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Verkabelung B&O-System

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Hawe Melchior

unread,
Jun 2, 2001, 11:02:14 PM6/2/01
to
Hallo,
unter Umständen habe ich vor, mir eine Bang&Olufsen-Anlage anzuschaffen mit
Fernsteuerung/Boxen in zwei weiteren Räumen.
Ja ich weiß, einige werden jetzt schreien, B&O klingt sch... und sieht nur
gut aus. Das habe ich schon mal gehört, und ich denke, für meine
"Normal-Ohren" + Hintergrundmusik ists ausreichend.

Meine Frage ist aber, ob sich jemand mit den B&O-Spezial-Kabeln auskennt.
Ich habe mir sagen lassen, dass zum Anschluß von IR-Auge und Boxen ein
Spezialkabel verlegt werden muss (10,-/m). ich kann mir aber nicht
vorstellen, dass die Teile nicht auch an handelsüblichen (preiswerteren)
Kabeln laufen. Kann mich da jemand aufklären? Wenn's einfacher geht, was
benötige ich?

Danke für Tips.
Gruß
Hawe

Rainer Behrendt

unread,
Jun 3, 2001, 5:44:00 AM6/3/01
to
Hawe Melchior schrieb folgendes:

>Meine Frage ist aber, ob sich jemand mit den B&O-Spezial-Kabeln auskennt.
>Ich habe mir sagen lassen, dass zum Anschluß von IR-Auge und Boxen ein
>Spezialkabel verlegt werden muss (10,-/m). ich kann mir aber nicht
>vorstellen, dass die Teile nicht auch an handelsüblichen (preiswerteren)
>Kabeln laufen. Kann mich da jemand aufklären? Wenn's einfacher geht, was
>benötige ich?

Du benötigst ein paar cm des B&O Kabels und dann kannst du mal suchen
ob irgendein Elektronikversand was ähnliches hat. Wenn du aber mal
nachrechnest was es dich kostet die preiswerte Verkablung wieder aus
den Wänden zu reissen wenn es nicht klappt, ist das Werkskabel die
preiswertere Lösung und wenn du mit dem freundlichen B&O Händler
redest bekommst du sicher noch einen Mengenrabatt ;-)

Rainer
--
http://www.hifi-pawlak.de (HiFi Spezialist Werner Pawlak)
Was ich hier schreibe, ist meine persönliche Meinung,
unabhängig von der Homepage.
Die Heimkino FAQ: http://www.heimkino-faq.de

Dieter Stockert

unread,
Jun 3, 2001, 7:26:16 AM6/3/01
to
Hawe Melchior <hwmel...@t-online.de> wrote:

> und ich denke, für meine "Normal-Ohren" + Hintergrundmusik ists
> ausreichend.

Das ist ein weitverbreitetes Mißverständnis. Vielleicht leuchtet ein
Beispiel aus der optischen Wahrnehmung ein:

Wenn Du nicht mehr so toll siehst, wirst Du sicherlich auch nicht sagen,
mir reicht ein lausig gedrucktes Buch aus, es kommt ja eh nicht mehr so
drauf an und so genau schaue ich auch gar nicht hin, ist ja nur für so
nebenbei. Nein, Du wirst natürlich Wert darauf legen, daß der Druck gut
ist, damit Du dich mit dem Lesen leichter tust.

Bei der akustischen Wahrnehmung ist es nicht viel anders. Und auch wenn
es nur für die "Hintergrundberieselung" ist: Dein Gehirn muß unbwußt
viel mehr Arbeit leisten, um die Mängel auszufiltern, als wenn die
Wiedergabe gut und sauber ist. Das führt dazu, daß man weniger entspannt
ist, daß man eher wieder ausmacht. Wenn das freilich die Absicht dabei
sein sollte, dann wäre es billiger, ganz auf die Anlage zu verzichten...

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 3, 2001, 9:35:54 AM6/3/01
to
Hawe Melchior wrote...

>Ja ich weiß, einige werden jetzt schreien, B&O klingt sch... und sieht nur
>gut aus. Das habe ich schon mal gehört, und ich denke, für meine
>"Normal-Ohren" + Hintergrundmusik ists ausreichend.

Ich suche auch noch eine Leselampe für meinen Nachtisch. Die darf ruhig
total schwaches und nervend flackerndes Licht abgeben (und dafür 6x so teuer
sein wie vernünftige Leselampen), ich denke für meine "Normal-Augen" +
seichte Literatur zum Einschlafen ists ausreichend.

SCNR,
Axel

xajas

unread,
Jun 3, 2001, 1:15:48 PM6/3/01
to
> Ich suche auch noch eine Leselampe für meinen Nachtisch. Die darf ruhig
> total schwaches und nervend flackerndes Licht abgeben (und dafür 6x so
teuer
> sein wie vernünftige Leselampen), ich denke für meine "Normal-Augen" +
> seichte Literatur zum Einschlafen ists ausreichend.
>
> SCNR,
> Axel

Ich frage mich immer wieder, warum man auf eine einfache, gezielte Frage
nicht eine einfache Fragenbezogene Antwort bekommen kann. Es scheint das
schwierigste überhaupt zu sein, sich auf die Frage zu beziehen...

xajas

PS.
Bitte nicht böse sein, aber ich glaube Hawe ist sich dessen bewust, was er
kauft, also warum sollte jemand versuchen ihn um jeden Preis "zu retten" und
seine Entscheidung in Frage zu stellen?


Ozan Ayyüce

unread,
Jun 3, 2001, 4:02:31 PM6/3/01
to
xajas schrieb:

> PS.
> Bitte nicht böse sein, aber ich glaube Hawe ist sich dessen bewust, was er
> kauft, also warum sollte jemand versuchen ihn um jeden Preis "zu retten" und
> seine Entscheidung in Frage zu stellen?

Vieleicht ist es ja weniger der Versuch, ihn zu retten, sondern der,
sein eigenes Gewissen zu beruhigen, damit es einem nicht vorhält,
nichts gesagt zu haben. Da könnten wir eigentlich einen Bot für
einrichten.


Ozan

Dieter Stockert

unread,
Jun 3, 2001, 5:01:12 PM6/3/01
to
Ozan Ayyüce <oz...@gmx.net> wrote:

> xajas schrieb:
>
> > PS.
> > Bitte nicht böse sein, aber ich glaube Hawe ist sich dessen bewust, was er
> > kauft, also warum sollte jemand versuchen ihn um jeden Preis "zu retten" und
> > seine Entscheidung in Frage zu stellen?
>
> Vieleicht ist es ja weniger der Versuch, ihn zu retten, sondern der,
> sein eigenes Gewissen zu beruhigen, damit es einem nicht vorhält,
> nichts gesagt zu haben.

Beides!

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 8:11:34 AM6/4/01
to
Ozan Ayyüce wrote...

>Da könnten wir eigentlich einen Bot für
>einrichten.

Den haben wir doch schon. Nennt sich "Dieter Stockert".

SCNR,
Axel

P.S.: Dieter, weiter so!

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 8:16:45 AM6/4/01
to
xajas wrote...

>Ich frage mich immer wieder, warum man auf eine einfache, gezielte Frage
>nicht eine einfache Fragenbezogene Antwort bekommen kann.

Weil dies drmh ist? :-)

>Bitte nicht böse sein, aber ich glaube Hawe ist sich dessen bewust, was er
>kauft

Nein, das denke ich nicht. Ansonsten würde er uns nicht als Spinner mit
Superohren abtun. Er hat IMHO nicht kapiert, daß es himmelweite und
essentielle Klangunterschiede gibt, die *jeder* *sofort* hören kann. Und er
hat IMHO auch nicht kapiert, welcher Art diese Unterschiede sind. Ansonsten
würde er nicht mit den Standardargumenten "Normal-Ohren" und
"Hintergrundmusik" ankommen. Das sind die Argumente eines Unwissenden, der
es nicht einmal probiert hat.

Ich stimme Dieter mit seiner Aussage "Das führt dazu, daß man weniger


entspannt ist, daß man eher wieder ausmacht. Wenn das freilich die Absicht
dabei sein sollte, dann wäre es billiger, ganz auf die Anlage zu

verzichten..." 100%ig zu. Mit solch einer Anlage ist entspanntes Hören nicht
möglich, kommt man abends genervt von der Arbeit, so verführt diese Anlage
zum Abschalten und nicht zum Anhören.

Ich kann ihm nur massiv raten, sich z.B. mal den Teac CR-H100 anzuhören, in
Kombination mit den 5110-Boxen gibt es das wohl bei vielen Linn-Händlern zu
bestaunen. Oder die Yamaha-Pianocraft (die ich immer noch nicht kenne,
Schande über mich...). Er spart massiv Geld und bekommt auch noch wesentlich
mehr "Musik" dafür.

>also warum sollte jemand versuchen ihn um jeden Preis "zu retten"

Wer hier was reinschreibt, der muß einfach damit rechnen, daß er ein Haufen
Denkanstöße um die Ohren geworfen bekommt. Wenn er sich andere Sachen anhört
und sich danach - aus welchen Gründen auch immer - immer noch für B&O
entscheidet, dann ist das ok. Aber im derzeiten Zustand möchte ich ihn doch
ganz gerne vor den gleichen Fehlern bewahren, die andere (inkl. mir!) schon
vor ihm gemacht haben. Aus Nächstenliebe, wenn du so willst.

Weiterhin ist es auch purer Egoismus: Jeder, der Musik zu schätzen lernt,
der geht auch in Konzerte, kauft CDs, ... er erhält also die kulturelle
Landschaft am Leben und sorgt dafür, daß es auch weiterhin gute Musik zu
kaufen gibt. Es gibt schon genügend Tchibo-Plastikanlagen, No Angels und
Kürzungen im Kulturetat.

>und seine Entscheidung in Frage zu stellen?

Warum nicht? Ich dachte, dies ist ein Diskussionsforum, oder etwa nicht?

Gruß,
Axel


Benjamin Stenzel

unread,
Jun 4, 2001, 9:23:24 AM6/4/01
to
Dieter Stockert <die...@stockert-mangels.de> wrote:

>Hawe Melchior <hwmel...@t-online.de> wrote:
>
>> und ich denke, für meine "Normal-Ohren" + Hintergrundmusik
>> ists ausreichend.
>
>Das ist ein weitverbreitetes Mißverständnis. Vielleicht leuchtet
>ein Beispiel aus der optischen Wahrnehmung ein:

Kam einer und fragte: "Ich such einen billigen Fernseher, damit ich
mich nich so alleine fühle. Das Bild kann ruhig grieselig sein, das
stört mich überhaupt nicht, weil ich sowieso -357 Dioptrin habe und
nie meine Brille aufhabe. Ausserdem will ich den Fernseher gar
nicht angucken, ich will nur das farbige Flackern an den Wänden
sehen."

Und Dieter ereiferte sich und sprach weise: "Du, das ist aber voll
der Irrtum. Gerade wenn du schlecht gucken kannst, sollte der
Fernseher umso schärfer sein. Es gibt da auch extra Fernseher für
wandnahe Aufstellung..." und so manches mehr.

Hör ma Dieter, würde Dir das wirklich sooooviel ausmachen beim
Retten anderer Leute Seelen, wenn es denn schon sein muss,
wenigstens halbwegs gradlinig vorzugehen und Deinen Opfern nicht
mit völlig absurden Vergleichen zu suggerieren, mit schlechtem
Equipment würden sie ihre Gesundheit gefährden?

Im Übrigen kann der Rat zu guten Boxen zur *Berieselung* der völlig
falsche sein. Gute Boxen lassen sich nicht gerne nebenbei hören,
die erfordern Aufmerksamkeit. Und *gute* Lautsprecher (von mir aus
erweiterbar auf gute Anlage) kann man nicht anhören, wenn man
*genervt* ist.

Wenn man genervt ist, gibts echt andere bessere Möglichkeiten,
beispielsweise Spazierengehen, ein Pfund Käsekuchen verdrücken
oder was basteln, als eine Anlage anzumachen, für die man sowieso
kein Ohr übrig hat.

Gruss
Benjamin

Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 6:40:58 PM6/4/01
to
Hallo Dieter,

Dieter Stockert <die...@stockert-mangels.de> schrieb


> > und ich denke, für meine "Normal-Ohren" + Hintergrundmusik ists
> > ausreichend.
>
> Das ist ein weitverbreitetes Mißverständnis. Vielleicht leuchtet ein
> Beispiel aus der optischen Wahrnehmung ein:

> [snipsnipsnip]

Bei der Optik gebe ich Dir recht, beim aktiven Zuhören auch...Was das
"Hintergrundberieseln" angeht - naja.

So *richtig* schlecht ist ne B&O-Anlage ja nun wirklich nicht, ich wollte
damit nur vorbeugen, dass audiophile Extremhörer gleich sagen, B&O wäre nur
teuer und wirklich gut klänge doch eher xxx... Außerdem habe ich kein
schlechtes Gehör, habe aber auch nicht das absolute Gehör, dass eine
Phasenunreinheit bei 4531Hz von einem leichten Jitter bei 4534Hz
unterscheiden kann (oder so) ;-)
Im übrigen wird die Anlage nicht in unserem "Musikzimmer" stehen, sondern
soll vielmehr Wohn-/Esszimmer und Küche ab und an mit Hintergrunmusik
beschallen. (Da wir Kinder haben ist das im Moment eher selten der Fall, die
machen nämlich genug Eigengeräusch ;-)

Trotzdem Danke für den Hinweis.
Gruß,
Hawe

Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 6:45:28 PM6/4/01
to

Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> schrieb in im Newsbeitrag:
9fdeom$3fh06$1...@ID-636.news.dfncis.de...

> Ich suche auch noch eine Leselampe für meinen Nachtisch. Die darf ruhig
> total schwaches und nervend flackerndes Licht abgeben (und dafür 6x so
teuer
> sein wie vernünftige Leselampen), ich denke für meine "Normal-Augen" +
> seichte Literatur zum Einschlafen ists ausreichend.
>
> SCNR,
> Axel

...wohl noch nie im Aufzug gestanden und Musik berieselt worden?
(Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: im Fotostudio brauche ich es
richtig hell, benötige ich dann am Bett auch einen 2000Watt-Scheinwerfer
beim "kuscheln"? Ne Flutlichtanlage zum gemütlichen Bier ist dann wohl auch
unabdingbar? Und um ab und zu beim Kochen etwas Radio zu hören ist das
audiophile Glanzstück für 30.000.-DM sicherlich unabdingbar!?)

ebenfalls SCNR ;-)
Hawe

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 5:19:53 PM6/4/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Kam einer und fragte: "Ich such einen billigen Fernseher, damit ich

Nee, nee, nun verdrehe hier mal nicht die Vergleiche, er hat nach einem
extra teuren Fernseher gefragt!

>Deinen Opfern nicht
>mit völlig absurden Vergleichen

So absurd fand ich den gar nicht.

>zu suggerieren, mit schlechtem
>Equipment würden sie ihre Gesundheit gefährden?

Ich denke nicht, daß das wirklich jemand hier so verstanden hat.

>Gute Boxen lassen sich nicht gerne nebenbei hören,
>die erfordern Aufmerksamkeit.

Dem wiederspreche ich aber hallo!

>Und *gute* Lautsprecher (von mir aus
>erweiterbar auf gute Anlage) kann man nicht anhören, wenn man
>*genervt* ist.

Doch! Du hast gerade eines meiner wichtigsten Kriterien für gute/schlechte
Anlagen getroffen. Wenn der Kram Unruhe verbreitet und so genervt nicht mehr
anhörbar ist, dann ist er - für mich - schlecht. Selbst "Early Keyboard
Music" von Philip Glass muß noch zu ertragen sein.

>Wenn man genervt ist, gibts echt andere bessere Möglichkeiten,
>beispielsweise Spazierengehen, ein Pfund Käsekuchen verdrücken
>oder was basteln

Oh ne, beim Basteln würde ich dann erst recht 'ne Krise bekommen.
Fummelarbeit und genervt sein - das funktioniert nicht bei mir.

