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Motorrad von Auto überbrücken ????

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Dirk Seifert

unread,
Nov 22, 1998, 3:00:00 AM11/22/98
to
Hallo Leute !!

Bin noch blutiger Anänger und brauche mal eine Info !!!

Kann man ein Motorrad (XT 600 E) mit einem Auto überbrücken und was für
ein Kabel ist notwendig ???

Antworten bitte per E-Mail an:

DI...@seifert.ob. uunet.de

P:S. Suche jemand (fachkundig !) der mir hilft. meine Maschine wieder
zum Laufen zu bringen.

Dirk
0177/2704608 oder 0208/610804


Dirk Thomalla

unread,
Nov 22, 1998, 3:00:00 AM11/22/98
to Dirk Seifert
Hallo Dirk,

Dirk Seifert schrieb:


>
> Kann man ein Motorrad (XT 600 E) mit einem Auto überbrücken und was für
> ein Kabel ist notwendig ???

Sicher! Geht genauso wie bei der Dose (aka Auto).
Auch mit dem gleichen Kabel, obwohl man eventuell
Probleme hat, die grossen Klammern an den doch recht kleinen
Polen der Moppedbatterie fest zu machen.
Abhilfe: Masse irgendwo anders anklemmen
(z.B. am Motor, bei mir funzt auch das Bremspedal)
und an die Plusklemme 'nen (Kreuz-)Schraubendreher klemmen und
damit auf den Pol druecken. (Vorsicht! Nicht an Masse kommen!)
Reihenfolge beim Anklemmen:
erst Plus verbinden, dann Masse/Minus verbinden

Reihenfolge beim Abklemmen:
erst Masse/Minus trennen, dann Plus trennen

Uuuund weg....

--
- Dirk

SRX6 - Bj.'86
CB750KZ - Bj.'79

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 22, 1998, 3:00:00 AM11/22/98
to
Dirk Thomalla <thom...@lycosmail.com> wrote:

> Dirk Seifert schrieb:
> >
> > Kann man ein Motorrad (XT 600 E) mit einem Auto überbrücken und was für
> > ein Kabel ist notwendig ???
>
> Sicher! Geht genauso wie bei der Dose (aka Auto).

Jep, allerdings sind Mopped-Bakterien kompakter gebaut und haben eine
deutlich geringere Kapazität als Dosen-Akkus. Dementsprechend sollten
die Ladeströme auch geringer sein, wenn die Batterie noch ein wenig
halten soll. Deshalb:
1. Motor der Dose nicht laufen lassen. Die geringere Spannungsdifferenz
von leerer Bakterie (ca. 11.8V) zu 12.6V statt 14.4V der Geberbakterie
erniedrigt den Strom etwas. Der Dosenakku macht das locker mit, da er
typischerweise die mehrfache Kapaziztät hat.
2. Massekabel nicht direkt an der Batterie anklemmen, sondern an der
Dosenkarosserie und dem Moppedmotor (der zusätzliche Widerstand begrenzt
den Strom). NICHT an Gabel oder Schwinge anklemmen, den Lagern bekommt
hoher Strom nicht gut.
3. Anfangs erst mehrmals kurz eine Verbindung herstellen und sofort
wieder trennen. Erst wenn beim Anklemmen kaum mehr ein Funke überspringt
die Kabel fest anklemmen und noch kurz warten bevor man startet.

> Reihenfolge beim Anklemmen:
> erst Plus verbinden, dann Masse/Minus verbinden
>
> Reihenfolge beim Abklemmen:
> erst Masse/Minus trennen, dann Plus trennen

Das sowieso immer.

Michael

Dirk Thomalla

unread,
Nov 22, 1998, 3:00:00 AM11/22/98
to
Hallo Michael,

"Michael Dunin v. Przychowski" schrieb:


> Jep, allerdings sind Mopped-Bakterien kompakter gebaut und haben eine
> deutlich geringere Kapazität als Dosen-Akkus.

Na und?

> Dementsprechend sollten
> die Ladeströme auch geringer sein, wenn die Batterie noch ein wenig
> halten soll.

Was?

> Deshalb:
> 1. Motor der Dose nicht laufen lassen. Die geringere Spannungsdifferenz
> von leerer Bakterie (ca. 11.8V) zu 12.6V statt 14.4V der Geberbakterie
> erniedrigt den Strom etwas. Der Dosenakku macht das locker mit, da er
> typischerweise die mehrfache Kapaziztät hat.
> 2. Massekabel nicht direkt an der Batterie anklemmen, sondern an der
> Dosenkarosserie und dem Moppedmotor (der zusätzliche Widerstand begrenzt
> den Strom).

Quatsch.
Alles Loetzinn.
Ich zitiere mal:
Philip...@stud.uni-karlsruhe.de (Philip Herzog) writes:
> Mit einer geladenen Batterie kann man eine andere Batterie
> nicht ueberladen. Die Ladespannung muesste naemlich hoeher
> sein, als die (auf Dauer) erreichbare Batteriespannung.
> Ansonsten fliest naemlich kein Ladestrom mehr, wenn beide
> Batterien gleich voll sind.
Und da kann ich mich nur anschliessen.

> NICHT an Gabel oder Schwinge anklemmen, den Lagern bekommt
> hoher Strom nicht gut.

Sicher.

> 3. Anfangs erst mehrmals kurz eine Verbindung herstellen und sofort
> wieder trennen. Erst wenn beim Anklemmen kaum mehr ein Funke überspringt
> die Kabel fest anklemmen und noch kurz warten bevor man startet.

?? Oergs. Watt soll datt dann?
Durch die Spannung- und Stromstoesse kannste mehr kaputt machen als
Du denkst...

