Ich habe hier zwei 50er Roller im Einsatz, die im täglichen Gebrauch
bei jeder Wetterlage und Temperatur problemlos laufen.
Ab einer Woche Stillstand wollen sie aber beide nicht mehr richtig
ansprigen. Antreten geht manchmal noch, oft hilft aber nur
Starthilfespray.....
Hat jemand ähnliche Erfahrungen und vielleicht sogar eine Lösung??
Der sfera hat 25000km gelaufen, der Zip 4000......
Gruß Jürgen
--
Museums- und Denkmallokliste auf:
http://www.museumslok.de
Da fällt mir die alte Rollerweisheit ein (ich weiß garnichtmehr von wem sie
kommt...)
Wenn es kein Unfall oder ein Plattfuß ist: Zündkerze wechseln!
HTH
Marco
>
> Ich habe hier zwei 50er Roller im Einsatz, die im täglichen Gebrauch
> bei jeder Wetterlage und Temperatur problemlos laufen.
> Ab einer Woche Stillstand wollen sie aber beide nicht mehr richtig
> ansprigen. Antreten geht manchmal noch, oft hilft aber nur
> Starthilfespray.....
Tach - da wirst Du nicht viel machen können. Ich kenne keinen Motor,
egal ob 2T oder 4T, Ein- oder Mehrzylinder, dem lange Standzeiten
nichts ausmachen.
Wenns im täglichen Betrieb ohne Probleme geht, dann ist doch alles in
Ordnung. Und wennn Du die beschriebenen Probleme vermeiden willst, dann
beweg doch Deine Rollerchen einfach alle drei Tage richtig durch (so
10km Minimum).
Sollte jetzt, da der Winter wohl vorbei ist, sogar Spaß bringen.
In diesem Sinne: Gute Fahrt
Joachim
Kerzenwechsel bringt nix.....
Irgendwie scheint der Vergaser nach einer Woche nicht mehr so richtig
zu wollen. Die Kerzen sind dabei immer naß....
Bewegung ist gut, versuche ich ja auch immer, aber wenn man mit der
Bahn zur Arbeit fährt ist die Woche schnell rum und die Teile stehen
immer noch in der Garage......
> Tach - da wirst Du nicht viel machen können. Ich kenne keinen Motor,
> egal ob 2T oder 4T, Ein- oder Mehrzylinder, dem lange Standzeiten
> nichts ausmachen.
>
> Wenns im täglichen Betrieb ohne Probleme geht, dann ist doch alles in
> Ordnung. Und wennn Du die beschriebenen Probleme vermeiden willst, dann
> beweg doch Deine Rollerchen einfach alle drei Tage richtig durch (so
> 10km Minimum).
>
> Sollte jetzt, da der Winter wohl vorbei ist, sogar Spaß bringen.
>
> In diesem Sinne: Gute Fahrt
>
> Joachim
>
IMHO sollte aber eine einwöchige Standzeit überhaupt kein Problem für
einen Motor sein. Meine Simsons(oder Simsen?) springen auch nach
mehrwöchiger Standzeit, Winter wie Sommer, spätestens auf den 2. Kick an...
Das sollte auch bei anderen Mopeds so sein...
Tschau,
Richard
--
it always looked good on paper
it always sounded good in theory
A. Morissette, "One"
> Tach - da wirst Du nicht viel machen können. Ich kenne keinen Motor,
> egal ob 2T oder 4T, Ein- oder Mehrzylinder, dem lange Standzeiten
> nichts ausmachen.
Ich schon. 'Ne Vespa springt immer gut an, auch nach langer Standzeit.
Und mit Vespa meine ich 'ne richtige Vespa, nicht so ein
ET2/ET4-Automatikgeraffel. ;-)
--
Gruß
Stephan
Wer hat Dir denn diesen Schmarn beigeracht, Joachim?
Letzte Woche, mein Wolf Kart Rasenmäher (4 Takter), seit Oktober gestanden.
Sprang auf dem ersten (!) Zug an. Keinerlei Wintervorbereitungen.
1.4. meine beiden Mopeds aus der Garage. Fazer 600 sprang sofort an, die R1
hat 3 sec länger gebraucht. R1 ist Batterie knapp gewesen. Allerdings hatte
ich zur Stillegung Ende Okt. die Vergaser leer gemacht und Ölwechsel. Mein
Jogg springt auch nach mehr als 1 Woche problemlos an. Letzteres ist
allerdings nagelneu.
