ich wollte meinen Vergaser (CB750C RC06 Bj.81) synchronisieren , an und
für sich wohl nichts richtig dolles aber:
Wo soll ich das Messgerät o.ä. anschliessen ?
Im Reparaturhandbuch steht folgendes:
[blabla]
-Den Stöpsel aus den Ansaugöffnungen entfernen und den
Unterdruckmesseradapter anbringen. Die Unterdruckmesser anschliessen.
[blabla]
Gehe ich richtig in der Annahme , daß die Ansaugöffnungen von denen hier die
Rede ist irgendwo zwischen Vergaser und LuFi sein müssten ?
Wenn nicht , wo sind sie dann und wie erkenne ich die Dinger ?
Nach meiner Vorstellung müssten das doch irgendwelche Tüllen mit ner Kappe
o.ä. sein wo man dann die Schläuche vom Messgerät draufsetzt (bzw. erst 'n
Adapter und dann das Messgerät, vor allen Dingen: erst Kappe ab ;-) ), oder
nich ?
Das Handbuch ist von 'ner CB750K/F aber der Vergaser dürfte doch ziemlich
gleich sein ?!
Bin für jede Hilfe Dankbar.
Tschöö
Sascha
>Gehe ich richtig in der Annahme , daß die Ansaugöffnungen von denen hier die
>Rede ist irgendwo zwischen Vergaser und LuFi sein müssten ?
Nö. Die befinden sich zwischen Vergaser und Zylinderkopf. Also am
Ansaugstutzen.
>Nach meiner Vorstellung müssten das doch irgendwelche Tüllen mit ner Kappe
>o.ä. sein wo man dann die Schläuche vom Messgerät draufsetzt (bzw. erst 'n
>Adapter und dann das Messgerät, vor allen Dingen: erst Kappe ab ;-) ), oder
>nich ?
Richtig.
CYA! Matthias
--
Meins: http://home.t-online.de/home/SR500_Stuttgart
Nur ein bisschen meins: http://www.SR500.de
Auch meine: XT 500 ´81 und SR 500 ´79
Nein. Der Unterdruck an den Ansaugstutzen zwischen Motor und Vergaser
gemessen.
Falls keine Möglichkeit besteht, die Schläuche anzuschließen, kann man
diesen Anschluß auch selber da reinsetzen (durchgebohrte M6-Schraube z. B.).
Rainer
Matthias Kohrs schrieb:
> Nö. Die befinden sich zwischen Vergaser und Zylinderkopf. Also am
> Ansaugstutzen.
>
> >Nach meiner Vorstellung müssten das doch irgendwelche Tüllen mit ner Kappe
> >o.ä. sein wo man dann die Schläuche vom Messgerät draufsetzt (bzw. erst 'n
> >Adapter und dann das Messgerät, vor allen Dingen: erst Kappe ab ;-) ), oder
> >nich ?
>
> Richtig.
>
Kann auch sein, dass da keine Kappen draufsitzen, sondern Schlaeuche, die per
Unterdruck den Benzinhahn auf und zu machen. In so einem Fall, Schlaueche runter
und Meßgeraet drauf. Da dann aber der Benzinhahn zubleibt, musst Du den noch auf
PRI stellen.
MfG Thorsten
Tschöö
Sascha
Für jede Hilfe dankbar
axel
Bei Gleichdruckvergasern:
1. Dämpfung der Uhren ganz zudrehen
2. Motor starten
3. Leerlaufdrehzahl auf ca. 3kU/min hochdrehen
4. Dämpfung vorsichtig aufdrehen, bis die Zeiger leicht zittern
5. Alle Versager an den Drosselklappen auf gleichen Unterdruck
einstellen
6. Leerlaufdrehzahl auf Normalwert
7. Wenn Unterdruckunterschiede, dann mittels CO-Schrauben abgleichen
7.1 Falls Änderungen an den CO-Schrauben nötig waren, dann bei 3. neu
anfangen
Bei Schiebervergasern:
1. Mehrere gleiche Stückchen Rundstahl rauskramen
2. Jeweils ein Stück unter jeden Schieber klemmen
3. Schieber so einstellen, daß alle Stückchen festklemmen
Michael
--
http://www.uni-mainz.de/~dunin RRR#85 TSB#22
Duc 750SSN: Damenfahrrad(tm by Steffi)
DR 385 SHC: suche 36'er Schiebervergaser
>3. Leerlaufdrehzahl auf ca. 3kU/min hochdrehen
Denis *erstaunt*:
Ich zitiere 'mal mein Schrauberhandbuch für die Bandit 1200/600:
<Zitat>
-Betriebswarmen Motor starten und mit Standgas laufen lassen.
