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Hilfe gesucht: Schalldaemmung zum Nachbarn!

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Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 6:12:31 AM2/7/06
to
Liebe Gleichgesinnte,

dass ich nun in eine groessere, hellere, schoenere und teurere Wohnung
gezogen bin, hat ja schon der ein-oder-andere hier erfahren koennen...

Nach viel Stress durch Umzugs-, Renovier- und Umbauarbeiten steht nun
meine Anlage - optisch aufgewertet - an seinem neuen Platz. Erfreulicher
Nebeneffekt der Neuaufstellung: enorme klangliche Aufwertung durch
bessere Einfuegung des Subwoofers in die neue Raumakustik. Deshalb
muessten nun ueber tausend vorhandene Schallplatten "neu erhoert"
werden. ;o)

Doch!

Meine wirklich sehr netten Nachbarn teiltens mir eines Morgens mit, dass
die zwei bereits erlebten Soundcheck-Abende fuer sie nicht besonders
"unterhaltsam" waeren und baten mich doch wenigstens die Waende nach
aussen etwas zu daempfen, oder aber die Lautsprecher in ein anderes
Zimmer zu verbannen. (sehr nett ausgedrueckt, finde ich - so zeigen sie
sogar irgendwie Verstaendnis fuer einen musikbegeisterten Idioten ;o))

Ich habe nun gestern lange und ausgiebig recherchiert und weiss nun,
dass es eine Trennwand wird, die ohne Schallbruecke zur Nachbarswand
irgendwie befestigt werden muss.
Demzufolge habe ich einige Anbieter im Internet gefunden, die gewisse
Loesungen anbieten. Der eine moechte sich sein Schaumstoff
quadratmeterweise teuer bezahlen lassen und verspricht bis zu 60dB
Verbesserung (klar, und ich bin der Kaiser von China) und der andere
schweigt sich ziemlich ueber seine Produkte und deren Beschaffung aus.

Nun frage ich Euch, ob Ihr eine gute Loesung fuer Privatpersonen kennt.

Oberes Preislimit: ca 500 EUR

TIA und Gruss,
Ingolf

--
***wer mir mailen moechte, sollte invalid.invalid entfernen
und durch MOC.nuS ersetzen, aber spiegelschriftlich***

Matthias Voss

unread,
Feb 7, 2006, 7:44:16 AM2/7/06
to
Hallo Ingolf,

> Meine wirklich sehr netten Nachbarn teiltens mir eines Morgens mit, dass
> die zwei bereits erlebten Soundcheck-Abende fuer sie nicht besonders
> "unterhaltsam" waeren und baten mich doch wenigstens die Waende nach
> aussen etwas zu daempfen, oder aber die Lautsprecher in ein anderes
> Zimmer zu verbannen. (sehr nett ausgedrueckt, finde ich - so zeigen sie
> sogar irgendwie Verstaendnis fuer einen musikbegeisterten Idioten ;o))

Es wäre schön, zu wissen, welche Frequnzen am besten
durchkommen. Vermutlich die tiefen...

> Ich habe nun gestern lange und ausgiebig recherchiert und weiss nun,
> dass es eine Trennwand wird, die ohne Schallbruecke zur Nachbarswand
> irgendwie befestigt werden muss.

Eine schwere Wand. Wenn es ein Doppelhaus ist, sieht es m.E
nach einem Baumangel aus, weil die Zwischenwand gesisse
Dämmungswerte aufweisen muss.

> Demzufolge habe ich einige Anbieter im Internet gefunden, die gewisse
> Loesungen anbieten. Der eine moechte sich sein Schaumstoff
> quadratmeterweise teuer bezahlen lassen und verspricht bis zu 60dB
> Verbesserung (klar, und ich bin der Kaiser von China)

Das ist völlig illussorisch.

> und der andere
> schweigt sich ziemlich ueber seine Produkte und deren Beschaffung aus.

Und die Beschaffenhait ;-)?


>
> Nun frage ich Euch, ob Ihr eine gute Loesung fuer Privatpersonen kennt.
>
> Oberes Preislimit: ca 500 EUR

Eine Steinmauer, ohne Mörtel aufgesetzt, die auf Filz steht,
und über Filz an die Nachbarswand lehnt.

Oder eine mit der Nachbarswand fest verbunden, schwere
Mauer, wenn das andere nicht geht.
Sind vielleicht undichte Stellen in der Wand?
Nebenschallwege? Die müssen erst dicht.


Ich habe mir damals, allerdings nicht wegen der Nachbarn,
sondern wegen der Transar, die eine Hälfte des Raumes, bis
auf ein Verstärkerregal in der Mitte, mit selbst gebauten
Schalldämpfmattten belegt.
Das waren im wesentlichen handelsübliche Glasfasermatten zur
Schallisoliereung, die beidseitig mit staubdichtem Glasvlies
belegt waren, Größe etwa 1,20x,60. Die wurden auf ein
rückwärtiges Rost aus verklebter Eierpappe( natürlich mit
Löchern drin wegen Ankoppelung des Hohlraums dahinter als
Helmhotzresonator ;-)) und mit Mutters Hilfe in
grobmaschiges Sackleinen eingenäht. Den Rahmen dieser
Elemente habe ich aus Kieferprofilholzbrettern gemacht,
wegen der Optik die Feder abgehobelt, und Dachlatten. Die
Profilbretter als Rahmen, Element reingelegt, rundum
Profilbretter gegen Rausfallen, je eins als Abschluß
rangeschraubt.
Der Effekt im Hörraum war der gewünschte, ich weiß aber
nicht, ob es den Nachbarn wirklich was gebracht hat.

Grüße
Matthias

Jürgen Brandt

unread,
Feb 7, 2006, 8:05:11 AM2/7/06
to
Ingolf Haeusler schrieb:

> Ich habe nun gestern lange und ausgiebig recherchiert und weiss nun,
> dass es eine Trennwand wird, die ohne Schallbruecke zur Nachbarswand
> irgendwie befestigt werden muss.
> Demzufolge habe ich einige Anbieter im Internet gefunden, die gewisse
> Loesungen anbieten. Der eine moechte sich sein Schaumstoff
> quadratmeterweise teuer bezahlen lassen und verspricht bis zu 60dB
> Verbesserung (klar, und ich bin der Kaiser von China) und der andere
> schweigt sich ziemlich ueber seine Produkte und deren Beschaffung aus.
>
> Nun frage ich Euch, ob Ihr eine gute Loesung fuer Privatpersonen kennt.
>
> Oberes Preislimit: ca 500 EUR
>
> TIA und Gruss,
> Ingolf
>

Stelle die Frage mal in de.sci.architektur.

Um eine Schalldämmung zum Nachbarn zu erreichen brauchst du Masse,
eine 24 cm dicke Kalksandsteinwand beidseitig geputzt bringt etwa
50-60 dB, abhängig von der Steinrohdichte.

Denke auch an die Nebenwege wie Fussboden (schwimmender Estrich)
und Decke (Holz oder Beton) sowie Anschlüsse an Decken und Wände.

Jürgen

Michael Wolfgang

unread,
Feb 7, 2006, 8:05:45 AM2/7/06
to

Man sollte erstmal feststellen was für Frequenzen dedämpft werden sollen.
Die Schwingungen werden auch über die Decke und Boden übertragen.
Auch muß man unterscheiden zwischen Körperschall und Luftschall. Insgesamt
ist das ein kompliziertes Thema, es gibt selten einfache oder billige Lösungen.

Ein Tipp Subwoofer abschalten, oder sehr stark minimieren.

Wichtige wäre auch was für ein Baujahr ist das Haus?
Wichtig ist noch Lautsprecher sollten nur Wande anstrahlen die über 250 Kg/qm
haben. (24cm Wand).
Wenn es nicht der Bass ist, reichte eine 10cm Dämmschale vor der Wand, das minimiert
dann den Luftschall. Aber es schützt nicht vor den Körperschall aus anderen Wänden oder Boden!!

Gruß
Michael


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 8:55:18 AM2/7/06
to
Hallo Matthias,

erst einmal besten Dank fuer Deine Anteilnahme...

Matthias Voss wrote:

>> dass die zwei bereits erlebten Soundcheck-Abende fuer sie nicht
>> besonders "unterhaltsam" waeren und baten mich doch wenigstens die
>

> Es wäre schön, zu wissen, welche Frequnzen am besten durchkommen.
> Vermutlich die tiefen...

Laut der Aussage: "Es hoert sich an als waeren wenn wir dabei" schaetze
ich mal ganz lapidar die Frequenzen zwischen 20 Hz und 20.000 Hz.

Und das Haus besitzt zumindest in meinen 150qm i.d.R. als Material fuer
nichttragende Trennwaende ein schwarzes, ca. 7cm starkes,
betonaehnliches Zeugs, das zusaetzlich verputzt ist. Und ich befuerchte,
dass der Nachbar somit hinter dieser Wand ohne weiterer Isolation direkt
neben meinen Lautsprechern sitzt. Dass die Wand zum Nachbarn auch nur so
duenn ist ist durchaus im Bereich des moeglichen, denn die darunter
liegende Wohnung ist eine 300qm Wohnung und besitzt nach Adam Riese an
dieser Stelle keine Trennwand, und schon gar keine tragende, denn dafuer
gibt es andere erkennbare Ansaetze in meinem Flur... Naja, ich aber
leider kein Bauingenieur...

>> Ich habe nun gestern lange und ausgiebig recherchiert und weiss nun,
>> dass es eine Trennwand wird, die ohne Schallbruecke zur Nachbarswand
>> irgendwie befestigt werden muss.

Deshalb auch diese oben schon geaeusserte Einschraenkung, da ich weiss,
dass eine solche Loesung als einzige eine moeglichst breitbandige
Daemmung erreichen kann.

> Eine schwere Wand. Wenn es ein Doppelhaus ist, sieht es m.E nach einem
> Baumangel aus, weil die Zwischenwand gesisse Dämmungswerte aufweisen muss.

Ein schwere Wand. Jepp. Das habe ich auch schon einige Male gelesen. Ich
befuerchte aber, dass ich zusammen mit meinen schon vorhandenen schweren
Betonboxen und der zusaetzlichen schweren Wand irgendwann ein paar
Etagen nach unten durchbrechen werde.
;o)
Andererseits waere das dann schon eine sehr aufwaendige bauliche
Massnahme, die ich in der Mietwohnung anzuwenden scheue.

>> Demzufolge habe ich einige Anbieter im Internet gefunden, die gewisse
>> Loesungen anbieten. Der eine moechte sich sein Schaumstoff
>> quadratmeterweise teuer bezahlen lassen und verspricht bis zu 60dB
>> Verbesserung (klar, und ich bin der Kaiser von China)
>
> Das ist völlig illussorisch.

Ja, das denke ich auch - aber Schade - eigentlich...

>> und der andere schweigt sich ziemlich ueber seine Produkte und deren
>> Beschaffung aus.
>
> Und die Beschaffenhait ;-)?

(Noppen-)Schaumstoff, Polysterol und andere, voellig neue, innovative
HighTech-Materialien; mundgekloeppelt versteht sich...

>> Nun frage ich Euch, ob Ihr eine gute Loesung fuer Privatpersonen kennt.
>>
>> Oberes Preislimit: ca 500 EUR
>
>
> Eine Steinmauer, ohne Mörtel aufgesetzt, die auf Filz steht, und über
> Filz an die Nachbarswand lehnt.

