ich habe schon seit längerem ein Problem mit meinem Thorens
TD 146 - der linke Kanal ist hörbar leiser als der rechte Kanal.
Mit meinem alten Verstärker (einem Onkyo) und dem alten
System (einem Yamaha MC 9) ist mir das nicht so stark aufgefallen
anscheinend war die Kanaltrennung des Verstärkers und des Systems
nicht so doll). Zudem stand das "schwarze-Scheiben-hören" in
letzter Zeit eh etwas im Hintergrund ;-)
Vor 2 Jahren nun habe ich mir einen Arcam Alpha 9 Vollverstärker
gekauft (wow, was für ein Sound an meinen alten KEF-Boxen), und
kam letztens auf die Idee, den Plattenspieler mal wieder zu
reaktivieren. Eine Überprüfung der Abtastnadel durch einen
Fachhändler ergab, dass sie abgenutzt ist.
Ein neues System musste also her (keine Ersatznadeln mehr verfügbar)
und durch seine Beratung griff ich zu einem Benz MC 20 E2.
Phantastischer Klang - aber eben auch der Effekt, dass der linke
Kanal nun noch deutlicher leiser zu hören ist. Das Benz ist soweit in
Ordnung (wurde vom Händler überprüft, durch vor-Ort-Einbau und
Hörtest). Der Plattenspieler steht auch gerade, und Antiskating
ist korrekt eingestellt.
Nachdem ich mir nun vor 2 Wochen einen neuen Kopfhörer gegönnt habe
(einen Koss UR 30) fängt die Sache aber an, mich zu nerven. Man
kann das natürlich mit dem Balanceregler ausgleichen, aber dazu
muss ich die Überbrückung der Klang- und des Balancereglers
ausschalten, was durchaus hörbar ist. Der Tonarm ist übrigens
nicht aus einem Stück, sondern im hinteren Drittel verschraubt
(genaue Bezeichnung des Tonarms habe ich nicht griffbereit).
Hat irgendjemand eine Idee, woher der leisere linke Kanal kommen
kann? Kann die Verschraubung am Tonarm Schuld sein? Oder könnte es
ein Defekt im Kabel sein? Oder was könnte noch Ursache sein?
Grüße, und danke im Voraus,
Ulrich
--
http://fotos.cconin.de
Hallo,
ich würde auf jeden Fall erstmal das Kabel mit einem Multimeter
durchmessen, es gibt da ja schon einige Möglichkeiten wo eine kalte
Lötstelle einen höheren Wiederstand verursachen könnte.
Schnelltest ohne Messen: Einfach die Kabel am System vertauschen, wenn
dann der gleiche Kanal leise ist, liegt es am Kabel.
Viele Grüße, Gunnar.
"gunnar" <gra...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1fuav61.9fbc434iy4raN%gra...@gmx.de...
> Ulrich Witte <u.w...@gmx.de> wrote:
> Schnelltest ohne Messen: Einfach die Kabel am System vertauschen, wenn
> dann der gleiche Kanal leise ist, liegt es am Kabel.
als ersten Test wäre es viel sinnvoller, mal am Verstärkereingang die
Stecker vom rechten und linken Kanal zu vertauschen. Dann weis man(n)
erstmal, ob man den Fehler am Plattenspieler oder eher am Verstärker suchen
sollte.
mfg
Thomas Böttcher
Bin irgendwie davon ausgegangen, daß das Problem schon am alten
Verstärker vorhanden war, aber da es da nicht so aufgefallen ist war es
vielleicht garnicht vorhanden, also eine gute Idee. Cia, Gunnar
> mfg
> Thomas Böttcher
> Thomas Böttcher <tboe...@msn.com> wrote:
>> "gunnar" <gra...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>>> Schnelltest ohne Messen: Einfach die Kabel am System vertauschen, wenn
>>> dann der gleiche Kanal leise ist, liegt es am Kabel.
>>
>> als ersten Test wäre es viel sinnvoller, mal am Verstärkereingang die
>> Stecker vom rechten und linken Kanal zu vertauschen. Dann weis man(n)
>> erstmal, ob man den Fehler am Plattenspieler oder eher am Verstärker suchen
>> sollte.
> Bin irgendwie davon ausgegangen, daß das Problem schon am alten
> Verstärker vorhanden war, aber da es da nicht so aufgefallen ist war es
> vielleicht garnicht vorhanden, also eine gute Idee. Cia, Gunnar
So, ich habe das Problem gelöst.
Zuerst habe ich, wie von euch empfohlen, mal das Kabel am
Phonoeingang umgedreht, dann war es rechts leiser als links,
somit fällt der Verstärker als Fehlerquelle (bzw. dessen
Phonoeingang) also aus. Dabei sah ich, dass an dem Kabel
gar nicht mehr die originalen Thorens Cinch-Stecker dran
waren, und mir fiel ein, dass ich die irgendwann mal durch
bessere ersetzt habe. Also die Dinger mal aufgeschraubt, und
am linken Kanal sah das Kabel doch sehr schlecht angelötet aus.
Nachgelötet, Hörtest, schade, das war es auch nicht.
Also habe ich mir eine Wasserwaage, die Anleitung des Thorens
und des Systems gegriffen, und bin dazu übergegangen, alles
nochmal nachzuprüfen. Der Plattenspieler stand absolut gerade,
das schied also schon mal aus. Aber nun: in der Anleitung des
Benz wird eine Auflagekraft von 2.0 p als optimal erwähnt, bei
einem Spielraum von 2.0 - 2.5 p. Es war auf 2.0 eingestellt.
