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Motorrad mit Autobatterie starten

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Rainer Otter

unread,
Apr 12, 2004, 1:57:45 PM4/12/04
to
Hallo, kann man eigentlich, wenn die Batterie leer ist, zum Starten vom Auto
überbrücken?
Die haben ja beide 12 V, aber unterschiedliche Ah.


Tobias Frank

unread,
Apr 12, 2004, 2:18:09 PM4/12/04
to

Wo ist das Problem?
Ah bezeichnet die Kapazität und sagt absolut nix darüber aus ob du damit
ein Motorrad starten darfst oder nicht.

Gruß
Tobi

Patrick Grochowy

unread,
Apr 12, 2004, 2:44:55 PM4/12/04
to
> Hallo, kann man eigentlich, wenn die Batterie leer ist, zum Starten vom Auto
> überbrücken?

Kurze Frage, kurze Antwort: Ja.

> Die haben ja beide 12 V, aber unterschiedliche Ah.

Macht nix.

Gruß Paddy
--
Mailreplys an pg...@gmx.de
ist wegen Wurmmails, sorry


Michael Platen

unread,
Apr 12, 2004, 2:27:13 PM4/12/04
to
Moin Zusammen,

Rainer Otter schrieb in <c5ela8$klb$01$1...@news.t-online.com>:

> Hallo, kann man eigentlich, wenn die Batterie leer ist, zum Starten vom Auto
> überbrücken?
> Die haben ja beide 12 V, aber unterschiedliche Ah.

das ist normalerweise kein Problem:
ich starte bei leerer Batterie meine Pegaso schon mal mit 'ner 110Ah-Batterie
aus 'nem dicken Diesel, ohne das die Elektrik Schaden genommen hat. Auf das
Anschmeißen des Diesels habe ich bisher verzichtet.

Viele Grüße

Michael Platen
--
Suzuki VX 800, 1997-1999, 0-34Mm
Aprilia Pegaso 650, 1999- , 0-.. Mm

Uwe Schickedanz

unread,
Apr 12, 2004, 3:21:59 PM4/12/04
to
Michael Platen <bahnbe...@nexgo.de> schrieb:

>Rainer Otter schrieb in <c5ela8$klb$01$1...@news.t-online.com>:
>
>> Hallo, kann man eigentlich, wenn die Batterie leer ist, zum Starten vom Auto
>> überbrücken?
>> Die haben ja beide 12 V, aber unterschiedliche Ah.
>
>das ist normalerweise kein Problem:
>ich starte bei leerer Batterie meine Pegaso schon mal mit 'ner 110Ah-Batterie
>aus 'nem dicken Diesel, ohne das die Elektrik Schaden genommen hat. Auf das
>Anschmeißen des Diesels habe ich bisher verzichtet.

*ggg* Geht auch andersrum - ich habe bis vorige Woche immer mal wieder
mein Auto mit der 9Ah-Batterie der Baghira gestartet.


Gruß Uwe

--
http://www.mc-kw-meerane.de
http://www.mc-kw-meerane.de/privat/index.html
MZ Baghira 77 Mm, 3 * MZ TS 250
Kawa KR 1S Racetrack only, for sale

Michael Platen

unread,
Apr 12, 2004, 3:47:34 PM4/12/04
to
Moin Zusammen,

Uwe Schickedanz schrieb in <s0rl70l8ni8bs1d6f...@4ax.com>:

>
> *ggg* Geht auch andersrum - ich habe bis vorige Woche immer mal wieder
> mein Auto mit der 9Ah-Batterie der Baghira gestartet.
>

geht bei mir leider nicht: selbst die Standard ausrüstung der gelben
Pannenhelfer war zu schwach, als bei meinem Diesel die Batterie 'nen
Plattenschluß hatte ;-).

Juergen Schrader

unread,
Apr 14, 2004, 4:14:57 AM4/14/04
to

"Patrick Grochowy" <NOSPAM.s...@fahr-zur-hoelle.org> wrote in message
news:c5eo3m$nka$01$1...@news.t-online.com...

> > Hallo, kann man eigentlich, wenn die Batterie leer ist, zum Starten vom
Auto
> > überbrücken?
>
> Kurze Frage, kurze Antwort: Ja.
>
> > Die haben ja beide 12 V, aber unterschiedliche Ah.
>
> Macht nix.

Gehn tut es, aber ganz ohne ist es nicht.

Hat die Autobatterie 115AH, die Motorradbatterie 5AH findet durch die
Starthilfe ein Ladungsträgeraustausch statt. Da Akkumulatoren dazu neiegen,
einen Ladungsausgleich herbeizuführen, werden beide Akkus auf 120/2 = 60AH
"geladen". Der Akku im Motorrad hat die Speicherkapazität aber nicht und
wird überladen. Oft macht der Akku im Motorrad das nicht mit....

Anders herum: leere 115er zu voller 5er ist kein Problem....

Von daher sollten der "starthilfegebende" und der "starthilfe empfangende
Akku" möglichst die gleiche Kapazität haben.

Jürgen


Georg Kaiser

unread,
Apr 14, 2004, 4:45:25 AM4/14/04
to

"Juergen Schrader"
wrote

Da Akkumulatoren dazu neiegen,
> einen Ladungsausgleich herbeizuführen, werden beide Akkus auf 120/2 = 60AH
> "geladen". Der Akku im Motorrad hat die Speicherkapazität aber nicht und
> wird überladen.
>
> Jürgen

Halli-Hallo Jürgen,
wo kommt die hohe Ladespannung für die "Überladung" her?
Aber nicht von den 12,6V der großen, oder?
Gruß Schorsch


Frank Peter

unread,
Apr 14, 2004, 4:50:47 AM4/14/04
to

Juergen Schrader wrote:
> Hat die Autobatterie 115AH, die Motorradbatterie 5AH findet durch die
> Starthilfe ein Ladungsträgeraustausch statt. Da Akkumulatoren dazu neiegen,
> einen Ladungsausgleich herbeizuführen, werden beide Akkus auf 120/2 = 60AH
> "geladen". Der Akku im Motorrad hat die Speicherkapazität aber nicht und
> wird überladen. Oft macht der Akku im Motorrad das nicht mit....

Unsinn [1].

> Anders herum: leere 115er zu voller 5er ist kein Problem....

Unmöglich [2].

> Von daher sollten der "starthilfegebende" und der "starthilfe empfangende
> Akku" möglichst die gleiche Kapazität haben.

Unnötig [3].

Frank


[1] Der Ladungsausgleich erfolgt nur solange, bis die Spannung an beiden
Batterien gleich ist. Dem Motorradakku passiert deshalb genau gar nichts.

[2] Der Innenwiderstand einer 5er ist zu niedrig, um einen Motor, der
eine 115er braucht, bei leerer 115er anzuwerfen.

[3] Ohne Kommentar.

Jens Schmalzing

unread,
Apr 14, 2004, 5:18:28 AM4/14/04
to
Hi,

Wolfgang Gerber schreibt:

> Kleine Anmerkung: Man sollte sich beim Start mit der Autobatterie
> nicht zu "ewigem" Orgeln verleiten lassen.

Ich mach das immer so, daß ich die Zündung eingeschaltet lasse und den
Kontakt kurz mit der Klemme herstelle. Wenn's nicht gleich anspringt,
liegt das Problem sowieso woanders.

Grüße, Jens.

--
J'qbpbe, le m'en fquz pe j'qbpbe!
Le veux aimeb et mqubib panz je pézqbpbe je djuz tqtaj!

