Vor ca. 14 Tagen habe ich meinen CD-Player und Verstärker gegen neue
Komponenten ausgetauscht. Der CD-Player ist ein marantz CD6000OSE und
prinzipiell wäre ich damit auch ganz zufrieden. Doch von Anfang an
fiel mir auf, daß sobald der Player eingeschaltet ist, ein Brummton
hörbar ist. Und zwar auch, wenn ich drei Meter entfernt auf der Couch
sitze - und damit ist mir das wirklich zu laut, weil es sogar bei
leiser Musik stören kann.
Nach einer Woche habe ich mich also dazu durchgerungen, das Gerät zum
Händler zu bringen. Wie man das nicht anders kennt: dort gab das
Gerät natürlich keine unerwünschten Geräusche von sich. Ich habe
Verständnis, daß der Händler so ein Gerät dann nicht zurücknimmt. In
der Hoffnung, durch Erschütterungen beim Transport oder die Drohung,
ausgetauscht zu werden, hätte es sich der Player anders überlegt,
nahm ich ihn wieder mit nach Hause. Dort angeschlossen brummte er
sogleich wieder fröhlich vor sich hin. Nachdem ich daraufhin den
Deckel abgenommen hatte, konnte ich immerhin einwandfrei feststellen,
daß das Brummen inklusive leichter, spürbarer Vibrationen, vom Trafo
ausgeht. Meine Folgerung ist also, daß offensichtlich im meiner
Stromversorgung Störungen enthalten sind, die z.B. bei meinem Händler
nicht auftreten. Natürlich habe ich schon sämtliche Steckdosen in
meiner Wohnung druchgetestet.
Kurzentschlossen suchte ich mir bei Conrad einen Bausatz heraus, der
als Netz-Entstörfilter beschrieben wurde. Gestern abend habe ich das
Gerät aufgebaut und nach dem Einbau in ein Gehäuse erwartungsvoll
angeschlossen. Leider ergab sich keine Veränderung (wenn ich mir auch
eine leichte Verbesserung des Klangbildes einbilde, aber vielleicht
lag das auch an der späten Stunde und der allgemeinen Ruhe). Dann kam
die Erkenntnis, daß das Gerät ja ohnehin nur hochfrequente Störungen
filtern kann (oder? Physik-LK ist schon ein paar Jahre her...).
Nach Recherchen im Netz bin ich nun zu der Erkenntnis gelangt, daß
möglicherweise Gleichspannungsanteile in der Netzspannung das Brummen
verursachen könnten. Wobei ich nicht verstehe, daß kein anderes Gerät
derart darauf reagiert. Einen "passenden" Filter habe ich auch
gefunden, den "Power Controller" der Fa. Omtec. Leider kostet das
Gerät 400,- DM, die man nicht einfach so auf Verdacht ausgibt.
Ich würde mich also über Berichte mit ähnlichen Erfahrungen freuen,
besonders falls schon jemand das genannte Gerät oder ähnliche
erfolgreich eingesetzt hat. Und natürlich, ob es nicht eine
kostengünstigere Alternative (z.B. mit Trenntrafo o.ä.) gäbe. Bin
nicht völlig ungeschickt, technisch nicht völlig ungebildet und kann
auch mit dem Lötkolben umgehen. Eine Selbstbaulösung käme also auch in
Frage.
Freue mich über alle (ernstgemeinten) Ratschläge!
Gruß,
Oliver
--
"Lachen heißt: schadenfroh sein, aber mit gutem Gewissen."
F. Nietzsche
Dein Brumm könnte z.B. von einem Dimmer kommen. Wenn du sowas im Haus hast,
versuch doch mal, am Dimmer zu drehen: Ändert sich der Brumm? Wenn du den
Stromkreis mit Dimmer per Sicherung lahmlegst, tritt der Fehler weiter auf?
So kann man natürlich auch alle anderen Verbraucher durchchecken...
Wegstellen von anderen Geräten hast du sicher schon probiert, oder? Stelle
nie CD-Player direkt auf Verstärker!
Charlie
Karl Ludwig Bonitz schrieb am 10 Dez 2000 in Nachricht
<910cui$b9q$02$1...@news.t-online.com>:
>Den "Power Controler" kann ich durchaus empfehlen, habe selber drei
>davon... dennoch scheint mir das mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Das ist schon mal gut zu hören. Wogegen setzt Du den Power Controller
denn ein - und reicht die Wirkung aus? Mich würde auch interessieren,
ob ich dann auch meinen Verstärker dranhängen könnte (müßte von der
Belastbarkeit hinkommen) oder ob dann Einbußen beim "Druck" und der
Dynamik zu erwarten sind.
>Dein Brumm könnte z.B. von einem Dimmer kommen. Wenn du sowas im
>Haus hast, versuch doch mal, am Dimmer zu drehen: Ändert sich der
>Brumm? Wenn du den Stromkreis mit Dimmer per Sicherung lahmlegst,
>tritt der Fehler weiter auf? So kann man natürlich auch alle anderen
>Verbraucher durchchecken...
Ich habe zwar einen Dimmer, doch dürfte der sich ja nicht bemerkbar
machen, wenn das Licht gar nicht eingeschaltet ist - oder? Das Brummen
hat sich jedenfalls bei verschiedenen Einstellungen des Dimmers nicht
verändert. Ich hatte auch schon mal sämtliche anderen Stromkreise
lahmgelegt und alle anderen Verbraucher vom Netz getrennt - ohne
Ergebnis. Sogar mein ADSL-Modem mußte schon vom Netz ;) Aber vielleicht
fallen mit noch Verbraucher ein, die ich mal abschalten kann. Meine
Befürchtung ist aber, daß - wenn das überhaupt in Frage kommt - ein
störender Verbraucher vielleicht bei irgend einem Nachbarn steht und
ich dann nichts dagegen machen kann (außer dem Filter eben).
>Wegstellen von anderen Geräten hast du sicher schon probiert, oder?
>Stelle nie CD-Player direkt auf Verstärker!
Im Rack steht er ca. 80 cm vom Verstärker entfernt. Auch sonst habe ich
ihn schon überall in der Wochnung herumgetragen (war eben damit in
der Küche)...
Vielen Dank schon einmal für Deine Hilfe!
Einen Orange-Netzfilter habe ich vor Jahren verkauft, wg. Dynamik-
Einbußen. Ich habe noch keine Filter gehört, die nicht auch ihre
Nachteile gehabt hätten, meist bei Dynamik.
Manni Bayer macht aber wohl etwas anderes...
Ich habe mir seine Power Controller nicht zur Bekämpfung offen
hörbarer Probleme gekauft, sondern weil es *mit* einfach besser
klingt - obwohl ich inzwischen recht störungsfrei auf dem flachen
Land sitze. (Die aufmodulierten Summtöne der Kasseler
Ringsteuerleitung muß ich mir hier zum Glück nicht mehr anhören.)
Ich hatte erst einen für die komplette Kette in der Wandsteckdose,
dahinter Audio Agile Steckerleiste und Netzkabel.
Jetzt hängen die Dinger in der Leiste, vor Zuleitung von CD-Laufwerk,
D/A-Wandler und Vorstufe. Wenn ich länger Platte höre, stecke ich
auch mal um. Leider gehen zwei Controller nicht nebeneinander in die
Steckerleiste, sonst hätte ich noch 1 - 2 mehr...
Die Dinger sind m.E. teuer, aber wirksam.
Karl Ludwig Bonitz schrieb am 10 Dez 2000 in Nachricht
<910gkt$19l$01$1...@news.t-online.com>:
>Ich habe mir seine Power Controller nicht zur Bekämpfung offen
>hörbarer Probleme gekauft, sondern weil es *mit* einfach besser
>klingt - obwohl ich inzwischen recht störungsfrei auf dem flachen
Hmm... ich denke, falls nicht noch jemand einen konstruktiven Vorschlag
hat, werde ich nach Weihnachten wohl Kassensturz machen müssen und mir
so ein Gerät zulegen. Blöd ist halt nur, daß ich nicht weiß, ob das
Trafobrummen damit auch verhindert wird. Klangverbesserung ist zwar
auch willkommen, doch haben derart subtile Klangeinflüsse bei meiner
Anlage evtl. keine Wirkung, die noch hörbar ist. Ich mache mir auch
eher Sorgen wegen der Vibrationen im Gerät. Normalerweise ein 1A-
Klangkiller.