Lange Rede, kurzer Sinn, das Benz klingt nur gut (und dann auch
mittig), wenn ich es mit 2.5 p betreibe. Erscheint mir zwar
irgendwie etwas hoch, aber wenn es das Problem löst... ;-)
Das Yamaha-System habe ich IIRC mit 1.75 gefahren, schaden die
2.5 den Platten nun auf Dauer?
Gruß,
Ulrich
--
http://fotos.cconin.de
Also ich habe auch ein Benz und das Auflagegewicht steht bei 2,0 und
auch bei 1,8 und links und rechts ist gleich. Mir ist aber folgendes
passiert, das Auflagegewicht hat sich verstellt auf ca, 1,3/1,4 da hat
der linke Kanal etwas verzerrt bei hohen Stimmen, und auch sonst stimmte
es nicht so richtig. Mir ist das nicht aufgefallen, weil das
Ausgleichgewicht so aufgesteckt war, das die Skala nicht mit dem
wirklichen Gewicht übereinstimmte, und dann beim Putzen oder durch
Kinderhände verstellt wurde, und ich merkte es nicht :-).
Gruß
Michael
> Lange Rede, kurzer Sinn, das Benz klingt nur gut (und dann auch
> mittig), wenn ich es mit 2.5 p betreibe.
Das ist seltsam. Bei zuwenig Auflagekraft auf einer Rillenflanke
sollte der betreffende Kanal verzerren, aber nicht leiser werden.
Hast Du mal an der Antiskatung gedreht (bzw. ist die überhaupt
für das Benz mal richtig - d.h. mit Testplatte - einjustiert
worden?).
> Erscheint mir zwar
> irgendwie etwas hoch, aber wenn es das Problem löst... ;-)
> Das Yamaha-System habe ich IIRC mit 1.75 gefahren, schaden die
> 2.5 den Platten nun auf Dauer?
Nein.
Tschau
Andreas
--
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> Also ich habe auch ein Benz und das Auflagegewicht steht bei 2,0 und
> auch bei 1,8 und links und rechts ist gleich. Mir ist aber folgendes
> passiert, das Auflagegewicht hat sich verstellt auf ca, 1,3/1,4 da hat
> der linke Kanal etwas verzerrt bei hohen Stimmen, und auch sonst stimmte
> es nicht so richtig.
Das liegt daran, dass die Antiskating falsch eingestellt war. Die muss
man nämlich bei jeder Änderung der Auflagekraft neu einjustieren.
[...]
>> Lange Rede, kurzer Sinn, das Benz klingt nur gut (und dann auch
>> mittig), wenn ich es mit 2.5 p betreibe. Erscheint mir zwar
>> irgendwie etwas hoch, aber wenn es das Problem löst... ;-)
>> Das Yamaha-System habe ich IIRC mit 1.75 gefahren, schaden die
>> 2.5 den Platten nun auf Dauer?
>
> Also ich habe auch ein Benz und das Auflagegewicht steht bei 2,0 und
> auch bei 1,8 und links und rechts ist gleich.
Ist das auch das MC 20 E2? Das ist AFAIK das einzige, wo die
Spanne von 2.0 - 2.5 p geht.
> Ulrich Witte wrote:
>
>> Lange Rede, kurzer Sinn, das Benz klingt nur gut (und dann auch
>> mittig), wenn ich es mit 2.5 p betreibe.
>
> Das ist seltsam. Bei zuwenig Auflagekraft auf einer Rillenflanke
> sollte der betreffende Kanal verzerren, aber nicht leiser werden.
> Hast Du mal an der Antiskatung gedreht
Ja, und auch mit den Antiskatinggewichten, d.h. mal nur mit
dem kleinen auf der ganz letzten Kerbe und mit beiden
Gewichten auf der 2 (jeweils 2.0 p). Aber erst 2.5 p hat
wirklich hörbar was gebracht. Jetzt steht die Band nicht
mehr nach rechts verschoben ;-)
> (bzw. ist die überhaupt
> für das Benz mal richtig - d.h. mit Testplatte - einjustiert
> worden?).
Nein, nur nach Gehör an Schallplatten, die ich sehr gut kenne :-)
Manche sind zwar schon alt, aber gut gepflegt.
>> Erscheint mir zwar
>> irgendwie etwas hoch, aber wenn es das Problem löst... ;-)
>> Das Yamaha-System habe ich IIRC mit 1.75 gefahren, schaden die
>> 2.5 den Platten nun auf Dauer?
>
> Nein.
Gut zu hören.
Ja, hast schon mal gemessen ob wirklich vorne an Tonabnehmer die 2,5
ankommen.
Gruß
Michael
> Ist das auch das MC 20 E2?
Ja steht im Urpsrungsposting.
Das ist AFAIK das einzige, wo die
> Spanne von 2.0 - 2.5 p geht.
--
Autor der deutschen U.S. Robotics FAQ http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt
>>> Also ich habe auch ein Benz und das Auflagegewicht steht bei 2,0 und
>>> auch bei 1,8 und links und rechts ist gleich.
>>
>> Ist das auch das MC 20 E2?
>
> Ja, hast schon mal gemessen ob wirklich vorne an Tonabnehmer die 2,5
> ankommen.
Wie soll ich das messen? Ich stelle den Tonarm nach Anleitung ein,
und verlasse mich darauf, dass 2p auch 2p sind :-)
> Michael Heupel am 03 Mai 2003:
>
> >>> Also ich habe auch ein Benz und das Auflagegewicht steht bei 2,0 und
> >>> auch bei 1,8 und links und rechts ist gleich.
> >>
> >> Ist das auch das MC 20 E2?
> >
> > Ja, hast schon mal gemessen ob wirklich vorne an Tonabnehmer die 2,5
> > ankommen.
>
> Wie soll ich das messen?
Tonarmwaage vom Händler ausleihen.
