Ich plane, mir demnächst einen neuen Vollverstärker,
Lautsprecher und CD-Player zuzulegen.
Anlegen möchte ich etwa 3000 Euro. Wie würdet
ihr prozentual das Geld auf die Komponenten aufteilen?
Ich hatte erst gedacht, eher wenig auf den CD-Player
zu verwenden, da ich von früher irgendwie im Kopf hatte,
dass die auch schon für wenig Geld gut klingen.
Allerdings hat man mir nun im HiFi-Laden gesagt, dass
man sogar mehr für den CD-Player ausgeben sollte,
als für den Verstärker. Ist das sinnvoll?
Erstmal habe ich mir ein paar Lautsprecher angehört.
Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen, bzw.
hat positive oder negative Erfahrungen gemacht.
Klipsch RF-15 (klangen mir im Bassbereich zu aufdringlich)
ASW Cantius 504 (fand ich sehr gut, eventuell käme auch
der große Bruder 604 in Frage)
Triangle Altea ES (fand ich auch sehr gut, etwas neutraler
als ASW)
Dynaudio Focus 220 (super, aber evtl. etwas zu teuer)
Dynaudio Contour S1.4 (auch super, auch etwas zu
teuer)
die Focus 140 möchte ich noch anhören.
Nun werde ich mir noch Verstärker u.a. der folgenden
Marken im Laden anhören:
Vincent
Cayin
NAD
Unison
Audio Analogue
Wer kann mir dazu etwas sagen? Ich möchte mich nicht
allein auf mein Gehör und den Verkäufer verlassen
(einer hat mir z.B. im Hörtest ein CD-Reinigungsspray
vorgestellt, mit dem die CD dann viel besser klingt.
Lustigerweise habe ich das im Hörtest auch so empfunden,
was mich an der Objektivität meines Gehörs zweifeln lässt,
da ich den Effekt für sehr unwahrscheinlich halte).
Danke für jeden Tipp,
Marc
Marc
> Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass es
> ein normaler Stereoverstärker sein soll, die Boxen
> an der Wand eines 25 qm großen Raumes stehen
^^^^^^^^^^^
> werden und hauptsächlich Jazz und Rock gehört
> wird! :-)
Echt *wandnah* schraenkt die Wahl der LS aber
extrem ein:
- Kompakt-LS (vorzugsweise irgenswas englisches)
- oder gleich aktive Studio-LS mit schaltbarer
Entzerrung plus (gebr. Edel-)Stereo-VV.
Beides plus Aktiv-Sub.
Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you
> Ich plane, mir demnächst einen neuen Vollverstärker,
> Lautsprecher und CD-Player zuzulegen.
>
> Anlegen möchte ich etwa 3000 Euro. Wie würdet
> ihr prozentual das Geld auf die Komponenten aufteilen?
>
> Ich hatte erst gedacht, eher wenig auf den CD-Player
> zu verwenden, da ich von früher irgendwie im Kopf hatte,
> dass die auch schon für wenig Geld gut klingen.
> Allerdings hat man mir nun im HiFi-Laden gesagt, dass
> man sogar mehr für den CD-Player ausgeben sollte,
> als für den Verstärker. Ist das sinnvoll?
Nein. Ich würde etwa die Hälfte in die Lautsprecher stecken.
Bei analogen Quellen stimmt die Quellentheorie, bei digitalen
mittlerweile nicht mehr.
Ich würde Dir zu folgendem raten:
Vorverstärker (z.B. Rotel), aktive Nahfeldmonitore (z.B.
Genelec 8040/8050, Klein und Hummel O100, Mackie HR624/824),
dazu irgendeinen CD-Player mit Digitalausgang und ein Behringer
Ultracurve Pro DEQ2496 als externen DA-Wandler.
Mal rechnen: 2200 Euro für die Genelec 8050, 340 für den DEQ2496,
150 Euro für den CD-Player, dann bleiben noch 300 Euro für eine
Vorstufe. Nimm eine gebrauchte, und die Anlage wird fürs Geld
saugut sein. Oder 2 Genelecs 8020 (600 Euro) und einen passenden
Subwoofer (ganz ohne wird es nicht gehen, für Klassik reichen
sie aber fast schon aus).
Das Du Dir das aber vorher anhören musst, ist klar.
> Klipsch RF-15 (klangen mir im Bassbereich zu aufdringlich)
Klipsch Lautsprecher haben mir noch keine gefallen. Ich habe
mal große Standboxen gehört, die waren in den Mitten sehr hart.
> ASW Cantius 504 (fand ich sehr gut, eventuell käme auch
> der große Bruder 604 in Frage)
> Triangle Altea ES (fand ich auch sehr gut, etwas neutraler
> als ASW)
unbekannt.
> Dynaudio Focus 220 (super, aber evtl. etwas zu teuer)
> Dynaudio Contour S1.4 (auch super, auch etwas zu
> teuer)
Die sind gut, aber teuer. Da fährst Du mit den Genelecs
billiger und schlechter sind sie auch nicht.
> Nun werde ich mir noch Verstärker u.a. der folgenden
> Marken im Laden anhören:
>
> Vincent
China-Kram. Soll etwas an der Fertigungsqualität mangeln
(gilt aber für Behringer auch).
> Cayin
> NAD
> Unison
> Audio Analogue
Rotel, Arcam kommen auch noch in Frage.
>
> Wer kann mir dazu etwas sagen? Ich möchte mich nicht
> allein auf mein Gehör und den Verkäufer verlassen
> (einer hat mir z.B. im Hörtest ein CD-Reinigungsspray
> vorgestellt, mit dem die CD dann viel besser klingt.
> Lustigerweise habe ich das im Hörtest auch so empfunden,
> was mich an der Objektivität meines Gehörs zweifeln lässt,
> da ich den Effekt für sehr unwahrscheinlich halte).
>
> Danke für jeden Tipp,
>
> Marc
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
Jo... Linn. Und guck bzgl. Verstärker mal bei Exposure.
Oliver
> Ich hatte erst gedacht, eher wenig auf den CD-Player
> zu verwenden, da ich von früher irgendwie im Kopf hatte,
> dass die auch schon für wenig Geld gut klingen.
> Allerdings hat man mir nun im HiFi-Laden gesagt, dass
> man sogar mehr für den CD-Player ausgeben sollte,
> als für den Verstärker. Ist das sinnvoll?
Ich würd's nicht machen. Für Lautsprecher kann man gerne das doppelte
ausgeben wie für Verstärker. Für CD-Player muss man keine Tausende auf
den Tisch zählen (Wandler, Rekonstruktionsfilter und Treiber sind da
klangentscheidend, wenn das Laufwerk keine große Scheiße baut und das
Netzteil nicht kaputtgespart ist), da kann man mit mehr Geld für
Lautsprecher und Verstärker mehr erreichen -- gute Leistungsverstärker
und vor allem Lautsprecher kosten richtig Geld.
Es gibt zwar Leute, die eine Art Quellentheorie verbreiten, was der
CD-Player nicht liefere, könnten Verstärker und Lautsprecher auch nicht
wiedergeben, aber am CD-Player scheitert's eher selten, wenn man
voraussetzt, dass jemand seinen Player sorgfältig aussucht.
> Wer kann mir dazu etwas sagen? Ich möchte mich nicht
> allein auf mein Gehör und den Verkäufer verlassen
> (einer hat mir z.B. im Hörtest ein CD-Reinigungsspray
> vorgestellt, mit dem die CD dann viel besser klingt.
Wenn sie vorher mit schmutzigem Fett richtig übel zugekleistert war, mag
das vielleicht hinhauen, aber sonst ist's Kappes.
> Lustigerweise habe ich das im Hörtest auch so empfunden,
> was mich an der Objektivität meines Gehörs zweifeln lässt,
> da ich den Effekt für sehr unwahrscheinlich halte).
Doppelblindtest würde hier helfen. :)
--
Matthias Andree
Danke schonmal für die Tipps! Sehe ich es richtig, dass ihr
hauptsächlich
wegen der Aufstellung an der Wand auf Standlautsprecher verzichten
würdet? Wie weit sollten die denn von der Wand wegstehen?
Oder ist in dem Preisbereich (1500 Euro /Paar) die Qualität der
Kompakt-LS besser?
Ich finde Stand-LS optisch schöner, aber der Klang ist natürlich das
wichtigste.
Mein Problem ist auch, dass ich einfach noch recht ungeübt im
Anhören guter Anlagen bin. Habe mir jetzt mal diesen Audio-Hörkurs
bestellt.
Viele Grüße, Marc Werner
[...]
> Danke schonmal für die Tipps! Sehe ich es richtig, dass ihr
> hauptsächlich wegen der Aufstellung an der Wand auf
> Standlautsprecher verzichten würdet?
Ja, Standlautsprecher mit ihren meist groesseren
Membranflaechen im Bass und auch tieferen
Abstimmung neigen hier ziemlich zuverlaessig zum
droehnen.
Bei nicht fuer diese Aufstellung vorgesehenen LS
(gleich ob Stand oder Kompakt) kommen dazu
oft noch weitere Frequenzgangfehler und eine
verschlechterte Lokalisation (*mangelhafte Ortung*).
> Wie weit sollten die denn von der Wand wegstehen?
Ist grundsaetzlich abhaengig von den Raumabmessungen
bzw vom LS-Prinzip (geschlossen, Bassreflex, TML usw)
und der Abstimmung (Guete/untere Grenzfrequenz).
Faustregel bei *normalen* Raeumen/LS: 70cm-1m.
Das macht sich aber ganz generell (also auch fuer
*basstaugliche* Kompakt-LS auf Staender) ziemlich gut.
[...]
Rudi Fischer schrieb:
Hallo Rudi.
> <fridolin_k...@gmx.de> schrieb:
>
>>Wie weit sollten die denn von der Wand wegstehen?
>
>
> Ist grundsaetzlich abhaengig von den Raumabmessungen
> bzw vom LS-Prinzip (geschlossen, Bassreflex, TML usw)
> und der Abstimmung (Guete/untere Grenzfrequenz).
>
> Faustregel bei *normalen* Raeumen/LS: 70cm-1m.
>
> Das macht sich aber ganz generell (also auch fuer
> *basstaugliche* Kompakt-LS auf Staender) ziemlich gut.
Kann ich nur zustimmen. Mein Hör/Schlaf/Wohnraum hat knapp 19qm
(gerade mal gemessen). Die Abstände nach hinten und von den Seitenwänden
liegen im dem oberen Abstandsbereich auf Ständern (B&W805N Kompakt-LS).
