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Wann Rollerreifen wechseln?

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Dieter Blum

unread,
Mar 28, 2012, 12:27:12 PM3/28/12
to
Ich habe mir seinerzeit 2007 den ATU-Roller gekauft, der laut Papieren
aus zh Baujahr 2006 ist.

Gefahren bin ich als Gelegenheits- und Schönwetterfahrer 2100 km,
wobei der Roller noch wie gerade vom ATU gekauft aussieht.

Es kam nun die Frage auf, ob und wann einmal ein Reifenwechsel
anstehen könnte/sollte/müßte. Bei Autoreifen wäre man schon ein
paar Jahre drüber.

Rein durch Zeitablauf? Was für eine Laufleistung haben solche
Reifen? Kann man den Zustand der Reifen sehen/fühlen? Das Gummi
"fühlt" sich noch normal und elastisch an, würde ich sagen. Gut, eine
etwas schwammige Kurvenlage könnte man schon attestieren, aber
nicht gefühlt unsicher oder gefährlich.

Empfehlungen? Jetzt wechseln oder nicht? Welche? Oder abfahren
bis das Profil wech ist? ;-)

Danke in die Runde.





Ruediger Lahl

unread,
Mar 29, 2012, 2:19:14 AM3/29/12
to
"Dieter Blum" <Diete...@netmedia.invalid> wrote:

> Es kam nun die Frage auf, ob und wann einmal ein Reifenwechsel
> anstehen könnte/sollte/müßte. Bei Autoreifen wäre man schon ein
> paar Jahre drüber.

Das glaube ich nicht - jedenfalls nicht für Sommerreifen. Geh einfach zum
näxten Rollerhändler und vergrabe mal den Daumennagel in den Reifen eines
neuen Rollers. Danach machst du selbiges bei deinem Chinabomber. Fühlt sich
das ähnlich weich an, kannst du ohne Weiteres damit fahren. Lagert dein
Roller in einer dunklen Garage, dürften die Reifen auch noch besser in
Schuss sein, als wenn sie das ganze Jahr dem Wetter ausgesetzt sind.
--
bis denne

Thomas Schäfer

unread,
Mar 29, 2012, 8:42:24 AM3/29/12
to
Ich glaube nicht, dass ein ATU Roller ab Werk
erstklassige Reifen hat (Heidenau, Michelin, Bridgestone...)
Die kleinen China-Holzreifen für 50ccm Roller sind auch
nach 5 Jahren noch "ausreichende" China-Holzreifen.
Aber Vorteil: Sie degenerieren nicht so schnell wie Reifen
der Oberklasse (die nach 5 Jahren statt "sehr gut" nur noch
"befriedigend" sind).
Wenn man entsprechend anspruchslos ist: weiterfahren.

Ordentliche Lagerung (schattig, kühl und trocken, also z.B. Garage),
dann halten sie eh viel länger.

MfG
Thomas

Dieter Blum

unread,
Mar 29, 2012, 3:10:57 PM3/29/12
to
"Ruediger Lahl" wrote in message
news:2032665244354694331.290...@news.albasani.net...

> Das glaube ich nicht - jedenfalls nicht für Sommerreifen.

Du würdest Sommerreifen fürs Auto 6 Jahre lang fahren? Das
glaube ich nun wiederum nicht. Nach der Zeit gehörten die
Dinger lange entsorgt - normalerweise nach 3-4 Jahren, denn
auch Sommerreifen härten aus.

Gut, den Unterschied bei einer Vollbremsung oder Unfall
wird man real nicht erfahren. Aber mit guten Reifen knallt
es eventuell nicht, mit den alten Latschen schon. Und was
kam dann teurer, Reifenwechsel oder Unfall?

> Geh einfach zum näxten Rollerhändler und vergrabe mal den Daumennagel in
> den Reifen eines
> neuen Rollers. Danach machst du selbiges bei deinem Chinabomber. Fühlt
> sich
> das ähnlich weich an, kannst du ohne Weiteres damit fahren. Lagert dein
> Roller in einer dunklen Garage, dürften die Reifen auch noch besser in
> Schuss sein, als wenn sie das ganze Jahr dem Wetter ausgesetzt sind.

Der ATU hier hat die Roller vor der Tür, also schaue ich
da mal.

Aber beim Roller ist bei den vergleichsweise niedrigen
Geschwindigkeiten und km pro Jahr doch weniger Risiko,
daher sehe ich es da etwas lockerer als bei meinem Auto.



Thomas Schäfer

unread,
Mar 29, 2012, 4:35:29 PM3/29/12
to
On 29 Mrz., 21:10, "Dieter Blum" <Dieter.B...@netmedia.invalid> wrote:

> Aber beim Roller ist bei den vergleichsweise niedrigen
> Geschwindigkeiten und km pro Jahr doch weniger Risiko,
> daher sehe ich es da etwas lockerer als bei meinem Auto.

Hast Du auf dem Roller auch 4 Räder und Knautschzone?

MfG
Thomas

Ruediger Lahl

unread,
Mar 30, 2012, 7:51:00 AM3/30/12
to
*Dieter Blum* schrieb:

> Du würdest Sommerreifen fürs Auto 6 Jahre lang fahren? Das
> glaube ich nun wiederum nicht.

Laut Reifenhandel/hersteller kann sogar ein fünf Jahre alter, aber gut
gelagerter Reifen noch als Neu verkauft werden. Selbe Quelle empfiehlt
einen Reifen nicht länger als 10 Jahre zu fahren.

http://www.reifensuchmaschine.de/reifenalter/reifen_dot.htm

> Nach der Zeit gehörten die Dinger lange entsorgt - normalerweise nach
> 3-4 Jahren, denn auch Sommerreifen härten aus.

Sicher kommt es da auf die gefahrenen Geschwindigkeiten an. 200+ möchte
ich mit einem 10 Jahre alten Reifen auch nicht mehr fahren. Einen
Wechsel nach 3-4 Jahre halte ich in jedem Fall für übertrieben.

> Aber beim Roller ist bei den vergleichsweise niedrigen
> Geschwindigkeiten und km pro Jahr doch weniger Risiko,
> daher sehe ich es da etwas lockerer als bei meinem Auto.

Der Reifen wird nicht platzen, aber bei Kurvenfahrten möchtest du keinen
Reifen haben, dessen Gummimischung schon verhärtet ist.
--
Rue- aprilia Leonardo 125, Bj 1996, 20300km -diger
bis denne

Harald Klotz

unread,
Mar 30, 2012, 9:40:27 AM3/30/12
to
Ruediger Lahl schrieb:

> Laut Reifenhandel/hersteller kann sogar ein fünf Jahre
> alter, aber gut gelagerter Reifen noch als Neu verkauft
> werden. Selbe Quelle empfiehlt einen Reifen nicht länger
> als 10 Jahre zu fahren.
>
> http://www.reifensuchmaschine.de/reifenalter/reifen_dot.htm

Das sind nur die doofen Hersteller, die keine Ahnung von
ihren Produkten haben, darauf sollte man nicht hören. ;-)

Besser man glaubt den selbt ernannten Experten, die ganz
genau wissen, dass ein Reifen nach wenigen Jahren verhärtet
ist und schmeisst ihn weg. Das fördert den Konsum und freut
die Reifenhersteller.

Mein Tip, max 6 Monate sollte man einen Reifen fahren, dann
hat der den Größten Teil seiner Aushärtung unter
Lichtbedingungen hinter sich. Die weitere Aushärtung ist nur
noch minimal.
Wer seine Reifen länger fährt, der fährt mit harten Reifen,
der Unterschied in der Härte ist zwischen 6 Monaten und 6
Jahren nur noch minimal, auch die nächsten Jahre kommt es
nicht mehr zu einer singnifikanten weiteren Verhärtung.
Von den Zeiten kann man die Zeiten dunkler Lagerung abziehen
und damit die Lebensdauer verlängern. ;-)

> Sicher kommt es da auf die gefahrenen Geschwindigkeiten
> an. 200+ möchte ich mit einem 10 Jahre alten Reifen auch
> nicht mehr fahren. Einen Wechsel nach 3-4 Jahre halte ich
> in jedem Fall für übertrieben.

200+ ist für den Gesetzgeber und Reifenhersteller für einen
10 Jahre alten Reifen kein Problem.

Alllerdings hat der Gesetzgeber unter bestimmten
Vorraussetzungen das Alter von Reifen auf 6 Jahre
beschränkt, wenn du nur 100 damit fahren möchtest.
Danach darfst du ihn ummontieren und auf einem anderen
Fahrzeug 200+ fahren, (bei passendem Gewchwindigkeitsindex).
Nur die 100, die darfst du auf dem entsprechenden Fahrzeug
nicht, das scheint gefährlich zu sein, zumindest glauben
Politiker das.

Grüße Harald

Dieter Blum

unread,
Mar 30, 2012, 11:44:33 AM3/30/12
to
"Ruediger Lahl" wrote in message news:jl4do5...@privat.lahls.de...

> Laut Reifenhandel/hersteller kann sogar ein fünf Jahre alter, aber gut
> gelagerter Reifen noch als Neu verkauft werden. Selbe Quelle empfiehlt
> einen Reifen nicht länger als 10 Jahre zu fahren.

Vielleicht sind meine Informationen dazu tatsächlich falsch
oder ich bin industriegesteuerten Informationen aufgesessen.

Die Empfehlung 3-4 Jahre habe ich allerdings in jedem Fall
gelesen und auch von Kollegen gehört. Und bisher auch befolgt,
wenn ich ehrlich bin. Könnte in der ADAC-Zeitung gewesen sein.

> Sicher kommt es da auf die gefahrenen Geschwindigkeiten an. 200+ möchte
> ich mit einem 10 Jahre alten Reifen auch nicht mehr fahren. Einen
> Wechsel nach 3-4 Jahre halte ich in jedem Fall für übertrieben.

Interessant. Ich fahre ca. 8-9000 km pro Jahr - und das teilt
sich noch zu gleichen Teilen auf Sommer- und Winterreifen auf.

So gesehen könnte man bei einer Laufleistung von 30-40000
die Reifen doch erheblich länger nutzen, als ich es jetzt getan
hätte. Vielleicht sollte ich da doch einen Gang zurückschalten.

> Der Reifen wird nicht platzen, aber bei Kurvenfahrten möchtest du keinen
> Reifen haben, dessen Gummimischung schon verhärtet ist.

Was sie meinem Empfinden nach nicht ist. Aber ich schaue mir
die neuen Roller beim ATU noch einmal an.


Matthias Kohrs

unread,
Mar 31, 2012, 1:28:23 AM3/31/12
to
Am 30.03.2012 13:51, schrieb Ruediger Lahl:

> Laut Reifenhandel/hersteller kann sogar ein fünf Jahre alter, aber gut
> gelagerter Reifen noch als Neu verkauft werden. Selbe Quelle empfiehlt
> einen Reifen nicht länger als 10 Jahre zu fahren.

Unbenutzte Reifen sind mit einem Konservierungsmittel beschichtet und
lange haltbar.

Der berühmte "Unterschied wie Tag und Nacht" kann trotzdem auftreten,
wenn man einen Reifen der seit 15 Jahren produziert wird mit einer
modernen Entwicklung vergleicht. Bei Reifen hat sich einiges getan in
den letzten 20 Jahren.

Falls jetzt chinesische Billigreifen drauf sind könnte sich der Umstieg
auf gute Markenreifen angenehm bemerkbar machen, je nach Fahrweise und
Qualität der Bremsen aber vielleicht auch nicht.

> Der Reifen wird nicht platzen, aber bei Kurvenfahrten möchtest du keinen
> Reifen haben, dessen Gummimischung schon verhärtet ist.

Um die Ecke biegen, bremsen w. Fußgänger, Strasse feucht, Plastik
splittert und die Jacke ist kaputt. Gute Reifen sind schon was wert.

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Mar 31, 2012, 9:05:45 AM3/31/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jl64lo$t6b$1...@dont-email.me...

> Unbenutzte Reifen sind mit einem Konservierungsmittel beschichtet und
> lange haltbar.

Auf welches Konservierungsmittel beziehst du dich und
was meinst du mit "unbenutzte Reifen"? Meinst du stehende
Fahrzeuge oder die Lagerung von neuer Verkaufsware?

Meinst du damit, dass Reifen bei längerer Nichtnutzung
auch mit einem Konservierungsmittel behandelt werden
können, um die Lebensdauer zu erhöhen? Und was wäre
das dann?





Harald Klotz

unread,
Mar 31, 2012, 11:56:30 AM3/31/12
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Gute Reifen sind schon was wert.

Wie erkennst du sie?
Am Preis mit Sicherheit nicht.
Am Alter auch nicht.
Selbst testen kannst du nicht.

Gibt es aussagefähige Tests für Rollerreifen?

Eine andere interessante Frage, die immer wieder behauptete
Verhärtung nach ca. 6 Jahren, die von den Reifenherstellern
nicht bestätigt wird.
Hat sich schon einmal Stiftung Warentest, dwe ADAC oder
andere damit auseinandergesetzt?
Wenn es so wahr und wichtig ist, warum nicht?

Ich behaupte, 90% der Verhärtung findet in den ersten 6
Monaten statt und ist nicht unwesentlich dem UV Einfluss
geschuldet.

Welche Beschichtung eines Neureifen kann ausdünstungen von
Weichmachern verhindern?

Grüße Harald


Matthias Kohrs

unread,
Mar 31, 2012, 4:43:09 PM3/31/12
to
Am 31.03.2012 15:05, schrieb Dieter Blum:
> "Matthias Kohrs" wrote in message news:jl64lo$t6b$1...@dont-email.me...
>
>> Unbenutzte Reifen sind mit einem Konservierungsmittel beschichtet und
>> lange haltbar.
>
> Auf welches Konservierungsmittel beziehst du dich und
> was meinst du mit "unbenutzte Reifen"? Meinst du stehende
> Fahrzeuge oder die Lagerung von neuer Verkaufsware?

Letzteres. Ob das jetzt ein ausgesprochenes Konservierungsmittel ist
oder schlicht das Trennmittel, das verhindert daß die Reifen bei der
Herstellung in der Form festbacken- jedenfalls ist da hauchdünn eine Art
Wachs drauf. Dieses sorgt für eine lange Lagerfähigkeit; ich hoffe
jedenfalls stark daß ich da richtig informiert bin, in meiner Garage
steht ein Mopped mit neun Jahre alten, aber ansonsten neuwertigen
Pellen. Damit will ich bald wieder fahren.

Irgendwelche Versuche nachträglich zu konservieren würde ich mir
tunlichst verkneifen.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Mar 31, 2012, 5:10:22 PM3/31/12
to
Am 31.03.2012 17:56, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:
>
>> Gute Reifen sind schon was wert.
>
> Wie erkennst du sie?
> Am Preis mit Sicherheit nicht.
> Am Alter auch nicht.
> Selbst testen kannst du nicht.

Kann ich nicht?

Für Rollerreifen bestand noch kein Bedarf, aber bei Motorradreifen habe
ich Erfahrung (im Wortsinne) mit verschiedenen Reifen auf dem selben
Krad, und die Unterschiede waren deutlich. Besonders deutlich bei der
übertragbaren Bremskraft. Ich war jahrelang gewohnt daß beim zu harten
bremsen das Vorderrad kreischend wegrutscht und dann recht überrascht
als es das nicht tat und beim noch etwas härter bremsen das Hinterrad abhob.

Das Kurvenverhalten und das Aufstellmoment beim Bremsen sind auch
schnell erfahrbar.

> Gibt es aussagefähige Tests für Rollerreifen?

Weiß ich nicht, aber es gibt zahlreiche Aussagen daß der Roller im
positiven Sinn nicht wiederzuerkennen war nachdem Heidenau-Reifen
aufgezogen wurden. Das wird schon nicht nur der Placebo-Effekt sein.

> Eine andere interessante Frage, die immer wieder behauptete
> Verhärtung nach ca. 6 Jahren, die von den Reifenherstellern
> nicht bestätigt wird.
> Hat sich schon einmal Stiftung Warentest, dwe ADAC oder
> andere damit auseinandergesetzt?

Ja, ich hab da schon mal was gelesen. Aber nicht die Aussage nach sechs
Jahren würden plötzlich die Reifen hart.

> Wenn es so wahr und wichtig ist, warum nicht?

Weil nach drei bis fünf Jahren in der Regel eh ein Wechsel ansteht.

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 1, 2012, 10:00:06 AM4/1/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jl7rrt$sl7$1...@dont-email.me...

