Von sowas hab ich kaum Ahnung – interessant ist es aber, das Instrument.Es
hat einen eingebauten Lautsprecher. Leider ist es mir noch nicht gelungen,
dessen Lautstärke zu regulieren. Höchstwahrscheinlich soll ein
Steuerelement, dass wie ein Schwellerpedal einer Pfeifenorgel aussieht, dazu
dienen. Das zeigt aber leider keine Wirkung. Da ist wohl irgendwas kaputt.
Im Netz hab ich immerhin schon einen Schaltplanverkäufer gefunden.
Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? … oder mich auf brauchbare
Ressourcen verweisen?
[bei Bedarf Antworten in andere Gruppe]
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
>�berraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die H�nde
>gefallen, Modell Solina F110.
>
>Von sowas hab ich kaum Ahnung � interessant ist es aber, das Instrument.Es
>hat einen eingebauten Lautsprecher. Leider ist es mir noch nicht gelungen,
>dessen Lautst�rke zu regulieren. H�chstwahrscheinlich soll ein
>Steuerelement, dass wie ein Schwellerpedal einer Pfeifenorgel aussieht, dazu
>dienen. Das zeigt aber leider keine Wirkung. Da ist wohl irgendwas kaputt.
>Im Netz hab ich immerhin schon einen Schaltplanverk�ufer gefunden.
>
>Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
>allgemein zum Umgang mit so einem Ger�t sagen? � oder mich auf brauchbare
>Ressourcen verweisen?
>
>[bei Bedarf Antworten in andere Gruppe]
Bist du sicher da� es eine elektronische Orgel ist,
und nicht eine mit Ventilator und Stimmzungen wie
bei einer Harmonika?
w.
Hallo
bei solchen Schweineorgeln würde ich nicht allzugroße Umstände machen:
Wenn etwas kaputt ist würde ich das Ding wegwerfen und bei Interesse
irgendwo eine neue, alte kaufen die funktioniert. Die Gebrauchtpreise
sind extrem niedrig, jedenfalls bei den einfachen "Elektronenorgeln"
> Hannes Kuhnert schrieb:
>> �berraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die H�nde
>> gefallen, Modell Solina F110.
>>
>
> Hallo
> bei solchen Schweineorgeln w�rde ich nicht allzugro�e Umst�nde machen:
> Wenn etwas kaputt ist w�rde ich das Ding wegwerfen und bei Interesse
> irgendwo eine neue, alte kaufen die funktioniert. Die Gebrauchtpreise
> sind extrem niedrig, jedenfalls bei den einfachen "Elektronenorgeln"
Das Schweineorgel sollte in Anf�hrungsstrichen stehen, sonst gibt es wieder
Schimpfe aus den Alpen
@Thomas Sch.: Kein Grund zu meckern, das ist eine g�ngige Bezeichnung f�r
diese Art von Musikinstrument.
Die Gebrauchtpreise geibt es �brigens nicht. Wir bekommen seit Jahren 3-5
davon j�hrlich f�r lau angeboten. Die Dinger passen nicht in einen Combi
und wir haben 'nen Bus ;-)
Wenn es sich nicht um Bastelleidenschaft, Ehrgeiz, Nostalgie o.�. dreht,
w�rde ich mir den Aufwand auch sparen.
Gr��e
Achim
> Das Schweineorgel sollte in Anf�hrungsstrichen stehen, sonst gibt es wieder
> Schimpfe aus den Alpen
>
> @Thomas Sch.: Kein Grund zu meckern, das ist eine g�ngige Bezeichnung f�r
> diese Art von Musikinstrument.
Habe ich was verpasst?
> Überraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die Hände
> gefallen, Modell Solina F110.
Ich habe da nichts gefunden, außer einen Treffer bei Google, wo du
scheinbar einen Schaltplan dafür bekommen kannst, den du ja auch schon
gefunden hast.
> Von sowas hab ich kaum Ahnung – interessant ist es aber, das Instrument.Es
> hat einen eingebauten Lautsprecher. Leider ist es mir noch nicht gelungen,
> dessen Lautstärke zu regulieren. Höchstwahrscheinlich soll ein
> Steuerelement, dass wie ein Schwellerpedal einer Pfeifenorgel aussieht, dazu
> dienen. Das zeigt aber leider keine Wirkung. Da ist wohl irgendwas kaputt.
