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Anzahl "All Tracks" beim Denon DNP F109 begrenzt?

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Ulrich F. Heidenreich

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Mar 13, 2016, 6:52:40 AM3/13/16
to
Guten Morgen.

Seit meine Flac-Sammlung neulich heftig gewachsen (Nochmal danke an den,
der weiß, warum :-) ist, erlebe ich es bei meinem Denon DNP F109, daß er
im Modus "All Tracks" nur noch bis Titel beginnend mit dem Buchstaben
"E" kommt. Verkleinere ich das Angebot entsprechend, geht er durchaus
von A bis Z. Auch bei der Auswahl via Artist/Album komme ich über "E"
hinaus.

Am DLNA-Server liegt es schonmal nicht, wie ich durch einen Quercheck
mit dem eezUPnP feststellen könnte. Abzählen möchte ich auch ungern; mag
da vielleicht eine magische Grenze wie sowas wie 32767 Tracks vorliegen?

Und welcher - idealerweise wieder Denon, mit einem Pioneer N30 war ich
völlig unzufrieden und manche Marantze sind mir einfach zu teuer -
Player mag diese Grenze (falls es sie gibt) nicht haben?

Falls Beate hier noch mitliest. Vorausgesetzt, Du hast Möglichkeiten, es
nachzuvollziehen: Was macht Deiner in dem Fall?

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
ICMFU HISAL 3UZCT 25ZBP DGN9E FPCT2 YR93Q D5NOQ ZPMAI
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

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Mar 13, 2016, 8:46:07 AM3/13/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CA82...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Falls Beate hier noch mitliest. Vorausgesetzt, Du hast
>> Möglichkeiten, es nachzuvollziehen: Was macht Deiner in dem Fall?
>
>Bei mir ist so was noch nicht passiert. Aber ich habe meine Musik auch
>in Verzeichnissen nach Komponisten/Werken/Interpreten sortiert, nicht
>einfach alphabetisch.

Wenn man an meinem DNP F109 gezielt "All Tracks" auswählt, dann hat
man auch - außer halt alphabetisch - keine Sortierung mehr. Manchmal
mache ich das aber gerne als eine Art von "Random Play": Heute mal alle
Titel durchhören, die mit "H" beginnen. Da trifft man nicht selten auf
Perlen, auf die man bei gezielter Suche nach Album/Artist nie getroffen
wäre.

Das geht aber beim DNP F-109 nur, wenn die Titelanzahl (Gesamtanzahl an
Zeichen?) genügend klein ist. Entweder, wenn und weil das Gesamtangebot
des Servers kleiner ist, oder man es zuvor per Artist/Album, Genre,
Year, etc. pp. einschränkt.

Gerademal genauer angeschaut: Bei "voller Breitseite" kann ich weder
über "Don't mess with Cupid" (Track Nummer 17755) hinaustasten, noch per
Search - hier im Beispiel nach "H" - an Tracks jenseits davon kommen.

>Kannst Du den Speicher direkt an den Denon hängen?

Nein. Das kommt vom DLNA-Server auf einem NAS. Um den Quercheck machen
zu können, müsste ich erst eine USB-Platte mit dem Material füllen. Das
nutzte aber auch nichts, weil ich mich dann mangels DLNA-Server nicht
mehr durch dessen Album/Artist/Title/Track et al-Struktur taste, sondern
mich im Filesystem der USB-Platte rumtreibe.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
5HGQ9 HV01H ZO8LI 9WYHN S0RUE CCN44 V8FNP 7IICJ 9GJAA

Ulrich F. Heidenreich

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Mar 13, 2016, 10:22:39 AM3/13/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CA91...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CA82...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>> Bei mir ist so was noch nicht passiert. Aber ich habe meine Musik
>>> auch in Verzeichnissen nach Komponisten/Werken/Interpreten
>>> sortiert,

Ich auch. Um auch eine gewisse Ordnung im Filesystem zu haben. So
findet man das, was auf den mp3-Player für unterwegs kopiert werden
soll, einfach einfacher.

Ein DLNA-Server präsentiert da aber andere Strukturen. An Verzeichnissen
will der nur wissen, wo die Quelle dessen liegt, was er 'serven' soll.
Präsentieren tut er das nicht mehr an Hand von Verzeichnis- und Datei-
namen, sondern den Tags in den Files.

>> Wenn man an meinem DNP F109 gezielt "All Tracks" auswählt, dann
>> hat man auch - außer halt alphabetisch - keine Sortierung mehr.
>
>Und das wäre mit meiner Musik sinnfrei. Daher kann ich das auch nicht
>testen.

Warum nicht? Bietet Dein DLNA-Server denn die übliche Struktur nicht an?
Beim Twonky zum Beispiel ist das Album, All Tracks, Artist, Artist
Index, Artist/Album, By Folder (nur da ist dann die Verzeichnisstruktur
relevant), Genre/Album, Genre/Artist/Album, Genre/Song und Playlists.
Beim Minimserver, den ich abends einsetze, ist die Struktur ähnlich. Ja,
sie sollte sogar bei allen DLNA-kompatiblen Servern so ähnlich sein.
Welchen Umfang der Standard voraussetzt, weiß ich nicht, aber ich kann
mir schwer vorstellen, "All Tracks" sei nicht dabei.

Wähle ich nun am DLNA-Client "All Tracks" an, bekommt der unabhängig von
der Dateistruktur der Quelle vom Server alle Tracks an einer langen
Perlenschnur geliefert. Und da macht mein Denon nach dem 17755sten Track
die Grätsche

>>> Kannst Du den Speicher direkt an den Denon hängen?
>>
>> Nein. Das kommt vom DLNA-Server auf einem NAS.
>
>Dann schau Dir mal die Beschränkungen dieses NAS an.

Wie ich schon schrieb. Von dort kommen sie nicht, wie per Quercheck per
eezUPnP festzustellen war.

>> Um den Quercheck
>> machen zu können, müsste ich erst eine USB-Platte mit dem Material
>> füllen. Das nutzte aber auch nichts, weil ich mich dann mangels
>> DLNA-Server nicht mehr durch dessen Album/Artist/Title/Track et
>> al-Struktur taste, sondern mich im Filesystem der USB-Platte
>> rumtreibe.
>
>Wieso kannst Du das NAS nicht mal als USB-Platte nutzen?

Weil es ein NAS und kein UAS ist. #-)

>Dann könntest Du sehen, ob die Beschränkung vom Denon oder vom
>Dateisystem des NAS herrührt.

Da das Dateisystem bei DLNA keine Rolle spielt, können sie dort schonmal
nicht liegen. Bestenfalls hätte der DLNA-Server Grenzen in dem, was er
dem DLNA-Client bieten kann. Das habe ich aber bereits ausgeschlossen.
Der kann alle 83291 Tracks liefern: <http://invalid.de/twonky.png>

Nur beim Denon endet die Liste beim 17755sten. Und da hätte es mich
interessiert, ob Deiner (An die Gruppe: IIRC ein DNP 730) da vielleicht
diese Einschränkung nicht hat. Möglicherweise ein Speicherplatzproblem,
wenn und weil die gesamte Liste vom Server im Client gespeichert sein
will.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 13, 2016, 12:02:31 PM3/13/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CAA3...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CA91...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>>> Wenn man an meinem DNP F109 gezielt "All Tracks" auswählt, dann
>>>> hat man auch - außer halt alphabetisch - keine Sortierung mehr.
>>>
>>> Und das wäre mit meiner Musik sinnfrei. Daher kann ich das auch
>>> nicht testen.
>>
>> Warum nicht? Bietet Dein DLNA-Server denn die übliche Struktur
>> nicht an?
>
>Bei mir hängt schlicht eine HD an der Fritz. Das würde ich nicht als
>Server bezeichnen.

Grmpfl. Kannst Du am Denon "All Tracks", "Album/Artist", "Genre" oder so
auswählen oder nicht? Falls ja und nicht nur "By Folder" sollte der auf
die von einem DLNA-Server angebotene Struktur zugreifen können.

Derweil habe ich mal den Mediserver auf meine 7270er-Fritz eingerichte.
Auch der kann wahlweise Interpreten, Alben, Alle Titel, Genres, Ordner
und Wiedergabelisten anbieten. Interessant ist, was am Denon geschieht,
wenn der auf "Alle Titel" zugreifen will. Ich befürchte allerdings, auf
der kleinen USB-Platte befinden sich nicht genügend Titel, um an dieses
Limit heranzukommen.

>Und mit den vorfabrizierten Menüs irgendwelcher Player kann ich nichts
>anfangen. Klassik wird anders sortiert als "KrachBumm" und
>"JugenderforschtTöne".

Also nicht zum Beispiel nach Album/Artist? Wobei bestenfalls bei Klassik
die Frage ist, wer da der "Artist" ist. Indertat scheint mir da der
DLNA-Standard nicht zwischen sowas wie "Composer" (z.B. "Berlioz") und
"Performer" (z.B. "Elihaul Inbal") differenzieren zu können. Aber *das*
ist ja sowas von irrelevant, wenn man sich "All Tracks" serven lässt.

>> Nur beim Denon endet die Liste beim 17755sten. Und da hätte es
>> mich interessiert, ob Deiner (An die Gruppe: IIRC ein DNP 730) da
>> vielleicht diese Einschränkung nicht hat.
>
>Was sollte ich denn da sehen?

Gucken, ob das letzte Stück am Client auch das letzte Stück des Servers
ist. Wenn Dein letzter Track am Denon "Fugue in D minor" heißt, Du Dir
aber ziemlich sicher bist, auch noch "Toccata" aufm Server liegen zu
haben, sollte selbst der Blinde mit dem Krückstock riechen, daß da
Einiges fehlt. Bei mir konkret "Don't mess with Cupid" vs. "Watto Siita
- Jambar". Tracknamen, nicht Dateinamen!

>Ich habe keine Ahnung, wieviele Musik-Dateien

Himmi. Es geht nicht um die *Dateien*.

>Wenn ich auf "Alle Tracks" stelle, sehe ich nirgends eine Zahl.

Ich auch nicht. Ich vermisse hier konkret aber alle Tracks nach "Don't
mess with Cupid". Nachzählen habe ich mal den eezUPnP lassen. das ist
erst der 17755ste von 83291 Tracks.

Da hier wohl keine Informationen kommen, ob der Denon 109 dort eine
Begrenzung - sei es in Tracks oder Gesamtanzahl der Zeichen - hat,
aber andere Player nicht, habe ich mir gerade einen 730er beim
Mediamarkt geschossen. Ich muss es wohl selbst ausprobieren …

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
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Ulrich F. Heidenreich

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Mar 13, 2016, 12:22:33 PM3/13/16
to
Ich bin's nochmal.

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Warum nicht? Bietet Dein DLNA-Server denn die übliche Struktur
>> nicht an?
>
>Bei mir hängt schlicht eine HD an der Fritz. Das würde ich nicht als
>Server bezeichnen.

Ich inzwischen auch nicht mehr. Was zumindest der in der 7270 bei "Alle
Titel" liefert, spottet jeder Beschreibung. Die scheinen trotzdem nicht
nach Titel sortiert zu kommen, sondern Album für Album. Und die Albums
auch noch abenteuerlich sortiert. Weder alphabetisch noch nach Datum.

>Und mit den vorfabrizierten Menüs irgendwelcher Player kann ich nichts
>anfangen.

Das Menü kommt nicht aus dem Player, sondern aus dem Server.

>> Nur beim Denon endet die Liste beim 17755sten. Und da hätte es
>> mich interessiert, ob Deiner (An die Gruppe: IIRC ein DNP 730) da
>> vielleicht diese Einschränkung nicht hat.
>
>Was sollte ich denn da sehen?

Vermutlich den gleichen Unfug, den mir mein Fitz auch liefert. Danke für
Deinen gutgemeinten versuch, mir helfen zu wollen, aber wenn der DLNA-
Server in Deiner FritzBox auch so einen Mist liefert, hast Du in der Tat
keine Chance.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
CRUWN ISX9M HJVPA VPO9Y PAIMB Z8G8S BU0U0 BLDG0 P6PYZ

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 13, 2016, 1:02:36 PM3/13/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CAB0...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CAA3...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>> Und mit den vorfabrizierten Menüs irgendwelcher Player kann ich
>>> nichts anfangen. Klassik wird anders sortiert als "KrachBumm" und
>>> "JugenderforschtTöne".
>>
>> Also nicht zum Beispiel nach Album/Artist? Wobei bestenfalls bei
>> Klassik die Frage ist, wer da der "Artist" ist. Indertat scheint
>> mir da der DLNA-Standard nicht zwischen sowas wie "Composer" (z.B.
>> "Berlioz") und "Performer" (z.B. "Elihaul Inbal") differenzieren
>> zu können.
>
>Eben. Komponist - Künstler, durchaus mehrere in einem Werk, Werk mit
>mehreren Sätzen/Akten. Evtl. das gleiche Werk mit anderen
>Interpreten.

Alles aber irrelevant, wenn man sich eh die Liste aller Titel liefern
lässt.

>> Aber *das* ist ja sowas von irrelevant, wenn man sich
>> "All Tracks" serven lässt.
>
>Ist es nicht, denn
>
>>> Was sollte ich denn da sehen?
>>
>> Gucken, ob das letzte Stück am Client auch das letzte Stück des
>> Servers ist.
>
>Das ist Unsinn bei Klassik und auch bei Jazz.

Das macht aber Sinn, um festzustellen, ob der Client wirklich Zugriff
auf alle Titel hat und nicht etwa nach 17755 Titeln die Grätsche macht.

>> Wenn Dein letzter Track am Denon "Fugue in D minor"
>
>So heisst nur die Datei oder, bei mehreren Sätzen: Toccata und Fuge,
>eine Datei.

NOCHMAL GNÄDIGSTE: Es geht nicht um den Dateinamen, sondern den Titel.

>> heißt, Du Dir aber ziemlich sicher bist, auch noch "Toccata" aufm
>> Server liegen zu haben,
>
>Welche Toccata?

Genau das könnte interessant sein, wenn Du herausfinden möchtest, welche
Toccati Du alles auf Deinem Server liegen hast. Also nicht mehr nach
Album/Artist sortiert anbieten lassen, sondern nach "All Tracks".

Wenn aber die Liste bei "F" wie "Fuge" aufhört aber noch Titel mit "T"
wie "Toccata" aufm Server liegen, knarzt es da irgendwo im Server/Client
-Gebälk.

Aber Du bist raus. Zumindest der DLNA-Server in meiner Fritz 7270 macht
da hochgradigen Blödsinn. Sortiert nach Titel müsste er eigentlich zwei
"Medicine Man" unmittelbar hintereinander liefern. Den einen von Bobby
McFerrin, den anderen von Marc Cohn. Tut er nicht. Deswegen ist er als
Testobjekt absolut unbrauchbar. Trotzdem Danke.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
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Ulrich F. Heidenreich

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Mar 13, 2016, 1:32:13 PM3/13/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CAB4...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>>> Bei mir hängt schlicht eine HD an der Fritz. Das würde ich nicht
>>> als Server bezeichnen.
>>
>> Ich inzwischen auch nicht mehr. Was zumindest der in der 7270 bei
>> "Alle Titel" liefert, spottet jeder Beschreibung. Die scheinen
>> trotzdem nicht nach Titel sortiert zu kommen, sondern Album für
>> Album. Und die Albums auch noch abenteuerlich sortiert. Weder
>> alphabetisch noch nach Datum.

Derweil habeich die Befürchtung, der DLNA-Server im Fritz orientiert
sich da nach dem Erstellungs-/Änderungsdatum des jeweilgen Ordners.
Eigentlich sollte das einem DLNA-Server vollig schnurzpiepe sein, in
welcher zeitlichen Reihenfolge seine Datenquelle entstanden ist.

>Der Windows Medien Player Windows Medien Center kann das aber nicht
>besser.

Ist das ein DLNA-Server oder ein Client? Also ich habe hier derweil 3
Server durchgetestet: Minimserver, Twonky Media und Mediatomb und alle
haben bei "All Tracks" die Tracks sinnigerweise alphabetisch sortiert
angeboten. Auf daß man eben darüber zum Beispiel erkennen kann, welche
gleichlautenden Titel man von unterschiedlichen Interpreten aufm Server
liegen hat.

