Beim Blick auf meine Kette ist mir nach der letzten Tour aufgefallen,
dass die Rollen blank sind, ich die Kette also mal wieder einsprühen
sollte.
Soweit nichts besonderes, interessant fand ich aber, dass dir Rollen in
Richtung Außenseite glänzen, während sie in Richtung Rad noch matt sind.
Bedeutet also, dass die Kette nicht exakt mittig auf Kettenrad und
Ritzel läuft.
Woran liegt das? Normaler Verschleiß? Mit 30 Mm ist die Kette keineswegs
neu. Etwas ungleich gelängt ist sie auch schon.
Oder steht das Hinterrad leicht schief? Die Kette ist bei dem Mopped
links, meine Gedanke war, dass ich zum Ausgleich den rechten
Kettenspanner minimal anziehen sollte. Würde ja bedeuten, dass derzeit
die linke Hinterradseite etwas weiter von der Rotationsachse der
Ritzenwelle entfernt ist als die Rechte.
Stimmt das so oder mache ich da einen Denkfehler?
cu.
Juergen
--
4/1996..6/2004 XT 600E 05..50 Mm | seit 6/2004 DL650 00..29 Mm
>Kettenspanner minimal anziehen sollte. Würde ja bedeuten, dass derzeit
>die linke Hinterradseite etwas weiter von der Rotationsachse der
>Ritzenwelle entfernt ist als die Rechte.
>
>Stimmt das so oder mache ich da einen Denkfehler?
>
Würde ich jetzt auch folgern.
So was kann man aber in der Regel messen oder sogar (bei guten
Konstruktionen) recht exakt an den Kettenspannern ablesen.
Sollten die Spanner fluchten, bestünde noch die Möglichkeit eines
krummen Rahmens, sei es ab Werk - war früher gar nicht mal so selten,
hab's aber lange nicht verfolgt - oder durch einen Vorschaden.
--
Gruß
Radbert
wenn Du schon dabei bist w�rd ich mir 2 grade Holzlatten oder so
besorgen, ans Hinterrad anlegen und schauen wie das mit dem Vorderrad
fluchtet.
Oder gibts sonst noch Methoden und Hinterradstellung zu pr�fen wenn man
den Markern nicht traut?
Gruss,
Bodo
>Oder gibts sonst noch Methoden und Hinterradstellung zu prüfen wenn man
>den Markern nicht traut?
Rahmen vermessen.
Ist aber Overkill ohne begründeten Verdacht.
--
Gruß
Radbert
>So was kann man aber in der Regel messen oder sogar (bei guten
>Konstruktionen) recht exakt an den Kettenspannern ablesen.
Den Markierungen an der Schwinge habe ich bislang nicht so vertraut und
immer versucht, links und rechts gleich weit weiter zu drehen. Bei
vielen halben Umdrehungen summieren sich dann halt auch irgendwann
Abweichungen von wenigen Grad.
Habe heute nochmal auf die Markierungen geschaut, sie stimmten nicht bis
auf's letzte Zehntel überein, rechts (also kettenabgewandt) war etwas
weniger weit hinten. Ablesegenauigkeit schätze ich mal auf 0,2 mm.
War dann noch in der Werkstatt. Der Mechaniker hat mit einem Laser
gepeilt und erklärt, die Abweichung sei minimal. Vor allem sei die
Ketter recht fertig. (30 Mm auf einem kleinen V2...)
Dass sie ungleich gelängt ist und mittlerweile öfter als jeden Mm
gespannt werden will, hatte ich ja schon gemerkt. Allerdings hatte ich
gehofft, den Kettensatz erst beim Reifenwechsel erneuern zu müssen, so
in 3 - 4 Mm. Schauen wir mal, wie es sich entwickelt.
Laser gibt es extra dafür im Zubehör.
Wenn ich mich recht erinnere sind dafür ca 50,- Euro fällig.
Es gibt aber auch Moppeds, so wie meines, wo eine breitere Felge drin
sitzt und das Ausrichten mit diesen Methoden hinfällig wird, da auch
alle Distanzhülsen zur Schwinge sich geändert haben.
Somit fluchtet die Kette nicht zwingend mit dem Rad.
Ist eine Abweichung vorhanden und das Rad fluchtend ausgerichtet, dann
ist die Abweichung logischer Weise in der Ketten-Flucht.
Ich denke aber nicht, das so eine geringe Abweichung tragisch ist, da
sonst kein Tüv Prüfer so etwas freigeben würde und auch im Internet
schon alle Foren damit gefüllt wären.
Gruß Stephan
--
_aus_meiner_Mailadresse_muß_nichts_entfernt_werden_._
> Gruss,
>
> Bodo
Schönen Abend noch!
Hanns
Für sowas gibt es Versatzritzel.
Grüße aus dem Saaletal
Christian
--
http://christian.hat-gar-keine-homepage.de/
>Die Kette längt sich ja nicht wirklich, was heißen würde, dass das Material
>länger würde. Vielmehr vergrößern sich die Spiele zwischen Achse und Rolle
>wegen mangelhafter Schmierung aufgrund verschlissener O( X )-Ringe.
Okay. Klingt aber auch nicht danach, als müsste die Kette deshalb auf
den nächsten 500 km gleich reißen.
> Gönne dir einen neuen Kettsatz
Was nimmt man denn da am besten? Polo und Gericke verkaufen nur noch
Ketten von RK bzw. Sätze mit solchen Ketten. Louis führt DID und Regina.
Iris als Billigmarke und Enuma schwirren auch noch durch meinen
Hinterkopf.
Original ist DID montiert.
On Thu, 08 Jul 2010 00:01:33 +0200, Juergen wrote:
> Was nimmt man denn da am besten?
Alles außer Regina. Italienischer Pimmelstahl. Frag mal den Tom
(089/3161620), der kann einiges zu wirklich fairen Preisen beschaffen und
längt Dir die Kette ggfs. auch noch passend ab. Niettool hat er auch, falls
Du das nicht selber bewerkstelligen kannst/willst oder Clipschlössern nicht
traust.
Ciao,
Volker
--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
>> Was nimmt man denn da am besten?
>Alles außer Regina. Italienischer Pimmelstahl.
Gut. Die irgendwann vorsorglich zum Schnäppchenpreis mitgenommene RK XSO
nebst Rädern kann ich also bedenkenlos montieren. Ablängen kann ich sie
selbst, zum Vernieten geht's halt kurz in die Werkstatt. München ist
doch etwas weit weg, fest am "anderen Ende" Bayerns.
Um das zu beurteilen mußte du davon ausgehen, wie viel du bereits
*nachgespannt* hast und ob sich dieser Verschleiß auf ein oder mehrere
Glieder bezieht.Tipp: Undichte O-(X)-Ringe erkennt man beim genauen
Hingucken daran, dass sie zerflettert heraushängen.
>> Gönne dir einen neuen Kettsatz
>
> Was nimmt man denn da am besten? Polo und Gericke verkaufen nur noch
> Ketten von RK bzw. Sätze mit solchen Ketten. Louis führt DID und Regina.
> Iris als Billigmarke und Enuma schwirren auch noch durch meinen
> Hinterkopf.
>
> Original ist DID montiert.
>
Dann nimm DID.
Am 07.07.2010 15:36, schrieb Bodo:
> wenn Du schon dabei bist würd ich mir 2 grade Holzlatten oder so
> besorgen, ans Hinterrad anlegen und schauen wie das mit dem Vorderrad
> fluchtet.
> Oder gibts sonst noch Methoden und Hinterradstellung zu prüfen wenn man
> den Markern nicht traut?
klar, Laser (IMHO Overkill!) wird ja schon genannt.
Gubt ja noch so Einstelllehren, die den Abstand HA zum
Schwningedrehpunkt mittels Dornen messen.
Meine Funktioniert aber mit dem Originaltopf der Mille lang nimmer.
Aber Markierungen und dann nochmal per Auge peilen und gut ist.
2cm(!) Toleranzen scheinen immer noch State of the Art zu sein.
Egal ob Rahmen / Schwinge aus Stahl oder Alu ist, egal ob er aus dem
Fernen Osten, aus Berlin, von südlich des grossen Steinhaufens oder
direkt aus Steyr kommt.
Ciao
CeBe
--
Christoph Baurichter, cba...@gmx.de JRF#650 AfbbiA#1
84er RD500LC, 89er GSX11R, 87er Husky WR250, 01er MilleR
Chopper sind nichts fuer Ahnungslose.
Chopper sind was fuer komplett Ahnungslose. JS in mo 5/98
Am 07.07.2010 12:31, schrieb Juergen:
> Beim Blick auf meine Kette ist mir nach der letzten Tour aufgefallen,
> dass die Rollen blank sind,
das war irgendwie diesesJahr mit dem bescheidenen Mai und Juni Standard.
> ich die Kette also mal wieder einsprühen sollte.
Schadet sicher nicht, wird aber IMHO eh überbewertet.
> Soweit nichts besonderes, interessant fand ich aber, dass dir Rollen in
> Richtung Außenseite glänzen, während sie in Richtung Rad noch matt sind.
> Bedeutet also, dass die Kette nicht exakt mittig auf Kettenrad und
> Ritzel läuft.
Echst? Ich hätt jetzt in erster Näherung auf zu breite Kette für die
Ritzel getippt?
Muss aber auch ganz ehrlich sagen, der Kette widme ich keinerlei
Aufmerksamkeiten. Ist 'n Verschleissteil. Kost aus meiner Erfahrung bei
guter Pflege ca. 'n drittel vom VR, bei guter Pflege 'n nur ein viertel.
Warum da gross rumtun?
Und ja, auf so Regenextremtouren wie dieses Jahr, oder
Schneeextremtouren, gönn ich dem armen Teil auch mal ein bissel Spray.
Ich bin ja auch fasziniert vom McCoi. Einfach weils 'ne geile Spielerei ist.