Du weißt nicht noch zufällig eine günstige Bezugsquelle (z.B. direkt
vom Hersteller) oder ist unter 395,- DM nichts zu machen?
> Nach Recherchen im Netz bin ich nun zu der Erkenntnis gelangt, daß
> möglicherweise Gleichspannungsanteile in der Netzspannung das Brummen
> verursachen könnten.
Klingt nach Gleichspannung - ich würd zuerst mal einen Trenntrafo
versuchen.
Gruß
Benjamin
MfG
Michael
Bitte f. folgenden Vorschlag nicht schlagen. Ich kann leider keine Garantie
für's gelingen uebernehmen und mache auf die Gefahr, die davon ausgehen kann
aufmerksam.
Nimm eine Baumarkt Steckerleiste mit schraubbahrem stecker (oder kauf Dir
einen Schuko Stecker dazu) und schließe die Erdung im Stecker nicht an. Dann
schließe alle!! Geräte deiner Kette an diese Leiste an und versuche auch die
polung zu ändern. Wenn das hilft bitte doch mal den Elektriker, Dir deine
Leitungen korrekt anzuschließen.
lg.
Stefan
ich denke mal, daß der CD-Player defekt ist. In Wohnbereichen ist das
Stromnetz nicht so stark verseucht, daß dadurch ein Trafobrummen entstehen
kann. Ursachen, daß das Brummen beim Händler nicht zu hören war, können
sein:
- in einem Geschäft ist es oft lauter als im eigenen Wohnzimmer, so daß die
Störgeräusche nur schwer zu hören sind.
- das Brummen wird durch das Möbelstück, auf dem der CD-Player steht,
eventuell verstärkt. Dieser Effekt ist im Geschäft eventuell nicht
aufgetreten.
Wenn Du das Brummen selbst beseitigen willst, kannst Du versuchsweise die
mechanischen Verbindungen zwischen Trafo und CD-Player lösen und den Trafo
auf etwas Weiches lagern. Ist das Brummen weg, mußt Du eine Lösung finden,
den Trafo so einzubauen, daß er das Brummen nicht auf das Gehäuse des
CD-Players überträgt.
Gruß
Uwe
"Oliver Paul" <olive...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:910ac...@320003503817-0001.dialin.t-online.de...
noch ein Nachtrag.
Ich habe Dein Posting so verstanden, daß das Brummen direkt von dem
CD-Player abgegeben wird und nicht durch die Lautsprecher und somit das
Brummen auch beim ausgeschalteten Verstärker zu hören ist.
Gruß
Uwe
"Uwe Mettmann" <umet...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
news:91124k$o7g$07$1...@news.t-online.com...
>Vor ca. 14 Tagen habe ich meinen CD-Player und Verstärker gegen neue
>Komponenten ausgetauscht. Der CD-Player ist ein marantz CD6000OSE und
>prinzipiell wäre ich damit auch ganz zufrieden. Doch von Anfang an
>fiel mir auf, daß sobald der Player eingeschaltet ist, ein Brummton
>hörbar ist.
Aus der Anlage oder direkt vom Player?
Ich vermute mal aus dem weiteren Text direkt aus dem Player...
>Und zwar auch, wenn ich drei Meter entfernt auf der Couch
>sitze - und damit ist mir das wirklich zu laut, weil es sogar bei
>leiser Musik stören kann.
Vorallem nervt es irgendwann...
>Dort angeschlossen brummte er sogleich wieder fröhlich vor sich hin.
Hm, klingt so als würde er bei Dir der Trafo in die Sättigung gefahren
und/oder ein Blech lose sein.
M.A.W: Die Netzspannung ist für das Gerät zu hoch.
resp. der Trafo ist luschig zusammengebaut.
Ausserdem:
Viele US/Fernostgeräte haben einen Trafo der für 110V/60Hz
ausgelegt ist.
Wenn es nach Europa geht wird halt einfach auf 220V umgeschaltet,
logo!
Nix logo:
Leider wird übersehen, das wir in zwischen 230V..240V haben und
vor allem: Das wir nur 50Hz Netzfrequenz haben, nicht 60Hz,
also 20 % mehr "Eisen" in den Trafos brauchen als die Amis!
D.h. der Trafo wird ständig in die Sättigung gefahren.
(Mögliches Kennzeichen: Der Trafo wird auch im Leerlauf sehr warm, heiss)
>Nachdem ich daraufhin den
>Deckel abgenommen hatte, konnte ich immerhin einwandfrei feststellen,
>daß das Brummen inklusive leichter, spürbarer Vibrationen, vom Trafo
>ausgeht.
>Meine Folgerung ist also, daß offensichtlich im meiner
>Stromversorgung Störungen enthalten sind, die z.B. bei meinem Händler
>nicht auftreten.
>Natürlich habe ich schon sämtliche Steckdosen in
>meiner Wohnung druchgetestet.
Und wieviel Volt haben sie?
Wieviel hat die Deines Händler?
Was zeigt Dein Voltmeter an, wenn Du es auf "DC"-Messung stellst?
(Ergebnis hängt stark vom Messgerät ab)
>Nach Recherchen im Netz bin ich nun zu der Erkenntnis gelangt, daß
>möglicherweise Gleichspannungsanteile in der Netzspannung das Brummen
>verursachen könnten.
Ja, auch Gleichstrom knallt den Kern in die Sättigung, was zu
einem erhöhten Stromfluss und Krach führt.
>Wobei ich nicht verstehe, daß kein anderes Gerät
>derart darauf reagiert.
Besser dimensionierte Trafos?
>Einen "passenden" Filter habe ich auch
>gefunden, den "Power Controller" der Fa. Omtec. Leider kostet das
>Gerät 400,- DM, die man nicht einfach so auf Verdacht ausgibt.
Warum keine "Online-USV"?
Da kommt ein sauberer Sinus raus,
alle Störungen sind entfernt (Behauptet der Hersteller),
Unter und Überspannungen kein Thema mehr(Glaub ich ihm mal)
Die Höhe der Ausgangsspannung kannst Du einstellen.
Und kannst immer noch Musik hören, wenn andere gestresst
zur Sicherung laufen müssen ;-)
Aber:
Sollte sich Herausstellen, das das Gerät einen zu kleinen
(evtl. 60Hz) Trafo hat, so ist das natürlich ein schwerwiegender
konstruktiver Mangel -> Wandlung wenn der Hersteller nicht
nachbessern kann.
Ebendso wenn der Kern lose ist.
(Es gibt Leute die reparieren das mit Kleber...)
Sollte er darauf bestehen "Kein Fehler feststellbar" lade
ihn doch einfach zum "Probehören" ein ;-)
Ansonsten, wenn der Brumm über die Anlage kommt ist das
vorgehen ja bekannt:
1: Drehe mal den Netz-Stecker um
Ändert das was?
2: Stöpsle Antennen und alle Geräte mit Schutzleiter die
Du nicht brauchst, raus. (NF und Netzseitig)
3: Schliessen Deinen PC nicht an die Anlage an.
4: Lege alle Netzkabel so, das sie maximalen Abstand zu
allen NF-Leitungen haben.
5: Entferne alle Geräte maximal weit
6: Drehe den Player mal 45 Grad weise (Wenn er es abkann (evtl. ohne CD)
stelle ihm mal auf die Seite und drehe ihn dann.
7: Schau Dir den Stecker des alten Amps an.
Hatte dieser einen Stecker mit Schutzleiterkontakt?
8: Schliess den neuen Player mal an den alten Amp an.
(Die Reihenfolge ist nicht optimiert und hilft nur,
wenn die Störung über die Lautsprecher wiedergegebn wird.)
>Bitte f. folgenden Vorschlag nicht schlagen.
Oh doch!
Du schlägst damit "vorsätzlichen arglistigen Todschlag" vor!
Den SL in einem Stecker abzuklemmen ist übelste Arglist!
Ich reagiere so sauer, weil wegen eines solchen Drecksmurkser
ein Bekannter beinahe ins Jenseits getreten wäre!
Abgeklebte Schukos erkennt man ja so.
Aber wer rechnet damit das irgendein *DEPP*
vorsätzlich den SL aus dem Stecker abklemmt?