>> Vermutlich den gleichen Unfug, den mir mein Fitz auch liefert.
>> Danke für Deinen gutgemeinten versuch, mir helfen zu wollen, aber
>> wenn der DLNA- Server in Deiner FritzBox auch so einen Mist
>> liefert, hast Du in der Tat keine Chance.
>
>Der Denon hat den Vorteil, dass ich zum Hören nicht den TV anschalten
>muss.

Und mir wäre es von Vorteil, wenn er wirklich *alle* vom Server
angebotenen Titel erreichen könnte, wenn man ihn das Angebot "All
Tracks" vom Server abrufen lässt.

Der 109er tut es schonmal eindeutig nicht. Ein zweiter Bug könnte auch
noch darin liegen, wenn es unter einem Buchstaben zuviele Titel gibt.
Darauf reagiert er mit "Unsorted List" im Display. Auch eine Meldung,
die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht vom Server
kommt, sondern weil seine Such-/Anzeige-Kapazitäten gesprengt sind.

So gesehen interessiert es mich wirklich, ob da ein größeres Modell
diese - zumindest für mich - unpraktikable Einschränkung nicht hätte.

Trotzdem nochmal Danke, Beate!

Kennt vielleicht hier noch jemand diese geschilderten Einschränkungen
beim Denon DNP F-109 respektive kennt einen bezahlbaren Player, der sie
*nicht* hat. Gerne nicht unbedingt einen vom Kaliber eines Marantz
NA11-S1 #-)

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 12 Tagen ist Weihnachten.
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Marcel Mueller

unread,
Mar 13, 2016, 7:35:01 PM3/13/16
to
Hallo,

On 13.03.16 11.33, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Seit meine Flac-Sammlung neulich heftig gewachsen (Nochmal danke an den,
> der weiß, warum :-) ist, erlebe ich es bei meinem Denon DNP F109, daß er
> im Modus "All Tracks" nur noch bis Titel beginnend mit dem Buchstaben
> "E" kommt. Verkleinere ich das Angebot entsprechend, geht er durchaus
> von A bis Z. Auch bei der Auswahl via Artist/Album komme ich über "E"
> hinaus.

da wird der Speicher im Gerät (RAM) voll sein. Um einige zigtausend
Titel mit Metadaten zu halten braucht man, ohne Deduplication (was die
schwachbrüstigen Embedded-CPUs sicher nicht machen) etliche Dutzend MB
RAM. Auch das haben diese Embedded Kisten nicht, zumal man es für alles
andere nicht braucht.

> Am DLNA-Server liegt es schonmal nicht, wie ich durch einen Quercheck
> mit dem eezUPnP feststellen könnte. Abzählen möchte ich auch ungern; mag
> da vielleicht eine magische Grenze wie sowas wie 32767 Tracks vorliegen?

Das Limit kann auch dynamisch je nach Speicherbedarf der Metadaten liegen.

> Und welcher - idealerweise wieder Denon, mit einem Pioneer N30 war ich
> völlig unzufrieden und manche Marantze sind mir einfach zu teuer -
> Player mag diese Grenze (falls es sie gibt) nicht haben?

Jeder, der ein Standard-Betriebssystem sein eigen nennt. Mit diesen
proprietären eingebauten Snapshots der jeweiligen Technologie zum
Herstellungszeitpunkt wirst Du niemals langfristig glücklich werden.
Einen Grund hast Du ja schon gefunden. Zahlreiche weitere warten noch
darauf entdeckt zu werden.
Kann er sinnvoll (also ergonomisch und in vernünftiger Zeit) mit >10k
Titeln umgehen?
Kann die Kiste wirklich Gapless playback bei Alben mit durchgehender
Tonlinie?
Kommt er mit RVA Tags (besser bekannt als Replaygain) zurecht?
Kann er Unicode Tags mit Sonderzeichen? Auch richtig sortieren?
Kann er alle gängigen Formate? Auch die von morgen?
Irgendeine Latte reißt fast jedes dieser Geräte.

Guck mal, ob ein MPD für Dich etwas wäre. Für ~60€ gibt's passende
Hardware (Mini-Rechner) dazu, die man an handelsübliche Verstärker
anschließen kann. Ein Raspi mit Cirrus Audio Card spielt z.B. sowohl
qualitativ als auch funktionell jenseits von gut und böse (24/192) und
bekommt sicher noch auf Jahre hinweg Software-Updates.


Marcel

Peter Sauter

unread,
Mar 14, 2016, 1:09:50 AM3/14/16
to
Am 13.03.2016 um 12:48 schrieb Beate Goebel:

Hallo Beate

> Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Falls Beate hier noch mitliest. Vorausgesetzt, Du hast
>> Möglichkeiten, es nachzuvollziehen: Was macht Deiner in dem Fall?
>
> Bei mir ist so was noch nicht passiert. Aber ich habe meine Musik auch
> in Verzeichnissen nach Komponisten/Werken/Interpreten sortiert, nicht
> einfach alphabetisch.
>
> Mir ist allerdings schon mal aufgefallen, dass man das Indizieren auf
> der Fritz manchmal mehrmals anstossen muss, falls man darüber NAS
> spielt. Die ist wohl etwas langsam und macht das nicht von alleine.

Sobald man neue Musikstücke auf sein Massenspeicher kopiert hat und an
die Fritz-Box
angebunden hat, sollte man nach meiner Erfahrung die Inidizierung
manuell neu starten in der Fritz-Box (Firmware 6.30 noch -> Warte auf
das bald kommende Update 6.50)


Peter Sauter

unread,
Mar 14, 2016, 1:18:24 AM3/14/16
to
Am 13.03.2016 um 17:44 schrieb Beate Goebel:

Hallo

> Der Windows Medien Player Windows Medien Center kann das aber nicht
> besser. 20x Allegro, Allegro assai, Andante, etc.
> Und was gehört wohin?
>
Tja für alte Tempoangaben gabs wohl noch kein Meta-Feld in den MP3-Tags
:-)) Die erwarten wohl harte Werte in bpm :-))
Ist ja auch nicht leicht für einen Künstler die Tempoangabe zu
interpretieren, wenn man den historischen Kontext des Stückes nicht
kennt. Denn was damals ein "allgero" schnell (heiter) war muss mit dem
heutigem Tempoverständniss nicht übereinstimmmen.


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 14, 2016, 4:52:22 AM3/14/16
to
Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

>Hallo, On 13.03.16 11.33, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Seit meine Flac-Sammlung neulich heftig gewachsen
>> ist, erlebe ich es bei meinem Denon DNP F109, daß er
>> im Modus "All Tracks" nur noch bis Titel beginnend mit
>> dem Buchstaben "E" kommt.

>da wird der Speicher im Gerät (RAM) voll sein. Um einige zigtausend
>Titel mit Metadaten zu halten braucht man, ohne Deduplication (was die
>schwachbrüstigen Embedded-CPUs sicher nicht machen) etliche Dutzend MB
>RAM. Auch das haben diese Embedded Kisten nicht, zumal man es für alles
>andere nicht braucht.

Interessante Info. Das heißt also, so ein Consumer-Player lädt immer die
gesamte Liste vom Server?

>> Und welcher - idealerweise wieder Denon, mit einem Pioneer N30 war ich
>> völlig unzufrieden und manche Marantze sind mir einfach zu teuer -
>> Player mag diese Grenze (falls es sie gibt) nicht haben?
>
>Jeder, der ein Standard-Betriebssystem sein eigen nennt.

Alle brauchen also die gesamte Liste? Ist das irgendwo im DLNA-Gebälk so
festgelegt. Eigentlich sollte es doch reichen, bei "All Tracks" immer
nur die Daten des jeweils gespielten Stücks im Speicher zu haben und
beim Weitertasten/-spielen sich die des nächsten zu holen.

>Mit diesen
>proprietären eingebauten Snapshots der jeweiligen Technologie zum
>Herstellungszeitpunkt wirst Du niemals langfristig glücklich werden.

Eigentlich habe ich ihn schon etwas länger (Drei Jahre?) und bin enso
eigentlich nie unzufrieden geworden. Was er spielen können muss, sind
ausschließlich ver-flac-te Audio-CDs. Im Prinzip nichts anderes als
ein CD-Wechsler mit praktisch unendlich großem Magazin.

>Einen Grund hast Du ja schon gefunden. Zahlreiche weitere warten noch
>darauf entdeckt zu werden.
>Kann er sinnvoll (also ergonomisch

Sein dreizeiliges Display reicht (mir) völlig aus, der winzige LCD-
Screen des Pioneers fasste zwar mehr Informationen, man musste aber mit
der Nase davor sitzen. Die Fernbedienung - bis auf ihren ***censored***
kleinen Winkel - gefällt mir auch besser als die Steuerung per Äpp. Beim
Pioneer wäre sie dagegn wohl die einzig sinnvolle gewesen.

>und in vernünftiger Zeit) mit >10k Titeln umgehen?

Was die Geschwindigkeit angeht, habe ich das Nadelöhr eher beim Server
entdeckt. Der Twonky auf einem kleinem 1,2 GHz Marvell-NAS ging heftig
in die Knie. Rund läuft jetzt ein Minimserver aufm Synology DS214+.

>Kann die Kiste wirklich Gapless playback bei Alben mit durchgehender
>Tonlinie?

Beates Denon kann es iirc. Da ich aber eher weniger der Klassik-Hörer
bin, störte mich das aber eher weniger, wenn er es nicht könnte.
Tatsächlich müsste ich mal Dark Side of the Moon durchhören, aus dem
Stehgreif das einzige Album, wo Gaps stören könnten. Anders würde es
mir wohl gar nicht auffallen.

>Kommt er mit RVA Tags (besser bekannt als Replaygain) zurecht?

Mir gar nicht bekannt.

>Kann er Unicode Tags mit Sonderzeichen?

Die verhindert wohl gleich der CDEX, mit dem ich die CDs ver-flac-e.

>Kann er alle gängigen Formate? Auch die von morgen?

Was wird es morgen statt flac geben?

>Irgendeine Latte reißt fast jedes dieser Geräte.

Das einzige, was mir inzwischen störend auffiel, war diese
abgeschnittene "All Tracks"-Liste.

>Guck mal, ob ein MPD für Dich etwas wäre. Für ~60€ gibt's passende
>Hardware (Mini-Rechner) dazu, die man an handelsübliche Verstärker
>anschließen kann. Ein Raspi mit Cirrus Audio Card spielt z.B. sowohl
>qualitativ als auch funktionell jenseits von gut und böse (24/192) und
>bekommt sicher noch auf Jahre hinweg Software-Updates.

Genau das war eigentlich nicht Sinn der Übung. Vor dem Denon hatte ich
dazu ein Netbook aufm Wohnzimmertisch liegen und wollte es zugunsten des
o.g. CD-Wechslers mit Riesenmagazin aus dem Wohnzimmer verbannt haben.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten.
HJWHL 2Y8EM C1Z7X UBU0G 2E2DT O97BM LN9MD WLXQU 9VWY2
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 14, 2016, 5:12:45 AM3/14/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CAC1...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 13 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CAB4...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>>>> Bei mir hängt schlicht eine HD an der Fritz. Das würde ich
>>>>> nicht als Server bezeichnen.
>
>[...]
>
>> Derweil habeich die Befürchtung, der DLNA-Server im Fritz
>> orientiert sich da nach dem Erstellungs-/Änderungsdatum des
>> jeweilgen Ordners. Eigentlich sollte das einem DLNA-Server vollig
>> schnurzpiepe sein, in welcher zeitlichen Reihenfolge seine
>> Datenquelle entstanden ist.
>
>Ich finde im Fritz-Menü nicht mal einen DLNA-Server.

<http://invalid.de/mediaserver.png> hast und nutzst Du nicht?

>> Trotzdem nochmal Danke, Beate!
>
>Wofür?

Dafür, daß Frau Göbel wirklich sehr bemüht war, die ihr übertragene
Aufgabe zu erledigen #-)

>Hol Dir einmal was Gescheites:
>http://www.minix-shop.eu/
>http://xtreamer.net/

Genau sowas wollte ich ja mit dem Denon ausm Wohnzimmer verbannt haben.
Wie ich Marcel schon schrieb, war/ist das Look&Feel eines ordinären
CD-Players gefragt. Genauso trivial wie ein "echter" bedienbar, nur
eben, ohne Diskjockey zu spielen.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten.
OBBJL BX0UE O841Y 0JARB R5L62 APOZY 8LKSX A77QO YDXRR

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 14, 2016, 8:32:15 AM3/14/16
to
>Ich finde im Fritz-Menü nicht mal einen DLNA-Server. Bei meiner 7490
>heißt das Fritz-NAS und zeigt im Browser ein Dateisystem.

Ich habe jetzt auch mal die auf Halde liegende 7490 angeschlossen. Gehe
sie mal im Heimnetz auf "Mediaserver" (Gleich unter Speicher/NAS):

<http://invalid.de/media7490.png>

Das ist der DLNA- (UPnP-) Server. Der macht aber auch auf der 7490 den
Fuzzak, bei Wahl von "Musik -> Alle Titel" nicht nach Titel, sondern
nach Alben zu sortieren. Und die Alben wiederum wohl in der Reihenfolge
wie die zugehörigen Ordner erstellt wurden. Deswegen als Testobjekt
leider nicht brauchbar.

Drück mir die Daumen, daß Denon dem DNP-730AE mehr Speicher und/oder
eine ressourcenschonendere Methode zur Trackverwaltung verpasst hat.
Leute wie ich, die im Gegensatz zu Dir Krach statt Musik hören, brauchen
sowas :-)

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten.
TEV04 G4PN0 BDB4I T1H11 H8T57 XU8GJ XMFIP D11R0 I27F5

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 14, 2016, 12:52:36 PM3/14/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CBB0...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 14 Mrz 2016
>
>> Drück mir die Daumen, daß Denon dem DNP-730AE mehr Speicher
>> und/oder eine ressourcenschonendere Methode zur Trackverwaltung
>> verpasst hat. Leute wie ich, die im Gegensatz zu Dir Krach statt
>> Musik hören, brauchen sowas :-)
>
>Na gut
><Daumen drück>

Danke. Jetzt kann ja wirklich nichts mehr schiefgehen.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten.
0ZF81 X3ACC AYE9D FGSH0 5NG5H X4YXU U28UG 764U8 FEQ7U

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 14, 2016, 1:02:41 PM3/14/16
to
>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 14 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CAC1...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>
>>> Hol Dir einmal was Gescheites:
>>> http://www.minix-shop.eu/
>>> http://xtreamer.net/
>>
>> Genau sowas wollte ich ja mit dem Denon ausm Wohnzimmer verbannt
>> haben.
>
>Die kleine Minix ist hier unauffälliger als der Denon.

Und wird wie genau bedient?

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten.
HQ2EB B85SY S6SKV O0527 XCRFL I82UW 5CL5H 1GBKP ZG6F8

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 14, 2016, 4:08:00 PM3/14/16
to
Beate Goebel schrieb:

> Die kleine Minix ist hier unauffälliger als der Denon.

Bist Du vom XTreamer weg? Auf den ersten Blick scheinen die kleinen
Minix reizvoll zu sein, auch wenn ich keine verwendung für UHD ahbe.

Der XTreamer ist völlig ungepflegt. Ich suche vor allem was fürs
Internetradio. Wenn das Teil dann noch aus einem HD-DTS (oder wie das
heißt) den DTS-Core auslesen und per SP/DIF ausgeben kann, wäre es perfekt.



--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 14, 2016, 5:29:14 PM3/14/16
to
Beate Goebel schrieb:

> Technisch funktionieren tut er noch, liegt hier rum. Wenn aber nicht
> mal mehr die Community Anpassungen anbietet, ist so ein Teil tot.

Das sehe ich leider auch so, aber noch ist mein Siodewinder2 im Einsatz.
Ich htte schon mal dran gedacht den Raspberry hier einzusetzen, den als
Bastel- und Spielcomputer nehme ich den ohnehin nicht, da keine Lust und
keine Zeit.

> 4k und so was brauche/habe ich auch nicht. Dafür spielt sie einfach
> alles ab, was so zZ auf dem Markt ist und mit Kodi als Tool ist der
> Medienzugriff sehr einfach.
>
> Besser als jeder Smart-TV und vorallem unabhängig vom Hersteller.
>
> Noch gibt es jede Menge Firmware-Updates, die Funktionen ausbauen und
> für Anwendungen kann man sich ja um eigene Apps kümmern.