SMTP:Jens Ramlow

unread,
Nov 22, 1998, 3:00:00 AM11/22/98
to
> Von: MD...@gmx.de (Michael Dunin v. Przychowski) [mailto:MD...@gmx.de]
> Veröffentlicht um: Sonntag, 22. November 1998 18:37
> Betreff: Re: Motorrad von Auto überbrücken ????

>
> Dirk Thomalla <thom...@lycosmail.com> wrote:
> > Dirk Seifert schrieb:
> > > Kann man ein Motorrad (XT 600 E) mit einem Auto überbrücken und
was für
> > > ein Kabel ist notwendig ???
> >
> > Sicher! Geht genauso wie bei der Dose (aka Auto).
>
> Jep, allerdings sind Mopped-Bakterien kompakter gebaut und haben eine
> deutlich geringere Kapazität als Dosen-Akkus.
...
[Plus 3 wichtige Tips]
...

Was für ein gnadenloser Schwachsinn.
Ich hatte ja keine Ahnung, daß dsv*ler so wenig von der Realität kennen.

fassungslos
J E N S
--
ram...@gmx.net
Honda VT500C'86 48Mm
Honda CB750F2T'96 30Mm


Oliver Blasnik

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
On Mon, 23 Nov 1998 08:41:55 +0100, go...@sip.medizin.uni-ulm.de (kp
gores) wrote:

> In article <36584684...@news.rhein-main.net>, MD...@gmx.de (Michael
> Dunin v. Przychowski) wrote:

> >> Reihenfolge beim Anklemmen:
> >> Reihenfolge beim Abklemmen:

> dumme frage: wieso eigentlich diese reihenfolge??
> das sollte doch absolut egal sein.

> oder?
Laut Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber...

... Du minimierst auf jeden Fall die Kurzschlußgefahr :)

*bruzzzzel*


Olli.


Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Moin!

SMTP:Jens Ramlow wrote:
>> Von: MD...@gmx.de (Michael Dunin v. Przychowski) [mailto:MD...@gmx.de]

> Was für ein gnadenloser Schwachsinn.
> Ich hatte ja keine Ahnung, daß dsv*ler so wenig von der Realität kennen.

^^^^^^^
de.sci.verbrennungsmotoren?

Ansonsten: Es ist absolut korrekt, dass man eine Motorradbatterie
*grundsätzlich* ohne Probleme an eine A**tobatterie mit höherer Kapazität
anklemmen kann.

Ein Sonderfall ist die tiefentladene Moppedbatterie (Zellenspannung < 1,8
V), weil dann u.U. initial zu hohe Ströme fließen und die Zellen schädigen
können. Das gilt aber genauso, wenn man mit einem leistungsfähigen
Ladegerät ohne Strombegrenzung drangeht.

Ist die entladene Batterien jedoch nicht defekt, verringert sich der
Ladestrom schnell wieder, da die Zellenspannung rasch zumindest in den
Bereich von 1,8 V bis 1,9 V je Zelle kommt.

Du kannst den Querstrom beim Parallelschalten der beiden Batterien
abschätzen: I_quer = (U_Bat_voll -U_Bat_leer) / R_Kabel

Beispiel 1 (1,8V Zellenspannung einer "leeren" B.):

13,5V - 10.8V
-------------- = 13,5A
0,2Ohm

Das funkt schon beachtlich, ist aber für eine einigermaßen gesunde
Batterie kein Problem.

Beispiel 2 (1,0V Zellenspannung einer tiefentladenen B.):

13,5V - 6V
----------- = 37,5A
0,2Ohm

Das ist so langsam an der Grenze dessen, was eine durchschnittliche
Motorradbatterie aufnehmen kann (falls meine Unterlagen noch aktuell
sind). Der Strom wird aber (außer eine oder mehrere Zellen sind defekt)
schnell zurückgehen.

Mein Fazit: Überbrücken ist kein Problem, wenn man die notwendigen
Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Mehrfaches An- und Abklemmen möchte ich wegen
der möglichen Spannungsspitzen (obwohl die auch nicht soooo wild sind)
nicht empfehlen.

YMMV

Grüße,

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | "SCSI is *not* magic. There are *fundamental
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | technical reasons* why you have to sacrifice a
Yamaha TDM 850 (wanted) | young goat to your SCSI chain every now and
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~o&o | then." (John Woods)

Joachim m.d. Guellepumpe

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi kp,

kp gores wrote:

> In article <36584684...@news.rhein-main.net>, MD...@gmx.de (Michael


> Dunin v. Przychowski) wrote:
>
> >> Reihenfolge beim Anklemmen:
> >> erst Plus verbinden, dann Masse/Minus verbinden
>

> dumme frage: wieso eigentlich diese reihenfolge??
> das sollte doch absolut egal sein.
>
> oder?
>

elektrisch ist es wirklich egal; wenn Du aber erst Masse (also minus)
verbindest, stehen beide "Karossen" auf Minus-Potential - dann reicht eine
kleine Berührung des Pluskabels am Rahmen oder an der Karosserie der Dose
für einen Kurzschluss (brrrrzzzzzz). Die Reihenfolge (beim Lösen erst Masse,
beim Befestigen erst Plus) solltest Du auch beim Ein- und Ausbauen der
Batterie einhalten (der Fehler hat mich mal einen schönen Schraubendreher
gekostet - an einer Dieselbatterie "nur mal kurz" am Pluspol was festgezogen
und gegen Masse gekommen)

cu
Joachim mit der Güllepumpe (braucht _nie_ Starthilfe ;-)

Rasmus Althoff

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Stefan Wagner wrote:

> Ein Sonderfall ist die tiefentladene Moppedbatterie (Zellenspannung < 1,8
> V), weil dann u.U. initial zu hohe Ströme fließen und die Zellen schädigen
> können.

