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Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre

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Walter Schmidt

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Dec 7, 2001, 9:07:14 AM12/7/01
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Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre

MONEY FOR NOTHING?

...and the shit is for free

Interviewer:Was kannst Du einem 16jährigen bieten, das Green Day nicht
können?

John Lydon:"Einen großen Schwanz"

Musik, sagen Menschen wie Leonard Bernstein, Keith Richard und Howard
Carpendale in verdächtiger Einmütigkeit, paßt in keine Schublade. Es gibt
nur gute Musik oder schlechte Musik, sonst nichts. Falsch: Es gibt auch
Musik, die dazwischen liegt. Nennen wir sie einfach mal Scheiß-Musik. Und
weil sowieso nur jeder für sich entscheiden kann, was ihm gefällt und was
nicht - dann sagen wir einfach mal: Pur ist Scheiße, und Sandra, Dieter
Bohlen und Marusha, die Kelly Family und Die Doofen, Frank Farian und The
Real McCoy, Tic Tac Toe und Nirvana, Stefan Raab und Take That. Und weil
jeder profilsüchtige Kritiker-Purist, für den ohnehin jede Platte suspekt
ist, die mehr als 312 Stück verkauft, all diese Acts Scheiße finden wird,
wollen wir nicht fragen: Wie kann man mit Scheiße Millionen verdienen? Uns
soll eine viel wichtigere Frage interessieren: Ist es eine Gabe Gottes, aus
Scheiße Gold machen zu können, und wie zum Teufel hält einer, der das kann,
das alles überhaupt aus?

Unsere Forschungsreise nach den Goldenen Nasen des Pop führt uns zunächst
auf die Balearen. Dort residieren zwei alte Hasen des weltweit
multiplatinierten Kunsthandwerkes: Michael Cretu und Frank Farian. Cretu
&emdash; das mach ihn zu einem erstklassigen Forschungsobjekt &emdash; ist
ein seltsames Zwitterwesen: Er studierte in Rumänien klassische
Tonsetzerkunst, galt als das neue Klavierwunder des Ostblocks, füllt seinen
Panzerschrank jedoch seit vielen Jahren mit dem Geld, das er mit seinen
Sandra-Platten verdient. "Ich kann alles, nur nicht singen", wußte er schon
immer und holte sich aus einem Saarbrückener Haarstudio die blutjunge
Friseuse Sandra. Die kann zwar auch nicht singen, was andererseits rund 20
Millionen Menschen auf der ganzen Welt nicht davon abhalten konnte,
Sandra-Platten zu kaufen. Cretu schwört, daß auf diesen Platten Sandras
Stimme zu hören ist, "da singt keine andere". Das würde nach den
Gesetzmäßigkeiten zeitgemäßer Unterhaltungskultur zwar auch keinen
wesentlichen Unterschied mehr machen, zeigt aber doch einen Bodensatz von
Musiker-Ehre auf dem Grunde von Cretus Pop-Wunderlampe: Und wenn es einen
ganzen Technopark computergestützter Stimm-Effekte bedürfe - für Cretu
bleibt es die selbstgewählte Grenze zwischen Erfolg und Selbstbetrug, daß
da, wo Sandra draufsteht, irgendwie auch Sandra drin sein muß. Einen
Millimeter diesseits dieser Grenze beginnt für ihn der Grüne Bereich: "Ich
kann doch nicht sagen, daß fünf Millionen Käufer Idioten sind, die Dreck
kaufen. Wenn ich nicht kapiere, warum sich etwas verkauft, muß es doch etwas
haben, was ich halt gerade nicht begreife. Wir machen Unterhaltung, die zum
Beispiel die Ansprüche von ME/Sounds nicht befriedigt. Aber das soll es auch
nicht, dafür ist es nicht gedacht."

Vier Kilometer Luftlinie Richtung Inselgebirge sitzt ein Insel-Kollege
Cretus, der sich vor nicht allzulanger Zeit um ein Haar den Kopf an jener
Grenzlinie eingeschlagen hätte, an der bei Cretu Schluß mit Lustig ist:
Frank Farian, mit weit über 100 Millionen weltweit verkaufter Platten
Gottvater aller alchemistischen Scheißevergolder, ist seit Milli Vanillis
Lippenbekenntnis und der damit verbundenen "Grammy"-Aberkennung
nachdenklicher geworden: "Mit einigem Abstand zu der Sache muß ich sagen,
daß ich es heute nicht mehr so machen würde", gestand er später. "Der Fehler
war ja nicht, daß die beiden Jungs nicht gesungen haben. Wir hätten nur
nicht so tun sollen, als hätten sie gesungen." Der Schock schien tief zu
sitzen, er nahm sich damals vor: "Lieber Nummer 15 in den Charts als Nummer
Eins - aber es ist ehrlich."

Um ganz ehrlich zu sein - in Farians schmächtiger Pop-Brust schlug
eigentlich schon immer insgeheim das Herz des aufrechten Rock'n'Roller. Er
tourte vor seiner Schlagersängerzeit 1962 mit der Band Frankie Farian und
seine Schatten (rockig gespielte Soul-Coverversionen) und bekennt bis heute:
"Ich liebe die handgemachte Musik. Ich komme aus einer Zeit, da ging man ins
Studio und mußte sein Zeug spielen können." Das mit dem handgemachten Zeugs
(und auch die Sache mit dem 15. Chartsplatz) hat er inzwischen kurz mal an
der Hit-Garderobe abgelegt, zu sehr juckten ihn die Produzentenfinger,
wieder einmal einen Welterfolg zu landen. Der heißt La Bouche und Farian ist
der große Mann hinter Welthits wie "Be My Lover" und "Sweet Dreams" (als
Album z.Zt. Nr 33 in den US-Charts). Misterious Jay heißt der hochgehandelte
Rap-Act aus Farians Schmiede, der zeitgleich mit dem kommenden La Bouche
Album "No Mercy" im September zünden soll. Doch der Frank aus Frankfurt kann
auch 1996 das Mucken nicht lassen. Nach seinen regelmäßigen Rock-Abstechern
(unvergoldete Scheiße zwar, aber der Wille ist's, der hier zählt) steht er
im Moment synchron zum Tanzkram auch an der Rock-Werkbank und versucht,
seine Plattenfirma von der Farianschen Hausmannskost der von ihm entdeckten
"Rocklady" Baton Rouge zu überzeugen. Die Jungs in der Company behandeln
diesen Act zwar so wie der Gemischtwarenvertreter, der als allerletztes
verschämt noch einen etwas vergammelten alten Fisch aus dem Musterkoffer
zieht ("...und hier haben wir, äh, noch..."), drücken angesichts der La
Bouche-Millionen aber schon mal ein Auge zu.

Farian macht das aus dem gleichen Grund, warum sich auch ein Hund an den
Eiern leckt - weil er's kann. Cretu kann das auch, doch als er sich mit
Enigma auf die gute Seite der Macht begab (von Sandra aus gesehen),
verdiente er sogar noch die zweite Goldene Nase damit und wurde 1991 nach 14
Millionen Platten von seiner Firma als deren erfogreichster Act weltweit
geehrt. Gregoranische Chöre mit Dance-Rhythmen zu verheiraten hatten vor und
nach ihm viele versucht. Daß ausgerechnet ein studierter Zwölftontheoretiker
damit Erfolg hatte, liegt auf der Hand - er war der einzige der nicht nur
den Dancefloor sondern auch die Gregorianik kapiert hatte.

