Sibelius scheint in der Bedienung einfacher zu sein. Bei Capella habe ich
z.B. noch nicht gefunden, wie ich schnell eine falsch eingegebene Note nach
oben oder unten verschieben kann (mache aus "e" ein "g" oder so), bei
Siberius ist das ein Klick und Zieh und fertig.
Sibelius soll mit dem entsprechendem Programm Notenblätter zur weiteren
Bearbeitung einscannen und erkennen können. Hat damit jemand Erfahrung. Auch
bei den Export-Möglichkeiten scheint Siebelius besser zu sein.
Oder gibt es vielleicht ein ganz anderes Programm, dass alle aussticht?
Finale habe ich mal gesehen, war allerdings englisch.
Gruß Jörg
Gruss Jürg
> Sibelius scheint in der Bedienung einfacher zu sein.
Sibelius hat m.E. die logischte Bedienung.
Ich rate Dir, einfach einmal die Demoversionen der Programme
herunterzuladen (Von Sibelius kannst Du auch kostenlos eine CD mit
Infoheft bekommen), und auszuprobieren, wie gut Du einige für Dich
typische Arbeiten damit erledigen kannst.
Gerhard
--
"Das ist wie beim Telefon. Dein Gesprächspartner kann noch so deutlich
sprechen, wenn er den Hörer falsch rum hält, dann wird er immer nur
begrenzt verstehbar sein." (Mike Nolte in de.comp.sys.mac.misc über
korrektes HTML und gutes Deutsch)
Hat mich auch immer genervt. Drum habe ich mir nochmal das Manual
angesehen und siehe da - es geht ganz einfach. Capella-typisch ist es
keine Mausbedienung, sondern Tasten:
1. Cursor *vor* die Note(n) setzen
2. Buchstabentaste "O" (Tonleiter) oder "P" (chromatisch) gedrückt
halten
3. Pfeiltaste oben/unten verschiebt den Ton/Akkord (sogar hörbar)
Danke für die Anregung, jetzt hab ich wieder was dazu gelernt.
Gruss Gerhard
> Sibelius scheint in der Bedienung einfacher zu sein. Bei Capella habe ich
> z.B. noch nicht gefunden, wie ich schnell eine falsch eingegebene Note nach
> oben oder unten verschieben kann (mache aus "e" ein "g" oder so), bei
> Siberius ist das ein Klick und Zieh und fertig.
Ist sogar noch einfacher:
Note anwählen (Pfeil nach links) und verschieben (Pfeil auf- oder
abwärts).
Gerhard
--
"Es war Sommer." (Friedrich Dürrenmatt)
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Die genannten Programme sind
_Notations_programme, keine _Komponier_programme.
Gruß
Stefan
"Stefan Jaskulla" <stefan....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D9834A0...@gmx.de...
Was komponierst du denn so?
Ich habe lange Zeit fern vom Computer komponiert+arrangiert, aber in
letzter Zeit schreibe ich viele Sachen direkt in Finale, statt vorher
auf Notenpapier. Meine Arbeitsweise und die Finale-Bedienung haben sich
aneinander angepasst ;-) und dadurch geht's sehr effizient.
Wie ist deine Arbeitsweise? Vermutlich trennst du bisher nicht zwischen
Komposition und Notensatz, da du die drei Programme im Betreff nicht
als Notensatz- sondern als Komponiersoftware darstellst?
Harald
IMHO passiert komponieren im Kopf und am Instrument, das andere ist
Arrangieren bzw. Notieren.
Und für meine kompositorischen Zwecke war bisher Cubase sehr dienlich, für
Arrangement und Notation würde ich Finale empfehlen. Sibellius ist auch ganz
nett, leichter bedienbar für die "Hacker" unter den Musikern, aber
professioneller aussehen tut das Endergebnis mit Finale (zumal fast alle
angesprochenen Verleger lieber Finale-Dateien haben wollten).
Gruss,
Dennis - der hin und wieder auch gern komp{i->o}niert ;-)
> aber professioneller aussehen tut das Endergebnis mit Finale (zumal fast
> alle angesprochenen Verleger lieber Finale-Dateien haben wollten).
Na, da muß ich aber widersprechen.
Die Möglichkeiten, das Layout zu beeinflussen, gehen in Sibelius weit
darüber hinaus, was Finale bietet.
