da ich hin und wieder doch mal eine Casette bespielen muss und in meiner
Umgebung sich langsam alle Kassettendecks zerlegen, dachte ich an eine
Neubeschaffung bei eBay. Die Preise sind ja mitlerweile für die "alte"
Technik akzeptabel und man kann sich auch hochwertige Decks vergangener
Jahre leisten. Wie ist eure Erfahrung, welches Deck ist denn so der
absolute Klassiker mit der besten Aufnahmetechnik?
Ciao
> Wie ist eure Erfahrung, welches Deck ist denn so der
> absolute Klassiker mit der besten Aufnahmetechnik?
Nakamichi. Die Dinger halten ewig, sind nicht kaputtzukriegen. Ich habe
ein knapp 20 Jahre altes und völlig funktionsfähiges BX150E gerade erst
einem Freund geschenkt, der es weiterhin benutzt.
Der Klassiker ist das Dragon, das aber auch gebraucht nicht ganz billig
zu haben sein wird. Bei Ebay steht eines gerade bei gut 600 Euro:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3265469752&category=27795.
- jw -
--
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Ich haber hier ein Akai GX-75 und ein GX-75 mkII. Beide sind recht
robust gebaut, im Klang jedoch verschieden. Optimale Ergebnisse
erhalte ich mit Reineisenbändern TDK MA-60 oder 90. Alternative
sind Chromdioxid-Bänder Maxell XLS-II. Diese Geräte brauchen neben
regelmäßiger Reinigung etwa alle 5 Jahre einen neuen Riemen für den
Antrieb der Klappe des Kassettenfachs. Der ist aber ein Standardteil,
das man in jedem Elektronikladen bekommt. Da Akai weg vom Fenster ist,
gibt es diese Decks recht günstig zu ersteigern.
Norbert
> Hi,
>
> Wie ist eure Erfahrung, welches Deck ist denn so der
> absolute Klassiker mit der besten Aufnahmetechnik?
>
> Ciao
Wie wär's mit einem Akai GX-93 oder GX-95? .... Akai hat damals auf die
Tonköpfe lebenslange Garantie gegeben.
Ich hab' hier noch ein GX-95 rumstehen ;D
Gruß Wolfram
Okay, das ist dann doch ein klein wenig zu teuer ;) . Ich dachte so eher
aus dem Mainstream.
[Akai GX-75, 75 II, 95]
> Diese Geräte brauchen neben regelmäßiger Reinigung etwa alle
> 5 Jahre einen neuen Riemen für den Antrieb der Klappe des
> Kassettenfachs. Der ist aber ein Standardteil, das man in jedem
> Elektronikladen bekommt. Da Akai weg vom Fenster ist, gibt es
> diese Decks recht günstig zu ersteigern.
Durch die Frage angeregt habe ich eben mal eine Weile in der
Tapedeck-Ecke von ePay gestöbert. Akais der Oberklasse gibt
es in größeren Mengen, die Mehrzahl mit der phlegmatischen
Kassettenklappe. Der Austausch der Riemen braucht etwas
Geschick, das sind aber auch die einzigen Verschleißteile.
Nakamichis gibt es dort sehr wenige, und der typische Fehler
sehr vieler Naks wird umschrieben oder verschwiegen (Umlenk-
Rolle der Antriebsteller). Der Statuswert dürfte auch gering sein,
also eher "Finger weg" von den tollen Nak-Angeboten.
Keep on rocking,
Muck
> Okay, das ist dann doch ein klein wenig zu teuer ;) . Ich dachte so eher
> aus dem Mainstream.
Du fragtest aber doch explizit nach dem Besten. ;-)
>Wie wär's mit einem Akai GX-93 oder GX-95? .... Akai hat damals auf die
>Tonköpfe lebenslange Garantie gegeben.
Ja, die Köpfe in den meisten GX-75 / GX-95 haben Akai überlebt!
