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Jaqueline Du Pre

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Markus Classen

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Dec 27, 1999, 3:00:00 AM12/27/99
to
Hallo Leute,

ich suche Aufnahmen von Bach, Beethoven, ... bei denen J.DuPre das Cello
spielt.
Bisher habe ich die "Schönsten Cello-Konzerte" (Dvorak, Elgar,
Schumann,....) als 3er CD mit ihr und ich lese gerade eine Biographie
über ihr leben. Da bekomme ich Lust auf meeeehhhrrr.

P.S. Meine tastatur schafft im Moment kein Acent Ägü, deshalb DuPre ohne
ein solches !

Ulrich Harbott

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Dec 28, 1999, 3:00:00 AM12/28/99
to
> .........und ich lese gerade eine Biographie
> über ihr leben.

Interessehalbe, welche?
Gruß UH

Christian Panse

unread,
Dec 28, 1999, 3:00:00 AM12/28/99
to
Ulrich Harbott wrote:

Welche gibt's denn überhaupt? Ich kenne nur eine ältere von einer
Amerikanerin (Elisabeth Wilson?) verfaßte und habe gehört, daß das dem
Film "Hilary und Jackie" zugrundeliegende Buch "A Genius in the Family"
ihrer Schwester nun auch auf deutsch erschienen sein soll. Ferner das
anscheinend unvermeidliche "Buch zum Film" (nur englisch?). Aber sonst?

Grüße,
Christian
--
Natürlich leben im Rhythmus der Jahreszeiten:
||: Frühjahrsmüdigkeit Sommerloch Herbstdepression Winterschlaf :||
Christian Panse / ze...@megatel.de

Dieter Stockert

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Dec 28, 1999, 3:00:00 AM12/28/99
to
Markus Classen schrieb:

>
> ich suche Aufnahmen von Bach, Beethoven, ... bei denen J.DuPre das Cello
> spielt.
> Bisher habe ich die "Schönsten Cello-Konzerte" (Dvorak, Elgar,
> Schumann,....) als 3er CD mit ihr und ich lese gerade eine Biographie
> über ihr leben. Da bekomme ich Lust auf meeeehhhrrr.

Im FonoForum, Heft 12/1996 stand ein Artikel über Jacquline du Pré von
Norbert Hornig (mit Auswahldiskographie). Wenn das von allgemeinem
Interesse ist, scanne ich´s ein und stell´s in die Newsgroup. Ansonsten
soll mir Markus einfach seine Postadresse mitteilen, dann stecke ich die
herausgetrennten Blätter in einen Umschlag und schicke sie ihm (oder beides).

Markus Classen

unread,
Dec 29, 1999, 3:00:00 AM12/29/99
to
Christian Panse wrote:

> Welche gibt's denn überhaupt? Ich kenne nur eine ältere von einer
> Amerikanerin (Elisabeth Wilson?) verfaßte und habe gehört, daß das dem
> Film "Hilary und Jackie" zugrundeliegende Buch "A Genius in the Family"
> ihrer Schwester nun auch auf deutsch erschienen sein soll.

Dieses Buch ist glaube ich nicht von der Schwester. ich habe im
zusammenhang mit dem Film gelesen, daß diese sich über das Buch
beschwert habe. Sie sei nämlich so eine grauselige Schwester gar nicht
gewesen, wie sie in dem buch dargestellt wird.

Markus Classen

unread,
Dec 29, 1999, 3:00:00 AM12/29/99
to
Hallo Dieter,

du hast mir schonmal etwas zu geschickt: eine Ausgabe vom Dampfradio,
langsam müßte ich Dir mal Portokosten erstatten ;-) Vielen dAnk für das
Angebot.
Ich gehe mal in die örtliche Bibliothek, das Heft 12/96 müßte noch zu
kriegen sein.
Danke für den Hinweis.
Falls du es hier veröffentlichen willst, von mir aus gerne.

Gruß
Markus

Markus Classen

unread,
Dec 29, 1999, 3:00:00 AM12/29/99
to
Hallo Ulrich,

ich lese:
Carol Easton - JDPre - Musik war ihr Leben - Ein Biographie - Paul
Zsolnay Verlag Wien 1991
Titel der englischen Ausgabe: JDPre


Ulrich Harbott wrote:
>
> > .........und ich lese gerade eine Biographie
> > über ihr leben.
>
> Interessehalbe, welche?
> Gruß UH

Markus Classen

unread,
Jan 3, 2000, 3:00:00 AM1/3/00
to
Hallo Dieter,

ich bin in der Bibliothek gewesen, die letzten Hefte sind von 1/97
aufwärts - schade.
Ich fänds toll, wenn Du mir den gescannten Artikel mailen könntest,
außer er hat 4 MB.
Vielleicht meldest du dich mal bei mir?
Herzlichen DAnk
Markus

P.S.:
Ich habe das Buch von Carol Easton ausgelesen und verstehe jetzt viel
mehr von der Aufnahme des Elgar-Konzertes mit JDPre. Bald fange ich das
Buch zum Film "Hilary und Jackie" (gleicher Buchtitel) an zu lesen,
wahrscheinlich ist es schlechter als das von Easton, was nämlich sehr
gut war.

Dieter Stockert

unread,
Jan 3, 2000, 3:00:00 AM1/3/00
to M.Fra...@gmx.de
Ich komme gern dem Wunsch, der in der Klassik-Newsgroup geäußert worden
ist, nach und stelle einen Artikel über Jaqueline du Pré aus FonoForum,
Heft 12/1996 hier ein.