> Die neuen Versionen haben mich nicht mehr überzeugt. Deshalb jetzt
> Minix.

Ich schaue mior die mal an. Danke für den Tipp. Du warst immerhin
diejenige, die mich vor Jahren zum XTreamer gebracht hat.

Marcel Mueller

unread,
Mar 14, 2016, 5:37:41 PM3/14/16
to
On 14.03.16 09.38, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>> Hallo, On 13.03.16 11.33, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>>
>>> Seit meine Flac-Sammlung neulich heftig gewachsen
>>> ist, erlebe ich es bei meinem Denon DNP F109, daß er
>>> im Modus "All Tracks" nur noch bis Titel beginnend mit
>>> dem Buchstaben "E" kommt.
>
>> da wird der Speicher im Gerät (RAM) voll sein. Um einige zigtausend
>> Titel mit Metadaten zu halten braucht man, ohne Deduplication (was die
>> schwachbrüstigen Embedded-CPUs sicher nicht machen) etliche Dutzend MB
>> RAM. Auch das haben diese Embedded Kisten nicht, zumal man es für alles
>> andere nicht braucht.
>
> Interessante Info. Das heißt also, so ein Consumer-Player lädt immer die
> gesamte Liste vom Server?

Wenn er sie selber sortieren will, bleibt wohl nichts anderes.
Suchanfragen gehen bei DLNA AFAIK direkt über den Server, vieles andere
auch, aber eben nicht jede Funktion, die sich ein UI-Programmierer in
Zukunft so ausdenkt.

>> Jeder, der ein Standard-Betriebssystem sein eigen nennt.
>
> Alle brauchen also die gesamte Liste?

Nein, nur wenn man auch etwas damit tun will.

Wenn ich es mir recht überlege, fällt mir noch eine andere potentielle
Ursache ein:
Möglicherweise ist die zufällige Abspielreihenfolge Teil des Problems.
Zum einen liefern viele C-Laufzeitbibliotheken beim Aufruf der
Zufallsfunktion rand() nur maximal 15 Bits. Das würde auffallend gut zu
den 32.000 Songs passen.
Zum anderen ist es gar nicht so trivial, aus riesigen, sich ständig
ändernden Datenmengen zufällig einen Satz auszuwählen. Im besonderen
dann, wenn man will, dass nur die /Reihenfolge/ Zufällig ist, nicht auch
die Häufigkeit einzelner Titel.

> Ist das irgendwo im DLNA-Gebälk so
> festgelegt. Eigentlich sollte es doch reichen, bei "All Tracks" immer
> nur die Daten des jeweils gespielten Stücks im Speicher zu haben und
> beim Weitertasten/-spielen sich die des nächsten zu holen.

Wenn alle alles richtig gemacht haben, und der Server alle Funktionen
unterstützt, die der Client will, ja.

>> Mit diesen
>> proprietären eingebauten Snapshots der jeweiligen Technologie zum
>> Herstellungszeitpunkt wirst Du niemals langfristig glücklich werden.
>
> Eigentlich habe ich ihn schon etwas länger (Drei Jahre?) und bin enso
> eigentlich nie unzufrieden geworden.

3 Jahre überlebst man damit. 5 auch.
Aber Verstärker halten normalerweise 20 Jahre. Und vor 20 Jahren war MP3
noch in den Kinderschuhen, geschweige denn Streaming-Protokolle.

>> Einen Grund hast Du ja schon gefunden. Zahlreiche weitere warten noch
>> darauf entdeckt zu werden.
>> Kann er sinnvoll (also ergonomisch
>
> Sein dreizeiliges Display reicht (mir) völlig aus, der winzige LCD-
> Screen des Pioneers fasste zwar mehr Informationen, man musste aber mit
> der Nase davor sitzen.

Also, ich kann aus der üblichen ~3m Fernbedienungs-Entfernung keines der
Displays lesen.

> Die Fernbedienung - bis auf ihren ***censored***
> kleinen Winkel - gefällt mir auch besser als die Steuerung per Äpp.

Halte die Fernbedienung doch nach hinten. Wenn da eine weiße Wand ist,
geht das oft besser, als wenn man im flachen Winkel direkt drauf hält.

>> und in vernünftiger Zeit) mit >10k Titeln umgehen?
>
> Was die Geschwindigkeit angeht, habe ich das Nadelöhr eher beim Server
> entdeckt. Der Twonky auf einem kleinem 1,2 GHz Marvell-NAS ging heftig
> in die Knie. Rund läuft jetzt ein Minimserver aufm Synology DS214+.

Üblicherweise ist die Platte der Engpass, aber bei den schwachen
NAS-CPUs kann das natürlich anders sein.
Bei mir kann man übers Netz knapp 10.000 Titel pro Minute indizieren.
Aber das ist auch PC-Hardware mit SSD im Server.

>> Kann die Kiste wirklich Gapless playback bei Alben mit durchgehender
>> Tonlinie?
>
> Beates Denon kann es iirc. Da ich aber eher weniger der Klassik-Hörer
> bin, störte mich das aber eher weniger, wenn er es nicht könnte.

Klassik höre ich auch seltenst, aber es gibt auch Live-Aufnahmen und
andere Gesamtwerke.

>> Kommt er mit RVA Tags (besser bekannt als Replaygain) zurecht?
>
> Mir gar nicht bekannt.

Naja, wenn man aktuellen, totkomprimierten Windelpop und eine /alte/
Ausgabe von Dire-Straits Brothers in Arms hintereinander hören will,
liegt dazwischen halt eine halbe Umdrehung des Lautstärkereglers.

>> Kann er Unicode Tags mit Sonderzeichen?
>
> Die verhindert wohl gleich der CDEX, mit dem ich die CDs ver-flac-e.

Will man das? Also ich will im besonderen ausländische Titel mit
korrektem Namen. Und ich werden bestimmt nicht die ganze Sammlung
kastrieren, weil irgendein Player patzt.

>> Kann er alle gängigen Formate? Auch die von morgen?
>
> Was wird es morgen statt flac geben?

Wer weiß das schon, aber aktuell bekommt man z.B. Ogg Vorbis aus YouTube
oder AAC aus M4A, was auch kommerziell vertrieben wird.

Flac ist persönlich nicht so mein Fall. Ich habe nicht so den
sportlichen Ehrgeiz, das Rauschen und die Artefakte von genau einem
Mastering bitgenau einzufangen.


>> Irgendeine Latte reißt fast jedes dieser Geräte.
>
> Das einzige, was mir inzwischen störend auffiel, war diese
> abgeschnittene "All Tracks"-Liste.

Ja, blöde Sache.

>> Guck mal, ob ein MPD für Dich etwas wäre. Für ~60€ gibt's passende
>> Hardware (Mini-Rechner) dazu, die man an handelsübliche Verstärker
>> anschließen kann. Ein Raspi mit Cirrus Audio Card spielt z.B. sowohl
>> qualitativ als auch funktionell jenseits von gut und böse (24/192) und
>> bekommt sicher noch auf Jahre hinweg Software-Updates.
>
> Genau das war eigentlich nicht Sinn der Übung. Vor dem Denon hatte ich
> dazu ein Netbook aufm Wohnzimmertisch liegen und wollte es zugunsten des
> o.g. CD-Wechslers mit Riesenmagazin aus dem Wohnzimmer verbannt haben.

Schon klar, nur dass die Ansprüche durch die ständigen technischen
Weiterentwicklungen einen ganz anderen Druck bekommen haben wie früher.
Da können die (zurecht) konservativen HiFi-Hersteller einfach nicht
mithalten, zumal sie noch /weit/ jenseits ihrer Kernkompetenzen
unterwegs sind.
Einen preiswerten und gut brauchbaren Analogverstärker bauen kann heute
jeder, der die Application Notes der Chip-Hersteller lesen kann.
Firmwares schreiben hingegen ist eine Kunst für sich mit viel Spielraum
für Bugs, Features und letztlich auch für Geschmack.

Ich habe auch noch die ganze Hütte mit alten Verstärkern voll und nur
punktuell das "neumodische" Zeug angekabelt. Im Arbeitszimmer spielt der
sowieso fast immer laufende PC DAC und die eigentliche Player-Software
läuft im Keller auf einer VM. Im Wohnzimmer hingegen wartet nur ein
3,5mm Klinken Stecker darauf, dass eventuell mal einer einen MP3-Stick
oder ein Handy anschließt.
Aber über kurz oder lange werde ich dieses Problem lösen müssen, da
immer seltener jemand Lust hat, eine von vllt. 500 CDs rauszuwühlen. Es
wird wohl entweder auf MPD hinauslaufen, oder ich mache einen komplett
dummen DA-Wandler, der nur einen einzigen, fest konfigurierten
"Sender"-Stream abspielen kann. Der wird dann von handelsüblicher
Playersoftware auf dem Kellerserver, wo sich auch die Musik tummelt,
gefüttert. Man bedient dann nicht mehr den Verstärker sondern den
Streming-Server. Der Umweg der Bedienungs-Befehle über Verstärker und
DLNA entfällt. Damit ist natürlich alles ohne Display als Fernbedienung
raus. Aber das kann ich wenigstens auch ablesen.


Marcel

Peter Sauter

unread,
Mar 15, 2016, 1:00:55 AM3/15/16
to
Am 14.03.2016 um 17:18 schrieb Beate Goebel:
> Peter Sauter schrieb am 14 Mrz 2016
> Ja, vorher war das so.
>
> Habe jetzt 6.51 und da habe ich gar nicht mehr gefunden, wo man die
> Indizierung von Hand anstossen kann.
Ich habe noch keine 6.50er Firmware für meine 7390er bekommen.
Ich warte auch schon die ganze Zeit auf das Update nach der
Heise-Newstickerankündigung vor ein paar Wochen.
Ggf. machen die das jetzt automatisch, wenn der Datenträger wieder
gemountet wird. Ich werdes mir auf jedenfall da genauer anschauen.


Peter Sauter

unread,
Mar 15, 2016, 1:13:13 AM3/15/16
to
Am 14.03.2016 um 21:48 schrieb Beate Goebel:

Hallo Beate

> Besser als jeder Smart-TV und vorallem unabhängig vom Hersteller.

Das ist ehrlich gesagt auch keine Kunst, bei der miesen
App-Programmierung und Usabilitybugs der diversen TV-Hersteller.
Kein Vergleich mit der nativen App-Programmierung unter Android oder
IOS und wenn dann ein Dienstleister kein Bock mehr hat das supporten
siehts auch schlecht aus (siehe aktuell MS wegen Skype auf den Smart TVs).


>
> Noch gibt es jede Menge Firmware-Updates, die Funktionen ausbauen und
> für Anwendungen kann man sich ja um eigene Apps kümmern.
>
> Wegen der persönlichen Apps habe ich mir auch die Android-Version
> geholt. Für Windows finde ich das Teil zu schwach, da wäre ein
> ausrangiertes Schleppi die bessere Wahl (oder eine Himbeere).

Wie sieht es von der Community mit der schnellen Verfügbarkeit
von Sicherheitsupdates aus ? Ist das genauso schnell wie bei
Cynagon Mods ? Gerade in den Multimediabibliotheken von Android
(Stichwort Stagefright-Lücken jetzt wieder mal erneut ->
http://www.heise.de/security/meldung/Android-Sicherheitsupdates-Immer-Aerger-mit-Stagefright-3131138.html
) schlummern ja teilweise katastrophale Sicherheitlücken. Hier sind
schnelle Sicherheitsupdates
und Verfügbarekeit sehr wichtig.


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 15, 2016, 6:12:24 AM3/15/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CBB9...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 14 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CBB0...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>> Die kleine Minix ist hier unauffälliger als der Denon.
>>
>> Und wird wie genau bedient?
>
>Läuft mit Android und hat dazu eine Fernbedienung, Tastatur gibt es
>auch, nennt sich Air Mouse.

Und wo sehe ich, was ich womit auch immer bediene?

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 15, 2016, 6:12:24 AM3/15/16
to
Marcel Mueller in <news:nc7av5$ban$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

>On 14.03.16 09.38, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>>> da wird der Speicher im Gerät (RAM) voll sein. Um einige zigtausend
>>> Titel mit Metadaten zu halten braucht man, ohne Deduplication (was die
>>> schwachbrüstigen Embedded-CPUs sicher nicht machen) etliche Dutzend MB
>>> RAM. Auch das haben diese Embedded Kisten nicht, zumal man es für alles
>>> andere nicht braucht.
>>
>> Interessante Info. Das heißt also, so ein Consumer-Player lädt immer die
>> gesamte Liste vom Server?
>
>Wenn er sie selber sortieren will, bleibt wohl nichts anderes.

Sortieren tut AFAIK der Server. Auch die Menüpunkte, die Beate dem
Player zusprach, kommen ebenso AFAIK vom Server. Das merkt man ganz
deutlich, wenn man wie ich in meiner "Was macht die Chose so langsam?"-
Findungsphase mit drei unterschiedlichen DLNA-Servern arbeitet. Je
nachdem, was die anbieten, habe ich im Player unterschiedliche
Wahlmöglichkeiten.

Und jetzt beim vierten, der Fritzbox ganz eklatant: Obwohl ich aufm
Denon als Sprache "Englisch" wählte, heißt "Music -> All Tracks" nun
"Musik -> Alle Titel".

>Suchanfragen gehen bei DLNA AFAIK direkt über den Server,

So sehe ich das auch, weil die Suchperformance bis hin zum einfachen
Weitertasten zum nächsten Track von der Leistungsfähigkeit des Servers
abhing.

>vieles andere
>auch, aber eben nicht jede Funktion, die sich ein UI-Programmierer in
>Zukunft so ausdenkt.

Dann haben die bei Denon Unfug gedacht, indem sie (unnötigerweise?) die
gesamte Titelliste in den Client-Speicher zu laden versuchen? Mift. Wenn
das sowas wie "Firmenfilisofie" ist, werde ich mit dem 730er auch nicht
besser dastehen.

>>> Jeder, der ein Standard-Betriebssystem sein eigen nennt.
>>
>> Alle brauchen also die gesamte Liste?
>
>Nein, nur wenn man auch etwas damit tun will.

Na. Titel für Titel anhören. Idealerweise in alphabetischer Reihenfolge,
wenn man mal durch "All Tracks" stöbert. Daß auch diese Sortierung vom
Server kommt, und nicht etwa im Client geschieht, habe ich gestern ja
merken können: Die Fritzbox liefert bei "Alle Titel" sie immer noch
Album pro Album.

>Wenn ich es mir recht überlege, fällt mir noch eine andere potentielle
>Ursache ein:
>Möglicherweise ist die zufällige Abspielreihenfolge Teil des Problems.

Sie ist ja nur "pseudozufällig":
Wenn ich Track für Track höre, treffe ich dabei auf zufällige Alben.

>Zum einen liefern viele C-Laufzeitbibliotheken beim Aufruf der
>Zufallsfunktion rand()

Nix Zufallsfunktion.

>nur maximal 15 Bits. Das würde auffallend gut zu den 32.000 Songs passen.

Eine solche magische Zahl hatte ich ja im Verdacht. Dahinein wollten
aber die 17755 so ganz und gar nicht passen.

>Zum anderen ist es gar nicht so trivial, aus riesigen, sich ständig
>ändernden Datenmengen zufällig einen Satz auszuwählen. Im besonderen
>dann, wenn man will, dass nur die /Reihenfolge/ Zufällig ist, nicht auch
>die Häufigkeit einzelner Titel.

Vergiss doch bitte mal die Zufälligkeit!

>> Ist das irgendwo im DLNA-Gebälk so
>> festgelegt. Eigentlich sollte es doch reichen, bei "All Tracks"

"All Tracks". Nicht "Random Play"!

>> immer
>> nur die Daten des jeweils gespielten Stücks im Speicher zu haben und
>> beim Weitertasten/-spielen sich die des nächsten zu holen.
>
>Wenn alle alles richtig gemacht haben, und der Server alle Funktionen
>unterstützt, die der Client will, ja.

So, wie ich das sehe, kann andersrum der Client nur das, was ihm der
Server bietet. Einen "Artist Index" liefert ihm zum Beispiel der
Minimserver, die Fritzbox nicht. Also fehlt diese Anwahlmöglichkeit
im Client, wenn und weil der Server sie ihm nicht anbietet.