Norbert
- Nakamichi (Die BX-Reihe ist allerdings nur Durchschnitt),
- Revox (haben alle 4-Motoren-Laufwerk, daher keine Riemen, die altern
könnten)
- Pioneer CT-S 9xx/8xx/7xx, CT-9xx/8xx/7xx
- Akai GX-95/93/75/73/65 (Akai hat damals auf die GX-Tonköpfe
lebenslange Garantie gegeben, sollten angeblich nahezu verschleißfrei
sein)
- Teac V-8000/7010/7000/5010
- Sony TC-K 990/890/790/909/808/707 ES, TC-KA 6 ES
- Kenwood KX-9xxx/7xxx
Grüsse
Roman
> Eine Auswahl klanglich und auch mechanisch guter Decks:
>
> - Sony TC-K 990/890/790/909/808/707 ES, TC-KA 6 ES
Sony TC-K661S.
Ist das Modell, bevor die "QS"-Serie ins Leben gerufen wurde, das "Topmodell"
unterhalb dem TC-KA6ES. Ich hab damals auch auf das ES gespitzt, aber nachdem
das nächstbeste Modell nur 1/3 des TC-KA6 gekostet hat, dann doch das
günstigere genommen...
Und ich muß sagen: Ein Wahnsinn! Alles drin, alles dran. Tolle Mechanik (drei
Motoren), Dreikopf, keramischer Kassettenhalter (wers braucht), manuelle
Kalibrierung (BIAS und Record Level), MPX-Filter für Radioaufnahmen, Dolby S
(hat leider fast niemand, wer aber Kassetten nur für den Hausgebrauch
verwendet wird damit sehr glücklich werden ;->).
Der Klang: nachdem ich selbst den Kopf nachjustiert habe, ist der Klang, vor
allem in Verbindung mit Typ IV-Kassetten (Metall) traumhaft. In Verbindung mit
Dolby S gibts eine Dynamik und einen Rauschabstand, wo zahlreiche Bekannte die
Kassette nicht von CD unterscheiden konnten.
Die neuen QS-Decks sind aber nicht mehr das wahre. Hab mal eins getestet, war
enttäuscht.
Michael
> - Kenwood KX-9xxx/7xxx
In punkto Klangqualität kann ich das nur unterstreichen. Ich habe ein
Kenwood KX-7050-S, dass hat ganz hervorragende Aufnahmeeigentschaften
(bes. mit Dolby S). Allerdings ließ die Zuverlässigkeit der
motorbetriebenen Klappe ARG zu wünschen übrig.
Thomas
> Okay, das ist dann doch ein klein wenig zu teuer ;) . Ich dachte so eher
> aus dem Mainstream.
Günstig bekommt man ein AKAI GX-75 MKII (oder GX-95).
Relativ teuer, aber sehr gut ist das Pioneer CT-95.
Allerdings ist ein Ebay-Kauf prinzipiell mit Risiken behaftet.
Günther
Revox B215 und Nakamichi Dragon. Bei ersterem gibt es auch heute
noch Ersatzteile und Service durch Studer, beim Dragon weiss ich das nicht.
Liebe Grüße
-Markus
Ich kann das Akai GX75-mkII empfehlen. Das GX95-mkII ist praktisch
das gleiche Geraet, hat AFAIK nur zusaetzlich Holzwangen.
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: a...@despammed.com
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301 o. 0180/50525-5232659 (24 Pfg/Min)
SMS: D1=72617 D2=0172/7366-042 E-Plus=0177/7934-396 Viag=0179/2029-894
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
Ja, der sog. Idler kann ein Problem sein... Der muß ab und zu (für teures
Geld) erneuert werden. Besser sind m.W. die NAKS mit Direktantrieb wie z.B.
ZX9, CR4(?)/CR5/CR7 sowie Dragon....
Ansonsten machst Du mit einem robusten Akai nix falsch.
Rainer
Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass das GX95 serienmaessig mit
Fernbedienung kam und einen "Kassettenstabilisator" hatte. Keine
Ahnung, ob das bei den mkII-Varianten auch noch so war.
