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Roller springt nicht an.

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Ruediger Lahl

unread,
Oct 20, 2014, 7:28:26 PM10/20/14
to
Hallo zusammen

Mein oller Leonardo von 1996 springt schlecht, bis gar nicht an, wenn er
ein paar Wochen gestanden hat. Nach einer Woche kommt er noch nach dem
kurzzeitigen drücken des Anlassers, aber nach drei Wochen ist es schon
ein Glücksspiel, ob er noch anspringt.

In der Regel ist es dann nach den vergeblichen Anlassversuchen nötig,
die Kerze mal heraus zu schrauben und zu säubern. Danach springt er dann
langsam an.

'Langsam' heißt hier, dass er zuerst vor sich hin tuckert, wobei man auf
keinen Fall Gas geben darf. Das würde ihn sofort wieder absaufen lassen.
Nach 20 Sekunden 'tuckern' darf man ihn dann langsam mit Gasstößen ins
Leben holen, ohne dass er dabei absäuft.

Hat jemand eine Idee, warum das so ist?
--
Rue- aprilia Leonardo 125, Bj 1996, 21400km -diger
bis denne

nobby

unread,
Oct 21, 2014, 11:22:35 AM10/21/14
to
schrieb Ruediger Lahl:
Jau, ich.
Im Lauf der Zeit werden die Vergaserdichtungen spröde, der Vergaser
trocknet aus und die Spritpumpe muss erst mal wieder eine ganze Menge
Sprit fördern.

Gruß

Nobby

nobby

unread,
Oct 21, 2014, 11:34:20 AM10/21/14
to
schrieb nobby:
Ach ja, ganz vergessen: ist ein alt bekanntes Leonardoleiden, schau mal
in die einschlägigen Foren.

Schönen Gruß

Nobby

Harald Klotz

unread,
Oct 22, 2014, 8:06:59 AM10/22/14
to
Ruediger Lahl schrieb:

> 'Langsam' heißt hier, dass er zuerst vor sich hin tuckert, wobei man
> auf keinen Fall Gas geben darf. Das würde ihn sofort wieder absaufen
> lassen.

Oder verhungern.

> Hat jemand eine Idee, warum das so ist?

2 Möglichkeiten.
Zu viel oder zu wenig Sprit.
Ich kenne den Leonardo nicht.

Der Vergaser läuft leer.
Beim Startversuch kommt langsam Sprit, mit dem ersten wenige springt er
an.
Gibst du Gas ist nicht genug Sprit für ein ordentliches Gemisch, es wird
zu dünn, er stirbt ab.

Die andere, das Gegenteil.
Der Vergaser läuft voll und über.
Der Motor säuft zunächst ab, erst wenn genügend Sprit raus ist wird
Gemisch nicht mehr zu fett.
Das tritt auf, wenn der Vergaser durch Schwerkraft befüllt wird und das
in der Regel per Unterdruck betätigte Tankventil undicht ist.

Ist die Kerze Nass, wenn du sie rausschraubst?

Grüße Harald
--
http://www.radio-wir-fuer-euch.at/


Ruediger Lahl

unread,
Oct 22, 2014, 11:26:33 AM10/22/14
to
*nobby* schrieb:

>> Mein oller Leonardo von 1996 springt schlecht, bis gar nicht an,
>>
>> Hat jemand eine Idee, warum das so ist?
>
> Jau, ich.
> Im Lauf der Zeit werden die Vergaserdichtungen spröde, der Vergaser
> trocknet aus und die Spritpumpe muss erst mal wieder eine ganze Menge
> Sprit fördern.

Danke für deine Antwort.

Mit dem Sprit pumpen sollte er aber dann irgendwann fertig sein, denke
ich. Ich habe hier schon mal 10 Minuten versucht zu starten, bis ich
dann aufgegeben habe und das Auto genommen hab. :-)

Ich lasse im Frühjahr meinen Mechaniker drüber gucken. Zum selber
Basteln, habe ich einfach keine Lust mehr.

Ruediger Lahl

unread,
Oct 22, 2014, 11:26:33 AM10/22/14
to
*Harald Klotz* schrieb:

> Ruediger Lahl schrieb:
>
>> 'Langsam' heißt hier, dass er zuerst vor sich hin tuckert, wobei man
>> auf keinen Fall Gas geben darf. Das würde ihn sofort wieder absaufen
>> lassen.
>
>> Hat jemand eine Idee, warum das so ist?
>
> Der Vergaser läuft voll und über.
> Der Motor säuft zunächst ab, erst wenn genügend Sprit raus ist wird
> Gemisch nicht mehr zu fett.
> Das tritt auf, wenn der Vergaser durch Schwerkraft befüllt wird und das
> in der Regel per Unterdruck betätigte Tankventil undicht ist.
>
> Ist die Kerze Nass, wenn du sie rausschraubst?

Irgendwann bleibt mir nach dem ganzen Anlassergeorgel nichts anderes
übrig, als die Kerze mal heraus zu schrauben. Ich kann mich aber jetzt
nicht dran entsinnen, ob die dann richtig nass ist. Vermutlich schon.
Nach dem Wiedereinbau springt der Roller dann relativ leicht an. Ich
habe mir die nasse Kerze aber, wie gesagt einfach durch das lange Orgeln
mit dem dazugehörigen vereinzelten drehen des Gasgriffs erklärt.