>Ich kann leider keine
>Garantie für's gelingen uebernehmen
Ach. auch noch feige?
>und mache auf die Gefahr, die
>davon ausgehen kann aufmerksam.
Wo?
Sehe ich nicht!
Das Abkleben des Schutzleiters ist schon grob fahrlässig
und natürlich verboten.
Das Abklemmen des Schutzleiters IN einem Stecker
ist *kriminell*, aber gleich eine Leiste
ohne SL in die Welt zusetzen: Einen *hirnloseren* gefährlichen
Unsinn habe ich noch nie lesen muessen!
Man, was meinst Du was passiert, wenn die Leiste mal getauscht wird,
ein Unbedarfter sie benutzt oder bei einem Umzug verwechselt
wird und der kriminelle Murkser sich nicht erinnert
oder ein Fehler in einem Gerät auftritt?
Glaubst ernsthaft jeder Leser wird die Leiste nach dem Test
aus dem Verkehr ziehen?
Davon ist nicht auszugehen, sie ist ja "soooo praktisch".
Was passiert wenn eines(!) der Geräte einen Fehler entwickelt?
Ja, dann steht der Rest der Anlage unter Saft!
>Nimm eine Baumarkt Steckerleiste mit schraubbahrem stecker (oder kauf
>Dir einen Schuko Stecker dazu) und schließe die Erdung im Stecker
>nicht an.
Das ist *KRIMINELL*!
Wenn, kann eine entsprechend *ausgebildete* Person den Stecker
*eines* der Geräte *zum Test* "abkleben", wenn der Rest
weiterhin am SL hängt.
Da die anderen Geräte weiterhin am SL anschlossen sind,
besteht zumindest eine gewisse Chance das im Fehlerfall der
FI auslösen kann, ohne das jemand erst einen, auch mit FI evtl.
tödlichen Schlag bekommen haben muss!
>Dann schließe alle!! Geräte deiner Kette an diese Leiste an
>und versuche auch die polung zu ändern.
>Wenn das hilft bitte doch mal
>den Elektriker, Dir deine Leitungen korrekt anzuschließen.
Wenn er das überlebt hat!
Wo hast Du diesen *hirnlosen* *kriminellen* Vorschlag gelesen?
In 98% aller Fälle reicht ein "Mantelstromfilter" in der
Antennen-Leitung und der Anschluss aller Geräte an einer
einzigen (unmanipulierten) Steckdoses.
Benjamin Stenzel schrieb am 10 Dez 2000 in Nachricht
<910lkl$2mg2u$1...@ID-7467.news.dfncis.de>:
>Klingt nach Gleichspannung - ich würd zuerst mal einen Trenntrafo
>versuchen.
Danke für die Bestätigung. Das werde ich dann doch zuerst versuchen,
bevor ich den teuren Filter kaufe. Ein passender Trenntrafo würde um
40,- DM kosten (plus ein paar Mark für ein Gehäuse). Das würde ich ja
gerne noch investieren, wenn es hilft.
Uwe Mettmann schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<91135p$8o4$00$1...@news.t-online.com>:
>noch ein Nachtrag.
>
>Ich habe Dein Posting so verstanden, daß das Brummen direkt von dem
>CD-Player abgegeben wird und nicht durch die Lautsprecher und somit
>das Brummen auch beim ausgeschalteten Verstärker zu hören ist.
Ja, genau so hatte ich es auch gemeint. ;-)
Das mit der mechanischen Trennung von Trafo und Gehäuse hatte ich auch
schon angedacht. Dann wäre es mit der Garantie allerdings vorbei.
Und was soll ich machen, wenn das Gerät beim Händler einwandfrei ist?
So wie er dort zu hören war (nämlich überhaupt nicht), wäre ich damit
auch völlig zufrieden. Außerdem ist laut Händleraussage ein "leichtes
Trafobrummen nie ganz zu vermeiden", was ich auch gerne glaube, in
meinem Fall aber nicht hinnehmen möchte wegen der Lautstärke.
Der Player selber steht schon auf Gummiabsorbern, damit wenigstens die
Unterlage nicht noch als Resonanzkörper dient. Doch leider ist es auch
so viel zu laut. :(
Übrigens hatte ich heute einen Freund da, der meine neue Anlage noch
nicht gehört hat. Vom eigentlichen Klang war er begeistert. Aber er
fühlte sich durch das Brummen gestört...
Stefan Beranek schrieb am 10 Dez 2000 in Nachricht
<2JTY5.114285$4d1.5...@news.chello.at>:
[Steckerleiste umbauen]
Ich will gerne glauben, daß das unter gewissen Umständen einen
bestimmten Effekt haben wird. Was aber, wenn sämtliche daran
angeschlossenen Geräte ohnehin nur einen Euro-Stecker haben, mit der
Erde also gar nicht in Berührung kommen?
>Das habe ich mal, bei einer Techncis Anlage gehört, die hat aber
>überall gebrummt. Brummt der Cd Player, wenn er nicht am Verstärker
>angeschlossen ist, z.B. in der Küche oder Schlafzimmer?
>Wie hoch ist die Spannung in deiner Steckdose?
Brummt "immer und überall". Egal, ob irgendwas dranhängt oder nicht. In
der Küche auch - Schlaf- und Wohnzimmer sind eins (bin noch Student ;).
Ich messe bei mir etwa 230V~.
Rainer Zocholl schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<7rfxu...@zocki.toppoint.de>:
>>CD6000OSE und prinzipiell wäre ich damit auch ganz zufrieden. Doch
>>von Anfang an fiel mir auf, daß sobald der Player eingeschaltet
>>ist, ein Brummton hörbar ist.
>
>Aus der Anlage oder direkt vom Player?
>
>Ich vermute mal aus dem weiteren Text direkt aus dem Player...
Ja, sorry. In meinem Frust habe ich mich da etwas ungenau
ausgedrückt. Der Player "kann" das auch völlig isoliert von jeder
weiteren Komponente und an jeder beliebigen Steckdose (in meiner
Wohnung).
[...]
>Hm, klingt so als würde er bei Dir der Trafo in die Sättigung
>gefahren und/oder ein Blech lose sein.
Also lose ist, glaube ich, nichts. Ich habe die Befestigungsschrauben
auch extra nochmal angezogen, obwohl sowieso alles fest saß.
>M.A.W: Die Netzspannung ist für das Gerät zu hoch.
>resp. der Trafo ist luschig zusammengebaut.
Ich weiß nicht... ich messe bei mir normal 230V~ und der Trafo sieht
*äußerlich* solide aus. Sollte man bei einem Gerät dieser Preisklasse
auch erwarten dürfen.
>Ausserdem:
>Viele US/Fernostgeräte haben einen Trafo der für 110V/60Hz
>ausgelegt ist.
>Wenn es nach Europa geht wird halt einfach auf 220V umgeschaltet,
>logo!
>Nix logo:
>Leider wird übersehen, das wir in zwischen 230V..240V haben und
>vor allem: Das wir nur 50Hz Netzfrequenz haben, nicht 60Hz,
>also 20 % mehr "Eisen" in den Trafos brauchen als die Amis!
>D.h. der Trafo wird ständig in die Sättigung gefahren.
>(Mögliches Kennzeichen: Der Trafo wird auch im Leerlauf sehr warm,
>heiss)
Hm, interessant. Mir ist aber keine ungewöhnliche Wärmeentwicklung
aufgefallen. Mag sein, daß dieser Umstand wirklich Thema sein kann,
aber in anderen Hausnetzen scheint es ja keine Probleme zu geben.
>Und wieviel Volt haben sie?
>Wieviel hat die Deines Händler?
>Was zeigt Dein Voltmeter an, wenn Du es auf "DC"-Messung stellst?
>(Ergebnis hängt stark vom Messgerät ab)
Äh.. ich habe erstmal die Wechselspannung gemessen. Mein analoges
Multimeter zeigt etwa 230V an. Soll ich wirklich auf DC stellen? Nicht,
daß das Gerät das übel nimmt.
Ich denke, mein Händler hat keine gravierend andere Spannung in der
Steckdose (oder kann das sein?).
>Warum keine "Online-USV"?
