wie ist denn das einklich° mit der C-Notation, mal für
nicht Posaunenchoristen erklärt?
Wenn ich meine Posaune nehme und das spiele was
in meinen Noten als f notiert ist, kommt der Ton vorne
raus den auch ein Organist z.B. als f bezeichnen würde.
Das halte ich auch für überaus praktisch.
Ist das im Posaunenchor anders?
Spielen die b und sagen c oder was?
Gruß
Thomas, der sich schon in der Jazz Kapelle immer über das
sonderbare gehabe der Saxophonistinnen wundert.
> Wenn ich meine Posaune nehme und das spiele was
> in meinen Noten als f notiert ist, kommt der Ton vorne
> raus den auch ein Organist z.B. als f bezeichnen würde.
klar, du spielst ja auch kein transponierendes Instrument
> Das halte ich auch für überaus praktisch.
stimmt ;-)
> Ist das im Posaunenchor anders?
> Spielen die b und sagen c oder was?
die Posaunen nicht, aber die transponierenden Instrumente
> Thomas, der sich schon in der Jazz Kapelle immer über das
> sonderbare gehabe der Saxophonistinnen wundert.
hat aber sicher nicht nur mit dem Instrument zu tun *eg*
BTW habe gestern angefangen "Highland Cathedral" auf dem Chanter zu
ueben und in meiner Grifftabelle ist kein fis. Macht man das mit f und
hoeherem Luftdruck?
Gruss, Mar-gottseidank sind die Vermieter der Ferienwohnung gestern
wieder nach Hause gefahren-git :-)
Margit Suess
> die Posaunen nicht, aber die transponierenden Instrumente
und was hält dann die Posaunisten im Posaunechor, wie hier
erwähnt? Was ist denn daran speziell?
> BTW habe gestern angefangen "Highland Cathedral" auf dem Chanter zu
> ueben und in meiner Grifftabelle ist kein fis. Macht man das mit f und
> hoeherem Luftdruck?
Jotteswillen, NEIN!
;-)
Das ist doch ein schottischer Chanter,oder? Die Dinger haben nur neun Töne.
Und ganatiert kein fis. Und der Druck bei so nem Schottendudelsack bleibt
immer konstant.Mist, ich hätte wohl doch mal einen Blick auf die Noten werfen
sollen, die sind bestimmt gar nicht für GHB und nähere Verwandte.
Soweit ich weis fängt Highland Cathedral auf a an, vergleich das doch mal.
(schätze die Noten sind für Uilleann Pipes )
Gruß
Thomas...
... und so kam es zu der großen Landflucht in Flander Anno Domini 2003
> und was hält dann die Posaunisten im Posaunechor, wie hier
> erwähnt?
vielleicht die Geselligkeit? *eg*
> Was ist denn daran speziell?
das koennen dir die Posaunen(chor)-Engel dieser NG sicher besser
erklaeren
[fis in Chanterstimme]
>> Macht man das mit f und hoeherem Luftdruck?
>
> Jotteswillen, NEIN!
> ;-)
manno, und dat jing so schoen
> Das ist doch ein schottischer Chanter,oder?
ja, von Herrn Shephard persoenlich, you remember?
> Die Dinger haben nur neun Töne.
stimmt
> Und ganatiert kein fis.
laut Grifftabelle nicht
> Und der Druck bei so nem Schottendudelsack bleibt immer
> konstant.Mist, ich hätte wohl doch mal einen Blick auf die
> Noten werfen sollen, die sind bestimmt gar nicht für GHB
> und nähere Verwandte.
und ich fange einfach - in unendlichem Vertrauen auf dich und deine
Kuenste - an zu ueben, zermartere mir das Kleinhirn wie wohl fis und
cis auf dem Dingen gehen, experimentiere bis an den Rand des Moeglichen
und nun das! Thomas, Thomas, ich muss meine Teilnahme an dieser Nummer
noch einmal gruendlich ueberdenken. Vielleicht faellt euch kurz vor dem
Auftritt noch ein, dass das eigentlich fuer sizilianisches Oktagon ist
und ich muss dann spontan den Kilgus geben... *tiefduck*
> Soweit ich weis fängt Highland Cathedral auf a an, vergleich das
> doch mal.
Das von dir gesandte Werk beginnt auf d (die kleinen Schweinereien vor
der Note jetzt mal grosszuegig uebersehen) und hat zwei Vorzeichen (fis
und cis). Vielleicht ist es ja klingend notiert und so ein Chanter ist
ein transponierendes Instrument. *veg*
> (schätze die Noten sind für Uilleann Pipes )
jaja, sacht man dann ;-)
> ... und so kam es zu der großen Landflucht in Flander Anno Domini
> 2003
MARTIN, du kannst die Stoepsel jetzt aus den Ohren nehmen...
schmunzelige Gruesse aus den belgischen Lowlands,
Margit
> Margit Suess schrieb
>
> Thomas, Thomas, ich muss meine Teilnahme an dieser Nummer noch einmal
> gruendlich ueberdenken. Vielleicht faellt euch kurz vor dem Auftritt
> noch ein, dass das eigentlich fuer sizilianisches Oktagon ist und ich
> muss dann spontan den Kilgus geben... *tiefduck*
Fein, ich und meine Geige sind also hiermit als Teilnehmer an der
Aufführung von "Highland Cathedral" bei KiMu IV eingeladen - das habe
ich doch richtig verstanden, oder? Freuet euch, oh ihr
Bedauernswerte. ;-)
Unverhohlene Drohung: Vor ein paar Tagen hatten wir Besuch von jemandem,
der versprochen hat mir zu zeigen, wie man die bisher nur zur
Dekoration und als Folge eines Inventar-Überschusses an der Wand
hängende Klarinette zum Klingen bringt. *eg*
Es stehen also noch weitere Instrumente in der Pipeline ('ne gedruckte
Querflötenanleitung nebst metallenem Langfieprohr besitze ich ja schon
länger), mit denen ich Mitspieler und Publikum das Fürchten lehren
kann... *veg*
Gruß
Andi
Thomas Wiedemeier <wiede...@kaitech.de> wrote:
> wie ist denn das einklich° mit der C-Notation, mal für
> nicht Posaunenchoristen erklärt?
Das ist das, wie ueblicherweise im Posaunenchor gelesen/gespielt wird ...
;-)
> Wenn ich meine Posaune nehme und das spiele was
> in meinen Noten als f notiert ist, kommt der Ton vorne
> raus den auch ein Organist z.B. als f bezeichnen würde.
Ja. Mit der "transponierenden Schreibweise" ist das so, dass alles
so geschrieben wird, als waere es fuer ein auf C gestimmtes Instrument.
Wenn nun der Trompeter zu einer auf B gestimmten Trompete greift, ver-
sucht man ihm durch passende Notation die Umstellung von der C-Trompete
zu erleichtern: Da die Trompete einen Ganzton tiefer klingt als die
C-Trompete, schreibt man ihm in diesem Fall ale Noten um eien Ganzton
hoeher (und er greift genauso, wie er es auf einer C-Trompete tun wuerde).
Das ist in Orchestern, Feuerwehrkapellen, BigBands, etc. so ueblich,
waehrend es in Posaunenchoeren ueblich ist, die Noten (unabhaengig von
der Stimmung des Instruments) immer so zu notieren, wie sie klingen
sollen, sprich wie es die "Orchestermusiker" fuer "C-Instrumente" tun.
Um alles noch etwas verwirrender zu machen, ist aber auch im Orchester
diese "transponierende Schreibweise" nur fuer Instrumente ueblich, die
im Violin-Schluessel notiert werden, der Bassschluessel bleibt davon
verschont (obwohl es auch von dieser Regel *leider* Ausnahmen gibt).
Wenn Noten z.B. fuer die Tuba "transponierend" geschrieben sind (z.B.
in Es, weil der Tubist eine Es-Tuba spielt), werden dann auch die Tuba-
noten oftmals im Violin-Schluessel notiert (was zwar auf den ersten Blick
fuer den Posaunenchortubisten ausgesprochen ungewohnt aussieht, aber
bei einer B-Tuba relativ leicht zu verdauen ist: Man denkt sich statt
des Violin-Schluessels einen Bassschhluessel vor die Zeile und wandert
bzgl. der Tonart im Quintenzirkel einfach 3 Eintraege in Richtung der
B-Tonarten ... ;-) ).
> Das halte ich auch für überaus praktisch.
> Ist das im Posaunenchor anders?
Da du mit der Posaune wohl nach Noten im Bassschluessel spielst, tritt
fuer dich dieses Problem *ueblicherweise* nicht auf (siehe oben), die
Trompeter muessten sich aber gelegentlich schon damit herumaergern ...
;-)
> Thomas, der sich schon in der Jazz Kapelle immer über das
> sonderbare gehabe der Saxophonistinnen wundert.
Die Saxophon-Stimmen (auch fuer z.B.Bariton-Sax) werden ueblicherweise
im Violin-Schluessel (und in B bzw. Es, je nach Stimmung des Instruments)
notiert, die haben also das oben beschriebene Problem, du als "Bass-
schluessel-Leser" hast das Problem nicht (du haettest dafuer ein Problem,
wenn du auf z.B. einer Es-Posaune spielen solltest ...).
Ich hoffe wahlweise zur Klaerung oder totalen Verwirrung beigetragen zu
haben ... ;-)
Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Das Netz ist Freude. Es ist Ekstase, die jeden einzelnen Nerv erglühen
läßt. Es ist Duft, den man fühlt. Es ist ein Bild, das man riecht.
Es ist Erfüllung - ein Geschmack, neben dem alles andere schal ist.
("Netzreiter-Preisung" aus dem Buch "Der Netzparasit" von Andreas Brandhorst)
Juergen Ilse schrieb:
[transponierte Instrumente]
> Ich hoffe wahlweise zur Klaerung oder totalen Verwirrung beigetragen zu
> haben ... ;-)
Ja, ach so.
Der Preis der Faulheit also.
Thomas
>> ...und ich muss dann spontan den Kilgus geben... *tiefduck*
>
> Fein, ich und meine Geige sind also hiermit als Teilnehmer an der
> Aufführung von "Highland Cathedral" bei KiMu IV eingeladen -
> das habe ich doch richtig verstanden, oder?
klar, ich haette da noch einen Ersatz-Chanter anzubieten,
Thomas, das Stueck laesst sich doch sicher auch mit 4 Chantern spielen,
oder? *eg*
[diverse-Blasinstrumente-Drohung]
du schreckst auch wirklich vor nichts zurueck ;-)
Gruss, Margit
Grüße
Stephan
--
www.rhythmusalphabet.de
Eine Übedatenbank im Aufbau:
http://www.uebedatenbank.musiklehrer-fuer-musiklehrer.de
Gruss: Beat
>[transponierte Instrumente]
>> Ich hoffe wahlweise zur Klaerung oder totalen Verwirrung beigetragen zu
>> haben ... ;-)
>Ja, ach so.