Ich habe keine Ahnung von Heimorgeln, aber Pedale werden normalerweise als
Sustain verwendet. Klingt dann so:
http://www.youtube.com/watch?v=ykCoaDVRl88
(ja, ich weiß, ich sollte es nicht die ganze Zeit getreten halten, lerne
ich noch :-)
> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
> allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? … oder mich auf brauchbare
> Ressourcen verweisen?
Falls keine Netzspannung anliegt und du es somit ungefährdet während des
Betriebs öffnen kannst, könntest du mal schauen, ob du ein paar Potis
siehst und mal dran drehen (geht bei kleinen Trimmern geht das nur per
Schraubenzieher, vorzugsweise aus Plastik), vielleicht findet sich ja eins
für die Lautstärke. Das dann auslöten und ein schönes großes mit gleichen
Wert in die Orgel schrauben und per Kabel an die alte Stelle löten.
Als Hozhammermethode könntest du auch ein Leistungspoti direkt am
Lautsprecher verkabeln, aber das wäre wohl nicht gerade preiswert, je nach
Lautsprecherleistung und auch nicht sehr elegant.
--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
Schoen :-)
> (ja, ich weiß, ich sollte es nicht die ganze Zeit getreten halten, lerne
> ich noch :-)
>
Bei vielen Orgeln ist das Fusspedal allerdings fuer die Laustaerke, z.B.
bei unserer Hammond.
Hannes: Sieh einmal nach, ob die Madenschraube lose ist und die Achse
nicht mitdreht. Wenn sowas ewig auf dem Dachboden stand, gehen Potis
schonmal fest.
[...]
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Es geht nicht um ein Piano sondern um eine _Orgel_, bei denen gibt es
ein Volumepedal. Sustain hat eine Orgel von Haus aus solange du auf eine
Taste dr�ckst.
Cornelia
--
Be out and be proud - today is the first day of the rest of your life
Support Transgenre Strasbourg : www.sts67.org
Creative stuff : www.bownbend.com
GPG key ID 83FF7452
Das Modell sagt mir nichts.
> dessen Lautstärke zu regulieren. Höchstwahrscheinlich soll ein
> Steuerelement, dass wie ein Schwellerpedal einer Pfeifenorgel aussieht, dazu
> dienen. Das zeigt aber leider keine Wirkung. Da ist wohl irgendwas kaputt.
Richtig erkannt.
>
> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es Heimorgeln (Farfisa? Yamaha?) bei
dem das Pedal die Lautstaerke optisch geregelt wurde. Im Pedalgehaeuse
sass eine kleine Gluehbirne und neben dem Pedal war ein LDR. Im
Pedalgehaeuse war en Loch, und am Pedal ein Blech befestigt, dass das
Loch je nach Pedalstellung verdeckte und damit die Lautstaerke regelte.
Einfachster Fehler war eine ausgebrannte Gluehbirne.
Gruss
Klaus
Ist der Ton ganz leise?
Es gab mal Pedale in denen eine Lampe und ein LDR verbaut war.
--
MFG Gernot
Zu Zeiten des Heimorgelbooms Ende der 70er gab es eine Fülle von
Modellen, die sich aber häufig nur in der Gehäusegestaltung, weniger in
der verbauten Technik unterschieden.
Die Typenbezeichnung klingt nach einem italienischen Hersteller,
vielleicht GEM oder Farfisa...
> Von sowas hab ich kaum Ahnung – interessant ist es aber, das Instrument.Es
> hat einen eingebauten Lautsprecher. Leider ist es mir noch nicht gelungen,
> dessen Lautstärke zu regulieren. Höchstwahrscheinlich soll ein
> Steuerelement, dass wie ein Schwellerpedal einer Pfeifenorgel aussieht, dazu
> dienen. Das zeigt aber leider keine Wirkung. Da ist wohl irgendwas kaputt.
Das ist i.d.R. ein Pedal mit halbrundem Zahnkranz, der das Zahnrad auf
der Achse eines handelsüblichen Potis betreibt. Der Fehler ist hier also
eher mechanischer Natur, entweder hängt das Poti fest und der Zahnkranz
schnappt über, oder das Zahnrad auf der Achse ist lose.
> Im Netz hab ich immerhin schon einen Schaltplanverkäufer gefunden.
Brauchst Du IMHO nicht, solange gescheite Töne herauskommen.
> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
> allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? … oder mich auf brauchbare
> Ressourcen verweisen?
