Eigenbau eines Kabelbaumes: kein grosses Problem, wenn man weiss wie. Das
meiste weiss ich auch. Aber eines nicht: wie mache ich einen Abzweig von
einem Kabel mitten im Kabelbaum? (z.B: stromführendes Kabel von
Sicherungskasten nach vorne zu Kontrolllampen etc., auf dem Weg dahin muss
ein Abzweig zur Plusseite der Zündspulen gelegt werden.)
Wie mach ich das rein verbindungstechnisch, so dass es hält?
- Abzweigverbinder/Lüsterklemmen/sonstiger Verbinderkram: viel zu sperrig,
um in den Kabelstrang zu passen.
- durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
der Bruch nicht programmiert?
--
Helmut Wicht GRR #40
email: wicht(klammeraff)em.uni-frankfurt.de
die pissgelbe Schwuchtel alias Varadero
Guzzi-Bausatz (T/T3/LM I /Eigenbasteleien - Bastard)
Nö, warum? Wenn du das richtig machst nicht. Nach dem Löten die
Flußmittelreste mit Alkohol entfernen. Sonst hast du evtl. ein
Korrosionsproblem.
Das Isoband lass wech. Nimm Schrumpfschlauch vom Elekronikbastelladen um
die Ecke. Drüberziehen, Heißluftföhn > FERTIG!
Vorteil: Dicht, sieht professionell aus, wenig Platzbedarf, stabil.
Fröhliches Basteln.
Regards,
Ralf
> - durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
> des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
> der Bruch nicht programmiert?
Loeten mitten im Kabelbaum, da wo sich das alles noch bewegt und arbeitet
ist keine so gute Idee.
Orginal wird da eine Klammer drumgechrimpt. Die klammern bekommt man aber
kaum einzeln, man kann aber einen Flachstecker fuer grosse Querschnitte
zweckentfremden, indem man den eigentlichen Flachsteckerteil abschneidet.
Die Leitung, von der abgezweigt werden soll wird ein stueck abisoliert und
dieses Stueck wird in die Klammer gelegt. Darauf legt man nun den Leiter vom
Abzweig und verchrimpt das wie gewohnt ( ne passable Chrimpzange ist ja eh
pflicht) wenn man vorher noch nen Stueck Schrumpfschlauch auf das KAbel
aufgefaedelt hat, kann man jetzt auch gut isolieren.
Gruss
Daniel Dicke
dan...@derdicke.de
hwicht schrieb:
>
> Werte Auskenner!
>
Bild ich mir ein ;-))
> wie mache ich einen Abzweig von
> einem Kabel mitten im Kabelbaum? (z.B: stromführendes Kabel von
> Sicherungskasten nach vorne zu Kontrolllampen etc., auf dem Weg dahin muss
> ein Abzweig zur Plusseite der Zündspulen gelegt werden.)
Am einfachsten und Kabelbruchtechnisch sichersten ist:
zwei Leitungen vom Sicherungskasten, dort mit einer Anschlußfahne
versehen und eines davon am benötigten Ort aus dem Kabelbaum
herausführen.
> Wie mach ich das rein verbindungstechnisch, so dass es hält?
> - Abzweigverbinder/Lüsterklemmen/sonstiger Verbinderkram: viel zu sperrig,
> um in den Kabelstrang zu passen.
Wenn dir beim "Verbinderkram" auch Stossverbinder(Quetschverbinder) mit
Schrumpfschlauch nicht bekannt sind schau mal beim Elektronikladen
vorbei, die sind zwar nur zum Verbinden(Reparatur) gedacht aber bei
richtiger Querschnittwahl der Leitungen kann man auch huebsche Abzweige,
die halten und nicht so sperrig sind machen.
> - durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
> des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
> der Bruch nicht programmiert?
Ja! Das ist sicherlich die schlechteste Lösung
Matthias
Hallo Helmut,
hast Du schon mal an Kabelschnellklemmverbinder (so heisst das zumindest im
Conrad-Katalog) gedacht.
Die sind in der Kfz-Technik ueblich. Es handelt sich um zwei Roehrchen
nebeneinader, eins fuers druchgehende Kabel und eins fuer neue Kabel. Das
Roehrchen fuers durchgehende Kabel laesst sich aufklappen, dann wird
durchgehendes Kabel eingelegt, dann Roehrchen wieder zu. Kleine
Messerkontakte durchbohren die Isolation und stellen Kontakt zum zweiten
Roehrchen her.
Ist das immer noch zu sperrig, eigentlich baut das recht klein.