Die REchte Box ist aus Platzgründen (Fernseher im Weg) etwas näher an
einem Fenster (Ca. 60 cm vom Fenster entfernt) aber das Fenster hat bei
Hörsessions immer die Gardine zu. Die Linke Box ca. 80cm nach hinten
und vorne. Ich will aber (nächste Woche habe ich Balkonienzeit :-)
mal meine Cara-Konstruktion beenden und dann mal die Boxenaufstellung
endlich durchoptimieren lassen :-) Das was die Kompaktboxen im Bass
nicht kann und wird dann von meinem Subwoofer passend ergänzt :-)
Ich bin immer wieder überrascht wie eine normale (sprich keine
Mini-Satelliten) Kompaktbox mit Subwoofern prima mit kleineren
Hörräumen harmonieren wo manche Standlautsprecher (nicht alle !)
mehr Ärger bereiten wegen dröhnen im Bass etc..
--
Autor der deutschen U.S. Robotics FAQ http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt
> Bei analogen Quellen stimmt die Quellentheorie, bei digitalen
> mittlerweile nicht mehr.
Ich hatte neulich vorübergehend das Nachfolgemodell meines CD-Spielers
(Linn Karik/Numerik), nämlich den Linn Ikemi, da, und der war hörbar
besser. Der neue Einsteiger-Player von Linn, der Majik, ist aber
wiederum deutlich besser. Aber gegen den Unidisk 1.1 von Linn hat der
Majik wiederum keine Chance, der Unterschied ist dramatisch, der Unidisk
spielt in einer völlig anderen Liga (allerdings leider auch preislich).
[mehr für den CD-Player ausgeben als für den Verstärker]
> Ich würd's nicht machen. Für Lautsprecher kann man gerne das doppelte
> ausgeben wie für Verstärker. Für CD-Player muss man keine Tausende auf
> den Tisch zählen (Wandler, Rekonstruktionsfilter und Treiber sind da
> klangentscheidend, wenn das Laufwerk keine große Scheiße baut und das
> Netzteil nicht kaputtgespart ist), da kann man mit mehr Geld für
> Lautsprecher und Verstärker mehr erreichen -- gute Leistungsverstärker
> und vor allem Lautsprecher kosten richtig Geld.
>
> Es gibt zwar Leute, die eine Art Quellentheorie verbreiten, was der
> CD-Player nicht liefere, könnten Verstärker und Lautsprecher auch nicht
> wiedergeben, aber am CD-Player scheitert's eher selten, wenn man
> voraussetzt, dass jemand seinen Player sorgfältig aussucht.
Fahr mal nach Ansbach zu Radio-Busch und hör Dir an, wie selbst die
klitzekleinen Katan-Lautsprecher von Linn die Unterschiede zwischen
verschiedenen CD-Spielern wiedergeben und ganz groß Musik spielen
können. Du wirst erstaunt feststellen, daß die Quellentheorie doch
funktioniert.
> Jo... Linn.
Zur Ergänzung: Linn-Lautsprecher sind sind für wandnahe Aufstellung
konzipiert. Und: sie sind preiswerter (was mit dem Stellenwert innerhalb
der Kette ("Source first" oder "Start at the beginning") zu tun hat) und
für meine Ohren auch besser als beispielsweise Dynaudio. Und: Sie sind
meistens 'ausbaufähig', sprich man kann sie nachträglich umrüsten auf
Mehr-Verstärker-Betrieb und sogar auf Aktivbetrieb, wobei sich
herausstellt, daß ein- und derselbe Lautsprecher 'mitwächst', also immer
besser wird.
[...]
> Aber gegen den Unidisk 1.1 von Linn hat der
> Majik wiederum keine Chance, der Unterschied ist dramatisch, der Unidisk
> spielt in einer völlig anderen Liga (allerdings leider auch preislich).
Ist das der hier angebotene:
http://cgi.ebay.de/Linn-Unidisk-1-1-in-Silver-Brand-New_W0QQitemZ110016295620QQihZ001QQcategoryZ41375QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
Mit freundlichen Grüßen
Detlef
[Linn Unidisk 1.1]
> Ist das der hier angebotene:
>
http://cgi.ebay.de/Linn-Unidisk-1-1-in-Silver-Brand-New_W0QQitemZ1100162
95620QQihZ001QQcategoryZ41375QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
Kann ich nicht sagen, ebay sagt mir: "Dieses Angebot (Artikelnr.
110016295620) wurde entfernt oder ist nicht mehr verfügbar." Du findest
den Unidisk aber auf jeden Fall bei:
http://www.knekt.com/spec_sound/product_display.cfm?ProductID=179&active
NavBar=products&activeSubNavBar=Source
[...]
> Mal rechnen: 2200 Euro für die Genelec 8050, 340 für den DEQ2496,
> 150 Euro für den CD-Player, dann bleiben noch 300 Euro für eine
> Vorstufe. Nimm eine gebrauchte, und die Anlage wird fürs Geld
> saugut sein.
ACK
> Oder 2 Genelecs 8020 (600 Euro)
Oder ein Paar Adam P11A (1300EUR), die hohe
Dynamik/Belastbarkeit des AMT-Abkoemmlings
wird bei Jazz/Rock kaum schaden...
> und einen passenden
> Subwoofer (ganz ohne wird es nicht gehen, für Klassik reichen
> sie aber fast schon aus).
...und selbst da reicht's noch fuer nen recht
vernuenftigen Sub.
> Zur Ergänzung: Linn-Lautsprecher sind sind für wandnahe Aufstellung
> konzipiert.
Dummerweise sind sie nicht für Linn-fremde Elektronik konzipiert, d.h.
wenn man nicht alles komplett bei Linn kauft, dann könnte das Experiment
gründlich schief gehen.
Gruß, Nils (der u.a. deswegen Dynaudio statt Linn gekauft hat)
Was wirklich gut ist, einfach mal richtige Musik (Konzert) hören.
So bekommt man ein Gefühl wie es richtig sein soll. Dann wird
man nicht so leicht in die Fallen tappen.
Wichtig ist es einen guten Händler zuwählen (zu finden). Das mit
dem Spary ist doch ein Witz, oder die CDs war vorher wirklich
eingesaut, was bei Vorführ CDs passieren kann.
(meine Reinigungs-Spray kostet 3 Euro).
So wenn Du jetzt einen Anlage suchst, würde ich aktive Regalboxen
nehmen, aber hier kommt die wichtige Frage wie hörst Du gern, möglichst
authentisch, oder solle der Hochtonbereich über alles brillieren, oder hauptsache
der Bass ist gewaltig und abgründig. Die letzten beiden werden schnell zu Fallen.
Es gibt Anlagen wie Lua die dem Ohr nur schmeicheln wollen, andere sind
wie eine Sportwagen auf einen Feldweg, sie zeigen jeden Fehler. Hier kann Musikhören
eine Qual werden, denn die meisten Aufnahmen haben Fehler.
Von den Lautsprechern die Du gehört hast würde mir nur die Dynaudio zu sagen.
Aber wenn die dann die Verstärkerauswahl sehe passt das alles nicht so toll.
Dynaudio mit NAD wird schon was, aber nicht jedermans Geschmack.
Unison
hier haben wir Röhenverstärker, aber wahrscheinlich meinst Du den Hybrid Verstärker
hier finde ich den Kora besser.
Audio Analogue
Schein interessant zu sein, finde ich gut nur die Lautsprecher Auswahl begeistert mich nicht.
Vincent
Mr Fettman, kann vor Kraft nicht gehen, und stampft die Musik ein, ja ich bin gemein;-)
Cayin
Sieht süß aus, das war es.
NAD mag ich nicht mehr.
Habe leider nicht mehr Zeit.
Mein TIP Rotel, Arcam, KEF und Tannoy Boxen im Mainstream. Möglichst nicht zu
große Boxen nehmen, und welche mit weing Lautsprechern (aber Finger weg von Breitbänden,
hier kann man sich schnell verkaufen). Bei einem anderen Händler schauen.
Für entspanndes Hören Linn Classik, wenn es sie noch gibt. Es gibt auch noch Möglichkeiten
die man auch Hören muß, eine Yamaha Pianocraft oder die großen Denon Stereoverstärker mit
CD Player. Man sollte sich eine Hörerfahrung aufbauen, damit man sich sicher ist und weiß was
man wirklich will sonst kauft man schnell doppelt.
GRuß
Michael
> Wer kann mir dazu etwas sagen?
Mit deinem Budget würde ich enweder zu Lautsprechern aus der Dynaudio
Audience-Reihe raten oder zu gebrauchten Dynaudio Contour 1.8 oder 1.3.
An Elektronik scheint mir Arcam hörenswert, ich selber bin mit Cyrus
sehr zufrieden. Britische Technik an dänischen Schallwandlern kommt
meinem Geschmack scheinbar am nächsten.
(Erfahrungswert am Rande: Wenn du etws von Linn kaufen willst, dann
musst du wohl oder übel alles von Linn kaufen. Sonst klingt es nicht so
toll, wie Dieter uns weis machen will... ;-> )
Gruß, Nils
> Andreas Hünnebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>>Mal rechnen: 2200 Euro für die Genelec 8050, 340 für den DEQ2496,
>>150 Euro für den CD-Player, dann bleiben noch 300 Euro für eine
>>Vorstufe.
>
> Tja, irgend wie ist das doch bloed, dass man zum DEQ2496 noch eine
> Vorstufe braucht. Ich nehme an, der analoge Ausgangspegel laesst sich
> einstellen,
Nein, nur in zwei Stufen (+4dbU/-10dbV) hinten. Der digitale Eingangspegel
lässt sich in einem Untermenü bzw. im graphischen EQ einstellen.
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
Michael Wolfgang schrieb:
> Was wirklich gut ist, einfach mal richtige Musik (Konzert) hören.
> So bekommt man ein Gefühl wie es richtig sein soll. Dann wird
> man nicht so leicht in die Fallen tappen.
Oh, das habe ich in den letzten Minaten durchaus mehrmals
gemacht (sowohl Rock als auch Klassik)! Ich bilde mir schon
ein, beurteilen zu können, ob eine HiFi-Wiedergabe authentisch
klingt. Gestern habe ich mir nochmal die Dynaudio Contour S1.4 und
Focus 140 angehört, und man merkte schon einen deutlichen
Unterschied im Hinblick auf die Authentizität. Bei der S1.4 hatte
man eher das Gefühl, live dabei zu sein.
>
> So wenn Du jetzt einen Anlage suchst, würde ich aktive Regalboxen
Bin mittlerweile auch zu dem Schluss gelangt, mich nicht auf Standboxen
zu beschränken (obwohl ich sie schöner finde)...
> nehmen, aber hier kommt die wichtige Frage wie hörst Du gern, möglichst
> authentisch, oder solle der Hochtonbereich über alles brillieren, oder hauptsache
> der Bass ist gewaltig und abgründig. Die letzten beiden werden schnell zu Fallen.