Generell gilt, daß man erst eine Menge Dinge kapieren muß, bevor man in der
Geheimwissenschaft des Fäkalienvergoldens zur Meisterschaft gelangen kann.
Zu den ersten Dingen, die zum Beispiel der Kölner Hausbootbesitzer,
ehemaliger US-Lehrer und cholerischer Familiengott Daniel J. Kelly gelernt
hat, gehörte die wichtige Erkenntnis: Jede Mark, die nicht in der Familie
bleibt, ist eine gottlose Mark. Nach dieser Devise baute er Stück für Stück
jenes stattliche Firmenimperium auf, von dem Millionen minderjähriger Fans
nun glauben, es sei die Kelly "Family". Und wenn EMI-Boß Helmut Fest, dessen
Firma die Kelly-Platten vertreiben darf, behauptet "die Kelly Family
funktioniert nach ihren eigenen Gesetzen", dann hat er damit nur zum Teil
recht. Denn auf dem Boot von Käpt'n Kelly gibt es nur drei Gesetze, und das
sind die selben Gesetze, denen sich die gesamte Branche der Vergolder
unterwirft: 1. Geld. 2. Geld. 3. Geld. Gottvater Kelly kassiert, wie der
"Stern" herausgefunden hat, bei der GEMA Tantiemen für (tantiemenfreie)
Volkslieder auf Kelly-Platten, hortet im Kelly-Tourbus die mit Geldscheinen
aus den Abendkassen prall gefüllten Plastiktüten, steuert den
selbstverwalteten Merchandise-Betrieb und verhindert nebenbei noch den
regulären Pflichtschulbesuch seiner jungen und zumeist nicht gerade durch
körperliche Reinheit glänzenden ("Smelly Family") Schützlinge. Doch es
ergeht ihm wie jedem, der den Hals nicht vollkriegt - irgendwann kommt der
Staatsanwalt ins Haus. Im Moment fragt der zwar nur nach den 325.000 Mark
Spendengelder, die die "Dan Kelly Stiftung" den Fans angeblich zur Förderung
der AIDS-Forschung aus den Kinderrippen geleiert hat, die jedoch nie bei
irgendwelchen AIDS-Stiftungen angekommen sind. Vielleicht wird Daniel J.
Kelly sich aber bald mit einem anderen Starvater, Peter Graf, beim
gemeinsamen Hofgang darüber unterhalten, wie erstaunlich wenig Steuern
Show-Spitzenverdiener in Deutschland doch bezahlen müssen.

Hätte er vielleicht Jochen fragen sollen. Jochen handelt zwar mit ehrbarer
Musik und nicht mit vergoldeter Scheiße, aber sein Trick war es, fünf kleine
Scheißer aus Düsseldorf zu vergolden. Jochen Hülder hat das Vermögen der
Toten Hosen in den vergangenen zehn Jahren mindestens versiebenfacht, blieb
dabei jedoch immer knapp auf der legalen Seite des Steuerrechtes. Jetzt
haben die Hosen, da gibt es ausnahmsweise keine Feindschaft zwischen Köln
und Düsseldorf, fast den selben Plattenvertrag wie die Kelly Family. Deren
eigene Firma "Kel-Life" (bei den Hosen heißt sie JKP - "Jochens kleine
Plattenfirma") degradiert die Plattencompany zum reinen Vetriebsinstrument.
Die Kellys lassen sogar die CDs auf eigene Rechnung pressen und verkaufen
sie an die Plattenfirma für zwölf Mark das Stück weiter. JKP agiert für
Eastwest Records vergleichbar autark. Die Folge: Zwei Acts, mit deren
Spitzen-Umsätzen bei den Plattenfirmen normalerweise auch die Aufbauarbeit
junger Künstler gefördert wird, sacken die gesamte Kohle selbst ein, für
Nachwuchsförderung bleibt da wenig übrig.

Kein Wunder also, daß Campino, wenn er zum Beispiel im ME/Sounds breitbeinig
behauptet, er sei meilenweit davon entfernt, ein Millionär zu sein, für
solche Schwindeleien bei seinen Kollegen nur ein müdes, wenngleich wenig
verständnisvolles Lächeln erntet: "Das ist eine absolut selbstsüchtige
Haltung", wettert der schwäbische Pop-Millionär Hartmut Engler. "Wie wir als
Nobody zu unserer Plattenfirma gekommen sind, haben uns am Anfang Depeche
Mode und Roger Whitaker bei der Intercord mitfinanziert, so wie wir jetzt
neue Bands mitfinanzieren. Aber was ist das für eine Politik - sich erst auf
Kosten anderer Leute aufbauen lassen und dann, wenn man selber dran wäre,
ein bißchen was zurückzugeben, jede mögliche Mark selbst einzustecken?"

Engler wäre aber kein Schwabe, wenn er zumindest nicht jede zweite Mark aufs
Familienkonto buchen würde. Bei PUR bleibt alles in dem - um Eingeheiratete
und langjährige Freunde erweiterten - Familienclan: Der Drummer ist zugleich
Tourveranstalter, die Schwägerin macht das Merchandise, ein alter Kumpel die
PA. Dem PUR-Publikum ist das egal, denn immerhin führt diese Familienpolitik
bei den Bietigheimern zu erträglichen Ticket-Preisen. PUR wird ohnehin,
geographisch gesehen, dort umsomehr geliebt, wo in den örtlichen Cafes der
Cappucino mit größerer Wahrscheinlichkeit mit Sprüsahne aus der Dose statt
mit geschäumter Milch serviert wird. Probleme, das lebt uns Engler jeden Tag
vor, muß man damit nicht haben: "Pur hat ein anderes Publikum. Wenn wir in
München spielen, haben wir auch nicht das typische Münchner
Großstadtpublikum." Auch wenn er sich manchmal darüber ärgert, vor allem in
den Metropolen als Kacke-Kunsthandwerker verschrien zu sein: "Wir sind
sauer, wenn man uns musikalisch unterschätzt. Ich habe nichts dagegen, wenn
man sagt, daß es nichts besonders neues ist - schließlich sind wir ja auch
nicht die Avantgarde. Aber man kann nicht sagen, daß es schlecht gemacht
ist."

Auf jeden Fall kann man sagen, daß es mehrere Großfamilien bis ans
Lebensende der Enkel ernähren wird - und das ist ja auch schon was. Engler
hat einen Vertrag bis 2001. Dann ist er 40 und kann sich in aller Ruhe
überlegen, "was ich in Zukunft mit meinem Leben anstellen soll. Das heißt
nicht: ein Penthouse in Manhattan, sondern ein schönes Haus in Ingersheim."

