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CD-Laufwerksschienen schmieren, womit?

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Gerhard Bugaev

unread,
Oct 26, 2006, 12:30:15 PM10/26/06
to
Hallo, Hallo!

Ich bin gerade dabei, meinen älteren CD-Player zu warten. Nachdem die
Linse mit Alkohol sorgsam gereinigt wurde, möchte ich die
Führungsstangen neu ölen.

Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
verharzungsfrei sein.

Ich habe zu Hause:

* Kontakt 61 - Spraydose ("Korrisionsschutz", "ausgezeichnetes
Schmiermittel für feine Triebwerksteile" steht auf der Dose)

* MoS2 Universalspray

Übrigens, ich suche auch ein Klingenöl für meine Haarschneidemaschine.
Vielleicht kann man das kombinieren.

Danke sehr!
Gerhard.


Andreas Huennebeck

unread,
Oct 27, 2006, 3:43:00 AM10/27/06
to
Gerhard Bugaev wrote:

> Ich bin gerade dabei, meinen älteren CD-Player zu warten. Nachdem die
> Linse mit Alkohol sorgsam gereinigt wurde, möchte ich die
> Führungsstangen neu ölen.
>
> Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
> verharzungsfrei sein.

Silikonfett, wenn es Kunststoffteile sind.
[Alle Angaben ohne Gewähr]

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 27, 2006, 6:15:11 AM10/27/06
to
Andreas Huennebeck in <news:4qdrk4F...@individual.net>:

>Gerhard Bugaev wrote:
>
>> Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
>> verharzungsfrei sein.
>
>Silikonfett, wenn es Kunststoffteile sind.
>[Alle Angaben ohne Gewähr]

Was spricht gegen Vaseline?

CU!
Ulrich
--
Aus dem Wetterbericht des DWD
vom Sonntag, 22.10.06, 10.00 Uhr:

Heute bleibt es bei lockern die Wolken trocken.

Frank Gales

unread,
Oct 27, 2006, 9:16:12 AM10/27/06
to
Hallo,
"Gerhard Bugaev" <bug...@telering.at> wrote in message
news:ehqnsb$r9b$1...@newsreader2.utanet.at...

> Hallo, Hallo!
>
> Ich bin gerade dabei, meinen älteren CD-Player zu warten. Nachdem die
> Linse mit Alkohol sorgsam gereinigt wurde, möchte ich die
> Führungsstangen neu ölen.
>
> Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
> verharzungsfrei sein.
Ich habe mal von jemand gehört, daß er das mit Ballistol (Waffenladen)
macht.
Ohne Gewähr.

Sprayen würde ich nicht, da das Zeug nur auf die Führungsstangen soll und
nicht
sonst wo hin.

Tschau,
Frank

Detlef Wirsing

unread,
Oct 27, 2006, 9:45:46 AM10/27/06
to
Frank Gales schrieb:

> Hallo,
> "Gerhard Bugaev" <bug...@telering.at> wrote in message
> news:ehqnsb$r9b$1...@newsreader2.utanet.at...
> > Hallo, Hallo!
> >
> > Ich bin gerade dabei, meinen älteren CD-Player zu warten. Nachdem die
> > Linse mit Alkohol sorgsam gereinigt wurde, möchte ich die
> > Führungsstangen neu ölen.
> >
> > Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
> > verharzungsfrei sein.
> Ich habe mal von jemand gehört, daß er das mit Ballistol (Waffenladen)
> macht.
> Ohne Gewähr.
>
> Sprayen würde ich nicht, da das Zeug nur auf die Führungsstangen soll und
> nicht
> sonst wo hin.

Mein steinalter Sony CD-Player X559ES hat auch so seine Probleme mit
dem Ein- und Ausfahren der CDs. Wo kann man denn fetten? Muß ich das
Gehäuse unbedingt dazu öffnen, oder geht das auch von außen? Die
Schublade fährt ja aus, so daß man vielleicht so dran kommt.

Jedenfalls habe ich den Player jahrelang nicht benutzt, und auch
früher schon fuhr er die Schublade nicht immer auf Tastendruck ein.
Was hilft, ist häufiger Gebrauch, dann wird es für eine Weile besser,
und deshalb vermute ich das Problem auch bei der Schmierung. Aber
eine Dauerlösung ist das nicht, auch wenn die Eject-Taste auf der
Fernbedienung liegt, und ich nicht die ganze Zeit an der Kiste stehen
muß, um die Schublade zu beschäftigen.