Sollte schon möglichst authentisch sein. Allerdings- ich habe gerade
bei Klassik-Konzerten, abhängig vom Konzertsaal, schon so deutliche
Unterschiede im Klang festgestellt, dass dieses Kriterium auch wieder
schwierig wird... Sagen wir mal, ich hätte nichts gegen den
authentischen Klang
eines Konzertsaals, bei dem der Bass tiefgründig (aber exakt) und die
Höhen
brillant sind :-)
>
> Es gibt Anlagen wie Lua die dem Ohr nur schmeicheln wollen, andere sind
> wie eine Sportwagen auf einen Feldweg, sie zeigen jeden Fehler. Hier kann Musikhören
> eine Qual werden, denn die meisten Aufnahmen haben Fehler.
Ich weiss was du meinst! Die Erfahrung habe ich gemacht, als ich
zum ersten Mal mit meinen B&O-Ohrhörern MP3s gehört habe
--> alles mit höherer Rate recodiert, jetzt geht's einigermaßen :-)
>
> Von den Lautsprechern die Du gehört hast würde mir nur die Dynaudio zu sagen.
> Aber wenn die dann die Verstärkerauswahl sehe passt das alles nicht so toll.
>
> Dynaudio mit NAD wird schon was, aber nicht jedermans Geschmack.
> Unison
> hier haben wir Röhenverstärker, aber wahrscheinlich meinst Du den Hybrid Verstärker
> hier finde ich den Kora besser.
> Audio Analogue
> Schein interessant zu sein, finde ich gut nur die Lautsprecher Auswahl begeistert mich nicht.
> Vincent
> Mr Fettman, kann vor Kraft nicht gehen, und stampft die Musik ein, ja ich bin gemein;-)
> Cayin
> Sieht süß aus, das war es.
> NAD mag ich nicht mehr.
NAD mögen ja sonst gut sein, aber wenn man da nur mal am
Lautstärkeknopf dreht, graust es einem. Fühlt sich an wie bei
einer Billig-Kompaktanlage.
>
> Habe leider nicht mehr Zeit.
> Mein TIP Rotel, Arcam, KEF und Tannoy Boxen im Mainstream. Möglichst nicht zu
> große Boxen nehmen, und welche mit weing Lautsprechern (aber Finger weg von Breitbänden,
> hier kann man sich schnell verkaufen). Bei einem anderen Händler schauen.
> Für entspanndes Hören Linn Classik, wenn es sie noch gibt. Es gibt auch noch Möglichkeiten
> die man auch Hören muß, eine Yamaha Pianocraft oder die großen Denon Stereoverstärker mit
> CD Player. Man sollte sich eine Hörerfahrung aufbauen, damit man sich sicher ist und weiß was
> man wirklich will sonst kauft man schnell doppelt.
Danke für die Tipps! Werde noch 1-2 andere Händler besuchen.
Marc Werner
> Andreas Hünnebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>> Bei analogen Quellen stimmt die Quellentheorie, bei digitalen
>> mittlerweile nicht mehr.
>
> Ich hatte neulich vorübergehend das Nachfolgemodell meines CD-Spielers
> (Linn Karik/Numerik), nämlich den Linn Ikemi, da, und der war hörbar
> besser. Der neue Einsteiger-Player von Linn, der Majik, ist aber
> wiederum deutlich besser.
Ja, das meinte ich. Ein guter CD-Player kann selbst in der Einsteigerklasse
schon sehr gut sein, so daß es sich bei begrenztem Budget lohnt, mehr
Geld in die Wandler zu stecken.
> Aber gegen den Unidisk 1.1 von Linn hat der
> Majik wiederum keine Chance, der Unterschied ist dramatisch, der Unidisk
> spielt in einer völlig anderen Liga (allerdings leider auch preislich).
Es ist schon klar, daß echte Highendprodukte besser sind als die Einsteigeklasse,
aber lohnt es sich bei begrenztem Budget, 80% in den Highendplayer zu stecken
und dafür schlechte Boxen anzuschließen? Diese Frage kann nur der OP beantworten.
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
> Matthias Andree <matthia...@gmx.de> wrote:
>
>> Es gibt zwar Leute, die eine Art Quellentheorie verbreiten, was der
>> CD-Player nicht liefere, könnten Verstärker und Lautsprecher auch nicht
>> wiedergeben, aber am CD-Player scheitert's eher selten, wenn man
>> voraussetzt, dass jemand seinen Player sorgfältig aussucht.
>
> Fahr mal nach Ansbach zu Radio-Busch und hör Dir an, wie selbst die
> klitzekleinen Katan-Lautsprecher von Linn die Unterschiede zwischen
> verschiedenen CD-Spielern wiedergeben und ganz groß Musik spielen
> können. Du wirst erstaunt feststellen, daß die Quellentheorie doch
> funktioniert.
Nein, das reicht als Beweis nicht aus. Jede Box wird besser klingen,
wenn man sie besser ansteuert. Die Quellentheorie ist ja nur dann
interessant, wenn das Budget begrenzt ist (ohne Limit kauft man
einfach von allem nur das Besten, und gut ist), weil sie besagt, daß
eine Kette mit fallendem Qualitaetsniveau besser klingt (Musik
transportiert, emotional mitnimmt - sucht's euch aus) als eine mit
gleichbleibendem oder steigendem Qualitätsniveau. Und da bin
ich der Meinung, daß man bei rein digitalen Quellen nicht mehr
den Großteil des Budgets in den CD-Player stecken muß, um das
Optimum zu erzielen.
> Dieter Stockert <die...@stockert-mangels.de> wrote:
>
>> Zur Ergänzung: Linn-Lautsprecher sind sind für wandnahe Aufstellung
>> konzipiert.
>
> Dummerweise sind sie nicht für Linn-fremde Elektronik konzipiert, d.h.
> wenn man nicht alles komplett bei Linn kauft, dann könnte das Experiment
> gründlich schief gehen.
Das wäre mir neu. Einer meiner Freunde hat eine kleine Regalbox
von Linn am Rotel RA935BXmk2 und die klingt daran sehr gut.
> Gruß, Nils (der u.a. deswegen Dynaudio statt Linn gekauft hat)
Welche Kombi von Linn/Nicht-Linn hat denn welche Probleme bereitet?
Ich wäre eher davon ausgegangen, daß Dynaudio kritisch ist, was den
Verstärker betrifft.
Bei dem brillant liegt auch eine Falle, hier kann einen Auflösung vorgegauelt
werden, aber wenn man sich die Zeit läßt und hört entdeckt man das, vor allen
wenn man Realmusik noch im Ohr hat.
>
>
> Danke für die Tipps! Werde noch 1-2 andere Händler besuchen.
Es gibt auch einige Standboxen die man wandnahe aufstellen kann.
Ich würde beim Probehören auch preiswerte Anlagen anhören, das kann
sich lohnen wenn man zu Hause nicht zu laut hört. Auch wichtige eine
Vor-Endstufen-Konbi baucht nicht immer besser zusein wie ein Verstärker.
Aber das Mühsellige ist, das es zu Hause anders klingt wie im Geschäft.
Wichtig!! Sei vorsichtig wenn der Händler anfängt bei Kabeln Geld zuscheffeln
oder anderen Sachen. Hier auf jeden Fall ein Probehören zu Hause verlangen,
eine gute Analge hört sich auch mit einfachen Kabeln gut an.
Wenn Du aktiv Boxen nehmen willst achte darauf das Du XLR Verbindungen hast,
auch an der Vorstufe.
Aktive Boxen sind nicht immer das Optimale für jedes Ohr!
Was jetzt Kabel betrifft, sie können keine Defizite der Anlage noch vom Raum
ausgleichen, nicht mal etwas. Also eine normales Lautsprecherkabel mit 2,5qmm - 4qmm
für 4 bis 7 Euro reicht. Natürlich wenn man wegen der Optik mehr ausgeben möchte,
ist eine andere Entscheidung.
Also mein Yamaha A1 (alter DD5.1 Verstärker) reagiert auf Lautsprecherkabel, hier kann
man leichte Unterschiede wahrnehmen, aber bei Stromkabel juckt es ihn überhaupt nicht,
im Gegensatz zu meinen CDPlayer und Stereoverstärker, hier nutze ich Kabel von Groneberg,
aber selber Hören, hier kann man alles später nach Probehören kaufen. Aber ich würde bei
dem Voodoo Bereich sehr zurückhalten sein, es gibt sehr viel Unsinn.
Statt NAD würde ich mir mal Myryad anhören.
Bei den Lautsprechen gibt es sehr viele die hübsch sind und gut klingen.
Noch ein Tip für Leute die nicht laut hören wollen, wäre Rega.
GRuß
Michael
>
> Marc Werner
> Wenn Du aktiv Boxen nehmen willst achte darauf das Du XLR Verbindungen
> hast, auch an der Vorstufe.
Es geht im Rahmen einer heimischen Stereoanlage (d.h. die üblichen
Kabellängen vorausgestetzt) auch problemlos mit unsymmetrischen
Leitungen.
> Aktive Boxen sind nicht immer das Optimale für jedes Ohr!
Aktive Boxen sind von der Technologie *immer* besser als passive
Boxen, wenn man den gleichen Aufwand betreibt. Was Du vermutlich
sagen wolltest, ist, daß Studiomonitore den Klang nicht "schönen" und
daher nicht jedermann auf Anhieb gefallen. Das hat aber mit der Art
der Ansteuerung (aktiv/passiv) nichts zu tun.
> Aber ich würde
> bei dem Voodoo Bereich sehr zurückhalten sein, es gibt sehr viel Unsinn.
Full Ack.
> Ich plane, mir demnächst einen neuen Vollverstärker,
> Lautsprecher und CD-Player zuzulegen.
>
> Anlegen möchte ich etwa 3000 Euro. Wie würdet
> ihr prozentual das Geld auf die Komponenten aufteilen?
Ich würde mir auf jeden Fall mal den Linn Classic Music (CD-Spieler,
Radio, Wecker und Verstärker in einem Gehäuse) zusammen mit einem
Pärchen Katan anhören, das dürfte noch in Deinem Preisbereich liegen. Da
stellt sich dann die Frage nach der Aufteilung des Geldes gar nicht.
[Linn-Lautsprecher]
>
> Dummerweise sind sie nicht für Linn-fremde Elektronik konzipiert, d.h.
> wenn man nicht alles komplett bei Linn kauft, dann könnte das Experiment
> gründlich schief gehen.
>
> Gruß, Nils (der u.a. deswegen Dynaudio statt Linn gekauft hat)
Man findet LINN-Lautsprecher in vielen Ketten und sie dürften vermutlich
meistens bessere Dienste tun als meinetwegen Dynaudio, da sie, was die
Verstärkerleistung angeht, unkritischer sind.
