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Altes AKG P8ES ungeschlagen!

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Rainer

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Feb 14, 2000, 3:00:00 AM2/14/00
to
Liebe Freunde des schwarzen Vinyls

da habe ich doch vor gut einem Jahr angefangen, LPs auf CD zu kopieren,
und um meine Platten nicht mit einem alten TA-System mit mutmaßlich
verhärtetem Nadelträger auszuhobeln, nahm ich das zum Anlaß, das rund 17
Jahre alte AKG P8ES endlich ein Ortofon MC-1 Turbo auszutauschen, das
ich mir ca. 1 1/2 Jahre zuvor bei einem Freiburger Händler hatte
empfehlen lassen (ich berichtete darüber). Ich hatte dann gleich das
Gefühl, daß das Ortofon ziemlich empfindlich gegen große Amplituden ist.
Ein alter Freund zu Besuch, highfideler Weggefährte seit 1979, sah auf
den ersten Blick, daß das System nur für schwere Tonarme geeignet ist,
aber nicht für den leichten Arm meines Dual CS 714 Q (tja, Anfang der
80er Jahre hatte ich die typischen Compliance-Werte auch noch im Kopf).

Nun, die Digitalisierung von 2 LPs, die dieser Combo offenbar Probleme
bereiten, hatte ich einstweilen zurückgestellt. Nun habe ich vor ein
paar Tagen bei meiner Freundin 2 alte Platten von Andreas Vollenweider
ausgegraben, darunter eine, die es nicht als CD gibt: "Eine Art Suite in
XIII Teilen". Bei der A-Seite erschauerte ich: da wird Vollenweiders
Harfespiel so erbärmlich verzerrt, daß es mir die Fußnägel aufrollt. Nun
hatte ich mir vor wenigen Wochen den 22 Jahre alten Plattenspieler
meiner Mutter mitgebracht, einen riemengetriebenen AKAI, den ich Mitte
der 80er Jahre mit einem Audio Technica AT13EaV ausgerüstet hatte.
Angeschlossen, Platte aufgelegt: klingt um Längen besser als mein Dual
mit dem Ortofon. Da das Ortofon also im Dual eh' keine Zukunft hat, habe
ich es ausgebaut, in den AKAI eingebaut. Ebenfalls viel besser als
Ortofon im Dual! Da kann mal mal sehen, was eine fehlangepaßte
Nadelnachgiebigkeit ausmacht. Das Audio Technica scheint zwar eine Spur
verzerrungsärmer zu sein, dafür scheint mir das Ortofon Feinheiten
wiederzugeben, die das Audio Technica unterschlägt. So nackt wie der
Dual jetzt dastand, konnte ich ja grad' das AKG wieder einbauen. Gesagt,
getan! Tja, das ist es. Die kritische Partie auf der Vollenweider-Platte
ist zwar immer noch nicht ganz verzerrungsfrei, außerdem liefert das AKG
zu wenig Pegel, um meine Soundblaster Live! Value voll auszusteuern
(beim Ortofon und beim Audio Technica reicht's so gerade eben), aber der
Klang ist der sauberste von allen.

Bei der Bastelei ist mir dann auch noch ein defektes Audio Technica
untergekommen, bei dem der Nadelträger abgebrochen ist. Den Stummel, der
in einer weißen Masse eingesetzt ist (mglw. Silikon), läßt sich leicht
hin- und herbewegen. Jetzt frage ich mich: ist das Gerede von
verhärtenden Nadelträgern nur dummes Zeug, gedacht, um den Umsatz der
TA-Systemhersteller zu mehren???

Wie auch immer: jetzt ist wieder das inzwischen rund 19 Jahre AKG P8ES
wieder in meinem Dual CS 714 Q, und da bleibt es auch bis auf weiteres!
Ärgerlich nur, daß ich während des vergangenen Jahres rund 60 LPs mit
einem suboptimalen Equipment aufgenommen habe.