>als eine Anlage anzumachen, für die man sowieso
>kein Ohr übrig hat.

Bei mir wirkt das sehr gut. Passende Musik nebenbei anmachen und mit den
Katzen spielen.

Gruß,
Axel

Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 7:32:24 PM6/4/01
to
Hallo Alex,

> >Bitte nicht böse sein, aber ich glaube Hawe ist sich dessen bewust, was
er
> >kauft
> Nein, das denke ich nicht. Ansonsten würde er uns nicht als Spinner mit
> Superohren abtun. Er hat IMHO nicht kapiert, daß es himmelweite und
> essentielle Klangunterschiede gibt, die *jeder* *sofort* hören kann.

Ich wollte niemanden als Spinner abtun und war mir dieser Brisanz nicht
bewust - Sorry
Ich weiß, dass es Klangunterschiede gibt. Ich selbst erfahre immer wieder,
dass Menschen kein Verständnis dafür haben, warum ich unbedingt ein
Bose-Soundsystem im Auto haben wollte. Ich dagegen freue mich, besser Musik
zu hören als eben diese anderen mit ihren 08/15-Radios. (Ich weiss aber
auch, das Menschen 20.000,-DM für Ihre Anlage im Auto ausgeben, die dann
auch wirklich Klasse klingt, wäre mir aber etwas oversized.)
Und in unserem Musikzimmer habe ich auch ne ganz nette Anlage. Aber so wie
ich bei der Gartenarbeit nicht den Armani-Anzug anziehe, den ich in der Oper
anhatte, so kann ich auch mit einer "normal guten" Anlage beim Kochen Musik
hören, wo das kochende Wasser blubbert, die Spülmaschine läuft und die
Abluft brummelt. Hier brauche ich eine Anlage die vernünftig *gut* klingt,
in der "High_End-Klasse" muss diese dafür nicht angesiedelt sein.
Wohlgemerkt: Ich rede hier nicht von einer Tchibo-49,95DM-Kompaktanlage.
Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Und ich persönlich finde den
Klang einer B&O garnicht soo schlecht. Ich weiss aber auch, dass viele
Menschen, die sich dem kompromisslosen Musikgenuss verschrieben haben diese
Anlagen als "Edelschick mit schlechtem Klang" ansehen - und dieser
Diskussion wollte ich eigentlich vorbeugen.

BTW: Es geht hier im wesentlichen um ab und an Radio hören. Ich denke, der
Flaschenhals sitzt hier eher bei der Übertragungsbandbreite, dem
Kanalrauschen, etc. Erklärt mir bitte nicht, dass Ihr auch beim Radio den
Klangunterschied zwischen der 5000.-Anlage und dem 10000.- Receiver hört.
Wenn ich eine Oper auf CD oder besser Platte mit Genuss hören will, sieht es
für mich anders aus. Da liegen wir auf einer Wellenlänge.
Eigentlich alles was ich will ist eine kompakte Anlage, die vernünftig
klingt *und* die in diesem speziellen Fall auch optisch ein Genuss ist. (Ich
weiss, was jetzt als Antwort kommt... Es gibt aber Bereiche der
Präsentation, wo es *auch* darauf ankommt.) Fürs ausgezeichnete Musik hören
ziehe ich mich eh in mein Musikzimmer zurück.

> Ich stimme Dieter mit seiner Aussage "Das führt dazu, daß man weniger
> entspannt ist, daß man eher wieder ausmacht. Wenn das freilich die Absicht
> dabei sein sollte, dann wäre es billiger, ganz auf die Anlage zu
> verzichten..." 100%ig zu. Mit solch einer Anlage ist entspanntes Hören
nicht
> möglich, kommt man abends genervt von der Arbeit, so verführt diese Anlage
> zum Abschalten und nicht zum Anhören.

Ergo: Jeder Mensch der eine B&O-Anlage oder eine schlechtere sein eigen
nennt sollte besser überhaupt keine Musik hören, weil er nicht entspannt
Musik hören kann? (Ich schätze mal >3/4 der Gesellschaft unseres Landes) Nur
die audiophile Spitze sollte Musik hören? Meinst Du das im Ernst? Dann
müsste ich Dich wohl wirklich an dieser Stelle als "Spinner mit Superohren"
abtun. Sorry - hier zeige ich Unverständnis, obwohl ich auch den Klang einer
wirklich guten Anlage schätze.

> Ich kann ihm nur massiv raten, sich z.B. mal den Teac CR-H100 anzuhören,
in
> Kombination mit den 5110-Boxen gibt es das wohl bei vielen Linn-Händlern
zu
> bestaunen. Oder die Yamaha-Pianocraft (die ich immer noch nicht kenne,
> Schande über mich...). Er spart massiv Geld und bekommt auch noch
wesentlich
> mehr "Musik" dafür.

Genau dieser Diskussion wollte ich mit dem Satz vorbeugen. Es ging mir nicht
um die Frage, welche Teile wirklich gut klingen, sondern um das Kabel. Die
Entscheidung, wenn überhaupt, dann eine B&O, ist aus konzeptionellen und
representativen Gründen vorgegeben. Siehe es als Ausgangslage meiner
eigentlichen Frage.

> Wer hier was reinschreibt, der muß einfach damit rechnen, daß er ein
Haufen
> Denkanstöße um die Ohren geworfen bekommt. Wenn er sich andere Sachen
anhört
> und sich danach - aus welchen Gründen auch immer - immer noch für B&O

> entscheidet, [...]

Das ist ja auch O.K. ;-) , mir war schon klar, dass ich mich damit
auseinanderzusetzen habe. Dafür liebe ich das Usenet!
Aber mir gings wie gesagt nicht um die Frage *ob* B&O, diese Entscheidung
ist leider nicht zu treffen, sondern auschließlich um das Kabel.
Nichtsdestotrotz diskutiere ich auch gerne über die brillante Zeichnung der
Höhen >18kHz des Teac CR-H100 beim *Radio* hören und warum ich dabei nicht
abschalten kann. ;->

> Weiterhin ist es auch purer Egoismus: Jeder, der Musik zu schätzen lernt,
> der geht auch in Konzerte, kauft CDs, ... er erhält also die kulturelle
> Landschaft am Leben und sorgt dafür, daß es auch weiterhin gute Musik zu
> kaufen gibt. Es gibt schon genügend Tchibo-Plastikanlagen, No Angels und
> Kürzungen im Kulturetat.

Da stimme ich mit Dir 100%ig überein.

Achja, was ist den jetzt mit dem Kabel? Kannst Du mir da auch weiterhelfen?
:-)
Gruß,
Hawe

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 5:40:20 PM6/4/01
to
Hawe Melchior wrote...

>So *richtig* schlecht ist ne B&O-Anlage ja nun wirklich nicht

IMHO doch, vor allem wenn man das in Relation zum Preis ansieht.

>ich wollte
>damit nur vorbeugen, dass audiophile Extremhörer gleich sagen

Ich bin kein audiophiler Extremhörer. Ich höre Musik.

>habe aber auch nicht das absolute Gehör

Ich auch nicht. Meine Schwiegermutter auch nicht - und genießt trotzdem
ihren Teac und ist nach anfänglicher Skepsis sehr froh, daß wir die alte
Anlage gegen ihn ausgetauscht haben. (Sie hört übrigens damit auch
hauptsächlich Musik "nur" nebenbei.)

>dass eine
>Phasenunreinheit bei 4531Hz von einem leichten Jitter bei 4534Hz
>unterscheiden kann (oder so) ;-)

Das kann ich auch nicht (oder so).

>Im übrigen wird die Anlage nicht in unserem "Musikzimmer" stehen, sondern
>soll vielmehr Wohn-/Esszimmer und Küche ab und an mit Hintergrunmusik
>beschallen.

Na und?

>Trotzdem Danke für den Hinweis.

Du hast leider rein gar nichts verstanden. Schade.

Gruß,
Axel

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 5:48:38 PM6/4/01
to
Hawe Melchior wrote...

>(Aber um bei deinem Beispiel zu bleiben: im Fotostudio brauche ich es
>richtig hell, benötige ich dann am Bett auch einen 2000Watt-Scheinwerfer
>beim "kuscheln"?

Dieser Vergleich hinkt absolut gewaltig, denn der 2000Watt-Scheinwerfer
stört hier massiv. Nach deiner Meinung braucht man also zum Berieseln eine
extra schlecht klingende Anlage, eine gute würde hier nur stören?!?

(Ach ja: groß/klein hat bei Hifi-Anlagen nichts mit gut/schlecht zu tun!)

>Ne Flutlichtanlage zum gemütlichen Bier ist dann wohl auch
>unabdingbar?

Dito?

>Und um ab und zu beim Kochen etwas Radio zu hören ist das
>audiophile Glanzstück für 30.000.-DM sicherlich unabdingbar!?)

Der von mir erwähnte Teac ist wesentlich günstiger als eine B&O-Anlage, ohne
Boxen kostet er lediglich DM 530,-. Du willst dir aber für extra viel Geld
etwas extra schlechtes kaufen, das ist das Problem.

Und gerade für das Berieseln ist der Teac viel besser geeignet - man bekommt
schon bei sehr leisen Lautstärken viel von der Musik mit und die
Sprachverständlichkeit ist auch höher, was ebenso dem leisen Nebenbeihören
entgegenkommt. Außerdem nervt er viel weniger als die B&O - wie Dieter dir
ja schon (erfolglos) beizubringen versucht hat.

Gruß,
Axel


Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 7:44:59 PM6/4/01
to
Hi Rainer,
> [...] Wenn du aber mal

> nachrechnest was es dich kostet die preiswerte Verkablung wieder aus
> den Wänden zu reissen wenn es nicht klappt, ist das Werkskabel die
> preiswertere Lösung und wenn du mit dem freundlichen B&O Händler
> redest bekommst du sicher noch einen Mengenrabatt ;-)

Tja, das mit dem wieder 'rausreißen ist ja genau der Grund, warum ich die
Frage hier poste. Aber ich merke schon, dass ich wohl nicht um das originale
Kabel herum kommen werde... :-(

P.S. Der B&O-Händler war ein ziemlicher Schnösel. Passte genau ins Schema
"Aussen Schick und Innen nichts dahinter". Wenn ich die Entscheidung nur von
diesem Verkäufer abhängig machen müsste, würde ich mir vermutlich nie ne B&O
kaufen. Aber darum gehts ja zum Glück gar nicht. Jedenfalls glaube ich nicht
an den Mengenrabatt, im Gegenteil, der würde mir vermutlich eher noch was
draufschlagen... ;-)

Gruß,
Hawe

Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 8:12:44 PM6/4/01
to

Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> schrieb in im Newsbeitrag:
9fgvog$45f1h$1...@ID-636.news.dfncis.de...

> Dieser Vergleich hinkt absolut gewaltig, denn der 2000Watt-Scheinwerfer
> stört hier massiv. Nach deiner Meinung braucht man also zum Berieseln eine
> extra schlecht klingende Anlage, eine gute würde hier nur stören?!?

Ne, so war das nicht gemeint. O.K. ein wenig hinkt es, ich gebs zu.

> Der von mir erwähnte Teac ist wesentlich günstiger als eine B&O-Anlage,
ohne
> Boxen kostet er lediglich DM 530,-. Du willst dir aber für extra viel Geld
> etwas extra schlechtes kaufen, das ist das Problem.

O.K., das ist schon richtig. Fürs gleiche Geld gibts vom Klang her wirklich
besseres, da hast Du wohl recht.
Aber: Kannst Du mir dann auch eine kleine kompakte Anlage empfehlen, die zum
einen *genauso durchdacht* ein Multi-Rooming anbietet, die in der Form
multisourcengeeigent ist, dass sich z.B. die Anlage leiser stellt, wenn das
Telefon klingelt und die - last but not least - bei offiziellen
Geschäftsessen einen ähnlich repräsentativen Charakter hat? Das ist in
diesem speziellen Fall leider nicht ganz unwichtig. Und das Teil von Teac
finde ich persönlich nicht gerade eine Augenweide. Und der Klang? Nunja,
nicht schlecht, aber der Maßstab aller Dinge? Mmmh?!
Meine schwarzen oder champagnerfarbenen Einzelkomponenten kann ich im
Musikzimmer unterbringen. An die Stelle, an die die B&O soll, muss es halt
*auch* optisch etwas besonderes sein.

Wenn Du mir für diesen Fall eine wirkliche Alternative anbieten kannst, bin
ich sogar zu überzeugen. Ich habe außer B&O aber noch keine Anlage gefunden,
die auch das "drumherum" mit hohem Anspruch behandelt und trotzdem gut
klingt.

Gruß,
Hawe

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 4, 2001, 6:17:50 PM6/4/01
to
Hawe Melchior wrote...

>(Ich weiss aber
>auch, das Menschen 20.000,-DM für Ihre Anlage im Auto ausgeben, die dann
>auch wirklich Klasse klingt, wäre mir aber etwas oversized.)

Mir auch.

>Und in unserem Musikzimmer habe ich auch ne ganz nette Anlage. Aber so wie
>ich bei der Gartenarbeit nicht den Armani-Anzug anziehe, den ich in der
>Oper anhatte, so kann ich auch mit einer "normal guten" Anlage beim Kochen
>Musik hören, wo das kochende Wasser blubbert, die Spülmaschine läuft und
>die Abluft brummelt. Hier brauche ich eine Anlage die vernünftig *gut*
>klingt, in der "High_End-Klasse" muss diese dafür nicht angesiedelt sein.

Bis hierhin volle Zustimmung. Ich habe in der Küche auch keine
HighEnd-Anlage - und höre trotzdem auch in der Küche gerne Musik nebenbei.

>Und ich persönlich finde den
>Klang einer B&O garnicht soo schlecht.

Wenn du für das Geld, was sie kostet, den Klang gar nicht soo schlecht
findest, dann ist es in Ordnung. (Auch wenn ich es überhaupt nicht verstehen
kann, aber das ist eine ganz andere Problematik.) Ich wollte dich lediglich
vor Schaden aus Unwissenheit bewahren.

>Ich weiss aber auch, dass viele
>Menschen, die sich dem kompromisslosen Musikgenuss verschrieben haben

Ich habe mich nicht dem "kompromisslosen Musikgenuss verschrieben".

>diese
>Anlagen als "Edelschick mit schlechtem Klang" ansehen

Ist sie ja auch :-)

>und dieser Diskussion wollte ich eigentlich vorbeugen.

Was du aber nicht so ganz geschafft hast. Dazu hättest du dir den Kommentar
bzgl. "Normale Ohren" verkneifen müssen, dann hätte es vielleicht (zumindest
bei mir) besser geklappt. So mußte ich aber annehmen, daß du nicht weißt,
was du tust. Denn du hast das Standardargument aller unwissenden gebracht.

>BTW: Es geht hier im wesentlichen um ab und an Radio hören. Ich denke, der
>Flaschenhals sitzt hier eher bei der Übertragungsbandbreite, dem
>Kanalrauschen, etc. Erklärt mir bitte nicht, dass Ihr auch beim Radio den
>Klangunterschied zwischen der 5000.-Anlage und dem 10000.- Receiver hört.

Doch, ich höre hier Unterschiede zwischen der B&O und z.B. dem Teac. (Um
10000 DM-Receiver geht es hier gar nicht, Teac mit Boxen kostet ca. DM
800-1300, die Pianocraft mit Boxen ca. DM 1000.) Gerade in der
Sprachverständlichkeit bei leisen Lautstärken, und die ist gerade beim
Radionebenbeihören sehr wichtig. Wenn du dich auf die Stimme konzentrieren
mußt, um sie zu verstehen, dann ist das anstrengend.

>Ergo: Jeder Mensch der eine B&O-Anlage oder eine schlechtere sein eigen
>nennt sollte besser überhaupt keine Musik hören, weil er nicht entspannt
>Musik hören kann?