>> Eigentlich habe ich ihn schon etwas länger (Drei Jahre?) und bin enso
>> eigentlich nie unzufrieden geworden.
>
>3 Jahre überlebst man damit. 5 auch.
>Aber Verstärker halten normalerweise 20 Jahre. Und vor 20 Jahren war MP3
>noch in den Kinderschuhen, geschweige denn Streaming-Protokolle.

Und? *In* zwanzig Jahren würde ich sowieso nicht mehr mit anderen
Methoden als "CD rin in den PC. CDEX drauf losgelassen. *.flac auf
den Server kopiert" umgehen können. Falls überhaupt noch.

>> Sein dreizeiliges Display reicht (mir) völlig aus, der winzige LCD-
>> Screen des Pioneers fasste zwar mehr Informationen, man musste aber mit
>> der Nase davor sitzen.
>
>Also, ich kann aus der üblichen ~3m Fernbedienungs-Entfernung keines der
>Displays lesen.

So ging's mir beim Pioneer. Der Denon hat aber eine Anzeige, die so
ziemlich der eines CD-Players entspricht. Wo ich vorher die Anzeige
des Marantz CD67 SE ablesen konnte, lese ich heute die des Denon ab.

>> Die Fernbedienung - bis auf ihren ***censored***
>> kleinen Winkel - gefällt mir auch besser als die Steuerung per Äpp.
>
>Halte die Fernbedienung doch nach hinten. Wenn da eine weiße Wand ist,
>geht das oft besser, als wenn man im flachen Winkel direkt drauf hält.

Zwar nur Nebenkriegsschauplatz: Geholfen hat es, den Denon in Richtung
"Infrarotsendeplatz" anzuwinkeln. Schlechter WAF, aber mangels W nicht
wirklich ein Problem.

>> Was die Geschwindigkeit angeht, habe ich das Nadelöhr eher beim Server
>> entdeckt. Der Twonky auf einem kleinem 1,2 GHz Marvell-NAS ging heftig
>> in die Knie. Rund läuft jetzt ein Minimserver aufm Synology DS214+.
>
>Üblicherweise ist die Platte der Engpass, aber bei den schwachen
>NAS-CPUs kann das natürlich anders sein.

Hier eindeutig PCU und/oder Speicher. Die Platte scheint mir da ziemlich
zweitrangig. Im flotten Synology stecken sogar Seagate Archive, die ja
nicht gerade so zu den schnellsten zählen sollen.

>Bei mir kann man übers Netz knapp 10.000 Titel pro Minute indizieren.
>Aber das ist auch PC-Hardware mit SSD im Server.

Es geht ja nicht ums indizieren. Da braucht der Minimserver im Synology
derweil auch so geschätzt ne Viertelstunde, nachdem er hochgefahren ist.
Nein: Die Reaktionszeit, die vergeht, bis daß a) der nächste Titel im
Display streht und b) der dann auch anhörbar ist, variiert merkbar mit
der Leistungsfähigkeit des Servers. Bis hin zur Fritzbox-Schnecke. Da
kannste gefühlt zwischen Anwahl eines Titels und Anhören ne Tasse Kaffee
trinken gehen.

>>> Kann er Unicode Tags mit Sonderzeichen?
>>
>> Die verhindert wohl gleich der CDEX, mit dem ich die CDs ver-flac-e.
>
>Will man das? Also ich will im besonderen ausländische Titel mit
>korrektem Namen.

Die könnte das Matrix-Display des Denons vermutlich auch noch gar nicht
mal anzeigen.

>>> Kann er alle gängigen Formate? Auch die von morgen?
>>
>> Was wird es morgen statt flac geben?
>
>Wer weiß das schon, aber aktuell bekommt man z.B. Ogg Vorbis aus YouTube
>oder AAC aus M4A, was auch kommerziell vertrieben wird.

"Man" bekommt hier ausschließlich *.flac, weil "man" seine CDs genauso
verwurstet.

>Flac ist persönlich nicht so mein Fall. Ich habe nicht so den
>sportlichen Ehrgeiz, das Rauschen und die Artefakte von genau einem
>Mastering bitgenau einzufangen.

Wollmer die alte "Wozu ist flac gut?"-Leier wieder ankurbeln? Okay: Hier
nicht wegen un-, nicht- oder doch hörbarer Unterschiede, sondern des
Wunsches wegen, eine (lediglich DV-technisch aber nicht akustisch
komprimierte) 1:1-Kopie des Originals vorliegen zu haben.

>> Das einzige, was mir inzwischen störend auffiel, war diese
>> abgeschnittene "All Tracks"-Liste.
>
>Ja, blöde Sache.

Sie verhindert das sukzessive Durchören des Bestandes. Was ab und an
recht angenehm sein kann: Einfach mal querbeet durch alle Alben hören,
ohne ein bestimmtes 'aufzulegen'. Bevor meine Sammlung so stark anwuchs,
war das noch kein Problem.

[snip]

>Ich habe auch noch die ganze Hütte mit alten Verstärkern voll und nur
>punktuell das "neumodische" Zeug angekabelt. Im Arbeitszimmer spielt der
>sowieso fast immer laufende PC DAC und die eigentliche Player-Software
>läuft im Keller auf einer VM. Im Wohnzimmer hingegen wartet nur ein
>3,5mm Klinken Stecker darauf, dass eventuell mal einer einen MP3-Stick
>oder ein Handy anschließt.
>Aber über kurz oder lange werde ich dieses Problem lösen müssen, da
>immer seltener jemand Lust hat, eine von vllt. 500 CDs rauszuwühlen.

Genau deswegen ist meine CD-Sammlung auf einen DLNA-Server gekommen.
Da will man nicht mehr Discjockey spielen. Aber andersrum auch nicht
auf das Look&Feel des deswegen z-gestellten CD-Players verzichten. YMMV.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 10 Tagen ist Weihnachten.
BLT33 QOC9Z X5X9A US2U7 Z2PU0 PJGO8 TAFY1 6RTNS RMWNF
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 15, 2016, 3:27:53 PM3/15/16
to
Beate Goebel schrieb:

> Ich sehe gerade: http://www.xtreamer.net/whizz/
>
> Die sieht einer Minix doch verdammt ähnlich. Wer also neu kauft, sollte
> Funktionen vergleichen (und den Preis)!
>

Hallo Beate,

wie ich mich kenne, wird der alte Xtreamer hier noch lange eingesetzt
werden. So richtige Not ihn zu ersetzen habe ich nicht. Internetradio
konnte er mal, hat er mit irgendeinem Update verlernt.

Marcel Mueller

unread,
Mar 15, 2016, 4:39:06 PM3/15/16
to
On 15.03.16 10.57, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Vergiss doch bitte mal die Zufälligkeit!

Ja, schon vergessen. Ich hatte das "Spielt nur Titel aus dem Bereich bis
E" in den falschen Hals bekommen.


> So, wie ich das sehe, kann andersrum der Client nur das, was ihm der
> Server bietet. Einen "Artist Index" liefert ihm zum Beispiel der
> Minimserver, die Fritzbox nicht. Also fehlt diese Anwahlmöglichkeit
> im Client, wenn und weil der Server sie ihm nicht anbietet.

Beide müssen es Unterstützen. Der Client kann nur die Funktionen
abrufen, deren Existenz er kennt und die der Server anbietet.

>> 3 Jahre überlebst man damit. 5 auch.
>> Aber Verstärker halten normalerweise 20 Jahre. Und vor 20 Jahren war MP3
>> noch in den Kinderschuhen, geschweige denn Streaming-Protokolle.
>
> Und? *In* zwanzig Jahren würde ich sowieso nicht mehr mit anderen
> Methoden als "CD rin in den PC. CDEX drauf losgelassen. *.flac auf
> den Server kopiert" umgehen können. Falls überhaupt noch.

Eher "falls überhaupt noch". CDs bekommt man dann vielleicht noch im
Sammler-Laden.


>> Also, ich kann aus der üblichen ~3m Fernbedienungs-Entfernung keines der
>> Displays lesen.
>
> So ging's mir beim Pioneer. Der Denon hat aber eine Anzeige, die so
> ziemlich der eines CD-Players entspricht. Wo ich vorher die Anzeige
> des Marantz CD67 SE ablesen konnte, lese ich heute die des Denon ab.

Naja, beim CD-Player stehen da ja auch nur eine Hand voll Zahlen, im
Extremfall vielleicht ein Dutzend Zeichen CD-Text.
Wenn ich auf demselben Platz 4*40 Zeichen unterbringe, sieht die Sache
schon anders aus. Und selbst mit 4*40 Zeichen wollte ich nicht durch
eine Sammlung von >10k Titeln navigieren müssen.


>> Halte die Fernbedienung doch nach hinten. Wenn da eine weiße Wand ist,
>> geht das oft besser, als wenn man im flachen Winkel direkt drauf hält.
>
> Zwar nur Nebenkriegsschauplatz: Geholfen hat es, den Denon in Richtung
> "Infrarotsendeplatz" anzuwinkeln. Schlechter WAF, aber mangels W nicht
> wirklich ein Problem.

:-)


>> Bei mir kann man übers Netz knapp 10.000 Titel pro Minute indizieren.
>> Aber das ist auch PC-Hardware mit SSD im Server.
>
> Es geht ja nicht ums indizieren. Da braucht der Minimserver im Synology
> derweil auch so geschätzt ne Viertelstunde, nachdem er hochgefahren ist.
> Nein: Die Reaktionszeit, die vergeht, bis daß a) der nächste Titel im
> Display streht und b) der dann auch anhörbar ist, variiert merkbar mit
> der Leistungsfähigkeit des Servers.

OK, das hast Du gemeint.

> Bis hin zur Fritzbox-Schnecke. Da
> kannste gefühlt zwischen Anwahl eines Titels und Anhören ne Tasse Kaffee
> trinken gehen.

Tja, wenn der Lambada da nicht drin gewesen wäre...

Das ist halt für einen Router auch nicht gerade ein Heimspiel.

>> Will man das? Also ich will im besonderen ausländische Titel mit
>> korrektem Namen.
>
> Die könnte das Matrix-Display des Denons vermutlich auch noch gar nicht
> mal anzeigen.

Ja, nu. Dann soll er halt Ersatzzeichen wählen.
Aber ein echtes Problem ist das eigentlich nur bei den 5*7 Pixel
Buchstaben. Ab 8*14 kann man eigentlich die meisten Zeichen sinnvoll
darstellen, wenn es nicht gerade auf Mandarin sein soll.


>> Wer weiß das schon, aber aktuell bekommt man z.B. Ogg Vorbis aus YouTube
>> oder AAC aus M4A, was auch kommerziell vertrieben wird.
>
> "Man" bekommt hier ausschließlich *.flac, weil "man" seine CDs genauso
> verwurstet.

Es gibt heute schon einiges an Musik, das niemals auf CD erscheint.
Gerade kleinere Musiker können sich den teuren CD Master Prozess nicht
leisten. Da ist elektronischer Vertrieb angesagt.

> Wollmer die alte "Wozu ist flac gut?"-Leier wieder ankurbeln? Okay: Hier
> nicht wegen un-, nicht- oder doch hörbarer Unterschiede, sondern des
> Wunsches wegen, eine (lediglich DV-technisch aber nicht akustisch
> komprimierte) 1:1-Kopie des Originals vorliegen zu haben.

Der Flac-Prozess ist schon OK. Aber mit den Masterings bin ich nicht
immer einverstanden. In der Praxis haben etliche, wenn nicht sogar die
meisten meiner CDs an der Stelle Mängel, bei denen Flac schlicht Perlen
vor die Säue ist. Darunter sind solche Perlen wie Übersteuerung (z.B.
Dire Straits Brothers in Arms remastered), üble Rauschfahnen am Piano
(Telegraph Road, Elton John Funeral for a Friend) oder gar ein 14kHz
Dauerpfeifton (Bucks Fizz), den der wohl taubstumme Toningenieur nicht
gehört hat. Vermutlich hat irgendeine Schaltnetzteil-Frequenz das nicht
vorhandene Anti-Aliasingfilter passiert um dann an der ADC
Samplingfrequenz gespiegelt zu werden.


>> Aber über kurz oder lange werde ich dieses Problem lösen müssen, da
>> immer seltener jemand Lust hat, eine von vllt. 500 CDs rauszuwühlen.
>
> Genau deswegen ist meine CD-Sammlung auf einen DLNA-Server gekommen.
> Da will man nicht mehr Discjockey spielen. Aber andersrum auch nicht
> auf das Look&Feel des deswegen z-gestellten CD-Players verzichten. YMMV.

Ich weiß nicht. Das Look&Feel vom CD Player kommt glaube ich eher daher,
dass es nicht anders ging, als von seiner überzeugenden Funktionalität.
Das ist jetzt nicht das, dem ich hinterherheule.

Mehr stört mich, dass es immer wenige gescheite Lautsprecher gibt. Und
immer weniger Leute, die das überhaupt interessiert. Da wird sich allen
ernstes darüber unterhalten, wie gut doch ein erbärmlich quäkender BT
Tischlautsprecher klingt; nur weil es das Handy neben dran, sich den
physikalischen Gesetzen beugenderweise noch schlechter macht. Da bin ich
irgendwie in der falschen Generation, die es noch besser gewohnt ist.
Aber klar, alles nur Gewohnheit. Woher soll man auch wissen, wie ein
Piano normalerweise klingt, wenn man in seinem ganzen Leben noch keins
gehört hat.


Marcel

Peter Sauter

unread,
Mar 16, 2016, 2:03:16 AM3/16/16
to
Am 15.03.2016 um 21:39 schrieb Marcel Mueller:

> Es gibt heute schon einiges an Musik, das niemals auf CD erscheint.
> Gerade kleinere Musiker können sich den teuren CD Master Prozess nicht
> leisten. Da ist elektronischer Vertrieb angesagt.

Kleinere Musiker produzieren bei Bestellbarf des Kunden die
entsprechenden CDs als normale CD-Rohlinge in kleinen Stückzahlen
selbst. So kenne ich das ausschliesslich im Communitybereich der
elektronischen Musik. Natürlich darüber hinaus werden Downloads
vermarktet. Der Vetrieb läuft dann meistens über kleinere Labels, die
sich speziell auf dem Bereich der elektronischen Musik konzentrieren.


Peter Sauter

unread,
Mar 16, 2016, 2:23:10 AM3/16/16
to
Am 15.03.2016 um 17:01 schrieb Beate Goebel:
> Peter Sauter schrieb am 15 Mrz 2016
>
>> Am 14.03.2016 um 21:48 schrieb Beate Goebel:
>
> [Minix]
>
>>> Wegen der persönlichen Apps habe ich mir auch die Android-Version
>>> geholt. Für Windows finde ich das Teil zu schwach, da wäre ein
>>> ausrangiertes Schleppi die bessere Wahl (oder eine Himbeere).
>>
>> Wie sieht es von der Community mit der schnellen Verfügbarkeit
>> von Sicherheitsupdates aus ?
>
> Firmware-Updates kommen vom (chinesischen) Hersteller und da gab es
> jetzt schon die 8. Version. Nach Sicherheitssachen habe ich nicht
> geschaut, eher nach Medieninformationen.

Würde ich dringend empfehlen da mal die Releasenotes durchzustöbern.


>> Gerade in den Multimediabibliotheken von Android
>> (Stichwort Stagefright-Lücken jetzt wieder mal erneut ->
>> http://www.heise.de/security/meldung/Android-Sicherheitsupdates-Imm
>> er-Aerger-mit-Stagefright-3131138.html ) schlummern ja teilweise
>> katastrophale Sicherheitlücken. Hier sind schnelle
>> Sicherheitsupdates und Verfügbarekeit sehr wichtig.
>
> Herrje, das ist ein Mediaorganisator, bei mir jedenfalls kein Telefon.
> Damit sind die persönlichen Informationen darauf minimal.
Das ist nicht das Problem. Jeden Angriffsvektor den man in einem OS-
System offen läßt, läßt sich prinzipbedingt über das Internet
kompromitieren und dann ausnutzen. Siehe auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Stagefright_(Sicherheitslücke).
Mir würde als Angreifer schon die Zugriffrechte auf die SD-Karte
reiche, um damit z.b. einen Verschlüsselungstrojaner einschleusen zu
können über eine dafür vorbereitet MP4 Videodatei und dann alle
dort liegenden Dateien zu verschlüsseln. Die Verschlüsselungstrojaner
sind ja geradezu hipp, weil man mit wenigen bis gar keinen Kenntnissen
(gibts ja dazu passende verkaufte Klicktools). sehr leicht Geld
abkassieren kann. Deine Musiksammlung wäre damit ohne Backups ggf.
verloren, da nicht jeder "Erpresser" auch den Entschlüsselungskey nach
Bezahlung rausrückt.