Georg Kaiser

unread,
Apr 14, 2004, 5:35:14 AM4/14/04
to

"Wolfgang Gerber"
wrote

> Kleine Anmerkung: Man sollte sich beim Start mit der Autobatterie
> nicht zu "ewigem" Orgeln verleiten lassen.
> Gruss Wolfgang

Halli-Hallo,
zu diesen Thema gab es vor Monaten (bzw. vielleicht im Frühjahr 2003...?)
schon so einen Beitrag!
Es gibt auch noch andere "Kleinigkeiten", so das der Anlasser auf den
Innenwiderstand der Batterie ausgelegt ist.
Soll heißen, daß das Anzugsmoment des Starters bei größerer Batterie
(kleinerer Innenwiderstand=größerer Starterstrom) größer wird, so daß der
Anlasserfreilauf beschädigt werden kann.
Bei Dosen das Schubdingsbums mit kleinen Ritzel.
Da kann sich Rainer ja reingoogeln.
Gruß Schorsch


Georg Horn

unread,
Apr 14, 2004, 5:59:13 AM4/14/04
to
Juergen Schrader <Juergen_...@yahoo.de> wrote:

> Hat die Autobatterie 115AH, die Motorradbatterie 5AH findet durch die
> Starthilfe ein Ladungsträgeraustausch statt.

Ladungstraegeraustausch, soso... Wie geht das, tauschen die Batterien
Ihre Bleiplatten untereinander aus?

> Da Akkumulatoren dazu neiegen, einen Ladungsausgleich herbeizuführen, werden
> beide Akkus auf 120/2 = 60AH "geladen". Der Akku im Motorrad hat die
> Speicherkapazität aber nicht und wird überladen. Oft macht der Akku im
> Motorrad das nicht mit....

Was fuer ein Kaese. Die beiden zusammen haben einfach 120 Ah aber immer noch
12 V. Das einzige was passieren kann, ist, dass man mit den 120 Ah den
Anlasser orgeln lassen kann, bis er glueht, aber das war's dann auch schon.

Gruss,
Georg

Georg Kaiser

unread,
Apr 14, 2004, 6:35:19 AM4/14/04
to

"Wolfgang Gerber"
wrote
> Was aber durch den Widerstand der Starterkabel und den
> Übergangswiderstand an den Klemmen in der Praxis mehr als aufgehoben
> wird.
>
>
> Gruss Wolfgang

Halli-Hallo Wolfgang,
sehe ich auch so.
Generell klappt es freilich mit dem überbrücken aus der Dosenbatterie:-))
Aber der süße Motorradanlasser jault schon kräftig...
Man darf es halt nicht übertreiben.
Gruß Schorsch


Georg Notni

unread,
Apr 14, 2004, 7:22:20 AM4/14/04
to
Willkommen im Kleingarten!

> Gehn tut es, aber ganz ohne ist es nicht.

Stimmt im Prinzip, aber aus anderem Grund. Siehe unten, Erdbeeren gießen.

> Hat die Autobatterie 115AH, die Motorradbatterie 5AH findet durch die
> Starthilfe ein Ladungsträgeraustausch statt. Da Akkumulatoren dazu neiegen,
> einen Ladungsausgleich herbeizuführen, werden beide Akkus auf 120/2 = 60AH
> "geladen". Der Akku im Motorrad hat die Speicherkapazität aber nicht und
> wird überladen. Oft macht der Akku im Motorrad das nicht mit....

Daß das Quark mit Rosinen ist, haben andere geschrieben; ich kanns nicht
lassen und versuch mal, dir klarzumachen, warum:

Stell dir die Akkus mal wie 2 Regentonnen vor, die nebeneinander auf
ebenem Boden stehen. Dabei ist die aktuelle Akkuspannung mit der
Wasserhöhe in der Tonne gleichzusetzen. Die maximale Akkuspannung
entspricht der Höhe des Tonnenrandes. Da beide Akkus 12V-Systeme sind,
sind beide Tonnen gleich hoch. Der Unterschied ist nur der
Tonnendurchmesser - die Kapazität, _nicht_ die Tonnenhöhe! Wenn du
anfängst, Wasser in die Tonnen zu füllen (Akku laden) sind die bei
gleichem Ladestrom (Eimer pro Minute) unterschiedlich schnell voll. Sind
sie voll, kannst du laden wie du willst, die Tonne läuft über (Akku
gast). Bei der Tonne wird davon nur die Gegend naß, der Akku geht
irgendwann mal kaputt.
Jetzt stell dir vor, du hast 2 volle Tonnen bzw. Akkus und schaltest die
parallel (Schlauch voll Wasser zwischen die Tonnen). Was passiert? gar
nix, der Füllstand beider Tonnen ist gleich.
Was passiert, wenn du die dicke volle mit einer leeren dünnen Tonne
verbindest? Es fließt Wasser, bis die dünne Tonne fast voll und die
dicke etwas weniger voll ist, dann ist Ruhe. Was passiert im umgekehrten
Fall? Dasselbe, nur daß du hinterher 2 fast leere Tonnen hast.
Überlaufen (also überladen) wird keine der Tonnen in keinem Fall!

Und wenn du nun deine Erdbeeren aus der dünnen Tonne gießen willst
(Mopped anlassen), und die Pflanzen sind schon vertrocknet (Mopped
kaputt), aber du willst gießen, bis sie wieder grün sind (orgeln mit der
Hoffnung, daß die Kiste vielleicht doch anspringt), dann ist irgendwann
die Tonne leer, sonst nix.
Tust du dasselbe mit der dicken Tonne, ist es erstmal egal, ob die dünne
noch mit dranhängt, oder nicht. Allerdings kann es dir passieren, daß du
die Erdbeerpflanzen samt Erde davonspülst (Anlasser samt Kabeln
durchgebrannt), weil in der dicken Tonne viel mehr Wasser drin ist und
du viel länger gießen kannst.

Und um das Bild komplett zu machen: Der Anschlußhahn an der dicken Tonne
ist natürlich auch entsprechend dicker bzw. größer im Durchmesser
(geringerer Innenwiderstand) als der an der dünnen Tonne. Dadurch kannst
du mit der dünnen Tonne (und dem dünnen Schlauch) zwar die Erdbeeren
gießen, aber nicht die Mammutbäume (Dieselmotor), weil die viel mehr
Wasser brauchen. Allerdings könntest du aus der dicken Tonne
gleichzeitig alle Erdbeeren auf dem Beet gießen (parallele Starthilfe
für mehrere Moppeds - hat das schonmal jemand probiert ;-)

> Anders herum: leere 115er zu voller 5er ist kein Problem....

Naja, danach sind beide fast leer, siehe oben...


Und daß mir jetzt keiner meckert, daß der Zusammenhang zwischen
Wasserspiegelhöhe und Tonnenfüllstand nicht derselbe ist wie zwischen
Akku-Klemmspannung und Akkufüllstand! Das ist ein Vergleich, sonst nix.

Gruß,
Georg

Rainer Otter

unread,
Apr 14, 2004, 8:05:02 AM4/14/04
to
Hallo an alle,
danke für die rege Beteilgung.
Ich weiss jetzt dass ich es machen kann, ohne ewig zu orgeln.
Grüsse und immer gute Fahrt
Rainer

"Rainer Otter" <otter-...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c5ela8$klb$01$1...@news.t-online.com...

Thorsten Oesterlein

unread,
Apr 14, 2004, 8:32:49 AM4/14/04
to
Jens Schmalzing wrote:

[ Starthilfe Auto -> Mopped ]


> Ich mach das immer so, daß ich die Zündung eingeschaltet lasse und den
> Kontakt kurz mit der Klemme herstelle. Wenn's nicht gleich anspringt,
> liegt das Problem sowieso woanders.

Ja das freut die Elektrik. Die hat die dadurch entstehenden
Spannungsspitzen total gern.

