eigentlich bin ich seit Jahren überzeugter Stereoplay Leser und hab meine
ganzen Hifi-Gerätschaften im treuen Glauben nach deren Rang+Namen Liste
gekauft.
Doch als ich so überzeugt vor kurzem in einen Lautsprecher Laden
(-Studio:) geschlappt bin und dem Verkäufer etwas über unabhängige Beratung
erzählt habe, hat er sich über die ganzen Testzeitschriften ausgelassen und
das im Speziellen der Verlag von Stereoplay (Motor Presse Stuttgart?) sogar
aus irgendeinem Presseverband geflogen sind da sie Testergebnisse massiv
verfälscht hätten!
Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften orientiert Ihr Euch beim
Hifi/TV kauf?
Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen (der nicht von
Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht zugeben kann
das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Gruß
Joachim
Die besagten Zeitschriften bekamen Problem, weil sie die Verkaufzahlen
massiv
gefälscht haben, um höhere Anzeigenpreise zu bekommen.
Inhalt und Qualität der Tests ist dem Verband aber völlig schnurz.
Leider stimmt es wohl, dass die Testergebnisse ziemlich beliebig sind.
Mir sind keine Publikumszeitschriften bekannt, die sehr vertrauenswürdig
sind.
Die Stereoplay ist "noch am besten", weil sie mehr oder weniger
sinnvolle Messungen macht. Wenn man also z.B. frequenzgänge von diversen
Boxen anschaut,
kann man sich selbst seinen Reim darauf machen, was garantiert Murks ist
und
natürlich ist die Aufzählung der ganzen Features von AV Rerceivern
informativ,
aber das eigentliche Testergebniss kannst du ziemlich vergessen.
Gunter
[..]
> Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften orientiert Ihr Euch
> beim Hifi/TV kauf?
Bei gar keiner. Man fragt im Usenet, liest im Inet, und (jetzt kommts)
hoert sich das, was man bis dahin an interessanten Geraeten
zusammengetragen hat, selbst an und kauft dann was einem selbst
gefaellt - nicht irgendeiner Zeitschrift oder dem Haendler. ;-)
Im uebrigen hab ich selbst (zufaellig) einen LS-Test der Audio nachmachen
koennen. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Audio wohl nur
Fachfremde und dazu noch hochgrad gehoergeschaedigte Leute ihre Tests
machen laesst - eine andere Erklaerung fiele mir noch auf der
Finanzseite ein, aber lassen wir das lieber. Kurz gesagt: der Test
in der Audio war sowas von extrem falsch, dass fuer mich mein kurzer
Ausflug in die "Fach"(*LOL*)Zeitschriften-Welt so schnell endete, wie er
begann. (Aehnlich schlechte Aussagen ueber andere Zeitschriften kenne ich
nur vom hoeren-sagen).
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen (der nicht
> von Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht
> zugeben kann das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Ich vertraue zuallererst meiner Brieftasche, meinen Ohren und meiner
Erfahrung. Dann kommt der Haendler meines geringsten Misstrauens, der
es wohl kaum darauf anlegen wuerde, mir einen Mist andrehen zu wollen.
Fuer "dubiose" (so kann man das in manchen Faellen echt nennen) Angaben
in diversen Zeitschriften habe ich keine Zeit bzw. Nerven.
Uebrigens ist es meiner Erfahrung nach egal, ob es sich dabei um Musik-
oder Computer-Zeitschriften handelt. Im grossen und ganzen scheint der
Unterhaltungsfaktor bei allen groesser zu sein, als der
Informationsgehalt. Letztendlich muss man nur das hellste schwarze Schaf
finden, da es keine weissen gibt. ;-)
Nur meine 0.2 Fragezeichen.
> eigentlich bin ich seit Jahren überzeugter Stereoplay Leser und hab
meine
> ganzen Hifi-Gerätschaften im treuen Glauben nach deren Rang+Namen
Liste
> gekauft.
Das ist - selbst wenn man von Glaubwürdigkeit und "Objektivität"
ausgehen könnte - nicht sehr klug, um es vorsichtig auszudrücken.
Denn kein Test sagt dir, ob das Zeug zu einander, zu deinem Raum und -
wichtig - zu dir passt.
> Doch als ich so überzeugt vor kurzem in einen Lautsprecher Laden
> (-Studio:) geschlappt bin und dem Verkäufer etwas über unabhängige
Beratung
> erzählt habe, hat er sich über die ganzen Testzeitschriften
ausgelassen und
> das im Speziellen der Verlag von Stereoplay (Motor Presse
Stuttgart?) sogar
> aus irgendeinem Presseverband geflogen sind da sie Testergebnisse
massiv
> verfälscht hätten!
Ist mir konkret nichts bekannt, aber gerüchteweise (soll mal einen
Spiegel-Artikel gegeben haben) hieß es, dass sie ihre Anzeigenkunden
über die tatsächlich verkaufte Auflage getäuscht haben, was wohl
Besuch der Staatsanwaltschaft einbrachte...
> Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften orientiert Ihr Euch
beim
> Hifi/TV kauf?
Mehr als "etwas orientieren" kann man sich nicht. Von den drei
Monatsblättern scheint mir Stereo die beste der schlechten. Audiophil
und Image Hifi finde ich inhaltlich interessanter, aber persönlich
auch keineswegs immer nachvollziehbar.
Man muss verdammt sorgfältig zwischen den Zeilen lesen, um dem
Charakter der Geräte näher zu kommen.
Es hilft, wenn man sich über längere Zeiträume den Geschmack und die
freundschaftlich-wirtschaftlichen Verflechtungen (das bilde ich mir
sicher nur ein, dass es sowas geben könnte...)einzelner Autoren über
längere Zeiträume erarbeitet, aber welchem Endverbraucher ist das
zumutbar?
Dann gibt es da noch www.hoererlebnis.de, absolut werbe- und
anzeigenfrei.
Die sind natürlich über jeden Zweifel erhaben - zumal ich darin
schreibe ;-)
(Spaß beiseite: Ist für Leute, die Hifi für mehr als 5000DM stehen
haben und sich weiter aufwärts orientieren wollen, schon sehr
interessant - nicht so im Konsumer-Bereich.)
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen
Deinen Ohren! Was du nicht hörst, brauchst du auch nicht bezahlen.
Problem dabei: Man kann sich ganz gut "hochhören", was dann wieder
teuer wird...
> (der nicht von
> Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht zugeben
kann
> das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Letztlich wirst du nicht umhin können, einen guten Händler zu finden,
dem du ein Stück vertrauen mußt. (Such mal einen älteren Thread dieser
NG dazu, wie man einen guten Händler erkennt.)
Je mehr du selbst weißt und Erfahrung hast, desto weniger leicht wirst
du beschissen.
Verlass dich auf deine Ohren, am Besten zu Hause über Wochenende oder
länger Probe hören.
- Du brauchst, wie gesagt, einen guten Händler. Bei dem aber dann auch
kaufen und nicht, wo es vielleicht 30 Euro billiger ist - aber ohne
Service.
Die "Testsieger", die schon ein halbes Jahr später reihenweise bei
e-bay auftauchen, sind die echten Gurken.