Er hat ein schönes Haus in Tötensen bei Hamburg (600 qm), zwei Pferde, einen
500er SL, einen Rolls Royce und ist trotzdem nicht froh: Dieter Bohlen, 1994
für mehr als 100 Millionen weltweit verkaufter Tonträger von seiner
Plattenfirma geehrt, hatte am Morgen noch den 400. Nagel für eine Goldene
oder Platine Schallplatte in die Wand seines Heimstudios geschlagen und
sitzt dort nun trübe über einer Tasse Tee, sein Gesicht scheint um ein paar
Beulen verhuppelter zu sein als sonst. "Mir fällt immer was ein. Ich setze
mich hin und schon fällt mir was ein. Aber manchmal sind es nur Käsenummern.
Aber das weiß ich dann auch, daß es Käse ist. Und das geht manchmal Monate
so." Letzte Woche hate er, ähnlich wie der beleibtere Kollege im
Schwäbischen, einen langjährigen Vertrag unterschrieben. Der bindet ihn als
Komponisten bis ins Jahr 2004 an seinen Musikverlag Warner Chapell - in der
wohlbegründeten Hoffung, bis dahin noch viele verkaufsträchtige Nummern von
ihm zu bekommen. Bei Bohlen heißt die Scheiße Käse, und alles, was nicht
Käse heißt, klingt zwar beschissen, hat aber die Vergoldungsgarantie. Und
dennoch hat er es geschafft, trotz aller Grütze für Blue System, Modern
Talking, Engelbert, Bonny Tyler und Al Martino noch immer nicht den strengen
Geruch seiner Elaborate anzunehmen. Er ist kleinlauter geworden mit den
Jahren: "Alle denken immer, ich würde mich für den Größten halten. Aber ich
schwör's beim Lieben Gott - das stimmt überhaupt nicht. Ich glaube eher, daß
ich ein armes kleines Würstchen bin und immer aus reinen
Minderwertigkeitskomplexen den Leuten zeigen muß, was ich kann."

Aha - "Ich bin wie du" als Erkennungsmerkmal, als Gemeinsamkeit zwischen den
Alchemisten? Fassen wir kurz zusammen: Farian (häßlich), Cretu
(bauernschlau), die Kellys (ungewaschen), Engler (dick) und jetzt Bohlen
(verklemmt) - Männer aus dem Volke. Doch wo andere einfach nur auf den Hof
kacken, legen sie die goldenen Eier. In beiden Fällen ist also wichtig, was
hinten raus kommt. Aber wer - wie Bohlen - damit umzugehen weiß, diesen und
keinen anderen Rohstoff zu veredeln, wird reich. "Ich muß akzeptieren, ein
Teil der Unterhaltungsindustrie zu sein", sinnierte einst Kurt Cobain. Er
konnte es dann doch nicht akzeptieren und schoß sich die Birne weg. Bohlen
konnte, kann und wird es auch immer akzeptieren können. Deshalb hält er nun
seine vergoldete Birne vor die Kameras von "Spiegel TV" und bekennt: "Das
ist ja mein Stil, diese Heile-Welt-Songs. Und das wollen doch die Leute. Ich
bekomm' jeden Tag hunderte von Briefen und alle schreiben mir immer nur 'Ich
muß den ganzen Tag arbeiten' oder 'Ich bin arbeitslos, mein Freund hat mit
mir Schluß gemacht, alles ist Scheiße. Und wenn ich dann Deine Musik
auflege, ist es genau das Richtige für mich. Das lenkt mich von dem ganzen
Müll ab'. Und das ist doch meine Aufgabe - ich bin der Seelenklempner der
Menschen, die sich in meiner Heile-Welt-Musik einfach wohlfühlen. Und so bin
ich, das will ich, das ist nicht konstruiert, das ist alles richtig."

Richtig ist auch, daß Kacke irgendwann zum Kult verdampfen kann, wird sie
nur lange genug unbeirrt gekocht. Bohlen mußte erst eine ehemalige
Nürnberger Schuhverkäuferin treffen, um sich darüber klar zu werden:
"Neulich habe ich Marusha kennengelernt. Sie sagte zu mir: 'Was willst du
eigentlich, Dieter, du bist doch sowieso schon längst Kult. Du hast es nur
noch nicht gemerkt.'"

Ob Marusha oder Tic Tac Toe, Westbam oder der schweinebackige
"Frontpage"/Mayday-Betriebswirt Jürgen Laarmann jemals in den
Fäkalveredelungsolymp aufsteigen werden, ist noch nicht sicher, denn für
Scheiße, wie wir sie hier verstehen wollen, sind ihre Elaborate noch zu
kurzlebig, die Vergoldung noch zu dünn. Auch Selbsterkenntisse, wie die des
30jährigen Berliner Fotografen Oliver Jacobson, alias O-Jay Kopf der
Europopper The Real McCoy, sind rar: "Wir sind keine ausgebildeten Musiker,
wir machen einfach, was uns einfällt. Wenn man uns trotzdem für unsere Musik
in Erinnerung behalten würde, wäre das schön. Aber letztlich wäre das auch
eine Beleidigung für die Leute, die hochwertigere Musik machen." In
Ermangelung an einschlägigen Songtexten kann man sich auch bei Marusha nur
an ihr gesprochenes Wort halten. Doch wenn sie im "Spiegel" über
Vegetarismus blubbert ("Mit der Leiche des Tieres ißt man auch seine
Todesangst") oder in "n-TV" erst Emilio Canettis "Masse und Macht" falsch
zitiert um kurz darauf die dumpfe Langweiligkeit der Techno-Szene zu preisen
("In den sechs Jahren, die ich globalweit auflegend unterwegs bin, habe ich
gerade mal eine Schlägerei gesehen"), wird schnell klar: wer viel Scheiß
erzählt, muß noch lange nicht glänzen.

Wer dagegen nur Scheiß erzählt, muß vielleicht nur lange genug warten, bis
die Nase glänzt: "Meine erste Platte verkaufte sich 100 Mal", erinnert sich
Wigald Boning, seines Zeichens Kassengestell bei den Doofen, an seine
vergangenen Versuche als Solo-Pop-Act, "die zweite 800 Mal und die letzte so
um die 150 mal. Da sind schon einige Perlen darunter, die ich privat aber
nicht besonders oft höre." "Melodien für Millionen", das neue und zweite
Album der Murcks-Brothers von der "RTL Samstag Nacht Show", markierte
bereits den Anfang vom Ende des von ihnen losgetretenen Comedy-Wahnsinns.
"Mief", der erste Hit, verkaufte 350.000 Singles, das Debüt-Album knapp eine
Million, doch das Duo ohne Deo ist dabei, seine Lizenz zum Blödeln zu
verlieren. Olli Dittrich, der karierte Doofe, hat es nicht geschafft, seinen
Hang für zeitlose Pop-Perlen unter Kontrolle zu bringen. "Meine
musikalischen Wegbereiter waren Paul McCartney, Paul Simon und Elton John",
gestand er noch zu Zeiten seines Pop-Solo-Projektes Tim. Und während Boning
aus seiner traurigen Beliebtheit noch ein paar Werbe-Scheinchen herausholt
(Toyota, nicht Erdnüsse - das ist Stefan Raab, der andere mit der
Fielmann-Brille) tappte Olli trotz aller Blökereien und konstruiertem
Pseudo-Blödsinn mit "Melodien für Melonen" in die Pop-Falle: Die Songs sind
kompositorisch einfach zu gut, um damit das wirklich breite Volk so zu
begeistern, wie es ihm mit "Tuff Tuff Tuff, wir fahren in den Puff" noch
mühelos gelungen war. Dittrich weiß das und reagiert deshalb auf Kritiker
zunehmend undoofer: "Ich hab' Kritikern nichts zu erzählen, wirklich nichts.
Wir machen keine schlechtere Form der Unterhaltung, nur weil es die Leute
unmittelbar zum Lachen bringt. Das muß genau so gut gemacht sein, daß es
sein Ziel erreicht, wie alles andere auch. Und die Deutschen haben
anscheinend ein Problem damit, dies einfach als eine andere Form der
Unterhaltungskunst zu verstehen, die auch ihre Qualität haben kann."