>Da kommt ein sauberer Sinus raus,
>alle Störungen sind entfernt (Behauptet der Hersteller),
>Unter und Überspannungen kein Thema mehr(Glaub ich ihm mal)
>Die Höhe der Ausgangsspannung kannst Du einstellen.
>Und kannst immer noch Musik hören, wenn andere gestresst
>zur Sicherung laufen müssen ;-)
Heheh, aber gerade da bin ich ja in meinem "Element" (arbeite nebenbei
im Computerhandel): Eine Online-USV wäre noch teurer. Und da die
normalerweise einen Lüfter haben, sind die auch nicht völlig
geräuschlos. Ich schätze, ich könnte mir dann aussuchen, ob ich das
Brummen des Trafos oder das Rauschen der USV haben möchte...
>Aber:
>Sollte sich Herausstellen, das das Gerät einen zu kleinen
>(evtl. 60Hz) Trafo hat, so ist das natürlich ein schwerwiegender
>konstruktiver Mangel -> Wandlung wenn der Hersteller nicht
>nachbessern kann.
Tja, nur wie weise ich das nach?
>Ebendso wenn der Kern lose ist.
>(Es gibt Leute die reparieren das mit Kleber...)
s.o., halte ich für nicht so wahrscheinlich.
>Sollte er darauf bestehen "Kein Fehler feststellbar" lade
>ihn doch einfach zum "Probehören" ein ;-)
Gerne, aber wenn er nicht kommt?
[nützliche Tips gesnippt]
Was würdest Du denn von der Idee mit dem Trenntransformator halten?
Könnte das zumindest gegen Gleichspannungsanteile helfen?
Vielen Dank schon mal für Deinen umfangreichen Beitrag!
Ich fürchte. daß ein Trenntrafo nichts bringt. Denn, wenn der schon im
Gerät vorhandene Trafo nicht sonderlich warm wird, stellt der Offset kein
Problem dar bzw. wird im Kleintrafo bereits geext.
Falk
Oliver Paul wrote:
> Trafobrummen damit auch verhindert wird. Klangverbesserung ist zwar
> auch willkommen, doch haben derart subtile Klangeinflüsse bei meiner
> Anlage evtl. keine Wirkung, die noch hörbar ist. Ich mache mir auch
> eher Sorgen wegen der Vibrationen im Gerät. Normalerweise ein 1A-
> Klangkiller.
Dahingehend habe ich selber meinen Cd-Player (Marantz CD63KI) getunt. Einfach
durch SSC-Pucks (die mitgelieferten Schrauben taugen aber nix. Die habe ich durch
richtige Schrauben und Kontermuttern zwecks massive Befestigung am Gehaeuse ersetzt !
Bekommt man in jedem Baumarkt billig). Ausserdem habe ich kleine Filzstreifen
direkt unter dem Blech fuer die Befestigung des Ringkerntrafos geklemmt (andere
Daempfungsmaterialen sollten den gleichen Zweck erfuellen).
Das Brummen bei dir muesste aber IMHO aus einer externen netzgebundenen Stoerungsquelle im
Haus stammen (Dimmer, Haarfoen, Warmhalteplatten, regelbare Motoren etc..).
Vorsicht!
Billige Trenntrafos koennen noch mehr brummen!!!
lg
Stefan
MfG
Michael
MfG
Michael
Falk Duebbert schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<MPG.149e7b2d5...@news.btx.dtag.de>:
>Ich fürchte. daß ein Trenntrafo nichts bringt. Denn, wenn der schon
>im Gerät vorhandene Trafo nicht sonderlich warm wird, stellt der
>Offset kein Problem dar bzw. wird im Kleintrafo bereits geext.
Ok, ausgehend von der Annahme, daß das Brummen durch Gleichspannung
verursacht wird, was würdest Du für eine praktikable Lösung halten?
Michael Heupel schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<912ebs$p3$01$1...@news.t-online.com>:
>Dann gib das Gerät zurück, das ist ein Defekt. Wenn der Händler das
>nicht macht, taugt er nichts (ist das ein EP Partner?)
Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ich tue mich immer noch schwer damit,
das Gerät wirklich als defekt zu deklarieren. Schließlich habe ich ja
schon erleben dürfen, daß woanders (beim Händler) die Störungen nicht
auftreten. Ob er EP Partner ist, weiß ich nicht. Könnte schon sein,
jedenfalls wirbt er nicht damit und man sieht auch kein Logo o.ä.
Außerdem halte ich den Händler für durchaus seriös. Zudem verkauft er
zu einem großen Teil High End Komponenten, da waren meine Geräte schon
eher die untere Kategorie.
>Hast Du das mit ein guten CD Player von einem Freund probiert?
>Wenn der Händler nicht will, würde ich mal bei Marantz anrufen die
>freuen sich über solche Händler;-). Denn es könnte sein das das ein
>Re-Import ist, aus einen 110V Land, die Netzteile sind dann nur
>"umgefriemelt". Ich hatte mal eine Billigset DS 5Boxen und Sub
Naja, zumindest mein alter Technics-Player brummt nicht, genausowenig
wie mein alter und neuer Verstärker oder anderen Geräte, die ich noch
benutze.
Bei Marantz "anschwärzen" möchte ich den Händler auf keinen Fall, zumal
man ihm sicherlich nichts vorwerfen kann. Auf den Geräten steht auch
korrekt 230V, 50Hz drauf, sowohl auf den Kartons wie auch am Gerät
selber.
Aber das mit Marantz ist trotzdem eine gute Idee, ich werde da mal
anrufen und das Problem schildern. Vielleicht tauschen die das Gerät
auf Kulanz aus oder bessern es nach?
[...]
>angewiesen. Wenn Du jetzt diese Geräte/Filter kaufen würdest, wird
>vielleicht das Problem überdeckt, aber in 1 Jahr fängt das Ding
>richtig an zu brummen, für das Geld kannst Du dann auch gleich den
>Marantz 6000 Ki kaufen.
Tja, eigentlich dachte ich, ein Gerät für 899,- DM UVP würde schon
ausreichen für ungestörten Musikgenuss...
Wenn wirklich Störungen in meiner Stromversorgung die einzige Ursache
sind, dann wären Filter - auch wenn es eine zusätzliche Ausgabe ist -
schon eine geeignete Maßnahme, finde ich.
Peter Sauter schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<3A347952...@ngi.de>:
>jedem Baumarkt billig). Ausserdem habe ich kleine Filzstreifen
>direkt unter dem Blech fuer die Befestigung des Ringkerntrafos
>geklemmt (andere Daempfungsmaterialen sollten den gleichen Zweck
>erfuellen). Das Brummen bei dir muesste aber IMHO aus einer externen
>netzgebundenen Stoerungsquelle im Haus stammen (Dimmer, Haarfoen,
>Warmhalteplatten, regelbare Motoren etc..).
Du hast's gut, mein Player hat leider keinen Ringkerntrafo. Im Gerät
selber will ich aber solange noch keine Veränderungen vornehmen, bis
ich sicher weiß, daß mir die Garantie nichts mehr nützt, sprich: daß
mir niemand dieses Gerät als fehlerhaft austauschen wird.
Daß die Störungen durch irgend ein anderes Gerät im Haus verursacht
werden, war ja auch eine meiner ersten Vermutungen. Allerdings wundert
es mich, daß dann wenigstens nicht nachts, wenn alle schlafen sollten,
die Störungen abnehmen. Teilweise ist das Brummen nachts aber sogar
lauter.
Das Traurige an der Sache ist ja, daß andere Menschen das vielleicht
gar nicht als störend wahrnehmen würden, aber genau diese Gruppe
Menschen legt ja dann auch keinen Wert auf HiFi...
Stefan Beranek schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<8H2Z5.120704$4d1.6...@news.chello.at>:
>Vorsicht!
>
>Billige Trenntrafos koennen noch mehr brummen!!!
Es ist nur leider nicht so, daß man einfach ins nächste
Elektronikgeschäft gehen kann und dann die Auswahl zwischen dutzenden
Trenntrafos hat...
Ich schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
<912t4...@320003503817-0001.dialin.t-online.de>:
>Aber das mit Marantz ist trotzdem eine gute Idee, ich werde da mal
>anrufen und das Problem schildern. Vielleicht tauschen die das Gerät
>auf Kulanz aus oder bessern es nach?
