noch) kein Trangia-Kocher
>
> Bevor du dir ein Trangia kaufst,Anleitung zum Bau eines Brenners gibts
> viele.Die einfachsten (cat stove, ist auch einer der effektivsten) baut
> man in einer Stunde.Die sind im Winter sogar besser einsetzbar als der
> Trangia.
>
> > sondern Coleman.... all diese Sachen, die
> > nicht High-Tech, dafür aber schwer sind. mall gucken, ich habe mir für
> > den Sommer als Höchstgrenze 20-25 kg vorgenommen, inklusive Essen für
> > mind. 10 Tage.
>
> Mußt du wirklich soviel essen mitschleppen? Schweden ist nicht Alaska.
>
Natürlich ist Schweden nicht Alaska....aber dafür teuer :-).
Worauf ich garkeinen Bock habe ist, meinen Vorrat auf irgendwelchen
Hütten auffrischen zu müssen. Und die Lebensmittelversorgung scheint
ja sonst etwas schwierig zu sein auf dem Kungsleden, wenn meine Infos
stimmen, trotz der vielen Wanderer.

> > Apropos: Lohnt es sich eine Angel zum Kungsleden
> > mitznehmen? Eher nicht, oder?
>
> Kommt drauf an, was du machen willst. Ich denke, du wirst in den Gewässern
> durchaus Fische fangen können.Ist halt...langwierig.

Wohl war. Mein Anglerglück hält sich in der Regel auch in
Grenzen....mal schaun, was noch reinpasst. In den Rucki meine ich.

Florian Anwander

unread,
Mar 3, 2003, 8:49:42 AM3/3/03
to
Hallo Steffen
> > was heißt eigentlich imho?.
> In My Honorable Opinion.
honorable heisst ehrenwert, das h in imho steht meiner bescheidenen Meinung
nach fuer humble. ;-)


Florian

P. Mayer

unread,
Mar 6, 2003, 6:16:51 AM3/6/03
to
Würde für den Kungsleden sagen dass es ziemlich egal ist da der Weg gut
ausdgelatscht und teilweise mit Bohlen präpariert ist.
Da kann man gut mit leichteren Bergstiefeln darüberrutschen;)

Ansonsten Lundhags ohne Futter- wenn die nass werden einfach Socken
wechseln und fertig. (Lohnen sich aber nur für eine Kungsledentour
sicherlich nicht.)

--
Peter

*************************
* www.travelnote.de *
*************************

schwi...@web.de

unread,
Mar 2, 2003, 7:18:50 AM3/2/03
to

florian....@consol.de

unread,
Mar 3, 2003, 7:49:42 AM3/3/03
to

FSSR...@gmx.de

unread,
Mar 3, 2003, 7:09:02 AM3/3/03
to

florian....@consol.de

unread,
Mar 3, 2003, 7:49:42 AM3/3/03
to
0 new messages