Oha, wenn die nach vorn faellt! Man koennte die eigentlich nur nach
innen abstuetzen, nicht war? Sonst haetten wir ja wieder Schallbruecken
zur Nachbars-Wand und der ganze Aufwand waere wohl fuer die Katz.
:-/

> Oder eine mit der Nachbarswand fest verbunden, schwere Mauer, wenn das
> andere nicht geht.

eine feste Mauer wollte ich eigentlich vermeiden

> Sind vielleicht undichte Stellen in der Wand? Nebenschallwege? Die
> müssen erst dicht.

Meines besten Gewissens nach nicht, da zumindest die Heizungsrohre nicht
von dieser Seite kommen. Aber wer weiss. Vielleicht sollte ich die
Nachbarn einmal fragen, ob ich vielleicht mit einem
Schallpegelmessgeraet durch ihre Wohnung rennen darf...

> Ich habe mir damals, allerdings nicht wegen der Nachbarn, sondern wegen
> der Transar, die eine Hälfte des Raumes, bis auf ein Verstärkerregal in
> der Mitte, mit selbst gebauten Schalldämpfmattten belegt.
> Das waren im wesentlichen handelsübliche Glasfasermatten zur
> Schallisoliereung, die beidseitig mit staubdichtem Glasvlies belegt
> waren, Größe etwa 1,20x,60. Die wurden auf ein rückwärtiges Rost aus
> verklebter Eierpappe( natürlich mit Löchern drin wegen Ankoppelung des
> Hohlraums dahinter als Helmhotzresonator ;-)) und mit Mutters Hilfe in
> grobmaschiges Sackleinen eingenäht. Den Rahmen dieser Elemente habe ich
> aus Kieferprofilholzbrettern gemacht, wegen der Optik die Feder
> abgehobelt, und Dachlatten. Die Profilbretter als Rahmen, Element
> reingelegt, rundum Profilbretter gegen Rausfallen, je eins als Abschluß
> rangeschraubt.

hmmm, hundertprozentig verstanden habe ich das zwar noch nicht...

> Der Effekt im Hörraum war der gewünschte, ich weiß aber nicht, ob es den
> Nachbarn wirklich was gebracht hat.

...aber Ideen konnte ich daraus schoepfen.

z.B.?:
Zuerst mehrere Dachlatten"bahnen" im Abstand von ca. 1m quer ueber die
ganze Wand verschrauben. Dabei die Schraubstellen akustisch "weich" mit
Gummidaempfern von der Traegerwand entkoppeln. Natuerlich waeren hier
die besseren Wandduebel vielleicht sogar die guten alten, zu Opas Zeiten
bekannten, einzugipsenden Holzduebel. Oder kennt hier jemand Sogar
dafuer vorgesehene Schallschutzduebel? Vielleicht muessen auch die
Schrauben zum Halten der Latten durch dafuer taugliche Gummimuffen
gehalten werden?
Die nun entstehenden Hohlflaechen mit Steinwolle, Holzwolle oder
Schaumstoff auslegen und mittels einfacher Sackleinen an den
Holzschienen fixieren. Nun eine weitere "Schicht" Dachlatten senkrecht
zu den nun an der Wand sitzenden Latten verschrauben, sodass ein
versetztes Gitter entsteht. Die Kreuzstellen wiederum mit Schaumstoff
o.ae. unterfuettern. Nun kann wieder etwas Schaumstoff in die Hohlraeume
gelegt und fixiert werden. Schlussendlich die Wand mit Rigips Platten
optisch abgeschliessen...

Ich rechne mir durch diese Konstruktion folgende Vorteile aus:
- Rigips ist einfach zu verarbeiten, besitzt eine gewisse Masse und
bildet dadurch, dass die Latten sozusagen schwimmend befestigt sind,
eine gewisse Schallreduktion auch zu unteren Frequenzen hin
- bei Auszug einfach rueckbaubar
- nicht sehr teuer

Nachteil:
Gewiss gibt es sehr viel wirksamere professionelle Loesungen.

Was halten die Akustik-Experten von dieser Cheap&Dirty Solution?

Gruss, Ingolf

PS: F'up zu drmm, da ich hin und wieder meine Strato-Nachbau an meinen
Tube Amp anzuschliessen gedenke, die der Nachbar zu seinem Glueck
noch(!) nicht kennt...

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 9:14:46 AM2/7/06
to
Hallo Juergen,

Jürgen Brandt wrote:

> Stelle die Frage mal in de.sci.architektur.
>
> Um eine Schalldämmung zum Nachbarn zu erreichen brauchst du Masse,
> eine 24 cm dicke Kalksandsteinwand beidseitig geputzt bringt etwa
> 50-60 dB, abhängig von der Steinrohdichte.

oha!
Das wollte ich eigentlich vermeiden. Gibt es da nichts "einfacheres"?

> Denke auch an die Nebenwege wie Fussboden (schwimmender Estrich)
> und Decke (Holz oder Beton) sowie Anschlüsse an Decken und Wände.

Das scheint wirklich sehr wichtig zu sein. Denn gelesen habe ich das nun
schon sehr haeufig...

;o)

Danke & Gruss, Ingolf

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 9:29:41 AM2/7/06
to
Hallo Michael,

Michael Wolfgang wrote:

> Man sollte erstmal feststellen was für Frequenzen dedämpft werden sollen.
> Die Schwingungen werden auch über die Decke und Boden übertragen.

wie in dem "Nachschlag" zu meinem Posting schon geschrieben gehe ich
davon aus, dass wohl _alle_ Frequenzen bedaempft werden muessten...

> Auch muß man unterscheiden zwischen Körperschall und Luftschall. Insgesamt
> ist das ein kompliziertes Thema, es gibt selten einfache oder billige Lösungen.

*seuffz*

> Ein Tipp Subwoofer abschalten, oder sehr stark minimieren.

Das geht bei mir zum Glueck ganz gut. Weiterhin stehen meine Boxen jetzt
schon recht gut entkoppelt auf einer Schicht von schweren Betonplatten
und Waschmaschienendaemmatten. Der Fussboden besteht aus Parkett. Wie
das wiederum verlegt wurde, verschliesst sich leider meiner Kenntnis.
Ich gehe hier einmal vom schlimmsten aus und vermute, dass hier
keinerlei schallschutzdaemmende Massnahmen getaetigt worden sind.
Die (immer noch ca 3,50m hohe) Zimmer Decke scheint abgehaengt worden zu
sein... Da ich aber den Dachgeschossbewohner ueber mir sehr gut beim
Laufen wahrnehmen kann, vermute ich auch hier keinerlei
Schallschutzmassnahmen.

> Wichtige wäre auch was für ein Baujahr ist das Haus?

ca. 1900

> Wichtig ist noch Lautsprecher sollten nur Wande anstrahlen die über 250 Kg/qm
> haben. (24cm Wand).

Na Herzlichen Glueckwunsch!
7cm (+2cm Putz) sind ungleich 24 cm.
:'-(

> Wenn es nicht der Bass ist, reichte eine 10cm Dämmschale vor der Wand, das minimiert
> dann den Luftschall. Aber es schützt nicht vor den Körperschall aus anderen Wänden oder Boden!!

Besten Dank. Vielleicht reicht das ja, um die Nachbarn wenigstens etwas
zu schonen. Da die Boxen koerperschalltechnisch imho sowieso recht
ordentlich entkoppelt sind und der Subwooofer (Bereich 70 - 30 Hz)
ausgeschaltet werden kann, hoffe ich auf einigermassen befriedigende
Ergebnisse.

Hast Du Bezugsquellen fuer solche Daemmschalen?

Besten Dank

Message has been deleted

Michael Wolfgang

unread,
Feb 7, 2006, 11:23:54 AM2/7/06
to
Ingolf Haeusler wrote:
> Hallo Michael,
>
> Michael Wolfgang wrote:
>> Wichtige wäre auch was für ein Baujahr ist das Haus?
>
> ca. 1900

Ist eigentlich gar nicht schlecht, aber da die Konstruktion, über die Zeit
und Kriege verändert wurde gibt es stellenweise Überraschungen.
Habe da auch so meine Problem, mit zwei Wänden und ihren Hohlräumen,
und der Decke.

Man macht alle neu, oder arbeitet auf gut Glück. Sowas gefällt mir überhaupt nicht.


>
>> Wichtig ist noch Lautsprecher sollten nur Wande anstrahlen die über
>> 250 Kg/qm haben. (24cm Wand).
>
> Na Herzlichen Glueckwunsch!
> 7cm (+2cm Putz) sind ungleich 24 cm.
> :'-(

Die Wand schwingt und überträgt das auf die Angrenzenden. Es gibt Trockenbauer
die haben sich auf Akustikprobleme spezializiert. Wenn man ein Ingeneuerbüro
beauftragt kann es schnell 5000 Euro kosten und du bist dann schlauer, aber
kannst nichts machen.

>> Wenn es nicht der Bass ist, reichte eine 10cm Dämmschale vor der
>> Wand, das minimiert dann den Luftschall. Aber es schützt nicht vor den Körperschall aus
>> anderen Wänden oder Boden!!
>
> Besten Dank. Vielleicht reicht das ja, um die Nachbarn wenigstens
> etwas zu schonen. Da die Boxen koerperschalltechnisch imho sowieso
> recht ordentlich entkoppelt sind und der Subwooofer (Bereich 70 - 30
> Hz) ausgeschaltet werden kann, hoffe ich auf einigermassen
> befriedigende Ergebnisse.
>
> Hast Du Bezugsquellen fuer solche Daemmschalen?

Kommt auf die Freuenzen an, die gedämmt werden müssen.
Für Stimmen kann man Gipsplatte, plus 8cm Schalldämmmatten.
Was die Halligkeit nimmt, sind statt Gipsplatten Lochplatten mit
Stoffbespannung.

Aber die Trockenbauer habe noch ein größere Auswahl.

Natürlich geht der Schall gerne durch die Decken und Böden, zum Nachbarn.
Hier ist die Verlegerichtung der Balken wichtig.

Wenn die 7cm Wand zum Nachbar ist nee oder?

Ich vermute mit einer einfachen Dämmschale, wird es max 3db
geben.
Höre doch mal bei deinem Nachbar, dann kann man es besser
beurteilen. Vielleicht entdeckt man noch eine verborgenen Tür.

Gruß
Michael

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 12:09:44 PM2/7/06
to
Gernot Pruenster wrote:

> kleine Vorbemerkung: Ich habe vor einiger Zeit in hier (xpost
> de.sci.architekutr) eine Frage gestellt die aehnlich gelagert war, und
> da hast du selbst schlaue Tipps abgegeben (obwohl mir die akustischen
> Grundlagen absolut waren und ich nur bestimmmte Materialien gesucht
> habe).

naja, ich bin ja nicht _der_ Fachmann, ich wollte damals aber, da ich
auch das Studienfach Technische Akustik hoeren durfte, ein paar
"Brainstormings" dazu geben. Ich bin leider nur ein kleiner Amateur auf
diesem Gebiet. Weiterhin bezieht sich meine Frage zum Teil um die
Beschaffung von daemmenden Materialien...

> Damals ging es um die Isolation eines Studios. Umgesetzt wurde es als
> Raum-in-Raum Konzept aus MDF. Hat eigentlich erstaunlich gut
> funktioniert, obwohl leider nicht alles so umgesetzt wurde, wie ich es
> geplant hatte.
>
> Das waere also eine Loesung des Problems. Nur fuerchte ich, dass du
> dir keine haessliche MDF-Schachtel ins Wohnzimmer stellen willst, in
> die du dich zum Musikhoeren zurueckziehst.