Nein, das haben wir damit nicht gesagt. Aber angenommen du hast 2 identische
Personen mit einem identischem "Genervt-Potential". Dem einen geben wir eine
B&O-Anlage, dem anderen z.B. den Teac. Beide hören die gleiche CD mit
gleicher Lautstärke. Dann schaltet derjenige mit der B&O-Anlage garantiert
zuerst ab, weil es ihm zu nervig wird. Derjenige mit dem Teac wird
aber länger durchhalten oder eventuell gar nicht abschalten müssen. Nun
besser formuliert?

>Nur die audiophile Spitze sollte Musik hören?

Quark. (Und nie geschrieben.)

>Meinst Du das im Ernst?

Quark. (Und nie geschrieben.)

>Dann
>müsste ich Dich wohl wirklich an dieser Stelle als "Spinner mit Superohren"
>abtun.

Genau. Bin ich aber nicht. Vielleicht bin ich ja ein Spinner, aber
Superohren habe ich bestimmt nicht.

>Sorry - hier zeige ich Unverständnis

Ich auch. Du hast uns absolut mißverstanden. Es geht lediglich darum, daß
man für weniger Geld mehr "Musik" bekommen kann. Und daß es gerade auch beim
Nebenbeihören bzw. Leisehören ganz und gar nicht egal ist, was man kauft.
Und daß wir auch nur ganz normale Ohren haben.

>Die
>Entscheidung, wenn überhaupt, dann eine B&O, ist aus konzeptionellen und
>representativen Gründen vorgegeben.

Das wußte ich ja nicht.

>Das ist ja auch O.K. ;-) , mir war schon klar, dass ich mich damit
>auseinanderzusetzen habe.

Wir meinen es ja auch absolut nicht böse, im Gegenteil.

>Nichtsdestotrotz diskutiere ich auch gerne über die brillante Zeichnung der
>Höhen >18kHz

Es geht nicht um "brilliante Zeichnung der Höhen >18kHz", es geht ja
nichtmal um die "brilliante Zeichnung der Höhen", eigentlich nicht mal um
die Höhen. Auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: Ich habe den
Eindruck, du hast uns immer noch nicht verstanden.

>Achja, was ist den jetzt mit dem Kabel? Kannst Du mir da auch weiterhelfen?
>:-)

Leider nein, sorry :-)

Gruß,
Axel


Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 8:17:43 PM6/4/01
to
> [...] Außerdem nervt er viel weniger als die B&O - wie Dieter dir

> ja schon (erfolglos) beizubringen versucht hat.

Hallo Alex,
entschuldige die Frage, aber hast Du schon mal eine *richtige* B&O-Anlage
gehört? Nur damit ich weiss, ob wir von dem Gleichen reden, oder ob Deine
Aussagen aus dem Tenor der Vorurteile stammt.

;-)
Gruß,
Hansi


Hawe Melchior

unread,
Jun 4, 2001, 8:33:43 PM6/4/01
to
Hi Alex,

(musst Du Morgen , äh Heute, nicht arbeiten? Ich schon, ist trotzdem gerade
so lustig ;-)

> Wenn du für das Geld, was sie kostet, den Klang gar nicht soo schlecht
> findest, dann ist es in Ordnung. (Auch wenn ich es überhaupt nicht
verstehen
> kann, aber das ist eine ganz andere Problematik.)

Der Klang alleine ist sicherlich das Geld nicht Wert (da hast Du vollkommen
recht), aber IMHO hängt da auch noch mehr dran, wie an anderer Stelle
bereits beschrieben.

> Ich habe mich nicht dem "kompromisslosen Musikgenuss verschrieben".

ufff, Glück gehabt, das macht die Diskussion leichter. Ich fürchte ich habe
Dich in den ersten Mails wirklich etwas missverstanden

> >diese
> >Anlagen als "Edelschick mit schlechtem Klang" ansehen
> Ist sie ja auch :-)

Edelschick: ja, schlechter Klang: naja. Hast Du Deinen Teac schon mal im
direkten Vergleich mit einer guten B&O gehört?

> Was du aber nicht so ganz geschafft hast. Dazu hättest du dir den
Kommentar
> bzgl. "Normale Ohren" verkneifen müssen, dann hätte es vielleicht
(zumindest
> bei mir) besser geklappt. So mußte ich aber annehmen, daß du nicht weißt,
> was du tust. Denn du hast das Standardargument aller unwissenden gebracht.

Mmmhh, o.k., zumindest das werde ich mir in Zukunft verkneifen, war ja wohl
kontraproduktiv. Aber ohne diesen Satz wäre dieser Thread wohl nie
entstanden ;-)

> Doch, ich höre hier Unterschiede zwischen der B&O und z.B. dem Teac. (Um
> 10000 DM-Receiver geht es hier gar nicht, Teac mit Boxen kostet ca. DM
> 800-1300, die Pianocraft mit Boxen ca. DM 1000.) Gerade in der
> Sprachverständlichkeit bei leisen Lautstärken, und die ist gerade beim
> Radionebenbeihören sehr wichtig. Wenn du dich auf die Stimme konzentrieren
> mußt, um sie zu verstehen, dann ist das anstrengend.

Bei der Dreigroschenoper will ich die Stimmen auch verstehen, aber bei dem
Kaudawelsch aus dem Radio bin ich mittlerweile wohl nicht mehr so scharf
drauf... ;-)

> Genau. Bin ich aber nicht. Vielleicht bin ich ja ein Spinner, aber
> Superohren habe ich bestimmt nicht.

O.K. (habe ja auch "müsste" geschrieben... ;)

> >Sorry - hier zeige ich Unverständnis
>
> Ich auch. Du hast uns absolut mißverstanden.

Gut!

> >Die
> >Entscheidung, wenn überhaupt, dann eine B&O, ist aus konzeptionellen und
> >representativen Gründen vorgegeben.
>
> Das wußte ich ja nicht.

Macht nichts, trotzdem Alternativen parat, oder haust Du jetzt "in den
Sack"?

> >Nichtsdestotrotz diskutiere ich auch gerne über die brillante Zeichnung
der
> >Höhen >18kHz
>
> Es geht nicht um "brilliante Zeichnung der Höhen >18kHz", es geht ja
> nichtmal um die "brilliante Zeichnung der Höhen", eigentlich nicht mal um
> die Höhen. Auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: Ich habe den
> Eindruck, du hast uns immer noch nicht verstanden.

Doch,doch, sollte nur ein kleiner Scherz werden (Radio hören >18kHz-> siehe
Radiobandbreite...).
Siehs doch nicht so verbissen. Mir is ja klar, das die B&O für den Klang den
sie bringt super teuer ist. Warum sie trotzdem bei mir in Frage kommt, habe
ich ja bereits beschrieben.

> >Achja, was ist den jetzt mit dem Kabel? Kannst Du mir da auch
weiterhelfen?
> >:-)
> Leider nein, sorry :-)

Schade... :-(

Gruß,
Hawe


Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 1:42:24 AM6/5/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> Hör ma Dieter, würde Dir das wirklich sooooviel ausmachen beim

> Retten anderer Leute Seelen, wenn es denn schon sein muss, [...]

Ich hätte Missionar werden sollen. Aber vielleicht ist es so für die
Menschheit besser...

Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 1:42:25 AM6/5/01
to
Hawe Melchior <hwmel...@t-online.de> wrote:

> So *richtig* schlecht ist ne B&O-Anlage ja nun wirklich nicht

Doch, ist sie. Je besser meine Ohren mit den Jahren wurden, desto
schlechter kam mir zwar B&O vor, aber es war schon am Anfang schlecht
genug.

Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 1:42:25 AM6/5/01
to
Hawe Melchior <hwmel...@t-online.de> wrote:

> Hier brauche ich eine Anlage die vernünftig *gut* klingt,
> in der "High_End-Klasse" muss diese dafür nicht angesiedelt sein.

Du hast offensichtlich nicht verstanden, auf was ich hinauswollte.
Vielleicht noch ein Beispiel: Beim alten Röhrenradio von früher konnte
man oft stundenlang hören, ohne genervt zu sein. Heutige Kompaktanlagen
sind dagegen oft schon gleich beim Einschalten nur nervend. B&O mag
besser "klingen" als Tschibo-Brüllwürfel für 99,99 DM, aber sie spielen
nicht so, daß man entspannt damit hören könnte.


> Eigentlich alles was ich will ist eine kompakte Anlage, die vernünftig
> klingt *und* die in diesem speziellen Fall auch optisch ein Genuss ist.

Stell Dir die B&O für die Optik hin und laß dahinter die Teac spielen...


> Ergo: Jeder Mensch der eine B&O-Anlage oder eine schlechtere sein eigen
> nennt sollte besser überhaupt keine Musik hören, weil er nicht entspannt
> Musik hören kann?

Ich habe geschrieben, daß eine solche Anlage eher dazu führen wird, daß
jemand weniger Musik hören wird als er das tun würde, wenn die Anlage
nicht nervt.

Muck Krieger

unread,
Jun 5, 2001, 2:57:07 AM6/5/01
to

"Dieter Stockert" <die...@stockert-mangels.de> wrote:

> Beim alten Röhrenradio von früher konnte man
> oft stundenlang hören, ohne genervt zu sein.

Nur mal ein Einwand zwischendurch. Bei aller Liebe zu diesem
Gerätetyp - so wie das da steht ist das schlicht ein Vorurteil ...

Hier hat "Darwin" einfach schon gewirkt - der (überwiegende)
Schrott hat die natürliche Auslese eben nicht überlebt ;-))

Zur Verkabelung fällt mir nicht viel ein, so wie Hawe die Funktion
beschreibt, ist da wohl neben der LS-Leitung eine irgendwie
geartete "Steuerleitung" dabei - einfach einen Meter kaufen und
auseinandernehmen hilft da am ehesten weiter ...

Keep on rocking,

Muck

Andreas Huennebeck

unread,
Jun 5, 2001, 5:06:07 AM6/5/01
to
In article <9fg27t$3mhtk$1...@ID-8848.news.dfncis.de>,

Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> writes:
> Im Übrigen kann der Rat zu guten Boxen zur *Berieselung* der völlig
> falsche sein. Gute Boxen lassen sich nicht gerne nebenbei hören,
> die erfordern Aufmerksamkeit. Und *gute* Lautsprecher (von mir aus
> erweiterbar auf gute Anlage) kann man nicht anhören, wenn man
> *genervt* ist.

Du hast eine sogenannte "audiophile" Anlage beschrieben. "Musikalische"
Anlagen sind das genaue Gegenteil davon, die hoert man im entspannten
Zustand und muss sich nicht dauernd auf das letzte Quentchen
Aufloesung konzentrieren. Bestes Erkennungsmerkmal ist IMHO der
"Fussmitwippfaktor".

> Wenn man genervt ist, gibts echt andere bessere Möglichkeiten, [..]
> oder was basteln, [..]

Das Endresultat solcher Bastelei moecht ich lieber nicht ansehen muessen.

Tschau
Andreas
--
Andreas Huennebeck | email: and...@huennebeck-online.de (KEINE WERBUNG)
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Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301 o. 0180/50525-5232659 (24 Pfg/Min)
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Andreas Huennebeck

unread,
Jun 5, 2001, 5:10:42 AM6/5/01
to
In article <9fh199$knc$07$1...@news.t-online.com>,
"Hawe Melchior" <hwmel...@t-online.de> writes:
>
> Aber: Kannst Du mir dann auch eine kleine kompakte Anlage empfehlen, [..]

> die - last but not least - bei offiziellen
> Geschäftsessen einen ähnlich repräsentativen Charakter hat?

Meine Maggies machen garantiert mehr her als so eine schmaechtige
B&O Lautsprechersaeule!

SCNR

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 4, 2001, 8:14:41 PM6/4/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

>>Kam einer und fragte: "Ich such einen billigen Fernseher, damit
>>ich
>Nee, nee, nun verdrehe hier mal nicht die Vergleiche, er hat
>nach einem extra teuren Fernseher gefragt!

Meinetwegen auch extra teuer, mir doch egal. Ausserdem ist "billig"
ja auch Betrachtungsweise, muss ja nicht unbedingt was mit dem
Preis zu tun haben.

>So absurd fand ich den gar nicht.

Der Vergleich war noch grausamer, als diese Käfervergleiche, schon
allein deswegen weil DS genau wie Du eine bewusste aktive Handlung
(sehen/lesen) zum Vergleich mit einer als unbewusst passiv
charakterisierten Handlung (sich mit Musik berieseln lassen)
herangezogen hat.

>>zu suggerieren, mit schlechtem
>>Equipment würden sie ihre Gesundheit gefährden?
>Ich denke nicht, daß das wirklich jemand hier so verstanden hat.

Kennt man doch aus Explosiv: B&O -> angstrengendes Hören ->
Verspannung -> Herzinfarkt -> Tod!
Und genau das ist doch das Argument von missionarischen HiEndern:
"Kauf dir eine gute Anlage, weil Luzifer dich sonst in seine Fänge
bekommt / Montezuma dich sonst am Arsch kriegt!" (oder so ähnlich)

>>Gute Boxen lassen sich nicht gerne nebenbei hören,
>>die erfordern Aufmerksamkeit.
>Dem wiederspreche ich aber hallo!

Von mir aus - aber bitte nicht mit "ie", da läufts einem ja kalt
den Rücken runter.

>Doch! Du hast gerade eines meiner wichtigsten Kriterien für
>gute/schlechte Anlagen getroffen. Wenn der Kram Unruhe
>verbreitet und so genervt nicht mehr anhörbar ist, dann ist er -
>für mich - schlecht.

Das hat mit Unruhe nichts zu tun. Würdest Du im Konzert ein Buch
lesen? Ist Konzert demnach also unruheverbreitend? Würdest Du gerne
ins Konzert gehen, wenn Du genervt sprich ruhelos bist (evtl haste
ja sogar Kopfschmerzen)?

>Oh ne, beim Basteln würde ich dann erst recht 'ne Krise
>bekommen. Fummelarbeit und genervt sein - das funktioniert nicht
>bei mir.

Mensch! Du *musst* doch nicht basteln! Du kannst ja auch deinen
Katzen einen Irokesenschnitt verpassen oder deiner Frau sexy
Unterwäsche kaufen oder dich im Kaufhaus als homosexueller
tibetanischer Mönch ausgeben, der ein Hochzeitgeschenk für die
Silberhochzeit eines befreundeten Rauhhaardackels sucht oder bei
der Feuerwehr anrufen und beklagen, dass du ganz schrecklich
Sodbrand hast oder dich ganz furchterregend schminken und im
Gebüsch verstecken und dann den von dir zuvor bestellten Pizzamann
erschrecken oder bei der Versicherung anrufen und dich darüber
ereifern, dass die Steuer von deinem M1 Abraham plötzlich so
gestiegen ist und dann ein Fass aufmachen, dass niemand deine
Versicherungsdaten auffinden kann oder Polizisten deinen nackten
Hintern zeigen oder an einem stark von Anglern frequentierten See
angeln gehen, einen rosa Plastikhering (hohl also schwimmend) TM
als Köder verwenden und jedesmal, wenn du einen Fisch (zur Not auch
deinen Plastikhering) siehst ins Wasser springen und dabei "Oh,
mein Gott, das Tier ertrinkt!" rufen oder oder oder...
Du hast also diese ganzen Möglichkeiten, bevor Du basteln musst, um
dabei den Rest Deines Nervenkostüms aufs Spiel setzen. Und
übrigens, *ich* finde basteln sehr beruhigend!

Grüsse
Benjamin

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 5:39:12 AM6/5/01
to
Hawe Melchior wrote...