Na ja, die Saison ist eh vorbei. Nächstes Frühjahr lasse ich meinen
Schrauber dann mal nen großen Service am Vergaser machen. Der wirds dann
schon richten.

Michael Landenberger

unread,
Oct 24, 2014, 3:39:13 AM10/24/14
to
"Ruediger Lahl" schrieb am 22.10.2014 um 17:17:12:

> Na ja, die Saison ist eh vorbei.

Immer wenn mir ein Moppedfahrer mit Saisonkennzeichen begegnet, muss ich
unwillkürlich "Weichei" denken ;-)

Da die Versicherung für meinen Roller zwangsweise auch den Winter abdeckt [1],
lasse ich mir vom Kalender nicht verbieten, Roller zu fahren. Zwar sind im
Winter je nach Wohnort die Tage, an denen man den Roller besser stehen lässt,
zahlreicher als im Sommer. Aber zumindest solange die Straßen trocken, schnee-
und eisfrei sind und die Temperatur nicht gerade bei zweistelligen Minusgraden
liegt (nach meiner Erfahrung kommt es zumindest im Flachland auch im Winter
nicht gerade selten vor, dass diese Bedingungen erfüllt sind), werde ich
meinen Roller auch im nächsten Winter fahren. Im letzten Winter (ok, das war
eigentlich keiner) habe ich das auch getan.

[1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das Versicherungsjahr
für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen? (rhetorische Frage, ich weiß,
dass es den Versicherungsgesellschaften vermutlich nur ums Geld geht) Ließe
man es z. B. im Oktober enden, so könnte jeder für sich entscheiden, wann er
seinen Roller wieder versichert. Er hätte dann die Wahl, den Roller erst im
Frühjahr wieder zu versichern und ihn bis dahin stehen zu lassen oder aber
gleich im November und ihn auch im Winter zu nutzen.

Gruß

Michael

Don Caron

unread,
Oct 24, 2014, 4:03:42 AM10/24/14
to
Am 24.10.2014 um 09:40 schrieb Michael Landenberger:
> "Ruediger Lahl" schrieb am 22.10.2014 um 17:17:12:
>
>> Na ja, die Saison ist eh vorbei.
>
> Immer wenn mir ein Moppedfahrer mit Saisonkennzeichen begegnet, muss ich
> unwillkürlich "Weichei" denken ;-)

gibs das ernsthaft?

>
> Da die Versicherung für meinen Roller zwangsweise auch den Winter abdeckt

würde sich denn was anderes lohnen? Ich zahle im Jahr knapp über 40 Euro
(15PS)


> [1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das Versicherungsjahr
> für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen? (rhetorische Frage, ich weiß,
> dass es den Versicherungsgesellschaften vermutlich nur ums Geld geht) Ließe
> man es z. B. im Oktober enden, so könnte jeder für sich entscheiden, wann er
> seinen Roller wieder versichert.

War schon immer so. Früher was das Moped/Mokig alltäglich und wurde das
ganze Jahr über genutzt. Ich seh auch im Winter hier immer Roller mit
kleinem Nummernschild vorbeifahren (Mopeds scheinen aus der Mode
gekommen zu sein)

--
Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.
(Ingeborg Bachmann)

Don Caron

Ruediger Lahl

unread,
Oct 24, 2014, 7:18:01 AM10/24/14
to
*Michael Landenberger* schrieb:

> "Ruediger Lahl" schrieb am 22.10.2014 um 17:17:12:
>
>> Na ja, die Saison ist eh vorbei.
>
> Immer wenn mir ein Moppedfahrer mit Saisonkennzeichen begegnet, muss ich
> unwillkürlich "Weichei" denken ;-)

Ich lass mir das nicht von einem Saisonkennzeichen vorschreiben. Der
Roller kostet in der Versicherung keine 100€ im Jahr, da melde ich das
Teil im Winter doch nicht ab.

> Da die Versicherung für meinen Roller zwangsweise auch den Winter abdeckt [1],
> lasse ich mir vom Kalender nicht verbieten, Roller zu fahren. Zwar sind im
> Winter je nach Wohnort die Tage, an denen man den Roller besser stehen lässt,
> zahlreicher als im Sommer. Aber zumindest solange die Straßen trocken, schnee-
> und eisfrei sind und die Temperatur nicht gerade bei zweistelligen Minusgraden
> liegt (nach meiner Erfahrung kommt es zumindest im Flachland auch im Winter
> nicht gerade selten vor, dass diese Bedingungen erfüllt sind), werde ich
> meinen Roller auch im nächsten Winter fahren. Im letzten Winter (ok, das war
> eigentlich keiner) habe ich das auch getan.

Nein, ich sehe den Roller als reines Spaßgerät und wenn ich auf dem Ding
kalte Hände bekommen, ist keine Saison(jetzt darfst du mich Weichei
nennen). Fähige Moped-Kleidung ist zwar vorhanden, aber die ist für den
Notfall gedacht, wenn ich wirklich mal auf den Roller angewiesen sein
sollte und ich keine Rücksicht aufs Wetter nehmen kann.

> [1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das Versicherungsjahr
> für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen?

Ich habe im Netz nix dazu gefunden. Eventuell wurde es einfach so
festgelegt, weil die Versicherer zu der Jahreszeit einfach die
Kapazitäten für den Kennzeichenwechsel frei haben.

> (rhetorische Frage, ich weiß, dass es den Versicherungsgesellschaften
> vermutlich nur ums Geld geht) Ließe man es z. B. im Oktober enden, so
> könnte jeder für sich entscheiden, wann er seinen Roller wieder
> versichert.

