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Was für einen Verstärker, was macht einen gut en Verstärker aus, gibt es sowas für 1000euro

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Rainer Habel

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Feb 21, 2003, 4:06:43 PM2/21/03
to
Hallo Fachkundige!

Vor kurzem habe ich noch einen Verstärker Yamaha 396, CD Player auch
von Yamaha den 496, dazu Boxen von KEF die Q 15.2. und Lautsprecher
Kabel, Normales von der Rolle, gehabt.
Bei dem NF Kabel vom CDPlayer zum Verstärker habe ich mich gewundert,
daß Kabel einen so relativ starken Einfluss haben. Bei meinen Yamaha
Teilen ist das nicht so stark. Aber bei den von mir gehörten NAD
Bausteinen Vorstufe Endstufe und CDPlayer (541?),
an Dynaudio Standlautsprecher. Mich hat die Kombination sehr
enttäuscht, der Klang war so direkt und kalt, auch hörte man sehr
stark,
daß einige CDs nicht so gut waren, wie der Händler meinte. Seine
Vorführ - CDs war gut. Warum gibt es bei den Cinchkabel so
Unterschiede? Mir hat einer gemailt, daß ein Kabel im Prinzip nur
lineare Zusammenhänge aufweist (ohmsches Gesetz, Kapazität...).
Dort gibt es keine starken, nicht lineare Zusammenhänge, aber in
IC und anderen Halbleiterelementen gibt es diese. Somit liegt das
klangliche Problem in den Geräten, und das Kabel löst es nur aus.
Somit sind folglich die Geräte nicht richtig gebaut, oder können nur
so gebaut werden. Ist das so richtig?
Schlussfolgerung: Man kauft Geräte einer Marke und Preisklasse, dann
passen sie zusammen, und man hat keinen Ärger mit den Kabeln.

Ich will mir eine Anlage nach und nach kaufen, zuerst sind der
Verstärker und die Lautsprecher dran. Ich habe bis jetzt gehört:
NAD; hat mich nicht vom Hocker gehauen, nervte mich mit den Kef
Q15.2 Boxen, erst mit B&W Boxen 804 war es ok, aber bei den Preis
deutlich zuwenig.
Rotel; schon mehr meine Richtung, kraftvoll ausgeglichen, mit allen
Boxen. Aber hat doch einwenig Ähnlichkeit mit YamahaJ.
Marantz; nix zu meckern.
Aber bei diesen Marken war das noch nicht das , was mich wirklich
begeisterte, und meinen Geldbeutel öffnen würde.
Dann hörte ich den Teac h100 mit meinen Q 15.2, habe ihn sofort
gekauft, der löst vorerst meine Yamaha Bauteile ab. Die Yamaha Sachen
sind kräftiger zupackender, aber mich hat es nie geschüttelt wie bei
dem Teac.
Was für Verstärker würdet Ihr mir empfehlen? Bei den Boxen wird
Es wohl welche von B&W oder Kef geben.

Übrigens habe ich mir nebenbei noch einen Plattenspieler gekauft und
einen Phonoverstärker, tolle Sache, wieder Platten zuhören.

Mit freundlichen Grüssen
Rainer

Rainer Habel

unread,
Feb 24, 2003, 6:54:06 AM2/24/03
to
Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote in message news:<bba370be.03022...@posting.google.com>...

Habe mir jetzt noch Lautsprecher von B&W (303) gekauft, zur Ergänzung
der Yamaha-Anlage. Habe auch noch die B&W cdm 1NT und die 805/804 angehört.
Mit den Verstärker bin ich immer noch nicht weiter.