Steffen
--
steffe...@gmx.de ste...@huber-net.de
GCC for RISC OS - http://www.arcsite.de/hp/gcc/
Private homepage - http://www.huber-net.de/
Rainer
"Thomas Augustin" <lord.nibbler-...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:bu6ul1$dr7iu$1...@ID-28439.news.uni-berlin.de...
Hi zusammen,
die GX Köpfe sind mit einer speziellen Glas-Ferrit-Beschichtung versehen,
die ähnlich hart wie Glas ist. Köpfe mit irgendeiner Metallbeschichtung
werden mit der Zeit vom vorbeilaufenden Band bekanntlich abgeschliffen,
sodass nicht selten nach einiger Zeit ein Neuer her muss. Doch GX Köpfe sind
gegen sowas resistent. Ich habe eine gebrauchte GX 1/4" Bandmaschine, deren
Köpfe noch super in Schuss sind! Die GX-Köpfe sollen darüberhinaus eine
verbesserte Megnetfeldkonzentration haben ("Focused Field"). Wieviel davon
stimmt, kann ich aber nicht sagen...
Gruss,
Felix
Norbert Hahn <ha...@hrz.tu-darmstadt.de> schrieb:
>Ja, die Köpfe in den meisten GX-75 / GX-95 haben Akai überlebt!
>
>Norbert
Bei Akai kann man aber mit den Capstanlagern Pech haben.
Bei meinem GX95 Waren die Lager nach gut 2 Jahren fertig.
Es wimmert dann je nach Cassettenposition mehr oder weniger stark.
Aber vieleicht habe ich auch ein Montagsgeraet erwischt.
mfg Matthias
Richtig! Die Fernbedienung verwende ich noch, Das Holz habe ich aber gleich
nach dem Kauf (damals mit 5 Jahre Garantie) entfernt.
Mit meinem GX95 habe (hatte) ich nur folgende Probleme:
Mit Zweischichtbänder ist der Aufnahmefrequenzgang nicht eben zu bekommen.
Alte BASF LH > 30 Jahre pfeifen und quietschen nach ca. 10 min mechanisch,
besonders die 120er.
Nach Reinigung der beiden Capstanrollen geht's dann wieder 10 min.
Höre mir gerade die Original BASF Demokassette zur Einführung von CrO2 an.
Wegen der Höhenarmut fällt der fehlende Baß fast nicht auf. ;-)
Die Eigenaufnahmen auf der Rückseite haben offensichtlich aber noch
den vollen Bereich und Pegel.
Ich denke das Ding ist nochmals für 20 Jahre gut.
mfg Ka Prucha
> Andreas Huennebeck schrieb:
> [snip]
>> Ich kann das Akai GX75-mkII empfehlen. Das GX95-mkII ist praktisch
>> das gleiche Geraet, hat AFAIK nur zusaetzlich Holzwangen.
>
> Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass das GX95 serienmaessig mit
> Fernbedienung kam und einen "Kassettenstabilisator" hatte. Keine
> Ahnung, ob das bei den mkII-Varianten auch noch so war.
Das GX75mkII hat das beides.
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: a...@despammed.com
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GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
>"Steffen Huber" schrieb
>>
>> Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass das GX95 serienmaessig mit
>> Fernbedienung kam und einen "Kassettenstabilisator" hatte. Keine
>> Ahnung, ob das bei den mkII-Varianten auch noch so war.
>>
>Servus
Die erste Version des GX-75 hatte die Fernbedienung als kosten-
pflichtiges Zubehör, beim mkII war sie dann dabei. Der Kassetten-
stabilisator macht die Klappe schwerer und verschleißt den Riemen
schneller. Alles andere am Laufwerk ist identisch.
Die Elektronik dagegen wurde völlig umgekrempelt. Andere Chips, z.B.