-Gleichlauf an den Unterdruck-Meßuhren kontrollieren.
-Durch drehen der Abgleichschrauben nach rechts oder links
(ausprobieren) Gleichlauf zwischen Zylinder 1 und 2 einstellen. Dann
Vergaser 3 mit 4 abgleichen. Abschliessend Vergaser 2 mit Vergaser 3
abgleichen.
-Zwischendurch immer mal wieder am Gasdrehgriff zupfen und wieder
zuschnappen lassen. Dabei Unterdruckwerte im Auge behalten.
-Leerlaufdrehzahl nochmal kontrollieren.
</Zitat>
ich habe mal die Drehzahl auf 3k/min gehalten (mit d. Hand einer
2.Person) und hinterher war bei Standgas alles komplett verstellt 0,03
bar Unterschied. Seltensamerweise war dann hinterher, nachdem ich ins
Schrauber buch gesehen hatte, und die Sachen genau so durchgeführt habe,
wie's drinsteht, war dann aber bei halten der Drehzahl mit d. Gasgriff
auf ca. 3000 auch i.O.
>4. Dämpfung vorsichtig aufdrehen, bis die Zeiger leicht zittern
>5. Alle Versager an den Drosselklappen auf gleichen Unterdruck
>einstellen
>6. Leerlaufdrehzahl auf Normalwert
>7. Wenn Unterdruckunterschiede, dann mittels CO-Schrauben abgleichen
Sollte man dafür nicht besser auch ein CO-Meßgerät zur Hand haben, damit
man weiß, ob man auch an der CO-Einstellschraube des richtigen
Zylinders/der richtigen Zylinder dreht?
>7.1 Falls Änderungen an den CO-Schrauben nötig waren, dann bei 3. neu
>anfangen
Hi Sascha (falls Du nicht schon längst damit fertig bist):
Die Verstellschrauben bei der Bandit liegen senkrecht in ca. 3cm Abstand
unter dem Chokegestänge, und man kann auch mit einem
Vergaserschraubendreher nicht ran, ohne den Tank abzunehmen.
Denis.
--
Denis Osusko
Bandit 600N schwarz 57kW 03/98 15Mm
> >3. Leerlaufdrehzahl auf ca. 3kU/min hochdrehen
>
> Denis *erstaunt*:
> Ich zitiere 'mal mein Schrauberhandbuch für die Bandit 1200/600:
> <Zitat>
> -Betriebswarmen Motor starten und mit Standgas laufen lassen.
Ich weis nicht wie die Versager der Banditen aufgebaut sind. Bei
Leerlauf-Spriteinstellschrauben kann man gut im Leerlauf syncen. Bei
Leerlauf-Gemisch- oder Luft-Einstellschrauben haben diese einen recht
starken Einfluß auf die Druckwerte. Ab ca. 3kU/min haben dann die
Drosselklappen einen wesentlich größeren Einfluß, d.h. man syct zuerst
die Drosselklappen. Wenn dann im Leerlauf Unterschiede entstehen, synct
man eben bei den LGS nach und korriegiert daraufhin noch mal die
Drosselklappen, etc.
> ich habe mal die Drehzahl auf 3k/min gehalten (mit d. Hand einer
^^^^^^^^^^^^
LOL, wie ruhig war denn sein Händchen und wie hast Du sichergestellt,
daß die Dämpfung aller Uhren exakt gleich ist?
> war bei Standgas alles komplett verstellt 0,03 bar Unterschied.
30mbar ist nicht komplett verstellt sondern etwa die Grenze auf die
Werkstätten einstellen. Besser als 10-20mbar kriegt man es eh kaum hin,
da meistens schon das bloße Ansetzen des Schraubendrehers den Wert
ändert. Zudem ist die Dämpfungseinstellung auch nicht so fein, daß man
die Restschwankung unter 10mbar kriegt ohne zu überdämpfen.
> >7. Wenn Unterdruckunterschiede, dann mittels CO-Schrauben abgleichen
>
> Sollte man dafür nicht besser auch ein CO-Meßgerät zur Hand haben, damit
> man weiß, ob man auch an der CO-Einstellschraube des richtigen
> Zylinders/der richtigen Zylinder dreht?
Wenn man so ein Meßgerät hat isses natürlich gut, aber es geht auch
ohne. Nur zum Angleichen bei halbwegs korrekter Einstellung braucht man
es bestimmt nicht.
Michael
--
http://www.uni-mainz.de/~dunin RRR#85 TSB#22
Duc 750SSN: rot&schnell, 117dB, Sil, K&N, Keihin FCR39
DR 385 SHC: rost&cross, suche 36'er Schiebervergaser
Schmeiss das Schrauberhandbuch weg, kauf oder kopier Dir das
Original-Werkstatthandbuch.
