mfg
florian
> hat jemand einen tip für einen tonabnehmer bis 500 DM der gut
> auflöst, guten raum spielt **UND** gute musik spielt? vielleicht
> ein besseres stanton? goldring? grado?
Hatte mal ein Ortofon Nr.2 mit dem ich ausserordentlich
zufrieden war. Das war eine ganze Ecke dynamischer als alle MMs,
die ich bis dahin hatte, aber auch ehrlich im HiFi-Sinne und ich
glaube das ist genau das, was Du garnicht suchst (kann ich
nachvollziehen, deswegen bin ich mittlerwiele bei röhren-VV und
Klipsch gelandet ;-)).
Ich rate also mal auf Verdacht zu einem DENON DL 103, das ist IMHO
*der* Tip für Dich: schön homogen und dennoch dynamisch, ohne
seziererische Auflösungsfaserei. Hab ich allerdings nur mal auf
einer Fremdanlage gehört.
"Nachteil": das sind beides MCs und damit nicht so leicht am Nait
zu betreiben, ein Übertrager (Ortofon T20, z.B.) sollte
funktionieren, aber unter "Transistoren" passt möglicherweise ein
Step-Up PrePre besser. Wenns unbedingt MM sein muss könnte ein
Grado taugen, von den kleineren bin ich aber nicht so überzeugt,
das sind ziemlich schlaffe Brüder, die guten sind leider auch schon
mächtig teuer. Ein Hörensagen-Geheimtipp könnte das ELAC 795(6?)
sein...
Aber ehrlich gesagt kommst Du wohl nur wirklich weiter, wenn Du
auf MC setzt und Dir da ein gutes Paar aus Abnehmer und Vorverstärker
suchst. Ein anderes MM an den Naim zu pappen bringt nur mit richtig
viel Geld einen Fortschritt und dann dennoch nicht die endgültigen
Vorteile eines MCs. Alles natürlich IMHO.
Letzendlich kommt man für (relativ) wenig Geld nur mit Gebrauchtkauf
weiter, zumal bei MC-tauglichkeit.
Und: Deine Shift-Taste klemmt.
Gruss Frank
Cheers, Holger
von www.vinyl-lebt.de
--
__________________________________________________________
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Glaube ich nicht, z.B. habe ich sehr gute Erfahrungen mit einem
Ortofon X3 MC high output (ca. 300 bis 400 DM), gemacht, und zwar an
einem Thorens TD 316/320. Ich lasse das X3 MC gerade an meinen neuen
Plattenspieler (Thorens TD 2001 mit SME 309) montieren, mal sehen bzw.
hören wie das klingt, oder ob ich notgedrungen doch mehr investieren
muss.
An dem Ortofon gefällt mir insbesondere, neben den von dir unten
geschilderten klanglichen Eigenschaften, dass lästige Nebengeräusche
wie Knistern und Knacken auf ein Minimum reduziert werden; bei einem
Grado Platinum z.B. habe ich in dieser Hinsicht meine alten Platten
kaum wieder erkannt.
Allerdings hatte ich meinen alten Thorens TD 316/Ortofon X3 MC mal an
einer Copland Vor-/Endstufenkombi mit angeblich sehr guter Phonostufe:
Das klang tatsächlich extrem nervtötend, überbrillant,
überanaylitisch, ohne jegliche Wärme und Fundament.
Vielleicht passen die Ortofonteile einfach nicht in deine Kette
(Tonarm, Phonoamp etc.)
> hat jemand einen tip für einen tonabnehmer bis 500 DM der gut
auflöst, guten
> raum spielt **UND** gute musik spielt? vielleicht ein besseres
stanton?
> goldring? grado?
Tja, da kann ich aus persönlicher Erfahrung nur den X3 MC empfehlen,
selbst ausprobieren möchte ich aber auch mal einen Goldring oder das
Shure V15.
Das Grado Platinum, das an meinem SME dran war, klang zwar anfangs
sehr angenehm und einschmeichelnd, auf Dauer habe ich jedoch Dynamik
und "Spielfreude" vermisst (vielleicht ist es aber auch defekt, weil
es für einen MM-Tonabnehmer doch sehr leise war).