Was schon länger am Markt ist und wenig angeboten wird - trotz guter
Kritiken und guten Rufes, das hat was. (Versuch mal REL Subwoofer über
e-bay zu kreigen oder Jeff Rowland Elektronik... Aber gib Sony ein
oder Technics und du wirst zugeschmissen... Na gut, bei völlig anderen
Verkaufszahlen, geb ich zu ;-)
Charlie
> eigentlich bin ich seit Jahren überzeugter Stereoplay Leser und hab meine
> ganzen Hifi-Gerätschaften im treuen Glauben nach deren Rang+Namen Liste
> gekauft.
Ich kann Stereoplay und Stereo seit Jahren nicht mehr lesen (und wenn
mir mal ein Heft in die Hände fällt und ich es durchblättere, dann habe
ich spätestens nach dem lesen eines Artikels wieder genug davon).
Allerdings habe ich mal in einer schwachen Stunde image HiFi abonniert
und noch nicht wieder abbestellt - naja, es ist besser als das, was ich
sonst so kenne, manche Artikel machen sogar Spaß beim Lesen. Aber mich
bei etwaigen Neuanschaffungen danach richten? Nie und nimmer. Es kommt
eigentlich nur selten vor, daß mein Höreindruck mit dem, was irgendeine
Zeitschrift scheibt, übereinstmmt.
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen (der nicht von
> Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht zugeben kann
> das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Deinen Ohren (wenn Du etwas Erfahrung gewonnen hast). Dem Linn-Händler,
denn Linn legt Wert darauf, daß die Händler keine Lagerhaltung betreiben
(der Kunde soll immer das neueste Gerät kriegen).
Matthias Gerstgrasser
Ich orientiere mich nur an den Kleinanzeigen der Hifi"fach"presse.
Dort findet man massenhaft "Testsieger" des vergangenen Jahres, oft zu
einem guten Preis.
UND UM GENAU DIESE GERAETE MACHT MAN EINEN GROSSEN BOGEN - die Verkaeufer
sind naemlich alles solche (wie Du), die blind (oder besser taub ;-) den
Tests geglaubt haben und erst daheim aufgewacht sind.
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen (der nicht von
> Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht zugeben kann
> das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Trauen kannst Du nur Deinen eigenen Ohren - und denen auch nicht immer.
Kauf von Hifi ist ein sehr zeitaufwendiges Geschaeft, wenn man es richtig
macht.
Tschau
Andreas
--
Andreas Huennebeck | email: and...@huennebeck-online.de (KEINE WERBUNG)
----- privat ----- | www : http://www.huennebeck-online.de
Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301 o. 0180/50525-5232659 (24 Pfg/Min)
SMS: D1=72617 D2=0172/7366-042 E-Plus=0177/7934-396 Viag=0179/2029-894
> >[...]
> >Uebrigens ist es meiner Erfahrung nach egal, ob es sich dabei um
> >Musik- oder Computer-Zeitschriften handelt. Im grossen und ganzen
> >scheint der Unterhaltungsfaktor bei allen groesser zu sein, als der
> >Informationsgehalt.
> >[...]
> Uh. IMHO gibts hier schon einen massiven Unterschied zwischen z.B.
> Stereoplay und Konsorten und sagen wir mal einer c't oder iX.
Die c't war frueher (tm) "besser". Ich lese sie eigentlich nur mehr
selten. Finde aber, dass sich Inhalt und Stil nicht zum Besseren
veraendert haben (aber jeder mag hier seine eigenen Ansichten haben).
Die iX hab ich noch nie gelesen (hab auch nicht vor, das zu aendern ;-).
> Ist auch wie Aepfel und Birnen. Computer und (eingeschraenkt) Software
> sind einer objektiven Herangehensweise auch eher zugaenglich.
Finde ich nicht. Ob ich ueber Hardware oder Hifi-Geraete schreibe, ist
IMO das selbe Revier. Sogar Software kann man sehr objektiv abhandeln,
nur bei Musik geht's auf anderen Ebene weiter. Das steht aber auch nicht
zur Diskussion.
BOT: ich finde, man sollte (egal welche) Tests in Zeitschriften maximal
als "Produktpalettenerweiterungs/-minderungs"-Berichte ansehen. Mehr
aber schon nicht. Da vertraue ich lieber dem Haendler (den ich
idealerweise gut kenne), und eben meiner eigenen Erfahrung und
Einschaetzungsfaehigkeit. Ob es sich aber dabei um Fernseher, TFTs
oder Lautsprecher handelt, ist IMO irrelevant, da sowieso der Geschmack
des Kaeufers eine unbekannte Variable ist, und kein Test darauf eingeht.
Aufgrund des Postings von Karl Ludwig hab ich mal kurz einen Blick auf
Ebay gewagt, und siehe da, was springt mich an? Grafiken von Tests
ala "TESTSIEGER in XXX blabla". So wird aus einem "Test" ploetzlich eine
Art Massstab gemacht. :-/
Naja, was soll's. Es gibt genug Konsumenten, die sich erst mal Klugkaufen
muessen. Schliesslich haben wir wohl alle schon mal mehr oder weniger
Lehrgeld fuer unsere Erfahrungen zahlen muessen. ;-)
Matthias Gerstgrasser
> Dem Linn-Händler
Ich alleine kenne 3 Linn-Händler, denen ich nicht einen Mikrometer weit
trauen würde. So allgemein ist das IMHO also genauso Käse wie die Antwort
"dem Primare-Händler" oder "dem Burkleister-Händler".
Schreib also lieber "dem Karl-Heinz", das stimmt wenigstens, und ich
könnte "dem Jürgen" ergänzen. :-)
Gruß,
Axel
> eigentlich bin ich seit Jahren überzeugter Stereoplay Leser und hab
> meine ganzen Hifi-Gerätschaften im treuen Glauben nach deren
> Rang+Namen Liste gekauft.
Das beeinhaltet IMHO zwei Fehler auf einmal.
1. Deren Rang+Namen-Liste repräsentiert lediglich den Preis des Gerätes in
Verbindung mit dem Geschmack des individuellen Testers. Weiterhin wird hier
das Gerät auf einen Mittelwert reduziert, die Wichtung dabei muß jedoch
keinesfalls mit deinen Kriterien kompatibel sein.
2. Die Rang+Namen-Liste sagt absolut nichts darüber aus, ob die
verschiedenen Geräte überhaupt zusammen passen. Hinterher wird dann oft
versucht, die Stimmigkeit der Kette mit Kabeln und allerlei Zubehör
hinzubekommen, was IMHO unmöglich ist, man verschlimmbessert damit
höchstens etwas. Von der anschließenden (unbewußten?) Unzufriedenheit leben
aber die Zeitschriften und Händler, anders kann ich mir nicht erklären,
warum dort keine stimmigen Ketten präsentiert werden und warum auch viele
Händler leider von sich aus keine stimmigen Ketten anbieten bzw. nicht dazu
in der Lage sind, welche zusammenzustellen.
> hat er sich über die ganzen Testzeitschriften
> ausgelassen
IMHO zurecht.
> da sie Testergebnisse massiv verfälscht hätten!
Zumindest verschweigen sie wissentlich sämtliche Schwächen.
> Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften orientiert Ihr Euch
> beim Hifi/TV kauf?
Auf meiner bevorzugten Zeitschrift diesbezüglich steht "Kontoauszüge"
drauf, ansonsten habe ich meine Ohren. Die müssen den Kram ja schließlich
hinterher ertragen, also ist es IMHO nur logisch, daß sie auch bei der
Auswahl den ersten Ton angeben.
Gruß,
Axel
> Audiophil
> und Image Hifi finde ich inhaltlich interessanter
Naja. Erst letztens habe ich es gewagt, mal wieder einen Test in Image Hifi
(liegt halt beim Händler rum und wenn ich mal wieder warten muß, bis die
Waschmaschine frei ist...) zu lesen. Der Autor hat sich darin länglich
geoutet, daß er zu doof ist, Standboxen aufzustellen, aber im Endeffekt nur
ein paar Sätze der Klangbeschreibung gelassen, der Rest war Füllstoff. Toll
:-(
Da lob ich mir doch die "Hörerlebnis". (Auch wenn ich mich natürlich auch
nie nach der richten würde.)
Gruß,
Axel
Audiophil hat bei mir deutlich einen Stein im Brett (obwohl ich keine
HIFI-Zeitschriften mehr lese, die Infektion mit dem HIFI-Virus ist
inzwischen zum Glück abgeklungen. Obwohl, hier lese ich ja auch noch
mit...Na gut, ab und zu blättere ich sie beim Zeitschriftenhändler durch
:-)) seit einem Testbericht über Rehdeko und die dazugehörigen
crimson-Verstärker. Ich war völlig von den Socken, einen derart unverblümten
Verriß eines Lautsprechers in einer HIFI Zeitschrift zu finden. Es war u. A.
von der klanglichen Ähnlichkeit zu einer Autohupe die Rede :-)
Schaut man sich dagegen Stereo & Co an, so scheint das Redaktionsmotto zu
sein: Allen wohl und keinem Weh. Alles wird für gut befunden, Beliebigkeit
so weit das Auge reicht. Informationsgehalt über Ausstattungsmerkmale
hinaus: null. Warum sollte man so etwas kaufen?
tschö,
Peter
> Hallo,
>
> eigentlich bin ich seit Jahren überzeugter Stereoplay Leser und hab meine
> ganzen Hifi-Gerätschaften im treuen Glauben nach deren Rang+Namen Liste
> gekauft.
Die Rang-Namenzuordnung sind fuer mich derart suspekt (z.b. die %
Wertung in der Stereo) das ich jedem Rate doch spasshalber mal selber
deren Klangeinordnung selber zu hoeren.
Die Bilder vom Innenleben koennen ggf. mal fuer mich interressant sein.
Am interressantesten zu lesen finde ich eher noch CD-Kritiken bezueglich
was man sich mal anhoeren "koennte".
Ansonsten traue ich einfach meinen Ohren und meinem Klanggeschmack (Den
anderen ja auch nicht moegen muessen !!).
> > denn Linn legt Wert darauf, daß die Händler keine Lagerhaltung
betreiben
> > (der Kunde soll immer das neueste Gerät kriegen).
>
> als ob eine komplett abverkaufte Ware oder die geplante Lagerhaltung
des
> Händlers ein ehrlicher Maßstab für die Qualität eines Gerätes sei
...
So nicht.
Aber wenn du wüßtest, wie andere Firmen ihre Vertragshändler mit
langfristigen Dispositionen (jetzt schon fest ordern, was in drei
Monaten verkauft werden soll) und Staffelprämien unter Druck setzen,
um ihr Produkt zu "drehen", wäre dir eine andere Geschäftspolitik im
Kundeninteresse vielleicht doch ganz lieb... Wobei ich nicht weiß, wie
Linn das handhabt.
> Warum kaufst Du und andere denn dann überhaupt noch im z.B.
> Winterschlußverkauf?? Das müßte nach Deiner Erklärung ja dann der
gleich
> aussehende Blender mit niederer Qualität sein!!
Jetzt sag nur, dass du nicht weißt, dass in den Schlussverkäufen
überwiegend speziell dafür eingekaufte Billigware verramscht wird?!
Die Entsprechung im Hifi-Bereich findet sich übrigens leicht:
Die Streichware der Blöd-Märkte etc., die einen Monat lang zum
Phantasiepreis als "Neu-Sensation" rumsteht, um dann drei Monate lang
als "Auslaufware" zum halben Geld rausgedrückt zu werden - was die
Kiste aber von Anfang an nie zur Hälfte wert gewesen ist...
Dir noch viel Spaß beim Einkaufen!
Charlie
On Tue, 16 Apr 2002 23:52:12 +0200, "Karl Ludwig Bonitz"
<karl....@t-online.de> wrote:
>
>"R.Bayer" <r.b...@bayer-edv-consulting.de> schrieb
>
>> > denn Linn legt Wert darauf, daß die Händler keine Lagerhaltung
>betreiben
>> > (der Kunde soll immer das neueste Gerät kriegen).
>>
>> als ob eine komplett abverkaufte Ware oder die geplante Lagerhaltung
>des
>> Händlers ein ehrlicher Maßstab für die Qualität eines Gerätes sei
>...
>
>So nicht.
>Aber wenn du wüßtest, wie andere Firmen ihre Vertragshändler mit
>langfristigen Dispositionen (jetzt schon fest ordern, was in drei
>Monaten verkauft werden soll) und Staffelprämien unter Druck setzen,
>um ihr Produkt zu "drehen", wäre dir eine andere Geschäftspolitik im
>Kundeninteresse vielleicht doch ganz lieb... Wobei ich nicht weiß, wie
>Linn das handhabt.
Solche Praktiken werden von Independet Händlern und deren Vertrieben
selten bis nie angewandt. Das sind Marktpraktiken, wo der Verkäufer
oftmals noch eine Provision bekommt. Das kommt in der von dir
genannten Form im kleinen Fachhandel kaum bis gar nicht vor.
Markus
--
Jetzt mit der Fast Bass Serie und einem Händlerteil
Neue Infos unter http://www.monitoraudio.de
> >Aber wenn du wüßtest, wie andere Firmen ihre Vertragshändler mit
> >langfristigen Dispositionen (jetzt schon fest ordern, was in drei
> >Monaten verkauft werden soll) und Staffelprämien unter Druck
setzen,
> >um ihr Produkt zu "drehen", wäre dir eine andere Geschäftspolitik
im
> >Kundeninteresse vielleicht doch ganz lieb... Wobei ich nicht weiß,
wie
> >Linn das handhabt.
>
> Solche Praktiken werden von Independet Händlern und deren Vertrieben
> selten bis nie angewandt. Das sind Marktpraktiken, wo der Verkäufer
> oftmals noch eine Provision bekommt. Das kommt in der von dir
> genannten Form im kleinen Fachhandel kaum bis gar nicht vor.
Habe ich Anderes selbst mitbekommen (Vertreterbesuch) und gehört. Aber
gut möglich, dass die Position der Händler in den letzten Jahren
wieder etwas stärker geworden ist. Sind ja auch genug auf der Strecke
geblieben...