> Es ist schon klar, daß echte Highendprodukte besser sind als die
> Einsteigeklasse, aber lohnt es sich bei begrenztem Budget, 80% in den
> Highendplayer zu stecken und dafür schlechte Boxen anzuschließen?
Ok, die Frage ist berechtigt. Aber ein 3000-Euro-Budget scheint mir da
schon ausreichend Luft für 'Source-First' zu haben, wenn man die
richtigen Lautsprecher nimmt (nicht Canton oder JBL oder solcher Kram,
sondern meinetwegen Acoustic Energy oder eben Linn).
> Man sollte sich eine Hörerfahrung aufbauen, damit man sich sicher ist und
> weiß was man wirklich will sonst kauft man schnell doppelt.
Das, finde ich, ist ein wichtiger Tip. Hör Dir mal richtig gute (nicht
tolle, auf Effekt gezüchtete) Anlagen an, auch weit jenseits Deines
Budgets. Geh dafür einfach ein paarmal zum Händler und setz Dich jeweils
für eine Stunde ganz entspannt in den Hörraum. Wenn das Ohr sich da
eingehört hat, dann fällt es leichter, auch bei einer Anlage, die
weniger kostet und weniger gut ist, das rauszuhören, worauf es ankommt.
> (Erfahrungswert am Rande: Wenn du etws von Linn kaufen willst, dann
> musst du wohl oder übel alles von Linn kaufen. Sonst klingt es nicht so
> toll, wie Dieter uns weis machen will... ;-> )
Naja, natürlich klingt es mit einer reinen Linn-Kette am besten, das
versteht sich ja von selbst. Aber auch nur ein Linn-Gerät wertet in der
Regel eine Anlage schon auf, es sei denn, es sind Komponenten dabei, die
für sich allein viel falsch machen und durch andere Teile kompensiert
werden müssen.
> Welche Kombi von Linn/Nicht-Linn hat denn welche Probleme bereitet?
Ich habe seinerzeit mal bei einem Freund ein Paar Keilidh an
irgendwelchem höherpreisigen Marantz-Geraffel gehört und war entsetzt,
wie harsch, schrill und nackt die Lautsprecher klangen.
Bei einem Händler habe ich sie eine Weile später in einer
Linn-only-Kette gehört und fand sie da viel weniger schlimm. Immer noch
zu nackt für meinen Geschmack, aber wie gesagt, deswegen habe ich ja
Dynaudio gekauft.
Seitdem habe ich des öfteren gelesen, dass Linn am besten in einer
reinen Linn-Umgebung funktioniert.
Gruß, Nils
Das ist auf jeden Fall eine anhörenswerte Alternative. Und das
bitte mit einer der von mir vorgeschlagenen Anlagen vergleichen.
Ich bin gespannt auf das Resultat.
Der einzige Nachteil beim Classic ist der, das er alle Komponenten
integriert. Wenn mal was kaputtgeht,muß die ganze Anlage weg. Und die
Lebensdauer des CD-Spielers ist sicher deutlich geringer als die der
restlichen Komponenten. Andererseits bekommt man ein kompaktes Paket
und muß nur noch die Lautsprecher anschließen. Auch eine Möglichkeit,
wie man teure Voodookabel vermeiden kann ;-)
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
Nils Hott schrieb:
> Andreas Huennebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>
>>Welche Kombi von Linn/Nicht-Linn hat denn welche Probleme bereitet?
>
>
> Ich habe seinerzeit mal bei einem Freund ein Paar Keilidh an
> irgendwelchem höherpreisigen Marantz-Geraffel gehört und war entsetzt,
> wie harsch, schrill und nackt die Lautsprecher klangen.
Ganz allgemein:
Die Hifi-Hersteller und insbesondere Lautsprecherhersteller bauen
durchaus je nach Serien leicht unterschiedlich abgestimmte Boxen, die je
nach Elektronik-Kette gut oder weniger gut harmonieren. Das kommt
daher das auch die LS-Abstimmung sagen wir mal "gewissen" Trends
unterworfen werden (vermutlich Produktmanagerentscheidungen) damit man
mal was "neues" zu bieten hat. Das die Lautsprecher mit der Elektronik
am besten harmonieren die im selben Vertrieb sind oder sogar vom selben
Hersteller ist nicht verwunderlich da die Lautsprecher dort IMHO am
meistens bei den Hörsession während der Entwicklung gehört werden und
natürlich die eigene Verkaufs-"Clientel" für die Elektronik besondere
Beachtung findet. Dazu mal ein Beispiel:
Ich selber kenne einige B&W-Boxen vom Hören sehr gut. Die alte als auch
die neuere Natilus-Serie sind z.b. IMHO ganz anders abgestimmt als die
700er Serie (letzte ist mir pers. z.b zu hell abgestimmt). Die 700er
Serie kann man z.b. mit einer Rotel-AV-Kombi IMHO "noch" kombinieren.
Rotel und B&W werden im selben Hause vertrieben. Mit einer Audionet
VIP/MAP-Kombi die IMHO tendentiell hell abgestimmt ist funktioniert die
Kombination mit der 700er Serie klanglich meiner Meinung nach garnicht.
Mit Boxen aus der Nautilus-Serie geht das dagegen wieder. Beide
Varianten habe ich quasi in zwei Workshops klanglich erlebt.
Interressanterweise hat Just zur Markteinführung der 700er Serie
Dynaudio eine neue Boxenserie frisch aufgebaut die ebenfalls tendentiell
heller abstimmt war als die Vorgängeserie (Comtour) -> Ich bin sicher
das beide große Boxenhersteller da mehr oder weniger einen neuen
"Klangtrend" mit diesen Serien einführen wollen für bestimmte
"Hörergruppen die das so gerne haben. Aus diesem Grunde muss man
selber bei Hörsessions immer die Kombination aus Boxen + Elektronik in
Betracht ziehen und für seinen eigenen Klanggeschmack/Vorlieben
seine Schlüsse ziehen was einem da besser gefällt und was weniger.
Es kann durchaus sein, daß einem die "Vorgängerserie" die es ggf.
günstig gebraucht oder als "Auslaufmodell" gibt wesentlich besser
gefällt als so mancher "Neumodischer" Klangtrend dem einen der
Hersteller da sagen wir mal "aufzwingen" will. Oder man hört sich mal
vom selben Boxenhersteller eine andere Serie in seinem Produkt-Portfolie
an und wird ggf. fündig.
> Ich habe seinerzeit mal bei einem Freund ein Paar Keilidh an
> irgendwelchem höherpreisigen Marantz-Geraffel gehört und war entsetzt,
> wie harsch, schrill und nackt die Lautsprecher klangen.
Ich habe vor Jahren mal ein Paerchen Keilidh an meiner eigenen
Anlage angehört; die Endstufe war eine modifizierte Amber S70.
Ich fand zwar meine Maggies deutlich besser, aber als schrill oder
harsch empfand ich sie damals nicht. Ich kenne aber diesen Effekt,
wenn (meist hochwertige) Lautsprecher an schlechten oder
ungeeigneten Endstufen hängen.
> Andreas Huennebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>> Es ist schon klar, daß echte Highendprodukte besser sind als die
>> Einsteigeklasse, aber lohnt es sich bei begrenztem Budget, 80% in den
>> Highendplayer zu stecken und dafür schlechte Boxen anzuschließen?
>
> Ok, die Frage ist berechtigt. Aber ein 3000-Euro-Budget scheint mir da
> schon ausreichend Luft für 'Source-First' zu haben, wenn man die
> richtigen Lautsprecher nimmt
Man sollte immer die richtigen Lautsprecher nehmen.
Aber jetzt gib mal Butter bei die Fische: wie würdest Du das Budget
von 3000 Euro ansetzen? Wieviel in CD-Player, Verstärker und Boxen?
> Ganz allgemein:
>
> [..] Das die Lautsprecher mit der Elektronik
> am besten harmonieren die im selben Vertrieb sind oder sogar vom selben
> Hersteller ist nicht verwunderlich da die Lautsprecher dort IMHO am
> meistens bei den Hörsession während der Entwicklung gehört werden [..]
Das ist ein weiterer Grund, warum aktive Lautsprecher besser sind.
> Interressanterweise hat Just zur Markteinführung der 700er Serie
> Dynaudio eine neue Boxenserie frisch aufgebaut die ebenfalls tendentiell
> heller abstimmt war als die Vorgängeserie (Comtour) -> Ich bin sicher
> das beide große Boxenhersteller da mehr oder weniger einen neuen
> "Klangtrend" mit diesen Serien einführen wollen für bestimmte
> "Hörergruppen die das so gerne haben. Aus diesem Grunde muss man
> selber bei Hörsessions immer die Kombination aus Boxen + Elektronik in
> Betracht ziehen und für seinen eigenen Klanggeschmack/Vorlieben
> seine Schlüsse ziehen was einem da besser gefällt und was weniger.
Das ist natürlich bei aktiven Boxen nicht möglich. Entweder sie gefallen
in der tonalen Abstimmung , oder sie tun es nicht. Kompensieren mit
dem Rest der Anlage geht eher nicht, abgesehen von den Ortsanpassungs-
möglichkeiten, die die besseren Studiomonitore bieten.
Man nimmt einen preiswerten von technics ca. 250 Euro, und hat somit
mehr Geld für Lautsprecher und Verstärker und man kauft später wenn an
will was besseres. Denn bei den CD Playern kann sehr viel Geld ausgeben,
wenn man was wirklich gutes haben möchte. Natürlich kann man auch eine
älteres fettes CDLaufwerk nehmen und schliesst einen D/A Wandeler an.
(ich nutze bei einer Anlage die alte PS eins).
Meine Hauptschwerpunkt sind Endstufe und Boxen, das muß zum Raum
passen und hier hat man später zum Verändern wenig Spielraum.
Wenn man aktive Boxen gefunden hat, wird das nicht preiswert. Bei passiven
Boxen könnte man auch über biamp nachdenken. Hier muß es passen von
Anfang an.
Aber vielleicht braucht man garnicht "so viel" Geld ausgeben, einfach mal
eine einfache Anlage von Rotel oder Arcam mit Tannoy oder Kef Boxen
gehört und es kann schon begeistern. Der Hörraum kann einen viel am
Klang nehmen, wenn man Pech hat.
GRuß
Michael
> Oder ist in dem Preisbereich (1500 Euro /Paar) die Qualität der
> Kompakt-LS besser?
Vernünftigen Frequenzgang (besonders bei tiefen Frequenzen) muss man
bezahlen: entweder über größeres Volumen oder stärkere Bedämpfung (die
dann schlechteren Wirkungsgrad einschließt).
> Ich finde Stand-LS optisch schöner, aber der Klang ist natürlich das
> wichtigste.