Ich habe eben mit Marantz Deutschland telefoniert und sie haben
angeboten, den Trafo auszutauschen. Der Händler sagte auch schon, das
sei kein Problem, Marantz läßt das Gerät in so einem Fall abholen und
es ginge auch recht schnell.
Ich werde ihn also morgen abgeben und nach der Reparatur hier bei
Interesse gerne über das Ergebnis berichten. Ich habe irgendwie das
Gefühl, daß mich alle nach wie vor für etwas überempfindlich halten.
Aber wenn schon die eigene Freundin sagt, sie hört das... ;-))
Ich gehe ja gerade _nicht_ von der Annahme aus, dass der Brumm von einem
Gleichspannungssoffset herrührt, weil der spannungswandelnde Trafo sich
ja _nicht_ erwärmt. Eine Gleichspannung würde den Trafo in die Sättigung
fahren und von daher ganz sicher erwärmen.
Aber Brummen ist imo nur selten eine Offset Angelegenheit. Meist ist
Brummen ein Fall von zu billigen Glättungskondensatoren die träge sind
oder Z-Dioden Spannungsregler ... ich würde um alle Zweifel auszuräumen,
den betreffenden CD-Player erstmal tauschen.
Falls er dann immer noch brummt mal auf Potentialtrennung und
Brummfeldeinstrahlung checken. Marantz spart nämlich letzterzeit bei den
Trafos. so daß diese ein ganz nettes H-Feld um sich aufbauen, das man so
gar messen kann.
Falk
>Hallo!
>
>Vor ca. 14 Tagen habe ich meinen CD-Player und Verstärker gegen neue
>Komponenten ausgetauscht. Der CD-Player ist ein marantz CD6000OSE und
>prinzipiell wäre ich damit auch ganz zufrieden. Doch von Anfang an
>fiel mir auf, daß sobald der Player eingeschaltet ist, ein Brummton
>hörbar ist.
Ist ein eindeutiger Mangel des Geräts. Der Händler muss da Abhilfe
schaffen. Bleibt nur das Problem der Reproduzierbarkeit:
>Nach einer Woche habe ich mich also dazu durchgerungen, das Gerät zum
>Händler zu bringen. Wie man das nicht anders kennt: dort gab das
>Gerät natürlich keine unerwünschten Geräusche von sich. Ich habe
>Verständnis, daß der Händler so ein Gerät dann nicht zurücknimmt. In
Der Händler hat ja hoffentlich eine Werkstatt. Ich würde dort mal
anrufen und um Rat fragen, nicht den Verkäufer. Wenn der Techniker
in der Werkstatt nicht weiterhelfen kann, würde ich den Support
bei Marantz anrufen. Ich habe nach vielen Jahren den Kontakt
verloren, seit die nicht mehr im Nachbarort sind. Damals waren
jedoch die Techniker sehr hilfsbereit.
Man kann mit dem Multimeter tatsächlich die Gleichspannung an der
Steckdose messen, aber mit einem Meßbereich von mindestens 250 V,
sonst kann da was abrauchen. Wenn man im 250 V Bereich keine
Gleichspannung angezeigt bekommt, sollte auch kein Trafo brummen.
Wenn die Ursache des Trafobrummens tatsächlich auf Gleichspannung
zurück zu führen ist, würde ich das Elektrizitätsversorgungsunter-
nehmen anrufen und fragen, was zu tun ist. Ich hielte einen Trenn-
trafo nicht für die geeignete Lösung.
>Ich würde mich also über Berichte mit ähnlichen Erfahrungen freuen,
>besonders falls schon jemand das genannte Gerät oder ähnliche
>erfolgreich eingesetzt hat.
Ein brummender Trafo ist für mich ein defekter Trafo. Normalerweise
sind die Teile in einem zähen Lack im Vakuum getränkt worden, damit
die Bleche ruhig sind. Wenn das bei der Herstellung nicht richtig
lief, muss halt nachgebessert werden.
Und dass man beim Händler im Laden nichts hören kann, mag an der
dort vorhandenen Geräuschkulisse gelegen haben.
Norbert
Naja, vielleicht erzeugt just das ja das Geräusch!
>Rainer Zocholl schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
><7rfxu...@zocki.toppoint.de>:
>
>>>CD6000OSE und prinzipiell wäre ich damit auch ganz zufrieden. Doch
>>>von Anfang an fiel mir auf, daß sobald der Player eingeschaltet
>>>ist, ein Brummton hörbar ist.
>Der Player "kann" das auch völlig isoliert von jeder
>weiteren Komponente und an jeder beliebigen Steckdose (in meiner
>Wohnung).
>>Hm, klingt so als würde er bei Dir der Trafo in die Sättigung
>>gefahren und/oder ein Blech lose sein.
>
>Also lose ist, glaube ich, nichts. Ich habe die Befestigungsschrauben
>auch extra nochmal angezogen, obwohl sowieso alles fest saß.
Welche Form hat der Trafo?
Es gibt z.B. EI (Ehh Ihh), da kann es schon passieren das der
Unterschenkel des äusseren E-Bleches lose ist.
Dann hilft auch kein Anziehen der Schrauben.
Und bei Ringkern-Trafos gab's auch noch was besonderes.
Ich glaube man soll Messingschrauben o.ae. verwenden
(Die Schaden auch nix bei normalen Trafos)
>>M.A.W: Die Netzspannung ist für das Gerät zu hoch.
>>resp. der Trafo ist luschig zusammengebaut.
>
>Ich weiß nicht... ich messe bei mir normal 230V~ und der Trafo sieht
>*äußerlich* solide aus. Sollte man bei einem Gerät dieser Preisklasse
>auch erwarten dürfen.
Naja.
>>D.h. der Trafo wird ständig in die Sättigung gefahren.
>>(Mögliches Kennzeichen: Der Trafo wird auch im Leerlauf sehr warm,
>>heiss)
>
>Hm, interessant. Mir ist aber keine ungewöhnliche Wärmeentwicklung
>aufgefallen. Mag sein, daß dieser Umstand wirklich Thema sein kann,
>aber in anderen Hausnetzen scheint es ja keine Probleme zu geben.
Könnte sein, das diese nur 220V haben.
Wie ist sonst der "Vorführeffekt" zu erklären? (s.u.)
>>Was zeigt Dein Voltmeter an, wenn Du es auf "DC"-Messung stellst?
>>(Ergebnis hängt stark vom Messgerät ab)
>
>Äh.. ich habe erstmal die Wechselspannung gemessen. Mein analoges
>Multimeter zeigt etwa 230V an. Soll ich wirklich auf DC stellen?
>Nicht, daß das Gerät das übel nimmt.
Wenn Du es auf dem 230V Messbereich lässt, wüsste ich
im Moment nicht, wie das Gerät resp. Messwerk schaden nehmen sollte.
(Ich kenne Dein Gerät aber nicht)
Ideal wäre natürlich ein echtes effektivwert Voltmeter,
das auch überlagerte Gleichspannung erfassen kann.
Nur: Die sind sehr teuer (Wenn man kein "Dreheisen"-Typ nimmt).
(Die meisten bezahlbaren Effektivwert-DVM können nur
den Wechselspannunsganteil erfassen.)
>Ich denke, mein Händler hat keine gravierend andere Spannung in der
>Steckdose (oder kann das sein?).
Klar kann das sein.
Z.B. könnte er am Ende einer laaaangen Stichleitung hängen
oder einen eigenen Trafo haben, der etwas geringer eingestellt ist.
(damit die CD-Player nicht brummen ;-))
>>Warum keine "Online-USV"?
>
>Heheh, aber gerade da bin ich ja in meinem "Element" (arbeite nebenbei
>im Computerhandel): Eine Online-USV wäre noch teurer.
Auch ne, ganz kleine, 250VA?
(Zur Not (Wenn > 2*50W) den AMP ohne USV).
http://www.prisma-ct.com/
APC Smart BK 300VA 178DM, 500VA 219DM, 650VA 328DM
APC Smart INET 420VA 348DM, 620VA 498DM, 700VA 609DM
(Wobei ich bei der "BK" nicht weiss ob die Ausgangsspannung einstellbar ist)
>Und da die
>normalerweise einen Lüfter haben, sind die auch nicht völlig
>geräuschlos.
Hm, ich hab hier eine von APC.
