bald kommt Winter und die Temperatur sinkt. Viele Motorradfahrer fahren
trotzdem.
Dann habe ich mal ´ne Frage. Bei Vollgas fahren ist zu empfehlen, erst bei
min. 80°C Öl zu fahren. Richtig?
Im Winter erreicht man gerade 60°C in der Ölbad, wie schnell kann man fahren
(wie hoch man im Drehzahl drehen kann, ist auch abhängig welches Motorrad),
um geringe Verschleiß und längere Lebendauer erhalten kann oder kann man
trotzdem Vollgas fahren?
Mich interessiert Eure Meinung und Wissen ;-)
Bis dann,
Marcel
---
CS 25, ?? Mm-?? Mm/´90-´92
KS 80, 30 Mm-35 Mm/ ´92-´92
GT 80, 20 Mm-27 Mm/ ´95-´99
SR 500, 20 Mm-35 Mm/ ´97-´00 ->zw. 60°C und 120°C
GSF 600 S, 0 Mm-17 Mm/ ´00- ->zw. 60°C und 105°C
so long ....
Jürgen
> Wenn man die Drehzahlen
> aber mit steigender Öltemperatur langsam steigert
> ist es auch im Winter kein Problem, den Motor auf
> 100° zu bekommen, dauert nur länger.
Hängt arg vom Motorrad ab. Die GS bekomme ich im Winter ganz sicher
nicht auf 100 Grad, außer vielleicht im Stau.
--
Ralf Kleineisel - http://www.kleineisel.de/ralf/motorrad (__)
------------------- Home of the d.r.m.-Chipsserver ____(oo)
wts#247 rrr#247 Honda CJ 250 T BMW R 80 GS / \/
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------------------------------------------------- ^^ ^^
cu axel
--
http://www.alaskatrapper.claranet.de
SRX6 GPZ1000RX RD350 XS650
bei meiner TL ist die Betriebstemperatur im Sommer, Landstraßenbetrieb
vorausgesetzt, bei ca. 83 °C laut Temperatur-Anzeige im Cockpit. Selten
steigt die Temp über 100°C, eigentlich nur im Stau oder im Hochsommer bei
Stadtfahrten.
Im Winter liegt die Temperatur tatsächlich etwas niedriger, allerdings
lediglich um 7-8°, also durchschnittlich 76°C.
Bei so geringen Abweichungen im Landstraßenbetrieb (bei Autobahnfahrten tut
sich auch nicht viel) denke ich, daß man die Drehzahl vom Moped nicht
witterungsabhängig machen muß.
Mit V2-Bollergrüßen
Andreas
--
GS 500E - 14 Mm
RF 600R - 20 Mm (kaltverformt)
ZZR600 - 10 Mm (dto.)
GSX-R750R Bj. 1986 (ich trauere ihr hinterher) - 12 Mm
TL 1000S - 17 Mm
...
> ist es auch im Winter kein Problem, den Motor auf
> 100° zu bekommen, dauert nur länger.
Du irrst. Meine Öltempanzeigen zeigen im Winter (ausser im Stau) rund 60Grad
an.
100Grad dauern tatsächlich länger. Nämlich bis zur nächsten wärmeren
Jahreszeit.
> so long ....
> Jürgen
lg
Thorsten
Andreas Wehling wrote:
> bei meiner TL ist die Betriebstemperatur im Sommer, Landstraßenbetrieb
> vorausgesetzt, bei ca. 83 °C laut Temperatur-Anzeige im Cockpit.
.. und Du bist Dir sicher, dass in Deinem Cockpit nicht die
_Wasser_temperatur angezeigt wird?
Ansonsten: Vgl. Topic.
So far,
Benni
--
YZF1000R '00 35Mm
Axel Müller wrote:
>> Dann habe ich mal ´ne Frage. Bei Vollgas fahren ist zu empfehlen, erst bei
>> min. 80°C Öl zu fahren. Richtig?
>>
> Nicht die Stellung des Gashahnes ist wichtig, sondern die Drehzahl.
> Und da solltest Du im Winter in der Warmlaufphase nicht allzu hoch gehen.
> Vollgas ist dann nicht schlecht und früheres hochschalten.
sehe ich nicht so. Mehr Gas bedeutet mehr Drehmoment - wenn sich
die Kiste nicht verschluckt ;). Mehr Drehmoment kommt von
höherem Druck im Verbrennungsraum. Also höhere Kräfte dort
(Kippmoment der Kolben) und in den Lagern. Nicht gut bei
eingeschränkter Schmierfähigkeit von nicht ausreichend warmem Öl.
> Man sollte auch vielleicht etwas länger die Maschine mit Standgas laufen
Noe, nur ein paar Umdrehungen oder eben im Winter solange, bis sie
Gas annimmt, laufen lassen, dann gleich dezent (tm) losfahren.
Sonst verschleisst Du sie im Kaltlauf, der ohne Last unnötig
und über die Maßen verlängert wird.
> lassen, bis wirklich alle Stellen mit Öl versorgt sind.
Insbesondere bei kalten Öl (und umsomehr im Winter) ist der
Öldruck besonders schnell da und auch besonders hoch;
eigentlich im Normalfall binnen weniger Umdrehungen/Sekunden.
