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Helmvisier kleben

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Juergen

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Jul 11, 2016, 8:43:35 AM7/11/16
to
Ist es schon mal jemanden gelungen, erfolgreich das Visier eines
Motorradhelmes zu kleben?

Mir sind vom Visier meins Uvex Boss 525 die beiden Häkchen abgerissen
die für das Rasten sorgen. Ein Materialtipp wäre ein Anfang.
Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja halbwegs
gut klebbar sein. Aber womit?


cu.
Juergen

--

4/1996..6/2004 XT 600E 05..50 Mm | seit 6/2004 DL650 00..49 Mm

Volker Bartheld

unread,
Jul 11, 2016, 9:45:43 AM7/11/16
to
On Mon, 11 Jul 2016 14:43:34 +0200, Juergen wrote:
> Ist es schon mal jemanden gelungen, erfolgreich das Visier eines
> Motorradhelmes zu kleben?

Nein. Mangels Visier.
>
> Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja halbwegs
> gut klebbar sein. Aber womit?

Falls es spaltfüllend sein soll, würde ich ACRIFIX 2R 0190 und/oder 1R 0192
nehmen. Ansonsten tun Lösemittelklebstoffe wie (ACRIFIX 1S 0106, 1S 0107,
1S 0109, Handelsname "Technicoll 108) recht gut. Die enthalten
Dichlormethan.

Technicoll 118 [1] aka. "Acrifix 118" (Tetrahydrofuran) dürfte auch
klappen. Ist dünnflüssig. Erwäge mehrstündiges Tempern im Ofen bei 90°C zur
Verringerung potentieller Spannungsrißbildung.

Ciao,
Volker

[1] http://www.technicoll.de/klebstoff/technicoll-118.html

Mehr:
http://www.kunststoff-meister.de/mediapool/132/1320009/data/PC_Polycarbonat.pdf
https://www.plexiglas-shop.com/pdfs/de/311-3%20F%C3%BCgen%20von%20PLEXIGLAS%C2%AE_de.pdf
http://www.technicoll.de/fileadmin/media/Documents/Produktinformationen_deutsch/Produktinformation_technicoll_118.pdf

--
@: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

Claas Thede

unread,
Jul 11, 2016, 11:20:03 AM7/11/16
to
Hallo,

Am 11.07.2016 15:45, schrieb Volker Bartheld:
> On Mon, 11 Jul 2016 14:43:34 +0200, Juergen wrote:
>> Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja
>> halbwegs gut klebbar sein. Aber womit?
>
> Falls es spaltfüllend sein soll, würde ich ACRIFIX 2R 0190 und/oder
> 1R 0192 nehmen. Ansonsten tun Lösemittelklebstoffe wie (ACRIFIX 1S
> 0106, 1S 0107, 1S 0109, Handelsname "Technicoll 108) recht gut. Die
> enthalten Dichlormethan.

jupp, "0192" funktioniert recht gut und problemlos, zumindest beim
flächigen (Größenordnung cm²) Verkleben von PMMA-Bauteilen. Man sollte
allerdings für die Verarbeitung einen Ventilator griffbereit haben, das
Zeug stinkt bestialisch, und die Klebestelle anschließend gut
durchhärten lassen. Dafür das geklebte Teil am besten in die Sonne
legen, da der Kleber durch UV vernetzt. Hinter Fensterglas geht auch,
dauert halt etwas länger (kann mehrere Stunden pralle Sonne haben, je
nach Dicke der Klebstelle und Transparenz der Teile drumherum).

Was bei PMMA natürlich auch geht, ist Aceton. Vorteil: nach dem
Wieder-Ausdünsten desselben ist die Verbindung quasi "geschweißt", und
bei passender Dosierung werden durch das Anlösen des PMMA auch kleine
Spalte gefüllt. Nachteil: dünnflüssig, benetzend (kriecht leicht auf der
Oberfläche entlang), und alles, was daneben geht (inkl. Spritzer)
erzeugt optische Einbußen, was bei einem Visier im falschen Bereich
natürlich fatal sein kann. Zusätzlich kann es in manchen Fällen zu
Spannungsrissen kommen.

