Angenommen, man dehnt eine Reise etwas aus und findet sich plötzlich
auf Sandpisten wieder. Wäre es da nicht nett, ein fettes Profil auf
den Pneus zu haben? Ja, schon, aber...?
Um es vorweg zu nehmen: Im Fahrzeugschein ist nur die Reifengröße
vorgegeben, nicht aber der/die Typ(en), d.h. alles, was Spaß macht,
ist erlaubt.
Als Nebeneffekt könnte eine erhöhte Laufleistung abfallen. Auf die
Profiltiefen der Enduro-Reifen war ich schon immer neidisch.
Das Fahrverhalten auf "normalen" Starßen dürfte nicht so toll sein,
aber sei's drum. Spricht etwas ernsthaft dagegen? Z.B. daß die
Lenkgeometrie einer - sagen wir mal - K75 auch mit den besten Reifen
kein vernünftiges Fahren im Sand zulässt?
Vielleicht liest jemand mit, der "damals" auf diese Weise seine SR zur
XT machte. :-)
Uli
--
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http://www.ewetel.net/~ulrich.schulz
tolle Sache, schwärm
>Als Nebeneffekt könnte eine erhöhte Laufleistung abfallen. Auf die
>Profiltiefen der Enduro-Reifen war ich schon immer neidisch.
neidisch ?
Der Verschleiß von Stollenreifen ist höher als bei Straßenreifen,
wenigsten bei mir.
Ich nimm mal an, das du bei Enduro-Reifen richtige Geländereifen
meinst,
sonst kommst du bei deinen Einlagen im Gelände nicht weit.
Gruß
Harald
NX 650 27Mm
> Um es vorweg zu nehmen: Im Fahrzeugschein ist nur die Reifengröße
> vorgegeben, nicht aber der/die Typ(en), d.h. alles, was Spaß macht,
> ist erlaubt.
Was hast Du denn fuer Reifengroessen? Die echten Enduro-Reifen gibt es
natuerlich nur fuer 21" Vorderraeder. Bei UBSEs kenn ich mich nicht aus.
> Als Nebeneffekt könnte eine erhöhte Laufleistung abfallen. Auf die
> Profiltiefen der Enduro-Reifen war ich schon immer neidisch.
Das kannst Du komplett vergessen. Die Profiltiefe ist zwar beachtlich,
aber dafuer hast Du ja auch den hohen Negativprofil-Anteil, Du faehrst
also auf weniger Gummi. Auf meiner KTM sind die Reifen deutlich
schneller im Eimer als die mit relativ wenig Profil ausgestatteten
Dragons auf der FZRR.
> Das Fahrverhalten auf "normalen" Starßen dürfte nicht so toll sein,
> aber sei's drum. Spricht etwas ernsthaft dagegen? Z.B. daß die
> Lenkgeometrie einer - sagen wir mal - K75 auch mit den besten Reifen
> kein vernünftiges Fahren im Sand zulässt?
Das sowieso, ausserdem wirst Du ziemlich heftig mit dem Gewicht zu
kaempfen haben. Prinzipiell moeglich ist sicher mehr, als man denkt,
aber nur durch andere Reifen wirst Du eine K75 nicht zum Wuestenrenner
machen koennen...
> Vielleicht liest jemand mit, der "damals" auf diese Weise seine SR zur
> XT machte. :-)
Das ist angesichts Deines K75-Vergleichs sicher eine schlechte
Referenz...
Steffen, aber einen Virago-Dirt-Track-Umbau koennte ich mir gut
vorstellen
--
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http://connect.to/steffen TSB#98, JRFN5, DLISUGC#5
FZR600R '94 - Poor boy's Racer
LC4 620 SC '98 - hard'n muddy
Ja.
Wahrscheinlich dürfte für dein Strassenmoped keine
Unbedenklichkeitsbescheinigung (schönes Wort)
vom Hersteller vorliegen. Somit hast Du spätestens in der nächsten
Mausefalle ein Problem und
findest dich beim TÜV wieder. Die Grössenangabe im Schein heisst noch lange
nicht, dass du auch alles
in der Grösse aufziehen darfst. Noch nicht mal bei den Strassereifen.
gruss
thomas
>Um es vorweg zu nehmen: Im Fahrzeugschein ist nur die Reifengröße
>vorgegeben, nicht aber der/die Typ(en), d.h. alles, was Spaß macht,
>ist erlaubt.