Die zwei Produkte, von denen ich das mitbekommen habe, sind auch mehr
aus dem Fachhandel raus und den Bach runter gegangen...
Geschieht ihnen recht.
Charlie
>
> Deinen Ohren (wenn Du etwas Erfahrung gewonnen hast). Dem Linn-Händler,
> denn Linn legt Wert darauf, daß die Händler keine Lagerhaltung betreiben
> (der Kunde soll immer das neueste Gerät kriegen).
als ob eine komplett abverkaufte Ware oder die geplante Lagerhaltung des
Händlers ein ehrlicher Maßstab für die Qualität eines Gerätes sei ...
Warum kaufst Du und andere denn dann überhaupt noch im z.B.
Winterschlußverkauf?? Das müßte nach Deiner Erklärung ja dann der gleich
aussehende Blender mit niederer Qualität sein!!
Ts, ts, ts, bitte mehr solcher Ammenmärchen!!
Gruß
Rolf
selbst schuld, wer nach Testberichten oder Rang & Namenliste und ohne eigene
Hörerfahrung bzw. -Probe kauft.
Kaufst Du Dein Auto auch ohne Probefahrt???
Jetzt aber mal im Ernst:
Welcher Presse kann man denn wirklich glauben?
Der Motorpresse oder dem ADAC, die ausländische und speziell italienische
oder französische Marken wegen angeblicher Fehlerhäufigkeit verdammt, wo
doch Millionen von Franzosen und Italienern mit gerade diesen Automobilen
glücklich und pannenfrei unterwegs sind??
Kann ein Tester seine persönliche Meinung verbergen? Muß er dieses überhaupt
tun? Wäre er dann noch wirklich objektiv?
Wenn also Testberichte nicht gerade wirklich objektiv sein können, sollte
Dein Hörerlebnis und ausschließlich dieses zum Kauf verleiten ...
Zudem schonst Du so Deinen Geldbeutel!!
Gruß
Rolf
"Joachim Kraus" <Joachi...@de.bosch.com> schrieb im Newsbeitrag
news:a9h717$9gt$1...@ns2.fe.internet.bosch.com...
On Wed, 17 Apr 2002 02:16:09 +0200, "Karl Ludwig Bonitz"
<karl....@t-online.de> wrote:
>
>"Markus Pajonk" <Mar...@fokus-audio.de> schrieb
>
>> >Aber wenn du wüßtest, wie andere Firmen ihre Vertragshändler mit
>> >langfristigen Dispositionen (jetzt schon fest ordern, was in drei
>> >Monaten verkauft werden soll) und Staffelprämien unter Druck
>setzen,
>> >um ihr Produkt zu "drehen", wäre dir eine andere Geschäftspolitik
>im
>> >Kundeninteresse vielleicht doch ganz lieb... Wobei ich nicht weiß,
>wie
>> >Linn das handhabt.
>>
>> Solche Praktiken werden von Independet Händlern und deren Vertrieben
>> selten bis nie angewandt. Das sind Marktpraktiken, wo der Verkäufer
>> oftmals noch eine Provision bekommt. Das kommt in der von dir
>> genannten Form im kleinen Fachhandel kaum bis gar nicht vor.
>
>Habe ich Anderes selbst mitbekommen (Vertreterbesuch) und gehört. Aber
>gut möglich, dass die Position der Händler in den letzten Jahren
>wieder etwas stärker geworden ist. Sind ja auch genug auf der Strecke
>geblieben...
Dispositionen sind out. Nachteil: Es kann keine Warenverfügbarkeit
sichergestellt werden...
>Die zwei Produkte, von denen ich das mitbekommen habe, sind auch mehr
>aus dem Fachhandel raus und den Bach runter gegangen...
>Geschieht ihnen recht.
Kannst mir ja mal per E-Mail schicken, wer das war...(meine
Neugierde:-))
Wenn ich mich recht erinnere, sind es vor allem die ausländischen Modelle,
die bei den Pannenstatistiken und Tests eben gut wegkommen, aber das ist ja
nur nebenher...
Thomas
--
----------------------------------------------------------------
Bei persönlichen Mails den letzten Unter-
strich in der Adresse entfernen.
Roland
Klaus
> Also, Stiftung
> Warentest ist bisher noch immer die einzige Institution die wirklich
> komplett ohne Werbung finanziert wird, oder ?
Wie in diesem Thread schon erwähnt, nein!
Charlie
> Schaut man sich dagegen Stereo & Co an, so scheint das Redaktionsmotto zu
> sein: Allen wohl und keinem Weh. Alles wird für gut befunden, Beliebigkeit
> so weit das Auge reicht. Informationsgehalt über Ausstattungsmerkmale
> hinaus: null. Warum sollte man so etwas kaufen?
Hochinteressant diese Aussage.
Und absolut richtig.
Das Schlimme ist nur, daß es früher schon Zeitschriften gab, die kritisch
bis
überkritisch und zudem noch kompetent waren. (z.B. HIFI-Sterephonie)
Leider wurden sie durch die "Bunten Schönfärber" über die ihr heute alle so
(zu recht) herzieht verdrängt.....
Jetzt ist es eben zu spät...
Gruß
Alfred
>
> tschö,
> Peter
>
>
Das einzige nicht werbefinanzierte Hifi Testmagazin ist Hörerlebnis.
Leider nicht spektakulär. www.hoererlebnis.de
Da fällt mir ein uralte Werbung für die Warentest-Hefte ein :
"Sparen Sie beim Kauf eines Weitwinkel-Objektivs über 2000 DM !"
Für "Gut" befunden wurden nämlich sowohl ein Hexanon für Konica (200 DM) als auch
ein Elmarit für Leica (2300 DM).
Die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Objektiven ist ja wohl der, dass
sie beide kaputt sind, wenn man sie vom Eiffelturm wirft, ansonsten wurden da ja
Äpfel mit Birnen verglichen.
Vielleicht machen sie's ja heute beim Testen besser, aber nach diesem Werbeslogan
war "Test" damals für mich gestorben.
Cheers, Holger
von www.vinyl-lebt.de
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
> >
> >Wie in diesem Thread schon erwähnt, nein!
>
> Das einzige nicht werbefinanzierte Hifi Testmagazin ist Hörerlebnis.
Wie in diesem Thred schon erwähnt, ja!
Warum liest eigentlich keine Sau, was ich schreibe? ;-(
Also Selbstzitat aus gleichem Thread:
>> Dann gibt es da noch www.hoererlebnis.de, absolut werbe- und
>> anzeigenfrei.
>> Die sind natürlich über jeden Zweifel erhaben - zumal ich darin
>> schreibe ;-)
>> (Spaß beiseite: Ist für Leute, die Hifi für mehr als 5000DM stehen
>> haben und sich weiter aufwärts orientieren wollen, schon sehr
>> interessant - nicht so im Konsumer-Bereich.)
> Leider nicht spektakulär. www.hoererlebnis.de
Vorsicht, wem du hier zu nahe trittst! ;-)
Charlie
>Das Schlimme ist nur, daß es früher schon Zeitschriften gab, die kritisch
>bis
>überkritisch und zudem noch kompetent waren. (z.B. HIFI-Sterephonie)
Ich glaube nicht, daß heute nur Schönfärberei angesagt ist.
