Habe hier noch nen Tank für ne CB550F, mit ner riesigen, aber stumpfen
Beule drin. Die sieht irgendwie so aus, als könnte sie *Plopp* machen und
wieder draußen sein! Gibt es irgendeine Chance, den Tank zu retten?
Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich? Was ist mit der Schutzlackierung
innen? Kann man das auch wieder in den Griff bekommen?
Gruß und Danke, Klaus
Saugglocke aus dem Sanitaerfachgeschaeft? Gruesse, Philipp
Klaus Hedwig <klaus....@heim9.tu-clausthal.de> schrieb in im Newsbeitrag:
01bee597$c4fba0c0$5cf9...@Fobo.zrz.tu-berlin.de...
> Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich? Was ist mit der Schutzlackierung
> innen? Kann man das auch wieder in den Griff bekommen?
wie schon erwähnt, www.deja.com fürs Know-how, aber vorsichtshalber, mit
Druckluft
sind schon *sehr* häßliche Unfälle passiert. Laß es lieber.
Für Schutzlackierungen kannst Du in den Anzeigenteil einer beliebigen
Oldtimer-Zeit-
schrift reinschauen, da findest Du Anzeigen von mehreren Herstellern.
Ciao
auch klaus
Klaus-Dieter Hägele <944...@gmx.de> schrieb im Beitrag
<7p25f2$f6q$1...@news.BelWue.DE>...
> sind schon *sehr* häßliche Unfälle passiert. Laß es lieber.
Keine Angst...bin Chemieingenieur...aber das mit deja.com war nen super
Tip, denke ich. Mich hat die Idee überzeugt, es mit Wasser und einfrieren
zu versuchen. Ich berichte auf jeden Fall mal, ob es geklappt hat.
Danke Euch, Klaus
>Keine Angst...bin Chemieingenieur...aber das mit deja.com war nen super
>Tip, denke ich. Mich hat die Idee überzeugt, es mit Wasser und einfrieren
>zu versuchen. Ich berichte auf jeden Fall mal, ob es geklappt hat.
Äh... im Ernst? Dann leg wenigstens die Beule nach unten, auf daß es
da zuletzt friert. Ich befürchte aber daß du demnächst Tips zum
abdichten eines Tanks suchst.
>Danke Euch, Klaus
Da nicht für.
CYA! Matthias
--
Meins: http://home.t-online.de/home/SR500_Stuttgart
Nur ein bisschen meins: http://www.SR500.de
Auch meine: XT 500 ´81 und SR 500 ´79
Klaus Hedwig schrieb:
> Hallo allseitig!
>
> Habe hier noch nen Tank für ne CB550F, mit ner riesigen, aber stumpfen
> Beule drin. Die sieht irgendwie so aus, als könnte sie *Plopp* machen und
> wieder draußen sein! Gibt es irgendeine Chance, den Tank zu retten?
> Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich? Was ist mit der Schutzlackierung
> innen? Kann man das auch wieder in den Griff bekommen?
>
> Gruß und Danke, Klaus
Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich? China Boeller, mittlere
Zuendschnur. Ich wuerde mich ueber den mittleren China Boeller an den
roten
Kanonenschlag herantasten. Diese Methode ist absolut neu, ich habe sie
noch nie ausprobiert. Poste mir bitte hinterher, wie das Ergebnis war,
und wieviel Restbenzin im Tank war. Vorher - Hinterher. Falls du ein
positives Ergebnis erzielst werde ich die Methode zum Patent anmelden,
falls nicht sollten mich deine Erben anrufen, dann spare ich mir die
Anmeldegebuehr.
>Was ist mit der Schutzlackierung innen? Kann man das auch wieder in den
Griff bekommen?
Schmeiss einen Lackstift mit in den Tank. Aber vorher schuetteln. Bis
die Kugeln hoerbar klappern, und dann noch etwa 1 Minute. Keinen Opel
Lackstift nehmen, die sind glaube ich nicht so benzinresistent.
--
Wolfgang Horejsi,
FZS 600, GTS 1000 A zum Fahren,GS500E fuer die Frau,
NX250 for sale und Bol dor 900 zum Basteln.
Wir leben in einer Demokratie, da geht es nicht um Wahrheit,
sondern um Mehrheit. (Wolfgang Horejsi)
> Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich? China Boeller, mittlere
> Zuendschnur. Ich wuerde mich ueber den mittleren China Boeller an den
> roten
> Kanonenschlag herantasten.