Mit freundlichen Grüssen
Rainer

Rainer Habel

unread,
Feb 24, 2003, 3:24:23 PM2/24/03
to

Hallo,

ich war heute in einem Fachgeschäft und wollte mir einen Rotel
Verstärker oder eine Vor/Endstufen der selben Firma kaufen mit Boxen
von B&W (805). Leider musste ich aber feststellen, daß man für Kabel
viel Geld augeben soll, damit sie überhaupt gut klingen. Man braucht
anscheinend Steckleisten für 240 Euro, dann noch Stromkabel a 130
Euro, auch sollte man für das Lautsprecherkabel ca. 40 Euro/pro Meter
ausgeben zzgl. 100 Euro für so komische Stecker und die Arbeitszeit.
Auch wenn ich zwei kleine Endstufen nehme, brauche ich für die 100 cm
hochwertiges Kabel, sogar noch teurer.
Jetzt kommt der Hammer: das längere Cinchkabel ist auch schweineteuer.
Die können doch alle keine
Verstärker mehr bauen. Dann frage ich nach hochwertigere Verstärker,
aber dann soll ich noch teure Kabel nehmen. Wahnsinn!!
Ich war gewillt mehrere 1000 Euro auszugeben, aber verdummen lasse ich
mich nicht. Die Sachen taugen nichts, wenn Kabel so wichtig sind.
Wo gibt es Verstärker und CD Player, die vernünftig aufgebaut sind und
einen guten Klang haben, wo man normale Kabel nutzen kann. In zwei
Fachgeschäften wurde ich über Kabel belehrt und in die höheren Weihen
der Physik eingeführt, der im Fachmarkt hat mich über die
Quantenphysik belehrt. Sind die alle
noch normal?
Ich werde morgen noch einmal ein Geschäft besuchen, wenn das nichts
wird, gibt es CDs und Platten bis zum Abwinken. Das scheint mir die
bessere Alternative zu sein.
Ach die kleine 303 von B&W machen mir sehr viel Freude an der Yamaha
AnlageJ.

Mit freundlichen Gruß
Rainer

PS.: 40 * 10m = 400
Plus 100 Plus Steckleiste 240 plus zwei mal 130 macht zusammen 1000
Euro nur für die Kabel, ach dann noch die Phonomöbel und so spitze
Dinger zum Goldpreis.

Andreas Hünnebeck

unread,
Feb 24, 2003, 4:09:03 PM2/24/03
to
Rainer Habel wrote:

>> > Ich will mir eine Anlage nach und nach kaufen, zuerst sind der
>> > Verstärker und die Lautsprecher dran. Ich habe bis jetzt gehört:
>> > NAD; hat mich nicht vom Hocker gehauen, nervte mich mit den Kef
>> > Q15.2 Boxen, erst mit B&W Boxen 804 war es ok, aber bei den Preis
>> > deutlich zuwenig.
>> > Rotel; schon mehr meine Richtung, kraftvoll ausgeglichen, mit allen
>> > Boxen. Aber hat doch einwenig Ähnlichkeit mit YamahaJ.
>> > Marantz; nix zu meckern.
>> > Aber bei diesen Marken war das noch nicht das , was mich wirklich
>> > begeisterte, und meinen Geldbeutel öffnen würde.
>> > Dann hörte ich den Teac h100 mit meinen Q 15.2, habe ihn sofort
>> > gekauft, der löst vorerst meine Yamaha Bauteile ab. Die Yamaha Sachen
>> > sind kräftiger zupackender, aber mich hat es nie geschüttelt wie bei
>> > dem Teac.

Der Teac ist auch ein ganz heisser Tip hier in der NG.

>> > Was für Verstärker würdet Ihr mir empfehlen? Bei den Boxen wird
>> > Es wohl welche von B&W oder Kef geben.
>> >
>> > Übrigens habe ich mir nebenbei noch einen Plattenspieler gekauft und
>> > einen Phonoverstärker, tolle Sache, wieder Platten zuhören.
>>

>> Habe mir jetzt noch Lautsprecher von B&W (303) gekauft, zur Ergänzung
>> der Yamaha-Anlage. Habe auch noch die B&W cdm 1NT und die 805/804
>> angehört. Mit den Verstärker bin ich immer noch nicht weiter.

Warum nimmst Du nicht den Teac?