Und zudem ist die Bedienung einfacher und logischer, so daß das alles
auch noch leichter von der Hand geht.
Gerhard
--
Deine Artikel sprechen für Dich - sei stolz auf sie. Nimm Dir Zeit, wenn
Du einen Artikel schreibst. Vernachlässige nicht die Aufmachung Deines
Artikels. Lies bitte http://www.drtk.net/nposting.html Vielen Dank!
> Die Möglichkeiten, das Layout zu beeinflussen, gehen in Sibelius weit
> darüber hinaus, was Finale bietet.
Welche Möglichkeiten meinst du da konkret?
Gruß, Georg
--
aktion roma:
<http://krit.de/roma/>
zur Protest-E-Mail und Unterschriftenaktion:
<http://krit.de/roma/protest/>
wuerde mich jetzt spontan auch mal interessieren
Gruss, Margit
Au ja, ein Notensatz-Popcorn-Thread. Lecker.
Harald
> Welche Möglichkeiten meinst du da konkret?
Na, Notenzeilengrößen, Größe und Abstand aller möglichen Objekte usw.
Hab ich seinerzeit in der 2001er-Demo von Finale so detailliert nicht
gefunden.
Gerhard
--
"Zudem wars kein TOFU oder FOTU, da ich was dazwischen geschrieben
hatte." -- "Es war sogenanntes FURZ: Fullquote Unterbrochen, Restinhalt
Zwischendurch." (Thomas Bodenmann und Philipp Sasse in dcsmm)
Trifft wohl eher aus Sibelius zu, bei Capella klappt das bei mir nicht.
Genial dafür die Taste o oder p. Danke
"Gerhard Hölscher" <deaf...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:1fjaqkq.1fgl2y01v442emN%deaf...@hotmail.com...
> Trifft wohl eher aus Sibelius zu, bei Capella klappt das bei mir nicht.
> Genial dafür die Taste o oder p. Danke
Ja, ich meinte Sibelius.
Probier unbedingt mal die Demo aus.
Gerhard
--
"Wer nur ein Betriebssystem kennt, der liebt halt nur das eine,
mangels Vergleichsmoeglichkeit. Deswegen ist es ja auch fuer uns
Maenner wichtig, mit moeglichst vielen Frauen zu schlafen, um unseren
Horizont zu erweitern." (Hans Bonfigt in de.org.ccc)
Also will ich jetzt die handschriftlichen Noten Biermanns aus den Büchern in
ein Programm pressen, um so eine bessere Vorlage für die Nachspielversuche
zu haben, wohlwissend, dass Biermann oft improvisiert, manche Stücke gar
nicht als Noten vorliegen.
Zum einen höre ich so besser, ob meine Noten-Lernergebnisse mit der
"Realität der Theorie" (also mit dem Notenblatt) übereinstimmen, zum anderen
bietet das Computernotenblatt mehr Platz für eigene Notizen oder Griffe.
Es ist also eigenlich ganz banal was ich will, nichts mit professionellen
Ausdrucken für Verlage o.ä..
Für meine Zwecke würde sicher eine einfach gestrickte Software reichen, aber
meine eigene kreative Weiterentwicklung ist ja nicht ausgeschlossen :-)
Daher meine Anfrage hier.
Ahoi Jörg
>Das Einscannen von Noten ist mit allen Programmen problematisch und sehr
>fehleranfällig. Einigermassen gut klappts mit dem Programm 'SharpEye', doch
>in der Regel ist es schneller, die Noten neu einzutippen.
Bezieht sich das auch auf gedruckte Noten?
Bei Texten klappt OCR heute doch mit professioneller Softwware
einigermaßen gut - und ich hätte gedacht, runde Murmeln auf Linien
wären für einen Rechner weitaus einfacher zu erkennen?
Ich wünschte mir diese Option, um z.B. kurz mal eben Einzelstimmen für
transponierende Instrumente einrichten zu können. In diesem
Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, Partituren oder mehrstimmige
Sätze scannen und auftrennen lassen zu können. Ein gewisses Maß an
Korrekturen fände ich dabei akzeptabel - per Hand brauch ich für so
was halt schon bei einfacheren Stücken Stunden.
Gruß, Radbert
> Bezieht sich das auch auf gedruckte Noten?