Gruss
Bernd
Ich stimme meinen Vorrednern zu: Das beste ist eine anständige
Quetschverbindung mit Schrumfschlauch drüber. Finger weg vom Löten, das macht
man im Fahrzeugkabelbaumbau nicht (angeblich soll das wohl auf Dauer brechen).
Das brechen kriege ich auch, wenn ich Kabelschnellverbinder sehe. Dann denke
ich immer an nachträglich eingebaute elektrische Fensterheber in A-Mantas und
elektrischen Totalausfall.
Jens
Das ist ein Bait, oder??
Jens
Bernd Bock <Bernd...@de.bosch.com> schrieb
> hast Du schon mal an Kabelschnellklemmverbinder (so heisst das zumindest
im
> Conrad-Katalog) gedacht.
.. die Dinger hab' ich zum ersten Mal in meinem Leben in Amiland gesehen:
die waren massenweise in der Elektrik meiner damaligen Harley (77er Shovel)
verbaut - ich weiss nicht, ob ab Werk oder vom Vorbesitzer.
Für einen Abzweig irgendwo in der Peripherie, wo Platz ist, mag das
angehen, aber mitten im Kabelstrang möchte ich diese Klötzchen (geschätzt
ein Kubikzentimeter) dann doch nicht haben. Wenn ich das mit Gewebeband
umwickele, sieht's ja aus, als ob der Kabelbaum die Beulenpest hätte. Und
in ein passendes Bougierrohr krieg' ich den Knollenkabelbaum dann auch
nicht mehr 'rein.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur eins raten (wenn schon nicht 2 Kabel von
der Hauptverteilung):
Es gibt Kabelverbinder, da ist das Lötzinn in den Schrumpfschlauch
integriert. Gibt´s eigentlich überall im gutsortierten Fachhandel oder bei
den grossen 3 (zumindest auswendig bei Prolo). Heisst glaub ich
Lötverbinder.
Vorgehensweise: Kleines Stückchen abisolieren, Verbinder drüber,
zusätzliches Kabel reinpfriemeln, mit Heissluft verlöten und gleichzeitig
schrumpfen. Zur Sicherheit 2. Schrumpfschlauch drüberschrumpfen und fertig.
Diese ganze Crimp-Plempe funktioniert so lange, wie da kein Wasser und/oder
Dreck hinkann, und selbiges kann beim Mopped halt überallhin. Abesehen
davon, sind bei diesen *drübercrimpkabelanschneiderdingelchen* die leitenden
Querschnite derart klein, dass die Spannung erheblich abfällt, sobald da
Last drübergeht (mehr als ein Signallämpchen).
Die elektrisch sauberste Lösung bleibt allerdings: Jedem Verbraucher sein
Kabel, vor allem schon in Hinsicht auf die Absicherung.
Gruss
Etti
DOD #2503
Daniel Dicke <dan...@derdicke.de> schrieb
> Orginal wird da eine Klammer drumgechrimpt.
..aha.
> ne passable Chrimpzange ist ja eh pflicht
Seufz. Ja. Muss ich noch anschaffen. Den letzten Kabelbaum, den ich gebaut
habe (für meine Guzzi V7 selig), habe ich noch mit einer Flachzange
zusammengecrimpt....die Haltbarkeit und die Ästhetik der resultierenden
Quetschverbindungen gibt Dir - was die Zange angeht - vollständig recht.
Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
> Die elektrisch sauberste Lösung bleibt allerdings: Jedem Verbraucher sein
> Kabel, vor allem schon in Hinsicht auf die Absicherung.
..im Prinzip ja. Widerspricht aber auf eklatanteste meiner derzeitigen
Bastelmaxime: Minimalismus. Nur das notwendigste. Jede gesparte Strippe ist
eine gute Strippe. So wie ich's im Augenblick sehe, komme ich z.B. mit nur
vier Schaltern am (Stummel)lenker aus - sieht sehr aufgeräumt aus. Anlasser
(rechts), Blinker, Hupe und, dank VW-Käfers genialem "Kipprelais" nur EIN
Knopp für Auf/Abblendlicht und Lichthupe. Stand- und Fahrlichtstrom werden
im Zündlichtschalter geschaltet.
