> Ausserdem braucht man
> natuerlich Einstellplaettchen. Mein Suzuki-Haendler will pro Stueck 8
> EURO netto haben.
Zum Tausch oder zum Kauf?
Also im Tausch (altes zurück) ist 1 EURone imho genug.
> Kann man die guenstiger bekommen, wenn ja, wo ?
> THX und Gruss
> Gerhard Oelker
Axel
>Ich hab zwar schon eine recht ambitionierte GS500E beim freien Fahren
>auf dem Hockenheimring gesehen, aber ich glaub, Du bist mit Deiner Frage
>in de.rec.motorrad besser aufgehoben... :o)
gibt es eigentlich diese Zweizylinderklasse bei Moto-Aktiv noch?
Gruß Uwe
--
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Hannes Deeken wrote:
>Gerhard Oelker <oel...@informatik.haw-hamburg.de> wrote:
>
>>Hallo,
>>ich moechte bei meiner GS500E die Ventile einstellen. Dazu braucht man
>>laut Reparaturhandbuch einen Tassenstoesselniederdruecker. Ist das ein
>>Standardwerkzeug oder wird in diesem Fall ein Spezialwerkzeug von Suzuki
>>benoetigt. Wo bekommt man so was guenstig ? Ausserdem braucht man
>>natuerlich Einstellplaettchen. Mein Suzuki-Haendler will pro Stueck 8
>>EURO netto haben.
>>Kann man die guenstiger bekommen, wenn ja, wo ?
>>
>
>Ich hab zwar schon eine recht ambitionierte GS500E beim freien Fahren
>auf dem Hockenheimring gesehen, aber ich glaub, Du bist mit Deiner Frage
>in de.rec.motorrad besser aufgehoben... :o)
>
>Ciao,
>Hannes
>
Hallo,
> [Tassenstoesselniederdruecker]
> Ist das ein Standardwerkzeug oder wird in diesem Fall
> ein Spezialwerkzeug von Suzuki benoetigt?
Mein Hayes Bastelbuch meint dazu, daß es ein Suzuki-Spezialwerkzeug mit
Teilenr. 09916-64510 ist, das man aber auch selber aus einem Stück Blech
herstellen könne. Dann gibt's da noch ein Bild von dem Teil und mehr
nicht. Bei Bedarf kann ich das Bild einscannen, ist aber recht klein.
> [Einstellplaettchen für 8 EURO/Stück]
Ich habe letztes Jahr DM 7,26 für ein Austauschplättchen zahlen dürfen.
Gruß
Andreas
Gerhard Oelker schrieb:
> Hallo,
> ich moechte bei meiner GS500E die Ventile einstellen. Dazu braucht man
> laut Reparaturhandbuch einen Tassenstoesselniederdruecker. Ist das ein
>
Wenn du das mit dem Einstellen hinbekommen hast, dann gib mal bitte
Rückmeldung. Ich hab das ganze vor kurzem trotz vorhandenem Niederhalter
nicht hinbekommen. Es war mir nicht möglich über die Nut in den
Tassenstösseln genug Kraft aufzubringen um diese nach unten zu drücken.
Ist das ein bekanntes Problem, lag das an mir und warum ging das nicht? Das
Spiel war noch nicht so weit aus dem Normbereich das man das es zwingend
nachstellen müsste, is aber halt trotzdem ärgerlich wenn sowas nicht klappt.
Bis denn
Matthias
> Ich hab das ganze vor kurzem trotz vorhandenem Niederhalter
> nicht hinbekommen. Es war mir nicht möglich über die Nut in den
> Tassenstösseln genug Kraft aufzubringen um diese nach unten zu drücken.
Bei meiner XJ soll man laut WHB den Motor durchdrehen bis der Nocken das
Ventil runtergedrueckt hat, dann diesen Niederhalter anschrauben, Nocken
wieder nach oben drehen, Plaettchen wechseln, Nocken nach unten drehen,
Niederhalter abschrauben, ...
Gruss,
Georg
"Gerhard Oelker" <oel...@informatik.haw-hamburg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D883834...@informatik.haw-hamburg.de...