Doch auch die Unterhaltungskünstler anderer Nationen scheinen ein Problem
damit zu haben, schlicht und ergreifend zu ihrem Scheiß zu stehen. Kurz nach
der offiziellen Auflösung von Take That wurden die jungen Briten gefragt,
wie es für sie denn jetzt musikalisch jeweils weitergehe. Dazu Gary: "Es
wird erwachsener. Ein bißchen wie der frühe Sting, ein wenig Jazz, aber
immer noch Pop." Kollege Howard: "Schwärzer und mehr Funk auf alle Fälle.
Vielleicht wie Stevie Wonder oder so." Einzig Jason fiel die Wahrheit wie
Schuppen von den Augen. Er will sich um den ganzen Kack in Zukunft einen
Scheiß kümmern: "Als wir mit Take That begannen, dachte ich, das
Musikgeschäft handle von Musik, fand aber bald heraus, daß es das sehr wenig
tat. Um ehrlich zu sein, fand ich die Tanzerei, die Kostüme und all das
immer leicht bescheuert."

Das wäre - zugegeben - ein ziemlich bescheuertes Schlußwort zu einer solchen
Scheiß-Geschichte. Das soll besser der Hamburger Plattenmanager haben, der
1989 (da war er noch Abteilungsleiter) nicht fassen konnte, daß über 20
Millionen Menschen plötzlich freiwillig diesem unseren Lande beitreten
wollten. Kurzentschlossen rief er in dem Entsorgungswerk seiner Firma an,
rettete an die 300.000 im Westen nun wirklich nicht mehr verkäuflicher CDs
vor der Shredder-Maschine, ließ sie mit ein paar Lieferwägen in den Osten
bringen und verkaufte die gesamte Ladung auf den dortigen Marktplätzen für
immerhin 15 Mark das Stück. Inzwischen ist er Geschäftsführer, erinnert sich
aber noch immer gerne an den Satz, den er an diesem Abend im Winter 1989 zu
seiner Frau gesagt hatte: "Die wollen gefickt werden. Also ficken wir sie!"

Gruß Walter


Andreas Schwarz

unread,
Dec 7, 2001, 9:25:05 AM12/7/01
to
"Walter Schmidt" <wsch...@hotmail.com> wrote:

> Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre

http://members.aol.com/vonstahl2/scheiss.htm:
"Für alle auf dieser Site archivierten Texte gilt: Abdruck oder
Weiterverbreitung jeglicher Art (Print, Funk, Online etc.) ausnahmslos nur
mit schriftlicher Genehmigung von PetervonStahl Medienservice."

Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.

MfG
Andreas

--
AVR-Tutorial, Forum, über 200 Links: http://www.mikrocontroller.net
Gitarreneffekte mit dem EZ-Kit Lite: http://andreas-s.net/ez-kit-lite.html
PGP-Key: http://andreas-s.net/pgp-public-key.txt

Philip Hammer

unread,
Dec 7, 2001, 9:39:13 AM12/7/01
to
Andreas Schwarz wrote:

>Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.
>

Oh mann. Solche kleingeistlichen Hobby-Detektive, die bei erfolgreicher
Lösung
"ihres Falls" ein nicht zu unterdrückendes Verlangen verspüren, es stolz
in der
Öffentlichkeit zu publizieren, nerven mich so langsam.
Selbst wenn er den Text "gestohlen" hat, geht das _dich_ was an?!


so long,
Philip, der es unterhaltsam fand

--
[-] Ambient [-] ChillOut [-] Elektro[-]
www.virtual-volume.com/artist/philip_hammer
--


Samuel Elmiger

unread,
Dec 7, 2001, 10:01:42 AM12/7/01
to
> http://members.aol.com/vonstahl2/scheiss.htm:
> "Für alle auf dieser Site archivierten Texte gilt: Abdruck oder
> Weiterverbreitung jeglicher Art (Print, Funk, Online etc.) ausnahmslos
nur
> mit schriftlicher Genehmigung von PetervonStahl Medienservice."
>
> Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.

Das NG's scheinen voller Leute mit komplexen zu sein..!
Bin gleicher Meinung wie Philip...!!

Gruss

Sam

Lutz Bojasch

unread,
Dec 7, 2001, 10:38:15 AM12/7/01
to
Walter Schmidt schrieb:
>
> Scheiße zu Geld


Hallo
Du bist zumindest in der falschen NG mit Deinen Kopien. 'Dummschwatz'
oder eine Talk- oder Humor-NG wäre besser. Es ist nicht Sinn von
Diskussionsgruppen kopierte oder gescannte Texte zu verbreiten.
Lutz

Sebastian Kraft

unread,
Dec 7, 2001, 11:15:16 AM12/7/01
to
> nicht - dann sagen wir einfach mal: Pur ist Scheiße, und Sandra, Dieter
> Bohlen und Marusha, die Kelly Family und Die Doofen, Frank Farian und The
> Real McCoy, Tic Tac Toe und Nirvana, Stefan Raab und Take That. Und weil

Nirvana würde ich in dieser Liste streichen...
diese Band mit Stefan Raab und Dieter Bohlen gleich zu stellen.., nun ja...

IMO ist der Text ziemlich einseitig(Ebenso wie das Posting:Wie bastele
ich..??). Ich finde Bands(wenn man das so nennen kann) wie
Modern Talking, Kelly Family, Marusha usw. auch nicht gut. Aber anscheinend
gibt es Leute denen solche Musik gefällt.
Du bzw. der ursprüngliche Vefasser muss diese Musik ja nicht hören.

Ich nehme das jetzt vielleicht etwas zuuu ernst, aber diese Grundeinstellung
"Mein Musikgeschmack ist das einzig wahre und damit schluss" führt IHMO zu
Intoleranz gegenüber anderen, durchaus ernst zu nehmenden, Musikstilen.
Modern Talking, Die Doofen, Stefan Raab ist reine Fast Food Musik.
Gut zum mal nebenbei auf einer Party konsumieren.
Techno/Elekronische Musik, HipHop kann aber auch durchaus anspruchsvoll
sein, ebenso wie Hard Rock, Heavy Metal und Anderes.


Sebastian

Wolfgang Krietsch

unread,
Dec 7, 2001, 11:07:44 AM12/7/01
to
Walter Schmidt wrote:

>Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre
>
>MONEY FOR NOTHING?
>
>...and the shit is for free

"chicks for free" muß das heißen.

Bye

wof"bei Knopfler bin ich eigen"fi

Andreas Schwarz

unread,
Dec 7, 2001, 12:52:39 PM12/7/01
to
Hallo,

habe gerade in den letzen paar Tagen ein paar geile Tracks gebastelt, hier
könnt ihr sie euch runterladen:
http://194.25.133.114:80/music/artist/hifi/33/30/10110333.mp3
http://194.25.133.114:80/music/artist/hifi/45/49/10129454.mp3
...