Und die Batterie freut's auch was sie mitunter durch ein nettes lautes
"Wumm" kund tut. Braucht sich nur ein bissl Knallgas gebildet haben. Is
grad erst einem Freund passiert.

> Grüße, Jens.

Grüße,
Thorsten

--
z a p h o d at g m x . a t
Mails an reply und from werden ungelesen gelöscht

Frank Peter

unread,
Apr 14, 2004, 9:14:33 AM4/14/04
to

Thorsten Oesterlein wrote:
> Jens Schmalzing wrote:
> [ Starthilfe Auto -> Mopped ]
>>Ich mach das immer so, daß ich die Zündung eingeschaltet lasse und den
>>Kontakt kurz mit der Klemme herstelle. Wenn's nicht gleich anspringt,
>>liegt das Problem sowieso woanders.
>
> Ja das freut die Elektrik. Die hat die dadurch entstehenden
> Spannungsspitzen total gern.

Erstens gibts dabei kaum Spannungsspitzen, zweitens würde die Batterie
diese aufnehemen. Das Vorgehen ist harmlos.

> Und die Batterie freut's auch was sie mitunter durch ein nettes lautes
> "Wumm" kund tut. Braucht sich nur ein bissl Knallgas gebildet haben.

... und woher sollte das Knallgas kommen? Beide Batterien hatten keine
Gelegenheit welches zu bilden.

Das sind reine Katastrophenszenarien.

Frank

Frank Peter

unread,
Apr 14, 2004, 9:19:11 AM4/14/04
to

Dirk G. Straka wrote:

>>Ich mach das immer so, daß ich die Zündung eingeschaltet lasse und
>>den Kontakt kurz mit der Klemme herstelle.
>

> Und Dir dabei beliebig viel Funkenflug einhandelst, der Dir unter
> günstigen[tm] Umständen die Batterie um die Ohren fliegen lässt.

Ammenmärchen.

>>Wenn's nicht gleich anspringt, liegt das Problem sowieso woanders.
>

> Jau, im oben beschriebenen Fall sogar um ca. 100 m woanders ...

Es ist schon erstaunlich, was man hier für einen Unsinn als bare Münze
verkaufen will. Hast du eine Ahnung wieviel Knallgas dafür notwendig wäre?

Frank

Frank Peter

unread,
Apr 14, 2004, 9:23:24 AM4/14/04
to

Georg Kaiser wrote:
> Es gibt auch noch andere "Kleinigkeiten", so das der Anlasser auf den
> Innenwiderstand der Batterie ausgelegt ist.

Das heißt, man darf keine Hawker einbauen? ;-)

> Soll heißen, daß das Anzugsmoment des Starters bei größerer Batterie
> (kleinerer Innenwiderstand=größerer Starterstrom) größer wird, so daß der
> Anlasserfreilauf beschädigt werden kann.

Würde ich unter UL abhaken.

Frank

Uwe Schickedanz

unread,
Apr 14, 2004, 9:33:08 AM4/14/04
to
Michael Platen <bahnbe...@nexgo.de> schrieb:

>geht bei mir leider nicht: selbst die Standard ausrüstung der gelben
>Pannenhelfer war zu schwach, als bei meinem Diesel die Batterie 'nen
>Plattenschluß hatte ;-).

Meine war einfach nur alt, d.h. eigentlich ging sie noch, nur wenns
mal kälter war wollte sie nicht. Dafür hat die Moppedbatterie grade
gereicht. _Nur_ mit der Moppedbatterie würde es wohl nicht gehen...

Steffen Breitbach

unread,
Apr 14, 2004, 9:37:31 AM4/14/04
to
Frank Peter schrieb in de.rec.motorrad:

>> Soll heißen, daß das Anzugsmoment des Starters bei größerer Batterie
>> (kleinerer Innenwiderstand=größerer Starterstrom) größer wird, so
>> daß der Anlasserfreilauf beschädigt werden kann.
> Würde ich unter UL abhaken.

Wird der Strom, der beim Anlaßvorgang fließt, nicht hauptsächlich
durch den Innenwiderstand des Anlassers und der anliegenden
Spannung bestimmt und durch sonst nix?

Vielmehr ist es doch so, daß der mögliche Kurzschlußstrom bei einer
Batterie mit geringerem Innenwiderstand höher ist, was natürlich
bedeutet, daß ein größerer Strom fließen _kann_.

Welcher Strom nun tatsächlich fließt, bestimmt in erster Linie mal
nur der Verbraucher und sonst gar nichts.

Insofern: UL

Wegen Diskussionsbedarf x-post und f'up nach dsp.

Bis denn...
Steffen
--
KTM LC4 600 '93 "7" (??Mm) - The Slotmachine
Yamaha FZS600 (13Mm) - Die Crash^WDrehorgel, verkauft
Honda CB450N (15Mm) - Das Überraschungsei, verkauft
Squid% 20,6; KBA-Score 3; KoMA#810; dlisugc#810; Bebef@IRC

Steffen Breitbach

unread,
Apr 14, 2004, 10:16:00 AM4/14/04
to
Ralf Kusmierz schrieb in de.sci.physik:

>> Wird der Strom, der beim Anlaßvorgang fließt, nicht hauptsächlich
>> durch den Innenwiderstand des Anlassers und der anliegenden
>> Spannung bestimmt und durch sonst nix?
>> Vielmehr ist es doch so, daß der mögliche Kurzschlußstrom bei einer
>> Batterie mit geringerem Innenwiderstand höher ist, was natürlich
>> bedeutet, daß ein größerer Strom fließen _kann_.
>> Welcher Strom nun tatsächlich fließt, bestimmt in erster Linie mal
>> nur der Verbraucher und sonst gar nichts.
>

> Richtig, und im Fall eines Motors hängt dieser Strom vom
> (elektrischen - also auch dem Anteil zur Beschleunigung des Motors
> selbst erforderlichen, nicht nur an der Welle abgegebenen)
> Drehmoment ab und ist zum Drehmoment proportional. Wenn der Motor
> ohne Last freiläuft, nimmt er im Prinzip gar keinen Strom auf, weil
> die induzierte Gegenspannung genauso groß ist wie die anliegende
> Klemmenspannung, wenn er festhängt, wird die Gegenspannung Null und
> der Strom ist praktisch ein Kurzschlußstrom und wird nur durch den
> ohmschen Kreiswiderstand (Batterie-Innenwiderstand, Leitungs- und
> Ankerwiderstände) begrenzt. Eine "dickere" Batterie könnte den
> Kurzschlußstrom erhöhen, *wenn* der Anlasser (oder der Motor)
> *klemmt* (festgegangen ist), aber das ist nicht der Normalfall.
> Konstruktiv geht man allerdings schon davon aus, daß der
> Anlasserstrom so hoch werden kann, daß er die Batteriespannung
> kurzzeitig so 30, 40% runterzieht, also fast der halbe
> Kurzschlußstrom. Irgendwo muß die Power ja herkommen, so an die
> zehn Prozent der Motorleistung muß ein Anlasser momentan schon
> bringen können, bei 50kW Motorleistung wären das 5kW, und an 10
> Volt sind das dann 500A. (Gut, das schafft die Starterbatterie denn
> wohl doch nicht.)
>
> Anlasser sind natürlich für den Kurzzeitbetrieb ausgelegt, können
> also thermisch ihre Verlustleistung nicht dauerhaft ab.


>
>> Insofern: UL
>> Wegen Diskussionsbedarf x-post und f'up nach dsp.
>

> Falsche NG, ich f'uppe mal in die richtige.