Aus vielen Gesprächen mit Redakteuren weiß ich, daß es Usus ist,
augenscheinlich schlechte Geräte einfach durch die Vorauswahl purzeln zu
lassen.
Schlechte Geräte sind die Zeit und das Papier nicht wert. Außerdem
interessiert sich das Publikum eher für Geräte, die empfehlenswert sind
und nicht für welche, die man besser vergessen sollte.
Die Unterschiede sind auch zwischen "guten" Geräten groß genug, um eine
differenzierte Auswahl zuzulassen.
Gruss
Thomas
On Thu, 18 Apr 2002 01:19:41 +0200, "Karl Ludwig Bonitz"
<karl....@t-online.de> wrote:
>
>"Markus Pajonk" <Mar...@fokus-audio.de> schrieb
>
>> >
>> >Wie in diesem Thread schon erwähnt, nein!
>>
>> Das einzige nicht werbefinanzierte Hifi Testmagazin ist Hörerlebnis.
>
>Wie in diesem Thred schon erwähnt, ja!
>Warum liest eigentlich keine Sau, was ich schreibe? ;-(
>
>Also Selbstzitat aus gleichem Thread:
>>> Dann gibt es da noch www.hoererlebnis.de, absolut werbe- und
>>> anzeigenfrei.
>>> Die sind natürlich über jeden Zweifel erhaben - zumal ich darin
>>> schreibe ;-)
Vielleicht deswegen? ;-) (Nicht so ernst nehmen)
>Vorsicht, wem du hier zu nahe trittst! ;-)
Ich halte das "Spektakulär sein müssen" für das Übel der
Zeitschriften. Meinst du ich trete meinem "Freund" HA auf die Füsse
;-)
Manche sind auch einfach falsch. Gut, es ist lange her, aber
in den 80ern haben die mal ein hervorragendes Kassettendeck
abgewertet, weil das VU-Meter bei 0dB Bandsaettigung schon
+8dB angezeigt hat. Dass das der erforderliche Vorlauf war,
um die Traegheit der Zeiger zu kompensieren, haben die
Tester nicht gewusst - ziemlich blamabel.
Die haben sehr gut und intensiv getestet. Angehoert haben sie sich die
Probanden aber anscheinend nie, es wurde jedenfalls nur sehr selten mal
was darueber geschrieben, wie ein Teil klingt. Das waren noch echte
Technokraten - und ich denke mal, dass sie deswegen verschwunden sind.
>On Thu, 18 Apr 2002, Thomas-Michael Rudolph wrote:
>
>> Ich glaube nicht, daß heute nur Schönfärberei angesagt ist.
>>
>> Aus vielen Gesprächen mit Redakteuren weiß ich, daß es Usus
>> ist, augenscheinlich schlechte Geräte einfach durch die
>> Vorauswahl purzeln zu lassen.
>>
>> Schlechte Geräte sind die Zeit und das Papier nicht wert.
>> Außerdem interessiert sich das Publikum eher für Geräte, die
>> empfehlenswert sind und nicht für welche, die man besser
>> vergessen sollte.
>
>Also ich wuerde -- schon aus reinem Spass -- (wenn ich denn
>solche Zeitschriften lesen wuerde) sehr gerne ab und an mal
>einen ordentlichen Verriss lesen wollen. Schon einfach so als
>emotionalen Ausgleich. Sonst kann man ja gleich
>de.alt.fan.pluesch subscriben. ;-)
Ja, früher gabs öffentliche Hinrichtungen oder Pranger. Heute fehlt was
Equivalentes (oder versuchs mal mit "Verstehen Sie Spaß?" - aargh). ;-)
Gruss
Thomas
[...]
> Dann gibt es da noch www.hoererlebnis.de, absolut werbe- und
> anzeigenfrei.
> Die sind natürlich über jeden Zweifel erhaben - zumal ich darin
> schreibe ;-)
Grrr, auf euch bin ich sauer ;-), wo bleiben denn die von
mir so langersehnten Berichte über den Audionet SAM V2.0 und
Electrocompaniet ECI 4 in der Hörerlebnis? :)
--
Mario Link - m...@riolink.de - http://ma.riolink.de
>
> Warum kaufst Du und andere denn dann überhaupt noch im z.B.
> Winterschlußverkauf?? Das müßte nach Deiner Erklärung ja dann der gleich
> aussehende Blender mit niederer Qualität sein!!
1) kauf ich nicht im Ausverkauf (von Ausnahmen mal abgesehen)
2) Oft wird nur "Ramsch für die Armen und Blöden" extra für den "Ausverkauf"
hergestellt.
3) Das was "ehrlich" im Ausverkauf abverkauft wird wollte offensichtlich
dieses Jahr
niemand haben und der Händler vermutet, daß sich das nächste Saison
wiederholen könnte.
Leute, die "von Schnäppchen zu Schnäpchen" (Wie man in Deutschland sagt)
leben nur in der Illusion, daß man das nicht merkt. Sie sind modisch
hintennach,
technisch hintennach, eigentlich immer hintennach...................
"aber sie bemerken es nicht".....
Gruß
aus Wien
Alfred
Wahrscheinlich gab es zu viele Leute, die sich über technisch
unverständliche Dinge beschwert haben.
Man könnte ja beim nächsten Treffen mal die Mängel eines Warentest
und eines Audio/Stereoplay-Tests nebeneinander stellen.
Einmal für so was wie CD-Spieler, einmal für Lautsprecher.
--
Frank Klemm
> 1) kauf ich nicht im Ausverkauf (von Ausnahmen mal abgesehen)
Ohne was zu kaufen, kann man doch gar nichts sparen, oder?
In Ramschläden und Schlussverkäufen muss man oft nur 100 Euro
ausgeben, um 70 zu sparen!
Die kann man dann als gerechten Lohn mit nach Hause nehmen!
Oder hab ich da einen Denkfehler?
Mal überlegen...
Charlie
On Fri, 19 Apr 2002 09:27:40 +0200, Patrick Piecha
<pie...@micronas.com> wrote:
>On 18 Apr 2002, Frank Klemm wrote:
>
>> Wahrscheinlich gab es zu viele Leute, die sich über technisch
>> unverständliche Dinge beschwert haben.
>>
>> Man könnte ja beim nächsten Treffen mal die Mängel eines
>> Warentest und eines Audio/Stereoplay-Tests nebeneinander
>> stellen. Einmal für so was wie CD-Spieler, einmal für
>> Lautsprecher.
>
>Und einmal alte/aktuelle stereoplay, die hat ueber die Zeit
>naemlich ebenfalls sehr stark nachgelassen. In den alten
>Ausgaben waren teilweise sogar noch Prinzipschaltplaene zu
>finden. Heute wollen die Kunden nur noch Geblubber.
Die "Kunden" wollen es aber leider nicht anders! Die "Kunden" der
Zeitschriften sind ja die Werbekunden. Nicht die Leser.
> Oder hab ich da einen Denkfehler?
> Mal überlegen...
