Danke und Gruß,
Markus
> Was lohnt sich um Probehören? Rega P25, Clearaudio, Amazon?
Au, das lässt ja jede Menge Spielraum für Vorschläge... auf *den* Thread
bin ich ja mal gespannt.
Also, meine unmaßgebliche Meinung: Den Rega sollte man sich auf jeden
Fall anhören, er macht allerdings optisch nicht viel her. ;-)
Von Clearaudio kommt bei dem Preis im Prinzip nur der Champion in Frage,
der ist allerdings *extrem* aufstellungskritisch und sollte nur in die
engere Wahl kommen, wenn Deine Möglichkeiten im Hörraum optimal sind.
Unbedingt bei Dir zu Hause hören, der kann beim Händler ganz toll
klingen, und dann zu Hause krass nerven.
Desweiteren würde ich *unbedingt* Transrotor mit in die engere Wahl
nehmen, und zwar den Leonardo sowie (am besten im Vergleich hören) den
New Classic mit am Plattenteller angebrachten Schwunggewichten. Achtung:
New Classic basiert auf dem kleinsten Transrotor-Model Quadro, daraus
ergeben sich bestimmte Einschränkungen bei der Tonarmwahl.
Alle drei Hersteller kann man ansonsten später auch noch weiter aufrüsten
(Netzteile, Tonarme etc.)
Einen Vorschlag zum System zu machen, finde ich ohne Angabe Deiner
Hörgewohnheiten (Musikrichtung, Hörgeschmack) praktisch unmöglich. Ich
würde in der Preisklasse wahrscheinlich ein Goldring Eroica bevorzugen,
kriege jetzt aber wahrscheinlich (voll zu Recht) von Rolf Beyer eines
aufs Dach, der die Leistungen bestimmter Ortofon und Grado-Systeme loben
würde. ;-)
Also, da kann man so ins Blaue hinein ohnehin keine Angabe machen, zumal
die Systementscheidung ja nur gemeinsam mit der Laufwerksentscheidung
gefällt werden kann, weil beide von der Charakteristik her ja
zusammenpassen müssen.
Außerdem finde ich die Frage noch erwähnenswert, an welchen Verstärker Du
die Kombi anzuschließen gedenkst, und ob da möglicherweise noch ein
Phonopre mit ins Spiel gebracht werden muss.
Für eine Marktübersicht ganz gut geeignet ist www.phonophono.de.
Gruß, Tom
> Also, meine unmaßgebliche Meinung: Den Rega sollte man sich auf jeden
> Fall anhören, er macht allerdings optisch nicht viel her. ;-)
>
Geschmacksache. Meine Einrichtung ist in Ahorn, da würde das ganz gut
passen.
Optik ist aber im Zweifelsfall zweitrangig.
Bei Transrotor würde mich aus praktischen Erwägungen das Fehlern einer
Staubschutzhaube bei Nichtbetrieb stören.
> Von Clearaudio kommt bei dem Preis im Prinzip nur der Champion in Frage,
> der ist allerdings *extrem* aufstellungskritisch und sollte nur in die
> engere Wahl kommen, wenn Deine Möglichkeiten im Hörraum optimal sind.
> Unbedingt bei Dir zu Hause hören, der kann beim Händler ganz toll
> klingen, und dann zu Hause krass nerven.
>
Aufstellung ist im an der Wand befestigten und auf dem Boden stehenden
Regalsystem, Regalboden ist 30 mm.
Wandbefestigung wird aufgrund WAF schwer.
> Desweiteren würde ich *unbedingt* Transrotor mit in die engere Wahl
> nehmen, und zwar den Leonardo sowie (am besten im Vergleich hören) den
> New Classic mit am Plattenteller angebrachten Schwunggewichten. Achtung:
> New Classic basiert auf dem kleinsten Transrotor-Model Quadro, daraus
> ergeben sich bestimmte Einschränkungen bei der Tonarmwahl.
>
> Alle drei Hersteller kann man ansonsten später auch noch weiter aufrüsten
> (Netzteile, Tonarme etc.)
>
Das ist klar ein Vorteil wg. Finanzierung in Teilstücken.
> Einen Vorschlag zum System zu machen, finde ich ohne Angabe Deiner
> Hörgewohnheiten (Musikrichtung, Hörgeschmack) praktisch unmöglich. Ich
> würde in der Preisklasse wahrscheinlich ein Goldring Eroica bevorzugen,
> kriege jetzt aber wahrscheinlich (voll zu Recht) von Rolf Beyer eines
> aufs Dach, der die Leistungen bestimmter Ortofon und Grado-Systeme loben
> würde. ;-)
>
> Also, da kann man so ins Blaue hinein ohnehin keine Angabe machen, zumal
> die Systementscheidung ja nur gemeinsam mit der Laufwerksentscheidung
> gefällt werden kann, weil beide von der Charakteristik her ja
> zusammenpassen müssen.
>
Stimmt. Also erst die Auswahl von Laufwerk / Tonarm. Danach den 2. Schritt
mit dem TA.
> Außerdem finde ich die Frage noch erwähnenswert, an welchen Verstärker Du
> die Kombi anzuschließen gedenkst, und ob da möglicherweise noch ein
> Phonopre mit ins Spiel gebracht werden muss.
>
Verstärker Luxman C02 / M02, daher keine Probleme mit
MC-Systemen (3 Anpassungsvarianten).
Gibt es Erfahrungen zu Amazon 3 mit Clearaudio Unify?
http://www.firstclasshifi.de/frameset1.htm
l
Den Transrotor New Classic habe ich mit im Web angesehen. Ich glaube
ein Hörtermin lohnt sich (Staubschutzhauben gibt es auch).
Ist denn bei Rega-Armen nur die Verkabelung kritisch?
Dann wäre das wg. des Austauschs bei Transrotor ja kein Problem. SME ist
mir doch zu teuer, daher die Sache mit dem Unify.
Ist die Kombination Regal - Masselaufwerk kritisch?
Klanglich oder wg. des Gewichts des Laufwerks?
>
> > Aufstellung ist im an der Wand befestigten und auf dem Boden stehenden
> > Regalsystem, Regalboden ist 30 mm.
> > Wandbefestigung wird aufgrund WAF schwer.
>
> Da Du über die Anschaffung eines Massselaufwerkes nachdenkst, ist der
> Aufstellungsort generell sensibel und kritisch.
>
> Vielleicht solltest Du angesichts des WAF die Aufstellung zuerst mit
Deiner
> besseren Hälfte abklären, bevor Du hinterher eine böse Überraschung
erlebst.
>
> Ja, eine Wandbesfestigung ist sicherlich die beste Lösung. Ein
Regalsystem,
> welches sicher auf dem Boden steht, braucht eingentlich keine zusätzliche
> Wandbefestigung. Den Sinn dieser Befestigungsart sehe ich nicht so ganz.
... der Sinn heißt Deborah und ist 3 Jahre alt. Machmal kommen Kinder
auf die Idee Regale als Klettergerüst zu gebrauchen ;-)
> > Verstärker Luxman C02 / M02, daher keine Probleme mit
> > MC-Systemen (3 Anpassungsvarianten).
>
> Eine ausgewogene Kombination, die auch gut mit Laufwerken von Amazon,
Scheu
> oder Transrotor harmonieren könnte.
>
> > Gibt es Erfahrungen zu Amazon 3 mit Clearaudio Unify?
> > http://www.firstclasshifi.de/frameset1.htm
>
> Nun, der Amazon 3 ist im Aufbau dem Transrotor Leonardo oder dem Scheu
Cello
> sehr ähnlich und sollte auch entsprechend ähnlich bzw. vergleichbar
klingen.
>
> Der dort verwendete Tonarm Clearaudio Unify ist eine Ansammlung von
> Plagiaten: Die Headshell/ Befestigung des Tonabnehmers ist eine Kopie
einer
> Befestigungstechnik von Frank Schröder - vgl. Schröder No.1
> http://www.schroeder-tonarme.de/TA1 DL103R.jpg oder
> http://www.tnt-audio.com/sorgenti/schroeder_e.html - der diese
nachweislich
> schon vor Jahren einführte und somit eindeutig die älteren Rechte besitzt.