Die Leut die ein Scotty oder McCoy dranhaben, frag ich immer wieder:
Warum? "Weil ich mich dann nimmer drum kümmern muss." ist die Antwort.
Gut ich tu's auch nicht, und fahr für die gleichen Kosten genau so weit.
> Woran liegt das? Normaler Verschleiß? Mit 30 Mm ist die Kette keineswegs
> neu. Etwas ungleich gelängt ist sie auch schon.
30Mm ist eh Ende.
> Oder steht das Hinterrad leicht schief? Die Kette ist bei dem Mopped
> links, meine Gedanke war, dass ich zum Ausgleich den rechten
> Kettenspanner minimal anziehen sollte.
Probieren?
> Würde ja bedeuten, dass derzeit
> die linke Hinterradseite etwas weiter von der Rotationsachse der
> Ritzenwelle entfernt ist als die Rechte.
> Stimmt das so oder mache ich da einen Denkfehler?
Ja. Die Kette fluchtet nicht
Dann hiflt die Spannerei auch nix.
Da hilft nur genaue(Laserscheiss für 50Euronen geht nicht!) Vermessung
Und penibles ausdistanzieren der Ritzel.
Ich könnt mir fast vorstellen, da sind wir dann schon über SBK Niveau,
wenn nicht gar penibler als MotoGP.
>Aufmerksamkeiten. Ist 'n Verschleissteil. Kost aus meiner Erfahrung bei
>guter Pflege ca. 'n drittel vom VR, bei guter Pflege 'n nur ein viertel.
>Warum da gross rumtun?
Einzige Frage: Was ist VR?
> Kost aus meiner Erfahrung bei guter Pflege ca. 'n drittel vom VR, bei
> guter Pflege 'n nur ein viertel. Warum da gross rumtun?
"Gute Pflege" ist bei Dir wohl keine, wenn ich Deine Ausführung so lese.
Aber unabhängig von den Materialkosten ist da ja auch noch der
Zeitaufwand für das Ersetzen der Kette. Davor würde ich - je nach Mopped
- mehr zurückschrecken.
> Ich bin ja auch fasziniert vom McCoi. Einfach weils 'ne geile
> Spielerei ist.
Hätt' ich ein Mopped mit Kette (zum HR), dann wäre sowas bei mir Standard.
> Gut ich tu's auch nicht, und fahr für die gleichen Kosten genau so
> weit.
Das bezweifle ich. Aber wenn ich mir den Wartungszustand Deiner Moppeds
so anschaue, dann würde mich nicht wundern, wenn die Kette genauso
verranzt ist.
Manfred
> Einzige Frage: Was ist VR?
VorderRad
Manfred
> Okay. Klingt aber auch nicht danach, als müsste die Kette deshalb auf
> den nächsten 500 km gleich reißen.
Nö ... solange sie dir nicht gegen irgendwelche Rahmen-/Schwingenteile
donnert, besteht wegen der ungleichen Längung nicht unbedingt akuter
Handlungsbedarf. Wie groß wird denn der Lichtspalt zwischen Kette und
Kettenblatt, wenn du sie nach hinten vom Kettenblatt zu ziehen
versuchst?
> Was nimmt man denn da am besten? Polo und Gericke verkaufen nur noch
> Ketten von RK bzw. Sätze mit solchen Ketten. Louis führt DID und Regina.
Als ich noch Kettenmoppeds fuhr ... hab ich i.d.R. RK genommen ... auf
der FJ1200 dann eine versträkte RK, die nicht bei den Großen 3 zu
bekommen ist. Durchaus vergleichbar in Qualität und Haltbarkeit ist
halt DID.
lhg Olaf
> Soweit nichts besonderes, interessant fand ich aber, dass dir Rollen in
> Richtung Außenseite glänzen, während sie in Richtung Rad noch matt sind.
> Bedeutet also, dass die Kette nicht exakt mittig auf Kettenrad und
> Ritzel läuft.
- Hinterrad schief
- Rahmen krumm
- Schwingen- und/oder Radlager defekt
- anderes, breiteres Rad drin
- falsche Distanzhülsen
lhg Olaf
> Ich bin ja auch fasziniert vom McCoi. Einfach weils 'ne geile Spielerei
> ist.
>
> Die Leut die ein Scotty oder McCoy dranhaben, frag ich immer wieder:
> Warum? "Weil ich mich dann nimmer drum kümmern muss." ist die Antwort.
>
> Gut ich tu's auch nicht, und fahr für die gleichen Kosten genau so weit.
>
>> Woran liegt das? Normaler Verschleiß? Mit 30 Mm ist die Kette keineswegs
>> neu. Etwas ungleich gelängt ist sie auch schon.
>
> 30Mm ist eh Ende.
Ohne besondere Pflege der Kette bin ich auf ähnliche Laufleistungen
gekommen.
Irgendwann habe ich einen Mccoi drangeschraubt. Die aktuelle Kette hat
momentan 65 Mm drauf und ist noch keineswegs am Ende.
Ein Öler bringt also tatsächlich was. Allerdings muss der erst mal seine
Anschaffungskosten wieder reinfahren.
Frank
Och naja... bei dir sollte das ja z.B. schon locker wieder rein sein :-)
Ich hab ihn zugegebenermaßen mehr wegen der Freude an der Technik, und
weil ich einfach keinen Bock auf Kettenfett mehr hatte.
Wenn man mal die Zeit ausrechnet, die ich in die Programmierung gesteckt
habe, bin ich noch lange nicht im Plus. Aber Spaß hats gemacht :-)
Martin
--
ICQ: 76384978
"Awww dude, you shot him in the dick..."
>> Kost aus meiner Erfahrung bei guter Pflege ca. 'n drittel vom VR, bei
>> guter Pflege 'n nur ein viertel. Warum da gross rumtun?
> "Gute Pflege" ist bei Dir wohl keine, wenn ich Deine Ausführung so lese.
Meine MX-Kette (520er DID oder RK) bekommt neben ein wenig
Flugrostverhinderer (WD40 etc.) in nur ganz wenigen Fällen einmal ein wenig
dediziertes Kettenspray. Grund ist klar: Es besteht bei mir kein Verlangen,
da den ganzen Staub/Sand/Dreck von der Crosspiste drankleben zu haben.
So ein Kettensatz hält bei mir ein gutes Jahr, manchmal sogar 2. Das sind
dann ca. 100-150 Betriebsstunden oder umgerechnet 8000 Straßen-Kilometer.
Die Erfahrungen mit der KTM (die meist supermotobeschwuchtelt wird und dank
einzylindrigem Rüttelantrieb ohne Ruckdämpfer die wohl kettenmordenste Art
der Fortbewegung auf Asphalt darstellt) bestätigen das, manchmal dürfen es
sogar 10000km sein. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann ich das
letzte Mal am Schweineeimer den Kettensatz erneuert hätte (_tauschen_ tue
ich immer mal wieder, wg. SM- vs. Enduroradsatz).
Unterm Strich nimmt meist ein verschlissenes (Alu)Kettenrad die Kette
gleich mit, wer also in Stahl (oder einen Hybrid mit Stahlkranz und
Aluaufnahme) investiert, der fährt nochmal deutlich weiter.
Ich halte es also wie der Christoph und bekenne: Kettenpflege wird
*DEUTLICHST* überbewertet (so wir hier über halbwegs ernstzunehmende O-
oder X-Ringketten reden).
> Aber unabhängig von den Materialkosten ist da ja auch noch der
> Zeitaufwand für das Ersetzen der Kette.
Keine Ahnung wie das bei ner Straßengurke ist, mich kostet das ca. 20
Minuten. Incl. Verspeisung einer Leberkassemmel. Kettentrenner/-nieter,
Flex und vernünftiges Werkzeug sollte man dafür aber schon haben. Mit
Baumarktschraubendreher, zwei Fäusteln und Eisensäge kann es schon
geringfügig länger dauern.
> Davor würde ich - je nach Mopped - mehr zurückschrecken.
Pffft. Unbegründete Phobie eines Kardanpiloten.
>> [Kettenpflege] Gut ich tu's auch nicht, und fahr für die gleichen Kosten
>> genau so weit.
> Das bezweifle ich. Aber wenn ich mir den Wartungszustand Deiner Moppeds
> so anschaue, dann würde mich nicht wundern, wenn die Kette genauso
> verranzt ist.
Dann schau Dir mal meine Moppeds an. Und schonen tue ich die beim besten
Willen nicht. Allerdings ist Kettenverschleiß da mein allergeringstes
Problem.
> Keine Ahnung wie das bei ner Straßengurke ist, mich kostet das ca. 20
> Minuten.
Du hast ja auch ein wartungsfreundliches Mopped. Aber wenn man bei nem
Joghurtbecher die Schwinge ausbauen muß zum Kettenwechsel, dann dauert
das nun mal länger als die Verspeisung einer Leberkässemmel. Daß das bei
einer Enduro ratzfatz erledigt ist, weiß ich aus eigener Erfahrung.
> Pffft. Unbegründete Phobie eines Kardanpiloten.
Es gab hier Statements, daß geschmierte Ketten signifikant länger
halten. Ich kann mich durchaus mit einem Kettenantrieb anfreunden, nur
käme da als allererstes ein McCoi dran.
> Dann schau Dir mal meine Moppeds an.
[ ] Du kennst CeBes Moppeds
Der Tom konnte letztens das Elend beim besten Willen nicht mehr ansehen
und hat dezent eingegriffen. Mehr darf er ja leider nicht und so wird
der CeBe wohl weiter auf Schotter von Traktoren hergebrannt werden. Wenn
wir demnächst den Umbrail fahren, dann sollten wir im ca. eine Stunde
Vorsprung lassen (scheitert nur leider daran, daß er immer erst 3 min
vor Abfahrt aufsteht).
Manfred
> > Keine Ahnung wie das bei ner Straßengurke ist, mich kostet das ca. 20
> > Minuten.