>
>
> Charlie
das ist vielleicht eine Frage des Standpunktes. Kaufst Du unsinniges
zeugs, koenntest Du sparen indem Du es nicht kaufst. deshalb sagt man,
"das kann ich mir auch sparen" ;o)
anders herum, brauchst Du was, kannste sparen wenn du's billiger
kriegst...
man kann ja auch sparen indem man geld anhaeuft (dritte form der
definition des "sparens")
nun bin ich ja mal auf die vierte und fuenfte und und und ....
gespannt.
ingolf <-- der auch mal wieder nachdenklich ist, sich aber fragt warum
und eigentlich das denken auf die woche nach dem naechstwoechlichen
urlaub verlagern sollte...und eigentlich schon gedanklich in der sonne
liegt und Euch damit vielleciht auch ein wenig aergert
;o)
> hat. Nach den vielen nervtötenden Berichten über Mehrkanal-Kram ueberleg ich
> mir zunehmend immer mehr, mir die Zeitschriften Audio,Stereoplay u. Stereo
> nur noch dann zu kaufen , wenn eine Heft-Cd beiliegt. Ganz besonders,
uebrigens Stereo hat entschieden den mehrkanal- und stereokram ein
wenig zu trennen. d.h. wenn in der Stereo mehrkanal vorgestellt wird,
dann nur - so wie sich die stereo redaktion ausdrueckt -
"hochwertiger" mehrkanalkram. Eine Schwesternzeitschrift, die sich der
Mehrkanaltechnik und dem Video annimmt, soll auch erscheinen.
gruss ingolf, dem auch die mehrkanalwiedergabe die lust am geniesen
nimmt.
> >Ausgaben waren teilweise sogar noch Prinzipschaltplaene zu
> >finden. Heute wollen die Kunden nur noch Geblubber.
>
> Die "Kunden" wollen es aber leider nicht anders! Die "Kunden" der
> Zeitschriften sind ja die Werbekunden. Nicht die Leser.
>
jou, das finde ich auch schade...
ich, der manchmal ein wenig patriotische schwaechen zeigt, versuche
immer, wenn man mich wegen einer beratung konsultiert, den leuten zu
vermitteln, dass es sowieso besser ist, schaltplaene fuer ein
gekauftes geraet dazu zu bekommen...
aber leider funzt das nicht wirklich... die menschen haengen beim kauf
zu sehr an emotionen, praktische dinge (wie eben dieser mitgelieferte
schaltplan) sind oft nebensaechlich!
ja! sogar ich kaufe geraete, denen keine schaltplaene beiliegen.
*ascheaufmeinhaupt*
> So nicht.
> Aber wenn du wüßtest, wie andere Firmen ihre Vertragshändler mit
> langfristigen Dispositionen (jetzt schon fest ordern, was in drei
> Monaten verkauft werden soll) und Staffelprämien unter Druck setzen,
> um ihr Produkt zu "drehen", wäre dir eine andere Geschäftspolitik im
> Kundeninteresse vielleicht doch ganz lieb... Wobei ich nicht weiß, wie
> Linn das handhabt.
Wenn es ums Verkaufen geht, sind alle Mäuse grau ...
> Jetzt sag nur, dass du nicht weißt, dass in den Schlussverkäufen
> überwiegend speziell dafür eingekaufte Billigware verramscht wird?!
Ähm, auf den Ramsch- und Wühltischen der Supermärkte und Kaufhäuser bestimmt
...
Da ich aber eigentlich und wenn möglich nur im Großhandel oder beim
spezialisierten und befreundeten Einzehandel kaufe, besuche ich schon seit
Jahren keine vollgedrängten Schlußverkäufe oder sonstige
Ramschveranstalltungen mehr.
>
> Die Entsprechung im Hifi-Bereich findet sich übrigens leicht:
> Die Streichware der Blöd-Märkte etc., die einen Monat lang zum
> Phantasiepreis als "Neu-Sensation" rumsteht, um dann drei Monate lang
> als "Auslaufware" zum halben Geld rausgedrückt zu werden - was die
> Kiste aber von Anfang an nie zur Hälfte wert gewesen ist
Sag´ich doch:
Wer nach Journalisten-Rangliste oder in den beschriebenen Märkten kauft,
wollte einerseits keinerlei Hörvergleich, keine kompetente Beratung - oder
hast Du in einem Blöd-Markt oder Ramsch-Kaufhaus schon mal einen Verkäufer
mit fachspezifischer Ausbildung gefunden???? - oder einfach nur das
Statussymbol aus einem Hochglanzprospekt.
Fazit:
Schön blöd!!!
Gruß
Rolf
> Und einmal alte/aktuelle stereoplay, die hat ueber die Zeit
> naemlich ebenfalls sehr stark nachgelassen. In den alten
> Ausgaben waren teilweise sogar noch Prinzipschaltplaene zu
> finden. Heute wollen die Kunden nur noch Geblubber.
Nicht nur das. Manchmal werden IMHO z.b. Frequenzgaenge oder
Rundumstrahlverhalten von Lautsprechnern weggelassen.
Nicht das dies alleine was ueber den Klang aussagt, aber ich finde
das "solide" Messungen zu jedem Testreport einfach dazu gehoeren.
>
>
>Nicht das dies alleine was ueber den Klang aussagt, aber ich finde
>
>das "solide" Messungen zu jedem Testreport einfach dazu gehoeren.
>
>
*zustimm*
ingolf
>
>>Nicht das dies alleine was ueber den Klang aussagt, aber ich finde
>>
>>das "solide" Messungen zu jedem Testreport einfach dazu gehoeren.
>
> *zustimm*
Mir ist mal halt aufgefallen das bei einem Test einer sog. Highendbox
in einer der erwaehnten Hifi-Zeitschrift zwar im Text eine MEssung
erwaehnt wurde, aber die eigentliche Messungen fehlte (Wasserfalldiagram
bzw. Rundumstrahlverhalten). Naja das gab mir dann zu bedenken, zumal
sie im Text darauf eingingen.
stereoplay war früher, zu Karl Brehs Zeiten, mal deutlich besser. Ich
erinnere nur an die legendären "Blauen Seiten".
Die Erzeugnisse des MB-Verlages stehen immer wieder mal im Verdacht, daß der
Einfluß der Abteilung "Anzeigenverkauf" auf die Redaktion nicht unerheblich
ist. V.a. die Audio ist hier in hohem Maße suspekt, man sieht es sehr schön
an den Fotos der Geräte. Die Bilder sind tadellos fotografiert und
gestaltet, aber eher im Stile von Werbefotos. Eher anpreisend statt neutral
abbildend. Gibt es eigentlich dieses Punktesystem noch? Dieses pseudoexakte
Bewertungsschema? Na ja, wer's mag...
Neutral sind diese Zeitschriften alle nicht; alle miteinander leben von
Anzeigen, und wer inseriert schon in Zeitungen, die die Produkte dann
'runtermachen?
"Wertvoll" sind die Zeitschriften dann, wenn man sich schnell eine
Marktübersicht machen und sich über Listenpreise informieren will. Man kann
sehr schnell sehen, mit welchen Marken/Modelle man sich befassen
kann/will/soll wenn man einen Betrag x ausgeben kann/will. Die Einstufungen
kann man allerdings getrost aussen vor lassen.