Meinst Du nun technische oder eher künstlerische Tipps?
Ciao...Bert
--
Schon aufgeschraubt? In den alten Dingern sitzt gerne mal eine
Lichtschranke, in die übers Pedal ein Metallblech zur Abdunklung
geschoben wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Blech verbogen oder der
LDR hinüber ist, dürfte bei approx. 3% liegen. Die restlichen 97%
entfallen also aufs Glühlämpchen. ;)
Grüße, Niko
Hallo,
bei E-Orgelfragen sitzen die Experten vermutlich hier:
Dort gibbet ein Forum, allerdings ist AFAIK nix mit Stöbern, solange man
sich dort nicht anmeldet :(
Gruß
Werner
Bei diesen Orgeln ist häufig einen LDR in Kombination mit einer
Glühbirne, die ihn beleuchtet. Durch das Pedal wird der LDR
abgeschattet. Alternativ werkelt ein Potentiometer, das durch das Pedal
eingestellt wird.
Einfach mal das Pedal von der Rückseite her untersuchen.
Gruss Udo
> Ist der Ton ganz leise?
Nein, ganz laut. Ansonsten könnte ich das Ganze erst mal mit dem
elektrischen Ausgang (6,3mm-Klinke) testen, aber so geht das nicht.
> Es gab mal Pedale in denen eine Lampe und ein LDR verbaut war.
Erst mal rausgefunden, dass ein LDR ein Fotowiderstand ist …
Ideen muss man haben. Welche Vorteile sahen die Entwickler darin gegenüber
einem Potentiometer? Verschleißfreiheit?
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
Weniger Feinmechanik. Mechanisch einstellbare Kennlinie. Bastel mal
selbst so ein Pedal.
--
David Kastrup
Hallo,
was möchtest Du damit machen?
Vermutlich stammt das Gerät aus den 70er-Jahren, d.h. das Gerät ist wohl
über 30 Jahre alt. Solch eine Orgel enthält etliche Verschleissteile,
zum Einen die Mechanik (z.B: Tasten, Knöpfe und Schalter) zum Andern die
Elektronik (z.B. Elkos).
Auch die Netzspannung hat sich in der Zwischenzeit geändert von 220V auf
230V.
Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
Allenfalls für Liebhaber die sich damit auskennen und genügend Zeit und
Geld haben kann das interessant sein falls das Gerät über Qualitäten
verfügt die auch nach etlichen Jahren noch interessant sind - daran habe
ich aber leichte Zweifel.
Das Gerät ist zum Teil leicht zu reparieren und zu verstehen für
Fachleute weil wohl noch recht viel diskret aufgebaut wurde mit
Transistoren und (rauschenden) 741 Opamps . Andererseits sind vermutlich
auch schon Spezial-ICs verbaut die schon lange nicht mehr hergestellt
werden und daher so gut wie nicht mehr zu beschaffen sind.
Zusammengefasst: Beim Aldi gibt es manchmal schon Orgeln für ca. 100
Euro - habe ich jedenfalls mal gehört.
Bernd Mayer
Hallo,
was möchtest Du damit machen?
Vermutlich stammt das Gerät aus den 70er-Jahren, d.h. das Gerät ist wohl
über 30 Jahre alt. Solch eine Orgel enthält etliche Verschleissteile,
zum Einen die Mechanik (z.B: Tasten, Knöpfe und Schalter) zum Andern die
Elektronik (z.B. Elkos).
Auch die Netzspannung hat sich in der Zwischenzeit geändert von 220V auf
230V.
Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
Allenfalls für Liebhaber die sich damit auskennen und genügend Zeit und
Geld haben kann das interessant sein falls das Gerät über Qualitäten
verfügt die auch nach etlichen Jahren noch interessant sind - daran habe
ich aber leichte Zweifel.
Das Gerät ist zum Teil leicht zu reparieren und zu verstehen für
Fachleute weil wohl noch recht viel diskret aufgebaut wurde mit
Transistoren und (rauschenden) 741 Opamps . Andererseits sind vermutlich
auch schon Spezial-ICs verbaut die schon lange nicht mehr hergestellt
werden und daher so gut wie nicht mehr zu beschaffen sind.
Zusammengefasst: Beim Aldi gibt es manchmal schon Orgeln für ca. 100
Euro - habe ich jedenfalls mal gehört:
http://www.discountfan.de/forumneu/read.php?12,104939
Bernd Mayer
Hallo,
was möchtest Du damit machen?