>
> Du hast ja auch ein wartungsfreundliches Mopped. Aber wenn man bei nem
> Joghurtbecher die Schwinge ausbauen muß zum Kettenwechsel, dann dauert
> das nun mal länger als die Verspeisung einer Leberkässemmel.
Neulich hab ich mir bei Tante Louise in KA aus lauter Langeweile die
ausgestellte Enfield angeschaut. Da dürfte ein Kettenwechsel auch nicht
in 20 min gehen: Das Kettenrad sitzt auf der Bremstrommel, die Bremse
wird von der Antriebsseite her betätigt. Ein McCoi würde fast
unweigerlich die Bremse mitölen. Tolle Konstruktion!!!11elf
cu
f
--
...ausserdem halte ich verdunkelte Heckscheiben für antisozial und dumm.
> Aber wenn man bei nem
> Joghurtbecher die Schwinge ausbauen muß zum Kettenwechsel,
Muß man nicht. Außer man möchte eh die Schwingenlager inspizieren.
Nietschlösser halten (das richtige Nietwerkzeug vorausgesetzt) genauso
lange wie die serienmäßig verbauten Kettenglieder. Davon abweichende
Schilderungen stammen aus dem Reich der Legende - oder von einem
Regina-Eigentümer.
> dann dauert
> das nun mal länger als die Verspeisung einer Leberkässemmel.
Vollkommen klar (Schwinge A&E). Da muß man schon ein Wiener Schnitzel mit
Kartoffelsalat und eine Ruß'nmaß einkalkulieren. ;-)
>> Dann schau Dir mal meine Moppeds an.
> [ ] Du kennst CeBes Moppeds
Na, bislang hat er es ja verabsäumt, zu einem der zahlreichen Events mit
eigener Motorisierung anzureisen. Manchmal machte ihm sein Spamfilter
einen Strich durch die Rechnung, manchmal der topologische Zustand seines
Kabelbaums, manchmal der Terminkalender...
> Der Tom konnte letztens das Elend beim besten Willen nicht mehr ansehen
> und hat dezent eingegriffen.
*DER* Tom? *UNSER* Tom? Der Enduro-Tom? Mannomann. Der ist ja nun wirklich
ein Wunder an Langmut.
> Mehr darf er ja leider nicht und so wird
> der CeBe wohl weiter auf Schotter von Traktoren hergebrannt werden. Wenn
> wir demnächst den Umbrail fahren, dann sollten wir im ca. eine Stunde
> Vorsprung lassen (scheitert nur leider daran, daß er immer erst 3 min
> vor Abfahrt aufsteht).
Ui! Ich harre gespannt der Gegendarstellung!
Ciao,
Volker,
der auch gelegentlich von minimalen technischen Unpäßlichkeiten heimgesucht
wird, möglicherweise aber weit weniger bedeutsamen...
> Aber wenn man bei nem Joghurtbecher die Schwinge ausbauen muß zum Kettenwechsel
Muss man nicht. Warum es trotzdem noch Leute gibt, die das machen, ist
mir schleierhaft.
Ich benutze seit vielen Jahre immer das hier:
http://enuma.de/wcms/ftp//e/enuma.de/uploads/Pro-Info_Schraub-Kettenschloss_2008-04-01.pdf
Funktioniert einwandfrei.
--
tam, I only wear black until they invent something darker.
> Na, bislang hat er es ja verabsäumt, zu einem der zahlreichen Events mit
> eigener Motorisierung anzureisen.
Irgendeine Ausrede findet er immer ;)
> *DER* Tom? *UNSER* Tom? Der Enduro-Tom?
Mitnichten. Tom W (drm/MMM).
> Ui! Ich harre gespannt der Gegendarstellung!
Da gibt's nichts gegendarzustellen. Es gibt genug Zeugen für diesen
Vorfall (hat er übrigens höchstselbst hier gepostet). Ohne HR-Bremse
wird's schon mal grundsätzlich etwas problematisch, wenn man bergab auf
gröberem Schotter fährt. Und mit einer Schotter-Phobie noch mehr. Wobei
man ihm ja erklärt hat, wie man die angeblich nicht entlüftbare
HR-Bremse doch entlüftet bekommt.
Manfred
> Zeitgenossen um die Ohren gehauen, dass ich ja keine Ahnung habe, Endlos
> sei keineswegs besser. Es sei auch keineswegs so, dass man, wenn man
> schon einmal die Kette tauscht, auch gleich noch Ritzel und Kettenblatt
> mittauschen müsse, da sei ich völlig auf dem Holzwege.
Kette, Ritzel und Kettenblatt werden immer zusammen gewechselt. Ob Du
dazu noch die Schwinge ausbaust oder nackt in WD-40 badest ist Dir
überlassen.
Laß doch mal deine Bewertung hören über die Bedeutung von X- bzw-O-Ringe in
Bezug auf Kettenlängung/-verschleiß.
Gruß,
Detlef
>> Endlos sei keineswegs besser. Es sei auch keineswegs so, dass man, wenn
>> man schon einmal die Kette tauscht, auch gleich noch Ritzel und
>> Kettenblatt mittauschen müsse, da sei ich völlig auf dem Holzwege.
Ahnungsloses oder gar vorsätzlich irreführendes Marketinggeblubber von
gewissenlosen Geschäftsleuten, die Dir nicht nur einen Kettensatz sondern
vorher noch ein paar Einzelketten verkaufen wollen.
On Fri, 09 Jul 2010 14:42:34 +0200, Timo Maier wrote:
> Kette, Ritzel und Kettenblatt werden immer zusammen gewechselt.
Amen.
> Ob Du dazu noch die Schwinge ausbaust oder nackt in WD-40 badest ist Dir
> überlassen.
Exakt. Obwohl es mitunter gar nicht mal schadet, die Schwingenlager bei der
Gelegenheit etwas mit MoS-Fett zu präparieren. Bislang zeigten sich meine
Japaner zwar dort immer recht gut versorgt und auch gedichtet, Mr.
Mühlberger kann aber anderes berichten. Bei seiner Tätärä reichten offenbar
schon ein paar Regenfahrten, um grausliche Knarzgeräusche aus der
Lagergegend zu erzeugen.
Obendrein sind diese Lager
a) meist nicht im Regal von INA/Schäffler oder FAG lagernd und
b) kosten als Originalersatzteil einen ordentlichen Batzen.
Zum Aus- und Einpressen ohne passendes Werkzeug am Beispiel einer Honda
1994er CR250R (s. auch die Ankündigung im Thread mit Subject "Accept my
Limits!") habe ich noch irgendwo einen lustigen Schrauberbericht in meinem
Archiv herumgeistern. Stelle ich auf Wunsch hier ein, keine Querverweise
auf Projektmanagementphilosophien und 3-buchstabige Akronyme, versprochen!
Zurück zur Schwinge:
Heast! Die paar Schräuberl kann man gelegentlich wirklich mal lösen. Bei
der RMZ (die freilich nicht maßgeblich für verbaute Straßenhobel aus
Plastik ist), hat man nach zwei Bolzen/Schrauben die Schwinge in der Hand
(Bremsleitung ist nur eingerastet und der Faustsattel aufgeschoben),
weitere drei Verbindungen und die Umlenkhebelei zerfällt ebenfalls in ihre
Einzelteile. Den kompletten Service mit Kettensatztausch mache ich in 60
Minuten. Ohne Leberkassemmel. Weil:
Bis die Molybdänpampe unter meinen Fingernägeln rausgewachsen ist, vergehen
zwei Wochen.
>> Ich halte es also wie der Christoph und bekenne: Kettenpflege wird
>> *DEUTLICHST* überbewertet (so wir hier über halbwegs ernstzunehmende O-
>> oder X-Ringketten reden).
> Laß doch mal deine Bewertung hören über die Bedeutung von X- bzw-O-Ringe in
> Bezug auf Kettenlängung/-verschleiß.
Wenn sie vorhanden sind: Geringer Verschleiß. Wenn nicht: Inakzeptabel
hoher Verschleiß. Das "X" signifikant leichter oder kühler oder länger
läuft als "O" konnte ich nicht reproduzieren. Menschen, die sich immer
staubfrei fortbewegen, können evtl. zu anderen Schlüssen kommen. Nach
meiner Erfahrung ist das Kettenrad bzw. dessen Verschleiß maßgeblich für
die Lebensdauer der Kette. Ersteres aus Stahl läuft merkbar länger.
>> Aber wenn man bei nem
>> Joghurtbecher die Schwinge ausbauen muß zum Kettenwechsel,
>
> Muß man nicht. Außer man möchte eh die Schwingenlager inspizieren.
> Nietschlösser halten (das richtige Nietwerkzeug vorausgesetzt) genauso
> lange wie die serienmäßig verbauten Kettenglieder. Davon abweichende
> Schilderungen stammen aus dem Reich der Legende - oder von einem
> Regina-Eigentümer.
Ganz abgesehen davon, dass es Schwingen gibt, bei denen auch im
ausgebauten Zustand eine Endloskette nicht sinnvoll appliziert werden
kann. Und, man glaubt es kaum, in dem Fall müssen selbst Nietpho-Biker
nieten (lassen).
>> Der Tom konnte letztens das Elend beim besten Willen nicht mehr ansehen
>> und hat dezent eingegriffen.
>
> *DER* Tom? *UNSER* Tom? Der Enduro-Tom? Mannomann. Der ist ja nun wirklich
> ein Wunder an Langmut.
Der Wess Tom.
Ciao
Toscha
--
Goldman sucks Honda CBR 900RR
FB #1 WTS #5
RB #0 GRR #20
________________________ http://www.toscha.de ________ GUS #35 RRR #666
>Exakt. Obwohl es mitunter gar nicht mal schadet, die Schwingenlager bei der
>Gelegenheit etwas mit MoS-Fett zu präparieren.