Öffnen möchte ich das Gehäuse nicht, irgendwo hinschleppen schon gar
nicht. Als ich den damals bekam, erinnerte das Gewicht eher an einen
Fernseher als an einen CD-Player.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef

Gerhard Bugaev

unread,
Oct 27, 2006, 10:27:54 AM10/27/06
to
> "Andreas Huennebeck" schrieb:

> > Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
> > verharzungsfrei sein.

> Silikonfett, wenn es Kunststoffteile sind.
> [Alle Angaben ohne Gewähr]

Es geht um die Chromstange, auf der sich die Lasereinheit auf und
abbewegt, nicht um die CD-Schublade. Die ist jetzt staubtrocken und
verursacht, dass der Laser hängenbleibt. Ich habe die Stange
vorübergehend mit Kontakt61 eingerieben und jetzt geht alles tadellos.
Aber ich weiß nicht, ob das Mittel auf Dauer hilft.

Ich glaube auch, dass Silikonfett mit der Zeit verhärtet oder verharzt.
Aber genau kenne ich mich nicht sehr aus.

Gerhard.


Gerhard Bugaev

unread,
Oct 27, 2006, 10:29:21 AM10/27/06
to
> "Frank Gales" schrieb:

[Führungsstange schmieren]

Es geht um die Metallstange auf der sich die Linse bewegt. Also nicht um
die Schublade.

> > Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
> > verharzungsfrei sein.

> Ich habe mal von jemand gehört, daß er das mit Ballistol (Waffenladen)
> macht.

Das habe ich im Google auch gelesen. Aber dort liest man viel
Verwirrendes. Die einen sagen, es soll Fett sein (hält länger als Öl),
die anderen sagen, es reicht auch Öl.

Man schlägt dort vor:

- Waffenöl (Ballistol)
- Teflonfett
- Lokfett bzw. Uhrenöl
- WD-40
- und auch Vaseline

Wobei bei Vaseline glaube ich, dass es mit der Zeit verhärtet bzw. das
das Fett bei Verstaubung wieder nachteilig sein kann.

> Sprayen würde ich nicht, da das Zeug nur auf die Führungsstangen soll
> und nicht sonst wo hin.

Gesprayt hätte ich zuerst auf ein Wattestäbchen und damit die Stange
eingerieben.

Gerhard.


Martin Schilling

unread,
Oct 27, 2006, 10:46:27 AM10/27/06
to
Moin,

Gerhard Bugaev schrieb:


>> "Frank Gales" schrieb:
> [Führungsstange schmieren]
>

>> Ich habe mal von jemand gehört, daß er das mit Ballistol (Waffenladen)
>> macht.
>
> Das habe ich im Google auch gelesen. Aber dort liest man viel
> Verwirrendes. Die einen sagen, es soll Fett sein (hält länger als Öl),
> die anderen sagen, es reicht auch Öl.
>
> Man schlägt dort vor:
>
> - Waffenöl (Ballistol)
> - Teflonfett

das sind jedenfalls auch die Sachen, die Modellbahner benutzen, um ihre
Schätzchen flott zu halten - das sind ja ähnliche Kombinationen aus
Kunststoff und Metall.

Martin.

np: Amon Amarth - with Oden on our Side (Album)
--
die e-Mail Adresse ist gültig.
Mails ohne [usenet] im Subject landen im Filter.

Matthias Andree

unread,
Oct 29, 2006, 4:52:17 AM10/29/06
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> writes:

> Mein steinalter Sony CD-Player X559ES hat auch so seine Probleme mit
> dem Ein- und Ausfahren der CDs.

Gehört der zu der Sorte, bei denen die Schublade noch über einen Riemen
angetrieben wird? Falls ja, Riemenspannung prüfen - wenn er nicht
"stramm" ist, neuen Riemen besorgen, Riemenscheiben putzen und neuen
Riemen montieren.