Gilt für beide Klebemethoden: da die Aushärtung etwas dauern kann, muss
das Teil sicher fixiert werden, wenn es auf die genaue Position ankommt.
Ein Streifen Tesa kann da viel Ärger ersparen.


Gruß
Claas

Marc Stibane

unread,
Jul 25, 2016, 1:27:45 PM7/25/16
to
Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:

> Erwäge mehrstündiges Tempern im Ofen bei 90°C
> zur Verringerung potentieller Spannungsrißbildung.

Bei einem Visier?
Ich habe mal eines in die Geschirrspülmaschine gegeben, das wurde
bereits bei 55 Grad Spültemperatur zu einem Waschbrett verformt - konnte
man nur noch wegwerfen.


--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?

Bernd Laengerich

unread,
Jul 25, 2016, 2:50:53 PM7/25/16
to
Am 25.07.2016 um 19:27 schrieb Marc Stibane:

> Ich habe mal eines in die Geschirrspülmaschine gegeben, das wurde
> bereits bei 55 Grad Spültemperatur zu einem Waschbrett verformt - konnte

Sicher beim Waschgang und nicht bei der anschliessenden Trockenphase
über den Grillschlangen?

Bernd

Marc Stibane

unread,
Jul 25, 2016, 4:43:47 PM7/25/16
to
Bernd Laengerich <bernd.la...@web.de> wrote:
> Am 25.07.2016 um 19:27 schrieb Marc Stibane:

>> Ich habe mal eines in die Geschirrspülmaschine gegeben, das wurde
>> bereits bei 55 Grad Spültemperatur zu einem Waschbrett verformt -
> Sicher beim Waschgang und nicht bei der anschliessenden Trockenphase
> über den Grillschlangen?

Hmm. Könnte sein, ist schon Jahre her. Ich habe das Experiment nicht
wiederholt...

Volker Bartheld

unread,
Jul 25, 2016, 5:10:52 PM7/25/16
to
On Mon, 25 Jul 2016 19:27:46 +0200, Marc Stibane wrote:
> Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>> Erwäge mehrstündiges Tempern im Ofen bei 90°C
>> zur Verringerung potentieller Spannungsrißbildung.
> Bei einem Visier?
> Ich habe mal eines in die Geschirrspülmaschine gegeben, das wurde
> bereits bei 55 Grad Spültemperatur zu einem Waschbrett verformt - konnte
> man nur noch wegwerfen.

Polycarbonat verarbeitet man bei 280°C und mehr. Die Erweichungstemperatur
liegt bei 220°C. Sicher, daß Du eine Spülmaschine und keinen
Hochtemperaturrreaktor benutzt hast?

Ciao,
Volker

Peter Weller

unread,
Jul 26, 2016, 1:32:00 AM7/26/16
to
Moin!

Am 25.07.2016 um 23:10 schrieb Volker Bartheld:

> On Mon, 25 Jul 2016 19:27:46 +0200, Marc Stibane wrote:
>> Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>>> Erwäge mehrstündiges Tempern im Ofen bei 90°C
>>> zur Verringerung potentieller Spannungsrißbildung.
>> Bei einem Visier?
>> Ich habe mal eines in die Geschirrspülmaschine gegeben, das wurde
>> bereits bei 55 Grad Spültemperatur zu einem Waschbrett verformt - konnte
>> man nur noch wegwerfen.
>
> Polycarbonat verarbeitet man bei 280°C und mehr. Die Erweichungstemperatur
> liegt bei 220°C. Sicher, daß Du eine Spülmaschine und keinen
> Hochtemperaturrreaktor benutzt hast?

Ich finde es ja drollig, wie liebevoll detailliert das hier
ausdiskutiert wird. Hat bei dieser ganzen technischen Fixierung auf das
genannte Problem eigentlich schon mal jemand über den Sinn dessen
nachgedacht, ein Visier für einen Helm zu kleben, der auch bei guter
Lagerung statt Nutzung inzwischen schon genug Weichmacher auch und
gerade aus der EPS-Kalotte ausgedünstet hat, daß eine weitere Verwendung
des Teils generell gründlich überlegt werden sollte?