Das fuerchte ich auch. Frischluft durch das Suedfenster kaeme mir hin
und wieder sehr gelegen. Die Waende zu verkleiden, um darauf nett
gestaltete Tribals oder schoene Farben zu pinseln, wuerde ja nun noch in
das Konzept passen: "Musik hoeren und wohl fuehlen"

Jedoch wuerde mich an dieser Stelle trotzdem schonmal interessieren
welche finanzielle Last so eine Raum-in-Raum-Loesung verursachen wuerde? ...


> Ich wuerde das unbedingt genauer erheben. Wenn die Nachbarin eh recht
> freundlich ist, besuch sie doch mal und lass die Anlage derweilen
> laufen. Das kostet nichts und ist sehr aufschlussreich.
...
> Und deshalb solltest du unbedingt zuerst austesten, was wirklich bei
> den Nachbarn ankommt. Fragen kostet ja nichts, im Ggs. zu einer
> Daemmschale.

ok, ich werde beim naechste zufaelligem Treff im Treppenhaus diese Bitte
plazieren.

> Da bin ich eher skeptisch. Auch wenn die Boxen entkoppelt sind, regt
> der Luftschall auch die Waende und den Boden an und du hast wieder
> Koerperschall.

Deine Zweifel sind gewiss mehr als berechtigt. Andererseits duerften die
abgehaengte Decke und die Dielung am Fussboden eine gewisse Entkopplung
mit sich bringen. Blieben eher noch die Schallbruecken ueber die
Aussenwand und ueber die tragende Wand zum Flur... Diese sind aber zum
Glueck etwas massiver gebaut (24, 36 oder 48 cm?), was dieses Problem
vielleicht zu entschaerfen hilft (Vermutung)

> Schoene Gruesse,
> Gernot.

Danke.

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 7, 2006, 12:09:19 PM2/7/06
to
Michael Wolfgang wrote:

> Man macht alle neu, oder arbeitet auf gut Glück. Sowas gefällt mir überhaupt nicht.

Geiz ist geil!
:-/

> Die Wand schwingt und überträgt das auf die Angrenzenden. Es gibt Trockenbauer
> die haben sich auf Akustikprobleme spezializiert. Wenn man ein Ingeneuerbüro
> beauftragt kann es schnell 5000 Euro kosten und du bist dann schlauer, aber
> kannst nichts machen.

Jepp, dieser finanziellen Gefahr maechte man sich nicht unbedingt
ausliefern. Ein guter Anwalt oder ein weiterer Umzug ware hier fast noch
eine kostenguenstigere und sicherere Alternative....


>>Hast Du Bezugsquellen fuer solche Daemmschalen?
>
> Kommt auf die Freuenzen an, die gedämmt werden müssen.
> Für Stimmen kann man Gipsplatte, plus 8cm Schalldämmmatten.
> Was die Halligkeit nimmt, sind statt Gipsplatten Lochplatten mit
> Stoffbespannung.
>
> Aber die Trockenbauer habe noch ein größere Auswahl.
>
> Natürlich geht der Schall gerne durch die Decken und Böden, zum Nachbarn.
> Hier ist die Verlegerichtung der Balken wichtig.

Eigentlich habe ich ja keine Lust meine Zimmerdecken zu "erkunden"

> Wenn die 7cm Wand zum Nachbar ist nee oder?

Ich meine ja nur: 'In diesem Bau scheint mir alles moeglich....'

> Ich vermute mit einer einfachen Dämmschale, wird es max 3db
> geben.
> Höre doch mal bei deinem Nachbar, dann kann man es besser
> beurteilen. Vielleicht entdeckt man noch eine verborgenen Tür.

ok, danke!
Dieser Schritt steht auf meiner Agenda.

Message has been deleted

Thomas Mayer

unread,
Feb 7, 2006, 1:37:37 PM2/7/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Liebe Gleichgesinnte,
>
> dass ich nun in eine groessere, hellere, schoenere und teurere Wohnung

^^^^^^^


> gezogen bin, hat ja schon der ein-oder-andere hier erfahren koennen...

Die Lösung ist imho leider ein freistehendes Haus, womit Du allerdings
auch nicht die Sicherheit hast, daß Du keinen Ärger bekommst:

$Bruder hat ein Haus in exponierter Lage zur Straße, den Lexus in
der Garage, Du weist was ich damit sagen will...

Die LS sind Cabasse XYZ aktiv. Der läßt sie ab und zu tunen,
was, wie er sagte, so manchmal schon mit 10kDEM zu Buche geschlagen
hatte!!11elf

Egal.

Grillpartie und $Frau dreht den Accuphase VV bis zum Kotzen auf:
DAF(?) und küß die Hand gnäd´ge Frau mit ca. 120 dB, man sitzt
draußen, denn im Wohnzimmer kann man sich nicht mehr aufhalten...

In diesem Sinne ;->

Gruß tom
--
Eigentumswohnung... *suck*

Matthias Voss

unread,
Feb 7, 2006, 1:37:07 PM2/7/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Das fuerchte ich auch. Frischluft durch das Suedfenster kaeme mir hin
> und wieder sehr gelegen. Die Waende zu verkleiden, um darauf nett
> gestaltete Tribals oder schoene Farben zu pinseln, wuerde ja nun noch in
> das Konzept passen: "Musik hoeren und wohl fuehlen"

Eben. Ich fand meine Sackleinen Kiefernwände schön. In den
einzelnen Fächern hingen die afrikanischen Masken ( ok, ein
Teil davon)

> Jedoch wuerde mich an dieser Stelle trotzdem schonmal interessieren
> welche finanzielle Last so eine Raum-in-Raum-Loesung verursachen wuerde?

Viele viele Arbeitstunden und Dreck.


>> Ich wuerde das unbedingt genauer erheben. Wenn die Nachbarin eh recht
>> freundlich ist, besuch sie doch mal und lass die Anlage derweilen
>> laufen. Das kostet nichts und ist sehr aufschlussreich.

Wenn die etwas Platz, z.B. für einen Papeirkorb hat, bau ihr
doch eine aktive Kompensation ;-)

> Blieben eher noch die Schallbruecken ueber die
> Aussenwand und ueber die tragende Wand zum Flur...

Und die Randbefestigung des Parketts..

Grüße
Matthias

yaba jangur

unread,
Feb 7, 2006, 3:11:46 PM2/7/06
to
On Tue, 07 Feb 2006 12:12:31 +0100, Ingolf Haeusler
<ingolf....@invalid.invalid> wrote:

<SNIP Schall beim Nachbarn>

Hallo,

ich will jetzt nicht zum hundertsten Mal schreiben, dass du rüber
gehen und probehören sollst, aber du solltest rüber gehen und
probehören.

Was ich aber an deiner Stelle vorher machen würde:
der grosse Lauschangriff.
Ist ja nicht so, als ob Schall nur in einer Richtung durch die Wand
geht.
Also, hörst du Stimmen bei Nachbarns? Hörst du evtl. eher Schritte?
Woher kommt der Schall (hört er sich fern hinter der Wand an, oder
hast du bei Schritten den Eindruck, sie kämen fast aus deiner
Wohnung)?

Welche Frequenzen hörst du besonders?

Dann würde ich auch mal einen Sweep(?) von 50 HZ - 20kHz abspielen und
mir in der Nachbarwohnung anhören.
Vielleicht hast du Läuse und Flöhe (Körperschall beim Bass und
Luftschall bei den Höhen, wer weiss). So kannst du das genauer
eingrenzen.

Sollte der Schall stark über den Boden übertragen werden (du sagtest,
du hörst Schritte von oben), dann herzlichen Glückwunsch.

Aber vielleicht hast du Glück und deine Nachbarn sind nur total
überempfindlich und man hört nebenan nur ein wenig von den Höhen.
Dann kannst du leicht etwas dämmen und es sonst einfach ignorieren.
Mein Vater sagte früher auch immer "als ob ich daneben sitzen würde",
in Wiklichkeit hörte man nur ein wenig den Bass...

Viel Glück.

MFG

Yaba


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 8, 2006, 4:32:24 AM2/8/06
to
yaba jangur wrote:

> ich will jetzt nicht zum hundertsten Mal schreiben, dass du rüber
> gehen und probehören sollst, aber du solltest rüber gehen und
> probehören.

:o)

> Was ich aber an deiner Stelle vorher machen würde:
> der grosse Lauschangriff.
> Ist ja nicht so, als ob Schall nur in einer Richtung durch die Wand
> geht.

Ganz vergessen:
Ich habe uebrigens von nebenan noch nie einen Mucks hoeren koennen. Ich
habe sogar schon hin und wieder mein Ohr an die Wand gehalten - STUMM.
Entweder ist das ein Schlafzimmer (nur zum schlafen!?) oder...
...obwohl, sie erzaehlten mir, dass sie neulich auch noch einen
Wasserrohrbruch hatten. Durch den Wasserschaden koennen sie sich zur
Zeit leider nur in diesem und keinen anderem Zimmer aufhalten. So kann
ich ja vielleicht einmal fragen ab wann ich endlich wieder Musik hoeren
darf.
;o)

> Also, hörst du Stimmen bei Nachbarns? Hörst du evtl. eher Schritte?
> Woher kommt der Schall (hört er sich fern hinter der Wand an, oder
> hast du bei Schritten den Eindruck, sie kämen fast aus deiner
> Wohnung)?

Die Schritte kommen immer nur von oben aus der Dachgeschosswohnung.
Weshalb ich wegen des fuer DG typischen Nachausbaus annehme, dass
Trittschall u.U. ueberhaupt gar kein Thema zwischen mir und den Nachbarn
sein duerfte.

> Welche Frequenzen hörst du besonders?

keine :o)

> Dann würde ich auch mal einen Sweep(?) von 50 HZ - 20kHz abspielen und
> mir in der Nachbarwohnung anhören.

das macht Sinn.

> Sollte der Schall stark über den Boden übertragen werden (du sagtest,
> du hörst Schritte von oben), dann herzlichen Glückwunsch.

Danke. X-/

> Aber vielleicht hast du Glück und deine Nachbarn sind nur total
> überempfindlich und man hört nebenan nur ein wenig von den Höhen.

In der Tat. Das waere prickelnd!

> Dann kannst du leicht etwas dämmen und es sonst einfach ignorieren.
> Mein Vater sagte früher auch immer "als ob ich daneben sitzen würde",
> in Wiklichkeit hörte man nur ein wenig den Bass...

> Viel Glück.

Jau - Dir vielen Dank und an dieser Stelle auch den anderen in drmh.

Claus Stieghorst (c-laus)

unread,
Feb 8, 2006, 6:20:46 AM2/8/06
to
Ingolf Haeusler <ingolf....@invalid.invalid> schreibselte:

Ich leite das auch mal zu den Bau-Experten weiter.

ersmahl, ©-laus

xpost und fup2 de.sci.architektur

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 8, 2006, 4:45:17 PM2/8/06
to
So,
damit alle eine etwas groessere Vorstellung von der Situation in
meinem neuen Zuhause bekommen:
http://home.arcor.de/ingolfh/small_misc_146.jpg

...wie man sieht ist das Zimmer auch noch nicht renoviert...

beste Gruesse,
Ingolf

Andreas Hünnebeck

unread,
Feb 8, 2006, 6:04:23 PM2/8/06
to
Ingolf Haeusler schrieb:

> dass ich nun in eine groessere, hellere, schoenere und teurere Wohnung
> gezogen bin, hat ja schon der ein-oder-andere hier erfahren koennen...
>
> Nach viel Stress durch Umzugs-, Renovier- und Umbauarbeiten steht nun

> meine Anlage - optisch aufgewertet - an seinem neuen Platz [..]