Die Schwingenlager werde ich bei mir links liegen lassen. Dafür werd ich
die drei Lager im Umlenkhebel neu fetten, die liegen ziemlich im
Spritzbereich des Vorderrades. Die Schwingenlager eher nicht.
Um wieviel teurer würde es ein Moped eigentlich machen, an den fünf
Stellen ein paar Schmiernippel einzubauen?
>Zurück zur Schwinge:
>Heast! Die paar Schräuberl kann man gelegentlich wirklich mal lösen.
Meinst Du. Bei der V-Strom müssen zum Ausbau der Schwinge erstmal der
Auspuff und der Bremssattel ab. Danach braucht man Spezialwerkzeug um
eine mit 90 Nm angeknallte "Nutmutter" lösen zu können - fähige Leute
sägen und feilen sich dafür einen 32er-Nuß zurecht. Als letzte
Herausforderung wartet dann eine 19er-Imbus. Nee. muss ich nicht haben.
>> Bedeutet also, dass die Kette nicht exakt mittig auf Kettenrad und
>> Ritzel läuft.
>- Hinterrad schief
Daran dacht ich.
>- Rahmen krumm
So plötzlich und ohne Sturz?
>- Schwingen- und/oder Radlager defekt
Du machst mir Angst. Sollte länger halten als 30 Mm/6 Jahre
>- anderes, breiteres Rad drin
Sicher nicht.
>- falsche Distanzhülsen
sicher nicht.
> Was nimmt man denn da am besten? Polo und Gericke verkaufen nur noch
> Ketten von RK bzw. Sätze mit solchen Ketten. Louis führt DID und Regina.
> Iris als Billigmarke und Enuma schwirren auch noch durch meinen
> Hinterkopf.
Ich habe eine Enuma Quadring-Kette ZZZ (in gold, endlos) montiert, dazu
ein Stealth Kettenrad [1], was Besseres gibt es mE nicht. Das schwächste
Glied in der "Kette" ist das Ritzel, öfters mal wechseln schont die
Kette.
Kettensatz ist für mich ein sicherheitsrelevantes Teil, daran sollte man
nicht sparen, Qualität lohnt sich (Pflege natürlich auch).
Grüße
Sabine
[1] http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/blog/kettensatz.jpg
http://www.supersprox.com/eshop/
--
Warum muß man für den Besuch beim Hellseher
einen Termin haben?
> Ein Öler bringt also tatsächlich was. Allerdings muss der erst mal
> seine Anschaffungskosten wieder reinfahren.
Kettenspray ist nicht umsonst, daneben rechne mal die Arbeitszeit. Für
mich ist "Freiheit" am wichtigsten; wenn ich mal mehrere Tausend km am
Stück fahre (auch bei Regen), muß ich mich um nix kümmern.
Ich denke, es kommt darauf an, wie man seine Maschine nutzt. Ich mache
wenig Tagesfahrten, wenn, dann fahre ich in Urlaub mit meinem Motorrad
und habe dann keinen Bock, jeden Abend Kette zu ölen.
Grüße
Sabine
--
Intelligent ist,
wenn man sie nicht
zu messen versucht.
>ein Stealth Kettenrad [1], was Besseres gibt es mE nicht.
Hat aber auch einen stolzen Preis, in meinem Fall wären es 50 Euro.
Dafür muss der äußere Stahlring wirklich gut gehärtet sein.
>Kettensatz ist für mich ein sicherheitsrelevantes Teil, daran sollte man
>nicht sparen.
200 Euro muss er deshalb aber auch nicht unbedingt kosten.
>>Heast! Die paar Schräuberl kann man gelegentlich wirklich mal lösen.
>
>Meinst Du. Bei der V-Strom müssen zum Ausbau der Schwinge erstmal der
>Auspuff und der Bremssattel ab. Danach braucht man Spezialwerkzeug um
>eine mit 90 Nm angeknallte "Nutmutter" lösen zu können - fähige Leute
>sägen und feilen sich dafür einen 32er-Nuß zurecht. Als letzte
>Herausforderung wartet dann eine 19er-Imbus.
Angesichts dieser ganzen komischen Antriebe hätte ich ja jetzt
vermutet, dahinter wartet ein Kegelrollenlager, und entsprechend
bestünde die letzte Herausforderung darin, selbiges abschließend nach
der Montage wieder exakt einzustellen...
--
Gruß
Radbert
>mich ist "Freiheit" am wichtigsten; wenn ich mal mehrere Tausend km am
Ich wusste nicht, dass die Gamay so einen großen Tank hat.
Björn, verwundert
--
Falls sich Ihr Bewusstsein meinem unbedingt aufdrängen muss...
hinterlassen Sie mir eine Nachricht.
[Roman's away message, Oceans 13]
>ein Stealth Kettenrad [1], was Besseres gibt es mE nicht. Das schwächste
Hm, stealth, das war doch mit nicht sichtbar.
Sihet man dann nur das Kettenrad nicht, oder die ganze Gamay?
Bjö'SCNR'rn
>>mich ist "Freiheit" am wichtigsten; wenn ich mal mehrere Tausend km am
>
> Ich wusste nicht, dass die Gamay so einen großen Tank hat.
Lass dir mal vom Frl. Schulz erklären, wie lang 20 cm sein können.
Ciao
Toscha
--
And I believe in this and this is tested by research Honda CBR 900RR
that he who fucks nuns will later join the church. FB #1 WTS #5
[The Clash: Death or Glory] RB #0 GRR #20
mailto:tos...@toscha.de ____ http://www.toscha.de ____ GUS #35 RRR #666
>Ich wusste nicht, dass die Gamay so einen großen Tank hat.
Die verbraucht doch nix. Da muß der Tank nicht so groß sein.
-JJ
On Fri, 9 Jul 2010 16:42:32 +0200, Volker Bartheld wrote:
> Zum Aus- und Einpressen ohne passendes Werkzeug am Beispiel einer Honda
> 1994er CR250R (s. auch die Ankündigung im Thread mit Subject "Accept my
> Limits!") habe ich noch irgendwo einen lustigen Schrauberbericht in
> meinem Archiv herumgeistern.
Ah. Hier isser ja. Titel - wer hätte es gedacht - "Schrauben wie die
Profis" [Aktuelle Anmerkungen in eckigen Klammern]:
========================================================================
Hallo!
Der eine oder andere weiss es ja bereits. Meine Bikes kraenkeln momentan
etwas, ich habe wenig Zeit und ansonsten scheint mir auch nicht gerade die
Sonne aus dem Arsch. [Interessant! Diese Situation scheint sich auch nach
über einem Jahrzehnt nicht zu ändern...]
Zu eurer Erheiterung daher der ungeschminkte, ungeschoente
Tatsachenbericht. Schmunzeln erlaubt, Lachen verboten! ;-)
Gestern mitm Golfi nach Erding / Kirchasch gefahren, Speichen fuer die CR
machen lassen / kaufen. [1]
> Reifenspannerei Sedlbauer
> Dorfstr. 8
> 85461 Kirchasch
> Tel: 08122/91427
Total geil der Laden. Der Besitzer sehr freundlich, sachkundig und ...
[Gibt es immer noch. Immer noch geil, mit freundlichem, sachkundigen
Besitzer...]
...
... PREISWERT !!
Ja, 36 massgefertigte Speichen fuer die CR [Inzwischen hat eine YZ426 und
dann eine RMZ450 die Nachfolger der CR angetreten, statt der dezenten
Rhizinusfahne entsteigt dem gewachsenen Auspuff nun ein zartes Stimmchen
und statt Speichen tausche ich lediglich die Griffgummis] fuer
laecherliche 50 DM. Da lohnt sich das Nachstellen ja kaum... :-))) Ich
happy, weiter die neugebrauchte Felge beim Paule [der inzwischen
KTM-Vertragshändler ist] besorgt. 2 Stunden quer durch Muenchen.
Leider passte XR600 nicht (32 Loch) dafuer aber KLE500. *args* Kein
Reifenhalterloch. Naja, 9er Loch mit dem Bohrschrauber reingebohrt.
Tag 1:
0) Mit sachkundiger Hilfe von Christian - McGuyver - W., einem Bindfaden
mit Stecknuss als Lot, Rollbandmass, der CR samt Steckachse als Massstab
die Felge eingespeicht. Von den scheinbar 1001 Moeglichkeiten funktioniert
dann schliesslich doch nur eine. Die zu lang scheinenden Speichen werden
immer kuerzer, bis sie schliesslich exakt passen.
Erst nur 3 linke und drei rechte Speichen pro Seite reingezogen,
ausgewuchtet, Rundlauf, Schlag korrigiert. Seitenabstand korrigiert. Die
anderen Speichen reingefrickelt und vorgezogen. Schliesslich in 1'000'017
Iterationen alles festgezogen. Ein kleiner Hoehenschlag bleibt noch - an
der Schweissnaht. Not a bug, it's a feature.
0A) Euphorisch den Reifen montiert - Seifenspender und Talkum sei Dank
nicht mal den Schlauch ruiniert. Aufgepumpt (Minikompressor am Golfi) -
*plopp* drinnen sitzt der Reifen. Sehr geil, exakt 15 Minuten gebraucht.
Achja, der Reifenhalter. Den sollte ich evtl. auch montieren. Reifen
wieder runter, wieder rauf. Nochmal exakt 15 Minuten gebraucht... ;-))
Tag 2:
1) In aller Frueh Muell weggebracht, Haenger geholt, Kuehlschrank gekauft
[3] (Dachau, Expert, Siemens Standgeraet mit ordentlich Platz, blau
[inzwischen neue Mietwohnung, ungefähr der damalige DM-Preis in Euro, mit
noch weniger Platz in der Küche, dafür aber eine sehr dekorativen Front
aus strichmattiertem Edelstahl], der Kuechenschrank muss wohl weg oder
umgebaut werden dafuer aber...