Mit einer Waage, kostet natürlich was. Es kann natürlich sein, das die
Gewichte vom Tonarm nicht so manipulieren lassen, bei deinen
Plattenspieler. Du hast doch das MC 20 bei einem Händler gekauft, dort
einfach mal nachschauen lassen. Ich kann meinen MC 20 E2 mit 1,6 noch
betreiben, ok ist nicht toll, wird aber auch nichts leiser.
Sowas kann vieles sein, vom schlimmen bis harmlosen Möglichkeiten.
Das mit dem Gewicht könnte es sein, aber auch ein Defekt des
Tonabnehmers, oder gar das Lager vom Tonarm...
Gruß
Michael
PS:. Weniger als 1,6 wollte ich nicht wegen den Platten ausprobieren,
bei um 1,3 hatte ich dann die Schwiergkieten mit dem linken Kanal.
>>> Ja, hast schon mal gemessen ob wirklich vorne an Tonabnehmer die 2,5
>>> ankommen.
>> Wie soll ich das messen?
> Tonarmwaage vom Händler ausleihen.
Danke, werde ich mal nach fragen. Der Systemshop hier dürfte
so etwas haben.
>>> Ja, hast schon mal gemessen ob wirklich vorne an Tonabnehmer die 2,5
>>> ankommen.
>>
>> Wie soll ich das messen? Ich stelle den Tonarm nach Anleitung ein,
>> und verlasse mich darauf, dass 2p auch 2p sind :-)
>>
> Mit einer Waage, kostet natürlich was. Es kann natürlich sein, das die
> Gewichte vom Tonarm nicht so manipulieren lassen, bei deinen
> Plattenspieler. Du hast doch das MC 20 bei einem Händler gekauft, dort
> einfach mal nachschauen lassen.
Ok, sogar bei einem richtigen Fachhändler. Den werde ich mal
fragen.
> Ich kann meinen MC 20 E2 mit 1,6 noch
> betreiben, ok ist nicht toll, wird aber auch nichts leiser.
> Sowas kann vieles sein, vom schlimmen bis harmlosen Möglichkeiten.
Vielleicht hat es auch etwas mit dem Tonarm zu tun? Ich habe
halt den Standard-Tonarm von Thorens dran.
Was mir die letzten Tage übrigens beim Vergleichshören von CD und
LP (gleiche Platten, Vinyl tw. über 20 Jahre alt) aufgefallen ist:
Die schwarzen Scheiben klingen einfach geiler :-) Da ist mehr
Räumlichkeit zu hören, es klingt wärmer. Kann natürlich auch sein,
dass mein CD-Spieler für die Tonne ist (Marantz CV-46)...
Gruß.
Ulrich
--
http://fotos.cconin.de
Ist das Beste, bevor die LP leiden. Für einen Profi mit den richtigen
Werkzeug, ist der Fehler schnell gefunden, ich hoffe das es mit der
Auflagekraft zusammen hängt. (und somit kein Defekt ist :-))
>
>> Ich kann meinen MC 20 E2 mit 1,6 noch
>> betreiben, ok ist nicht toll, wird aber auch nichts leiser.
>> Sowas kann vieles sein, vom schlimmen bis harmlosen Möglichkeiten.
>
> Vielleicht hat es auch etwas mit dem Tonarm zu tun? Ich habe
> halt den Standard-Tonarm von Thorens dran.
Soweit ich den Thorens gehört habe, klingt er mit den Standars-Tonarm
auch gut.
>
> Was mir die letzten Tage übrigens beim Vergleichshören von CD und
> LP (gleiche Platten, Vinyl tw. über 20 Jahre alt) aufgefallen ist:
> Die schwarzen Scheiben klingen einfach geiler :-) Da ist mehr
> Räumlichkeit zu hören, es klingt wärmer. Kann natürlich auch sein,
> dass mein CD-Spieler für die Tonne ist (Marantz CV-46)...
Ja, CD Player müssen sich mächtig ins Zeug legen, um da mithalten zu
können. Es hängt auch von der Qualität der CDs ab. Viele alte Platten
haben eine gute Aufnahmequalität. Das Benz hat auch eine gute
Räumlichkeit.
Bei mir war es so, das ich einen CD Player suchte, aber nicht das
Richtige fand. Also kaufte ich mir einen Plattenspieler und hörte erst
mal ein paar Monate wieder meine alten LPs. So gerüstet habe ich dann
doch eine CD Player gefunden der mich zufrieden stellte. Da ja ,dann
habe ich mir noch einen anderen Verstärker gekauft, jetzt paßt es ;-).
Bei meinen Klassik-Platten, nach entstauben und waschen, war ich sehr
angenehm überrascht, was mich von Klang wirklich begeisterte war die
Beatles Platten und anderen etwas späteren Zeitperiode. Platten um die
60er waren dann der Hammer, vom Klang her ( das die Oma/Opa Platten noch
so ein Potential haben, hätte ich nicht gedacht. Bauten damals auch
wunderschöne Autos :-).
Im Zeitalter des Kopierschutz und des Formatwirrwarrs, ist die LP
wirklich beruhigend.
Viel Glück mit deinem Plattendreher :-)
Gruß
Michael
[...]
> Vielleicht lohnt sich da ja auch die Anschaffung einer Tonarmwaage wie
> z. B. der Shure SFG-2 (http://www.shure.com/sfg2.html); kostet hier
> etwa 30 EUR. Die kleine von Ortofon ist zwar billiger, aber dafür
> etwas heikler in der Handhabung und außerdem etwas kniffliger
> abzulesen. Alternativ dazu kann man auch eine kleiner Federwaage
> nehmen (z. B. von Pesola).
Werde ich mal drüber nachdenken.