Hilfreich sind die Zeitschriften auch dann, wenn man Komponenten gebraucht
verkaufen will, eine gute Einstufung ist auch auf dem Gebrauchtmarkt
förderlich.
Man sieht, die Zeitschriften haben, je nach Blickwinkel und Ausgangslage,
durchaus Ihre Berechtigung :-)
> Doch als ich so überzeugt vor kurzem in einen Lautsprecher Laden
> (-Studio:) geschlappt bin und dem Verkäufer etwas über unabhängige
Beratung
> erzählt habe, hat er sich über die ganzen Testzeitschriften ausgelassen
und
> das im Speziellen der Verlag von Stereoplay (Motor Presse Stuttgart?)
sogar
> aus irgendeinem Presseverband geflogen sind da sie Testergebnisse massiv
> verfälscht hätten!
Das waren die Angaben über die Zahl verkaufter Hefte. Das gab seinerzeit
Mecker mit den Inserenten.
Es ist, denke ich, nicht richtig, davon zu sprechen, daß Testergebnisse
*gefälscht* werden. In Absenz *belastbarer* Hardfacts beruhen die Test auf
Softfacts, und die sind eben Geschmackssache. Man darf sich das nicht so
vorstellen, daß die Redakteure manche Geräte gnadenlos verreissen und sich
dann die Anzeigenabteilung nachts heimlich in die Redaktion schleicht und
die Berichte manipuliert. Es ist schon eher so, daß persönliche
Vorlieben/Aversionen das Urteil in die eine oder andere Richtung lenken.
Alle Hersteller/Importeure haben einen Aussendienst (oder machen das selbst)
der zu den Redakteuren ein mehr oder weniger gutes Verhältnis hat. Hier ist
nicht mal in Richtung aktive Bestechung zu denken, das eher nicht. Aber ein
schönes Essen hier, mal ein Leihgerät da (für Tage/Wochen/Monate), ein
Fläschchen Wein zu Weihnachten usw.
Die Szene ist klein.
Sobald ein Gerät mal einen gewissen Level erreicht hat, sind die gröbsten
handwerklichen Schnitzer ausgemerzt. Und wer entscheidet dann, welcher Klang
richtig, und welcher falsch ist? Liegt der Unterschied nun am Kabel, das
nicht nicht zur Komponente passt? Mein ML-Vorverstärker reagiert z.B. sehr
sensibel auf Kabeleinflüsse.
Liegt das Gerät in der Serienstreuung eher im Mittelfeld? Oder ist's eher
ein Ausreisser?
Ich habe da schon gravierende Unterschiede zwischen zwei "identischen"
Geräten gehört (ganz krass mal bei NAD-Vorverstärkern).
Wer war denn schon dabei, als die Aufnahme gemacht wurde und kann
vergleichen? Hier würde ich ja nur zu gerne abschweifen in mein
"Lieblingsthema": was ist besser: Platte oder CD? Aber nix da ;-)
Wann klingt etwas "einen Tick" besser? Wo ist "ein Hauch zarter" definiert?
> Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften orientiert Ihr Euch beim
Hifi/TV kauf?
Grobe Marktübersicht/Preisspiegel mittels HiFi-Zeitschrift
ansonsten: HiFi-Händler des Vertrauens (und nicht
Kaufhaus/Satan/Mittelmarkt), eigene Ohren(!), Kapazität des Geldbeutels,
Bereitschaft, die Kohle auch auszugeben.
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt vertrauen
Trau Dir selbst. *Du* mußt das Zeug erst zahlen und später anhören. Also hör
Dich um und kaufe das, was zu zahlen und zu ertragen Du bereit bist.
> der nicht von Werbung lebt, der seine Ladenhüter loswerden will oder nicht
zugeben kann
> das er das Falsche im Wohnzimmer stehen hat)?
Wer von uns hat nach einer gewissen Zeit nicht das Falsche im Wohnzimmer
stehen ;-)))
Gruß
> Wer war denn schon dabei, als die Aufnahme gemacht wurde und kann
> vergleichen?
Wenn man auf einem Live-Konzert war und von exakt diesem Konzert der
Kuenstler Aufnahmen gemacht hat, koennte man in etwa abschaetzen
in wieweit sagen wir mal die Live-Atmosphaere rueberkommt.
(Ich habe solch eine CD von einem kleinen Konzert aber immerhin.
witzigerweise nehme ich fuer Vergleiche hier immer die Nebengeraeusche
vom Saal vor der Musik :-))
Vorrausgesetzt natuerlich das Konzert ist 1:1 mitgeschnitten worden.
> > Wer war denn schon dabei, als die Aufnahme
> > gemacht wurde und kann vergleichen?
>
> Wenn man auf einem Live-Konzert war und von
> exakt diesem Konzert der Kuenstler Aufnahmen
> gemacht hat, koennte man in etwa abschaetzen
> in wieweit sagen wir mal die Live-Atmosphaere
> rueberkommt....
>
Ganz ehrlich - bei den meisten Konzerten moechte ich nicht, dass sie auf
meiner Anlage so klingen. Ich habe mal kaum klanglich gute Konzerte
erlebt. Pop und Rock Konzerte sind doch meist nur laut - erinnere mich
noch sehr gut an mein persoenliches Schreckerlebniss eines ansich sehr
guten Konzertes von Bruce Springsteen vor 2 Jahren. Eine extrem hallige
Halle, extrem verzerrende Hoehen (moeglicherweise wegen ueberlasteter
Verstaerker oder sonst was), und einfach nur viel viel viel zu laut. So
einen sch#### Klang kriegt nicht mal ne 200,- Eur Aldi Anlage hin. Und
auch die meisten anderen Konzerte, in denen ich war, boten keinen
akzeptablen Klang. Und das gilt auch fuer klassische Konzerte oder
kleine Jazz Essembles. Lag moeglicherweise an den Raeumen und meinem
jeweiligen Sitzplatz (habe noch nie Mitte dritte Reihe gesessen, oder wo
auch immer das Ideal sein mag). Von daher ist meine Erfahrung so, dass
ich keinen Konzertklang von meiner Anlage will.
Ciao
Detlef
> [...]
>
> Daher meine Frage, nach welchen Zeitschriften
> orientiert Ihr Euch beim Hifi/TV kauf?
>
> Oder anders gefragt, wem kann man den überhaupt
> vertrauen...
>
Nach meiner Erfahrung allen und keinen.
Ich glaube naemlich, dass die Frage so ziemlich sinnlos ist. Denn
ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die Testberichte alle gefaelscht
sind im Sinne von absichtlich falsch geschrieben (mag einzeln sicher mal
vorkommen sein, halte ich aber - ohne es begruenden oder gar beweisen zu
koennen - eher fuer die Ausnahme). Aber ansonsten sind solche
Testberichte SUBJEKTIVE Berichte.
Um mich mal kurz von den Zeitschriften zu loesen - eine Erfahrung aus
meinem eigenen Bekanntenkreis. Habe einige Bekannte, die recht gute
Anlagen haben, bzw. sagen wir mal, sie mit Sorgfalt und Zeit und Hoeren
und auch Geld liebevoll im Laufe der Jahre zusammen gestellt und
gepflegt haben (gilt so auch fuer mich). Trotzdem haben wir ganz
unterschiedliche Anlagen, und ich wuerde keine der anderen haben wollen.