Noch eine Anmerkung: bei dem Freiburger Händler, der mir das Ortofon
empfohlen hatte, kaufe ich natürlich nix mehr. Bei einem anderen
Freiburger Händer, bei dem ich mir neulich den TEAC VRDS-25X gekauft
habe, habe ich von meinem Ortofon-Fehlgriff berichtet und gefragt, ob es
wohl möglich ist, Ersatznadeln für das AKG zu kriegen. Er meinte, ich
solle lieber ein neues Grado einbauen. Bei der Gelegenheit erwähnte er,
daß das AKG große Probleme mit "zu niedriger Bodenfreiheit" habe. Daß
das System sehr tief liegt, war mir zwar auch schon aufgefallen, aber
das hatte bisher keine Probleme gemacht. Bis heute: die
Vollenweider-Platte hat eine Welle und obendrein einen dickeren Rand.
Ich habe schon mit der Saphirfeile das Gehäuse abgefeilt, das
Auflagegewicht bis auf 8 mN verringert, es schrammt immer noch. Jetzt
habe ich die Welle der Platte mit Tesafilm runtergezogen, daß
Auflagegewicht wieder auf 15 mN erhöht und nehme die B-Seite gerade noch
mal auf (damit der Lautsprecherschall nicht mit dem Plattenspieler
rückkoppelt, höre ich mit einem Beyer DT990 ab, hmmhhh, schön...). Mir
scheint, bei dem zweiten Freiburger Händler bin ich besser aufgehoben,
ist übrigens der hifi-market auwärter...

Audiophile Grüße

Rainer


Ralf Mimoun

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Feb 15, 2000, 3:00:00 AM2/15/00
to
Moin!

Der Carsten <csom...@snafu.de> schrieb in im Newsbeitrag:
88adqu$o35$1...@unlisys.unlisys.net...
...
[Vollquote gelöscht]
...
> und was ist mit den verzerrungen der soundblaster live!!
>
> komische prioritäten die du da setzt

Komisches Benehmen, was Du das zeigst. Bitte informier Dich bei
de.newusers.info über sinnvolles Quoten, den Zweck von Realnamen sowie den
Gebrauch von Großbuchstaben. Oder meinst Du wirklich, daß jemand Deinen
erhellenden Kommentar liest, wenn man erst vier Seiten runterscrollen muß?

Bye, Ralf

Rainer Strehlow

unread,
Feb 15, 2000, 3:00:00 AM2/15/00
to
Der Carsten schrieb:

> und was ist mit den verzerrungen der soundblaster live!!
>
> komische prioritäten die du da setzt

Nun, ich werde nicht behaupten wollen, daß eine Soundblaster Live! Value das
ultimative Equipment für professionelles Digitalisieren darstellt. Sie hat
aber ebenso wie die Diamond SonicImpact S90, die ich zuvor drin hatte, und im
Gegensatz zur davor eingebauten ProAudion Spectrum 16 kein hörbares
Grundrauschen. Die ein Pfennig achtzig Brüllkarte, die vor 2 Jahrem in meinem
letzten Komplett-PC eingebaut war, konnte man eh' knicken (Rauschen ohne Ende;
die hatte ich gleich wieder gegen die alte ProAudio eingetauscht). Die Diamond
habe ich auch nur rausgeschmissen, weil sie auf einem Kanal einen
Gleichstrompegel erzeugte.

Nach meinen jüngsten Vergleichen weiß ich, daß das, was ich bisher am Klang
der selbstdigitalisierten Platten auszusetzen gehabt hätte, nicht auf die
Soundkarte, sondern auf die Tonabnehmer-Tonarm-Combo zurückzuführen ist. Die
bewußte Vollenweider-Platte, d.h. nun die CD habe ich mir gestern vor dem
Schlafengehen über meine Anlage reingezogen und gerade eben noch mal bei
meiner Freundin gehört. Ich bin nur entzückt!

Einen Unterschied zwischen direktem Abhören ab LP und dem Abhören des
digitalisierten Signals habe ich nicht wahrgenommen. Die Unterschiede zwischen
den diversen nun ausprobierten TA-System/Tonarm-Kombinationen höre ich
hingegen sehr deutlich raus.

Von daher bin ich mit meinen Prioritäten ganz zufrieden!