Also kein guter Grund, die Kiste mit gut gemeintem
'Warmlaufen lassen' zu verschleissen.
Warmlaufen nützt nur was, wenn gleich nach dem Losfahren
mit /hoher/ Last gerechnet werden muss: Bsp. Rennstrecke.
> Wenn das Mopped Öl und Wasserkühlung hat, kann man auch den Ölkühler mit
> einem Lappen zuhängen, insbesondere bei kurzen Strecken empfehlenswert.
Hm, bei Kurzstrecken, wenn das Öl sowieso nicht warm wird, kann
es auch keine Energie über den Kühler abgeben. Ein paar Meter
mehr sollten es also besonders im Winter schon sein.
Btw: was hat das mit Wasserkühlung zu tun? Meiner seligen
luftgekühlten Kawa habe ich im Winter auch immer den halben
Ölkühler zugeklebt.
Ansonsten: gehängte Lappen würden sich bei mir schnell
verabschieden. Ein gescheites Paketklebeband regelt.
"Benjamin Bodden" <d...@b-two.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ao6o00$h1e$1...@news.BelWue.DE...
> Dann habe ich mal ´ne Frage. Bei Vollgas fahren ist zu empfehlen, erst bei
> min. 80°C Öl zu fahren. Richtig?
Nuja - wenn du das nicht digital verstehst - ja.
> Im Winter erreicht man gerade 60°C in der Ölbad,
Hmm - ich hatte ja schon etliche Moppeds, an denen ich auch nen
Öltemperaturmesser ahtte. Aber über 80 Grad bin ich auch im Winter
immer nach einigen Kilometern gekommen. Wo/wie greifst du denn die
Öltemperatur ab?
> wie schnell kann man fahren (wie hoch man im Drehzahl drehen kann, ist
> auch abhängig welches Motorrad), um geringe Verschleiß und längere
> Lebendauer erhalten kann oder kann man trotzdem Vollgas fahren?
Au mann - fahr sie um die 10 km mit moderater Drehzahl (bis Hälfte des
Drehzahlbandes) warm und dann gib langsam Gas.
> GSF 600 S, 0 Mm-17 Mm/ ´00- ->zw. 60°C und 105°C
Ähh - wie jetzt? Du bekommst die nicht über 120°C? Sag mal - wo man
Gas gibt, weißt du aber schon? Und daß das Teil gedreht werden will,
damit da überhaupt was passiert, ist dir auch bekannt?
Tja - wenn du das alles weißt, dann wirst du bei deinem
selbstgebastelten Öltemperaturfühler wohl die nötige Länge falsch
gemessen haben. Der mißt offensichtlich nur Lufttemperatur.
Olaf
--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJ1200 3YA BJ93 200Mm rrr#25
Engine replaced ... up and running wonderful :-)
> > ist es auch im Winter kein Problem, den Motor auf
> > 100° zu bekommen, dauert nur länger.
>
> Du irrst. Meine Öltempanzeigen zeigen im Winter (ausser im Stau) rund 60Grad
> an.
Wie du schon bemerkst - im Stau oder bei langsamer Fahrt zeigt das
Teil deutlich mehr an. Und wenn denn dein Öltemperaturanzeiger bei
zügiger Fahrt nur 60° anzeigt, dann würd ich mir mal Gedanken über die
Positionierung des entsprechenden Fühlers machen. Der scheint vor
allem Fahrtwind zu messen.
"Olaf Erkens" <O.Er...@wiso.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag:
>Wo/wie greifst du denn die Öltemperatur ab?
Ich habe einen Öltemperaturmesser an der Öleinfüllöffnung eingeschraubt.
Normalerweise hat meine Suzuki Bandit kein Problem, auf 80°C zu kommen. Nur
wenn es kälter (so unter 5°C) wird, werde ich kaum 80°C erreichen. Die
ersten 10 km fahre ich ca. 100 km/h bei ca. 5500 U/min. Dann zeigt der
Temperaturmesser gerade 60°C an. Nun meine Frage: Wie schnell kann ich jetzt
bei 60°C fahren, damit das Öl auf 80°C kommt?
>Ähh - wie jetzt? Du bekommst die nicht über 120°C? Sag mal - wo man
>Gas gibt, weißt du aber schon? Und daß das Teil gedreht werden will,
>damit da überhaupt was passiert, ist dir auch bekannt?
Die Maschine ist noch nie heißer als 105°C geworden. Und dabei bin ich
wirklich kein Sonntagsfahrer ;-) Ich nehme übrigens vollsynthetisches Öl,
ganzjährig.
Freue mich über weitere hilfreiche Anmerkungen :-)
Marcel
> Öl- und (ggf.) Wasserkühler teilweise abdecken.
Wasserkühlung hat sie nicht. Der Ölkühler hat ein Thermostat.
Hi Olaf!
> > Du irrst. Meine Öltempanzeigen zeigen im Winter (ausser im Stau)
> > rund 60Grad an.
>
> Wie du schon bemerkst - im Stau oder bei langsamer Fahrt zeigt das
> Teil deutlich mehr an.
Is bei Luft- /Ölgekühlten Motoren aber angeblich OK so.