In dem Fall kannste die Batterie eh wegwerfen, weil sich die Anode
dann in Bleischlamm aufgeloest hat. Bleiakkus moegen nunmal keine
Tiefentladung...

--
Rasmus 'Don Metal' Althoff, Lord of Steel
"too hard to break, too hard to hold" (Manowar)
RBR#1 ** KLX 250 'Smorebrod' 31Mm **

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Dirk,

> "Michael Dunin v. Przychowski" schrieb:

> > Dementsprechend sollten
> > die Ladeströme auch geringer sein, wenn die Batterie noch ein wenig
> > halten soll.
>
> Was?

Beim Laden mit sehr hohen Strömen kann die Säuredichte der inneren Säure
so stark ansteigen, daß die Umwandlung an der negativen Platte gestoppt
wird und die Platte versintert.

> Ich zitiere mal:
> Philip...@stud.uni-karlsruhe.de (Philip Herzog) writes:
> > Mit einer geladenen Batterie kann man eine andere Batterie
> > nicht ueberladen. Die Ladespannung muesste naemlich hoeher
> > sein, als die (auf Dauer) erreichbare Batteriespannung.
> > Ansonsten fliest naemlich kein Ladestrom mehr, wenn beide
> > Batterien gleich voll sind.
> Und da kann ich mich nur anschliessen.

Klar, aber ich schrub auch nix von Überladen, sondern vom Laden mit sehr
hohem Strom.


> > 3. Anfangs erst mehrmals kurz eine Verbindung herstellen und sofort
> > wieder trennen. Erst wenn beim Anklemmen kaum mehr ein Funke überspringt
> > die Kabel fest anklemmen und noch kurz warten bevor man startet.
> ?? Oergs. Watt soll datt dann?
> Durch die Spannung- und Stromstoesse kannste mehr kaputt machen als
> Du denkst...

Die Spannung ist ja durch die Geberbakterie begrenzt, so daß keine
Spannungsspitzen auftreten. Und Stromstöße schaden der Bakterie nicht.
Moderne Pulslader funktionieren genau nach diesem Prinzip: Einem kurzen
Puls hohen Ladestroms folgt eine Ruhepause, die zum Diffusionsausgleich
der Säure nötig ist.

Michael

Detlef_S

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
In article <gores-23119...@omikron.medizin.uni-ulm.de>,
go...@sip.medizin.uni-ulm.de (kp gores) writes:
...

|> >> Reihenfolge beim Anklemmen:
|> >> erst Plus verbinden, dann Masse/Minus verbinden

|> >> Reihenfolge beim Abklemmen:


|> >> erst Masse/Minus trennen, dann Plus trennen

|> dumme frage: wieso eigentlich diese reihenfolge??


|> das sollte doch absolut egal sein.

genau. im Idealfall ist es egal, aber:

wenn man beim Abklemmen zuerst das Massekabel (-) trennt hat ein Abrutschen des
Pluskabels gegen Masse des Mopeds keine Auswirkung mehr. Das
Abrutschen des Massekabels gegen PLUS des Mopeds ist unwahrscheinlicher, weil die
Zielfläche (+) eben sehr viel kleiner ist.

Das hilft halt also nur zur Minimierung eines ohnehin geringen Risikos.

|> superegos talker

Detlef

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Stefan,

Stefan Wagner <ste...@dl6dx.westfalen.de> wrote:

> Ansonsten: Es ist absolut korrekt, dass man eine Motorradbatterie
> *grundsätzlich* ohne Probleme an eine A**tobatterie mit höherer Kapazität
> anklemmen kann.


> Ein Sonderfall ist die tiefentladene Moppedbatterie (Zellenspannung < 1,8
> V), weil dann u.U. initial zu hohe Ströme fließen und die Zellen schädigen
> können.

1,8V ist aber schon tiefentladen. Die Entladeschlußspannung liegt bei
knapp 1,94V/Zelle.



> Ist die entladene Batterien jedoch nicht defekt, verringert sich der
> Ladestrom schnell wieder, da die Zellenspannung rasch zumindest in den
> Bereich von 1,8 V bis 1,9 V je Zelle kommt.

Sogar noch höher, da sich beim Laden zuerst ein Spannungsberg bildet.



> Du kannst den Querstrom beim Parallelschalten der beiden Batterien
> abschätzen: I_quer = (U_Bat_voll -U_Bat_leer) / R_Kabel
>
> Beispiel 1 (1,8V Zellenspannung einer "leeren" B.):
>
> 13,5V - 10.8V
> -------------- = 13,5A
> 0,2Ohm

0,2 Ohm kommen mir etwas hochgegriffen vor. Das Kabel selbst hat einen
Widerstand von ca. 1 mOhm (spezifischer Widerst. von Kupfer 0.017E-6
Ohm*m) und die Innenwiderstände der Batterien sind auch wesentlich
kleiner. Der Hauptbeitrag dürfte daher duch die Klemmen kommen.
Mit:
Ruhespannung einer vollen Batterie: 12.8V
" " leeren " : 11,6V
und Widerstand von Kabel/Klemmen/Batterie: 0,1 Ohm
ergeben sich: 12 Ampere
Mit der Reglerspannung von 14.4V ergeben sich 28 A Anfangsstrom!

Deshalb mein Tip, den Kapazitätsüberschuß der Dosenbakterie zu nutzen
und nur mit der Ruhespannung zu überbrücken.

> Beispiel 2 (1,0V Zellenspannung einer tiefentladenen B.):

Die ist klinisch tot.



> Mein Fazit: Überbrücken ist kein Problem, wenn man die notwendigen
> Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Mehrfaches An- und Abklemmen möchte ich wegen
> der möglichen Spannungsspitzen (obwohl die auch nicht soooo wild sind)
> nicht empfehlen.

Spannungsspitzen gibt es nicht, da die Geberbatterie halt nur max. 12.8V
hergibt.