>Aber: Kannst Du mir dann auch eine kleine kompakte Anlage empfehlen, die
>zum einen *genauso durchdacht* ein Multi-Rooming anbietet

Bis hier hin: IMHO Ja. Linn Classik mit 5110 (gibt es beides in
verschiedenen Farben) oder Kan-Boxen + passendes Multiroom-System von Linn.
Für die Boxen gibt es sogar äußerst durchdachte und von vorne nicht nicht
sichtbare Wandhalterungen. (siehe http://www.linn.co.uk) Und wenn der
Multi-Room Kram von Linn nicht durchdacht wäre, dann würde er wohl kaum in
der Queen Elisabeth II installiert sein. (Nein, in dem Schiff, nicht in der
Königin... :-))

>die in der Form
>multisourcengeeigent ist, dass sich z.B. die Anlage leiser stellt, wenn das
>Telefon klingelt und die

Das IMHO nicht. Mit dem ganzen Multiroomkram kenne ich mich aber überhaupt
nicht aus, was sagt Karl-Heinz zu dem ganzen? (Mit Knekt kann man aber auch
Lampen und Garagentore steuern, na wie wärs? :-))

>- last but not least - bei offiziellen
>Geschäftsessen einen ähnlich repräsentativen Charakter hat?

Ich finde ja. Das wäre sogar so, als ob du einen Macallan anstelle eines
Dimple nach dem Essen anbietest.

>Das ist in
>diesem speziellen Fall leider nicht ganz unwichtig.

Das wußte ich ja am Anfang, als ich den Teac vorschlug, nicht.

>Und das Teil von Teac
>finde ich persönlich nicht gerade eine Augenweide.

Da gebe ich dir recht.

>Und der Klang? Nunja,
>nicht schlecht, aber der Maßstab aller Dinge?

Ich habe nicht behauptet, daß er der Maßstab aller Dinge sei. Überhaupt
halte ich den Begriff "Maßstab aller Dinge" in Bezug auf Hifi völlig fehl am
Platze.

Gruß,
Axel


Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 5:37:59 AM6/5/01
to
Hawe Melchior wrote...

>aber IMHO hängt da auch noch mehr dran, wie an anderer Stelle
>bereits beschrieben.

Wie ebenfalls bereits beschrieben: Das wußte ich ja vorher nicht.

>Ich fürchte ich habe
>Dich in den ersten Mails wirklich etwas missverstanden

Ja, das denke ich auch.

>Hast Du Deinen Teac schon mal im
>direkten Vergleich mit einer guten B&O gehört?

Japp bzw. kommt darauf an. Was ist für dich eine "gute B&O"? Gehört eine
Overture deiner Meinung nach dazu? (Andere, teuerere Sachen von B&O habe ich
auch schon gehört, mir aber die Bezeichnungen nicht gemerkt. Ich habe da
auch keinen sonderlichen klanglichen Fortschritt entdecken können.)

>Macht nichts, trotzdem Alternativen parat, oder haust Du jetzt "in den
>Sack"?

Siehe Parallelantwort von mir.

>Doch,doch, sollte nur ein kleiner Scherz werden (Radio hören >18kHz-> siehe
>Radiobandbreite...).

Das war mir schon klar. Alle deine Scherze zielten jedoch in sehr komische
Richtungen, die völlig am Thema vorbeischossen und bei mir den Eindruck
hinterließen, als würden wir uns hier um absonderliche i-Tüpfelchen des
audiophilen Hochgenusses streiten. Dem ist aber nicht der Fall, die
Unterschiede sind von absolut grundlegender Art.

>Siehs doch nicht so verbissen.

Sehe ich auch nicht, keine Angst :-)

Gruß,
Axel


Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 5:38:22 AM6/5/01
to
Hawe Melchior wrote...

>Hallo Alex,

Axel, nicht Alex.

>entschuldige die Frage, aber hast Du schon mal eine *richtige* B&O-Anlage
>gehört?

Ja. Sogar im Vergleich zum besagten Teac und auch im Vergleich zum Linn
Classik. Hier in Bremen könntest du es dir auch selber anhören, wenn mein
Freund nichts dagegen hat.

>Nur damit ich weiss, ob wir von dem Gleichen reden, oder ob Deine
>Aussagen aus dem Tenor der Vorurteile stammt.

Nein. Wenn ich über Dinge hier rede, dann habe ich sie auch schon gehört.
Oder ich schreibe explizit dazu, daß ich es noch nicht getan habe, so wie
bei der Yamaha Pianocraft in diesem Thread.

Gruß,
Axel


Benjamin Stenzel

unread,
Jun 5, 2001, 5:43:15 AM6/5/01
to
Andreas Huennebeck <a...@bruker.de> wrote:

>"Musikalische" Anlagen sind das genaue Gegenteil davon, die
>hoert man im entspannten Zustand und muss sich nicht dauernd auf
>das letzte Quentchen Aufloesung konzentrieren. Bestes
>Erkennungsmerkmal ist IMHO der "Fussmitwippfaktor".

Ah musikalisch - so wie Vaseline aufs Objektiv zu klatschen, damit
man die Falten nicht so sieht?

>Das Endresultat solcher Bastelei moecht ich lieber nicht ansehen
>muessen.

Die ham hier alles was gegen basteln... *Kopfschüttel*

Gruss
Benjamin

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 6:05:49 AM6/5/01
to
Benjamin Stenzel wrote...
>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

>Der Vergleich war noch grausamer, als diese Käfervergleiche, schon
>allein deswegen weil DS genau wie Du eine bewusste aktive Handlung
>(sehen/lesen) zum Vergleich mit einer als unbewusst passiv
>charakterisierten Handlung (sich mit Musik berieseln lassen)
>herangezogen hat.

Wann ist Musik hören für dich passiv, wann aktiv? Wann ist Lesen für dich
passiv, wann aktiv?

Außerdem scheinst du den Witz nicht verstanden zu haben: Bei Anlagen, wo die
Sprachverständlichkeit höher ist, ist passives Hören viel besser möglich,
gerade weil es ansonsten das Gehirn zusätzlich beschäftigt.

>Kennt man doch aus Explosiv: B&O -> angstrengendes Hören ->
>Verspannung -> Herzinfarkt -> Tod!

Ich verstehe nicht, warum du so unangemessen überzogen reagierst.

>Und genau das ist doch das Argument von missionarischen HiEndern:
>"Kauf dir eine gute Anlage, weil Luzifer dich sonst in seine Fänge
>bekommt / Montezuma dich sonst am Arsch kriegt!" (oder so ähnlich)

Wenn er eh einen 4 stelligen Betrag ausgeben möchte, wäre es dann so falsch,
bessere und billigere(!) Alternativen aufzuzeigen?

>>Dem wiederspreche ich aber hallo!
>Von mir aus - aber bitte nicht mit "ie", da läufts einem ja kalt
>den Rücken runter.

Upps, Mist. (Und ich dachte tatsächlich, mir könnte das nie passieren...)

>>Doch! Du hast gerade eines meiner wichtigsten Kriterien für
>>gute/schlechte Anlagen getroffen. Wenn der Kram Unruhe
>>verbreitet und so genervt nicht mehr anhörbar ist, dann ist er -
>>für mich - schlecht.
>
>Das hat mit Unruhe nichts zu tun.

Doch, genau damit hat es unter anderem zu tun.

>Würdest Du im Konzert ein Buch lesen?

Nein, aber aus anderen Gründen nicht. Wenn ich schon Geld dafür ausgegeben
habe, dann will ich auch es auch bewußt und in vollen Zügen genießen.
Außerdem gibt es hier noch andere Faktoren, die einem am Lesen stören
könnten, z.B. die Lautstärke. Würde das Orchester leiser spielen, dann
könnte man dabei sicherlich sehr gut ein Buch lesen.

>Ist Konzert demnach also unruheverbreitend?

Nein, habe ich auch nicht behauptet.

>Würdest Du gerne
>ins Konzert gehen, wenn Du genervt sprich ruhelos bist (evtl haste
>ja sogar Kopfschmerzen)?

Ja, das habe ich auch schon mehrmals getan.

>Mensch! Du *musst* doch nicht basteln!

Das hat auch niemand behauptet.

>Du kannst ja auch deinen
>Katzen einen Irokesenschnitt verpassen oder deiner Frau sexy
>Unterwäsche kaufen oder dich im Kaufhaus als homosexueller
>tibetanischer Mönch ausgeben, der ein Hochzeitgeschenk für die
>Silberhochzeit eines befreundeten Rauhhaardackels sucht oder bei
>der Feuerwehr anrufen und beklagen, dass du ganz schrecklich
>Sodbrand hast oder dich ganz furchterregend schminken und im
>Gebüsch verstecken und dann den von dir zuvor bestellten Pizzamann
>erschrecken oder bei der Versicherung anrufen und dich darüber
>ereifern, dass die Steuer von deinem M1 Abraham plötzlich so
>gestiegen ist und dann ein Fass aufmachen, dass niemand deine
>Versicherungsdaten auffinden kann oder Polizisten deinen nackten
>Hintern zeigen oder an einem stark von Anglern frequentierten See
>angeln gehen, einen rosa Plastikhering (hohl also schwimmend) TM
>als Köder verwenden und jedesmal, wenn du einen Fisch (zur Not auch
>deinen Plastikhering) siehst ins Wasser springen und dabei "Oh,
>mein Gott, das Tier ertrinkt!" rufen oder oder oder...

Hast du einen schlechten Tag?

>Und übrigens, *ich* finde basteln sehr beruhigend!

Das sagtest du bereits. Und ich finde Musik hören sehr beruhigend. Aber das
sagte ich auch bereits.

Gruß,
Axel


Benjamin Stenzel

unread,
Jun 5, 2001, 7:19:40 AM6/5/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

>Wann ist Musik hören für dich passiv, wann aktiv? Wann ist Lesen
>für dich passiv, wann aktiv?

Lesen ist *immer* aktiv, geht gar nicht anders. Musikhören kann
beides sein, sichtbar daran, welchen Stellenwert es einnimmt. Sich
aufs Sofa pflanzen (düngen nicht vergessen) und einfach nur der
Muse lauschen, ist aktiv - dabei lesen, abspülen, sich unterhalten,
sonstwas ist passiv - sprich, sich berieseln lassen.

>Außerdem scheinst du den Witz nicht verstanden zu haben:

Ich hab einfach nur den Eindruck, dass die Pointe zu einem ganz
anderen Witz gehört.

>Bei
>Anlagen, wo die Sprachverständlichkeit höher ist, ist passives
>Hören viel besser möglich, gerade weil es ansonsten das Gehirn
>zusätzlich beschäftigt.

Du scheinst ganz anders Musik zu hören, als ich - oder Du
beschreibst es einfach anders.

>Ich verstehe nicht, warum du so unangemessen überzogen
>reagierst.

Ist schon lustig, nur weil man auf Smileys verzichtet, wird man
gleich bierernst genommen und das obwohl man in den letzten Jahren
nicht ein wirklich ernsthaftes Posting abgesetzt hat...

>Wenn er eh einen 4 stelligen Betrag ausgeben möchte, wäre es
>dann so falsch, bessere und billigere(!) Alternativen
>aufzuzeigen?

Nein, aber kann man dann nicht einfach aufs Ziel zuspringen und
sagen: "Ey du, ne, ich will dich ja jetzt echt nicht destruktiv
kritisieren oder so, ne, aber du ne, haste dir das denn auch echt
ehrlich überlegt und so, ne, weil weiste so die Anlage, die du dir
da kaufen willst, die find ich echt gar nicht so super, ne, und ich
würd mir das im Grunde ja niemals verzeihen, wenn du dir die
ehrlich kaufen würdest und ich hätte dir nicht erzählt, dass ich
die gar nicht so super finde und so, ne, also verstehste, das würd
mich echt fertigmachen!?"?

>>Das hat mit Unruhe nichts zu tun.
>Doch, genau damit hat es unter anderem zu tun.

Nein, mit Faszination.

>Würde das
>Orchester leiser spielen, dann könnte man dabei sicherlich sehr
>gut ein Buch lesen.

Bist Du irgendwie ein bisschen ein Banause? Ich seh Dich schon beim
nächsten Konzert: "Könnten sie vielleicht mal etwas leiser spielen,
ich versuch hier zu lesen!"

>Hast du einen schlechten Tag?

Ich bin im Gegenteil ganz gut drauf. (Übrigens können Menschen, die
aufs Detail achten, an meinem "Abschied" bemerken, was los ist.
Wenn da vom "Gruss" abgewichen wird und stattdessen "Grüsse" oder
"Viele Grüsse" oder sowas steht, dann heisst das, dass das Posting
eigentlich echt lieb gemeint ist (im Gegensatz zu meinen
restlichen Postings, die nur lieb gemeint sind))

>>Und übrigens, *ich* finde basteln sehr beruhigend!
>Das sagtest du bereits.

Das war sowas wie eine Wiederholung aus dramaturgischen Gründen.

>Und ich finde Musik hören sehr beruhigend.

Ja, aber nicht passiv.

Viele Grüsse (na bemerkt?)
Benjamin

Andreas Huennebeck

unread,
Jun 5, 2001, 7:38:53 AM6/5/01
to
In article <9fi9jh$436vh$1...@ID-8848.news.dfncis.de>,

Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> writes:
> Andreas Huennebeck <a...@bruker.de> wrote:
>
> >"Musikalische" Anlagen sind das genaue Gegenteil davon, die
> >hoert man im entspannten Zustand und muss sich nicht dauernd auf
> >das letzte Quentchen Aufloesung konzentrieren. Bestes
> >Erkennungsmerkmal ist IMHO der "Fussmitwippfaktor".
>
> Ah musikalisch - so wie Vaseline aufs Objektiv zu klatschen, damit
> man die Falten nicht so sieht?

Nein, ich mag diesen Bilitis-Kram auch nicht, wenn Du darauf anspielst.
Ein guter Portraitfotograf wird aber bei einem guten Portrait unter
Umstaenden mit weniger Schaerfe arbeiten als verfuegbar, um ein schoeneres
Bild zu bekommen. Jetzt schweife ich aber ab...

Vielleicht ist Dir auch noch keine richtig musikalische Anlage unter die
Ohren gekommen, oder Dein Geschmack ist halt einfach ein anderer als
meiner (jaja, die alte Abneigung zwischen Audiophilen und Musikalischen).

Ich kenne einige Highender, fuer die ist Aufloesung das einzig wahre,
und wenn die nicht die Klamotten vom Dirigent rascheln hoeren, fehlt
ihnen was. Und ja, ich gebe zu, eine hohe Aufloesung wirkt auch auf mich
verfuehrererisch - aber halt nie lange, dann faengt's irgendwie an zu
nerven. Eine musikalische Anlage kann ich stundenlang hoeren, ohne
dass es nervt.

> >Das Endresultat solcher Bastelei moecht ich lieber nicht ansehen
> >muessen.
> Die ham hier alles was gegen basteln... *Kopfschüttel*

Ueberhaupt nicht, hab ja meine Vorstufe auch selber geschustert. Bloss brauch
ich zum Basteln keinen Stress, sonst wird's nix.

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 5, 2001, 9:03:59 AM6/5/01
to
Patrick Piecha <pie...@micronas.com> wrote:

>Hast Du gestern was genommen?

Welches Jahr war gestern?

>... man wird ja wohl noch fragen duerfen. ;-)

Langsam glaube ich, ich muss mich einfach an ein ganz anderes
Publikum wenden, hier werd ich irgendwie nur missverstanden...

>Basteln ist nur solange recovery, bis etwas nicht funktioniert
>und man den Fehler ums Verrecken nicht findet.
Mensch, mit Basteln meine ich, dass man seiner Mama ein Gewürzregal
schnitzt oder für Opi ne Sperrholzbrieftasche häkelt...

Gruss
Benjamin

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 5, 2001, 9:04:01 AM6/5/01
to
Andreas Huennebeck <a...@bruker.de> wrote:

>Und ja, ich gebe zu, eine hohe
>Aufloesung wirkt auch auf mich verfuehrererisch - aber halt nie
>lange, dann faengt's irgendwie an zu nerven. Eine musikalische
>Anlage kann ich stundenlang hoeren, ohne dass es nervt.

Langsam glaube ich, dass hier einfach die Kommunikation fehlerhaft
ist, das kann einfach nicht angehen, dass immer ich auf der einen
Seite stehe und auf der anderen Seite die Restbevölkerung...