Die Versicherung läuft ja sowieso immer ein Jahr. Auf einen Wechsel zu
kleineren Zeiträumen werden sich die Versicherungen nicht einlassen.
Dann haben sie den Mist ganzjährig an den Füßen und müssen sich um
5€-Beträge kümmern.

> Er hätte dann die Wahl, den Roller erst im Frühjahr wieder zu
> versichern und ihn bis dahin stehen zu lassen oder aber gleich im
> November und ihn auch im Winter zu nutzen.

Soviel Aufwand für die 60€ im Jahr?

Michael Landenberger

unread,
Oct 24, 2014, 9:28:20 AM10/24/14
to
"Don Caron" schrieb am 24.10.2014 um 10:03:45:

> Am 24.10.2014 um 09:40 schrieb Michael Landenberger:

>> Immer wenn mir ein Moppedfahrer mit Saisonkennzeichen begegnet, muss ich
>> unwillkürlich "Weichei" denken ;-)

> gibs das ernsthaft?

Mit "Mopped" (mit 2 "p", nicht zu verwechseln mit "Moped" mit nur einem "p")
habe ein "Motorrad" gemeint. Und die haben ein ganz normales Kennzeichen, das
es natürlich auch als Saison-Kennzeichen gibt. Versicherungskennzeichen für
Kleinkrafträder und -roller gibt es dagegen nicht als Saison-Kennzeichen.

>> Da die Versicherung für meinen Roller zwangsweise auch den Winter abdeckt

> würde sich denn was anderes lohnen? Ich zahle im Jahr knapp über 40 Euro
> (15PS)

Versicherungen für Kleinkrafträder gibt es ab ca. 42 Euro/Jahr. Problem bei
der Sache: das Versicherungsjahr beginnt wie erwähnt im März. Das ist aber
auch der Saisonanfang, d. h. die meisten Kleinkraftradler werden sich ihre
Versicherung schon im März besorgen. Dann müssen sie aber auch für 12 Monate
bezahlen, d. h. es wird der volle Preis fällig. Alternativ kann man die
Versicherung auch später abschließen. Dann zahlt man die verbleibenden Monate
bis zum Februar des Folgejahres nur anteilig. Besonders sinnvoll ist das
allerdings nicht, denn dann muss man den Roller ausgerechnet am Saisonanfang
stehen lassen. Die Versicherung vor Februar enden zu lassen (z. B. im Herbst
des Vorjahres), ist dagegen nicht möglich.

>> [1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das
>> Versicherungsjahr für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen?
>> (rhetorische Frage, ich weiß, dass es den Versicherungsgesellschaften
>> vermutlich nur ums Geld geht) Ließe man es z. B. im Oktober enden, so
>> könnte jeder für sich entscheiden, wann er seinen Roller wieder versichert.

> War schon immer so.

Das ist keine Begründung ;-)

Gruß

Michael

Michael Landenberger

unread,
Oct 24, 2014, 9:42:47 AM10/24/14
to
"Ruediger Lahl" schrieb am 24.10.2014 um 13:17:34:

> *Michael Landenberger* schrieb:

>> (rhetorische Frage, ich weiß, dass es den Versicherungsgesellschaften
>> vermutlich nur ums Geld geht) Ließe man es z. B. im Oktober enden, so
>> könnte jeder für sich entscheiden, wann er seinen Roller wieder
>> versichert.

> Die Versicherung läuft ja sowieso immer ein Jahr.

Nein. Man muss eine Versicherung für Kleinkraftroller nicht zwingend zum
frühestmöglichen Zeitpunkt (März) abschließen (Kleinkraftrad-Versicherungen
muss man jedes Jahr neu abschließen). Wer am Anfang des Versicherungsjahres
noch nicht fahren möchte, kann seinen Roller durchaus auch später versichern.
Die Versicherung endet zwar trotzdem im Februar des Folgejahres (daran kann
man nichts drehen), wenn man aber später abgeschlossen hat, ist die Laufzeit
kürzer, was sich auch auf den Beitrag auswirkt. Dumm an der derzeitigen
Regelung ist halt, dass der einzig mögliche Zeitraum, in der man seiner
Rollerversicherung eine Pause gönnen kann, ausgerechnet auf den Saisonanfang
fällt. Würde das Versicherungsjahr z. B. von November bis Oktober des
Folgejahres laufen, könnte man den Roller im Oktober stilllegen und die neue
Versicherung erst wieder im März abschließen. Dann spart man den Beitrag für
die Monate November - Februar.

>> Er hätte dann die Wahl, den Roller erst im Frühjahr wieder zu
> versichern und ihn bis dahin stehen zu lassen oder aber gleich
>> im November und ihn auch im Winter zu nutzen.

> Soviel Aufwand für die 60€ im Jahr?