Servus, Peter

--
RRR#92 DLISUGC#9 '98 CBR600F "Tigger" 80Mm sold
'07 LC8 990 Adventure 23/45Mm '93 F650 "RealRedRaider" 26/44Mm sold

Volker Bartheld

unread,
Jul 26, 2016, 1:41:58 AM7/26/16
to
On Tue, 26 Jul 2016 07:31:55 +0200, Peter Weller wrote:
> Hat bei dieser ganzen technischen Fixierung auf das genannte Problem
> eigentlich schon mal jemand über den Sinn dessen nachgedacht, ein Visier
> für einen Helm zu kleben, der auch bei guter Lagerung statt Nutzung
> inzwischen schon genug Weichmacher auch und gerade aus der EPS-Kalotte
> ausgedünstet hat, daß eine weitere Verwendung des Teils generell
> gründlich überlegt werden sollte?

Ja.

Peter Weller

unread,
Jul 26, 2016, 2:18:58 AM7/26/16
to
Moin!

Am 26.07.2016 um 07:41 schrieb Volker Bartheld:

> On Tue, 26 Jul 2016 07:31:55 +0200, Peter Weller wrote:
>> Hat bei dieser ganzen technischen Fixierung auf das genannte Problem
>> eigentlich schon mal jemand über den Sinn dessen nachgedacht, ein Visier
>> für einen Helm zu kleben, der auch bei guter Lagerung statt Nutzung
>> inzwischen schon genug Weichmacher auch und gerade aus der EPS-Kalotte
>> ausgedünstet hat, daß eine weitere Verwendung des Teils generell
>> gründlich überlegt werden sollte?

> Ja.

Mit einem Ergebnis? Und wenn ja, welchem?

Volker Bartheld

unread,
Jul 26, 2016, 1:05:05 PM7/26/16
to
On Tue, 26 Jul 2016 08:18:53 +0200, Peter Weller wrote:
> Am 26.07.2016 um 07:41 schrieb Volker Bartheld:
>> On Tue, 26 Jul 2016 07:31:55 +0200, Peter Weller wrote:
>>> ein Visier
>>> für einen Helm [...] kleben, der auch bei guter Lagerung statt Nutzung
>>> inzwischen schon genug Weichmacher auch und gerade aus der EPS-Kalotte
>>> ausgedünstet hat, daß eine weitere Verwendung des Teils generell
>>> gründlich überlegt werden sollte?
>> Ja.
> Mit einem Ergebnis? Und wenn ja, welchem?

Daß man den Boss 525 immer noch zu einem Preis von ~150€ neu kaufen kann,
das genannte Teil also durchaus neuwertig sein und diese Häkchen nur eine
Schwachstelle sein könnten.

Daß ein neues (Original)Visier für diesen Helm ungefähr dessen halben
Anschaffungspreis ausmacht.

Daß die Tatsache, daß jemand ein abgefallenes Schniepelchen am Visier
kleben will, nicht zwangsläufig darauf hindeutet, daß es der Helm
alterungsmäßig hinter sich hat.

Daß laut einer Untersuchung von Motorrad Online anno 2000 "[...] Bis auf
eine Ausnahme [...] die Stoßdämpfungswerte der getesteten alten Helme
denen neuer Exemplare desselben Typs nur wenig nach[standen]. [...]". Das
gelte angeblich für günstige Polycarbonat-Helme wie teure
Duroplast-Versionen [1]. Die Mär von der durch UV-Strahlung, Ozon und
Abgase alternden Helmschalen wird durch eine Lackierung ad absurdum
geführt. Einen Helm schmeißt man weg: Nach einem relevanten Sturz. Oder
wenn ich nicht mehr paßt bzw. die Verriegelung nicht mehr funktioniert.
Oder wenn die aktuell geltenden Normen nicht mehr erfüllt werden.

Daß jemand, der sich einen mit "Polycarbon uvex supravision® nano super
anti fog/super anti scratch 2D single shield – made of makrolon® Komfort -
Monomatik Kinnriemenschloss Stoßdämpfungsoptimierte Zwei Zonen EPS -
Antiallergisches, auswechselbares und waschbares COOL MAX Innenfutter -
Auswechselbare Wangenpolster - Windabweiser - Helmtragebeutel 1350 g"
beworbenen Helm zu einem Geld kauft, der ungefähr dem Wert meines
Protektorenunterhoserls entspricht, evtl. nicht die Kohle für einen neuen
"gescheiten" Hut ausgeben will.