>
> Der komplette Pivot des Unify sieht einem Plagiat des alten und ganz
> ausgezeichneten Mayware Formula IV MK3 sehr ähnlich. Einen Mayware Formula
> IV kannst Du - wenn auch leider nur noch gebraucht - für ca. EUR 200,00
> finden.
>
> Dann sieht es so aus, als ob beim Unifiy in der Ruhestellung der Pivot
> einseitig belastet würde - vgl. hierzu die auch Fotos bei
> http://www.firstclasshifi.de/. Da es sich aber um einen Einpunkter
handelt,
> ist dies für die Langzeitstabilität und die somit klanglichen
Eigenschaften
> tödlich. Aus diesem Grund würde ich mir diesen Tonarm sehr sehr genau
> ansehen und wenn an dem Anschauungsobjekt auch nur geringste Anzeichen für
> den beschriebenen Effekt bestehen, muß die Empfehlung heißen: unter keinen
> Umständen!
>
> Herr Suchy - so erzählte das ein Eingeweiter - hat bei Frank Schröder nach
> einer Lizenz für die Fertigung der Tonabnehmerbefestigung nachgefragt. Als
> die verlangten Lizenzkosten dem Herrn Suchy dann aber zu teuer - er wollte
> gerade mal ein bis zwei Euro je gefertigten Tonarm abgeben - waren,
kündigte
> dieser mit den Worten "dann verklage mich doch" das Plagiat sogar auch noc
h
> an!
>
> Ich für meinen Teil kann ob dieser geschäftlichen Umstände bei Clearaudio
> nur zu einem Boykott der Marke aufrufen, was hiermit auch geschehen ist.
>
> Gruß
>
> Rolf
>
>
> Was lohnt sich um Probehören? Rega P25, Clearaudio, Amazon?
Nun, bis EUR 1500,00 gibt es schon ne Menge schöner Sachen. Clearaudio sind
in der Regel sündhaft teuere und vor allem "unlautere" Kopien - ich wollte
nicht ausdrücklich Raubkopien schreiben - von hervorragenden Produkten
verschiedener anderer Hersteller. Diese Geräte würde ich mir auf keinen Fall
anhören, da Du die Laufwerke bei Transrotor oder Scheu und die Tonarme bei
Schröder, Mörch und Anderen mit eigentlich besseren klanglichen
Eigenschaften zu einem Bruchteil des von Herrn Suchy verlangten Preises
bekommen kannst.
Tja, ich mache kein Hehl daraus, daß mit persönlich die Rega-Spieler
klanglich weniger bis überhaupt nicht gefallen. Somit würde ich einen Rega
auch nicht unbedingt in die engere Wahl ziehen.
Amazon baut hervorragende Laufwerke und ist sicherlich eine ernste
Überlegung wert.
Höre doch einmal einen Transrotor oder Scheu zur Probe; imho wirst Du
begeistert sein.
Wenn es jedoch eines der besten Laufwerkseinheiten und noch dazu eine schöne
klassische Lösung sein darf, dann würde ich mir an Deiner Stelle unbedingt
auch einen Garrard 401 anhören.
Gruß
Rolf
> Desweiteren würde ich *unbedingt* Transrotor mit in die engere Wahl
> nehmen,
Das hatte ich auch schon angeregt.
> Alle drei Hersteller kann man ansonsten später auch noch weiter aufrüsten
> (Netzteile, Tonarme etc.)
Nun, das sollte einen hochwertigen Plattenspieler doch auszeichnen bzw. man
bei einem der immerhin bis EUR 1500,00 kosten darf auch voraussetzen dürfen,
oder?
> Einen Vorschlag zum System zu machen, finde ich ohne Angabe Deiner
> Hörgewohnheiten (Musikrichtung, Hörgeschmack) praktisch unmöglich.
Deshalb hatte ich auch noch kein Statement zu Tonabnehmern gemacht.
> Ich würde in der Preisklasse wahrscheinlich ein Goldring Eroica
bevorzugen,
> kriege jetzt aber wahrscheinlich (voll zu Recht) von Rolf Beyer eines
> aufs Dach, der die Leistungen bestimmter Ortofon und Grado-Systeme loben
> würde. ;-)
Warum sollte ich in dieser Laufwerksklasse zwangsläufig Ortofon oder Grado
loben?
Nein, das Goldring Eroica - in der low-Output-Variante - gehört zwar nicht
unbedingt zu meiner ersten Präferenz, ist aber ein wirklich ein gut und
ausgewogen klingendes System.
Aber zuest sollte mal die Wahl eines Laufwerkes und eines Tonarmes
abgeschlossen sein, bevor wir uns auf dieses Feld stürzen. Dann können wir
uns ja noch zu genüge derartiger Verbalakrobatik hingeben ;-)
> Also, da kann man so ins Blaue hinein ohnehin keine Angabe machen, zumal
> die Systementscheidung ja nur gemeinsam mit der Laufwerksentscheidung
> gefällt werden kann, weil beide von der Charakteristik her ja
> zusammenpassen müssen.
>
> Außerdem finde ich die Frage noch erwähnenswert, an welchen Verstärker Du
> die Kombi anzuschließen gedenkst, und ob da möglicherweise noch ein
> Phonopre mit ins Spiel gebracht werden muss.
Danke, hatte ich in meinem ersten Posting ganz vergessen!
Gruß
Rolf
> > Von Clearaudio kommt bei dem Preis im Prinzip nur der Champion in Frage,
> > der ist allerdings *extrem* aufstellungskritisch und sollte nur in die
> > engere Wahl kommen, wenn Deine Möglichkeiten im Hörraum optimal sind.
> > Unbedingt bei Dir zu Hause hören, der kann beim Händler ganz toll
> > klingen, und dann zu Hause krass nerven.
Zu Clearaudio hatte ich ja schon ein wenig geschrieben, möchte aber nochmals
betonen, daß jeder Scheu oder Transrotor wesentlich besser klingen kann und
die dort verwendete Technik auch nicht von Mitbewerbern geklaut wurde; dazu
aber später mehr:
> Aufstellung ist im an der Wand befestigten und auf dem Boden stehenden
> Regalsystem, Regalboden ist 30 mm.
> Wandbefestigung wird aufgrund WAF schwer.
Da Du über die Anschaffung eines Massselaufwerkes nachdenkst, ist der
Aufstellungsort generell sensibel und kritisch.
Vielleicht solltest Du angesichts des WAF die Aufstellung zuerst mit Deiner
besseren Hälfte abklären, bevor Du hinterher eine böse Überraschung erlebst.
Ja, eine Wandbesfestigung ist sicherlich die beste Lösung. Ein Regalsystem,
welches sicher auf dem Boden steht, braucht eingentlich keine zusätzliche
Wandbefestigung. Den Sinn dieser Befestigungsart sehe ich nicht so ganz.
> Verstärker Luxman C02 / M02, daher keine Probleme mit
> MC-Systemen (3 Anpassungsvarianten).
Eine ausgewogene Kombination, die auch gut mit Laufwerken von Amazon, Scheu
oder Transrotor harmonieren könnte.
> Gibt es Erfahrungen zu Amazon 3 mit Clearaudio Unify?
> http://www.firstclasshifi.de/frameset1.htm
Nun, der Amazon 3 ist im Aufbau dem Transrotor Leonardo oder dem Scheu Cello
> Übrigens ist der New Classic eigentlich ein Leonardo
Leider nein. Er ist eigentlich ein Quadro. Dies führt zu zwei Nachteilen:
Die Basisplatte ist statt 25 nur 20 mm dick, und die Tonarmbasis ist
kleiner, so dass statt des Transrotor-Tonarms (der ja ein getunter Rega
ist), beispielsweise kein SME-Tonarm nachgerüstet werden kann.
Gruß, Tom
> Den Transrotor New Classic habe ich mit im Web angesehen. Ich glaube
> ein Hörtermin lohnt sich (Staubschutzhauben gibt es auch).
> Ist denn bei Rega-Armen nur die Verkabelung kritisch?