[S. 42 ein ganzseitiges Farbfoto von du Pré, im grünen Abendkleid auf
einem Stuhl sitzend und Violoncello spielend, darüber der Titel]:

Für das Cello geboren
Die Cellistin Jacqueline du Pré (1945–1987)

Sie war eines der aufsehenerregendsten musikalischen Phänomene dieses
Jahrhunderts, ihre Naturbegabung für das Violoncello erscheint
einzigartig. Nur ein Jahrzehnt war Jacqueline du Pré gegeben, ihr
enormes Talent auf dem Podium zu entfalten - bevor die Krankheit ihrer
solistischen Laufbahn ein jähes Ende setzte. Schallplatten- und
Filmaufnahmen haben
Jacqueline du Prés Kunst in eindringlicher Weise dokumentiert, sie sind
leidenschaftliche Bekenntnisse zur Musik und zum Leben. Anläßlich des
50. Geburtstages der Cellistin veröffentlichte EMI Classics
Einspielungen, die noch nie auf Tonträger erhältlich waren.
[] „ “

„Man kann Genialität nicht erklären, aber wenn ich diesen Begriff auf
nur einen der vielen Musiker, mit denen ich zusammengearbeitet habe,
beziehen sollte, wäre dies Jacqueline du Pré.“ Diese Worte stammen von
dem EMI-Produzenten Suvi Raj Grubb, der die meisten Aufnahmen der
Cellistin betreute. Jacqueline du Prés Genie, ihre außergewöhnliche
Begabung für das Cello, für die Musik überhaupt, manifestierte sich ganz
früh und so stark, daß es sich förmlich aufdrängte. Auch ihre
Geschwister Piers und Hilary waren musikalisch überdurchschnittlich
begabt, und ihre Mutter Iris Greep, eine professionelle
Konzertpianistin, stellte ihre eigene Karriere zurück, um die
musikalischen Talente der Kinder optimal zu fördern. Besonders dasjenige
von Jacqueline, von „Jackie“. Im biographischen Teil von Christopher
Nupens Film „Jaqueline du Pré and the Elgar Cello Concerto“ erinnert
sich die junge Cellistin an ihr Schlüsselerlebnis mit dem Violoncello:
„Ich hörte es im Radio, als ich sehr klein war. Ich war vier. An den
Klang kann ich mich nicht mehr erinnern. Mir gefiel es so gut, daß ich
meine Mutter bat, mir das Ding zu geben, das so klingt. Und sie tat es,
sie gab mir ein großes, großes Cello. Ich lernte darauf zu spielen...“
Vom ersten Moment an, in dem die Fünfjährige das Instrument, hinter dem
sie fast verschwand, berührte, bahnte sich ihr Talent mit der Kraft und
Unaufhaltsamkeit eines Naturereignisses seinen Weg. Von Anfang an schien
ihr alles zuzufallen, den Geschwistern und Altersgenossen war sie stets
weit voraus mit ihrer blitzschnellen Auffassungsgabe und ihrem
phänomenalen Gedächtnis. Mit der Fähigkeit ausgestattet, ihren Gefühlen
spontan und unverstellt freien Lauf zu lassen, zog Jacqueline du Pré
schon als Kind unwiderstehlich in ihren Bann. Sobald sie spielte,
versank sie in ihre ganz eigene Welt, verwandelte sich förmlich in eine
andere Person, legte scheinbar alles Kindliche ab und folgte dem
unbedingten Bedürfnis sich mitzuteilen. Regulären Unterricht erhielt sie
als Sechsjährige zunächst an der London Violoncello School. Vier Jahre
später wurde William Pleeth an der Guildhall School of Music ihr
ständiger Lehrer und Mentor, den sie vertrauensvoll „Onkel Bill“ und
ihren „Cello-Daddy“ nannte. Pleeth, als Sohn polnischer Einwanderer in
London geboren, war selbst ein Wunderkind auf dem Cello gewesen und
hatte Unterricht an derselben Londoner Schule erhalten, bevor ihm ein
Stipendium erlaubte, bei Julius Klengel in Leipzig zu studieren. Er
erkannte das Potential der jungen Cellistin sofort: „Bereits in den
ersten Stunden entfaltete sie sich wie eine Blume. Man wußte, daß es
hier eine Art Grenzenlosigkeit gab, daß nichts unmöglich war“, erinnerte
sich Pleeth später. In seinem Empfehlungsschreiben für das begehrte und
hochdotierte Suggia-Stipendium schrieb er 1956: „Sie ist das
außergewöhnlichste cellistische und musikalische Talent, das mir bisher
begegnet ist. Dazu kommt ihre unglaubliche geistige Reife. Meiner
Meinung nach wird sie eine große Karriere machen und verdient jede
Hilfe.“ Sir John Barbirolli, selbst ausgebildeter Cellist und
Vorsitzender der Auswahl-Kommission, mußte der Elfjährigen noch helfen,
ihr Cello zu stimmen, bevor er sich zu Lionel Tertis, dem berühmten
englischen Bratschisten, in eine der hinteren Reihen des Saales in der
Royal Academy of Music setzte, um zuzuhören. Begleitet von ihrer Mutter
begann Jacqueline mit einem Stück von Vivaldi. „Das ist es“, sagte
Barbirolli zu Tertis. Dabei hatte „Jackie“ gerade einmal zwei oder drei
Minuten gespielt...