>> Ja, CD Player müssen sich mächtig ins Zeug legen, um da mithalten zu
>> können. Es hängt auch von der Qualität der CDs ab. Viele alte Platten
>> haben eine gute Aufnahmequalität. Das Benz hat auch eine gute
>
> Nicht nur Aufnahme-, sondern auch Fertigungsqualität, so dass man auch
> im Vinyllager große Unterschiede feststellen kann.
Allerdings... jetzt ärgere ich mich über die Billigpressungen, die
man damals[tm] für DM 9.90 nachgeworfen bekam... Rumpeln teilweise
recht stark, oder haben so kleine 'Dellen' eingepresst, die immer
leise 'plopp' machen.
>> Bei mir war es so, das ich einen CD Player suchte, aber nicht das
>> Richtige fand. Also kaufte ich mir einen Plattenspieler und hörte erst
>> mal ein paar Monate wieder meine alten LPs. So gerüstet habe ich dann
>> doch eine CD Player gefunden der mich zufrieden stellte. Da ja ,dann
>> habe ich mir noch einen anderen Verstärker gekauft, jetzt paßt es ;-).
>
> Tja, das ist das Problem - wenn man einmal damit anfängt ...
Ich sehe schon, diese Gruppe kann einen wohl genauso arm machen wie
de.rec.fotografie ;-)
> Ulrich Witte schrieb:
>
>> Was mir die letzten Tage übrigens beim Vergleichshören von CD und
>> LP (gleiche Platten, Vinyl tw. über 20 Jahre alt) aufgefallen ist:
>> Die schwarzen Scheiben klingen einfach geiler :-) Da ist mehr
>> Räumlichkeit zu hören, es klingt wärmer. Kann natürlich auch sein,
>> dass mein CD-Spieler für die Tonne ist (Marantz CV-46)...
... sollte übrigens CD-46 heißen ...
Taugt der eigentlich was?
> Das kann mehrere Gründe haben: Schlechtes Quellmaterial und Mastering
> der CD, D/A-Wandler nicht gut genug, sehr hochwertige LP usw. Ich habe
> jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass das Auge mithört (ums mal so
> zu sagen): Die CD verschwindet in einem Gerät, doch bei der LP sieht
> man zumindest zum Teil, was passiert. So irrational das klingen mag,
> aber der sinnliche Effekt wirkt sich bei dem einen oder anderen sicher
> auch auf das Empfinden des Klangs aus.
Ok, aber wenn ich die Augen beim Musikhören schließe, sehe ich
den Plattendreher nicht mehr ;-)
Gruß
Ulrich
--
http://fotos.cconin.de
[...]
>> Was mir die letzten Tage übrigens beim Vergleichshören von CD und
>> LP (gleiche Platten, Vinyl tw. über 20 Jahre alt) aufgefallen ist:
>> Die schwarzen Scheiben klingen einfach geiler :-) Da ist mehr
>> Räumlichkeit zu hören, es klingt wärmer. Kann natürlich auch sein,
>> dass mein CD-Spieler für die Tonne ist (Marantz CV-46)...
>
> Ja, CD Player müssen sich mächtig ins Zeug legen, um da mithalten zu
> können. Es hängt auch von der Qualität der CDs ab. Viele alte Platten
> haben eine gute Aufnahmequalität. Das Benz hat auch eine gute
> Räumlichkeit.
Welcher CD-Player ist denn zu empfehlen? Taugen die von Arcam was?
Ich habe ja schon einen Verstärker von denen, der mir sehr gefällt...
[...]
> Im Zeitalter des Kopierschutz und des Formatwirrwarrs, ist die LP
> wirklich beruhigend.
Das stimmt. Leider gibt es keine Fernbedienung ;-)
[...]
>>> Nicht nur Aufnahme-, sondern auch Fertigungsqualität, so dass man auch
>>> im Vinyllager große Unterschiede feststellen kann.
>>
>> Allerdings... jetzt ärgere ich mich über die Billigpressungen, die
>> man damals[tm] für DM 9.90 nachgeworfen bekam... Rumpeln teilweise
>> recht stark, oder haben so kleine 'Dellen' eingepresst, die immer
>> leise 'plopp' machen.
>
> Manche Billigpressungen (z. B. aus der Nice Price-Reihe) waren
> wirklich schlecht, aber zum Glück nicht alle. Manche waren jedoch
> besser als so manches, was es zu der Zeit gab, als die Plattenläden
> verschwanden. - Neben den Dellen gab es auch Einschlüsse, die von den
> Labels wiederverwerterter Platten stammten. Einige Billiglabel wie z.
> B. Pickwick in den USA haben das Vinyl alter geschredderter Platten
> wiederverwendet,
Interessant, das wusste ich noch nicht. Aber genau diese Nice Price
Reihe meinte ich...
>> Welcher CD-Player ist denn zu empfehlen? Taugen die von Arcam was?
>> Ich habe ja schon einen Verstärker von denen, der mir sehr gefällt...
>
> Oh! Darf ich mal fragen, welcher das ist und an welchen Boxen Du ihn
> betreibst?
Ein Arcam Alpha 9. Betrieben an selbst gebauten KEF-Boxen (die haben
mittlerweile auch schon 20 Jahre auf dem Buckel), die typische
Kombination, B-139 Bass, B-110 Mitteltöner und den Namen der Hochtonkalotte
habe ich vergessen :-) Das ganze in einem ca. kühlschrankgroßen (naja,
fast) Gehäuse als Bassreflex.
Letztens habe ich mir mal Mordaunt Short Boxen (908) angehört. Hmm, nett.