Jein, nicht "kritischer" als bei jedem anderen Tonarm auch. Soll heißen, daß
Du die klanglichen Eigenschaften einen Tonarmes durch eine andere
Innenverkabelung verändern kannst, auch wenn sozusagen die Marschrichtung
durch den Tonarm selbst schon vorgegeben ist.
> Dann wäre das wg. des Austauschs bei Transrotor ja kein Problem.
Ja, es gibt besseres als die Standardverkabelung eines Rega, aber das läßt
sich mit etwas Übung auch relativ leicht selbst bewerkstelligen und kann
dann evtl. besser auf Deine restlichen Komponenten und Deine Hörgewohnheiten
abgestimmt sein.
Übrigens ist der New Classic eigentlich ein Leonardo
SME ist
> Den Transrotor New Classic habe ich mit im Web angesehen. Ich glaube
> ein Hörtermin lohnt sich (Staubschutzhauben gibt es auch).
> Ist denn bei Rega-Armen nur die Verkabelung kritisch?
Jein, nicht "kritischer" als bei jedem anderen Tonarm auch. Soll heißen, daß
Du die klanglichen Eigenschaften einen Tonarmes durch eine andere
Innenverkabelung verändern kannst, auch wenn sozusagen die Marschrichtung
durch den Tonarm selbst schon vorgegeben ist.
> Dann wäre das wg. des Austauschs bei Transrotor ja kein Problem.
Ja, es gibt besseres als die Standardverkabelung eines Rega, aber das läßt
sich mit etwas Übung auch relativ leicht selbst bewerkstelligen und kann
dann evtl. besser auf Deine restlichen Komponenten und Deine Hörgewohnheiten
abgestimmt sein.
BTW ist der New Classic eigentlich ein Leonardo und die in der Werbung zu
sehende untere zweite Acrylatplatte auf den Chromfüssen gibt es imho
ausschließlich gegen Aufpreis. Somit unterscheidet sich der New Classic in
der Normalausführung auch optisch nicht maßgeblich vom Leonardo.
> SME ist mir doch zu teuer, daher die Sache mit dem Unify.
Nun, Dein Anliegen ist ja verständlich, aber Clearaudio taugt aus den
meinerseits bereits dargestellten geschäftlichen wie klanglichen Gründen
nicht!
Der Rega RB-250 ist schon ein annehmbarer Tonarm, auch wenn dieser noch
lange nicht in der High-End-Liga mitspielen kann. Erst mit sämtlichen
Modifikationen gelingt dieses Vorhaben teilweise; allerdings ist dann der
Rega auch schon wesentlich teuerer als z.B. ein SME 3009-R. Die Rega-Tonarme
werden halt immer ein bisserl überbewertet, und das ist nicht allein meine
Meinung.
So berichtete Ingolf von seinem Tonarmwechsel ähnliches. Auf seinem
Transrotor befand sich ursprünglich auch ein von Räke modifizierter
Rega-Arm, den er dann durch einen Mayware Formula IV MK3 ersetzte. Klanglich
war das mehr als ein Schritt nach vorn; mehr Luftigkeit, mehr von allem.
Wenn Dich der entsprechende Thread interessiert, dann suche in dieser group
mal danach.
> Ist die Kombination Regal - Masselaufwerk kritisch?
Jein, nicht zwangsläufig.
Der Aufstellungsort eines Masselaufwerkes ist immer besonders wichtig, da
diese konstruktionsbedingt besonders auf Tritt- und Körperschall des
Aufstellungsortes reagieren. Schwingt Den Regal mit, so wirst Du das hören.
Es muß also schon ein sehr stabiles Regal sein, damit das funktioniert.
> Klanglich oder wg. des Gewichts des Laufwerks?
Wegen der Ankoppelung durch das Gewicht des Laufwerkes.
>> Den Sinn dieser Befestigungsart sehe ich nicht so ganz.
>
> ... der Sinn heißt Deborah und ist 3 Jahre alt. Machmal kommen Kinder
> auf die Idee Regale als Klettergerüst zu gebrauchen ;-)
Dann ist alles klar. Da würde ich erst recht über eine Wandhalterung
debatieren. Vielleicht hilft es ja argumentativ:
Wenn die Wandhalterung ausreichend hoch befestigt wird, können die Halter
durch ein untergestelltes niedriges Regal fast komplett verdeckt werden.
Zudem kann Deine Deborah die Wandhalterung in dieser Höhe auch eigentlich
nicht mehr kletternder Weise erreichen und der x kg schwere Plattenspieler
bleibt stehen; die Gefahr, daß Deine Deborah diesen von der Plattform zieht
ist mit einer Wandhalterung minimal, bei einem Regal doch wesentlich höher.
Aber jetzt noch einmal zum Tonarm:
Es gibt viele andere und vor allem klanglich herausragende Einpunkter.
Einige werden auch noch heute gefertigt:
Scheu Einpunkt, kostet etwa EUR 350,00 neu (vgl. www.scheu-analog.de)
Scheu Tacco (vgl. www.scheu-analog.de)
Schröder No.1 (vgl. www.schroeder-tonarme.de)
Schröder No.2 (vgl. z.B. http://www.wittmann-hifi.de/audio/schroeder.htm
oder www.schroeder-tonarme.de)
Schröder Reference (vgl. z.B.
http://www.wittmann-hifi.de/audio/schroeder.htm oder
www.schroeder-tonarme.de)
Mörch UP-4 (vgl. www.moerch.dk)
Mayware Formula IV MK1 bis MK3 (nur noch gebraucht erhältlich, ca. EUR
200,00)
Hadcock GH 228 (nur noch gebraucht erhältlich, ca. EUR 150,00)
Naim ARO (nur noch gebraucht erhältlich und wesentlich teurer als ein SME
3009)
Gruß
Rolf
>> Ich würde in der Preisklasse wahrscheinlich ein Goldring Eroica
> bevorzugen,
>> kriege jetzt aber wahrscheinlich (voll zu Recht) von Rolf Beyer
>> eines aufs Dach, der die Leistungen bestimmter Ortofon und
>> Grado-Systeme loben würde. ;-)
> Warum sollte ich in dieser Laufwerksklasse zwangsläufig Ortofon oder
> Grado loben?
War eine liebevolle Anspielung auf den Thread weiter unten ("Tonabnehmer
für Technics..."), als Du meinen Goldring-Vorschlag kritisiertest. Man
beachte aber das Smiley dahinter...
> Nein, das Goldring Eroica - in der low-Output-Variante - gehört zwar
> nicht unbedingt zu meiner ersten Präferenz, ist aber ein wirklich
> ein gut und ausgewogen klingendes System.
Und jetzt würden mich diese ersten Präferenzen aber noch interessieren!
Vor allem auch wegen eigener Suche.
Gruß, Tom
Moin, Rolf!
> Fidelity Research FR-1 Mark2
> Denon DL103
Interessehalber: Was gefällt Dir am Denon?
> Nun, angesichts meiner noch laufenden Scheidung wird es zwar noch
> etwas länger ein unerfüllbarer Traum bleiben, aber irgendwann soll
> dann halt doch noch eine Ablösung für meine derzeitige No. Uno
> kommen. Hier steht wahlweise auf der Liste:
>
> Supex SD-909 MK2
> Shelter 501 oder 901
> Lyra Lydian
> Koetsu Rosewood
>
> Wahrscheinlich wird es auch vorerst nur für ein Supex SD-909 MK2
> reichen
Und diese Kleinodien spielen dann in welcher Laufwerks-/Arm-Kombination?
Sorry, ist reine Neugierde, aber ich bin da derzeit massiv am
Recherchieren und sammle Infos. BTW, sorry wegen der Scheidung.
Dazu mal gleich noch eine Frage (die bei ganz liebevoller Betrachtung
noch gerade so in diesen Thread passt): Gibt es ein brauchbares Buch, das
einem den Einbau und die Justage von Tonabnehmern erklärt? Ich würde
gerne mehr experimentieren, aber ich kann halt nicht jedesmal mein
komplettes Laufwerk zum Händler bringen.