Hast du das " ;-) " vergessen oder bist du lebensmuede ?
Mann, wenn der das ernst nimmt !
:-))
Das gibt boese Flecken an der Garagenwand.
Ne, mal ganz im Ernst:
Fuell den Tank mit Wasser so voll es geht.
Das ist wichtig, da es im Fall einer Ueberbelastung des Tankes so nicht zur
Explosion kommt.
Verschliess das Teil und schliese eine Luftpumpe an den Benzhahn an und dann
vorsichtig pumpen.
Nicht vergessen, den Benzinhahn zu oeffnen.
Du kannst auch einen kleinen Kompressor benutzen aber vorsichtg arbeiten !
Bye, Tier !
--
E-Mail: Ti...@maschinenbau.tu-ilmenau.de
Talk: Ti...@Merlin.TUI-NET
HP: http://www.rz.tu-ilmenau.de/~tier
Wolfgang Horejsi <wolfgang...@gmx.de> schrieb im Beitrag
<7p4gug$m3r$5...@fu-berlin.de>...
> Klaus Hedwig schrieb in Nachricht
> <01bee597$c4fba0c0$5cf9...@Fobo.zrz.tu-berlin.de>...
China Boeller, mittlere
> Zuendschnur. Ich wuerde mich ueber den mittleren China Boeller an den
> roten
> Kanonenschlag herantasten.
Oh, was ein Glück, daß ich in dieser Newsgroup gelandet bin. Ich hatte mir
schon überlegt, den Tank wegzuwerfen, aber wenn das so einfach geht...ist
ja klasse! Also, wenn ich vorher noch ein paar Lithiumalkyle mit reinwerfe,
dann müßte ich ja hinterher noch nicht einmal mehr Spachteln...das wird ja
immer einfacher...*freu*.
Wolfgang, wenn ich Dich nicht hätte!
Ich danke Dir!!! Klaus
> Wolfgang Horejsi wrote:
> Nicht vergessen, den Benzinhahn zu oeffnen.
Ja, haltet ihr mich denn alle für total dämlich? Tut mir leid, wenn ich
diesen Eindruck vermittelt habe! Ich hoffe, dies in Zukunft ändern zu
können! Bin zugegebenermaßen neu in dieser Newsgroup, aber schrauben tu ich
doch schon etwas länger...
Gruß Klaus, und nichts für Ungut! :-)
Klaus Hedwig wrote:
> Habe hier noch nen Tank für ne CB550F, mit ner riesigen, aber stumpfen
> Beule drin. Die sieht irgendwie so aus, als könnte sie *Plopp* machen und
> wieder draußen sein! Gibt es irgendeine Chance, den Tank zu retten?
> Eventuell mit Druckluft oder so ähnlich?
Möglich sollte es sein. Nach dem, was ich bis jetzt in der Literatur
(Oldtimer-Blättchen, hier) gefunden habe, ist Druckluft aber ungünstig, da
sich der Tank eher verformt. Erfolgversprechender seien diese Methoden:
1: Bolzen anschweißen und ziehen
2: Mit einem geeigneten Druckstück (das ist so was wie ein biegesteifer
Stab, also T- oder I-Profil mit einer aufgeschweißten Druckplatte) durch
die Tanköffnung von innen ausdrücken. Dabei ist das Druckstück eingespannt
und der Tank wird bewegt.
Disclaimer: Hab ich selbst beides noch nicht gemacht (meine Tanks waren
immer nur rostig, nicht verbeult).
> Was ist mit der Schutzlackierung
> innen? Kann man das auch wieder in den Griff bekommen?
Ja. Es gibt zwei erprobte Systeme zur Entrostung und Versiegelung.
Zum Entrosten kannst du allerdings auch HCl nehmen, ist billiger. Soweit
ich verstehe, kannst du damit umgehen :-)
Die Beschichtungen sind Zweikomponenten-Systeme, IIRC ein aus PU-Basis,
das andere auf Epoxid-Basis.
Schau mal in ein beliebiges Oldtimerblättchen und such mal nach Kreem bzw.
Fertan.
Aus dem Kopf fallen mir Ammon in Schweinfurt(?) und Stemler in Remscheid
als mögliche Lieferanten ein.