--
Matthias Andree

Message has been deleted

Detlef Wirsing

unread,
Oct 29, 2006, 8:57:28 AM10/29/06
to
Matthias Andree schrieb:

Das kann ich nicht sagen, weil ich ihn noch nie geöffnet habe. Ich
vermute aber, daß es nicht so ist, denn der Schlitten hat auf der
linken Seite unten eine Art Zahnrad, nur halt gerade. Das sieht mir
eher danach aus, als ob über eine Welle transportiert würde.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef

Gerhard Bugaev

unread,
Oct 29, 2006, 12:21:47 PM10/29/06
to
"Thomas Gohel" schrieb:

> > - Waffenöl (Ballistol)
> > - Teflonfett
> > - Lokfett bzw. Uhrenöl
> > - WD-40
> > - und auch Vaseline

> Ich verwende da immer Silikon aus der Tube (nichtfettend & wasser-
> abweisend).

Kannst du mir bitte genaueres sagen, eventuell ein Link zu einem
Produkt?. Ich kann mir jetzt schwer vorstellen, was ich genau kaufen
sollte. Eventuell habe ich sowas sogar zu Hause.

Denn von Silikon gibt es ja

Silikonfett
Silikonöl
Silikonspray
Silikonkleber (zum Abdichten)

Wie sieht es mit MSo2-Spray bzw. mit Kontakt61 (Laut Aufdruck hat es
auch schmierende Eigenschaften)? Die zwei Dosen hätte ich zu Hause.

> Auf keinem Fall sollte man Fett oder Öl verwenden, da
> dieses irgendwann verharzt oder nur den Schmutz anzieht (Luftstrom
> im Gehäuse). Die Wirkung beider Mittel ist deshalb immer nur recht
> kurzfristig.

Ja, das dachte ich mir, dass Fette oder Öle verharzen können oder viel
mehr, dass Staubkörner daran hängenbleiben und die Lasereinheit wieder
unruhig gleitet.

Danke jedenfalls.
Gerhard


Message has been deleted

Matthias Andree

unread,
Oct 29, 2006, 2:24:55 PM10/29/06
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> writes:

> Das kann ich nicht sagen, weil ich ihn noch nie geöffnet habe. Ich
> vermute aber, daß es nicht so ist, denn der Schlitten hat auf der
> linken Seite unten eine Art Zahnrad, nur halt gerade. Das sieht mir
> eher danach aus, als ob über eine Welle transportiert würde.

...und wie wird die Welle angetrieben? :-)

--
Matthias Andree

Detlef Wirsing

unread,
Oct 29, 2006, 3:15:12 PM10/29/06
to
Matthias Andree schrieb:

Ich verstehe Dich schon. Aber für den Antrieb einer Welle ist ein
Laufriemen keine zwingende Voraussetzung.
:-)

Ich habe noch nie einen CD-Player von innen gesehen. Bisher gab es
keine Veranlassung.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef

Matthias Andree

unread,
Oct 29, 2006, 4:01:13 PM10/29/06
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> writes:

> Ich habe noch nie einen CD-Player von innen gesehen. Bisher gab es
> keine Veranlassung.

Ich weiß nicht, wieviel Sony seinerzeit im 559ES anders gemacht hat als
im Pressplastiksegment (das durchaus nicht schlecht ist), aber Riemen,
die Zahnräder treiben, sind nicht so selten und haben die angenehme
Eigenschaft, dass nicht gleich die Brocken fliegen, wenn die Schublade
aus welchen Gründen auch immer blockiert (CD schief eingelegt,
Kopfhörerkabel eingeklemmt etc.).

--
Matthias Andree

Detlef Wirsing

unread,
Oct 29, 2006, 5:26:58 PM10/29/06
to
Matthias Andree schrieb:

> Ich weiß nicht, wieviel Sony seinerzeit im 559ES anders gemacht hat als
> im Pressplastiksegment

[...]

Irgendwas müssen sie jedenfalls getan haben. Als ich den CD-Player
entgegennahm, dachte ich, mir würden Ziegelsteine geliefert. Der wog
mehr als mein damaliger Fernseher.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef

Gerhard Bugaev

unread,
Oct 30, 2006, 7:44:46 AM10/30/06
to
> "Thomas Gohel" schrieb:

Hallo Thomas!

[Silikon aus der Tube (nichtfettend & wasserabweisend)].

> > Kannst du mir bitte genaueres sagen?

> Das würde ich jetzt gerne machen, aber den Hersteller gibt es seit
> ein paar Jahren nicht mehr.

Laut Google dürfte es sich um die alte DDR Cenupaste handeln, oder?

> Das nennt sich hier "Silikon Trenn- und Gleitmittel"-Paste [...]

Danke sehr für die Zusatzinformationen. Das hilft mir weiter.