Andreas Bockelmann

unread,
Mar 16, 2016, 3:45:27 AM3/16/16
to
Beate Goebel schrieb:

> Nun, die Community-Updates haben auch immer wieder die Stream-URLs
> aktualisiert. Wenn das nicht mehr per Update geht, musst Du es von Hand
> machen. Und das ist mühsam.

Dafür habe ich Smartphone und tablet, die streamen dann per Bluetooth
auf einen kleinen Bose. Für Hintergrundgedudel und Weihnachtsmusik hat
das bisher gereicht, dafür muss ich nicht die große Anlage hochfahren
oder gar Streamlisten manuell pflegen.
Mit zunehmendem Alter wird man da faul und pragmatisch.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 16, 2016, 5:12:26 AM3/16/16
to
Beate Goebel in <news:XnsA5CCAD...@mafalda.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb am 15 Mrz 2016
>
>> Beate Goebel in <news:XnsA5CBB9...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>
>>> Läuft mit Android und hat dazu eine Fernbedienung, Tastatur gibt es
>>> auch, nennt sich Air Mouse.
>>
>> Und wo sehe ich, was ich womit auch immer bediene?
>
>Wie siehst Du das denn am PC, wenn Du davor mit Tastatur sitzt?

Das == die Musik? Gnädigste: Der DLNA-Player ist nicht zum Gucken,
sondern zum Hören. Hätte ich weiterhin gucken wollen, hätte ich mir
den Denon erst gar nicht anzuschaffen brauchen und wäre beim Netbook
geblieben. Irgendwas, was vermuteterweise aus meinem Fernseher ein
Smart-TV macht, war genau wo angesagt?

CU!
Urlich
--
In 9 Monaten und 9 Tagen ist Weihnachten.
PWCGE 4A1NN XDTMB XKB0W OEQ3Z FMT43 5YPLU NCOJL JMEWG
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 16, 2016, 7:39:54 AM3/16/16
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Beate Goebel in <news:XnsA5CCAD...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>
>> Ulrich F. Heidenreich schrieb am 15 Mrz 2016
>>
>>> Beate Goebel in <news:XnsA5CBB9...@mafalda.fqdn.th-h.de>:
>>
>>>> Läuft mit Android und hat dazu eine Fernbedienung, Tastatur gibt es
>>>> auch, nennt sich Air Mouse.
>>>
>>> Und wo sehe ich, was ich womit auch immer bediene?
>>
>> Wie siehst Du das denn am PC, wenn Du davor mit Tastatur sitzt?
>
> Das == die Musik? Gnädigste: Der DLNA-Player ist nicht zum Gucken,
> sondern zum Hören. Hätte ich weiterhin gucken wollen, hätte ich mir
> den Denon erst gar nicht anzuschaffen brauchen und wäre beim Netbook
> geblieben. Irgendwas, was vermuteterweise aus meinem Fernseher ein
> Smart-TV macht, war genau wo angesagt?
>

Du pflegst einen Ton an den Tag zu legen, der es zu einer wahren Freude
werden lässt, sich in Deine Probleme hereinzudenken.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 16, 2016, 8:12:15 AM3/16/16
to
Andreas Bockelmann in <news:nnd$31778214$53a31486@67be6a7a9f55907e>:

>Du pflegst einen Ton an den Tag zu legen, der es zu einer wahren Freude
>werden lässt, sich in Deine Probleme hereinzudenken.

Mal wieder auf Heidenreich Beinpinkel Usenetrundreise, Herr Bockelmann?

Außerdem meine ich, Beate soweit zu kennen, daß sie genau weiß, was und
wie es gemeint war: Nämlich, daß ein Gerät, welches einen Fernseher oder
einen Monitor (womöglich noch einen dieser Tauchscreen-Unsäglichkeiten)
zur Bedienung voraussetzt, nicht in Frage kommt.

Zudem sollte es gar nicht des großartigen Hereindenkens bedürfen, wenn
bereits das Subject fast alles sagt, was zu sagen ist:

Mag es diese ominöse Grenze geben? Mag der 730 diese Grenze auch haben?
Die zweite Frage werde ich mir heute selbst beantworten können: Der DHL-
Zusteller war nämlich grad so lieb, mir einen großen Karton mit "Denon"-
Schriftzug drauf in die Hände zu drücken.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 9 Tagen ist Weihnachten.
OIRLT XW9HE 4ULIM 3U6DC MXUM6 7RPHS UUR2A N37DC 2O232

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 16, 2016, 8:37:27 AM3/16/16
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Andreas Bockelmann in <news:nnd$31778214$53a31486@67be6a7a9f55907e>:
>
>> Du pflegst einen Ton an den Tag zu legen, der es zu einer wahren Freude
>> werden lässt, sich in Deine Probleme hereinzudenken.
>
> Mal wieder auf Heidenreich Beinpinkel Usenetrundreise, Herr Bockelmann?

Es liegt mir völlig fern, Dir ans Bein pinkeln zu wollen, ich störe mich
nur ein wenig an Deinem Diskussionsstil.

Gerald E:scher

unread,
Mar 16, 2016, 12:55:11 PM3/16/16
to
Andreas Bockelmann schrieb am 16/3/2016 13:29:

> Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> Andreas Bockelmann in <news:nnd$31778214$53a31486@67be6a7a9f55907e>:
>>
>>> Du pflegst einen Ton an den Tag zu legen, der es zu einer wahren Freude
>>> werden lässt, sich in Deine Probleme hereinzudenken.
>>
>> Mal wieder auf Heidenreich Beinpinkel Usenetrundreise, Herr Bockelmann?
>
> Es liegt mir völlig fern, Dir ans Bein pinkeln zu wollen, ich störe mich
> nur ein wenig an Deinem Diskussionsstil.

UFH wird sofort hämisch, wenn eine Lösung angesprochen wird, die er
zuvor in irgendeinem Posting auch nur implizit ausgeschlossen hat.
Anscheinen erwartet er, dass jede/r die/der antwortet, den gesamten
Thread genauestens durchliest. Auf konstruktive Kritik hin wird er gerne
ausfallend.
Mich wundert, dass überhaupt noch jemand auf seine Problemchen eingeht.

--
Gerald

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 16, 2016, 2:19:38 PM3/16/16
to
Gerald E:scher schrieb:

> UFH wird sofort hämisch, wenn eine Lösung angesprochen wird, die er
> zuvor in irgendeinem Posting auch nur implizit ausgeschlossen hat.
> Anscheinen erwartet er, dass jede/r die/der antwortet, den gesamten
> Thread genauestens durchliest. Auf konstruktive Kritik hin wird er gerne
> ausfallend.
> Mich wundert, dass überhaupt noch jemand auf seine Problemchen eingeht.
>

Ach,<lass mal gut sein, das ist Usenet. Ulrich ist ja hin und wieder ein
Sturkopf, aber, wie es so schön im anhalter heißt: "Meistens harmlos".
Auf seine Art mag ich Ulrich ja, das Usenet wäre ärmer ohne ihn.

@Ulrich: Ja, das meine ich Ernst.

Peter Sauter

unread,
Mar 17, 2016, 1:13:08 AM3/17/16
to
Ergänzend dazu:
Das BSI hat ein aktuell ein Themenpapier zu Ransomware (das sind solche
Erpresstrojaner rausgegeben). In diesem Papier wird Android expliziet
auch als Angriffsziel der Ransomwareentwickler genannt.

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2016/Ransomware_11032016.html

Es gab auch schon erste Exemplare für Android als BKA-Trojaner:

http://www.netzwelt.de/news/152698-bka-trojaner-ransomware-bedroht-android-smartphones.html


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 17, 2016, 5:42:22 AM3/17/16
to
Andreas Bockelmann in <news:nnd$2c01d226$31881a2e@e6bea580dc03b2eb>:

>Gerald E:scher schrieb:
>
>> UFH wird sofort hämisch, wenn eine Lösung angesprochen wird, die er
>> zuvor in irgendeinem Posting auch nur implizit ausgeschlossen hat.

Was steht eigentlich im Betreff. Inwieweit wären da Hinweise auf eine
vermutliche Smart_TV-Box zielführen?

>> Anscheinen erwartet er, dass jede/r die/der antwortet, den gesamten
>> Thread genauestens durchliest. Auf konstruktive Kritik hin wird er gerne
>> ausfallend.

Pöbelt dieses spätpubertierende "E:"-Spielkind also immer noch rum? Gut.
Weiß ich daß ich den Filter zu lassen kann.

>Ach,<lass mal gut sein, das ist Usenet. Ulrich ist ja hin und wieder ein
>Sturkopf

Hin und wieder? Werd man bloß nicht ausfallend, Du!

CU!
Ulrich

P.S.: Ich scheine gepokert und gewonnen zu haben. Bei DNP 730 geht die
"All Tracks"-Liste trotz voller 'Serverbreitseite' bis "Z".
Entweder hat der also mehr Speicher oder eine optimalere Firmware.
Braucht noch jemand einen DNP F109? Ich hätte jetzt nämlich einen
übrig …

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 17, 2016, 10:23:39 AM3/17/16
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> P.S.: Ich scheine gepokert und gewonnen zu haben. Bei DNP 730 geht die
> "All Tracks"-Liste trotz voller 'Serverbreitseite' bis "Z".
> Entweder hat der also mehr Speicher oder eine optimalere Firmware.
> Braucht noch jemand einen DNP F109? Ich hätte jetzt nämlich einen
> übrig …

Herzlichen Glückwunsch. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Unterschied
der Hardware und daraus resultierend ob es eine endgültige Lösung ist
oder nur eine Erweiterung des Tolerezanzbereiches.
Und nein, ich habe keine Verwendung für Deinen Denon, hier(tm)
übernehmen das Multimediaplayer und Tablet.

Gerald E:scher

unread,
Mar 17, 2016, 3:11:33 PM3/17/16
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb am 17/3/2016 10:29:

>>Gerald E:scher schrieb:
>>
>>> Anscheinen erwartet er, dass jede/r die/der antwortet, den gesamten
>>> Thread genauestens durchliest. Auf konstruktive Kritik hin wird er gerne
>>> ausfallend.
>
> Pöbelt dieses spätpubertierende "E:"-Spielkind also immer noch rum? Gut.

Qued.

> Weiß ich daß ich den Filter zu lassen kann.

Ich bin untröstlich.

--
Gerald

Peter Sauter

unread,
Mar 18, 2016, 1:02:39 AM3/18/16
to
Am 17.03.2016 um 13:47 schrieb Beate Goebel:
> Peter Sauter schrieb am 17 Mrz 2016
>
>> https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2016/Ran
>> somware_11032016.html
>>
>> Es gab auch schon erste Exemplare für Android als BKA-Trojaner:
>>
>> http://www.netzwelt.de/news/152698-bka-trojaner-ransomware-bedroht-
>> android-smartphones.html
>
> Noch Mal: Ein Medienorganisator ist kein Smartfon!
>
> Beate
Das spielt für die angreifende Software technsiche keine Rolle.
Der sieht nur das Androidsystem mit der entsprechenden Sicherheitslücke
versucht dies dann zu kompromitieren.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 18, 2016, 5:42:26 AM3/18/16
to
Andreas Bockelmann in <news:nnd$185bf2cb$4f07e730@bca7dc40f99a2e43>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> P.S.: Ich scheine gepokert und gewonnen zu haben. Bei DNP 730 geht die
>> "All Tracks"-Liste trotz voller 'Serverbreitseite' bis "Z".
>> Entweder hat der also mehr Speicher oder eine optimalere Firmware.
>
>Herzlichen Glückwunsch. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Unterschied
>der Hardware und daraus resultierend ob es eine endgültige Lösung ist
>oder nur eine Erweiterung des Tolerezanzbereiches.

Leider weder noch.

Als hätte Murphy es gerochen, daß ich den neuen Player angeschlossen
habe und mal eben dem Server gesagt, er möge den kleineren (SIC!) Teil
der Gesamtsammlung nicht serven. Das reichte wohl aus, um von "A" bis
"Z" des größeren Teils zu 'zappen'. Irgendwann fielen mir Lücken auf.
Den kleineren Teil wieder mit in die zu indizierenden Verzeichnisse
aufgenommen und auch beim 730er war bei "E" Schluss. Mift.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 7 Tagen ist Weihnachten.
JI5WY 8A936 XNVY8 SL6VI PQSKV K3RJJ YVSFT 73Q2H IQ8YL
Stellt euch vor, es ist Freitag und keiner geht hin!

Peter Sauter

unread,
Mar 19, 2016, 3:25:18 AM3/19/16
to
Am 18.03.2016 um 08:49 schrieb Beate Goebel:
> Peter Sauter schrieb am 18 Mrz 2016
>
>> Am 17.03.2016 um 13:47 schrieb Beate Goebel:
>>> Noch Mal: Ein Medienorganisator ist kein Smartfon!
>
>> Das spielt für die angreifende Software technsiche keine Rolle.
>> Der sieht nur das Androidsystem mit der entsprechenden
>> Sicherheitslücke versucht dies dann zu kompromitieren.
>
> Das spielt aber für die Auswirkung des "Angriffs" eine Rolle. Wo nichts
> zu holen ist und keine Grundlagen für Malware existiert, wird die
> Software zum Museumsstück.
>
Nochmal:
Ramsoware hat primär kein Interesse an die persönlichen Daten. Sie
scannt Pauschal jedes Android OS-System auf Sicherheistlücken und
verschlüsselt erstmal die Datenstruktur auf der SD-Karte von Android, um
Geld zu erpressen. Damit kann man viel leichter Geld
verdienen. Dazu sind keine IT-Kenntnisse notwendig bzw. existieren
Exploitkits mit der der Angreifer beliebige Module zusammenklicken kann.
Wenn andere Module des Explooitkitin der Malware weitere Daten findet
(Z.b. Kontakte auf Smartphones mit E-Mailadressen) versucht sie diesen
ebenfalls zu kontaktieren. Das ist aber nicht das primäre Angriffsziel
von Verschlüsselungstrojanern.


Holger Marzen

unread,
Mar 19, 2016, 4:29:56 AM3/19/16
to
* On Sat, 19 Mar 2016 09:19:37 +0100, Beate Goebel wrote:

> Peter Sauter schrieb am 19 Mrz 2016
>
>> Am 18.03.2016 um 08:49 schrieb Beate Goebel:
>>> Das spielt aber für die Auswirkung des "Angriffs" eine Rolle. Wo
>>> nichts zu holen ist und keine Grundlagen für Malware existiert,
>>> wird die Software zum Museumsstück.
>>>
>> Nochmal:
>> Ramsoware hat primär kein Interesse an die persönlichen Daten.
>
> Ich aber, nur daran.
>
> Wenn meine 13. Aufnahme von Beethovens 5. verschlüsselt wird,
> interessiert mich das nicht. Dann hole ich mir die 14.
> Und wenn sie meine Webpasswörter noch weiter verschlüsseln, ist das ...
> nett!

Wer hinreichend oft Datensicherung betreibt oder die Daten sonstwie
wiederherstellen kann, für den hat Ransomware eh keinen Schrecken. Man
darf nicht vergessen: Wer von Ransomware eiskalt erwischt wird, der wäre
auch von einem Plattencrash eiskalt erwischt worden. Insofern ist die
Diskussion über regelmäßige Datensicherung, die von der Ransomwarewelle
ausgelöst wird, gar nicht schlecht.

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 19, 2016, 11:35:39 AM3/19/16
to
Holger Marzen schrieb:

> Wer hinreichend oft Datensicherung betreibt oder die Daten sonstwie
> wiederherstellen kann, für den hat Ransomware eh keinen Schrecken. Man
> darf nicht vergessen: Wer von Ransomware eiskalt erwischt wird, der wäre
> auch von einem Plattencrash eiskalt erwischt worden. Insofern ist die
> Diskussion über regelmäßige Datensicherung, die von der Ransomwarewelle
> ausgelöst wird, gar nicht schlecht.