Das Wort "musikalisch" ist für mich einfach negativ belegt, weil
sich mir immer der Eindruck aufdrängt, dass damit dieser
Wischiwaschiweichspülsound gemeint ist. Für mich hat "Auflösung"
nichts mit "übertriebener Analytik" zu tun. Es fällt schwer, das zu
beschreiben und ich mach das auch nicht gerne, weil es regelmässig
missverstanden wird - bei einer guten Box sind alle Details
vorhanden, sie drängen sich aber nicht auf. Wenn ein ungewohnter
Lautsprecher beim ersten Hören völlig unspektakulär beinahe schon
langweilig klingt, ist das schon mal kein schlechtes Zeichen. Dass
ein Blechblasinstrument plötzlich "sanft" oder "seidig" klingt,
darf dabei aber nicht passieren.

Gruss
Benjamin

Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 11:27:07 AM6/5/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> aber bitte nicht mit "ie", da läufts einem ja kalt den Rücken runter

Zumal ie oder IE für den Internet Explorer steht - also Microsoft, also
wieder (hier richtig mit ie) die Inkarnation des Teufels, diesmal von
dir an die Wand gemalt / in die Newsgroup gemailt.


> >Doch! Du hast gerade eines meiner wichtigsten Kriterien für
> >gute/schlechte Anlagen getroffen. Wenn der Kram Unruhe
> >verbreitet und so genervt nicht mehr anhörbar ist, dann ist er -
> >für mich - schlecht.
> Das hat mit Unruhe nichts zu tun. Würdest Du im Konzert ein Buch
> lesen? Ist Konzert demnach also unruheverbreitend? Würdest Du gerne
> ins Konzert gehen, wenn Du genervt sprich ruhelos bist (evtl haste
> ja sogar Kopfschmerzen)?

Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn die Musik entsprechend ist oder
jemand anfängt zu rauchen, kann ich natürlich im Konzert unruhig werden.
Und zuhause ist eine B&O-Anlage ein solcher Unruhefaktor.

Übrigens dürfte der "Erfolg" der Musikanlage zuhause - es geht ja in
diesem Fall auch um Repräsentation - nicht nur von der Optik abhängen.
Ein (unbewußt gar nicht mal so unwesentlicher) Teil der Wahrnehmung ist
ja nun mal bei der Geschichte auch eine akustische, und da kann man doch
mit halbwegs guter Wiedergabe ganz sicher punkten!

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 2:49:06 PM6/5/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
>>Wann ist Musik hören für dich passiv, wann aktiv? Wann ist Lesen
>>für dich passiv, wann aktiv?
>Lesen ist *immer* aktiv, geht gar nicht anders.

Da bin ich anderer Meinung. Ist es dir noch nie passiert, daß du plötzlich
einen "Hoppla"-Effekt hattest, weil du ein für dich relevantes Wort entdeckt
hast, ohne daß du den passenden Text bewußt gelesen hast? Man schaut einfach
nur so nichtsahnend durch die Gegend und schon ist es passiert.

>Musikhören kann
>beides sein, sichtbar daran, welchen Stellenwert es einnimmt. Sich
>aufs Sofa pflanzen (düngen nicht vergessen) und einfach nur der
>Muse lauschen, ist aktiv - dabei lesen, abspülen, sich unterhalten,
>sonstwas ist passiv - sprich, sich berieseln lassen.

Diese Unterscheidung verstehe ich nicht ganz. Beim passiven Hören hört man
doch auch die Musik, oder? Nebensache = passiv, Hauptsache = aktiv? Wenn dem
so ist, was ist dann, wenn ich einen Film mit Untertiteln sehe (die ich
nicht brauche und auf die ich nicht achte)?

>>Bei
>>Anlagen, wo die Sprachverständlichkeit höher ist, ist passives
>>Hören viel besser möglich, gerade weil es ansonsten das Gehirn
>>zusätzlich beschäftigt.
>Du scheinst ganz anders Musik zu hören, als ich - oder Du
>beschreibst es einfach anders.

Das kann sehr gut sein. Patrick und ich hatten auch schon festgestellt, daß
wir wohl auf eine ganz andere Art Musik hören.

>>Ich verstehe nicht, warum du so unangemessen überzogen
>>reagierst.
>Ist schon lustig, nur weil man auf Smileys verzichtet, wird man
>gleich bierernst genommen

Woran sollte ich sonst deiner Meinung nach den Unterschied merken, wenn
nicht an Smileys? Ok, ab jetzt merke ich es ja am Nachrichtenende.

>Nein, aber kann man dann nicht einfach aufs Ziel zuspringen und
>sagen: "Ey du, ne, ich will dich ja jetzt echt nicht destruktiv
>kritisieren oder so, ne, aber du ne, haste dir das denn auch echt
>ehrlich überlegt und so, ne, weil weiste so die Anlage, die du dir
>da kaufen willst, die find ich echt gar nicht so super, ne, und ich
>würd mir das im Grunde ja niemals verzeihen, wenn du dir die
>ehrlich kaufen würdest und ich hätte dir nicht erzählt, dass ich
>die gar nicht so super finde und so, ne, also verstehste, das würd
>mich echt fertigmachen!?"?

Doch, das kann ich echt gut :-)

>>>Das hat mit Unruhe nichts zu tun.
>>Doch, genau damit hat es unter anderem zu tun.
>Nein, mit Faszination.

Nein, mit Unruhe. Sorry :-) Komm vorbei und ich demonstriere es dir.

>Bist Du irgendwie ein bisschen ein Banause?

Vielleicht?

>Ich seh Dich schon beim
>nächsten Konzert: "Könnten sie vielleicht mal etwas leiser spielen,
>ich versuch hier zu lesen!"

Gute Idee.

>(Übrigens können Menschen, die
>aufs Detail achten, an meinem "Abschied" bemerken, was los ist.
>Wenn da vom "Gruss" abgewichen wird und stattdessen "Grüsse" oder
>"Viele Grüsse" oder sowas steht, dann heisst das, dass das Posting
>eigentlich echt lieb gemeint ist (im Gegensatz zu meinen
>restlichen Postings, die nur lieb gemeint sind))

Werde ich mir merken.

>>Und ich finde Musik hören sehr beruhigend.
>Ja, aber nicht passiv.

Doch, ich finde auch Musik passiv hören sehr beruhigend.

Winke winke,
Axel


Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 5, 2001, 2:44:16 PM6/5/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Langsam glaube ich, dass hier einfach die Kommunikation fehlerhaft
>ist, das kann einfach nicht angehen, dass immer ich auf der einen
>Seite stehe und auf der anderen Seite die Restbevölkerung...

:-)

>Das Wort "musikalisch" ist für mich einfach negativ belegt, weil
>sich mir immer der Eindruck aufdrängt, dass damit dieser
>Wischiwaschiweichspülsound gemeint ist.

Nein, ist er hier aber nicht.

>Es fällt schwer, das zu
>beschreiben und ich mach das auch nicht gerne, weil es regelmässig
>missverstanden wird

Mir geht es auch so.

>bei einer guten Box sind alle Details
>vorhanden, sie drängen sich aber nicht auf. Wenn ein ungewohnter
>Lautsprecher beim ersten Hören völlig unspektakulär beinahe schon
>langweilig klingt, ist das schon mal kein schlechtes Zeichen.

Volle Zustimmung. Auf so verschiedenen Seiten können wir also gar nicht
stehen. Herzliches Beileid :-)

Gruß,
Axel


Markus Proske

unread,
Jun 5, 2001, 3:21:04 PM6/5/01
to
"Andreas Huennebeck" <a...@bruker.de>

> Nein, ich mag diesen Bilitis-Kram auch nicht, wenn Du darauf anspielst.
> Ein guter Portraitfotograf wird aber bei einem guten Portrait unter
> Umstaenden mit weniger Schaerfe arbeiten als verfuegbar, um ein schoeneres
> Bild zu bekommen. Jetzt schweife ich aber ab...

Ein guter Fotograf wird einfach ein lichtstarkes mittleres Tele (85, 100, 135)
nehmen und die Blende weit genug aufreissen...

-Markus

--
PS: Damit's ontopic wird: es gibt hörbare Unterschiede zwischen versch. Kabeln ;)

Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 4:47:09 PM6/5/01
to

Dieter Stockert

unread,
Jun 5, 2001, 4:47:09 PM6/5/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

> Ist es dir noch nie passiert, daß du plötzlich einen "Hoppla"-Effekt
> hattest, weil du ein für dich relevantes Wort entdeckt hast, ohne daß du
> den passenden Text bewußt gelesen hast? Man schaut einfach nur so
> nichtsahnend durch die Gegend und schon ist es passiert.

Das halte ich für eine wichtige Beobachtung in unserem Zusammenhang:
Auch wenn man scheinbar nicht zuhört, weil die Musik nur "im
Hintergrund" und "zur Berieselung" läuft, nimmt das Ohr auf, verarbeitet
das Gehirn Informationen. Das Hirn muß sich - ob bewußt oder nicht -
mehr anstrengen, wenn die Wiedergabe schlecht ist. Und das wirkt sich
aus: Auf die Konzentrationsfähigkeit, auf die Stimmung, auf die
Ausdauer. Ich bleibe auch dabei: Den Anforderungen von Hawe wird eine
Anlage von B&O eigentlich nicht gerecht. Er hat geschrieben:

> Eigentlich alles was ich will ist eine kompakte Anlage, die vernünftig
> klingt *und* die in diesem speziellen Fall auch optisch ein Genuss ist.

> [...] Es gibt aber Bereiche der Präsentation, wo es *auch* darauf ankommt.

Also vernünftig klingen soll die Anlage schon. OK, ist ein KO-Kriterium
für B&O, denn - und dabei bleibe ich - sie klingt nicht so lala, sie
spielt ganz einfach schlecht. Konsequenz: Eine der beiden Forderungen
nicht erfüllt, weiter suchen.

Optischer Genuß? Die Geschmäcker sind verschieden. Mir gefallen die
Teile inzwischen eigentlich nicht mehr, dagegen finde ich die kleinen
schlichten Geräte von Linn, insbesondere in Silber, ausgesprochen schick
und edel. B&O hat man doch schon vor Jahr(zehnt)en in jedem besseren
Tatortkrimi im Arzt- oder Fabrikantenhaus gesehen, wen regt das noch
auf, wo kann man da noch Eindruck machen?

Hawe Melchior

unread,
Jun 5, 2001, 8:32:26 PM6/5/01
to

Dieter Stockert <die...@stockert-mangels.de> schrieb in im Newsbeitrag:
1euipy4.ywoqlt3kkb7uN%die...@stockert-mangels.de...

> Stell Dir die B&O für die Optik hin und laß dahinter die Teac spielen...

Das ist DIE Idee ! Dann kann jeder die Designer-Anlage sehen, aber nicht
hören, da sie sch... klingt, und die Teac hören, aber nicht sehen, da der
Brühwürfel scheußlich aussieht.
Und das beste: allen ist gedient.

;->
Gruß,
Hawe

Martin Schroeder

unread,
Jun 5, 2001, 5:49:07 PM6/5/01
to
In <9fgutm$ksq$01$1...@news.t-online.com> "Hawe Melchior" <hwmel...@t-online.de> writes:
>um die Frage, welche Teile wirklich gut klingen, sondern um das Kabel. Die

>Entscheidung, wenn überhaupt, dann eine B&O, ist aus konzeptionellen und
>representativen Gründen vorgegeben. Siehe es als Ausgangslage meiner

Also suchst Du ein Möbelstück, das nach Design aussieht und aus dem Klänge
kommen. Unter _dem_ Gesichtspunkt ist eine B&O-Anlage durchaus sinnvoll.

Wenn Du allerdings Wert auf die Klänge legst, gibt es sehr viele Lösungen
mit einem _deutlich_ besseren Preis-/Leistungsverhältnis.

Gruß
Martin

--
Martin Schr"oder, mar...@oneiros.de
Never doubt that a small group of thoughtful citizens can change the
world. Indeed, it is the only thing that ever has. (Margaret Mead)

Martin Schroeder

unread,
Jun 5, 2001, 5:52:03 PM6/5/01
to
In <9fi9cj$4d8fr$3...@ID-636.news.dfncis.de> "Axel Sommerfeldt" <a-usene...@sommerfeldt.net> writes:
>Hawe Melchior wrote...

>>Hast Du Deinen Teac schon mal im
>>direkten Vergleich mit einer guten B&O gehört?

>Japp bzw. kommt darauf an. Was ist für dich eine "gute B&O"? Gehört eine
>Overture deiner Meinung nach dazu? (Andere, teuerere Sachen von B&O habe ich
>auch schon gehört, mir aber die Bezeichnungen nicht gemerkt. Ich habe da
>auch keinen sonderlichen klanglichen Fortschritt entdecken können.)

Es gibt von B&O im HIFI-Bereich eigentlich nur die Overture und einige
(teilweise unglaublich teure) Lautsprecher. Jedenfalls im Anlagenbereich
nichts besseres als die Overture.

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 6, 2001, 4:36:00 AM6/6/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

>Da bin ich anderer Meinung. Ist es dir noch nie passiert, daß du
>plötzlich einen "Hoppla"-Effekt hattest, weil du ein für dich
>relevantes Wort entdeckt hast, ohne daß du den passenden Text
>bewußt gelesen hast? Man schaut einfach nur so nichtsahnend
>durch die Gegend und schon ist es passiert.

Das hat mit Lesen nichts zu tun, nur mit dem Auslösen eines
bestimmten Reflexes. Stell Du als Katzenbeilaunehalter Dir mal
folgende Situation vor: Deine Katze hat einen Lieblingsplatz auf
der Couch, wo sie sehr oft liegt. Nun legt Deine Frau an die
Stelle, an der sonst die Katze liegt, eine Decke in der Farbe der
Katze (das muss gar nicht mal grossartig übereinstimmen). Wenn Du
jetzt aus dem Augenwinkel in Richtung Couch guckst, ist Dein Gehirn
sofort der Meinung, da läge die Katze. Witzigerweise klappt das
selbst, wenn Du eigentlich weisst, dass da bloss eine Decke liegt.
Man schaut nicht bewusst hin mit dem Willen, herauszufinden, was da
liegt oder ob da eine Katze liegt, das Gehirn reagiert einfach und
dabei ist es auch nicht wichtig, ob das worauf man reagiert aus
Buchstaben besteht.

>Diese Unterscheidung verstehe ich nicht ganz. Beim passiven
>Hören hört man doch auch die Musik, oder?

IMO hört man eigentlich nicht wirklich die Musik, nur ihre grobe
Struktur.

>Nebensache = passiv,
>Hauptsache = aktiv? Wenn dem so ist, was ist dann, wenn ich
>einen Film mit Untertiteln sehe (die ich nicht brauche und auf
>die ich nicht achte)?

Das ist dann irgendwie schon eine Form passiven Lesens, wobei es
aber sicher auch darauf ankommt, wie gut man lesen kann. Ich kann
mich erinnern, dass ich mal in Holland ein paar OM und ohne U Filme
gesehen habe, da habe ich eigentlich nur auf die englischen Dialoge
gehört und die holländischen Untertitel, die ich weitestgehend
sowieso nicht lesen konnte, ignoriert. Bei den Filmen mit
Untertitel habe ich aber trotzdem mehr mitgekriegt.
Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass Lesen
erheblich schneller geht als das gleiche zu sagen/zu hören. Man
kann also ohne weiteres einem Dialog lauschen und dabei ganz kurz
den Untertitel lesen.

>Woran sollte ich sonst deiner Meinung nach den Unterschied
>merken, wenn nicht an Smileys?