> Und wenn denn dein Öltemperaturanzeiger bei
> zügiger Fahrt nur 60° anzeigt, dann würd ich mir mal Gedanken über die
> Positionierung des entsprechenden Fühlers machen. Der scheint vor
> allem Fahrtwind zu messen.
Hm, dann hab ich den Ölmeßstab wohl nicht eingeschraubt ;-)
Danke für den Tip, ich werd gleich mal nachsehen ;-)
Könnts auch sein daß der Ölkühler "großzügig" dimensioniert ist?
> Olaf
lg
Thorsten
Hi Olaf!
> Ähh - wie jetzt? Du bekommst die nicht über 120°C? Sag mal - wo man
> Gas gibt, weißt du aber schon? Und daß das Teil gedreht werden will,
> damit da überhaupt was passiert, ist dir auch bekannt?
>
> Tja - wenn du das alles weißt, dann wirst du bei deinem
> selbstgebastelten Öltemperaturfühler wohl die nötige Länge falsch
> gemessen haben. Der mißt offensichtlich nur Lufttemperatur.
Wenn ich das recht sehen gehts hier um eine Luft- /Ölgekühlte 6er Bandit.
Bist du sicher daß sich deine Tips nicht auf wassergekühlte Motorräder
beziehen?
> Olaf
lg
Thorsten
> > Wo/wie greifst du denn die Öltemperatur ab?
>
> Ich habe einen Öltemperaturmesser an der Öleinfüllöffnung eingeschraubt.
Bist du sicher, daß der Stab lang genug ist und oder der Ölstand hoch
genug? Außerdem wäre da noch die Frage, ob der Fühler an der Spitze
des Stabes evtl. irgendwo das Motorgehäuse von innen in den Tiefen des
Einfüllloches berührt. Das würde dann auch erklären warum du auch im
Sommer trotz zügiger Fahrweise nie über 105° kommst.
> Normalerweise hat meine Suzuki Bandit kein Problem, auf 80°C zu kommen. Nur
> wenn es kälter (so unter 5°C) wird, werde ich kaum 80°C erreichen. Die
> ersten 10 km fahre ich ca. 100 km/h bei ca. 5500 U/min. Dann zeigt der
> Temperaturmesser gerade 60°C an. Nun meine Frage: Wie schnell kann ich jetzt
> bei 60°C fahren, damit das Öl auf 80°C kommt?
Bei den derzeitigen Temperaturen sollte das Öl nach 10km längst
ausreichend warm sein. Also gib Gas - sofern du überhaupt schneller
fahren willst. Jedenfalls solltest du dann auch deutlich höher drehen
können ohne Angst haben zu müssen, daß es dem Motor schadet.
> Wenn ich das recht sehen gehts hier um eine Luft- /Ölgekühlte 6er Bandit.
> Bist du sicher daß sich deine Tips nicht auf wassergekühlte Motorräder
> beziehen?
Ja - so eins hatte ich nämlich noch nie!
Bis denn
> > Und wenn denn dein Öltemperaturanzeiger bei
> > zügiger Fahrt nur 60° anzeigt, dann würd ich mir mal Gedanken über die
> > Positionierung des entsprechenden Fühlers machen. Der scheint vor
> > allem Fahrtwind zu messen.
>
> Hm, dann hab ich den Ölmeßstab wohl nicht eingeschraubt ;-)
Schau an - auch du hast, wenn ich das jetzt nicht falsch verstehe, wie
Marcel ein Öltermometer anstatt des Ölmeßstabes.
> Könnts auch sein daß der Ölkühler "großzügig" dimensioniert ist?
Bei modernen Motorädern? Eher unwahrscheinlich! Die sind eher zu klein
dimensioniert.
>Bist du sicher, daß der Stab lang genug ist und oder der >Ölstand hoch
>genug? Außerdem wäre da noch die Frage, ob der >Fühler an der Spitze
>des Stabes evtl. irgendwo das Motorgehäuse von innen >in den Tiefen des
>Einfüllloches berührt. Das würde dann auch erklären >warum du auch im
>Sommer trotz zügiger Fahrweise nie über 105° kommst.
Ich habe den Stab bei HG (siehe S.435, A) gekauft. Ich nehme mal an,
dass der Stab lang genug ist (sonst würde es einen Kupplungschaden geben
;-).
Wenn der Motor läuft, dann dreht sich die Kupplung und spritzt in die
Zentrifuge das Öl. Der Fühlerstab mißt das gespritzte Öl. Kann man
sagen, dass dieser Stab ungenau anzeigt? Gibt es eine bessere Alternative?
Gruß, Marcel
Hi Leute!
Ich hab mal im Versuch bei DB Öltemperaturmessungen am PKW
durchgeführt. Dabei hat mich ein "Meßingenieur" unterstützt.
Als ich beim Auswerten der Messung meinte "Das Öl hatte also 140°.",
sagte der Meßingenieur "Der Meßfühler hatte 140°, welche Temperatur
das Öl hatte weiß kein Mensch."
Alles klar?
Grüße von Achim
> >Wenn der Motor läuft, dann dreht sich die Kupplung und spritzt in die
> >Zentrifuge das Öl. Der Fühlerstab mißt das gespritzte Öl. Kann man
> >sagen, dass dieser Stab ungenau anzeigt? Gibt es eine bessere Alternative?