Das Suggia-Stipendium und die damit verbundenen Verpflichtungen –
mindestens vier Stunden am Tag zu üben, ohne dabei die allgemeine
Bildung zu vernachlässigen – bedeuten für Jacqueline du Pré das Ende der
normalen Kindheit und Jugend. Kompromißlose Zielstrebigkeit, üben schon
ab halb acht vor Schulbeginn, üben in der Mittagspause, zweimal in der
Woche nach London zum Unterricht bei William Pleeth – die Zeit ist
verplant, das Cello wird zunehmend zum Mittelpunkt des Lebens und mit
den vielen Stunden, die jetzt dem Instrument gehören, kommen auch
Isolation und Einsamkeit. Über sieben Jahre lang wacht der väterliche
Pleeth über die phänomenalen Fortschritte seiner Schülerin.

Jacqueline du Pré werden fast alle wichtigen Preise, mit denen ein
Cellist in England geehrt werden kann, zuerkannt, u.a. die Goldmedaille
und mehrere Cellopreise an der Londoner Guildhall School sowie der
Queen’s Prize für hochbegabte britische Instrumentalisten unter 30
Jahren. Im September 1960 besucht sie, gerade fünfzehnjährig, eine
dreiwöchige Meisterklasse von Pablo Casals in Zermatt. Sie ist die bei
weitem jüngste Studentin des Kurses und spielt bereits 84jährigen Casals
unter anderem das Cellokonzert von Saint-Saëns vor, am Klavier begleitet
von der Mutter. Sie sprengt damit die Unterrichtssituation und bietet
den Anwesenden eine komplette, reife Aufführung. Casals ist verblüfft
von ihrem Temperament und ihrer musikalischen Extravaganz, ihre weitere
künstlerische Entwicklung vermag er jedoch kaum zu beeinflussen. Sie ist
bereits zu selbstbewußt, um Casals dogmatische Art zu unterrichten ohne
weiteres zu akzeptieren.

Am 1. März 1961 gibt sie mit dem Pianisten Ernest Lush ihr offizielles
Londoner Debüt in der Wigmore Hall und bietet ein kontrastreiches und
anspruchsvolles Programm: Sonaten von Händel, Brahms und Debussy, eine
Bach-Suite sowie eine Transkription von Manuel de Fallas „Suite
populaire espagnole“. Souverän meistert sie die prekäre Situation, als
sich gleich im ersten Satz der Händel-Sonate die A-Saite von selbst
herunterdreht. Sie versucht auszugleichen und intoniert höher und höher,
bis schließlich die Saite ihre Spannung völlig verliert. Sie verläßt das
Podium, zieht die Saite neu auf und kehrt zurück, um das Programm
souverän zu beenden. Publikum und Kritik reagieren euphorisch, für
Jacqueline du Pré bedeutet dieser Debüt-Erfolg den Durchbruch zur
internationalen Karriere. Der „Daily Mail“ schreibt: „Jacqueline wurde
für das Cello geboren. Sie ist mit seiner Eigenart vollkommen vertraut.
Und sie reagiert so instinktiv auf die Musik, daß man auch den
subtilsten Einfall des Komponisten erfühlt. Sie liebt das Cello. Es
schwingt mit ihr in jedem Werk. Ihre Gefühle – ernst, streng, stolz,
triumphierend – spiegeln sich in ihren Bewegungen und in ihrem Gesicht.“
Nicht weniger Aufsehen erregt die junge Cellistin gut ein Jahr später
bei ihrem Debüt in der Londoner Royal Festival Hall, das zugleich ihr
erster Auftritt mit großem Orchester ist. Mit dem BBC Symphony Orchestra
unter Rudolf Schwarz verzaubert sie ihr Publikum mit dem Cellokonzert
von Edward Elgar, dem Werk, das zu ihrem Markenzeichen wird.
Lampenfieber und Nervosität sind ihr fremd, auch an diesem denkwürdigen
Abend. „Ich stellte mir das Publikum als eine Gruppe von Freunden vor,
die gekommen waren, um mich zu hören, und das fand ich sehr anregend“,
erinnert sie sich später an dieses Konzert. „Ich spielte einfach und
genoß es. An die Noten zu denken, hätte mir die Freude verdorben. Die
Arbeit war vorher getan.“

Wunderkind, jugendliche Unschuld, goldblondes Haar und strahlendes
Lächeln – Jacqueline du Prés „zauberhaftes Leben unter wolkenlosem
Himmel“ ist den Medien willkommen, sie avanciert zum Star. England ist
stolz auf seine erste Cellistin von internationalem Format. Das erste
Fernseh-Recital gibt sie 1962 mit ihrer Mutter als Klavierbegleiterin,
weitere Debüts folgen. Im Sommer desselben Jahres besucht sie an der
Dartington Summer School einen Meisterkurs bei Paul Tortelier. Sie
musizieren zusammen und arbeiten intensiv an Max Bruchs „Schelomo“. Im
Oktober spielt sie das Schumann-Konzert in Berlin (mit den Berliner
Philharmonikern) und in Paris. Dort bleibt sie für einige Monate, um
weiter bei Paul Tortelier zu studieren. Im Februar 1963, kurz vor ihrem
18. Geburtstag, zieht es sie nach London zurück, ein wenig
desillusioniert, denn mit Torteliers eigenwilligen Unterrichtsmethoden
konnte sie sich nicht anfreunden. Ernsthafte Zweifel kommen ihr in
dieser Zeit, ob sie überhaupt weiter Cello spielen soll, ob sie die
Kraft für eine solistische Karriere überhaupt aufbringen kann. Sie rührt
das Instrument nicht mehr an, lenkt sich ab mit Fech-

[S-W-Abbildung: Otto Klemperer, Lotte Klemperer und Jacqueline du Pré
bei einer Probe im Jahre 1969. Die Aufnahme wurde nicht beendet.]

ten, Malen und Yoga. Eine zeitlang prägen Depressionen und das Gefühl
von Verlorenheit diese schwierige Zeit des Übergangs von der
Wunder-Kindheit zum Erwachsensein.