Allerdings wenn der Stanton gut klingt, warum behältst du ihn dann
nicht; ich kann z.B. auch noch nicht ganz glauben, dass nach
jahrelangen Verstärkertests (Geräte bis fast 10 TDM) nun eine schnöde
"Japangurke" für einen schlappen Tausender bei mir rumsteht.
Gruß
Ulli
Glaube ich nicht, z.B. habe ich sehr gute Erfahrungen mit einem
Ortofon X3 MC high output (ca. 300 bis 400 DM), gemacht, und zwar an
einem Thorens TD 316/320. Ich lasse das X3 MC gerade an meinen neuen
Plattenspieler (Thorens TD 2001 mit SME 309) montieren, mal sehen bzw.
hören wie das klingt, oder ob ich notgedrungen doch mehr investieren
muss.
An dem Ortofon gefällt mir insbesondere, neben den von dir unten
geschilderten klanglichen Eigenschaften, dass lästige Nebengeräusche
wie Knistern und Knacken auf ein Minimum reduziert werden; bei einem
Grado Platinum z.B. habe ich in dieser Hinsicht meine alten Platten
kaum wieder erkannt.
Allerdings hatte ich meinen alten Thorens TD 316/Ortofon X3 MC mal an
einer Copland Vor-/Endstufenkombi mit angeblich sehr guter Phonostufe:
Das klang tatsächlich extrem nervtötend, überbrillant,
überanaylitisch, ohne jegliche Wärme und Fundament.
Vielleicht passen die Ortofonteile einfach nicht in deine Kette
(Tonarm, Phonoamp etc.)
> hat jemand einen tip für einen tonabnehmer bis 500 DM der gut
auflöst, guten
> raum spielt **UND** gute musik spielt? vielleicht ein besseres
stanton?
> goldring? grado?
Tja, da kann ich aus persönlicher Erfahrung nur den X3 MC empfehlen,
florian stecher schrieb:
ich muss auch lächeln (gelinde gesagt), wenn ich Leute über die
musikalischen Qualitäten eines Stromkabels diskutieren hören.
Nichtsdestotrotz ziehe ich meinen 20 Jahre alten Sony-Boliden mit einem
VdHul DDT einem CD-Plärr... ähm Player jederzeit vor. Ist halt
Ansichtssache, aber in einer Zeit wo "zisch-bumm" und
Dolby-Surround-Schrott die Aufnahme-bzw. Wiedergabetechnik domieren,
kann man wohl kein Gefühl für die Feinheiten eines Tonabnehmers
mehr erwarten...
Gruss,
Uli
> Ich habe auch noch einen Denon DP-47F
> mit einem Ortofon-System,um ab und zu mal ...
LOL!
> ist doch kein Vergleich zu einem CD-Player,
> ...Jetzt kommt mal runter Leute ;-))
Doppelplus-LOL!
Ohren verdorben beim Werbeblättchen lesen?
Oder zu Weihnachten Karajans gesammelte Sprüche gekriegt?-))
Gruss Frank
[x] jaja, CD ist das Allertollste!
> .....aber auch ehrlich im HiFi-Sinne und ich
> glaube das ist genau das, was Du garnicht suchst
stimmt nicht ganz. ich würde die high-fidelität des chiave mal der
musikalität des stanton suchen....
> Ich rate also mal auf Verdacht zu einem DENON DL 103, das ist IMHO
> *der* Tip für Dich: schön homogen und dennoch dynamisch, ohne
> seziererische Auflösungsfaserei. Hab ich allerdings nur mal auf
> einer Fremdanlage gehört.
> "Nachteil": das sind beides MCs und damit nicht so leicht am Nait
> zu betreiben, ein Übertrager (Ortofon T20, z.B.) sollte
> funktionieren, aber unter "Transistoren" passt möglicherweise ein
> Step-Up PrePre besser.
danke für den tip! frage: was ist ein step-up prepre? was kostet der ortofon
T20 circa?
der denon 103 wurde mir vor jahren schon empfohlen.... aber gehört habe ich
ihn leider noch nie...