Bei meiner XT taucht der Stab im Öltank ca. 5cm ins Öl rein (statt
Peilstab) - ich glaub, so ist das auch gedacht vom
Thermometerhersteller.
Bei Spritzöl mißt du wohl mehr Luft.
>
> Ich hab mal im Versuch bei DB Öltemperaturmessungen am PKW
> durchgeführt. Dabei hat mich ein "Meßingenieur" unterstützt.
> Als ich beim Auswerten der Messung meinte "Das Öl hatte also 140°.",
> sagte der Meßingenieur "Der Meßfühler hatte 140°, welche Temperatur
> das Öl hatte weiß kein Mensch."
>
> Alles klar?
Kreuzschlitzschraubendreherdreher #
Gruß,
Axel
--
XT 600 - still alive @ 82Mm
Duc 900SS - going to be alive
Carsharing - Glatteis & Schwertransporte
>....welche Temperatur das Öl hatte weiß kein Mensch."
Vor allem hat das Öl so und so unterschiedliche Temperaturen. Im
Verbrennungsraum wirds vermutlich ein wenig wärmer sein als in der Ölwanne.
Ich denke aber wird zur Vergleichbarkeit wohl halbwegs reichen wenn man die
Temperaturen an gleichen Messstellen vergleicht.
> Alles klar?
> Grüße von Achim
lg
Thorsten
Äh, ja. Allerdings kann ich dich dahingehende beruhigen daß das Teil eher
zulang als zu kurz ist.
> > Könnts auch sein daß der Ölkühler "großzügig" dimensioniert ist?
>
> Bei modernen Motorädern? Eher unwahrscheinlich! Die sind eher zu klein
> dimensioniert.
Äh wer redet von modernen Motoren? Weder die Motore meiner 2 Suzukis (DR800,
GSX1100F, Beide Luft-/Ölgekühlt, Beide Bj 90) noch der Motor der Bandit sind
modern im Sinne von Neuentwicklungen. Die Dinger sind steinalt und zumindest
meine beiden Suzis haben keinen Thermostaten der den Durchfluss des
Ölkühlers regelt. Es rinnt also immer die maximale Menge Öl durch. Daraus
ergibt sich bei entsprechend niedriger Umgebungstemp auch eine
dementsprechend niedrigere Öltemp weil halt eben die Kühlleistung auch eine
höhere ist.
> Olaf
lg
Thorsten
> Daraus ergibt sich bei entsprechend niedriger Umgebungstemp auch
> eine dementsprechend niedrigere Öltemp weil halt eben die
> Kühlleistung auch eine höhere ist.
Alex Gau deckt deshalb den halben Ölkühler der Bandit ab, sobald es zu
kalt wird.
Ciao,
Martin
Jipp, machen mehrere die ich kenne. :-)
Ich selber machs nicht.
> Ciao,
> Martin
lg
Thorsten
> schnell erwärmt, wie das Wasser. Da ist das Wasser, welches schon nach
> kurzer Fahrstrecke seine 80 Grad hat doch durchaus von Vorteil bei der
> Erwärmung des Öls. Iss schon klar, dass das ein normaler Prozess im
> wassergekühlten Motor ist, der aber durch einen Wasser/Öl Wärmetauscher
> optimiert werden kann.
Vielleicht isses gar nicht notwendig, daß das Öl so schnell so viele
Grads hat, sondern eher ein unvermeidbares Übel. Denn über die Frage,
ob warmes Öl _wirklich_ besser schmiert als kaltes, und ob das
vielleicht nur ganz früher, zur Zeit von Schuhkremderivaten so war,
läßt sich trefflich streiten.
Da vermisse ich eigentlich den Wolfgang H. in dieser Diskussion...
--
Martin Schafföner
Suzuki GS650G Katana - "The Shaft"
OS/2 Warp 4.5 with FixPak 3
> Da vermisse ich eigentlich den Wolfgang H. in dieser Diskussion...
Seine Gebetsmuehle ist wahrscheinlich wegen Ueberbeanspruchung kaputt.
Ich wollte eigentlich auch wieder mal schreiben, dass man nach einigen
_wenigen_ Kilometern (2-3 vielleicht) beherzt Gas geben kann (das heisst
nicht, dass man jeden Gang bis in den roten Beich knallen soll, das tut
man bei einem ausreichend dimensionierten Motor eh normalerweise nicht),
weil der Motor doch sonst garnicht erst richtig warm wird. Untertouriges
Quaelen ist imho eher schaedlich, als locker ein bisschen drehen zu lassen.
Aber irgendwann vergeht einem halt die Lust. Genau wie bei "Kette
reinigen"-Threads...
Gruss,
Georg, gelangweilt
> Ja - so eins hatte ich nämlich noch nie!
;-)
Sorry, hab die Sig zu spät gesehen.
> Bis denn
> Olaf
lg
Thorsten
>Untertouriges Quaelen ist imho eher schaedlich, als locker ein bisschen
drehen zu lassen.
> Aber irgendwann vergeht einem halt die Lust. Genau wie bei "Kette
> reinigen"-Threads...