Michael

Detlef_S

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
In article <365a3134...@news.rhein-main.net>,
MD...@gmx.de (Michael Dunin v. Przychowski) writes:
....

|> > Ein Sonderfall ist die tiefentladene Moppedbatterie (Zellenspannung < 1,8
|> > V), weil dann u.U. initial zu hohe Ströme fließen und die Zellen schädigen
|> > können.
....

|> Deshalb mein Tip, den Kapazitätsüberschuß der Dosenbakterie zu nutzen
|> und nur mit der Ruhespannung zu überbrücken.
|>
|> > Beispiel 2 (1,0V Zellenspannung einer tiefentladenen B.):
|>
|> Die ist klinisch tot.

zumindest ein Palliker :-) !?!

aber auch dann sollte Überbrücken nicht schaden, da bei einer derart
tiefentladenen Batterie der Innenwiderstand anfangs sehr hoch ist und somit auch
nicht kritische Ströme zu fließen kommen.

Wenn die Tiefentladung gerade eine Nacht alt ist, kann die Batterie evtl noch
morgens zu retten sein, obwohl die Klemmenspannung weit runter ist. Ist
ein Versuch wert.


|> Michael

Detlef

Ralf Kleineisel

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Joachim m.d. Guellepumpe wrote:

> verbindest, stehen beide "Karossen" auf Minus-Potential - dann reicht eine
> kleine Berührung des Pluskabels am Rahmen oder an der Karosserie der Dose
> für einen Kurzschluss (brrrrzzzzzz). Die Reihenfolge (beim Lösen erst Masse,
> beim Befestigen erst Plus) solltest Du auch beim Ein- und Ausbauen der
> Batterie einhalten (der Fehler hat mich mal einen schönen Schraubendreher
> gekostet - an einer Dieselbatterie "nur mal kurz" am Pluspol was festgezogen
> und gegen Masse gekommen)

Hab' ich auch mal geschafft - beim Oberfoersterverein Y-Reisen. Mit
'ner Panzerbatterie (drei parallel geschaltete LKW-Batterien). Da ist
gut Saft dahinter. Macht huebsche Schweisspunkte an
Schraubenschluesseln.

--
Ralf Kleineisel - Astronomisches Institut - Universitaet Wuerzburg (__)
http://www.astro.uni-wuerzburg.de/~kleineis/homepage.html ____(oo)
wd#42 rrr#247 Honda CJ 250 T BMW R 80 GS / \/
Red Cow verleiht Flueueuegel! /||---||
^^ ^^

Holger Schneider

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi!
Ich mische mich mal ein :-)

Dirk hat recht, denn Blaiakkus (Batterie) wird nicht ueber Strom- sondern
ueber Spannungskonstanter geladen. Den Strom, der bei der Ladung fliesst,
bestimmt der Bleiakku selbst. Eine Dose hat nur eine hoehere Grenze dessen,
was sie als Ladegeraet ab kann. Deshalb kannste die Dose ruig laufen lassen,
was ich ja auch schon gemacht habe.

Andere Akkus, wie z.B. NiCd laedt man ueber Strombegrenzung. Da ist die
Kapazitaet selbstverstaendlich von grosser Wichtigkeit.

Hoffe konnte schlichten, helfen, ????

Holgi

--
| Holger Schneider
| Honda CB750 (SevenFifty) Bj.96
| Internet: http://holger.mpi-hd.mpg.de/Bike

Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Phil!

Philip Herzog wrote:
> Die meisten Ladegeräte dürften keine 10A schaffen - mit Ladegerät ist
> das also deutlich weniger kritisch.

Stimmt. Es ging aber ursprünglich um Starthilfe mit einer Starterbatterie
größerer Kapazität und entsprechend geringem Innenwiderstand. Aber auch da
halten sich die Querströme noch im akzeptablen Bereich. Und Bei Starthilfe
ist die Zeit der Parallelschaltung in der Regen recht kurz.

Grüße,

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | Sie haben die Position des Mauszeigers
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | veraendert. Starten Sie Windows neu, damit die
Yamaha TDM 850 (wanted) | Aenderungen wirksam werden. (Andreas
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~o&o | Stempfhuber)

Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Rasmus Althoff wrote:
> In dem Fall kannste die Batterie eh wegwerfen, weil sich die Anode
> dann in Bleischlamm aufgeloest hat. Bleiakkus moegen nunmal keine
> Tiefentladung...

Jep. Bloß merkst du das natürlich erst hinterher...

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | The first time Microsoft makes something that
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | doesn't suck is when they start making vacuum
Yamaha TDM 850 (wanted) | cleaners. (Unbekannt)
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~o&o |

Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Michael!

Michael Dunin v. Przychowski wrote:
> 1,8V ist aber schon tiefentladen. Die Entladeschlußspannung liegt bei
> knapp 1,94V/Zelle.

Danke für die Korrektur. Ich mußte die Zahl aus dem Gedächtnis fischen.

[Stromreduzierung}


> Sogar noch höher, da sich beim Laden zuerst ein Spannungsberg bildet.

Interessant. Hast du das mal internsiver beobachtet oder hast du eine
neuere Auflage der Varta-Bücher?

> 0,2 Ohm kommen mir etwas hochgegriffen vor. Das Kabel selbst hat einen
> Widerstand von ca. 1 mOhm (spezifischer Widerst. von Kupfer 0.017E-6
> Ohm*m) und die Innenwiderstände der Batterien sind auch wesentlich
> kleiner. Der Hauptbeitrag dürfte daher duch die Klemmen kommen.

Bei den handelsüblichen SH-Kabeln mit 16mm² Cu ist mit Sicherheit der
Übergangswiderstand Klemme-Batteriepol das entscheidende. Die 0,2Ohm waren
"pi mal Daumen" geschätzt.