Dazu fällt mir ehrlich gesagt nix mehr ein. Es fällt mir schwer
nachzuvollziehen, wie man auch nur auf den Gedanken kommen kann,
sowas wie "Du kannst ja auch [..] dabei "Oh, mein Gott, das Tier
ertrinkt!" auch nur halb oder viertelwegs ernstzunehmen und sich
dann sorgenvoll zu erkundigen, ob der Verfasser möglicherweise
schlecht drauf ist oder sogar regelmässig gegen das
Betäubungsmittelgesetz verstösst. Ich überlege schon, meinen
Bekanntenkreis zu dem Thema um Rat zu fragen, ob das wirklich ein
schlechtes Zeichen ist, vielleicht habe ich ja Probleme, von denen
ich bisher keine Kenntnis hatte, ich meine man erlebt sich selbst
ja auch nicht beobachtend...
(Ist das jetzt ernst gemeint?)

>Ok, ab jetzt merke ich es ja am
>Nachrichtenende.

Nein, da merkt man nur, dass der Verfasser gerade besonders
menschenfreundlich und wenig offensiv ist. Dass man auf das
plötzliche Auftreten potentiell völlig unernster Inhalte achtgeben
muss, merkt man daran, dass im From Benjamin Stenzel steht.

>>>>Das hat mit Unruhe nichts zu tun.
>>>Doch, genau damit hat es unter anderem zu tun.
>>Nein, mit Faszination.
>Nein, mit Unruhe. Sorry :-) Komm vorbei und ich demonstriere es
>dir.

Und wie willst Du das tun?

>>>Und ich finde Musik hören sehr beruhigend.
>>Ja, aber nicht passiv.
>Doch, ich finde auch Musik passiv hören sehr beruhigend.

Knatternde Katze aufm Bauch liegen haben, ist noch beruhigender.

Dudelidu
Benjamin

Andreas Huennebeck

unread,
Jun 6, 2001, 9:09:48 AM6/6/01
to
In article <9filc0$46643$1...@ID-8848.news.dfncis.de>,

Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> writes:
>
> Das Wort "musikalisch" ist für mich einfach negativ belegt, weil
> sich mir immer der Eindruck aufdrängt, dass damit dieser
> Wischiwaschiweichspülsound gemeint ist.

Durchaus nicht. Musikalisch heist fuer mich, dass mein Fuss
unbemerkt und automatisch anfaengt, im Takt der Musik mitzuwippen,
oder dass die Arme anfangen, mitzudirigieren. Das hat gar nichts
mit Weichspuelersound zu tun.

> Für mich hat "Auflösung"
> nichts mit "übertriebener Analytik" zu tun. Es fällt schwer, das zu
> beschreiben und ich mach das auch nicht gerne, weil es regelmässig
> missverstanden wird - bei einer guten Box sind alle Details
> vorhanden, sie drängen sich aber nicht auf. Wenn ein ungewohnter
> Lautsprecher beim ersten Hören völlig unspektakulär beinahe schon
> langweilig klingt, ist das schon mal kein schlechtes Zeichen. Dass
> ein Blechblasinstrument plötzlich "sanft" oder "seidig" klingt,
> darf dabei aber nicht passieren.

Unterschreib.
Na, soweit sind wir uns doch voellig einig - war nur eine unstimmige
Interpretation schlecht definierter Begriffe.

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 6, 2001, 2:44:41 PM6/6/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
>>Da bin ich anderer Meinung. Ist es dir noch nie passiert, daß du
>>plötzlich einen "Hoppla"-Effekt hattest, weil du ein für dich
>>relevantes Wort entdeckt hast, ohne daß du den passenden Text
>>bewußt gelesen hast? Man schaut einfach nur so nichtsahnend
>>durch die Gegend und schon ist es passiert.
>
>Das hat mit Lesen nichts zu tun, nur mit dem Auslösen eines
>bestimmten Reflexes.

Welcher Reflex wird denn hier ausgelößt? Und wieso hat dies nichts mit Lesen
zu tun?

>Stell Du als Katzenbeilaunehalter Dir mal
>folgende Situation vor: Deine Katze hat einen Lieblingsplatz auf
>der Couch, wo sie sehr oft liegt. Nun legt Deine Frau an die
>Stelle, an der sonst die Katze liegt, eine Decke in der Farbe der
>Katze (das muss gar nicht mal grossartig übereinstimmen). Wenn Du
>jetzt aus dem Augenwinkel in Richtung Couch guckst, ist Dein Gehirn
>sofort der Meinung, da läge die Katze. Witzigerweise klappt das
>selbst, wenn Du eigentlich weisst, dass da bloss eine Decke liegt.

Ja, das ist aber was ganz anderes. Was ich meine sind Situationen an
unbekannten Orten und keine Sinnestäuschungen. Beispiel: Man fährt so auf
einer bis dato unbekannten(!) Autobahn vor sich hin, da man weiß, daß man
noch 500km geradeaus muß, achtet man nicht im geringsten auf die ganzen
Ausfahrten. Wenn aber der Nachbar die ganze Zeit gepennt hat, und nun
aufwachend meint, an der Ausfahrt xyz gäbe es einen McDrive und da müßten
wir unbedingt raus, dann kann man eventuell tatsächlich sagen, ob die
Ausfahrt schon vorbei ist oder nicht. Man hat die Ausfahrtschilder zwar
nicht bewußt gelesen, aber wenn der Nachbar einem das Stichwort (nämlich den
Namen der Ausfahrt) gibt, dann weiß man plötzlich, daß man es wohl doch
unbewußt gelesen hat. Eben passiv, quasi. Saublödes Beispiel, aber ich hoffe
jetzt ist etwas klarer, was ich meine.

>>Diese Unterscheidung verstehe ich nicht ganz. Beim passiven
>>Hören hört man doch auch die Musik, oder?
>IMO hört man eigentlich nicht wirklich die Musik, nur ihre grobe
>Struktur.

Hmm, und der Unterschied passiv-aktiv ist fließend? Oder macht es bei
nachlassender Konzentration plötzlich plopp und man hört nur noch die grobe
Struktur?

>>Nebensache = passiv,
>>Hauptsache = aktiv? Wenn dem so ist, was ist dann, wenn ich
>>einen Film mit Untertiteln sehe (die ich nicht brauche und auf
>>die ich nicht achte)?
>
>Das ist dann irgendwie schon eine Form passiven Lesens

Genau. Nach ein paar Minuten vergisst man völlig, daß da Untertitel sind.
Wird man nach dem Film angetriggert ("Ej du, hast du das auch mitbekommen,
da stand tatsächlich "oberaffentitelgeil" im Untertitel"), dann wird es
einem plötzlich bewußt, daß es tatsächlich so war ("Stimmt! Jetzt wo du es
sagst...") und man kann sogar sagen bei welcher Szene es war. Oder es fällt
einem selber ein bestimmtes Wort auf, quasi "Ej, stand da auf dem letzten
Untertitel nicht "Bananenquark"?" Man hat den Untertitel eben doch unbewußt
"passiv" gelesen und bei einem bestimmten Wort sagt das Gehirn einem
komischerweise bescheid. Man schaltet dann in den "aktiven" Lesemodus, aber
es ist (natürlich) zu spät, der Untertitel ist natürlich schon weg. Da
bleibt einem nur übrig, nach dem Film die Begleitung zu nerven, ob da
wirklich "Bananenquark" stand.

(Nein, ansonsten habe ich keine Probleme :-))

>Ich kann
>mich erinnern, dass ich mal in Holland ein paar OM und ohne U Filme
>gesehen habe, da habe ich eigentlich nur auf die englischen Dialoge
>gehört und die holländischen Untertitel, die ich weitestgehend
>sowieso nicht lesen konnte, ignoriert. Bei den Filmen mit
>Untertitel habe ich aber trotzdem mehr mitgekriegt.

Willst du uns damit sagen, daß dein Unterbewußtsein Holländisch kann? :-)))

>Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass Lesen
>erheblich schneller geht als das gleiche zu sagen/zu hören.

Das ist richtig.

Aber nun schweifen wir ab. Tatsache ist, daß das Gehirn die Daten eben doch
verarbeitet, beim passiven Hören/Lesen eben unbewußt(er). Ich denke jeder
von uns hat schonmal passende Erlebnisse diesbezüglich gehabt. (Oder bin ich
der einzige mit Hirnschaden hier?)

>>>>>Das hat mit Unruhe nichts zu tun.
>>>>Doch, genau damit hat es unter anderem zu tun.
>>>Nein, mit Faszination.
>>Nein, mit Unruhe. Sorry :-) Komm vorbei und ich demonstriere es
>>dir.
>Und wie willst Du das tun?

Man nehme... z.B. einen CD-Spieler, der Unruhe verbreitet (sehr gut
geeignet: NAD S500) und einen, der keine Unruhe verbreitet. Die machen wir
einfach mal so laut, bis es nervt und man den Notausschalter sucht.
Anschließend legen wir zur Steigerung was gemeines auf, Syntiekram mit viel
rhythmischen Kleinigkeiten drin. Was jetzt kommt ist hart aber leider war:
Auf fast allen Anlagen auf der HighEnd ist "World" von New Order nicht zu
ertragen, genausowenig wie "Urban Clearway" von Saint Etienne. (Von
"Bachelorette" will ich gar nicht erst reden...)

>>>>Und ich finde Musik hören sehr beruhigend.
>>>Ja, aber nicht passiv.
>>Doch, ich finde auch Musik passiv hören sehr beruhigend.
>Knatternde Katze aufm Bauch liegen haben, ist noch beruhigender.

Stimmt, dabei nicke ich sogar häufig ein.

In diesem Sinne gute Nacht,
Axel


Martin Wieser

unread,
Jun 6, 2001, 4:22:06 PM6/6/01
to

"Dieter Stockert" <die...@stockert-mangels.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1euipy4.ywoqlt3kkb7uN%die...@stockert-mangels.de...
> Hawe Melchior <hwmel...@t-online.de> wrote:

> > Ergo: Jeder Mensch der eine B&O-Anlage oder eine schlechtere sein eigen
> > nennt sollte besser überhaupt keine Musik hören, weil er nicht entspannt
> > Musik hören kann?
>
> Ich habe geschrieben, daß eine solche Anlage eher dazu führen wird, daß
> jemand weniger Musik hören wird als er das tun würde, wenn die Anlage
> nicht nervt.

Kann ich bestätigen, denn bei uns zu Hause sind am Verstärker Boxen, die so
mies Klingen, dass ich nicht einmal Lust habe die Anlage an zu schalten, es
nervt nur und macht einfach keinen Spass. Auf einer guten Anlage kann ich
stundenweise Musik hören, ohne dass es mich nervt.

Ps: man muss nur etwas über Bose oder B&O fragen, und auch wenn der Fragende
z.B. nur etwas über den Anschluss wissen will, ensteht eine Megadiskusion
wie schlecht diese Anlagen seihen... irgendwie interessant das Ganze :-)

Gruss MW ( der nur ab und zu etwas Fragt und sonst nur mit liest)


Benjamin Stenzel

unread,
Jun 7, 2001, 6:10:11 AM6/7/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

So, die Diskussion ist jetzt völlig durchgeknallt, gleich taucht
jemand auf und verteilt grünen Tee und Aniskekse. (Aber um mal
ehrlich zu sein, ich steh auf sone Diskussionen)

>Welcher Reflex wird denn hier ausgelößt? Und wieso hat dies
>nichts mit Lesen zu tun?

(mal kurz zwei Punkte zusammengezogen)


>Ja, das ist aber was ganz anderes. Was ich meine sind
>Situationen an unbekannten Orten und keine Sinnestäuschungen.

Es geht mir nicht um die Sinnestäuschung (zumal es so etwas nicht
gibt, weil es nicht die Sinne sind, die getäuscht werden), sondern
darum, dass das Gehirn reflexhaft zu einem bestimmten Schluss
kommt. Den Unterschied zum Lesen sehe ich darin, dass man beim
Lesen diesen "Schluss" mutwillig und ganz bewusst herbeiführt.

[Autobahn - Schilder missachtet, aber trotzdem gelesen]
Ich würde nicht sagen, dass man die Schilder in dem Fall wirklich
gelesen hat, ich glaube eher, dass man sich gewissermassen bildhaft
an die Schilder erinnert (ohne sie vor Augen zu haben) und erst
dann liest.
(gleich holen sie mich ab)

>Hmm, und der Unterschied passiv-aktiv ist fließend? Oder macht
>es bei nachlassender Konzentration plötzlich plopp und man hört
>nur noch die grobe Struktur?

Ich denke, es gibt schon unterschiedliche Stufen passiver
Aufmerksamkeit, immerhin landet man beim Telefonieren am Steuer ja
auch nicht gleich im Strassengraben (jedenfalls nicht sofort).
Zwischen aktiv und passiv ist aber schon ein grösserer Graben.

>"Ej du,
>hast du das auch mitbekommen, da stand tatsächlich
>"oberaffentitelgeil"

oberaffentitelgeil? Was soll das heissen?

>ist (natürlich) zu spät, der Untertitel ist natürlich schon weg.

Aber die bildhafte Vorstellung ist vielleicht noch da. Es ist ja
auch oft so, dass man nicht versteht, was jemand sagt, denjenigen
formvollendet um Wiederholung bittet (Häh?) und dann noch bevor die
Person es wiederholt, plötzlich doch verstanden hat, was sie gesagt
hat.

>Willst du uns damit sagen, daß dein Unterbewußtsein Holländisch
>kann? :-)))

Ja, in einem früheren Leben war ich nämlich die dralle Antje mit
dem schmücken Kopfputz, die von dem ganzen Käseschunkeln immer so
würzigherb appetitlich riecht. (ernsthaft?)
Nee, viele holländische Wörter kann man ja auch so verstehen.

>Aber nun schweifen wir ab. Tatsache ist, daß das Gehirn die
>Daten eben doch verarbeitet, beim passiven Hören/Lesen eben
>unbewußt(er). Ich denke jeder von uns hat schonmal passende
>Erlebnisse diesbezüglich gehabt.

Also gut, ich gebe auf. Ich erkenne an, dass Du und Dieter selbst
zum Passivhören gute Anlagen braucht, weil Ihr völlig anders Musik
hört als ich und Euch nichtgute (nicht zu verwechseln mit
schlechte) Wiedergabe beim Passivhören auf die Murmel geht. Für
mich gilt das allerdings nicht, im Gegenteil bin ich eher der
Meinung, dass Wiedergabe zum Passivhören sogar zu gut sein kann,
weil Aufmerksamkeit auf sich lenkend.

>(Oder bin ich der einzige mit
>Hirnschaden hier?)

Hirnschaden ist Zugangsvoraussetzung für drmh - wusstest Du das
nicht? Die meisten hier haben glaub ich sogar zwei drei.

>Man nehme... z.B. einen CD-Spieler, der Unruhe verbreitet (sehr
>gut geeignet: NAD S500) und einen, der keine Unruhe verbreitet.

[...]
Ah so, ich war jetzt irgendwie verwundert, weil wir es gerade von
Boxen hatten, dass Du mir mit Deinen Boxen, die nach Deinem
Bekunden keine Unruhe verbreiten, Unruhe vorspielen willst..

>(Von "Bachelorette" will ich gar nicht erst reden...)

Dann machs bitte auch nicht, sonst muss ich weinen.

Jetzt habe ich doch glatt vergessen, wie Holländer Tschüssi sagen,
dabei stand ich doch da so drauf... Naja
Grütziwohl
Benjamin

Ozan Ayyüce

unread,
Jun 7, 2001, 7:47:05 AM6/7/01
to
Benjamin Stenzel schrieb:

> So, die Diskussion ist jetzt völlig durchgeknallt, gleich taucht
> jemand auf und verteilt grünen Tee und Aniskekse. (Aber um mal
> ehrlich zu sein, ich steh auf sone Diskussionen)

Na, gut dass Exkursionswoche ist und ich krank bin.

> Aber die bildhafte Vorstellung ist vielleicht noch da. Es ist ja
> auch oft so, dass man nicht versteht, was jemand sagt, denjenigen
> formvollendet um Wiederholung bittet (Häh?) und dann noch bevor die
> Person es wiederholt, plötzlich doch verstanden hat, was sie gesagt
> hat.