Gruß, Tom
On Thu, 1 May 2003 00:08:23 +0200, "R.Bayer"
<r.b...@bayer-edv-consulting.de> wrote:
>> Was lohnt sich um Probehören? Rega P25, Clearaudio, Amazon?
>
>Nun, bis EUR 1500,00 gibt es schon ne Menge schöner Sachen. Clearaudio sind
>in der Regel sündhaft teuere und vor allem "unlautere" Kopien - ich wollte
...zu Clearaudio weiss ich nicht viel zu sagen...
Jedoch kann ich mit allem anderen von Rolf gesagtem uneingeschraenkt
anschliessen. Die Regas klingen fuer mich genauso wie Projekt: "ganz
ordentlich". Dessen Preise sind imho aber, abgesehen von den billigen
und einfachen Projects, nicht adequat. Ein mittelmaessiges Holzbrett
fuer 5000EURO (Rega 9) !!!
Also fuer 1700,- gibt es einen schoenen und, wenn man den Originalarm
(ein von Transrotor modifizierter Rega) weglaesst, gut klingenden
Transrotor; genannt Sirius:
(schau Dir einmal meinen an unter
http://home.arcor.de/ingolfh/
Filename: TR800.jpg (oder ähnlich)
Diesen kriegst Du ohne Arm fuer 1500,- EURO. Meinen dort abgebildeten
Tonarm 'Mayware FormulaIV' habe ich bei ebay fuer DM 100 ersteigert,
aufgemotzt und bin nun rundum mit meiner Analogtechnik zufrieden.
Schon mit Regaarm hat mir in dieser Preisklasse dieser Plattenspieler
am meisten zugesagt! Bei meinen insgesamt mindestens 5 Stunden
dauernden Hoersitzungen bei Phonophono in Berlin durfte ich neben
Transrotor Rega, Project, Well Tempered auch Scheu hoeren. Die Wahl
fiel fuer mich nach kurzer Zeit recht schnell auf Scheu oder
Transrotor. Eine Kleinigkeit liess mich allerdings letztendlich fuer
den Kauf eines Transrotor entscheiden: Der Motor von Transrotor _ist_
lautlos!
viel Spass beim suchen
Gruss, ingolf
> Ich wüßte wirklich nicht, wie meine Wahl zwischen Transrotor und
> Scheu ausgehen würde. Aber ich brauche ja derzeit auch nicht
> wirklich ein neues Laufwerk.
Mann, Rolf!!!
Exakt *diese* Frage hatte ich vor, Dir zu stellen, und zwar im Hinblick
auf Räke Leo oder Scheu Cello.
Also, komm... gib Deinem Herzen einen Ruck und argumentiere mal! ;-)
Oder könnte man da letztlich den Preis entscheiden lassen?
Gruß, Tom
> Schon mit Regaarm hat mir in dieser Preisklasse dieser Plattenspieler
> am meisten zugesagt! Bei meinen insgesamt mindestens 5 Stunden
> dauernden Hoersitzungen bei Phonophono in Berlin durfte ich neben
> Transrotor Rega, Project, Well Tempered auch Scheu hoeren. Die Wahl
> fiel fuer mich nach kurzer Zeit recht schnell auf Scheu oder
> Transrotor. Eine Kleinigkeit liess mich allerdings letztendlich fuer
> den Kauf eines Transrotor entscheiden: Der Motor von Transrotor _ist_
> lautlos!
>
Hi Ingolf!
Phonophono hat Scheu? Wie lang ist das denn her? Ich war vor kurzem da,
aber da hatten sie keine Scheu-Geräte da (oder zumindest sind sie mir
nicht aufgefallen), so dass für mich die Wahl eigentlich nur zwischen
Transrotor und Transrotor bestand... ;-)
Gerade Scheu würde ich aber wahnsinnig gerne mal hören, an dem Motor soll
mittlerweile ja auch einiges verbessert worden sein.
Weiß jemand, ob irgendein Händler in Berlin einen hat (vor allem Modell
Cello)?
Gruß, Tom
> ein Buch kann ich nicht empfehlen, aber mir hat
>
> http://www.vandenhul.com/artpap/turntabl.htm
>
> sehr gut geholfen, vor allem, weil es "vom Meister hoechstselbst"
> kommentiert wurde ;)
>
> Leider nur auf englisch...
Macht es etwas kompliziert, ist aber machbar. Vielen Dank. Werde mich mal
durch diese Textwüste durchackern.
Außerdem habe ich gefunden, dass phonophono.de in dem PDF mit dem Zubahör
auch eine Anleitung hat. Mal gucken, vielleicht werde ich mich ran
ranwagen. :-)
Gruß, Tom
> Also, wenn Dir die "Kontrahenden" beide klanglich gleich gut
> gefallen, dann sicherlich. Alles andere wäre imho kontraproduktiv
> und läßt Dich dann nicht wirklich zur Ruhe kommen und dann
> letztendlich die Musik auch nicht ordentlich genießen.
Moin, Rolf!
Danke für die sehr ausführliche Hilfestellung! Der Leo gefällt mir
klanglich ganz ausgezeichnet, besser als der Rega und auf jeden Fall
besser als solche Glocken wie Accoustic Solid oder Accoustic Signature.
Den Scheu hatte ich noch nicht gehört, aber ich werde mich jetzt mal
intensiver damit auseinandersetzen. Leider hat Räke gar keine Website,
aber das kann man mit phonohono.de ganz gut ausgleichen. Scheu hat zwar
eine, aber die ist eine Katastrophe, muss mal irgendein DAU mit
Netobjects Fusion zusammengezimmert haben. Macht aber nichts, ich werde
mich da mal ransetzen.
Vielen Dank nochmal für die Zeit, die Du Dir genommen hast!
Gruß, Tom
Tom Reiner <ne...@netzbuerger.de> wrote in message news:<Xns937181342C287...@62.153.159.134>...
> Phonophono hat Scheu? Wie lang ist das denn her? Ich war vor kurzem da,
natuerlich hat Herr Luetzelberger Scheu herumstehen!
Du haettest vielleicht einmal fragen sollen.
;o)
Gruss, ingolf
Du hast ja so recht. Aber da ich um die Ecke wohne, kann ich das
nachholen.
Verkauft er sie denn auch?
Gruß, Tom
> auf jeden Fall
> besser als solche Glocken wie Accoustic Solid oder Accoustic Signature.
Bitte um etwas genauere Erklärung!
Danke,
Charlie
Tschau,
Frank Gales
> Mann, Rolf!!!
>
> Exakt *diese* Frage hatte ich vor, Dir zu stellen, und zwar im Hinblick
> auf Räke Leo oder Scheu Cello.
>
> Also, komm... gib Deinem Herzen einen Ruck und argumentiere mal! ;-)
Nun gut ;-)
Also erst mal ein Vergleich der Details:
Der Transrotor Leonardo ist eines der Räke-Laufwerke, die - auch wenn nur in
Maßen - noch erweiterbar sind; die 25 mm dicke Acrylatbasis in Verbindung
mit dem 40 mm Acryl-Teller ist ausreichend und "verhilft" dem Leonardo zu
einem ruhigen und z.B. den Rega- oder Project-Brettspielern imho wirklich
deutlich überlegendem Klangbild. Je schwerer das Laufwerk - also z.B. durch
den optionalen 60 mm dicken Teller - desto ruhiger und ausgeglichener spielt
das Laufwerk; auch der Bassbereich ist besser fokussiert.
Der Riemenantrieb ist sozusagen nicht mehr unbedingt "Klassenstandard",
ermöglicht aber dennoch einen schön gleichmäßigen und rumpelfreien Antrieb
des Tellers; an die klangliche Ruhe und Souveränität eines Reibradlers vom
Schlage eines Garrard 301 oder 401 kommt er aber imho nicht heran, auch wenn
dessen entsprechenden Werte maßgeblich von der Zargenkonstruktion abhängig
sind.