>> Das stimmt. Leider gibt es keine Fernbedienung ;-)
>
> Ooch, ich bin zwar ein ziemlich fauler Sack, aber bei Vinyl werde ich
> munter -
Es bleibt dir ja nach 20 Minuten auch nichts anderes übrig ;-)
Arcam baut sehr gut klingende CD Player, ich finde sie gut. Hier mußt Du
Probehören und für Dich das Optimum finden. Mir einem oder zwei guten
Händlern klappt das schon. Natürlich hängt die Meßlatte hoch. CD Player
die man sich anhören sollte sind Lua, Arcam diva 92 oder den cd 23
(toller Bass), Rega Planet, Linn, Audiomeca,... Marantz 17, Rotel... Die
CD Player gehören leider nicht zu den Preiswerten, ich habe für mich den
Rega Planet gefunden und bin damit preiswert weggekommen. Die
erstgenannten bis Audiomeca, bieten schon was besonderes.
> [...]
>
>> Im Zeitalter des Kopierschutz und des Formatwirrwarrs, ist die LP
>> wirklich beruhigend.
>
> Das stimmt. Leider gibt es keine Fernbedienung ;-)
Für was braucht man wenn es Spaß macht eine Fernbedienung, ich muß sagen
wenn die Musik mich anspricht, brauche ich nicht zu zappen :-). Obwohl
das Lieder zählen und das genaue ausrichten des Tonarmes ist nichts für
die Schnelle, aber das soll es auch nicht sein.
Das komische, meine Stereoverstärker hat auch keine Fernbedienung, und
ich vermisse sie nicht! Wenn ich eine CD oder Platte auflege stelle ich
die Lautstärke ein und dann stimmt es. Ich gebe zu ,die Titelvorwahl und
das schnell anspielen eines beliebigen Titels ist schon schön ;-)
Gruß
Michael
PS.: Ich schätze schon Fernbedienungen ;-), da ich auch Heimkinoanwender
bin, tummeln sich bei mir sehr viel Fernbedienungen :-)
> PS.: Ich schätze schon Fernbedienungen ;-), da ich auch Heimkinoanwender
> bin, tummeln sich bei mir sehr viel Fernbedienungen :-)
Wie nichts auf die Hauptfernbedienung des Heimkinoreceivers programmiert
? damit man den Fernbedienungssalat etwas entruempeln kann :-))
> Hast Du mal an die Anschaffung einer Universalfernbedienung gedacht?
> Ich hatte zwei zur Probe, doch anfreunden konnte ich mich mit denen
> nicht. Für mich war es praktischer, einfach auf eine danebenliegende
> zu drücken, als das Universalteil auf das zu bedienende Gerät
> umzustellen.
Beim DDVerstärker war so eine Universale dabei, aber letzter Zeit
benutze ich die einfache aus dem Aldi (silbern), liegt deutlicher besser
in der Hand ;-).
Für die VCR zum programmier brauche ich die Original (so geht es besser
und schnelle und ohne nachzudenken).
Gruß
Michael
Alles einprogrammiert :-)) Aber das Teil liegt nicht so gut in der Hand
:-). Die preiswerte vom Aldi (silberfarben) benutze ich jetzt mehr, ist
gut zum Zappen geeignet. So hat man auch Gleichberechtigung in der
Familie, jedem seine Fernbedienung ;-).
Gruß
Michael
sorry falscher Link:
> Unter http://www.theanalogdept.com/tonearm.htm findest Du eigentlich alle
> Infos, die Du für die Wartung eines TP16 brauchen könntest.
Hier ist nun der richtige:
http://www.theanalogdept.com/mk1tp16.htm
Gruß
Rolf
> > Wie soll ich das messen? Ich stelle den Tonarm nach Anleitung ein,
> > und verlasse mich darauf, dass 2p auch 2p sind :-)
Das sollte man eigentlich nie nur nach der Skaleneinteilung am
Plattenspieler tun; eine Waage und evtl. eine Meßschallplatte sind
eigentlich ein Muß!
> Mit einer Waage, kostet natürlich was. Es kann natürlich sein, das die
> Gewichte vom Tonarm nicht so manipulieren lassen, bei deinen
> Plattenspieler. Du hast doch das MC 20 bei einem Händler gekauft, dort
> einfach mal nachschauen lassen. Ich kann meinen MC 20 E2 mit 1,6 noch
> betreiben, ok ist nicht toll, wird aber auch nichts leiser.
> Sowas kann vieles sein, vom schlimmen bis harmlosen Möglichkeiten.
Na ja, so teuer ist das auch wieder nicht; es muß ja nicht unbedingt eine
Technics-Tonarmwaage oder ähnlich teures haptisch und optisch natürlich sehr
ansprechendes High-End-Gerät sein. Eine simple Konstruktion von Ortofon, die
Du schon für etwa EUR 10,00 bekommen kannst oder eine Shure-Tonarmwaage
reicht imho für die Einstellung eines Thorens-Arm vom Schlage des TP16
vollkommen aus. Genauer - also bis auf das Zehntelgramm - wird es natürlich
mit einem der hochpreisigen Waagen; aber da ein Tonabnehmer auch einen
gewissen Einstellbereich zuläßt...
> Das mit dem Gewicht könnte es sein, aber auch ein Defekt des
> Tonabnehmers, oder gar das Lager vom Tonarm...
Das könnte angesichts des fortgeschrittenen Alters natürlich auch sein.
Unter http://www.theanalogdept.com/tonearm.htm findest Du eigentlich alle
Infos, die Du für die Wartung eines TP16 brauchen könntest.
Die Seite ist übrigens sehr empfehlenswert.
Gruß
Rolf
> welche Meßschallplatte empfielst Du denn?
ich habe die beiden dhfi-Testschallplatten und bin damit sehr zufrieden.
Dann gäbe es noch eine wirklich sehr gute von Shure, die wohl ursprünglich
mit dem V15 oder dem Ultra 500 verkauft worden sein muß; allerdings wird
diese Testplatte auch dementsprechend hoch gehandelt.