>
>Als Nebeneffekt könnte eine erhöhte Laufleistung abfallen. Auf die
>Profiltiefen der Enduro-Reifen war ich schon immer neidisch.
Es gibt Enduroreifen fürs Gelände und Enduroreifen für die Strasse. Mit
ersteren kannst du die Laufleistung vergessen, mit letzteren die
Geländeeigenschaften. Aber ein Enduro 2 hält erprobtermassen ewig lang.
Enduro 3 und TKC 80 nicht so. Überhaupt nicht.
CYA! Matthias
--
2. German SR Meeting, am 1./2. 7. 2000 in Grebenhain/Herchenhain
Info und SR-Mailingliste: www.SR500.de; Der SR-Newsserver: news.sr500.de
http://www.sr500.de/de/TREFFEN/Jahrestreffen2000.htm
> Die Grössenangabe im Schein heisst noch lange
> nicht, dass du auch alles
> in der Grösse aufziehen darfst. Noch nicht mal bei den Strassereifen.
Aha?! Weshalb stehen dann keine expliziten Reifentypen drin? Wenn nur
Größe und ggf. Last- und Geschwindigkeitsindex vorgeschrieben sind, sagt
doch die allgemeine Logik, daß alles montiert werden darf, was diesen
Kriterien genügt.
Gruß, Ralf, geringfügig verwirrt
--
LC4 Adventure, 21 Mm
>Die Grössenangabe im Schein heisst noch lange
>nicht, dass du auch alles in der Grösse aufziehen darfst.
Wie kommst du darauf ?! Wenn Grösse, Last- und Geschwindigkeitsindex
stimmt, kann er auch konkret krasse Stollenreifen drauftun, beim
Geschwindigkeitsindex kann man sogar noch mit einem
Winterreifenaufkleber am Tacho nachhelfen (Conti TKC80 sind IMHO mit
"M+S" gekennzeichnet). Wo soll dann noch ein Problem sein ?!
FLORI
--
´98 KTM LC4-620 SonntagsCross - 6 Mm
>Was hast Du denn fuer Reifengroessen? Die echten Enduro-Reifen gibt es
>natuerlich nur fuer 21" Vorderraeder. Bei UBSEs kenn ich mich nicht aus.
Aber nein. Stonemaster gab es afair auch in 19" und 18" sowie als 17"
Hinterreifen. So was hab ich in der mo mal auf ner Trident gesehn,
wirkte wie der "Beißer" aus "Goldfinger".
Gruss, Radbert
--
http://www.rrr.de/~radbert
>> Um es vorweg zu nehmen: Im Fahrzeugschein ist nur die Reifengröße
>> vorgegeben,
>Wahrscheinlich dürfte für dein Strassenmoped keine
>Unbedenklichkeitsbescheinigung (schönes Wort)
>vom Hersteller vorliegen.
Kann ihm egal sein.
>Somit hast Du spätestens in der nächsten
>Mausefalle ein Problem
Nein.
>Die Grössenangabe im Schein heisst noch lange
>nicht, dass du auch alles
>in der Grösse aufziehen darfst.
Doch, wenn da nur die Größe steht, heißt es genau das.
>Was hast Du denn fuer Reifengroessen? Die echten Enduro-Reifen gibt es
>natuerlich nur fuer 21" Vorderraeder. Bei UBSEs kenn ich mich nicht aus.
Die TKC80 gibts in allen möglichen und unmöglichen Größen, da wird sich
auch was in der passenden Größe finden, zu Not komme vorne halt ein
schmaler Hinterreifen drauf. Daran solls wohl nicht hängen.
>Steffen, aber einen Virago-Dirt-Track-Umbau koennte ich mir gut
>vorstellen
Ist das nicht gefährlich, wenn die Fransen irgendwo im Dreck hängen
bleiben?
Trockene Träume...
Dirk
--
Das Leben ist wie eine Klobrille, man macht einiges durch.
Oh oh - da kennt sich aber einer mit James Bond aus - der "Beisser"
tauchte erstmals in "Der Spion der mich liebte" auf - Boesewicht war
damals Curd Juergens und Bond wurde schon von Roger Moore gespielt.
In "Goldfinger" durfte man Gerd Froebe neben Sean Connery geniessen.
Froebes Handlanger war dort ein dicker Chinese mit einem Zylinderhut
mit metallischer Krempenverstaerkung... sozusagen der Urahn der
Frisbiescheibe mit Rasierklingen am Rand, hehehe. ;-)
Ciao,
Frank