Übrigens würde ich an dieser Stelle - auch wenn es sich anders anhört -
keine Lanze für oder gegen einen Riemen- oder Stringantrieb brechen wollen;
imho würde ich diese Antriebskonzepte fast gleichwertig einschätzen wollen;
nur ist der Stringantrieb mittlerweile wohl angesagter, da er evtl. noch ein
wenig geringere Rumpel- und Gleichlaufwerte ermöglicht, was zwar mehr oder
weniger von der Stringspannung und -Länge abhängig ist; die Hoch- und
Anlaufzeiten sind dafür aber fast identisch. Hast Du also keine Möglichkeit
den Motor sehr weit vom Laufwerk - ich würde da mal von mindestens 30 cm
ausgehen - entfernt zu platzieren, ist der Unterschied imho fast unhörbar
und beide Antriebsarten wirklich gleichwertig.
Der Scheu Cello ist vom Aufbau her fast identisch; auch sind verscheidene
Plattenteller lieferbar. Dann ist der Cello ebenso aufrüstbar wie der Transr
otor Leonardo. Auch gelten eignetlich alle zuvor betrachteten Punkte in
Bezug auf Aufstellung und Klangeigenschaften. Die bei den beiden
"Kontrahenden" verwendeten Tellerlager sind qualitativ nciht nur auf der
Höhe der Zeit, sondern auch gleichwertig und offerieren somit auch keine
klanglichen Unterschiede.
Den einzigen Unterschied sehe ich im Antrieb, der beim Cello mit einem außen
um den Teller laufenden String ausgeführt ist. Da der Motor aber ebenfalls
in der Laufwerkseinheit verbaut ist, wird der evtl. Vorteil eines Strings
nicht wirklich ausgespielt. Allerdings könntest Du den Motor aber auch
extern platzieren und somit u.U. zu einem minimalen Mehrpreis einen
klanglichen Fortschritt erzielen; natürlich nur, sofern Du den notwendigen
Platz zur Verfügung hättest.
Ja, wie bereits in einem früheren Posting beschrieben, ist es bekannt, daß
es bei Scheu Motor-Versionen/ -Serien mit deutlichen Laufgeräuschen gegeben
hat und u.U. auch noch gibt. Aber dies ist kein unlösbares Problem.
Einerseits läßt sich die "Motordose" innen mit Schaumstoff auskleiden oder
aber zusätzlich auch noch der Motor gegen einen fast komplett lautlosen
Papst-Außenläufer tauschen, wenn man die Steuerungselektronik entsprechend
anpaßt. Auch sollte eine Motoraufstellung in einer gewissen Entfernung vom
Laufwerk ebenfalls Besserung bringen. Auch ist Thomas Scheu in diesem
Zusammenhang wirklich gern behilflich.
Übrigens - und das gilt wohl für beide - ist die Motorelektronik/ Antrieb
der einzige nennenswerte Punkt, der noch für weiteres Tuning interessant
sein könnte und merkliche/ hörbare Klangverbesserung verspricht.
Auch wenn ich den Transrotor eben mit verschiedenen Brettspielern "in einen
Topf geworfen" habe, so handelt es sich, ebenso wie beim Scheu Cello,
richtig betrachtet um ein leichtes Masselaufwerk mit Gummifüßen. Ist die
Aufstellung nicht wirklich perfekt, so überträgt sich Körperschall (z.B. der
Rackkonstruktion) und/ oder Trittschall direkt und kann, in Verbindung mit
einem z.B. sehr hochauflösendem System, doch sehr störend wirken. Auch wenn
die Gummifüße diese Effekte auf ein Minimum reduzieren, sind diese evtl.
hörbar. Ich würde eine schwere Stein- oder Holzplatte als Unterlage schon
empfehlen; die optional angebotene Transrotor-Unterstellplatte aus Acrylat
sieht natürlich schon gut aus, muß es aber nicht unbedingt sein, da diese
das Gewicht der Gesamtkonstruktion nicht wirklich entscheidend verändert.
Ein Masselaufwerk wird halt nur durch zusätzliche Masse - also Gewicht -
klanglich besser. Klanglich besser heißt in diesem Zusammenhang gleichzeitig
ruhiger und souveräner, besser fokussierter Hoch- und Mittelton sowie einen
feinzeichnenderen und tiefer gehenden Bass. Transrotor beschreibt diese
klanglichen Effekte mit verbesserter Durchzeichnung und druckvollerer
Tieftonwiedergabe, wobei ich hier anmerken möchte, daß diese Effekte
wiederum von der Tonarm- Systemkombination abhängig sind.
Mit einem Einpunkter wird die Darstellung in erster Linie luftiger und
ruhiger, gelassener, rhytmischer und musikalisch ausgewogener.
Mit z.B. einem kardanisch gelagerten Arm vom Schlage eines RB-250 oder einem
Messerschneidelager-Arm, wie dem SME 3009, wird sich die klangliche
Ausrichtung eher in einem druckvollerem Bass und mehr Dynamik sowie einer
breiteren Bühne auswirken, wobei ein guter Einpunkter diese Dynamik und
Bühne - allerdings nie einen derart druckvollen Bass - schon von Haus aus
mitbringt.
Das gilt natürlich nur in Verbindung mit einer optimalen Aufstellung. Bei
schlechter Aufstellung kehren sich die Effekte eher um und die Darstellung
kann durchaus auch nervöser und von hörbaren Laufgeräuschen der Nadel
überschattet werden.
Ja, und jetzt kommt das wirklich Schwierige:
Ich wüßte immer noch nicht für welches der beiden Laufwerke ich mich
entscheiden sollte.
Rein optisch gefallen mir Beide.
Dennoch denke ich, daß der Scheu Cello mehr Tuning- und Ausbau-Potential und
bei diesen Überlegungen/ Vorhaben auch noch mehr Unterstützung durch den
Hersteller verspricht. Thomas Scheu ist nicht umsonst über
Selbstbau-Laufwerke bekannt geworden; auch sind die Preise noch akzeptabel.
Bei Transrotor ist das anders, Zubehör und Erweiterungen sind sehr teuer und
auch schnell ausgeschöpft; danach gibt es nur noch den Griff zum
nächstgrößeren Laufwerk.
Ja, und dann wäre die Entscheidung auch schon fast zugunsten des Scheu Cello
gefallen, wenn es bei Thomas Scheu nicht noch die Bausätze oder einen
Garrard 401 oder eine Platine Verdier gäbe ...
... aber so ist das halt mit den persönlichen Präferenzen ;-)
> Oder könnte man da letztlich den Preis entscheiden lassen?
Also, wenn Dir die "Kontrahenden" beide klanglich gleich gut gefallen, dann
sicherlich. Alles andere wäre imho kontraproduktiv und läßt Dich dann nicht
wirklich zur Ruhe kommen und dann letztendlich die Musik auch nicht
ordentlich genießen.
Gruß
Rolf
> > Nein, das Goldring Eroica - in der low-Output-Variante - gehört zwar
> > nicht unbedingt zu meiner ersten Präferenz, ist aber ein wirklich
> > ein gut und ausgewogen klingendes System.
>
> Und jetzt würden mich diese ersten Präferenzen aber noch interessieren!
> Vor allem auch wegen eigener Suche.
nun, das ist bei mir zwar auch sehr stark von der verwendeten
Laufwerk-Tonarm-Kombination und dem evtl. verwendeten Übertrager abhängig,
aber die Präferenzliste schaut in etwa so aus:
Fidelity Research FR-1 Mark2
Denon DL103
Decca Black (sehr kritisch in der Justage, klingt in Einpunktern erst
richtig gut)
AKG P8ES Super Nova v.d.H II
Excel MC-100E (Excel fertigte als OEM für Satin und andere und hat dann zum
Beweis seines Könnens das hochgelobte MC-1000 unter eigenem Namen vermarktet
und konnte damit auch mit anderen hochpreisigen MC-Systemen mithalten. Das
MC-100E ist angeblich ein MC-1000 in leicherem Plastik-Gehäuse für leichtere
Tonarme)
ELAC MC-1
Audio Technica AT30-E (nur im Audio Technica AT-1100 für den es auch
speziell gefertigt wurde)
Das Goldring Eroica würde ich in dieser Liste in etwa auf Höhe des Excel
MC-100E oder AKG P8ES Super Nova v.d.H II einordnen. Aber das ist auch nur
meine persönliche Präferenz.