>
> Meine wirklich sehr netten Nachbarn teiltens mir eines Morgens mit, dass
> die zwei bereits erlebten Soundcheck-Abende fuer sie nicht besonders
> "unterhaltsam" waeren und baten mich doch wenigstens die Waende nach
> aussen etwas zu daempfen, oder aber die Lautsprecher in ein anderes
> Zimmer zu verbannen. (sehr nett ausgedrueckt, finde ich - so zeigen sie
> sogar irgendwie Verstaendnis fuer einen musikbegeisterten Idioten ;o))

Tja, dann wirst Du sie mal besuchen müssen und es Dir selber anhören.

> Ich habe nun gestern lange und ausgiebig recherchiert und weiss nun,
> dass es eine Trennwand wird, die ohne Schallbruecke zur Nachbarswand
> irgendwie befestigt werden muss.

Alte Matratzen dazwischen stopfen dürfte das meiste außer echtem
Tiefbass wegdämpfen. So haben wir früher im Probenraum das Kellerfenster
dichtgemacht.

Tschau
Andreas, der von 22-23 Uhr mit seiner Mini-PA (RCF500 + 2 * Jolly 8ba)
im Arbeitszimmer eine Stunde mit Metallica laut Schlagzeug gespielt hat.
Du darfst mich beneiden ;-)
--
Andreas Hünnebeck | email: a...@despammed.com
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc

Christoph. Hensel

unread,
Feb 9, 2006, 12:56:15 AM2/9/06
to

Aber ein schönes Parkett hast Du. Pflege das ordentlich (Oelen und
Wachsen, bloß ned versiegeln).

Gruß
Christoph

Steffen Stein

unread,
Feb 9, 2006, 1:27:12 AM2/9/06
to

Ingolf Haeusler wrote:
> So,
> damit alle eine etwas groessere Vorstellung von der Situation in
> meinem neuen Zuhause bekommen:
> http://home.arcor.de/ingolfh/small_misc_146.jpg

Was hat denn das Haus für ein Baujahr? (ungefähr) So wie mir die
Details da aussehen (Fensternische, Gussradiator, Parkett...) würde
ich stark mit einer Holzbalkendecke rechnen. Wenn Du in der Mitte des
Raumes kräftig aufspringst und der ganze Boden schwingt, dann ist es
mit ziemlicher Sicherheit eine solche. Zu den schalltechnischen
Eigenschaften von HB-Decken wurde ja schon was gesagt :-(

Gruss Steffen

Message has been deleted

Tobias Knittel

unread,
Feb 9, 2006, 2:34:29 AM2/9/06
to
Hi Ingolf,

> http://home.arcor.de/ingolfh/small_misc_146.jpg

ich kenne mich mit Anlagen nicht so aus, aber diese
Möblierung schreit nach einer zweischaligen entkoppelten
Stahlbetonwand :-)

Zum Rest des Gebäudes wurde schon geschrieben.
Da kannst du alles vergessen, da die Flankenübertragung
Schall wohl kaum in den Griff zu kriegen ist, besonders
über die "vermutete" Holzbalkendecke.

Ich ziehe meinen Vorschlag zurück und plädiere für
einen Neubau, mit gehobenem Schallschutz nach VDI,
III (höchste Klasse) :-)

Gruß

Tobias

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 2:37:38 AM2/9/06
to
Christoph. Hensel wrote:

> Aber ein schönes Parkett hast Du. Pflege das ordentlich (Oelen und
> Wachsen, bloß ned versiegeln).

Danke, aber bei einer vielleicht nur in Frage kommenden Raum-in-Raum
Loesung vielleicht eher nebensaechlich... Xo)

Gruss, i

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 2:41:47 AM2/9/06
to
Steffen Stein wrote:

> Was hat denn das Haus für ein Baujahr? (ungefähr) So wie mir die
> Details da aussehen (Fensternische, Gussradiator, Parkett...) würde
> ich stark mit einer Holzbalkendecke rechnen. Wenn Du in der Mitte des

ich auch. Das BJ duerfte so ca 1900 sein.

> Raumes kräftig aufspringst und der ganze Boden schwingt, dann ist es

Es gibt im Flur auch eine leichte Fussbodenabsenkeung; also konstatiere
ich: Holzbalken.

> mit ziemlicher Sicherheit eine solche. Zu den schalltechnischen
> Eigenschaften von HB-Decken wurde ja schon was gesagt :-(

Bleibst die Frage ob diese zum Nachbarn "durchgehen" oder jeweils
getrennt liegen...

Gruss, I

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 3:09:21 AM2/9/06
to
Walter wrote:

> Ding. Monströs. Wirklich zwei Gebäude ineinander mit Schleusentüren.
> Aber funktioniert: Drinnen Krach dass es dich an die Wand drückt,
> draussen am Parkplatz Totenstille.

Das mache ich auch!!!
;o)
Ok. Spass beiseite...

> Du wirst entweder mit reduzierter Lautstärke der Musik oder mit
> reduzierter Sympathie der Nachbarn leben müssen :-)

Nun, wenn es sich herausstellen sollte, dass der Grossteil des
Stoerschalles per Luft auf die Trennwand und somit zum Nachbarn
uebertragen[1] wird, waere eine gewisse Isolation vielleicht sogar etwas
hilfreich. Anderenfalls werde ich ein anderes Zimmer zum Musikhoeren
auswahlen. Leider ist das als Alternative eigentlich viel zu schade dafuer:
http://home.arcor.de/ingolfh/Img_0059.jpg

:-/

[1] wird auf Anraten vieler nochmal ueberprueft

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 3:23:35 AM2/9/06
to
Tobias Knittel wrote:

>
> Ich ziehe meinen Vorschlag zurück und plädiere für
> einen Neubau, mit gehobenem Schallschutz nach VDI,
> III (höchste Klasse) :-)

:'-(

Gruss, I

Tobias Knittel

unread,
Feb 9, 2006, 3:51:36 AM2/9/06
to
Hi Ingolf,

> :'-(

armer Ingolf, ich weiß halt auch nicht...

Blei fällt auch aus, da gesundheitsschädlich.
Sonst hättest du die Wand, und etwas über
die Flanken zum Raum hin, mit einer
alten Bleieindeckung (Altmetallhandel) auf
einem Filz verkleiden können. Säh noch recht
"spacig" aus :-)

Im Prinzip ist man mit lauten Hobbys meist
nicht sehr belieb.

Im Prinzip sind Nachbarn immer ein potenzielles
Problem ...

ich würde dir eine alte Bruchsteinruine empfehlen,
irgendwo auf dem Land (z.B. Frankreich), möglichst
100 m vom Dorf. Rudimetär hergerichtet. Dann
setzt du dich vor die Türe und drehst auf, bis die
Wildschweine quieken und das Laub von den
Bäumen fällt ... :-)

Gegen solch eine Anlage dürfte die Akkustik
machtlos sein.

Im französischen Jura, hab ich letztens gehört,
sollen die Immopbilienpreise wieder fallen.

Ich wüßte noch ne ruine was für 15.000 Euro, aber die ist
schon reserviert ...

Gruß

Tobias


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 3:51:16 AM2/9/06
to
Hubert Barth wrote:

> Jeder Kontaktpunkt zur Wand bildet eine Schallbrücke und
> verschlechtert das Ergebnis.

die Frage ist vielleicht etwas idiotisch:
Hiesse das gleichzeitig, dass auch eine Kontaktierung benutzter
Daemmwolle zur besagten Wand das Ergebnis verschlechtere?

Die Frage - von mir als Elektrotechnik/Hochfrequenz-Techniker ziehlt auf
folgendes hin (etwas physikalischer):
Kontaktstellen zwischen zwei Werkstoffen bilden fuer (Schall)wellen eine
Art Uebergangszone. Die Wirksamkeit solcher Wellenuebergangszonen wird
durch den Brechungsindex beeinflusst. Der Brechungsindex resultiert aus
dem Quotienten der Wellenausbreitungsgeschwindigkeiten beteiligter
Werkstoffe
http://de.wikipedia.org/wiki/Brechungsindex
Eine Schallwellenbrechung waere so zum Beispiel am wirksamsten wenn man
zwei Werkstoffe mit hoechst unterschiedlicher v_Schall verwendet. Fast
ideal zum Beispiel: Alu und Gummi. In diesem Zusammenhang haetten wir
eine fast vollstaendige Reflexion des Schalles. Eine vielleicht weniger
wirksame aber denoch funktionierende Loesung sehe ich bei der
Kombination Gummimuffe, Dachlatte und Holzschraube an. Natuerlich muss
der reflektierte Schall letztlich auch in Waerme (z.B. Daemmwolle)
umgesetzt werden koennen...

Ich benutze hier einfach die Analogie zwischen der Wellenlehre in der
Elektrotechnik, Optik und die der Schalltechnik, da ich Physik als recht
allgemeingueltig ansehe...
...anders gefragt. Wo ist mein Denkfehler?

Thx & Gruss,
Ingolf

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 4:05:38 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

Wenn das der Subwoofer ist, under dem Rack, den würde ich
auf Tennisbälle stellen ( hoffentlich wackelt er dann nicht
phasenversetzt).

Die Satelliten sehen schwer aus, hier durfte auch die
Aufstellung auf Ytong den Schall gut in den Fußboden bringen.
Häng sie doch an den seilichen Hutmuttern mit auf.

Grüße
Matthias

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 4:02:12 AM2/9/06
to
Tobias Knittel wrote:

> Im französischen Jura, hab ich letztens gehört,
> sollen die Immopbilienpreise wieder fallen.

sehr verlockend!
Je aime la france... Ich koennte ja noch einmal meine alte Freundin aus
dem Raum La Drôme / Lyon "re-animieren"
;o)

> Ich wüßte noch ne ruine was für 15.000 Euro, aber die ist
> schon reserviert ...

haben die da auch DSL?

Gruss, Ingolf

Message has been deleted

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 4:18:30 AM2/9/06
to
Walter wrote:

> Schaut nach Altbau mit Holzdecke aus.
> Eine wirksame Schalldämmung, so dass mans richtig krachen lassen kann,
> ist da nur mit absurdem Aufwand möglich.


> Du wirst entweder mit reduzierter Lautstärke der Musik oder mit
> reduzierter Sympathie der Nachbarn leben müssen :-)

So schlimm müssen Holzbalkendecken nicht sein.
Ich wohnte auch mal auf einer. Hatte im Wohnzimmer die JBL
4333 Monitore, manchmal auch E-Bass drüber gespielt.

Beschwert hat sich immer nur der Bwohner von der anderen
Seite des Flures ( Also Tür/Flür/Tür), nie die Leute von unten.

Schlimm wäre es, wenn die Nachbarn Querulantne sind. Wie ist
es denn dem Vormieter ergangen?

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 4:22:00 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Nun, wenn es sich herausstellen sollte, dass der Grossteil des
> Stoerschalles per Luft auf die Trennwand und somit zum Nachbarn
> uebertragen[1] wird, waere eine gewisse Isolation vielleicht sogar etwas
> hilfreich. Anderenfalls werde ich ein anderes Zimmer zum Musikhoeren
> auswahlen. Leider ist das als Alternative eigentlich viel zu schade dafuer:
> http://home.arcor.de/ingolfh/Img_0059.jpg


Wenn ich das so sehe, wirst du dich vermutlich noch öfter
mit Bauphysik beschäftigen müssen. Die Konsolen am großen
Fenster sind frisch renoviert? Ich tippe auf
Feuchtigkeitsprobleme.