MfG
Andreas

Message has been deleted

Martin Bochmann

unread,
Dec 7, 2001, 1:01:28 PM12/7/01
to
Wolfgang Krietsch wrote:

> wof"bei Knopfler bin ich eigen"fi

Mar"aber der spielt doch kein PSR"tin

SCNR

--
* * * CUL8er - Martin (MB vom F aus H an der S) * * *
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me bitte, bitte until the bitter
end

Walter Schmidt

unread,
Dec 7, 2001, 1:36:43 PM12/7/01
to

Andreas Schwarz schrieb in Nachricht ...

>"Walter Schmidt" <wsch...@hotmail.com> wrote:
>
>> Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre
>
>http://members.aol.com/vonstahl2/scheiss.htm:
>"Für alle auf dieser Site archivierten Texte gilt: Abdruck oder
> Weiterverbreitung jeglicher Art (Print, Funk, Online etc.) ausnahmslos nur
> mit schriftlicher Genehmigung von PetervonStahl Medienservice."
>
>Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.
>


Ächz, wieder so ein ganz Schlauer. Gehst sicher nur die Postings in den
Newsgroups durch um die Leute aufgrund irgendwelcher immer schnell zu
findener "Formfehler" zurechtzuweisen. So wie ein grantiger alter Knacker,
der nur noch am Fenster hängt und Falschparker aufschreibt.
Solche humorlosen Über-Alles-Motzer sind ja gar nicht so selten (leider).

Oder bist Du ein Produzent und fabrizierst selber so eine "Scheiße" wie in
dem Artikel beschrieben? Dann verstehe ich, daß Dich das aufregt... *kicher*


Gruß Walter

PS: Lach mal wieder!


Walter Schmidt

unread,
Dec 7, 2001, 1:43:46 PM12/7/01
to

Lutz Bojasch schrieb in Nachricht <3C10E267...@cyborgs.de>...

Humor ist nun mal nicht jedermanns Sache, wie? Erzählst Du immer bei jedem
Witz, woher Du ihn hast? Aber von Witzen hälst Du wohl nicht viel.
Anscheinend ist der Sinn einer Diskussionsgruppe für Dich klugzuscheissen
und rumzugranteln. Jedenfalls kann man die Mehrheit Deiner Beiträge in
dieser NG unter diesem Thema einordnen.
Typen wie Dich finde ich total arm.

L.m.a.A.

Walter


Wolfgang Krietsch

unread,
Dec 7, 2001, 1:54:18 PM12/7/01
to
Martin Bochmann wrote:

>Wolfgang Krietsch wrote:
>
>> wof"bei Knopfler bin ich eigen"fi
>
>Mar"aber der spielt doch kein PSR"tin

Um so erstaunlicher, wie gut der ist!

>SCNR

Dito.

Bye

woffi

--
Despite the cost of living, have you noticed how popular it remains?

Message has been deleted

Andreas Schwarz

unread,
Dec 7, 2001, 2:17:37 PM12/7/01
to
"Walter Schmidt" <wsch...@hotmail.com> wrote:
>
> Andreas Schwarz schrieb in Nachricht ...
>>"Walter Schmidt" <wsch...@hotmail.com> wrote:
>>
>>> Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre
>>
>>http://members.aol.com/vonstahl2/scheiss.htm:
>>"Für alle auf dieser Site archivierten Texte gilt: Abdruck oder
>> Weiterverbreitung jeglicher Art (Print, Funk, Online etc.) ausnahmslos
>> nur mit schriftlicher Genehmigung von PetervonStahl Medienservice."
>>
>>Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.
>
> Ächz, wieder so ein ganz Schlauer. Gehst sicher nur die Postings in den
> Newsgroups durch um die Leute aufgrund irgendwelcher immer schnell zu
> findener "Formfehler" zurechtzuweisen.

Dass du fremde Texte veröffentlichst und mit deinem Namen unterschrieben
veröffentlichst ist ein Formfehler? Warum hast du die Copyrightangabe
entfernt? Warum hast du nicht einen Link auf den Artikel gepostet?

> PS: Lach mal wieder!

Mach ich gerade. Rat mal warum.

Message has been deleted

Sebastian Zuendorf

unread,
Dec 7, 2001, 2:54:15 PM12/7/01
to
"Sebastian Kraft" <sebasti...@gmx.de> ließ sein Stimmlein also
schallen:

>Modern Talking, Die Doofen, Stefan Raab ist reine Fast Food Musik.

^^^^^^^^^^

>Gut zum mal nebenbei auf einer Party konsumieren.

Ich möchte nicht sagen, dass man 'Die Doofen' uneingeschränkt als
Party-Mucke abstempeln sollte.
Bei einigen Titeln kann man durchaus erkennen, dass sich da jemand
Gedanken gemacht hat.

Das ist (zumindest teilweise) das gleiche, was z.B. mit 'Griechischer
Wein' oder 'Knocking on heavens door' getan wird.
Wer sich den Text von 'Griechischer Wein' mal angehört hat, wird nicht
mehr verstehen, warum das auf jeder Party gegröhlt wird...


>Techno/Elekronische Musik, HipHop kann aber auch durchaus anspruchsvoll
>sein, ebenso wie Hard Rock, Heavy Metal und Anderes.

Logisch, aber einige Acts sind einfach nur schlecht.
Dass das verdummte Volk sich 'Musikantenstadl', die 'Volkstümliche
Hitparade' etc. anguckt und auch noch glaubt, das wäre live, obwohl
kein Kabel an der Ketarre und am am Keyboard ist, macht die gequirlte
Kacke auch nicht besser.


Sebastian

--
Fuzy-Computer - http://www.fuzy-computer.de
Computer, Zubehör, Filmmaterial...

Walter Schmidt

unread,
Dec 7, 2001, 3:08:18 PM12/7/01
to

Andreas Schwarz schrieb in Nachricht ...
>Wenn jemand Texte von meiner
>Website 1:1 im Usenet posten und mit seinem Namen unterschreiben würde,
dann
>würde mich das auch ziemlich ankotzen.
>
>MfG
>Andreas

Echt? Ich glaube, ich wäre da eher stolz. Aber manche wollen ja alles zu
Kohle machen, sogar eigene Wörter und Gedanken, obwohl das eigentlich absurd
ist...
Da wird dann geklagt, weil in einem Link ein Wort auftaucht, das jemandem
"gehört". Wo soll das noch hinführen?