> > Ja, das dachte ich mir, dass Fette oder Öle verharzen können oder
> > viel mehr, dass Staubkörner daran hängenbleiben und die Lasereinheit
> > wieder unruhig gleitet.

> Die bisherige Mechanik wurde mit Sicherheit vom Hersteller auch
> irgendwie geschmiert.

Ja, das sieht man in meinem CD-Player an den Zahnrädern. Die Zähne sind
mit einem weißlichen Fett (Silikon?) eingeschmiert. Aber dort ist so
wenig vorhanden, dass ich davon nichts entnehmen und für die
Führungsstange verwenden will.

> Oft reicht da schon eine erste und vorsichtige
> Reinigung der Mechanik zur Wiederherstellung der Funktion.

Habe ich getan. Nach Reinigung der Linse (mit reinem Alkohol +
Wattestäbchen) und der Schienen hüpft der Player nicht mehr. Kann
natürlich auch Zufall sein. Aber ich will es zumindest so ordentlich
machen, dass ich die nächsten Jahre Ruhe habe. Und ironischerweise habe
ich -zig verschiedene Öle und Fette, aber welches das beste und
haltbarste für den CD-Player ist, ist die große Frage.

> Für die Linse gibt einen feinen Lederlappen oder wer im Besitz einer
> SLR ist:
> Vorzugsweise den dortigen feinen Pinsel bzw. auch Luftdruck-Reiniger
> für die sehr empfindlichen Spiegel der SLR verwenden.

Wobei man bei der Reinigung von Spiegelreflexkameras achten soll, dass
man einen hochwertigen Luftdruckreiniger verwendet. Die billigen
Druckluftdosen können verunreinigt sein und das kann sich nachteilig zB
auf den CCD-Chip auswirken. Aber das ist jetzt OT.

Gerhard.


Robert Hoffmann

unread,
Oct 30, 2006, 3:18:40 PM10/30/06
to

Es gibt im Modellbaugeschäft ein Schmiermittel (weißes Zeug) für
Kunststoffgetriebe.

Wenn aber auch ein Fahrrad oder Motorrad sein Eingen nennt, kann man
auch WD-40 nehmen, daß ist billiger und greift die Kunststoffteile
auch nicht an. Von Waffenöl würde ich abraten riecht nicht besonders
gut. Kein MOS2.

Auch das WD-40 nicht sprühen sondern z.B. in den Deckel sprühen und
mit einem Pinsel auftragen.

LG

Robert

Gerhard Bugaev

unread,
Oct 31, 2006, 9:54:38 AM10/31/06
to
> "Robert Hoffmann" schrieb;

Hallo Robert!

[Führungsstange schmieren, womit?]

> Es gibt im Modellbaugeschäft ein Schmiermittel (weißes Zeug) für
> Kunststoffgetriebe.

Werde ich mir merken.

> Wenn aber auch ein Fahrrad oder Motorrad sein Eingen nennt, kann man
> auch WD-40 nehmen, daß ist billiger und greift die Kunststoffteile
> auch nicht an. Von Waffenöl würde ich abraten riecht nicht besonders
> gut. Kein MOS2.

Das ist mir unklar: Wenn Du WD-40 empfiehlst, dann warum kein MoS2?
Diese beiden Öle sind ja ziemlich gleich, wie ich meine. Und das MoS2
hätte ich sogar zu Hause ;-)

Momentan finde ich, dass ein Öl oder Fett auf Silikonbasis, welches
Thomas geschildert hat, das beste Mittel ist.

> Auch das WD-40 nicht sprühen sondern z.B. in den Deckel sprühen und
> mit einem Pinsel auftragen.

Ack. Direkt auf die Schiene hätte ich das Zeug sowieso nicht gesprüht.

Gerhard.


Robert Hoffmann

unread,
Nov 1, 2006, 10:27:31 AM11/1/06
to

Bei MOS2 ist das Öl nur der Träger für das MOS2 und damit hängen die
Eigenschaften wie angreifen von KS vom Öl ab.