> ich war heute in einem Fachgeschäft und wollte mir einen Rotel
> Verstärker oder eine Vor/Endstufen der selben Firma kaufen mit Boxen
> von B&W (805). Leider musste ich aber feststellen, daß man für Kabel
> viel Geld augeben soll, damit sie überhaupt gut klingen. Man braucht
> anscheinend Steckleisten für 240 Euro, dann noch Stromkabel a 130
> Euro, auch sollte man für das Lautsprecherkabel ca. 40 Euro/pro Meter
> ausgeben zzgl. 100 Euro für so komische Stecker und die Arbeitszeit.
> Auch wenn ich zwei kleine Endstufen nehme, brauche ich für die 100 cm
> hochwertiges Kabel, sogar noch teurer.
> Jetzt kommt der Hammer: das längere Cinchkabel ist auch schweineteuer.
> Die können doch alle keine
> Verstärker mehr bauen. Dann frage ich nach hochwertigere Verstärker,
> aber dann soll ich noch teure Kabel nehmen. Wahnsinn!!

Tip: die Kabel sollten nicht mehr als 10% des Preises der angeschlossenen
Elektronik kosten.

Mein Tip: teures Geld für Lautsprecherleitungen lohnt nicht wirklich.
Bei Cinchkabeln dagegen gibt es durchaus hörbare Unterschiede. Allerdings
kann man damit nur vergleichweise geringe Klangverbesserungen erzielen,
den Klangcharakter einer Komponenten kann man damit nicht ändern, nur
verbessern.

> Ich war gewillt mehrere 1000 Euro auszugeben, aber verdummen lasse ich
> mich nicht. Die Sachen taugen nichts, wenn Kabel so wichtig sind.

Das kann man so nicht sagen, aber die Kabel sollten nicht zuteuer
sein (s.o.).

> Wo gibt es Verstärker und CD Player, die vernünftig aufgebaut sind und
> einen guten Klang haben, wo man normale Kabel nutzen kann.

Im Musikfachhandel (Abteilung Tonstudio).

> In zwei
> Fachgeschäften wurde ich über Kabel belehrt und in die höheren Weihen
> der Physik eingeführt, der im Fachmarkt hat mich über die
> Quantenphysik belehrt. Sind die alle
> noch normal?

"Fach"verkäufer anscheinend nicht ;-) Zumindest haben sie nicht gemerkt,
daß Du nicht zur Zielgruppe gehörst.

> Ich werde morgen noch einmal ein Geschäft besuchen, wenn das nichts
> wird, gibt es CDs und Platten bis zum Abwinken. Das scheint mir die
> bessere Alternative zu sein.

Das ist im Zweifel immer die beste Wahl.

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: and...@huennebeck-online.de (KEINE WERBUNG)
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
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Peter Sauter

unread,
Feb 25, 2003, 12:52:11 AM2/25/03
to
Rainer Habel wrote:

> ich war heute in einem Fachgeschäft und wollte mir einen Rotel
> Verstärker oder eine Vor/Endstufen der selben Firma kaufen mit Boxen
> von B&W (805). Leider musste ich aber feststellen, daß man für Kabel
> viel Geld augeben soll, damit sie überhaupt gut klingen.

Dann warst du nicht im richtigem Fachgeschaeft. Bei meinen B&W805er
laeuft bei mir hier ein Orotofon SPK100er (Einsteigerkabel ca.
8-9 DM/Meter) voellig zufriedenstellend. Mein Hifi-Stammhaendler hatte
damit auch ueberhaupt keine "Probleme" mir die passenden Meter mit
entsprechenden Bananas auf der einen Seite (am DD-Receiver passen
keine Bananas) zu loeten. Die Stecker sitzen gut und sind auch sauber
mit Schrumpfschlaeuchen abgedeckt worden. Sie sitzen auch gut an den
WBT-Lautsprecheranschluessen. Das war damals meine "erstmaliger"
Einkauf bei diesem Haendler gewesen (Ich habe zwei hier in Muenchen,
weil die sich manchmal im Sortiment ergaenzen).

Aber vielleicht nennst du deine Stadt und dir kann jemand ggf. hier
Empfehlungen fuer Haendler geben.

--

Autor der deutschen U.S. Robotics FAQ http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt

Peter Sauter

unread,
Feb 25, 2003, 1:00:43 AM2/25/03
to
Andreas Hünnebeck wrote:

Hallo Andreas

> Mein Tip: teures Geld für Lautsprecherleitungen lohnt nicht wirklich.
> Bei Cinchkabeln dagegen gibt es durchaus hörbare Unterschiede. Allerdings
> kann man damit nur vergleichweise geringe Klangverbesserungen erzielen,
> den Klangcharakter einer Komponenten kann man damit nicht ändern, nur
> verbessern.