Bedenke auch, daß ALLES, was Du im Kopf an Gedanken und Ideen hast, Dein
ganzes Weltbild letztendlich von anderen Gehirnen kopiert wurde.
Gehirne sind nämlich Gedanken- bzw. Ideenkopierer. Mußte mal ein Buch über
Memetik lesen, z.B. die Macht der Meme von Susan Blackmore, voll
intertessant das.
Kenne auch einen guten Beitrag auf den Heise-Seiten zum Thema:
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/kolumnen/go
l/8828/1.html&words=geistiges%20Eigentum%20musik
Erlaube mir unverschämterweise, daraus einen Ausschnitt zu kopieren:

"Man stelle sich den technologischen Extremfall vor, dass es möglich sein
könnte, Menschen kleine Implantate ins Hirn zu pflanzen, mit denen sie an
einander voll ausgearbeitete Ideen oder Musikstücke oder Bilder übertragen
können, ohne, wie in manchen Science-Fiction-Geschichten bereits
beschrieben, überhaupt noch auf sichtbare äußerliche Gerätschaften
zurückgreifen zu müssen. Es wäre beinahe Telepathie. Während das niemals in
vollem Umfang stattfinden mag, so bewegen sich die Entwicklungen der
Technologien von heute ganz deutlich immer näher auf dieses endgültige Ziel
zu.
Wie wir sehen, wäre die einzige Möglichkeit, Urheberrechte wirklich
durchzusetzen, totale Gedankenkontrolle auszuüben. Jemand würde nachzusehen
haben, was sich in den einzelnen Gehirnen befindet und feststellen müssen,
ob die Gedanken auf legale Weise dorthin gelangt sind, wo sie sich jetzt
befinden. Das hört sich zugegebenermaßen ziemlich unmöglich an, stellt aber
auch - von heutigem Standpunkt aus - einen inakzeptablen Eingriff dar.
Abgesehen davon würde ein solcher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte die
Grundlagen des Marktsystems unterminieren.
Wenn man dieses System richtig versteht, dann kann ein potentieller Käufer
für sich selbst entscheiden, wieviel er für eine von ihm begehrte Ware
ausgeben will, ohne es dem Verkäufer verraten zu müssen. Eine solche
Rechnung kann nicht aufgehen, wenn der Käufer für den Verkäufer oder für den
Staat, der die Rechte des Verkäufers durchzusetzen bereit ist, durchschaubar
ist. Also wird die Durchsetzung der Rechte auf geistiges Eigentum letzten
Endes selbstzerstörerisch und absurd werden. Diese Art von Besitztum kann
nicht länger andauern."

Gruß Walter

Lutz Bojasch

unread,
Dec 7, 2001, 3:15:55 PM12/7/01
to
Walter Schmidt schrieb:


Hallo DAU
bist Du zu dumm, zu begreifen, daß das hier KEINE NG für Literatur
(gleich welcher Art) ist?
Naja, vielleicht auch nur armer, Deutscher Schüler ;) Nein, ich werde
Dir nicht am Arsch lecken, das bist Du nicht wert Kleiner.
und nun spiele woanders. (siehe oben)

Lutz
EOD.

Walter Schmidt

unread,
Dec 7, 2001, 3:15:27 PM12/7/01
to

Andreas Schwarz schrieb in Nachricht ...
>"Samuel Elmiger" <ma...@dreadj.com> wrote:
>
>>> http://members.aol.com/vonstahl2/scheiss.htm:
>>> "Für alle auf dieser Site archivierten Texte gilt: Abdruck oder
>>> Weiterverbreitung jeglicher Art (Print, Funk, Online etc.) ausnahmslos
>>> nur mit schriftlicher Genehmigung von PetervonStahl Medienservice."
>>>
>>> Scan diese Genehmigung doch mal ein und zeig sie uns.
>>
>> Das NG's scheinen voller Leute mit komplexen zu sein..!
>
>Der Text ist per Cut&Paste kopiert, mit einer einzigen Ausnahme: in der
>ersten Zeile wurde der Hinweis "(Feature, Musikexpress/Sounds 4/96)"
>weggekürzt. Ist natürlich *rein zufällig* passiert, der Poster wollte
>*keinesfalls* den Eindruck erwecken er hätte den Text selber geschrieben.
>

Habe den Text von einer anderen Seite kopiert, da stand keine Quellenangabe,
war da selbst wohl "geklaut".

Andreas Schwarz

unread,
Dec 7, 2001, 3:42:29 PM12/7/01
to
"Walter Schmidt" <wsch...@hotmail.com> wrote:

> Andreas Schwarz schrieb in Nachricht ...
>>Wenn jemand Texte von meiner
>>Website 1:1 im Usenet posten und mit seinem Namen unterschreiben würde,
>>dann würde mich das auch ziemlich ankotzen.
>

> Echt? Ich glaube, ich wäre da eher stolz.

Du wärest stolz, wenn jemand etwas worein du viele Stunden Arbeit gesteckt
hast einfach so unter _seinem Namen_ veröffentlichen würde? Nicht wirklich,
oder?

> Aber manche wollen ja alles zu Kohle machen,
> sogar eigene Wörter und Gedanken, obwohl das eigentlich absurd ist...
> Da wird dann geklagt, weil in einem Link ein Wort auftaucht, das
> jemandem "gehört". Wo soll das noch hinführen?

Es geht hier nicht um ein Wort, sondern um tausende die in einer bestimmten
Reihenfolge angeordnet sind und damit einen Text ergeben.

> Bedenke auch, daß ALLES, was Du im Kopf an Gedanken und Ideen hast,
> Dein ganzes Weltbild letztendlich von anderen Gehirnen kopiert wurde.

Aber nicht 1:1 und wörtlich übernommen.
Ich glaube du verstehst mich falsch. Mich stört es nicht, dass du den Text
kopiert hast, sondern dass du die Quellenangabe weggelassen hast.

Walter Schmidt

unread,
Dec 7, 2001, 4:18:50 PM12/7/01
to

Lutz Bojasch schrieb in Nachricht <3C11237B...@cyborgs.de>...
>...

>Hallo DAU
> bist Du zu dumm, zu begreifen, daß das hier KEINE NG für Literatur
>(gleich welcher Art) ist?
>Naja, vielleicht auch nur armer, Deutscher Schüler ;) Nein, ich werde
>Dir nicht am Arsch lecken, das bist Du nicht wert Kleiner.
> und nun spiele woanders. (siehe oben)
>
>Lutz
>EOD.

Warum soll man keine Texte, die mit "Musik-machen" zu tun haben, in einer NG
mit dem Namen de.rec.musik.machen veröffentlichen?
Da gehören eher Deine Beiträge woanders hin, nämlich nach
de.mosern.macht.spass oder de.alt.und.humorlos...

Gruß Walter


Ulf Gutschmidt

unread,
Dec 7, 2001, 4:45:53 PM12/7/01
to

Walter Schmidt schrieb
> Lutz Bojasch schrieb
[die übliche Grütze]

> Warum soll man keine Texte, die mit "Musik-machen" zu tun haben, in
> einer NG
> mit dem Namen de.rec.musik.machen veröffentlichen?
> Da gehören eher Deine Beiträge woanders hin, nämlich nach
> de.mosern.macht.spass oder de.alt.und.humorlos...

Lutz gehört insgesamt, fürchte ich, tatsächlich "woanders" hin; das
ist aber nicht lustig.
Du hingegen hättest Dich auf Dein Posting beschränken sollen, ohne
jetzt das, zweifellos hochinteressante - woher auch immer stammende -
Textstück durch absolut dümmliche Zerredereiden entwerten zu
lassen/selbst zu entwerten.
EOD damit auch für mich.

Gruß

UG


Jo Kaiser

unread,
Dec 7, 2001, 5:22:04 PM12/7/01
to
On Fri, 07 Dec 2001 21:15:55 +0100, Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de>
wrote:

>
>
>Hallo DAU
> bist Du zu dumm, zu begreifen, daß das hier KEINE NG für Literatur
>(gleich welcher Art) ist?
>Naja, vielleicht auch nur armer, Deutscher Schüler ;) Nein, ich werde
>Dir nicht am Arsch lecken, das bist Du nicht wert Kleiner.
> und nun spiele woanders. (siehe oben)

Hi Lutz!