Grüße
Matthias

Tobias Knittel

unread,
Feb 9, 2006, 4:47:34 AM2/9/06
to
Hi Ingolf,

> haben die da auch DSL?

diese hätte, in diesem Dorf liegt der
Anschlußknoten ADSL für das Umland.

Allerdings, wie gesagt, die Hütte ist schon reserviert,
ist auch ein riesiger Kasten, dreigeschossig, der
einem wohl, der Größe halber, nur Sorgen macht ...

Ich würde sie nicht selber kaufen. Da kann man
renovieren, bis man umfällt...

Gruß

Tobias

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 4:49:13 AM2/9/06
to
Hallo Matthias,

Matthias Voss wrote:

>
> Wenn ich das so sehe, wirst du dich vermutlich noch öfter mit Bauphysik
> beschäftigen müssen. Die Konsolen am großen Fenster sind frisch
> renoviert? Ich tippe auf Feuchtigkeitsprobleme.

Danke fuer Deine Aufmerksamkeit.
Nein, die Fassade ist erneuert und die Fenster sind neu eingesetzt
worden. Das heisst dass das "feuchte" lediglich der rohe Moertel vom
Verputzen ist.

Die Bereiche sind leider auch noch nicht grundiert worden...

Günter Hackel

unread,
Feb 9, 2006, 5:04:42 AM2/9/06
to
On 09.02.2006 08:41, Ingolf Haeusler wrote:

> Steffen Stein wrote:
>
>> Was hat denn das Haus für ein Baujahr? (ungefähr) So wie mir die
>> Details da aussehen (Fensternische, Gussradiator, Parkett...) würde
>> ich stark mit einer Holzbalkendecke rechnen. Wenn Du in der Mitte des
>
> ich auch. Das BJ duerfte so ca 1900 sein.
>
>> Raumes kräftig aufspringst und der ganze Boden schwingt, dann ist es
>
> Es gibt im Flur auch eine leichte Fussbodenabsenkeung; also konstatiere
> ich: Holzbalken.
>
>> mit ziemlicher Sicherheit eine solche. Zu den schalltechnischen
>> Eigenschaften von HB-Decken wurde ja schon was gesagt :-(
>
> Bleibst die Frage ob diese zum Nachbarn "durchgehen" oder jeweils
> getrennt liegen...

Hallo
ich kann Dir aus der Erfahrung aus vielen Übungsräumen die immer
wieder wegen Lärmbelästigung geräumt werden mussten ganz ehrlich nur zu
einem raten: Lass die Finger von dem Plan, wenn Du da mehr wie ein
Kammermusik-Quartett proben lassen willst, wird das alles nicht
funktionieren und den Raum mit mehreren Kabinen für 5-stellige Beträge
vollstellen, willst Du sicher auch nicht.
Schau Dich lieber um ob Du nicht einen Raum in einem Industriegebiet
bekommst, stecke etwas Geld in Einbruchssicherung und
Instrumentalversicherung (lass die Klausel streichen nachdem die Sachen
nach 22Uhr in unbewohnten Gebäuden nicht mehr versichert sind) und
richte mit den gesparten "Millionen" den Raum nett ein oder investiere
in Equipment.
gh

Günter Hackel

unread,
Feb 9, 2006, 5:10:05 AM2/9/06
to
On 09.02.2006 10:18, Matthias Voss wrote:


> So schlimm müssen Holzbalkendecken nicht sein.
> Ich wohnte auch mal auf einer. Hatte im Wohnzimmer die JBL
> 4333 Monitore, manchmal auch E-Bass drüber gespielt.
>
> Beschwert hat sich immer nur der Bwohner von der anderen
> Seite des Flures ( Also Tür/Flür/Tür), nie die Leute von unten.
>
> Schlimm wäre es, wenn die Nachbarn Querulantne sind. Wie ist
> es denn dem Vormieter ergangen?

Hallo
mit der Einstellung, Leute, die sich über Lärm beschweren, wären
Querulanten, kommst Du nicht weit. Der Querulant bist dann nämlich Du.
Das es bei geschilderten Situation keinen ärger gegeben hatte, kann
mehrere Ursachen haben, ist auf jeden Fall eine sehr seltene Ausnahme.
Ein Schufreund damals probte in seinem Zimmer (Reihenendhaus) immer
Schlagzeug. Er erzählte immer gerne wieder die Geschichte, dass sich die
NAchberin immer freute weil er scheinbar das gleiche Hobby betrieb wie
die alte Dame in ihrer Jungend, nämlich "Ping-Pong" spielen. Ja, die
Gute war einfach ziemlich schwerhörig :)
gh

Tobias Knittel

unread,
Feb 9, 2006, 5:11:25 AM2/9/06
to
ansonsten sind Franzosen in der Regel recht tolerant.
Du darfst auch nachts um 4 noch den Betonmischer
laufen lassen, auch sind Feiertage dazu da, mit dem
Bagger den hof auf- und abzufahren. wichtig ist, dass
es ein bäuerliches Umfeld ist - die machen immer gerne
Dreck und Lärm. Schlecht sind Gemeinden, die reine
"Erholungsgebiete" sind.

Ansonsten schwärmte mit (beim "vin d'honneur" vorletzten
Sonntag) mein Tischgegenüber (Format und Charakter
so Richtung Obelix) in hellen Tönen davon vor, wie schön
es ist, dass sein Hof über dem Berg liegt, und vollkommen
abgelegen, da er einfach treiben kann was er will, und wann er
will - zudem ihm die Vögel und Tiere eh lieber wären, als andere
Nachbarn :-) ). Ein ulkiger Kerl ...

Gruß

Tobias


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 4:54:31 AM2/9/06
to
Matthias Voss wrote:

> Beschwert hat sich immer nur der Bwohner von der anderen Seite des
> Flures ( Also Tür/Flür/Tür), nie die Leute von unten.
>
> Schlimm wäre es, wenn die Nachbarn Querulantne sind. Wie ist es denn dem
> Vormieter ergangen?

Vormieter (WG) erzaehlte(n) mir, dass auch des oefteren Parties bis nach
Mitternacht gefeiert wurden und sich noch niemals jemand beschwert
haette. Das war fuer mich ueberhaupt ein sehr entscheidender Punkt, in
diese Wohnung zu ziehen! Aber wahrscheinlich war fuer die WG das
Partyzimmer auch immer ein anderes. Es gibt naemlich noch ein
groesseres, mehr als 30qm fassendes Zimmer, das als sogenanntes Berliner
Zimmer als Partyzimmer tauglich erscheint. Dieses Zimmer liegt jedoch
zwei Waende weiter nach "hinten".

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 5:01:57 AM2/9/06
to
Matthias Voss wrote:

> Wenn das der Subwoofer ist, under dem Rack, den würde ich auf
> Tennisbälle stellen ( hoffentlich wackelt er dann nicht phasenversetzt).

Der Subwoofer scheint den Nachbarn egal zu sein. Den einen bemaengelten
Abend kam dieser naemlich gar nicht zum Einsatz.

> Die Satelliten sehen schwer aus,

Jepp, ich bin zwar kein grosser Schwaechling. Ich habe aber wirklich
gewisse Probleme diese Dinger auf den Sockel zu hieven.

> hier durfte auch die Aufstellung auf
> Ytong den Schall gut in den Fußboden bringen.

Das habe ich auch gelesen: Ytong ist ein "wunderbarer" Schalleiter.

> Häng sie doch an den seilichen Hutmuttern mit auf.

meinst Du nicht dass die zwei Lagen Waschmaschinendaemmatten zwischen
den Betonplatten ausreichen koennten?

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 5:36:11 AM2/9/06
to
Tobias Knittel wrote:
> ansonsten sind Franzosen in der Regel recht tolerant.

Ja, fuer die Franzosen gilt es "Leben und leben lassen". Im Gegensatz
dazu sind die Deutschen eher wie "Nicht leben und schon gar nicht leben
lassen" - nur mein Eindruck -

> Du darfst auch nachts um 4 noch den Betonmischer
> laufen lassen, auch sind Feiertage dazu da, mit dem
> Bagger den hof auf- und abzufahren. wichtig ist, dass
> es ein bäuerliches Umfeld ist - die machen immer gerne
> Dreck und Lärm.

Nun, meine damalige Freundin kam auch von einem Dorf. Irgendwie fand ich
es dort denoch richtig ruhig...
;o)

> Ansonsten schwärmte mit (beim "vin d'honneur" vorletzten
> Sonntag) mein Tischgegenüber (Format und Charakter
> so Richtung Obelix) in hellen Tönen davon vor, wie schön
> es ist, dass sein Hof über dem Berg liegt, und vollkommen
> abgelegen, da er einfach treiben kann was er will, und wann er
> will - zudem ihm die Vögel und Tiere eh lieber wären, als andere
> Nachbarn :-) ). Ein ulkiger Kerl ...

...hoert sich an als wenn Du dort in F schon lebst?

Gruss, ingolf

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 5:47:04 AM2/9/06
to
Günter Hackel wrote:

> ich kann Dir aus der Erfahrung aus vielen Übungsräumen die immer wieder
> wegen Lärmbelästigung geräumt werden mussten ganz ehrlich nur zu einem
> raten: Lass die Finger von dem Plan, wenn Du da mehr wie ein
> Kammermusik-Quartett proben lassen willst, wird das alles nicht
> funktionieren und den Raum mit mehreren Kabinen für 5-stellige Beträge
> vollstellen, willst Du sicher auch nicht.
> Schau Dich lieber um ob Du nicht einen Raum in einem Industriegebiet
> bekommst, stecke etwas Geld in Einbruchssicherung und
> Instrumentalversicherung (lass die Klausel streichen nachdem die Sachen
> nach 22Uhr in unbewohnten Gebäuden nicht mehr versichert sind) und
> richte mit den gesparten "Millionen" den Raum nett ein oder investiere
> in Equipment.

nunja,
ich gebe meine Ambitioniertheit und Musikbesessenheit zu. Ich moechte
aber zum Musikhoeren nicht unbedingt die Wohnung verlassen muessen.

Meine Soundchecks kann ich zeitlich und pegelmaessig schon etwas
anpassen. Mir geht es deshalb eher um eine etwaige Reduzierung des
Laermpegels zum Nachbarn, so dass ich wenigstens in gemaessigter
Lautstaerke Musik hoeren kann. (Das Zimmer besitzt ein Fenster zur
Vier-spurigen Gneisenaustrasse in Berlin Kreuzberg. Dh der Strassenlaerm
muss ja auch nicht unbedingt die eigene Musik uebertoenen.)

Und natuerlich waere ein mitternaechtliches "Hey Joe" an meiner Strato
Nachbau angenehm fuer meine Seele. Das muss aber nicht unbedingt sein.
;o)

Gruss, Ingolf

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 6:16:44 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Das habe ich auch gelesen: Ytong ist ein "wunderbarer" Schalleiter.
>
>> Häng sie doch an den seilichen Hutmuttern mit auf.
>
>
> meinst Du nicht dass die zwei Lagen Waschmaschinendaemmatten zwischen
> den Betonplatten ausreichen koennten?

Probieren.

Man könnte ja ein altes Tonabnehmersystem zum
Vibrationsaufnehmer umbauen.

Grüße
Matthias

Tobias Knittel

unread,
Feb 9, 2006, 6:21:04 AM2/9/06
to
Hi Ingolf,


> ...hoert sich an als wenn Du dort in F schon lebst?

temporär. Meist bis ich Montag bis Mittwoch/Do hier, Donnerstag
bis Sonntag in F, also fahre hin und her. Je nach Arbeit
verschiebt sich das manchmal, oder fällt aus.