Wobei das mit den Cinchkabeln durchaus auch zur Abstimmung der
Gesammtkette nuetzlich ist. Ich habe hier sowohl ein MIT T3 als auch MIT
T2 Kabel (Beide guenstig via E-Bay da ich beide Kabel sowieso brauche
das T3 und T2er) und vorher ein T5er gehabt. Fuer die Cd-Player/
VErstaerkerkette konnte ich daher einige Kabelvergleiche selber machen.
Das T5er ist ein typisches Einstiegskabel. Sowohl das T3er als auch T2er
haben beide die gleichen deutlich besseren Cinch-Stecker (besserer
massiver Sitz als beim T5er. Weiss nicht ob die Stecker von WBT oder
Neutrik sind ?). Klanglich gefaellt mir nach AB-Vergleichen das nominell
"billigere" T3er besser als das T2er am CD-Player. Am Hochpegelausgang
meines Phonopres laeuft das T2er auch gut. Alle Terminatorkabel haben
IMHO ein RC-Glied im Kaestchen ?). Kann daran liegen das die
Koppelausgangskondensatoren beim Phonopre eben nur 1uF gross sind ?
Da beide Kabel zumdem sehr gut "verwechselbar" sind wuerde ich sie gerne
mal fuers DRMH3-Treffen fuer einen Blindtest mitbringen.

Thomas-Michael Rudolph

unread,
Feb 25, 2003, 1:16:23 AM2/25/03
to
On 21 Feb 2003 13:06:43 -0800, Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote:

>Mir hat einer gemailt, daß ein Kabel im Prinzip nur
>lineare Zusammenhänge aufweist (ohmsches Gesetz, Kapazität...).
>Dort gibt es keine starken, nicht lineare Zusammenhänge, aber in
>IC und anderen Halbleiterelementen gibt es diese. Somit liegt das
>klangliche Problem in den Geräten, und das Kabel löst es nur aus.
>Somit sind folglich die Geräte nicht richtig gebaut, oder können nur
>so gebaut werden. Ist das so richtig?

Nein.
Der Zusammenhang ist wesentlich komplexer.
Direkte Interaktionen zwischen Kabel und Gerät sind für den Klang in der
Regel nicht (mehr) entscheidend.
Wenn Dich das Thema interessiert, kann ich Dir per Email einen Link
nennen, in dem einige Erkenntnisse in Sachen Audio-Kabel dokumentiert
sind(4.8 MB, 260S., pdf, Englisch).

Gruss

Thomas

Ingolf Haeusler

unread,
Feb 25, 2003, 3:28:08 AM2/25/03
to
Hallo Rainer,

Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote in message news:<bba370be.03022...@posting.google.com>...

> PS.: 40 * 10m = 400

> Plus 100 Plus Steckleiste 240 plus zwei mal 130 macht zusammen 1000
> Euro nur für die Kabel, ach dann noch die Phonomöbel und so spitze
> Dinger zum Goldpreis.

so wie sich mir das darstellt, wirst Du den Eindruck einer finanziell
potenten Weihnachtsgans abgegeben haben. Die Verkaeufer haben Dich als
Dukatenkacker identifiziert und all ihre verkaufsfoerdernden Reserven
hervorgelockt. Provision ist ihre Motivation. Diese physikalischen
Erklaerungen hoeren sich bei denen sowas von kompetent an, dass man
selbst den Worte seines alten Professsorchens nicht mehr glauben
schenken moechte...;o)
Und zum Schluss, ehe Du Dich versiehst, gehst Du mit einem Loch im
Portemonnaie aus dem Laden und hast vielleicht statt einer neuen guten
Anlage erst einmal einen alles erschlageneden Audio Animator im Arm.
Dann bist Du erst einmal mindestens 10 Werktage lang zuversichtlich,
die 300EUR fuer diesen Animator gut angelegt zu haben, statt fuer viel
Geld eine ganze neue Anlage kaufen zu muessen:
http://www.artkustik.at/animator.html
;o)

Nach 3Wochen merkst Du allerdings, dass Du vielleicht doch noch mehr
willst. Du versuchst den Animator wieder los zu werden damit Du Dir
wenigstens noch neues C-39(???) Lack leisten kannst. Denn der wirklich
gut klingende CD PLayer ist ja viel teuer!

usw...
So das Szenario wie es immer wieder vorkommt. Schade aber wahr!