Um Jürgen zu helfen:
Startprobleme nach einer Woche sind ungewöhnlich. Normalerweise begründen
sich Startprobleme nach längerer Standzeit durch das "Schaalwerden" des
Sprits in der Vergaserschwimmerkammer. Die schnell flüchtigen Bestandteile
verdunsten zuerst. Der Sprit wird startunwillig. Das wäre allerdings nach
einer Woche Standzeit sehr ungewöhnlich. Desweiteren kann es auch an der
Zündkerze liegen. Mach sie mindestens sauber oder besser gleich ne neue.
Kein Superbenzin verwenden, außer der Hersteller verlangt es. Super zündet
träger.
Möglich ist auch folgendes: Vergaser ist undicht. Unterdruckbenzinhahn wird
nach Abstellen automatisch zugemacht. Aus dem Vergaser rinnt sehr langsam
das benzin raus. Zum Startzeitpunkt ist die Schwimmerkammer leer und mangels
Unterdruck öffnet der Benzinhahn auch nicht.
Prüfe, ob sich nach 1-2 Wochen noch Sprit in der Schwimmerkammer befindet.
Dazu Ablassscharube am Boden der Schwimmerkammer lösen. Ach so, alle
Benzinfilter kontrollieren. Am Schlauchanschluss des Vergasers sitzt
meistens auch noch ein feines Sieb.
Als letztes Tankstelle wechseln, wenn's ne Freie war. Die bekommen schon mal
Sprit aus abgesaugen Tankanlagen.
Gruß
Klaus
>Ich schon. 'Ne Vespa springt immer gut an, auch nach langer Standzeit.
>Und mit Vespa meine ich 'ne richtige Vespa, nicht so ein
>ET2/ET4-Automatikgeraffel. ;-)
Da wo V.E.S.P.A. draufsteht ist auch VESPA drin.
Den Schriftzug habe ich sogar bei der Hexe entdeckt. Aua! :-)
ciao Ronny
Vielen Dank für die Hinweise. An der Kerze liegt es nicht, die habe
ich getauscht.
Vergaser und Filter werde ich mal ansehen.
Normalbenzin? Habe ich im Zusammenhang mit Rasenmäher auch schon
gehört, den betreibe ich mit Super, weil vorhanden.
Sfera und Zip benötigen aber doch Super, oder??
Denke daran, Zündkerze einmal richtig nass - Schrott. Einige Exemplare
schlagen dann durch. Ich glaube NGK ist anfällig für sowas.
> Vergaser und Filter werde ich mal ansehen.
> Normalbenzin? Habe ich im Zusammenhang mit Rasenmäher auch schon
> gehört, den betreibe ich mit Super, weil vorhanden.
> Sfera und Zip benötigen aber doch Super, oder??
Deine Roller kenne ich nicht. Würde mich aber wundern, da 2-Takter i.d.R.
niedriger verdichten und eigendlich immer nur normal brauchen. Aber schau
mal im Handbuch/www nach. Herstellerempfehlung zählt, da sicherlich
begründet.
bei der Sfera mit 25000 km würde ich Zylinder/Kolben/Ringe mal wechseln,
die Piaggio´s haben dann meist zu wenig Kompression und springen schlecht
an.
Bei der Zip mit 4000 km könnten es die Membrane sein, das diese nicht
richtig schließen.
Grüße Jens
Klingt teuer..
Aber warum merkt man das erst nach einer Woche?
Die Erklärung mit den verflüchtigten Benzinbestandteilen finde ich da
schon logischer....
Ist es aber nicht! Vergaser haben oft, je nach Konstruktion, Überlauf- und
Entlüftungsschläuche. Durch diese können die brennbaren Komponenten des
Sprits im Laufe der Zeit verdunsten. Der verbleibende Sprit in der
Schwimmerkammer ist dann immer weniger zündwillig. 2 -3 Tage reichen da
schon, dass die Mühle nicht mehr anspringt.
Manchmal hilft es, wenn man die o.g. Schläuche in Syphonform verlegt, so,
dass im unteren Bogen des Schlauches etwas Sprit stehen bleibt. Das wirkt
dann genau so, wie der Syphon im Spülbecken in der Küche oder am Klo. Da
will man auch mit dem Syphon die Gase der Kanalisation zurückhalten.
Schöne Grüße
Bernd