Im April 1964 kehrt Jacqueline du Pré auf das Konzertpodium zurück. In
der Royal Festival Hall spielt sie erneut das Elgar-Konzert, muß aber
diesmal weniger gute Kritiken hinnehmen. Was Kritiker schreiben,
beachtet sie jedoch nie. „Man muß sein eigenes Thermometer sein“, sagt
sie einmal. Im selben Jahr gelangt Jacqueline du Pré in den Besitz ihres
zweiten Stradivari-Cellos, des berühmten „Davidov“ von 1712, das als
eines der klangschönsten und wertvollsten Celli überhaupt gilt. Sie
trifft den aufstrebenden amerikanischen Pianisten Stephen Bishop, mit
dem sie ein Duo bildet und zunächst in der britischen Provinz, später
aber auch in London und Amerika auftritt. Das Jahr 1965 markiert einen
weiteren Höhepunkt in Jacqueline du Prés Karriere. Mit dem BBC Symphony
Orchestra unternimmt sie ihre erste Amerikatournee, konzertiert in
Boston, Philadelphia, Washington D.C. und sieben weiteren Städten des
Ostens. Im letzten Konzert, am 14. Mai in der New Yorker Carnegie Hall,
gelingt ihr mit der Aufführung des Elgar-Konzerts unter Leitung von
Antal Dorati erneut eine furiose Aufführung, die in der Musikwelt als
Sensation registriert wird. Noch im selben Jahr nimmt sie die Einladung
von Mstislav Rostropowitsch an, bei ihm am Moskauer Konservatorium zu
studieren. Als Vierzehnjährige war sie Rostropowitsch zum ersten Mal
begegnet und hatte ihm eine Beethoven-Sonate vorgespielt. Im tiefsten
russischen Winter, kurz vor ihrem 21. Geburtstag, kommt die junge
Cellistin in Moskau an. Entgegen ihren Erwartungen widmet sich
Rostropowitsch kaum technischen Aspekten, sondern vor allem
interpretatorischen Fragen, die er bevorzugt mit Bildern und Metaphern
zu fassen versucht. Im Unterricht ist sie der Star und verblüfft ihre
Mitschüler wiederum mit kompletten Aufführungen. Sie erweitert ihr
Repertoire, lernt binnen Tagen Prokofieffs schwieriges „Symphonisches
Konzert für Violoncello und Orchester“ und Schostakowitschs erstes
Cellokonzert. Ihr Moskau-Aufenthalt fällt mit dem 3. Internationalen
Tschaikowsky-Wettbewerb zusammen. Dem Wunsch von Rostropowitsch, daran
teilzunehmen, folgt Jacqueline du Pré nicht. Sie verfolgt das Ereignis
als Zuhörer und ist erschrocken über die erdrückende Spannung und
Mißgunst hinter den Kulissen. Mit Haydns C-Dur-Konzert hat sie dann doch
noch, außer Konkurrenz, ihren großen Auftritt im Großen Saal des
Moskauer Konservatoriums. Und jeder der im Publikum anwesenden
Wettbewerbsteilnehmer und Juroren weiß, daß keiner der gerade gekürten
Preisträger diesem fulminanten Cellospiel etwas entgegensetzen könnte.
Weder Casals noch Tortelier oder Rostropowitsch vermögen das Profil der
jungen und eigenwilligen Cellistin maßgeblich zu prägen. „Die Grundlagen
für alle meine Interpretationen legte Pleeth“, verkündet sie öffentlich.

Nach ihrer Rückkehr aus Moskau häufen sich die Konzertverpflichtungen –
mit dem BBC Symphony Orchestra unter Barbirolli und dem Elgar-Konzert im
Gepäck, reist sie im Januar 1967 nach Warschau, Prag, Moskau und
Leningrad, Auftritte mit den führenden Orchestern in Amerika und Kanada
folgen, Konzerte in Edinburgh, Glasgow, Birmingham, London und Spoleto
sind geplant...

Jacqueline du Pré ist als Künstlerin etabliert, als sie Daniel Barenboim
kennenlernt. In seinen Erinnerungen „Musik – Mein Leben“ schreibt
Barenboim über seine Begegnung mit der Cellistin: „Jacqueline du Pré und
ich wurden zusammen engagiert für ein Konzert im April 1967 mit dem
English Chamber Orchestra. Wir begegneten uns zum ersten Mal im Dezember
1966 im Haus von Fou Tsong, dem chinesischen Pianisten, der zu dieser
Zeit mit der Tochter Menuhins verheiratet war. Wir waren alle
zusammengekommen, um den Abend mit Kammermusik zu verbringen. Jacqueline
und ich fühlten uns sofort zueinander hingezogen, sowohl persönlich als
auch in musikalischer Hinsicht. Ungefähr zwei oder drei Monate später
beschlossen wir zu heiraten. Sie beschäftigte sich schon damals mit dem
Judentum, weil sie vorhatte zu konvertieren. Ich hatte sie dabei
überhaupt nicht beeinflußt; sie selbst hatte den Wunsch, teilweise
meinetwegen, aber auch weil wir hofften, Kinder zu bekommen. Vielleicht
hat es auch eine Rolle gespielt, daß viele große Musiker, die sie
kannte, Juden waren und sie an deren Erfahrungen teilhaben wollte.“
Während des Sechstage-Krieges halten sich du Pré und Barenboim in Israel
auf und geben zahlreiche Konzerte für die Soldaten und die
Zivilbevölkerung. Am 15. Juni 1967, direkt nach den Kriegsereignissen
und den Siegesfeierlichkeiten, heiraten sie in Jerusalem.