Nur gut, dass Du Dich dem entzogen hast!

An Deiner Stelle wuerde ich mir erst einmal den Armanianzug ausziehen
;o) und die Anlage, so wie vom Verkaeufer empfohlen, zum Testhoeren
aufstellen lassen. Dann sollen sie per Hoertests "beweisen" dass das
mit diesem und jenem Zusatz wirklich besser klingt. Hoerst Du aber
kaum oder keine Unterschiede kaufe _nur_ die Komponenten Deiner
groessten Begierde, zeige anfaengliches Interesse fuer Zusatzbloedsinn
um Sonderpreisspannen zu erfahren, bezahle die Sonderpreise und
verschwinde ohne Kabel, Animator, Spray und Schmankerl schleunigst aus
diesen Laden. Nun wuerde ich zum Profiausstatter gehen und
ordentliches Kabel von z.B. sommercable fuer 2EUR pro Meter kaufen.

Spaeter vielleicht, kannst Du Dich ja in dem Hifi Store wieder blicken
lassen und so tun als ob Du mit Deinem "Baumarktkabeln" nun doch nicht
mehr zufrieden bist. Leihe Dir verschiedene, auch sauteure, uebers
Wochenende aus, damit Du Dir darueber endgueltig im Klaren sein
kannst, ob Du nun anderes Kabel brauchst oder nicht.

Mit Verlaub, 1000 EUR an Kabel fuer eine vielleicht 2000EUR teure
Anlage auszugeben halte ich fuer intelektuell illegal ;o)

Gruss, ingolf

Andreas Huennebeck

unread,
Feb 25, 2003, 4:28:53 AM2/25/03
to
Ingolf Haeusler wrote:

> Und zum Schluss, ehe Du Dich versiehst, gehst Du mit einem Loch im
> Portemonnaie aus dem Laden und hast vielleicht statt einer neuen guten
> Anlage erst einmal einen alles erschlageneden Audio Animator im Arm.
> Dann bist Du erst einmal mindestens 10 Werktage lang zuversichtlich,
> die 300EUR fuer diesen Animator gut angelegt zu haben, statt fuer viel
> Geld eine ganze neue Anlage kaufen zu muessen:
> http://www.artkustik.at/animator.html
> ;o)

Ja , Handwedeln ist wieder in.

Ich habe auch schon selbst ein Produkt in der Hand gehabt, dass einem
Zylinderkopf aehnlich war und eine Kaltgeraetebuchse hatte. Das sollte
man einfach in die Netzleiste der Anlage stecken, um den Klang zu
verbessern. Aber auch ohne diesen Anschluss sollte es schaedliche
Einfluesse von der Anlage fermnhalten, allein durch die Formgebung.
Das ist echt Voodoo im Quadrat.

> So das Szenario wie es immer wieder vorkommt. Schade aber wahr!
>
> Nur gut, dass Du Dich dem entzogen hast!

[gute Tips geloescht]

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: and...@huennebeck-online.de (KEINE WERBUNG)
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ProNews/2 User

unread,
Feb 25, 2003, 12:43:16 PM2/25/03
to
On Mon, 24 Feb 2003 21:09:03 UTC, Andreas H nnebeck
<and...@huennebeck-online.de> wrote:

> Rainer Habel wrote:
>
> >> > Ich will mir eine Anlage nach und nach kaufen, zuerst sind der

> >> > Verst„rker und die Lautsprecher dran. Ich habe bis jetzt geh”rt:


> > aber dann soll ich noch teure Kabel nehmen. Wahnsinn!!
>
> Tip: die Kabel sollten nicht mehr als 10% des Preises der angeschlossenen
> Elektronik kosten.

Mein Tip.

Kupferschienen - 20x5 mm.-)

P.S. ich arbeite auf einem Stromerzeuger - nein - nicht RWE

--
Greetings

Fritz Chwolka
>collecting old computers just for fun<
< at www.alterechner.de >


Alfred Schmidt

unread,
Feb 25, 2003, 1:14:26 PM2/25/03
to

"Rainer Habel" <Habel....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bba370be.03022...@posting.google.com...