>Der Preis der Faulheit also.
... oder des Fortschritts - wie man es sieht ;-)
Die Frage ist halt, was als "besser" zu bewerten ist: Das Fliegende
Lesen von Partituren inkl. sofotigen Erkennen von Zusammenhängen über
die verschiedenen Stimnen hinweg oder das stupide und orientierunglose
herunterbolzen einer Einzelstimme ... *vbg*
Jö "hasst Einzelstimmenauszüge" rn
--
www.dooferorganist.de -> private Selbstdarstellungsseite
www.kirchenmugge.de -> die Seite zum ultimativen drmm-Treffen!
www.drm-machen.de -> FAQ von drmm
> Andreas Kilgus <use...@spielzeugkeyboarder.de> wrote:
>
>> Fein, ich und meine Geige sind also hiermit als Teilnehmer an der
>> Aufführung von "Highland Cathedral" bei KiMu IV eingeladen -
>> das habe ich doch richtig verstanden, oder?
>
> klar, ich haette da noch einen Ersatz-Chanter anzubieten,
_Das_ haste gesagt und kannste nicht mehr zurücknehmen. *g*
Von den jeweiligen Griffsystemen habe ich noch keine Ahnung, aber wenn
ich mich mit Querflöte und/oder Klarinette (Letztgenannte ist wohl auf
Böhm ausgelegt) vorbereiten kann und Du mir vielleicht zwei Wochen vor
KiMu IV Deinen Ersatzchanter zum Üben schicken würdest, dann wäre ich
dabei. :-)
Ich halte bei solchen Experimenten aber wohl besser von Duetten
zukünftig Abstand und orientiere mich, wie auch für KiMu III eigentlich
ursprünglich geplant, eher in Richtung "viele Beteiligte", damit es
nicht so unangenehm auffällt, wenn ich spontan wieder feststellen
sollte, daß zwischen dem in meine Verantwortung fallenden akustischen
Ereignis im entspannten Übekämmerlein und demjenigen vor Publikum eine
außerordentliche Diskrepanz auftritt. :-))
> du schreckst auch wirklich vor nichts zurueck ;-)
Irgendwie habe ich das Gefühl, daß _das_ Dreh- und Angelpunkt meiner
musikalischen Aktivitäten ist. Hm, sollte mir das Sorgen bereiten?
<kurzgrübel>
Nö, sollte es definitiv nicht. :-)
</>
Gruß
Andi
Stephan Zitzmann schrieb
> Ich habe jetzt mal geschaut was ein (?Grammatik) Chanter ist. Ganz
> schlau bin ich nicht geworden.
Als Chanter bezeichnen die Schotten die Spielpfeife ihrer Dudelsäcke.
Die werden natürlich mit dem Sack geblasen. Man sollte diese Chanter
möglichst nicht mit dem Mund anblasen.
Ein Practice Chanter ist ein Übungsgerät.
Das brauchen die Great Highland Bagpipe Spieler aus zwei wichtigen
Gründen:
-Die GHB ist körperlich sehr anstrengend zu spielen, da muß man
vorher auf einem etwas leichter zu blasenden Instrument üben.
(das mit schwarz vor Augen werden und umfallen ist kein Witz)
Deshalb sind die PrakticeChanter auch extra schwer zu pusten.
(hallo Maggy ;-))
-Die wirklich enorme Lautstärke einer GHB zwingt die Spieler oft auf
ein leiseres Instrument zum Üben zurückzugreifen. Vor allem, wenn
mal für ne Stunde nur bestimmte Verzierungen immer und immer
wieder geübt werden sollen läuft man sonst schnell Gefahr am
nächsten morgen tot im Garten aufzuwachen.
Und weil selbst PC noch sehr nervig sein können gibt es sogar
elektronische Pipes. -> http://www.deger.com
Die machen sogar zum Teil richtig Spaß.
Also, nicht wundern wenn in der Straßenbahn wieder einer mit
glasigen Augen, den Blick in eine imaginäre Ferne gerichtet,
neben euch sitzt und mit den Fingern wie irre auf einem kleinen
Plastikstäbchen rumtrommelt;-)
BTW: die immer wieder bei eBay angebotenen Chanter sind meist
nicht mal die eBay Grundgebühr wert.
HTH
Thomas
>
> Die Frage ist halt, was als "besser" zu bewerten ist: Das Fliegende
> Lesen von Partituren inkl. sofotigen Erkennen von Zusammenhängen über
> die verschiedenen Stimnen hinweg oder das stupide und orientierunglose
> herunterbolzen einer Einzelstimme ... *vbg*
>
Naja. Aber eine solche Partitur verschweigt auch einiges. So z.B. das ein
Altsaxofon nicht so klingt wie es da notiert steht. Oder eben die
Klarinette, das Flügelhorn, das Tenorhorn das Horn in F oder Es oder die
Trompete. Die sind nicht in C gestimmt und insofern wird da nur etwas
vorgaugelt, was nicht Fakt ist. :-)
Matthias
> Deshalb sind die PrakticeChanter auch extra schwer zu
> pusten. (hallo Maggy ;-))
eine Taucherlunge kann tatsaechlich von Vorteil sein ;-)
> Und weil selbst PC noch sehr nervig sein können gibt es sogar
> elektronische Pipes. Die machen sogar zum Teil richtig Spaß.
ich habe welche im Laden liegen sehen, waren leider nur nicht ganz
billig
Gruss, Margit
>> klar, ich haette da noch einen Ersatz-Chanter anzubieten,
>
> _Das_ haste gesagt und kannste nicht mehr zurücknehmen.
> *g*
klar, eine Frau ein Wort, ein Mann ein Woerterbuch *eg*
> Von den jeweiligen Griffsystemen habe ich noch keine Ahnung,
ich schicke dir selbstverfreilich meine Grifftabelle dazu, obwohl...
> und Du mir vielleicht zwei Wochen vor KiMu IV Deinen
> Ersatzchanter zum Üben schicken würdest, dann wäre ich
> dabei. :-)
...die Post verdient schon genug, du kommst einfach zu meinem
Kindermusical Ende Maerz, dann kannste dat Teil gleich mitnehmen :-)
> Ich halte bei solchen Experimenten aber wohl besser von
> Duetten zukünftig Abstand
oooh, und ich dachte, dass wir beide ein Violinduo (Duette? Hast du bei
KiMu III auch in kleiner Besetzung gesungen? *g*) auf's christliche
Parkett legen...
> und orientiere mich, wie auch für KiMu III eigentlich ursprünglich
> geplant, eher in Richtung "viele Beteiligte",
was bei der Chanter-Nummer mit 4 Beteiligten ja gegeben waere
Gruss, Margit
nun ja, das kann man auch umgekehrt sehen: Da steht ein C notiert und ein B
wird gespielt, faktisch nicht richtig ;-)
Grüße
Achim
Margit Suess schrieb
> ...die Post verdient schon genug, du kommst einfach zu meinem
> Kindermusical Ende Maerz, dann kannste dat Teil gleich mitnehmen :-)
wann? wo?
Ich bin auch Kind, darf ich auch kommen?
Sach mal mehr.
.....
> was bei der Chanter-Nummer mit 4 Beteiligten ja gegeben waere
vier?
Du, Andreas, ....
Der Blechbläsersatz zählt hier nicht, der ist mehr oder minder ein Gewürz.
Gruß
Thomas
>>
>> Naja. Aber eine solche Partitur verschweigt auch einiges. So z.B. das
>> ein Altsaxofon nicht so klingt wie es da notiert steht. Oder eben die
>> Klarinette, das Flügelhorn, das Tenorhorn das Horn in F oder Es oder
>> die Trompete. Die sind nicht in C gestimmt und insofern wird da nur
>> etwas vorgaugelt, was nicht Fakt ist. :-)
>
> nun ja, das kann man auch umgekehrt sehen: Da steht ein C notiert und
> ein B wird gespielt, faktisch nicht richtig ;-)
>
Das kommt nun auf den Standpunkt an. Der Trompeter sagt: Ich spiele ein
C. Der Pianist wird meinen: Da klingt aber ein B. Und beide haben recht.
:-)
> Grüße
> Achim
>
Grüße zurück
Matthias
>
Robert Wachinger schrieb
> B-Trompeten gibt. Denk lieber an nen Saxophonisten, der zwischen Bariton
> (in Es), Tenor (B), Alt (Es), Sopran (weiss ich jetzt nicht), und evtl.
> noch ner Querflöte (C) wechselt. Dann hat er auf jedem Instrument den
> gleichen Griff, wenn ein "C" dasteht ...
tztztztz, aber über Blockflötisten maulen. Die können das meist sogar
noch in verschiedenen Schlüsseln!
.....
> Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich kenne, sind
> eigentlich Blech_puste_instrumente, denn beim Blasen hat man etwas zwischen
> den Lippen/Zähnen ...
man Schalmei.
Thomas
die ist aber glaub' ich nicht aus Blech. Oder?
:-)
>
> Thomas
>
Matthias
> die ist aber glaub' ich nicht aus Blech. Oder?
doch doch,
RTFM,ähhh FAQ ;-))
Thomas
[Maggy's neues Schuelerorchester-Projekt]
> wann?
27. und 28. Maerz 2004
> wo?
Schumi-Town aka Kerpen (bei Koellifornia)
> Ich bin auch Kind, darf ich auch kommen?
klar, es heisst ja auch "musikalische Komoedie fuer jung und alt"
> Sach mal mehr.
Das Musical heisst "Ich will keine Lady sein". Der urspruengliche Text
ist von Max Kruse (der "Urmel aus dem Eis"-Kruse) und die Musik von
Hans Posegga (u.a. die "Sendung mit der Maus"-Melodie). Wobei ich
natuerlich fleissig beides aktualisiere bzw. fuer meine Besetzung
arrangiere. Lass dich einfach ueberraschen. Im Fruehjahr wird das Ganze
wie immer in meiner Sig angekuendigt, du kannst es gar nicht verpassen
;-)
>> was bei der Chanter-Nummer mit 4 Beteiligten ja gegeben waere
>
> vier?
> Margit, Andreas, ....
Thomas und Karsten(?)
Gruss, Margit
>Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich kenne, sind
>eigentlich Blech_puste_instrumente, denn beim Blasen hat man etwas zwischen
>den Lippen/Zähnen ...
Nö, davor.
--
Hubert
> Margit Suess <sweet...@web.de> wrote:
>> Thomas Wiedemeier <wiede...@kaitech.de> wrote:
>>
>>> vier?
>>> Margit, Andreas, ....
>
>> Thomas und Karsten(?)
>
> Läßt sich einrichten, falls ich bis dahin den Umgang mit einer
> Bodhran erlernt haben sollte (zumindest soweit, dass das Publikum
> nicht gleich schreiend wegläuft :-).