Ich werde ja nicht gern persönlich. Postings, die nicht meinem Stil
entsprechen, ignoriere ich meist mit einem mehr oder weniger
amüsierten Lächeln.

Allmählich werden Deine Giftspritzereien aber ziemlich nervig. Tu doch
einmal so, als wärst Du souverän! Es geht um die Sache - und in der
hast Du ja - nicht immer - aber meistens, durchaus Interessantes zu
sagen.

Allmählich beginnen die Anfeindungen in den von Dir heimgesuchten
Newsgroups - meistens unter Deiner Beteiligung - ein gewisses Niveau
zu unterschreiten, das könnte Leute von ebensolchem abhalten, hier
weiter mitzuschreiben.

Gruß Jo

Frank Goebel

unread,
Dec 7, 2001, 5:34:30 PM12/7/01
to
Walter Schmidt wrote:

> Scheiße zu Geld - Die Tricks der Pop-Millionäre
>
> MONEY FOR NOTHING?

Hab mich köstlich amüsiert.
Da spielt es auch keine Rolle, woher der Text ist. Dass Walter sich den aus
den Fingern gezogen hat, davon war ich eh nicht ausgegangen (ohne ihm damit
zu nahe treten zu wollen, da ich besagten ja gar nicht kenne). Klar, 'ne
Quellenangabe wäre schon korrekt gewesen, aber wen juckt's.

Des Lutzens Reaktion gehört wahrscheinlich zu dieser NG, was ich
mittlerweilen sozusagen als das sprichwörtliche Salz in der Suppe betrachte
:-)

freundliche Grüsse
Frank

Juergen Boedecker

unread,
Dec 8, 2001, 3:22:28 AM12/8/01
to
Jo Kaiser schrieb, an Herrn Bojasch gerichtet:

> Allmählich werden Deine Giftspritzereien aber ziemlich nervig. Tu doch
> einmal so, als wärst Du souverän! Es geht um die Sache - und in der
> hast Du ja - nicht immer - aber meistens, durchaus Interessantes zu
> sagen.
>
> Allmählich beginnen die Anfeindungen in den von Dir heimgesuchten
> Newsgroups - meistens unter Deiner Beteiligung - ein gewisses Niveau
> zu unterschreiten, das könnte Leute von ebensolchem abhalten, hier
> weiter mitzuschreiben.

Moin Jo,

setz einfach einen Filter, dass du seine Posting nicht mehr siehst.
Dass sie zumindest nicht mehr als neue Postings erscheinen. Das wirkt
enorm entspannend. In deinem Agent geht's einfach:

Usenet-Filter:
Filter expression: author: lu...@cyborgs.de / mark read / global

Gruß
Jürgen

Lutz Bojasch

unread,
Dec 8, 2001, 4:33:10 AM12/8/01
to
Jo Kaiser schrieb:

> Allmählich werden Deine Giftspritzereien aber ziemlich nervig.

Hallo
mach Dir doch mal die Mühe und lese mal nach WER da angefangen hat zu
stänkern. Natürlich ist es mal wieder so, daß nicht der "Täter" sondern
der Kritiker die Prügel bekommt. In DE scheint sowas wie eine
Werteverdrehung stattzufinden an der ich mich nicht beteilige. Wenn mir
jemand ein "leck mich am Arsch" anbietet, werde ich dazu Stellung
nehmen, unabhängig davon ob einige, deren Lieblingsfeind ich bin (viel
Feind - viel Ehr) nun wieder einen Grund sehen, aus den Löchern zu
kriechen oder nicht.
im übrigen: Fortsetzung in FLAME..
Lutz EOD.

Martin Froschauer

unread,
Dec 8, 2001, 5:30:10 AM12/8/01
to
Lutz Bojasch schrieb:

> jemand ein "leck mich am Arsch" anbietet, werde ich
> dazu Stellung nehmen,

Pruuuust; ein Bild fuer Goetter; welche Stellung nimmst du da ein?
Gehst du hinter ihm auf die Knie und machst Marschmusik?

SCNR

bye Maddin

fup ignorierend; weil hier die Leckung angeboten *veg* und Musik drin
vorkommt

Werner Lamm

unread,
Dec 8, 2001, 1:41:25 PM12/8/01
to
lu...@cyborgs.de schreibt:

>Natürlich ist es mal wieder so, daß nicht der "Täter" sondern
>der Kritiker die Prügel bekommt. In DE scheint sowas wie eine
>Werteverdrehung stattzufinden

hierzulande schon lange ueblich.
shaw bemerkte einmal, die deutschen neigten dazu, sich ihre vorbilder
auf einen sockel zu stellen, damit sie beim abschiessen dieser
vorbilder besser zielen konnten...
zum selben thema ist im magazin der heutigen frankfurter rundschau ein
interview mit placido domingo erschienen.

ich denke, der grosse bodensatz an dilettanten in einer kulturnation
macht es ihr ueberhaupt erst moeglich, kulturnation zu sein.
habe bis vor kurzem den fehler gemacht, diese als satisfaktionsfaehige
gespraechspartner in anspruch zu nehmen.

gruss
w.

Lutz Bojasch

unread,
Dec 8, 2001, 3:31:56 PM12/8/01
to
Werner Lamm schrieb:

snip

Hallo Werner,
..zuviel der Ehre, ich werde ja ganz schamviolett ;). Naja, wenigstens
ein Ansporn die NG nicht einfach zuzuklappen wie ich es schon einmal für
längere Zeit getan habe.
Gruß Lutz

Wolfgang Krietsch

unread,
Dec 8, 2001, 7:59:10 PM12/8/01
to
Lutz Bojasch wrote:

>Hallo Werner,
>..zuviel der Ehre, ich werde ja ganz schamviolett ;). Naja, wenigstens
>ein Ansporn die NG nicht einfach zuzuklappen wie ich es schon einmal für
>längere Zeit getan habe.

Das liegt daran, daß Du nicht verstanden hast was er schrieb.

Jo Kaiser

unread,
Dec 9, 2001, 7:01:14 AM12/9/01
to
On Sat, 08 Dec 2001 10:33:10 +0100, Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de>
wrote:

>Jo Kaiser schrieb:


>
>> Allmählich werden Deine Giftspritzereien aber ziemlich nervig.
>
>Hallo
> mach Dir doch mal die Mühe und lese mal nach WER da angefangen hat zu
>stänkern.

Hört sich an wie das archaische "Aug um Aug, Zahn um Zahn". Ich wage
jetzt mal einen unpassenden Vergleich: wie es aussieht, wenn man sich
an diesen Grundsatz hält, kann man in Nahost gut beobachten.

Das Mittelalter ist vorbei! Der Humanismus hat Einzug gehalten!
Toleranz heißt, dass man keifende Knilche keifen lässt - ohne sich auf
ihr Niveau zu begeben. Versuch's mal wie der alte Sokrates: der hat
die Irrenden durch sanfte Ironie überzeugt (das griechische "Eironeia"
heißt "Verstellung" - er hat so getan, als wüsste er weniger als die,
die er von ihren Irrtümern abbringen wollte).

> im übrigen: Fortsetzung in FLAME..

Ich wollte Dir schon danken, dass Du mir sicherlich erklären würdest,
was "Fortsetzung in FLAME" bedeutet (siehe de.alt.flame).
Zwischenzeitlich habe ich das selbst geklärt -und wundere mich, dass
Du Dich selbst nicht an Deinen eigenen Vorschlag gehalten hast und
hier weiterschreibst.