Ich musste leider in meinem Kundenumfeld feststellen, dass es ein
Unterschied zwischen Sicherung und Sicherung gibt.

Der eine Kunde schiebt Datenbanksicherungen und ganze VM-Images seiner
Server per Nachtlauf auf NAS im Keller (überall nur uralter Stein,
nichts Brennbare in der Nähe), nimmt das NAS aber dann nicht vom Netz.
Gegen Plattencrash und Daten-GAU gut gerüstet (ja, es ginge besser, aber
bei den heutigen Datenmengen wollen wir realistisch bleiben)

Ramsomware, nennen wir es Locky, soll gerüchteweise aber alles
verschlüsseln, auf das der befallene PC Zugriff hat. Dummerweise also
auch das NAS.

Aber dass jemand hier, hinter zwei NAS-Routern, jemand gezielt ein
Android-Miltimedia-Device angreifen sollte, halte ich für unwahrscheinlich.

Holger Marzen

unread,
Mar 19, 2016, 11:42:26 AM3/19/16
to
* On Sat, 19 Mar 2016 16:21:55 +0100, Andreas Bockelmann wrote:

> Der eine Kunde schiebt Datenbanksicherungen und ganze VM-Images seiner
> Server per Nachtlauf auf NAS im Keller (überall nur uralter Stein,
> nichts Brennbare in der Nähe), nimmt das NAS aber dann nicht vom Netz.
> Gegen Plattencrash und Daten-GAU gut gerüstet (ja, es ginge besser, aber
> bei den heutigen Datenmengen wollen wir realistisch bleiben)
>
> Ramsomware, nennen wir es Locky, soll gerüchteweise aber alles
> verschlüsseln, auf das der befallene PC Zugriff hat. Dummerweise also
> auch das NAS.
>
> Aber dass jemand hier, hinter zwei NAS-Routern, jemand gezielt ein
> Android-Miltimedia-Device angreifen sollte, halte ich für unwahrscheinlich.

Ein Blitzeinschlag.

Hat mir schon – obwohl im Nachbarhaus stattfindend – einen Router und
eine ISDN-Karte im Server zerstört. Das ging glimpflich ab, ich war aber
doch froh, meine Sicherungen abwechselnd auf je eine externe USB-Platte
zu schreiben, die ich dann weglege. Zwei, weil ich ja damit rechnen
muss, dass ein Blitzeinschlag oder sonstige Überspannung während der
Datensicherung stattfindet. Dann können Original und Sicherung kaputt
sein. Besser noch wäre es, sie auf zwei Häuser verteilt zu lagern, aber
das ist dann doch Overkill für mich.

Peter Sauter

unread,
Mar 20, 2016, 3:42:25 AM3/20/16
to
Am 19.03.2016 um 16:21 schrieb Andreas Bockelmann:

Hallo
> Holger Marzen schrieb:
>
>> Wer hinreichend oft Datensicherung betreibt oder die Daten sonstwie
>> wiederherstellen kann, für den hat Ransomware eh keinen Schrecken. Man
>> darf nicht vergessen: Wer von Ransomware eiskalt erwischt wird, der wäre
>> auch von einem Plattencrash eiskalt erwischt worden. Insofern ist die
>> Diskussion über regelmäßige Datensicherung, die von der Ransomwarewelle
>> ausgelöst wird, gar nicht schlecht.
>
> Ich musste leider in meinem Kundenumfeld feststellen, dass es ein
> Unterschied zwischen Sicherung und Sicherung gibt.

Das Backups da ein wichtiges Element ist, stimme ich dem Vorreder zu.
Dazu gehört aber immer auch ein Backupkonzept. Backup bedeute für mich
immer separte Datenträger die nicht permanent am Rechner angeschlossen
sind und separat aufbewahrt werden. Backup bedeutet auch nicht nur 1
Backupsatz zu haben, wie es viele Privatanwender z.B. machen.

>
> Der eine Kunde schiebt Datenbanksicherungen und ganze VM-Images seiner
> Server per Nachtlauf auf NAS im Keller (überall nur uralter Stein,
> nichts Brennbare in der Nähe), nimmt das NAS aber dann nicht vom Netz.
> Gegen Plattencrash und Daten-GAU gut gerüstet (ja, es ginge besser, aber
> bei den heutigen Datenmengen wollen wir realistisch bleiben)
>
> Ramsomware, nennen wir es Locky, soll gerüchteweise aber alles
> verschlüsseln, auf das der befallene PC Zugriff hat. Dummerweise also
> auch das NAS.
Nicht nur gerüchterweise sondern real verschlüsselt Locky agressiv
alles was er im Netz per Netzwerkshares etc.. findet.
Genau das ist ja dem Düsseldorfer Krankenhaus zum Verhängniss geworden

>
> Aber dass jemand hier, hinter zwei NAS-Routern, jemand gezielt ein
> Android-Miltimedia-Device angreifen sollte, halte ich für unwahrscheinlich.

Unwahrscheinlich heisst nicht das es es doch kommen kann, zumal viele
Gerätehersteller derzeit überhaupt keine Sicherheitsupdates für die
Stagefrightlücke anbieten können oder wollen (ca. 95% der Androidgeräte
sind immer noch ungeschützt laut Experten). Desweiteren sind viele
Androidgeräte mit Android 4.3 und älter im Webview komplett anfällig.
Das Exploit braucht nur per DriveByDownloads auf dem Androiddevice
zuzuschlagen und kann dann versuchen vom Androidgerät Code nachzuladen
um die im Netz liegen NAS zu verschlüsseln.
Dazu reichen ja schon passende Apps mit Werbebannern, deren
Werbenetzwerke unterwandert sind.

Das Werbenetztwerke für Ramsoware gezielt genutzt werden zeigt folgender
Vorfall:

http://www.heise.de/security/meldung/Malvertising-Kampagne-Webseiten-von-AOL-BBC-und-MSN-verteilten-Erpressungs-Trojaner-3139150.html

Das bisher nichts passiert ist liegt wohl an der ASRL-Adress
Verwürfelung unter Android 4.x und höher, die den Angriff komplizierter
macht.

Nur das wird sich demnächste vereinfachen, wie Sicherheitsexperten
rausgefunden haben ganz aktuell:

http://www.heise.de/security/meldung/Unplanmaessiger-Android-Patch-und-noch-einmal-Stagefright-3145135.html



Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 23, 2016, 6:18:41 AM3/23/16
to
Am Sun, 20 Mar 2016 08:42:23 +0100 schrieb Peter Sauter:

> Am 19.03.2016 um 16:21 schrieb Andreas Bockelmann:
>
> Hallo
>> Holger Marzen schrieb:
>>
>>> Wer hinreichend oft Datensicherung betreibt oder die Daten sonstwie
>>> wiederherstellen kann, für den hat Ransomware eh keinen Schrecken. Man
>>> darf nicht vergessen: Wer von Ransomware eiskalt erwischt wird, der wäre
>>> auch von einem Plattencrash eiskalt erwischt worden. Insofern ist die
>>> Diskussion über regelmäßige Datensicherung, die von der Ransomwarewelle
>>> ausgelöst wird, gar nicht schlecht.
>>
>> Ich musste leider in meinem Kundenumfeld feststellen, dass es ein
>> Unterschied zwischen Sicherung und Sicherung gibt.
>
> Das Backups da ein wichtiges Element ist, stimme ich dem Vorreder zu.

Soweit ich das mitbekommen habe, hat Locky eine Inkubationszeit mit
eingebaut. Der infizierte Rechner wird also nicht sofort gesperrt, sondern
erst nach ein paar Tagen. Man hat ihn dann im Zweifel also auch auf dem
n.-letzten Backup mit drauf.

Grüße,

Frank

Peter Sauter

unread,
Mar 23, 2016, 2:21:34 PM3/23/16
to
Dafür macht man ja auch mehrere Backupsätze in entsprechenden
Zeitintervallen (z.b. mache
ich das 1x im Monat auf 3 wechselnde Backupmedien).
.
Tages/Wochen/Monatsbackups macht man üblicherweise eher im Geschäftsumfeld

Holger Marzen

unread,
Mar 23, 2016, 2:36:17 PM3/23/16
to
Die Daten sind aber noch nicht verschlüsselt.

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 24, 2016, 6:00:43 AM3/24/16
to
Das ist wohl richtig, auslesen könnte man sie noch.
Aber virenverseucht sind sie trotzdem, man kann sie also nicht so einfach
weiternutzen im Sinne von "Ich spiele dann eben mein Backup auf".

Grüße,

Frank

Thomas Einzel

unread,
Mar 24, 2016, 7:49:44 AM3/24/16
to
Am 24.03.2016 um 11:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Wed, 23 Mar 2016 18:36:17 +0000 (UTC) schrieb Holger Marzen:
>
>> * On Wed, 23 Mar 2016 11:18:30 +0100, Frank Hucklenbroich wrote:
>>
>>> Am Sun, 20 Mar 2016 08:42:23 +0100 schrieb Peter Sauter:
...
>>>> Das Backups da ein wichtiges Element ist, stimme ich dem Vorreder zu.
>>>
>>> Soweit ich das mitbekommen habe, hat Locky eine Inkubationszeit mit
>>> eingebaut. Der infizierte Rechner wird also nicht sofort gesperrt, sondern
>>> erst nach ein paar Tagen.

Gibt es da nähere Zeitangaben?

>>> Man hat ihn dann im Zweifel also auch auf dem
>>> n.-letzten Backup mit drauf.
>>
>> Die Daten sind aber noch nicht verschlüsselt.
>
> Das ist wohl richtig, auslesen könnte man sie noch.
> Aber virenverseucht sind sie trotzdem, man kann sie also nicht so einfach
> weiternutzen im Sinne von "Ich spiele dann eben mein Backup auf".

Mehrere Backupssätze sind IMO ohnehin "Pflicht", aber wenn die
"Inkubationszeit" hinreichend lang wäre und der Schädling lange
verborgen bleibt, kann das u.U. auch genau einer zu wenig sein.

Vielleicht doch ein zusätzliches Monats- oder Quartalsbackup auf M-DISC
BD(-XL) als ewiges Backup?

--
Thomas

Frank Hucklenbroich

unread,
Mar 24, 2016, 8:14:12 AM3/24/16
to
Am Thu, 24 Mar 2016 12:49:44 +0100 schrieb Thomas Einzel:

> Am 24.03.2016 um 11:00 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Am Wed, 23 Mar 2016 18:36:17 +0000 (UTC) schrieb Holger Marzen:
>>
>>> * On Wed, 23 Mar 2016 11:18:30 +0100, Frank Hucklenbroich wrote:
>>>
>>>> Am Sun, 20 Mar 2016 08:42:23 +0100 schrieb Peter Sauter:
> ...
>>>>> Das Backups da ein wichtiges Element ist, stimme ich dem Vorreder zu.
>>>>
>>>> Soweit ich das mitbekommen habe, hat Locky eine Inkubationszeit mit
>>>> eingebaut. Der infizierte Rechner wird also nicht sofort gesperrt, sondern
>>>> erst nach ein paar Tagen.
>
> Gibt es da nähere Zeitangaben?

Da finden sich im Netz ganz unterschiedliche Angaben. Angeblich kann es in
Netzwerken "einige Tage" dauern, andere schreiben von "wenigen Minuten". Je
länger, desto schwieriger dürfte es werden.

>>>> Man hat ihn dann im Zweifel also auch auf dem
>>>> n.-letzten Backup mit drauf.
>>>
>>> Die Daten sind aber noch nicht verschlüsselt.
>>
>> Das ist wohl richtig, auslesen könnte man sie noch.
>> Aber virenverseucht sind sie trotzdem, man kann sie also nicht so einfach
>> weiternutzen im Sinne von "Ich spiele dann eben mein Backup auf".
>
> Mehrere Backupssätze sind IMO ohnehin "Pflicht", aber wenn die
> "Inkubationszeit" hinreichend lang wäre und der Schädling lange
> verborgen bleibt, kann das u.U. auch genau einer zu wenig sein.

Eben, die Gefahr droht.

> Vielleicht doch ein zusätzliches Monats- oder Quartalsbackup auf M-DISC
> BD(-XL) als ewiges Backup?

Bei wirklich wichtigen Daten kann das sinnvoll sein.

Grüße,

Frank

Holger Marzen

unread,
Mar 24, 2016, 8:36:12 AM3/24/16
to
Aber die Daten, also Dokumente, Musik, Bilder usw., sind doch gar nicht
verseucht.

Dann muss man halt das Betriebssystem neu aufsetzen. Ja, das ist
Aufwand. Aber wichtiger ist doch, dass man die Dateien wieder hat, die
man sich eben nicht irgendwoher einlesen oder herunterladen kann.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 25, 2016, 6:52:15 AM3/25/16
to
Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

Spät kommt's. Aber es kommt.

>Guck mal, ob ein MPD für Dich etwas wäre. Für ~60€ gibt's passende
>Hardware (Mini-Rechner) dazu, die man an handelsübliche Verstärker
>anschließen kann. Ein Raspi mit Cirrus Audio Card spielt z.B. sowohl
>qualitativ als auch funktionell jenseits von gut und böse (24/192) und
>bekommt sicher noch auf Jahre hinweg Software-Updates.

Derweil war einer der hier Mitlesenden so freundlich, mir einen bei ihm
überzähligen pi zukommen zu lassen. Mit auf der noobs-Karte war auch ein
OpenELEC, welches ich gerade mal antestete. Bei voller Titelanzahl macht
das aber sofort die Grätsche. Erst war ich der Meinung, es sei einge-
froren, dann ging es nach gefühlt Stunden langsam weiter, bis daß er
überhaupt esrtmal die Titelliste im Bauch hatte. Also auch keine Lösung.

Vermutlich müsste mindestens sowas wie <http://openelec.tv/openelec-box>
eingesetzt werden, dies aber nur als UPNP-Player und LED-Display. 3-
zeiliges reichte: 1:Artist. 2:Album. 3:Track+Title. Fernseher braucht
und darf nicht.

CU!
Ulrich
--
In 9 Monaten und 0 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein

Marcel Mueller

unread,
Mar 28, 2016, 5:59:01 AM3/28/16
to
On 25.03.16 11.37, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

> Derweil war einer der hier Mitlesenden so freundlich, mir einen bei ihm
> überzähligen pi zukommen zu lassen. Mit auf der noobs-Karte war auch ein
> OpenELEC, welches ich gerade mal antestete. Bei voller Titelanzahl macht
> das aber sofort die Grätsche. Erst war ich der Meinung, es sei einge-
> froren, dann ging es nach gefühlt Stunden langsam weiter, bis daß er
> überhaupt esrtmal die Titelliste im Bauch hatte. Also auch keine Lösung.

OpeneELEC alias Kodi ist so ziemlich das letzte, was sich für die reine
Audio-Wiedergabe eignet. Das ist Bloatware, die im besonderen den Pi 1
immer wieder überfordert.

Mit MPD definitiv nicht vergleichbar.
Den werde ich demnächst auch mal auf einen Pi 1 testen. Habe noch einen
mit Wolfson Audio Card rumfliegen. Das gibt einen wunderbaren,
hochwertigen Audio-Player ab.

Aber war auch unfair. OpenELEC macht kein DLNA, sondern hat den Indexer
selbst mit an Bord.

> Vermutlich müsste mindestens sowas wie <http://openelec.tv/openelec-box>
> eingesetzt werden, dies aber nur als UPNP-Player und LED-Display.

Noch weniger geeignet. Hat weniger Leistung als ein Pi 2, kostet mehr
und ist primär auf TV ausgelegt.


Marcel

Holger Marzen

unread,
Mar 28, 2016, 6:17:22 AM3/28/16
to
* On Mon, 28 Mar 2016 11:59:00 +0200, Marcel Mueller wrote:

> On 25.03.16 11.37, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Marcel Mueller in <news:nc4tf5$tag$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>> Derweil war einer der hier Mitlesenden so freundlich, mir einen bei ihm
>> überzähligen pi zukommen zu lassen. Mit auf der noobs-Karte war auch ein
>> OpenELEC, welches ich gerade mal antestete. Bei voller Titelanzahl macht
>> das aber sofort die Grätsche. Erst war ich der Meinung, es sei einge-
>> froren, dann ging es nach gefühlt Stunden langsam weiter, bis daß er
>> überhaupt esrtmal die Titelliste im Bauch hatte. Also auch keine Lösung.
>
> OpeneELEC alias Kodi ist so ziemlich das letzte, was sich für die reine
> Audio-Wiedergabe eignet. Das ist Bloatware, die im besonderen den Pi 1
> immer wieder überfordert.
>
> Mit MPD definitiv nicht vergleichbar.
> Den werde ich demnächst auch mal auf einen Pi 1 testen. Habe noch einen
> mit Wolfson Audio Card rumfliegen. Das gibt einen wunderbaren,
> hochwertigen Audio-Player ab.
>
> Aber war auch unfair. OpenELEC macht kein DLNA, sondern hat den Indexer
> selbst mit an Bord.