> Weil nach drei bis fünf Jahren in der Regel eh ein Wechsel ansteht.

Andere in diesem Thread hielten 3-4 Jahre für übertrieben, du
gehst nun wiederum von 3-5 Jahren aus.

Eine allgemeingültige Aussage gibt es wohl nicht. Aber nachdem
die Originalreifen des ATU-Rollers China-Billigreifen sind, diese nun
6 Jahre in Gebrauch sind und 2100 km drauf haben, werde ich dem
Roller nun eben doch neue Reifen spendieren. Allzu übertrieben
erscheint mir dieses Ansinnen nun nicht.

Diskutieren kann man immer, aber vielleicht gibt es in irgendeiner
Situation doch mal einen Vorteil mit guten Reifen, den man mit den
alten Dingern nicht gehabt hätte. Zwischen Sturz und Nicht-Sturz können
nur geringe physikalische Unterschiede liegen...

In diesem Sinne - es wird gekauft. Jetzt ist nur noch die Frage,
nach welchen Marken ich mich umschauen soll. Heidenau?


Roland Mösl

unread,
Apr 1, 2012, 10:50:11 AM4/1/12
to
On 2012-03-28 18:27, Dieter Blum wrote:
> Ich habe mir seinerzeit 2007 den ATU-Roller gekauft, der laut Papieren
> aus zh Baujahr 2006 ist.

Werde im Herbst wechseln,
fahre das ganze Jahr Winterreifen.
Nach 20.000 km sind die hinüber und für den nächsten Winter
nicht mehr geeignet.

--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth

Dieter Blum

unread,
Apr 1, 2012, 11:02:42 AM4/1/12
to
"Roland Mösl" wrote in message
news:jl9puu$5c0$1...@news2.open-news-network.org...

> Nach 20.000 km sind die hinüber und für den nächsten Winter
> nicht mehr geeignet.

Gut, nach diesen Berechnungen werde ich die Reifen also
im Jahre 2066 wechseln, wenn ich die Laufleistung der letzten
Jahre beibehalte.

Ich hoffe nur, daß ich mit rüstigen 91 Jahren dann noch fahren
kann und Benzin noch bezahlbar ist. Aber vielleicht hat der Roller
dann auch bereits Sammlerwert und ein H-Mopedschild :-)





Harald Klotz

unread,
Apr 1, 2012, 12:49:31 PM4/1/12
to
Dieter Blum schrieb:

> In diesem Sinne - es wird gekauft.

Die Industrie wird dir danken. ;-)
Rollerreifen sind häufig Silikarmischungen, die härten kaum
aus, aber das will keiner wissen. ;-)

> Jetzt ist nur noch die
> Frage, nach welchen Marken ich mich umschauen soll.
> Heidenau?

Den Heidenau habe ich gefahren und fand ihn sehr angenehm.
Für mich kommt als Ersatz nur ein Winterreifen in Betracht
und der Heidenau ist sehr komisch, statt Lamellen hat er nur
ein paar Riffel mit weniger als 1mm Tiefe. Das dürfte
schnell runtergefahren sein, danach ist ist er wohl nur noch
SR trotzt WR Kennung.
Sehr gut gefällt mir der Kenda, der Metzler der als WR
angeboten wird hat kein WR Profil, nur ein paar Einschnitte,
der Bridgestoe scheint brauchbar zu sein, dann gibt es noch
den IRC Urban Snow, der optisch einen sehr guten Eindruck
macht. Der VEE Rubber hat in der Mitte, dort wo er
überwiegend aufliegt, kein Lamellenprofil, krank.
Ich würde mich für den Kenda entscheiden.
Wenn du ein reiner Schönwetterfahrer bist, ist das für dich
natürlich kein Kriterium.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 1, 2012, 5:46:57 PM4/1/12
to
Am 01.04.2012 16:00, schrieb Dieter Blum:
> "Matthias Kohrs" wrote in message news:jl7rrt$sl7$1...@dont-email.me...
>
>> Weil nach drei bis fünf Jahren in der Regel eh ein Wechsel ansteht.
>
> Andere in diesem Thread hielten 3-4 Jahre für übertrieben, du
> gehst nun wiederum von 3-5 Jahren aus.

Es ging um die Reifen für die sich der ADAC interessiert, und da ist
nach dem genannten Zeitraum in der Regel kein Profil mehr drauf. Deshalb
ist das Thema wie die sich nach 10 Jahren verhalten nur sehr
eingeschränkt spannend.

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 2, 2012, 3:01:35 AM4/2/12
to
"Harald Klotz" wrote in message
news:4f788cc7$0$6571$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...

> Die Industrie wird dir danken. ;-)
> Rollerreifen sind häufig Silikarmischungen, die härten kaum aus, aber das
> will keiner wissen. ;-)

Ich gebe offen zu, daß ich auf diesem Gebiet Laie bin
und den Glaubenskriegen eher als Zuschauer denn als
Teilnehmer beiwohne ;-)

Aber wie dem auch sei, daß die ATU-Reifen aus China von
besonders hoher Qualität wären, davon kann wohl nicht
ausgegangen werden und etwas Profil wird wohl nach
2100 km auch runter sein.

> Wenn du ein reiner Schönwetterfahrer bist, ist das für dich natürlich kein
> Kriterium.

Heidenau scheint für meine Reifengrößen (120/70 und
130/70) nur schwer erhältlich zu sein, wenn ich mir die
Online-Shops ansehe. Und 50-60 Euro pro Reifen halte
ich für etwas hoch gegriffen.

Was hältst du denn zum Beispiel von diesen - diese sind
für rund 30 Euro pro Stück zu haben:

130/70-12 62 P CONTINENTAL - TWIST SPORT (TL)

In der Tat bin ich eher Schönwetterfahrer und nur
im Frühjahr-Herbst bei angenehmen Temperaturen,
aber ich möchte auch mal bei Regen gefahrlos fahren
können.


Harald Klotz

unread,
Apr 2, 2012, 6:26:12 AM4/2/12
to
Dieter Blum schrieb:
> "Harald Klotz" wrote in message

> Aber wie dem auch sei, daß die ATU-Reifen aus China von
> besonders hoher Qualität wären, davon kann wohl nicht
> ausgegangen werden und etwas Profil wird wohl nach
> 2100 km auch runter sein.

2100km sind fast nichts, es sei denn der ist extrem weich.
Wie viel schlechter der als deutsche Reifen ist, oder gar
besser, darüber kann man nur vermuten.

>> Wenn du ein reiner Schönwetterfahrer bist, ist das für
>> dich natürlich kein Kriterium.
>
> Heidenau scheint für meine Reifengrößen (120/70 und
> 130/70) nur schwer erhältlich zu sein, wenn ich mir die
> Online-Shops ansehe. Und 50-60 Euro pro Reifen halte
> ich für etwas hoch gegriffen.

Ja, die Heidenau sind sehr teuer.

> Was hältst du denn zum Beispiel von diesen - diese sind
> für rund 30 Euro pro Stück zu haben:
>
> 130/70-12 62 P CONTINENTAL - TWIST SPORT (TL)

Nichts, tolle Reifen um sich damit auf die Schnauze zu
legen.
Im Prinzip kein Profil, nur ein paar chic aussehende Rillen.
Wenn du überlegst wie viel von der Lauffläche aufliegt,
erkennst du, dass das die Rillen kaum oder selten Griff
haben.
Auf trockener Strasse mag der gut sein, das kommt auf die
Gummimischung an, Rennwagen fahren aus gutem Grund auch
Slicks, haben aber immer für jedes Wetter den passenden
Reifen und wechseln auch während des Rennens.

Ansonsten auf nassem Laub optimal um sich auf die Nase zu
legen, auf unbestigten feuchten Wegen ebenfalls.
Der hat nichts, was sich mit dem Untergrund vezahnen kann,
auch nichts, was sich bei Laub durchdrückt und noch etwas
Haftung mit der Strasse aufbauen kann.
Diese Profile sind modern, taugen aber nur für trockenen
Asphalt.
Der Asphalt bringt die nötige Rauheit, die braucht der
Reifen darauf nicht mitbringen.
Hast du andere Untergründe muss der Reifen sich damit
verzahnen können oder auch wie beim Laub, dieses verdrängen
und auf den festen Untergrund durchdrücken, das geht mit so
einem Slick nicht.

> In der Tat bin ich eher Schönwetterfahrer und nur
> im Frühjahr-Herbst bei angenehmen Temperaturen,
> aber ich möchte auch mal bei Regen gefahrlos fahren
> können.

Dann sich dir einen Reifen mit einem echten Profil.
Da du ohnehin bereit bist einen relativ guten Reifen aus
Sicherheitsgründen frühzeitig zu wechseln, bleibt meine
Empfehlung bei Winterreifen.
Für Winterreifen nimmt man heute Silicamischungen, die
härten wesentlich weniger aus, als die klassischen
Gummimischungen. Die Hersteller geben eine Nutzungsdauer von
10 Jahren an.
WR haben ein Profil, welches mit allen Untergründen zurecht
kommt.

Reifen die für mich evtl. infrgae kommen.
Metzeler Feelfree Wintec , TL : Der dürfte aber im Herbst
bei nassem Laub auch nicht sonderlich sein.
SHINKO SR 428 TL
HEIDENAU K 58 mod. TL
SHINKO SR 426 TL Allwetter
BRIDGESTONE ML 50, tl
HEIDENAU K 66 LT TL
K 58 mod. M+S Snowtex TL
SHINKO SR 723 TL Weisswand
Urban Snow
HEIDENAU K 66 / LT M+S SiO2 TL

Dieser Metzeler scheint brauchbar zu sein.
http://www.reifentiefpreis.de/Mofa-Moped-Roller/10-Zoll/100-90-10/METZELER-100-90-10-ME-5--TT-TL_0123900.php

Ein Top Profil für alle Wetterlagen, dieser Michelin
http://www.reifentiefpreis.de/Mofa-Moped-Roller/10-Zoll/3-50-10/MICHELIN-3-50-10-S83-TL-TT_057201.php

Soweit ich mich nicht für einen WR entscheide, wäre das mein
Favorit.

Alle diese chic aussehenden Profile, mit wenigen Rillen
kannst du getrost vergessen, obwohl sie optisch schön
aussehen und daher gern genommen werden.
Wie oben beschrieben, sie haben nichts um sich auf den
Untergrung durchzudrücken, eine nasse Zeitung ist bereits
gut geeignet um sich damit auf die Fresse zu legen.
Der Michelich hat eine sehr feines Profil, drückt sich mit
seinen relativ kleinen Stollen durch Matsch, Laub etc.
durch, verzahnt sich mit schlechten Untergründen.
Wenn du auf Sicherheit wert legst, dann nehm den.

Grüße Harald

Dieter Blum

unread,
Apr 2, 2012, 10:04:04 AM4/2/12
to
"Harald Klotz" wrote in message
news:4f7998ba$0$6553$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

> Wie viel schlechter der als deutsche Reifen ist, oder gar besser, darüber
> kann man nur vermuten.

Auf jeden Fall haben die auch ein Design-Profil mit
ein paar Rillen, was gut aussieht, aber eben auch die
entsprechenden Nachteile hat.

Der Roller ist es:

http://www.rollertuningpage.de/31-sonstige-roller-baumarkt/379853-atu-roller-spin-ge50-auspuff/
Danke schon mal für den Tip mit dem Shop, der hat schon mal
günstigere Preise und liefert ab 2 Reifen ohne VK.

Die beiden genannten Reifen sind für die genannte Kombination
120/70 und 130/70 nicht erhältlich.

Vielleicht sollte ich doch einmalig die knapp unter 100 Euro
investieren und diese nehmen:

http://www.reifentiefpreis.de/Mofa-Moped-Roller/10-Zoll/120-70-10/HEIDENAU-120-70-10-K-62-M-S-Snowtex-TL_11160051.php

Wenn die wirklich gut sind und lange halten, sollten die paar Euro mehr
kein Beinbruch sein.


Harald Klotz

unread,
Apr 3, 2012, 11:14:59 AM4/3/12
to
Dieter Blum schrieb:

> Die beiden genannten Reifen sind für die genannte
> Kombination 120/70 und 130/70 nicht erhältlich.

120/70 was?
130/70 was?

Nicht ganz unwesentlich ist die nächste Zahl, denn das ist
der Felgendurchmesser.
Die anderen Daten können abweichen, evtl. auf dem Roller
nicht zulässig sein oder auch einfach nur eine andere
Bezeichnungsart sein.

90/90 - 12 ist z.B. identisch mit 3.00 - 12

> Vielleicht sollte ich doch einmalig die knapp unter 100
> Euro investieren und diese nehmen:
>
> http://www.reifentiefpreis.de/Mofa-Moped-Roller/10-Zoll/120-70-10/HEIDENAU-120-70-10-K-62-M-S-Snowtex-TL_11160051.php

Ich würde dann den günstigeren normalen Heidenau nehmen.
Die Riffeln, welche das Winterprofil ausmachen sollen, sind
bis zum Herbst ohnehin abgefahren.
Ich weiss nicht, was Heidenau sich dabei gedacht hat, evtl.
wollten sie ohne großen Formaufwand etwas auf dem Markt
haben, was wie Winterprofil aussieht, ein M+S Logo bekommt
und damit den Vorschriften genügt bei Schnee und Eis
gefahren zu werden dürfen.

> Wenn die wirklich gut sind und lange halten, sollten die
> paar Euro mehr kein Beinbruch sein.

Lange halten spielt bei dir doch keine Rolle, wenn du nach 4
Jahren aus Angst wegen möglicher Verhärtung ohnehin
wechselst. ;-)

Grüße Harald

Dieter Blum

unread,
Apr 3, 2012, 11:38:59 AM4/3/12
to
"Harald Klotz" wrote in message
news:4f7b15f3$0$6625$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...

> 120/70 was?
> 130/70 was?

Der Hinterreifen hat aktuell z.B. 130/70 - 12 59J und vorne
120/70 - 12 56J.

> Nicht ganz unwesentlich ist die nächste Zahl, denn das ist der
> Felgendurchmesser.

Also 12 Zoll und nicht 10. Heißt im Klartext, ich hätte also
Mist bestellt ;-)

> Ich würde dann den günstigeren normalen Heidenau nehmen.

Hast du nicht bis hierhin die Überlegenheit des WR angepriesen
und daß du WR bevorzugen würdest?

> Lange halten spielt bei dir doch keine Rolle, wenn du nach 4 Jahren aus
> Angst wegen möglicher Verhärtung ohnehin wechselst. ;-)

Das habe ich so nicht gesagt. Ich habe gesagt, daß die Original
ATU-Billigreifen nun 6 Jahre lang gefahren wurden und bei der
Gelegenheit gegen bessere Reifen getauscht werden könnten.

Danach würde ich sicher nicht nach 3-4 Jahren aus Prinzip
wieder wechseln.


Stephan Strotkoetter

unread,
Apr 3, 2012, 1:33:53 PM4/3/12
to
Hallo,
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f7b15f3$0$6625$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...
> Dieter Blum schrieb:
>> http://www.reifentiefpreis.de/Mofa-Moped-Roller/10-Zoll/120-70-10/HEIDENAU-120-70-10-K-62-M-S-Snowtex-TL_11160051.php
>
> Ich würde dann den günstigeren normalen Heidenau nehmen.
> Die Riffeln, welche das Winterprofil ausmachen sollen, sind bis zum
> Herbst ohnehin abgefahren.
Ich dachte immer, beim Snowtex seien ins Gumi eingearbeitete Textilfäden
hauptverantwortlich für die Wintertauglichkeit. Zitat von der Webseite
von Heidenau: "Seine Lauffläche besteht aus einer hochwertigen Silica
Gummimischung die mit speziellen Textilfasern kombiniert wird um die
Straßenhaftung kalter und nasser Witterung zu maximieren."

Strotti

Matthias Kohrs

unread,
Apr 3, 2012, 4:33:55 PM4/3/12
to
Am 02.04.2012 12:26, schrieb Harald Klotz:

> Nichts, tolle Reifen um sich damit auf die Schnauze zu legen.
> Im Prinzip kein Profil, nur ein paar chic aussehende Rillen.

Ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe, aber laut Aussage eines
Reifenentwicklers ist das Profil für Motorradreifen zweitrangig. Weil es
vorgeschrieben ist werden halt irgendwelche dekorative Rillen angebracht.

Dadurch daß Zweiradreifen im Vergleich zum Autoreifen eine viel kleinere
Aufstandsfläche haben, die zudem nicht rechteckig, sondern oval ist, muß
das Regenwasser nicht durch die Profilrillen abgeleitet werden sondern
wird wie durch den Bug eines Bootes zur Seite verdrängt.