> Mit:
> Ruhespannung einer vollen Batterie: 12.8V
> " " leeren " : 11,6V
> und Widerstand von Kabel/Klemmen/Batterie: 0,1 Ohm
> ergeben sich: 12 Ampere
> Mit der Reglerspannung von 14.4V ergeben sich 28 A Anfangsstrom!

Jep.

> Deshalb mein Tip, den Kapazitätsüberschuß der Dosenbakterie zu nutzen
> und nur mit der Ruhespannung zu überbrücken.

Ich hatte deswegen ja 13,5 V (proppevoll geladen) angesetzt.

>> Beispiel 2 (1,0V Zellenspannung einer tiefentladenen B.):
> Die ist klinisch tot.

Agreed :-) Kommt aber vor, selber schon gesehen. Da half nur noch
wegwerfen.

> Spannungsspitzen gibt es nicht, da die Geberbatterie halt nur max. 12.8V
> hergibt.

Hmm, ja, da können wir natürlich jetzt anfangen zu debattieren. Ist die
Nehmerbatterie in Ordnung, wird sich recht sicher nicht viel tun. Ist die
kaputt (hochohmig), würde ich mir das doch ganz gerne mal auf einem
Transientenrecoder ansehen. Der Zündspule und ähnlichem wird das nicht
viel ausmachen, sicher, aber empfindlichere Elektronik mag es zumindest
aus dem Tritt bringen. (Schon mal ein selbstentwickeltes uP-basiertes
System im KFZ eingesetzt? Anschließend wußte ich wesentlich mehr darüber,
wie man Eingänge filtert, die Spannungsversorgung "dicht" macht etc.)

Grüße,

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | If you stand close enough to him, you can hear
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | the ocean.
Yamaha TDM 850 (wanted) |
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~o&o |

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Holger,

"Holger Schneider" <Holger.S...@mpi-hd.mpg.de> wrote:

> Ich mische mich mal ein :-)

Wenn's sein muß ;-)



> Dirk hat recht, denn Blaiakkus (Batterie) wird nicht ueber Strom- sondern
> ueber Spannungskonstanter geladen.

Im Fahrzeug: Ja. Der Regler begrenzt nur die Spannung. Unter normalen
Umständen soll hier aber nur nachgeladen werden.

> Den Strom, der bei der Ladung fliesst, bestimmt der Bleiakku selbst.

Und die LiMa-Leistung.

> Andere Akkus, wie z.B. NiCd laedt man ueber Strombegrenzung. Da ist die
> Kapazitaet selbstverstaendlich von grosser Wichtigkeit.

Das ist bei Bleiakkus zwar nicht so kritisch, aber im Prinzip ähnlich.
Sie vertragen zwar wesentlich höhere Ströme, aber es geht auf Dauer an
die Substanz. Ich zitiere mal einige Quellen:
W. Garten in Bleiakkumulatoren, ISBN 3-18-741 9035-8:
"Durch die beim Laden fortschreitende Anreicherung der inneren Säure
steigt deren Gewicht dauernd, d.h. die innere Säure wird mit
fortschreitender Ladung immer konzentrierter und kann eine sehr hohe
Konzentration erreichen. Hierbei kann sich eine Konzentration der
inneren Säure einstellen, die die elektrochemische Umwandlung des
Bleisulfats der negativen Platte in Schwammblei verhindert.
Konzentrierte Säure greift nämlich Schwammblei an, d.h. verwandelt
Schwammblei in Bleisulfat."
an anderer Stelle:
"Die Menge der hineingeladenen Amperestunden bis zur Gasungsspannung
hängt von der Höhe des Ladestroms ab, und zwar je größer der Ladestrom
ist, desto weniger Amperestunden werden bis zur Gasungsspannung von der
Zelle aufgenommen."
und:
"Wird eine Zelle zu knapp geladen, d.h. reichen die hineingegebenen
Amperestunden nicht aus, die wirksame Masse der Platten wieder
vollständig in Bleioxid bzw. Schwammblei zu verwandeln, so tritt eine
Sulfation der Platten ein, die mit einem Rückgang der Dichte der
Zellensäure und einer Kapazitätsverminderung verbunden ist. ...(gekürzt)
Die Poren der Masse werden durch die zu geringen Ladungen immer kleiner,
d.h. der Querschnitt, durch den der Ausgleich zwischen inneren und
äußeren Säure vor sich geht, wird immer kleiner. was sich ganz besonders
ungünstig auf die negative Platte auswirkt,...(nochmal gekürzt)
Schließlich kann auch der Fall eintreten, daß die Zelle praktisch
überhaupt keinen Strom mehr hergibt. Die damit verbundene Sulfatierung
der Zelle kann oft nur mit großen Schwierigkeiten behoben werden."

Oder auf http://www.yuasabatteries.com/faq.htm
"Q: What is the normal charge rate for a battery?
ANSWER: Naturally, batteries of different capacities require different
charge rates. Generally, a battery should be charged at a slow charge
rate of 1/10 its given capacity."

Ich hatte das ja eh schon alles mal zusammengefasst:
http://www.uni-mainz.de/~dunin/Batterie.html



> Hoffe konnte schlichten, helfen, ????