Dann hör Dir einige Paare an, versuche herauszufinden, ob Du -
ggf. gegen Pfand - zuhause probehören darfst, und dann hör in Ruhe das
Sortiment durch.
> Viele Grüße, Marc Werner
Wieso eigentlich hier so und im Absender Fridolin Kiesewetter?
--
Matthias Andree
> Fahr mal nach Ansbach zu Radio-Busch
Sponsorst Du? :-)
> und hör Dir an, wie selbst die klitzekleinen Katan-Lautsprecher von
> Linn die Unterschiede zwischen verschiedenen CD-Spielern wiedergeben
> und ganz groß Musik spielen können.
Da lasse ich lieber den schlechten CD-Player beim Händler stehen --
wer's 2006 nicht auf die Reihe bringt, die auf der CD gespeicherten
Daten vernünftig in Analogsignale zu wandeln, hat mein Geld nicht
verdient.
Wie früher bereits argumentiert: fehlerfreie D/A-Wandlung ist möglich
(korrekte A/D-Wandlung, also Dithering, passende TP-Vorfilter gegen
Alias vorausgesetzt). Wenn also drei CD-Player paarweise verschieden
klingen, sind mindestens zwei, vielleicht alle drei, nicht in der Lage,
fehlerfrei zu wandeln.
Motive dafür sehe ich durchaus, wenn beispielsweise der Hersteller
einzig dein Flaggschiff fehlerfrei wandeln lässt, um Argumente für
dessen Verkauf zu haben. Das heißt aber nicht, dass ich an solchen
Spielen aktiv (nämlich durch Kauf von Elektroschrott) teilnehmen muss.
--
Matthias Andree
> Faustregel bei *normalen* Raeumen/LS: 70cm-1m.
>
> Das macht sich aber ganz generell (also auch fuer
> *basstaugliche* Kompakt-LS auf Staender) ziemlich gut.
Und für kleinere sucht man dann doch die Nähe der Wand im Rücken (5 - 10
cm), z. B. die Matrix 805H, die vertragen eine Wand im Rücken ganz gut.
--
Matthias Andree
>
>
>Die Hifi-Hersteller und insbesondere Lautsprecherhersteller bauen
>durchaus je nach Serien leicht unterschiedlich abgestimmte Boxen, die je
> nach Elektronik-Kette gut oder weniger gut harmonieren. Das kommt
>daher das auch die LS-Abstimmung sagen wir mal "gewissen" Trends
>unterworfen werden (vermutlich Produktmanagerentscheidungen) damit man
>mal was "neues" zu bieten hat.
>Ich selber kenne einige B&W-Boxen vom Hören sehr gut. Die alte als auch
>die neuere Natilus-Serie sind z.b. IMHO ganz anders abgestimmt als die
>700er Serie (letzte ist mir pers. z.b zu hell abgestimmt).
Solange diese Lautsprecher dem Prädikat "HiFi" genügen, sind die
Unterschiede marginal im Vergleich zu dem, was unterschiedliche
Hörräume ausmachen. Ich habe Lautsprecher gehört, die in einem Raum
durchaus ausgewogen klangen, in dem anderen total stumpf, fast als
wären die Hochtöner ausgefallen. Eine Box, die im Laden super klingt,
kann zu Hause total lahmarschig daherkommen und umgekehrt. Also, die
Unterschiede von Lautsprecher zu Lautsprecher im HiFi-Studio sind weit
geringer als die von HiFi - Studio zum Wohnzimmer. Wenn man nicht zu
Hause sein Favoriten probehören kann zumindest aus Erfahrung den Klang
des eigenen Hörraums einordnen kann, kann man im Laden bestenfalls
absolute Gurken von möglicherweise passenden Boxen trennen.
Bei mir im Haus gibt es z.B. zwei Räume, die sind so unterschiedlich,
dass eine Anlage, die in dem einen Raum gut klingt, im anderen
jämmerlich versagt. Solche Aussagen wie "Linn klingt nur in einer Linn
- Kette" werden durch die Unterschiede bei den Hörräumen einfach
pulverisiert.
Gruß
PeterOinDO
Das ist ein Scherz, oder?
Peter Ofenbäck schrieb:
> Solange diese Lautsprecher dem Prädikat "HiFi" genügen, sind die
> Unterschiede marginal im Vergleich zu dem, was unterschiedliche
> Hörräume ausmachen.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Deswegen muss man die Boxen dann
nochmal eh zuhause Probehören. Ich kann aber meinen Hörraum inzwischen
recht gut abschätzen und kenne durch mehrere Hörsessions/Workshops auch
ganz gut die Unterschiede meiner Hifi-Stammhändler. Letzteres ist für
Neueinsteiger oder die den Hörraum nicht kennen natürlich schwieriger.
Seröse Hifi-Händler bieten ja auch das Ausleihen der Geräte übers
Wochende (Ggf. gegen geringen Pfand) an.
>Wieso eigentlich hier so und im Absender Fridolin Kiesewetter?
Ganz einfach: Weil der Lokalteil der Mailadresse so ziemlich absolut
nichts mit dem Namen des Posters zu tun haben muß.
Wenn Du schon kritisierst, dann frag ihn lieber, warum er im From-
Header gar keinen Namen angegeben hat. Damit dürfte er nämlich in
nicht uerheblich wenigen Killfiles gelandet sein.
CU!
Ulrich
--
gotit....@tremornet.de
> Da lasse ich lieber den schlechten CD-Player beim Händler stehen --
... und bringst einen, den du für gut hältst, mit nach Ansbach ...
Bestimmt. Irgendwann kauft er sich richtige Kopfhörer, dann muß er
wieder recodieren *G*
Sooo schlecht soll der A8 (ich vermute mal, um den geht es) dann auch
wieder nicht sein. Man bezahlt für das Gebotene nur eben etwas mehr.
Oliver
Wenn Du mir die Spesen erstatten willst, denke ich drüber
nach. Ansonsten vergiss es einfach.
--
Matthias Andree
Sag doch einfach, welchen CD-Player Du mitbringen würdest. Dann kann
Dieter seinen Händler bitten, diesen für einen Vergleich zu besorgen.
Und dann bitte einen Doppelblindtest machen.
> Andreas Huennebeck wrote:
>> Dieter Stockert wrote:
>>
>>> Andreas Huennebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>>>
>>>> Es ist schon klar, daß echte Highendprodukte besser sind als die
>>>> Einsteigeklasse, aber lohnt es sich bei begrenztem Budget, 80% in
>>>> den Highendplayer zu stecken und dafür schlechte Boxen
>>>> anzuschließen?
>>>
>>> Ok, die Frage ist berechtigt. Aber ein 3000-Euro-Budget scheint mir
>>> da schon ausreichend Luft für 'Source-First' zu haben, wenn man die
>>> richtigen Lautsprecher nimmt
>>
>> Man sollte immer die richtigen Lautsprecher nehmen.
>> Aber jetzt gib mal Butter bei die Fische: wie würdest Du das Budget
>> von 3000 Euro ansetzen? Wieviel in CD-Player, Verstärker und Boxen?
>
> Man nimmt einen preiswerten von technics ca. 250 Euro, und hat somit
> mehr Geld für Lautsprecher und Verstärker und man kauft später wenn an
> will was besseres. Denn bei den CD Playern kann sehr viel Geld ausgeben,
> wenn man was wirklich gutes haben möchte. Natürlich kann man auch eine
> älteres fettes CDLaufwerk nehmen und schliesst einen D/A Wandeler an.
> (ich nutze bei einer Anlage die alte PS eins).
Ich wollte eigentlich Dieters Vorschlag hören :-)
> Aber vielleicht braucht man garnicht "so viel" Geld ausgeben, einfach mal
> eine einfache Anlage von Rotel oder Arcam mit Tannoy oder Kef Boxen
> gehört und es kann schon begeistern.
Ack.
> Der Hörraum kann einen viel am
> Klang nehmen, wenn man Pech hat.
Ack.
> Ich wollte eigentlich Dieters Vorschlag hören :-)
"Ist egal, wieviel du investierst. Hauptsache du investierst es in
Geräte von Linn."
Gruß, Nils ;->
Da ich auch Linn Lautsprecher habe und auch den linn Classik
hatte. Linn kocht auch nur mit Wasser, und ist in meinen Augen
überteuert, was für viele hochpreisige Geräte betrifft, aber wenn man
es gut findet, muss man damit leben.
Aber es gibt noch viele preiswerte Anlagen, die sehr gut spielen, und
wenn man mal unterstellt das sie in einen Wohnzimmer eingesetzt werden,
wo man selten ein wirklich gute Akustik und Austellung hin bekommt,
reicht meistens eine einfache Anlage.
Beispiel: aktive Boxen von Tannoy, mit einen Vorverstärker (möglichst einfach,
wenn man möchte mit Röhre).
Oder eben die Anlagen von Rotel, Arcam,....
Aber bei Linn reichen die 3000 Euro nicht weit.
Dynaudio und Linn sind doch sehr unterschiedlich. Dynaudio wird mit NAD, als
Ohrenbluter verkauft, nach dem Motto, was für eine Auflösung. Linn ist da deutlich
angenehmer und hat trotzdem Auflösung, aber die Sache wird teuer.
Aber es gibt so viele Marken mit intressanten klanglichen Möglichkeiten:
Musical Fidelity
DPA
Harbeth
RUARK
Aber wichtige Punkte sind Geschmack (was für ein Hörer ist man), Aufstellung, Raum.
So wird der eine Dynaudio kaufen, der andere Linn (wenn hier für genug Geld da ist).
Wenn eine hochwertige Anlage von mir gehört wird, sind auch immer meine LPs dabei.
Gruß
Michael
> Ich wollte eigentlich Dieters Vorschlag hören :-)
Ok, wenn Du nicht locker läßt: Mein Vorschlag im konkreten Fall ist ein
Linn Classic Music als Quelle (Tuner und CD-Spieler in einem Gehäuse)
und Verstärker gleichzeitig, der kostet noch 1750 Euro (ab Oktober
gibt's neue Preise) und ein Pärchen Linn Katan als Lautsprecher, das
kostet 1075 Euro. Man sollte eigentlich auch die Ständer dazu nehmen,
also kommen noch einmal 235 Euro dazu, also haben wir lautsprecherseitig
1310 Euro. Dann fehlen noch die Kabel, und auch da wird man bei Linn
fündig, und da wird's beim Classic richtig günstig, weil nur
Lautsprecherkabel benötigt werden. Da kommt's natürlich auf die Länge
an, ich rechne einfach mal 90 Euro dazu.