Den Aufwand haben die Versicherungen trotzdem. Auch nach der derzeitigen
Regelung haben sie es regelmäßig mit Vertragslaufzeiten von 1-12 Monaten zu
tun. Meinen Roller habe ich beispielsweise im letzten November gekauft. Die
Versicherung hatte also nur eine Laufzeit von 4 Monaten (November - Februar)
und kostete entsprechend weniger. Trotzdem hat sich die Versicherung nicht
beschwert ;-) Die Versicherung für dieses Jahr habe ich zwar im März
abgeschlossen, verpflichtet war ich dazu aber nicht. Ich hätte sie z. B. auch
erst im Mai abschließen können, hätte dann aber im März und April nicht fahren
dürfen. Aber wer will schon ausgerechnet im Frühling auf den Roller verzichten
;-)

Gruß

Michael

Don Caron

unread,
Oct 24, 2014, 10:41:19 AM10/24/14
to
Am 24.10.2014 um 15:29 schrieb Michael Landenberger:
> "Don Caron" schrieb am 24.10.2014 um 10:03:45:
>
>> Am 24.10.2014 um 09:40 schrieb Michael Landenberger:
>
>>> Immer wenn mir ein Moppedfahrer mit Saisonkennzeichen begegnet, muss ich
>>> unwillkürlich "Weichei" denken ;-)
>
>> gibs das ernsthaft?
>
> Mit "Mopped" (mit 2 "p", nicht zu verwechseln mit "Moped" mit nur einem "p")
> habe ein "Motorrad" gemeint.

ich auch :P

> Und die haben ein ganz normales Kennzeichen, das
> es natürlich auch als Saison-Kennzeichen gibt.

eben... (würde sich das lohnen bei knapp über 40 Euro....

>> würde sich denn was anderes lohnen? Ich zahle im Jahr knapp über 40 Euro
>> (15PS)
>

>>> [1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das
>>> Versicherungsjahr für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen?
>>> (rhetorische Frage, ich weiß, dass es den Versicherungsgesellschaften
>>> vermutlich nur ums Geld geht) Ließe man es z. B. im Oktober enden, so
>>> könnte jeder für sich entscheiden, wann er seinen Roller wieder versichert.
>
>> War schon immer so.
>
> Das ist keine Begründung ;-)

gut, sage traditionell! zu meiner Mopedzeit wurde das ganze Jahr über
gefahren, praktisch zwangsweise. Fahrrad war was weit und bei der
Fahrradtechnik damals ....na ja auf jeden fall war Moped schneller.

Auch heite wird das bei den jugendlichen so sein - bis sie sich ein Auto
leisten können

Harald Klotz

unread,
Oct 24, 2014, 2:32:27 PM10/24/14
to
Ruediger Lahl schrieb:

> Irgendwann bleibt mir nach dem ganzen Anlassergeorgel nichts anderes
> übrig, als die Kerze mal heraus zu schrauben. Ich kann mich aber jetzt
> nicht dran entsinnen, ob die dann richtig nass ist. Vermutlich schon.
> Nach dem Wiedereinbau springt der Roller dann relativ leicht an.

Also ist er offensichltich abgesoffen.

> Ich habe mir die nasse Kerze aber, wie gesagt einfach durch das lange
> Orgeln mit dem dazugehörigen vereinzelten drehen des Gasgriffs
> erklärt.

Drehen am Gasgriff bingt nichts, es sei denn der Vergaser hat eine
Beschleunigerpumpe. Was bei Rollern aber ungewöhnlich wäre.

Wie bekommt der Vergaser seinen Kraftstoff?
Pumpe oder Zulauf über Schwerkraft?

Ich vermute letzteres und ich vermute das Zulaufventil ist undicht.
Früher hatte man einen Benzinhahn, den man von Hand betätigen musste,
heute sind das per Unterdruck betätigte Ventile. Wenn die undich werden
läuft Sprit langsam in den Motor.

Versuchst du starten wird das Gemisch zu fett, der Sprit im Motor
reichert zusätzlich an.

Was du versuchen kannst, mit Vollgas starten.
Das bewirkt, dass der Motor relativ viel Luft bekommt, das Gemisch
magerer wird.

Was allerdings gegen absaufen spricht, wie du beschreibst, kannst du nur
sehr vorsichtig Gas geben, wenn der Motor erst mal angesprungen ist. Das
weist eher auf zu wenig Sprit hin.

Grüße Harald

Ruediger Lahl

unread,
Oct 24, 2014, 4:14:55 PM10/24/14
to
*Harald Klotz* schrieb:

> Ruediger Lahl schrieb:
>> Ich habe mir die nasse Kerze aber, wie gesagt einfach durch das lange
>> Orgeln mit dem dazugehörigen vereinzelten drehen des Gasgriffs
>> erklärt.
>
> Drehen am Gasgriff bingt nichts, es sei denn der Vergaser hat eine
> Beschleunigerpumpe. Was bei Rollern aber ungewöhnlich wäre.

Wenn das Ding im dritten Versuch noch nicht angesprungen ist, dreht
JEDER am Gas. Irgendwann kann man den Reflex nicht mehr unterdrücken. :-)

> Wie bekommt der Vergaser seinen Kraftstoff?
> Pumpe oder Zulauf über Schwerkraft?

Laut Internet, hat er eine Benzinpumpe.
http://www.collmann.eu/product/aprilia-ersatzteile-neu-benzinpumpe-benzinpumpe-int-leonardo-125-150-3609.php#view_data

> Was du versuchen kannst, mit Vollgas starten.
> Das bewirkt, dass der Motor relativ viel Luft bekommt, das Gemisch
> magerer wird.

Okay, das werde ich dann mal versuchen.

> Was allerdings gegen absaufen spricht, wie du beschreibst, kannst du nur
> sehr vorsichtig Gas geben, wenn der Motor erst mal angesprungen ist. Das
> weist eher auf zu wenig Sprit hin.