Ja, leider.
> Bei Texten klappt OCR heute doch mit professioneller Softwware
> einigermaßen gut - und ich hätte gedacht, runde Murmeln auf Linien
> wären für einen Rechner weitaus einfacher zu erkennen?
Nö, Texte sind in der Regel einfacher aufgebaut. Da wird eine Seite in
Blöcke (Rahmen) aufgeteilt, es wird der Zeilenverlauf gesucht und dann
wird Zeile um Zeile gelesen, wobei sich die Schriftart i.A. innerhalb
der Zeilen nicht oder nur geringfügig ändert.
Bei Musiknoten gibt es unglaublich viele Einzel- und Zusatzzeichen, und
zudem können diese an allen möglichen Stellen stehen. Bögen,
Achtelbalken und Crescendogabeln stehen dann auch noch da und müssen in
Bezug zum Notentext gesetzt werden. Dann sind da auch noch die
vielfältigen Artikulationen, Stichnoten, Texte wie "pizz." usw.
Das ist um eine vielfaches komplizierter als OCR.
> Ich wünschte mir diese Option, um z.B. kurz mal eben Einzelstimmen für
> transponierende Instrumente einrichten zu können. In diesem
> Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, Partituren oder mehrstimmige
> Sätze scannen und auftrennen lassen zu können. Ein gewisses Maß an
> Korrekturen fände ich dabei akzeptabel - per Hand brauch ich für so
> was halt schon bei einfacheren Stücken Stunden.
Das kommt auf die verwendete Software an.
Die Tastatureingabe in Sibelius ist für mich einfach genial.
Ich kann _alles_ mit der Tastatur machen, und nach einer gewissen
Einarbetungszeit geht das fast so schnell wie normales Schreiben, wenn
man in Seiten pro Stunde mißt.
Gerhard
--
The industry is now trying to "take guns from everyone but the
criminals".
("keved" in comp.sys.mac.misc about "copy protected" "CDs")
> > Was komponierst du denn so?
> Eigentlich gar nichts. Würd gerne, kommt aber später.
> Bin immer schon ein Fan von Wolf Biermann gewesen und hab nun das Ziel,
> seine Lieder nachzuspielen und dabei Gitarre nach Noten zu lernen.
Ich finde Biermanns Spiel auch sehr interessant.
Es ist mehr eine akustische Untermalung seiner Gedichte als ein reguläre
Begleitung.
> Ist bestimmt ein falscher Weg des Erlernens, aber egal, es ist nicht nur die
> Gitarre bei Biermann, die ich toll finde. Die Texte geben mir zuzätzlichen
> Antrieb, die dazugehörigen Noten zu lernen.
> Problem ist nun, dass Biermanns Noten verteilt auf mehrere Bücher sind, und
> dann nur handschriftlich vorliegen.
Immerhin gibt es welche.
Kannst Du mir mal sagen, wo man die bekommt?
> Für mich als Anfänger, der als Jugendlicher zwar Klavierspiel lernte, aber
> schon damals eher Melodien und Begleitung auswendig gelernt statt vom
> Notenblatt abgespielt hat, eine schwierige Aufgabe: seltsame, wohl
> gitarrenspezifische Zeichen, tiefe Basstöne, dazu die Handschrift, mehrere
> Stimmen auf 5 Notenlinien ...
> Wie es klingen müsste kann ich von Biermann-CDs hören. Doch da er ja auch
> (zum Glück) singt, wird der Gitarrenlauf nicht immer deutlich.
Da gibt es so viele ...
Welche kannst Du empfehlen, was die Gitarre angeht?
> Also will ich MIDI-Dateien erstellen. Dachte erst und fragte auch in der
> newsgropup nach, ob da Gitarre vom Gesang per Software zu trennen wäre.
> Wollte also nur die Gitarrennoten von der CD auslesen. Programme wie Digital
> Ear bzw. Überlegungen, über Wave-Generatoren einfach die Frequenz der
> menschlichen Stimme herauszufiltern brachten keine brauchbaren Ergebnisse
> (suche immer noch ein Programm, dem ich sagen kann, es soll aus einer
> Wave-Datei einen bestimmten Frequenzbereich herausfiltern und löschen).