Und die Umschaltung vor Band / hinter Band wurde in der ersten Version
durch einen CD4066 (elektronischer Schalter) ohne Pufferverstärker (!)
gemacht, beim mkII dann durch Relais. Is nu richtig Highendig...
>
>Richtig! Die Fernbedienung verwende ich noch, Das Holz habe ich aber gleich
>nach dem Kauf (damals mit 5 Jahre Garantie) entfernt.
>Mit meinem GX95 habe (hatte) ich nur folgende Probleme:
>
>Mit Zweischichtbänder ist der Aufnahmefrequenzgang nicht eben zu bekommen.
Akai hält sich penibel an die Norm - nur Zweischichtbänder (IEC Type
III ?) haben sich nie durchsetzen können und ich weiß nicht, ob es je
normgerechte Bänder gegeben hat.
>
>Alte BASF LH > 30 Jahre pfeifen und quietschen nach ca. 10 min mechanisch,
>besonders die 120er.
Das kenne ich von Spulenbändern (bei mir Philips). Ursache sind bei
meiner Bandmaschine kleine Oberflächenrauhigkeiten in der Bandführung.
Die ist aber bei einem Spulengerät gänzlich anders. Es kann sein, dass
die Bremsfolie in der Kassette nicht das tut, was sie soll.
>Nach Reinigung der beiden Capstanrollen geht's dann wieder 10 min.
Eben. Beim Dualcapstan ist ja eine Achse blank poliert und die andere
rauh. Offenbar ist die Reibung der blanken Achse für dieses Band zu
groß, so dass es Geige spielt.
>
>Höre mir gerade die Original BASF Demokassette zur Einführung von CrO2 an.
>Wegen der Höhenarmut fällt der fehlende Baß fast nicht auf. ;-)
>Die Eigenaufnahmen auf der Rückseite haben offensichtlich aber noch
>den vollen Bereich und Pegel.
Ja, die Alterung ist extrem langsam (für menschliche Verhältnisse).
>
>Ich denke das Ding ist nochmals für 20 Jahre gut.
Leider verhärten so langsam die Andruckrollen. Bei meinem Spulenton-
bandgerät Uher Royal de Luxe von anno 1967 sieht die Andruckrolle wie
ein Winterreifen eines LKW aus;-)
Norbert
Hallo Thomas,
das beste Deck, das ich selbst hatte, war ein Nakamichi 700 ZXL.
Mein Bruder hatte zu dieser Zeit den Dragon, der aber dem 700er
nie das Wasser reichen konnte, was nur wenige wissen.
Einen Tick besser sollte ZXL 1000 sein, aber das kann ich nicht
beurteilen. Falls Du das ultimative Deck suchst, das je gebaut
wurde: Nakamichi ZXL 1000 Gold Limited (16000 DEM damals)
Ich selbst besitze nur noch den RX505E, der aber gebraucht
noch ziemlich teuer ist wegen des Designs.
Fazit: Suche nach einem guterhaltenen ZXE/ZXL 700
Und geh auch mal auf www.naks.com
Gruß tom
Also mein Uher Royal de Luxe habe ich 1970 gekauft. Leider ist der
Kopfverschleiß bei AGFA Bändern ziemlich heftig. Ich habe schon den
4. Satz davon. Bis auf eine defekte Spulenarretierung noch gut in Ordnung.
Das die Elektronik noch nicht spinnt liegt sicher an den Messerschaltkontakten.
Die Andruckrolle habe ich vor ca. 5 Jahren in der Firma auf einer Präzisions-
Rundschleifmaschine wieder aufgefrischt. Heute steht es bei mir im Keller und
kommt nur noch selten zum Einsatz.
Ach ja, hat eigentlich dein Royal einen Papst Außenläufer als Antriebsmotor?
mfg Ka Prucha
> Welches Deck ist denn am unkaputtbarsten?
Ich war in den 80ern bei einem herstellerunabhängigen Servicebetrieb.