In den folgenden fünf Jahren stimmen sie ihre Engagements so aufeinander
ab, daß sie alle größeren Tourneen gemeinsam unternehmen können.
Amerika, Europa, Israel – die Musikmetropolen der Welt stehen ihnen
offen, ihr Erscheinen sorgt für gefüllte Säle. Sie erarbeiten zusammen
das gesamte Repertoire für Violoncello und Klavier. So oft wie möglich
spielen sie Kammermusik im Freundeskreis des „Barenboim-Clan“, zu dem
u.a. Pinchas Zukerman, Itzhak Perlman, Zubin Mehta und Vladimir
Ashkenazy gehören.

[Abbildung: Daniel Barenboim und Jacqueline du Pré trafen sich 1966 und
heirateten sehr bald.]

Ende der sechziger Jahre kündigen zunächst unspezifische, unberechenbar
auftretende Symptome Jacqueline du Prés schwere Krankheit an –
Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Kribbeln und Taubheit in den
Fingerspitzen, Sehstörungen... Erscheinungen, die ihr Spiel
beeinträchtigen, sie verunsichern und ihr Selbstbewußtsein angreifen. Es
gibt Pannen und Absagen von Konzerten. Sie fühlt sich unverstanden, die
Ärzte sind ratlos, man vermutet psychische Ursachen. Auf medizinischen
Rat hin zieht sie sich 1971 für ein Jahr aus dem immer hektischer
werdenden Konzertbetrieb zurück. Im Juli 1972 tritt sie, nach
14monatiger Abwesenheit vom Podium, erstmals wieder auf – mit Daniel
Barenboim und Pinchas Zukerman musiziert sie in Tel Aviv Tschaikowskys
Klaviertrio und Beethovens „Geistertrio“. Weitere Konzerte folgen, doch
du Prés Leistungen schwanken, was Publikum und Kritiker zunehmend
irritiert. Die Aufführung von Brahms’ Doppelkonzert mit Pinchas Zukerman
und den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein im Februar
1973 gerät zum Albtraum. Die Arme sind kraftlos, die Finger sind taub
und fühlen die Saiten nicht mehr, nur die Augen kontrollieren ihre
Position auf dem Griffbrett...

Nach langen diagnostischen Irrwegen steht im Oktober die Diagnose fest:
Multiple Sklerose, eine chronische, fortschreitende und nicht heilbare
Erkrankung des zentralen Nervensystems. Jacqueline du Pré ist erst 28,
als sie gezwungen ist, ihre Karriere zu beenden. Die Leidensjahre, in
denen Depression und Lebenswille gegeneinander kämpfen, sollen länger
dauern als die Zeit ihrer aktiven Laufbahn. Bald an den Rollstuhl und
schließlich ans Bett gefesselt, bleibt ihr Geist aktiv und neugierig,
bleiben ihr Sinn für Humor und ihre Liebe zur Musik ungebrochen. Das
Hören der eigenen Schallplattenaufnahmen und die Gesellschaft von
Musikerfreunden lindern den Schmerz, den der Verlust des geliebten
Instruments bedeutet. Und neue Aufgaben stellen sich. Sie begründet den
„Jacqueline du Pré Research Fund“ zur Erforschung der Multiplen
Sklerose. Sie beginnt zu unterrichten, privat und in Meisterkursen. So
bleibt sie in steter Berührung mit der Musik. Im Sommer 1977 etwa gibt
sie öffentliche Meisterklassen zum Cellokonzert von Elgar während des
Brighton Music Festival. Singend, pfeifend, mit expressiver Gestik und
origineller, bildhafter Sprache versucht sie zu vermitteln, was sie auf
dem Instrument nicht mehr demonstrieren und ausdrücken kann. Sie
entwickelt ihren Sinn für Sprache und Dichtung und tritt u.a. als
Erzählerin in Prokofieffs „Peter und der Wolf“ und Saint-Saëns’
„Karneval der Tiere“ auf - solange es ihre Kräfte zulassen. Sie stirbt,
mit Ehrungen überhäuft, am 19. Oktober 1987 in London im Alter von 42
Jahren.