Na, _das_ solltest Du bei KiMu III dank mir nun doch wirklich gelernt
haben: Ein Publikum hält _sehr_ viel aus, bevor es schreiend wegläuft.
Du kannst Dich also als fest in diesem Ensemble gebucht betrachten. :-)
Gruß
Andi
> ich schicke dir selbstverfreilich meine Grifftabelle dazu, obwohl...
Au ja, das wäre schon mal recht interessant.
[Wie komme ich an Maggies Ersatzchanter]
> ...die Post verdient schon genug,
Hm, die Erdöl-Industrie IMHO eigentlich auch. *g*
> du kommst einfach zu meinem Kindermusical Ende Maerz, dann kannste dat
> Teil gleich mitnehmen :-)
...beim Musical, welches natürlich direkt in der schwäbischen Metropole
Kerpen aufgeführt wird. Das liegt so nah, da kann ich ja direkt zu Fuß
hinlaufen, wenn ich mich gleich nach diesem Posting auf den Weg
mache... ;-)
Ich schlag's aber trotzdem mal fürs kulturelle Ausflugsprogramm der
hiesigen gemischtgeschlechtlichen WG vor. :-)
> oooh, und ich dachte, dass wir beide ein Violinduo (Duette? Hast du
> bei KiMu III auch in kleiner Besetzung gesungen? *g*) auf's
> christliche Parkett legen...
Weiß jetzt auch nicht mehr, wie ich auf "Duette" kam - ok, auf
besonderen Wunsch ließe ich mich noch mal zu einem Duo hinreißen, vor
allem natürlich, wenn die Initiatorin meiner Geigenbemühungen sich als
Duopartnerin meldet. Vielleicht hab' ich ja bis KiMu IV mein Trauma
überwunden. *ggg*
Gruß
Andi
> Und weil selbst PC noch sehr nervig sein können gibt es sogar
> elektronische Pipes. -> http://www.deger.com
> Die machen sogar zum Teil richtig Spaß.
Hab' mal auf die Seite geschaut, sieht ja wirklich nicht uninteressant
aus - in welcher Preisklasse bewegt sich denn so 'ne Elektropfeife?
Gruß
Andi
Also . . . .
Sowohl Posaune wie auch Trompete sind in Bb gestimmt (Grundton ohne
gedrücktes Ventil bzw. bei nicht ausgezogenem Zug ist Bb).
Posaunen werden aber grundsätzlich meistens klingend notiert (ein notiertes
C klingt auch C).
Trompeten werden normalerweise in Bb notiert, d.H. geschriebenes C klingt
Bb.
Das hängt mit der Geschichte des Instrumentes zusammen denke ich.
Früher gabs keine Ventile, die Trompete war also nicht chromatisch spielbar,
es stand nur die Naturtonreihe zur Verfügung. Wenn man in C-Dur spielen
wollte spielte man auf eine C-Trompete, für D-Dur nahm man eine D-Trompete.
(Es gibt Ausnahmen, z.B. eine Messe in F von Mozart mit zwei Trompeten in C)
Man hat immer alles in C-Dur notiert und die Stimmung der Trompete
drübergeschrieben.
Dadurch heisst z.B. der 8. Naturton immer C. Das erleichtert die Sache sehr,
weil es auf der Naturtrompete eh schon schwer ist die Töne zu treffen, weil
man jedes Intervall "vorhören" muss, und in h-Dur zu denken ist kein Spass,
da denkt man lieber in C.
Der vollständigkeit halber sei gesagt, dass in England die Trompetenstimmen
meist klingend notiert wurden (die machen ja immer alles ander :-)) ).
Diese Tradition der Transponierenden Notation hat sich erhalten bis heute,
sehr zum Leidwesen der (Orchester-) Trompeter, die jetzt in die
verrücktesten Tonarten transponieren müssen.
Diese Art zu notieren ist praktisch überall üblich, außer im Posaunenchor.
Da schreibt man auch für die Trompeten ein C, wenn ein C klingen soll. Das
Problem ist nur, dass die Leute damit nirgends anders mitspielen können. Und
das Transponieren um einen Ton nach unten, wie die Posaunenchörler es machen
müssen, um die "normale" notation zu lesen ist schwieriger als der andere
Weg, zumindest für den Kopf.
Das liegt daran, dass die meisten Sachen in B-Tonarten stehen, durch das
transponieren aber nochmals 2 Bs dazukommen, mand enke sich einen schönen
alten Traditionsmarsch mit 4 Bs im Trio (bei Bb-Notation). Die armen
Posaunenchörler müssten mit 6 Bs denken . . .
So, weder kurz noch knapp, aber vielleicht erhellt es etwas das Mysterium
Trompete.
Gruß
Andreas
> > Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich kenne,
sind
> > eigentlich Blech_puste_instrumente, denn beim Blasen hat man etwas
zwischen
> > den Lippen/Zähnen ...
>
> man Schalmei.
Ist zwar aus Blech und man bläst rein, ist aber definitiv _kein_ Instrument,
eher eine Lärmerzeugungsmaschine.
Gruß
Andreas
>> man Schalmei.
>
> Ist zwar aus Blech und man bläst rein, ist aber definitiv _kein_ Instrument,
> eher eine Lärmerzeugungsmaschine.
Es gibt auch das Renaissanceinstrument Schalmei.
Michael Dahms
>Das ist ein Blechblasinstrument?
>Ich hätte das für ein Holzblasinstrument (wie Oboe, Klarinette, Saxophon)
>gehalten ...
Ist ja kein Holz dran.
Gruß
--
Hubert
[Wie komme ich an Maggies Ersatzchanter]
>> ...die Post verdient schon genug,
>
> Hm, die Erdöl-Industrie IMHO eigentlich auch. *g*
Mift, er hat's gemerkt *g*
> Ich schlag's aber trotzdem mal fürs kulturelle Ausflugsprogramm
> der hiesigen gemischtgeschlechtlichen WG vor. :-)
Meine Orchesterkonzerte waren in den letzten beiden Jahren uebrigens
gleichzeitig ein illegales drmm-Treffen (Vriedl, Woffi, Achim, Joern
etc.). Du bist also - samt weiblichem Anhang - herzlich willkommen!
> auf besonderen Wunsch ließe ich mich noch mal zu einem Duo
> hinreißen, vor allem natürlich, wenn die Initiatorin meiner
> Geigenbemühungen sich als Duopartnerin meldet. Vielleicht hab'
> ich ja bis KiMu IV mein Trauma überwunden. *ggg*
prima,
Stilrichtungswuensche fruehzeitig per PM, es ist fast alles machbar ;-)
Gruss, Margit
Die Art der Tonerzeugung ist für die Art des Blasinstrumentes
konstitutiv, nicht der aktuelle Werkstoff des Korpus. Eine Querflöte
zählt zu den Holzblasinstrumenten, auch wenn sie komplett aus Neusilber ist.
Michael Dahms
> Meine Orchesterkonzerte waren in den letzten beiden Jahren uebrigens
> gleichzeitig ein illegales drmm-Treffen (Vriedl, Woffi, Achim, Joern
> etc.). Du bist also - samt weiblichem Anhang - herzlich willkommen!
a propos, was ist eigentlich mit meiner Rolle als Telefonstimme? Habe noch
gar kein Drehbuch ;-)
Grüße
Achim
Ich denke bei der Schalmei werden Messingzungen schwingen, deshalb Blech ;-)
Grüße
Achim
jau habe ich falsch getippt.
aus http://www.duivelspack.de/Instrumente/body_instrumente.html
"Aus der Gruppe der Aerophone mit Doppelrohrblatt.) Schalmeien sind bis in
die alten Kulturen des Mittleren Ostens und Europas zurück zu verfolgen.
Auch heute werden noch Schalmeien aus Holz oder Metall gespielt.Wie ihr
"Nachfolger", die Oboe, wird sie mit einem Doppelrohrblatt aus Schilfrohr
zum klingen gebracht."
Grüße
Achim
> Michael Dahms wrote:
>
> > Andreas Pilat wrote:
> >
> >>> man Schalmei.
> >> eher eine Lärmerzeugungsmaschine.
> >
> > Es gibt auch das Renaissanceinstrument Schalmei.
>
> aus http://www.duivelspack.de/Instrumente/body_instrumente.html
>
> "Aus der Gruppe der Aerophone mit Doppelrohrblatt.) Schalmeien sind bis in
> die alten Kulturen des Mittleren Ostens und Europas zurück zu verfolgen.
> Auch heute werden noch Schalmeien aus Holz oder Metall gespielt.Wie ihr
> "Nachfolger", die Oboe, wird sie mit einem Doppelrohrblatt aus Schilfrohr
> zum klingen gebracht."
Genau, wie heist es so schön im dt. Liedgut:
"Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder, es spielehet der Hirte,
auf seiner Schalmei"!
Gruss
Raimund
--
Life's too short to read boring signatures
Nach Michaels durchaus berechtigtem Einwand dann doch eher Holz?
Gruß
--
Hubert
Matthias Schawe <msc...@web.de> wrote:
> J?rn H?nsch <usenet...@dooferorganist.de> meinte:
>> Die Frage ist halt, was als "besser" zu bewerten ist: Das Fliegende
>> Lesen von Partituren inkl. sofotigen Erkennen von Zusammenh?ngen ?ber
>> die verschiedenen Stimnen hinweg oder das stupide und orientierunglose
>> herunterbolzen einer Einzelstimme ... *vbg*
> Naja. Aber eine solche Partitur verschweigt auch einiges. So z.B. das ein
> Altsaxofon nicht so klingt wie es da notiert steht. Oder eben die
> Klarinette, das Fl?gelhorn, das Tenorhorn das Horn in F oder Es oder die
> Trompete. Die sind nicht in C gestimmt und insofern wird da nur etwas
> vorgaugelt, was nicht Fakt ist. :-)
Nein. Die Partitur ist in C-Notation geschrieben, und wenn in der
Partitur z.B. ein "g" notiert ist, sollte auch ein "g" klingen, egal
ob das nun in der Klarinette, der Trompete, dem Horn oder der Tuba
steht ... Die Diskrepanz zischen Klang und Notenbild gibt es eben nur
bei "nicht in C" notierten Stimmen (was ueblicherweise auf die Partitur
eher nicht zutrifft), wobei ich hier mit Klang nicht zwnagslaeufig
das meine, was wirklich zu hoeren ist sondern das, was zu hoeren sein
sollte, wenn sich niemand verspielt ... ;-)
Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Das Netz ist Freude. Es ist Ekstase, die jeden einzelnen Nerv erglühen
läßt. Es ist Duft, den man fühlt. Es ist ein Bild, das man riecht.
Es ist Erfüllung - ein Geschmack, neben dem alles andere schal ist.