>Wenns unbedingt MM sein muss könnte ein
> Grado taugen, von den kleineren bin ich aber nicht so überzeugt,
> das sind ziemlich schlaffe Brüder, die guten sind leider auch schon
> mächtig teuer. Ein Hörensagen-Geheimtipp könnte das ELAC 795(6?)
ELAC 795.... ist das nicht schon ein älteres?
mfg
florian
--
"Wann werden die Kids endlich begreifen, daß Jazz kein Sound ist, sondern
ein Prinzip?" [D. Diedrichsen]
----------
In article <9pa8uv$hkr86$1...@ID-48472.news.dfncis.de>, "Ulrich Semnet"
<U.Se...@gmx.de> wrote:
>
> (Thorens TD 2001 mit SME 309)
IMO spitzen-arm, aber rel. schlechtes laufwerk. das laufwerk ist für den
gesamteindruck vielleicht das wichtigste! tip: schau dich doch lieber mal
nach einem alten 124er oder 150er um.....
> An dem Ortofon gefällt mir insbesondere, neben den von dir unten
> geschilderten klanglichen Eigenschaften, dass lästige Nebengeräusche
> wie Knistern und Knacken auf ein Minimum reduziert werden; bei einem
> Grado Platinum z.B. habe ich in dieser Hinsicht meine alten Platten
> kaum wieder erkannt.
X3 MC.... kann man den ganz normal an einen MM eingang anschliessen?
entstehen da nicht ziemliche verzerrungen?
>
> Allerdings hatte ich meinen alten Thorens TD 316/Ortofon X3 MC mal an
> einer Copland Vor-/Endstufenkombi mit angeblich sehr guter Phonostufe:
> Das klang tatsächlich extrem nervtötend, überbrillant,
> überanaylitisch, ohne jegliche Wärme und Fundament.
verstehe: das was wir eben *nicht* unter gutem hifi verstehen.... :-/
>
> Vielleicht passen die Ortofonteile einfach nicht in deine Kette
> (Tonarm, Phonoamp etc.)
das wird's wohl sein!
>
>> hat jemand einen tip für einen tonabnehmer bis 500 DM der gut
> auflöst, guten
>> raum spielt **UND** gute musik spielt? vielleicht ein besseres
> stanton?
>> goldring? grado?
>
> Tja, da kann ich aus persönlicher Erfahrung nur den X3 MC empfehlen,
> selbst ausprobieren möchte ich aber auch mal einen Goldring oder das
> Shure V15.
goldring (leider keine ahnung mehr welches) war in anfangszeiten das beste
ausser AT, was ich gehört habe....
> Allerdings wenn der Stanton gut klingt, warum behältst du ihn dann
> nicht;
weil er zwar wunderbar zum hören ist, aber einzelinstrumente recht
unrealistisch abbildet und auflösung und raum einfach nicht die sind, die
sie sein könnten. noch dazu wär's doch schade um den dynavector-tonarm....
das stanton kann ich fast genausogut mit meinem linn LV V fahren...
> ich kann z.B. auch noch nicht ganz glauben, dass nach
> jahrelangen Verstärkertests (Geräte bis fast 10 TDM) nun eine schnöde
> "Japangurke" für einen schlappen Tausender bei mir rumsteht.
*sabber* ;-) **WELCHE** japangurke? *vor neugier puls 130 krieg*
ich kenne auch so eine japangurke. nämlich den proton AM 200 bzw. (nicht
ganz so gut) auch den 520er. die besten verstärker unter ca. 1000 DM, die
ich je gehört habe. wenn auch nur bei 600 DM.
mfg
florian
----------
In article <9paebh$ufe$04$1...@news.t-online.com>, "Ulrich Rieger"
<motor...@t-online.de> wrote:
> ich muss auch lächeln (gelinde gesagt), wenn ich Leute über die
> musikalischen Qualitäten eines Stromkabels diskutieren hören.