Nun, angesichts meiner noch laufenden Scheidung wird es zwar noch etwas
länger ein unerfüllbarer Traum bleiben, aber irgendwann soll dann halt doch
noch eine Ablösung für meine derzeitige No. Uno kommen. Hier steht wahlweise
auf der Liste:
Supex SD-909 MK2
Shelter 501 oder 901
Lyra Lydian
Koetsu Rosewood
Wahrscheinlich wird es auch vorerst nur für ein Supex SD-909 MK2 reichen
ABER: Schaun ma mai, dann seng ma scho
Gruß
Rolf
> Also fuer 1700,- gibt es einen schoenen und, wenn man den Originalarm
> (ein von Transrotor modifizierter Rega) weglaesst, gut klingenden
> Transrotor; genannt Sirius:
> (schau Dir einmal meinen an unter
> http://home.arcor.de/ingolfh/
> Filename: TR800.jpg (oder ähnlich)
>
> Diesen kriegst Du ohne Arm fuer 1500,- EURO. Meinen dort abgebildeten
> Tonarm 'Mayware FormulaIV' habe ich bei ebay fuer DM 100 ersteigert,
> aufgemotzt und bin nun rundum mit meiner Analogtechnik zufrieden.
und ich dachte schon, Du hättest diesen Thread übersehen ;-)
> Schon mit Regaarm hat mir in dieser Preisklasse dieser Plattenspieler
> am meisten zugesagt! Bei meinen insgesamt mindestens 5 Stunden
> dauernden Hoersitzungen bei Phonophono in Berlin durfte ich neben
> Transrotor Rega, Project, Well Tempered auch Scheu hoeren. Die Wahl
> fiel fuer mich nach kurzer Zeit recht schnell auf Scheu oder
> Transrotor. Eine Kleinigkeit liess mich allerdings letztendlich fuer
> den Kauf eines Transrotor entscheiden: Der Motor von Transrotor _ist_
> lautlos!
Ja, das kann ich auch bestätigen. Bei Transrotor wird wohl als Motor ein
Papst Außenläufer verwendet bei Scheu hast Du die Wahl; früher gab es bei
Scheu einen ursprünglich für den Capstan-Antrieb von Tapedecks entwickelten
Motor aus DDR-Produktion, der - sofern bei der Produktion nicht geschlampt
wurde - wohl sogar fast lautlos lief, heute kann man angeblich oder
zumindest bei den Bausätzen für den Selbstbau unter verschiedenen Motoren -
ich glaube Maxxon oder Papst Außenläufer - wählen.
Zudem ist Thomas Scheu ist in solchen Dingen natürlich auch sehr kulant und
hilfsbereit.
Ich wüßte wirklich nicht, wie meine Wahl zwischen Transrotor und Scheu
ausgehen würde. Aber ich brauche ja derzeit auch nicht wirklich ein neues
Laufwerk.
Gruß
Rolf
jetzt habe ich das Shure V15-III doch glatt vergessen:
> nun, das ist bei mir zwar auch sehr stark von der verwendeten
> Laufwerk-Tonarm-Kombination und dem evtl. verwendeten Übertrager abhängig,
> aber die Präferenzliste schaut in etwa so aus:
>
> Fidelity Research FR-1 Mark2
> Denon DL103
> Decca Black (sehr kritisch in der Justage, klingt in Einpunktern erst
> richtig gut)
> AKG P8ES Super Nova v.d.H II
> Excel MC-100E (Excel fertigte als OEM für Satin und andere und hat dann
zum
> Beweis seines Könnens das hochgelobte MC-1000 unter eigenem Namen
vermarktet
> und konnte damit auch mit anderen hochpreisigen MC-Systemen mithalten. Das
> MC-100E ist angeblich ein MC-1000 in leicherem Plastik-Gehäuse für
leichtere
> Tonarme)
das Shure V15-III gehört in etwa hier hin
> ELAC MC-1
> Audio Technica AT30-E (nur im Audio Technica AT-1100 für den es auch
> speziell gefertigt wurde)
Gruß
Rolf
Tom Reiner <ne...@netzbuerger.de> wrote in message news:<Xns9372DC69BE0DE...@62.153.159.134>...
> > natuerlich hat Herr Luetzelberger Scheu herumstehen!
> >
> > Du haettest vielleicht einmal fragen sollen.
>
> Du hast ja so recht. Aber da ich um die Ecke wohne, kann ich das
> nachholen.
>
> Verkauft er sie denn auch?
jepp, sogar auch probehoeren ist moeglich.
:o)
ingolf
"R.Bayer" <r.b...@bayer-edv-consulting.de> wrote in message news:<b92gv4$vik$00$1...@news.t-online.com>...
> und ich dachte schon, Du hättest diesen Thread übersehen ;-)
das denke ich bei manch anderen Analogthreads von Dir auch manchmal
und dann...?!
;o)
> Ja, das kann ich auch bestätigen. Bei Transrotor wird wohl als Motor ein
> Papst Außenläufer verwendet
Ja, Jochen Raeke von TR hatte wohl damals von der Fa. Papst nach deren
Aufgabe der Produktion dieser Motoren eine riesige Menge an eben
solchen Restbestaenden aufgekauft. Meines Wissens bietet Jochen R.
heute sogar schon bei gewissen Transrotor-Typen Alternativen zu diesem
Papstmotor, da auch diese Bestaende langsam aber sicher und in letzter
Zeit gar immer schneller schrumpfen.
> Ich wüßte wirklich nicht, wie meine Wahl zwischen Transrotor und Scheu
> ausgehen würde. Aber ich brauche ja derzeit auch nicht wirklich ein neues
> Laufwerk.
>
wahrscheinlich recht uneindeutig. Wie auch bei mir damals.
;o)
Vielleicht hatte ich auch bei diesem Scheulaufwerk einfach einen
Mopro-Motor (*1) erwischt.
weitere Pros und Cons beider Typen:
Was den Service angeht braucht sich Transrotor uebrigens auch nicht zu
verstecken; sehr hilfsbereit, ehrlich und wohl (*2) auch kulant.
preislich liegt man wohl bei gleich gutem Klang mit Scheu ein wenig
guenstiger
im Design bietet mir Transrotor die besseren Alternativen
(Typenvielfalt)
der Scheu Arm ist gewoehnungsbeduerftig und fuer meinen Geschmack in
sich wohl ein wenig zu labil. gebogenes U-Blech ist wohl nicht
unbedingt resonanzunanfaellig. deshalb wuerde ich mich auch bei der
Auswahl eines Scheu nach einen anderen Arm umsehen.
Scheus Antriebs"riemen" ist sehr guenstig nachzuruesten (einfache
Gummistrippe aus dem Haushaltsladen nebenan und kein ueberteurer
Gummiriemen).
Ach, und nochwas. Ich moechte nun wirklich niemandem hineinreden, aber
ich gebe einmal wieder was Herr Luetzelberger von Phonophono mir nach
meiner ersten Hoertestsession bei der ich mich zugunsten
Transrotor/Scheu eingrenzte, sagte:
"Die meisten, die hierherkommen um zwischen Scheu und TR auszuwaehlen,
gehen letzten Endes mit einem TR unter dem Arm hier raus."
Ich hatte damals nur gelaechelt und dachte so meinen Teil. Heute bin
ich nur noch ein "positiver Zaehlerpunkt" in seiner persoenlichen
Statistik ;o)
Gruss nochmal,
ingolf
Mopro-Motor (*1) = Montagsprodukt-Motor
wohl (*2) = ich konte bisher nicht auf Kulanz zaehlen, da die Teile ja
irgendwie nicht kaputt gehen. ;o) Jedoch hatte ich mich mal mit deren
Techniker kurzgeschlossen, da ich meinen OEM-Regaarm von Transrotor
verkaufen wollte, mir aber die Gegenmutter fehlte. Der freundliche
Herr schickte mir daraufhin prompt die Gegenmutter per Post zu.
Transrotor verlangte nicht einmal das Porto dafuer!
"Frank Gales" <ga...@gmx.net> wrote in message news:<b97qas$89v$1...@news1.wdf.sap-ag.de>...