Wenn ich so subjektiv hochrechne, kamen auf je 100 Sonys, Aiwas,
Kenwoods, Onkyos, Pioneers etc etc ja ein Akai und Nakamichi,
wir sprechen hier ja noch von der gehobenen Klasse, nicht von den
Einsteigermodellen.
> Welches ist das beste, was Haltbarkeit und Wartungsarmut betrifft?
Bei den 3-Kopfdecks (1) Akai 75/95 und Naka BX300 (2), größere
Naks sind entweder elektromechanisch aufwändiger und störanfälliger,
oder die Regelkreise für diverse Automatiken spinnen aus schwierig
zu erkennendem Anlass. Wie oben gesagt, natürlich insgesamt seltener
als bei den anderen Herstellern (die mit 3-monatigem Modellwechsel).
Keep on rocking,
Muck
(1) ... der letzten Generationen
(2) gab's auch als 19" Profiversion, symmeterisch, MR1 Pro
Grüsse
Roman
>Also mein Uher Royal de Luxe habe ich 1970 gekauft. Leider ist der
>Kopfverschleiß bei AGFA Bändern ziemlich heftig. Ich habe schon den
>4. Satz davon. Bis auf eine defekte Spulenarretierung noch gut in Ordnung.
Bei mir hat's immer nur den Löschkopf abgerieben und etwas seltener
den Dia-Pilotkopf. Die A- und W-Köpfe haben normale Gebrauchsspuren.
Ich wechsele allerdings die Köpfe erst, wenn der Frequenzgang darunter
leidet. Bei einem noch älteren Uher eines Bekannten ging dies, bis die
Spulenwicklung sichtbar wurde.
>Das die Elektronik noch nicht spinnt liegt sicher an den Messerschaltkontakten.
Ich habe Anfang der 70er Jahre den Wiedergabeverstärker ziemlich umge-
baut, weil er mit den damal verfügbaren hochaussteuerbaren Bändern, z,
B. Agfa PE-46 bis zum Anschlag ging. Ich habe einfach den Wiedergabe-
teil vom Revox A-77 nachgebaut;-)
Zur Rauschverminderung habe ich mir etwa 1974 eine Dolby-B-Prozessor
von Teac gekauft, da das Royal de Luxe doch ziemlich rauscht. Das
liegt meiner Meinung nach am Löschoszillator.
>Die Andruckrolle habe ich vor ca. 5 Jahren in der Firma auf einer Präzisions-
>Rundschleifmaschine wieder aufgefrischt. Heute steht es bei mir im Keller und
>kommt nur noch selten zum Einsatz.
Das muss ich mal mit dem Zwischenrad machen, es ist ziemlich unrund.
Der Gummi ist wohl auch verhärtet, spielt aber keine Rolle. Die kom-
plette Mechanik ist in einem guten Zustand, nach dem ich heraus
gefunden hatte, dass man die Filze der Rutschkupplung mit Grafikpulver
wieder "regenerieren" kann. Das Aufkleben von Ersatzfilzen macht
nämlich keinen Spaß, weil jegliche Unebenheit den Gleichlauf beein-
trächtigt.
>Ach ja, hat eigentlich dein Royal einen Papst Außenläufer als Antriebsmotor?
Ja. Ein ähnlicher in meinem Tandberg TB hatte mal einen Lagerschaden,
wurde aber von Papst ohne Probleme repariert.
Norbert
> da ich hin und wieder doch mal eine Casette bespielen muss
*Dafuer* brauchst Du das beste Kassettendeck?
Ich muss auch wieder von Zeit zu Zeit Kassetten abspielen. Ein Sony
770ES, ds hab ich mir gekauft, und vergleichbare bekommt man bei ebay
hinterhergeschmissen. Es ist, mal rein praktisch gesehen,
unwirtschaftlich, sich irgendein olles Supoerteil ala Dragon, 505 und
vergleichbare fuer teuer Geld zuzulegen, weil Du den Kultstatus
mitbezahlst. Und Kult hin oder her, auch die Topteile werden nach 20
Jahren muede. Bauteile altern nun mal, Direktantrieb und Keramiköpfe hin
oder her. Sony ist ja immer bähbäh, drum kauf ichs ;) Ueber maximal
100EUR wuerde ich fuer ein altes Tape allerdings nie hinlegen.