Da gibt's doch nix zu schlichten. In der eigentlichen Frage, ob
Starthilfe möglich ist sind wir uns ja alle einig. :-)

Michael

Gunther Seibold

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
>> Spannungsspitzen gibt es nicht, da die Geberbatterie halt nur max. 12.8V
>> hergibt.
>
>Transientenrecoder ansehen. Der Zündspule und ähnlichem wird das nicht
>viel ausmachen, sicher, aber empfindlichere Elektronik mag es zumindest
>aus dem Tritt bringen. (Schon mal ein selbstentwickeltes uP-basiertes
>System im KFZ eingesetzt? Anschließend wußte ich wesentlich mehr darüber,
>wie man Eingänge filtert, die Spannungsversorgung "dicht" macht etc.)
>
Solche Rückwirkungen können in der Tat verheerend sein. Habe mal beim Test
meiner selbstgebauten Zündanlage nicht nur die Regelung meines Netzgerätes
zerschossen. Die Rückwirkung ging sogar ins Netz und hat gleich noch das
Hochspannungsteil meines Oszi mit abgeschossen obwohl es einfach nur
eingeschaltet unbenutzt am Netz hing. Also laß das lieber mit dem
Transientenrecorder.

Gruß Gunther

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Stefan,

Stefan Wagner <ste...@dl6dx.westfalen.de> wrote:
> Michael Dunin v. Przychowski wrote:
>

> > Spannungsspitzen gibt es nicht, da die Geberbatterie halt nur max. 12.8V
> > hergibt.
>

> Hmm, ja, da können wir natürlich jetzt anfangen zu debattieren. Ist die
> Nehmerbatterie in Ordnung, wird sich recht sicher nicht viel tun. Ist die
> kaputt (hochohmig), würde ich mir das doch ganz gerne mal auf einem

> Transientenrecoder ansehen. Der Zündspule und ähnlichem wird das nicht
> viel ausmachen, sicher, aber empfindlichere Elektronik mag es zumindest
> aus dem Tritt bringen.

<eg> Das ist ja eigentlich noch ein Grund, erst mal die Zündung bei
beiden Fahrzeugen aus zu lassen ;-)

> (Schon mal ein selbstentwickeltes uP-basiertes
> System im KFZ eingesetzt? Anschließend wußte ich wesentlich mehr darüber,
> wie man Eingänge filtert, die Spannungsversorgung "dicht" macht etc.)

Meine Erfahrungen beschränken sich darauf, wie billige, japonesische,
analoge Zündelelektronik (Kokusan) auf das _Ab_klemmen der
Starthilfekabel reagiert wenn die Bakterie durch einen mechanischen
Plattenschluß (10.5V) geschwächt ist :-(

> Stefan

Michael

Dirk Thomalla

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Philip Herzog schrieb:
>
> Um hier mal einen anderen Aspekt einzubringen: kritisch ist nicht
> (nur) die Batterie, sondern vor Allem der Anlasser!
>
> Da der maximale Strom der Mo-Batterie wesentlich geringer ist als der
> der Autobatterie bekommt der Anlasser wesentlich mehr Strom, sollte
> also nicht zu lange betätigt werden.

Hm. Kann ich nicht so ganz folgen.
Du meinst, dass der Strom fuer den Anlasser im Normalfall durch
die "schlappe" Moppedbatterie begrenzt wird?
Das glaube ich, mit Verlaub, nicht.
Was ist denn so der max. Strom
einer "durchschnittlichen" Moppedbatterie?

IMHO sollte man beim Fremdstarten mit einer Dosenbatterie
deswegen aufpassen, weil die Kapazitaet der Dosenbatterie
erheblich hoeher ist und daher einfach
laengere "Anlasserzeiten" moeglich sind, wodurch
das arme Ding irgendwann ein thermisches Problemchen kriegt.

Dirk Thomalla

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Philip Herzog schrieb:
>
> Da gings aber ums Laden und nicht um Starthilfe. Der Anfangsstrom
> kann, wenn die Moppedbatterie ziemlich platt ist, durchaus weitere
> Schäden anrichten. Ob die Mo-Batterie dabei aber nicht schon vorher
> schrottreif war, darüber kann man sich streiten.

Grosser Strom kann doch nur bei kleinem Innenwiderstand der
Batterie zustande kommen, oder?
Und das kommt z.B. durch Plattenschluss zustande, oder?
Also ist die Batterie dann eh hin.

Nicolas Kastner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Dirk Seifert wrote:
> Kann man ein Motorrad (XT 600 E) mit einem Auto überbrücken und was für
> ein Kabel ist notwendig ???


Ein dickes, und wo nimmst du den Kran her um das Auto anzuheben, und was
soll der Scheiß überhaupt sein Auto übers Mopped zu hängen. Mach ein
Foto von ner Autobahnbrücke und hängs dir vors Visier.

--
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| Gruß, Nicolas Kastner |
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Bike: Yamaha DT125R -- 15Mm <-- Giftzwerg
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Nicolas Kastner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Das Teil nennt sich immernoch BaTTerie

--
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| Gruß, Nicolas Kastner |
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Bike: Yamaha DT125R -- 14Mm <-- Giftzwerg

Dirk Thomalla

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Nicolas Kastner schrieb:

>
> Das Teil nennt sich immernoch BaTTerie

[x] geh spielen

Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Michael!

Hmm, könnte spassig werden. Was ist denn passiert?

Grüße,

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht,
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | kommen sie nicht mehr zurück. (Theodor Fontane)

Stefan Wagner

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
Hi Gunther!

Gunther Seibold wrote:
> Solche Rückwirkungen können in der Tat verheerend sein. Habe mal beim Test
> meiner selbstgebauten Zündanlage nicht nur die Regelung meines Netzgerätes
> zerschossen. Die Rückwirkung ging sogar ins Netz und hat gleich noch das
> Hochspannungsteil meines Oszi mit abgeschossen obwohl es einfach nur
> eingeschaltet unbenutzt am Netz hing. Also laß das lieber mit dem
> Transientenrecorder.

So ganz ohne Schutzschaltung hätte ich den nicht drangehängt. Minimum wäre
ein T-Glied aus Schutzwiderstand, Transil-Diode und zweiten
Schutzwiderstand gewesen. Ähnliche Effekte hat man nämlich, wenn man
Telefone gegenüber leitungsgeführten Störimpulsen dichtmacht.

