"Ich mu� irgendwie einen Weg finden, wie ich irgendwas sagen kann, ohne da�
mir das gleich als eine eigene Meinung ausgelegt wird. Was irgendwie
interessant klingt, aber so da�'s keiner versteht, verstehst? Dann san
n�mlich die andern die Deppen und das ist das wichtigste, verstehst? Da�
nicht ich am Schlu� der Depp bin, sondern die andern."
Im Dschungel der Kultur hat halt derjenige die Arschkarte gezogen, der von
Kunst nix versteht. Also wird gnadenlos jegliche Kunsthervorbringung
verstanden. Man will halt kein Depp nicht sein.
--
Wenn einem Schriftsteller nichts einf�llt, wird er autobiographisch.
HERBERT ROSENDORFER
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
"Wolfram Heinrich" <in...@theodor-rieh.de> schrieb im Newsbeitrag news:1q5598lf...@www.theodor-rieh.de...
> Unter dem Vorwand einer dringenden Fahndung hat sich der Monaco Franze um
> das "Rheingold" noch herumdrücken können. Die Information, wer das
> "Rheingold" nicht gesehen habe, könne den Rest des "Rings des Nibelungen"
> nicht mehr recht verstehen, stimmt ihn zuversichtlich, daß er dem "Ring"
> ganz auskommt. Aber bereits bei der "Walküre" derlaibelt es ihn trotzdem,
> es gibt keinen Ausweg mehr, er muß mit seinem Spatzl in die Oper. Dabei ist
> es gar nicht so sehr die Oper an sich, die er fürchtet (die schon auch,
> allein wegen ihrer puren Länge). Vor allem aber fürchtet er das Diner nach
> der Oper, bei der er sich vor dem berüchtigten Schöngeist Dr. Schönferber
> und seiner Bande wahrscheinlich, wie meist, blamieren wird.
> Und in dieser Herzensnot spricht er zum Kopfeck Manne, seinem Freund und
> Kollegen, die klassischen Worte:
>
> "Ich muß irgendwie einen Weg finden, wie ich irgendwas sagen kann, ohne daß
> mir das gleich als eine eigene Meinung ausgelegt wird. Was irgendwie
> interessant klingt, aber so daß's keiner versteht, verstehst? Dann san
> nämlich die andern die Deppen und das ist das wichtigste, verstehst? Daß
> nicht ich am Schluß der Depp bin, sondern die andern."
>
> Im Dschungel der Kultur hat halt derjenige die Arschkarte gezogen, der von
> Kunst nix versteht. Also wird gnadenlos jegliche Kunsthervorbringung
> verstanden. Man will halt kein Depp nicht sein.
>
> --
> Wenn einem Schriftsteller nichts einfällt, wird er autobiographisch.
"Wenn die Rheintöchter etwas williger gewesen wären, hätten wir
uns drei ganze Opern ersparen können". (Loriot, grosser Wagner-Fan)
Gruss
Walter
> Na, immerhin Wolfgang Monaco Heinrich Franze gibt Lebenszeichen von sich. Noch ist de.rec.musik.klassik also nicht verloren.
> Beruhigt grüßt Albrecht
>
Na ja, diese Tips und Hinweise, die hier gepostet werden sind zwar Gold
wert, sehr verdienstvoll, aber für eine Diskussionsgruppe ist es halt doch
ein bisserl langweilig. Da dachte ich mir, furzt halt ein bisserl rein,
vielleicht wacht ja einer auf. Aber wenn nicht, dann ist es auch wurscht.
Ciao
Wolfram
P. S.: Ram, ram, ram, nicht gang, o Albert.
--
Ah ! ça ira, ça ira, ça ira, / Les aristocrats à la lanterne, / Ah ! ça
ira, ça ira, ça ira, / Les aristocrats on les pendra; / Et quand on les
aura tout pendus, / On leurs fich’ra la pelle au cul.
> "Wenn die Rheintöchter etwas williger gewesen wären, hätten wir
> uns drei ganze Opern ersparen können".
Tragödien entstehen meist dadurch, daß irgendeiner vögelt oder halt nicht.
Falsch ist es in jedem Fall.
> (Loriot, grosser Wagner-Fan)
>
Die Bülows haben sich ja um Wagner verdient gemacht. Einer hat sogar seine
Frau an den Meister gespendet und sich selbst von Cosima befreit.
Anekdote:
"Herr von Bülow, warum sind Sie ohne Ihre Frau nach Bayreuth gekommen? -
Ich möchte nicht riskieren, daß Wagner mir auch noch die zweite Frau nimmt
und mir die erste zurückgibt."
Ciao
Wolfram
--
Woissvogi?
Südlich von des Leibes Mitte / Sah im Wald ich eine Hütte, / Fand darin ein
Vögelein, / Wollte gern gemädelt sein.