Wenn man einfach Freude an analoger Technik hat, sieht eine Bewertung
natuerlich ganz anders aus. Dann muss man aber auch damit rechnen, den
Lötkolben selbst zu schwingen, händeringend nach Ersatzteilen zu suchen
oder fuer teuer Geld ne Werkstatt bezahlen. Wenn man noch eine
kompetente findet ;)
Gruesse
Pe"hoert gerade zwangsweise Peterson und Findus auf dem 770ES :-)"ter
>Die neuen QS-Decks sind aber nicht mehr das wahre. Hab mal eins getestet, war
>enttäuscht.
Na ja...die "neuen Decks" sind auch schon uralt. Aktuelles (und inzwischen
einziges) Single-Tapedeck im Sony-Programm ist immer noch das TC-KB 920, was
nach meiner Kenntnis der Typennummerierung so etwa von 1997 sein müsste.
Ich finde den Klang recht ordentlich, zumindest auf gutem Metallband (was
heute kaum noch zu bekommen ist). Angesichts dessen dass ich es nur noch für
Aufnahmen fürs Auto und zum Abspielen von Altlasten verwende aber sowieso
egal.
Kai
>das beste Deck, das ich selbst hatte, war ein Nakamichi 700 ZXL.
>Mein Bruder hatte zu dieser Zeit den Dragon, der aber dem 700er
>nie das Wasser reichen konnte, was nur wenige wissen.
>Einen Tick besser sollte ZXL 1000 sein, aber das kann ich nicht
>beurteilen. Falls Du das ultimative Deck suchst, das je gebaut
>wurde: Nakamichi ZXL 1000 Gold Limited (16000 DEM damals)
Muss man nicht unbedingt besser als den 1000 ZXL beschreiben. Die
Unterschiede lagen im Design (vergoldete Flächen) und die Black Box
für Dolby C war auch dabei.
In Sachen Aufnahme war das Dragon doch etwas moderner, wobei ich mich
alleine der Optik wegen (die Aussteuerungsanzeige ist schon ein Traum)
nicht vom 1000er trennen werde. Für die gelegentlichen Mitschnitte
reicht mir Dolby B und der Einmesscomputer arbeitet auch recht genau,
wobei sogar der Azimuth eingestellt wird.
Rainer
--
http://www.hifi-pawlak.de (HiFi Spezialist Werner Pawlak)
Was ich hier schreibe, ist meine persönliche Meinung,
unabhängig von der Homepage.
Die Heimkino FAQ: http://www.heimkino-faq.de
Startet bei dem Teil die Aufnahme auch sofort wenn man die Record
Taste drückt? Das hat mir bei Kenwood nie gefallen, da es genug Leute
gab, die damit versehentlich ihre Aufnahmen angelöscht haben.
Ich bleibe für gelegentliche Kassettenaufnahmen bei meinem alten
Nakamichi 1000 ZXL.
> Muss man nicht unbedingt besser als den 1000 ZXL beschreiben. Die
> Unterschiede lagen im Design (vergoldete Flächen) und die Black Box
> für Dolby C war auch dabei.
War mir schon klar, daß es nur das Aussehen war. Die Dolby C Box hatte
ich übrigens auch, obwohl ich nur Dolby B aufnahm.
> In Sachen Aufnahme war das Dragon doch etwas moderner, ...
Der Dragon meines Bruders war wie gesagt klar unterlegen.
Außerdem klangen Aufnahmen die auf einem anderen Deck abgespielt
wurden deutlich dumpfer.