Hast du die Zündanlage denn letztendlich fertiggestellt?

Grüße,

Stefan
--
MZ ETZ 150 ('89) "Emma" | Die Multitaskingfaehigkeit von NT ist
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix" | anscheinend so gemeint, dass man heute Word und
Yamaha TDM 850 (wanted) | morgen Excel starten kann. Alle anderen
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~o&o | Kombinationen sind purer Zufall. (Karlo Gross)

SMTP:Jens Ramlow

unread,
Nov 23, 1998, 3:00:00 AM11/23/98
to
> Von: go...@sip.medizin.uni-ulm.de (kp gores)
> Veröffentlicht um: Montag, 23. November 1998 08:42
> Betreff: Re: Re: Motorrad von Auto überbrücken ????
>
> In article <36584684...@news.rhein-main.net>, MD...@gmx.de
(Michael

> Dunin v. Przychowski) wrote:
>
> >> Reihenfolge beim Anklemmen:
> >> erst Plus verbinden, dann Masse/Minus verbinden
> >>
> >> Reihenfolge beim Abklemmen:
> >> erst Masse/Minus trennen, dann Plus trennen
> dumme frage: wieso eigentlich diese reihenfolge??
> das sollte doch absolut egal sein.

Für die Technik ansich ist das bei der Starthilfe völlig Wurscht.

Wenn allerdings die Masse noch/schon angeschlossen ist und Du mit dem
Schlüssel/Schrauber am Pluspol der Batterie herummachst, ist die Gefahr
recht groß, an ein masseführendes Teil zu kommen. Was dann wiederum der
Starhilfebatterie den Spaß verdirbt oder nich so toll beim Dir helfenden
Dosentreiber ankommt.

Hantierst Du mit irgendwelchen Stromversorgern etc. kann die
Steuerelektronik Schaden nehmen, wenn noch keine vernünftige Masse da
ist und Du schon an der positiven Bordversorgung bist.

Michael Dunin v. Przychowski

unread,
Nov 24, 1998, 3:00:00 AM11/24/98
to
Hi Stefan,

Stefan Wagner <ste...@dl6dx.westfalen.de> wrote:
> Michael Dunin v. Przychowski wrote:
> > Meine Erfahrungen beschränken sich darauf, wie billige, japonesische,
> > analoge Zündelelektronik (Kokusan) auf das _Ab_klemmen der
> > Starthilfekabel reagiert wenn die Bakterie durch einen mechanischen
> > Plattenschluß (10.5V) geschwächt ist :-(
>
> Hmm, könnte spassig werden. Was ist denn passiert?
>

Nee, spaßig war das ganz und gar nicht. Eher ärgerlich und teuer.
Die Sache ist schon ne Weile her und lief in etwa so:
Am Abend hatte ich (Trantüte) die Duc auf den Seitenständer abgestellt
aber dabei vergessen ihn vorher auszuklappen :-( Na,ja, ist aber nichts
passiert, dachte ich wenigstens. Am nächsten Morgen war dann kein Saft
mehr da als ich los wollte. Ich dachte an ne leere Batterie, warum auch
immer und hab überbrückt. Das funkte noch nicht mal, aber morgens läuft
mein Gehirn noch auf standby. Das Mopped sprang dann sofort an und nach
ner kurzen Warmlauffase hab ich die Kabel abgeklemmt. Daraufhin fingen
alle Lämpchen an heftig zu flackern und das Moppel ging sofort aus.
Batterie ausgebaut, gemessen -> 10.5V, ans Ladegerät -> 5 Zellen die
heftig kochten und ein Ladestrom von wenigen mA überzeugten mich dann ne
neue Bakterie zu besorgen. Gefüllt, geladen, eingebaut, aber die Duc
weigerte sich anzuspringen. An beiden Kerzen war kein Zündfunke mehr :-(
Bei März angerufen: 450DMpro Zündbox, schluck. S-D katalog geschaut:
250DM/Box, MRC angerufen 120DM/Box, aha, zwei Stück bestellt, zwei Tage
später eingebaut und seitdem läuft die Duc wieder. Interessanterweise
hat der nicht grade als stabil bekannte Regler die Aktion überlebt.
Die alten Zündboxen hab ich dann mal von ihrer Vergußmasse befreit. Bei
der ersten klappte das noch nicht so gut und sie dürfte wohl irreparabel
sein. Bei der zweiten hab ich dann ein abgerauchtes SMD-Bauteil
gefunden, vermutlich ne Doppeldiode im Eingang. Irgendwann versuch ich
mal den Schaltplan zu rekonstruieren und dann weiß ich es hoffentlich
genauer ;-)

Michael

CityCompSz

unread,
Nov 24, 1998, 3:00:00 AM11/24/98
to

Im Artikel <73b3mg$fd6$1...@dl6dx.westfalen.de>, Stefan Wagner
<ste...@dl6dx.westfalen.de> schreibt:

>Du kannst den Querstrom beim Parallelschalten der beiden Batterien
>abschätzen: I_quer = (U_Bat_voll -U_Bat_leer) / R_Kabel
>
>Beispiel 1 (1,8V Zellenspannung einer "leeren" B.):
>
>13,5V - 10.8V
>-------------- = 13,5A
> 0,2Ohm

Was fuer ein mieses Kabel! Normales Starthilfekabel (muesste es nicht Leitung
heissen) duerfte in der Groessenordnung von 0,01 Ohm liegen. Du kannst ja mal
die beiden Enden des Startkabels aneinander halten, da fliessen dann locker
ueber 100 Ampere. Allerdings hast du den Innenwiderstand der Batterien
vergessen, den darfst du dazu addieren. Wenn ich Zeit habe, messe ich den mal
nach.

Weihnachten ist immer so ploetzlich.