> Nichtsdestotrotz ziehe ich meinen 20 Jahre alten Sony-Boliden mit einem
> VdHul DDT einem CD-Plärr... ähm Player jederzeit vor. Ist halt
> Ansichtssache, aber in einer Zeit wo "zisch-bumm" und
> Dolby-Surround-Schrott die Aufnahme-bzw. Wiedergabetechnik domieren,
> kann man wohl kein Gefühl für die Feinheiten eines Tonabnehmers
> mehr erwarten...
100% ACK.
ich allerdings nicht deutlich eruieren kann, ob roland günther's äusserung
nun sarkasmus, oder ernst....
lg
florian
> > .....aber auch ehrlich im HiFi-Sinne und ich
> > glaube das ist genau das, was Du garnicht suchst
> stimmt nicht ganz. ich würde die high-fidelität des
> chiave mal der musikalität des stanton suchen....
Dann würde ich auch mal über die Gesamtpartnerschaft aus TA und
Phono-Stufe im Vorverstärker nachdenken. Bei mir sieht das so aus:
AT-OC30 mittels Übertrager T20MkII an Röhren-MM-Phono. Das scheint
auf den ersten Blick ungewöhnlich, gerade das Hifi-ehrliche OC30
mittels Übertrager und Röhren zu "verwässern", aber in der Summe ist
das exakt das, was ich wollte: prima Auflösung, sehr dynamisch und
doch schön "homogen".
> > zu betreiben, ein Übertrager (Ortofon T20, z.B.) sollte
> > funktionieren, aber unter "Transistoren" passt möglicherweise ein
> > Step-Up PrePre besser.
> danke für den tip! frage: was ist ein step-up prepre?
Das ist ein transistorisierter Vor-Vorverstärker, der MC auf MM-Niveau
hebt aber keine Entzerrung bietet, die bleibt im Vorverstärker.
> was kostet der ortofon T20 circa?
Gibts möglicherweise nur noch gebraucht, NP war mal 800,- kürzlich
ging einer für 250,- bei ebay weg. Der MkII ist wohl minimal teurer.
Aber es gibt auch noch neue "günstige" bei Welter und auditorium 23.
das würde ich mit dem Naim aber erstmal testen, ein Übertrager ist
technisch wohl nicht unbedingt ideal für einen Transistorverstärker,
obwohl ich das auch schonmal gern gehört hab.
> > mächtig teuer. Ein Hörensagen-Geheimtipp könnte das ELAC 795(6?)
>
> ELAC 795.... ist das nicht schon ein älteres?
Älter aber seit Jahren stetig modifiziert, hat glaub ich
eine Hul1-Nadel?
Gruss Frank
Ist glaube ich sogar baugleich mit dem Van den Hul MM-1.
Cheers, Holger
Gute Idee, und im Fall des 150ers sogar mit etwas Glück recht billig. Meinen
zweiten 150er habe ich in prima Zustand mit Arm aber ohne Haube für 125 DM inkl.
Porto und Verpackung aus Holland (!!) bekommen (Ebay, Zuschlag bei 89 DM).
*den Zeigeist mal kurz vor Augen führ*
Hi Florian,
ich fürche fast, es handelt sich um Letzteres ;-)
Gruss,
Uli
Ich hoffe, dass sich deine Ansicht nicht bewahrheitet, denn ich habe
diese Kombi nach langem Suchen auch deswegen gekauft, weil eine
Endabschaltung drin ist, da mir das Endlosgedrehe in der Auslaufrille
bzw. das schnelle Aufspringen am Plattenende (bzw. auch schon die
Erwartung des einen oder anderen) jeglichen Spaß an der Musik rauben
:-)
> X3 MC.... kann man den ganz normal an einen MM eingang anschliessen?
Ja, denn es ist ein High Output MC (ich glaub' so ca. 2 - 3 mV
Ausgangsspannung)
> entstehen da nicht ziemliche verzerrungen?