("Netzreiter-Preisung" aus dem Buch "Der Netzparasit" von Andreas Brandhorst)
Christian Hauschke <chau...@web.de> wrote:
> Faszinierende Frage, die mir diverse Saxophonisten und sonstiges
> Blechkannenvolk noch nie schlüssig erklären konnte. Ist es also so:
> Trompeter greift ein H, es erklingt ein C? Dann würde er doch auch kein H
> greifen, sondern ein C!? Oder heißt es, er greife H, weil man es auf anders
> gestimmten Trompeten so greift?
> Die spinnen, die Tröter!
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Ich verbitte mir diese unzulaessige Verallgemeinerung! Bei allen im
Bass-Schluessel notierten Noten wird *ueblicherweise* (ich weiss, es
gibt seltsame Ausnahmen) in C notiert, Klang und Notenbild stimmen
dann also ueberein (auch bei B-Instrumenten) ...
Fuer die Perversitaeten der im Violin-Schluessel notierten Stimmen
koennen die im Bass-Schluessel notierten schliesslich nichts! ;-)
Robert Wachinger <nos...@robert-wachinger.de> wrote:
> Trompete ist jetzt ein bisserl dummes Beispiel, weil es hauptsächlich
> B-Trompeten gibt. Denk lieber an nen Saxophonisten, der zwischen Bariton
> (in Es), Tenor (B), Alt (Es), Sopran (weiss ich jetzt nicht), und evtl.
> noch ner Querflöte (C) wechselt. Dann hat er auf jedem Instrument den
> gleichen Griff, wenn ein "C" dasteht ...
Ich stelle mirt den Anblick interessant vor, wenn ein Saxophon mit dem
gleichen Griff wie "ein C auf der Querfloete" gespielt wird ...
SCNR.
;-)
> Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich kenne, sind
> eigentlich Blech_puste_instrumente, denn beim Blasen hat man etwas zwischen
> den Lippen/Zähnen ...
Das ist die korrekte Charakteriesierung von Blechblasinstrumenten: Die
Dinger, bei denen der Ton durch die Lippen produziert und nur durch das
Instrument verstaerkt und moduliert wird ... Demzufolge ist ein Alphorn
ein Blechblasinstrument (obwohl da nichts aus Blech dran zu finden ist)
eun ein Saxophon (das zum groessten Teil aus Blech besteht) ein Holz-
blasinstrument (obwohl bis auf das Blaetcchen praktisch kein Kolz dran
vorhanden ist). Auch eine Schalmei (an der man wohl nur wenig findet,
was nicht aus Blech ist) ist *kein* Blechblasinstrument ...
Matthias Schawe <msc...@web.de> wrote:
> "Thomas Wiedemeier" <wiede...@kaitech.de> schrieb:
>>> Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich
>>> kenne, sind eigentlich Blech_puste_instrumente, denn beim Blasen hat
>>> man etwas zwischen den Lippen/Z?hnen ...
>> man Schalmei.
> die ist aber glaub' ich nicht aus Blech. Oder?
Doch, das ist sie. Allerdings ist sie kein Blechblasinstrument ...
;-)
Ist aber trotzdem ein Holzblasinstrument. An einem Alphorn ist ja auch
kein Blech, und trotzdem ist das ein Blechblasinstrument ...
Moeglicherweise spinnen die Troeter vielleicht doch?
Ja, aber wenn ich mich richtig erinnere war die nicht aus Blech, also bin
ich mal davon ausgegangen, dass die nicht gemeint war.
Gruß
Andreas
In vielen Partituren sind transponierende Instrumente auch transponierend
notiert, das mach das Fach Partiturspiel wohl so interessant hab ich gehört.
Gruß
Andreas
Klasse!
Michael Dahms
>> Es gibt auch das Renaissanceinstrument Schalmei.
>
> Ja, aber wenn ich mich richtig erinnere war die nicht aus Blech, also bin
> ich mal davon ausgegangen, dass die nicht gemeint war.
Da der Thread sowieso surreal ist: Auch eine völlig blecherne Schalmei
ist ein Holzblasinstrument.
Michael Dahms
Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich als "Bass-Schluessel-leser"
den Mist nicht mitmachen muss ...
De facto transponierst Du schon, wenn Du im Tenor-Schlüssel oder dem
(oktavierten) Violinschlüssel spielst. Und das sollte ein Baß-Schlüssel-
Leser auch können.
Michael Dahms
Ein definitives Jain. Es gibt Partituren, auf die trifft das zu. Ich habe
aber auch genau so viele gesehen, die entsprechend der Instrumentenstimmung
notiert waren.
Matthias
> Nein. Die Partitur ist in C-Notation geschrieben, und wenn in der
> Partitur z.B. ein "g" notiert ist, sollte auch ein "g" klingen, egal
> ob das nun in der Klarinette, der Trompete, dem Horn oder der Tuba
> steht ...
Stop. Meinst du eine spezielle Partitur oder meinst du Partituren im
allgemeinen?
Such, wühl ... Hier ist sie ja:
Anton Bruckner IX. Symphonie d-moll
Kritische Gesamtausgabe
Musikwissenschaftlicher Verlag
1. Satz
Flöten 1, 2, 3 in C
Oboen 1, 2, 3 in C
Klarinetten 1, 2, 3 in B
Hörner 1-6 in F
Hörner 7, 8 in B tief
Trompete 1, 2, 3 in F
Posaunen und Tuba in C
Streicher in C
Pauke in NIX
Andreas
>> Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich als "Bass-Schluessel-leser"
>> den Mist nicht mitmachen muss ...
>De facto transponierst Du schon, wenn Du im Tenor-Schlüssel oder dem
>(oktavierten) Violinschlüssel spielst. Und das sollte ein Baß-Schlüssel-
>Leser auch können.
Es ist _wesentlich_ einfache, andere Schlüssel zu lesen als zu
tansponieren. Bei anderen Schlüsseln bleiben nämlich die Vorzeichen
gleich, so daß man dort schon mit "relativen" Lesen von Intervallen
weiterkommt und man sich keine Gedanken übe Halbtöne o.ä. machen muss.
Jörn
--
www.dooferorganist.de -> private Selbstdarstellungsseite
www.kirchenmugge.de -> die Seite zum ultimativen drmm-Treffen!
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>> Nein. Die Partitur ist in C-Notation geschrieben, und wenn in der
>> Partitur z.B. ein "g" notiert ist, sollte auch ein "g" klingen, egal
>> ob das nun in der Klarinette, der Trompete, dem Horn oder der Tuba
>> steht ...
>
>Ein definitives Jain. Es gibt Partituren, auf die trifft das zu. Ich habe
>aber auch genau so viele gesehen, die entsprechend der Instrumentenstimmung
>notiert waren.
Normale Orchesterpartituren werden eigentlich immer in
Instrumentenstimmung notiert!
Nur in der Posaunenchorliteratur ist das anders - und in einer
(zumindest urspünglichen!) Laienbewegung hat das sicherrlich auch mal
Sinn gemacht. Im Übrigen wird ja auch im Vokalchor seit einige Zeit
keine alten Schlüssel mehr verwendet ;-)
Allerdings sehe ich auch den Nachteil: Leute, die quasi fast
ausschließlich mit Patituren arbeiten (ich zähle mich dazu!) können
schlichtweg nicht ordentlich zählen :->
>> man Schalmei.
>Ist zwar aus Blech und man bläst rein, ist aber definitiv _kein_ Instrument,
>eher eine Lärmerzeugungsmaschine.
Dat sach mal nicht!
Ich hab das Dingen letztens bei unserer KU (40 Kids im Alter von 9
Jahren) tatsächlich mal zu Liedbegleitung eingesetzt ;-)
Die haben mich dann allerdings soforrt wieder an den Flügel
verfrachtet *vbg*
>> Die Frage ist halt, was als "besser" zu bewerten ist: Das Fliegende
>> Lesen von Partituren inkl. sofotigen Erkennen von Zusammenhängen über
>> die verschiedenen Stimnen hinweg oder das stupide und orientierunglose
>> herunterbolzen einer Einzelstimme ... *vbg*
>Naja. Aber eine solche Partitur verschweigt auch einiges. So z.B. das ein
>Altsaxofon nicht so klingt wie es da notiert steht. Oder eben die
>Klarinette, das Flügelhorn, das Tenorhorn das Horn in F oder Es oder die
>Trompete. Die sind nicht in C gestimmt und insofern wird da nur etwas
>vorgaugelt, was nicht Fakt ist. :-)
Im Posaunenchor- oder Vokalchorbereich spielt das wohl eher eine
untegeordnete Rolle ;-))))
Und für letztere gibts ja auch noch extra Klavierauszüge ...
>Flöten 1, 2, 3 in C
>Oboen 1, 2, 3 in C
>Klarinetten 1, 2, 3 in B
>Hörner 1-6 in F
>Hörner 7, 8 in B tief
>Trompete 1, 2, 3 in F
>Posaunen und Tuba in C
>Streicher in C
>Pauke in NIX
Das ist aber noch relativ human und übersichtlich!
Die Hörrner sind ja eh meist nur Füllstimmen (ohne die Partitur genaue
zu kennen ;-) ), und Klarinetten und Flöten/Oboen laufen ja sehr oft
colla parte igendwo mit. Wo ist also das Problem? ;-)
Trompete in F ist natülich etwas gewöhnungsbedürftig *g*
Für das perverseste transponierende Instrumente halte ich immer noch
die Baßklarinette in As.
Liegt im Beeich des Kb (also mit eines der tiefsten Instrumente),
tansponiert aber leider und liegt in der Patitur dann meistens
irgendwo mittendin ...
Denkst Du nur. Im Baßschlüssel ist das Intervall zwischen 2. und 3.
Linie eine kleine Terz, im Violinschlüssel eine große.
Transponieren ist wie das Umlegen eines Schalters. Ob vorne Violin- oder
Baßschlüssel steht oder 'Trompete in c'/'Trompete in e', ist egal. Statt
Bratschenschlüssel könne auch 'in d' stehen.
Oktavierungen lassen wir für den Moment mal weg.
Michael Dahms
Die Pauke wird AFAIK immer klingend notiert.
Michael Dahms
Interessant! Welches Stück bzw. welche Epoche war das?
Michael Dahms
Michael Dahms <michae...@gkss.de> wrote:
> Juergen Ilse wrote:
>> Andreas Pilat <pi...@gmx.de> wrote:
>>> In vielen Partituren sind transponierende Instrumente auch transponierend
>>> notiert, das mach das Fach Partiturspiel wohl so interessant hab ich gehört.
>> Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich als "Bass-Schluessel-leser"
>> den Mist nicht mitmachen muss ...
> De facto transponierst Du schon, wenn Du im Tenor-Schlüssel oder dem
> (oktavierten) Violinschlüssel spielst.