> hatten und daß der Lützelberger kein Scheu mehr macht. Kann mich aber auch
> irren.
> Als ich vor längerer Zeit mal da war, hat Lützelberger eher Transrotor
> angepriesen als Scheu.
> Phonophono steht auch nicht mehr unter Distribution bei www.scheu-analog.de.
>
Schade eigentlich!
:-(
Aber danke fuer die Info. Bestimmt bin _ich_ nicht "up-to-date". Tom
wird hoffentlich ein update geben.
Gruss, Ingolf
Hach, kann man denn in dieser NG nie mal nur so 'ne Bemerkung hinwerfen,
ohne gleich festgenagelt zu werden...? ;-)
Also: Bei beiden handelt es sich AFAIK bei den meisten Modellen (allen?)
um Metallkonstruktionen, die entweder fast nicht oder aber gänzlich
unbedämpft sind.
Ich habe von jedem Hersteller jeweils ein Modell gehört, und empfand den
Klang als unangenehm metallisch mit einer Überbetonung der Mitten und
einer schon fast zwanghaften Lebendigkeit (Kirchenglocken halt),
jedenfalls nicht zu vergleichen mit einem Transrotor-Metallteller mit
Acrylat bzw. Vinyleinlage oder eben gleich einem Vinyl/Acrylat-Teller.
Übrigens hat Lützelberger mal erzählt, dass zahlreiche Kunden der oben
erwähnten Firmen, die wegen des "wahnsinnig lebendigen" Klangbildes
seinerzeit so eine Maschine gekauft haben, irgendwann gernervt bei ihm
anfragen, wie sie mit Matten/Dämpfern/anderen Systemen die Spieler zu
einem normalen, musikalischen Klang erziehen können. (Am Rande:
Lützelberger meinte, es ginge nicht...)
Daher meine Aussage.
Gruß, Tom
Hi Tom,
dank dir für die Antwort!
> Hach, kann man denn in dieser NG nie mal nur so 'ne Bemerkung hinwerfen,
> ohne gleich festgenagelt zu werden...? ;-)
Nö, natürlich nicht ;-) - zumal hier ein Analog One Mk 2 von Acoustic Solid
seinen Dienst zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt (mit Kuzma Reference
Tonarm und Benz Ruby 2 MC an Jeff Rowland Cadence Übertrager/Phonostufe).
> Also: Bei beiden handelt es sich AFAIK bei den meisten Modellen (allen?)
Gibt wohl auch welche mit Granit-Zarge usw.
> um Metallkonstruktionen, die entweder fast nicht oder aber gänzlich
> unbedämpft sind.
Alu-Blei-Legierungen, die im "Klopftest" fast völlig resonanzfrei nur ein
sehr tiefes und leises "Tuck" von sich gibt - wo alle Kunststoffteller ein
deutlich lauteres und helleres "Tack" produzieren. (Der 12 Kilo schwere
Teller ist übrigens von unten sehr wohl mit einer Dämpfungsmasse
ausgegossen.)
> Ich habe von jedem Hersteller jeweils ein Modell gehört, und empfand den
> Klang als unangenehm metallisch
Mir nicht nachvollziehbar und wirkt mir auch etwas verdächtig nach
Psychoakustik: sieht metallisch aus, klingt dann auch prompt so...
> mit einer Überbetonung der Mitten
Im Vergleich zu Subchassisspielern ala Linn oder Thorens auf gar keinen
Fall!
> und
> einer schon fast zwanghaften Lebendigkeit (Kirchenglocken halt),
Ich staune wieder! Meine Wahl für diesen Spieler begründet sich in seiner
absolut stoischen Ruhe, seiner Grabesstille bezüglich Rillengeräusche bei
gleichzeitig sehr guter Detailauflösung und einer Ausgewogenheit, die auf
einem Bassfundament ruht, das in Sachen LP Ihresgleichen sucht.
Nervosität (so verstehe ich jetzt mal "zwanghafte Lebendigkeit", was mir
eher eine Eigenschaft gewählter Musik ist) ist das gerade Gegenteil davon!
Da "Nervosität" (neben Giftigkeit des Hochtons) mit die Eigenschaft von Hifi
ist, die ich am wenigsten ertragen mag, bin ich um so erstaunter...
Vom Charakter her scheint er mir recht nüchtern und sachlich, ohne bestimmte
Bereiche künstlich hervor zu heben oder Wärme zuzugeben. Die feindynamischen
Fähigkeiten sind jedoch noch nicht ganz auf dem Niveau von dreimal so teuren
Laufwerken (Simon Yorke u. a.)...
> jedenfalls nicht zu vergleichen mit einem Transrotor-Metallteller mit
> Acrylat bzw. Vinyleinlage oder eben gleich einem Vinyl/Acrylat-Teller.
Den Vergleich habe ich nicht machen können und kann ihn daher nicht
kommentieren.
Vorgänger waren bei mir ein Goldmund Studio (mit Alphason HR 100S MCS),
davor ein Pink Triangle (mit gleichem Tonarm), ich kenne also durchaus auch
Metacrylat- und Kunststoff-Teller...
> Übrigens hat Lützelberger mal erzählt, dass zahlreiche Kunden der oben
> erwähnten Firmen, die wegen des "wahnsinnig lebendigen" Klangbildes
> seinerzeit so eine Maschine gekauft haben, irgendwann gernervt bei ihm
> anfragen, wie sie mit Matten/Dämpfern/anderen Systemen die Spieler zu
> einem normalen, musikalischen Klang erziehen können. (Am Rande:
> Lützelberger meinte, es ginge nicht...)
> Daher meine Aussage.
Ich habe wirklich (aber nicht wg. "zu viel Lebendigkeit", sondern von Anfang
an) eine andere Filzmatte als die serienmäßige drauf (Name weiß ich nicht),
der Unterschied war erstaunlich, mehr Ruhe, mehr Details, tieferer Bass.
(Mit Gummimatten habe ich übrigens - auch auf anderen Spielern)
ausschließlich schlechte Erfahrungen).
Ohne den Händler zu meinen, den du zitierst (ich kenne den auch gar nicht):
Das ist doch ein Problem beim Vergleich Hören gerade von Plattenspielern,
dass die in Vorführung hörbare Qualität *jeder* Plattenspielerkonstruktion
durch Kombination mit
Arm/System/Justage/Aufstellung/Kabel/Vorstufe/Anpassung so spielend zu
manipulieren bzw. einfach auch nur zu versauen ist, dass den gemachten
Erfahrungen außerhalb der eigenen vier Wände letztlich nicht zu trauen ist -
und zuhause hängt es an vielerlei Unwägbarkeiten, ich bin z. B. keineswegs
sicher, dass ich einen TA in zwei Anläufen wirklich *exakt* gleich justiert
bekomme... Oder denke an den berühmten Ikea-Tisch, der für leichte
Subchassis-Spieler geeignet sein mag, aber eben nicht für Masselaufwerke...
Regas z.B. werden regelmäßig unterschätzt, weil man sie "einfach so" laufen
lässt, die brauchen reichlich Tuning und einen Tonabnehmer (ebenso
Filzmatte, Spikes, Gegengewicht) aus anderem Hause, dazu
Aufstellung/Höheneinstellung/Motorjustage vom Feinsten, sonst klingen sie
irgendwo zwischen grauslig und (bestenfalls) mittelprächtig...
Mein Analog One hat mich übrigens noch zu keinen weiteren (außer Matte, s.
o.) Tuningmaßnahmen greifen lassen, er ist einfach viel zu ausgewogen und zu
"richtig" für meine Ohren. Kleine Experimente mit anderen Strings habe ich
schnell wieder aufgegeben, der beigelegte Faden ist sehr gut. Die
Fadenspannung halte ich möglichst gering, zum Hochlaufen brauch es bei mir
"Anschieben". Irgendwann wird er noch einen besseren Laufwerkstisch (jetzt
Empire-Rack) bekommen, aber da er jetzt schon im Nebenraum steht (nur die
LS-Kabel führen in den Hörraum), ist es nicht ganz so kritisch wie unter
direkter Beschallung/Rückkopplung.