Silkonöl kann man natürlich auch nehmen. Das WD-40 habe halt ich zu
Hause :-)

Robert


Matthias Andree

unread,
Nov 1, 2006, 6:31:26 PM11/1/06
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> writes:

Reichlich Metall und Holz vermutlich. Das heißt immer noch nicht, dass
Riementrieb für die Schublade ausgeschlossen ist :-)

--
Matthias Andree

Axel Niersmann

unread,
Nov 2, 2006, 5:39:31 AM11/2/06
to
Gerhard Bugaev schrieb:

>
>Mit welchem Öl oder Fett mache ich es? Ich weiss nur, es soll
>verharzungsfrei sein.
>

Ich bin einfach zum Fachhändler mit Werkstatt hier am Ort gegangen
und habe mir ein wenig Schmiermittel (Silikonfett) in ein kleines
Döschen abfüllen lassen. Mit 1 - 1,5 Gramm kommst5 du bereits aus.
Kosten waren ca. 1 € iirc.

hth
Axel

Gerhard Bugaev

unread,
Nov 2, 2006, 7:07:07 AM11/2/06
to
> "Robert Hoffmann" schrieb

Robert, Hallo!

> >Das ist mir unklar: Wenn Du WD-40 empfiehlst, dann warum kein MoS2?
> >Diese beiden Öle sind ja ziemlich gleich, wie ich meine. Und das MoS2
> >hätte ich sogar zu Hause ;-)

> Bei MOS2 ist das Öl nur der Träger für das MOS2 und damit hängen die


> Eigenschaften wie angreifen von KS vom Öl ab.

Im Google habe ich gelesen, dass MoS2 (Molybdänsulfid) ein sehr gutes
Trockenschmiermittel ist. Gut, das Öl selbst wiederum ist eher als
Kriechöl gedacht.

> >Momentan finde ich, dass ein Öl oder Fett auf Silikonbasis, welches
> >Thomas geschildert hat, das beste Mittel ist.

> Silkonöl kann man natürlich auch nehmen. Das WD-40 habe halt ich zu
> Hause :-)

Da ich weder WD-40 noch die anderen empfohlenen Schmiermittel zu Hause
habe, ist es vorläufig egal, welches ich benutze : )

Hauptsache, ich muss nicht alle 3 Monate den Player öffnen und
nachschmieren.

Danke wie immer.
Gerhard.


Gerhard Bugaev

unread,
Nov 2, 2006, 7:12:33 AM11/2/06
to
> "Axel Niersmann" schrieb:

> >Mit welchem Öl oder Fett mache ich es?

> Ich bin einfach zum Fachhändler mit Werkstatt hier am Ort gegangen


> und habe mir ein wenig Schmiermittel (Silikonfett) in ein kleines
> Döschen abfüllen lassen.

> hth

Hey, das ist eine gute Idee. Darauf wäre ich nicht gekommen. Bei der
Menge, die man für den CD-Spieler braucht (quasi etwas mehr als nichts),
wäre der Kauf einer ganzen Tube ja viel zu schade und auch teuer.

Und wenn du mit dem Silikonfett gute und langanhaltende Erfahrung
gemacht hast, werde ich es ausprobieren. (WD-40 besitze ich ja auch
nicht).

Vielen Dank!
Gerhard.


Axel Niersmann

unread,
Nov 2, 2006, 11:46:39 AM11/2/06
to
Gerhard Bugaev schrieb:

>
>Hey, das ist eine gute Idee. Darauf wäre ich nicht gekommen.

;)

>Bei der
>Menge, die man für den CD-Spieler braucht (quasi etwas mehr als nichts),
>wäre der Kauf einer ganzen Tube ja viel zu schade und auch teuer.
>

Ja, eben drum...

>Und wenn du mit dem Silikonfett gute und langanhaltende Erfahrung
>gemacht hast, werde ich es ausprobieren.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Gerät läuft seit ca. 36
Jahren absolut klaglos. Schließlich habe ich das Fett ja von Profis
bekommen ;)

CU
Axel

Reinhard Zwirner

unread,
Nov 2, 2006, 12:17:58 PM11/2/06
to
Axel Niersmann schrieb:
>
> Gerhard Bugaev schrieb:
>
...

> >Bei der
> >Menge, die man für den CD-Spieler braucht (quasi etwas mehr als nichts),
> >wäre der Kauf einer ganzen Tube ja viel zu schade und auch teuer.
> >
>
> Ja, eben drum...
>
> >Und wenn du mit dem Silikonfett gute und langanhaltende Erfahrung
> >gemacht hast, werde ich es ausprobieren.
>
> Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Gerät läuft seit ca. 36
> Jahren absolut klaglos. Schließlich habe ich das Fett ja von Profis
> bekommen ;)

Welcher CD-Spieler ist denn 1970 auf den Markt gekommen? Hab' ich da was
verpaßt?