... billig! Knapp 700 Mack fuer ein Geraet wo baugleiche Modelle 1'200
kosten. Sehr geil. Mit dem Haenger gleich nach Hause gekarrt. Alten
Kuehlschrank und Verpackungsmaterial entsorgt.
Gewissensbisse: "Darf so ein Kuehlschrank eigentlich liegend transportiert
werden?". Egal. Wird er schon abkoennen, hab ja eh Garantie auf das Teil.
[Der Schrank tuts übrigens immer noch - bei Spezl Chris. Gutes Produkt.
Braves Produkt.]
2) Beim Hondafuzzi besagte Federbeinlager (2x), Simmerringe gekauft. Golfi
macht Mucken. Hatte er tags zuvor schon, hab ich da aber nicht bemerkt.
Schnellcheck, Fazit: Vergaserunterdruckschlaeuche marode, einer war schon
vollkommen undicht. Falschluft. Kein Leerlauf mehr. Alle aber von
kaugummiartiger Konsistenz. Ich zum VAG, 2m U-druckschlauch gekauft, in
die Lieblingsgarage bei meinem Lieblingsarbeitgeber gedüst.
[OK, hier erste Abweichungen zur aktuellen Situation: Es existieren weder
Lieblingsarbeitgeber noch Lieblingsarbeitgebergarage, sondern nur noch
Arbeitgeber und $SPEZLgarage, wo es eine Ständerbohrmaschine, Kompressor,
gut gefüllten Werkstattrollwagen und diverses feinmechanisches Equipment
wie den 2kg-Fäustel gibt. Den Golf gibt es - nach rund 300'km auch nicht
mehr, dafür macht jetzt der Audi Mucken und sägt z. B. im Leerlauf, weil
Öldunst aus der Kurbelgehäuseentlüftung sich auf der Drosselklappe
niederschlägt. Die Schläuche hingegen werden nicht marode sondern reißen
einfach ab, wie z. B. der eingangs erwähnte
Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch. Damit löst sich die Sägerei von ganz
alleine und der Motor bekommt endlich ordentlich (ungefilterte)
Frischluft.]
Dabei auf der Autobahn bei Tempo 130 [4] meine "Crossbox" (grosse
Plastikklappkiste, verschliessbar, mit Helm, Stiefel, Brustpanzer,
Handschuhen, Protektoren,...) vom Haenger verloren [statt der Crossbox
inzwischen eine Deichselbox. Fest verschraubt. Aus Alu.]. Full Stop. Die
Kiste von der Autobahn geborgen. Alles heil. Glueck gehabt.
3) Federbeinlager in den Kuehlschrank. Derweil die Magurakupplung vom
$SPEZL auf kurzen Hebel umgebaut, Spiegelschelle drangehaemmert (Splint
mit Federhuelse).
4) CR-Schwinge mit Heissluft-(Heisslust? *ggg*)-foehn erwaermt. Bis knapp
100 Grad. Die Lager aus dem Kuehlschrank, mit Stecknuss und Verlaengerung
reingehaemmert. *Wunder* Wie tief muessen die eigentlich in den Sitz rein?
*Blaetter_Im_Handbuch* "10.5 bis 11 mm". *Misst mit Schublehre* [die
Schublehre kommt inzwischen von Mitutoyo und heißt deswegen "Meßschieber",
ich schraube auch weiterhin erst und sehe _dann_ im Handbuch nach] "15
mm". *AAAAAARG". Schnell alles wieder zurueck.
Passt. Naechste Schwingenseite, naechstes Lager. Diesmal 10.9999 mm.
*g* Na bitte. Geht doch.
5) Lager gefettet, Anlaufscheiben gefettet, Beilagscheiben gefettet (das
gute MoS-Fett, das so schoen schwarz unter den Naegeln pappt), Schublager
gefettet, Huelsen gefettet. Simmerringe (teils neu, teils mit Perwoll
gewaschen) eingedrueckt. "Hmnaja, sieht ganz gut aus".
6) Schwinge eingesetzt. Der Fussbremshebel ist im Weg. Naja,
runtergedrueckt. Der Bolzen sitzt, passt, die Schwinge wackelt und knarzt
nicht mehr. Geil. Sehr sogar. Energy 93.3 [5] permutiert exakt N Lieder.
Alle 60 Minuten wiederholt sich die Folge. Ich singe inzwischen laut,
falsch und auswendig mit. "Butterfly, I'm like a bird, ..." [Energy heißt
inzwischen "NRJ", Crazy Town hört man nur noch selten, am Exklusivprogramm
für Alzheimerpatienten hat sich seitdem jedoch wenig geändert. Da
MP3-Sticks und garagentaugliche Desktoplautsprecher erfunden wurden ist
das aber ein vernachlässigbares Problem. Soma FMs "Groove Salad" ist
überdies ungemein beruhigend.].
7) Hinterrad montieren. Den Hinterreifen hatte ich schon am Tag 0
aufgezogen und dabei gerinfuegig laenger als 15 Minuten gebraucht - ist ja
immerhin ein deutsches Fabrikat und wesentlich "standfester"
(=stoerrischer) als der gute Mitas-Tscheche. Auweh. Wie sieht den der
Faustsattel der Hinterradbremse aus?!?!!? *Panik*
7a) Ich hatte durch mein Schwingengefrickel die Fussbremse so oft und lange
betaetigt, dass der Kolben bis zum "Point of no Return" herausgepumpt war
und die (Staub)Dichtung schon hervorquoll. Undicht war er ausserdem schon.
*AAAAAAAAH*
(Brainstorming: "Eine neue Staubdichtung und eine neue Kolbenmanschette
kriege ich nie heute noch. Ich bin aber geil auf's Fahren und ausserdem
ist es peinlich, mehr als 2x / Tag zum Hondafuzzi zu fahren.". Klarer
Fall: "Recycling" ist angesagt.)
Also Faustsattel zerlegt, gereinigt (war eh hoechste Zeit), Manschetten und
Dichtring leicht gefettet, alles wieder eingebaut. Bremse entlueftet und
neue Fluessigkeit eingeschenkt. Sozusagen ein Bremsfluessigkeitswechsel
"on the fly". Drucktest? Bestanden. Sehr geil. 0,00 DM. Hatte ich schon
erwaehnt, dass ich ein Geizkragen bin? [Auch an meinem Geiz hat sich bis
dato kaum was geändert - für andere Größenordnungen von "Geiz"] ;-)
Selbstredend kommt mir die gute Bremsfluessigekeit zu den Ohren raus.
Interessanterweise scheint sie aber das MoS-Fett unter den Naegel zu
neutralisieren. Naja, auch gut... *Haendewaschen*
8) Auf Energy laeuft "Butterfly". Ich kollabiere und lege den "Anti Lame
Dub" in den Discman [Whoa! Ein echtes Posergerät. Spielte nur leider aus
Kopierschutzgründen keinerlei Rohlinge. Deswegen: "Ebay, Frauengerät, ab
1€ wegen Hobbyaufgabe".]. Der Golf steht mit Adaptercassette und 4x100 W
bereit. Offspring. Nirvana. Laut. Ehrlich. Befreiend.
9) Der Hinterreifen ist auch montiert. Die CR sieht wieder ganz brauchbar
aus. Um die Loecher im Neoprengabelstrumpf werde ich mich spaeter
kuemmern. Versprochen! Naja, um ehrlich zu sein: Ich weiss noch nicht...
;-)
10) Jetzt kommt Golfi dran. Der Luftfilter ist gleich vom Vergaser gerupft
an die Schlaeuche ist teils schwer, teils beschissen, teils absolut
pervers beschissen heranzukommen. [Wer den Zugrif auf die
Vergaserperipherie des Golfs als "teils schwer, teils beschissen, teils
absolut pervers beschissen" bezeichnet, hat am A3 8L noch nie einen
Öl-/Frischluft-/Zündkerzenwechsel vorgenommen.] Ich wechsle sie alle, mit
viel Gefluche und Petroleum als Gleitmittel. Bis die 2-m-Rolle verbraucht
ist. Und der "Anti Lame Dub" zuende. (70 Minuten). Probe auf's Exempel:
Golfi startet und schuettelt sich nicht mehr. "Pah - da hast Du's Du
Schlampe! Mit mir nicht! MIT MIR NICHT!!!".
11) Oh - was haben wir denn da? Den neueingeoelten CR Luftfilter. Na gut,
montiere ich den auch noch. Gibt "ein sicheres Gefuehl". Waehrend ich die
Sitzbank entferne, den alten LuFi extrahiere, den neuen an der
Dichtflaeche leicht einfette und versuche, die Befestigungsschraube samt
LuFi-Kaefig zu montieren: "Be my Butterfly, Sugar, Baby,...". Energy.
Schlussendlich hat der LuFi meinen Kraftausdruecken nichts mehr
entgegenzusetzen und fuegt sich seinem Schicksal. "Na bitte - geht doch
eh!".
12) Ich frage mich: Soll ich jetzt noch die KTM? Hmmmm. Oder auf die
Panzerwiese? Na gut, ueberredet. Ich mache mich an die KTM. Nicht aber
ohne vorher gruendlich die Haende vom Luftfilteroel (wer's kennt, liebt
es. TwinAir Filter Liquid [Hier gibt es inzwischen statt der blauen Sorte
das grüne Zeugs mit "Bio"-Label. Das ist in der Textur eher wie Handcreme
und in heißem, SEHR HEISSEM Wasser auswaschbar. Wenn es die Klebenähte des
Luftfilters aushalten, was das serienmäßige Teil der RMZ nicht tat.
Vorhang auf: It's ZAP-Time...] ist ein geiles Zeug...) zu reinigen (bzw.
es versucht zu haben). Ich kriege langsam Spuelhaende und meinen
Lieblingsausschlag vom MoS-Fett. Da tut etwas Filteroel zur Beruhigung
ganz gut.