Grüße,
Stefan
--
BMW R75/6 ('76) "Matilda"| Man muss die Menschen nehmen, wie sie sind.
MZ ETS 150 ('71) "Phoenix"| Andere gibt's nicht!
rrr#555 GRR#35 ABC#4090 |
BWaM#1 ~~~~~~~~~~~~o&o |
Das habe ich nicht geschrieben.
Mal im Ernst: Ich habe meinen verbeulten Tank gut entleert, noch lange
auslueften lassen, dann einem KFZ-Meister gegeben. Der hat eine Art
Naegel mit einem speziellen Punktschweissgeraet draufgeschweisst. Die
Naegel werden dann in eine Art Schnellspannfutter eingespannt, mit einer
Stange hinten dran. An der Stange sitzt eine Anschlagplatte hinten dran.
Und dann haemmert er mit dem ueber die Stange geschobenen Gewicht gegen
den Anschlag bis die Delle draussen ist. Die Reste des Nagels entfernt
er mit Seitenschneider und Flex. Den Vorgang wiederholt er, bis er mit
dem Ergebnis zufrieden ist, waren bei mir so 20 Naegel. Anschliessend
habe ich die restlichen Unebenheiten mit Loetzinn geglaettet. Ertwas
Feinspachtel, Lack, fertig.
Im Nachhinein hatte ich mich allerdings gefragt, warum ich nicht gleich
die ganze Delle mit Loetzinn gefuellt habe. Gewicht? Tankvolumen?
Naechstes mal loete ich nur noch, falls ich mit unter 500g Loetzinn
hinkomme.
Wolfgang Horejsi schrieb:
> Im Nachhinein hatte ich mich allerdings gefragt, warum ich nicht gleich
> die ganze Delle mit Loetzinn gefuellt habe.
Vermutlich deshalb, weil´s auf Dauer nicht hält. Hatte ich auch mal vor,
wurde mir heftigst von abgeraten. Weil wg. Temperaturunterschieden
Materialverzug auftreten kann, und das überlebt so´ne großflächige
Geschichte wohl nicht sehr lange. Rausziehen ist immer noch die
beste (vielleicht nicht die günstigste) Lösung.
--
"If you must choose between two evils,
pick the one you've never tried before"
> Ja, haltet ihr mich denn alle für total dämlich?
Wie kommst du darauf ?!
Ich wollte nur sicher gehen. :-))
> Gruß Klaus, und nichts für Ungut! :-)
Mein Kumpel sagt grad noch, dass es sich speziel zumm Ausbeulen gut macht, wenn
du den Tank erst mit Erbsen fuellst und dann Wasser drauf, bis er voll ist.
Nein, ich verarsche dich nicht !
Gruß, Beck
Frank Strobel schrieb:
> Problematisch ist, daß Du den Vorgang nicht
> beeinflussen kannst, d.h. um den Vorgang zu unterbrechen mußt Du den
> Tankdeckel öffnen. Falls der unter Druckeinfluß klemmt,
> kriegst Du künftig ein paar Liter mehr rein - ist doch auch nicht
> schlecht.
Achwas !
Wenn der Deckel klemmt machst du einfach den Benzhahn auf !
>
> Mein Kumpel sagt grad noch, dass es sich speziel zumm Ausbeulen gut macht, wenn
> du den Tank erst mit Erbsen fuellst und dann Wasser drauf, bis er voll ist.
> Nein, ich verarsche dich nicht !
>
Und dann flext er den Tank der Laenge nach durch um den ERbsenbrei
raus zu kriegen.
Mach das mal in einer Flacsche da wirst du dich wundern. Vegiss es
Gruss Rudi Hamburg,Germany
--
CX500
Tu es nicht! Die auftretenden Druecke koennen Deinen Tank
ohne weiteres Aufreissen.
Ausser natuerlich, Du willst jede Viertelstunde in die Truhe
kucken, um zu sehen wie weit das Ganze schon gediehen ist ...
Tschuess, Carsten.
Mein Tipp (<= Neue Rächtschreibung): Nicht mit Luft, sondern
mit Wasser die Beule rausdruecken. Also den Tank mit Wasser
fuellen, die Entlueftung zu machen und dann ueber eine
Injektionsspritze PER HAND ueber den Hahn weiteres Wasser
in den Tank druecken.