Dann wuerde ich das tun, ja. Es sei denn, ich habe doch wieder Noten
in C aufliegen (was der Fall ist, wenn ich mal in die Versuchung komme,
nach Violin-Schuessel zu spielen).
> Und das sollte ein Baß-Schlüssel-Leser auch können.
Als Posaunenchorblaeser muss ich das nicht koennen (na gut, Violin-
schluessel lesen vielleicht schon, aber das auch noch nach Noten in
B eher nicht ...).
;-)
Robert Wachinger <nos...@robert-wachinger.de> wrote:
> Michael Dahms <michae...@gkss.de> wrote:
>> Andreas Kemmer wrote:
>>> Pauke in NIX
>> Die Pauke wird AFAIK immer klingend notiert.
> Ich hab mal ne Stimme gespielt, da waren (genau weiss ich es nicht
> mehr) Bassschlüssel G und C notiert, und drüber stand, daß man die
> Pauken auf Es und As zu stimmen hat (oder so ähnlich ...) ;-)
> Aber heutzutage notiert man die Paukenstimme natürlich klingend (und im
> Basschlüssel), da was zu transponieren wär ziemlich sinnlos ...
Ich habe auch durchaus schon Paukenstimmen gesehen, die mit nur einer
Notenlinie statt derer 5 notiert waren (und darueber und darunter
standen dann die Angaben, auf welche Toene die Pauken gestimmt sein
sollten). Das scheint also nicht voellig unueblich zu sein ...
"Andreas Kemmer" <ake...@gmx.org> schrieb im Newsbeitrag
news:1370252.8...@news.akemmer.de...
> am Donnerstag, 23. Oktober 2003 01:44 tipperte Juergen Ilse folgendes:
>
> > Nein. Die Partitur ist in C-Notation geschrieben, und wenn in der
> > Partitur z.B. ein "g" notiert ist, sollte auch ein "g" klingen, egal
> > ob das nun in der Klarinette, der Trompete, dem Horn oder der Tuba
> > steht ...
>
SCHNIPP
Daher werden die Instrumentenstimmen auch transponiert geschrieben, d.h. für
ein Bb-Instrument ist das "g" halt ein notiertes "a" (wurscht ob Trompete
oder Klarinette, Tonart um zwei ## erhöht), für Eb-Instrumente (soll's als
Klarinetten und Hörner fallweise geben ;-)) um eine kleine Terz tiefer
(Tonart um drei ### erhöht). Aus der Direktion - wurscht ob in C oder Bb -
lassen sich für fähige Dirigenten (und die sollten's ja können!) auch
komplexe Zusammenhänge erkennen - und für die weniger fähigen ist's ja eh
wurscht! ***GROSSES GRINS***
No - das musst' mir jetzt aber erklären! Wenn alle "dazugehörigen"
Instrumente z.B. ausschließlich in "C" (die Schlüssel lassen wir jetzt
einmal weg) gestimmt sind, mag's funktionieren. Wenn aber transponierende
Instrumente dabei sind wird's schon haarig - oder?
Und bitte definiere auch, von welchem Orchester du in dem Posting ausgehst!
Geigereien (Streicher) sind IMHO ja in C gestimmt - da mag's zutreffen, bei
der Blasmusik (mit all ihren Facetten vom Humbta-Ta bis hin zur sinfonischen
Blasmusik) ist da aber nix mehr zu machen.
> Allerdings sehe ich auch den Nachteil: Leute, die quasi fast
> ausschließlich mit Patituren arbeiten (ich zähle mich dazu!) können
> schlichtweg nicht ordentlich zählen :->
No, jetzt übertreibst aber ;-)) Ich habe das Glück, unter einem Dirigenten
zu spielen, der
1. exzellent zählen kann - und das auch von seinen Musikern verlangt und
2. es sogar schafft - mit beiden Händen verschiedene Notationen zu
unterstützen (Sorry - Tempi mag in dem Fall auch nicht 100 % korrekt sein,
aber in einem Register sind Achtel notiert, in einem anderen Triolen) und
oftmals reicht schon "Augenkontakt", um einen Einsatz "zu treffen".
Gerhard
und Klarinetten und Flöten/Oboen laufen ja sehr oft
> colla parte igendwo mit. Wo ist also das Problem? ;-)
> Trompete in F ist natülich etwas gewöhnungsbedürftig *g*
Was bitteschön heisst mitlaufen! Obö ist oftmals solistisch eingesetzt,
Klarifone oftmals chorisch besetzt, oftmals "einwürfig" tätig, oftmals
"gegenmelodiös" nix mit "colla parte" mitlaufen! Und "laufen" schon gar
nicht, da bist du in der zeitgenössischen Orchesterliteratur oftmals ganz
schön "draussen".
lg, Gerhard
> Na bumm!
Ja, ja, der "Alte Bummser" :-)
> Da stellen sich einem alten "Blasmusikanten" aber die Haare nicht nur zu
> Berge, sondern in alle Himmelsrichtungen! Da sind wiederum die Experten am
> Werkeln!
Beziehst du dich jetzt auch mich oder auf Jürgen?
> Bitte zur Kenntnis nehmen: Partituren (oft auch Direktionen genannt) sind
> in der Regel in C-Notation geschrieben, es wurden aber auch schon
> Exemplare in Bb gesichtet. Daher siehe weiter unten:
Ach so ...
> "Andreas Kemmer" <ake...@gmx.org> schrieb im Newsbeitrag
> news:1370252.8...@news.akemmer.de...
>> am Donnerstag, 23. Oktober 2003 01:44 tipperte Juergen Ilse folgendes:
>>
>> > Nein. Die Partitur ist in C-Notation geschrieben, und wenn in der
>> > Partitur z.B. ein "g" notiert ist, sollte auch ein "g" klingen, egal
>> > ob das nun in der Klarinette, der Trompete, dem Horn oder der Tuba
>> > steht ...
> SCHNIPP
Du schliesst dich Jürgens Sicht der Dinge an, sehe ich das richtig?
Sämtliche Stimmen in der Partitur sind in C notiert, richtig?
> Daher werden die Instrumentenstimmen auch transponiert geschrieben, d.h.
> für ein Bb-Instrument ist das "g" halt ein notiertes "a" (wurscht ob
> Trompete oder Klarinette, Tonart um zwei ## erhöht), für Eb-Instrumente
> (soll's als Klarinetten und Hörner fallweise geben ;-)) um eine kleine
> Terz tiefer (Tonart um drei ### erhöht).
Das bezieht sich jetzt auf die Stimmen welche die Musiker auf ihren Pulten
haben, richtig?
Also wenn ich wirklich alles richtig verstanden habe muss ich wohl meine
Taschenpartituren auf den Müll schmeissen, denn dort sind die
transportierenden Instrumente auch transponiert notiert.
> Aus der Direktion - wurscht ob in
> C oder Bb - lassen sich für fähige Dirigenten (und die sollten's ja
> können!) auch komplexe Zusammenhänge erkennen - und für die weniger
> fähigen ist's ja eh
> wurscht! ***GROSSES GRINS***
Vielleicht habe ich dich aber auch total missverstanden.
Andreas
BTW: Es gibt nicht nur Blasorchester Direktionen.
>> Es ist _wesentlich_ einfache, andere Schlüssel zu lesen als zu
>> tansponieren. Bei anderen Schlüsseln bleiben nämlich die Vorzeichen
>> gleich, so daß man dort schon mit "relativen" Lesen von Intervallen
>> weiterkommt und man sich keine Gedanken übe Halbtöne o.ä. machen muss.
>Denkst Du nur. Im Baßschlüssel ist das Intervall zwischen 2. und 3.
>Linie eine kleine Terz, im Violinschlüssel eine große.
>Transponieren ist wie das Umlegen eines Schalters. Ob vorne Violin- oder
>Baßschlüssel steht oder 'Trompete in c'/'Trompete in e', ist egal. Statt
>Bratschenschlüssel könne auch 'in d' stehen.
Nein!
Eine "Umschlüsselung" findet praktisch nur im diatonischen Bereich
statt - du kannst dir dort mit einen anderen "Notenlesepinzip"
behelfen (die Halbtonschitte liegen natürlich dann anders im
Notensystem!), die Vorzeichen und die Tonart bleiben dabei allerdings
gleich.
"Batschenschlüssel" ist halt was komplett anderes als "Bratsche in D"
;-)
Bei "Echt" transponierenden Instrumenten sind das anders aus: da musst
du nicht nur anders lesen, sondern auch gleichzeitig in einer anderen
Tonart denken.
>Bitte zur Kenntnis nehmen: Partituren (oft auch Direktionen genannt) sind in
>der Regel in C-Notation geschrieben, es wurden aber auch schon Exemplare in
>Bb gesichtet.
Meinst du diese unsäglichen "Direktionsstimmen in C"?
(Davon habe ich übrigens auch ein paar hier, sind mir also nicht
unbekannt!) Diese Dinger kann man aber kaum als Partitur bezeichnen -
eher eine Art Klavierauszug...
(Oder sollte es doch tatsächlich "echte" Partituren in C geben???)
>Aus der Direktion - wurscht ob in C oder Bb -
>lassen sich für fähige Dirigenten (und die sollten's ja können!) auch
>komplexe Zusammenhänge erkennen - und für die weniger fähigen ist's ja eh
>wurscht! ***GROSSES GRINS***
Meine Kollegen würden mich auslachen, wenn ich aus einem Klavierauszug
dirigieren würde ...
Davon ab ist eine ein klingende Notation von transponierenden
Instumenten absolut unpraktisch - wie erklärst du dann, daß z.B. in
einer Pobe eine Trompete oder ein Horn die oder diese Note anders
spielen sollen? Dann musst du eh transponieren - und umgekehrt finde
ich es wesentlich unangenehmer!
>> Normale Orchesterpartituren werden eigentlich immer in
>> Instrumentenstimmung notiert!
>No - das musst' mir jetzt aber erklären! Wenn alle "dazugehörigen"
>Instrumente z.B. ausschließlich in "C" (die Schlüssel lassen wir jetzt
>einmal weg) gestimmt sind, mag's funktionieren. Wenn aber transponierende
>Instrumente dabei sind wird's schon haarig - oder?
Man braucht eigentlich nur tu wissen, wie welches Instument notiert
wid und wie es transponiert.
Daß das einfach wäe, habe ich nirgendwo behauptet ;-)
>Und bitte definiere auch, von welchem Orchester du in dem Posting ausgehst!
>Geigereien (Streicher) sind IMHO ja in C gestimmt - da mag's zutreffen, bei
>der Blasmusik (mit all ihren Facetten vom Humbta-Ta bis hin zur sinfonischen
>Blasmusik) ist da aber nix mehr zu machen.
Ich gehe vom klassischen Sümphnieorchester aus.
Und an eine Partitur stelle ich den Anspuch, daß die einzelnen Stimmen
genauso aussehen, wie sie auch die Spieler vor sich liegen haben -
alles andere macht keinen Sinn.