13) Der KTM wird der Tank abgestrippt, die Magura-Hymec abgeschraubt,
entfernt und zerlegt. [6] Hmmmmmm. Muss wohl irgendwie Dreck reigekommen
sein - zieht sich nicht mehr selbsttaetig zurueck. Ich oeffne den
Nehmerzylinder, reinige die Fuehrungen und setze den Kram unter Motoroel
wieder zusammen. Nach der Installtion klickt und schabt es aber trotzdem
noch irgendwie. "Hmmmm...." *such* "Ah! Der Schlepphebel bzw. der
Ausleger unten am Motor laeuft trocken".
Na gut. Mit etwas Bremsenreiniger und ... ... Silikonfett flutscht das
alles wieder. Nur leider habe ich vergessen, den Hydraulikschlauch
zwischen den beiden Oberzuegen und den Lenkerklemmen durchzufaedeln. "Wir
werden langsam unkonzentriert!". Also den Nehmerzylinder nochmal
rausgefrickelt (Schweineeng uebringens, etwas fuer Frauenhaende und
definitiv nix fuuer meine wurschtbefingerten Gichtpratzen) durchgefaedelt
und wieder eingebaut.
[Die KTM gibt es freilich immer noch, die unzuverlässige Hymec habe ich
gegen ein bowdenzuggesteuertes Retro-Modell ersetzt, das - bei Lichte
betrachtet - eigentlich auch zufriedenstellend funktioniert. Die Hymec
nach finaler Reparatur durch den Hersteller: "Ebay, Frauengerät, ab 1€
wegen Hobbyaufgabe".]
14) Tank, Spiegel [werden zunehmen überbewertet bzw. mein ziviler
Ungehorsam steigt kontinuierlich], Hebelhalter bzw. Schelle montiert,
Spiralschlauch um die Scheuerstellen gewickelt, Kabelbinder. Tank drauf.
Schrauben fest. Beinahe vergessen, den Kurbelgehaeuseentlueftungsschlauch
zu montieren und den Dekohebel einzuhaengen. Mit montiertem Tank geht das
uebrigens schwer (=nicht)...
15) Jetzt noch die CR parken. Beim Runterlassen vom Staender klemme ich mir
meinen Daumen zwischen Handhebel und Fussraste ein. *AuAuAuAuAuAu!". Er
ist (vermutlich) nicht gebrochen aber aufgeplatzt wie eine Weisswurscht,
die zu lange im heissen Wasser war. Na bravo! [Auch in der Gegenwart immer
wieder gerne genommen: "Verletzungsquartett beim gegenseitigen
Herschrauben". Neulich habe ich beim Hämmern eines Diebstahlverhinderers
für die Ringöse, die die Auffahrrampe des Hängers hält, den Stich gemacht:
Dieser Klauverhüter ist aus Alu mit 6mm Wandstärke und hierzu benötigt man
freilich den oben bereits erwähnten 2kg Fäustel...]
16) Egal. Ich raeume grummelnd mein explosionsartig in der Garage
verstreutes Werkzeug auf, sammle die Dosen, Tuben, Schlauchreste (vom
Golfi) und Kabelbinderschnipsel auf. Zusammenkehren. [Heute: Liegenlassen,
Industriesauger oder Ausblaspistole. Kehrbesen ist für Muschis.]
17) Intensive Handreinigung mit 3M-Scheuerschwamm. Zum fuenften Mal heute.
Die Haut loest sich auf, der rechte Daumen spannt. Ein nettes Paerchen
habe ich da: Der linke ist immer noch blau-schwarz vom Federbeinlager
letzte Woche, der rechte ist dafuer 2x so dick. Aber trotzdem geil, weil
der Golfi [7] laeuft ohne abzusterben oder zu rueckeln, die KTM kuppelt
ohne zu knarzen und die CR federt ohne einzurasten.
18) Morgen noch den Kuehlschrank irgendwie in die bestehende Kueche (zu Not
mit Axt, Kreissaege und Sprengstoff) eingepasst [in Sachen "Mietwohnung"
neuerdings große Leidensfähigkeit: Drei Monatsmieten Kaution sind nicht
die Welt, wenn man dafür nach dem Auszug quasi eine Bauschuttdeponie
hinterlassen kann] - moeglichst noch vor Sonnenaufgang und dann ...
... bis zur Besinnungslosigkeit anmiezen. [Hier ebenfalls im Westen nichts
neues. Nur, daß die Besinnungslosigkeit infolge zunehmender Verfettung
früher eintritt.]
In diesem Sinne, schalten sie auch das naechste Mal wieder ein, wenn es
heisst: "Schrauben wie die Profis. Durch die Sendung fuehrt ihr Moderator
Volker Bartheld".
[...]
Fussnoten:
[1] Die Vorderradfelge hatte einen Riss laengs der Schweissnaht. Selbst
unter Androhung von koerperlichen Zwangsmassnahmen wollte mein Schlosser
im Max-Planck-Institut diesen Defekt nicht schweissen. "Dafuer kimm i
nach St. Adelheim [2]"...
[2] Zuchthaus in Muenchen.
[3] Der alte Kuehlschrank hat seinen Geist ausgehaucht. Kompressor zieht
10 A Anlaufstrom und schaltet daher nach 10 Sekunden ab.
[4] Ich weiss, das macht man nicht. Ich mach's aber doch. Manchmal.
[5] Lokalradiosender.
========================================================================
Bis die Tage,
Danke Volker
Bernd
Ich denk die lässt sich nicht unter 6 Liter bewegen?
Björn
> Sabine 'Sani' Schulz <ga...@f650gs.eu> schrieb:
>> ein Stealth Kettenrad [1], was Besseres gibt es mE nicht. Das schwächste
> Hm, stealth, das war doch mit nicht sichtbar.
http://www.f650gs.eu/fotos/kettenrad.jpg
Grüße
Sabine
--
Das gegenseitige Aufrechnen der Unmenschlichkeit
entschuldigt nicht für die eigene Barbarei.
(Harold Nash, engl. Bomber-Pilot im 2. Weltkrieg)
>Joerg Jonas <usenet.nos...@ebbelex.de> schrieb:
>>Die verbraucht doch nix. Da muß der Tank nicht so groß sein.
>Ich denk die lässt sich nicht unter 6 Liter bewegen?
Mistverständnis. Du mußt zwischen normalen Motorrädern und der großen,
einmaligen, einzigen G*m*y unterscheiden.
Grüße
-JJ
> Bis die Molybdänpampe unter meinen Fingernägeln rausgewachsen ist, vergehen
> zwei Wochen.
Schon mal was von Handschutz gehört? "Unsichtbarer Handschuh" heißt das
Zeug, das ich empfehlen kann. Gibt's (bzw. gab's seinerzeit) beim
Stahlgruber.
Manfred
> bei der Blade noch keinen geuten Anbauplatz gefunden habe.
Tatsächlich? Wir können demnächst ja mal gemeinsam suchen.
Manfred
>> Bis die Molybdänpampe unter meinen Fingernägeln rausgewachsen ist, vergehen
>> zwei Wochen.
> Schon mal was von Handschutz gehört?
Na klar. Und das schützt auch _unter den Fingernägeln_? Da kenne ich
eigentlich nur Latexhandschuhe, leider schwitzt man in denen arg und beim
werken an Metallteilen gehen die schneller kaputt als man "Piep" sagen
kann.
> "Unsichtbarer Handschuh" heißt das
> Zeug, das ich empfehlen kann. Gibt's (bzw. gab's seinerzeit) beim
> Stahlgruber.
Jupp. Kenne ich. Nehme ich gelegentlich.
> Und das schützt auch _unter den Fingernägeln_?
Sicher. Vorausgesetzt man schmiert das Zeug auch unter die Fingernägel.
Ganz einfach die Hände dick mit dem Zeug einreiben und dann mit den
Fingernägeln über die Innenseite der anderen Hand "kratzen". Was
glaubst, wie schön das Zeug unter die Fingernägel geht. Probier's
einfach mal aus.
Manfred
> >- Rahmen krumm
> So plötzlich und ohne Sturz?
Ohh - jetzt seh ich's ... war neu. Anyway ... es soll schon krumme
Rahmen ab Werk gegeben haben.
> >- Schwingen- und/oder Radlager defekt
> Du machst mir Angst. Sollte länger halten als 30 Mm/6 Jahre
Bei der FJ hab ich im Schnitt nach genau dieser Distanz die
Hinterradlader gewechsel. Deswegen erwähnte ich es.
> >- falsche Distanzhülsen
> sicher nicht.
... oder eine vergessen ;-)
lhg Olaf
P.S. Nicht lachen ... ich kenn so einen Fall und der hat die Achse
samt Schwinge richtig angeknallt ... ohne Distanzstück. ;-)
Wir reden ja wohl über Ketten mit O-bzw.X-Ringen.
> Wenn nicht: Inakzeptabel
> hoher Verschleiß.
Siehe oben.
>Das "X" signifikant leichter oder kühler oder länger
> läuft als "O" konnte ich nicht reproduzieren.
Muss ja wohl, sonst hätten sie es nicht erfunden.
> Menschen, die sich immer
> staubfrei fortbewegen, können evtl. zu anderen Schlüssen kommen.
Gehe doch mal von gemischtem Fahrgrund aus
>Nach
> meiner Erfahrung ist das Kettenrad bzw. dessen Verschleiß maßgeblich für
> die Lebensdauer der Kette. Ersteres aus Stahl läuft merkbar länger.
Meines Wissens sind alle Kettenräder aus Stahl.
Lies dir doch noch mal meine Frage durch und versuch mal, deine Aussage in
Bezug auf * halbwegs ernstzunehmende Reden von X- bzw.O-Ringketten* zu
verdeutlichen.
Gruß,
Detlef
>Meines Wissens sind alle Kettenräder aus Stahl.
Nö. Gibt durchaus auch welche aus Alu.
