eine Freundin hat die Gelegenheit, günstig ein "Westernklavier"
zu bekommen, weiß aber nicht, was sie sich darunter vorstellen soll.
(Sie ist Musiklehrerin, ich habe *gar keine* Ahnung von der Materie)
Kann jemand der Insassen dieser NG mitteilen,
worin sich ein "Westernklavier" von anderen Klavieren unterscheidet?
Ist's die Stimmung? Die Bauweise? Oder was sonst?
Besten Dank im voraus und allen ein gutes neues Jahr!
mfg
Claus
In den Western klingen die Klaviere immer so'm bisschen anders. Ich
dachte, das heißt dann Honky-Tonk-Piano. Warum das Klavier dann so
klingt wie auf der Seite unter zu hören, würde mich aber auch
interessieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Honky_Tonk_(Country-Musik)
Gruß,
Helge
z. B.
http://www.perfessorbill.com/help/faq9.htm
-Andreas
Hallo
mit Reißnägeln auf den Hämmerchen bekommst Du den gewünschten Klangeffekt.
siehe auch: "Schräger Otto",
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schulz-Reichel
lutz
Wenn man's einigermaᅵen reversibel machen will nimmt man sowas:
http://www.player-care.com/mandolin.html
Die Hᅵmmer sind eines der am kompliziertesten zu bearbeitenden Teile
eines Klaviers. Da wird stundenlang mit Nadeln im Filz geprᅵkselt, bis
der Klang bei allen Tᅵnen gleich ist.
Reiᅵnᅵgel ruinieren das sofort und zerdᅵppern mit der Zeit auch die Seiten.
Lackiern ist da auch nicht viel anders.
Ich bin hᅵufig ᅵber "Westernklaviere" gestolpert, die der Verkᅵufer
wegen der weggelaufenen Stimmung unter diesem Namen loswerden wollte.
Hat wirklich jemand Reiᅵzwecken verbaut, ist das Teil was fᅵr den
kleinen Hobbyrestaurator :-) .
Im Kavier werden pro Taste mehrere Saiten gleichzeitig angeschlagen.
Sind diese Saiten ungleich gestimmt, entstehen diese typischen "Western"
-Schwebungen.
Elektronisch bekommt man das mit 'nem "Chorus" hin, mechanisch halt mit
'nem Stimmhammer. Wenn man sich die verstimmte Saite merkt, kann man die
Stimmung auch ohne absolutes Gehᅵr wieder herstellen.
Grᅵᅵe, Reiner