Gruß

Rainer


Bernd Laengerich

unread,
Feb 15, 2000, 3:00:00 AM2/15/00
to
On Tue, 15 Feb 2000, Ralf Mimoun wrote:

>> und was ist mit den verzerrungen der soundblaster live!!
>>
>> komische prioritäten die du da setzt
>

>Komisches Benehmen, was Du das zeigst. Bitte informier Dich bei
>de.newusers.info über sinnvolles Quoten, den Zweck von Realnamen sowie den
>Gebrauch von Großbuchstaben. Oder meinst Du wirklich, daß jemand Deinen
>erhellenden Kommentar liest, wenn man erst vier Seiten runterscrollen muß?

Den Flame ob seines Beitrages konnte ich gerade noch unterdrücken, aber bei der
Technik hat er recht. Ich würde die Musik keinem A/D-Wandler auf handelsüblichen
Soundkarten anvertrauen. Es gibt allerdings ein paar brauchbare mit externen
ADC aber die sind eher für Hard disk recording und über DM 1000,-
angesidelt.
Externer A/D und per S/PDIF in den Rechner. Als off-line Medium wäre auch ein
DAT brauchbar.

--
Der Bernd


Gernot Pruenster

unread,
Feb 17, 2000, 3:00:00 AM2/17/00
to
On Tue, 15 Feb 2000 23:24:10 +0100, Bernd Laengerich
<dl...@t-online.de> wrote:

>Ich würde die Musik keinem A/D-Wandler auf handelsüblichen
>Soundkarten anvertrauen. Es gibt allerdings ein paar brauchbare mit externen
>ADC aber die sind eher für Hard disk recording und über DM 1000,-
>angesidelt.

Du hast natuerlich einige hervorragende Soundkarten selbst gemessen
bzw. angehoert, um zu diesem Schluss zu kommen. Entgangen ist Dir aber
z.B. die Lynx one, nur ein Beispiel dafuer, dass es sehr wohl
Soundkarten gibt, die ganz hervorragende Wandler haben. Besser als so
mancher externe. Billig sind die zwar nicht, aber es gibt tatsaechlich
Soundkarten, die - obwohl sie in einer ach so elektromagnetisch
verseuchten Umgebung A/D umsetzen muessen - hervorragend klingen.

Schau Dir mal http://www.pcavtech.com an.

>Externer A/D und per S/PDIF in den Rechner. Als off-line Medium wäre auch ein
>DAT brauchbar.

Dieses Geruecht wird sich wohl noch ewig halten.

Schoene Gruesse,
Gernot.

Bernd Laengerich

unread,
Feb 17, 2000, 3:00:00 AM2/17/00
to
On Thu, 17 Feb 2000, Gernot Pruenster wrote:

>Du hast natuerlich einige hervorragende Soundkarten selbst gemessen
>bzw. angehoert, um zu diesem Schluss zu kommen. Entgangen ist Dir aber
>z.B. die Lynx one, nur ein Beispiel dafuer, dass es sehr wohl
>Soundkarten gibt, die ganz hervorragende Wandler haben. Besser als so
>mancher externe. Billig sind die zwar nicht, aber es gibt tatsaechlich
>Soundkarten, die - obwohl sie in einer ach so elektromagnetisch
>verseuchten Umgebung A/D umsetzen muessen - hervorragend klingen.

Gemessen nicht, gehört schon.

Ich kenne etliche Soundkarten im Bereich bis etwa DM 400,- und würde diese
nicht für den angepeilten verwendungszweck empfehlen.
Wo hier über Kabelverbindungen für mehrere Zehner pro Meter und
Klangunterschiede von vergoldeten Cinch-Steckern geredet wird, empfehle ich
kaum eine verchromte 3.5mm Plastik-Klinke als adäquate Verbindung. Da es darum
ging LPs möglichst gut zu konservieren und bereits die Zuspielquelle
(Plattenspieler plus Vorverstärker) im Bereich > 2000,- DM liegt.

Und die angesprochene LynxOne liegt ja auch im Bereich DM 1000,- also
entspricht dies voll und ganz meinem letzten Posting in der ich Soundkarten ab
1000,- als brauchbar bezeichnete.

>Schau Dir mal http://www.pcavtech.com an.

Ich hab zwar nicht ALLE dort aufgeführten Karten näher begutachtet aber
ziemlich viele dort mit Excellent bezeichneten Karten liegen im abgesteckten
Preisrahmen.