Tja... :-) Ich danke dir herzlich für deine unermüdliche Fehlerdiagnose.

Harald Klotz

unread,
Oct 28, 2014, 3:38:47 AM10/28/14
to
Michael Landenberger schrieb:

> [1] Wer ist eigentlich auf die saublöde Idee gekommen, das
> Versicherungsjahr für Kleinkraftroller im Februar enden zu lassen?

Du stellst die falsche Frage.
Wer ist auf die Idee gekommen den Versicherungsbeginn auf dn 1. März zu
legen.

> (rhetorische Frage, ich weiß, dass es den Versicherungsgesellschaften
> vermutlich nur ums Geld geht) Ließe man es z. B. im Oktober enden, so
> könnte jeder für sich entscheiden, wann er seinen Roller wieder
> versichert.

Es geht auch um Wirtschaftlichkeit.
Ein nicht unwesentlicher Teil der Versicherungssumme fällt auf das
Kennzeichen, die Bearbeiung deines Auftrag und die allgemeine
Verwaltung.
Bei so einem Kleinbetrag wird eine Halbjahresversicherung kaum billiger.

> Er hätte dann die Wahl, den Roller erst im Frühjahr
> wieder zu versichern und ihn bis dahin stehen zu lassen oder aber
> gleich im November und ihn auch im Winter zu nutzen.

Und wie stellst du dir den Versicherungszeitraum vor?

Ausserdem hast du die Möglichkeit die Versicherung 3,6,9 Monate vor
Ablauf zu kündigen und bekommst einen Teil wieder ausbezahlt.

Grüße Harald

Michael Landenberger

unread,
Oct 28, 2014, 4:47:11 AM10/28/14
to
"Harald Klotz" schrieb am 28.10.2014 um 08:30:24:

> Es geht auch um Wirtschaftlichkeit.
> Ein nicht unwesentlicher Teil der Versicherungssumme fällt auf das
> Kennzeichen, die Bearbeiung deines Auftrag und die allgemeine Verwaltung.
> Bei so einem Kleinbetrag wird eine Halbjahresversicherung kaum billiger.

Ich habe es bereits beschrieben: egal, wann das Versicherungsjahr endet, die
Versicherungen haben es *immer* mit Verträgen mit Laufzeiten zwischen einem
und zwölf Monaten zu tun. Beispiel: wer seinen Roller erst im August kauft,
muss ihn auch erst dann versichern und schließt somit einen Vertrag mit nur 7
Monaten Laufzeit (August-Februar) ab. Meinen Roller habe ich im November
gekauft, ergo lief der erste Versicherungsvertrag nur 4 Monate
(November-Februar). In beiden Fällen ist die Versicherung günstiger als wenn
man sich für ein ganzes Jahr versichert.

Mit all diesen unterschiedlichen Fälle müssen die Versicherungen umgehen
können und sie tun es auch. Da der Aufwand weitgehend unabhängig davon ist,
wann das Versicherungsjahr beginnt, könnte man den Anfang des
Versicherungsjahrs auch durchaus auf November legen. Wer im Winter fahren
möchte, versichert sich dann gleich im November, wer erst im Frühjahr wieder
rollern möchte, holt sich das Kennzeichen erst im März und zahlt entsprechend
weniger. Eigentlich ganz einfach.

>> Er hätte dann die Wahl, den Roller erst im Frühjahr
>> wieder zu versichern und ihn bis dahin stehen zu lassen oder aber
>> gleich im November und ihn auch im Winter zu nutzen.
>
> Und wie stellst du dir den Versicherungszeitraum vor?

Schrieb ich doch: November bis Oktober des Folgejahres.

> Ausserdem hast du die Möglichkeit die Versicherung 3,6,9 Monate vor Ablauf
> zu kündigen und bekommst einen Teil wieder ausbezahlt.

Muss ich mal im Kleingedruckten nachsehen, ob das so einfach ist und ob es
auch ohne Halterwechsel oder dauerhafte Außerbetriebnahme des Rollers möglich
ist.

Gruß

Michael

Harald Klotz

unread,
Oct 29, 2014, 4:53:26 PM10/29/14
to
Michael Landenberger schrieb:

> "Harald Klotz" schrieb am 28.10.2014 um 08:30:24:
>
>> Es geht auch um Wirtschaftlichkeit.
>> Ein nicht unwesentlicher Teil der Versicherungssumme fällt auf das
>> Kennzeichen, die Bearbeiung deines Auftrag und die allgemeine
>> Verwaltung. Bei so einem Kleinbetrag wird eine
>> Halbjahresversicherung kaum billiger.
>
> Ich habe es bereits beschrieben: egal, wann das Versicherungsjahr
> endet, die Versicherungen haben es *immer* mit Verträgen mit
> Laufzeiten zwischen einem und zwölf Monaten zu tun.

Bei den Rollern bis 45kmh kenne ich nur ein 3-Monatsraster.

> Beispiel: wer
> seinen Roller erst im August kauft, muss ihn auch erst dann
> versichern und schließt somit einen Vertrag mit nur 7 Monaten
> Laufzeit (August-Februar) ab.

Ja, aber er zahlt für 9 Monate.

> Meinen Roller habe ich im November
> gekauft, ergo lief der erste Versicherungsvertrag nur 4 Monate
> (November-Februar).

Und du hast für 6 Monate zahlen müssen.

> In beiden Fällen ist die Versicherung günstiger
> als wenn man sich für ein ganzes Jahr versichert.