Ist aber auch keine langfristige Lösung, da jede Woche
500 km hin und zurück.

Mal sehen, weiß selber nicht ... :-)

Gruß

Tobias

Niels Ott

unread,
Feb 9, 2006, 6:23:30 AM2/9/06
to
Matthias Voss wrote:
> So schlimm müssen Holzbalkendecken nicht sein.
> Ich wohnte auch mal auf einer. Hatte im Wohnzimmer die JBL
> 4333 Monitore, manchmal auch E-Bass drüber gespielt.

Ich wohne auch auf einer, drunter Eltern. Die sind gute Nachbarn. ;-)

Noch vor einem Jahr hat immer die ganze Decke geschwungen wenn draußen LKWs
vorüberfuhren.

Geringfügige Abhilfe gegen Gesamthausbeschallung schaffte es, die Boxen auf
halbe Tennisbälle zu stellen. So ist wenigstens der das schlimmste vom
Wohnzimmer darunter ferngehalten, aber für echte Nachbarn wär's immernoch
nix.

Ich sollte mal wieder einen Teppich auslegen, mein Bassamp bringt immer noch
alles zum scheppern und das bei dezenter Übelautstärke, hrhrhr. Aber ich
mag Teppiche nicht sonderlich.

Grüße,

Niels

--
http://www.drni.de

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 6:24:01 AM2/9/06
to
Günter Hackel wrote:

> On 09.02.2006 10:18, Matthias Voss wrote:
>
>
>> So schlimm müssen Holzbalkendecken nicht sein.
>> Ich wohnte auch mal auf einer. Hatte im Wohnzimmer die JBL 4333
>> Monitore, manchmal auch E-Bass drüber gespielt.
>>
>> Beschwert hat sich immer nur der Bwohner von der anderen Seite des
>> Flures ( Also Tür/Flür/Tür), nie die Leute von unten.
>>
>> Schlimm wäre es, wenn die Nachbarn Querulantne sind. Wie ist es denn
>> dem Vormieter ergangen?
>
>
> Hallo
> mit der Einstellung, Leute, die sich über Lärm beschweren, wären
> Querulanten, kommst Du nicht weit. Der Querulant bist dann nämlich Du.


In "Kampf dem Lärm" war mal eine Beschwerde referiert, bei
der der beanstandete Lärm praktisch unhörbar war. (
Drehbankgeräusch). Die Klageträger waren aber neidisch
darauf, daß der Hobbydreher sich ein Zubrot verdiente ( so
glaubten sie)

Das Recht ist da nicht sehr ergiebig. Es gibt unzulässigen
Lärm nach OWiG, ansonsten bur beisspielhafte Rechtsprechung,
da es sich nicht um Industrielärm handelt.

Grüße
Matthias

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 6:26:33 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:


>
> Und natuerlich waere ein mitternaechtliches "Hey Joe" an meiner Strato
> Nachbau angenehm fuer meine Seele. Das muss aber nicht unbedingt sein.
> ;o)

Ah ;-), Zum Marshall würde aber auch ein Telecaster gut passen!

Grüße
Matthias

Michael Wolfgang

unread,
Feb 9, 2006, 7:06:08 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:
> Und natuerlich waere ein mitternaechtliches "Hey Joe" an meiner Strato
> Nachbau angenehm fuer meine Seele. Das muss aber nicht unbedingt
> sein. ;o)

Eigentlich sind die Altenbauten nicht wirklich hellhörig. Meistens liegen
die Problem in alten Schornsteinen oder nicht sachgemäß geschlossene
Türhoffungen. Wenn die Wohnung mit den um 1900 identisch sind, also
keine geteilt Wohnung (aus Notzeiten), ist es handwerklich schon gut
gemacht. In vielen Fällen macht eine nachträgliche Veränderung die Sache
noch schlimmer.
Was man heutzutage erlebt ist deutlich schlimmer, vor allem bei Reihen oder
Doppel-Häusern. Hier hilft manchmal nur noch eine Wand einziehen, aber bei
der Größe der heutigen Reihenhäuser schon ein Problem.

Ich vermute Du hast etwas zu laut, und die Nachbarn habe schon mal gleich
am Anfang die Grenze zu ihren Gunsten verschieben wollen:-).

Wirklich wichtig ist, wenn Du was machen möchtest nimm einen Handwerker
der davon Ahnung hat. Ein Vorbauschale hat auch andere akustische Vorteile.
Bei einen Bekannten haben wurde das auch sachgemäß ausgeführt, mit Lochplatten
und Stoffbespannung. Man hatte eine deutliche Minimierung der Stimmen zum Kinder
Zimmer hin. Positiver Nebeneffekt, der Klang der Anlage hat sich deutlich verbessert.

Muß aber sagen den Wand zum Kinderzimmer war eine 24 Kalksandsteinwand, und
zum Wohnzimmer hin als Sichtmauerwerk ausgeführt ähh;-).

Mein wirklicher Tip ist freundlich mit den Nachbarn zureden, so kann man eine
Einigung finden. Wen die sich einmal auf den Schlips getreten fühlen, macht die
dann auch Flohhusten an. Wenn die Nachbarn sich einiger maßen verstehen ist das
besser als eine 12db Dämmung.

Gruß
Michael


Günter Hackel

unread,
Feb 9, 2006, 7:21:42 AM2/9/06
to
On 09.02.2006 12:24, Matthias Voss wrote:
>
>>> Schlimm wäre es, wenn die Nachbarn Querulantne sind. Wie ist es denn
>>> dem Vormieter ergangen?
>>
>>
>> Hallo
>> mit der Einstellung, Leute, die sich über Lärm beschweren, wären
>> Querulanten, kommst Du nicht weit. Der Querulant bist dann nämlich Du.
>
>
> In "Kampf dem Lärm" war mal eine Beschwerde referiert, bei
> der der beanstandete Lärm praktisch unhörbar war. (
> Drehbankgeräusch). Die Klageträger waren aber neidisch
> darauf, daß der Hobbydreher sich ein Zubrot verdiente ( so
> glaubten sie)

Achja, jetzt könnte man natürlich alle möglichen Extreme aufzählen aber
das bringt doch nichts. Ich kenne sie auch, Nachbarn, die sich über
meine "brüllenden Lautsprechern" erzählten, wobei es sich damals um ein
Tonbandgerät der Marke UHER REPORT STEREO gib, mit einem eingebautem
Lausprecher von 1 Watt Leistung. Den guten Mann beruhigte ich nach
wochenlangem Streit indem ich im mal für ein paar Sekunden vorführte,
was wirklich laut ist. Dazu schaltete ich eines Sonntag Nachmittags bei
uns in der Wohnung einen 150W Marshall-Turm, bei gnadenlos
geschrammelten Akkorden und einer giftigen Rückkopplung, für ca. 15
Sekunden plötzlich von STAND-BY auf AKTIV ;) Der hat sich nie wieder
beschwert.
Was Lärm ist und was als solcher empfunden wird, darüber kann man
streiten, es bringt aber nichts weil es jeder anders empfindet.
gh

Günter Hackel

unread,
Feb 9, 2006, 7:30:12 AM2/9/06
to
On 09.02.2006 10:05, Matthias Voss wrote:

> Ingolf Haeusler wrote:
>
>> So,
>> damit alle eine etwas groessere Vorstellung von der Situation in
>> meinem neuen Zuhause bekommen:
>> http://home.arcor.de/ingolfh/small_misc_146.jpg
>>
>> ...wie man sieht ist das Zimmer auch noch nicht renoviert...
>
> Wenn das der Subwoofer ist, under dem Rack, den würde ich
> auf Tennisbälle stellen ( hoffentlich wackelt er dann nicht
> phasenversetzt).

Hallo
Gute Boxen vibrieren so gut wie garnicht, das ist ein
Qualitätsmerkmal. Wenn man in der Bude Subwoofer in Sandkisten oder auf
Tennisbälle stellt oder gar in Vorrichtungen federnd einhängt, das sind
nur Feinheiten, die den Klang IM Raum beeinflussen. Bei einem tiefen Ton
ist die Wellenlänge, also auch die Entfernung zu dem Punkt auf dieser
Welle, an dem die Energie am größten ist, nicht beeinlussbar. Du kannst
die Boxen auf Götterspeise stellen und der Bass wird, wenn Du Pech hast,
im Schafzimmer des Nachbarn noch immer lauter sein als in der eigenen
Wohnung. Da hilft nur: Leiser machen, vor allem Bässe dämpfen, Kopfhörer
benutzen oder umziehen.
Nebenbei, eine optimale Lagerung für Subwoofer ist ein Gestell aus
einem "Würfelgitter" in das man an 4 Gummiseilen eine frei schwingende
Platte einhängt. Auf diese Platte stellt man dann den Subwoofer. Den
Bass bremst das aber nicht wirklich.
gh

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 7:41:57 AM2/9/06
to
Günter Hackel wrote:

> Nebenbei, eine optimale Lagerung für Subwoofer ist ein Gestell aus
> einem "Würfelgitter" in das man an 4 Gummiseilen eine frei schwingende
> Platte einhängt. Auf diese Platte stellt man dann den Subwoofer. Den
> Bass bremst das aber nicht wirklich.

In meinem, auf diesem Bild sichtbaren Subwoofer arbeiten beide Chassis
sozusagen "gegeneinander". In der Hobby Hifi nennt man das
Impulskompensation. Wie zum Beispiel das auch von Wilson Audio
angewandte Prinzip genannt wird, weiss ich nicht. Auf jeden Fall besitzt
diese Konstruktion den Vorteil der recht geringen Koerperschallanregeung
nach aussen. Gegen den Luftschall den diese Woofer zu verbreiten in
der Lage sind, kann man nicht besonders viel machen. Da hast Du wohl
leider recht. Deshalb ist dieser Subwoofer abschaltbar.
:-/

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 7:35:35 AM2/9/06
to
Michael Wolfgang wrote:
> Ingolf Haeusler wrote:


> Muß aber sagen den Wand zum Kinderzimmer war eine 24 Kalksandsteinwand, und
> zum Wohnzimmer hin als Sichtmauerwerk ausgeführt ähh;-).

Sichtmauerwerk?

> Mein wirklicher Tip ist freundlich mit den Nachbarn zureden, so kann man eine
> Einigung finden. Wen die sich einmal auf den Schlips getreten fühlen, macht die
> dann auch Flohhusten an. Wenn die Nachbarn sich einiger maßen verstehen ist das
> besser als eine 12db Dämmung.

guter Hinweis. Ja, ich habe vor, das alles im Guten mit den Nachbarn zu
regeln.
:o)

Danke & Gruss,

Werner Fink

unread,
Feb 9, 2006, 8:05:42 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler <ingolf....@invalid.invalid> writes:

> Nun, wenn es sich herausstellen sollte, dass der Grossteil des Stoerschalles
> per Luft auf die Trennwand und somit zum Nachbarn uebertragen[1] wird, waere
> eine gewisse Isolation vielleicht sogar etwas hilfreich. Anderenfalls werde
> ich ein anderes Zimmer zum Musikhoeren auswahlen. Leider ist das als
> Alternative eigentlich viel zu schade dafuer:
> http://home.arcor.de/ingolfh/Img_0059.jpg

Also bei Holzdecken sehe ich ohne doppelten Boden und Decken
und Wände schwarz. Ohne saubere Enkopplung wird Dein
Nachbar immer mithören (ob ``dürfen'' oder ``müssen'', sei mal
dahin gestellt). Es braucht einfach Masse wie die von Beton,
um das Einkoppeln von Luftschall in Decke und Boden zu erschweren.
Erst dann macht es Sinn, mittels einer vorgezogenen MDF/ReGips-Wand
und guter Dämmung den Schall in Wärme zu wandeln. Denn die
Schallbrücken, d.h. die luftgefüllten Zwischenräume in den
Balkendecken, tragen den Schall zum Nachbarn.