Wie kann ich untertouriges Fahren verstehen? Bei einem Kaltstart kann man
mit der SR 500 bis 3000 U/min fahren ohne Probleme, bis der Motor seine
Betriebstemperatur hat. Bei einer 6er-Bandit, ab wann ist es bei ihr nicht
mehr untertourig (sie kann bis zum roten Bereich 12000 U/min drehen,
also doppelt so hoch wie bei der SR 500)?
Gruß,
Marcel
> Wie kann ich untertouriges Fahren verstehen? Bei einem Kaltstart kann man
> mit der SR 500 bis 3000 U/min fahren ohne Probleme, bis der Motor seine
> Betriebstemperatur hat. Bei einer 6er-Bandit, ab wann ist es bei ihr nicht
> mehr untertourig (sie kann bis zum roten Bereich 12000 U/min drehen,
> also doppelt so hoch wie bei der SR 500)?
Allgemein wird von der halben Nenndrehzahl gesprochen. Allerdings hackt der
SR-Motor unter 3krpm doch ziemlich auf der Kette herum, wenn man in den
grossen Gaengen stark beschleunigt. Und "Betriebstemperatur" (ich verstehe
darunter jetzt mal eine Oeltemperatur von 80 bis 90 Grad, die allerdings im
Oeltank gemessen wird) erreicht meine nie, wenn ich nicht ordentlich Gas gebe.
D.h. ich muesste ewig mit max 3krpm herumfahren, und das Oel wuerde bei
60 oder 70 Grad Temperatur bleiben.
Generell bin ich kein Warmfahrgegener, d.h. ich starte nicht und knalle direkt
im ersten Gang mit max Drehzahl die Gass' entlang, sondern ich steigere die
Drehzahl kontinuierlich, und so nach etwa 5 km Fahrstrecke gibt's bei Bedarf
auch Vollgas und max Drehzahl. Andere fahren digital warm, d.h. 10 oder 15km
mit max 3krpm, und dann auf einen Schlag volle Lotte. Imho Humbug.
Ich habe normalerweise ca 2km kleine Landstrassen und durch ein Dorf, bevor ich
auf die erste Bundesstrasse komme, bis dahin fahre ich mit der SR halt mit
maessiger Beschleunigung und bis 3 oder 4 krpm, danach wird "normal" Gas
gegeben, d.h. richtig beschleunigt und bis gut 4 oder 5krpm gedreht.
Ueberholen mit Ausdrehen bis in den roten Bereich versuche ich auf den ersten
Kilometern noch zu vermeiden, aber wenn das Oel 40 oder 50 Grad hat, gibt's
Gummi. # Bisher hat sie 52Mm gelaufen und noch den ersten Kolben/Zylinder.
Die Bandit kenne ich nicht, hat die denn bei 6krpm schon soviel Leistung,
dass es ausser um den Motor am Laufen zu halten, ausreicht das Mopped
nennenswert voran zu bewegen? #
Gruss,
Georg, Gebetsmuehle wieder einmottend
> Ich habe den Stab bei HG (siehe S.435, A) gekauft. Ich nehme mal an,
> dass der Stab lang genug ist (sonst würde es einen Kupplungschaden geben
> ;-).
Die Logik entzieht sich mir. Wieso sollte es einen Kupplungsschaden
geben, wenn der Stab kürzer ist? Wenn der länger ist, geht der doch
immer noch in die gleiche Richtung?!
> Wenn der Motor läuft, dann dreht sich die Kupplung und spritzt in die
> Zentrifuge das Öl. Der Fühlerstab mißt das gespritzte Öl. Kann man
> sagen, dass dieser Stab ungenau anzeigt?
Ja - er mißt nämlich, wie ich schon vermutet habe, nicht nur Öl,
sondern auch Luft. Bisher hatte ich allerdings angenommen, daß die
teile so konstruiert sind, daß sie in das Öl eintauchen. Daß die nur
Ölspritzer messen, ist mir neu.
> Gibt es eine bessere Alternative?
Ich hab bisher immer ein Gerät benutzt, bei dem der Fühler anstatt der
Ölablaßschraube in die Ölwanne eingesetzt wurde. Der ist dann
garantiert immer von Öl umspült. Der hat zwar grundsätzlich auch
Probleme mit bestimmten Umgebungsbedingungen (z.B. Verdunstungskälte
bei Regenfahrten bzw. nasser Fahrbahn kühlt das Öl, welches in der
Wanne ganz unten schwimmt deutlicher ab -> add 10°), aber das hält
sich in Grenzen. Jedenfalls spinnt der nicht so rum, was die
Öltemperatur bei Kälte, aber trockenem Wetter angeht.
Olaf
P.S. Ansonsten hab ich seit Jahren kein Ölthermometzer im Einsatz. Ob
sich die FJ wohlfühlt oder nicht, kann man am Motorlauf spüren.
> Jedenfalls spinnt der nicht so rum, was die
> Öltemperatur bei Kälte, aber trockenem Wetter angeht.
Also ich hab ja auch solche Einschraub Dinger im Einsatz. Das rumspinnen
kann ich aber eigentlich nicht nahcvollziehen. Die Meßwerte decken sich
ziemlich mit denen von anderen von anderen. Wobei die anderen Meßwerte auf
unterschiedlichste Art und Weise (analog, digital, fühler im Meßstab, Fühler
in Ölwanne, Fühler ganz wo anders) aufgenommen wurden.