Daß ich die (und nur die) initialen Fragen des Postings "[...] Ist es schon
mal jemanden gelungen, erfolgreich das Visier eines Motorradhelmes zu
kleben? Mir sind vom Visier meines Uvex Boss 525 die beiden Häkchen
abgerissen die für das Rasten sorgen. Ein Materialtipp wäre ein Anfang.
Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja halbwegs
gut klebbar sein. Aber womit? [...]" beantworten möchte und das
Gutmenschentum und die Bedenkenträgerei anderen, z. B. dem Helmeigentümer
selbst überlassen möchte.

Ciao,
Volker

[1] http://www.motorradonline.de/motorradhelme/beratung-wie-lange-halten-helme/106776

Luigi Rotta

unread,
Jul 26, 2016, 1:39:13 PM7/26/16
to
Am Tue, 26 Jul 2016 19:05:03 +0200 schrieb Volker Bartheld
<news...@bartheld.net>:

>Daß ich die (und nur die) initialen Fragen des Postings "[...] Ist es schon
>mal jemanden gelungen, erfolgreich das Visier eines Motorradhelmes zu
>kleben? Mir sind vom Visier meines Uvex Boss 525 die beiden Häkchen
>abgerissen die für das Rasten sorgen. Ein Materialtipp wäre ein Anfang.
>Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja halbwegs
>gut klebbar sein. Aber womit? [...]" beantworten möchte und das
>Gutmenschentum und die Bedenkenträgerei anderen, z. B. dem Helmeigentümer
>selbst überlassen möchte.

Solche Rasten ersetze ich normalerweise mit etwas Federblech. Kleben ist
ziemlich hoffnungslos, zu viel Spannung.

Man kann auch den Kunststoff mit Federblech hinterfüttern. Geht auch.


--

Gruss

Luigi

"Die besten Lösungen sind immer einfach." (L.R.)

Peter Weller

unread,
Jul 27, 2016, 11:23:44 AM7/27/16
to
Moin!

Am 26.07.2016 um 19:05 schrieb Volker Bartheld:

> On Tue, 26 Jul 2016 08:18:53 +0200, Peter Weller wrote:

>> Mit einem Ergebnis? Und wenn ja, welchem?

> Daß man den Boss 525 immer noch zu einem Preis von ~150€ neu kaufen kann,
> das genannte Teil also durchaus neuwertig sein und diese Häkchen nur eine
> Schwachstelle sein könnten.

Ok, mit dem Hintergrundwissen verstehe ich das. Wobei ich "neu" durch
"ungebraucht" ersetzen würde, denn so lange, wie Uvex aus dem
Motorradhelmsegment raus ist - und den 525 hatten sie schon vorher
eingestellt - kann der Helm nicht mehr neu sein. Wenn man z.B.
zugrundelegt, wie lange ein gut abgehangener Reifen noch als neu
verkauft werden darf.
Das dürfte dann unten alles erklären.

> Daß ein neues (Original)Visier für diesen Helm ungefähr dessen halben
> Anschaffungspreis ausmacht.

Ist ja auch das einzige Teil, das halbwegs von Uvex stammt.

> geführt. Einen Helm schmeißt man weg: Nach einem relevanten Sturz. Oder
> wenn ich nicht mehr paßt bzw. die Verriegelung nicht mehr funktioniert.
> Oder wenn die aktuell geltenden Normen nicht mehr erfüllt werden.

Wie z.B. die Schlagdämpfung, weil das EPS nicht mehr mitspielt.
Schuberth iirc hat da mal interne Tests gemacht und kam da bei einer
längeren Lagerfrist durchaus in einen Bereich, den sie nicht wollten.
Lies, der ihren eigenen Qualitätsansprüchen nicht mehr genügte. Wie weit
weg das noch von der Norm war, wurde nicht kolportiert.