Ignoriert, weil Frage eigentlich ausführlich genug beantwortet.
Danke dafür. Ich geh dann mal wieder zurück... :-]

Bis denn...
Steffen, x-postend und f'uppend zurück nach drm

Georg Horn

unread,
Apr 14, 2004, 10:18:48 AM4/14/04
to
Frank Peter <sp...@imh.de> wrote:
> Dirk G. Straka wrote:

>>>Wenn's nicht gleich anspringt, liegt das Problem sowieso woanders.
>>
>> Jau, im oben beschriebenen Fall sogar um ca. 100 m woanders ...
>
> Es ist schon erstaunlich, was man hier für einen Unsinn als bare Münze
> verkaufen will. Hast du eine Ahnung wieviel Knallgas dafür notwendig wäre?

Kennst Du Dirk?
Kennst Du das Stilmitel der Uebertreibung?

Gruss,
Georg

Olaf Kaluza

unread,
Apr 14, 2004, 12:11:28 PM4/14/04
to
Steffen Breitbach <sbr...@uni-koblenz.de> wrote:

>Wird der Strom, der beim Anlaßvorgang fließt, nicht hauptsächlich
>durch den Innenwiderstand des Anlassers und der anliegenden
>Spannung bestimmt und durch sonst nix?

Nein, der Innenwiderstand der Batterie ist nicht
vernachlaessigbar. Das sieht du unter anderem daran das auch bei einer
Battierie die voll geladen ist und sich in sehr gutem Zustand befindet
die Ausgangsspannung an den Klemmen der Batterie merklich (mehrere
Volt) zusammenbricht.

Bei der hier aber aufgezeigten Problemstellung, Starthilfe mit einer
leistungsfaehigen Fremdbatterie, gibt es noch einen weiteren
Widerstand den die meisten Leute leider vergessen. Dies ist der
Widerstand des STarthilfekabels und der Uebergangswiderstand an den
Klemmen.

Ich wuerde daher davon ausgehen das waerend der Zeit zwischen der
Nutzung des Starters einiges an Leistung von der Hilfsbatterie in die
leere Batterie fliesst. Wenn man jedoch startet so wird die meiste
Leistung aus der ursprunglich leeren Batterie kommen.


>Welcher Strom nun tatsächlich fließt, bestimmt in erster Linie mal
>nur der Verbraucher und sonst gar nichts.

Das ist nicht richtig. Ich schaetze mal das Verhaeltnis auf etwa 60/40% ein.


Olaf

--
D.i.e.s.S. (K.)

Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 2:44:31 AM4/15/04
to

Wolfgang Gerber wrote:
>>... und woher sollte das Knallgas kommen? Beide Batterien hatten keine
>>Gelegenheit welches zu bilden.
>

> Irrtum! Eine Batterie, die z.B. einen Zellenschluss hat oder eine oder
> gar mehrere Zellen extrem leer sind kann beim Anschluss an eine volle
> Batterie oder ein starkes Ladegerät sehr wohl Knallgas bilden! Und
> zwar in den guten Zelen, weil die nämlich aufgrund der anderen
> defekten Zellen überladen werden.

In deinem Szenario müßte dazu die intakte Batterie über einen wesentlich
längeren Zeitraum an der defekten angeschlossen bleiben.

> Was glaubst du warum immer wieder
> bei solchen Versuchen Batterien explodieren?

Weil irgendwelche Idioten Plus und Minus vertauschen, die Batterien also
in Reihe schalten.

Frank

Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 2:57:16 AM4/15/04
to

Wolfgang Gerber wrote:
> Jetzt hör mal zu! Nur weil du keine Ahnung hast, ist das noch lange
> kein Ammenmärchen!

Du kannst es ja glauben, wenn du willst. Wahr wird es dadurch nicht.

>>>Jau, im oben beschriebenen Fall sogar um ca. 100 m woanders ...
>>
>>Es ist schon erstaunlich, was man hier für einen Unsinn als bare Münze
>>verkaufen will.
>

> Es ist schon erstaunlich wie uneinsichtig und dumm manche Leute sind!

Weil sie nicht jede UL kritiklos verherrlichen?

>>Hast du eine Ahnung wieviel Knallgas dafür notwendig wäre?

> Dazu braucht es nicht viel.

Ah ja.

Nochmal:
Batterien zerreißt es nicht, weil jemand irgendwelche Fünkchen bei der
Starthilfe erzeugt.

Die spektakulären Effekte entstehen, wenn die Batterie verpolt wird.

Frank

Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 6:19:04 AM4/15/04
to

Wolfgang Gerber wrote:
> ... wumm ...
>
> ... einigen hundert Ampere ...

Panikmache.

Wir sind hier in drm und nicht in de.rec.alte-u-boote. Mit den dort
üblichen Batterien bist du on-topic.

Frank

Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 6:29:05 AM4/15/04
to

Wolfgang Gerber wrote:

> Frag bitte mal die "Unfallforscher" - vielleicht sind dir die
> kompetent genug!

> Frag bitte mal die "Unfallforscher" - vielleicht sind dir die
> kompetent genug!

> Frag bitte mal die "Unfallforscher" - vielleicht sind dir die
> kompetent genug!

> Frag bitte mal die "Unfallforscher" - vielleicht sind dir die
> kompetent genug.

Deine "Frag bitte mal die "Unfallforscher" - vielleicht sind dir die
kompetent genug."-Taste prellt.

> Du bist ein echter Dummschwätzer ohne jede Ahnung!

Aha.
Nachdem du soviel Ahnung hast, bin ich jetzt gespannt, ob es wenigstens
für eine passende URL langt.

> Ich weiss nicht ob du dir diese Dinger vorstellen kannst. In puncto
> Größe der Batterieboxen. Das sind Riesendinger. Mit einigen hundert
> Ah.

Im drm-Universum haben wir typischerweise bloß einige Ah.
Fällt dir was auf?

> EOD!

Das ist natürlich am einfachsten.

Frank

Georg Kaiser

unread,
Apr 15, 2004, 6:49:36 AM4/15/04
to

"Olaf Kaluza"
wrote
> Steffen Breitbach
wrote:

> >Welcher Strom nun tatsächlich fließt, bestimmt in erster Linie mal
> >nur der Verbraucher und sonst gar nichts.
>
> Das ist nicht richtig. Ich schaetze mal das Verhaeltnis auf etwa 60/40%
ein.
>
>
> Olaf

Halli-Hallo,
Ihr habt doch beide Recht!
Nur das der Anlasser kein "normaler" (ohmscher) Verbraucher ist, sondern ein
Motor.
Bei meinem 900R Anlasser steht 0,6KW in den Unterlagen.
Paßt auch gut zum Batterie-Testprogramm im -Motorrad- Heft.
Soll heißen, der Nennstrom des Anlassers beträgt ca.50A.
Der Anlaufstrom aber ein Vielfaches!
Und da kommt der Innenwiderstand der Batterie ins Spiel.
Die kann nämlich keine z.B..250A im ersten Moment bei noch stehenden
Anlasser.

Der Anlasser verändert beim Hochdrehen seinen Widerstand, so habt Ihr beide
Recht...

Gruß Schorsch


Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 7:09:31 AM4/15/04
to

Wolfgang Gerber wrote:
> Die Größe spielt keine Rolle! Die Physik und die Chemie gilt überall.

Ach.

> Und ja - es sind auch schon kleiner Bakterien explodiert.

Und es sind schon Leute von Meteoren erschlagen worden.

> So und jetzt habe ich von deinem Dummlall echt genug: PLONK!

Wie schrecklich.

Frank

Bodo Eggert

unread,
Apr 15, 2004, 8:32:55 AM4/15/04
to
Wolfgang Gerber <nichtf...@gmx.de> wrote:

>
> Troll Frank Peter schrieb:
>
>>Panikmache.
>
> Nein!


>
>>Wir sind hier in drm und nicht in de.rec.alte-u-boote. Mit den dort
>

> dummes Geschwätz!