Logitech hat leider die Squeezebox-Serie eingestellt, daher müsste man
sich Player mit nem Pi und squeezelite oder mit nem Tablet und der App
basteln. Der Server ist plattformunabhängig und Open Source. Den werde
ich noch lange betreiben. Er hat ein Webinterface, ein Command Line
Interface, und man kann ihn mit einer App für Android und iPhone
steuern.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 6:42:44 AM3/28/16
to
Marcel Mueller in <news:ndav95$ec9$1...@gwaiyur.mb-net.net>:

>On 25.03.16 11.37, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Derweil war einer der hier Mitlesenden so freundlich, mir einen bei ihm
>> überzähligen pi zukommen zu lassen. Mit auf der noobs-Karte war auch ein
>> OpenELEC, welches ich gerade mal antestete. Bei voller Titelanzahl macht
>> das aber sofort die Grätsche. Erst war ich der Meinung, es sei einge-
>> froren, dann ging es nach gefühlt Stunden langsam weiter, bis daß er
>> überhaupt esrtmal die Titelliste im Bauch hatte. Also auch keine Lösung.
>
>OpeneELEC alias Kodi ist so ziemlich das letzte, was sich für die reine
>Audio-Wiedergabe eignet. Das ist Bloatware, die im besonderen den Pi 1
>immer wieder überfordert.

Also war es keine gute Idee, das OpenELEC von der noobs-Karte zu nehmen?
Raspbian installieren und darauf dann was Passendes?

>Mit MPD definitiv nicht vergleichbar.

mpd ist mir schonmal auf meiner Linuxkiste übern Weg gelaufen. Dort habe
ich aber keinerlei Ideee gefunden, wie den als DLNA-Player respektive
UPnP-Renderer zum Laufen zu bekommen. Das Einzige, was dort - damals zum
"lahmt der Server oder der Player?"-Quercheck - ging, war der eezUPnP.

>Den werde ich demnächst auch mal auf einen Pi 1 testen. Habe noch einen
>mit Wolfson Audio Card rumfliegen. Das gibt einen wunderbaren,
>hochwertigen Audio-Player ab.

Interessant für mich nur unter zwei Einschränkungen:

a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.
b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
Infrarot-FB.

>Aber war auch unfair. OpenELEC macht kein DLNA, sondern hat den Indexer
>selbst mit an Bord.

-vvv

>> Vermutlich müsste mindestens sowas wie <http://openelec.tv/openelec-box>
>> eingesetzt werden, dies aber nur als UPNP-Player und LED-Display.
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯!
>Noch weniger geeignet. Hat weniger Leistung als ein Pi 2, kostet mehr
>und ist primär auf TV ausgelegt.

CU!
Ulrich
--
In 8 Monaten und 27 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

René Schuster

unread,
Mar 28, 2016, 8:06:50 AM3/28/16
to
On 2016-03-28 12:25, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Marcel Mueller in <news:ndav95$ec9$1...@gwaiyur.mb-net.net>:
>
>> Den werde ich demnächst auch mal auf einen Pi 1 testen. Habe noch einen
>> mit Wolfson Audio Card rumfliegen. Das gibt einen wunderbaren,
>> hochwertigen Audio-Player ab.
>
> Interessant für mich nur unter zwei Einschränkungen:
>
> a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
> voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.

Voraussetzen tut es weder das eine noch das andere. Aber was genau ist
denn der Vorteil eines Displays gegenüber eines, ähh, Displays?

Aber Displays gibt es in allen Formen, Farben und Größen, da sollte auch
für Deinen Geschmack was dabei sein. Z.B. hier:

<https://www.adafruit.com/category/63>

> b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
> Infrarot-FB.

Und was genau ist jetzt der Unterschied zwischen Fernbedienung und
Fernbedienung? Oder stört Dich einfach nur die Übersichtlichkeit und Du
willst es möglichst umständlich und aufwändig?

--
rs

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 8:22:32 AM3/28/16
to
Holger Marzen in <news:ndb0bh$mai$1...@news.marzen.de>:

>Logitech hat leider die Squeezebox-Serie eingestellt, daher müsste man
>sich Player mit nem Pi und squeezelite oder mit nem Tablet und der App
>basteln.

Entweder habe ich da das Squeeze-Konzept mistverstanden oder nicht
genügend klar herübergebracht, was hier aus dem pi statt des Denon
werden könnte. Respektive was genau nicht:

Nämlich nicht Musik auf den Player streamen, sondern sie ihn vom
DLNA-Server holen lassen. Ich will nicht an einen Rechner (nein auch
kein Tablett oder Smartfon), der mir die Mukke auf den Player "schießt",
sondern mich in die Gute Stube setzen und eine virtuelle CD in den
virtuellen CD-Player legen und abspielen. So wie jetzt beim Denon auch.

CU!
Ulrich
--
In 8 Monaten und 27 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
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Holger Marzen

unread,
Mar 28, 2016, 8:41:40 AM3/28/16
to
* On Mon, 28 Mar 2016 14:03:12 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Holger Marzen in <news:ndb0bh$mai$1...@news.marzen.de>:
>
>>Logitech hat leider die Squeezebox-Serie eingestellt, daher müsste man
>>sich Player mit nem Pi und squeezelite oder mit nem Tablet und der App
>>basteln.
>
> Entweder habe ich da das Squeeze-Konzept mistverstanden oder nicht
> genügend klar herübergebracht, was hier aus dem pi statt des Denon
> werden könnte. Respektive was genau nicht:
>
> Nämlich nicht Musik auf den Player streamen, sondern sie ihn vom
> DLNA-Server holen lassen. Ich will nicht an einen Rechner (nein auch
> kein Tablett oder Smartfon), der mir die Mukke auf den Player "schießt",
> sondern mich in die Gute Stube setzen und eine virtuelle CD in den
> virtuellen CD-Player legen und abspielen. So wie jetzt beim Denon auch.

Nuja, die alten Squeezeboxen haben eine Fernbedienung und/oder einen
Touch-Screen. Da ist es vom Bedienkonzept durchaus so, dass man –
zumindest gefühlt – am Endgerät seine Musik auswählt.

Wenn Du den Pi als Player nimmst, musst Du ihm ja auch irgendwie sagen,
was er abspielen soll. Im Idealfall ist es ein Touchscreen. Und wenn man
den vom Gerät entkoppelt, ist es der Touchscreen eines ausgemusterten
Billighandys ohne SIM-Karte, das ist dann die Fernbedienung.

Aber am besten kaufst Du Dir was Fertiges, da Du sehr genaue
Vorstellungen davon hast, was denn die Rolle des Players alles umfassen
soll.

Andreas Bockelmann

unread,
Mar 28, 2016, 8:43:47 AM3/28/16
to
René Schuster schrieb:
> On 2016-03-28 12:25, Ulrich F. Heidenreich wrote:

>> a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
>> voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.
>
> Voraussetzen tut es weder das eine noch das andere. Aber was genau ist
> denn der Vorteil eines Displays gegenüber eines, ähh, Displays?
>

Gerade entdeckt: 2,8 Zoll Touch Display für den Pi
<http://www.watterott.com/de/RPi-Display-B-Plus>

Obwohl mit dem üblichen 7 Zoll Touchdisplay könnte man schon anders
zaubern. Nettes Gehäuse drumherum und das Teil wird wohnzimmertauglich.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 9:02:25 AM3/28/16
to
René Schuster in <news:oajnsc-...@news.schuster.priv.at>:

>On 2016-03-28 12:25, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Interessant für mich nur unter zwei Einschränkungen:
>>
>> a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
>> voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.
>
>Voraussetzen tut es weder das eine noch das andere.

Es ginge also mit einem der gängigen Oled-Displays? Nur, wenn das
steckt, wo steckte ich dann sowas wie einen Hifiberry drauf? Im Netz
gefunden habe ich auch eine Lösung mit einem sogenannten "Sabreberry":
Der steckt aufm pi und das Display scheint auf ihn gelötet statt mit
dem Pi verbunden zu sein.

>Aber was genau ist
>denn der Vorteil eines Displays gegenüber eines, ähh, Displays?

Ein internes Display braucht kein externes. DLNA-Player wie Beate sie
nannte, die einen Fernseher benötigen, fallen schonmal aus.

>> b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
>> Infrarot-FB.
>
>Und was genau ist jetzt der Unterschied zwischen Fernbedienung und
>Fernbedienung?

Auf der Fernbedienung lassen sich Knöpfe drücken. Auf der Fernbedienung
müsste ich dagegen draufrumwischen. BTDT: Tablett besorgt. Damit kommen
meines Vaters Sohnes Wurstfinger nicht klar. Die brauchen Knöpfe.

>Oder stört Dich einfach nur die Übersichtlichkeit und Du
>willst es möglichst umständlich und aufwändig?

Genau andersrum. Einfach und übersichtlich. Kein Wischwaschi-Tablett.

René Schuster

unread,
Mar 28, 2016, 9:29:41 AM3/28/16
to
On 2016-03-28 14:46, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> René Schuster in <news:oajnsc-...@news.schuster.priv.at>:
>>
>> Voraussetzen tut es weder das eine noch das andere.
>
> Es ginge also mit einem der gängigen Oled-Displays?

Ich hab Dir doch einen Link genannt, draufklicken und Bilder schauen
musst Du schon selber.

>> Aber was genau ist
>> denn der Vorteil eines Displays gegenüber eines, ähh, Displays?
>
> Ein internes Display braucht kein externes.

Beim Raspi ist gar kein Display onboard, somit ist jede Art von Display
extern.

>>> b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
>>> Infrarot-FB.
>>
>> Und was genau ist jetzt der Unterschied zwischen Fernbedienung und
>> Fernbedienung?
>
> Auf der Fernbedienung lassen sich Knöpfe drücken.

Du kannst natürlich einen IR-Empfänger anbauen, aber dafür müsstest Du
wissen auf welcher Seite der Lötkolben heiß wird (Stichwort TSOP4838)
und Du müsstest LIRC (= nächstes Stichwort) konfigurieren.

--
rs

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 10:12:34 AM3/28/16
to
Holger Marzen in <news:ndb8q4$ua1$1...@news.marzen.de>:

>Wenn Du den Pi als Player nimmst, musst Du ihm ja auch irgendwie sagen,
>was er abspielen soll. Im Idealfall ist es ein Touchscreen.

Das wäre eher der Worst Case. Ideal wäre eien stinknormale FB.

>Aber am besten kaufst Du Dir was Fertiges, da Du sehr genaue
>Vorstellungen davon hast, was denn die Rolle des Players alles umfassen
>soll.

Sinn er Übung war es aber eher, nichts Fertiges zu nehmen, weil man da
ja die Nachteile von Closed Source habe.

Bernd Laengerich

unread,
Mar 28, 2016, 10:13:01 AM3/28/16
to
Am 28.03.2016 um 12:25 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
> voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.

Ich sehe keinen Vorteil eines Displays gegenüber einem Display welches
ggf. auch per Touch bedient werden kann. Und die gängigen Gerätedisplays
sind mir einfach viel zu eingeschränkt.

> b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
> Infrarot-FB.

Ich sehe keinen Vorteil der Einschränkung der Kommunikationsstrecke auf
IR. Und normale IR-Bedienungen haben mangels Rückkanal i.A. auch kein
Display. In einer Musiksammlung, die aus potentiell hundertausenden von
Stücken besteht, mittels Zehnertastatur mit Mehrfachbelegung für
Buchstaben zu suchen und zu wählen halte ich für eine Zumutung.

Bernd

Holger Marzen

unread,
Mar 28, 2016, 10:21:08 AM3/28/16
to
* On Mon, 28 Mar 2016 15:53:42 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Holger Marzen in <news:ndb8q4$ua1$1...@news.marzen.de>:
>
>>Wenn Du den Pi als Player nimmst, musst Du ihm ja auch irgendwie sagen,
>>was er abspielen soll. Im Idealfall ist es ein Touchscreen.
>
> Das wäre eher der Worst Case. Ideal wäre eien stinknormale FB.
>
>>Aber am besten kaufst Du Dir was Fertiges, da Du sehr genaue
>>Vorstellungen davon hast, was denn die Rolle des Players alles umfassen
>>soll.
>
> Sinn er Übung war es aber eher, nichts Fertiges zu nehmen, weil man da
> ja die Nachteile von Closed Source habe.

Tjo. Aber eine stinknormale Fernbedienung wie beim Fernseher ist doch
unkomfortabel. Sie hat kein Display. Im Bestand suchen heißt sich mit
den Zifferntasten durch mehrmaliges Drücken Buchstabe für Buchstabe zu
holen und letztlich doch zu irgendeinem Display zu tigern um zu sehen,
was man eigentlich eingetippt und dann gefunden hat.
Will man das?

Ich bin sehr zufrieden mit der Squeezebox-Infrastruktur, auch mit einem
Software-Player, der auf einem displaylosen Pi laufen würde. Was ist so
schlecht daran, ein Tablet oder ein ausgedientes billiges Smartphone
ohne SIM zu nehmen, wo man dann seine Suche eintippt, die Suchergebnisse
sieht und beim Abspielen ein Coverbild (falls hinterlegt auf dem Server)
hat?

Ist das denn nicht genau das, was Du haben willst?
- Ulrich auf dem Sofa
- Suchergebnisse und Coverbilder in Ulrichs Hand
- Pi in der Zimmerecke
- Musik auf dem Server
- Offenes Server- Player-System, sogar Open Source (außer Apps)

Also meine Bedürfnisse erfüllt dieses Setup sehr gut, wenn ich Ulrich
durch Holger ersetze.

Aber gut, ich will hier niemanden missionieren.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 10:22:15 AM3/28/16
to
Andreas Bockelmann in <news:nnd$25d7a77d$38a5af4a@291812f0e281dd20>:

>Gerade entdeckt: 2,8 Zoll Touch Display für den Pi
><http://www.watterott.com/de/RPi-Display-B-Plus>

Touch kommt eben genau nicht in Frage.

>Obwohl mit dem üblichen 7 Zoll Touchdisplay könnte man schon anders
>zaubern. Nettes Gehäuse drumherum und das Teil wird wohnzimmertauglich.

a) Mache ich aufm Touchdisplay nie die Dinge, die gemacht werden sollen:
Gewischt statt geklickt. Geklickt statt gewischt. Da läuft bei meinen
Fingern alles Kraut und Rüben.

b) Möchte ich Faulpelz nicht zum pi latschen müssen, sondern bequem ab
Sofa rummachen.

CU!
Ulrich

P.S.: Das Problem mit der zu hohen Auflösung für den 1600x1200er Monitor
hat sich inzwischen erledigt. Schuld war mein HDMI/VGA-Konverter,
der dem pi wohl vorlog, der Monitor könne HD. Dabei braucht der
gar keinen Konverter: Sein HDMI aufs DVI des Monitors geht ohne
Konvertierung.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 10:52:32 AM3/28/16
to
Bernd Laengerich in <news:dlssfc...@mid.individual.net>:

>Am 28.03.2016 um 12:25 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> a) Darf keinen Monitor (auch keinen Tauchscreen direkt im Pi-Gehäuse)
>> voraussetzen, sondern sollte ein Display haben.
>
>Ich sehe keinen Vorteil eines Displays gegenüber einem Display welches
>ggf. auch per Touch bedient werden kann.

Wenn's nur "ggf" wäre, gings ja. Aber warum einen Touchscreen nehmen,
dessen "ggf" man gar nicht braucht?

>Und die gängigen Gerätedisplays sind mir einfach viel zu eingeschränkt.

Ich schrieb's glaube ich schonmal. Drei Zeilen reichen: Artist. Album.
Track/Title. Mehr hat mein Denon auch nicht geboten. Mein Marantz CD67SE
vorher sogar noch weniger und selbst da kein Manko.