Das sind dann 1750 Euro für die Elektronik und 1400 Euro für das, was
lautsprechermäßig anfällt. Das scheint mir ein Verhältnis, bei dem die
Lautsprecher schon relativ viel kosten. Normalerweise würde ich bei dem,
was man ausgeben sollte, eher einn ungefähren Gleichstand für
Vor-/Endverstärker und Lautsprecher und deutlich mehr für CD-Spieler
ansetzen.
Mal schauen, ob ich mich selber daran gehalten habe: Meine allererste
'richtige' Anlage bestand aus Denon-CD-Spieler für umgerechnet 700 Euro,
Denon-Vollverstärker für 350 Euro, Ares-Boxen für 400 Euro (das Paar,
plus Ständer). Ok, da bin ich bei den Boxen auch noch höher dabei.
Und was habe ich jetzt? CD-Spieler Linn Unidisk 1.1 für 9900 Euro (habe
ich als Vorführgerät günstiger bekommen), Vorverstärker Linn Exotik für
2700 Euro, Sechskanal-Endstufe Linn Chakra 6100 für 3500 Euro,
Lautsprecher Linn Kaber für umgerechnet ca. 2000 Euro. Die Lautsprecher
werden aktiv betrieben, d.h. mit externer Frequenzaufteilung vor der
Endstufe, das sind nochmal schlappe 690 Euro (je 230 für die Hoch-,
Mittel- und Tiefton-Aktivkarten) und 1035 Euro für ein externes Gehäuse,
so daß man lautsprecherseitig bei insgesamt 3725 Euro ist. Wenn ich das
Geld hätte, würde ich in meiner Kette als nächstes den Endverstärker
ersetzen, das würde mich bei Linn aber ca. 8400 Euro kosten. Erst danach
kämen die Lautsprecher an die Reihe.
Bei mir scheint also mit zunehmendem Gesamtpreis der Anlage der Anteil,
den die Lautsprecher kosten, deutlich abzunehmen. Das korreliert mit
meiner Linn-Entwicklung. Die Lautsprecher waren von Anfang an dabei,
allerdings im Passivbetrieb und mit einem CD-Spieler (Karik) für 2250
Euro, einem Vorverstärker (Kairn) für damals jeweils 2100 Euro und einem
Endverstärker (LK 100) für damals 1750 Euro. Irgendwann kam ein externer
Wandler an den Karik (Linn Numerik), das waren 1550 Euro, aus einer LK
100 wurden drei, aus diesen drei Einsteiger-Endstufen wurden die
damaligen Topmodelle (Klout) zum damaligen Aktionspreis von je 2500
Euro. Außerdem kamen statt der ursprünglichen Cinch-Kabel irgendwann die
neuen Linn Silver in die Kette, das waren auch noch mal ca. 160 Euro.
Und jedesmal wurden übrigens die Lautsprecher besser, obwohl's die alten
waren!
> "Ist egal, wieviel du investierst. Hauptsache du investierst es in
> Geräte von Linn."
Na also, geht doch.
Das ist auch eine DVD Player, der vom Bild nicht an einen Denon 3910
ran kommt;-). (Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen)
Leute machmal sollte man seinen CDPlayer reinigen, dann wird der Klang
auch besser, so eine Linse verschmutzt mit der Zeit.
Es gibt Unterschiede bei CD Playern, aber mir kommen hier manchmal der
Gedanke, das man etwas vereimert wird.
Ich nutze einen Rega CD Player, der Vorgänger war normal, später gehörte
Rega Planet Player klangen schon wieder blutleerer. Hat jetzt der kleine Planet
dem Jupiter zuviel Konkurenz gemacht! Ich habe meinen Planet im Okt/Nov gekauft,
der im Mai war hörbar schlechter.
Warum hört sich meine alte Sony PS so gut an, war ein Zufall das ich eine CD
einlegte. Nein hier wird man vereimert, die Cd Technik ist schon lange ausgereizt
und da kann es keine Sprünge mehr geben, wenn sie nicht vorher gepfuscht haben.
Das ist wie mit Waschmitteln weiss, weisser, am weissesten, verarscht.
Da liebe ich meinen Thorens 160 alles ganz ehrlich.
Wenn ich in meine Rega reinschaue ist da nichts drin, was kostet da Geld?
Genauso in meinen Verstärker alles sehr übersichtlich. Aber man bezahlt
für den guten Klang, aber was ist gut.
Gruß
Michael
> Andreas Huennebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>> Ich wollte eigentlich Dieters Vorschlag hören :-)
>
> Ok, wenn Du nicht locker läßt: Mein Vorschlag im konkreten Fall ist ein
> Linn Classic Music als Quelle (Tuner und CD-Spieler in einem Gehäuse)
> und Verstärker gleichzeitig, der kostet noch 1750 Euro (ab Oktober
> gibt's neue Preise) und ein Pärchen Linn Katan als Lautsprecher, das
> kostet 1075 Euro. Man sollte eigentlich auch die Ständer dazu nehmen,
> also kommen noch einmal 235 Euro dazu, also haben wir lautsprecherseitig
> 1310 Euro. Dann fehlen noch die Kabel, und auch da wird man bei Linn
> fündig, und da wird's beim Classic richtig günstig, weil nur
> Lautsprecherkabel benötigt werden. Da kommt's natürlich auf die Länge
> an, ich rechne einfach mal 90 Euro dazu.
>
> Das sind dann 1750 Euro für die Elektronik und 1400 Euro für das, was
> lautsprechermäßig anfällt.
Da ist ja dann auch noch ein Tuner dabei, und kein schlechter. Die Ständer zähle
ich jetzt mal nicht mit. Der Vorschlag ist sicher nicht schlecht, aber mit Linn
geht's sowieso nicht billiger, egal ob Elektronik oder Lautsprecher
> Das scheint mir ein Verhältnis, bei dem die
> Lautsprecher schon relativ viel kosten. Normalerweise würde ich bei dem,
> was man ausgeben sollte, eher einn ungefähren Gleichstand für
> Vor-/Endverstärker und Lautsprecher und deutlich mehr für CD-Spieler
> ansetzen.
Das geht mit Linn aber nur für sehr viel mehr Geld. Also warum springst
Du nicht mal über Deinen Schatten und empfiehlst einen hervorragenden
CD-Spieler, einen guten Verstärker und taugliche Lautsprecher für 3000
Euro, auch wenn nichts von Linn dabei ist?
> Mal schauen, ob ich mich selber daran gehalten habe: Meine allererste
> 'richtige' Anlage bestand aus Denon-CD-Spieler für umgerechnet 700 Euro,
> Denon-Vollverstärker für 350 Euro, Ares-Boxen für 400 Euro (das Paar,
> plus Ständer). Ok, da bin ich bei den Boxen auch noch höher dabei.
Ja, die Jugendsünden ;-)
> Und was habe ich jetzt? CD-Spieler Linn Unidisk 1.1 für 9900 Euro (habe
> ich als Vorführgerät günstiger bekommen), Vorverstärker Linn Exotik für
> 2700 Euro, Sechskanal-Endstufe Linn Chakra 6100 für 3500 Euro,
> Lautsprecher Linn Kaber für umgerechnet ca. 2000 Euro. Die Lautsprecher
> werden aktiv betrieben, d.h. mit externer Frequenzaufteilung vor der
> Endstufe, das sind nochmal schlappe 690 Euro (je 230 für die Hoch-,
> Mittel- und Tiefton-Aktivkarten) und 1035 Euro für ein externes Gehäuse,
> so daß man lautsprecherseitig bei insgesamt 3725 Euro ist. Wenn ich das
> Geld hätte, würde ich in meiner Kette als nächstes den Endverstärker
> ersetzen, das würde mich bei Linn aber ca. 8400 Euro kosten. Erst danach
> kämen die Lautsprecher an die Reihe.
Auweia, das ist allerdings eine Menge Geld (NP fast 20kE). Da ist meine
Anlage sehr viel billiger, selbst wenn ich die Selbstbaugeräte mit dem Neupreis
adäquater Fertiggeräte ansetze (und besonders wenn ich den LP12 nicht
mitrechne ;-). Und meiner bescheidenen Meinung nach sind unsere Anlagen
durchaus gleichwertig, im Vergleich (soweit mir das noch in Erinnerung
ist) haben beide ihre Schwächen und Stärken (wobei einige Unterschiede
sicher mehr am Raum liegen als an den Komponenten). Ich könnte jedenfalls
mit beiden Anlagen prima leben. Vielleicht bin ich aber auch nicht anspruchsvoll
genug.
> Bei mir scheint also mit zunehmendem Gesamtpreis der Anlage der Anteil,
> den die Lautsprecher kosten, deutlich abzunehmen.
Wenn ich die Aktivboxen als Ganzes betrachte (der Preis lässt sich schlecht
in Elektronik und Mechanik auseinanderdividieren), dann kosten CD-Spieler,
Wandler und Vorverstärker bei mir fast genausoviel wie die Boxen. Natürlich
habe ich durch den Selbstbau des Vorverstärkers etwa 85% gespart, und die
Boxen ebenfalls günstiger bekommen, deshalb ist das tatsächliche Verhältnis
etwa 70% Boxen zu 30% Elektronik.
> Das korreliert mit
> meiner Linn-Entwicklung. Die Lautsprecher waren von Anfang an dabei,
> allerdings im Passivbetrieb und mit einem CD-Spieler (Karik) für 2250
> Euro, einem Vorverstärker (Kairn) für damals jeweils 2100 Euro und einem
> Endverstärker (LK 100) für damals 1750 Euro. Irgendwann kam ein externer
> Wandler an den Karik (Linn Numerik), das waren 1550 Euro, aus einer LK
> 100 wurden drei, aus diesen drei Einsteiger-Endstufen wurden die
> damaligen Topmodelle (Klout) zum damaligen Aktionspreis von je 2500
> Euro. Außerdem kamen statt der ursprünglichen Cinch-Kabel irgendwann die
> neuen Linn Silver in die Kette, das waren auch noch mal ca. 160 Euro.
> Und jedesmal wurden übrigens die Lautsprecher besser, obwohl's die alten
> waren!
Das glaube ich gerne, war ja bei mir genauso. Die Maggies hatte ich 13 Jahre,
und nachdem im Laufe dieser 13 Jahren alles an Elektronik ausgetauscht wurde
(kaputtgegangen, zu schlecht, Tuning lohnt nicht, was auch immer) und jedesmal
ein Klanggewinn zu verzeichnen war, mussten eben zum Schluss auch die
Maggies dran glauben (sie haben aber einen dankbaren Abnehmer gefunden).
Als die K&H's das erste Mal liefen, dachte ich spontan: "ich wusste gar nicht,
daß die Maggies sooo schlecht waren!" Ich könnte mir also gut vorstellen,
daß anstelle einer neuen Endstufe ein neuer Lautsprecher insgesamt gesehen
doch mehr Klangqualität bringt.