Stimmt. Ich denke dass genau ist der Unterschied zwischen aktivem und
passivem Hören, denn dieses Missverstehen taucht doch nur dann auf,
wenn man sich gerade gedanklich mit etwas anderem beschäftigt hat.

Eine schlechte Wiedergabequelle erzeugt dann permanent dieses
nicht-verstanden-Gefühl was dann als Lästigkeit interpretiert wird.

> Also gut, ich gebe auf. Ich erkenne an, dass Du und Dieter selbst
> zum Passivhören gute Anlagen braucht, weil Ihr völlig anders Musik
> hört als ich und Euch nichtgute (nicht zu verwechseln mit
> schlechte) Wiedergabe beim Passivhören auf die Murmel geht. Für
> mich gilt das allerdings nicht, im Gegenteil bin ich eher der
> Meinung, dass Wiedergabe zum Passivhören sogar zu gut sein kann,
> weil Aufmerksamkeit auf sich lenkend.

Warum sollte die gute Quelle mehr Aufmerksamkeit anziehen als die
schlechte?

> Hirnschaden ist Zugangsvoraussetzung für drmh - wusstest Du das
> nicht? Die meisten hier haben glaub ich sogar zwei drei.

Und sind sogar stolz drauf.


Ozan

Dieter Stockert

unread,
Jun 7, 2001, 12:44:48 PM6/7/01
to
Ozan Ayyüce <oz...@gmx.net> wrote:

> Warum sollte die gute Quelle mehr Aufmerksamkeit anziehen als die
> schlechte?

Weil's schöne Musik ist, die anmacht, weil da plötzlich etwas Lebendiges
da ist, weil uns schöne Sachen überhaupt anziehen. (Die schlechte
Wiedergabe mag auch Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber es ist
unangenehm, sich damit zu beschäftigen, deshalb versucht man eher, das
auszublenden.)

Dieter Stockert

unread,
Jun 7, 2001, 12:44:48 PM6/7/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> Also gut, ich gebe auf. Ich erkenne an, dass Du und Dieter selbst

> zum Passivhören gute Anlagen braucht, [...]

Nein, dazu brauchen wir Anlagen, die einfach nicht schlecht sind (das
heißt aber noch lange nicht, daß sie deswegen - vielleicht auf eine
etwas andere Art - gut sind). (Häää? Was soll das nun wieder bedeuten?
Das soll heißen, daß daß uns bei aktivem Hören einiges an Qualität
abgehen würde, aber daß die Anlage so unauffällig spielt, daß sie nicht
wehtut, nicht nervt.)


> [...] bin ich eher der Meinung, dass Wiedergabe zum Passivhören


> sogar zu gut sein kann, weil Aufmerksamkeit auf sich lenkend.

Das kann ich nachvollziehen.

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 7, 2001, 3:48:25 PM6/7/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
>So, die Diskussion ist jetzt völlig durchgeknallt, gleich taucht
>jemand auf und verteilt grünen Tee und Aniskekse. (Aber um mal
>ehrlich zu sein, ich steh auf sone Diskussionen)

Kann ich einen Tropfen Milch haben in meinen Tee?

>Den Unterschied zum Lesen sehe ich darin, dass man beim
>Lesen diesen "Schluss" mutwillig und ganz bewusst herbeiführt.

Ok, für dich ist es erst Lesen, wenn man wirklich di Buchstaben
identifiziert, also quasi di Schrifterkennung im Gehirn anwirft. Vorher ist
es nach deinem Verständnis quasi nur "Sehen". (Wenn ich das jetzt richtig
auf di Reihe bekommen habe.)

>Ich würde nicht sagen, dass man die Schilder in dem Fall wirklich
>gelesen hat, ich glaube eher, dass man sich gewissermassen bildhaft
>an die Schilder erinnert (ohne sie vor Augen zu haben) und erst
>dann liest.

Tja, was sagen di Gehirnforscher dazu? Speichern wir di (unverarbeiteten)
Bilder oder doch (nach einer unbewußten Vorverarbeitung) di Worte unbewußt
ab? Ich weiß es nicht, aber deine Theori macht irgendwi komischerweise Sinn.

>(gleich holen sie mich ab)

Ach, ich bin ja auch noch da. Halt, lasst mich wenigstens vorher noch di
Katzen füttern..........

>Ich denke, es gibt schon unterschiedliche Stufen passiver
>Aufmerksamkeit, immerhin landet man beim Telefonieren am Steuer ja
>auch nicht gleich im Strassengraben (jedenfalls nicht sofort).
>Zwischen aktiv und passiv ist aber schon ein grösserer Graben.

Und wi groß ist deiner Meinung nach der Strassengraben zwischen aktiv und
passiv?

>>"Ej du,
>>hast du das auch mitbekommen, da stand tatsächlich
>>"oberaffentitelgeil"
>oberaffentitelgeil? Was soll das heissen?

Du kennst doch sicherlich "oberaffenti**engeil", oder? Und das obenstehende
ist quasi eine Variation, halt wenn man scharf auf Titel ("Dr.", "Prof.",
nicht Untertitel) ist.

Nein, in Wirklichkeit war das natürlich ein oberpeinlicher Vertipper, da war
ich im Geiste wohl zu sehr mit den Unter*titeln* beschäftigt gewesen. Das
war also quasi passives Artikelschreiben, nur für dieses kurze Wort lang?

>Aber die bildhafte Vorstellung ist vielleicht noch da. Es ist ja
>auch oft so, dass man nicht versteht, was jemand sagt, denjenigen
>formvollendet um Wiederholung bittet (Häh?) und dann noch bevor die
>Person es wiederholt, plötzlich doch verstanden hat, was sie gesagt
>hat.

Ja, das kenne ich auch, wenn sich das Sprachsignal im Gehirn erstmal den Weg
durch di ganzen nackten Frauen, Fußball, Bier und Motorräder bahnen muß,
dann dauert es halt etwas länger. (Nein, daß ist jetzt keine Überleitung zu
einer Werbung!)

>>Willst du uns damit sagen, daß dein Unterbewußtsein Holländisch
>>kann? :-)))
>Ja, in einem früheren Leben war ich nämlich die dralle Antje mit
>dem schmücken Kopfputz, die von dem ganzen Käseschunkeln immer so
>würzigherb appetitlich riecht. (ernsthaft?)

Nee, das ist natürlich nicht ernsthaft gemeint, denn Antje kann gar kein
Holländisch, di kommt aus Norddeutschland. (Echt wahr!)

>Nee, viele holländische Wörter kann man ja auch so verstehen.

Ich nicht. Das mag aber auch damit zusammenhängen, daß ich Bayer bin.

>Also gut, ich gebe auf.

Ha! Ich widerhole: HA! HA!!!!!!!1

>>(Oder bin ich der einzige mit
>>Hirnschaden hier?)
>Hirnschaden ist Zugangsvoraussetzung für drmh - wusstest Du das
>nicht? Die meisten hier haben glaub ich sogar zwei drei.

Zwei drei? Braucht man dafür nicht auch zwei drei Gehirne? Kann ich die
meiner Katzen mitzählen? Oder gibt das Punktabzug bei der B-Note?

>>Man nehme... z.B. einen CD-Spieler, der Unruhe verbreitet (sehr
>>gut geeignet: NAD S500) und einen, der keine Unruhe verbreitet.
>[...]
>Ah so, ich war jetzt irgendwie verwundert, weil wir es gerade von
>Boxen hatten, dass Du mir mit Deinen Boxen, die nach Deinem
>Bekunden keine Unruhe verbreiten, Unruhe vorspielen willst..

Nee, aber es gibt auch Boxen, die Unruhe verbreiten, weil si keine
(Techniker jetzt bitte weglesen!) zusammenhängende Musik (Ok, jetzt könnt
ihr wieder!) spielen. Da kommen Höhen aus dem Hochtöner, Mitten aus dem
Mitteltöner und Bässe aus dem Bass. Alles irgendwi getrennt, es fügt sich
nicht zusammen, quasi vorverarbeitet, sehr merkwürdig, ist aber sehr beliebt
und wird immer wider gerne genommen. Aber ich oute mich liber nicht mit
Herstellernamen, ansonsten werde ich doch noch geteert und gefedert.

>>(Von "Bachelorette" will ich gar nicht erst reden...)
>Dann machs bitte auch nicht, sonst muss ich weinen.

So traurig ist das Lied nun auch wider nicht...

Servus,
Axel


Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 7, 2001, 3:47:11 PM6/7/01
to
Ozan Ayyüce wrote...
>Benjamin Stenzel schrieb:

>Eine schlechte Wiedergabequelle erzeugt dann permanent dieses
>nicht-verstanden-Gefühl was dann als Lästigkeit interpretiert wird.

Genau genau genau! Erleuchtung! Mach' eine Sekte auf und ich werde ihr
beitreten!

(Das ist wie der nette Mann am Nachbartisch, der dummerweise zu laut zum
ignorieren und zu leise zum verstehen redet. Das nervt!)

>> Hirnschaden ist Zugangsvoraussetzung für drmh - wusstest Du das
>> nicht? Die meisten hier haben glaub ich sogar zwei drei.
>
> Und sind sogar stolz drauf.

Genau! Ich bin stolz darauf, ein drmh'ler zu sein! Darauf trinke ich einen
Voodoobstler! Prost!

Winke winke,
Axel


Ozan Ayyüce

unread,
Jun 7, 2001, 5:00:55 PM6/7/01
to
Axel Sommerfeldt schrieb:

> Genau genau genau! Erleuchtung! Mach' eine Sekte auf und ich werde ihr
> beitreten!

Kein Problem. Zuerst geben wir uns Codenamen. Ich bin die Schwingspule
und du bist der Spike. Und Dieter ist die Nadel. Jetzt fehlt uns nur
noch der MOS-FET.

> Genau! Ich bin stolz darauf, ein drmh'ler zu sein! Darauf trinke ich einen
> Voodoobstler! Prost!

Ich habe hier nur einen billigen türkischen Rosé-Wein, aber ich habe
den Rand des Glases schwarz angemalt. Huihuihui, schmeckt das rund.

np: Radiohead - Pyramid Song
Ozan

Ozan Ayyüce

unread,
Jun 7, 2001, 5:19:40 PM6/7/01
to
Axel Sommerfeldt schrieb:

> Kann ich einen Tropfen Milch haben in meinen Tee?

Blubb.

> Ok, für dich ist es erst Lesen, wenn man wirklich di Buchstaben
> identifiziert, also quasi di Schrifterkennung im Gehirn anwirft. Vorher ist
> es nach deinem Verständnis quasi nur "Sehen". (Wenn ich das jetzt richtig
> auf di Reihe bekommen habe.)

Ich denke dass kann man nicht so klar trennen. Mir kam mal beim
Durchblättern eines Buches plötzlich die Melodie von "Porcelain" von
Rhcp in den Sinn. Irgendwo war eine Tabelle mit Widerständen von
verschiedenen Materialien und darunter war auch Porzellan. Ich hatte
das Wort gar nicht bewusst wahrgenommen, mein Gehirn hatte es aber in
Verbindung mit einer Melodie gebracht. Ich kann mir gut vorstellen
dass wenn es undeutlich geschrieben worden wäre ich mit den Augen
daran kleben geblieben wäre.


> Tja, was sagen di Gehirnforscher dazu? Speichern wir di (unverarbeiteten)
> Bilder oder doch (nach einer unbewußten Vorverarbeitung) di Worte unbewußt
> ab? Ich weiß es nicht, aber deine Theori macht irgendwi komischerweise Sinn.

Ich denke beides. Deswegen kann man auch so gut von Karteikarten
lernen, weil man sich sonst unfreiwillig die Gestaltung des Buches mit
einprägt.


> >oberaffentitelgeil? Was soll das heissen?
>

> Nein, in Wirklichkeit war das natürlich ein oberpeinlicher Vertipper, da war
> ich im Geiste wohl zu sehr mit den Unter*titeln* beschäftigt gewesen. Das
> war also quasi passives Artikelschreiben, nur für dieses kurze Wort lang?

Und wenn ich hier eine größere Schrift eingestellt hätte hätte ich es
beim ersten mal auch richtig gelesen :-) Passt ja irgendwie.


> Zwei drei? Braucht man dafür nicht auch zwei drei Gehirne? Kann ich die
> meiner Katzen mitzählen? Oder gibt das Punktabzug bei der B-Note?

Ich glaube wenn du die obligatorischen Dachschäden von Katzen
mitzählst kommst du bei derer zweien auf genug für ganz de.rec.*


Ozan

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 8, 2001, 3:04:14 AM6/8/01
to
Ozan Ayyüce wrote...
>Axel Sommerfeldt schrieb:

>
>> Genau! Ich bin stolz darauf, ein drmh'ler zu sein! Darauf trinke ich
>> einen Voodoobstler! Prost!
>
>Ich habe hier nur einen billigen türkischen Rosé-Wein, aber ich habe
>den Rand des Glases schwarz angemalt. Huihuihui, schmeckt das rund.

Was meinst du wie rund das erst schmeckt, wenn du das Glas mit C37
behandelst! Und denke daran, das Glas muß erst 20-40 Stunden eingetrunken
werden, um den optimalen Geschmack entwickeln zu können.

>np: Radiohead - Pyramid Song

Geniales Teil!

Winke winke,
Axel


Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 8, 2001, 3:01:14 AM6/8/01
to
Ozan Ayyüce wrote...
>Axel Sommerfeldt schrieb:

>> Zwei drei? Braucht man dafür nicht auch zwei drei Gehirne? Kann ich die


>> meiner Katzen mitzählen? Oder gibt das Punktabzug bei der B-Note?
>
>Ich glaube wenn du die obligatorischen Dachschäden von Katzen
>mitzählst kommst du bei derer zweien auf genug für ganz de.rec.*

Nee, für de.rec.sf.startrek.10vorne reicht das bestimmt noch nicht.

Gruß,
Axel

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 8, 2001, 4:59:38 AM6/8/01
to
Patrick Piecha wrote...

>Das krieg ich nie in den Netdigest, wetten?

Nee, ich schicke auch hin und wieder mal Sachen aus dem (!Computer && !Bahn
&& !Motorrad)-Bereich hin, aber die Moderatoren von dan sind für solche
Sachen wohl nicht zu haben oder sie haben meinen Namen schon in ihrem
Killfile. :-)

Übrigens mal ein paar Hintergründe über den Voodo-obstler: Der ist in der
HighEnd-ML aus einem Tippfehler (sollte eigentlich "Voodoobastler" heißen)
entstanden. Rezeptur:

"Der Voodoobstler ist möglichweise eine Mixtur aus C37, ein Schuß
Lencoclean und das ganze 72 Stunden in reinem Alk ansetzen.
Vielleicht mit einem Antispike (anstatt der Olive) kühl servieren"

...und...

"hab eine Frohbotschaft für dich, du kannst den Voodoobstler schon
früher trinken, denn ich habe mich im Rezept geirrt.
Es sollte natürlich heißen 33 1/3 und nicht 72 Stunden ansetzen.
Vom C37er würde ich nicht ad libidum sondern eher ad absurdum nehmen.
Deine Stimme wird klingen wie die von Jochen Kowalski.
Viel Spaß beim Verkosten und beim Singen"

Gruß,
Axel


Benjamin Stenzel

unread,
Jun 9, 2001, 5:53:52 PM6/9/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

Sag mal, sind Dir eigentlich irgendwie die E's ausgegangen? ("Ey
psst! Ey Du, komm mal her!" "WER ICH?")

>Kann ich einen Tropfen Milch haben in meinen Tee?

Ich kapiers einfach nicht, wie sich jemand seinen Tee verschandeln
kann, indem er da Milch reinkippt... Aber hier wimmelts ja auch nur
so von Banausen, wahrscheinlich gibts hier sogar Leute, die Earl
Grey trinken und dass noch Tee nennen...