BTW: Bratschen werden in einem anderen Schlüssel notiert!
>> Das ist aber noch relativ human und übersichtlich!
>> Die Hörrner sind ja eh meist nur Füllstimmen (ohne die Partitur genaue
>> zu kennen ;-) ),
>No, lass das nicht unsere Hornisten hören!
Klassische bis frühromantische Instrumentationslehre - Hörner werden
quasi als "Scharnier" zwischen Steichern und Holzbläsern eingesetzt.
>>und Klarinetten und Flöten/Oboen laufen ja sehr oft
>> colla parte igendwo mit. Wo ist also das Problem? ;-)
>> Trompete in F ist natülich etwas gewöhnungsbedürftig *g*
>Was bitteschön heisst mitlaufen! Obö ist oftmals solistisch eingesetzt,
>Klarifone oftmals chorisch besetzt, oftmals "einwürfig" tätig, oftmals
>"gegenmelodiös" nix mit "colla parte" mitlaufen!
Im traditionellen Orchestersatz gibt es nomalerweise _maximal_ 3-4
Stukturebenen. Da wird bei symphonischer Besetzung gedoppelt, was das
Zeug hält ;-)
Guck dir bitte mal eine x-beliebige Tutti-Stelle an - dann weißt du,
was ich meine *gg*
>Und "laufen" schon gar
>nicht, da bist du in der zeitgenössischen Orchesterliteratur oftmals ganz
>schön "draussen".
Das ist natülich noch mal eine ganz andere Baustelle ...
An dieser Stelle muss ich doch mal heftig widersprechen.
Wir "Tröter" können auch nichts fütr die Einteilung der Instrumente.
Alles was Tonerzeugung durch "membranöse Polsterzungen" (umgangssprachlich
auch "Lippen" genannt) betreibt ist ein Blechblasinstrument.
Ne Schalmei macht Tonerzeugung durch Zungen (durch- oder aufschlagend, ich
weiss es nicht), das Material der selben ist da unwichtig.
Gruß
Andreas, der nicht spinnt, oder höchstens ein bissl
Gruss: Beat
>>Und bitte definiere auch, von welchem Orchester du in dem Posting ausgehst!
>>Geigereien (Streicher) sind IMHO ja in C gestimmt - da mag's zutreffen, bei
>>der Blasmusik (mit all ihren Facetten vom Humbta-Ta bis hin zur sinfonischen
>>Blasmusik) ist da aber nix mehr zu machen.
>
>Ich gehe vom klassischen Sümphnieorchester aus.
>Und an eine Partitur stelle ich den Anspuch, daß die einzelnen Stimmen
>genauso aussehen, wie sie auch die Spieler vor sich liegen haben -
>alles andere macht keinen Sinn.
In der Big Band Literatur ist das auch so Standard. Ich habe eine
einzige Ausnahme bei der die Stimmen in der Partitur klingend notiert
sind (was je nach Lage und Instrument eine ziemliche Hilfslinienorgie
werden kann).
In Sibelius kann man mit einem Button hin- und herschalten, sehr
praktisch das.
Gruß
--
Hubert
> An dieser Stelle muss ich doch mal heftig widersprechen.
> Wir "Tröter" können auch nichts fütr die Einteilung der Instrumente.
> Alles was Tonerzeugung durch "membranöse Polsterzungen" (umgangssprachlich
> auch "Lippen" genannt) betreibt ist ein Blechblasinstrument.
> Ne Schalmei macht Tonerzeugung durch Zungen (durch- oder aufschlagend, ich
> weiss es nicht), das Material der selben ist da unwichtig.
Zann ist die Mundharmonika ein Holzblasinstrument?!?
fragend
Achim, jetzt doch etwas durcheinander;-)
> > Alles was Tonerzeugung durch "membranöse Polsterzungen"
(umgangssprachlich
> > auch "Lippen" genannt) betreibt ist ein Blechblasinstrument.
> > Ne Schalmei macht Tonerzeugung durch Zungen (durch- oder aufschlagend,
ich
> > weiss es nicht), das Material der selben ist da unwichtig.
>
> Zann ist die Mundharmonika ein Holzblasinstrument?!?
Also wenn sie ein Blasinstrument ist und wir sie unbedingt zu Blech oder
Holz zuordnen wollen, dann ist sie ein Holzblasinstrument. Ein
Blechblasinstrument kann sie nicht sein, da die Tonerzeugung durch Zungen
funktioniert.
Man könnte natürlich auch eine dritte Gruppe erfinden . . .
> Achim, jetzt doch etwas durcheinander;-)
Ich hab auch sicherheitshalber grad nachgegoogelt, aber nichts endgültiges
gefunden, also kann ich ruhig obige Behauptung aufstellen.
Gruß
Andreas, der zum Glück Trompete spielt, diewo sicher zum Blech gehört
[Schalmei]
> Also wenn sie ein Blasinstrument ist und wir sie unbedingt zu Blech oder
> Holz zuordnen wollen, dann ist sie ein Holzblasinstrument. Ein
> Blechblasinstrument kann sie nicht sein, da die Tonerzeugung durch Zungen
> funktioniert.
Nunja, laß mich mal mit den Worten eines Naivlings argumentieren:
Ein "Blech"blasinstrument muß seine Töne mit Hilfe von Blech erzeugen.
Inwiefern könnte dieses "Blech" nicht die Form einer Zunge haben?
Ein "Holz"blasinstrument mit Hilfe von Holz - inwiefern ist dieses bei
einer Schalmei im Spiel?
Ob das durch Zungen oder was auch immer passiert, hat mit "Blech" oder
"Holz" in den Augen dieses Naivlings natürlich nichts zu tun. Man müßte
dann eher zwischen "Ansatzblasinstrumenten" und "Zungenblasinstrumenten"
unterscheiden.
Inwiefern sich dies mit den Definitionen der aktuellen Musiktheorie
deckt, ist natürlich eine andere Frage...
> Andreas, der zum Glück Trompete spielt, diewo sicher zum Blech gehört
Zweifellos. Die Töne werden mit Hilfe von Blech erzeugt.
Hat schon jemand ein "Plastikblasinstrument" definiert?
--
Erhard Schwenk
Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de
K-ITX Webhosting - http://webhosting.k-itx.net
> Nunja, laß mich mal mit den Worten eines Naivlings argumentieren:
>
> Ein "Blech"blasinstrument muß seine Töne mit Hilfe von Blech erzeugen.
Leider ist es nicht so definiert, und es wäre auch nicht sinnvoll.
Ein Alphorn erzeugt den Ton genauso wie eine Trompete, beide gehören in eine
Gruppe.
Eine Klarinette bleibt auch dann ein Holzblasinstrument, wenn man ein
Kunststoffblatt aufzieht (solls geben). Ein Saxophon erzeugt den Ton genauso
wie eine Klarinette, also gehören die auch in die gleiche Gruppe. Es gibt
auch Klarinetten aus Blech (http://www.musik-foag.de/).
Trompeter (und alle anderen Blechbläser) erzeugen den Ton übrigens mit den
Lippen, das müsste dann ja "Fleischblasinstrumente" heissen . . .
Keine gute Idee.
> Inwiefern sich dies mit den Definitionen der aktuellen Musiktheorie
> deckt, ist natürlich eine andere Frage...
Das ist keine Frage, die Antwort ist ein klares Nein.
> > Andreas, der zum Glück Trompete spielt, diewo sicher zum Blech gehört
>
> Zweifellos. Die Töne werden mit Hilfe von Blech erzeugt.
Nein, mit Hilfe meiner Lippen diewo aus Fleisch sind.
> Hat schon jemand ein "Plastikblasinstrument" definiert?
Du bist gerade dabei ;-))
Ich denke zu naiv sollte man das doch nicht angehen, die Unterteilung nach
der (physikalischen) Art der Klangerzeugung macht schon Sinn.
Ansonsten kannst Du Dir ja gerne mal ne andere Systematik überlegen, aber
wenn dann so, dass auch _alle_ Instrumente klarer einzuordnen sind als bei
der alten.
Gruß
Andreas
>>Ich gehe vom klassischen Sümphnieorchester aus.
>>Und an eine Partitur stelle ich den Anspuch, daß die einzelnen Stimmen
>>genauso aussehen, wie sie auch die Spieler vor sich liegen haben -
>>alles andere macht keinen Sinn.
>In der Big Band Literatur ist das auch so Standard. Ich habe eine
>einzige Ausnahme bei der die Stimmen in der Partitur klingend notiert
>sind (was je nach Lage und Instrument eine ziemliche Hilfslinienorgie
>werden kann).
Gegenüber dem "gmeinen Blasorchester" ist eine ordentliche Bigband ja
auch wieder was seriöses ;->
Mal nur interessehalber: Wird tatsächlich _jede_ Stimme einzeln
notiert oder werden nicht zumindest Satzweise (also z.B.: 2 Saophone
in Es) Stimmen zusammengefasst?
Letzteres ist ja z.T. auch im Symphonieorchester gang und gäbe.
(Sonst würde die Partitur ja auch kaum mehr auf eine Seite passen
*vbg*)
>
> > Aus der Direktion - wurscht ob in
> > C oder Bb - lassen sich für fähige Dirigenten (und die sollten's ja
> > können!) auch komplexe Zusammenhänge erkennen - und für die weniger
> > fähigen ist's ja eh
> > wurscht! ***GROSSES GRINS***
>
> Vielleicht habe ich dich aber auch total missverstanden.
>
> Andreas
>
> BTW: Es gibt nicht nur Blasorchester Direktionen.
Ähemmmmm: Das ist mir schon klar - aber es gibt sie auch!
Gerhard
> Meinst du diese unsäglichen "Direktionsstimmen in C"?
> (Davon habe ich übrigens auch ein paar hier, sind mir also nicht
> unbekannt!) Diese Dinger kann man aber kaum als Partitur bezeichnen -
> eher eine Art Klavierauszug...
>
> (Oder sollte es doch tatsächlich "echte" Partituren in C geben???)
Definierst Du für mich Laien bitte einmal den Unterschied zwischen "echter"
Partitur, Direktion und Klavierauszug - dann gibt's noch IMHO ein
sogenanntes "Particell". Also, das würde ich Deinem Verständnis von
"Klavierauszug" eher zuordnen ;-)
> >Aus der Direktion - wurscht ob in C oder Bb -
> >lassen sich für fähige Dirigenten (und die sollten's ja können!) auch
> >komplexe Zusammenhänge erkennen - und für die weniger fähigen ist's ja eh
> >wurscht! ***GROSSES GRINS***
>
> Meine Kollegen würden mich auslachen, wenn ich aus einem Klavierauszug
> dirigieren würde ...
No jo .... der Überhammer wäre natürlich, wenn Du das auswendig könntest und
wüsstest, was wann wo wie steht.