> Leute machmal sollte man seinen CDPlayer reinigen, dann wird der Klang
> auch besser, so eine Linse verschmutzt mit der Zeit.
Ein nagelneuer Majik müßte ja dann gegen einen Unidisk, der anderthalb
Jahre als Vorführgerät gedient hat, im Vorteil sein. Und ich hätte
liebend gerne nur 2900 Euro statt der 7500 ausgegeben, aber es war
einfach eine andere Welt. (Obwohl der Majik wirklich nicht schlecht ist
und manchen doppelt so teuren CD-Spieler alt aussehen läßt - aber im
Vergleich zum Unidisk ...)
> Warum hört sich meine alte Sony PS so gut an, war ein Zufall das ich eine
> CD einlegte. Nein hier wird man vereimert, die Cd Technik ist schon lange
> ausgereizt und da kann es keine Sprünge mehr geben, wenn sie nicht vorher
> gepfuscht haben. Das ist wie mit Waschmitteln weiss, weisser, am
> weissesten, verarscht.
Komm damit mal nach Ansbach.
> Also warum springst Du nicht mal über Deinen Schatten und empfiehlst einen
> hervorragenden CD-Spieler, einen guten Verstärker und taugliche
> Lautsprecher für 3000 Euro, auch wenn nichts von Linn dabei ist?
Weil ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel herumgekommen bin und
infolgedessen auch nicht mehr so viel kenne. Aber gut: CD-Spieler und
Verstärker von Arcam oder, deutlich weniger kostend, von Cambridge. Dazu
kleine Lautsprecher von Acoustic Energy, das ergibt eine schöne
Kombination. (Typenbezeichnungen und genaue Preise könnte ich bei Bedarf
morgen liefern.)
> Auweia, das ist allerdings eine Menge Geld (NP fast 20kE). Da ist meine
> Anlage sehr viel billiger, selbst wenn ich die Selbstbaugeräte mit dem
> Neupreis adäquater Fertiggeräte ansetze (und besonders wenn ich den LP12
> nicht mitrechne ;-). Und meiner bescheidenen Meinung nach sind unsere
> Anlagen durchaus gleichwertig, im Vergleich (soweit mir das noch in
> Erinnerung ist) haben beide ihre Schwächen und Stärken (wobei einige
> Unterschiede sicher mehr am Raum liegen als an den Komponenten). Ich
> könnte jedenfalls mit beiden Anlagen prima leben. Vielleicht bin ich aber
> auch nicht anspruchsvoll genug.
Meine Anlage heute ist mit der, die Du gehört hast, im klanglichen
Ergebnis nicht mehr zu vergleichen, da kommt viel mehr an Information,
ich höre mit dem Unidisk Sachen, die waren bisher nicht da, und alles
klingt noch souveräner, ausgewachsener.
> Ich könnte mir also gut vorstellen, daß anstelle einer neuen Endstufe ein
> neuer Lautsprecher insgesamt gesehen doch mehr Klangqualität bringt.
Da ich alle möglichen Kombinationen von Linn-Geräten ganz gut kenne,
denke ich, ich kann das bei mir einigermaßen einschätzen.
> Andreas Wenzel schrieb:
> > fridolin_k...@gmx.de wrote:
> >> [...]
> >> Ich weiss was du meinst! Die Erfahrung habe ich gemacht, als ich
> >> zum ersten Mal mit meinen B&O-Ohrhörern MP3s gehört habe
> >> --> alles mit höherer Rate recodiert, jetzt geht's einigermaßen :-)
> >> [...]
> >
> > Das ist ein Scherz, oder?
>
> Bestimmt. Irgendwann kauft er sich richtige Kopfhörer, dann muß er
> wieder recodieren *G*
Welche "richtigen" Kopfhörer mit Abmessungen des A8 würdet ihr
mir denn empfehlen?
Vielleicht muss ich dann tatsächlich PCM-Dateien mitnehmen.
Aber momentan ist mir die Komprimierung, bzw. die Verfügbarkeit
der 5..10-fachen Menge an Musik auf Reisen noch wichtiger als
die letzten 2% Klangqualität (die ich dann mit dem A8 im Zug oder
Flugzeug wahrscheinlich tatsächlich nicht höre).
Alles zu seiner Zeit eben.
> Sooo schlecht soll der A8 (ich vermute mal, um den geht es) dann auch
> wieder nicht sein. Man bezahlt für das Gebotene nur eben etwas mehr.
Ich habe dafür glücklicherweise gar nichts bezahlt, sondern ihn als
Werbegeschenk erhalten :-). Und das Gebotene finde ich tatsächlich
gar nicht schlecht für den Einsatzzweck (beim Sport/ im Zug) .
Keine Angst, ich habe nicht vor, meinen MP3-Player und den A8 an
meine neue Anlage (s. subject) anzuschließen! ;-)
Marc Werner
> >>> Ich weiss was du meinst! Die Erfahrung habe ich gemacht, als ich
> >>> zum ersten Mal mit meinen B&O-Ohrhörern MP3s gehört habe
> >>> --> alles mit höherer Rate recodiert, jetzt geht's einigermaßen :-)
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> >> Das ist ein Scherz, oder?
> > Bestimmt. Irgendwann kauft er sich richtige Kopfhörer, dann muß er
> > wieder recodieren *G*
> Welche "richtigen" Kopfhörer mit Abmessungen des A8 würdet ihr
> mir denn empfehlen?
Zumindest wie ich's verstanden habe bezog sich der
*Scherz* hier aber auf das oben markierte.
Denn bereits codierte MP3s /erneut/ mit einer hoeheren
Bitrate zu codieren ergibt durch diese zusaetzliche
Wandlung deutlich erhoehte Klang-Verluste/Artefakte.
Also hast du dich hoffentlich nur ungluecklich
ausgedrueckt und (wie fuer bessere Qualitaet eben
zwingend erforderlich) die MP3s doch wieder vom
_Original_ gewandelt.
Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you
Andreas Huennebeck schrieb:
> Dieter Stockert wrote:
Hallo Andreas, Hallo Dieter.
>
>
>>Bei mir scheint also mit zunehmendem Gesamtpreis der Anlage der Anteil,
>>den die Lautsprecher kosten, deutlich abzunehmen.
>
>
> Wenn ich die Aktivboxen als Ganzes betrachte (der Preis lässt sich schlecht
> in Elektronik und Mechanik auseinanderdividieren), dann kosten CD-Spieler,
> Wandler und Vorverstärker bei mir fast genausoviel wie die Boxen. Natürlich
> habe ich durch den Selbstbau des Vorverstärkers etwa 85% gespart, und die
> Boxen ebenfalls günstiger bekommen, deshalb ist das tatsächliche Verhältnis
> etwa 70% Boxen zu 30% Elektronik.
Bei mir habe ich relativ früher schon meine B&W805N Boxen als
Frontspeaker gekauft. Dort habe ich also preislich schon relativ
früh einen Schwerpunkt gesetzt. Erst danach habe ich die Elektronik
(AV-Geräte, Quellengeräte) verbessert und auch stufenweise die anderen
Boxen für Heimkinozwecke (wobei der Prozess bezogen auf den Center noch
nicht bei mir abgeschlossen ist). Im Zuge der Aufruestungen im
Elektronikbereich habe ich deutlich gemerkt was noch mehr in den Boxen
steckt. Nochwas zu Quellengeräten. Meiner Hörerfahrung nach sind die
Unterschiede in der Einstiegsklasse bis zu einer gewissen Preisgrenze
noch am stärksten bzw. im mittleren bis gehobenen Preisbereich muss man
schon deutlich mehr Geld teilweise investieren um einen deutlicheren
Klanggewinn zu erhalten. Teilweise gibts sogar gar keine Unterschiede
(mir mal beim Marantz CD17 vs. CD14er z.b. aufgefallen. Letztere ist
doppelt so teuer gewesen). DAdurch das ich meine CD-Player gezielt
modifiziert habe bzw. modifizieren liess nach Absprache sind mir einige
mittleren bis gehobenen Preisregionen für Player klanglich völlig
Schnuppe weil sie im AB-Vergleich (z.b. CD17/14 vs. meinem modifizierten
CD6000) teilweise sogar für mich besser klingen. Der Vorteil solcher
"serösen" Modifikationen ist schlicht das man keinerlei Geld für
Markting/Vertrieb etc.. ausgeben muss bzw. nahezu 100% in klangrelevante
Bauteile und Elektronikdesign (z.b. im Filteraufbau in der analogen
Filterstufe) stecken kann. Das ist für mich eine günstige Alternative
die Qualität in günstigen Quellengeräten mit salopp formuliert
"Rotstift-Faktor" entscheidend zu verbessern. Dann relativieren sich
schnell die Klangunterschied zu deutlich teureren Geräten. Man sieht
auch teilweise auf der Highend wenn man mal in die Geräte genauer
reinschaut und manche Referendesigns der DAC-Hersteller (z.b. BurrBrown
PCM1732/1704er ) zufällig kennt "Die kochen auch nur mit Wasser :-) ".
Selbiges gilt vielleicht noch IMHO verstärkt auf dem DVD-Playermarkt
wegen des dortigen enormen Preisdrucks in der Einstiegsklasse.
Michael Wolfgang schrieb:
> Warum hört sich meine alte Sony PS so gut an, war ein Zufall das ich eine CD
> einlegte. Nein hier wird man vereimert, die Cd Technik ist schon lange ausgereizt
> und da kann es keine Sprünge mehr geben, wenn sie nicht vorher gepfuscht haben.
> Das ist wie mit Waschmitteln weiss, weisser, am weissesten, verarscht.
Das ist kein Zufall mit der Sony Playstation. Die Basis dort ist gut und
kann man sogar für gute CD-Playermodifikationen verwenden. Ich kenne
jemanden aus dem Audiomap-Forum der das z.b. gemacht hat. Allerdings
gibt es zwei wichtige unterschiedliche HW-Revision (Info von Rolf Bayer
falls er hier mitliest kann er das ja genauer ergänzen) die man wissen muss.
Aber das ist eine persönliche Entscheidung, und bei Linn bekommt
man einen sehr schönen Klang, somit ist es gut investiertes Geld wenn man es übrig hat.
Höre dir mal einen Sony an, und davon die modifizierten:-)
Bei den CD Playern kann was nicht stimmen, wenn es so große
Unterschiede gibt. Aus meiner Erfahrung sind Linn CD Player etwas
"verhalten", hier könnte eine Technics oder Sony frischer klingen,
könnte es sein, das Linn sich etwas gewandelt hat, wie auch andere
Hersteller.
Jeder Raum hat eine Klangpotenial, und die CD hat ihre Begrenzungen
Ich bin der Meinung man macht sich zum großen Teil selbst was vor,
ich kaufe nur noch was im "Blindtest" wirklich überzeugt.