>Ich weis nicht wie die Versager der Banditen aufgebaut sind. Bei
>Leerlauf-Spriteinstellschrauben kann man gut im Leerlauf syncen. Bei
>Leerlauf-Gemisch- oder Luft-Einstellschrauben haben diese einen recht
>starken Einfluß auf die Druckwerte. Ab ca. 3kU/min haben dann die
>Drosselklappen einen wesentlich größeren Einfluß, d.h. man syct zuerst
>die Drosselklappen. Wenn dann im Leerlauf Unterschiede entstehen, synct
>man eben bei den LGS nach und korriegiert daraufhin noch mal die
>Drosselklappen, etc.
Das Bandit-WHB sagt: Leerlaufdrehzahl auf 1750 U/min stellen (auch wenn
das nur so ungefaehr geht ;)
Ciao,
Hannes
--
Hannes Deeken aka Glenlivet '96 blue CBR600F &'97 blue GSF600S "Eisberg"
<h...@cool.de> iSFhsvB#2 RRR#86 GUS#21 WD#86 TSB#86
"ABS, wenn ich das schon höre, man muß doch die Chance haben, gepflegt auf
die Schnauze zu fliegen! ;-)" --- K.D. in de.rec.motorrad
>Schmeiss das Schrauberhandbuch weg, kauf oder kopier Dir das
>Original-Werkstatthandbuch.
Leihst Du mir's mal? ;-))
>Das Bandit-WHB sagt: Leerlaufdrehzahl auf 1750 U/min stellen (auch wenn
>das nur so ungefaehr geht ;)
Sehr interessant! Ich glaube, ich muß gleich 'mal mein Werkzeug holen...
In den weiteren Arbeitsschritten halte ich mich dann an das Posting von
Michael!?
>Ciao,
>Hannes
Denis :-)
>Ich weis nicht wie die Versager der Banditen aufgebaut sind. Bei
>Leerlauf-Spriteinstellschrauben kann man gut im Leerlauf syncen. Bei
>Leerlauf-Gemisch- oder Luft-Einstellschrauben haben diese einen recht
>starken Einfluß auf die Druckwerte. Ab ca. 3kU/min haben dann die
>Drosselklappen einen wesentlich größeren Einfluß, d.h. man syct zuerst
>die Drosselklappen. Wenn dann im Leerlauf Unterschiede entstehen, synct
>man eben bei den LGS nach und korriegiert daraufhin noch mal die
>Drosselklappen, etc.
Bei der Bandit sind die diese Schrauben an dem Gestänge der
Drosselklappenbetätigung. (nehmen wohl nur auf den Winkel der
Drosselklappen Einfluß)
>> ich habe mal die Drehzahl auf 3k/min gehalten (mit d. Hand einer
> ^^^^^^^^^^^^
>LOL, wie ruhig war denn sein Händchen und wie hast Du sichergestellt,
>daß die Dämpfung aller Uhren exakt gleich ist?
An den Uhren hab' ich gedreht. Die Dämpfung war dann 100%ig gleich ;-)
Ich habe natürlich schnell eingesehen, daß es per Hand nicht geht...
Trotzdem habe ich dann die Vorgehensweise laut bucheli-Rep-Handbuch
übernommen und die 3k gekickt.
>> war bei Standgas alles komplett verstellt 0,03 bar Unterschied.
>
>30mbar ist nicht komplett verstellt sondern etwa die Grenze auf die
>Werkstätten einstellen.
Aha!
>Besser als 10-20mbar kriegt man es eh kaum hin,
>da meistens schon das bloße Ansetzen des Schraubendrehers den Wert
>ändert. Zudem ist die Dämpfungseinstellung auch nicht so fein, daß man
>die Restschwankung unter 10mbar kriegt ohne zu überdämpfen.
[CO-Meßgerät]
>Wenn man so ein Meßgerät hat isses natürlich gut, aber es geht auch
>ohne. Nur zum Angleichen bei halbwegs korrekter Einstellung braucht man
>es bestimmt nicht.
Na ja, hat wohl nicht jeder. Aber wenn man oft genug an den Schrauben
dreht, wird das Gemisch irgendwann ja falsch. Mal angenommen, daß nicht
immer nur der Vergaser, der im Bezug auf die Restlichen den falschen
Unterdruck hat, derjenige sein muß, der auch das falsche Gemisch hat.
>Michael
Denis
Meins ist schon ziemlich versifft, ich weiss nicht, ob man das sinnvoll
kopieren kann. Falls Du tatsaechlich in der Naehe von Frankfurt wohnst,
koennt man drueber reden.