Interessanterweise bin ich in der Motorrad News 8/2010 auf einen Test
von Kettenrädern und Ritzeln für eine 1250er Bandit gestoßen. Die haben
die Teile gewogen und die Härte gemessen, mit teils erheblichen
Unterschieden:
Ritzel: 327 bis 374 Gramm, Härte 663 bis 856 HV30 (=sehr hart)
Kettenräder Stahl: 886 bis 1067 Gramm, Härte 193 bis 611 HV30.
Kettenräder Alu: 355 bis 384 Gramn, 184 bis 201 HV30.
Während bei den Alu-Räder die Härte nach Vickers mit sehr hart
kommentiert wird, sind Stahlräder im Bereich um 200 HV30 ungehärtet.
Bin jetzt am überlegen, ob ich mir für meine V-Strom eines der härteren
Räder zulegen soll. Theorie wäre, dass verschließene Zähne die Kette
ruinieren.
> Theorie wäre, dass verschließene Zähne die Kette ruinieren.
Das ist sicher nicht nur Theorie.
Manfred
>Bin jetzt am überlegen, ob ich mir für meine V-Strom eines der härteren
>Räder zulegen soll. Theorie wäre, dass verschließene Zähne die Kette
>ruinieren.
Sagt er ja. Seine Theorie ist, das er mit einem härteren Ritzel,
Kettenrad den frühzeitigen Kettenverschleiß unterbinden kann.
jp
Ich hab auf meiner damaligen CB750K0 ab etwa 1971 hinten ein
Teflonkettenrad gefahren.(1) Die wurden in NL in der schwarzen Liga bis
zu den 1100er Rennern eingesetzt und haben sich dort und bei mir bis
1975 (Verkauf) prima bewährt.
Gibts sowas nicht mehr?
Bernd
1)http://captain33.dyndns.org/bilder/Motorrad%20Historie/1970-75/Honda%20CB%20750K0-810cc%206.jpg
> Sabine 'Sani' Schulz <ga...@f650gs.eu> schrieb:
>> mich ist "Freiheit" am wichtigsten; wenn ich mal mehrere Tausend km am
> Ich wusste nicht, dass die Gamay so einen großen Tank hat.
400 km ist ganz ordentlich, oder?
Grüße
Sabine
--
"I am the psychotherapist. Please describe your problem.
Each time you are finished talking, type RET twice."
(Help - Emacs Psychiatrist)
> Joerg Jonas <usenet.nos...@ebbelex.de> schrieb:
>> On Sat, 10 Jul 2010 12:28:33 +0200, Bjoern Guenther
>> <bjo...@ebgonline.de> wrote:
>>> Ich wusste nicht, dass die Gamay so einen großen Tank hat.
>> Die verbraucht doch nix. Da muß der Tank nicht so groß sein.
> Ich denk die lässt sich nicht unter 6 Liter bewegen?
Falsch, nur extrem gute Fahrer können die F über 4 Liter bewegen mit
Sozius, nicht AB.
Ich bin mal mit Doppel-R gefahren, der hat meine F ständiig am Limit
gefahren, knapp über 4 liter /100 km (mit mir als Sozius).
Grüße
Sabine
--
Das Schiff ist sicherer,
wenn es im Hafen liegt.
Doch dafür
werden Schiffe nicht gebaut. (Paulo Coelho)
Das ist kein Tank, das ist ein Ölfeld.
GA!
> 400 km ist ganz ordentlich, oder?
ziemlich langer Bremsweg.
--
Satisfy your thirst for life!
NP: -
>> 400 km ist ganz ordentlich, oder?
>
> ziemlich langer Bremsweg.
Aber garantiert ohne blockierende Räder.
Ciao
Toscha
--
Wer Teppichböden richtig verlegt, Honda CBR 900RR
der findet sie auch wieder. FB #1 WTS #5
RB #0 GRR #20
________________________ http://www.toscha.de ________ GUS #35 RRR #666
> Am Sat, 10 Jul 2010 00:34:38 +0200 schrieb Sabine 'Sani' Schulz
>> ein Stealth Kettenrad [1], was Besseres gibt es mE nicht.
> Hat aber auch einen stolzen Preis, in meinem Fall wären es 50 Euro.
> Dafür muss der äußere Stahlring wirklich gut gehärtet sein.
Mei, ich erwarte Zuverlässigkeit, mir ist das EUR 50 wert.
>> Kettensatz ist für mich ein sicherheitsrelevantes Teil, daran sollte man
>> nicht sparen.
> 200 Euro muss er deshalb aber auch nicht unbedingt kosten.
Hält vermutlich ein paar Jahre, und wenn man nicht selber wechseln kann,
kostet das.
Grüße
Sabine
--
Die meisten Menschen sind bereit zu lernen,
aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann)
>Versuch macht klug!
> Wie bekommt man Aluminium härter als Stahl?
Durch härten :-).
In dem Artikel der Motorrad-News war der Experte für Materialprüfung
schon überrascht, dass die Alu-Kettenräder so hart waren. Allerdings
waren sie gerade mal in dem Bereich der ungehärteten Stahlräder.
> der hat meine F ständiig am Limit gefahren
Subjektive Einschätzung. Hält einer objektiven Betrachtung vermutlich
nicht stand.
> mit mir als Sozius
^^
Aha!
Manfred
> wenn ich mal mehrere Tausend km am Stück fahre
Phänomenal! Ich bin mal *ein*tausend km am Stück gefahren und fand das
schon heftig.
Wie lange warst Du da Tag und Nacht unterwegs?
Manfred
>Am Tue, 13 Jul 2010 19:40:29 +0200 schrieb "D.Harms"
>
>>Versuch macht klug!
>> Wie bekommt man Aluminium härter als Stahl?
>
>Durch härten :-).
Na ja. Vor allem ist das kein (reines) Aluminium, sondern
*Leichtmetall*, will sagen eine Legierung mit mehr oder minder hohen
Anteilen anderer Metalle. Und zwar eben genau weil reines Aluminium
viel zu weich wäre.
In dem Kontext von Aluminium zu sprechen ist reine Faulheit
beziehungsweise Umgangssprache, genau wie bei "Alufelgen".
--
Gruß
Radbert
>> wenn ich mal mehrere Tausend km am Stück fahre
> Phänomenal! Ich bin mal *ein*tausend km am Stück gefahren und fand das
> schon heftig.
> Wie lange warst Du da Tag und Nacht unterwegs?
Bei den 299792458 Metern, die Gammel in Hihis luftleerem Paralleluniversum
pro Sekunde zurücklegt, ist das doch der Bruchteil eines Wimpernschlags.
Das Problem ist lediglich der Beschleunigungs- und Abbremsvorgang - da hat
uns Sani aber eh schon ihre außerirdische Performance erklärt.
Laßt doch bitte die Rechner an, wenns schon ner DynDNS-Kiste liegen
muß...
Martin
--
ICQ: 76384978
"Awww dude, you shot him in the dick..."
Bernd
--
Kawasaki 750GT 86 124 Mm NTV->sold http://captain33.dyndns.org
Wer so bremst wie ich, hat entweder ABS oder er kann ein blockierendes
VR selbst händeln. Ich kann beides.
Sabine "Sani" Schulz (das hihi) in d.r.m.
Z.B.: Die härtesten Legierungen aus AL-Cu-Mg haben eine Vickershärte von
115; oder Al-Cu-Si hat eine Vickershärte von 130
>
> In dem Kontext von Aluminium zu sprechen ist reine Faulheit
> beziehungsweise Umgangssprache, genau wie bei "Alufelgen".
Welchen Vorteil sollte ein Kettenrad aus Leichtmetallaben?
Gruß,
Detlef
> Welchen Vorteil sollte ein Kettenrad aus Leichtmetallaben?
Reduktion
- der ungefederten Massen
- des Trägheitsmoments vom HR
- der Gesamtmasse
alles an sich recht sinnvolle Ziele. Ich würde sagem die Priorität der
Liste oben ist absteigend
Ciao Christoph
>On 12.07.2010 23:20, Juergen wrote:
>> Theorie wäre, dass verschließene Zähne die Kette ruinieren.
>Das ist sicher nicht nur Theorie.
Schön. Und wie kriege ich raus, ob mein schon bei Gericke gekauftes
Kettenrad gehärtet ist oder nicht ohne dass es mehr kostet als ein auf
jeden Fall gehärtetes Kettenrad.
Die in die Diskussion gebrachten Stealth-Kettenräder sind übrigens so
gehärtet:
> Die Härtung in eine Tiefe von 0,5-0,7 mm gibt den Zähnen eine Härte von 470-500
> nach Vickers (ca. 50 HRC nach Rockwell.)
Im Vergleich zu den reinen Stahlrädern aus dem Test finde ich das nicht
so beeindruckend.
Sehr seltsam finde ich:
> Der Stahl wird in einer Öllösung getränkt, welche bei Beanspruchung an die Oberfläche gelangt,
> was unter den schwierigsten Bedingungen die Schmierung der Kette verbessert.
gehärteter Stahl der sich mit Öl "vollsaugen" soll?
> On 10.07.2010 01:06, Sabine 'Sani' Schulz wrote:
>> wenn ich mal mehrere Tausend km am Stück fahre
> Phänomenal! Ich bin mal *ein*tausend km am Stück gefahren und fand das
> schon heftig.
Am Stück heißt ohne Wartung zwischendurch.
Ich bin mit der F von München nach Berlin gefahren auf Umwegen (Halt in
Tschechien und Dresden), dann Spreewaldring, Reifenwechsel und für 3
Tage zum Enduro-Training nach Meck-Pom gefahren. Mit dem Stollenreifen
wieder heim nach München, insgesamt ca. 3000 km in 12 Tagen.
Für die F war das kein Spaziergang, am Ring mußte sie zeigen, was sie
kann, danach mußte sie 3 Tage ins Gelände. Sand, Schotter, das war
ziemlichh anaspruchsvoll.