Habe ich anderes behauptet?
Aber pro Monat gerechnet deutlich teurer als der Jahresvertrag.

> Mit all diesen unterschiedlichen Fälle müssen die Versicherungen
> umgehen können und sie tun es auch.

Hat das jemand bestritten.

> Da der Aufwand weitgehend
> unabhängig davon ist, wann das Versicherungsjahr beginnt,

Also ist es egal wann es beginnt.

> könnte man
> den Anfang des Versicherungsjahrs auch durchaus auf November legen.

Dann werden sich die beschweren, die im November noch fahren, da gibt es
auch noch warme Tage.

Wie immer machst du deine Forderungen an deinen persönlichen
Vorstellungen fest.

Letztlich ist es völlig egal wann es beginnt.

> Wer im Winter fahren möchte, versichert sich dann gleich im November,
> wer erst im Frühjahr wieder rollern möchte, holt sich das Kennzeichen
> erst im März und zahlt entsprechend weniger. Eigentlich ganz einfach.

Albern.

Die Versicherungspreise sind auf das ganze Jahr kalkuliert.
Bei kürzerer Versicherungszeit ist kaum mit weniger Unfällen zu rechnen,
weil viele in der kalten Jahreszeit nicht fahren, die Prämie für eine
kürzere Zeit würde daher ich nicht geringer ausfallen als eine
Ganzjahreprämie.

Grüße Harald

Michael Landenberger

unread,
Oct 30, 2014, 7:36:01 AM10/30/14
to
"Harald Klotz" schrieb am 29.10.2014 um 18:40:36:

> Michael Landenberger schrieb:

>> Ich habe es bereits beschrieben: egal, wann das Versicherungsjahr
>> endet, die Versicherungen haben es *immer* mit Verträgen mit
>> Laufzeiten zwischen einem und zwölf Monaten zu tun.

> Bei den Rollern bis 45kmh kenne ich nur ein 3-Monatsraster.

Ok, mag so sein. Es gibt also 3-, 6-, 9- und 12-Monats-Verträge. Dass es die
gibt, ist aber vollkommen unabhängig vom Beginn des Versicherungsjahrs. Es
spricht also (außer entgangenen Einnahmen für die Versicherungen) nichts
dagegen, das Versicherungsjahr im Oktober enden zu lassen. Rollerfahrer, die
im Winter nicht fahren wollen, stellen ihren Roller ab November unversichert
in die Garage und versichern ihn erst im Februar wieder. In den 3 Monaten von
November bis Januar besteht dann keine Versicherung und es müssen nur 9 Monate
(Februar bis Oktober) bezahlt werden. Diejenigen, die auch im Winter fahren
wollen, schließen gleich im November eine neue Versicherung ab und zahlen für
12 Monate. Eine solche Regelung würde der Praxis viel eher entsprechen als ein
Versicherungsjahr, das ausgerechnet dann endet, wenn sie alle ihre Roller
wieder aus dem Winterschlaf holen.

>> Da der Aufwand weitgehend
>> unabhängig davon ist, wann das Versicherungsjahr beginnt,
>
> Also ist es egal wann es beginnt.

Zumindest den Versicherungsnehmern ist das nicht egal. Nach der derzeitigen
Regelung muss derjenige, der im Winter nicht fährt, für den Winter trotzdem
bezahlen, denn das Versicherungsjahr endet ja erst im Februar. Würde das
Versicherungsjahr im Oktober enden, könnte man den Roller von November bis
Januar stilllegen und müsste nur noch 9 Monate bezahlen.

> Die Versicherungspreise sind auf das ganze Jahr kalkuliert.

Dann wäre eine neue Regelung doch noch aus einem anderen Grund vorteilhaft:
solange es keinen Anreiz gibt, den Roller im Winter stillzulegen, bleiben die
Roller über den Winter versichert. Das ermöglicht es, sie für evtl.
Spontanfahrten auch im Winter zu nutzen. Gäbe es dagegen die Möglichkeit,
durch eine vorübergehende Stilllegung im Winter Versicherungsbeiträge zu
sparen, würden bestimmt einige Rollerfahrer davon Gebrauch machen. Dann aber
dürften sie ihren Roller für einige Monate gar nicht benutzen, d. h. es
entfallen die winterlichen Spontanfahrten. Bekanntlich ist nun gerade der
Winter für Zweiradfahrer nicht ganz ungefährlich. Also wird das Risiko für die
Versicherungen umso geringer, je mehr Roller im Winter von der Straße
verschwinden. Und genau das erreicht man, wenn man Anreize dafür schafft,
Roller im Winter stillzulegen.

Gruß

Michael

Matthias Kohrs

unread,
Oct 31, 2014, 3:35:43 AM10/31/14
to
Am 30.10.2014 12:35, schrieb Michael Landenberger:

> (Februar bis Oktober) bezahlt werden. Diejenigen, die auch im Winter fahren
> wollen, schließen gleich im November eine neue Versicherung ab und zahlen für
> 12 Monate. Eine solche Regelung würde der Praxis viel eher entsprechen als ein
> Versicherungsjahr, das ausgerechnet dann endet, wenn sie alle ihre Roller
> wieder aus dem Winterschlaf holen.

Es würde *deiner* Praxis eher entsprechen.