Die schmeisst den Lüfter nur an, wenn
sie wirklich arbeiten muss.
Und das ist nur beim ersten Laden des Accus und wenn
das Netz ausfällt.
>Ich schätze, ich könnte mir dann aussuchen, ob ich das
>Brummen des Trafos oder das Rauschen der USV haben möchte...
;-)
Beim 2. weisst Du wenigstens warum.
>>Aber:
>>Sollte sich Herausstellen, das das Gerät einen zu kleinen
>>(evtl. 60Hz) Trafo hat, so ist das natürlich ein schwerwiegender
>>konstruktiver Mangel -> Wandlung wenn der Hersteller nicht
>>nachbessern kann.
>
>Tja, nur wie weise ich das nach?
>
>>Ebendso wenn der Kern lose ist.
>>(Es gibt Leute die reparieren das mit Kleber...)
>
>s.o., halte ich für nicht so wahrscheinlich.
>>Sollte er darauf bestehen "Kein Fehler feststellbar" lade
>>ihn doch einfach zum "Probehören" ein ;-)
>
>Gerne, aber wenn er nicht kommt?
IMHO: Gib ihm das Gerät zurück.
Er hat ja die freie Wahl:
Einen zufriedenen Kunden oder einen unzufriedenen Kunden,
der kein Drittes mal bei ihm kaufen wird, wenn er Dich
auf der Kiste sitzen lässt.
Ein Gang zum nahe gelegenen Verbraucherschutz
verschafft Dir Rechtssicherheit (die es aus dem Netz nie geben kann,
da nicht alles im Detail bekannt ist und i.d.R. nur Laien Meinung ist.)
Hab ich mal bei einem Bekannten und einem "Kistenschieber"
miterlebt. Zweimal wurde er mit "Kein Fehler feststellbar,
bitte zahlen Sie 60DM" nach hause geschickt. Dann haben wir die
VGA-Karte mal in einem (halben, ne war eher ein ganzes) Dutzend
Rechnern ausprobiert:
Auf allen war mit der Testsoftware der Fehler vorhanden!
Noch mal hingegangen, die Liste mit den Rechnern auf den Tisch
geknallt und um Wandlung gebeten. Obwohl "Geld" angesagt gewesen wäre,
liess sich der Bekannte mit einem Gutschein abspeisen. Aber
immerhin: Er brauchte sich nicht mehr über den Kauf zu ärgern.
Also:
Wenn der Brumm so einfach zu erzeugen ist:
Klemm Dir das Ding doch unter den Arm und teste
es wo Du nur kannst, beim Nachbarn, in der Firma resp.
in der Schule/Uni.
Voltmeter mit' und schauen was die Spannung sagt.
Wäre das Einfachste.
>[nützliche Tips gesnippt]
>
>Was würdest Du denn von der Idee mit dem Trenntransformator halten?
>Könnte das zumindest gegen Gleichspannungsanteile helfen?
Gute Frage. Versuch macht kluch.
Aber wenn Du Dir ne USV leihen kannst,
kannst Du ja mal vortesten, ehe Du 400DM für
einen "aus Sicherheitsgründen vergossenen" Filter ausgibst.
Bei den (smart) Online-USVs von APC kann man die
Ausgangsspanunng gut einstellen.
Was auch noch -gut- sein kann:
Beim Händler war es so "laut", das der Brumm übertönt worden ist.
Das merkt auch bei PCs:
Im Laden: "Uiii, der ist schön leise" und zu hause nervt die
Kiste doch durch ihre Lautstärke.
Ach, sollte das Teil auch an der USV wenn auf Accu brummen,
hast Du natürlich so gut wie gewonnen: Fahr mit der USV und
dem Gerät zum Händler und führ ihm das vor (Kannst ja im Auto
testen/aufbauen) ;-).
(Naja, er wird sagen: "Das liegt an Ihrer USV". Aber dann hätte
er bei mir bis zur endgültigen Pleite seines Laden verloren.)
Eine Ursache kann noch "Magnetostriktion" sein.
Also das sich der Trafo ständig ausdehnt und zusammen zieht.
(Soll natürlich nicht (bemerkbar) sein...)
Dann könnte es helfen den Trafo lose zu montieren.
Ein absolutes Gehör hast zufälligerweiser nicht, so das
Du sagen könntest ob das 50 oder 100Hz sind?
>Und was soll ich machen, wenn das Gerät beim Händler einwandfrei ist?
>So wie er dort zu hören war (nämlich überhaupt nicht), wäre ich damit
>auch völlig zufrieden. Außerdem ist laut Händleraussage ein "leichtes
>Trafobrummen nie ganz zu vermeiden",
Quark ;-)
Ich würde unter "leichtem Brummen" verstehen:
Man nimmt einen mitteren bis grossen langen Schraubezieher
und presst das Heft (den "Griff", das dicke Ende ;-))
ins Ohr (Drum einen grossen, kleine könnten das Trommelfell verletzen!)
und die Klinge auf das Gerät pressen.
Jetzt wäre es vielleicht akzeptabel einen -leisen- Brummton zu hören.
Aber einfach so?
>was ich auch gerne glaube,
Glaub ihm nicht ;-)
Er wil nur Dein Bestes: Dein Geld.
>in meinem Fall aber nicht hinnehmen möchte wegen der Lautstärke.
>Übrigens hatte ich heute einen Freund da, der meine neue Anlage noch
>nicht gehört hat. Vom eigentlichen Klang war er begeistert. Aber er
>fühlte sich durch das Brummen gestört...
Klar. wie schon gesagt: Es nervt irgendwann.
>Rainer Zocholl wrote:
>Moin,
>
>> Warum keine "Online-USV"?
>> Da kommt ein sauberer Sinus raus,
>> alle Störungen sind entfernt (Behauptet der Hersteller),
>> Unter und Überspannungen kein Thema mehr(Glaub ich ihm mal)
>> Die Höhe der Ausgangsspannung kannst Du einstellen.
>> Und kannst immer noch Musik hören, wenn andere gestresst
>> zur Sicherung laufen müssen ;-)
>dafür wirst du feststellen das sich deine Stromrechnung um einen nicht
>allzukleinen Betrag erhöht hat.....
Ja. Sehr guter Einwand.
There is no free lunch. 100% ACK.
Aber: Es ist alles relativ :-)
Sonne USV habe einen eigen Stromverbrauch von 20W
Wenn ich zu faul bin, sie sich abschalten zu lassen
rennt sie 24h*365Tage*0.02kWh= 175kWh
Bei 30Pf/kWh sind das 52DM pro anno.
Kostet die 300VA USV 180DM, ein Filter aber 400DM so
kann man die USV 400-180=220/52=4 Jahre von der Diffenrenz
den Strom bezahlen.
Wenn man die USV bei nichtgebrauch abschaltet
wird es wohl noch günstiger.
(Evtl. kann man das Teil sogar als "Wecker"/"Schaltuhr"
benutzen.)
>dann ist auch noch fraglich ob und wie die
>USV verbraucher mit "richtigem" Trafo verträgt,
>die dinger mögen das normalerweise nicht besonders,
Man muss natürlich auf die "VA" achten.
Und die sin bei einem "echten" Trafo recht unabhängig
von der tatsächlich entnommenen Leistung...
Und ne Rechteckeck USV an einen Trafo sähe ich auch sehr kritisch.
Aber eine Rechteck USV kommt ja sowieso nicht in Frage,
denn wir wollen ja eine mögl. schönen Sinus.
>und eine Online USV wird meist durch grosse Lüfter
>gekühlt und ist auch nicht besonders leise,
Naja, ich kenn' ne 1400VA, die macht nur Krach
wenn kein Netz da ist. Also sehr selten.
>nicht zu vergessen die
>Fernsehähnlichen töne die aus manchen dieser Kisten kommen :-(
Ja. sicher.
Aber wenn man eh sonn Ding eh hat/leihen,
warum nicht mal versuchen?
Mich würde es schon interessieren, ob das was bringt.
"Stefan Beranek" <sber...@chello.at> schrieb im Newsbeitrag
news:2JTY5.114285$4d1.5...@news.chello.at...
> Hi!
>
> Bitte f. folgenden Vorschlag nicht schlagen. Ich kann leider keine
Garantie
> für's gelingen uebernehmen und mache auf die Gefahr, die davon ausgehen
kann
> aufmerksam.