Auf der Rückfahrt bin ich in Tschechien umgefallen, habe mir den linken
Fuß verletzt, konnte nicht mehr schalten und und bin dann 350 km AB im
strömenden Regen heimgefahren (vorher 350 km Landstraße).
1000 km am Stück ist für meine BMW überhaupt kein Thema, die läuft auch
auch 10.000 km ohne Wartung (ich habe nen Kettenöler).
Grüße
Sabine
Sowas ist noch nicht erfunden.
> gehärteter Stahl der sich mit Öl "vollsaugen" soll?
>
>
Der auf eine bestimmte Temperatur geglühte Stahl wird in einem Ölbad nach
einer Temperatur/Zeitkurve so abgekühlt, dass sich ein bestimmtes (hartes)
kristallines Gefüge bilden kann. Das Öl bleibt da wo es hingehört- im
Tauchbecken.
Gruß,
Detlef
> Der auf eine bestimmte Temperatur geglühte Stahl wird in einem Ölbad nach
>einer Temperatur/Zeitkurve so abgekühlt, dass sich ein bestimmtes (hartes)
>kristallines Gefüge bilden kann. Das Öl bleibt da wo es hingehört- im
>Tauchbecken.
Dass Stahl so gehätet wird ist mi bekannt.
>Am Wed, 14 Jul 2010 19:55:22 +0200 schrieb D.Harms:
>
>> Welchen Vorteil sollte ein Kettenrad aus Leichtmetallaben?
>
>Reduktion
>- der ungefederten Massen
>- des Trägheitsmoments vom HR
>- der Gesamtmasse
Macht sich natürlich um so positiver bemerkbar, je größer das
Kettenrad und je geringer die Masse des Motorrads. Von daher kannte
ich das früher im Wesentlichen aus dem Crossbereich, da hat es die
größten Kettenräder auf den leichtesten Moppeds und zugleich hat eine
gut ansprechende Federung eine hohe Priorität.
Bei einem Straßenmopped geht die Tendenz für mich eher in Richtung
"bunter Firlefanz". Es ist nämlich <Ach!> nicht so als seien die
Harley-Fuzzies die einzigen, die ihre Christbäume gern mit sinnfreiem
Tand behängten.
SCNR
--
Gruß
Radbert
> On 12.07.2010 03:33, Sabine 'Sani' Schulz wrote:
>> der hat meine F ständiig am Limit gefahren
> Subjektive Einschätzung. Hält einer objektiven Betrachtung vermutlich
> nicht stand.
Meine Soziusrasten hatten Bodenkontakt, ich habe die Füße hochgezogen
aus Angst, daß meine Knie Schäden davon tragen. Und das mit dem tkc80,
kein Straßenreifen.
Mir hat das sehr viel Vertrauen in mein Motorrad gebracht, ich muß keine
Angst haben, daß der Reifen nicht das kann, was ich fahre.
Grüße
Sabine
--
Das Usenet-ABC hat ein neues Kleid bekommen ;-)
*Das ABC zum Thema Usenet und Email*
http://www.usenet-abc.de/
Willst du damit andeuten,dass es Motorrad-Rollen- Ketten mit und ohne
O-bzw.X-Ringe gibt?
>Das "X" signifikant leichter oder kühler oder länger
> läuft als "O" konnte ich nicht reproduzieren.
Denkbar wäre *länger laufen* weil *kühler* wegen weniger Reibungsfläche (
durch das X statt O). Reproduktionsvorschlag: Provisorische
Achse/Hülse/O(X)-Ringe selbst anordnen und mit Bohrmaschine antreiben.
Gruß,
Detlef
> Willst du damit andeuten,dass es Motorrad-Rollen- Ketten mit und ohne
> O-bzw.X-Ringe gibt?
Für den Cross-Bereich dürfte das zutreffen. Da nützen Dir nämlich alles
X-/O-Ringe nix, weil die durch den Dreck schneller abgeschmirgelt sind
als Dir lieb und recht ist. Hab ich zumindest mal so gelernt von
entsprechendem "Fachpersonal".
Manfred
Die verbrauchehn auch 2-3 Ketten pro Rennen.Bei mir reichen die für das
ganze Mororradleben.
Gruß,
Detlef
>>> Willst du damit andeuten,dass es Motorrad-Rollen- Ketten mit und ohne
>>> O-bzw.X-Ringe gibt?
>> Für den Cross-Bereich dürfte das zutreffen. Da nützen Dir nämlich alles
>> X-/O-Ringe nix, weil die durch den Dreck schneller abgeschmirgelt sind als
>> Dir lieb und recht ist.
> Die verbrauchehn auch 2-3 Ketten pro Rennen.
Interessant. Erzähl mehr!
>> Cross-Bereich
> Die verbrauchehn auch 2-3 Ketten pro Rennen.
Nicht zu vergessen die 3 Motoren, 5 Satz Felgen und 8 Gridgirls.
--
tam, I only wear black until they invent something darker.
>>> Cross-Bereich
>> Die verbrauchehn auch 2-3 Ketten pro Rennen.
> Nicht zu vergessen die 3 Motoren, 5 Satz Felgen und 8 Gridgirls.
Die Gridgirls verbrauchen sie aber zwischen den Rennen.
Ciao
Toscha
--
Spontanität will gut überlegt sein. Honda CBR 900RR
Am 10.07.2010 00:30, schrieb T0M WESS:
> Am Fri, 9 Jul 2010 13:04:00 +0200 bescherte uns Volker Bartheld:
> diesen Leckerbissen der Lyrik
>>> [ ] Du kennst CeBes Moppeds
>> Na, bislang hat er es ja verabsäumt, zu einem der zahlreichen Events mit
>> eigener Motorisierung anzureisen.
Dem ist nicht wahr. Auf der vorletzten MF bin ich mit dem Gixxer gewesen.
Gut ict nicht mehr ganz so aktuell.
>>Manchmal machte ihm sein Spamfilter
>> einen Strich durch die Rechnung,
Da hätt ich ja en nix eigenes gehabt.
Da hätt ich wieder die Beta genommen.
> manchmal der topologische Zustand seines
>> Kabelbaums, manchmal der Terminkalender...
Mift, gehen bald die Ausreden aus.
> Stimmt so ja auch nicht. Er war leztes Jahr auf der Toscha-Tour dabei,
Hüpfburg.
> heuer auf der Zehbär-Tour. Auf der WDTWH-Tour ist er ebenfalls gemeldet.
Jupp, nur Volki halt nicht. Bei RuA war ich ja auch noch.
Zweimal Franken hast noch vergessen.
>>> Der Tom konnte letztens das Elend beim besten Willen nicht mehr ansehen
>>> und hat dezent eingegriffen.
>>> Mehr darf er ja leider nicht
> Würde mich ja schon reizen, die Frau Müller mal ein bißchen zu pimpen.
Mich auch.
Hab schon neue Blinker hier liegen.
Zum Zupin hab ich es leider dieses WE nicht geschafft.
Aber das Einstellevent mach 'mer heuer noch.
Ciao
CeBe
--
Christoph Baurichter, cba...@gmx.de JRF#650 AfbbiA#1
84er RD500LC, 89er GSX11R, 87er Husky WR250, 01er MilleR
Chopper sind nichts fuer Ahnungslose.
Chopper sind was fuer komplett Ahnungslose. JS in mo 5/98
Am 09.07.2010 13:27, schrieb M. Handschuher:
> On 09.07.2010 13:04, Volker Bartheld wrote:
>> Na, bislang hat er es ja verabsäumt, zu einem der zahlreichen Events mit
>> eigener Motorisierung anzureisen.
> Irgendeine Ausrede findet er immer ;)
langsam wirds eng!
>> Ui! Ich harre gespannt der Gegendarstellung!
>
> Da gibt's nichts gegendarzustellen. Es gibt genug Zeugen für diesen
> Vorfall (hat er übrigens höchstselbst hier gepostet). Ohne HR-Bremse
> wird's schon mal grundsätzlich etwas problematisch, wenn man bergab auf
> gröberem Schotter fährt. Und mit einer Schotter-Phobie noch mehr.
So schotterphobisch bin ich gar nicht. War halt das erste mal mit der Mille.
> Wobei man ihm ja erklärt hat, wie man die angeblich nicht entlüftbare
> HR-Bremse doch entlüftet bekommt.
Wobei ich mit dem Verfasser dieses Tipps ja in in intensievem Kontakt
stehe, weil ich vor dem Gavia heuer das dritte mal genau nach unserer
Idee entlüfte.
Sehr warscheinlich liegts daran, dass er die Gilles Anlage dran hat, wo
der Geberkolben fast Senkrecht montiert ist, und ich eben die originale,
wo der Geber flach vor dem Fuss, direkt neben dem Krümmer liegt.
Und die Dose ist so winzig, dass man mit einem Hub an meinem Sauggerät
fast das Ding schon leert.
Aber da mein Sprox in 44 gekommen ist, muss Radl und Bremse ja eh raus.
Zur Kettenpflege:
Ich muss die Schwinge nicht rausnehmen, es würd (genau wie bei Toscha)
auch gar nix nutzen.
Und wie Volki schon schrieb, ist Kettenpflege von aussen fast nutzlos.
Es geht darum, dass der Dichtring gescheit funktioniert, weil die
Füllung, die in der Fertigung dort rein gekommen, ist drinbleibt.
Kettenspray ist Korrosionsschutz, bei widrigsten Bedingungen, wie heuer
sicher keine schlechte Idee. Wenns nicht passiert ists eh auch egal.
Ich versprech mir da wesentlich mehr von den bald 16/44 statt 17/42.
Meine Radln haben ja auch keinen Ruckdämpfer, und die Kiste hackt unter
3Krpm so dermassen auf die Kette ein.
Auch im übrigen einer der Gründe, warum ich eher grosses Kettenspiel
fahre. Aber das werd ich dem Tom nie erklären können.