Dann gab es imho auch mal eine Testschallplatte über die Analog Audio
Association zu beziehen; vielleicht gibt www.aanalog.de ja was entsprechedes
her?.
Gruß
Rolf
[CD-Player]
> Die kleineren Marantz-CD-Player sind mir pers. IMHO etwas zu duerftig
> aufgebaut (vom Innenleben her). Der CD63er aus der gleichen Generation
> ist der interressantere Marantz CD-Player und laesst sich auch leicht
> noch modifizieren (wenn mans will). Ich selber habe einen modifizierten
> CD63KI.
> Wenn man die Moeglichkeit hat, wuerde ich mir mal klanglich einen CD46
> vs. CD63 bzw. CD63SE oder CD67OSE anhoeren. Ein aktueller
> CD6000/6000OSE/KI kann man auch mal klanglich sich zum vergleich
> anhoeren. Auf dem DRMH1-Treffen hatte ich z.b. meinen mod. CD63KI gegen
> Huberts CD6000OSE (modifiziert) gehoert und die klangen IMHO klanglich
> aehnlich. Die erwaehnten Modelle findet man auch regelmaessig bei E-Bay
> z.b.
Schönen Dank für die Info :-)
[Billigpressungen]
> Ein Pendant zu den Nice Price-Alben gab es ja auch in den USA, und
> diese waren damals u. a. im Saturn erhältlich (sie kosteten ein paar
> Mark mehr als die deutschen Nice Price-Teile). Die Qualität dieser
> Platten und auch der Cover habe ich jedoch unterm Strich als besser
> empfunden; aber insgesamt war die Streuung doch recht groß. - Ich
> hatte mal das Album "Pass It On" der Staples sowohl als
> Original-US-Pressung von 1976 als auch in einer deutschen Nachpressung
> von 1989; der Unterschied war überdeutlich. In der gleichen Zeit wurde
> auch "Rejuvenation" der Meters in Deutschland neu aufgelegt. Diese ist
> eine der wenigen Platten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie bei
> jedem Abspielen deutlich schlechter werden (na ja, ganz so schlimm ist
> es natürlich nicht, aber die niedrige Qualität fällt auf).
Ich habe mir früher mal einige recht teure Japanpressungen gekauft,
fand die klanglich aber nicht so umwerfend. Sie klingen zwar sehr
sauber, aber irgendwie auch zu dünn. Dafür hören sie sich auch heute
noch wie neu an.
> RCA hat Anfang der Siebziger mal Experimente mit ganz dünnen Vinyl
> gemacht und damit geworben, dass sich diese Platten nicht mehr wellen
> (wie auch - die Dinger lagen ja wie ein nasser Lappen auf dem Teller).
> Ich hatte jedoch nicht den Eindruck, dass sich dieses "Dynaflex"
> genannte Produkt durchgesetzt hat (was auch gut war).
Die Dinger habe ich auch mal gesehen, gab es irgendwo mal als
Werbegeschenk. Man sah fast, wie sich hinter der Nadel ein Vinyl-Span
aufwirft ;-) Und schlechten Klang haben irgendwie auch alle farbigen
Scheiben.
[Tonarmwaage]
> Na ja, so teuer ist das auch wieder nicht; es muß ja nicht unbedingt eine
> Technics-Tonarmwaage oder ähnlich teures haptisch und optisch natürlich sehr
> ansprechendes High-End-Gerät sein. Eine simple Konstruktion von Ortofon, die
> Du schon für etwa EUR 10,00 bekommen kannst oder eine Shure-Tonarmwaage
> reicht imho für die Einstellung eines Thorens-Arm vom Schlage des TP16
> vollkommen aus. Genauer - also bis auf das Zehntelgramm - wird es natürlich
> mit einem der hochpreisigen Waagen; aber da ein Tonabnehmer auch einen
> gewissen Einstellbereich zuläßt...
Danke für die Info. Ich hatte gedacht, dass die Teile deutlich teurer sind.
Im übrigen hat mein TD-146 afaik einen TP11 als Tonarm (wie ich das zumindest
auf einigen Fotos im Web erkennen konnte).
> Unter http://www.theanalogdept.com/tonearm.htm findest Du eigentlich alle
> Infos, die Du für die Wartung eines TP16 brauchen könntest.
> Die Seite ist übrigens sehr empfehlenswert.
Schon gebookmarked ;-)
>>> Oh! Darf ich mal fragen, welcher das ist und an welchen Boxen Du ihn
>>> betreibst?
>>
>> Ein Arcam Alpha 9. Betrieben an selbst gebauten KEF-Boxen (die haben
>
> [...]
>
> Oho! Nicht schlecht ;-)
Ja, klanglich bin ich auch (noch) zufrieden... zum Alter von
Lautsprechern habe ich aber noch eine Frage: Altern die Chassis
eigentlich hörbar? Optisch machen sie immer noch einen guten
Eindruck...
[...]
>> Welcher CD-Player ist denn zu empfehlen? Taugen die von Arcam was?
>> Ich habe ja schon einen Verstärker von denen, der mir sehr gefällt...
>
> Arcam baut sehr gut klingende CD Player, ich finde sie gut. Hier mußt Du
> Probehören und für Dich das Optimum finden. Mir einem oder zwei guten
> Händlern klappt das schon. Natürlich hängt die Meßlatte hoch. CD Player
> die man sich anhören sollte sind Lua, Arcam diva 92 oder den cd 23
> (toller Bass), Rega Planet, Linn, Audiomeca,... Marantz 17, Rotel... Die
> CD Player gehören leider nicht zu den Preiswerten, ich habe für mich den
> Rega Planet gefunden und bin damit preiswert weggekommen. Die
> erstgenannten bis Audiomeca, bieten schon was besonderes.