Ich habe da einen Freund, der hatte sich mal ein Zimmer im
Zimmer gebaut, fast vollständig enkoppelt. Nur so konnte
er Gitarre und E-Piano spielen, ohne dass die Nachbar
sturm liefen.

Werner

--
"Having a smoking section in a restaurant is like having
a peeing section in a swimming pool." -- Edward Burr

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 8:27:01 AM2/9/06
to
Matthias Voss wrote:

> Ah ;-), Zum Marshall würde aber auch ein Telecaster gut passen!

ich habe gar keinen Marshall - aber immerhin eine Roehrentroete mit
5881er als Endstufenkolben... Jimi wuerde jubeln!

Bernd Laengerich

unread,
Feb 9, 2006, 9:40:39 AM2/9/06
to
Werner Fink wrote:

> dahin gestellt). Es braucht einfach Masse wie die von Beton,
> um das Einkoppeln von Luftschall in Decke und Boden zu erschweren.

Das ist der Grund, warum wir sehr schnell beim Hausbau von
"Holzständerwerk" abgekommen sind.
Der Test im Musterhaus war: Die Kinder im Obergeschoss mal "spielen"
zu lassen "Lauft mal ein wenig hin und her, spielt fangen!" und wir
gingen nach unten :-)

Bernd

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 9:48:07 AM2/9/06
to
Günter Hackel wrote:

Eben. Die Definition der Baufakultät der Uni Dresden brachte
es schon 1973 auf den Punkt: Lärm ist unerwünschter Schall.

Gruß
Matthias


Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 9:52:04 AM2/9/06
to
Günter Hackel wrote:

Demnach wären Spikes also völlig überflüssig?
Ich glaube schon, daß auch bei einem Gehäuse mit E-Modul
unendlich das Gesetz actio0reactio gilt, und daß durch den
abgestrahlten Schall die Box eine Reaktion als Widerlager
erfährt.

Gruß
Matthias


Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 9:53:19 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Michael Wolfgang wrote:
>
>> Ingolf Haeusler wrote:
>
>
>
>> Muß aber sagen den Wand zum Kinderzimmer war eine 24
>> Kalksandsteinwand, und
>> zum Wohnzimmer hin als Sichtmauerwerk ausgeführt ähh;-).
>
>
> Sichtmauerwerk?
>
>> Mein wirklicher Tip ist freundlich mit den Nachbarn zureden, so kann
>> man eine
>> Einigung finden. Wen die sich einmal auf den Schlips getreten fühlen,
>> macht die
>> dann auch Flohhusten an. Wenn die Nachbarn sich einiger maßen
>> verstehen ist das
>> besser als eine 12db Dämmung.
>
>
> guter Hinweis. Ja, ich habe vor, das alles im Guten mit den Nachbarn zu
> regeln.
> :o)

Nachdem in der Schweiz positive Kommentare über den
Sicherheitsgewinn durch eine moderne Luftwaffe in die Presse
kamen, gingen die Beschwerden über Fluglärm signifikant
zurück ;-)

Gruß
Matthias

Matthias Voss

unread,
Feb 9, 2006, 9:55:30 AM2/9/06
to
Werner Fink wrote:

> Ingolf Haeusler <ingolf....@invalid.invalid> writes:
>
>
>>Nun, wenn es sich herausstellen sollte, dass der Grossteil des Stoerschalles
>>per Luft auf die Trennwand und somit zum Nachbarn uebertragen[1] wird, waere
>>eine gewisse Isolation vielleicht sogar etwas hilfreich. Anderenfalls werde
>>ich ein anderes Zimmer zum Musikhoeren auswahlen. Leider ist das als
>>Alternative eigentlich viel zu schade dafuer:
>>http://home.arcor.de/ingolfh/Img_0059.jpg
>
>
> Also bei Holzdecken sehe ich ohne doppelten Boden und Decken
> und Wände schwarz. Ohne saubere Enkopplung wird Dein
> Nachbar immer mithören (ob ``dürfen'' oder ``müssen'', sei mal
> dahin gestellt). Es braucht einfach Masse wie die von Beton,
> um das Einkoppeln von Luftschall in Decke und Boden zu erschweren.
> Erst dann macht es Sinn, mittels einer vorgezogenen MDF/ReGips-Wand
> und guter Dämmung den Schall in Wärme zu wandeln. Denn die
> Schallbrücken, d.h. die luftgefüllten Zwischenräume in den
> Balkendecken, tragen den Schall zum Nachbarn.

Wenn die Balken in Längsrichtung von Ingolfs Zimmer zum
Nachbarn gehen, könnte man dann nicht versichen, die
Zwischenräume auszuschäumen?

Gruß
Matthias


Werner Fink

unread,
Feb 9, 2006, 10:07:39 AM2/9/06
to
Matthias Voss <spamma...@gmx.de> writes:


> Wenn die Balken in Längsrichtung von Ingolfs Zimmer zum Nachbarn gehen, könnte
> man dann nicht versichen, die Zwischenräume auszuschäumen?

Das mit dem Schaum ist eine riskante Sache, wenn der Druck
beim Aufschäumen zu stark wird, kann es die Decke des unteren
Nachbarn oder den Boden von den Balken heben.

Message has been deleted

Florian Anwander

unread,
Feb 9, 2006, 10:47:31 AM2/9/06
to
Hi Matthias

>>> dann auch Flohhusten an. Wenn die Nachbarn sich einiger maßen
>>> verstehen ist das besser als eine 12db Dämmung.
>> guter Hinweis. Ja, ich habe vor, das alles im Guten mit den Nachbarn
>> zu regeln.

> Nachdem in der Schweiz positive Kommentare über den Sicherheitsgewinn
> durch eine moderne Luftwaffe in die Presse kamen, gingen die Beschwerden
> über Fluglärm signifikant zurück ;-)

Ich seh schon die Pressemeldung: "Schallwellen bringen langes Leben.
Hintertupfingen am Wald(AP). Eine Forschungsgruppe hat herausgefunden,
dass die Nachbarn der Discothek Titanic in Hintertupfingen am Wald
vermutlich ein laengers Leben haben werden. Der regelmaessige stetige
Einfluss niederfrequenter Luftdruckaenderungen wirkt sich positiv auf .... "

Dass es sich um einen subjektiven Eindruck der Nachbarn handeln koennte,
weil ihnen die durchwachten Naechte ewig vorkommen, steht auf einem
anderen Blatt.

Florian

Michael Wolfgang

unread,
Feb 9, 2006, 11:00:18 AM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:
> Michael Wolfgang wrote:
>> Ingolf Haeusler wrote:
>
>
>> Muß aber sagen den Wand zum Kinderzimmer war eine 24
>> Kalksandsteinwand, und zum Wohnzimmer hin als Sichtmauerwerk
>> ausgeführt ähh;-).
>
> Sichtmauerwerk?

Mauerwerk was nicht verputz wird, hier wird wert auf Fugen und Verband
der Steine gelegt.
http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/41/91/index_6.html
Und das innen, ok war mal modern.

Gruß
Michael


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 9, 2006, 11:04:27 AM2/9/06
to
Michael Wolfgang wrote:

>>Sichtmauerwerk?
>
>
> Mauerwerk was nicht verputz wird, hier wird wert auf Fugen und Verband
> der Steine gelegt.
> http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/41/91/index_6.html
> Und das innen, ok war mal modern.

ahh.
Ja danke. sowas finde ich eigentlich immer noch recht nett.
:o)

Erhard Schwenk

unread,
Feb 9, 2006, 1:49:20 PM2/9/06
to
Florian Anwander wrote:

> Dass es sich um einen subjektiven Eindruck der Nachbarn handeln koennte,
> weil ihnen die durchwachten Naechte ewig vorkommen, steht auf einem
> anderen Blatt.

Nunja...

Wer 100 Jahre lang jeden Tag eine Flasche Wein und zwei Zigarren raucht,
wird mit Sicherheit ein gesegnetes Alter erreichen.

Das Problem ist nur, diese "Diät" durchzuhalten.

--
Erhard Schwenk

k-itx informationssysteme - http://www.k-itx.net/
Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/

Erhard Schwenk

unread,
Feb 9, 2006, 2:41:55 PM2/9/06
to
Ingolf Haeusler wrote:
> Matthias Voss wrote:

>> Häng sie doch an den seilichen Hutmuttern mit auf.

> meinst Du nicht dass die zwei Lagen Waschmaschinendaemmatten zwischen
> den Betonplatten ausreichen koennten?

Hängen bzw. Fliegen ist auf jeden Fall ziemlich optimal. Wobei wenn man
das richtig professionell macht noch Dämpfer in die Seile gehören, aber
das wird dann schon nicht billig (TM).

So als Empfehlung meinerseits:

1. erstmal den Luftschall ordentlich bedämpfen - das ist auch gut fürs
Hörerlebnis. Also ein großes Sofa und ein, zwei Sessel reinstellen,
Vorhänge aufhängen, vielleicht ein paar Wolldecken vor den Wänden und
ein Teppichboden. Ja, alles nicht ideal, aber einfach zu realisieren und
hilfreich.

Dann den Subwoofer entkoppeln. Es gibt da ja jede Menge spezielle Füße
im HiFi-Handel - ob die helfen, weiß ich nicht. Bei mir hab ich da
folgendes Sandwich gebaut:

- unten eine Hartfaserplatte zwecks Stabilisierung (daruter liegt ein
Teppichboden, in dem Füße einsinken würden).

- darüber ein Satz Gummifüße - nix superteures, aber das Gewicht des
Woofers müssen die schon aushalten

- darüber wieder eine Hartfaser- oder Spanplatte, um die Statik am Leben
zu erhalten.

- darüber eine 5cm Schaumstoffplatte (Filz würde es wohl auch tun)

- darüber nochmal Hartfaser

- und da drauf steht dann der Woofer. Wer will, noch mit Kegelfüßen.

Das trägt zwar ein bißchen auf, dämmt aber schon ganz ordentlich. Ach
ja, der Woofer ist - im Gegensatz zu den meisten Subwoofern - keine
Baßreflex- oder Bandpaßkonstruktion, sondern eine einfache geschlossene
Box mit 120l Volumen und zwei weich aufgehängten Zehnzoll-Chassis.

Wenn das nicht reicht, wie gesagt: Boxen an gedämpften elastischen
Seilen aufhängen wäre was Körperschall betrifft ideal.

Andreas Wenzel

unread,
Feb 9, 2006, 2:59:07 PM2/9/06
to
Erhard Schwenk wrote:
> [...]

> Wer 100 Jahre lang jeden Tag eine Flasche Wein und zwei Zigarren raucht,
> [...]

Ich wollt's ja mal versuchen, aber ich bekomme ums verrecken die Flasche
nicht zum glühen. Was mache ich falsch?

Andreas

Volker Blasius

unread,
Feb 9, 2006, 5:45:06 PM2/9/06
to

Ohne die richtige Vorbereitung geht da gar nix. Du musst den Korken
vorher halb rausziehen, 6 Tropfen Absinth drauf (70%) und anzünden. Dann
warten bis es qualmt und los geht's. (Am Korkenende natürlich!)