>
sorry, da Dein Tip nicht ganz ungefährlich ist, muß ich doch etwas dazu
schreiben. An einem Beispiel möchte ich die Gefahr erklären:
Angenommen bei einem Gerät, welches einen Erdanschluß hat, ist ein
Kurzschluß zwischen dem einen Steckerkontakt und dem Erdkontakt. Der Stecker
steckt so in der Steckdose, daß dieser Steckerkontakt mit dem Nulleiter der
Steckdose verbunden ist. Wenn kein FI-Schutzschalter vorhanden ist, so würde
alles funktionieren, die Haussiecherungen würden nicht ansprechen, weil im
Sicherungskasten der Nulleiter sowieso mit dem Erdleiter verbunden ist.
Allerdings würde eventuell wegen Ausgleichströmen ein Brummen aus den
Lautsprechern zu hören sein. So und nun kommt Dein Tip:
> Nimm eine Baumarkt Steckerleiste mit schraubbahrem stecker (oder kauf Dir
> einen Schuko Stecker dazu) und schließe die Erdung im Stecker nicht an.
Dann
> schließe alle!! Geräte deiner Kette an diese Leiste an und versuche auch
die
> polung zu ändern.
Dadurch, daß die Stecker gedreht werden, ist nun der defekte Steckkontakt
mit der Phase der Steckdose verbunden. Wegen des Kurzschluß mit dem
Erdkontakt, liegen nun die 230 V auf dem Gehäuse des Gerätes. Die
Haussicherung würde nicht ansprechen, da ja der Erdkontakt nicht mehr
angeschlossen ist.
> Wenn das hilft bitte doch mal den Elektriker, Dir deine
> Leitungen korrekt anzuschließen.
>
Es wird nicht der Elektriker mit seinem Kastenwagen kommen, sonderen es
würde ein anderer Kastenwagen anrücken.
Ich wünsche ein langes Leben
Uwe
Rainer Zocholl schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
>Welche Form hat der Trafo?
>Es gibt z.B. EI (Ehh Ihh), da kann es schon passieren das der
>Unterschenkel des äusseren E-Bleches lose ist.
>Dann hilft auch kein Anziehen der Schrauben.
Also, es ist diese klassische rechteckige Form. EI sagt mir nichts,
jedenfalls ist es kein Ringkerntrafo. Die sollen zwar noch anfälliger
für Brummen sein, dafür streuen die nicht so.
>>Hm, interessant. Mir ist aber keine ungewöhnliche Wärmeentwicklung
>>aufgefallen. Mag sein, daß dieser Umstand wirklich Thema sein kann,
>>aber in anderen Hausnetzen scheint es ja keine Probleme zu geben.
>
>Könnte sein, das diese nur 220V haben.
>Wie ist sonst der "Vorführeffekt" zu erklären? (s.u.)
Ich weiß nicht, bin ja auch ein wenig ratlos. Vielleicht wäre ich sogar
noch mit dem Voltmeter zum Händler gerannt, doch jetzt versuche ich ja
erstmal einen anderen Weg.
>>>Was zeigt Dein Voltmeter an, wenn Du es auf "DC"-Messung stellst?
>>>(Ergebnis hängt stark vom Messgerät ab)
Also, ich habe jetzt mal gemessen und die meiste Zeit rührt sich
nichts. Ab und zu treten aber kurzzeitige Ausschläge im
Gleichspannungsbereich auf mit max. 25V. Das Brummen verändert sich
währenddessen aber nicht bzw. er brummt ja auch, solange keine
Gleichspannung gemessen wird. Trotzdem eine interessante Messung. Warum
bin ich nicht eher darauf gekommen?
>Was auch noch -gut- sein kann:
>Beim Händler war es so "laut", das der Brumm übertönt worden ist.
Das kommt wahrscheinlich auch noch dazu.
>Eine Ursache kann noch "Magnetostriktion" sein.
>Also das sich der Trafo ständig ausdehnt und zusammen zieht.
>(Soll natürlich nicht (bemerkbar) sein...)
>Dann könnte es helfen den Trafo lose zu montieren.
Uhh... was es alles gibt ;-)
>Ein absolutes Gehör hast zufälligerweiser nicht, so das
>Du sagen könntest ob das 50 oder 100Hz sind?
Ich bin zwar Musiker, habe aber kein absolutes Gehör. Dennoch würde ich
behaupten, daß es eher 100 als 50Hz sind.
Nun habe ich aber inzwischen von Marantz Deutschland die Zusage
erhalten, daß das Gerät über den Händler eingeschickt werden kann und
sie dann den Trafo austauschen. Ich warte also erstmal das Ergebnis der
Reparatur ab und hoffe, daß sich damit alles erledigt.
Ansonsten habe ich nicht zuletzt durch Deine Beiträge zu diesem Thema
wieder einiges dazugelernt, wenn ich auf den ganzen Ärger auch gut
hätte verzichten können. Denn bisher konnte ich meine neuen Komponenten
noch nicht so richtig genießen und habe den Kauf fast schon ein wenig
bereut.
Jedenfalls schon einmal vielen Dank für Deine Ratschläge, was natürlich
auch für alle anderen gilt, die sich an diesem Thread beteiligt haben.
>Ich habe eben mit Marantz Deutschland telefoniert und sie haben
>angeboten, den Trafo auszutauschen. Der Händler sagte auch schon, das
>sei kein Problem, Marantz läßt das Gerät in so einem Fall abholen und
>es ginge auch recht schnell.
Mach doch mal ein "Vorher" und dann ein "Nachher" Foto
mit der Web-Cam oder Agfa-Click.
Vielleicht ist ganz offensichtlich was da "passiert"
und andere ersparen sich die Ausprobiererei und könnten so
ein evtl. "Montags Gerät" sofort zurückgeben, anstatt
schweissgebadet zu fluchen, das sie fast eine Mille dafür
ausgegeben haben!
>Ich werde ihn also morgen abgeben und nach der Reparatur hier bei
>Interesse gerne über das Ergebnis berichten.
Das ist ein guter Vorsatz, der leider immer seltener
zubeobachten ist.
>Ich habe irgendwie das Gefühl, daß mich alle nach
wie vor für etwas überempfindlich halten.
Ne. So ein Dauerbrummton nervt jeden, selbst einen
nicht-HiFi-Fan.
Oliver Paul wrote:
>
> Peter Sauter schrieb am 11 Dez 2000 in Nachricht
> <3A347952...@ngi.de>:
> >jedem Baumarkt billig). Ausserdem habe ich kleine Filzstreifen
> >direkt unter dem Blech fuer die Befestigung des Ringkerntrafos
> >geklemmt (andere Daempfungsmaterialen sollten den gleichen Zweck
> >erfuellen). Das Brummen bei dir muesste aber IMHO aus einer externen
> >netzgebundenen Stoerungsquelle im Haus stammen (Dimmer, Haarfoen,
> >Warmhalteplatten, regelbare Motoren etc..).
>
> Du hast's gut, mein Player hat leider keinen Ringkerntrafo.
Das hat der CD63er von Marantz auch nicht. Das ist einer der Klangtuningmassnahmen
der "KI"-Version. Aber mir schien das da nur mit "halben" Schritten getunt wurde,
sprich das man durchaus mehr haette machen koennen.
>Im Gerät
> selber will ich aber solange noch keine Veränderungen vornehmen, bis
> ich sicher weiß, daß mir die Garantie nichts mehr nützt, sprich: daß
> mir niemand dieses Gerät als fehlerhaft austauschen wird.
Hoechst verstaendlich. Ich hatte damit auch erst mit eigenen "Tuningmassnahmen" angefangen nachdem die Garantie abgelaufen war.
> >Vorsicht!
> >
> >Billige Trenntrafos koennen noch mehr brummen!!!
>
> Es ist nur leider nicht so, daß man einfach ins nächste
> Elektronikgeschäft gehen kann und dann die Auswahl zwischen dutzenden
> Trenntrafos hat...
Hi, Oliver
Glaube zwar nicht an Gleichspannungsanteile im Netz, aber einen Versuch
ist es wert. Habe hier mehrere echte und sehr gute Trenntrafos, wird Dir
aber wohl nichts nützen, oder?