Anders sieht's wieder auf Schnee aus, aber das muß jeder selbst wissen
wie relevant das ist.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Apr 3, 2012, 4:38:23 PM4/3/12
to
Am 02.04.2012 09:01, schrieb Dieter Blum:

> Und 50-60 Euro pro Reifen halte
> ich für etwas hoch gegriffen.

Jeden Monat eine Schachtel Zigaretten oder alle zwei Wochen ein kleines
Pils kommt schon nach zwei Jahren teurer.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 3, 2012, 4:53:29 PM4/3/12
to
Dieter Blum schrieb:
> "Harald Klotz" wrote in message

> Also 12 Zoll und nicht 10. Heißt im Klartext, ich hätte
> also Mist bestellt ;-)

Du musst auf alle Werte achten.
120/70 bedeutet 120mm Breite und 70% der Breite als Höhe.

Hier ist es dargestellt, aber es gibt Abweichnungen.
http://ssl.delti.com/reifendirekt/Reifenbezeichnung.html
Dort steht 91H
Das H steht für die Geschwindigkeit.
Früher stand das H vor dem R.
In dem Beispiel wäre es dann 195/65 HR......

Wie das bei Rollerreifen genau aussieht weiss ich nicht.
aber dein Verkäufer wird dir die Tragfähigkeit und max.
Geschwindifgkeit nennen.

>> Ich würde dann den günstigeren normalen Heidenau nehmen.
>
> Hast du nicht bis hierhin die Überlegenheit des WR
> angepriesen und daß du WR bevorzugen würdest?

Ja, aber der Heidenau WR ist mir suspekt, das schrieb auch
bereits anfangs dazu.
Statt eines Lamellenprofils, welches durch Verschieben den
Lamellen gegeneinander hervorstehende Zähne erzeugt, hat der
Heidenau nur ein paar Riffeln.
Ich habe ihn mir einmal bei einem Händler angesehen. Das
funktioniert sicherlich, solange das nicht blank gefahren
ist. Die Riffeln haben keinen mm Höhe. die sind schneller
Blank als der nächst Winter kommt.
Ich frage mich was das soll.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Apr 3, 2012, 5:49:13 PM4/3/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 02.04.2012 12:26, schrieb Harald Klotz:
>
>> Nichts, tolle Reifen um sich damit auf die Schnauze zu
>> legen. Im Prinzip kein Profil, nur ein paar chic
>> aussehende Rillen.
>
> Ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe, aber laut Aussage
> eines Reifenentwicklers ist das Profil für Motorradreifen
> zweitrangig.

Meine praktische Erfahrung sagt etwas anderes.
Das mag auf Asphalt stimmen, auch wird stimmen, dass man
aufgrund der schmalen Auflagefläche keine Profilrillen zur
Wasserabführung braucht, damit der Reifen nicht aufschwimmt.

> Weil es vorgeschrieben ist werden halt
> irgendwelche dekorative Rillen angebracht.

Meine Erfahrung mit solchen Profilen auf Gras oder feuchten
unbestigten Wegen ist so ein Reifen fast eine Garantie für
einen Sturz.
Wer nur auf der Autobahn herumrasen will, für den mag so ein
Designerreifen das passende sein.
Ich möchte aber einen Reifen, der mich nicht auf die Nase
legt, wenn ich einmal aus irgendeinem Grund in die Bankette
ausweichen muss.

> Dadurch daß Zweiradreifen im Vergleich zum Autoreifen
> eine viel kleinere Aufstandsfläche haben, die zudem nicht
> rechteckig, sondern oval ist, muß das Regenwasser nicht
> durch die Profilrillen abgeleitet werden sondern wird wie
> durch den Bug eines Bootes zur Seite verdrängt.

Ja, das ist sicher richtig, aber das ist nicht alles was ein
Reifen leisten muss.

> Anders sieht's wieder auf Schnee aus, aber das muß jeder
> selbst wissen wie relevant das ist.

Nicht nur Schnee.
Es gibt genügend andere Kriterien im Sommer, bei denen ein
Reifen nicht versagen sollte.
Auf Gras, selbst bei trockenem Wetter ist so ein profilarmer
Reifen eine Gefahr.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Apr 3, 2012, 5:33:16 PM4/3/12
to
Stephan Strotkoetter schrieb:

>> Ich würde dann den günstigeren normalen Heidenau nehmen.
>> Die Riffeln, welche das Winterprofil ausmachen sollen,
>> sind bis zum Herbst ohnehin abgefahren.
> Ich dachte immer, beim Snowtex seien ins Gumi
> eingearbeitete Textilfäden hauptverantwortlich für die
> Wintertauglichkeit.
> Zitat von der Webseite von Heidenau:
> "Seine Lauffläche besteht aus einer hochwertigen Silica
> Gummimischung die mit speziellen Textilfasern kombiniert
> wird um die Straßenhaftung kalter und nasser Witterung zu
> maximieren."

Naja, ich halte nicht sehr viel davon, kann aber auch nicht
aus paktischer Erfahrunf reden.
Die Riffeln, die der Neureifen hat, sind schnell blank
gefahren, ob dann die eingearbeiteten Textilfäden ernsthaft
etwas ausmachen bezweifle ich.

Grüße Harald

Ruediger Lahl

unread,
Apr 4, 2012, 1:16:19 AM4/4/12
to
Matthias Kohrs <Matthia...@t-online.de> wrote:

>> Und 50-60 Euro pro Reifen halte
>> ich für etwas hoch gegriffen.
>
> Jeden Monat eine Schachtel Zigaretten oder alle zwei Wochen ein kleines
> Pils kommt schon nach zwei Jahren teurer.

Wobei der Reifen geeignet ist, Leben zu retten. Das untere eher nicht...
:-)
--
bis denne
Message has been deleted

Dieter Blum

unread,
Apr 4, 2012, 9:15:58 AM4/4/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jlfmri$2jq$1...@dont-email.me...

> Dadurch daß Zweiradreifen im Vergleich zum Autoreifen eine viel kleinere
> Aufstandsfläche haben, die zudem nicht rechteckig, sondern oval ist, muß
> das Regenwasser nicht durch die Profilrillen abgeleitet werden sondern
> wird wie durch den Bug eines Bootes zur Seite verdrängt.

Wie Harald richtigerweise schrieb: es geht doch nicht nur um Regen
auf Asphalt?

Was ist mit allen anderen gefährlichen Bodenbelägen, unbefestigten
Wegen und und und?

Ob die Aufstandsfläche nun oval, kreisrund, rechteckig oder dreieckig
ist - Fakt ist doch, daß zwischen Profil und Untergrund Grip da sein muß
und das erreicht man (vom Regenwasser auf glattem Untergrund abgesehen)
nun mal übers Profil. Oder nicht?

Wenn ich mich an die Fahrschule richtig erinnere, ist die Aufstandsfläche
beim PKW auch viel kleiner, als manche vielleicht glauben. An so riesige
Unterschiede zum Motorrad glaube ich nicht einmal.




Harald Klotz

unread,
Apr 4, 2012, 12:35:20 PM4/4/12
to
Stephan Strotkoetter schrieb:

> Ich dachte immer, beim Snowtex seien ins Gumi
> eingearbeitete Textilfäden hauptverantwortlich für die
> Wintertauglichkeit. Zitat von der Webseite von Heidenau:
> "Seine Lauffläche besteht aus einer hochwertigen Silica
> Gummimischung die mit speziellen Textilfasern kombiniert
> wird um die Straßenhaftung kalter und nasser Witterung zu
> maximieren."

Ich muss noch einmal anknüpfen.
Was ist mit Schnee und Eis?
Seltsamerweise empfiehlt Heidenau die verschiedenen Snowtex
ausschliesslich für nasse und kalte Strassen.

Lediglich der K66 hat ein echtes Winterprofil.
Ob die Textilfasern wirklich etwas bewirken können?
Ich sehe es eher als Marketing.
Allerdings kann man mit so einer Technik eine gewisse
Rauheit der Oberfläche und damit bessere Verzahnung mit dem
Untergrund erzeugen. Durch das Auswaschen der freigelegten
Fasern bleibt diese Rauheit über die Lebensdauer erhalten.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 4, 2012, 5:59:47 PM4/4/12
to
Am 04.04.2012 15:15, schrieb Dieter Blum:

> Wie Harald richtigerweise schrieb: es geht doch nicht nur um Regen
> auf Asphalt?
>
> Was ist mit allen anderen gefährlichen Bodenbelägen, unbefestigten
> Wegen und und und?

Wo willst du denn mit dem Roller überall langfahren?

> Ob die Aufstandsfläche nun oval, kreisrund, rechteckig oder dreieckig
> ist - Fakt ist doch, daß zwischen Profil und Untergrund Grip da sein muß
> und das erreicht man (vom Regenwasser auf glattem Untergrund abgesehen)
> nun mal übers Profil. Oder nicht?

Haftreibung funktioniert auch ohne Profil. Und haltlos rumrutschen kann
man auch mit Profil, wenn das Material nicht stimmt. Die Reifenhaftung
an der Abbildung des Profils festmachen zu wollen ist absurd.

> Wenn ich mich an die Fahrschule richtig erinnere, ist die Aufstandsfläche
> beim PKW auch viel kleiner, als manche vielleicht glauben. An so riesige
> Unterschiede zum Motorrad glaube ich nicht einmal.

Ein einzelner Autoreifen hat wesentlich mehr Gummi am Boden als beide
Motorradreifen zusammen.

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 5, 2012, 5:37:43 AM4/5/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jlig8h$j0a$1...@dont-email.me...

> Wo willst du denn mit dem Roller überall langfahren?

Da, wo einen der Weg hinführt. Manchmal kann man sich auf
der Landstraße z.B. die Fahrbahnbeschaffenheit nicht aussuchen
oder auf Grundstückseinfahrten oder...

> Haftreibung funktioniert auch ohne Profil. Und haltlos rumrutschen kann
> man auch mit Profil, wenn das Material nicht stimmt. Die Reifenhaftung an
> der Abbildung des Profils festmachen zu wollen ist absurd.

Du sagst also, das Reifenprofil sei für die Haftung gänzlich irrelevant?
Das kann ich nicht ernst nehmen, egal ob fürs Auto oder Zweirad.

> Ein einzelner Autoreifen hat wesentlich mehr Gummi am Boden als beide
> Motorradreifen zusammen.

Was im Kontext keinen großen Unterschied macht, da ein Auto
offensichtlich viel mehr Masse hat und sich die Kräfte auf 4 Reifen
verteilen.

Du stellst hier eine recht wilde These auf, die ich technisch nicht
ansatzweise nachvollziehen kann. Die technische Erklärung bleibst
du bisher schuldig.



Harald Klotz

unread,
Apr 5, 2012, 6:25:54 AM4/5/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 04.04.2012 15:15, schrieb Dieter Blum:

>> Was ist mit allen anderen gefährlichen Bodenbelägen,
>> unbefestigten Wegen und und und?
>
> Wo willst du denn mit dem Roller überall langfahren?

Weiss man das vorher?
Ein Feldweg, eine Grasnabe kann immer vorkommen.
Evtl. ist man gezwungen auszuweichen.

>> Ob die Aufstandsfläche nun oval, kreisrund, rechteckig
>> oder dreieckig ist - Fakt ist doch, daß zwischen Profil
>> und Untergrund Grip da sein muß und das erreicht man
>> (vom Regenwasser auf glattem Untergrund abgesehen) nun
>> mal übers Profil. Oder nicht?
>
> Haftreibung funktioniert auch ohne Profil. Und haltlos
> rumrutschen kann man auch mit Profil, wenn das Material
> nicht stimmt. Die Reifenhaftung an der Abbildung des
> Profils festmachen zu wollen ist absurd.

Absurd ist deine Auffassung.
Es gibt zwar reichlich Situationen, in denen das Profil
tatsächlich keine Rolle spielt, aber genügend in denen das
Profil sehr wichtig ist.

> Ein einzelner Autoreifen hat wesentlich mehr Gummi am
> Boden als beide Motorradreifen zusammen.

Die Fläche spielt eine untergordnete Rolle.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 6, 2012, 2:12:45 AM4/6/12
to
Am 05.04.2012 11:37, schrieb Dieter Blum:
> "Matthias Kohrs" wrote in message news:jlig8h$j0a$1...@dont-email.me...
>
>> Wo willst du denn mit dem Roller überall langfahren?
>
> Da, wo einen der Weg hinführt. Manchmal kann man sich auf
> der Landstraße z.B. die Fahrbahnbeschaffenheit nicht aussuchen
> oder auf Grundstückseinfahrten oder...

Überall wo der Untergrund nicht nachgibt wird der Reifen mit der
besseren Gummimischung im Vorteil sein. Auf weichem Boden oder nassem
Gras nicht, aber da muß man sich überlegen wie oft das vorkommt.

Wie oft kam es auf deinen bisherigen 2100km vor? Wie oft davon
unerwartet während der Fahrt? Wie oft hat es dich dabei hingesemmelt?

>> Haftreibung funktioniert auch ohne Profil. Und haltlos rumrutschen
>> kann man auch mit Profil, wenn das Material nicht stimmt. Die
>> Reifenhaftung an der Abbildung des Profils festmachen zu wollen ist
>> absurd.
>
> Du sagst also, das Reifenprofil sei für die Haftung gänzlich irrelevant?
> Das kann ich nicht ernst nehmen, egal ob fürs Auto oder Zweirad.

Ich behaupte daß das Reifenprofil nur einen geringen Anteil an der
Reifenhaftung hat.

Die Reifenaufstandsfläche ist bei korrektem Luftdruck ca.
Handtellergroß, für beide Reifen zusammen. Wieviel Profil hat da Kontakt
zum Boden? Eine Profilrille, 5cm lang? Drei Rillen und sogar eine Ecke
vom Profilmuster, insgesamt 10cm lang? Boah, watt'n Unterschied.

>> Ein einzelner Autoreifen hat wesentlich mehr Gummi am Boden als beide
>> Motorradreifen zusammen.
>
> Was im Kontext keinen großen Unterschied macht, da ein Auto
> offensichtlich viel mehr Masse hat und sich die Kräfte auf 4 Reifen
> verteilen.

Es geht nicht nur um den Druck auf den Boden, sondern darum daß das Auto
bei Nässe dieselbe mit einer 17-20cm breiten Walze vor sich her schiebt
(mit einer geraden Front der Reifenaufstandsfläche), während der
Moppedreifen nur 5cm breit aufliegt und einen "Bug" hat. Bei dem ist
kaum erheblich ob da noch eine Profilrille beteiligt ist oder nicht.
Beim Autoreifen sieht das sehr anders aus.

> Du stellst hier eine recht wilde These auf, die ich technisch nicht
> ansatzweise nachvollziehen kann. Die technische Erklärung bleibst
> du bisher schuldig.

Du hast weiter oben im Thread den Begriff "Glaubenskriege" eingeführt,
dafür sind Reifen traditionell ein beliebter Anlaß. Vieles ist eben
nicht einfach nachprüfbar. Ich sage ja auch nicht daß das Profil ein
Nachteil sei, aber ich behaupte und glaube daß in 99% der
Fahrsituationen 90% der Haftung auf das Konto der Gummimischung geht.
Und die sieht man nicht im Reifenprospekt. Sich nach Bild für oder gegen
einen Reifen zu entscheiden ist ein ungeeigneter Ansatz. Da helfen nur
Erfahrungswerte.

Ich vermute daß deine montierten Reifen weit entfernt von dem sind was
ein guter Reifen heutzutage kann. Andererseits haben sie offensichtlich
bisher alles geleistet was du von ihnen gefordert hast. Dann gibt es
keinen Grund für Aktionismus, fahr die Dinger weiter. Falls du mal vom
Regen überrascht wirst solltest du sehr vorsichtig fahren. Tust du eh? Gut.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Apr 6, 2012, 2:48:36 AM4/6/12
to
Am 05.04.2012 12:25, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:
>> Am 04.04.2012 15:15, schrieb Dieter Blum:
>
>>> Was ist mit allen anderen gefährlichen Bodenbelägen,
>>> unbefestigten Wegen und und und?
>>
>> Wo willst du denn mit dem Roller überall langfahren?
>
> Weiss man das vorher?
> Ein Feldweg, eine Grasnabe kann immer vorkommen.
> Evtl. ist man gezwungen auszuweichen.