--
Carsten Thorenz Institut fuer Stroemungsmechanik und
elektronisches Rechnen im Bauwesen
tho...@hydromech.uni-hannover.de
http://www.hydromech.uni-hannover.de/w3-pages-thorenz/thorenz.html
ich moechte nochmal ausdruecklich vor dem Ausbeulen von
Tanks mittels Druckluft vom Kompressor warnen.
Zum Einen besteht die Gefahr, dass der Tank gegen eine absolut
ungewollte Kugelform strebt, zum Anderen kann ein aufreissender,
unter Druck stehender Tank eine _erhebliche_ Gefahr darstellen.
Besser (weil kontrollierbarer) ist es den Tank mit einem
wenig kompressiblen Fluid (z.B. Wasser) zu fuellen und dann
per Hand (Spritze, Handpumpe) den Druck zum Ausbeulen zu
erzeugen.
Tschuess, Carsten.
> > Mein Kumpel sagt grad noch, dass es sich speziel zumm Ausbeulen gut macht, wenn
> > du den Tank erst mit Erbsen fuellst und dann Wasser drauf, bis er voll ist.
> > Nein, ich verarsche dich nicht !
> >
> Und dann flext er den Tank der Laenge nach durch um den ERbsenbrei
> raus zu kriegen.
Er soll die Dinger da drin weder kochen noch quellen lassen du Experte !
Den Druck im Tank erzeugst du mit einer Pumpe !
> Mach das mal in einer Flacsche da wirst du dich wundern.
Wozu sollte ich wohl eine Flasche ausbeulen ?
;-))
> Vegiss es
Guten Morgen !
Wir haben auf diese Weise schon mehr als einen Tank wieder flott gekriegt !
Wenn du dir aber lieber einen neuen kaufen moechtest, darfst du das gerne tun.
He is ja ne Idee fuer Essen auf Raedern;-)
> Den Druck im Tank erzeugst du mit einer Pumpe !
Das haste aber nicht geschrieben. Erbsen im Wasser haben einen
Quellfaktor von 2,5. Und sind nach dem Quellen nicht mehr
rieselfaehig.
Und wenn Du uns jetzt noch erzaehlst warum und wieviele ERbsen und
warum zusammen mit ner Pumpe, dann wissen wir evt. mehr. Dabei waeren
wir auch wieder OT ansonsten empfehle ich followup nach de.rec.mampf -
soll ich ;-))
>Rudolf Lindner wrote:
>
>> > Mein Kumpel sagt grad noch, dass es sich speziel zumm Ausbeulen gut macht, wenn
>> > du den Tank erst mit Erbsen fuellst und dann Wasser drauf, bis er voll ist.
>> > Nein, ich verarsche dich nicht !
>> >
>> Und dann flext er den Tank der Laenge nach durch um den ERbsenbrei
>> raus zu kriegen.
>
>Er soll die Dinger da drin weder kochen noch quellen lassen du Experte !
>Den Druck im Tank erzeugst du mit einer Pumpe !
Äh, ja, achso.
Und, äh, die Erbsen, wozu?
> Das haste aber nicht geschrieben.
Sorry, mein Fehler...
> Erbsen im Wasser haben einen
> Quellfaktor von 2,5. Und sind nach dem Quellen nicht mehr
> rieselfaehig.
Allerdings...
> Und wenn Du uns jetzt noch erzaehlst warum und wieviele ERbsen und
> warum zusammen mit ner Pumpe, dann wissen wir evt. mehr.
Aaalso: Die Erbsen, sacht mein Kumpel, haben sich speziell beim Ausbeulen
bewaehrt.
Der Tank neigt dann nicht so sehr dazu, die Form eines aufgeblasenen Kondoms
anzunehmen sondern spuckt die eingedellte Stelle eher aus.
Warum das so ist und wer auf die Idee gekommen ist, weiss ich nicht, altes
ueberliefertes Wissen von Opps wuerde ich vermuten.
Die Luftpumpe brauchst du, um Druck in den Tank zu bekommen.
Es waere vielleicht auch eine Idee, in einen Benzinschlauch o.ae. ein Ventil
zu versenken und das Teil dann so an den Benzhahn anzuschliesen.
Das wuerde verhindern, dass es die Pumpe jedesmal wieder zurueck drueckt.
Muesste man echt mal versuchen :-))