> Daß ich die (und nur die) initialen Fragen des Postings "[...] Ist es schon
> mal jemanden gelungen, erfolgreich das Visier eines Motorradhelmes zu
> kleben? Mir sind vom Visier meines Uvex Boss 525 die beiden Häkchen
> abgerissen die für das Rasten sorgen. Ein Materialtipp wäre ein Anfang.
> Wenn es PC oder PMMA ist, wovon ich fast ausgehe, müsste es ja halbwegs
> gut klebbar sein. Aber womit? [...]" beantworten möchte und das
> Gutmenschentum und die Bedenkenträgerei anderen, z. B. dem Helmeigentümer
> selbst überlassen möchte.

Naja, wenn selbst Du Auskenner nicht weißt, wie lange schon keine
Uvex-Motorradhelme mehr produziert werden, dann darf man schon mal
hinterfragen. Und wenn Du dann noch mit diversen Beispielen auf
regelmäßiger Basis konfrontiert wirst, wo solch ein Defekt das
allergeringste Problem des Helms ist, dann trainiert Dir das gewisse
Reflexe an. Und die Frage an und für sich sollte erlaubt sein. Wie auch
immer die Antwort dann ausfällt.

Harald Meyer

unread,
Jul 27, 2016, 3:35:01 PM7/27/16
to
Am 27.07.2016 17:23:37 +0200 meinte Peter Weller:

[Auskenner Volker Bartheld]

>Naja, wenn selbst Du Auskenner nicht weißt, wie lange schon keine
>Uvex-Motorradhelme mehr produziert werden, dann darf man schon mal
>hinterfragen.

Wann das war, konnte man doch damals, wie auch heute nachlesen:
<http://www.1000ps.de/businessnews-2352080-uvex-hoert-auf>
<http://www.motorradonline.de/vermischtes/uvex-verabschiedet-sich-aus-der-motorradbranche/366453>
HTH

Beste Grüße -Harald-

--
Frank Kemper, Journalist und professioneller Verleumder!
Message-ID: <864vdbp9pvp9dko7g...@4ax.com>

Juergen

unread,
Jul 28, 2016, 5:33:13 PM7/28/16
to
Am Tue, 26 Jul 2016 07:31:55 +0200 schrieb Peter Weller

>Ich finde es ja drollig, wie liebevoll detailliert das hier
>ausdiskutiert wird. Hat bei dieser ganzen technischen Fixierung auf das
>genannte Problem eigentlich schon mal jemand über den Sinn dessen
>nachgedacht, ein Visier für einen Helm zu kleben, der auch bei guter
>Lagerung statt Nutzung inzwischen schon genug Weichmacher auch und
>gerade aus der EPS-Kalotte ausgedünstet hat, daß eine weitere Verwendung
>des Teils generell gründlich überlegt werden sollte?

Der Helm wurde bei einem großen Unternehmem mit Stammsitz im Hamburg
gekauft und jahrelang in einer kühlen und dunkeln Kellerecke in mehreren
Karton gelagert. In Gebrauch ist er erst seit Juni 2015 und noch keine
10 Mm.
Gebrochen sind diese Nasen am Visier durch meine Ungeschicklichkeit beim
Putzen. Insbesondere wenn man die Innenseite reinigen will springt das
Visier leicht aus der werkzeuglosen Befestigung ohne dass es sich in der
dazu vorgesehenen Position befindet.

Juergen

unread,
Jul 28, 2016, 5:33:27 PM7/28/16
to
On Tue, 26 Jul 2016 19:39:59 +0200 Luigi Rotta <lu...@rotta.ch> wrote

>Solche Rasten ersetze ich normalerweise mit etwas Federblech. Kleben ist
>ziemlich hoffnungslos, zu viel Spannung.

Wie willst DU die Rasten am Visier befestigen. Müssen senkrecht stehen
zum eigentlichen Visier. Kleben vielleicht?

Luigi Rotta

unread,
Jul 29, 2016, 4:21:39 PM7/29/16
to
Am Thu, 28 Jul 2016 23:33:31 +0200 schrieb Juergen
<schrei...@web.de>:

>Wie willst DU die Rasten am Visier befestigen. Müssen senkrecht stehen
>zum eigentlichen Visier. Kleben vielleicht?

Schrauben, z.B. (Ja, so kleine Schrauben gibts) :-P
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