>>Externer A/D und per S/PDIF in den Rechner. Als off-line Medium wäre auch ein
>>DAT brauchbar.
>
>Dieses Geruecht wird sich wohl noch ewig halten.

Welches Gerücht? Daß ein externer Wandler, der evtl. ohnehin schon vorhanden
ist, am einfachsten mit S/PDIF an den Rechner zu bekommen ist?

--
Der Bernd


Rainer Strehlow

unread,
Feb 20, 2000, 3:00:00 AM2/20/00
to
Ralph Weber schrieb:

> Und zuguterletzt: Gibt es eine Möglichkeit, mit LencoClean abgespielte
> Platten ohne Schalplattenwaschmaschine sauberzukriegen?

Hallo Ralph

vermutlich nicht! Ich habe sowohl die plastische Masse versucht, die in die
Rillen eindringt, wie auch intensive Handwäsche. Hat beides nix gebracht.
Ich erinnere mich dumpf, daß es auch mal ein Spray gab, das man nach dem
Trocknen als Film wieder abzog. Ob das was gebracht hat, weiß ich
allerdings nicht. Ich fahre weiter mit der Mischung aus 50% destilliertem
Wassern, 50% Rein-Ethanol (unvergällt) und 0,1% Agepon (wer sich daran
stört, daß das jetzt mehr als 100% sind, der soll eine größere Flasche
nehmen... ;-) )

Was den Dual 704 angeht: den Direct Drive muß man doch nicht verstecken! Er
hat immerhin den großen Vorteil, daß man nicht alle paar Jahre einen neuen
Riemen suchen muß (siehe mein anderes Posting...). Ich vermute, daß sich
die Hersteller heute nur scheuen, angesichts der geschrumpften Stückzahlen
noch in die Fertigung von Direct Drives zu investieren. Riementriebe sind
halt simpler und aus Standardteilen zusammenbaubar. Oh..., hoffentlich
trete ich hier keinen Thread los....

Gruß

Rainer


Martin Klaiber

unread,
Feb 21, 2000, 3:00:00 AM2/21/00
to
Ralph Weber <web...@gmx.de> schrieb:

> Jetzt eine Frage: Ich hab einen alten Dual 704 mit Direct Drive (anfang
> der 80ger war das ja in Mode), der noch ein Shure Supertrack plus drin
> hat. Lohnt es sich jetzt, den Abnehmer, den man bei Shure ja rausnehmen
> kann auszuwechseln oder soll ich gleich ein neues System einsetzten.

Das ist eine Geschmacksfrage. Was meinst Du denn eigentlich mit einem
'Shure Supertrack plus'? War das nicht das V 15 III? Ich hatte selbst
lange ein M 95 ED bzw. HE, später ein V 15 IV. Mir gefällt dieser
klassisch amerikanische Klang heute nicht mehr.

> Allzu teuer sollte es nicht sein so bis 200 DM nur. Ansonsten, wieviel

Wie gesagt, ist eine Geschmacksfrage. Ich würde z.B. eher ein Ortofon
kaufen. Für 200,- DM gibt es da schon sehr ordentliche Sachen. IIRC
ist das OMB 20 recht gut.

> Auflagekraft soll ich dem System geben?

Keinesfalls zu wenig. Ich habe mir etliche Schallplatten kaputt-
gemacht, weil ich oben genanntes V 15 IV an der unteren Grenze der
zulässigen Auflagekraft betrieben habe (10mN und weniger, war halt
auch so eine Modeerscheinung, leichte Tonarme, geringe Auflagekräfte).
Das Problem dabei ist, daß die Nadel u.U. nicht mehr sauber in der
Rille geführt wird und der dadurch entstehende Schaden größer ist,
als die erhöhte Abnutzung durch hohe Auflagekräfte.

Am besten ist es, Du stellst Die Auflagekraft per Messchallplatte ein.

> Und zuguterletzt: Gibt es eine Möglichkeit, mit LencoClean abgespielte
> Platten ohne Schalplattenwaschmaschine sauberzukriegen?

Ich habe es bisher nicht geschafft.

Gruß, Martin

Karl-Heinz Busch

unread,
Feb 21, 2000, 3:00:00 AM2/21/00
to
[ ... ]



> Am besten ist es, Du stellst Die Auflagekraft per Messchallplatte ein.
>
> > Und zuguterletzt: Gibt es eine Möglichkeit, mit LencoClean abgespielte
> > Platten ohne Schalplattenwaschmaschine sauberzukriegen?
>
> Ich habe es bisher nicht geschafft.