Den Gesang filtern Karaoke-Programme bzw. -Geräte mehr oder wenige
erfolgreich heraus. Aber ich glaube nicht, daß das bei Biermann gut
funktioniert, diese Teile sin wahrscheinlich auf Chart-Schrott
optimiert. :-)
> Also will ich jetzt die handschriftlichen Noten Biermanns aus den Büchern in
> ein Programm pressen, um so eine bessere Vorlage für die Nachspielversuche
> zu haben, wohlwissend, dass Biermann oft improvisiert, manche Stücke gar
> nicht als Noten vorliegen.
Gute Idee.
Der Vorteil des Rechners ist eben, wie bei Text, die bessre Korrigier-
und Änderbarkeit.
> Zum einen höre ich so besser, ob meine Noten-Lernergebnisse mit der
> "Realität der Theorie" (also mit dem Notenblatt) übereinstimmen, zum anderen
> bietet das Computernotenblatt mehr Platz für eigene Notizen oder Griffe.
>
> Es ist also eigenlich ganz banal was ich will, nichts mit professionellen
> Ausdrucken für Verlage o.ä..
> Für meine Zwecke würde sicher eine einfach gestrickte Software reichen, aber
> meine eigene kreative Weiterentwicklung ist ja nicht ausgeschlossen :-)
Wie gesagt, ich empfehle -- trotz des hohen Preises -- Sibelius, weil es
m.E. das beste Interface für die Noteneingabe bietet.
Gerhard
--
Man braucht Windows, um Schafe bumsen zu können. Ich
allerdings stehe nicht so auf Schafe, brauche also kein Windows.
(Konstantin Soemer in dcsms)
> "Jürg Hochweber" <in...@hochweber.ch> schrieb:
>
> >Das Einscannen von Noten ist mit allen Programmen problematisch und sehr
> >fehleranfällig. Einigermassen gut klappts mit dem Programm 'SharpEye', doch
> >in der Regel ist es schneller, die Noten neu einzutippen.
>
> Bezieht sich das auch auf gedruckte Noten?
>
> Bei Texten klappt OCR heute doch mit professioneller Softwware
> einigermaßen gut - und ich hätte gedacht, runde Murmeln auf Linien
> wären für einen Rechner weitaus einfacher zu erkennen?
Ein weit verbreiteter Irrglaube. Notendarstellung folgt anderen
Prinzipien als gedruckte Worte.
Wir Menschen sind ziemlich gut im Zuordnen von Informationen, Computer
haben da wesentlich größere Schwierigkeiten. Hinzu kommt, daß es so
viele verschiedene Arten gibt, Musik zu notieren. Verglichen damit ist
OCR eher einfach.
> Ich wünschte mir diese Option, um z.B. kurz mal eben Einzelstimmen für
> transponierende Instrumente einrichten zu können. In diesem
> Zusammenhang wäre es auch wünschenswert, Partituren oder mehrstimmige
> Sätze scannen und auftrennen lassen zu können. Ein gewisses Maß an
> Korrekturen fände ich dabei akzeptabel - per Hand brauch ich für so
> was halt schon bei einfacheren Stücken Stunden.
Die Frage ist, inwieweit dieses "gewisse Maß" den Zeitgewinn wieder
hinfällig macht. Bei OCR haben wir die Rechtschreibprüfung, mit der ein
ganzer Haufen offensichtlicher Fehler erschlagen werden können. Bei
Noten geht so etwas nicht.
De facto ist es so, daß man nach dem Einscannen einen detaillierten
Vergleich Original->Scan machen muß; und das kostet Zeit, da man ja Note
für Note das ganze durchgeht. Bei Einzelstimmen ist es dann wohl
einfacher, diese direkt (mit einer geeigneten Eingabevariante) in den
Rechner zu spielen. Dinge wie die "schnelle Eingabe" bei Finale sind
extrem fix und sehr genau.
> Wie gesagt, ich empfehle -- trotz des hohen Preises -- Sibelius,
> weil es m.E. das beste Interface für die Noteneingabe bietet.
Ich will jetzt keinen Popcorn-Thread lostreten, aber ich kenne zig
Leute die mit Finale arbeiten und keinen einzigen in meinem
Bekanntenkreis, der Sibelius nutzt.Puncto Preis tuen sich die beiden
Programme bestimmt nichts und puncto Leistungsfaehigkeit kann man sich
sicher auch streiten. Wie sieht es denn hier in der NG aus? Gibt es
hier ausser Gerhard noch mehr "Sibelianer"? "Finalisten" sind mir ja
einige bekannt (z.B. Harald, Ole, Malte)...