Vermutlich stammt das Gerät aus den 70er-Jahren, d.h. das Gerät ist wohl
über 30 Jahre alt. Solch eine Orgel enthält etliche Verschleissteile,
zum Einen die Mechanik (z.B: Tasten, Knöpfe und Schalter) zum Andern die
Elektronik (z.B. Elkos).
Auch die Netzspannung hat sich in der Zwischenzeit geändert von 220V auf
230V.
Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
Allenfalls für Liebhaber die sich damit auskennen und genügend Zeit und
Geld haben kann das interessant sein falls das Gerät über Qualitäten
verfügt die auch nach etlichen Jahren noch interessant sind - daran habe
ich aber leichte Zweifel.
Das Gerät ist zum Teil leicht zu reparieren und zu verstehen für
Fachleute weil wohl noch recht viel diskret aufgebaut wurde mit
Transistoren und (rauschenden) 741 Opamps . Andererseits sind vermutlich
auch schon Spezial-ICs verbaut die schon lange nicht mehr hergestellt
werden und daher so gut wie nicht mehr zu beschaffen sind.
Zusammengefasst: Beim Aldi gibt es manchmal schon Orgeln für ca. 100
Euro - habe ich jedenfalls mal gehört:
http://www.discountfan.de/forumneu/read.php?12,104939
http://www.discountfan.de/artikel/november-2008/aldi-nord-keyboard-funk-wetterstation-3348.php
Bernd Mayer
Ähm, du willst nicht wirklich ne Tischhupe von Aldi mit ner Heimorgel
aus den 70ern vergleichen...
Gruß
Werner
> Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
> Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
> Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
>
> Allenfalls für Liebhaber die sich damit auskennen und genügend Zeit und
> Geld haben kann das interessant sein falls das Gerät über Qualitäten
> verfügt die auch nach etlichen Jahren noch interessant sind - daran habe
> ich aber leichte Zweifel.
>
> Das Gerät ist zum Teil leicht zu reparieren und zu verstehen für
> Fachleute weil wohl noch recht viel diskret aufgebaut wurde mit
> Transistoren und (rauschenden) 741 Opamps . Andererseits sind vermutlich
> auch schon Spezial-ICs verbaut die schon lange nicht mehr hergestellt
> werden und daher so gut wie nicht mehr zu beschaffen sind.
Erinnert mich an unsere Reparatur einer schönen, zweimanualigen Yamaha
YC-45 Orgel aus den 70ern. Da war ein popliges Frequenzteiler-IC defekt;
CMOS-Technik der ersten Stunde. Bei einem Yamaha-Händler nachgefragt: ja,
das Teil (abgekündigt IRC 1979, oder so) ist in Deutschland vorrätig
*freu*. Das Stück zu 18 EUR (oder waren's damals noch D-Mark? Egal -
jedenfalls teuer für so einen ollen 14-Pinner). OK, man hätte sich sicher
mit anderen CMOS-Chips ein Äquivalent bauen können, im Notfall...
Wir haben dann gleich den halben deutschen Lagerbestand aufgekauft -
sprich: zwei der vier Exemplare, falls in Kürze der nächste Teiler stirbt.
:))
Ging wieder prima anschließend.
Das Ding ist wirklich noch super Technik: alles säuberlich auf
Single-Euro-Karten aufgebaut, die dann zwecks Versorgung zwischen zwei
leitende Schienen mit (IIRC) +12V und GND eingehängt werden wie Akten in
ein Hängeregister (gut, im Unterschied zu letzteren dann freilich
verschraubt ;) ). Und einfach zugänglich: Orgeldeckel aufschrauben,
aufklappen und reingreifen wie der Eisverkäufer in seine Pötte. Zum Messen
schraubt man die Platine halt dann einfach umgekehrt auf die
Stromschienen, so dass sie nach oben rausguckt...
Ansgar
--
*** Musik! ***
> Hannes Kuhnert schrieb:
>> �berraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die H�nde
>> gefallen, Modell Solina F110.
[...]
> Die Typenbezeichnung klingt nach einem italienischen Hersteller,
> vielleicht GEM oder Farfisa...
Eminent, Niederlande. Baut im Gegensatz zu den Modellen bis Mitte der 80er
des letzten Jahrhunderts nunmehr ausschlie�lich elektronische Sakralorgeln.
Gru�
Andi
--
E-Mails an die Absender-Adresse werden nicht gelesen.
> �berraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die H�nde
> gefallen, Modell Solina F110.
[...]
> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
> allgemein zum Umgang mit so einem Ger�t sagen? [...]
Flei�ig Fu�bass �ben. :-)
Mein Modell vor ein paar Jahrzehnten war h�chstwahrscheinlich eine F-21x und
ich wei� nicht, wie weit sich die Deine von dieser unterscheidet. Aber
halte mal Ausschau, ob Du an der Unterseite des Spieltisches einen
Metallb�gel findest, der sich herunterklappen l�sst. Falls ja: IIRC kannst
Du mit (Deinem rechten Knie und) diesem B�gel bei den reinen Orgelkl�ngen
die "Leslie"-Simulation (vielleicht war's auch einfach nur "Vibrato"
benannt) zwischen schneller und langsamer Rotation umschalten.
> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
> allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? … oder mich auf brauchbare
> Ressourcen verweisen?
Schau mal ob es beim Pedal ein Glühbirnchen hat. Manche Orgeln benutzen
beim Pedal eine optische Blende und einen LDR-Widerstand für die Lautstärke.
Stefan
> Hannes Kuhnert schrieb:
>> Überraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die Hände
>> gefallen, Modell Solina F110.
> Die Typenbezeichnung klingt nach einem italienischen Hersteller,
> vielleicht GEM oder Farfisa...
Solina ist eine schweizer Firma und wie schon jemand anderes schrieb ist das
Gerät von Eminent in den Niederlanden produziert worden.
>> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
>> allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? … oder mich auf brauchbare
>> Ressourcen verweisen?
>
> Meinst Du nun technische oder eher künstlerische Tipps?
Zuerst mal technische, aber auch techniknahe künstlerische … könnte ja bspw.
sein, dass diese Dinger in irgendeiner Hinsicht empfindlich sind.
Aber was allgemein so typischerweise damit angestellt wurde und wird,
interessiert mich auch. Die geringen Tonumfänge legen nahe, dass die
Gestalter nur eine sehr spezielle Art von Musik im Blickfeld hatten.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
> Schon aufgeschraubt?
Oben aufgeklappt und ein bisschen gesaugt und abgewischt hatte ich es schon,
jetzt noch die Rückwand abgenommen und den Müll rausgenommen: Da lagen unter
anderem ein 10-Pfennig-Stück und die Klebe-Notizzettel eines halben Blocks
lose drin rum. Dann hab ich festgestellt, dass die Pedal-Technik von vorne
zugänglich ist – hinten einen Kabelbinder zu lösen, war aber notwendig, um
das vorne rausziehen zu können.
> In den alten Dingern sitzt gerne mal eine
> Lichtschranke, in die übers Pedal ein Metallblech zur Abdunklung
> geschoben wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Blech verbogen oder der
> LDR hinüber ist, dürfte bei approx. 3% liegen. Die restlichen 97%
> entfallen also aufs Glühlämpchen. ;)
Tatsächlich ist da eine Glühlampe und ein Fotowiderstand drin. Die Technik
fasziniert mich, das macht den Eindruck einer kindischen Idee und erinnert
mich an „The Incredible Machine“. Wenn ich mit einer Taschenlampe drauf
leuchte, wird’s leise. Jetzt versuch ich mal, so eine 24V-3W-Glühlampe
aufzutreiben.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
> Hannes Kuhnert schrieb:
>
>> Überraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die Hände
>> gefallen, Modell Solina F110.
> [...]
>> Kann noch jemand was Gescheites zu einem wahrscheinlichen Defekt oder
>> allgemein zum Umgang mit so einem Gerät sagen? [...]
>
> Fleißig Fußbass üben. :-)
Du meinst üben, mit nur einer Oktave auszukommen?
> Mein Modell vor ein paar Jahrzehnten war höchstwahrscheinlich eine F-21x
> und ich weiß nicht, wie weit sich die Deine von dieser unterscheidet. Aber
> halte mal Ausschau, ob Du an der Unterseite des Spieltisches einen
> Metallbügel findest, der sich herunterklappen lässt.
Sowas hat das Gerät nicht, …
> Falls ja: IIRC kannst
> Du mit (Deinem rechten Knie und) diesem Bügel bei den reinen Orgelklängen
> die "Leslie"-Simulation (vielleicht war's auch einfach nur "Vibrato"
> benannt) zwischen schneller und langsamer Rotation umschalten.