Wenn ich mir z.B. Uwes Anlage anhoere, muss ich zugeben, dass sie viel
neutraler, viel farbreicher, und auch etwas raeumlicher klingt - fuer
mich klingt sie aber auch langweilig und nichtssagend. Ich wuerde die
Geraete als Redakteur verreissen, waehrend er sie in hoechsten Toenen
loben wuerde. Umgekehrt genauso. Und genau das finde ich zwischen mir
und allen meinen Hifi-Bekannten wieder - andere Prioritaeten, andere
Musikgeschmaeker, andere Hoergewohnheiten, andere Anforderungen (bei mir
muss die Anlage z.B. aufgrund Familie auch sehr sehr leise super klingen
(was immer auch super meint), und und und.
Andere Erfahrung: ich hatte vor 15 Jahren mal sehr engen Kontakt zu
einem HiFi Haendler. Und ich habe damals oft zwei drei Anlagen zu Hause
stehen gehabt, die sich woechentlich bis monatlich aenderten (kein
High-End, besseres Hifi). Leihgaben von ihm, um mir ein Urteil bilden zu
koennen, um ihn zu unterstuetzen, da er oft keine Zeit hatte, sich mit
den Geraeten auseinander zu setzen. Und ich habe damals die Erfahrung
gemacht, dass ich manchmal Tests aus Zeitschriften sehr gut
nachvollziehen konnte, manchmal nicht so recht, und manchmal auf ganz
andere Urteile kam. Nur warum sollte mein Urteil besser, richtiger,
neutraler, usw. sein als das der Zeitschriften?
Noch ein Thema, dass ich in diesem Kontext fuer sehr wichtig halte. Wenn
mal von Doppelblindtests absieht, sind wir alle immer auch Opfer unserer
restlichen Einstellung zu HiFi Geraeten. Es gibt Firmen, die uns
gefallen, und solche, die wir nicht moegen - aus was fuer Gruenden auch
immer. Oder uns gefaellt das Outfit einer Komponente nicht oder sehr.
Oder oder oder. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Werturteile
sich bei der Klangbeurteilung wiederfinden. Ein schoenes Beispiel dafuer
ist ein Bekannter, der sich vor 3 Jahren komplett neu bestueckte. Und er
erzaehlte mir im vorherein, welche Komponenten er sich anhoeren wollte.
Und ich habe damals ueberlegt, welche dieser Komponenten von der
Firmenphilosophie am besten zu ihm passen wuerden. Und - Zufall oder
nicht? - genau die klangen fuer ihn auch am besten! So hat sich z.B. bei
den Verstaekern Bryston bei ihm durchgesetzt, und das war mir vorher
klar, denn er hatte mir schon monatelang von der 10jaehrigen Garantie
vorgeschwaermt, die ihm sehr gefiel. Witzig, was? Und auch ich musste
schon oefter feststellen, dass ich nicht dagegen gefeit bin. Als wir
unseren jetzigen CD Spieler suchten, machte ich die Erfahrung, dass ich
u.a. den Spieler von Burmester weiaus besser bewertete als meine Frau.
Obwohl wir meist sehr konform lagen (und auch sind), gab es ein paar
wenige Ausreisser - und ich muss, wenn ich sie kritisch betrachte,
zugeben, dass es ausgerechnet die Geraete waren, bei denen ich die
Firmen positiv bewerte. Oder auf der anderen Seite habe ich z.B. ein
riesiges Problem mit Linn - frueher zu viel von denen gehoert was
grausam war, zuviel Aerger bzgl. Reperaturen bei Bekannten miterlebt,
und auch zu viele abschreckende Linn-Fanatiker erlebt. Ich kann Geraete
von Linn nicht mehr neutral hoeren, will es ehrlich gesagt auch nicht
mehr - und selbst wenn sie die mit Abstand besten Geraete der Welt bauen
wuerden, ich will sie nicht haben. Denn ich kaufe ja nicht nur den
Klang, sondern eben auch andere Dinge mit, wie Problemlosigkeit (bzw.
deren Abwesenheit), Design, Image, Wertbestaendigkeit (der uebrigens
sehr stark von Zeitschriften bestimmt wird), Reperatur-Aerger, und und
und.
Und glaubst du denn wirklich, Redakteure sind dagegen immun? Die haben
auch ihre Lieblinge und ihre Feinde. Und sei es nur, weil der eine
Vertriebler doch so nett ist (liegen halt zufaellig auf der gleichen
Wellenlaenge), oder man die Geraete immer so problemlos geliehen
bekommt, weil man zufaellig aus der gleichen Gegend stammt, weil der
einem immer gute Platten besorgt, und und und. Dagegen ist keiner immun.
Und schon hast du eine Grundstimmung fuer den Test, die sich dann auch
sicher im eigentlich Urteil wiederfindet. Lies dir doch mal die
Image-Hifi durch (die ich fuer die schlechteste HiFi Zeitschrift im
deutschen Markt halte - habe sie trotzdem im Abo), da habe ich immer das
Gefuehl, da geht es nur um diese Dinge.
Lange Mail, kurzer Sinn: sie sind sinnvoll fuer Marktbeobachtung,
Marktuebersicht, Wertbestaendigkeit, und einiges mehr. Ihre Klangurteile
sind genauso gut oder schlecht wie die hier in der Newsgroup, die von
Freunden, Haendlern oder sonstwem.
Ach ja, ich hab da noch eine Idee. Eigentlich hatte ich die mal fuer die
Plattenkritiken aus obigen Zeitschriften. Da habe ich naemlich des
oefteren blind nach gekauft und dadurch einige furchtbare Scheiben in
meiner Sammlung, aber auch ein paar echte Highlights entdeckt. Ist halt
noch staerker subjektiv. Habe immer die Vorstellung gehabt, meine
Platten auch mal alle zu bewerten, und diese Bewertung dann in Beziehung
zu den Bewertungen der einzelnen Redakteure zu setzen (nicht auf die
Zeitschrift, sondern auf Personen bezogen). Ich koennte mir vorstellen,
dass mein Geschmack mit manchen ganz gut korreliert, mit anderen dagegen
gar nicht. Von ersteren waeren die Plattenkritiken dann echt interessant
fuer mich. Sowas waere sicher auch fuer Geraete machbar.
Ciao
Detlef
> "Meine Guete klingt das schlecht ...
Und wo ist da jetzt der Schwingkreis?
SCNR,
Axel
> Wie ging das gleich?:
>
> "Meine Guete klingt das schlecht ... achso, ist ja nur 'live'."
>
:-)))
Aber zum Glueck habe ich es auch schon anders erlebt.
Ciao
Detlef
> Ganz ehrlich - bei den meisten Konzerten moechte ich nicht, dass sie auf
> meiner Anlage so klingen. Ich habe mal kaum klanglich gute Konzerte
> erlebt.
Ich schon einige. Es sind aber eben Konzerte in "kleinerem" Rahmen
also keine Grosskonzert von "Stars". Der Musikstil sind halt klassische
Elektronische Musiker und diese Musikszene ist "relativ" klein.