> Über wen hast Du den Niederhalter bezogen. Über die Site von Suzuki
> krieg ich nicht mal den Preis raus.
probier doch mal den:
bei luise im onlineshop, dort heisst das nicht tassenstösselniederhalter
sondern ventilaushebewerkzeug, artikel-nr. 10003054 auf katalogseite 557 für
9,95?
ich meine der tut's, hatte ihn selber mal bei meiner alten gs500e
gruß jörg
"Jörg Strubberg" schrieb:
>
> probier doch mal den:
>
> bei luise im onlineshop, dort heisst das nicht tassenstösselniederhalter
> sondern ventilaushebewerkzeug, artikel-nr. 10003054 auf katalogseite 557 für
> 9,95?
> ich meine der tut's, hatte ihn selber mal bei meiner alten gs500e
Genau den hatt ich auch (glaub ich, war zumindest auch von Louis). Hat aber wie
gesagt bei mir nicht so richtig geklappt, der Niederhalter passte auch irgendwie
nicht so 100% in die Nut.
Bis denn
Matthias
Georg Horn schrieb:
>
> Bei meiner XJ soll man laut WHB den Motor durchdrehen bis der Nocken das
> Ventil runtergedrueckt hat, dann diesen Niederhalter anschrauben, Nocken
> wieder nach oben drehen, Plaettchen wechseln, Nocken nach unten drehen,
> Niederhalter abschrauben, ...
>
Der Niederhalter für die GS 500 ist nicht zum anschrauben, scheint also wohl
nen anderes System zu sein. Ist aber trotzdem nen interessanter Einfall,
vielleicht lag da mein Fehler. Im WHB für meine GS 500 stand so in der Form
nur leider nix davon drin.
Bis denn
Matthias
Matthias Wieneke wrote:
>
>Wenn du das mit dem Einstellen hinbekommen hast, dann gib mal bitte
>Rückmeldung.
>
Hier ist Sie:
Also, zunächst brauchst Du tatsächlich dieses SUZUKI-Spezialwerkzeug:
VENTILAUSHEBE-WERKZEUG FUER SUZUKI GS250,GSX1100
bei Louise A Artikelgruppe 10003054, Katalogseite: 557
(passt auch für GS500(E); muss ich den Jungs und Mädels von Louis mal
stecken)
Um das Ventilspiel zu messen, drehst Du ja die Kurbelwelle mit dem 19er
Schlüssel, so dass der Kolben auf OT steht (Markierung Induktionsgeber).
Der Nocken zeigt jetzt vom Stössel weg, d.h. Du kannst das
Fühlerlehrenblatt (0,03 mm bis 0,08 mm) zwischen Nocken und Stössel des
einzustellenden Ventils schieben. Du kannst jetzt den Stössel um seine
Achse drehen, z.B. mit einer Pinzette. An einer Stelle auf dem Rand des
Stössels ist eine Nut. Du musst den Stössel so drehen, dass diese Nut in
Fahrtrichtung in die Motormitte zeigt. Also z.B. beim Einlassventil des
rechten Zylinders nach rechts (wenn Du von von der rechten Seite auf den
Motor kuckst), beim Auslassventil nach links. Nun drehst Du die
Kurbelwelle weiter, bis der Nocken den Stössel ganz runtergedrückt hat.
Jetzt kannst Du das Ventilwerkzeug bei dem betreffenden Nocken unter die
Nockenwelle schieben, und zwar so, dass die Rundung die Nockenwelle von
unten umgibt und das lange, gerade Teil zur Motormitte zeigt (beim
rechten Einlassventil z.B. in Fahrtrichtung nach vorne, also wie die
Nut), und auf dem Zylinderkopf zu liegen kommt. Das Werkzeug sollte
nahe am Nocken liegen. Wenn Du jetzt die Nockenwelle wieder um 180 Grad
weiterdrehst, bleibt der Stössel unten, während er Nocken wieder nach
oben zeigt. Nun kannst Du das Ventilplättchen entnehmen, indem Du mit
einer Pinzette in der Nut im Stössel unter das Plättchen "hebelst".
Unter Umständen musst Du etwas "herumprokeln", weil das Plättchen
ziemlich stramm im Tassenstössel liegt. Wenn es gar nicht geht, liegt
das Ventilwerkzeug zu nahe am Nocken und hält das Plättchen mit fest.
Dann musst Du den Nocken noch mal wieder runterdrehen und den
Niederhalter versetzen. Ich habe das 2 bis 3 mal probiert, bis es ging.
Gruß Gerhard