,
> > > daß Kabel einen so relativ starken Einfluss haben. Bei meinen Yamaha
> > > Teilen ist das nicht so stark. Aber bei den von mir gehörten NAD
> > > Bausteinen Vorstufe Endstufe und CDPlayer (541?),
> > > an Dynaudio Standlautsprecher. Mich hat die Kombination sehr
> > > enttäuscht, der Klang war so direkt und kalt, auch hörte man sehr
> > > stark,
> > > daß einige CDs nicht so gut waren, wie der Händler meinte. Seine
> > > Vorführ - CDs war gut. Warum gibt es bei den Cinchkabel so
> > > Unterschiede?

Was Du hier hörst, ist die Qualität des NAD !!!

Auch ich mußte mich (nicht an den Player) aber an den Verstärker
erst gewöhnen. Das hat aber mit Kabeln eignetlich nichts zu tun.

Du bist den Klang "deines " alten Verstärkers gewöhnt.
Viele japanische Verstärker versuchen, nicht den natürlichen,
sondern einen warmen Klang wiederzugeben.
Als Vorteil bekommst Du dafür ein *angenehmes" leicht schönendes
Klangbild, das Schärfen mildert (die Höhen sind zwar da, werden aber
vom leicht übertriebenen oberen Baßbereich, bzw von den unteren Mitten
zugedeckt.)
Als Nachteil klingt ein Klavier stets weicher als in der Natur, feinste
Details fehlen.

Der NAD (Verstärker C370) klingt schlanker, der angenehme Buckel im
Tieftonbereich der alles ein wenig voluminöser macht fehlt.
Dies wird die erste Zeit (bei mir waren das 3 Monate !!!) als
leicht metallisch und kalt empfunden.

> > > Ich will mir eine Anlage nach und nach kaufen, zuerst sind der
> > > Verstärker und die Lautsprecher dran. Ich habe bis jetzt gehört:
> > > NAD; hat mich nicht vom Hocker gehauen, nervte mich mit den Kef
> > > Q15.2 Boxen, erst mit B&W Boxen 804 war es ok, aber bei den Preis
> > > deutlich zuwenig.
> > > Rotel; schon mehr meine Richtung, kraftvoll ausgeglichen, mit allen
> > > Boxen. Aber hat doch einwenig Ähnlichkeit mit YamahaJ.

Genau das ist es !!
Du wirst die Wahl zwischen eher schlank oder dick treffen müssen.
...Ober extrem viel Geld ausgeben, wobei nicht gesagt ist, daß Dir
das dann gefällt.

> ich war heute in einem Fachgeschäft und wollte mir einen Rotel
> Verstärker oder eine Vor/Endstufen der selben Firma kaufen mit Boxen
> von B&W (805). Leider musste ich aber feststellen, daß man für Kabel
> viel Geld augeben soll, damit sie überhaupt gut klingen. Man braucht
> anscheinend Steckleisten für 240 Euro, dann noch Stromkabel a 130
> Euro, auch sollte man für das Lautsprecherkabel ca. 40 Euro/pro Meter
> ausgeben zzgl. 100 Euro für so komische Stecker und die Arbeitszeit.
> Auch wenn ich zwei kleine Endstufen nehme, brauche ich für die 100 cm
> hochwertiges Kabel, sogar noch teurer.

Das hat folgenden Grund:
Aus Gründen der Konkurrenzkampfes ist an den Verstärkern etc. oft
nur mehr sehr wenig zu verdienen.
Daher versucht man spezielle Kabel mit irren Spannen zu verkaufen.
Eines vorweg: ein Verstärker der mit "Normalkabel" schlecht klingt
wird auch durch ein sauteures Kabel kein Klangwunder.

> Jetzt kommt der Hammer: das längere Cinchkabel ist auch schweineteuer.
> Die können doch alle keine
> Verstärker mehr bauen. Dann frage ich nach hochwertigere Verstärker,
> aber dann soll ich noch teure Kabel nehmen. Wahnsinn!!