[...]
> Dann wäre eine neue Regelung doch noch aus einem anderen Grund vorteilhaft:
> solange es keinen Anreiz gibt, den Roller im Winter stillzulegen, bleiben die
> Roller über den Winter versichert. Das ermöglicht es, sie für evtl.
> Spontanfahrten auch im Winter zu nutzen. Gäbe es dagegen die Möglichkeit,
> durch eine vorübergehende Stilllegung im Winter Versicherungsbeiträge zu
> sparen, würden bestimmt einige Rollerfahrer davon Gebrauch machen. Dann aber
> dürften sie ihren Roller für einige Monate gar nicht benutzen, d. h. es
> entfallen die winterlichen Spontanfahrten. Bekanntlich ist nun gerade der
> Winter für Zweiradfahrer nicht ganz ungefährlich. Also wird das Risiko für die
> Versicherungen umso geringer, je mehr Roller im Winter von der Straße
> verschwinden. Und genau das erreicht man, wenn man Anreize dafür schafft,
> Roller im Winter stillzulegen.

Sieh's doch mal so: Die Versicherungstarife sind für eine Saison
kalkuliert, und den Zeitraum bis Februar gibt's kostenlos dazu. Oder
glaubst du, du würdest für den drei Monate kürzeren Zeitraum nennenswert
weniger bezahlen, wenn in dem 95% aller Fahrten stattfinden?

Davon abgesehen ist der HAFTPFLICHTversicherung egal, ob du dich auf
Glatteis lang machst und dabei deinen Roller zertrümmerst; die
interessiert erst, wenn du dabei fremdes Eigentum beschädigst. Wann hast
du zuletzt im Winter einen Unfall mit Roller/Mofa/Mopedbeteiligung
gesehen? Ich glaube, der Winter ist für die Zweiradversicherer eine sehr
ruhige Zeit.

CYA! Matthias

Michael Landenberger

unread,
Oct 31, 2014, 5:31:39 AM10/31/14
to
"Matthias Kohrs" schrieb am 31.10.2014 um 08:35:42:

> Am 30.10.2014 12:35, schrieb Michael Landenberger:
>
>> (Februar bis Oktober) bezahlt werden. Diejenigen, die auch im Winter fahren
>> wollen, schließen gleich im November eine neue Versicherung ab und zahlen
>> für 12 Monate. Eine solche Regelung würde der Praxis viel eher entsprechen
>> als ein Versicherungsjahr, das ausgerechnet dann endet, wenn sie alle ihre
>> Roller wieder aus dem Winterschlaf holen.
>
> Es würde *deiner* Praxis eher entsprechen.

Nö. Kennst du jemanden, der den ganzen Winter über fährt und dann im Frühjahr,
wenn die Zweiradsaison beginnt [1], seinen Roller bis zum Hochsommer
stilllegt?

[1] Wann die Zweiradsaison beginnt, kann man nicht nur durch einen Blick aufs
Wetter und den Kalender feststellen, sondern auch anhand der Wartezeiten für
Werkstatttermine. Wenn man bei meinem Händler im Winter einen solchen Termin
braucht, fährt man einfach hin und wird sofort bedient. Muss das Mopped jedoch
im Frühjahr oder Sommer in die Werkstatt, sollte man sich zumindest bei meinem
Händler auf 3-4 Wochen Wartezeit einstellen. Und nein, ich allein kann nicht
die Ursache dafür sein. Es muss also was dran sein an meiner Vermutung, dass
im Frühjahr mehr Leute Roller fahren als im Winter.

Gruß

Michael

Matthias Kohrs

unread,
Oct 31, 2014, 6:28:18 AM10/31/14
to
Am 31.10.2014 10:31, schrieb Michael Landenberger:
> "Matthias Kohrs" schrieb am 31.10.2014 um 08:35:42:
>
>> Am 30.10.2014 12:35, schrieb Michael Landenberger:
>>
>>> (Februar bis Oktober) bezahlt werden. Diejenigen, die auch im Winter fahren
>>> wollen, schließen gleich im November eine neue Versicherung ab und zahlen
>>> für 12 Monate. Eine solche Regelung würde der Praxis viel eher entsprechen
>>> als ein Versicherungsjahr, das ausgerechnet dann endet, wenn sie alle ihre
>>> Roller wieder aus dem Winterschlaf holen.
>>
>> Es würde *deiner* Praxis eher entsprechen.
>
> Nö. Kennst du jemanden, der den ganzen Winter über fährt und dann im Frühjahr,
> wenn die Zweiradsaison beginnt [1], seinen Roller bis zum Hochsommer
> stilllegt?

Wurscht. Du kannst gerne davon ausgehen, daß dein Versicherungsjahr Ende
Oktober endet. Der Jahres- bzw. Saisonbeitrag wird aus den Aufwendungen
der Versicherung ermittelt und bleibt (annähernd) gleich.

Wenn man den Beginn des Versicherungsjahrs auf den November legen würde,
würdest du im März deine Versicherung höchstens fünf Euro billiger
abschließen können als im November (das würde beworben werden als
"Frühbucherrabatt"). Dafür dürftest du deinen Roller im nicht
versicherten Zeitraum nicht im öffentlichen Verkehrsraum parken, und zu
dem gehören auch die Teile von Privatgrundstücken, die nicht eingezäunt
sind (Einfahrten).

Der Vorteil, den du hättest, wäre höchstens ein gefühlter.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2014, 9:45:14 AM10/31/14
to
Michael Landenberger schrieb:

>> Bei den Rollern bis 45kmh kenne ich nur ein 3-Monatsraster.
>
> Ok, mag so sein. Es gibt also 3-, 6-, 9- und 12-Monats-Verträge.