>
>>üblichen Batterien bist du on-topic.
>

> Die Größe spielt keine Rolle!

Vergleiche ein Mofa mit einem Motorrad, und Dir wird der Unsinn klar.

> Die Physik und die Chemie gilt überall.

> Und ja - es sind auch schon kleiner Bakterien explodiert.

Dann solltest Du mal den Abflußschlauch einer beim laden gasende Bakterie
in ein mit Wasser gefülltes, umgedreht in einer Wasserschüssel stehendes
Glas (<=0.4l) leiten, bis es voll ist, einen brennendes Teelicht neben dem
Glas schwimmen lassen (alle sonstigen, leicht brennbaren Objekte vorher
latürnich entfernen) und das Glas anheben.

Paff, und die Kerze ist aus.

5 Liter Knallgas in einem Metall-Farbeimer ergeben ein *POMMM*, und die
Dose kann Berichten zufolge die Decke beschädigen.
--
Top 100 things you don't want the sysadmin to say:
73. You might as well all go home early today ...

Friß, Spammer: die__ch...@hotmail.com custome...@arcadetown.com

Frank Peter

unread,
Apr 15, 2004, 10:15:03 AM4/15/04
to

Dirk G. Straka wrote:
> Nein, es sind bis zu 100 Ah. man Kontext!

Eine leergeorgelte Motorradbatterie mit 100 Ah?
Was fährst du?

>>>EOD!
>>
>>Das ist natürlich am einfachsten.
>
>

> Bei Leuten wir Dir sicherlich ...

Seufz.

Wie wärs eigentlich, wenn die Kawumm-und-Panik-Fraktion ein paar Fakten
brächte? Wenn das wirklich so gefährlich wäre, müßten doch entsprechend
viele Bilder von zerfetzten Batterien und zerstückelten Leichen im
Umkreis von 100 Metern im Web rumliegen.

Oder soll ich beweisen, daß es das nicht gibt, indem ich auf Bilder von
heilen Batterien und glückstrahlenden Leuten verweise?

Ich streite nicht generell ab, daß es Batterien zerreißen kann.

Nur die daraus abgeleiteten Katastrophenszenarien sind Quatsch.

Frank


zatras

unread,
Apr 15, 2004, 10:38:13 AM4/15/04
to
> Halli-Hallo,
> Ihr habt doch beide Recht!
> Nur das der Anlasser kein "normaler" (ohmscher) Verbraucher ist, sondern ein
> Motor.
> Bei meinem 900R Anlasser steht 0,6KW in den Unterlagen.
> Paßt auch gut zum Batterie-Testprogramm im -Motorrad- Heft.
> Soll heißen, der Nennstrom des Anlassers beträgt ca.50A.
> Der Anlaufstrom aber ein Vielfaches!
> Und da kommt der Innenwiderstand der Batterie ins Spiel.
> Die kann nämlich keine z.B..250A im ersten Moment bei noch stehenden
> Anlasser.
>
> Der Anlasser verändert beim Hochdrehen seinen Widerstand, so habt Ihr beide
> Recht...
>
> Gruß Schorsch
1.
Beim Starter handelt es sich um einen Gleichstromreihenschlußmotor,dh
das erzeugte Drehmoment verhällt sich Quadratisch zum fließendem
Strom.
dh der Anlaufstrom ist zwar etwas höher,aber nicht um ein vielfaches
( Müßte mal in meinen Unterlagen suchen aber soviel ich in Erinnerung
habe
ist der Anlaufstrom ~2 * Nennstrom)

2.
Wie schon oben mal erwähnt wurde,ist der Widerstand der
Starthilfekabel nicht wirklich gering ( Klemmen -> wenig
Berührungsfläche -> hoher Übergangswiderstand )

3.Das könnte möglicherweise passieren:
- Bei Einbau einer viel stärkeren Batterie -> Tötung des Laderegler
(Einbau
also richtig angeschraubte dicke Kabel nicht Starthilfekabel )
- Kurzschluß einer Zelle in der Motorradbatterie -> Batterie beginnt
zu Gasen
-> Explosion aber nur in geschlossenen Räumen mit stundenlanger
Ladung

mfg
zatras

Georg Notni

unread,
Apr 15, 2004, 10:49:56 AM4/15/04
to
Frank Peter wrote:
> Seufz.
Dito.

> Nur die daraus abgeleiteten Katastrophenszenarien sind Quatsch.

http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinformationen/produktgruppen/kraftfahrzeuge/starterbatterien.htm
http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/Eff.htm
http://www.gbd-gera.de/alle/handbuch/sauberhalten.html
http://ferdinand-schulze.de/kranich_vk_starthilfe.htm

Reicht das? Diverse Links von Versicherungen spar ich mir jetzt. Auf den
Seiten nach "Knallgas" suchen schaffst du doch, oder?

http://www.untertage.com/mki/geleucht1/
Der hier auch noch, die Akkus sind noch kleiner als vom Mopped.

Und jetzt gib Ruhe, es nervt...

Keinen Gruß,
Georg

Georg Kaiser

unread,
Apr 15, 2004, 11:02:46 AM4/15/04
to

"zatras"
wrote

Beim Starter handelt es sich um einen Gleichstromreihenschlußmotor
> dh der Anlaufstrom ist zwar etwas höher,aber nicht um ein vielfaches
> ( Müßte mal in meinen Unterlagen suchen aber soviel ich in Erinnerung
> habe
> ist der Anlaufstrom ~2 * Nennstrom)

> mfg
> zatras
Halli-Hallo Zatras,
doppelter Anlaufstrom reicht bei weiten nicht.
Schau mal in Deinen Unterlagen nach.
Bei Asynchronmotoren bist Du schon bei 5-7 fachen Anlaufstrom vom Nennstrom.
Bei Gleichstromreihenschlußmotoren ist der Anlaufstrom noch höher. Aber
wahrscheinlich fällt der kleine Anlasser da ein wenig aus dem Rahmen.
Gruß Schorsch
PS.: Ich mach mir mal morgen die Arbeit und messe den Widerstand des
(herumliegenden) 900R Anlassers.
(Natürlich indirekt über I/U)
<75mOhm schätz ich mal so...


Christoph Niessl

unread,
Apr 15, 2004, 11:14:14 AM4/15/04
to
On Thu, 15 Apr 2004 16:49:56 +0200, Georg Notni
<not...@iof.fraunhofer.de> wrote:

Das reicht aus um zu sehen, dass beim _Laden_ einer Batterie Knallgas
entsteht. Ich finde unter allen deinen Links keine Hinweise, dass es
beim Starten unter Zuhilfenahme von Batterien mit hoeherer Kapazitaet
als der normal eingebauten auch zu Kanllgasproduktion kommt. Dass es
jede Bleisaeure-Batterie zerlegt, wenn man sie mit einem
Schraubenschluessel o.ae. kurzschliesst, ist ebenfalls kein Geheimnis.
Aber das betrifft genauso die normal eingebauten Batterien wie auch
solche hoeherer Kapazitaet.

Im Wesentlichen lerne ich daraus, dass du in der Lage bist, zu erkennen,
dass es Webseiten gibt, in denen die Worte Batterie, Gefahr und Kanllgas
vorkommen. Unter welchen Umstaenden diese Gefahren auftreten,
uebersteigt offenbar dein Begriffsvermoegen; aus _diesem_ Grund ist es
fuer dich besser, wenn du tatsaechlich nicht dein Motorrad mit ner
Dosenbakterie fremdstartest...

Der einzige Unterschied ist nach wie vor, dass bei einer groesseren
Batterie dank ihres kleineren Innenwiderstandes ein hoeherer Strom
fliessen kann, wenn man den Anlasser anschaltet, aber da die
Innenwiderstandsunterschiede hier kleiner sind als die Widerstaende an
den Kontakten, macht die Innenwiderstandsverringerung im wesentlichen
nichts aus, es ist ja eh eine Reihenschaltung.