> Gruß, Tom
Gruß zurück,
Charlie
Hallo Charlie
> Regas z.B. werden regelmäßig unterschätzt, weil man sie "einfach so" laufen
> lässt, die brauchen reichlich Tuning und einen Tonabnehmer (ebenso
> Filzmatte, Spikes, Gegengewicht) aus anderem Hause, dazu
> Aufstellung/Höheneinstellung/Motorjustage vom Feinsten, sonst klingen sie
> irgendwo zwischen grauslig und (bestenfalls) mittelprächtig...
Meinen Rega 3/2000 benutze ich auf dem besagten Ikea-Tisch (aus
Platzgruenden) allerdings zusaetzlich mit Filzdaempfern aus dem
Baummarkt unterhalb der Tischstuetzen. Der Boden ist ist Velourteppich.
BTW: Noch benutze ich die Originalfilzmatte aber welche kann man z.b.
mal testweise ausprobieren nach deinen Hoererfahrungen ?
BTW2: Als Tonabnehmer habe ich mal den Benz Micro Gold beim
Hifi-Haendler mal gehoert. Die Unterlage war eine SSC-Base.
Hatte mir klanglich sehr zugesagt. Will sagen wenn TA-Wechsel
dann favorisiere ich im Moment den Benz Micro Gold oder Silver
(als High-Output-Variante).
--
Autor der deutschen U.S. Robotics FAQ http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt
Das deckt sich nicht gerade mit dem mir bekannten Konzept von
Psychoakustik ;-)
> Ich habe wirklich (aber nicht wg. "zu viel Lebendigkeit", sondern von Anfang
> an) eine andere Filzmatte als die serienmäßige drauf (Name weiß ich nicht),
> der Unterschied war erstaunlich, mehr Ruhe, mehr Details, tieferer Bass.
Wahrscheinlich auch weniger Rückkopplungsneigung ?
Gruß
Matthias
> > Ich habe wirklich (aber nicht wg. "zu viel Lebendigkeit", sondern von
Anfang
> > an) eine andere Filzmatte als die serienmäßige drauf (Name weiß ich
nicht),
> > der Unterschied war erstaunlich, mehr Ruhe, mehr Details, tieferer Bass.
>
> Wahrscheinlich auch weniger Rückkopplungsneigung ?
Mag sein, da ich den Vergleich noch im Laden gemacht habe, wobei der
Plattenspieler etwa drei Meter von den Lautsprechern stand. Wobei die alte
Frage bleibt, ob ein leichter Subchassisspieler oder ein Masselaufwerk (ohne
Entkoppelung) leichter/mehr/länger durch Umgebungsvibration angeregt werden.
Wahrscheinlicher ist aber einfach eine allgemein bessere Bedämpfung der
Platte, also eher noch gegen die von der Nadel verursachte Vibration der
Platte als die durch Luftschall oder über Boden/Rack übertragene. Hinzu
kommt möglicherweise bessere Entkoppelung von Lager- und Motor-Einflüssen.
Wer will das im Einzelnen gewichten oder zuordnen?
Ich verwende übrigens ein Plattengewicht (schwerer Puck von Harman Kardon
[Ebay]), was ja in Abhängigkeit von Lagerqualität etc. auch nicht
unumstritten ist. Bei mir funktioniert es halt.
Gruß,
Charlie
Hallo Charlie
> Meinen Rega 3/2000
Ich weiß nicht, ob das der "gute alte" Rega 3 ist, nur den kenne ich näher
(ca. 50 Stück aufgebaut/verkauft/getunt etc.)
> benutze ich auf dem besagten Ikea-Tisch (aus
> Platzgruenden) allerdings zusaetzlich mit Filzdaempfern aus dem
> Baummarkt unterhalb der Tischstuetzen. Der Boden ist ist Velourteppich.
Das Ikea-Tischchen ("Lack"?) aus Presspappe mit Hohlraum scheint mir eher
für Subchassis-Spieler ala Linn geeignet. Besser eine dicke Multiplexplatte
oder ein Stück Küchen-Arbeitsplatte aus dem Baumarkt, in
Plattenspielerbreite kosten Reststücke fast nix. Dann vorbohren und von oben
durch die Platte drei lange 10er Schrauben (mit 6-Kant-Kopf) als in Grenzen
höhenverstellbare Zwischenplatte unter den Rega.
Der sollte selbst auf (großen!) Spikes statt auf den Wabbelfüßen stehen.
> BTW: Noch benutze ich die Originalfilzmatte aber welche kann man z.b.
> mal testweise ausprobieren nach deinen Hoererfahrungen?
Name ist mir leider nicht bekannt. Frag mal telefonisch (mit schönem Gruß
von mir) bei
www.speaker-selection.de,
da stammt meine her.
> BTW2: Als Tonabnehmer habe ich mal den Benz Micro Gold beim
> Hifi-Haendler mal gehoert.
Ich hatte leihweise ein Benz in der 500 DM-Klasse, ich glaube, das war das
Gold. Auf jeden Fall ein sehr guter Kompromiss fürs Geld! Service und Kulanz
kann ich bei Benz auch sehr empfehlen. Auch das "Retipping" von
MC-Tonabnehmern klappt da sehr gut.
> Die Unterlage war eine SSC-Base.
Mir unbekannt, aber siehe oben.
> Hatte mir klanglich sehr zugesagt. Will sagen wenn TA-Wechsel
> dann favorisiere ich im Moment den Benz Micro Gold oder Silver
> (als High-Output-Variante).
Faustregel: Wenn´s die Phonovorstufe ermöglicht, lieber die normale low
output Variante.
Gruß,
Charlie
Ich nehme einen NAB Adapter von Akai . Die Vakuummatte von Audiotechnika
ist mir meist zu aufwendig.
Gruß
Matthias
>>benutze ich auf dem besagten Ikea-Tisch (aus
>>Platzgruenden) allerdings zusaetzlich mit Filzdaempfern aus dem
>>Baummarkt unterhalb der Tischstuetzen. Der Boden ist ist Velourteppich.
> Das Ikea-Tischchen ("Lack"?) aus Presspappe mit Hohlraum scheint mir eher
> für Subchassis-Spieler ala Linn geeignet. Besser eine dicke Multiplexplatte
> oder ein Stück Küchen-Arbeitsplatte aus dem Baumarkt, in
> Plattenspielerbreite kosten Reststücke fast nix. Dann vorbohren und von oben
> durch die Platte drei lange 10er Schrauben (mit 6-Kant-Kopf) als in Grenzen
> höhenverstellbare Zwischenplatte unter den Rega.
Werde ich mal ausprobieren. Danke fuer die Hints. Der Tisch alleine
bringt es auch nicht. Erst die zwei Filzstreifen unter den Fuessen + Tisch.
> Name ist mir leider nicht bekannt. Frag mal telefonisch (mit schönem Gruß
> von mir) bei
> www.speaker-selection.de,
Danke fuer den Link
>>BTW2: Als Tonabnehmer habe ich mal den Benz Micro Gold beim
>>Hifi-Haendler mal gehoert.
> Ich hatte leihweise ein Benz in der 500 DM-Klasse,
> ich glaube, das war das
> Gold. Auf jeden Fall ein sehr guter Kompromiss fürs Geld!
Jepp das ist der kostet 250 EUR.
>>Die Unterlage war eine SSC-Base.
>
>
> Mir unbekannt, aber siehe oben.
Ist eine Essener Firma die auch Fuesse fuer Geraete herstellt. Hatte mit
den Fuessen gute ERfahrungen gesammelt. http://www.ssc-akceptaudio.de/
Die Base hatte der Hifi-Haendler halt aufgebaut gehabt als Unterlage.
> Faustregel: Wenn´s die Phonovorstufe ermöglicht, lieber die normale low
> output Variante.
Daran bastel ich noch (Nelson Pass Alph Ono im Selbstbau). Hatte am
Wochenende mit anderen DIYlern einen Bug im MC-PReamp-Part gefunden und
wesstechnisch auch nachgewiesen. Ich hoffe das dann mit weniger
Verstaerkung (-4dB) aber trotzdem daran normale MC-Tonabnehmer nutzbar
sind.