Gruß, Bernd
Bernd Schnuerer schrieb am 12 Dez 2000 in Nachricht
<3A360812...@bfe.uni-karlsruhe.de>:
>Glaube zwar nicht an Gleichspannungsanteile im Netz, aber einen
>Versuch ist es wert. Habe hier mehrere echte und sehr gute
>Trenntrafos, wird Dir aber wohl nichts nützen, oder?
Naja, eigentlich hatte ich schon vor, das einmal zu versuchen. Jetzt
wird der Player aber doch erstmal zu Marantz eingeschickt, die dort
einen neuen Trafo einbauen werden. Ich hoffe, damit ist dann alles
erledigt. Aber trotzdem vielen Dank für das Angebot! Sollte ich
vielleicht doch einmal einen benötigen, komme ich auf Dich zurück.
:-)
Rainer Zocholl schrieb am 12 Dez 2000 in Nachricht
<7rkRT...@zocki.toppoint.de>:
>Mach doch mal ein "Vorher" und dann ein "Nachher" Foto
>mit der Web-Cam oder Agfa-Click.
>Vielleicht ist ganz offensichtlich was da "passiert"
>und andere ersparen sich die Ausprobiererei und könnten so
>ein evtl. "Montags Gerät" sofort zurückgeben, anstatt
>schweissgebadet zu fluchen, das sie fast eine Mille dafür
>ausgegeben haben!
Tja, leider habe ich keine Kamera und konnte auf die Schnelle keine
besorgen. Dennoch kann ich mich ganz gut erinnern, wie es im Player
aussah. Ich werde nach der Reparatur also mal nachschauen, ob mir etwas
auffällt.
Wenigstens habe ich beim Händler die Spannung gemessen: er hat
tatsächlich nur 220V! Gut, es schwankte etwas bis max. 223 herauf, aber
es ist tatsächlich weniger als bei mir zu Hause. Und der Trafo brummte
wieder nicht. Diesmal war es auch wirklich leise, so daß ich mir sicher
bin, daß es nicht (nur) an der Geräuschkulisse lag.
Ich hoffe nur, in der Werkstatt wird stur der Auftrag ausgeführt.
Nicht, daß so ein Schlaumeier auf die Idee kommt, das zunächst einmal
auszuprobieren und das Gerät kurzerhand - ohne den Austausch
durchzuführen - für einwandfrei erklärt ("Kein Fehler feststellbar").
>>Ich werde ihn also morgen abgeben und nach der Reparatur hier bei
>>Interesse gerne über das Ergebnis berichten.
>
>Das ist ein guter Vorsatz, der leider immer seltener
>zubeobachten ist.
Ja, aber ich weiß ja selber gut genug, wie es aus der Sicht des
Ratgebers ist und daß man gerne wissen möchte, wie so etwas ausgegangen
ist bzw. ob ein Lösungsvorschlag geholfen hat. Dennoch möchte ich nicht
die Gruppe mit meinem CD-Player langweilen, falls das niemanden mehr
interessiert.
>Rainer Zocholl schrieb am 12 Dez 2000 in Nachricht
><7rkRT...@zocki.toppoint.de>:
>
>>Mach doch mal ein "Vorher" und dann ein "Nachher" Foto
>>mit der Web-Cam oder Agfa-Click.
>>Vielleicht ist ganz offensichtlich was da "passiert"
>>und andere ersparen sich die Ausprobiererei und könnten so
>>ein evtl. "Montags Gerät" sofort zurückgeben, anstatt
>>schweissgebadet zu fluchen, das sie fast eine Mille dafür
>>ausgegeben haben!
>
>Tja, leider habe ich keine Kamera und konnte auf die Schnelle keine
>besorgen. Dennoch kann ich mich ganz gut erinnern, wie es im Player
>aussah. Ich werde nach der Reparatur also mal nachschauen, ob mir
>etwas auffällt.
OK. Dann kommt der Tipp den Trafo(-Kern!) mal mit der Schieblehre
auszumessen und zu schauen, wieviele Bleche das sind, resp.
wie dick die sind, etwas spät ;-)
>Wenigstens habe ich beim Händler die Spannung gemessen: er hat
>tatsächlich nur 220V! Gut, es schwankte etwas bis max. 223 herauf,
>aber es ist tatsächlich weniger als bei mir zu Hause.
>Und der Trafo brummte wieder nicht.
Würde ja wunderbar passen ---> Trafo zu klein dimensioniert.
Hm, dann kann ich mir auch vorstellen, wie man einen
"Filter" bauen könnte:
Man nimmt 2 Zener dioden zu 10W und 5V6 und schaltet diese
in (Anti-)Reihe zur Last...
das macht aus 230V 227V.
Oder eine Phasen ausschnitt steuerung...
>Ich hoffe nur, in der Werkstatt wird stur der Auftrag ausgeführt.
>Nicht, daß so ein Schlaumeier auf die Idee kommt, das zunächst einmal
>auszuprobieren und das Gerät kurzerhand - ohne den Austausch
>durchzuführen - für einwandfrei erklärt ("Kein Fehler feststellbar").
Kann passieren:
Monitor zu V***s gebracht:
"Lässt sich manchmal (selten, ca. 1:20 Chance) nicht einschalten.
Wenn er aber läuft, läuft er gut"
Nach einer Woche:
"Kein Fehler festgestellt. 24h Dauertest: bestanden"
Argl....wozu macht macht überhaupt eine Fehlerbeschreibung? ;-)
ABer glück gehabt (bis auf die Schlepperei) Nach
3 Woche war er endlich total kapuut und wurde auf garantie getauscht.
O-Ton Hersteller: "Bekannter Fehler".
Kiste läuft immer noch!
>Ja, aber ich weiß ja selber gut genug, wie es aus der Sicht des
>Ratgebers ist und daß man gerne wissen möchte, wie so etwas
>ausgegangen ist bzw. ob ein Lösungsvorschlag geholfen hat.
Das interessiert nicht nur die Ratgeber, sondern vorallem
auch andere, die dasselbe Problem haben!
>Dennoch
>möchte ich nicht die Gruppe mit meinem CD-Player langweilen, falls das
>niemanden mehr interessiert.
Dann kann er den Thread ja auf "ignorieren" stellen.
Aber ich glaube es ist noch nicht soweit ;-)
(Die Lösung, wenn möglich, an diesen Thread anhängen)
Hier hast Du wohl ein ":-)" vergessen.
Rick
Rainer Zocholl schrieb am 13 Dez 2000 in Nachricht
<7row7...@zocki.toppoint.de>:
>OK. Dann kommt der Tipp den Trafo(-Kern!) mal mit der Schieblehre
>auszumessen und zu schauen, wieviele Bleche das sind, resp.
>wie dick die sind, etwas spät ;-)
So, habe meien Player gestern zurückbekommen. Ergebnis: Brummt wie eh
und je, vielleicht minimal leiser. Darum habe ich mir auch nicht die
Mühe gemacht, in das Gerät reinzuschauen.
>>Wenigstens habe ich beim Händler die Spannung gemessen: er hat
>>tatsächlich nur 220V! Gut, es schwankte etwas bis max. 223 herauf,
>>aber es ist tatsächlich weniger als bei mir zu Hause.
>>Und der Trafo brummte wieder nicht.
>
>Würde ja wunderbar passen ---> Trafo zu klein dimensioniert.
>
>Hm, dann kann ich mir auch vorstellen, wie man einen
>"Filter" bauen könnte:
>Man nimmt 2 Zener dioden zu 10W und 5V6 und schaltet diese
>in (Anti-)Reihe zur Last...
>das macht aus 230V 227V.
>Oder eine Phasen ausschnitt steuerung...
Tja, Marantz beteuert nach wie vor, daß die Trafos in Ordnung sind und
sie das auch bei 230V schon längst bei anderen Geräten gemerkt haben
müßten.
Na ja, ist auch egal, denn seit heute funktioniert der Player überhaupt
nicht mehr! Erst hat er die CDs normal abgespielt, jedoch war kein Ton
zu hören. Inzwischen quittiert er das Einlegen einer CD nur noch mit
"Error".
Glücklicherweise hat mir nach einem erneuten Telefonat Marantz
zugesichert, daß ich ein komplett neues Gerät im Austausch erhalte. Ich
hoffe, das brummt dann wenigstens nicht... (to be continued).