Ciao Christoph
--
_/ _/_/_/ Christoph Niessl (rrr#24, wd#24, kk#3)
_/_/ _/ aka: BigTwin (IRC-Nick) (iSFhsvB#3)
_/ _/_/ unterwegs auf: BMW R1200GS (2.0 Mm)
_/_/_/ _/_/_/ "Freude am Feiern" (RRR)

Günter Pichl

unread,
Apr 15, 2004, 12:02:16 PM4/15/04
to
Christoph Niessl <christop...@gmx.de> wrote:

>Im Wesentlichen lerne ich daraus, dass du in der Lage bist, zu erkennen,
>dass es Webseiten gibt, in denen die Worte Batterie, Gefahr und Kanllgas
>vorkommen. Unter welchen Umstaenden diese Gefahren auftreten,
>uebersteigt offenbar dein Begriffsvermoegen; aus _diesem_ Grund ist es
>fuer dich besser, wenn du tatsaechlich nicht dein Motorrad mit ner
>Dosenbakterie fremdstartest...
>

Vielleicht ging es dem Georg ja nur darum zu beweisen, dass einem
Batterien um die Ohren fliegen können - was Meister Peter ja als
Urbane Legende bezeichnet hat....vielleicht, möglicherweise, unter
Umständen.
Wenn dem so ist, hätte allenfalls Frank Peter bewiesen, dass er
tatsächlich zu dämlich ist, die Worte "Batterie, Gefahr und Knallgas"
in Google einzutippen.
Ansonsten nix für ungut.

cu gp

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 15, 2004, 2:40:39 PM4/15/04
to
"Dirk G. Straka" <DirkS...@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
news:koft7011a8aifl3qv...@130.133.1.4...
> Bevor Du scheinbar vollkommen merkbefreite Knallnummer Dich
> noch mehr blamierst wirf mal einen Blick auf's Subject: Es
> geht darum, ein Motorrad mit einer AUTObatterie zu starten.
> Und da sind 100 Ah genau gar nix.

Hallo! Mein Auto hat eine 55Ah-Batterie. Und du meinst 100Ah sind nichts?
Oder sogar: "gar nix". Ich bitte dich.

> Und sind lächerlich, ver-
> glichen mit dem Kurzschlussstrom einer normalen Dieselbatterie,
> die gerne mal in Regionen von 500 A oder noch höher 'rauscht.

Schmeisst du da jetzt ganz gewaltig Ah (das ist der aufgedruckte Wert, der
angibt, wieviel Strom man 10 Stunden lang der neuen Batterie bei
Raumtemperatur entnehmen kann mal Anzahl der Stunden, also 10) mit dem
tatsächlich fliessenden Strom (bei einer entleerten Motorradbatterie ohne
internen Kurzschluss dürfte der für einige Sekunden bei einigen 10A liegen
und dann sehr schnell auf einige Ampere abfallen) und den aufgedruckten
Maximalstrom (der der Batterie des Dieselautos max. entnommen werden darf,
ohne sie zu schädigen) durcheinander?


--
Wolfgang Horejsi WWW.YZF1000.DE

Schon angesehen? http://www.gbw.org/nd/adrnd.html


Georg Kaiser

unread,
Apr 16, 2004, 12:34:54 AM4/16/04
to

"zatras"
wrote

> 1.
> Beim Starter handelt es sich um einen Gleichstromreihenschlußmotor,
> dh der Anlaufstrom ist zwar etwas höher,aber nicht um ein vielfaches
> ( Müßte mal in meinen Unterlagen suchen aber soviel ich in Erinnerung
> habe
> ist der Anlaufstrom ~2 * Nennstrom)

> mfg
> zatras

Halli-Hallo und Morgenst,
60mOhm!!
Und der Anlasser (900R wenigstens) ist kein Reihenschluß- sondern ein
permanent erregter Gleichstrom-Motor.
Also 0,6KW-50A Nennstrom.
Innenwiderstand aber nur 60mOhm macht bei einer Spannungsquelle ohne
Innenwiderstand einen Anlaufstrom von ----720A---
Das ist doch schon was:-)
Und die Moral....Der Innenwiderstand der Batterie (Kaltstartstrom) begrenzt
den Anlaufstrom=Drehmomentstoß beim einschalten.
Beim Überbrücken, dürften die Klemmen des Überbrückungskabel einen höheren
Widerstand haben als der Anlasser.
Gruß Schorsch


Georg Kaiser

unread,
Apr 16, 2004, 12:47:33 AM4/16/04
to
Halli-Hallo,
im Eifer und zu dieser morgenstZeit waren die 60mOhm falsch umgerechnet.
Bei 1V zog der blockierte Anlasser 60A macht also nicht 60mOhm sondern
16mOhm.
Im Leerlauf 12V-20A bei noch "angenehmer" Drehzahl.
Gruß Schorsch


Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 15, 2004, 2:57:09 PM4/15/04
to
"Wolfgang Gerber" <nichtf...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c5lgjk$32ng4$5...@ID-3981.news.uni-berlin.de...
> Mensch halt doch die Klappe wenn du keine Anung hast! Man neheme eine
> Batterie mit "einer" faulen Zelle und orgle solange bis nix mehr geht,
> halte dann ein Streichholz in die Nähe der Batterie. Mit nicht alszu
> wenig Wahrscheinlichkeit kannst du dan live den "wumm" miterleben.
>

Ein Motorrad ist kein Gabelstapler. Es hat keinen Blechkasten, in dem
zentnerweise Batterien herumliegen. Wenn es sich nicht um eine wartungsfreie
Batterie handelt, ist ein Überlauf dran, und daran ist ein Schlauch
angeschlossen, und der Schlauch führt unter das Motorrad. Bei einer Ladung
ev. entstandenes Knallgas wird durch den Schlauch abgeführt. Weit weg von
dem Akku und in der freien Luft verdünnt es sich schneller, als neues
entsteht. Die Chance, hier eine Knallgasexplosion herbei, zu führen ist doch
wohl eher gering. Ich persönlich halte sie für sehr, sehr gering. Jedenfalls
geringer als bei einem Gabelstapler, in dessen schlecht belüfteten
Batteriefach sich Knallgas wohl über Stunden halten kann. Gabelstapler haben
auch höhere Spannungen als die 12V des Motorrades. Wenn von den 12V eine
Zelle ausfällt, und dann noch umgepolt wird, sind da nur noch 8V. Unter
hoher Last, und der Anlasser ist eine hohe Last, geht die Spannnung der
Batterie noch weiter runter. Schön, wenn sich dann der Anlasser überhaupt
noch drehen sollte. Beim Gabelstapler mag es vorkommen, dass einzelne Zellen
bis zur Umpolung entladen werden, und der Bediener trotzdem weiter arbeitet.
Am Motorrad? Ich glaube nicht daran. Eher bleibt der Anlassmotor ganz
stehen. Hast du auch nur einen einzigen glaubwürdigen Bericht gelesen, der
von einer explodierenden Batterie bei Starthilfe durch einen Autoakku
berichtet?

PS: Du solltest dringend an deiner Rechtschreibung arbeiten.

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 15, 2004, 3:05:05 PM4/15/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5m86m$vi1$1...@mail1.sbs.de...

> Bei Asynchronmotoren bist Du schon bei 5-7 fachen Anlaufstrom vom
Nennstrom.

Das hat mit dem Anlasser eines Motorrades nichts gemeinsam.

> PS.: Ich mach mir mal morgen die Arbeit und messe den Widerstand des
> (herumliegenden) 900R Anlassers.
> (Natürlich indirekt über I/U)
> <75mOhm schätz ich mal so...