… aber am zweiten Manual gibt es einen Vibrato-Drehknopf.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
> Hannes Kuhnert schrieb:
>> Überraschenderweise ist mir eine elektronische Heimorgel in die Hände
>> gefallen, Modell Solina F110.
>
> was möchtest Du damit machen?
Erst mal möchte ich es ausprobieren, wenn es mir gefällt, behalt ich es und
spiel weiter drauf rum.
> Vermutlich stammt das Gerät aus den 70er-Jahren, d.h. das Gerät ist wohl
> über 30 Jahre alt.
„24 DEC. 1971“ ist aufgestempelt.
> Auch die Netzspannung hat sich in der Zwischenzeit geändert von 220V auf
> 230V.
Das ist mir schon beim Blick auf das Typenschild aufgefallen, das ist aber
im allgemeinen unproblematisch – beachte bitte auch die Toleranzen.
> Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
> Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
> Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
Ich trenn das nicht so scharf.
> Das Gerät ist zum Teil leicht zu reparieren und zu verstehen für
> Fachleute weil wohl noch recht viel diskret aufgebaut wurde mit
> Transistoren und (rauschenden) 741 Opamps . Andererseits sind vermutlich
> auch schon Spezial-ICs verbaut die schon lange nicht mehr hergestellt
> werden und daher so gut wie nicht mehr zu beschaffen sind.
Ja, da sind IC verbaut.
> Zusammengefasst: Beim Aldi gibt es manchmal schon Orgeln für ca. 100
> Euro - habe ich jedenfalls mal gehört:
> http://www.discountfan.de/forumneu/read.php?12,104939
> http://www.discountfan.de/artikel/november-2008/aldi-nord-keyboard-funk-
wetterstation-3348.php
Was sollte ich mit sowas anfangen wollen? Ich habe schon auf digitalen
Möchtegerns gespielt, auch solchen, die mehrere hundert mal so viel wert
waren, und nie richtig Spaß dabei gehabt. Der Klang geht mir jeweils schon
nach kurzer Zeit auf den Geist. Beim Üben hab ich schon hilflos zwischen den
„Grand Piano (Natural!)“-Varianten hin- und hergeschaltet, aber doch nur
feststellen können, dass die im Grunde genommen alle gleich gut oder
schlecht sind und nur anders komisch klingen. Außerdem bin ich mir da
nie so sicher beim Spielen, weil der Ton nur irgendwo aus einem Lautsprecher
kommt und – bei Klaviersimulationen – der Zusammenhang zwischen
Anschlaggefühl und ausgegebenem Ton auch bei neueren Instrumenten einfach
schwach ist. Selbst die meisten der gängigen irgendwo rumstehenden, schlecht
gestimmten hundert Jahre alten Klaviere lassen sich besser spielen. Ich bin
da aber offen, gut möglich, dass es da noch interessante Entwicklungen gibt.
Auf das Angebot, das Gerät hier ungesehen ins Haus gestellt zu bekommen bin
ich angesichts der Erklärung, dass es eine Hammond-Orgel oder so, jedenfalls
ein Instrument, wie es früher in der Rock-Musik üblich war, eingegangen in
der Hoffnung, dass es sich – wenn auch nicht unbedingt um eine Hammond-
Orgel – um ein Instrument mit „Original-Charakteristik“ handelt.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
Das wird heute noch genauso gemacht, nur ist die Lampe eine IR-LED und
der Lichtweg als Reflex-Lichtschranke aufgebaut. Simplicity Rules! ;)
Grüße, Niko
Genau. Potis herzustellen, die auch bei sehr häufiger Benutzung nicht
schnell verschleißen und anfangen zu knistern ist nicht ganz "ohne" und
vor allem sind solche Potis teuer. Die optische Variante ist daher
wirklich gut und wurde nicht nur bei Orgelschwellern eingesetzt sondern
auch bei Effektpedalen (Morley)
> Vermutlich stammt das Gerät aus den 70er-Jahren, d.h. das Gerät ist wohl
> über 30 Jahre alt. Solch eine Orgel enthält etliche Verschleissteile,
> zum Einen die Mechanik (z.B: Tasten, Knöpfe und Schalter) zum Andern die
> Elektronik (z.B. Elkos).
JA, vor allem die *bösen* Elkos.
>
> Auch die Netzspannung hat sich in der Zwischenzeit geändert von 220V auf
> 230V.