Danke für deine Info. Naja, ist ja oft so, das, was gut ist, ist
eben nicht preiswert... als ich den Preis für meinen Alpha 9
gehört habe, habe ich auch erst mal kräftig geschluckt.
>Wenn man die Moeglichkeit hat, wuerde ich mir mal klanglich einen CD46
>vs. CD63 bzw. CD63SE oder CD67OSE anhoeren. Ein aktueller
>CD6000/6000OSE/KI kann man auch mal klanglich sich zum vergleich
>anhoeren. Auf dem DRMH1-Treffen hatte ich z.b. meinen mod. CD63KI gegen
>Huberts CD6000OSE (modifiziert) gehoert und die klangen IMHO klanglich
>aehnlich. Die erwaehnten Modelle findet man auch regelmaessig bei E-Bay
>z.b.
Kleine Korrektur. Mein CD6000 ist *kein* OSE. Das hätte bei der
vorgenommenen Modifikation auch wenig Sinn gemacht.
Seitdem noch andere Ausgangsko´s reingekommen sind hat er sich noch
mal gesteigert.
Gruß
--
Hubert Barth
http://www.bigbands.de
Die Newsgroup für alle Musiker: de.rec.musik.machen
>>Wenn man die Moeglichkeit hat, wuerde ich mir mal klanglich einen CD46
>>vs. CD63 bzw. CD63SE oder CD67OSE anhoeren. Ein aktueller
>>CD6000/6000OSE/KI kann man auch mal klanglich sich zum vergleich
>>anhoeren. Auf dem DRMH1-Treffen hatte ich z.b. meinen mod. CD63KI gegen
>>Huberts CD6000OSE (modifiziert) gehoert und die klangen IMHO klanglich
>>aehnlich. Die erwaehnten Modelle findet man auch regelmaessig bei E-Bay
>>z.b.
> Kleine Korrektur. Mein CD6000 ist *kein* OSE. Das hätte bei der
> vorgenommenen Modifikation auch wenig Sinn gemacht.
Halt aus dem Kopf noch geschrieben.
> Seitdem noch andere Ausgangsko´s reingekommen sind hat er sich noch
> mal gesteigert.
Ich habe bei meinem in der Stromversorgung nochmal ein paar
Standard-Elnas gegen Low-ESR-Typen (Panasonic FC) ersetzt hat sich
klanglich auch nochmal positiv bemerkbar gemacht.
Peter Sauter <TheM...@ngi.de> wrote in message news:<3EB9DFCC...@ngi.de>...
> Ich habe bei meinem in der Stromversorgung nochmal ein paar
> Standard-Elnas gegen Low-ESR-Typen (Panasonic FC) ersetzt hat sich
> klanglich auch nochmal positiv bemerkbar gemacht.
mit Dir habe ich immer wieder einen guten Mitstreiter zur
Untermauerung meiner "Behauptungen" dass fuer einen wirklich guten
Klang einer Hifi Komponente aeusserst stabile Verhaeltnisse im
Netzteil absolute Grundvoraussetzung ist.
;o)
Gruss, ingolf
>> Ja, klanglich bin ich auch (noch) zufrieden... zum Alter von
>> Lautsprechern habe ich aber noch eine Frage: Altern die Chassis
>> eigentlich hörbar? Optisch machen sie immer noch einen guten
>> Eindruck...
>
> Nun, da bin ich kein Experte. Sicher hat der Gummi irgendwann nicht
> mehr die ursprünglichen Eigenschaften, aber ob man das hört, hängt
> sicher maßgeblich von den Komponenten, dem Quellmaterial und natürlich
> den Ohren ab. - Bei den Sicken meiner ollen Boxen konnte ich auf die
> Hörprobe verzichten, denn der Kram krümelte bei leichter Berührung ;-)
Hmpf... da kommt man gerade auf die Idee, die Sicken mal zu überprüfen
und was ist - bei einem Mitteltöner ist das Gummi auf ca. 1/4 der
Länge außen abgerissen :-(
Ist so etwas klebbar? Ich befürchte nämlich, dass es den Mitteltöner
kaum mehr zu kaufen gibt (KEF B-110 A).
>Hmpf... da kommt man gerade auf die Idee, die Sicken mal zu überprüfen
>und was ist - bei einem Mitteltöner ist das Gummi auf ca. 1/4 der
>Länge außen abgerissen :-(
>Ist so etwas klebbar? Ich befürchte nämlich, dass es den Mitteltöner
>kaum mehr zu kaufen gibt (KEF B-110 A).
Das Erneuern von Sicken hatten wir gerade in einem anderen Thread,
>> Hmpf... da kommt man gerade auf die Idee, die Sicken mal zu überprüfen
>> und was ist - bei einem Mitteltöner ist das Gummi auf ca. 1/4 der
>> Länge außen abgerissen :-(
>> Ist so etwas klebbar? Ich befürchte nämlich, dass es den Mitteltöner
>> kaum mehr zu kaufen gibt (KEF B-110 A).
>
> Das Erneuern von Sicken hatten wir gerade in einem anderen Thread,
Stimmt, ich erinnere mich und habe mal gegoogled. Nun ist es aber
so, dass ich mir dass nicht unbedingt selber zutraue, dort die
Neoprensicken auszutauschen (und beim Schauen auf einige Websites,
die so etwas anbieten, lohnt es sich für den Mitteltöner auch nicht),
wenn es sie überhaupt noch gibt.
Bei ebay gab's auch nur ein paar alter Mitteltöner... dann muss ich
wohl schweren Herzens meine kleinen KEF-Boxen schlachten (bestehend
aus B110 und T27 - wenn die noch heil sind ;-) ).