Gruss, Margit, heute mal neugierig ;-)
>für Note das ganze durchgeht. Bei Einzelstimmen ist es dann wohl
>einfacher, diese direkt (mit einer geeigneten Eingabevariante) in den
>Rechner zu spielen. Dinge wie die "schnelle Eingabe" bei Finale sind
>extrem fix und sehr genau.
Brauch ich dazu MIDI und Keyboard? Das sympathische an der MCR
Variante wär für mich halt unter anderem, dass ich ohnedies Zugriff
auf gute schnelle Scanner etc. hab.
Gruß, Radbert
In article <anp3td$g7n0q$4...@ID-2878.news.dfncis.de>,
gri...@cityweb.de says...
> Bei Texten klappt OCR heute doch mit professioneller Softwware
> einigerma=DFen gut - und ich h=E4tte gedacht, runde Murmeln auf Linien
> w=E4ren f=FCr einen Rechner weitaus einfacher zu erkennen?
Das habe ich auch gedacht und, weil ich das in dieser
Newsgroup verpönte "capella" besitze , "capella-scan"
angeschafft. Die erkannten Noten werden grün über die
schwarzen Originalnoten gesetzt. Da kannst du suchen, bis
dir schwindelig wird, bei jedem Durchgang findest du doch
noch einen Fehler. Dann überträgt man die erkannten Noten
an capella und muss feststellen, dass die Notenwerte bei
weitem nicht alle erkannt worden sind. Bis dann in capella
die Fehler ausgemerzt sind, hätte man die Noten auch von
Hand eintippen können.
Wenn man glaubt, man könnte das Ergebnis durch eine höhere
Auflösung verbessern, muss man feststellen, dass bei Werten
von mehr als 200 dpi die Erkennung mit der Fehlermeldung
abbricht, es seien zu viele Linien (oder Punkte oder
Zeichen - genau weiß ich es nicht mehr) vorhanden.
Wenig genutzte Programme räumt Windows XP automatisch vom
Desktop - "capella-scan" gehört inzwischen dazu. Ich
glaube, das sagt alles.
"capella" selbst reicht für *meine* Zwecke völlig aus; ich
arbeite gern damit. Nur die Textbearbeitung außerhalb des
Notenbereiches lässt zu wünschen übrig: Obwohl auf der
Musikmesse 2001 versprochen wurde, im neuen capella
verschwänden die Texte nicht mehr, wenn die Noten aus dem
Bildschirmbereich verschoben werden, ist dieses Ärgernis
bei mir dennoch vorhanden (capella 2002).
Viele Grüße
Wilhelm
> > Problem ist nun, dass Biermanns Noten verteilt auf mehrere Bücher sind,
und
> > dann nur handschriftlich vorliegen.
>
> Immerhin gibt es welche.
> Kannst Du mir mal sagen, wo man die bekommt?
Ich habe gaerade einige über ebay ersteigert. Bei Amazon oder anderen
Bücheranbietern gibt es auch gelegentlich gebrauchte Angebote.
Was neu im Handel ist weiß ich gar nicht. Demnächst soll ein neues
erscheinen: "Alle Lieder" bis 2001. Aber wahrscheinlich nur als Text, ohne
Noten, wie schon das andere Buch "Alle Lieder". Schade, ich hätte gerne die
Noten zu dem Lied "Pardon".
Handschriftliche Noten finde ich auf jeden Fall:
Wolf Biermann: Mit Marx- und Engelszungen (dtv-Verlag). Allerdings gibt es
nur wenige Lider mit Begleitung, alle eher mit Melodieführung.
Wolf Biermann: Verdrehte Welt - das seh ich gerne (Kiepenheuer & Witsch).
Wolf Biermann: Preußischer Ikarus (dtv). Viele Noten mit Begleitung.