Und? Nur in seltenen Fällen wirkt sich das auf die Geräte negativ aus
denn die Toleranzen sind in der Regel groß genug. Eng wird es nur für
Geräte bei denen die verwendeten Netz-Transformatoren schon beim Betrieb
mit 220V bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit belasetet wurden,
diese überhitzen dann und es wird früher oder später einen Defekt geben.
Meine alten Röhrenradios von 1950/1951 und auch die Allstromempfänger
laufen auch mit 230V noch einwandfrei. (allerdings schone ich sie und
nehme sie nur mal zum Vorführen kurz in Betrieb. Wenn sie länger laufen
sollen, schließe ich sie sogar an reduzierte 200V an.
> Eine Faustregel von mir lautet: Wenn elektronische Geräte für
> Privatanwender 10 Jahre halten, dann ist das gut, 20 Jahre sind super.
> Was älter ist taugt eher fürs Museum oder den Recyclinghof.
Deine Faustregel darfst Du auch gerne behalten.
Spülmaschine >17 Jahre
Küchenmaschine >22 Jahre
Radios >59 Jahre
Synthesizer bis>30 Jahre
> Zusammengefasst: Beim Aldi gibt es manchmal schon Orgeln für ca. 100
> Euro - habe ich jedenfalls mal gehört.
Orgeln sind das wohl nicht mehr, das sind die üblichen Tisch-oder
Autohupen, also Personal Keyboards, was man nicht verwechseln sollte.
Nichts desto Trotz, natürlich sind die alten E-Orgeln was für Liebhaber
oder einfach auch nur für Bastler. Ich habe auch schon oft irgendwelche
alten Geräte, die keiner mehr braucht, wieder in Schuß gebracht und
dann entweder für ein paar Mark verscheppert oder nach einiger Zeit
verschenkt bzw. weggeworfen. Man kann nur lernen.
> Und? Nur in seltenen F�llen wirkt sich das auf die Ger�te negativ aus
> denn die Toleranzen sind in der Regel gro� genug. Eng wird es nur f�r
> Ger�te bei denen die verwendeten Netz-Transformatoren schon beim
> Betrieb mit 220V bis an die Grenze der Leistungsf�higkeit belasetet
> wurden, diese �berhitzen dann und es wird fr�her oder sp�ter einen
> Defekt geben. Meine alten R�hrenradios von 1950/1951 und auch die
> Allstromempf�nger laufen auch mit 230V noch einwandfrei. (allerdings
> schone ich sie und nehme sie nur mal zum Vorf�hren kurz in
> Betrieb. Wenn sie l�nger laufen sollen, schlie�e ich sie sogar an
> reduzierte 200V an.
R�hren stecken �berspannung aber erheblich besser weg als Unterspannung.
Bei Unterspannung sind die Kathoden nicht ausreichend beheizt, und neben
den Elektronen werden im Betrieb zu viele Ionen rausgerissen, was die
R�hren deutlich schneller zerst�rt als leichte �berspannung.
230V Betriebsspannung (5% �berspannung) sind _erheblich_ weniger
sch�dlich f�r R�hren als 200V (10% Unterspannung). Auch wenn man am
Trafo Abzapfungen f�r 240V und 220V Eingangsspannung hat, ist 220V die
bessere Wahl.
Du brauchst mir das ja nicht zu glauben. Frag irgendeine verl��liche
Quelle, die von R�hren Ahnung hat.
--
David Kastrup
> 230V Betriebsspannung (5% �berspannung) sind _erheblich_ weniger
> sch�dlich f�r R�hren als 200V (10% Unterspannung). Auch wenn man am
> Trafo Abzapfungen f�r 240V und 220V Eingangsspannung hat, ist 220V die
> bessere Wahl.
>
> Du brauchst mir das ja nicht zu glauben. Frag irgendeine verl��liche
> Quelle, die von R�hren Ahnung hat.
Hallo
ich geh�re zwar zu den Bastlern die die ersten Netzteile noch mit AZ1
und RENS- R�hren gebaut haben, aber das wusste ich nicht. Interessant,
danke f�r den Hinweis. Bei der Unterspannung dachte ich vor allem an die
Schonung der Kondensatoren, die sind zumindest optisch nicht mehr ganz
frisch. Du kennst sicher diese vergossenenen Dinger, die dann von Rissen
gezeichnet sind.
Danke f�r den Tipp.