Mag aber sein daß das von Mopped zu Mopped unterschiedlich ist.
> Olaf
lg
Thorsten
> Also ich hab ja auch solche Einschraub Dinger im Einsatz. Das rumspinnen
> kann ich aber eigentlich nicht nahcvollziehen. Die Meßwerte decken sich
> ziemlich mit denen von anderen von anderen. Wobei die anderen Meßwerte auf
> unterschiedlichste Art und Weise (analog, digital, fühler im Meßstab, Fühler
> in Ölwanne, Fühler ganz wo anders) aufgenommen wurden.
>
> Mag aber sein daß das von Mopped zu Mopped unterschiedlich ist.
Sollte mich schon wundern. Wie auch immer - den Vergleich hte ich mit
einem ebenfalls FJ fahrenden Bekannten und meiner ersten FJ, dessen
Einschraubölthermometer bei niedrigen Temperaturen auch nie über ca.
80° kam. Wohl gemerkt - wenn wir zusammen gefahren sind.
Er hat sich dann scherzeshalber mal irgendwoher aus einem Labor so ein
professionelles Teil mit Kabel und Fühler am Ende besorgt und das
durchs Einfüllloch direkt in's Öl gehalten. Das Teil zeigte dann ca.
20° mehr an als das Einschraubteil. Fand ich schon erstaunlich.
Olaf
Hi Olaf!
[Öltempmessen an versch. Moppeds]
> Er hat sich dann scherzeshalber mal irgendwoher aus einem Labor so ein
> professionelles Teil mit Kabel und Fühler am Ende besorgt und das
> durchs Einfüllloch direkt in's Öl gehalten. Das Teil zeigte dann ca.
> 20° mehr an als das Einschraubteil. Fand ich schon erstaunlich.
Hmmmmm, ich schließe daraus, daß die Messstelle schon OK, aber das
Thermometer einfach Mist war. Das ist natürlich nicht auszuschließen. Wie
überall wirds wohl auch da gute und schlechte geben. Mir auch schon öfters
zu Ohren, daß die Einschraubdinger mitunter falsch messen. Meins hab ich zum
Glück mit anderen "abgleichen" können. Das macht mich relativ sicher daß die
Temp stimmt.
Die Gefahr, daß absoluter Mist angezeigt wird, ist bei den analogen
Einschraubdingern wohl auch größer als bei einem digitalen Meßgerät.
Um aber auf das OP zurück zu kommen. Ich tu mir auch bei 60° Öltemp nicht
viel an was das Gas geben betrifft. Ich denk mir, daß andere auch kein
Ölthermometer dran haben und deren Motor trotzdem zig-tausend km gehalten
haben. Mit den Dingern kann man sich mitunter auch selbst irre machen.
> Olaf
Liebe Grüße
Thorsten
> Um aber auf das OP zurück zu kommen. Ich tu mir auch bei 60° Öltemp nicht
> viel an was das Gas geben betrifft. Ich denk mir, daß andere auch kein
> Ölthermometer dran haben und deren Motor trotzdem zig-tausend km gehalten
> haben. Mit den Dingern kann man sich mitunter auch selbst irre machen.
Genau das war der Grund, warum ich das Ölthermometer an die aktuelle
FJ nicht mehr dran gebaut habe. Ich meine einfach hören und fühlen zu
können, ob der Motor noch etwas mit kaltem Öl "kämpft" oder schon
friedlich im ausreichend warmen Öl "schwimmt". Wenn das Öl warm genug
ist, nimmt er einfach williger Gas an, vibriert weniger und die
Geräuschkulisse des Motors scheint mir auch etwas gedämpfter.
Meine Empfehlung, im Winter ca. 10km und im Sommer ca. 5km lang etwas
zurückhaltender mit dem Gashahn umzugehen, rührt auch daher. Sicher
sind das eher großzügige Angaben - aber IMHO reicht das für jedes
Mopped. Zumindest bei den von mir im Laufe der Jahre gefahrenen paßte
das immer sehr gut.
Nach unserem Umzug in's Eigenheim kann ich das auch wieder gut
nachvollziehen. Es sind ca. 4km über Land bis zur Dosenbahnauffahrt.
Bei den derzeitigen Temperaturen um die 5 Grad früh morgens merke ich
halt, daß die FJ sich auf dem Beschleunigungsstreifen noch etwas
"schüttelt". 3 km weiter beim Dosenbahnwechsel ist das weg. Im Sommer
ist sie schon beim ersten Beschleunigungsstreifen "willig".
Von daher - Ölthermometer sind bei Luftgekühlten ganz nett, aber
eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Wenn man noch nicht das
nötige Feingefühl für das Mopped hat, weil's z.B. ein neues ist,
sollte diese einfache Regel da oben reichen.
> Da würde ich doch differenzieren. Bei Ducati halte ich im Sommer 10km
> für das absolute Minimum, im Winter deutlich mehr.
Darf man bei so nem Krapfen denn ueberhaupt irgendwann Gas geben, ohne
das gleich alles verreckt?