Man legt sich selbst auf Kreuz. Es gibt so viele phyologische Tricks wie
man manipuliert wird oder es selbst viel besser tut. Die Erinnerumg
ist eins der subjektiven Dinge die es gibt.
Warum finden alle eine Stradivari als das Beste, sie ist es bestimmt
nicht, aber sie wird als das Beste anerkannt. Auch sollte man bedenken
kaum eine Stradivari hat die Jahrhunderte unrepariert oder auch den klanglichen
Geflogenheiten angepasst überstanden. Dazu gibt es einen TV-Bericht, es ist
wirklich intressant.
So ist es mit vielen Herstellern sie machen uns was vor, und ziehen das Geld aus
der Tasche. Viel teuere Geräte sind gesoundet oder wie man das nennen möchte.
Gruß
Michael
Wäre interessant!
Dein Beispiel mit dem Marantz CDPlayer, habe ich auch so nachvollzogen.
Mein Händler hatte einen 6000ose (oder wie er heißt) etwas modifiziert (vom Kunden),
vorgeführt, mir gab die Sache wirklich zu denken. Dann noch mal
eine Vorführung mit einem Sony sacd. Der Preis hat nichts mit der Klangqualität
zutun. Wahrscheinlich hat das einhalten, von gewissen Grenzen von Stör-streu Impulsen-Strahlung
oder wie es heißt damit mehr zutun.
Aber eins ist auch wichtig wenn es ein Hobby ist, sollte man auch Freude haben
und es gibt nichts schöneres als ein wertiges und gut klingendes Teil in der Kette
einzufügen (Linn Konzept ist schon ansprechend). Und ganz ehrlich wenn man sich
dafür nicht einwenig recken muß, macht es keinen Spaß. Mein Bekannter hat eine
Lua Kette, ich mag sie immer wieder gerne hören, es ist schön das es für jeder
Geschmack was gibt, und das Besondere kostet eben was, oder sollte ich sagen es
muß was kosten*.
*Geld, Arbeitszeit, Grübelzeit:-)
Gruß
Michael
PS.: Ich wette meine Thorens klingt auch so gut, weil ich mir beim Wiederherstellen
Mühe geben habe, und so macht es doppelte Freude es zu hören.
> Andreas Huennebeck <ac...@gmx.de> wrote:
>
>> Also warum springst Du nicht mal über Deinen Schatten und empfiehlst
>> einen hervorragenden CD-Spieler, einen guten Verstärker und taugliche
>> Lautsprecher für 3000 Euro, auch wenn nichts von Linn dabei ist?
>
> Weil ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel herumgekommen bin und
> infolgedessen auch nicht mehr so viel kenne. Aber gut: CD-Spieler und
> Verstärker von Arcam oder, deutlich weniger kostend, von Cambridge. Dazu
> kleine Lautsprecher von Acoustic Energy, das ergibt eine schöne
> Kombination. (Typenbezeichnungen und genaue Preise könnte ich bei Bedarf
> morgen liefern.)
Ja, das klingt doch ganz ordentlich.
>> [..]. Und meiner bescheidenen Meinung nach sind unsere
>> Anlagen durchaus gleichwertig, im Vergleich (soweit mir das noch in
>> Erinnerung ist) haben beide ihre Schwächen und Stärken (wobei einige
>> Unterschiede sicher mehr am Raum liegen als an den Komponenten). Ich
>> könnte jedenfalls mit beiden Anlagen prima leben. Vielleicht bin ich aber
>> auch nicht anspruchsvoll genug.
>
> Meine Anlage heute ist mit der, die Du gehört hast, im klanglichen
> Ergebnis nicht mehr zu vergleichen, da kommt viel mehr an Information,
> ich höre mit dem Unidisk Sachen, die waren bisher nicht da, und alles
> klingt noch souveräner, ausgewachsener.
Da müsste ich glatt nochmal vorbeikommen ;-) Vielleicht sollte
ich mal die K&Hs mitbringen ...
>> Ich könnte mir also gut vorstellen, daß anstelle einer neuen Endstufe ein
>> neuer Lautsprecher insgesamt gesehen doch mehr Klangqualität bringt.
>
> Da ich alle möglichen Kombinationen von Linn-Geräten ganz gut kenne,
> denke ich, ich kann das bei mir einigermaßen einschätzen.
Das ist allerdings wahr. Karl-Heinz scheint ja gut bestückt zu sein.
Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
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PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
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Michael Wolfgang schrieb:
> Dieter Stockert wrote:
>
>>Michael Wolfgang <Michael-...@gmx.de> wrote:
>>
>>
>>>Leute machmal sollte man seinen CDPlayer reinigen, dann wird der
>>>Klang auch besser, so eine Linse verschmutzt mit der Zeit.
>>
>>Ein nagelneuer Majik müßte ja dann gegen einen Unidisk, der anderthalb
>>Jahre als Vorführgerät gedient hat, im Vorteil sein. Und ich hätte
>>liebend gerne nur 2900 Euro statt der 7500 ausgegeben, aber es war
>>einfach eine andere Welt. (Obwohl der Majik wirklich nicht schlecht
>>ist und manchen doppelt so teuren CD-Spieler alt aussehen läßt - aber
>>im Vergleich zum Unidisk ...)
>
> Soweit ich mal gehört habe steckt hinter dem Unidisk doch Sony.
Jein. Nur das Laufwerk wird von Sony zugeliefert. In wieweit dies
Linn noch modifiziert weiss ich allerdings nicht. Der Rest ist eh
eine Linn eigene Entwicling.
Michael Wolfgang schrieb:
> Dein Beispiel mit dem Marantz CDPlayer, habe ich auch so nachvollzogen.
> Mein Händler hatte einen 6000ose (oder wie er heißt) etwas modifiziert (vom Kunden),
> vorgeführt, mir gab die Sache wirklich zu denken. Dann noch mal
> eine Vorführung mit einem Sony sacd. Der Preis hat nichts mit der Klangqualität
> zutun. Wahrscheinlich hat das einhalten, von gewissen Grenzen von Stör-streu Impulsen-Strahlung
> oder wie es heißt damit mehr zutun.
Nein da steckt schon ein wenig mehr dahinter je nach gemachten
Modifikationen. Wenn du mir sagts was da am 60000OSE gemacht wurde kann
ich das anhand des hier vorhandenen Schaltplans und mir bekannter
CD6000er Modifikationen durchaus nachvollziehen.
> [..] ich kaufe nur noch was im "Blindtest" wirklich überzeugt.
Und man muss beim Blindtest besonders darauf achten, das die Geräte auf
weniger als 0,5 dB Unterschied eingepegelt sind, sonst gewinnt immer das
lautere.
> Man legt sich selbst auf Kreuz. Es gibt so viele phyologische Tricks wie
> man manipuliert wird oder es selbst viel besser tut. Die Erinnerumg
> ist eins der subjektiven Dinge die es gibt.
Full Ack.
> So ist es mit vielen Herstellern sie machen uns was vor, und ziehen das
> Geld aus der Tasche. Viel teuere Geräte sind gesoundet oder wie man das
> nennen möchte.
Gegen das "Sounden" ist nichts einzuwenden, wenn es der Kundschaft gefällt.
Nur sollte es klipp und klar auch gesagt werden, damit man weiß, was man
kauft. Sonst kauft man vielleicht eine Box mit Bassüberhohung und läuft
sich dann die Füße wund auf der Suche nach einem schlank klingenden
Verstärker.
Was jetzt genau gemacht wurde kann ich jetzt nicht mehr sagen, habe
von E-technik nicht viel Ahnung. So weit ich mich erinnere wurde was
an der Spannungsversorgung gemacht, am Laufwerk und Gehäuse was
mechnisches und dann an der Ausgangsstufe (Analogteil).
(ist schon drei Jahre her)
Gruß
Michael
Mehr input bitte, wenigstens den preislichen Rahmen. Im Zug würde ich ja
eher was wenigstens Teilisolierendes Nehmen. Sennheiser CX300, Etymotic
ER6i... Du kannst auch zu Head-Fi.org gehen und die Frage dort stellen.
Gruß,
Oliver
> Da müsste ich glatt nochmal vorbeikommen ;-) Vielleicht sollte
> ich mal die K&Hs mitbringen ...
Tu das.
Michael Wolfgang schrieb:
Hallo Michael.
> Peter Sauter wrote:
>
>>Michael Wolfgang schrieb:
> Wahrscheinlich hat das einhalten, von gewissen Grenzen von
>>>Stör-streu Impulsen-Strahlung oder wie es heißt damit mehr zutun.
>>
>>Nein da steckt schon ein wenig mehr dahinter je nach gemachten
>>Modifikationen. Wenn du mir sagts was da am 60000OSE gemacht wurde
>>kann ich das anhand des hier vorhandenen Schaltplans und mir bekannter
>>CD6000er Modifikationen durchaus nachvollziehen.
>
>
> Was jetzt genau gemacht wurde kann ich jetzt nicht mehr sagen, habe
> von E-technik nicht viel Ahnung. So weit ich mich erinnere wurde was
> an der Spannungsversorgung gemacht, am Laufwerk und Gehäuse was
> mechnisches und dann an der Ausgangsstufe (Analogteil).
Das sind die Modifikationen die man bei (fast) jeder
CD-Playermodifikation findet.
Inerresanter wäre es hier gewesen was genau wo gemacht wurde und welche
Bauteile
gewählt wurden. Hier mal für den Einstieg ein guter Artikel von Thorsten
Lösch zur Modifikation des CD63/67er.
http://www.tnt-audio.com/clinica/cd67.html
Einige der dortigen Aspekte kann man auch auf den CD6000er übertragen.
Der wichtigste Hauptunterschied (neben anderen) ist der Betrieb zweier
DACs im Dual-Differential-Modus sowie HDAM-Module als Verstärkermodule
hinter der Filterstufe (beim 6000OSE/LE/KI ebenfalls die HDAMs in der
Filterstufe anstelle der OPs auf einer kleinen Platine hochkant).
Genau das hatte ich gemeint.
Gruß,
Andreas
> Also hast du dich hoffentlich nur ungluecklich
> ausgedrueckt und (wie fuer bessere Qualitaet eben
> zwingend erforderlich) die MP3s doch wieder vom
> _Original_ gewandelt.
Natürlich.
War tatsächlich unglücklich ausgedrückt, aber auf so einen Unsinn
wie höherratiges recodieren von niederratigen MP3s käme doch
sowieso kein Mensch! Daher hatte ich nicht gedacht, dass man es
missverstehen könnte.
Und ich dachte schon, ich sei jetzt wegen des A8 hier in
Ungnade gefallen. :-)
Viele Grüße, Marc Werner