SCNR

Reinhard

Rudi Fischer

unread,
Nov 2, 2006, 3:21:07 PM11/2/06
to

"Reinhard Zwirner" schrieb:
> Axel Niersmann schrieb:

[...]


> > Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Gerät läuft seit ca. 36
> > Jahren absolut klaglos. Schließlich habe ich das Fett ja von Profis
> > bekommen ;)
> Welcher CD-Spieler ist denn 1970 auf den Markt gekommen?

Ich wuerd mal auf irgendein Bandgeraet tippen.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you

Gerhard Bugaev

unread,
Nov 2, 2006, 3:49:32 PM11/2/06
to
> "Axel Niersmann" schrieb:

[kleine Menge Silikonfett aus einer Werkstatt]

> >Hey, das ist eine gute Idee.

> >Und wenn du mit dem Silikonfett gute und langanhaltende Erfahrung
> >gemacht hast, werde ich es ausprobieren.

> Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Das Gerät läuft seit ca. 36
> Jahren absolut klaglos. Schließlich habe ich das Fett ja von Profis
> bekommen ;)

Akutelles: Ich war am Abend bei einer KFZ-Werkstätte bei mir ums Eck,
doch der Chef hatte kein Silikon bzw. Silikonfett. Er gab mir statt
dessen ein dünnflüssiges Öl aus einem kleinen Kanister (siehe
<http://www.jagdambayforgings.com/german/lubri00.htm>).

Ich vermute, es ist entweder ein synthetisches Motoröl oder ein
Spezialöl für Motorteile. Leider habe ich ihn sprachlich nicht gut
verstanden.

Jedenfalls ist das Öl sehr hell, dünnflüssig und schmiert schon heftig
bei der geringsten Menge. Er versicherte mir, dass das Zeug sich nicht
verflüchtigt oder verharzt und sei besser als Fett, da es weniger Staub
anzieht.

Was meint ihr? Könnte man es verwenden? Ansonsten gibt's noch in meiner
Nähe eine Motorradwerkstätte.

Gerhard.


Ingolf Haeusler

unread,
Nov 6, 2006, 5:07:48 AM11/6/06
to
Gerhard Bugaev wrote:

> Akutelles: Ich war am Abend bei einer KFZ-Werkstätte bei mir ums Eck,
> doch der Chef hatte kein Silikon bzw. Silikonfett. Er gab mir statt
> dessen ein dünnflüssiges Öl aus einem kleinen Kanister (siehe
> <http://www.jagdambayforgings.com/german/lubri00.htm>).

Ich glaube eher Du solltest in eine Audio Werkstatt gehen. Bei
Mediamarkt &Co wird es Dir wohl eher nicht gelingen. Habt Ihr denn
keinen kleinen Haendler mehr, der Klaingeraete reparieren nebenher betreibt?

> Ich vermute, es ist entweder ein synthetisches Motoröl oder ein
> Spezialöl für Motorteile. Leider habe ich ihn sprachlich nicht gut
> verstanden.
>
> Jedenfalls ist das Öl sehr hell, dünnflüssig und schmiert schon heftig
> bei der geringsten Menge. Er versicherte mir, dass das Zeug sich nicht
> verflüchtigt oder verharzt und sei besser als Fett, da es weniger Staub
> anzieht.

darum geht es in erster Linie gar nicht. Du schmierst Kunststoffteile
und manche Oele reagieren auf Plastik ziemlich aggressiv.

> Was meint ihr? Könnte man es verwenden? Ansonsten gibt's noch in meiner
> Nähe eine Motorradwerkstätte.

Auch Motorradwerkstaetten haben das nicht (kaum).
Ich also keine Experimente mit irgend welchen Oelen machen. Uebrigens
"verharzt" jedes Oel wenn es mit anderen (oft "unvertraeglichen") in
Beruehrung kommt, also muesstest Du den Schlitten restlos saeubern. Das
kann je nach Kostruktion sehr auswendig sein, weil Du es dazu
auseinanderbauen musst.

gruss, ingolf

--
***wer mir mailen moechte, sollte invalid.invalid entfernen
und durch MOC.nuS ersetzen, aber spiegelschriftlich***

Ingolf Haeusler

unread,
Nov 6, 2006, 5:10:26 AM11/6/06
to
Gerhard Bugaev wrote:

> verursacht, dass der Laser hängenbleibt. Ich habe die Stange
> vorübergehend mit Kontakt61 eingerieben und jetzt geht alles tadellos.
> Aber ich weiß nicht, ob das Mittel auf Dauer hilft.

das hoert sich aggressiv an.
IMHO Vollreinigung noetig!