Gründe oben erklärt.
Meiner Generation hat man vor ca 25 Jahren sauteure Eqalizer zur
"Klangoptimierung" eingeredet, der nächsten halt Lautsprecherkabel,
die an die Zuleitung eines elektischen Stuhls erinnern :-)

> Ich war gewillt mehrere 1000 Euro auszugeben, aber verdummen lasse ich
> mich nicht. Die Sachen taugen nichts, wenn Kabel so wichtig sind.
> Wo gibt es Verstärker und CD Player, die vernünftig aufgebaut sind und
> einen guten Klang haben, wo man normale Kabel nutzen kann. In zwei
> Fachgeschäften wurde ich über Kabel belehrt und in die höheren Weihen
> der Physik eingeführt, der im Fachmarkt hat mich über die
> Quantenphysik belehrt. Sind die alle
> noch normal?

Wohl kaum. Wer sich mit Quantenpysik auskennt und dann im "Blödmarkt"
als HIFI-Verkäufer betätigt, kann nicht normal sein ;-)

> Ich werde morgen noch einmal ein Geschäft besuchen, wenn das nichts
> wird, gibt es CDs und Platten bis zum Abwinken. Das scheint mir die
> bessere Alternative zu sein.
> Ach die kleine 303 von B&W machen mir sehr viel Freude an der Yamaha
> AnlageJ.
>

Sag ihnen eiskalt, was Du willst, und daß Du für Kabel keine Unsummen
ausgeben willst.

Gruß aus Wien
Alfred


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 26, 2003, 4:06:20 AM2/26/03
to
Hi Ch.,

chw...@alterechner.de (ProNews/2 User) wrote in message news:<b3g9vj$kgp$07$1...@news.t-online.com>...

> Mein Tip.
>
> Kupferschienen - 20x5 mm.-)
>
> P.S. ich arbeite auf einem Stromerzeuger - nein - nicht RWE

das wuerde mich ja fast reizen sowetwas einmal zu kaufen, als
Masseschiene fuer meinen Verstaerker sozusagen...

Hast Du Quellen?

thx,
gruss, ingolf

Muck Krieger

unread,
Feb 26, 2003, 4:23:46 AM2/26/03
to

"Ingolf Haeusler" <ingolf....@sun.com> wrote:

>> Mein Tip. Kupferschienen - 20x5 mm.-)

> das wuerde mich ja fast reizen sowetwas einmal zu kaufen, als


> Masseschiene fuer meinen Verstaerker sozusagen...

> Hast Du Quellen?

Der freundliche Elektroinstallationsmeister an der Ecke verarbeitet solche
Kupferschienen. Gehört er noch zur "alten Garde", dann lautet sein Motto
sicher "watt morjenz jeklemmt wird, wird amenz valötet ..." ;-))
Alternative: Buntmetallhandel -> CU-Stränge, Bleche etc ...

Keep on rocking,

Muck


Ingolf Haeusler

unread,
Feb 26, 2003, 8:36:28 AM2/26/03
to
"Muck Krieger" <triody...@t-online.de> wrote in message news:<b3i15l$qi2$02$1...@news.t-online.com>...

> > Hast Du Quellen?
>
> Der freundliche Elektroinstallationsmeister an der Ecke verarbeitet solche
> Kupferschienen. Gehört er noch zur "alten Garde", dann lautet sein Motto
> sicher "watt morjenz jeklemmt wird, wird amenz valötet ..." ;-))
> Alternative: Buntmetallhandel -> CU-Stränge, Bleche etc ...
>

jaja...

...und unsereins trottet immer wieder treudoof in die lokalen
Baumaerkte und bezahlt Apothekerpreise.
;o)

Danke,
ingolf

Rainer Habel

unread,
Feb 27, 2003, 12:24:09 PM2/27/03
to
Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote in message news:<bba370be.03022...@posting.google.com>...
> Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote in message news:<bba370be.03022...@posting.google.com>...
> > Habel....@gmx.de (Rainer Habel) wrote in message news:<bba370be.03022...@posting.google.com>...
> > > Hallo Fachkundige!
> > >
> > > Vor kurzem habe ich noch einen Verstärker Yamaha 396, CD Player auch
> > > von Yamaha den 496, dazu Boxen von KEF die Q 15.2. und Lautsprecher
> > > Kabel, Normales von der Rolle, gehabt.