>> b) Darf nicht (nur) per Äpp bedienbar sein, sondern mit normaler
>> Infrarot-FB.
>
>Ich sehe keinen Vorteil der Einschränkung der Kommunikationsstrecke auf
>IR. Und normale IR-Bedienungen haben mangels Rückkanal i.A. auch kein
>Display.

Das Display am Player reicht doch. Hauptsache, nur dreizeilig, damit
die Schrift genügend groß wird. Das vom im Laufe dieses Threads auch
gennanten Pioneer hatte mehr Zeilen und die waren dermaßen winzig,
daß ich mit der Nase vor den Player musste.

>In einer Musiksammlung, die aus potentiell hundertausenden von
>Stücken besteht, mittels Zehnertastatur mit Mehrfachbelegung für
>Buchstaben zu suchen und zu wählen halte ich für eine Zumutung.

Wenn's Dank DLNA-Server sauber nach Artist/Album sortiert ist, ist es
keine solche. Für eine Zumutung halte ich es dagegen, auf einem
Touchscreen rumwischen zu müssen. Das ist vielleicht was für "Generation
Smartphone", aber nicht für mich.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 11:09:47 AM3/28/16
to
Holger Marzen in <news:ndbekj$3ph$1...@news.marzen.de>:

>* On Mon, 28 Mar 2016 15:53:42 +0200, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>
>> Sinn er Übung war es aber eher, nichts Fertiges zu nehmen, weil man da
>> ja die Nachteile von Closed Source habe.
>
>Tjo. Aber eine stinknormale Fernbedienung wie beim Fernseher ist doch
>unkomfortabel.

Kein bisschen unkomfortabler als die an meinem Denon oder zuvor am
livehaftigem Marantz CD-Player.

>Sie hat kein Display.

Braucht sie ja auch nicht.

>Im Bestand suchen heißt sich mit den Zifferntasten durch mehrmaliges
>Drücken Buchstabe für Buchstabe zu holen

Bequemer, als CDs ausm Regal zu wühlen.

>und letztlich doch zu irgendeinem Display zu tigern um zu sehen, was man
>eigentlich eingetippt und dann gefunden hat. Will man das?

Braucht man ja nicht. Zum Display meines CD 67SE habe ich genausowenig
tigern müssen wie zu dem des Denon. Warum sollte ich es bei einer
piologischen Lösung wollen müssen?

>Ich bin sehr zufrieden mit der Squeezebox-Infrastruktur, auch mit einem
>Software-Player, der auf einem displaylosen Pi laufen würde. Was ist so
>schlecht daran, ein Tablet oder ein ausgedientes billiges Smartphone
>ohne SIM zu nehmen, wo man dann seine Suche eintippt,

Ein*tippt*? Wischiwaschi auf diesem Mist.

>Ist das denn nicht genau das, was Du haben willst?
>- Ulrich auf dem Sofa

- Fernbedienung genauso bequem und trivial wie zuvor
aufm CD67SE und dann Denon.

>- Suchergebnisse und Coverbilder in Ulrichs Hand

- Bilder brauche ich nicht, wenn ich Musik hören will.

>- Pi in der Zimmerecke

- s/in der Zimmerecke/im Hifi-Rack/

Am liebsten schön nostalgisch mit grünlich/blauer Fluoreszenzanzeige.
Oled oder LCD täte es wohl auch, wenn ich mir sowas wie
<http://www.fdm-ware.de/Raspi-VDR/raspi10.jpg> anschaue. Auch noch in
vernünftiger Gehäusebreite.

>Aber gut, ich will hier niemanden missionieren.

Das wird Dir auch nicht gelingen :-)

Bernd Laengerich

unread,
Mar 28, 2016, 11:29:34 AM3/28/16
to
Am 28.03.2016 um 16:53 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> Bequemer, als CDs ausm Regal zu wühlen.

Keineswegs. In meinem CD-Regal (OK, das fasst nur einen Teil der
Sammlung), habe ich den gesamten Bestand gleichzeitig im Überblick
(großes Display), dazu durch Sortierung (Index) gepaart mit Heuristik
und Historie einen schnellen Zugriff auf das gewünschte Album. Ich kann
auch durch Herangehen in einen Ausschnitt hineinzoomen um
Detailinformationen zu lesen oder durch Wischen mit der Hand in meiner
LP-Sammlung blättern.
Zum schnellen Suchen und Finden gefällt mir eigentlich die
Winamp-Medienbibliothek ganz gut.

Demgegenüber gleicht mir eine Standard-Fernbedienung und ein
Schlüssellochdisplay (sagen wir mal großzügig 4 Zeilen a 40 Zeichen)
eher dem Goldenen Schuß mit Vico Torriani. Eine Telefonwählscheibe zur
Titelsuche wäre auch nicht unbequemer.

Bernd

Gerald E:scher

unread,
Mar 28, 2016, 11:36:20 AM3/28/16
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb am 28/3/2016 16:03:

> Dabei braucht der
> gar keinen Konverter: Sein HDMI aufs DVI des Monitors geht ohne
> Konvertierung.

Dabei handelt es sich um eine ganz neue Erkenntnis.
HDMI und DVI verwenden die gleichen Signale, daher kann der Raspi ganz
selbstverständlich auf einen Montitor mit DVI-Eingang ausgeben, man
benötigt nur ein ensprechendes Kabel oder dumme Adapterstecker.

--
Gerald

Bernd Laengerich

unread,
Mar 28, 2016, 11:46:51 AM3/28/16
to
Am 28.03.2016 um 16:37 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> Ich schrieb's glaube ich schonmal. Drei Zeilen reichen: Artist. Album.
> Track/Title. Mehr hat mein Denon auch nicht geboten. Mein Marantz CD67SE
> vorher sogar noch weniger und selbst da kein Manko.

Und damit blätterst Du dann Eintrag für Eintrag durch eine Medienbibliothek?
OK, Masochismus muß auch gelebt werden...

> Das Display am Player reicht doch. Hauptsache, nur dreizeilig, damit

Mir nicht, weil man auf die übliche Entfernung ohnehin kaum etwas lesen
kann. Gut, mit Spektiv könnte man was reissen...

> Wenn's Dank DLNA-Server sauber nach Artist/Album sortiert ist, ist es
> keine solche.

Für mich schon. Ich tippe ins Suchfeld "yes" ein und erhalte aktuell 101
Interpreten und 123 Alben. "pink" ergibt 18 Interpreten und 164 Alben.

> Für eine Zumutung halte ich es dagegen, auf einem
> Touchscreen rumwischen zu müssen. Das ist vielleicht was für "Generation
> Smartphone", aber nicht für mich.

OK, ich empfehle Dir eine einfachere Bedienung: per Telegrafentaste. Die
Ergebnismenge wird dann auch einfach über die Lautsprecher oder notfalls
über eine zusätzliche Lampe gemeldet. Total einfach, auf fast beliebige
Entfernungen problemlos zu bedienen und vor allem keine lästige Tastatur
und Grafikdisplay nötig. Perfekt.

dit dit dit dah dit dah

Bernd

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2016, 12:02:15 PM3/28/16
to
Bernd Laengerich in <news:dlt0us...@mid.individual.net>:

>Am 28.03.2016 um 16:53 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Bequemer, als CDs ausm Regal zu wühlen.
>
>Keineswegs. In meinem CD-Regal (OK, das fasst nur einen Teil der
>Sammlung), habe ich den gesamten Bestand gleichzeitig im Überblick
>(großes Display), dazu durch Sortierung

Sortierung im CD-Regal? Bei jedem Neukauf alles wieder umräumen?
Irgendwann habe ich das aufgegeben und alles auf den DLNA-Server
verflact.

>Demgegenüber gleicht mir eine Standard-Fernbedienung und ein
>Schlüssellochdisplay (sagen wir mal großzügig 4 Zeilen a 40 Zeichen)

Drei reichen, wie gesagt. Nutzen den Platz auf der üblichen Hifi-Gerät-
Frontseite besser aus als mehr davon.

>Titelsuche wäre auch nicht unbequemer.

Also ich *suche* keine Titel, sondern *wähle* sie. Wie anno Tobak auch
ausm CD-Regal. Dort habe ich sie aber Indertat suchen müssen. Was seit
dem Umzug auf den Mediaserver endlich entfiel. Heute Abend könnte es
fast schon eine lange ELP-Nacht werden. Mit maximal 3 bis 4 Tasten-
drücken auf der FB angewählt. Kein Wischiwaschi auf einem Tablett.

Bernd Laengerich

unread,
Mar 28, 2016, 12:56:41 PM3/28/16
to
Am 28.03.2016 um 17:44 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> fast schon eine lange ELP-Nacht werden. Mit maximal 3 bis 4 Tasten-
> drücken auf der FB angewählt. Kein Wischiwaschi auf einem Tablett.

Möglicherweise ist meine Ordnerstruktur halt noch optimierungsbedürftig,
aber bisher war dank übersichtlich kleiner Musiksammlung und
entsprechender Hilfsmittel das ganze noch relativ einfach für mich, aber
ich möchte die Unterstützung durch die Indizierung und die
Datenbanksuche nicht missen.
Dann beschreibe mir bitte einmal, wie Du, vom Rootverzeichnis ausgehend,
auf einer Zehnertastatur mit 3-4 Tastendrücken den Titel "Lucky Man" von
ELP des Albums "Live at the Royal Albert Hall" auswählst um ihn direkt
im Anschluß mit dem Original vom ersten Album und der Fassung vom Album
"Mar Y Sol - Recorded Live In Concert" zu vergleichen. Und danach mit
weiteren 3-4 Tastendrücken "Fanfare for the Common Man" vom Album "Then
& Now", bitte.

Ich habe mal auf einem Konzert mit einem gesprochen, der erzählte mir,
er hätte deutlich über 1000 verschiedene Konzertmitschnitte (Bootlegs)
von Pink Floyd auf CD.

Bernd

René Schuster

unread,
Mar 28, 2016, 3:18:34 PM3/28/16
to
On 2016-03-28 16:03, Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Andreas Bockelmann in <news:nnd$25d7a77d$38a5af4a@291812f0e281dd20>:
>
>> Gerade entdeckt: 2,8 Zoll Touch Display für den Pi
>> <http://www.watterott.com/de/RPi-Display-B-Plus>
>
> Touch kommt eben genau nicht in Frage.

Du musst es ja gar nicht betouchen, aber auf einem 7"-Display hat halt
hübsch viel Information Platz, es kostet in etwa gleich viel wie ein
2-zeiliged OLED und ist plug&play.

--
rs

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 29, 2016, 2:52:15 AM3/29/16
to
Bernd Laengerich in <news:dlt1v8...@mid.individual.net>:

>Am 28.03.2016 um 16:37 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Ich schrieb's glaube ich schonmal. Drei Zeilen reichen: Artist. Album.
>> Track/Title. Mehr hat mein Denon auch nicht geboten. Mein Marantz CD67SE
>> vorher sogar noch weniger und selbst da kein Manko.
>
>Und damit blätterst Du dann Eintrag für Eintrag durch eine Medienbibliothek?

Warum sollte ich durch sowas wie eine Medienbibliothek blättern wollen?
Gefordert ist es, eine virtuelle CD in einen ebenso virtuellen CD-Player
einlegen zu können. Ohne ans CD-Regal latschen und mühsam darin suchen
zu müssen.

>> Das Display am Player reicht doch. Hauptsache, nur dreizeilig, damit
>
>Mir nicht, weil man auf die übliche Entfernung ohnehin kaum etwas lesen
>kann.

Komisch. Bei meinem Marantz ging das. Beim Denon auch.

>> Für eine Zumutung halte ich es dagegen, auf einem
>> Touchscreen rumwischen zu müssen. Das ist vielleicht was für "Generation
>> Smartphone", aber nicht für mich.
>
>OK, ich empfehle Dir eine einfachere Bedienung: per Telegrafentaste. Die
>Ergebnismenge wird dann auch einfach über die Lautsprecher oder notfalls
>über eine zusätzliche Lampe gemeldet.

Du lallst.

Außerdem wird die Diskussion langsam zur Farce. Eigentlich habe ich sie
nur aus Höflichkeit gegenüber Andreas noch einmal aufgegriffen, der mir
freundlicherweise seinen pi zur Verfügung stellte, um die leidige Denon-
Grenze von 17tausendnochwas knacken zu können.

CU!
Ulrich - <https://www.youtube.com/watch?v=vUtXlgQfdU8>

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 29, 2016, 6:12:45 AM3/29/16
to
Bernd Laengerich in <news:dlt628...@mid.individual.net>:

>Am 28.03.2016 um 17:44 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> fast schon eine lange ELP-Nacht werden. Mit maximal 3 bis 4 Tasten-
>> drücken auf der FB angewählt. Kein Wischiwaschi auf einem Tablett.
>
>Möglicherweise ist meine Ordnerstruktur halt noch optimierungsbedürftig,

Wieso "Ordnerstruktur"? Reden wir nicht von DLNA?

>aber bisher war dank übersichtlich kleiner Musiksammlung und
>entsprechender Hilfsmittel das ganze noch relativ einfach für mich, aber
>ich möchte die Unterstützung durch die Indizierung und die
>Datenbanksuche nicht missen.
>Dann beschreibe mir bitte einmal, wie Du, vom Rootverzeichnis ausgehend,

Nix Rootverzeichnis.

>auf einer Zehnertastatur mit 3-4 Tastendrücken den Titel "Lucky Man" von
>ELP des Albums "Live at the Royal Albert Hall" auswählst um ihn direkt
>im Anschluß mit dem Original vom ersten Album und der Fassung vom Album
>"Mar Y Sol - Recorded Live In Concert" zu vergleichen.

Per "Artist/Album" und Auswahl des Albums. Per "Search EM" bin ich bei
ELP. Pfeiltasten für das Album. Falls es mehr als die genannten drei
sind, ggfls. wieder per "Search". Dann hin zum gewünschten Titel tasten.
Das Display braucht mir dazu nur Artist, Album und Track/Title
anzuzeigen.

Außerdem möchte ich nicht vergleichen, sondern eine virtuelle CD in den
virtuellen Player einlegen.

CU!
Ulrich
--
In 8 Monaten und 26 Tagen ist Weihnachten.
Programme, soviel ihr wollt; Preise, die ihr selbst bestimmt:
Schaut einfach mal auf ftp://warez.invalid.de rein
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!

Bernd Laengerich

unread,
Mar 29, 2016, 11:41:59 AM3/29/16
to
Am 29.03.2016 um 11:58 schrieb Ulrich F. Heidenreich:

> Wieso "Ordnerstruktur"? Reden wir nicht von DLNA?

Meine DLNA-Geräte zeigen mir dennoch eine, wenn auch virtuelle,
Ordnerstruktur. Alles flach wäre wohl auch wenig sinnvoll zu durchblättern.

Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du zufällig immer das erste gefundene Album
auswählst. Tastendrücke:
> Per "Artist/Album" und Auswahl des Albums. Per "Search EM" bin ich bei
(1) (2) (5)

Hier bist Du bereits deutlich von den max. 3-4 Tastendrücken entfernt.
Sofern das gewünschte Album jetzt zufällig das erste ist, bist Du bei mind. 6
Tastendrücken.

Bernd
--
Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen.
P.Liedermann in defa

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 29, 2016, 12:22:34 PM3/29/16
to
Bernd Laengerich in <news:dlvm25...@mid.individual.net>:

>Am 29.03.2016 um 11:58 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Wieso "Ordnerstruktur"? Reden wir nicht von DLNA?
>
>Meine DLNA-Geräte zeigen mir dennoch eine, wenn auch virtuelle,
>Ordnerstruktur.

"By Folder" geht hier freilich auch.

>Alles flach wäre wohl auch wenig sinnvoll zu durchblättern.

Genau das war ja ursprünglich Ausgangspunkt. Einfach mal "All Tracks"
durchzappen, um sich überraschen zu lassen, auf was man dabei so alles
trifft. Und dann festzustellen, daß die Liste mittendrin aufhört.

>Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du zufällig immer das erste gefundene Album
>auswählst.

Nix zufällig. Alfabetisch. Aber darum geht es gar nicht. Sowas wie
<http://static.trustedreviews.com/94/000022937/d829/popcorn.jpg> könnte
mir schon gefallen. Aber

a) woher nehmen?
b) was dazu nehmen?
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