Ohne mechanische Last? Das ist nicht sehr aussagekräftig.

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 16, 2004, 1:52:37 AM4/16/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5lpc1$4rv$1...@mail1.sbs.de...

> Bei meinem 900R Anlasser steht 0,6KW in den Unterlagen.
> Paßt auch gut zum Batterie-Testprogramm im -Motorrad- Heft.
> Soll heißen, der Nennstrom des Anlassers beträgt ca.50A.

Das ist falsch. Die 0,6kW stehen für die abgegebene Leistung. Die
Stromaufnahme ist deutlich höher. Miss es nach! Unter 100A wird kaum ein
Anlassmotor laufen. Bei kaltem Öl auch deutlich mehr.

> Und da kommt der Innenwiderstand der Batterie ins Spiel.
> Die kann nämlich keine z.B..250A im ersten Moment bei noch stehenden
> Anlasser.

Doch, das kann sie, miss es nach!

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 16, 2004, 2:07:05 AM4/16/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5nnpg$8kb$1...@mail1.sbs.de...
> Also 0,6KW-50A Nennstrom.

Falsch! Die Betriebsspannung des Anlassers ist nicht 12V. Er muss mit
weniger auskommen. Miss die Spannung an den Klemmen des Anlassers und
vergiss den Wert der Leerlaufspannung, der auf der Batterie aufgedruckt ist.
Der Wirkungsgrad des Anlasser ist nicht 100%. Bei einer Leistungsabgabe von
0,6kW wird er fast 1kW aufnehmen. Bei einer (angenommenen) Spannung von 10V
sind das dann 100A.

Georg Kaiser

unread,
Apr 16, 2004, 3:15:17 AM4/16/04
to

"Wolfgang Horejsi"
wrote

> Schmeisst du da jetzt ganz gewaltig Ah (das ist der aufgedruckte Wert, der
> angibt, wieviel Strom man 10 Stunden lang der neuen Batterie bei
> Raumtemperatur entnehmen kann
> Wolfgang Horejsi

Halli-Hallo 20Std.
Gruß Schorsch


Georg Kaiser

unread,
Apr 16, 2004, 3:22:38 AM4/16/04
to

"Wolfgang Horejsi"
wrote
> "Georg Kaiser"
schrieb

> > Also 0,6KW-50A Nennstrom.
>
> Falsch! Die Betriebsspannung des Anlassers ist nicht 12V. Er muss mit
> weniger auskommen.
Bei einer Leistungsabgabe von
> 0,6kW wird er fast 1kW aufnehmen. Bei einer (angenommenen) Spannung von
10V
> sind das dann 100A.

> Wolfgang Horejsi

Halli-Hallo,
die 100A Nennstrom würgen die kleine Motorradbatterie aber gewaltig.
Also geht die Klemmenspannung an Anlasser ja noch weiter in die Knie.
Beim Überbrücken gibt man den süßen Anlasser dann kräftig Schmackes.
Gruß Schorsch


zatras

unread,
Apr 16, 2004, 5:24:07 AM4/16/04
to
"Wolfgang Horejsi" <ne...@horejsi.de> wrote in message news:<c5nt4k$3q2pj$1...@ID-4031.news.uni-berlin.de>...

> "Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:c5nnpg$8kb$1...@mail1.sbs.de...
> > Also 0,6KW-50A Nennstrom.
>
> Falsch! Die Betriebsspannung des Anlassers ist nicht 12V. Er muss mit
> weniger auskommen. Miss die Spannung an den Klemmen des Anlassers und
> vergiss den Wert der Leerlaufspannung, der auf der Batterie aufgedruckt ist.
> Der Wirkungsgrad des Anlasser ist nicht 100%. Bei einer Leistungsabgabe von
> 0,6kW wird er fast 1kW aufnehmen. Bei einer (angenommenen) Spannung von 10V
> sind das dann 100A.

Ich kann mir nicht vorstellen, das die Angaben 0,6kW 50A Nennstrom am
Anlasser stehen. Denn das würde heißen, der Anlasser hat einen
Wirkungsgrad von 100%
-> Abgegebene Nennleistung 600W Nennspannung 12V Nennstrom 50A ->
12*50=600W

Klar kommt der Anlasser sowie jeder Motor mit weniger Spannung aus
aber er muß
für die Betriebsspannung ausgelegt sein und nicht für weniger.Denn
sollten auf deinen Anlasser (10V 100A) im Schlimmsten fall 14,4Volt
anliegen würde er sterben. (Versuch einfach mal einen 240V Motor auf
400V zu betreiben wäre vergleichbar)

Etwas wird auch noch vergessen:
Der Anlaufstrom wird nicht nur durch den Ohmschen Widerstand
(Innenwiderstand der Wicklung) bestimmt,sondern ist sehr von der
Gegeninduktion der Spule abhängig,die einer Änderung des Magnetfeldes
entgegenwirkt.

Ich habe ein Elektroauto zuhause,einen Fiat Panda Elettra
Versorgungsspannung 72V Motornennleistung 11kW Hauptsicherung 250A
Gemessener Ohmscher Widerstand ~10 mOhm
Bei Eurer Rechnung würde dies einen Anlaufstrom von 7200A bedeuten
keine noch so Träge Sicherung würde den ~30fachen Strom aushalten.

mfg
Zatras

Georg Kaiser

unread,
Apr 16, 2004, 6:42:18 AM4/16/04
to

"zatras"
wrote

> Ich kann mir nicht vorstellen, das die Angaben 0,6kW 50A Nennstrom am
> Anlasser stehen.

Halli-Hallo Zatras,
nein, es steht MITSUBA SM8208 12V 0,6KW drauf.

> Der Anlaufstrom wird nicht nur durch den Ohmschen Widerstand
> (Innenwiderstand der Wicklung) bestimmt,sondern ist sehr von der
> Gegeninduktion der Spule abhängig,die einer Änderung des Magnetfeldes
> entgegenwirkt.

Der Anlaufstrom beim Einschalten wird NUR durch den ohmischen Widerstand
begrenzt.
Das bisserle Induktivität spielt beim Anlaufstrom nicht mit rein.
Wenn der Motor zum laufen kommt, kommt die gegen- EMK zur Geltung und der
Strom verringert sich.

> Ich habe ein Elektroauto zuhause,einen Fiat Panda Elettra
> Versorgungsspannung 72V Motornennleistung 11kW Hauptsicherung 250A
> Gemessener Ohmscher Widerstand ~10 mOhm
> Bei Eurer Rechnung würde dies einen Anlaufstrom von 7200A bedeuten
> keine noch so Träge Sicherung würde den ~30fachen Strom aushalten.

Hat das Auto wohl keinen Drehzahlsteller?

>
> mfg
> Zatras

Gruß Schorsch


Olaf Erkens

unread,
Apr 16, 2004, 9:10:45 AM4/16/04
to
Hallo Dirk G. Straka,

> > > Nein, es sind bis zu 100 Ah. man Kontext!
> > Eine leergeorgelte Motorradbatterie mit 100 Ah?
> > Was fährst du?
>

> Bevor Du scheinbar vollkommen merkbefreite Knallnummer Dich
> noch mehr blamierst wirf mal einen Blick auf's Subject: Es
> geht darum, ein Motorrad mit einer AUTObatterie zu starten.

> Und da sind 100 Ah genau gar nix. Und sind lächerlich, ver-


> glichen mit dem Kurzschlussstrom einer normalen Dieselbatterie,
> die gerne mal in Regionen von 500 A oder noch höher 'rauscht.

Ähhh - könntest du vielleicht etwas genauer darauf achten, wann du
"Ah" schreibst und wann ein simples "A". Andernfalls macht dein
Geschreibsel gelegentlich wenig Sinn, auch wenn ich weiß, was du sagen
willst.