Unbefestigte Feldwege und eine gemähte Wiese lassen sich auch mit glatt
gefahrenem Hinterreifen gut bewältigen, wie ich zum Ende eines Urlaubs
mal ausprobieren konnte. Allerdings mit etwas grösseren Rädern.

> Absurd ist deine Auffassung.
> Es gibt zwar reichlich Situationen, in denen das Profil tatsächlich
> keine Rolle spielt, aber genügend in denen das Profil sehr wichtig ist.

Es gibt welche, ja. Im Leben eines Schönwetterfahrers nicht ganz so viele.

http://csimg.pagineprezzi.it/srv/IT/2901962129558/T/140x140/C/FFFFFF/url/pneumatici-metzeler-perfect.jpg

http://www.bridgestone-mc.de/system/html/BT45_Paar-3e0e8806.jpg

http://www.motorradparts24.de/images/produkte/cache/mi51/5137869.jpg

Und, welches ist der beste Reifen?


CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 6, 2012, 6:51:25 AM4/6/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jlm1gs$bgs$1...@dont-email.me...

> Wie oft kam es auf deinen bisherigen 2100km vor? Wie oft davon unerwartet
> während der Fahrt? Wie oft hat es dich dabei hingesemmelt?

Sowas kam mehrfach vor. Hingesemmelt hat es mich aufgrund
dann sehr vorsichtiger Fahrweise noch nicht. Das ist auch dem Mißtrauen
den Reifen gegenüber geschuldet...

Ansonsten wirst du wohl kaum bestreiten, daß schon ein Sturz
an so einer Stelle wesentlich teurer wäre als gescheite Reifen - selbst
rein auf Beschädigungen am Roller reduziert.

> Ich behaupte daß das Reifenprofil nur einen geringen Anteil an der
> Reifenhaftung hat.

Das ist schon mal eine grundlegend andere Aussage als "gar keinen".
So langsam kommen wir der Realität wohl näher.

> Die Reifenaufstandsfläche ist bei korrektem Luftdruck ca. Handtellergroß,
> für beide Reifen zusammen. Wieviel Profil hat da Kontakt zum Boden? Eine
> Profilrille, 5cm lang? Drei Rillen und sogar eine Ecke vom Profilmuster,
> insgesamt 10cm lang? Boah, watt'n Unterschied.

Richtig, kleine Unterschiede können physikalisch große Wirkungen
hervorrufen. Und auch über Sturz oder nicht Sturz entscheiden - irgendwo
ist schließlich der Grenzpunkt, an dem sich das entscheidet. Und vielleicht
ist es dann genau das Profil.

> Ich vermute daß deine montierten Reifen weit entfernt von dem sind was ein
> guter Reifen heutzutage kann.

Das vermute ich auch. Alter und Laufleistung der Reifen sind andere
Faktoren.

> Andererseits haben sie offensichtlich bisher alles geleistet was du von
> ihnen gefordert hast.

Das habe ich möglicherweise noch gar nicht richtig getestet. Falls ich
so fahren würde wie mancher Jugendliche, hätte es mich vermutlich
mit den Reifen bereits umgelegt.



Harald Klotz

unread,
Apr 6, 2012, 9:59:19 AM4/6/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 05.04.2012 11:37, schrieb Dieter Blum:

>> Da, wo einen der Weg hinführt. Manchmal kann man sich auf
>> der Landstraße z.B. die Fahrbahnbeschaffenheit nicht
>> aussuchen oder auf Grundstückseinfahrten oder...
>
> Überall wo der Untergrund nicht nachgibt wird der Reifen
> mit der besseren Gummimischung im Vorteil sein.

Was ist die bessere Gummimischung?
So weich, dass es sich vollständig mit dem rauhen Untergrund
verzahnt?
Das wäre viel zu weich.
Passend für Asphalt oder für Kopfsteinpflaster?

> Auf weichem Boden
> oder nassem Gras nicht, aber da muß man sich überlegen wie
> oft das
> vorkommt.

Nasses Laub hast du vergessen.
Ausserdem ist die Frage vermessen, "wie oft das vorkommt"
Es reicht einmal im Jahr und ein Sturz, das ist nicht oft.
;-)

> Wie oft kam es auf deinen bisherigen 2100km vor? Wie oft
> davon unerwartet während der Fahrt? Wie oft hat es dich
> dabei
> hingesemmelt?

Damit er sich nicht legt, empfehle ich Reifen, welche auch
damit zurecht kommen, wenn du einmal auf Gras ausweichen
*musst*.
Das kann man sich nicht immer aussuchen.
Nasses Laub kommt ebenso vor wie andere Unwegsamkeiten.

Du kannst natürlich absteigen und schieben, aber wirst es
nicht machen.
Du kannst natürlich bei gewissen Verhältnissen nicht fahren,
aber du wirst es nicht machen.

>> Du sagst also, das Reifenprofil sei für die Haftung
>> gänzlich irrelevant? Das kann ich nicht ernst nehmen,
>> egal ob fürs Auto oder Zweirad.
>
> Ich behaupte daß das Reifenprofil nur einen geringen
> Anteil an der Reifenhaftung hat.

Ich behaupte das Gegenteil.
Diese Aussage gilt pauschal für die üblichen wechselnden
Verhältnisse im üblichen Betrieb.
Ich halte deine Aussage für reichlich dumm, sorry.

> Die Reifenaufstandsfläche ist bei korrektem Luftdruck ca.
> Handtellergroß, für beide Reifen zusammen. Wieviel Profil
> hat da Kontakt zum Boden? Eine Profilrille, 5cm lang?
> Drei Rillen und sogar eine Ecke vom Profilmuster,
> insgesamt 10cm lang? Boah, watt'n
> Unterschied.

Du hast keine Ahung, viel Spass beim Abflug.
Deine Aussagen gelten für optimale Strssenverhältnisse,
leider hast du die nicht immer.

Rennreifen sind profillos, sie sind weich, die werden vor
der Fahrt auf Betriebstemperatur geheizt.
Die Rennstrecke ist schnee und eisfrei, auch frei von Laub,
Staub, Sand.........
Und bei sich ändernden Verhältnissen wird der Reifen während
des Rennens gewechselt.

> Du hast weiter oben im Thread den Begriff
> "Glaubenskriege" eingeführt, dafür sind Reifen
> traditionell ein beliebter Anlaß. Vieles ist eben nicht
> einfach nachprüfbar. Ich sage ja auch nicht daß das
> Profil ein Nachteil sei, aber ich behaupte und glaube daß
> in 99% der Fahrsituationen 90% der Haftung auf das Konto
> der
> Gummimischung geht.

Das macht 1 Kilometer pro 100 wo dein Reifen ungeeignet ist.
Mir ist das zu wenig, wenn mein Reifen pro 100 gefahrene
Kilometer auf einem Kilometer der Strecke versagt.

Danke, dass du das Beispiel gebracht hast, es zeigt deutlich
deine Vermessenheit bei der Beurteilung.

> Und die sieht man nicht im Reifenprospekt. Sich nach Bild
> für oder gegen einen Reifen zu entscheiden ist ein
> ungeeigneter Ansatz. Da helfen nur Erfahrungswerte.

Wenn du auf der Fresse liegst hast du die Erfahrung.
Die Erfahrung mit den Designprofilen habe ich, und genau
diese Erfahrung lässt mich diese ablehnen.

> Ich vermute daß deine montierten Reifen weit entfernt von
> dem sind was ein guter Reifen heutzutage kann.

Deine Reifen werden es mit Sicherheit sein.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Apr 6, 2012, 10:18:53 AM4/6/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 05.04.2012 12:25, schrieb Harald Klotz:

>> Weiss man das vorher?
>> Ein Feldweg, eine Grasnabe kann immer vorkommen.
>> Evtl. ist man gezwungen auszuweichen.
>
> Unbefestigte Feldwege und eine gemähte Wiese lassen sich
> auch mit glatt gefahrenem Hinterreifen gut bewältigen,
> wie ich zum Ende eines Urlaubs mal ausprobieren konnte.
> Allerdings mit etwas grösseren Rädern.

Du spinnst hier rum.
Was sind etwas größere Räder?
War es trocken oder nass?

>> Absurd ist deine Auffassung.
>> Es gibt zwar reichlich Situationen, in denen das Profil
>> tatsächlich keine Rolle spielt, aber genügend in denen
>> das Profil sehr wichtig ist.
>
> Es gibt welche, ja. Im Leben eines Schönwetterfahrers
> nicht ganz so viele.
> http://csimg.pagineprezzi.it/srv/IT/2901962129558/T/140x140/C/FFFFFF/url/pneumatici-metzeler-perfect.jpg
>
> http://www.bridgestone-mc.de/system/html/BT45_Paar-3e0e8806.jpg
>
> http://www.motorradparts24.de/images/produkte/cache/mi51/5137869.jpg
>
> Und, welches ist der beste Reifen?

Der universellste ist der erste, der 2. ist Müll, es sei
denn du bist Schönwetterfahrer auf der Autobahn.
Der 3. dürfte bei überwiegend schlechten Untergründen der
beste sein.

Letztlich kommt es darauf an, wann und wo du fahren willst.
Wenn du dir das aussuchen kannst und auch machst, dann
kannst du den für die Situation passenden Reifen wählen.
In der Praxis habe ich diese Wahlmöglichkeit nicht, der
nächste Herbst und Laub auf der Strasse wird kommen.
Bei Reifen 2 in deiner Liste heisst es dann ein deutlich
erhöhtes Risiko in Kauf zu nehmen oder den Roller stehen
lassen. Bei Reifen 1 hast auch für diese Situation einen
brauchbaren Reifen, ebenso bei Reifen 3.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 6, 2012, 5:50:22 PM4/6/12
to
Am 06.04.2012 12:51, schrieb Dieter Blum:

> Ansonsten wirst du wohl kaum bestreiten, daß schon ein Sturz
> an so einer Stelle wesentlich teurer wäre als gescheite Reifen - selbst
> rein auf Beschädigungen am Roller reduziert.

Davon rede ich doch die ganze Zeit: kauf dir gescheite Reifen und nicht
irgendwas was dir der Klotz nach Foto aus dem Katalog aussucht. Die
dürfen auch Profil haben. Aber wenn das Material nix taugt ist das
rausgeschmissenes Geld.

> Richtig, kleine Unterschiede können physikalisch große Wirkungen
> hervorrufen. Und auch über Sturz oder nicht Sturz entscheiden - irgendwo
> ist schließlich der Grenzpunkt, an dem sich das entscheidet. Und vielleicht
> ist es dann genau das Profil.

Ich habe schon verschiedene Reifen ausprobiert, vom glattgefahrenen
Tourenreifen bis zum grobstolligen Enduroreifen. Auf dem gleichen
Mopped. Im Sommer und im Winter, auf trockenem und nassem Asphalt,
Schotter, Dreck, Gras und Schnee. Dabei habe ich ungefähr 200Mm
zurückgelegt.

Ich weiß auch noch wann, warum und mit welchen Reifen ich mal gestürzt
bin. Wegen zu wenig Profil war das noch nicht der Fall.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Apr 6, 2012, 6:48:00 PM4/6/12
to
Am 06.04.2012 15:59, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:

>> Überall wo der Untergrund nicht nachgibt wird der Reifen
>> mit der besseren Gummimischung im Vorteil sein.
>
> Was ist die bessere Gummimischung?
> So weich, dass es sich vollständig mit dem rauhen Untergrund verzahnt?
> Das wäre viel zu weich.
> Passend für Asphalt oder für Kopfsteinpflaster?

Ich bin ja gerne bereit dazuzulernen. Was kennst denn du für Reifen die
auf Kopfsteinpflaster super funktionieren und auf Asphalt nicht?

Gibt es überhaupt Reifen die auf Kopfsteinpflaster richtig gut sind?

>> Auf weichem Boden
>> oder nassem Gras nicht, aber da muß man sich überlegen wie oft das
>> vorkommt.
>
> Nasses Laub hast du vergessen.

Was benutzt denn du für Reifen die auf nassem Laub haften? Und mit
welchem Profil erreichst du daß ein nasses Blatt nicht auf dem
darunterliegenden nassen Blatt rutscht?


>> Wie oft kam es auf deinen bisherigen 2100km vor? Wie oft
>> davon unerwartet während der Fahrt? Wie oft hat es dich dabei
>> hingesemmelt?
>
> Damit er sich nicht legt, empfehle ich Reifen, welche auch damit zurecht
> kommen, wenn du einmal auf Gras ausweichen *musst*.

Das tu ich auch. Ich empfehle außerdem daß die Reifen auch auf trockenem
und nassem Asphalt hervorragend haften sollten. Ob sie das tun erkennt
man nicht am Bild im Prospekt.

> Du kannst natürlich absteigen und schieben, aber wirst es nicht machen.
> Du kannst natürlich bei gewissen Verhältnissen nicht fahren, aber du
> wirst es nicht machen.

Nein, weil ich dazu übergegangen bin die besten erhältlichen Reifen der
passenden Größe aufziehen zu lassen. Für Rollergrössen habe ich leider
keine Empfehlung.

>>> Du sagst also, das Reifenprofil sei für die Haftung
>>> gänzlich irrelevant? Das kann ich nicht ernst nehmen,
>>> egal ob fürs Auto oder Zweirad.
>>
>> Ich behaupte daß das Reifenprofil nur einen geringen
>> Anteil an der Reifenhaftung hat.
>
> Ich behaupte das Gegenteil.
> Diese Aussage gilt pauschal für die üblichen wechselnden Verhältnisse im
> üblichen Betrieb.
> Ich halte deine Aussage für reichlich dumm, sorry.

Wenn das jemand anders gesagt hätte wäre ich jetzt eventuell beleidigt.

>> Die Reifenaufstandsfläche ist bei korrektem Luftdruck ca.
>> Handtellergroß, für beide Reifen zusammen. Wieviel Profil
>> hat da Kontakt zum Boden? Eine Profilrille, 5cm lang?
>> Drei Rillen und sogar eine Ecke vom Profilmuster, insgesamt 10cm lang?
>> Boah, watt'n
>> Unterschied.
>
> Du hast keine Ahung, viel Spass beim Abflug.
> Deine Aussagen gelten für optimale Strssenverhältnisse, leider hast du
> die nicht immer.

Abflüge hab ich schon hinter mir. Einmal bei Eisregen, Schrittempo.
Spikes hätten geholfen, sind aber nicht legal. Einmal auf einem
Sandfleck beim wenden, einmal ist auf trockenem Asphalt das Vorderrad
ansatzlos beim Bremsen weggerutscht. Jedesmal mit gut profilierten Reifen.

>> nachprüfbar. Ich sage ja auch nicht daß das
>> Profil ein Nachteil sei, aber ich behaupte und glaube daß
>> in 99% der Fahrsituationen 90% der Haftung auf das Konto der
>> Gummimischung geht.
>
> Das macht 1 Kilometer pro 100 wo dein Reifen ungeeignet ist.

Nein, das macht einen Kilometer pro 100km auf dem sich die Reifenhaftung
durch ein anderes Profil um 10% verbessern liesse.

>> Und die sieht man nicht im Reifenprospekt. Sich nach Bild
>> für oder gegen einen Reifen zu entscheiden ist ein
>> ungeeigneter Ansatz. Da helfen nur Erfahrungswerte.
>
> Wenn du auf der Fresse liegst hast du die Erfahrung.
> Die Erfahrung mit den Designprofilen habe ich, und genau diese Erfahrung
> lässt mich diese ablehnen.

Weißt du eigentlich wie verdammt rutschig gut profilierte Reifen sein
können?

http://www.fuditec.de/catalog/images/MT_18_rear.jpg

>> Ich vermute daß deine montierten Reifen weit entfernt von
>> dem sind was ein guter Reifen heutzutage kann.
>
> Deine Reifen werden es mit Sicherheit sein.

Wir können ja mal Mopped-Tauziehen machen, von mir aus auf einer Wiese.
Streng wissenschaftlich.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Apr 6, 2012, 7:27:54 PM4/6/12
to
Am 06.04.2012 16:18, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:
>> Am 05.04.2012 12:25, schrieb Harald Klotz:
>
>>> Weiss man das vorher?
>>> Ein Feldweg, eine Grasnabe kann immer vorkommen.
>>> Evtl. ist man gezwungen auszuweichen.
>>
>> Unbefestigte Feldwege und eine gemähte Wiese lassen sich
>> auch mit glatt gefahrenem Hinterreifen gut bewältigen,
>> wie ich zum Ende eines Urlaubs mal ausprobieren konnte.
>> Allerdings mit etwas grösseren Rädern.
>
> Du spinnst hier rum.
> Was sind etwas größere Räder?