Nein
> goldring (leider keine ahnung mehr welches) war in anfangszeiten das
beste
> ausser AT, was ich gehört habe....
>
Räke hat mir für den SME ein Eroica oder Elite empfohlen, allerdings
empfiehlt da nahezu jeder irgendwas anderes (leider ist das Testen von
TA nicht so einfach wie von Verstärkern)
> > ich kann z.B. auch noch nicht ganz glauben, dass nach
> > jahrelangen Verstärkertests (Geräte bis fast 10 TDM) nun eine
schnöde
> > "Japangurke" für einen schlappen Tausender bei mir rumsteht.
>
> *sabber* ;-) **WELCHE** japangurke? *vor neugier puls 130 krieg*
>
Denon PMA 1500 R, zwei drei Tage warm laufen lasssen (kalt tönt er
eher durchwachsen: verschmierte Bässe, kantiges Klangbild) und mal
hören wie es dann klingt.....
> ich kenne auch so eine japangurke. nämlich den proton AM 200 bzw.
(nicht
> ganz so gut) auch den 520er. die besten verstärker unter ca. 1000
DM, die
> ich je gehört habe. wenn auch nur bei 600 DM.
>
jaja, es lohnt sich schon (finanziell wie klanglich), sich die
preiwerten! Rosinen 'rauszupicken :-)
Allerdings hat der Denon auch meine Begeisterung für Top High End ein
wenig gebremst und mein letztes bisschen Vertrauen in die
HiFi-Gazetten zerstört, denn dort hat er nur durchnittlich
abgeschnitten.
Ciao
Ulli
Ulrich Rieger schrieb:
ansuchen abgelehnt. ;-)
** vinyl lives **
florian
Vielleicht läßt sich ein Kontinuum nicht ohne Verlust diskret bzw.
digital darstellen:
Eine unendliche Anzahl von Fingerhüten mit Wasser drin ist halt noch
kein Ozean.
Gruß
Ulli
> der reinen Physik und allem drumherum anfangen,ich finde es
> einfach nur lächerlich bzw. fast "verschroben" das hier
> noch immer TA-Systeme für einige hundert Mark propagiert
ernste Gegenfrage: hast Du´s schonmal mit hören versucht?
Selbst die allereifrigsten LP-Verächter die ich kenne mussten
zugeben zumindest nicht auf anhib zwischen CD und LP
unterscheiden zu können.
Versuchsaufbau:
"gleiches" Material auf beiden Geräten (drei "Platten" aus
unterschiedlichem Analog- und Digitalausgangsmaterial),
gleichzeitig gestartet und nur am VV hin+hergeschaltet,
Testperson mit Augen zu und Ohren auf, Lautstärke erst
mitten im Titel angehoben, Lautstärken jeweils angeglichen.
In Passagen "ohne" Rillenrauschen war es diesen testpersonen
nicht möglich zu sagen wann analog oder digital spielt.
Und das obwohl Phono im Nachteil war, weil wegen Lautstärke-
anpassung vom VV-Ausgang in HP eines Vollverstärkers!
Die die nicht endgültig geschockt waren und jetzt einfach
spasseshalber weiterhörten kamen zu den "typischen"
Klangbeschreibungen und haben trotz Hitech-Gläubigkeit
wenigstens ihre Meinung korrigiert digital sei immer und
zwingend überlegen. Die Unterschiede erschliessen sich
vielmehr erst nach laaaaangem interessiertem(!) zuhören und
auch dann gehts auf ein uneindeutiges Urteil raus:
Geschmacksfrage.
> die ich fast als liebenswert naiv empfinde.
Schöne heile Digitalwelt. Schade, dass Du Deinen Ohren
nicht traust. Dachte, beim Musikhören gehts um Spass ;-)
> Also, wie beschrieben habe ich auch noch einen
> Denon DP-47F, der jedoch langsam verstaubt.
Das alleine ist noch keine Aussage. Bei Phono ist grundsätzlich
das Zusammenspiel zwischen TA und Phonoentzerrung im Verstärker
die Grundlage für weiteres Erforschen.