Jacqueline du Pré wurde nie vergessen, sie wurde zum Mythos, zur
Legende. 1989 erschien ihre Biographie, verfaßt von der Amerikanerin
Carol Easton. Ende vergangenen Jahres legte William Pleeth in Oxford,
dem Geburtsort seiner einstigen Schülerin, den Grundstein für das
„Jacqueline du Pré Music Building“ mit einem Konzertsaal und
Übungsräumen. Das künstlerische Vermächtnis der Cellistin ist in einer
umfangreichen Diskographie und eindrucksvollen Filmaufnahmen
dokumentiert. 1989 machte EMI Jacqueline du Prés frühe BBC-Aufnahmen
wieder zugänglich, die in den Jahren 1961 bis 1965 entstanden. Die
Cellistin hatte gerade ihr Londoner Debüt erfolgreich hinter sich
gebracht und stand am Anfang ihrer Karriere. Da mag manches noch ein
wenig unausgegoren klingen, wie etwa in den etwas erdenschweren, noch
ganz traditionsverhaftet vorgetragenen Bach-Suiten. Daß sich hier ein
großes Talent und eine Vollblutmusikerin zu Wort meldet, wird jedoch
unmißverständlich klar. Die Intensität, der durchglühte Ton, der
kraftvolle, leidenschaftliche Zugriff – all das ist hier bereits
vorhanden bzw. deutet sich unmißverständlich an, am eindrucksvollsten
wohl in de Fallas „Suite populaire espagnole“ und in Brahms’
F-Dur-Sonate. Die erste Studioaufnahme mit Orchester entstand im Januar
1965 in den Londoner Abbey Road Studios. Mit dem Royal Philharmonic
Orchestra unter Malcolm Sargent spielte die Neunzehnjährige das Konzert
von Frederick Delius ein. Jacqueline du Prés legendäre Aufnahme des
Elgar-Konzerts entstand im August desselben Jahres in der Kingsway Hall
mit dem London Symphony Orchestra, das Elgar-Spezialist John Barbirolli
leitete. Diese Aufnahme untermauerte nicht nur du Prés internationalen
Ruf, sie trug auch entscheidend zur Popularisierung und Verbreitung des
Werkes bei. Und sie war stets der Favorit der Kritik, während du Pré
selbst ihren „Schwanengesang“, die (klangtechnisch schlechtere)
Live-Aufnahme von 1970 mit Barenboim und dem Philadelphia Orchestra
bevorzugte. Die von Christopher Nupen 1967 verfilmte Version, hier
dirigiert Barenboim das New Philharmonia Orchestra, ist allein deshalb
sehenswert, weil sie die enorme physische Präsenz der Künstlerin
eindrucksvoll eingefangen hat – das Mitgehen und sich Versenken, der
energische, geradezu athletische Zugriff, die Harmonie aus Bewegung und
Klang, das totale Aufgehen in der Musik (was manchem distanzierteren
Hörer geradezu exhibitionistisch vorkam). In jedem Falle handelt es sich
um völlig erfüllte Interpretationen mit leicht differierenden Tempi, die
das Gefühl des „So und nicht anders“ glaubhaft vermitteln und gerade den
herbstlich melancholischen Tonfall in unvergleichlicher Weise zum
Ausdruck bringen (eine Live-Aufnahme von 1963 unter Malcolm Sargent aus
der Royal Albert Hall, die der Version mit Barbirolli sehr nahe kommt,
ist leider nicht mehr greifbar). Auf höchstem Niveau, mit einer
instinktiven Musikalität und einer auskostenden Sanglichkeit, musiziert
Jacqueline du Pré die Konzerte von Haydn, Boccherini, Schumann,
Saint-Saëns und Dvorák. Nicht ganz so gelungen erscheint das Konzert von
Matthias Georg Monn, das recht schwerfällig daherkommt.

Nicht weniger vermag die Cellistin, die sich nie analytisch und
intellektuell mit Musik auseinandersetzte, als spontan agierende und
einfühlsame Kammermusikerin zu überzeugen. Ihre einzige Aufnahme mit
Stephen Bishop entstand 1965 (Beethoven, Sonaten Nr. 3 und Nr. 5). Mit
Barenboim am Flügel legte sie 1968 eine blutvolle Einspielung der
Brahms-Sonaten vor. In den Jahren 1960 und 1970 folgten Beethovens
Klaviertrios (mit Barenboim und Zukerman) sowie, als Live-Mitschnitt der
BBC vom Edinburgh Festival, sämtliche Cellosonaten und Variationszyklen.
Am 10. und 11. Dezember 1971 begaben sich du Pré und Barenboim zum
letzten Mal ins Abbey Road Studio Nr. 1, um die Sonaten von Chopin und
Franck einzuspielen, die anschließend geplante Gesamtaufnahme der
Cellosonaten Beethovens mußte die Cellistin bereits nach dem ersten Satz
von op. 5 abbrechen... Die letzte Aufnahme des Startrios Barenboim/du
Pré/Zukerman enstand 1972 in Tel Aviv (Tschaikowsky, Trio op. 50).

Aus Anlaß des 50. Geburtstages der Künstlerin veröffentlichte EMI
Classics zwei CDs mit zum Teil in anderen Kopplungen erhältlichen
Aufnahmen und eine CD mit bislang noch nicht veröffentlichtem
Archiv-Material. Die Konzerte von Elgar, Dvorák und Delius wurden
klangtechnisch optimiert. Erstmals auf digitalem Tonträger erscheinen
einige kleinere Werke der Recital-CD, u.a. Schumanns „Drei
Fantasiestücke“ op. 73 und „Der Schwan“ aus Saint Saëns’ „Karneval der
Tiere“. Die Aufnahme von Strauss’ „Don Quixote“ verdankt ihre
Veröffentlichung einem Kunstgriff des Produzenten Andrew Keener, der in
den EMI-Archiven neben den Bändern einer nicht beendeten Aufnahmesitzung
mit Otto Klemperer auch einen kompletten Aufnahmedurchgang mit Adrian
Boult fand, bei dem nur der erste Takt fehlte. (Boult hatte das Dirigat
von Klemperer übernommen, der erkrankt abgereist war, wahrscheinlich
aber du Prés Interpretation nicht mochte). Keener rettete die Aufnahme,
indem er Klemperers „ersten Takt“ an Boults Version anfügte. Bei Lalos
Cellokonzert handelt es sich um einen Zusammenschnitt von zwei
Konzerten, die Jacqueline du Pré im Januar 1973 in Cleveland gab, in
einer Phase, als die Krankheitssymptome ihr Spiel zeitweise weniger
beeinträchtigten. Es ist das letzte Tondokument der Cellistin überhaupt.