Ts, ts, diese Kinder; keine Ahnung von feiner Lebensart... :)

Prost!
Volker

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 10, 2006, 4:28:01 AM2/10/06
to
Hallo Hubert,
(mein letztes x-Post)

Hubert Barth wrote:

> Betrachte mal Wand und Vorsatzschale als zwei Membranen. Die
> Vorsatzschale soll möglichst viel Energie reflektieren oder
> absorbieren. Wenn Du die beiden über einen Gegenstand verbindest wird
> die erste Membran ihre kinetische Energie an die zweite weitergeben.
> Du solltest den Hohlraum locker mit Dämmstoff auffüllen, aber nichts
> einbringen das den Schall überträgt.

Noch eine ganz nette Idee; ein Bekannter aus Denver gab mir heute Nacht
folgenden Link:

http://www.audioalloy.com/b10-00_products.html

Dieser hier beschriebene Leim scheint mir geeignet, guenstig und fest
genug die zwei oben besagten Halbschalen mechanisch zu koppeln und auch
akustisch zu entkoppeln.
Laut Beschreibung wirkt dieser Leim akustisch wie ein Daemmstoff, dann
koennte man sogar hier noch einmal sparen... und gar keinen weiteren
Daemmstoff mehr verwenden.

Ich werde mich einmal damit naeher beschaeftigen; unter Umstaenden werde
ich mir davon sogar ein wenig bestellen.

Aber wie bereits gesagt, zuerst gilt es die Nachbarn konsultieren, um zu
erkunden, welchen Charakter diese Laermbelaestigung ueberhaupt hat.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal _ALLEN_ fuer ihren Input.

Günter Hackel

unread,
Feb 10, 2006, 5:17:39 AM2/10/06
to
On 09.02.2006 16:07, Werner Fink wrote:
> Matthias Voss <spamma...@gmx.de> writes:
>
>
>> Wenn die Balken in Längsrichtung von Ingolfs Zimmer zum Nachbarn gehen, könnte
>> man dann nicht versichen, die Zwischenräume auszuschäumen?
>
> Das mit dem Schaum ist eine riskante Sache, wenn der Druck
> beim Aufschäumen zu stark wird, kann es die Decke des unteren
> Nachbarn oder den Boden von den Balken heben.

Hallo
wenn es kein Wohneigentum sein sollte, würde ich auch den den Aufwand
beim Rückbau denken. Schaum ist sicher die größte Sauerei und ich möchte
garnicht darüber nachdenken, was das kostet, die Bude komplett
aufzubauen nachdem man wieder einen Rohbau draus gemacht hat.
gh

Matthias Voss

unread,
Feb 10, 2006, 5:28:56 AM2/10/06
to
Günter Hackel wrote:


Das stimmt natürlich. Man könnte alternativ auch
Isoliermaterial einblasen. Aber wenn es in der Zwischendekce
ist, sieht man es ja nicht.

Gruß
Matthias

Michael Wolfgang

unread,
Feb 10, 2006, 5:36:00 AM2/10/06
to
Erhard Schwenk wrote:
> Ingolf Haeusler wrote:
>> Matthias Voss wrote:
>
>>> Häng sie doch an den seilichen Hutmuttern mit auf.
>
>> meinst Du nicht dass die zwei Lagen Waschmaschinendaemmatten zwischen
>> den Betonplatten ausreichen koennten?
>
> Hängen bzw. Fliegen ist auf jeden Fall ziemlich optimal. Wobei wenn
> man das richtig professionell macht noch Dämpfer in die Seile
> gehören, aber das wird dann schon nicht billig (TM).
>
> So als Empfehlung meinerseits:

Alles gute Tips, können auch den Klang verbessern. Aber
der Nachbar wird immer noch gestört sein. Immer daran
denken ab 250kg/qm geht der Schallschutz los, oder eben
das Raum in Raumkonzept. Bei Subwoofer, kann jeder Laie
beobachten, wie sich Schall verhält. Im Hörraum ist der Sub
verhalten. aber zwei Räume weiter dröhnt er.

Das einzige was hilft ist leiser stellen und ein vernüftiges Verhältnis
zu den Nachbarn.
Sonst helfen nur Maßnahmen vom Fachmann, die leider meisten
entsprechend teuer sind.

Ein gewisses unterdrücken von Körperschall, bittet sich bei vielen
Geräten im Haushalt an, wie zum Beispiel bei der Kaffepad-Maschine;-).
Auch ein Drucker kann die Nachbarn stören.

Aber Musikanalgen ist immer der Lautstärkeregeler, der beste Schallschutz.

Wenn man Stimmen gut hören kann, oder gar sie verstehen, ist das Ganze
ein Problem des Vermieters.

Gruß
Michael


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 10, 2006, 5:52:07 AM2/10/06
to
Günter Hackel wrote:

> wenn es kein Wohneigentum sein sollte, würde ich auch den den Aufwand
> beim Rückbau denken. Schaum ist sicher die größte Sauerei und ich möchte
> garnicht darüber nachdenken, was das kostet, die Bude komplett
> aufzubauen nachdem man wieder einen Rohbau draus gemacht hat.

Danke dass Du das noch einmal auffuehrst. Ja, die Wohnung seht gar zum
Kauf. Aber unter den aktuellen Voraussetzungen ist mein Interesse eher
gedaempft (weitere Kosten wie Heizungssystem, Wandputz, und vielleicht
DNWIM (Doch-Noch-Wasser-Im-Mauerwerk), Elektrik und Sanitaertechnik sehe
ich auf mich zukommen), sodass ich auch im Hinblick auf Rueckbauaufwand
"aufmerksam" handeln muss.

Message has been deleted

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 10, 2006, 7:17:22 AM2/10/06
to
Martin Trautmann wrote:

> Mal ein naiver Vorschlag: Wie viel bringt ein moeglichst schwerer
> Vorhang ueber die gesamte Wandflaeche?
>
> Wie viel bringt ein wandfuellendes Buecher- und CD-Regal? Die Masse der
> Buecher duerfte recht tauglich sein - aber die Spalte dazwischen
> duerften ideale Schallkanaele sein.
>
> Kombination von moeglichst dicht gefuelltem Regal und einem schweren
> Vorhang davor koennte evtl. eine leichte und brauchbare Verbesserung
> bringen. Etliche Quadratmeter schwerer Stoff (Wolle? Filz?) duerfte
> allerdings erheblich ins Geld gehen.

Das ist eine interessante Frage. Ich denke aber die Wirksamkeit
beschraenkt sich bei dieser Loesung einzig auf die Luftschallanteile...

Günter Hackel

unread,
Feb 10, 2006, 12:35:45 PM2/10/06
to
On 10.02.2006 11:28, Matthias Voss wrote:


> Das stimmt natürlich. Man könnte alternativ auch
> Isoliermaterial einblasen. Aber wenn es in der Zwischendekce
> ist, sieht man es ja nicht.

Stimmt! Wenn da ausreichend Hohlräume vorhanden sind, könnte man z.B.
Wolle reinblasen.
gh

Udo Forstmann

unread,
Feb 13, 2006, 6:21:13 AM2/13/06
to
On Thu, 09 Feb 2006 09:51:16 +0100, Ingolf Haeusler wrote:

> Hubert Barth wrote:
>
>> Jeder Kontaktpunkt zur Wand bildet eine Schallbrücke und
>> verschlechtert das Ergebnis.

Ich habe den Originalthread gerade nicht gefunden, aber soweit ich
mich erinnere bezog sich diese Antwort auf den Kontakt von Estrich
zur Wand, also zwischen Materialien mit ähnlichen, "schallharten"
Eigenschaften.

> die Frage ist vielleicht etwas idiotisch:
> Hiesse das gleichzeitig, dass auch eine Kontaktierung benutzter
> Daemmwolle zur besagten Wand das Ergebnis verschlechtere?

Nein es wird ja zwischen Bauteilen Mineralfaser als Abstandhalter
eingelegt umn die Weiterleitung in der von dir richtig beschriebenen
Weise zu unterbinden.
Es ist aber nicht jedem klar, dass bereits ein Mörtelkrümel in der
Fuge die Bemühungen zunichte machen kann.

Udo

Wolfhard Poerner

unread,
Feb 14, 2006, 4:44:00 AM2/14/06
to
Ingolf Haeusler wrote:

> [Schalldaemmung zum Nachbarn]


Vielleicht ist das eine Moeglichkeit:

http://www.noise-killer.nl/Duits/woningbouw.html

--
Wolfhard

Werner Fink

unread,
Feb 14, 2006, 5:20:13 AM2/14/06
to
Wolfhard Poerner <w...@despammed.com> writes:

Alu-Folie als Schalldaemmung? Autsch.

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 14, 2006, 5:47:42 AM2/14/06
to
Hallo Wolfhard,

Wolfhard Poerner wrote:


> Ingolf Haeusler wrote:
>
> Vielleicht ist das eine Moeglichkeit:
>
> http://www.noise-killer.nl/Duits/woningbouw.html

besten Dank.
Ich tippe mal nicht auf droehnende Hohlraeume, da es sich hierbei um
eine Schalluebertragungen ueber eine Zwischenwand handeln duerfte...
Aaaber, vielleicht finde ich ja noch einen.
;o)

Wolfhard Poerner

unread,
Feb 14, 2006, 6:19:40 AM2/14/06
to
Werner Fink wrote:
> Wolfhard Poerner <w...@despammed.com> writes:
>
>> Ingolf Haeusler wrote:
>>
>> > [Schalldaemmung zum Nachbarn]
>>
>>
>> Vielleicht ist das eine Moeglichkeit:
>>
>> http://www.noise-killer.nl/Duits/woningbouw.html
>
> Alu-Folie als Schalldaemmung? Autsch.

Glaube kaum, daß es sich um simple Alufolie handelt.
Das sieht man schon an den Versandkosten ;-)

Werde es demnächst in meinen Landy einkleben und Dir
dann berichten.

Matthias Voss

unread,
Feb 14, 2006, 7:04:56 AM2/14/06
to
Wolfhard Poerner wrote:


" Noise Killer Liquid ist dazu gedacht, die im Gehäuse und
in der Karosserie vorkommenden Geräusche zu verringern,
welche durch Schwingungen verursacht werden. Die durch Wärme
verursachten Schwingungen führen dazu, dass hörbare
Geräuschwellen im Material produziert werden."


Hülfffä.

Gruß Matthias

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 14, 2006, 7:26:45 AM2/14/06
to
Matthias Voss wrote:

> " Noise Killer Liquid ist dazu gedacht, die im Gehäuse und in der
> Karosserie vorkommenden Geräusche zu verringern, welche durch
> Schwingungen verursacht werden. Die durch Wärme verursachten
> Schwingungen führen dazu, dass hörbare Geräuschwellen im Material
> produziert werden."
>
>
> Hülfffä.

jupp - das Deutsch ist sehr hollaendisch.
;o)
vielleicht sollte diese Fa einen fachlich _versierten_ Uebersetzer
konsultieren - es sei sie wollen nicht und gehen in dieser Tour auf
Dummenfang.

Message has been deleted

Martin Klaiber

unread,
Feb 18, 2006, 12:31:45 PM2/18/06
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> Wie waer's mit einer Piezofolie als aktiv angesteuerte
> Antischall-Tapete?

Noch besser: die vorhanden Lautsprecher rauswerfen und mit der Tapete
Musik machen.

Martin

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