"Billige" Phonostufen führen hier ganz klar zu Deiner
Einschätzung da zu gunsten der geforderten Störfestigkeit aus
zu hohen Kapazitäten relativ "schicke" Frequenzgangverbiegungen
resultieren.
Wenn Du also verrätst, welchen Abnehmer Du hast und an welchem
Verstärker das ganze hängt kann man einschätzen ob Du eher aus
theoretischer oder praktischer Erfahrung argunmentierst. Dass
digital auf dem Papier weit überlegen ist ist dabei unbestritten.
Aber wer hört schon Messwerte?
Gruss Frank
Auf die analoge Schallplattenwiedergabe muß man sich einlassen, das ist
vielleicht sein Fehler. Nur wenn man bereit ist, mit offenen Ohren und ohne
Vorurteile an die Sache ranzugehen, kann man auch Erfolg haben. Natürlich ist es
bequemer, einen CD-Player aufzustellen und gleich einen einigermaßen erträglichen
Klang konsumieren zu können, als ein Subchassislaufwerk mit Einpunktlagertonarm
und hochwertigem MC über manchmal mehrere Stunden optimal einzustellen.
Und - ein japanischer Direktriebler mit "dynamic servo tracer tonearm" und
"automatic record size and speed detection system", vielleicht noch mit längst
überaltertem System an einem japanischen Verstärker"boliden" (sorry, falls ich
danebenliegen sollte) ist wohl nicht unbedingt geeignet, die Qualität der
analogen Schallplattenwiedergabe zu demonstrieren.
Laß den CD-Player mal gegen einen anständig aufgebauten Sondek, Scheu oder Amazon
im richtigen Umfeld antreten, und der Digitale läßt seine Schublade freiwillig
geschlossen ;-)).
*lol* ;-) ....stark anzunehmen. oder er wollte dann nicht hinhören oder hat
nur auf die knisterer gehört. ;-))
> Ich höre beides gern, CD und LP,
> habe aber, um es mal ganz provokant bzw. "naiv" auszudrücken, den
> Eindruck, dass selbst die mieseste LP insgesamt immer noch irgendwie
> ehrlicher bzw. natürlicher klingt als die bestaufgenommene CD (mag
> diese auch in allen HiFi-üblichen Einzelkriterien überlegen sein).
und genau das erleben viele so. daher hat es nur in sehr seltenen fällen mit
anachronismus oder nostalgie zu tun, wenn menschen die schallplatte
vorziehen. *ja*, auch ich habe schon gute CD-player gehört. den CD-S von
naim audio zum beispiel. ca. 10000 mark. macht fast soviel musik wie ein
1000 mark plattenspieler. und auch in diesem punkt wären/ sind viele meiner
meinung. *nein*, auch minidisc ist nicht besser als casette. UND: *nein*,
weder casette noch platte sind ausgestorben. und es ist durchaus legitim,
auch noch 2025 von den qualitäten von tonabnehmern zu sprechen. alleine den
vielen DJs zuliebe. :-) von denen doch viele partout einfach nicht digital
auflegen wollen. tja. warum wohl? WEIL VINYL LEBT.
> Vielleicht liegt es daran, dass natürliche Töne anlog sind und auch
> das Ohr analog hört.
über das mache ich mir lieber keine gedanken mehr. ganz einfach meinem
verstand zuliebe... ;-)
>
> Vielleicht läßt sich ein Kontinuum nicht ohne Verlust diskret bzw.
> digital darstellen:
> Eine unendliche Anzahl von Fingerhüten mit Wasser drin ist halt noch
> kein Ozean.
ACK.
lg
florian, durchaus zur not auch CDs hörend. dazu vom markt genötigt.
die industrie. ;-) und die werbung dazu, und jene, die ihnen durch dieselbe
eingetrichtertes irgendwann völlig unreflektiert als "so ist es" bezeichnen.
es lebe die innovation (der eigenen kritikfähigkeit und urteilsbildung) :-)
lg
florian
> und es ist durchaus legitim,
> auch noch 2025 von den qualitäten von tonabnehmern zu sprechen. alleine den
> vielen DJs zuliebe. :-) von denen doch viele partout einfach nicht digital
> auflegen wollen. tja. warum wohl? WEIL VINYL LEBT.