Das ist kein Problem mit einer Plattenwaschmaschine mit Absaugung. Wen
es interessiert, hier http://www.radio-busch.de/keithmo.htm ist so ein
Teil abgebildet. Leider ist die dort beschriebene Maschine mit
inzwischen ca. 4.500 DM eine der teuersten. Recht ordentlich soll die
Arbeit auch von einem Gerät mit dem Namen "Blue Danube" verrichtet
werden (liegt IMHO bei ca. 2000 Mark).

Vielerorts findet man auch Platten- und Hifi-Händler, bei denen man
seine Platten für ca. 1 Mark das Stück waschen kann.

--
Mit musikalischen Grüßen
Karl-Heinz

denn ...
" Musik ist mehr als eine Folge reiner Töne "
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Tips und Informationen über HiFi und HiFi-Anlagen
http://www.radio-busch.de und http://www.hifi-tip.de
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


Ralph Weber

unread,
Feb 21, 2000, 3:00:00 AM2/21/00
to
Hallo,

Rainer Strehlow schrieb:

> Was den Dual 704 angeht: den Direct Drive muß man doch nicht verstecken! Er
> hat immerhin den großen Vorteil, daß man nicht alle paar Jahre einen neuen
> Riemen suchen muß (siehe mein anderes Posting...).

Tatsache, das ist ein Vorteil. der Nachteil ist wohl, das der
Plattenspieler dauernd "abbremsen" und wieder "gasgeben" muß, um die
geschwindigkeit zu halten.

Das mit dem Nass-abspielen ist natürlich besser, doch ziemlich
umständlich, wenn man einem Freund mal gerade ein Stück vorspielen
will... (z. B.)

MfG, Ralph


--
Ralph Weber ** http://rweber.cjb.net ** The first time Microsoft
Troisdorf ** mailto:web...@gmx.de ** makes something that doesn't
Germany ** ICQ UIN: 32509064 ** suck is when they start
======================================= making vacuum cleaners.

Martin Klaiber

unread,
Feb 22, 2000, 3:00:00 AM2/22/00
to
Ralph Weber <web...@gmx.de> schrieb:
> Rainer Strehlow schrieb:

>> Was den Dual 704 angeht: den Direct Drive muß man doch nicht verstecken! Er
>> hat immerhin den großen Vorteil, daß man nicht alle paar Jahre einen neuen
>> Riemen suchen muß (siehe mein anderes Posting...).

> Tatsache, das ist ein Vorteil. der Nachteil ist wohl, das der
> Plattenspieler dauernd "abbremsen" und wieder "gasgeben" muß, um die
> geschwindigkeit zu halten.

Das muss ein geregelter 'Riementriebler' aber auch. Jede Regelung
lebt nun mal davon, daß überhaupt ein Fehler auftritt, der korrigiert
werden kann. Der Nachteil von Direktantrieben soll wohl eher das Pol-
rucken sein, Dual-Spieler haben IIRC eher leichte Teller, so daß das
tatsächlich hörbar sein könnte.

Der einzige Spieler mit Direktantrieb, den ich bisher hörte hatte ein
Technics-Laufwerk (SP 10 oder SP 15, weiß nicht mehr so genau), das
klang ganz ok, hat aber auch einen recht schweren Teller. Trotzdem
erscheint es mir rückblickend unruhiger als ein Spieler mit Riemen-
antrieb. Ich kann mich täuschen, ist rund 20 Jahre her ;-)

Martin

Rainer Strehlow

unread,
Feb 22, 2000, 3:00:00 AM2/22/00
to
Martin Klaiber schrieb:

> Der Nachteil von Direktantrieben soll wohl eher das Pol-
> rucken sein, Dual-Spieler haben IIRC eher leichte Teller, so daß das
> tatsächlich hörbar sein könnte.

Ich habe den CS 714 Q und der hat einen verdammt schweren Teller (mit der Masse
zum allergrößten Teil am Rand, wo es das größte Trägheitsmoment bringt).

Gruß

Rainer

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