Hallo,


Zu erst mal Dank an alle, die mir geschrieben, habe noch mal einen
Anlauf genommen. Es gibt doch noch Händler, die in Ruhe einem alles
vorführen. Beim Plattenspieler und CD Player konnte ich mir schnell
eine Meinung bilden, auch bei den Boxen. Da ich mir doch einen
besseren Plattenspieler kaufen möchte, und bei den Boxen auch nicht
zurückstecken möchte. Dort brauche ich auch etwas Spielraum, weil die
Händler mir welche aufstellen wollen, und ich möchte doch die
passenden zu meinem Hörraum kaufen.
Aber bei den Verstärkern bin ich mir sehr unsicher:
Ich habe welche gehört von Rotel, NAD, Linn, Rega, Marantz, Linn, Lua
und Arcam. Die Verstärker haben preislich so zwischen 600,- bis 3000,-
Euro gelegen. Besonders ist mir der „Radiowecker";-) von Linn
aufgefallen, auch der Rega Planet mit Mira überraschten mich. Rotel
und NAD spielten auch schön (bei dem anderen Händler hörte der NAD
sich nicht mehr so scharf und hart an, sondern musikalisch angenehm.),
alle beide bieten preiswerte und gut klingende Ketten. Bei Marantz
hörte ich den 8200 mit einem CD 6000 ose. Mit dem NAD 541 spielte der
Marantz 8200 besser.
Ich machte mich dann auch mal zum Nachverdauen, über einige
Hifi-Schmöker-Hefte her. Dabei fiel mir auf, daß die Verstärker
unterschiedlich aufgebaut sind, besonders beim Rega Mira sieht es sehr
dünn aus (wie der Autor schrieb von der Stereo:" aber so richtig
Besonderes lässt sich nicht entdecken"). Aber er klingt toll, aber für
1000 Euro stelle ich mir als Laie was anderes vor, so wie beim gleich
teuren Vincent SV 233 (Stereo 5/01 Seite 20).
Ein Händler meinte, mit dem Rega Mira würde ich schon auf einen
anderen Level hören als mit Rotel, NAD oder Marantz. Er führte es auch
mir vor, aber Händler habe bestimmt auch ihre Tricks oder? Der
Unterschied war in meinen Ohren schon deutlich. Aber die Regas auf den
Bildern sehen so leer und aufgeräumt aus. Ich hätte die Zeitungen
nicht lesen sollen, aber es gibt ja noch den Linn, ist sogar
preiswerter.
Oder ich nehme den Planet von Rega und dazu einen Rotel oder NAD oder
Arcam. Der NAD C350 für Klassik, den Rotel 1060 für Rock, den Arcam
75 für Jazz und der Rega Mira spielt überall gut.
Ist der NAD C370 klanglich noch besser, und wie ist es mit einer
kleinen Vor-Endstufen Kombination 590 c270.
Kennt jemand den Rega Mira, Langzeiterfahrung?
Was für Tricks haben so die Händler drauf?

Mit freundlichen Grüssen
Rainer

Markus Proske

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Feb 27, 2003, 2:45:48 PM2/27/03
to
> Oder ich nehme den Planet von Rega und dazu einen Rotel oder NAD oder
> Arcam. Der NAD C350 für Klassik, den Rotel 1060 für Rock, den Arcam
> 75 für Jazz und der Rega Mira spielt überall gut.
> Ist der NAD C370 klanglich noch besser, und wie ist es mit einer
> kleinen Vor-Endstufen Kombination 590 c270.
> Kennt jemand den Rega Mira, Langzeiterfahrung?
> Was für Tricks haben so die Händler drauf?

Ach, vergiss die Tricks - wenn Dir der Mira mit Deinen Musikstücken
beim ungestörten Hören (Verkäufer auf *mute*) gefallen hat, dann passt das
schon.
Ich kenne Mira+Planet als sehr musikalisch und ausgewogenes Gespann.
Der Classik ist natürlich auch eine dicke Empfehlung wert - mit beiden
Varianten kann man glücklich sein.

Liebe Grüße
-Markus

PS: Vincent lohnt nicht, imo.


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