Nein, es gibt nur Jahresverträge, die du aber kündigen kannst, bzw. wenn
du später einsteigst wird im 3- Monatsraster günstiger.

> Dass es die gibt, ist aber vollkommen unabhängig vom Beginn des
> Versicherungsjahrs. Es spricht also (außer entgangenen Einnahmen für
> die Versicherungen) nichts dagegen, das Versicherungsjahr im Oktober
> enden zu lassen.

Es wird keine entgangenen Einnahmen geben, weil dann einfsch die Prämien
steigen werden.
Ich gehe dabei davon aus, dass bei kürzeren Versicherungszeiten die Zahl
der Unfälle nicht sinken wird, also die Kosten für die Versicherungen
gleich bleiben.

Ausserdem ist es eine Fehleinschätzung von dir, üblicherweise fahren die
meisten bis in den Dezember hinein und wenn das Wetter besser wird auch
bereits im Februar wieder, evtl. auch im Januar.

> Rollerfahrer, die im Winter nicht fahren wollen,
> stellen ihren Roller ab November unversichert in die Garage und
> versichern ihn erst im Februar wieder.

Die Meisten dürften keine Garage haben.
Es sit auch albern, dass du glaubst, die Meisten stellen den Roller in
bestimmten Monaten in die Ecke.

> In den 3 Monaten von November
> bis Januar besteht dann keine Versicherung und es müssen nur 9 Monate
> (Februar bis Oktober) bezahlt werden.

Die Vesicherungsprämien berechnen sich nicht nach Zeit, sondern nach
Aufwand.

Aber so weit zu denken, dafür fehlt es bei dir.
Eine kürere Zeit bedeutet keine geringeren Kosten für die Versicherung.
Ausserdem werden viele eine ganzjährige Diebstahlversicherung haben
wollen.

> Diejenigen, die auch im Winter
> fahren wollen, schließen gleich im November eine neue Versicherung ab
> und zahlen für 12 Monate. Eine solche Regelung würde der Praxis viel
> eher entsprechen als ein Versicherungsjahr, das ausgerechnet dann
> endet, wenn sie alle ihre Roller wieder aus dem Winterschlaf holen.

Nein, dein Realitätsmodul ist kaputt, wie du auch in anderen
Diskussionen ständig unter Beweis stellst.

>> Also ist es egal wann es beginnt.
>
> Zumindest den Versicherungsnehmern ist das nicht egal. Nach der
> derzeitigen Regelung muss derjenige, der im Winter nicht fährt, für
> den Winter trotzdem bezahlen, denn das Versicherungsjahr endet ja
> erst im Februar.

Er kann am 31 Oktober kündigen und bekommt etwa ausbezahlt, hat aber
auch keine Diebstahlversucerung mehr.

> Würde das Versicherungsjahr im Oktober enden, könnte
> man den Roller von November bis Januar stilllegen und müsste nur noch
> 9 Monate bezahlen.

Das ist falsch.
Es werden dadurch nicht weniger Unfälle passieren, damit wird die Prämie
für 9 Monate eben so hoch sein wie füe 12 Monate.

>> Die Versicherungspreise sind auf das ganze Jahr kalkuliert.
>
> Dann wäre eine neue Regelung doch noch aus einem anderen Grund
> vorteilhaft: solange es keinen Anreiz gibt, den Roller im Winter
> stillzulegen, bleiben die Roller über den Winter versichert. Das
> ermöglicht es, sie für evtl. Spontanfahrten auch im Winter zu nutzen.
> Gäbe es dagegen die Möglichkeit, durch eine vorübergehende
> Stilllegung im Winter Versicherungsbeiträge zu sparen, würden
> bestimmt einige Rollerfahrer davon Gebrauch machen. Dann aber dürften
> sie ihren Roller für einige Monate gar nicht benutzen, d. h. es
> entfallen die winterlichen Spontanfahrten. Bekanntlich ist nun gerade
> der Winter für Zweiradfahrer nicht ganz ungefährlich. Also wird das
> Risiko für die Versicherungen umso geringer, je mehr Roller im Winter
> von der Straße verschwinden. Und genau das erreicht man, wenn man
> Anreize dafür schafft, Roller im Winter stillzulegen.

Naja, ich habe Zweifel, dass es so wäre.
Hinzu kommt noch, dass viele keinen Unterstand haben, die müssten dann
den nicht mehr versicherten Roller aus dem öffentlichen Raum entfernen,
einen Unterstnad mieten, der vermutlich mehr kostet als die gesparte
Versicherungsprämie.

Desweitern haben wir ein einfaches Verfahren über die Farbgebung des
Kennzeichens auch hier müsste man einiges ändern.
Alles was du hier fordest veringert keine Kosten, würde bestenfalls sehr
wenigen dienen und verkompliziert die Sache.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 31, 2014, 9:45:14 AM10/31/14
to
Matthias Kohrs schrieb:

> und zu dem gehören auch die Teile von Privatgrundstücken, die
> nicht eingezäunt sind (Einfahrten).

Das ist falsch.
Du darfst aber z.B. nicht auf einem Grundstück ohne Führerschein zu
haben fahren, wenn es nicht eingezäunt ist.
Hinzu kommen gewisse Sicherungspflichten, wenn es frei zugänglich ist.

Grüße Harald

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