>Sehr interessant! Ich glaube, ich muß gleich 'mal mein Werkzeug holen...
>In den weiteren Arbeitsschritten halte ich mich dann an das Posting von
>Michael!?
Oeh... ich hab's in der Garage liegen und kann grad nicht
nachschauen...aber so ungefaehr ging's. Sie muss allerdings warm sein,
also fahr vorher ne Runde.
> >Ich weis nicht wie die Versager der Banditen aufgebaut sind. Bei
> >Leerlauf-Spriteinstellschrauben kann man gut im Leerlauf syncen. Bei
> >Leerlauf-Gemisch- oder Luft-Einstellschrauben haben diese einen recht
> >starken Einfluß auf die Druckwerte. Ab ca. 3kU/min haben dann die
> Bei der Bandit sind die diese Schrauben an dem Gestänge der
> Drosselklappenbetätigung. (nehmen wohl nur auf den Winkel der
> Drosselklappen Einfluß)
ARRGGL, wir reden aneinander vorbei. Lies mal die Vergaser-FAQ und sieh
Dir an, wie ein Vergaser aufgebaut ist. Selbstverfreilich sind die
Drosselklappenschrauben an der Drosselklappenbetätigung.
Was man mit der Synchronisation ja erreichen will ist die gleichmäßige
Füllung aller Zylinder im Lastbereich. Dazu müssen eben die
Drosselklappen synchron öffnen. Das kann man entweder mechanisch prüfen,
oder per Unterdruck. Bei der Unterdruckmethode haben aber auch andere
Faktoren Einfluß. Zum einen das Ventilspiel, weshalb man grundsätzlich
_NUR_ mit korrektem Ventilspiel testen sollte. Und eben im Leerlauf noch
das Leerlaufsystem des Vergasers. Dieses besteht aus einer (meistens
sogar zwei) Luftdüsen, einer Spritdüse und einer Einstellschraube
(CO-Schraube). Diese Schraube kann nun des Spritanteil, den Luftanteil
oder die Gemischmenge regulieren, die _NACH_ der Drosselklappe in den
Ansaugkanal gegeben wird. Bei Luft- und Gemisch-Regelung hat diese
Schraube einen sehr großen Einfluß auf die Unterdruckwerte. D.h. man
synct die Drosselklappen so, daß sie im Leerlauf grade die Unterschiede
der CO-Schrauben ausgleichen. Dann sind aber die Klappen bei mehr Gas
eben _NICHT_ mehr synchron.
Isses nun klar?
> An den Uhren hab' ich gedreht. Die Dämpfung war dann 100%ig gleich ;-)
Jaja, wenn nicht sogar 110%ig, gell ;-)
> Na ja, hat wohl nicht jeder. Aber wenn man oft genug an den Schrauben
> dreht, wird das Gemisch irgendwann ja falsch. Mal angenommen, daß nicht
> immer nur der Vergaser, der im Bezug auf die Restlichen den falschen
> Unterdruck hat, derjenige sein muß, der auch das falsche Gemisch hat.
Nop, die CO-Grundeinstellung macht man nach Gehöhr (bzw. Drehzahl). Der
Abgleich per Sync-Tester ist eigentlich nicht nötig für den Motorlauf,
aber hift dabei die Drosselklappen exakter zu syncen.
Michael
--
http://www.uni-mainz.de/~dunin RRR#85 TSB#22
[Werkstatt-Handbuch Bandit]
>Meins ist schon ziemlich versifft, ich weiss nicht, ob man das sinnvoll
>kopieren kann. Falls Du tatsaechlich in der Naehe von Frankfurt wohnst,
>koennt man drueber reden.
Nähe Frankfurt? Raum Bruchsal/Heidelberg, ist das noch nah?
Aber Danke für's Angebot.
>Oeh... ich hab's in der Garage liegen und kann grad nicht
>nachschauen...aber so ungefaehr ging's. Sie muss allerdings warm sein,
>also fahr vorher ne Runde.
Iss klar. Runde fahr'n? - immer . ;-)
>Ciao,
>Hannes
Gruß Denis :-)
--
Denis Osusko
Bandit 600N schwarz 57kW 03/98 15Mm
PGP (denis....@gmx.de) AC7F 1DC2 49DB 7447 8DB5 8BA3 6873 4BF9 21A9 1706
*g* das musst Du wissen. Ich hatte nur gesehen, dass Du ueber den
Frankfurter Knoten von Nikoma ins Netz kommst...
>Aber Danke für's Angebot.
dnf, langt ja, wenn einer die Kohle bei Suzi laesst ;)
>Iss klar. Runde fahr'n? - immer . ;-)
Ebend :)