Weil das Synchronisieren mit dem Auge einfacher ist. Kein DJ in meinem
Umfeld hat Lust, ständig überteuerte Tonträger zu kaufen, mal abgesehen
davon, daß Tonqualität bei Bmmmz-Bmmmz so ziemlich das letzte ist, was
interessiert.
Sobald es ein (bezahlbares) Substitut für die leichte Synchronisations-
fähigkeit gibt, werden die Leute massenhaft abwandern. Pioneer macht ja
schon einiges in die Richtung.
Flo
--
conscious consumerism commemorates constant commitment to communication
public-key: http://www.faberman.de/public.asc
Roland Günther schrieb:
rede gerne weiter über physik. - klang ist aber nicht nur physik.
siehst du, so einfach kann man deine einstellung entkräften.
pablo casals (cellist) hatte von physik vielleicht keine ahnung. musik ist
das eine, hat sehr wohl auch mit physik zu tun, aber klang, _wie ihn der
mensch hört und erlebt_, hat vielleicht wesentlich weniger mit technik oder
physik zu tun, als du wahrhaben möchtest. dafür gibt es wiederum andere
disziplinen. z.b. musikwissenschaft und musikpsychologie.
>Schwelgt weiterhin im Traum der Superplayer
du hast ihn vielleicht nur geträumt, für manche aber wurde dieser "traum"
die schöne wirklichkeit.
>
> Und wenn jemand den Unterschied
> zwischen Analog-Player und CD nicht hört, bei Lautstärken über
> Zimmerlautstärke, dann gehört er meines Erachtens zum Ohrenarzt.
ganz deiner meinung. ;-))
> Eine
> Vinylrille kann schon rein physikalisch nicht den Dynamikumfang einer
> Laser-abtastbaren-Matrix bringen.
das ist aber für das thema in etwa ebenso wichtig, wie z.b. die
feststellung, dass äpfel schon rein ernährungswissenschaftlich niemals den
nährwert von bananen haben können.
>Der Rest ist doch einfach subjektives
> Empfinden, damit sollte man aber keinesfalls Werbung machen.
niemand macht hier "werbung". *du* wolltest eine diskussion über tonabnehmer
in den dreck ziehen, was dir natürlich nicht gelungen ist.
CU
florian
> Noch mal zum leidigen Thema, was eigentlich kein Thema ist:
> Argumente betreffs der Physik nicht (wie auch?) entkräften
> können, ...
Frequenzgang bis gut 40khz? Keine steilflankigen Filter (Ok,
bei CD neuerdings...)? "Unendliche" Auflösung (Vergleichsgehinkt
mit Nadel-/Molekülgrösse so um "22Bit")?
Entkräftungsflames bitte ab hier -> X
> Stichwort "mechanische Abtastung". Das ist doch der Knackpunkt.
[ ] Du kennst den japanischen Plattenspieler, der das
optisch macht
Grundsätzlich stellt sich die Frage ob angesichts teilweise
verheerender Mikrofonfrequenzgänge ein gut gemachter Abtaster
noch ins Gewicht fällt. Ausserdem wird in der Praxis leider die
Dynamikmöglichkeit der CD nicht genutzt, mehr als ~40dB relativ
hab ich gefühlsmässig noch nicht wahrgenommen.
Möglicherweise will man das auch garnicht, es sei denn man wohnt
im Wald.
> Es ist wohl hinfällig hier noch mehr zu schreiben da sich einige
> Leute nicht überzeugen lassen wollen.
stimmt ;-)
> Und wenn jemand den Unterschied zwischen Analog-Player und
> CD nicht hört, bei Lautstärken über Zimmerlautstärke, dann ...
...sitzt er offenbar vor einem ausreichend entkoppelten
Laufwerk mittlerer Qualität, da er ansonsten den Unterschied
in Teilaspekten zugunsten des Analoglaufwerks hören würde.