Gruss, ingolf

Gerhard Bugaev

unread,
Nov 6, 2006, 4:46:00 PM11/6/06
to
> "Ingolf Haeusler" schrieb:

Hallo Ingolf. Fein, dass du antwortest:

> > [Autowerkstatt hatte kein Silikonfett. Stattdessen ein "Öl" gegeben]

> Ich glaube eher Du solltest in eine Audio Werkstatt gehen. Habt Ihr


> denn keinen kleinen Haendler mehr, der Klaingeraete reparieren

> nebenhern betreibt?

In meiner unmittelbaren Nähe gibt es noch einen Elektroinstallateur und
Elektro-Händler. Im Bereich HiFi ist das <www.hifiaktiv.at> - Geschäft
nicht weit von mir.

Aber:

Gestern traf ich einen Freund. Er arbeitet in einem Fotolabor. Er gab
mir einige Tropfen Silikonfett "Silicon Grease" von der Firma Fujifilm.
Er verwendet es zum Schmieren von kleinen Teilen in der Maschine bzw.
diese kleine Minitube wird bei manchen Fujifilm Digitalkameras und
Unterwassergehäusen standardmäßig mitgeliefert.

Ich hoffe, diese Mittel ist geeignet.

> > Jedenfalls ist das Öl sehr hell, dünnflüssig und schmiert
> > schon heftig bei der geringsten Menge.

> darum geht es in erster Linie gar nicht. Du schmierst Kunststoffteile


> und manche Oele reagieren auf Plastik ziemlich aggressiv.

Verstehe. Ich habe das Zeug nicht verwendet. Wollte mich ja vorab
vergewissern.

> Uebrigens "verharzt" jedes Oel wenn es mit anderen (oft
> "unvertraeglichen") in Beruehrung kommt, also muesstest Du den
> Schlitten restlos saeubern.

Interessant. Gut zu wissen. Mein Freund ist der Meinung, ich sollte ein
etwas dickeres Mittel als Öl nehmen zwecks längerer Haltbarkeit. Auf
keinen Fall biologisch abbaubar wie zB Vasline.

Gerhard


Gerhard Bugaev

unread,
Nov 6, 2006, 4:47:40 PM11/6/06
to
> "Ingolf Haeusler" schrieb:

> > Stange vorübergehend mit Kontakt61 eingerieben [...]


> > Aber ich weiß nicht, ob das Mittel auf Dauer hilft.

> das hoert sich aggressiv an.
> IMHO Vollreinigung noetig!

Auf der Herstellerhomepage ist Kontakt61 als Schmierstoff
deklariert: "Korrosionsschutz- und Schmieröl für elektrische Kontakte.
Das Kontaktöl schützt und schmiert Gleit- und Steckkontakte"

Auf der Dose selbst steht:

"Korrisionsschutz für neue Kontakte"
"Ausgezeichnetes Schmiermittel für feine Triebwerksteile"
"Reinigung von Schreibmaschinen etc."
"...greift die gebräuchlichsten Kunststoffe nicht an"
"Kontakt61 mit abgelösten Schmutz abwischen, es bleibt ein
Korrisionsüberzug"

Eventuell verwechselst du den Spray mit Kontakt60, welches ein
deklarierter Reiniger
ist. Kontakt61 ist aus meiner Sicht ein Schmiermittel. Darum habe ich es
verwendet. Ich kann mich natürlich irren.

Aber ich habe gestern von einem Freund Silikonfett der Fa. Fujifilm
bekommen. Er ist auch sehr Hifi begeistert und hätte dieses Mittel zum
Schmieren benutzt. (Siehe anderen Beitrag von mir)

Gerhard.