18"

> War es trocken oder nass?

Erst trocken, anderntags taufeucht.

>>> Absurd ist deine Auffassung.
>>> Es gibt zwar reichlich Situationen, in denen das Profil
>>> tatsächlich keine Rolle spielt, aber genügend in denen
>>> das Profil sehr wichtig ist.
>>
>> Es gibt welche, ja. Im Leben eines Schönwetterfahrers
>> nicht ganz so viele.
>> http://csimg.pagineprezzi.it/srv/IT/2901962129558/T/140x140/C/FFFFFF/url/pneumatici-metzeler-perfect.jpg
>>
>>
>> http://www.bridgestone-mc.de/system/html/BT45_Paar-3e0e8806.jpg
>>
>> http://www.motorradparts24.de/images/produkte/cache/mi51/5137869.jpg
>>
>> Und, welches ist der beste Reifen?
>
> Der universellste ist der erste, der 2. ist Müll, es sei
> denn du bist Schönwetterfahrer auf der Autobahn.
> Der 3. dürfte bei überwiegend schlechten Untergründen der
> beste sein.

Schön zusammengefaßt, wenn du auch zu einem anderen Ergebis kommst als
ich. Der dritte Reifen, Metzeler Block C, wird nur noch für
Oldtimerfahrer produziert die Wert auf eine authentische Erscheinung
ihres Motorrades legen, zum fahren empfiehlt sogar der Hersteller
bevorzugt andere Reifen. Ausprobiert habe ich ihn noch nicht, wozu auch.
Der war vor 30-40 Jahren angesagt.

Von den ersten beiden (Metzeler ME77 und Bridgestone BT45) habe ich
jeweils diverse Sätze runtergefahren und kann mich an keine Situation
erinnern in der der Bridgestone schlechter gewesen wäre als der
Metzeler. Die Haftung und kontrollierbarkeit (somit auch die
Bremswirkung) ist unter allen Umständen enorm viel besser.

Wenn es den in Rollergrößen gäbe wär das ein heißer Tip aus Überzeugung.
Bei jedem Wetter ausser bei geschlossener Schneedecke.

CYA! Matthias

nobby

unread,
Apr 7, 2012, 1:23:11 AM4/7/12
to
Am 28.03.2012 18:27, schrieb Dieter Blum:
>


Sacht emal - wie lange braucht ihr eigentlich noch für nen simplen
Reifenwechsel? In der Zeit hat das Mösl ja glatt nen Akku per Handkurbel
geladen :-)


Nobby
>
>
>
>
>

Matthias Kohrs

unread,
Apr 7, 2012, 2:39:13 AM4/7/12
to
Am 07.04.2012 07:23, schrieb nobby:

> Sacht emal - wie lange braucht ihr eigentlich noch für nen simplen
> Reifenwechsel?

Erstens ist sonst eh nicht viel los.

Zweitens scheint der Dieter noch nicht erkannt zu haben daß der
ungehobelte Klotz keine Ahnung hat wovon er redet.

Drittens wär das eigentlich wurscht, weil Dieter wahrscheinlich mit den
grobstolligen Holzreifen die ihm der Harald aussucht auch nicht stürzen
würde, und wenn sie dann doch mal rutschen: "Und wenn die jetzt kein
anständiges Profil gehabt hätten- uiuiuiui!"

Viertens ist hier Usenet, was erwartest du?

> In der Zeit hat das Mösl ja glatt nen Akku per Handkurbel
> geladen :-)

Handkurbeln sind überbewertet. Hätte er ein Fahrrad genommen wär er
schon am Ziel.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 7, 2012, 6:50:39 AM4/7/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 06.04.2012 12:51, schrieb Dieter Blum:

> Davon rede ich doch die ganze Zeit: kauf dir gescheite
> Reifen und nicht irgendwas was dir der Klotz nach Foto
> aus dem Katalog aussucht.

Was ist denn ein gescheiter Reifen?

Im Wesentlichen habe empfohlen gewisse designer Profile
nicht zu nehmen und auch die Gründe erläutert.
Zum einen ist deren Versagen auf gewissen Untergründen
logisch und Prinzipbedingt, zum anderen habe ich
entsprechende Erfahrung.

> Die dürfen auch Profil haben.

Ja, aber ein Profil welches unter allen möglichen
Bedingungen brauchbar ist.

> Aber wenn das Material nix taugt ist das
> rausgeschmissenes Geld.

Ich sehe Dummschwall, du hast zwar recht, aber ohne dass du
erklärst wie ich gutes Material erkennen kann, ist der Rat
völlig wertlos.

> Ich habe schon verschiedene Reifen ausprobiert, vom
> glattgefahrenen Tourenreifen bis zum grobstolligen
> Enduroreifen. Auf dem gleichen Mopped. Im Sommer und im
> Winter, auf trockenem und nassem Asphalt, Schotter,
> Dreck, Gras und Schnee. Dabei habe ich ungefähr 200Mm
> zurückgelegt.

Wie großartig, du bist ein Held. ;-)

> Ich weiß auch noch wann, warum und mit welchen Reifen ich
> mal gestürzt bin. Wegen zu wenig Profil war das noch
> nicht der Fall.

Du bist nicht sonderlich glaubwürdig.
Wenn du wirklich alles so gefahren ast, wie du hier
großmäulig behauptest, müsstet du die unterschiedlichen
Probleme der Profile kennen, das ist aber offensichtlich
nicht der Fall.

Du empfielst zwar gutes Material, bleibst aber schuldig zu
sagen was das ist und wie man es erkennt.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Apr 7, 2012, 7:52:59 AM4/7/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 06.04.2012 15:59, schrieb Harald Klotz:

>> Was ist die bessere Gummimischung?
>> So weich, dass es sich vollständig mit dem rauhen
>> Untergrund verzahnt? Das wäre viel zu weich.
>> Passend für Asphalt oder für Kopfsteinpflaster?
>
> Ich bin ja gerne bereit dazuzulernen. Was kennst denn du
> für Reifen die auf Kopfsteinpflaster super funktionieren
> und auf Asphalt nicht?

Nein, aber umgekehrt, ich kenne Reifen die auf
Kopfsteinpflster sehr schlecht sind, auf Asphalt aber
einwandfrei.

> Gibt es überhaupt Reifen die auf Kopfsteinpflaster
> richtig gut sind?

Definiere gut.
Ich kenne welche die darauf schlecht sind, das sind
praktisch alle Designerprofile.
Die sind nicht oder kaum in der Lage sich mit den feinen
unebenheiten des Granit zu verzahnen, so ein feines Profil
wie der von mir vorgeschalgene Michelin ist auch
Kopfsteinpflaster vorzüglich.

>>> Auf weichem Boden
>>> oder nassem Gras nicht, aber da muß man sich überlegen
>>> wie oft das vorkommt.
>>
>> Nasses Laub hast du vergessen.
>
> Was benutzt denn du für Reifen die auf nassem Laub
> haften?

Ich merke wie wenig Ahnung du hast, naja, nicht erst jetzt.

Der feine Unterschied ist, dass diese Designerprofile eine
hohe Aufstandsfläche haben, damit auf dem Laub bleiben. Ein
Profil kann stellenweise durchdringen und Kontakt zum
festeren Untergrund herstellen.
Beim Durchdrehen, rutscht dein Designerprofil einfach auf
dem Laub, ein gutes Profil schaufelt das Laub beiseite und
bekommt so kontakt mit dem festeren Untergrund.

> Und mit welchem Profil erreichst du daß ein
> nasses Blatt nicht auf dem darunterliegenden nassen Blatt
> rutscht?

Siehe meine Erklärung.
Laub ist immer kritisch, kein Profil, die designer streifen
betrachte ich als kein Profil, rutscht einfach auf dem Laub.

>> Damit er sich nicht legt, empfehle ich Reifen, welche
>> auch damit zurecht kommen, wenn du einmal auf Gras
>> ausweichen *musst*.
>
> Das tu ich auch. Ich empfehle außerdem daß die Reifen
> auch auf trockenem und nassem Asphalt hervorragend haften
> sollten. Ob sie das tun erkennt man nicht am Bild im
> Prospekt.

Doch einen wesentlichen Teil erkennt man am Prospekt.
Dass es weitere Kriterien gibt ist auch mir klar.
Allerdings fehlen mir Quellen, an denen ich ausmachen kann,
welcher Hersteller das bessere Basismaterial liefert.
Nur eines ist klar, ohne geeignetes Profil geht es nicht!
Ungeeignete Profile erkennt man durchaus im Katalog.

Warum fahren Enduros eigenlich nicht diese Designerprofile,
wenn es deiner Meinung doch garnicht auf das Profil ankommt?

>> Du kannst natürlich absteigen und schieben, aber wirst
>> es nicht machen. Du kannst natürlich bei gewissen
>> Verhältnissen nicht fahren, aber du wirst es nicht
>> machen.
>
> Nein, weil ich dazu übergegangen bin die besten
> erhältlichen Reifen der passenden Größe aufziehen zu
> lassen. Für Rollergrössen habe ich leider keine
> Empfehlung.

Was sind denn die Besten?
Was sit dein Kriterium?
Teuer?
Deutsch oder europäisch.

Ich vermute du wählst in deiner Ahnungslosigkeit Profile die
du Chic findest.
Profil spielt ja deiner Meinung nach keine Rolle.

> Abflüge hab ich schon hinter mir. Einmal bei Eisregen,
> Schrittempo. Spikes hätten geholfen, sind aber nicht
> legal. Einmal auf einem Sandfleck beim wenden, einmal ist
> auf trockenem Asphalt
> das Vorderrad ansatzlos beim Bremsen weggerutscht.
> Jedesmal mit gut profilierten Reifen.

Und du erzählst, du verwendest immer nur gutes Material.

>> Das macht 1 Kilometer pro 100 wo dein Reifen ungeeignet
>> ist.
>
> Nein, das macht einen Kilometer pro 100km auf dem sich
> die Reifenhaftung durch ein anderes Profil um 10%
> verbessern liesse.

An dem Prozentsatz zweifle ich.

>> Wenn du auf der Fresse liegst hast du die Erfahrung.
>> Die Erfahrung mit den Designprofilen habe ich, und genau
>> diese Erfahrung lässt mich diese ablehnen.
>
> Weißt du eigentlich wie verdammt rutschig gut profilierte
> Reifen sein können?
>
> http://www.fuditec.de/catalog/images/MT_18_rear.jpg

Ja, ich weiss.
Ein Reifen ist immer ein Kompromiss, darauf bin ich von vorn
herein eingegangen.
Die Entscheidung welchen Reifen man nimmt, hängt vom Einsatz
ab, man muss sich entscheiden, welche Nachteile man in kauf
nehmen will um an anderer Stelle Vorteile zu haben.
Meine Reifenvorschläge beziehen sich auf einen Reifen der
bei einem Roller im Alltagsbetrieb in allen Lagen gut
funktioniert.
Je nach Anspruch an bestimmte Untergründe und bestimmte
Wetterlagen kann man darauf optimierte Reifen verwenden,
muss aber dann teils gewaltige Abstriche auf anderen
Untergründen machen.
Das hatte ich lange gesagt, du scheinst es aber nicht
wahrgenommen zu haben.
Warum auch, merkbefreit scheint das Leben viel einfacher.

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Apr 7, 2012, 8:32:34 AM4/7/12
to
On 2012-04-07 07:23, nobby wrote:
> Am 28.03.2012 18:27, schrieb Dieter Blum:
>>
>
>
> Sacht emal - wie lange braucht ihr eigentlich noch für nen simplen
> Reifenwechsel? In der Zeit hat das Mösl ja glatt nen Akku per Handkurbel
> geladen :-)

Handkurbel Nein Danke!

Aber in der Zeit hätte meine 34 Watt faltbare Photovoltak
auch bei den bewölkten Wetter meinen Akuu geladen :)


--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth

Harald Klotz

unread,
Apr 7, 2012, 8:52:05 AM4/7/12
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Von den ersten beiden (Metzeler ME77 und Bridgestone
> BT45) habe ich jeweils diverse Sätze runtergefahren und
> kann mich an keine Situation erinnern in der der
> Bridgestone schlechter gewesen wäre als der Metzeler. Die
> Haftung und kontrollierbarkeit (somit auch die
> Bremswirkung) ist unter allen Umständen enorm viel
> besser.

Ja und?
Was sich ein wenig seltsam finde, dass du mich dumm
anmachst, dann aber selbst Profile empfielst die auch meiner
Empfehlung emtsprechen.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 7, 2012, 9:03:12 AM4/7/12
to
Am 07.04.2012 12:50, schrieb Harald Klotz:

> Ich sehe Dummschwall, du hast zwar recht, aber ohne dass du erklärst wie
> ich gutes Material erkennen kann, ist der Rat völlig wertlos.

Ich würde ja gerne sagen "Geh zu Vergölst, hol dir das Reifentestset und
achte auf einen Qualitätswert von mindestens 11,5!"; leider gibt's das
nicht und durch angucken oder dran rumknibbeln kann man die Qualität
eines Reifenns nicht prüfen. Deshalb soll er ja statt dich jemanden
fragen der sich damit auskennt.

> Wie großartig, du bist ein Held. ;-)

Das ist mir bekannt.

> Wenn du wirklich alles so gefahren ast, wie du hier großmäulig
> behauptest, müsstet du die unterschiedlichen Probleme der Profile
> kennen, das ist aber offensichtlich nicht der Fall.

Richtig.

Beim durchfahren von schlammigen Wasserlöchern oder auf schmierigem Lehm
sind grobe Stollen allerdings hilfreich. Noch hilfreicher ist es in dem
Fall vor Antritt der Fahrt den Roller durch eine Enduro oder einen
Geländewagen zu ersetzen.

CYA! Matthias

nobby

unread,
Apr 7, 2012, 10:48:56 AM4/7/12
to
Am 07.04.2012 14:32, schrieb Roland Mösl:
> On 2012-04-07 07:23, nobby wrote:
>> Am 28.03.2012 18:27, schrieb Dieter Blum:
>>>
>>
>>
>> Sacht emal - wie lange braucht ihr eigentlich noch für nen simplen
>> Reifenwechsel? In der Zeit hat das Mösl ja glatt nen Akku per Handkurbel
>> geladen :-)
>
> Handkurbel Nein Danke!
>
> Aber in der Zeit hätte meine 34 Watt faltbare Photovoltak
> auch bei den bewölkten Wetter meinen Akuu geladen :)
>
>
Roland, wenn Du geschrieben hättest:"...in einer lauen Vollmondnacht..",
selbst das hätte ich Dir geglaubt; so lange wie die brauchen...;-)

Nobby

Dieter Blum

unread,
Apr 7, 2012, 11:13:41 AM4/7/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jlnoes$so3$1...@dont-email.me...

> Davon rede ich doch die ganze Zeit: kauf dir gescheite Reifen und nicht
> irgendwas was dir der Klotz nach Foto aus dem Katalog aussucht. Die dürfen
> auch Profil haben. Aber wenn das Material nix taugt ist das
> rausgeschmissenes Geld.

Okay, aber was sind denn gescheite Reifen, mit denen ich unter
normalen Verhältnissen gut fahren kann und die auch bei Nässe
oder Schmutz einigermaßen zuverlässig sind?

Ich glaube ja, daß das Material eine Rolle spielt, genauso aber
auch das Profil. Ich glaube nicht, daß das eine ohne das andere
geht.

> Ich habe schon verschiedene Reifen ausprobiert, vom glattgefahrenen
> Tourenreifen bis zum grobstolligen Enduroreifen. Auf dem gleichen Mopped.
> Im Sommer und im Winter, auf trockenem und nassem Asphalt, Schotter,
> Dreck, Gras und Schnee. Dabei habe ich ungefähr 200Mm zurückgelegt.

Hilft mir nicht weiter. Wenn ich Reifen habe, denen ich mehr
zutraue, würde ich auch in Kurven schneller fahren und mehr
Schräglage wagen. Und genau das tat ich bisher nicht.

Meinen bisherigen Erkenntnissen nach dürfte ich mit einem
Heidenau mit anständigem Profil wohl nicht allzu danebengreifen -
denn da sollten sowohl Material als auch Profil stimmen...noch dazu
die Testergebnisse im Internet.