>Ok, für dich ist es erst Lesen, wenn man wirklich di Buchstaben
>identifiziert, also quasi di Schrifterkennung im Gehirn anwirft.
>Vorher ist es nach deinem Verständnis quasi nur "Sehen". (Wenn
>ich das jetzt richtig auf di Reihe bekommen habe.)

Als Arbeitshypothese würde ich das so betrachten, jau.

>Tja, was sagen di Gehirnforscher dazu?

"Kann ich eine Probe von ihrem Gehirn haben?"?

>Speichern wir di
>(unverarbeiteten) Bilder oder doch (nach einer unbewußten
>Vorverarbeitung) di Worte unbewußt ab?

Hmmm. Das Gehirn speichert schon die Bilder, aber stark
abstrahiert/reduziert auf einzelne Eckpunkte konzentriert (so kommt
es ja, dass einen die Erinnerung täuschen kann, weil bei der
Rekonstruktion Dinge herangezogen werden, die da eigentlich gar
nicht dazu gehören). Möglicherweise (brainstorm) reduziert das
Gehirn ein geschriebenes Wort also tatsächlich bereits auf die
Bedeutung, aber *ohne* es zu diesem Zeitpunkt zum Bewusstsein
weiterzuleiten.

>Und wi groß ist deiner Meinung nach der Strassengraben zwischen
>aktiv und passiv?

Das hängt vom persönlichen Horizont ab.

>Nee, das ist natürlich nicht ernsthaft gemeint, denn Antje kann
>gar kein Holländisch, di kommt aus Norddeutschland. (Echt wahr!)

Und ich dachte immer, das wäre eine historische holländische
Sagenfigur!? :-) ("Wenn Du nicht Deinen Gouda aufisst, kommt die
Frau Antje!")

>>Nee, viele holländische Wörter kann man ja auch so verstehen.
>Ich nicht. Das mag aber auch damit zusammenhängen, daß ich Bayer
>bin.

Wie peinlich.

>>Also gut, ich gebe auf.
>Ha! Ich widerhole: HA! HA!!!!!!!1

Vorsicht! Die Ärtzte sollen doch denken, dass Du bald wieder
geheilt bist, so wie der Typ mit der Zahnbürste an der Schnur.

>Zwei drei? Braucht man dafür nicht auch zwei drei Gehirne?

Nö, es ist ausreichend, wenn sich die Beschädiigung über mehrere
Bereiche erstreckt (wobei das Grosshirn obligatorisch ist).

>Kann
>ich die meiner Katzen mitzählen? Oder gibt das Punktabzug bei
>der B-Note?

Nein, das ist grundsätzlich nicht möglich, es sei denn Du kannst
nachweisen, dass Du mit Deinen Katzen eine symbiotische Beziehung
aufgebaut hast. Hierzu ist es übrigens nicht ausreichend, dass die
Katzen Dir die Haare vom Kopf fressen oder sämtliche Pflanzen
kahlmachen oder mitten in der Nacht graziös wie junge Antilopen
(oder wie heissen die grauen Tiere mit dem Rüssel?) durchs Haus
toben.
Anders ist das leider nicht zu realisieren, da man sich ja leicht
vorstellen kann, was das für Folgen nachziehen könnte: Dann könnte
hier bald jeder mitmachen, sogar (schluck) geistig Gesunde!

>>>(Von "Bachelorette" will ich gar nicht erst reden...)
>>Dann machs bitte auch nicht, sonst muss ich weinen.
>So traurig ist das Lied nun auch wider nicht...

Wenn eine Enddreissigerin sich aufführt wie ne Dreijährige muss ich
einfach heulen.

Machet jut, Anton.
Benjamin

Dieter Stockert

unread,
Jun 9, 2001, 11:59:50 PM6/9/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
> Sag mal, sind Dir eigentlich irgendwie die E's ausgegangen? ("Ey
> psst! Ey Du, komm mal her!" "WER ICH?")

Axel Sommerfeldt auf den Spuren von Georges Perec, der mal einen ganzen
Roman ohne e eiziges e geschrieben hat ("Anton Voyls Fortgang",
übersetzt von Eugen Helmlé; und damit das auch richtig durchgehalten
wird, hat 2001 bei der deutschen Ausgabe die "E"s im Verfassernamen ohne
Farbe, nur in Blindprägung auf den Umschlag gemacht).

Dieter Stockert

unread,
Jun 10, 2001, 12:00:48 AM6/10/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
> Sag mal, sind Dir eigentlich irgendwie die E's ausgegangen? ("Ey
> psst! Ey Du, komm mal her!" "WER ICH?")

Axel Sommerfeldt auf den Spuren von Georges Perec, der mal einen ganzen
Roman ohne ein einziges e geschrieben hat ("Anton Voyls Fortgang",

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 10, 2001, 6:06:03 AM6/10/01
to
Benjamin Stenzel wrote...

>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>
>Sag mal, sind Dir eigentlich irgendwie die E's ausgegangen?

Nee, ich wollte blos ein paar vorher fälschlicherweise vergebene "ie"s
wieder gutmachen. Und außerdem ist "ie" ja - wie wir von Dieter gelernt
hatten - die Inkarnation des Teufels und mit dem Teufel stehe ich im Moment
auch nicht so gut.

>>Kann ich einen Tropfen Milch haben in meinen Tee?
>Ich kapiers einfach nicht, wie sich jemand seinen Tee verschandeln
>kann, indem er da Milch reinkippt...

Das sollte lediglich ein passendes Zitat sein, ich hätte es lieber in
Anführungszeichen setzen sollen. Denn ich persönlich trinke - im Gegensatz
zu den Briten in einem gewissen Comic - meinen Tee auch lieber pur.

>Aber hier wimmelts ja auch nur
>so von Banausen, wahrscheinlich gibts hier sogar Leute, die Earl
>Grey trinken und dass noch Tee nennen...

"Earl Grey, heiss!"

>>Tja, was sagen di Gehirnforscher dazu?
>"Kann ich eine Probe von ihrem Gehirn haben?"?

Nee, die eine Gehirnzelle würde ich doch gerne ganz für mich alleine
behalten.

>Möglicherweise (brainstorm) reduziert das
>Gehirn ein geschriebenes Wort also tatsächlich bereits auf die
>Bedeutung, aber *ohne* es zu diesem Zeitpunkt zum Bewusstsein
>weiterzuleiten.

Tja, wer weiß? Vielleicht liegt die Wahrheit auch irgendwo dazwischen, denn
das Gehirn hat ja eine recht merkwürdige Weise, ihre Daten abzuspeichern?

>("Wenn Du nicht Deinen Gouda aufisst, kommt die
>Frau Antje!")

...und die bringt dann noch mehr Käse aus Holland!

>>>Nee, viele holländische Wörter kann man ja auch so verstehen.
>>Ich nicht. Das mag aber auch damit zusammenhängen, daß ich Bayer
>>bin.
>Wie peinlich.

Ach, voodoogläubiger HighEnder oder Bayer, was ist peinlicher?

>Nein, das ist grundsätzlich nicht möglich, es sei denn Du kannst
>nachweisen, dass Du mit Deinen Katzen eine symbiotische Beziehung
>aufgebaut hast.

Kann ich alles, aber nur, solange ich keinen Doppelblindtest dafür brauche.

>Hierzu ist es übrigens nicht ausreichend, dass die
>Katzen Dir die Haare vom Kopf fressen

Ersetze "fressen" durch "gefressen haben". Da ist nicht mehr viel zu holen.

>>>>(Von "Bachelorette" will ich gar nicht erst reden...)
>>>Dann machs bitte auch nicht, sonst muss ich weinen.
>>So traurig ist das Lied nun auch wider nicht...
>Wenn eine Enddreissigerin sich aufführt wie ne Dreijährige muss ich
>einfach heulen.

Ach im täglichen Leben führen sich doch zahlreiche Enddreisiger so auf, als
hätten sie den Kindergarten noch nicht durchschritten. Läufst du permanent
heulend durch die Gegend?

Winke winke,
Spike

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 12, 2001, 7:03:48 AM6/12/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

>Und außerdem ist "ie" ja - wie wir von
>Dieter gelernt hatten - die Inkarnation des Teufels und mit dem
>Teufel stehe ich im Moment auch nicht so gut.

Das ist ja schlecht, wenn man nichtmal mit dem Teufel gut kann, der
hat doch sonst jeden lieb! Übrigens behauptet Dieter das mit dem
Teufel ja nur, weil er eine Banane (oder eben son Gemüse) hat. Ich
glaube, dass der Teufel wesentlich subtiler vorgehen würde, als
Bill Gates.

>Das sollte lediglich ein passendes Zitat sein

Die wollen aber entweder Milch in ihr heisses Wasser oder in ihren
magischen Trank.

>Nee, die eine Gehirnzelle würde ich doch gerne ganz für mich
>alleine behalten.

Dann solltest Du vorsichtig mit Alkohol sein, denn: "Wenn man
trinkt, stirbt eine Gehirnzelle und wenn man Pech hat auch beide!"

>Ach, voodoogläubiger HighEnder oder Bayer, was ist peinlicher?

Ich würde sagen, das mit dem Bayer ist peinlicher.

>Kann ich alles, aber nur, solange ich keinen Doppelblindtest
>dafür brauche.

Nixda, da brauchst Du wenigstens einen neurologischen Befund, dass
die Gehirnströme von Dir und Deinen Katzen identisch sind. Diese
Vorführung, dass eine Katze in einem völlig anderen Zimmer aus dem
Tiefschlaf aufwacht und mähend angerannt kommt, nur weil Du in der
Küche das Fett vom Schinkenn geschnitten hast, zählt nicht.

>Ach im täglichen Leben führen sich doch zahlreiche Enddreisiger
>so auf, als hätten sie den Kindergarten noch nicht
>durchschritten. Läufst du permanent heulend durch die Gegend?

Nein das kompensiere ich durch heftiges
LeuteunagebrachtdurchdenKakaoziehenundihnenKomplexenachsagen,diesie
garnichthaben. Wenn sich eine dann aber zu irgendner
Promiveranstaltung einen Schwan anzieht und mit Kinderstimme in die
Kamera sagt: "Ooh, der ist voll lieb!" (oder eben sowas) dann isses
zuviel für mich.

Sonueckart
Benjamin

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 12, 2001, 7:03:49 AM6/12/01
to
Ozan Ayyüce <oz...@gmx.net> wrote:

>> Genau genau genau! Erleuchtung! Mach' eine Sekte auf und ich
>> werde ihr beitreten!
>
>Kein Problem. Zuerst geben wir uns Codenamen. Ich bin die
>Schwingspule

Ähm - weil Du so drauf stehst, Dich in einem engen Spalt auf
rhytmische Weise vor und zurück zu bewegen?

(Nein, ich kann einfach nicht anders!)

Glücklicherweise habe ich schon ein beknacktes Pseudonym, sonst
müsste ich mich noch Kurzschlussring oder Polkernentlüftung nennen.

Gruss
Benjamin

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 12, 2001, 9:08:31 AM6/12/01
to
Patrick Piecha wrote...

>Nettes GIF gesehen: Katze mit Schild um den Hals "Will ignore you
>and destroy your furniture for food".

Hassudasirgendwonochundkannstmiresschicken?

Mauz,
Spike

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 12, 2001, 9:03:53 AM6/12/01
to
Benjamin Stenzel wrote...
>Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:
>

>>Das sollte lediglich ein passendes Zitat sein
>Die wollen aber entweder Milch in ihr heisses Wasser oder in ihren
>magischen Trank.

Ja, aber der magische Trank war doch Tee. Naja, ok, es war also
zugegebenermaßen Zitatfälschung von mir, denn so kam der tatsächlich nicht
vor. Ich sollte die ganzen Bände mal wieder lesen, um mein Wissen
diesbezüglich aufzufrischen.

>>Ach, voodoogläubiger HighEnder oder Bayer, was ist peinlicher?
>Ich würde sagen, das mit dem Bayer ist peinlicher.

Egal, ich bin beides, das war also eine Fangfrage!

>>Kann ich alles, aber nur, solange ich keinen Doppelblindtest
>>dafür brauche.
>Nixda, da brauchst Du wenigstens einen neurologischen Befund, dass
>die Gehirnströme von Dir und Deinen Katzen identisch sind.

Miau!

>Diese
>Vorführung, dass eine Katze in einem völlig anderen Zimmer aus dem
>Tiefschlaf aufwacht und mähend angerannt kommt, nur weil Du in der
>Küche das Fett vom Schinkenn geschnitten hast, zählt nicht.

MIAU!

Mauz,
Spike

Dieter Stockert

unread,
Jun 12, 2001, 2:57:32 PM6/12/01
to
Benjamin Stenzel <laba...@gmx.net> wrote:

> Katze [kommt] mähend angerannt

Was ist denn das? Miauend, aber dann steckt noch der Rasenmäher drin und
Laute von Schafen, das kenne ich von unseren Katzen bisher nicht...

Dieter Stockert

unread,
Jun 12, 2001, 2:57:32 PM6/12/01
to
Axel Sommerfeldt <a-usene...@sommerfeldt.net> wrote:

> Denn ich persönlich trinke - im Gegensatz zu den Briten in einem gewissen
> Comic - meinen Tee auch lieber pur.

Wie heißt es schon im Ulysses von James Joyce:

"When I boil water, I boil water, and when I boil tea, I boil tea." -
"By Jove, it is tea!"

Benjamin Stenzel

unread,
Jun 15, 2001, 6:43:11 AM6/15/01
to
die...@stockert-mangels.de (Dieter Stockert) wrote:

>> Katze [kommt] mähend angerannt
>
>Was ist denn das? Miauend, aber dann steckt noch der Rasenmäher
>drin und Laute von Schafen, das kenne ich von unseren Katzen
>bisher nicht...

Dann hast Du Deinen Katzen bisher aber noch nie richtig zugehört!
Katzen, die "Miau" machen gibts nicht, die machen immer nur "Mäh!
Mäh!"

Gruss
Benjamin

Ozan Ayyüce

unread,
Jun 15, 2001, 10:59:46 AM6/15/01
to
Benjamin Stenzel schrieb:

> Dann hast Du Deinen Katzen bisher aber noch nie richtig zugehört!
> Katzen, die "Miau" machen gibts nicht, die machen immer nur "Mäh!
> Mäh!"

Deine Katzen haben wohl ein Idenifikationsproblem. Schlagen sie auch
mit den Hinterbeinen aus wenn sie sich bedroht fühlen und haben sie
sich einen kleinen Ziegenbart wachsen lassen? Sachen gibt's...


Ozan

Axel Sommerfeldt

unread,
Jun 16, 2001, 1:27:38 PM6/16/01
to
Patrick Piecha wrote...

>http://www.krank.dk/jpg/cat.jpg

Ein dickes DANKE dafür!

Winke winke,
Spike

Rainer Behrendt

unread,
Jun 25, 2001, 5:39:51 AM6/25/01
to
m...@dream.kn-bremen.de (Martin Schroeder) schrieb folgendes:

>>Japp bzw. kommt darauf an. Was ist für dich eine "gute B&O"? Gehört eine
>>Overture deiner Meinung nach dazu? (Andere, teuerere Sachen von B&O habe ich
>>auch schon gehört, mir aber die Bezeichnungen nicht gemerkt. Ich habe da
>>auch keinen sonderlichen klanglichen Fortschritt entdecken können.)
>
>Es gibt von B&O im HIFI-Bereich eigentlich nur die Overture und einige
>(teilweise unglaublich teure) Lautsprecher. Jedenfalls im Anlagenbereich
>nichts besseres als die Overture.

Wenn man auf Kassette verzichten kann gibt es noch das BeoCenter 3000.
Im Prinzip eine Ouverture mit CD File System. Dann natürlich noch den
6er Wechsler.

Rainer
--
http://www.hifi-pawlak.de (HiFi Spezialist Werner Pawlak)
Was ich hier schreibe, ist meine persönliche Meinung,
unabhängig von der Homepage.
Die Heimkino FAQ: http://www.heimkino-faq.de

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