Wolfgang Horejsi, FZS 600, GTS 1000A, R1

CityCompSz

unread,
Nov 24, 1998, 3:00:00 AM11/24/98
to

Im Artikel <36584684...@news.rhein-main.net>, MD...@gmx.de (Michael Dunin
v. Przychowski) schreibt:

>2. Massekabel nicht direkt an der Batterie anklemmen, sondern an der
>Dosenkarosserie und dem Moppedmotor (der zusätzliche Widerstand begrenzt
>den Strom).

Jeder Motor ist mit einer dicken kurzen Masseleitung mit dem Rahmen verbunden.
Der Rahmen ist mit einer dicken kurzen Leitung mit der Batterie verbunden. Wo
soll da der zusaetzliche Widerstand herkommen? Intakte Masseleitungen haben
einen Widerstand in der Groessenordnung von 1 mOhm.

Andreas Krueger

unread,
Nov 25, 1998, 3:00:00 AM11/25/98
to
Hallo,

Detlef_S schrieb:


> |> > Beispiel 2 (1,0V Zellenspannung einer tiefentladenen B.):
> |>
> |> Die ist klinisch tot.
>

> zumindest ein Palliker :-) !?!
>
> aber auch dann sollte Überbrücken nicht schaden, da bei einer derart
> tiefentladenen Batterie der Innenwiderstand anfangs sehr hoch ist und somit auch
> nicht kritische Ströme zu fließen kommen.
>
> Wenn die Tiefentladung gerade eine Nacht alt ist, kann die Batterie evtl noch
> morgens zu retten sein, obwohl die Klemmenspannung weit runter ist. Ist
> ein Versuch wert.

Theorie oder Praxis hin oder her. Ich fahre schon seit ca. 1/2 Jahr mit
einer Batterie, die mal ganz entladen war. Will heissen (auch wenns
keiner glaubt) meine Freunding hatte beim abstellen den Zuendschluessel
in Parkstellung arretiert und damit stand das Maschinchen ca 1 Woche mit
Standlicht rum. Na ja, eine Woche wirds nicht geleuchtet haben. ;)
Angeworfen mit Starthilfe von Dose und dann gleich lange Strecke (ca.
100km) gefahren. Danach war sie wieder voll und funktioniert heute immer
noch tadellos. Nur die ersten 50km waren etwas merkwuerdig. Die
Lichtmaschine war wohl mit dem Ladestrom ueberfordert in folge dessen
funktionierten die Blinker nicht mehr richtig. Licht hatte ich
natuerlich nicht an. Die Batterie ist uebrigends schon ueber 2 Jahre
alt.
Tja so war das bei mir. Und ich denke das sie im Januar zum
Wintertreffen auf der Augustusburg auch noch funktioniert. ;)

Bye,
Andreas

Matthias Kohrs

unread,
Nov 25, 1998, 3:00:00 AM11/25/98
to
On Wed, 25 Nov 1998 12:08:26 +0100, Andreas Krueger
<Andreas...@transnet.de> wrote:

>Tja so war das bei mir. Und ich denke das sie im Januar zum
>Wintertreffen auf der Augustusburg auch noch funktioniert. ;)

Wann ist denn das genau?

CYA! Matthias
--
Faxe, Faxe, Faxe- und an die Leber denken! (Markwort)

Miraculis

unread,
Nov 26, 1998, 3:00:00 AM11/26/98
to
Matthias Kohrs wrote:

> >Wintertreffen auf der Augustusburg auch noch funktioniert. ;)
> Wann ist denn das genau?

Das Wintertreffen ist jedes Jahr am 2. Januarwochenende. Hoffentlich
ist es diesmal etwas kaelter, das letztemal haben sie sich fast
erlatscht.
Der jedes (seit den A-Fleppen) Jahr dabei ist, anfangs als Zuschauer,
letzterzeit als Teilnehmer.

Tschuess

Miraculis

Matthias Kohrs

unread,
Nov 26, 1998, 3:00:00 AM11/26/98
to
On Thu, 26 Nov 1998 16:38:29 +0100, Miraculis
<med9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:

>Matthias Kohrs wrote:
>
>> >Wintertreffen auf der Augustusburg auch noch funktioniert. ;)
>> Wann ist denn das genau?
>
>Das Wintertreffen ist jedes Jahr am 2. Januarwochenende. Hoffentlich
>ist es diesmal etwas kaelter, das letztemal haben sie sich fast
>erlatscht.

Ach ja, ich entsinne mich, um die Zeit kamen hier noch Postings mit
dem Inhalt ob es sich überhaupt lohne zum Elefantentreffen zu fahren
bei den Temperaturen. Bis dahin wars dann aber kalt.

Hmmm... mal schauen wie´s Wetter dann ist.

CYA! Matthias
--
SR 500 ´79 "mostly harmless"
XT 500 ´81 "wer bremst verliert, wer nicht bremst hat ne XT"

Nicolas Kastner

unread,
Nov 29, 1998, 3:00:00 AM11/29/98
to
depp

--
*-----------------------*
| Gruß, Nicolas Kastner |
-------------------------
Bike: Yamaha DT125R -- 15Mm <-- Giftzwerg

Oliver Blasnik

unread,
Nov 30, 1998, 3:00:00 AM11/30/98
to
On Sun, 29 Nov 1998 20:02:24 +0100, Nicolas Kastner
<jkas...@rz-online.de> wrote:

> depp

Kurz, klar und praegnant.
Beinahe haett' ich vergessen, dass ich noch in drm bin :)

Aber ehrlich -> was soll das mit dem "paarmal Kontakt geben"
bewirken? Ausser, um festzustellen, dass das andere Mopped
keinen Kurzen hat, wuerd mir da auch nix einfallen.

verwundert,
Olli.
Olli.


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