>
> Davon ab ist eine ein klingende Notation von transponierenden
> Instumenten absolut unpraktisch - wie erklärst du dann, daß z.B. in
> einer Pobe eine Trompete oder ein Horn die oder diese Note anders
> spielen sollen? Dann musst du eh transponieren - und umgekehrt finde
> ich es wesentlich unangenehmer!
Oooops - es zeugt aber von Kompetenz, wenn Du als Dirigent
(Orchesterleiter - welche Bezeichnung auch immer! - Nageln wir uns hier
nicht fest) dem Klarinetisten, Trompeter .... etc. sagen kannst, dass er
sein "a" - welches bei Dir als "g" notiert ist - anders spielen soll. Bitte
nicht böse sein - ich bin's nicht anders gewohnt - vielleich bin ich
"dirigentenseitig" verwöhnt, aber ich kenne persönlich derer mehrere, die
das so handhaben.
Gerhard
> BTW: Bratschen werden in einem anderen Schlüssel notiert!
Sagte ich doch: Schlüssel einmal ausser Acht lassen, Bässe übrigens auch ;-)
Gerhard
>
> In der Big Band Literatur ist das auch so Standard. Ich habe eine
> einzige Ausnahme bei der die Stimmen in der Partitur klingend notiert
> sind (was je nach Lage und Instrument eine ziemliche Hilfslinienorgie
> werden kann).
Klingend heisst in diesem Fall nicht alles im Violinschlüssel!!!!! Nix is
mit 27 Hilfslinien nach unten und 9 hinauf!!!
Gerhard
> Mal nur interessehalber: Wird tatsächlich _jede_ Stimme einzeln
> notiert oder werden nicht zumindest Satzweise (also z.B.: 2 Saophone
> in Es) Stimmen zusammengefasst?
> Letzteres ist ja z.T. auch im Symphonieorchester gang und gäbe.
> (Sonst würde die Partitur ja auch kaum mehr auf eine Seite passen
> *vbg*)
Mal so - mal so - es gibt ja auch grosses Papier ;-))
Gerhard
>> Meinst du diese unsäglichen "Direktionsstimmen in C"?
>> (Davon habe ich übrigens auch ein paar hier, sind mir also nicht
>> unbekannt!) Diese Dinger kann man aber kaum als Partitur bezeichnen -
>> eher eine Art Klavierauszug...
>Definierst Du für mich Laien bitte einmal den Unterschied zwischen "echter"
>Partitur, Direktion und Klavierauszug - dann gibt's noch IMHO ein
>sogenanntes "Particell". Also, das würde ich Deinem Verständnis von
>"Klavierauszug" eher zuordnen ;-)
Partitur: Eine Ansammlung von sämtlichen Stimmen - und zwar genau so,
wie sie auch die Musiker auf dem Pult stehen haben. (transponierte
Notation)
Klavierauszug: Bevorzugt im chorischen Bereich verbreitet. Hier wird
der komplette Orchesterpart klingend (also: C-Notation!) auf zwei
Systemen notiert. Ideal für den ersten Überblick und zum Korrepitieren
am Klavier - als echte Partitur allerdings nicht brauchbar. (Zumal die
Qualität derselbigen auch sehr stark vom Bearbeiter abhängt!)
Die ominösen "Direktionsstimmen in C" fallen bei mir unter letzteres.
(Wenn auch oft in 3 Systemen notiert)
>> Meine Kollegen würden mich auslachen, wenn ich aus einem Klavierauszug
>> dirigieren würde ...
>No jo .... der Überhammer wäre natürlich, wenn Du das auswendig könntest und
>wüsstest, was wann wo wie steht.
Es mag ja etwas altmodisch klingen: Aber genau _DAS_ erwarte ich von
einem guten und verantwortungsvollen Dirigenten!
Wer sich WIRKLICH ernsthaft mit einem Werk, dessen Satzstruktur und
dessen musikalischer Gestaltung auseinandergesetzt hat, kennt es
meistens auch auswendig.
BTW: Ich selbst versuche mittlerweile auch, so oft wie möglich
"auswendig" zu dirigieren. Man hängt halt nicht "verlegenheitsmäßig"
an den Noten, sondern kann sich voll und ganz auf die Musiker
konzentrieren!
>> Davon ab ist eine ein klingende Notation von transponierenden
>> Instumenten absolut unpraktisch - wie erklärst du dann, daß z.B. in
>> einer Pobe eine Trompete oder ein Horn die oder diese Note anders
>> spielen sollen? Dann musst du eh transponieren - und umgekehrt finde
>> ich es wesentlich unangenehmer!
>Oooops - es zeugt aber von Kompetenz, wenn Du als Dirigent
>(Orchesterleiter - welche Bezeichnung auch immer! - Nageln wir uns hier
>nicht fest) dem Klarinetisten, Trompeter .... etc. sagen kannst, dass er
>sein "a" - welches bei Dir als "g" notiert ist - anders spielen soll.
Das hat nicht nur was mit Kompetenz zu tun, sonden auch verdammt viel
mit dem "guten Ton"!
Wenn ich einem Orchestertompeter z.B. was von "klingendem G" erzähle,
habe ich dort mit Sicherheit absolut versch*****en ...
Von einem Ensembleleiter darf man IMHO durchaus erwarten, daß er die
entsprechenden Instrumente nicht nur in Sachen Notation, sondern auch
in Sachen Spieltechnik mit den entsprechenden Poblemen (was ist
musikalisch möglich, was nicht?) kennt.
Wer z.B. eine Trompetenstimme nicht transponiert lesen kann, wird
vemutlich auch einen ppppppp-Einsatz beim c´´´ einfordern wollen...
>Bitte
>nicht böse sein - ich bin's nicht anders gewohnt - vielleich bin ich
>"dirigentenseitig" verwöhnt, aber ich kenne persönlich derer mehrere, die
>das so handhaben.
Ich glaube, daß ausgerechnet du dich "dirigentenseitig" eher mal ein
wenig über den Tellerand bewegen solltest ;-)
Jörn ;-)
>> Ich gehe vom klassischen Sümphnieorchester aus.
>> Und an eine Partitur stelle ich den Anspuch, daß die einzelnen Stimmen
>> genauso aussehen, wie sie auch die Spieler vor sich liegen haben -
>> alles andere macht keinen Sinn.
>No - da hab'n ma's schon wieder! Hab' ich doch schon wo angemerkt, dass es
>auch etwas anderes gibt und das auch durchaus seine Berechtigung hat. Und in
>der Partitur (auch in der in C) sehen die Stimmen - Note für Note - genau so
>aus, wie sie der Spieler auf seinem Pult liegen hat - eben halt
>transponiert.
Mal ne ganz doofe Fage: "Was bringt das?!?!?!?"
Ich persönlich halte das ganze ehe sogar für destruktiv.
>> BTW: Bratschen werden in einem anderen Schlüssel notiert!
>Sagte ich doch: Schlüssel einmal ausser Acht lassen, Bässe übrigens auch ;-)
Langsam sträuben mir sich ehrlich gesagt die Nackenhaare ....
Jörn :-/
> Genau, das habe ich letzte Woche auch gemacht, auch meine sämtlichen
> Dirigierpartituren, meine Trompeten in den verschiedenen Stmmungen und
> pipapo. Dazu habe ich noch dem Herrn Beethoven einen bösen Brief
> geschrieben, dem Schumann seine Sinfonien zurückgeschickt, und ... habe
> ich vergessen. ;-)
Alles klar,
dann werde ich mich mal mit den Herren Wagner, Tschaikowsky, Mahler, Holst,
Bruckner, Strawinski ... in Verbindung setzen.
Mein Instrument brauche ich "Gott sei's gedankt, getrommelt und gepfiffen"
nicht entsorgen.
Der Partiturenverbrennung trauernd entgegensehend
Andreas
>> Also wenn ich wirklich alles richtig verstanden habe muss ich wohl meine
>> Taschenpartituren auf den Müll schmeissen, denn dort sind die
>> transportierenden Instrumente auch transponiert notiert.
> Nö - warum denn? Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass es auch etwas
> anderes gibt und man ein bisserl über's eigene "Schublad'l" gucken sollte
> (nicht bös gemeint!) BTW: was transportieren deine Instumente wohin?
IMO ist es genau andersrum: BO Partituren bzw. Direktionen sind nicht das
Mass der Dinge. Die in meinem "Schublad'l" steckenden Partituren sind
deutlich älter. Ich kenn mich mit BO Direktionen nicht wirklich aus,
verstehe allerdings nicht warum dort die Instrumente nicht transponierend
notiert werden können.
Mein Instrument (Tuba) transponiert übrigens gar nichts irgendwohin.
An- sich gerade auf Petitessen wie Meistersingervorspiel vorbereitend -dreas
> Eine Klarinette bleibt auch dann ein Holzblasinstrument, wenn man ein
> Kunststoffblatt aufzieht (solls geben). Ein Saxophon erzeugt den Ton
> genauso wie eine Klarinette, also gehören die auch in die gleiche Gruppe.
Kunstoffblätter gibt es auch für Saxophone. Dennoch werden daraus keine
Plastikinstrumente.
> Es gibt auch Klarinetten aus Blech (http://www.musik-foag.de/).
Genauso gibt es Saxophone aus Holz: http://makeashorterlink.com/?F3EF21556
Gruss
Andreas
>Gegenüber dem "gmeinen Blasorchester" ist eine ordentliche Bigband ja
>auch wieder was seriöses ;->
Da gibt es sicher Leute die das umgekehrt sehen ;-)
>Mal nur interessehalber: Wird tatsächlich _jede_ Stimme einzeln
>notiert oder werden nicht zumindest Satzweise (also z.B.: 2 Saophone
>in Es) Stimmen zusammengefasst?
>Letzteres ist ja z.T. auch im Symphonieorchester gang und gäbe.
>(Sonst würde die Partitur ja auch kaum mehr auf eine Seite passen
>*vbg*)
Das ist unterschiedlich, je nach Arrangeur und Verlag.
Bei den meisten Partituren die ich gesehen habe sind alle Stimmen
einzeln. Das paßt auf A3 quer so einigermaßen drauf.
Manchmal findet man 2 Stimmen in einem System, also Alt- und Tenorsaxe
zusammengefaßt und 2er Gruppen im Blech. Da ist auch noch
übersichtlich zu machen.
Dann gibt es noch die Arrangements bei denen keine richtige Partitur
dabei ist sondern nur eine Conductor-Stimme in der alle wichtigen
Linien , Einsätze und Wechsel drin sind.
Gruß
--
Hubert Barth
http://www.bigbands.de
>Kunstoffblätter gibt es auch für Saxophone. Dennoch werden daraus keine
>Plastikinstrumente.
>
>> Es gibt auch Klarinetten aus Blech (http://www.musik-foag.de/).