Wer sich von dieser außergewöhnlichen Künstlerin ein Bild machen möchte,
sei auf Christopher Nupens Filmklassiker hingewiesen. „Jacqueline du Pré
and the Elgar Cello Concerto“ (1967/1981) ist ein biographischer
Streifzug durch Kindheit und Jugend mit Interviews, Konzert-Ausschnitten
und der bewegenden Aufführung des Elgar-Konzerts mit Barenboim. Dieser
Film, der auch die Krankheit nicht ausspart, vermittelt ein lebensnahes
Bild dieser energiegeladenen, lebensdurstigen jungen Frau. Auch die
Verfilmung der vergnüglichen Geschichte um die Aufführung von Schuberts
Forellenquintett („The Trout“) in der Starbesetzung
Barenboim/Perlman/Zukerman/du Pré/Mehta sollte man gesehen haben. Es ist
kaum möglich, von der geradezu kindlich verspielten Musizierlaune der
Akteure nicht angesteckt zu werden.

Norbert Hornig

[Auf S. 47 mittig montiert und vom Text umflossen ein ovales S-W-Porträt
von Jacqueline du Pré]

[Auf S. 46 ganzseitig eine Auswahldiskographie von Jacqueline du Pré]


Jacqueline du Pré – Her Early BBC Recordings (Vol. 1): Bach, Suiten für
Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007 und Nr. 2 d-Moll BWV 1008,
Britten, Violoncellosonate C-Dur op. 65 (Scherzo, Marcia), de Falla,
Suite populaire espagnole (arr. Maurice Marschal); Stephen
Bishop-Kovacevich, Ernest Lush (Klavier); (AD: 1962, 1965, 1961)
EMI CD 7 63165 2

Jacqueline du Pré – Her Early BBC Recordings (Vol. 2): Brahms,
Violoncellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99, Couperin, Treizième Concert à 2
instrumens, Händel, Violoncellosonate g-Moll (arr. J.W. Slatter); mit
Ernest Lush (Klavier), William Pleeth (Violoncello); (AD: 1962, 1963,
1961)
EMI CD 7 63166 2

Jacqueline du Pré – Recital: Von Paradis, Sicilienne, Schumann, Drei
Fantasiestücke op. 73, Mendelssohn Bartholdy, Lied ohne Worte D-Dur op.
109, Fauré, Elegie c-Moll op. 24, J.S. Bach, Adagio aus Toccota, Adagio
& Fuge BWV 564, Saint-Saëns, Der Schwan aus Karneval der Tiere, de
Falla, Jota aus Suite populaire espagnole, Bruch, Kol Nidrei op. 47,
Delius, Violoncellokonzert; Gerald Moore (Klavier), Roy Jesson (Orgel),
Osian Ellis (Harfe), John Williams (Gitarre), Royal Philharmonic
Orchestra, Malcolm Sargent; (AD: 1962, 1969, 1965)
EMI CD 5 33529 2

Beethoven, Violoncellosonaten Nr. 3 und Nr. 5; Stephen Bishop-Kovacevich
(Klavier); (AD: 1965)
EMI CD 7 69179 2

Beethoven, Die fünf Violoncellosonaten, Zwölf Variationen über See the
conquering hero comes Wo0 45 (aus Judas Maccabäus), Sieben Variationen
über Bei Männern, weiche Liebe fühlen Wo0 46 (aus Die Zauberflöte),
Zwölf Variationen über Ein Mädchen oder Weibchen op. 66 (aus Die
Zauberflöte); mit Daniel Barenboim (Klavier); (AD: 1970)
EMI 2 CD CM 7 63015 2

Beethoven, Sämtliche Klaviertrios, 14 Variationen Es-Dur op. 44, Zehn
Variationen über Müllers Lied Ich bin der Schneider Kakadu op. 121a; mit
Daniel Barenboim (Klavier) und Pinchas Zukerman (Violine); (AD: 1969,
1970)
EMI 3 CD CM 7 63124 2

Brahms, Violoncellosonaten Nr. 1 e-Moll op. 38 und Nr. 2 F-Dur op. 99;
mit Daniel Barenboim (Klavier); (AD: 1968)
EMI CDM 7 63298 2

Chopin, Violoncellosonate g-Moll op. 65, Franck, Violoncellosonate
A-Dur; Daniel Barenboim (Klavier); (AD: 1971)
EMI CD 7 63184 2

Dvorák, Violoncellokonzert b-Moll op. 104, Haydn, Violoncellokonzert Nr.
1 C-Dur; Chicago Symphony Orchestra, Enalish Chamber Orchestra, Daniel
Barenboim; (AD: 1970, 1967)
EMI CD 7 47614 2

Dvorák, Violoncellokonzert h-Moll op. 104, Elgar, Violoncellokonzert
e-Moll op. 85; Chicago Symphony Orchostra, London Symphony Orchestra,
Daniel Barenboim, John Barbirolli; (AD: 1970, 1965)
EMI 5 55527 2

Elgar, Violoncellokonzert e-Moll op. 85 u.a.; BBC Symphony Orchestra,
Malcolm Sargent; (AD: 1963)
Inta’glio CD 7351 (Derzeit gestrichen bzw. nicht erhältlich)

Elgar, Violoncellokonzert e-Moll op. 85, Sea Pictures; Janet Baker,
London Symphony Orchestra, John Barbirolli; (AD: 1965)
EMI CD 7 47329 2

Elgar, Violoncellokonzert e-Moll op. 85, Enigma Variationen op. 36;
Philadelphia Orchestra,
London Philharmonic Orchestra, Daniel Barenboim; (AD: 1970)
CBS/Sony CD MK 76529