Eine durchschnittliche Dosenbatterie hat so um die 50Ah, beim Mopped
um die 10Ah. Eine solch durchschnittliche, wohl geladene Dosenbatterie
kann kurzzeitig natürlich 100A und mehr liefern - aber nicht eine
Stunde lang.

Olaf


--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJ1200 3YA BJ93 220Mm rrr#25
Engine replaced ... up and running wonderful :-)

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 16, 2004, 2:15:38 AM4/16/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5noh6$drf$1...@mail1.sbs.de...

> Halli-Hallo,
> im Eifer und zu dieser morgenstZeit waren die 60mOhm falsch umgerechnet.
> Bei 1V zog der blockierte Anlasser 60A macht also nicht 60mOhm sondern
> 16mOhm.

Die Wicklung hat nicht nur einen ohmschen Widerstand, sondern auch eine
Induktivität. Das typische an Induktivitäten ist, dass deren Strom nicht
sofort in voller Höhe fliesst, sondern langsam ansteigt. WIE langsam er
ansteigt, wird durch die Höhe der Induktivität bestimmt. Der Anlasser wird
sich drehen, bevor der Strom seinen Maximalwert erreicht hat. Die Messung
des ohmschen Widerstandes sagt also nur etwas darüber aus, welchen Strom der
Anlasser aufnehmen würde, wenn er blockiert wäre, und wenn die 12V-Batterie
tatsächlich 12V an seine Klemmen liefern würde. Beides ist normalerweise
falsch, du hast mit dem ohmschen Widerstand einen Wert gemessen, der in der
Praxis keine Bedeutung hat.

Es kommt also niemals zu den von dir errechneten 720A.

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 16, 2004, 2:25:55 AM4/16/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5m86m$vi1$1...@mail1.sbs.de...

> PS.: Ich mach mir mal morgen die Arbeit und messe den Widerstand des
> (herumliegenden) 900R Anlassers.
> (Natürlich indirekt über I/U)

Natürlich. Welche anderen Möglichkeiten gibt es eigentlich? Messbrücke
vielleicht. Da werden in einer Brückenschaltung Widerstände verglichen.
Abgleich an einem Poti, bis der Brückenstrom zu Null wird, und Ablesen des
Widerstandes an der Potiskala. Vorteil: Der Messstrom und die Messspannung
sind egal. Aber ansonsten wird doch immer der Spannungsabfall bei
Konstantstrom gemessen, oder? Oder misst du den Strom bei konstanter
Spannnung?

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 17, 2004, 1:27:21 AM4/17/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:c5o167$v61$1...@mail1.sbs.de...
> Halli-Hallo 20Std.

Von mir aus. Der Wert für C/10 und C/20 unterscheiden sich nur geringfügig.

Bodo Eggert

unread,
Apr 17, 2004, 8:45:10 PM4/17/04
to
Wolfgang Horejsi <ne...@horejsi.de> wrote:
> "Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag

>> Bei meinem 900R Anlasser steht 0,6KW in den Unterlagen.


>> Paßt auch gut zum Batterie-Testprogramm im -Motorrad- Heft.
>> Soll heißen, der Nennstrom des Anlassers beträgt ca.50A.
>
> Das ist falsch. Die 0,6kW stehen für die abgegebene Leistung. Die
> Stromaufnahme ist deutlich höher. Miss es nach! Unter 100A wird kaum ein
> Anlassmotor laufen. Bei kaltem Öl auch deutlich mehr.

Die Bakterie meiner GS500 hat lt. Google max. 90A Anlasstrom.


--
Top 100 things you don't want the sysadmin to say:

33. Ooops. Save your work, everyone. FAST!

Friß, Spammer: customer...@CNZCNIE.info ad...@activmarketing.com

Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 18, 2004, 1:51:11 AM4/18/04
to
"Bodo Eggert" <7eg...@fsmtpd.7eggert.dyndns.org> schrieb im Newsbeitrag
news:h8js5c...@msgid.7eggert.dyndns.org...

> Die Bakterie meiner GS500 hat lt. Google max. 90A

Vielleicht hast du Herrn Googles Aussage nur falsch interpretiert. Was meint
er denn mit "max. 90A Anlasstrom"? Den Strom, der fliesst, wenn ich einen
Schraubenschlüssel über beide Batteriekontakte lege, oder den Dauerstrom,
den ich laut Hersteller max. entnehmen soll, um der Batterie keinen Schaden
zuzufügen? Frag ihn bitte noch einmal wie er das meint!

Bodo Eggert

unread,
Apr 18, 2004, 10:20:02 AM4/18/04
to
Wolfgang Horejsi <ne...@horejsi.de> wrote:
> "Bodo Eggert" <7eg...@fsmtpd.7eggert.dyndns.org> schrieb im Newsbeitrag

>> Die Bakterie meiner GS500 hat lt. Google max. 90A


>
> Vielleicht hast du Herrn Googles Aussage nur falsch interpretiert. Was meint
> er denn mit "max. 90A Anlasstrom"?

Wenn ich eine wirklich brauchbare Quelle gefunden hätte, wäre ich schlauer.
--
Stack Error: Lost on a cluttered desk...

Friß, Spammer: jkibT-k...@freewebgames.com Adver...@coolbuyszone.com
rj3...@posting.7eggert.dyndns.org ser...@freewebgames.com

Georg Kaiser

unread,
Apr 19, 2004, 3:15:04 AM4/19/04
to

"Bodo Eggert"
wrote

> Wenn ich eine wirklich brauchbare Quelle gefunden hätte, wäre ich
schlauer.

Halli-Hallo Bodo,
die 90A ist wahrscheinlich der "Kaltstartstrom".
Das ist der Max. Strom den die Batterie bei -20Grad liefern kann.
Der Kaltstartstrom sagt viel über die Qualität der Batterie aus.
Bei Dosenbatterien ist der K. Strom meist aufgedruckt.
Gruß Schorsch


Georg Kaiser

unread,
Apr 19, 2004, 3:19:16 AM4/19/04
to

"Wolfgang Horejsi"
wrote

Das typische an Induktivitäten ist, dass deren Strom nicht
> sofort in voller Höhe fliesst, sondern langsam ansteigt. WIE langsam er
> ansteigt, wird durch die Höhe der Induktivität bestimmt. Der Anlasser wird
> sich drehen, bevor der Strom seinen Maximalwert erreicht hat.
> Wolfgang Horejsi

Halli-Hallo Wolfgang,
JA Stimmt, kommt nur auf das Verhältnis Induktivität/Massenträgheit an.
Und der Anlasser hat eine sehr kleine Induktivität, die Trägheit der
Mechanik ist aber auch klein...
Gruß Schorsch


zatras

unread,
Apr 19, 2004, 3:45:13 AM4/19/04
to
"Georg Kaiser" <weinac...@aol.com> wrote in message news:<c5noh6$drf$1...@mail1.sbs.de>...

Der Anlaufstrom beim Einschalten wird NUR durch den ohmischen
Widerstand
begrenzt.
Das bisserle Induktivität spielt beim Anlaufstrom nicht mit rein.
Wenn der Motor zum laufen kommt, kommt die gegen- EMK zur Geltung und
der
Strom verringert sich.

Wenn es so wäre wie du sagst müßte die Elektromechanik neuen Gesetzen
unterliegen.
Und alle Kraftwerksbetreiber würden plötzlich doppelt soviel Geld
verdienen,
weil alle Motoren beim Einschalten nur Wirkleistung (weil ja nur der
Ohmsche Teil wirkt) verbraten würden.

Das bisserle Induktivität ist bei Motoren der Entscheidende Teil damit
er überhaupt funktioniert.

mfg
Zatras

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