Gruss,
Georg
> Sorry, aber wenn die Öleinfüllöffnung, in die der Fühler eingeschraubt
> wird, sich unmittelbar oberhalb der Kupplung befindet und man weiss,
> dass die Kupplung nicht komplett in Öl getaucht ist, wie soll dann der
> Fühler ins Öl tauchen können ...? ;o)
Hab ich mich in der Tat gestern auch gefragt. Und da die FJ eh mal
nach 6Mm ein halbes Literchen vertragen konnte, hab ich noch ne
Taschenlampe dazu geholt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Wenn die hersteller nicht auf biegen und brechen Kosten sparen
wollten, könnten sie das zumindest bei der FJ schlicht durch eine
etwas andere Konstruktion des Ölthermometers erreichen. Der Stab mit
dem Fühler wird gebogen und mittels Dichtfläche mit Nut und einer im
Loch gehalten und durch eine Überwurfmutter mit einer entsprechend
negativen Dichtfläche arritiert. Zugegeben - würde soviel Intelligenz
beim Einschrauber voraussetzen, daß der Stab dem Korb nicht mal
ansatzweise nahe kommt.
> > P.S. Ansonsten hab ich seit Jahren kein Ölthermometzer im Einsatz. Ob
> > sich die FJ wohlfühlt oder nicht, kann man am Motorlauf spüren.
>
> Nana, DU kannst das spüren. Weil Du sie in- und auswendig kennst.
> Aber bedenke, dass es Leute gibt, die nichtmal spüren wenn die Kette
> zu fest gespannt ist ...
Oh - das spüren die bestimmt - früher oder später - entweder in der
Geldbörse oder richtig beim Abflug wegen gerissener Kette. Vielleicht
justieren die dann mal endlich ihr Popometer bzw. regen sich nicht
auf, wenn die Kiste etwas im Lenker vibriert. Gerade da kann man den
"Gemütszustand" des Moppeds bestens "ervibrieren".
Aber auf das Thema "Neuling" bzw. "neues Mopped" bin ich ja auch in
Message-ID: <aolsug$579$1...@nx6.HRZ.Uni-Dortmund.DE> kurz eingegangen.
Olaf
Mal abgesehen davon, dass die Luft auch recht warm sein duerfte, bekommt so
ein Thermometer reichlich Oelspritzer mit, was jeder merkt, der mal
vergessen hat, nach den Oeleinfuellen den Deckel einzudrehen.
Ich zumindest war nach 1km bis zur Sitzbank eingesaut.
MfG
Michael
>Vor allem hat das Öl so und so unterschiedliche Temperaturen. Im
>Verbrennungsraum wirds vermutlich ein wenig wärmer sein als in der Ölwanne.
Im Verbrennungsraum hat das Schmieröl nix verloren. Läßt es sich doch
dort blicken wird es in diesem Raum verbrannt (deshalb Verbrennungs-
raum). Von einer Temperatur kann man dann nicht mehr sprechen; eher
von einem hochdynamischen Temperaturverlauf. Den zu messen ist aber
sehr schwierig.
Gruß
Dieter Neumann
Olaf Erkens wrote:
> Meine Empfehlung, im Winter ca. 10km und im Sommer ca. 5km lang etwas
> zurückhaltender mit dem Gashahn umzugehen, rührt auch daher. Sicher
> sind das eher großzügige Angaben - aber IMHO reicht das für jedes
> Mopped. Zumindest bei den von mir im Laufe der Jahre gefahrenen paßte
> das immer sehr gut.
[...]
> Von daher - Ölthermometer sind bei Luftgekühlten ganz nett, aber
> eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Wenn man noch nicht das
> nötige Feingefühl für das Mopped hat, weil's z.B. ein neues ist,
> sollte diese einfache Regel da oben reichen.
Uuups, das hört sich in meinen Ohren ja gar nicht gut an. Ich hab' mir
vor einem Monat einen luftgekühlten Honda-Single mit 650ccm geholt, und
setze ihn hauptsächlich im Stadtverkehr ein. Und dummerweise bin ich
nach ca. 20 Km da (teilweise deutlich weniger) - da wird sich der Motor
ja gar nicht freuen, wenn ich die Hälfte aller Fahrten mit
Unterbetriebstour fahre.
... kann man da irgend etwas mit dem richtigen Öl machen? Bei mir steht
jetzt gerade die 6000km-Inspektion an, und da könnte ich natürlich auch
einige Parameter verstellen lassen (bin selbst leider noch kein Schrauber).
Ciao
Christian
ps: Thermometer habe ich keines - aber wenn ich das jetzt richtig
verstehe, dann rentiert sich das Nachrüsten auch nicht wirklich.
> > Meine Empfehlung, im Winter ca. 10km und im Sommer ca. 5km lang
> > etwas zurückhaltender mit dem Gashahn umzugehen, rührt auch daher.
> > Sicher sind das eher großzügige Angaben - aber IMHO reicht das für
> > jedes Mopped. Zumindest bei den von mir im Laufe der Jahre
> > gefahrenen paßte das immer sehr gut.
>
> Da würde ich doch differenzieren. Bei Ducati halte ich im Sommer 10km
> für das absolute Minimum, im Winter deutlich mehr.