Wolf Biermann: Für meine Genossen (Quarthefte Klaus Wagenbach Verlag). Ein
nettes Schmuckstück, soll sogar angeleint in einem Stasi-Museum in Leibzig
hängen. Ich kämpfe gerade mit dem Hugenottenfriedhof. Und siehe da: Es fehlt
ein Teil Noten in dem Stück. Wahrscheinlich aus Platzgründen, um das Werk
auf eine Seite zu pressen. Da hilft nur raushören und nachspielen.
> > Wie es klingen müsste kann ich von Biermann-CDs hören. Doch da er ja
auch
> > (zum Glück) singt, wird der Gitarrenlauf nicht immer deutlich.
>
> Da gibt es so viele ...
> Welche kannst Du empfehlen, was die Gitarre angeht?
Beim 2001-Verlag gab / gibt (?) es mal eine Sammlung, dabei waren u.a. die
empfehlenswerten alten Klassiker
Warte nicht auf bessere Zeiten
Chaussestraße 131
Es gibt ein Leben vor dem Tod
aah-ja
Das Live-Ausbürgerungskonzert ist als Doppel-CD erhältlich. Übrigens auch
als Video. Will jetzt bei bestimmten Griffen, die ich nur hören kann,
schauen wie er greift, sofern es die damalige Kameraeinstellung hergibt.
Kleinigkeiten kann man sicher nicht erkennen, aber auf welchem Bund er
greift sicherlich schon.
Dann habe ich kürzlich eine Doppel-CD erworben, die gab es zusammen mit dem
tollen Buch von Eva-Maria Hagen "Eva und der Wolf", dass sich mit dem Leben
der beiden und derem Umfeld auseinandersetzt. Auf der Doppel-CD sind
eigentlich alle schönen Lieder drauf, auch das "Pardon". Es fehlen aber ein
paar gute Stücke: Oma Meume, So oder so die Erde wird rot hat er auch nicht
mehr genommen.
Wo es die CD gibt und ob nur n Kombi mit dem Buch weiß ich nicht. Hier die
Daten, die ich ablesen kann:
Wolf Biermann: Lieder vom preussischen Ikarus.
Lieder Produktion Altona 1998, Copyright Biermann selbst (ist wohl ein
Eigenverlag)
36xBest of Biermann, 40 Seiten Textheft.
> > (suche immer noch ein Programm, dem ich sagen kann, es soll aus einer
> > Wave-Datei einen bestimmten Frequenzbereich herausfiltern und löschen).
>
> Den Gesang filtern Karaoke-Programme bzw. -Geräte mehr oder wenige
> erfolgreich heraus. Aber ich glaube nicht, daß das bei Biermann gut
> funktioniert, diese Teile sin wahrscheinlich auf Chart-Schrott
> optimiert. :-)
Egal, mal testen. Haste einen Link?
Jörg
Wird wohl davon abhängen, was wer will. Die Griffeingabe für Gitarre scheint
mir bei Sibelius wirklich gut gelöst und variabel zu sein, die Größe des
Griffs reicht mir beim Ausdruck auch aus. Aber andere brauchen vielleicht
gerade diese Funktion nicht und schwören auf andere Fähigkeiten ihrer
Programme.
D A S Programm gibt es wohl nicht, so wie es auch nicht d a s Betriebssystem
oder das Urinstrument gibt.
Jörg
> ga...@gacki.sax.de (Malte Rogacki) schrieb:
>
> >für Note das ganze durchgeht. Bei Einzelstimmen ist es dann wohl
> >einfacher, diese direkt (mit einer geeigneten Eingabevariante) in den
> >Rechner zu spielen. Dinge wie die "schnelle Eingabe" bei Finale sind
> >extrem fix und sehr genau.
>
> Brauch ich dazu MIDI und Keyboard?
Es ist definitiv sinnvoller. Einstimmige Melodien gehen auch ohne MIDI
ganz gut (Eingabe über Computertastatur).
Ich glaube, da kommt auch noch hinzu:
Es besteht seit langem ein vergleichsweise hoher Bedarf an OCR-Programmen.
Und deshalb wurde auch schon lange daran herumgetüftelt.
Und die 'Ausbeuten' der frühreren OCR-Algorithmen waren auch eher mau.
Das ist dank intensiver Beschäftigung damit erst 'inzwischen' besser geworden.
Wenn erst mal gleich viel Mühe in Notenerkennungssoftware geflossen ist,
dann wird es da auch besser aussehen.
Jens