Oder gleich neue kaufen, letztens habe ich mir mal Mordaunt Short
908 angehört, die klangen wirklich faszinierend, und der Preis
für das Paar (IIRC 800-900 EUR) ist dafür mehr als günstig. Wo
ist der Haken bei den Dingern? Oder gibt es keinen?
Genau die Frage habe ich vor einiger Zeit auch gestellt, und als einzige
Antwort einen Hinweis auf die mangelhafte Verarbeitungsqualität
bekommen. Ich habe sie mir dann über's Wochenende ausgeliehen und da
wurde deutlich woran gespart wird:
1) Der seitlich angebrachte Tieftöner ist hörbar, d.h. der Bass kommt
von der Seite, der Rest aus der Mitte
2) Bei mir war der Hochtöner extrem "kreischig", es war sehr, sehr
schwer länger als 3 Minuten zuzuhören. Tipp: hör dir Klaviermusik an
(ich hattte Emil Gilels: Beethoven op. 109, 1. u. 2. Satz) und nimm die
Dinger auf jeden Fall mit nach Hause.
Wenn die beiden oben gennanten Punkte nicht wören, hätte ich mir die LS
wohl gekauft, der Klang ist in den Mitten fantastisch.
Jetzt habe ich Dynaudio Audience 72, die allerdings teurer sind: Liste
1620/Paar, ich habe 1364 bezahlt.
Jan
P.S. Wenn ich deine Homepage richtig deute bist du in HH. Du kannst
versuchen die Mordaunt Short direkt vom Vertrieb zu bekommen, die
scheinen das recht locker zu sehen.
Das ist ein klassisches Anzeichen für Glaswolle innerhalb der Box, die
sich auflöst und die Glaspartikel sich von innen die Sicke gesetzt
haben und diese zerschneiden. Vergiss das mit dem kleben, die Sicke
steht unter mechanischer Belastung und kein Kleber der Welt macht
diese Bewegung richtig mit: Der Konus wird verschoben und irgendwann
schleift dann die Spule am Magneten.
Viele Hersteller bieten einen vergünstigten Austauschpreis für
Lautsprecherchassis an, check da mal nach.
Alternativ kannst du die auch bei Conrad und co eien passenden Ersatz
besorgen, tausche aber bitte immer nur paarweise aus, sonst ist das
Klangbild "verschoben"
Grüßle
Max
> Das ist ein klassisches Anzeichen für Glaswolle innerhalb der Box, die
> sich auflöst und die Glaspartikel sich von innen die Sicke gesetzt
> haben und diese zerschneiden.
Nope, keine Glaswolle. Ich habe so Baumwollzeugs in den Boxen (das, was
man zum Ausstopfen von Stofftieren nimmt, zumindest wurde es so
verkauft).
> Vergiss das mit dem kleben, die Sicke
> steht unter mechanischer Belastung und kein Kleber der Welt macht
> diese Bewegung richtig mit: Der Konus wird verschoben und irgendwann
> schleift dann die Spule am Magneten.
Ok.
> Viele Hersteller bieten einen vergünstigten Austauschpreis für
> Lautsprecherchassis an, check da mal nach.
Dann nehme ich lieber meine kleinen KEF-Boxen auseinander ;-)
> Alternativ kannst du die auch bei Conrad und co eien passenden Ersatz
> besorgen, tausche aber bitte immer nur paarweise aus, sonst ist das
> Klangbild "verschoben"
Och nö. Das passt doch bestimmt nicht (klanglich) :-) Und außerdem,
wo bekommt man noch Lautsprecher mit so schlechtem Wirkungsgrad wie
die von KEF? IIRC 84 oder 85 dB.
[...]
> 1) Der seitlich angebrachte Tieftöner ist hörbar, d.h. der Bass kommt
> von der Seite, der Rest aus der Mitte
> 2) Bei mir war der Hochtöner extrem "kreischig", es war sehr, sehr
> schwer länger als 3 Minuten zuzuhören. Tipp: hör dir Klaviermusik an
> (ich hattte Emil Gilels: Beethoven op. 109, 1. u. 2. Satz) und nimm die
> Dinger auf jeden Fall mit nach Hause.
Ich hatte sie mir im Systemshop angehört (der Hörraum dort ist nicht
sehr groß, in etwa wie mein Wohnzimmer). Dort fand ich den Bass gut, und
kreischende Höhen sind mir auch nicht aufgefallen (Jazz).
> P.S. Wenn ich deine Homepage richtig deute bist du in HH. Du kannst
> versuchen die Mordaunt Short direkt vom Vertrieb zu bekommen, die
> scheinen das recht locker zu sehen.
Siehe oben, der Systemshop am Gertrudenkirchhof verleiht Geräte auch
übers Wochenende, werde ich wohl mal machen, wenn die Kasse wieder
stimmt ...
Ging mir genauso, im Laden (auch Systemshop) klangen sie fantastisch.
> Siehe oben, der Systemshop am Gertrudenkirchhof verleiht Geräte auch
> übers Wochenende, werde ich wohl mal machen, wenn die Kasse wieder
> stimmt ...
Auch wenn's nicht der feine Weg ist, meld' dich bei Herrn Trömner vo n
Taurus (http://www.taurus-high-end.de/html/taurus.html).
Jan
[...]
>> Siehe oben, der Systemshop am Gertrudenkirchhof verleiht Geräte auch
>> übers Wochenende, werde ich wohl mal machen, wenn die Kasse wieder
>> stimmt ...
>
> Auch wenn's nicht der feine Weg ist, meld' dich bei Herrn Trömner vo n
> Taurus (http://www.taurus-high-end.de/html/taurus.html).
Ok, danke für den Tip.