> Der Rest ist doch einfach subjektives Empfinden, damit sollte
> man aber keinesfalls Werbung machen.
Richtig. Darauf sollte man sich verlassen, denn darum gehts:
subjektives Empfinden. Oder ziehst Du Dir lieber Astronauten-
nahrung rein, nur weil sie keimfrei ist? Anstatt eines
leckeren Big Macs, der möglicherweise von Schweisshänden
aufgelegt wurde?-))
Gruss Frank
[x] CD ist haushoch überlegen
[x] entsorge Vinyl-Reste für 0,1 Euro/Stück
[x] entsorger auch diese komischen alten Glasdinger...
[x] ...und die Boxen mit den Riesenlöchern
[TOFU entsorgt]
>denn einige Leute bringen Argumente,
>die ich fast als liebenswert naiv empfinde.
Ich sehe das nicht als naiv an. Angenommen, du möchtest einen Apfelsaft
auswählen. Wie entscheidest du? Genau, du probierst. Bei Hifi soll das aber
plötzlich nicht mehr so gehen?
>und macht Schluss mit der Herumdeutelei an mechanisch
>funktionierender Abtastung
Das ist keine Herumdeutelei.
Höre dir bitte erstmal einen brauchbaren Schallplattenspieler an. Dann reden
wir weiter, denn so ist keine Argumentationsbasis gegeben, denn du weißt
nicht einmal, worüber wir hier eigentlich reden.
Gruss, Alexander
>Liebe Analog-User, eure Argumente greifen einfach nicht
:-)
>bzw. ihr habt meine Argumente betreffs der Physik nicht (wie auch?)
>entkräften können
Genau, wie denn auch? Und wieso denn auch? Um bei meinem Apfelsaft-Beispiel
zu bleiben: Wenn dir ein Apfelsaft besser schmeckt als der andere, mußt du
das dann auch mit Hilfe von chemischen Analysen beweisen? Und was passiert,
wenn plötzlich ein Chemiker vorbeikommt und dir erzählt, das ganze könne gar
nicht sein und der andere müsse dir einfach besser schmecken?
>Eine
>Vinylrille kann schon rein physikalisch nicht den Dynamikumfang einer
>Laser-abtastbaren-Matrix bringen.
Selbst wenn ich das Argument gelten lassen würde: Na und? Gilt denn deiner
Meinung nach automatisch "größere Dynamikumfang = besserer Klang"? Ist das
wirklich dein einziges Bewertungskriterium für Klang? Dann bist du aber eine
ganz schön arme Seele...
Das ganze erinnert mich an diejenigen, die sich ihre LPs auf CD überspielen
und zwischendurch noch Entknackser und Entrauscher darüber jagen, um auch
das letzte bischen Lebendigkeit gleich mit herauszufiltern, und anschließend
behaupten, das würde jetzt besser als die LP klingen, schließlich knackt und
rauscht es ja nicht mehr...
>Der Rest ist doch einfach subjektives
>Empfinden
Genau! Aber darum geht es, das hast du noch nicht kapiert. Wir müssen
Apfelsaft trinken, also beurteilen wir ihn auch nach dem Geschmack, wonach
denn auch sonst? Wieso soll man Hifi-Sachen nicht auch nach dem Klang
beurteilen dürfen, schließlich müssen wir es ja hören!
>damit sollte man aber keinesfalls Werbung machen.
Mit deinem Postingstil auch nicht, stelle doch bitte die TOFU-Postings ein.
Danke.
Jungs, es ist alles so einfach, man muß einfach nur hinhören. Das ist das
ganze Geheimnis.
Gruss, Alexander
Bist du ein CD-Missionar?
Warum wohl einige Leute aus dem HiFi-Hobby unbedingt eine Ideologie
machen wollen?
Gruß
Ulli
Laßt ihn reden. Er weiß es halt nicht besser, der arme Tropf. Er gehört halt zur
Fraktion "Neu ist besser" und "Meßwerte über Alles".