Ingolf Haeusler

unread,
Nov 8, 2006, 5:21:28 AM11/8/06
to
Gerhard Bugaev wrote:

> Eventuell verwechselst du den Spray mit Kontakt60, welches ein
> deklarierter Reiniger

ja

> ist. Kontakt61 ist aus meiner Sicht ein Schmiermittel. Darum habe ich es
> verwendet. Ich kann mich natürlich irren.

also ok, wenn der Hersteller sich dafuer verbirgt wird es wohl
hoffentlich in Ordnung sein. Mehr noch, es hoert sich sogar interessant
an. Danke fuer diese Info.
:o)

Ingolf Haeusler

unread,
Nov 8, 2006, 5:29:38 AM11/8/06
to
Gerhard Bugaev wrote:

>>Uebrigens "verharzt" jedes Oel wenn es mit anderen (oft
>>"unvertraeglichen") in Beruehrung kommt, also muesstest Du den
>>Schlitten restlos saeubern.
>
>
> Interessant. Gut zu wissen. Mein Freund ist der Meinung, ich sollte ein
> etwas dickeres Mittel als Öl nehmen zwecks längerer Haltbarkeit. Auf
> keinen Fall biologisch abbaubar wie zB Vasline.

naja, dieses Wissen[1] kommt an Dich auch nur aus zweiter Hand (also
ueber mich) und inwieweit das heute noch fuer moderne Silikonmaterialien
zutrifft, kann ich so deshalb auch nicht sagen. Ich wuerde aber nichts
riskieren. Es gibt die Regel[2]:
Stets mit dem gleichen Schmiermittel arbeiten wenn man die zu
schmierenden Teile vorher nicht gruendlich gesaeubert hat.

[1],[2] ich habe vor Jahren in einer Elektronik-/Feinmechanikwerkstatt
eines Chemielaboratoriums gearbeitet. Die Spezialisten dort vertraten
jedenfalls diese Ansicht...

Gruss, ingolf

Gerhard Bugaev

unread,
Nov 8, 2006, 6:33:21 AM11/8/06
to
> "Ingolf Haeusler" schrieb:

> > Interessant. Gut zu wissen. Mein Freund ist der Meinung, ich sollte
> > ein etwas dickeres Mittel als Öl nehmen zwecks längerer Haltbarkeit.
> > Auf keinen Fall biologisch abbaubar wie zB Vasline.

> Es gibt die Regel[2]:


> Stets mit dem gleichen Schmiermittel arbeiten wenn man die zu
> schmierenden Teile vorher nicht gruendlich gesaeubert hat.

Ich hätte intuitiv die Führungsstange sowieso wieder neu mit Alkohol
gereinigt bevor ich das Silikonfett auftrage. Aber danke für den
Hinweis.

Und fein, dass ich dich auf Kontakt61 aufmerksam machen konnte. Neben
Kontakt61 habe ich noch den Tuner600. Da die Dosen herrenlos im Lager
meiner Firma standen, kann ich jedoch nicht sagen, wofür Kontakt61 bei
uns verwendet wurde.

Gerhard.


Detlef Wirsing

unread,
Nov 8, 2006, 11:34:31 AM11/8/06
to
Ingolf Haeusler schrieb:

[...]


> also ok, wenn der Hersteller sich dafuer verbirgt wird es wohl
> hoffentlich in Ordnung sein.

[...]

Wenn der Hersteller sich verbirgt, hat er meist was auf dem Kerbholz.
;-)

Mit freundlichen Grüßen
Detlef

Martin Klaiber

unread,
Nov 8, 2006, 1:02:16 PM11/8/06
to
Gerhard Bugaev <bug...@telering.at> wrote:

> Eventuell verwechselst du den Spray mit Kontakt60, welches ein
> deklarierter Reiniger ist. Kontakt61 ist aus meiner Sicht ein
> Schmiermittel. Darum habe ich es verwendet. Ich kann mich natürlich
> irren.

Kontakt-61 kenne ich in erster Linie als Korrosionsschutz für neue
Kontakte. Bei korrodierten Kontakten sieht die Behandlung eigentlich
so aus: Kontakt-60 um die Kontakte zu reinigen, Kontakt-WL, um den
Dreck wegzuspülen, und Kontakt-61, um die nun sauberen Kontakte vor
schneller, erneuter Korrosion zu schützen. Kontakte, die nur mit
Kontakt-60 behandelt wurden, fangen schnell wieder an zu krachen.

Man kann aber auch Kontakt-61 alleine verwenden, wenn der Dreck nicht
allzu stark ist. Ob es als Schmiermittel taugt, weiß ich nicht, dafür
habe ich es noch nie verwendet.

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