Gruß Jo

Lutz Bojasch

unread,
Dec 9, 2001, 7:51:56 AM12/9/01
to
Jo Kaiser schrieb:

> > mach Dir doch mal die Mühe und lese mal nach WER da angefangen hat zu
> >stänkern.
>
> Hört sich an wie das archaische "Aug um Aug, Zahn um Zahn".

Hallo
Nein mein Bester, ich wehre mich nur dagegen, daß einige mir aus
Gewohnheit oder irgendwelchen Komplexen heraus, eine Schuld zuschieben
die ich nicht habe. Dein Argument ist keines.

> Ich wage
> jetzt mal einen unpassenden Vergleich: wie es aussieht, wenn man sich
> an diesen Grundsatz hält, kann man in Nahost gut beobachten.

Billig und traurig, daß Du zu solcher Polemik greifst.


>
> Das Mittelalter ist vorbei! Der Humanismus hat Einzug gehalten!

Und noch ein echter Jo Kaiser - Kalenderspruch

> Ich wollte Dir schon danken, dass Du mir sicherlich erklären würdest,
> was "Fortsetzung in FLAME" bedeutet (siehe de.alt.flame).
> Zwischenzeitlich habe ich das selbst geklärt -und wundere mich, dass
> Du Dich selbst nicht an Deinen eigenen Vorschlag gehalten hast und
> hier weiterschreibst.

Schon wieder die alte Leier: Ich habe sehr wohl ein Follow up gesetzt,
daß sich keiner daran hält und es wieder ändert, ist nicht meine
Verantwortung.
Bitte denke mal nach, bevor Du in den gleichen "jagen wir den Bojasch-
Fundamentalismus" verfällst wie zumindest ein anderer.
So, und das könnte nun endlich abgeschlossen werden oder?
Lutz :(

Jo Kaiser

unread,
Dec 9, 2001, 9:44:11 AM12/9/01
to
On Sun, 09 Dec 2001 13:51:56 +0100, Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de>
wrote:

>


>> Ich wage
>> jetzt mal einen unpassenden Vergleich: wie es aussieht, wenn man sich
>> an diesen Grundsatz hält, kann man in Nahost gut beobachten.
>
>Billig und traurig, daß Du zu solcher Polemik greifst.

"Polemik" kommt von griechisch "polemos" - "der Krieg". Das Attribut
"kriegerisch" verdient mein Statement aber doch wohl nicht einmal
durch gewisse, zufällige inhaltliche Berührungspunkte, keinesfalls
aber - durch seinen argumentativen Stil.

>>
>> Das Mittelalter ist vorbei! Der Humanismus hat Einzug gehalten!
>
>Und noch ein echter Jo Kaiser - Kalenderspruch
>

O - vieltausend Dank für das Kompliment. Oder sollte ich da etwas
missverstanden haben, wie Du das Posting von Werner Lamm ;-)

>Bitte denke mal nach, bevor Du in den gleichen "jagen wir den Bojasch-
>Fundamentalismus" verfällst wie zumindest ein anderer.

Ich habe differenziert zwischen Deinem ätzenden und reichlich oft ins
Niveaulose abgleitenden Diskussions-Stil einerseits und den durchaus
hilfreichen Hinweisen in der Sache andererseits. Das ist eigentlich
eher untypisch für "Fundamentalisten" - oder.

> So, und das könnte nun endlich abgeschlossen werden oder?

Von mir aus gern. Aber ich gönne Dir gern das letzte Wort - wenn es
mich denn überzeugt ;-)

Gruß Jo


Ronald Hartwig

unread,
Dec 9, 2001, 4:05:47 PM12/9/01
to
Walter Schmidt schrieb:

> Typen wie Dich finde ich total arm.

Ich bin ja echt nicht pingelig, aber Leute die fremde Texte unter ihrem
Namen veröffentlichen, finde ich persönlich auch mächtig arm. Das hat
mit Humor nicht viel zu tun, sondern mit einem Dir fehlenden
Problembewusstsein.

EOD
Ronald

Philip Hammer

unread,
Dec 10, 2001, 6:58:21 AM12/10/01
to
Andreas Schwarz wrote:

>Hallo,
>
>habe gerade in den letzen paar Tagen ein paar geile Tracks gebastelt, hier
>könnt ihr sie euch runterladen:
>http://194.25.133.114:80/music/artist/hifi/33/30/10110333.mp3
>http://194.25.133.114:80/music/artist/hifi/45/49/10129454.mp3
>...
>

Hey, geile Tracks!
Die Musik ist mal echt geil. Extrem hörenswert, das.
Wie schaffst du das nur, eine solch riesige, elektronische Klangwelt zu
erschaffen, die alles
bisher dagewesene in den Schatten stellt? Ich bin echt begeistert.

>MfG
>Andreas
>

so long,
Philip


Nein, mal im Ernst:
Es gibt da einen Unterschied zwischen "Sich beschweren, weil sein
*eigenes* Schaffen gestohlen wird"
und "Sich beschweren, weil *irgendjemand* das Schaffen *irgendjemand
anderem* "gestohlen wird".
Mich regt es nur auf, wenn sich Leute militant in andere Angelegenheiten
einmischen, obwohl es sie nur
peripher tangieren sollte.
Wenn du einen Witz erzählst, erzählst du dann jedem die Historie dieses
Witzes bis zu seinem Schöpfer hin?

George Ellis

unread,
Dec 20, 2001, 9:03:12 AM12/20/01
to Lutz Bojasch
Lutz Bojasch schrieb:

> Hallo DAU
> bist Du zu dumm, zu begreifen, daß das hier KEINE NG für
> Literatur (gleich welcher Art) ist? Naja, vielleicht auch
> nur armer, Deutscher Schüler ;) Nein, ich werde Dir nicht
> am Arsch lecken, das bist Du nicht wert Kleiner. und nun
> spiele woanders. (siehe oben)
>
> Lutz
> EOD

Lutz, eines Tages wird Dich vermutlich ein unfreundlicherer
Mensch als ich zur Strecke bringen. Erwarte dann aber bitte
keine Tränen von Deiner geplagten Usenet-Umwelt.

George

Lutz Bojasch

unread,
Dec 20, 2001, 11:36:21 AM12/20/01
to
George Ellis schrieb:

> Lutz, eines Tages wird Dich vermutlich ein unfreundlicherer
> Mensch als ich zur Strecke bringen. Erwarte dann aber bitte
> keine Tränen von Deiner geplagten Usenet-Umwelt.

Mann Georg,
hat Dich die Weihnachts-Depression gepackt oder drohst Du nur?
Nutze die Zeit und lerne posten:
*) keine Follow Ups ohne einen Hinweis darauf zu setzen
*) keine ausgelaufenen Diskussionen aufwärmen, deshalb stand da schon
das EOD zu lesen.

und Tschüß.
PLONK

Wolfgang Krietsch

unread,
Dec 20, 2001, 4:16:35 PM12/20/01
to
Lutz Bojasch wrote:

>*) keine Follow Ups ohne einen Hinweis darauf zu setzen

Glashaus, Steine ...

SCNR

Bye

woffi

--
Top Ten Times in history when saying F**K was appropriate:
6) "How the f**k did you work that out?" - Pythagoras

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