Na dann differenzieren wir mal weiter: wenn die Ducati hinreichend alt
ist (ca. 6 Jahre) und daher i.d.R. noch keine Vergaserheizung hat,
kannst du im Winter höchstens 10km fahren! Danach machst du erst mal
Zwangspause, bis der vordere Vergaser wie eisfrei ist. Und wenn sehr
viel Wind ist und eisige Temperaturen herrschen, bestellst du dir
besser gleich ein Taxi.
Gesehen, abgerollt, Fahrer hat Ducati verkauft ;-)
Womit du genau genommen Recht hat. Allerdings ist der Raum, den man
Verbrennungsraum nennt, wenn der Kolben ganz unten ist, noch immer der selbe
Raum wenn der Kolben oben ist. Diesmal aber - abhängig vom Moped - evt. mit
Öl wenn das Dingens Ölgekühlt ist.
Ich dachte mir lange Erklärungen sparen zu können wenn ich einfach
Verbrennungsraum schreibe. Hat leider nicht geklappt.
> Gruß
> Dieter Neumann
lg
Thorsten
> > Von daher - Ölthermometer sind bei Luftgekühlten ganz nett, aber
> > eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Wenn man noch nicht das
> > nötige Feingefühl für das Mopped hat, weil's z.B. ein neues ist,
> > sollte diese einfache Regel da oben reichen.
>
> Uuups, das hört sich in meinen Ohren ja gar nicht gut an. Ich hab' mir
> vor einem Monat einen luftgekühlten Honda-Single mit 650ccm geholt, und
> setze ihn hauptsächlich im Stadtverkehr ein. Und dummerweise bin ich
> nach ca. 20 Km da (teilweise deutlich weniger)
Es ging um fahren - nicht um in der Stadt rumstehen! Ob du nun 10km
warm fährst oder auf deinen 20km Stadtverkehr eine viertel Stunde vor
Ampeln stehend verbringst, ist völlig wurscht. Die Öltemperatur ist
bei der Nutzung eher das kleinere Problem.
> - da wird sich der Motor ja gar nicht freuen, wenn ich die Hälfte aller
> Fahrten mit Unterbetriebstour fahre.
Den Motor wird eher garnicht freuen, daß der nie mal auf längere
Strecke außerhalb des angefetteten Teillastbereiches gefahren wird.
Das halte ich bei Stadtverkehr für viel relevanter. Der Belag auf den
Zündkerzen dürfte dann immer ziemlich schwarz anstatt rehbraun sein.
Entsprechend dürfte auf lange sicht das innere des Zylinders aussehen.
> ... kann man da irgend etwas mit dem richtigen Öl machen? Bei mir steht
> jetzt gerade die 6000km-Inspektion an, und da könnte ich natürlich auch
> einige Parameter verstellen lassen (bin selbst leider noch kein Schrauber).
Natürlich kannst du an den Parametern schrauben. Aber ob du ÖPNV
fahren möchtest ...
>Uuups, das hört sich in meinen Ohren ja gar nicht gut an. Ich hab' mir
>vor einem Monat einen luftgekühlten Honda-Single mit 650ccm geholt, und
>setze ihn hauptsächlich im Stadtverkehr ein. Und dummerweise bin ich
>nach ca. 20 Km da (teilweise deutlich weniger) - da wird sich der Motor
>ja gar nicht freuen, wenn ich die Hälfte aller Fahrten mit
>Unterbetriebstour fahre.
Mach Dir mal kein Streß, wenn es der Motor ist den ich vermute, läuft er
eh zu heiß. Die ersten paar Sekunden, bis das Öl an der Nockenwelle
angekommen ist, sind die schlimmsten, zu dem Zeitpunkt ist der Motor
aber in den seltensten Fällen warm.
>... kann man da irgend etwas mit dem richtigen Öl machen? Bei mir steht
>jetzt gerade die 6000km-Inspektion an, und da könnte ich natürlich auch
>einige Parameter verstellen lassen (bin selbst leider noch kein Schrauber).
Außer Ölkühler anbauen kannst Du da nix verstellen lassen, halt noch Öl
möglichst am Maximum halten. Besonderes Öl ist bei den lächerlichen
Wechselintervallen nur was, wenn Du zuviel Geld oder Paranoia hast.
>Ciao
> Christian
>
>ps: Thermometer habe ich keines - aber wenn ich das jetzt richtig
>verstehe, dann rentiert sich das Nachrüsten auch nicht wirklich.
Wenn Du Deine Paranoia noch verstärken willst, dann auf Dir eins, wenn
Du lieber ruhig fahren willst, dann laß es.
Dirk
--
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> Generell bin ich kein Warmfahrgegener, d.h. ich starte nicht und knalle direkt
> im ersten Gang mit max Drehzahl die Gass' entlang, sondern ich steigere die
> Drehzahl kontinuierlich, und so nach etwa 5 km Fahrstrecke gibt's bei Bedarf
> auch Vollgas und max Drehzahl. Andere fahren digital warm, d.h. 10 oder 15km
> mit max 3krpm, und dann auf einen Schlag volle Lotte. Imho Humbug.
Mal davon abgesehen, daß ich als Mensch auch so beschaffen bin, daß
ich eine Warmfahrphase brauche, um mich geistig und körperliche auf
das einzustellen, was da kommen möge. Meist ist die Karre eher "warm"
als ich. Also einfach fahren mit Hirn, wie es sich aufm Motorrad eh
gehört, und gut...