> wobei ich mich
> alleine der Optik wegen (die Aussteuerungsanzeige ist schon ein Traum)
> nicht vom 1000er trennen werde. Für die gelegentlichen Mitschnitte
> reicht mir Dolby B und der Einmesscomputer arbeitet auch recht genau,
> wobei sogar der Azimuth eingestellt wird.
full ack
Gruß tom (falls Du Dich mal vom 1000er trennen mußt... ;-) )
Ich konnte oder wollte mir sowas eh nicht leisten.
Tschau,
Frank Gales
>> Der Dragon meines Bruders war wie gesagt klar unterlegen.
>> Außerdem klangen Aufnahmen die auf einem anderen Deck abgespielt
>> wurden deutlich dumpfer.
>Das lag wohl daran, daß die Breite des Luftspalts der Nakamichi-Köpfe
>eine andere war als üblich (schmaler). Dadurch waren die Naks mit anderen
>Kassettendecks nur bedingt kompatibel. Ist natürlich doof, wenn man
>hauptsächlich für's Auto aufgenommen hat.
Nicht unbedingt nur daran. Nakamichi hat auch mit einer etwas
abweichenden Entzerrung gearbeitet. Dadurch waren die Kassetten nicht
immer ganz kompatibel.
hm. ich dachte, 70us(?) für Chrom/Metall und 120us für Fe wäre genormt - und
Irgendwann gab es von Alpine/Alpage auch 'mal 50us für Metall, hat sich aber
nicht durchgesetzt.
Rainer
Die an's Uher Royal de Luxe angepasste könnte ich dir per E-Mail schicken.
Die Unterlagen vom A-77 müsste ich erst mal suchen.
Ist die obige Adresse ok?
Norbert
> Die an's Uher Royal de Luxe angepasste könnte ich dir per E-Mail schicken.
Die würde mir schon reichen; die Adresse funktioniert.
Rüdiger
> hm. ich dachte, 70us(?) für Chrom/Metall und 120us für Fe wäre genormt -
Ja! Norm ist wenn es trozdem passt.
Hatte z.B. Denon nicht immer zuviele Höhen auf dem Band? Die
Wiedergabeverstärker haben ohne Dolby auch immer gerauscht wie blöd. Bei
meinem Naka konnte ich immer den Unterschied zwischen einem Vorlaufband,
einem unbespielten Band und einem Band hören, was schon mal die
Vormagnetisierung gesehen hat.
Gruß
Joachim
--
Interessant ist es manchmal, die Aussteuerungsanzeige zu beobachten. Wenn Du
instinktiv dagegenklopfst, weil Du glaubst, sie waere bei Vollauschlag
stecken geblieben (oder meinst, das waere der "bar graph test"), weisst Du
was ich mit kaputtgemastert meine. [Gernot Pruenster in drmh]
>> Nicht unbedingt nur daran. Nakamichi hat auch mit einer etwas
>> abweichenden Entzerrung gearbeitet. Dadurch waren die Kassetten nicht
>> immer ganz kompatibel.
>>
>
>hm. ich dachte, 70us(?) für Chrom/Metall und 120us für Fe wäre genormt - und
>Irgendwann gab es von Alpine/Alpage auch 'mal 50us für Metall, hat sich aber
>nicht durchgesetzt.
Genormt ja, aber Extrawürste gab es von manchen Herstellern. Nakamichi
hat sich bei seiner Entzerrung eher an einen Equalizer orientiert.
IIRC wurden die Höhen bei der Aufnahme etwas abgesenkt und nachher
wieder angehoben. Daher klangen die Aufnahmen auf anderen Geräten
dunkler und Aufnahmen von Fremdgeräten wurden natürlich heller. Damit
hat Naka versucht noch etwas mehr an Rauschabstand aus der Kiste zu
holen.
> Das kann man auch problemlos auf einer M-15.
Ach ne:-) Geht mit ner B77 auch in 19cm/s. Da kommt aber auch mehr Power vom
Tonkopf.
> (Wer schonmal auf dem Boden nach weggeworfenen Bandschnipseln
> gesucht hat, kennt die Erfahrung.)
Schon mal in Backups nach einer alten Version gesucht ...