Haydn, Violoncellokonzerte Nr. 2 D-Dur, Boccherini, Violoncellokonzert
B-Dur; English
Chamber Orchestra, London Symphony Orchestra, Daniel Barenboim, John
Barbirolli; (AD:
1967)
EMI CD 7 47840 2

Schumann, Violoncellokonzert a-Moll op. 129, Klavierkonzert a-Moll,
Introduktion und Allegro op. 92; New Philharmonia Orchestra, London
Philharmonic Orchestra, Daniel Barenboim, Dietrich Fischer-Dieskau;
(AD-. 1968, 1974)
EMI CD 7 64626 2

Strauss, Don Quixote op. 35, Lalo, Violoncellokonzert d-Moll; mit
Herbert Downes (Viola), Desmond Bradley (Violine), New Philharmonia
Orchestra, Cleveland Orchestra, Adrian
Boult, Daniel Barenboim;
EMI CD 5 55528 2

Tschaikowsky, Klaviertrio a-Moll op. 50; Pinchas Zukerman (Violine),
Daniel Barenboim
(Klavier);
EMI LP EG 27 0228 1 (Derzeit gestrichen bzw. nicht erhätlich)

Impressions Jacqueline du Pré: Elgar, Violoncellokonzert e-Moll op. 85,
Haydn, Violoncellokonzert Nr. 1 C-Dur, Beethoven, Violoncellosonate Nr.
3 A-Dur op. 69, Klaviertrio Nr. 5 op. 70/1 (Geistertrio); Pinchas
Zukerman (Violine), Daniel Barenboim (Klavier), London
Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, John Barbirolii, Daniel
Barenboim; (AD: 1965,1969,1970)
EMI 2 CD CM 7 69707 2

Jacqueline du Pré - Die schönsten Cellokonzerte: Werke von Haydn,
Boccherini, Schumann, Saint-Saëns, Monn, Dvorák und Elgar; English
Chamber Orchestra, London Symphony Orchestra, New Philharmonia
Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Daniel Barenboim, John
Barbirolli; (AD: 1965–1970)
EMI 3 CD CM 7 63283 2

Les Introuvables de Jacqueline du Pré: Cellokonzerte von Elgar, Delius,
SaintSaëns, Dvorák, Schumann, Monn, Haydn, Cellosonaten von Chopin,
Franck, Händel, Beethoven, Suiten für Violoncello solo von Bach; Daniel
Barenboim, Gerald Moore, Ernest Lush, Stephen Bishop (Klavier), London
Symphony Orchestra, Royal Philhamonic Orchestra, The New Philharmonic
Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, John
Barbirolli, Malcolm Sargent, Daniel Barenboim; (AD: 1961–1971)
EMI 6 CD 5 68132 2

Prokofieff, Peter und der Wolf op. 67; Jacqueline du Pré, Erzählerin),
English Chamber Orchestra, Daniel Barenoim;
DG LP 2531275 (Derzeit gestrichen bzw. nicht erhältlich)

Jacqueline du Pré auf Video und Loserdisc: (alles bei Teldec)

50th Birthday Edition (Two Films by Christopher Nupen) – Jacquelin du
Pré and the Elgar Cello Concerto, The Trout (Forellenquintett); Daniel
Barenboim (Dirigent, Klavier), William Pleeth (Violoncello), Itzhak
Perlman (Violine), Pinchas Zukerman (Viola), Zubin Mehta (Kontrabaß),
The New Philharmonia Orchestra, John Barbirolli; (AD: 1967, 1981)
2 VHS 4509-98908-3

Jacqueline du Pré and the Elgar Cello Concerto; mit John Barbirolli,
William Pleeth, The New Philharmonia Orchestra, Daniel Barenboim
(Elgar); (AD: 1967, 1981)
VHS 2292-46240-3 auch als Laser Disc

The Trout – Schubert, Quintett für Klavier, Violine, Viola und Kontrabaß
A-Dur D 667 (Forellenquintett); mit Daniel Barenboim (Klavier), Itzhak
Perlman (Violine), Pinchas Zukerman (Viola) und Zubin Mehta (Kontrabaß);
VHS 2292-46239-3 auch als Laser Disc

Pinchas Zukerman: Here to make music: Beethoven, Trio für Klavier,
Violine und Violoncello Nr. 5 op. 70/1 (Geistertrio); mit Daniel
Barenboim (Klavier) und Pinchas Zukerman (Violine);
VHS 9031-73671-3 auch als Laser Disc

CTOMASCHEK

unread,
Jan 3, 2000, 3:00:00 AM1/3/00
to
>Dieses Buch ist glaube ich nicht von der Schwester. ich habe im
>zusammenhang mit dem Film gelesen, da=DF diese sich =FCber das Buch
>beschwert habe. Sie sei n=E4mlich so eine grauselige Schwester gar nicht

>gewesen, wie sie in dem buch dargestellt wird.

Leider ist das Buch von Ihrer Schwester und es entspricht ungefähr dem Niveau
einer Nachmittags-Talkshow. Musikalisch ist es völlig uninteressant, dafür
enthält es einen Haufen privater Indiskretionen, die beileibe nicht in die
Öffentlichkeit gehören, und noch dazu wahrscheinlich falsch sind. Bereits im
ersten Kapitel, als die kleine fiese Hillary beim Sandkastenspiel der noch
kleineren Jacky mit dem Matallschüpchen die Hände zertrümmert, weil die ihre
Sandburg zerstört hat, da wird klar warum es bei diesem Buch geht: die post
hume Ermordung der so übermächtigen und so erfolgreichen Schwester. Außerdem
hat sie wohl auch erkannt, dass man mit Indiskretionen sehr viel Geld scheffeln
kann.

Grüße
Claudia

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