Matthias Kohrs

unread,
Apr 7, 2012, 11:23:35 AM4/7/12
to
Am 07.04.2012 14:52, schrieb Harald Klotz:

> Ja und?
> Was sich ein wenig seltsam finde, dass du mich dumm anmachst, dann aber
> selbst Profile empfielst die auch meiner Empfehlung emtsprechen.

Zitat von dir:

| der 2. ist Müll, es sei
| denn du bist Schönwetterfahrer auf der Autobahn.

Das ist der gute. Bei jedem Wetter außer Schnee.

CYA! Matthias, hammers jetzt?

Matthias Kohrs

unread,
Apr 7, 2012, 11:38:29 AM4/7/12
to
Am 07.04.2012 16:48, schrieb nobby:

> Roland, wenn Du geschrieben hättest:"...in einer lauen Vollmondnacht..",
> selbst das hätte ich Dir geglaubt; so lange wie die brauchen...;-)

Bis zur nächsten lauen(!) Vollmondnacht dauert es eh noch, ich hoffe wir
sind bis dahin fertig.

Was fahrt denn ihr so für Reifen? Noch die Serienausstattung?

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 7, 2012, 10:04:39 AM4/7/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 07.04.2012 12:50, schrieb Harald Klotz:

> Ich würde ja gerne sagen "Geh zu Vergölst, hol dir das
> Reifentestset und achte auf einen Qualitätswert von
> mindestens 11,5!"; leider gibt's das nicht und durch
> angucken oder dran rumknibbeln kann man die Qualität
> eines Reifenns nicht prüfen. Deshalb soll er ja statt
> dich jemanden fragen der sich damit auskennt.

Wer kennst sich denn aus?
Du ganz offensichlich nicht.

> Richtig.
>
> Beim durchfahren von schlammigen Wasserlöchern oder auf
> schmierigem Lehm sind grobe Stollen allerdings hilfreich.
> Noch hilfreicher ist es in dem Fall vor Antritt der Fahrt
> den Roller durch eine Enduro oder einen Geländewagen zu
> ersetzen.

Klar, aber die Möglichkeit hast du nicht.
Also brauchst du einen Reifen, der mit allen Situationen
einigermassen zurecht kommt.
Genau das habe ich empfohlen, aber dir passt es nicht,
passende Antworten hast du ebenfalls nicht.

Das ist reichlich ärmlich von dir.

Grüße Harald


nobby

unread,
Apr 7, 2012, 12:01:54 PM4/7/12
to
Jau, die haben jetzt so 10 Jahre auf dem Buckel, vorne ist noch prima
der hintere nähert sich so langsam seinem Ende - bis zum Herbst wird er
noch genug Profil haben. Ich fahre damit bei jedem Wetter und auf allen
möglichen Untergründen völlig ohne Probleme.

Gruß Nobby

Harald Klotz

unread,
Apr 7, 2012, 11:55:31 AM4/7/12
to
Dieter Blum schrieb:
> "Matthias Kohrs" wrote in message

>> Davon rede ich doch die ganze Zeit: kauf dir gescheite
>> Reifen und nicht irgendwas was dir der Klotz nach Foto
>> aus dem Katalog aussucht. Die dürfen auch Profil haben.
>> Aber wenn das Material nix taugt ist das
>> rausgeschmissenes Geld.
>
> Okay, aber was sind denn gescheite Reifen, mit denen ich
> unter normalen Verhältnissen gut fahren kann und die auch
> bei Nässe oder Schmutz einigermaßen zuverlässig sind?

Vergiss Matthias, das ist ein Schwätzer ohne Ahnung und
Verstand.

> Ich glaube ja, daß das Material eine Rolle spielt,
> genauso aber auch das Profil. Ich glaube nicht, daß das
> eine ohne das
> andere geht.

So ist es, das Problem ist, dass es kaum belastbare Tests
gibt.

> Meinen bisherigen Erkenntnissen nach dürfte ich mit einem
> Heidenau mit anständigem Profil wohl nicht allzu
> danebengreifen - denn da sollten sowohl Material als auch
> Profil stimmen...noch dazu die Testergebnisse im Internet.

Das sehe ich ebenso.

Grüße Harald

Michael Schlücker

unread,
Apr 9, 2012, 3:16:17 PM4/9/12
to
Am 07.04.2012 13:52, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:

Ach- eigentlich schon seit Tagen- texten beide wild rum und hauen verbal
aufeinander ein ;-)

Eigentlich les ich ja hier nur ganz still und leise mit.
Nun hab ich aber genug gelacht und misch mich doch mal ein.

_Merksatz 1:_
*Es gibt _keine_ eierlegende Wollmilchsau.*

>> ...Reifen die auf Kopfsteinpflaster super funktionieren
>> und auf Asphalt nicht?
>
> Nein, aber umgekehrt, ich kenne Reifen die auf Kopfsteinpflster sehr
> schlecht sind, auf Asphalt aber einwandfrei.

Die Gummimischung machts. Denn nicht das sichtbare Profil, sondern die
spezielle, materialabhängige Oberflächenbeschaffenheit(sozusagen das
miskroskopische Profil). Vergleichbar mit einem Gecko, der sogar an der
Unterseite einer Glasscheibe laufen kann. Ohne Saugnäpfe an den Füßen.
Diese Haftung entsteht durch das 'Profil' im Nanobereich.

>>> Nasses Laub hast du vergessen.

Nasses Laub auf der Fahrbahn ist immer Sch... Da verzahnt und verkeilt
und verankert sich nichts. Das rutscht wie Ölspur oder Blitzeis.


> Ein Profil kann stellenweise durchdringen...

Glaube versetzt Berge.

> Warum fahren Enduros eigenlich nicht diese Designerprofile, wenn es
> deiner Meinung doch garnicht auf das Profil ankommt?

In Vertretung für Matthias antworte ich Dir mal.
Weil es dort nicht auf Haftung, sondern auf Traktion und Führung auf
diversen Untergründen ankommt. Und auch da gibts noch viele Unterschiede
bezüglich des Haupteinsatzgebiets.
Mit Reifen für losen Sand, Schotterpisten, Schlamm etc. hast Du aber im
Alltagsbetrieb auf Asphalt und Kopfsteinpflaster weniger Freude.

Sieh Dir mal Yamahas, KTMs, Husabergs usw. an. Enduro? oder Supermoto?


>>> Das macht 1 Kilometer pro 100 wo dein Reifen ungeeignet
>>> ist.
>>
>> Nein, das macht einen Kilometer pro 100km auf dem sich
>> die Reifenhaftung durch ein anderes Profil um 10%
>> verbessern liesse.

Und 99km von den Hundert auch nur ein Kompromiss.

>> Weißt du eigentlich wie verdammt rutschig gut profilierte
>> Reifen sein können?

:-P

> Ja, ich weiss.
> Ein Reifen ist immer ein Kompromiss, darauf bin ich von vorn herein
> eingegangen.

Naja. Eher am Rande.

> Die Entscheidung welchen Reifen man nimmt, hängt vom Einsatz ab, man
> muss sich entscheiden, welche Nachteile man in kauf nehmen will um an
> anderer Stelle Vorteile zu haben.

Deinen vorstehenden Satz ernenne ich hiermit zu Merksatz 2.

> Meine Reifenvorschläge beziehen sich auf einen Reifen der bei einem
> Roller im Alltagsbetrieb in allen Lagen gut funktioniert.

'...in allen Lagen _gut_' widerspricht aber nun den beiden Merksätzen.

'Ausreichend, einigermaßen zufriedenstellend im Alltags-Betrieb auf
verschiedenen Untergründen auch abseits befestigter Wege- ein guter
Kompromiss' klingt dann besser.


> Je nach Anspruch an bestimmte Untergründe und bestimmte Wetterlagen kann
> man darauf optimierte Reifen verwenden, muss aber dann teils gewaltige
> Abstriche auf anderen Untergründen machen.

Na also. Warum denn nicht gleich? ;-)


Micha(begibt sich jetzt wieder in den Hintergrund)

Harald Klotz

unread,
Apr 10, 2012, 2:52:49 PM4/10/12
to
Michael Schlücker schrieb:
> Am 07.04.2012 13:52, schrieb Harald Klotz:

>> Nein, aber umgekehrt, ich kenne Reifen die auf
>> Kopfsteinpflster sehr schlecht sind, auf Asphalt aber
>> einwandfrei.
>
> Die Gummimischung machts. Denn nicht das sichtbare
> Profil, sondern die spezielle, materialabhängige
> Oberflächenbeschaffenheit(sozusagen das miskroskopische
> Profil).

Pauschal ist diese Aussage falsch.

Die Gummimischung allein ist es niemals, es sei denn du
sorgst wie Formel1 Rennen für definierte Verhältnisse der
Gummimischung zum Wetter, zur Aussentemperatur etc.

> Vergleichbar mit einem Gecko, der sogar an der
> Unterseite einer Glasscheibe laufen kann. Ohne Saugnäpfe
> an den Füßen. Diese Haftung entsteht durch das 'Profil'
> im Nanobereich.

Du hattest zunächst behauptet, die Gummimischung macht es,
jetzt ist bei deinem Gecko plötzlich doch das Profil. ;-)

>>>> Nasses Laub hast du vergessen.
>
> Nasses Laub auf der Fahrbahn ist immer Sch... Da verzahnt
> und verkeilt und verankert sich nichts. Das rutscht wie
> Ölspur oder Blitzeis.

Éin geeignetes Profil, kann zumindest begrenzt das Laub
durchstechen und einen Kontkakt zur Fahrbahn herstellen.
Profil wird beim Durchdrehen auch das Laub wegschaufeln,
fehlendes Profil wird nur darauf gleiten.

>> Ein Profil kann stellenweise durchdringen...
>
> Glaube versetzt Berge.

Ja, besonders der Glaube an nahezu Profillose Reifen.

> In Vertretung für Matthias antworte ich Dir mal.
> Weil es dort nicht auf Haftung, sondern auf Traktion und
> Führung auf diversen Untergründen ankommt. Und auch da
> gibts noch viele Unterschiede bezüglich des
> Haupteinsatzgebiets.

Ach wirklich.

> Mit Reifen für losen Sand, Schotterpisten, Schlamm etc.
> hast Du aber im Alltagsbetrieb auf Asphalt und
> Kopfsteinpflaster weniger Freude.

Auf losem Sand ist profillos optimal.
Auf Schottepisten ebenfalls.
Im Schlamm brauchst du Stollen.

Die ersten beiden sind auch für Asphalt geeignet.
Der letzte ist auf Asphalt ebenso zu fahren, wenn auch mit
relativ geringen Abstrichen.

Grüße Harald

Thomas Schäfer

unread,
Apr 10, 2012, 5:21:38 PM4/10/12
to
On 10 Apr., 20:52, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:

> Auf losem Sand ist profillos optimal.

Bist Du wirklich mal mit Slicks auf Sand(dünen) gefahren?
Wo ist der Link zum Video!?

Die Profis sind ganz anderer Meinung.
Reifen mit speziellem Sandprofile erinnern eher an
Wasserräder, haben also ein ganz extremes Profil.

MfG
Thomas

Harald Klotz

unread,
Apr 10, 2012, 6:32:50 PM4/10/12
to
Thomas Schäfer schrieb:
> On 10 Apr., 20:52, "Harald Klotz" kl...@freenet.de

> Bist Du wirklich mal mit Slicks auf Sand(dünen) gefahren?
> Wo ist der Link zum Video!?
>
> Die Profis sind ganz anderer Meinung.

Komisch.

> Reifen mit speziellem Sandprofile erinnern eher an
> Wasserräder, haben also ein ganz extremes Profil.

Im Sand kommt es im Wesentlichen darauf an nicht
einzusinken, das ist Profil eher hinderlich.
Allerdings kommt es sicher auch darauf an ob der Sand
trocken oder nass ist, wie dick die trockene lose Schicht
ober der nassen ist.

Was wird in der Wüste gefahren, welches spezielle
Sandprofil nutzt man dort?

Sand ist nicht Sand, und Fahrzeug nicht Fahrzeug.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 11, 2012, 3:51:25 AM4/11/12
to
Am 10.04.2012 20:52, schrieb Harald Klotz:
> Michael Schlücker schrieb:


>> Vergleichbar mit einem Gecko, der sogar an der
>> Unterseite einer Glasscheibe laufen kann. Ohne Saugnäpfe
>> an den Füßen. Diese Haftung entsteht durch das 'Profil'
>> im Nanobereich.
>
> Du hattest zunächst behauptet, die Gummimischung macht es, jetzt ist bei
> deinem Gecko plötzlich doch das Profil. ;-)

Das "Profil" im Nanobereich (besser: die Oberflächenrauigkeit) wird
nicht bei der Herstellung eingebacken sondern liegt an der Gummimischung.

> Éin geeignetes Profil, kann zumindest begrenzt das Laub durchstechen und
> einen Kontkakt zur Fahrbahn herstellen.
> Profil wird beim Durchdrehen auch das Laub wegschaufeln, fehlendes
> Profil wird nur darauf gleiten.

> Auf losem Sand ist profillos optimal.

Zur Sache ist nicht mehr viel zu sagen. Aber woher du deine Erkenntnisse
hast interessiert mich dann doch ziemlich:

Mit welchem straßenzugelassenem Profilreifen hast du schon mal Laub
"durchstochen"? Mit welchem Fahrzeug?

Und wann und wo bist du überhaupt in deinem Leben mal über losen Sand
gefahren? Mit was für Reifen und was für einem Fahrzeug?


Profilreifen sind sinnvoll wenn man auch im Winter fahren möchte, und
zwar dann wenn sie eine M+S-Kennzeichnung haben (sonst darf man eh
nicht). Das liegt aber hauptsächlich an juristischen, nicht an
physikalischen Gesetzen.

Falls der OP Dieter noch mitliest: auf sauberem, trockenem und warmem
Asphalt kannst du wahrscheinlich auch mit den vorhandenen Reifen noch
schräger fahren als du je in deinem Leben bist (Vadderns Vespa hat mit
über 10 Jahre alten Michelins im Kreisverkehr mit dem Trittbrett
gekratzt), bei der beschriebenen verhaltenen Fahrweise besteht überhaupt
kein Grund zu Aktionismus.

Frag einfach mal Leute wie sie mit ihren Reifen zufrieden sind, und frag
auch wohin und wie sie fahren. Um im Sommer zum Einkaufen und mal zum
Baggersee zu fahren ist kein Reifen zu schlecht.

Bei einer Notbremsung kann das verdammt anders aussehen. Viele
Zweiradfahrer wissen überhaupt nicht wie hart man bremsen kann ohne
abzufliegen.

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 11, 2012, 7:54:49 AM4/11/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:jm3d8q$k05$1...@dont-email.me...

> Falls der OP Dieter noch mitliest: auf sauberem, trockenem und warmem
> Asphalt kannst du wahrscheinlich auch mit den vorhandenen Reifen noch
> schräger fahren als du je in deinem Leben bist (Vadderns Vespa hat mit
> über 10 Jahre alten Michelins im Kreisverkehr mit dem Trittbrett
> gekratzt), bei der beschriebenen verhaltenen Fahrweise besteht überhaupt
> kein Grund zu Aktionismus.

Ja, ich lese noch mit ;-)

Jetzt im Frühjahr/Sommer auf der Straße (was ich mehr oder
weniger nur fahre) sehe ich da auch kein Problem, aber was
macht man sich nicht alles für Gedanken wegen der Sicherheit...

> Frag einfach mal Leute wie sie mit ihren Reifen zufrieden sind, und frag
> auch wohin und wie sie fahren. Um im Sommer zum Einkaufen und mal zum
> Baggersee zu fahren ist kein Reifen zu schlecht.

Problem wird wohl sein, daß man Unterschiede bei den Reifen
selbst schlecht erleben oder testen kann und selbst wenn was
passiert ist, kann man nicht beurteilen, ob es mit anderen Reifen
anders ausgegangen wäre. Man kann den Vorfall ja nicht mit anderen
Reifen erneut durchspielen. Das können nur ADAC, TÜV und Co.

Insofern muß man sich zum Teil mit Annahmen zufriedengeben und
in das Sicherheitsgefühl ein paar Euro investieren.

> Bei einer Notbremsung kann das verdammt anders aussehen. Viele
> Zweiradfahrer wissen überhaupt nicht wie hart man bremsen kann ohne
> abzufliegen.

Ich habe das in einer Fahrschule mal geübt - man muß sich wie
beim PKW auch einfach trauen, voll in die Bremsen zu gehen
und dabei die Spur halten.