>
>Genauso gibt es Saxophone aus Holz: http://makeashorterlink.com/?F3EF21556
Zink nicht zu vergessen!
Alphorn hatten wir ja schon.
Nur gut daß bei den Saiteninstrumenten nicht nach Darm- und .... ach
lassen wir das,
> Wenn ich einem Orchestertompeter z.B. was von "klingendem G" erzähle,
> habe ich dort mit Sicherheit absolut versch*****en ...
Hm.... auf welches Orchester beziehst du dich? Wenn man einen
Orchestertrompeter mit gewisser Vorbildung vor sich hat, wird der wohl
durchaus ein A spielen, wenn du ein "klingendes G" verlangst.
Noch kurz was zu den "echten C-Partituren"...
Das schlimmste, was ich je gesehen habe, war "Chorale and Shaker Dance" für
Symphonisches Blasorchester...
Partitur in C, und sobald mal nicht Tutti ist, fallen die Instrumente, die
Pause haben, ganz raus, die Zeile fehlt dann halt eben mal über 16 Takte,
dann ist die Zeile wieder drin.
Der Horror für die Augen...
Mfg
Thomas
--
--
Für alle, die's immer noch nicht geschnallt haben:
<dramatische filmmusik, viel hörner, posaunen und so'n kram>
*göttliche Stimme* " 42! "
</dramatische filmmusik, viel hörner, posaunen und so'n kram>
Visit www.gurken-rock.de !
Ganz meine Rede!
> > Es gibt auch Klarinetten aus Blech (http://www.musik-foag.de/).
>
> Genauso gibt es Saxophone aus Holz: http://makeashorterlink.com/?F3EF21556
Das war mir neu, ich kenn nur die Plastiksaxn (Bird hat wohl auch mal son
Ding gespielt).
Mal anschaun . .
Naja, da ist aber wirklich nur der Name dem Sax angelehnt.
So wie das aussieht verfügt das Instrument auch nicht über die Saxtypische
konische Mensur, die doch irgendwie schon wichtig wäre für ein Saxophon.
Das ist eher ne Blockflöte mit Einzelblattmundstück, also zylindrische
Bohrung. Aus dem Tonumfang kann man wohl schließen, dass ein Überblasen
nicht eingeplant ist. Wohl wegen der Sache mit der Duodezim.
Gruß
Andreas
Da kann man sich jetzt wieder streiten, weil ne Tuba ja nun meistens in Bb
gestimmt ist (ich weiss, gibts auch in F und in Eb), aber klingende Noten
gelesen werden (bis auf Eb) und somit . . .
Ach ist ja egal, aber erklär mal einem Posaunisten, dass seine Posaune in Bb
gestimmt ist und er trotzdem Posaune in C liest und somit praktisch
automatisch transponiert . . .
Andreas
PS: Herr Haindling (Hans-Jürgen Buchner) sagt die Bb-Stimmung der
Blechblasinstrumente liegt daran, dass die Bayerischen Kühe in Bb muhen.
Man ist sowas gewöhnt.
Es ist schon schön, wenn er "klingend" oder "notiert" dazusagt, dann findet
man den betreffenden Ton etwas schneller.
Ansonsten sucht man erstmal klingend, und wenn da nix zu finden ist, dann
transponiert.
Abgesehen davon weiss ein Dirigent auch nicht immer, welche Trompete ich
gerade in der Hand habe.
Ne dritte Trompete bei Bach (Stück in D-Dur) kann man auf ner Hoch-A
spielen, auf ner D-Trompete, oder auch auf ner C. Hat dann etwas mehr
"Prinzipalcharakter".
> Von einem Ensembleleiter darf man IMHO durchaus erwarten, daß er die
> entsprechenden Instrumente nicht nur in Sachen Notation, sondern auch
> in Sachen Spieltechnik mit den entsprechenden Poblemen (was ist
> musikalisch möglich, was nicht?) kennt.
>
> Wer z.B. eine Trompetenstimme nicht transponiert lesen kann, wird
> vemutlich auch einen ppppppp-Einsatz beim c´´´ einfordern wollen...
Das tut er nur einmal.
Spätestens nach dem ersten Konzert ist er höchstwahrscheinlich kuriert.
Gruß
Andreas
>> Mein Instrument (Tuba) transponiert übrigens gar nichts irgendwohin.
>
> Da kann man sich jetzt wieder streiten, weil ne Tuba ja nun meistens in Bb
> gestimmt ist (ich weiss, gibts auch in F und in Eb),
und natürlich in C :-)
> aber klingende Noten gelesen werden (bis auf Eb) und somit . . .
Stimmt schon, deshalb musst du auch für jedes Instrument die Griffe neu
lernen.
> Ach ist ja egal, aber erklär mal einem Posaunisten, dass seine Posaune in
> Bb gestimmt ist und er trotzdem Posaune in C liest und somit praktisch
> automatisch transponiert . . .
Du glaubst doch nicht wirklich, dass wir Tubisten soetwas verstehen
würden? :-)
> Andreas
>
> PS: Herr Haindling (Hans-Jürgen Buchner) sagt die Bb-Stimmung der
> Blechblasinstrumente liegt daran, dass die Bayerischen Kühe in Bb muhen.
Ich müsste mich schwer täuschen, aber ich hatte immer den Eindruck, dass
die Kühe meiner fränkischen Verwandtschaft in Eb gestimmt waren (oder
wahren es die Schweine, oder doch die Hühner, oder die Schlepper ...?)
Fragen über Fragen
Andreas
>> Genauso gibt es Saxophone aus Holz:
>> http://makeashorterlink.com/?F3EF21556
>
> Das war mir neu, ich kenn nur die Plastiksaxn (Bird hat wohl auch mal son
> Ding gespielt).
Jepp
> Mal anschaun . .
> Naja, da ist aber wirklich nur der Name dem Sax angelehnt.
Richtig. Habe die URL auch nur auf die schnelle geposted, da ich sie hier
gerade parat hatte.
> So wie das aussieht verfügt das Instrument auch nicht über die Saxtypische
> konische Mensur, die doch irgendwie schon wichtig wäre für ein Saxophon.
Auch richtig.
Andererseits gibt es die Xaphoone http://www.xaphoon.de/xaframeset.htm
und folgendes Instrument das wir jahrelang im Laden hatten, bis sich der in
Thailand lebende deutsche Instrumentenbauer nicht mehr meldete:
http://makeashorterlink.com/?J27D12756
Das mittlere Foto ist es.
Wenn man mal ein wenig googlet findet man einige interessante Links zu
dieser Thematik.
Andreas
Juergen Ilse schrieb:
> Matthias Schawe <msc...@web.de> wrote:
> > "Thomas Wiedemeier" <wiede...@kaitech.de> schrieb:
> >>> Gibts eigentlich wirkliche Blech_blas_instrumente? Die, die ich
....
> >> man Schalmei.
> > die ist aber glaub' ich nicht aus Blech. Oder?
>
> Doch, das ist sie. Allerdings ist sie kein Blechblasinstrument ...
> ;-)
neee, aber ein Blech-Blasinstrument.
SCNR
Thomas
Andreas Kilgus schrieb
[Deger Pipe]
> Hab' mal auf die Seite geschaut, sieht ja wirklich nicht uninteressant
> aus - in welcher Preisklasse bewegt sich denn so 'ne Elektropfeife?
so um 300 - 400 Euro.
BTW: ich spiele keine Schottischen Instrumente.
Das schottischste was ich hab ist ein Akkordeon.
Thomas.
Margit Suess schrieb:
[Chanter-Gang]
> >> was bei der Chanter-Nummer mit 4 Beteiligten ja gegeben waere
> >
> > vier?
> > Margit, Andreas, ....
>
> Thomas
uhh, dann muss ich ja auf'm Schotten-Chanter üben.
Na, is ja auch mal lustig.
> und Karsten(?)
auffe Whistle? Du kennst ja den Chanter, kannst Du dir
vorstellen wie das mit einer Whistle zusammen klingt?
Das wird eh ein sehr, sehr gewagtes Unterfangen. Die
Intonation dieser PC ist ja doch eher eigenartig:-))
Da sollte der Andreas schon früher mal so'n Dingen bekommen.
Thomas
[Chanter-Gang]
> uhh, dann muss ich ja auf'm Schotten-Chanter üben.
> Na, is ja auch mal lustig.
Lustig? Vor allem anstrengend ;-)
Was macht eigentlich die ultimativ-richtige Notenfassung? Ist sie schon
irgendwo gesichtet worden? *g*
[Karsten]
> auffe Whistle?
nee, ich dachte, der spielt Bodhran dazu
> Du kennst ja den Chanter, kannst Du dir vorstellen wie das
> mit einer Whistle zusammen klingt?
ja, gruselig ;-)
> Das wird eh ein sehr, sehr gewagtes Unterfangen.
na, dann passt es doch zum Anlass
> Die Intonation dieser PC ist ja doch eher eigenartig:-))
no comment :-)
> Da sollte der Andreas schon früher mal so'n Dingen bekommen.
wie schon an anderer Stelle erwaehnt, kann er meinen Ersatz-Chanter ab
Ende Maerz haben und somit ca. 5 1/2 Monate intensivst ueben. BTW seit
wann wird denn fuer die KiMu mehr als ein Monat vorher geuebt? *eg*
Gruss, Margit
> Wie könnte man ne "neue" Einteilung hinbringen? Nach
> Tonerzeugung?
Habe dazu folgendes, hoffentlich endlich Klarheit bringendes gefunden:
Allgemeine Instrumentalkunde
Wir unterscheiden die Musikinstrumente nach der Art der Klangerzeugung:
- Idiophone (Selbstklinger)
z.B. Becken, Triangel, Glockenspiel, Xylophone, etc
- Membraphone (Fellklinger)
z.B. Trommeln, Pauken, Tambourin,etc
- Chordophone (Saitenklinger)
z.B. Violine, Cello, Klavier, etc
- Aerophone (Luftklinger)
z.B. Trompeten, Hörner, Flöten, Klarinetten, etc
- Aetherphone (Aetherklinger)
Instrumente für elektronische Musik
Die Aerophone (Luftklinger) können weiter unterteilt werden.Damit ein
Klang erzeugt werden kann, wird nicht nur ein Luftraum benötigt,
sondern auch eine Schwingung. Die Schwingung wird auf verschiedene
Weise erzeugt:
- durch die Lippen ( Trompete, Horn, Posaune, etc)
- durch brechen des Luftstroms (Flöte)
- durch ein einfaches Rohrblatt (Klarinette, Saxaphon)
- durch ein doppeltes Rohrblatt (Oboe, Fagott, Englischhorn)
In der Blasmusik finden jedoch nicht nur Luftklinger Anwendung, sondern
auch Selbst- und Fellklinger.
Gruss, Margit, ent-[talk]-end