Aber davon abgesehen: 2 neue Reifen plus Montage entsprechen
vom Preis her nicht mal dem Kaufpreis einer Markenjeans, die man
im Kaufhaus im Vorbeigehen kauft. Und wäre der konkrete Vorteil
nun noch so unwahrscheinlich zu erleben.

Aber egal, vielleicht fahre ich jetzt bei besserem Wetter erstmal
wieder und schaue mir an, inwieweit die Reifen dieses Jahr noch
taugen.

Ich will dieses Jahr nämlich evtl. öfters mal mit dem Roller in die
Arbeit (19 km einfach) und da ist im Berufsverkehr schon mehr
Aufmerksamkeit gefordert als abends oder am Wochenende.









Harald Klotz

unread,
Apr 11, 2012, 2:01:19 PM4/11/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 10.04.2012 20:52, schrieb Harald Klotz:

>> Du hattest zunächst behauptet, die Gummimischung macht
>> es, jetzt ist bei deinem Gecko plötzlich doch das
>> Profil. ;-)
>
> Das "Profil" im Nanobereich (besser: die
> Oberflächenrauigkeit) wird nicht bei der Herstellung
> eingebacken sondern liegt an der Gummimischung.

Wow, Nanoprofil.
Hoffentlich kommst du damit über den TÜV.

>> Éin geeignetes Profil, kann zumindest begrenzt das Laub
>> durchstechen und einen Kontkakt zur Fahrbahn herstellen.
>> Profil wird beim Durchdrehen auch das Laub wegschaufeln,
>> fehlendes Profil wird nur darauf gleiten.
>
>> Auf losem Sand ist profillos optimal.
>
> Zur Sache ist nicht mehr viel zu sagen. Aber woher du
> deine Erkenntnisse hast interessiert mich dann doch
> ziemlich:

Praxis mit diversen Untergründen und Profilen und wenig
denken, was wo nötig ist.

> Mit welchem straßenzugelassenem Profilreifen hast du
> schon mal Laub "durchstochen"? Mit welchem Fahrzeug?

Fahr einmal mit unterschiedlichen Profilen über nasses Laub
und schau es dir hinterher an.

> Und wann und wo bist du überhaupt in deinem Leben mal
> über losen Sand gefahren? Mit was für Reifen und was für
> einem Fahrzeug?

Mit verschiedensten, angefangen beim Fahrrad und ahfgehört
beim 38 Tonner in verschiedenen Kombinationen.

> Profilreifen sind sinnvoll wenn man auch im Winter fahren
> möchte, und zwar dann wenn sie eine M+S-Kennzeichnung
> haben (sonst darf man eh nicht).

Naja, mich hätte gewundert, wenn du das wenigstens richtig
gesagt hättest.

> Das liegt aber
> hauptsächlich an juristischen, nicht an physikalischen
> Gesetzen.

Hier hast du recht.

Grüße Harald

Message has been deleted

Matthias Kohrs

unread,
Apr 12, 2012, 2:39:06 AM4/12/12
to
Am 12.04.2012 05:20, schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

> Ich fahre in der eis- und schneefreien Jahreszeit den Schwalbe Raceman.

Schau an, die machen auch Rollerreifen?!

> Kommt, wenn man sich auf's Profil konzentriert, von den genannten
> Beispielen dem Bridgestone am nächsten.

Ich für mein Teil konzentriere mich auf das Profil ganz zuletzt, wie der
aufmerksame Leser weiß.

> Außer bei Eis und Schnee ist der für jedes Wetter geeignet.

Das ist doch mal ein Wort.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 12, 2012, 11:12:16 AM4/12/12
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb:

>> Wenn es den in Rollergrößen gäbe wär das ein heißer Tip
>> aus Überzeugung. Bei jedem Wetter ausser bei
>> geschlossener Schneedecke.
>
> Ich fahre in der eis- und schneefreien Jahreszeit den
> Schwalbe Raceman. Kommt, wenn man sich auf's Profil
> konzentriert, von den genannten Beispielen dem
> Bridgestone am nächsten.
> Außer bei Eis und Schnee ist der für jedes Wetter
> geeignet.

Aber nicht für jeden Untergrund.

Dieses Profil bietet auf schmierigem oder losem Untergrund
keine Seitenführungskräfte.

Ein reiner Schönwettereifen der ausschliesslich auf der
festen Strasse taugt.

> MfG Hans-Jürgen
> - --
> www.fischereiverein-rietberg.net
> http://tinyurl.com/FB-Fischereiverein-Rietberg
> Fischrezepte:
> www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
> SeefischREZ:
> www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
> -----BEGIN PGP SIGNATURE-----
> Version: GnuPG v1.4.11 (GNU/Linux)
> Comment: Using GnuPG with Mozilla -
> http://enigmail.mozdev.org/

Was soll der ganze Blödsinn eigentlich.
Hast du Komplexe?

Grüße Harald

> iEYEARECAAYFAk+GSfAACgkQM/+umip4Bxzd9ACcDfDqmL9SukBX4PgUPGkMDYYl
> lt0AmwXnMdYA+Ex/ey2fpWgewR7+QzuX
> =LuH4
> -----END PGP SIGNATURE-----

Message has been deleted

Harald Klotz

unread,
Apr 13, 2012, 3:30:56 PM4/13/12
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb:
Am 12.04.2012 17:12, schrieb Harald Klotz:

>> Dieses Profil bietet auf schmierigem oder losem
>> Untergrund
>> keine Seitenführungskräfte.

> Ich wüsste keinen Grund für den Fahrer eines Rollers, auf
> schmierigem
> oder losem Untergrund fahren zu wollen. Für normale
> Feldwege, die ich
> manchmal benutze, wenn ich zum Pilzesuchen unterwegs bin,
> reicht es aus.

Du hast auf diesen Untergründen vermutlich nie einen
ordentlichen Reifen gefahren.
Viel Spass beim Hinlegen.

>> Ein reiner Schönwettereifen der ausschliesslich auf der
>> festen Strasse taugt.

> Hast du Probleme mit dem Lesen, oder kannst du nicht
> fahren?

Weder noch.

> Ich schrieb
> schon:"Außer bei Eis und Schnee ist der für jedes Wetter
> geeignet."

Dir fehlt offensichtlich die Erfahrung mit besseren
Profilen.

> Vielleicht hast du aber einfach zu viel Zeit. Wenn ich
> morgens bei gutem
> Wetter losfahre, nehme ich keine Ersatzreifen zum Wechseln
> mit, weil es
> abends regnen könnte.

Ich fahre Reifen, die mit allen Verhältnissen gut zurecht
kommen.

Grüße Harald

Message has been deleted

christian mock

unread,
Apr 22, 2012, 3:45:33 PM4/22/12
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

>> Beim durchfahren von schlammigen Wasserlöchern oder auf
>> schmierigem Lehm sind grobe Stollen allerdings hilfreich.
>> Noch hilfreicher ist es in dem Fall vor Antritt der Fahrt
>> den Roller durch eine Enduro oder einen Geländewagen zu
>> ersetzen.
>
> Klar, aber die Möglichkeit hast du nicht.
> Also brauchst du einen Reifen, der mit allen Situationen
> einigermassen zurecht kommt.
> Genau das habe ich empfohlen, aber dir passt es nicht,
> passende Antworten hast du ebenfalls nicht.

falsch. der OP braucht einen reifen, der *seinem* mix an untergründen
entspricht.

wenn das, wie ich bei den meisten rollerfahrern vermute, hauptsächlich
asphalt ist, trocken oder nass, und hie und da ein bisschen baustelle
oder schotterstraße, kommt es aus meiner motorraderfahrung
hauptsächlich auf die gummimischung und den aufbau des reifens an, das
profil ist reine verzierung. zwanzig meter schnee auf straßenunterbau
(baustelle) hab ich mit solchen reifen auch schon ohne abstieg
geschafft.

cm.

--
Actually, I found New Zealanders to be the most akin to Canadians.
They also feel the looming presense of a next door neighbour country
full of loud, excessively happy and somewhat simple people, and are a
little intimidated by it. -- Paul Tomblin

Harald Klotz

unread,
Apr 22, 2012, 6:05:48 PM4/22/12
to
christian mock schrieb:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

>> Klar, aber die Möglichkeit hast du nicht.
>> Also brauchst du einen Reifen, der mit allen Situationen
>> einigermassen zurecht kommt.
>> Genau das habe ich empfohlen, aber dir passt es nicht,
>> passende Antworten hast du ebenfalls nicht.
>
> falsch. der OP braucht einen reifen, der *seinem* mix an
> untergründen entspricht.

Da der OP offensichtlich nicht nur auf bestimmten
Untergründen fährt ist ein Reifen zu empfehlen, der auf
bestimmten Untergründen nicht versagt.

> wenn das, wie ich bei den meisten rollerfahrern vermute,
> hauptsächlich asphalt ist, trocken oder nass, und hie und
> da ein bisschen baustelle oder schotterstraße, kommt es
> aus meiner motorraderfahrung hauptsächlich auf die
> gummimischung und den aufbau des reifens an,

Nein.
Schotter, allgemein wassergebunde Wege erfordern im
Wesentliche ein geeignetes Profil.

> das profil ist reine verzierung.

Du hast keine Ahnung.
Das stimmt nicht einmal auf Asphalt, es sei denn der Reifen
ist so weich wie Rennreifen der Formel 1 und wird vor
Fahrtantritt auf Betriebstemperatur gebracht.

> zwanzig meter schnee auf
> straßenunterbau (baustelle) hab ich mit solchen reifen
> auch schon ohne abstieg geschafft.

Es sind Leute aus dem 2 Stock gefallen ohne sich ernsthaft
zu verletzten. ;-)

Du hast Glück gehabt bzw. warst ausreichend vorsichtig,
hattest aber dennoch ein erhöhtes Risiko gegenüber
geigneteren Reifen.

Grüße Harald

christian mock

unread,
Apr 22, 2012, 6:45:20 PM4/22/12
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

>> zwanzig meter schnee auf
>> straßenunterbau (baustelle) hab ich mit solchen reifen
>> auch schon ohne abstieg geschafft.
>
> Es sind Leute aus dem 2 Stock gefallen ohne sich ernsthaft
> zu verletzten. ;-)
>
> Du hast Glück gehabt bzw. warst ausreichend vorsichtig,
> hattest aber dennoch ein erhöhtes Risiko gegenüber
> geigneteren Reifen.

"vorsichtig" ist genau das zauberwort, das es erlaubt, die reifenwahl
für die 99% zu optimieren statt für die 1%.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
Wahrscheinlich ist die Klage billiger als eine Inseratenkampagne: "Wir
haben das Internet nicht verstanden."
-- Martin Hlustik ueber Ferrero in Sachen kinder.at

Harald Klotz

unread,
Apr 23, 2012, 8:44:56 AM4/23/12
to
christian mock schrieb:
> Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:

>> Du hast Glück gehabt bzw. warst ausreichend vorsichtig,
>> hattest aber dennoch ein erhöhtes Risiko gegenüber
>> geigneteren Reifen.
>
> "vorsichtig" ist genau das zauberwort, das es erlaubt,
> die reifenwahl für die 99% zu optimieren statt für die 1%.

Vorsicht ist immer ein guter Vorsatz, klappt aber nicht
immer.

Ein zu 1% schlechter Reifen ist eine sehr schlechte Wahl,
bedeutet es doch, dass im Schnitt je 100 gefahrene Meter der
Reifen auf einem Meter ungeeignet ist. Das sind 10 Meter pro
Kilometer.
Bei einer Stunde Fahrt bedeutet es, dass du davon 36
Sekunden mit einem ungeeigneten Reifen unterwegs bist.
Mir ist das zu wenig, viel zu wenig.

Grüße Harald

nobby

unread,
Apr 23, 2012, 10:12:11 AM4/23/12
to
Am 23.04.2012 14:44, schrieb Harald Klotz:

>
> Ein zu 1% schlechter Reifen ist eine sehr schlechte Wahl, bedeutet es
> doch, dass im Schnitt je 100 gefahrene Meter der Reifen auf einem Meter
> ungeeignet ist. Das sind 10 Meter pro Kilometer.
> Bei einer Stunde Fahrt bedeutet es, dass du davon 36 Sekunden mit einem
> ungeeigneten Reifen unterwegs bist.
> Mir ist das zu wenig, viel zu wenig.
>

Du möchtest also vieel länger mit einem ungeeigneten Reifen unterwegs sein?


Nobby

Harald Klotz

unread,
Apr 23, 2012, 11:14:06 AM4/23/12
to
nobby schrieb:
Ganz im Gegenteil.
Sag mir, welcher Reifen auf überwiegend Asphalt, teilweise
Kopfstein, am optimalsten ist.

Grüße Harald

Grüße Harald

nobby

unread,
Apr 24, 2012, 6:14:14 AM4/24/12
to
Du schrubst oben 36 Sekunden Fahrt mit einem ungeeigneten Reifen seien
Dir zu wenig - lies ruhig noch mal. ;-)
Es gibt keinen Reifen der für alle Untergründe gleich gut geeignet ist.
Der Fahrer muss also flexibel sein und seine Fahrweise der (ständig)
wechselnden Fahrbahnbeschaffenheit anpassen, dem einen gelingt das gut,
dem anderen weniger gut. Letzterer legt sich dann halt mal auf die Nase.
Oder willst Du am Übergang von trockenem Asphalt zu nassem
Kopfsteinpflaster mal eben die Reifen wechseln? Reifen für den normalen
Alltagsbetrieb sind immer ein (mehr oder weniger gut gelungener)
Kompromiss, der Rest ist Sache des Fahrers. Ich gebe aber noch zu
bedenken, weil es bisher im Fred noch nicht gesagt wurde, das eine
Veränderung des Reifenprofils das Fahrverhalten eines Rollers ziemlich
heftig verändern kann.

Grüße Nobby

Harald Klotz

unread,
Apr 24, 2012, 8:09:43 AM4/24/12
to
nobby schrieb:
> Am 23.04.2012 17:14, schrieb Harald Klotz:

> Du schrubst oben 36 Sekunden Fahrt mit einem ungeeigneten
> Reifen seien Dir zu wenig - lies ruhig noch mal. ;-)

Ja, zu wenig Sicherheit.

> Es gibt keinen Reifen der für alle Untergründe gleich gut
> geeignet ist.

Wo du recht hast, hast du recht.
Es gibt aber welche, die nur auf sehr wenigen Untergründen
geeignet sind.

Das sind im Speziellen die von mir kritisierten
Designerreifen, die oft nicht einmal auf Asphalt taugen,
gechweige denn auf anderen Untergründen.

> Der Fahrer muss also flexibel sein und
> seine Fahrweise der (ständig) wechselnden
> Fahrbahnbeschaffenheit anpassen, dem einen gelingt das
> gut, dem anderen weniger gut.

Das ist ein netter Spruch, Musstest du schon einmal
unvermittelt auf die Bankette ausweichen?
Nasses Gras hat auch seine besondere Qualität oder nasses
Laub.

> Letzterer legt sich dann
> halt mal auf die Nase. Oder willst Du am Übergang von
> trockenem Asphalt zu nassem Kopfsteinpflaster mal eben
> die Reifen wechseln?

Wie schon gesagt, es gibt Reifen, die sind auf beidem sehr
schlecht.
Als schlechteste Reifen habe ich die Designerprofile erlebt.
Es sit technisch Bedingt, dass sie sich nur sehr schlecht
mit dem Untergrund verzahnen.

> Reifen für den normalen
> Alltagsbetrieb sind immer ein (mehr oder weniger gut
> gelungener) Kompromiss,

Das habe ich mehrfach gesagt.

> der Rest ist Sache des Fahrers.
> Ich gebe aber noch zu bedenken, weil es bisher im Fred
> noch nicht gesagt wurde, das eine Veränderung des
> Reifenprofils das Fahrverhalten eines Rollers ziemlich
> heftig verändern kann.

Das wurde durchaus gesagt, als die verschiedenen Profile
angesprochen wurden.

Die Designerprofile sind heute modern, weil sie als Chic
gelten.
Sie mögen auf Motorrädern auf Asphalt sogar bedingt Vorteile
haben.
Es gilt eine hohe Leistung zu übertragen, das Gewicht der
Fahrzeuge ist deutlich höher als beim Rolle, bei oft nicht
größerer Auflagefläche. Das (noch) ausreichend weiche Gummi
kann sich aufgrund des höheren Gewichts pro Flächeneinheit
besser mit dem Untergrund verzahnen,
Profil neigt bei hoher Leistung auch dazu wegzuknicken,
wodurch diese Designerprofile bei Motorrädern durchaus
Vorteile haben kann, aber eben nur kann und nur in gewissen
Situationen.
Für einen Roller mit seiner geringen Leistung trifft das
nicht zu, daher behaupte ich, diese Profile haben in keiner
Situation Vorteile.

Interessant finde ich deine Beiträge in so fern, dass du
mich zwar kritisierst, dich aber offensichlich nicht traust
selbst konkrete Empfehlungen auszusprechen.

Grüße Harald

Message has been deleted
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Harald Klotz

unread,
Apr 24, 2012, 7:09:36 PM4/24/12
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb:
> -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
> Hash: SHA1
>
> Am 24.04.2012 14:09, schrieb Harald Klotz:
>
>> Für einen Roller mit seiner geringen Leistung trifft das
>> nicht zu, daher behaupte ich, diese Profile haben in
>> keiner Situation Vorteile.
>
> Oh je.
> Setz dich mal auf einen Suzuki Burgman AN 650 oder den
> Gilera GP 800 und erzähl danach nochmal was von geringer
> Leistung.

Lukaschik, wie immer in totaler Merkbefreiung.

Du weisst, wovon in diesem Thread die Rede ist?
Offensichtlich nicht.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Apr 24, 2012, 7:10:19 PM4/24/12
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb:

> Du merkst nichts mehr.

Führst du gerade ein Selbstgespräch?

Grüße Harald


nobby

unread,
Apr 25, 2012, 1:06:25 AM4/25/12
to
Am 24.04.2012 14:09, schrieb Harald Klotz:

> Interessant finde ich deine Beiträge in so fern, dass du mich zwar
> kritisierst, dich aber offensichlich nicht traust selbst konkrete
> Empfehlungen auszusprechen.
>
> Grüße Harald
>

Konkrete Beispiele nennt mir der Reifenhändler meines geringsten
Misstrauens, der kennt sich sich, berufsbedingt, besser damit aus.

Gruß Nobby
Message has been deleted

Thomas Schäfer

unread,
Apr 27, 2012, 4:11:46 AM4/27/12
to
On 26 Apr., 23:33, Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lukasc...@brondholz.de>
wrote:

> Ich gehe aber
> davon aus, dass du es mit deinem 125 ccm Chinaroller nicht schaffst,
> eine rechtwinklige Kurve in der gleichen Geschwindigkeit zu
> durchfahren, wie ich mit meiner Aprilia SR 50 auf Schwalbe Raceman
> Reifen.

Das hier ist doch eine schöne rechtwinklige Kurve
(zwischen Putzbrunn Süd und Aschheim Nord):
http://g.co/maps/yun74

scnr
Thomas

Harald Klotz

unread,
Apr 27, 2012, 7:57:12 AM4/27/12
to
Hans-Juergen Lukaschik schrieb:

>> Lukaschik, wie immer in totaler Merkbefreiung.
>
>> Du weisst, wovon in diesem Thread die Rede ist?
>> Offensichtlich nicht.
>
> Die Frage lässt sich leicht beantworten. Zuerst ging es
> um das Alter von Rollerreifen.

Nein, im Wesentlichen darum einen Rollerreifen zu ersetzen
und um die Frage was geeignet ist.
Eine Gelegenheitsfahrer, kein Winter aber sonst keine
Beschränkung, nur schönes Wetter oder nur Asphalt etc.

> Irgendwann kamst du dann mal mit deinen seltsamen
> Vorstellungen zu Reifenprofilen. Und jetzt mit Rollern
> mit geringer Leistung.

Es geht anscheinend um einen 50er.

> Ich weiß nicht, was das deiner Meinung nach sein soll.
> Ich gehe aber davon aus, dass du es mit deinem 125 ccm
> Chinaroller nicht schaffst, eine rechtwinklige Kurve in
> der gleichen Geschwindigkeit zu durchfahren, wie ich mit
> meiner Aprilia SR 50 auf Schwalbe Raceman Reifen.

Wie aufregend. ;-)

> Ach ja, zu deinen Kohlen. Ich würde hier in Gütersloh zu
> dem Kfz.-Elektriker meines Vertrauens fahren. Sogar wenn
> der keine Originale hat, wird er mir helfen können.

Wo findet man noch welche.
Die ich hier kannte haben nach und nach dicht gemacht.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 27, 2012, 12:24:21 PM4/27/12
to
Am 24.04.2012 14:09, schrieb Harald Klotz:
>
> Interessant finde ich deine Beiträge in so fern, dass du mich zwar
> kritisierst, dich aber offensichlich nicht traust selbst konkrete
> Empfehlungen auszusprechen.

Interessant fand ich daß du dich getraut hast Empfehlungen auszusprechen
die abgesehen vom betrachten des Katalogbildes offensichtlich auf
keinerlei praktischer Erfahrung beruhten.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 27, 2012, 1:28:30 PM4/27/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
Du solltest statt hier unqualifiziert zu motzen lieber den
Thread lesen, mit etlichen meiner empfohlenen Reifen habe
ich Erfahrung. Ebenso mit denen von den ich abgeraten habe.

Grüße Harald

Message has been deleted
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Dieter Blum

unread,
Apr 29, 2012, 9:57:11 AM4/29/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:9vvvhj...@mid.individual.net...

> Interessant fand ich daß du dich getraut hast Empfehlungen auszusprechen
> die abgesehen vom betrachten des Katalogbildes offensichtlich auf
> keinerlei praktischer Erfahrung beruhten.

Welchen Beiträgen entnimmst du diese Schlußfolgerung?

Ich habe seine Beiträge so verstanden, daß er mit den
genannten Reifen, die er empfohlen hat, eben gerade
praktische Erfahrungen hat und nicht nur nach Profil-
muster aus dem Katalog argumentiert...

Lesen sollte man die bisherigen Beiträge schon, bevor
man solche Aussagen tätigt. Eine Diskussionskultur ist
das ansonsten nicht.




Matthias Kohrs

unread,
Apr 29, 2012, 10:16:22 AM4/29/12
to
Am 29.04.2012 15:57, schrieb Dieter Blum:
> "Matthias Kohrs" wrote in message news:9vvvhj...@mid.individual.net...
>
>> Interessant fand ich daß du dich getraut hast Empfehlungen
>> auszusprechen die abgesehen vom betrachten des Katalogbildes
>> offensichtlich auf keinerlei praktischer Erfahrung beruhten.
>
> Welchen Beiträgen entnimmst du diese Schlußfolgerung?

In Message-ID: <4f7998ba$0$6553$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>
erwähnt er elf Reifentypen die für ihn eventuell in Frage kommen und
einen Typen von dem er ausdrücklich abrät.
>
> Ich habe seine Beiträge so verstanden, daß er mit den
> genannten Reifen, die er empfohlen hat, eben gerade
> praktische Erfahrungen hat und nicht nur nach Profil-
> muster aus dem Katalog argumentiert...

Ja dann, in dem Fall Respekt... die von denen er dringend abrät hat er
jedenfalls bisher nicht getestet.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 29, 2012, 11:15:23 AM4/29/12
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Ja dann, in dem Fall Respekt... die von denen er dringend
> abrät hat er jedenfalls bisher nicht getestet.

Du solltest nicht so viel Unsinn verbreiten.
Die, von denen ich abrate habe ich in etlichen Varianten
gefahren, sie waren alle auf schwierigen Untergründen völlig
untauglich.
Warum es so ist und warum es pauschal für diese Profile
durchgehend gilt, habe ich erklärt.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Apr 29, 2012, 3:16:23 PM4/29/12
to
Am 29.04.2012 17:15, schrieb Harald Klotz:

> Du solltest nicht so viel Unsinn verbreiten.
> Die, von denen ich abrate habe ich in etlichen Varianten gefahren, sie
> waren alle auf schwierigen Untergründen völlig untauglich.

So. Dann haben wir, was das angeht, durchaus unterschiedliche
Erfahrungen, soweit waren wir ja schon. Vielleicht macht die Radgrösse
doch mehr aus als ich mir im Moment vorstellen kann. Wobei ich mit den
ollen Michelins auf dem unasphaltierten (auch nicht geschotterten)
Feldweg damals auch nie Stress hatte, 50er Vespa. Was auf dem DKW 508
für Reifen waren weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall uralte, die nur
noch 1mm tiefe Zickzackrillen in Längsrichtung hatten.

Darf ich fragen wie du es geschafft hast elf plus etliche Reifensätze zu
verschleißen? Auf einem 50er Roller ist das doch ein fulltime-Job für
Jahre...

CYA! Matthias

Dieter Blum

unread,
Apr 30, 2012, 12:34:35 PM4/30/12
to
"Matthias Kohrs" wrote in message news:a050pm...@mid.individual.net...

> Ja dann, in dem Fall Respekt... die von denen er dringend abrät hat er
> jedenfalls bisher nicht getestet.

Ach, was soll's - meine eigenen Nachforschungen haben auch
ergeben, dass Heidenau-Reifen richtig was taugen und ein
gescheites Profil dazu wird eher helfen denn schaden...

Die akademische Debatte, wie und wann das Profil denn nun
zum Tragen kommt, könnte man endlos weiterführen. Ich räume
fehlende Fachkompetenz ein ;-) und lese da nur mit. Überzeugen
tut mich die Aussage nicht, dass das Profil so unwichtig wäre.

Last but not least, ich gönne meinem Roller nun den Heidenau
K58 mod. TL nach 6 Jahren - das ist es mir wert, auch wenn ich
vielleicht noch 10 Jahre mit den alten Reifen unfallfrei fahren
könnte. Man steckt eben nicht drin. Irgendwann fährt man evtl.
doch mal buchstäblich über die Sch... und hat mit den Reifen
einen Vorteil und legt sich nicht lang. Man wird es aber auch
nicht erfahren, aber das hatten wir nun zur Genüge.

Dieter


Matthias Kohrs

unread,
Apr 30, 2012, 3:18:16 PM4/30/12
to
Am 30.04.2012 18:34, schrieb Dieter Blum:

> gescheites Profil dazu wird eher helfen denn schaden...

Schaden wird's nicht, da hast du recht.

> könnte. Man steckt eben nicht drin. Irgendwann fährt man evtl.
> doch mal buchstäblich über die Sch... und hat mit den Reifen
> einen Vorteil und legt sich nicht lang.

In dem Fall ist das Trittbrett der größte Vorteil vom Roller.

Wichtig ist ansonsten daß die gummierte Seite des Fahrzeugs immer zur
Straße zeigt.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Apr 30, 2012, 3:11:17 PM4/30/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 29.04.2012 17:15, schrieb Harald Klotz:
>
>> Du solltest nicht so viel Unsinn verbreiten.
>> Die, von denen ich abrate habe ich in etlichen Varianten
>> gefahren, sie waren alle auf schwierigen Untergründen
>> völlig untauglich.
>
> So. Dann haben wir, was das angeht, durchaus
> unterschiedliche Erfahrungen, soweit waren wir ja schon.

Ich kann mir nicht voststellen, dass du mir den
Designerreifen, die nur ein paar chic angeordnete Rillen
haben, gute Erfahrungen auf Gras, feuchten Wassergebundenen
Wegen oder auf nassem Laub hattest.
Du kennst vermutlich den Vergleich nicht.

> Vielleicht macht die Radgrösse doch mehr aus als ich mir
> im Moment vorstellen kann.

Die macht wenig bis nichts.

> Wobei ich mit den ollen
> Michelins auf dem unasphaltierten (auch nicht
> geschotterten) Feldweg damals auch nie Stress hatte, 50er
> Vespa.

Welche Michelin?

> Was auf dem DKW 508 für Reifen waren weiß ich
> nicht mehr, auf jeden Fall uralte, die nur noch 1mm tiefe
> Zickzackrillen in Längsrichtung hatten.

Das Profil damals war nicht das schlechteste.
Sah aber nicht cool aus. ;-)

> Darf ich fragen wie du es geschafft hast elf plus etliche
> Reifensätze zu verschleißen? Auf einem 50er Roller ist
> das doch ein fulltime-Job für Jahre...

Zum einen eine lange Zeit, zum anderen Wechsel der Fahrzeuge
und nicht zuletzt etliche Roller im Umfeld die ich
gelegentlich gefahren habe.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
May 1, 2012, 11:02:56 AM5/1/12
to
Am 30.04.2012 21:11, schrieb Harald Klotz:
> Matthias Kohrs schrieb:

> Ich kann mir nicht voststellen, dass du mir den Designerreifen, die nur
> ein paar chic angeordnete Rillen haben, gute Erfahrungen auf Gras,
> feuchten Wassergebundenen Wegen oder auf nassem Laub hattest.
> Du kennst vermutlich den Vergleich nicht.

Wie erwähnt habe ich von den von dir als völlig untauglich erkannten
Bridgestone BT45 einige Sätze verbraucht, meistens auf der Strasse, aber
auch mal auf Feldwegen, Zeltplätzen, Waldwegen und auf den Erzberg. Es
gab keine Situation wo ich mir mal einen anderen Reifen zurückgewünscht
hätte, außer am Erzberg, aber da hatte ich einfach keine Zeit vor dem
ersten Lauf den Radsatz umzubauen. Den zweiten Lauf habe ich auf Pirelli
MT18 absolviert.

Die Kombination Enduro3/TKC80 war von der Haftung her durchaus
zufriedenstellend, aber das Fahrverhalten war sehr nervös mit Neigung
zum Shimmy und sie waren trotz grösserer Profiltiefe doppelt so schnell
verschlissen wie die Strassenreifen. Vorteile hatte das Profil im tiefen
Schnee beim Wintertreffen, aber das war zum einen nur eine Minute über
die gesamte Laufleistung der Reifen und zum anderen hätte ich da auch
einfach vorbeifahren können statt absichtlich mittendurch.

Ich kann mich auch in der Tat nicht daran erinnern daß ich mal
unerwartet aufs Bankett ausweichen musste. Vielleicht fährst du in
gefährlicheren Gegenden als ich.


>> Wobei ich mit den ollen
>> Michelins auf dem unasphaltierten (auch nicht
>> geschotterten) Feldweg damals auch nie Stress hatte, 50er
>> Vespa.
>
> Welche Michelin?

Weiß ich nicht mehr, die hatten im Prinzip ein Blockprofil von dem aber
nicht mehr viel übrig war. Irgendwann wurden die Reifen ersetzt weil sie
rissig wurden.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
May 2, 2012, 10:57:05 AM5/2/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 30.04.2012 21:11, schrieb Harald Klotz:
>> Matthias Kohrs schrieb:
>
>> Ich kann mir nicht voststellen, dass du mir den
>> Designerreifen, die nur ein paar chic angeordnete Rillen
>> haben, gute Erfahrungen auf Gras, feuchten
>> Wassergebundenen Wegen oder auf nassem Laub hattest. Du
>> kennst vermutlich den Vergleich nicht.
>
> Wie erwähnt habe ich von den von dir als völlig
> untauglich erkannten Bridgestone BT45 einige Sätze
> verbraucht, meistens auf der Strasse, aber auch mal auf
> Feldwegen, Zeltplätzen, Waldwegen und auf den Erzberg. Es
> gab keine Situation wo ich mir mal einen anderen Reifen
> zurückgewünscht hätte, außer am Erzberg, aber da hatte
> ich einfach keine Zeit vor dem ersten Lauf den Radsatz
> umzubauen. Den zweiten Lauf habe ich auf Pirelli MT18
> absolviert.

Den BT45 gibt es in verschiedenen Profilen.
Im Prinzip kommst du, bei entsprechender Vorsicht, mit jedem
Reifen auf jedem Untergrund zurecht.
Insbesondere trockene Untergründe stellen keinen Anspruch an
das Profil.

> Die Kombination Enduro3/TKC80 war von der Haftung her
> durchaus zufriedenstellend, aber das Fahrverhalten war
> sehr nervös mit Neigung zum Shimmy und sie waren trotz
> grösserer Profiltiefe doppelt so schnell verschlissen wie
> die Strassenreifen.

Verschleiss ist eine andere Frage.

> Vorteile hatte das Profil im tiefen
> Schnee beim Wintertreffen, aber das war zum einen nur
> eine Minute über die gesamte Laufleistung der Reifen und
> zum anderen hätte ich da auch einfach vorbeifahren können
> statt absichtlich mittendurch.

Es kommt immer darauf an wo du fährst und bei welchem
Wetter.
Trocken auf festen Untergründen spielt das Profil eine
geringe Rolle.

Für einen reinen Schönwetter- und Spaßfahrer können die
Designerprofile durchaus brauchbar sein.

Grüße Harald

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