Mag ja sein, aber das mit den Newsgroups muessen wir noch ueben. Deine Postings
waeren wesentlich besser lesbar, wenn Du kein MIME-Zeugs posten wuerdest, und
zwischen den zitierten Teilen und Deinen eigenen Texten jeweils eine Leerzeile
einfuegen wurdest. Siehe auch http://learn.to/quote
Gruss,
Georg
> eine gute Strippe. So wie ich's im Augenblick sehe, komme ich z.B. mit nur
> vier Schaltern am (Stummel)lenker aus - sieht sehr aufgeräumt aus. Anlasser
> (rechts),
hab letztes Jahr vorm Nachbarinstitut mal ne alte Guzzi gesehen der
hatte sogar den Anlasserschalter gespart indem er den Magnetschalter
aufgefraesst, mit einem Hebel versehen hatte und den Anlasser quasi
"manuell" startete
--
So long, Werner
----------------------------------------------------------
fun mit 620 LC4 SM, R 75/5, U 1150 L
zu sehen auf http://www.geocities.com/w.roden
never too old to rock´n roll, but always too young to die
>Stand- und Fahrlichtstrom werden im Zündlichtschalter geschaltet.
Ist das Tüffmässig zulässig?
Will ich bei mir nämlich aus Platzmangel am Lenker auch so machen.
Praktisch wär´s ja. Aber ich frage mich, warum das nicht serienmässig
schon so ist...
Gruss
Frank
--
Aprilia Pegaso3 '97 54Mm (41Mm seit 7/99)
http://surf.to/schradt
Frank Schmitz <fsch...@gmx.de> schrieb
> >Stand- und Fahrlichtstrom werden im Zündlichtschalter geschaltet.
>
> Ist das Tüffmässig zulässig?
..ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte. Zwar sind die Wege des
TÜVs dunkel, wie die des Herrn, aber der Zündlichtschalter macht hell --
und da isses doch wurscht, _WO_ der Schalter sitzt. Grössere Sorgen mach'
ich mir um den fehlenden Kill-Schalter: der muss swiw irgendwo in
erreichbarer Nähe des Lenkers sitzen, kann also durch ein gut zu
erreichendes Zündschloss, klassischerweise in der Gabelbrücke oder dem
Instrumententräger, ersetzt werden. Allerdings wird _mein_ Zündlichtschloss
direkt hinter dem Tank in einer Aussparung der Sitzbank eingebaut werden
(so dicht wie möglich an Batterie und Sicherungskasten, auch das spart
Kabel).
> - Abzweigverbinder/Lüsterklemmen/sonstiger Verbinderkram: viel zu sperrig,
> um in den Kabelstrang zu passen.
Und auf Dauer nicht unbedingt am kontaktsichersten. Aus irgendwelchen
elektrotechnischen oder füsikalischen Gruenden soll auch jede
nicht-Loetverbindung einen gewissen Spannungsverlust bringen. Durchgehendes
Kabel trennen, Kabelenden verzinnen und mit Luesterklemme verschrauben wuerde
ich noch fuer die beste Loesung halten, aber wenn Du schon verzinnst, kannste
auch gleich loeten...
> - durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
> des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
> der Bruch nicht programmiert?
Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
Loesung. Wie schon jemand anders schrieb, evtl. Flussmittel hinterher
abwaschen und schoen mit Schrumpfschlauch isolieren, um Korrosion zu vermeiden.
Isolierband faellt meist auch nach ein paar Jahren ab...
Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben an?),
aber ob's auf Dauer haelt?
Gruss,
Georg
> ..im Prinzip ja. Widerspricht aber auf eklatanteste meiner derzeitigen
> Bastelmaxime: Minimalismus. Nur das notwendigste. Jede gesparte Strippe ist
> eine gute Strippe.
Minimieren ist ja gut. Aber was? Gewicht, Platz, Kabellänge,
Verbindungen? Alles gleichzeitig minimieren geht nicht, nennt sich dann
Zielkonflikt.
> Blinker, Hupe und, dank VW-Käfers genialem "Kipprelais" nur EIN
> Knopp für Auf/Abblendlicht und Lichthupe. Stand- und Fahrlichtstrom werden
> im Zündlichtschalter geschaltet.
Da gäbe es ja zB die Schaltergruppe von Honda für Australien. Ist in der
Bedienungsanleitung der Vara als Version U auf Seite 37 abgebildet. An
der Hawk fand ich den praktisch und übersichtlich. Optisch wärs für
Deine Zwecke problematisch.
Helmut Wollmersdorfer
> Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
> Loesung. Wie schon jemand anders schrieb, evtl. Flussmittel hinterher
> abwaschen und schoen mit Schrumpfschlauch isolieren, um Korrosion zu
vermeiden.
> Isolierband faellt meist auch nach ein paar Jahren ab...
>
> Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
> eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben
an?),
> aber ob's auf Dauer haelt?
Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der Crimpfraktion.
Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
tragen..)
hwicht schrieb:
> Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
>
Sie sollt in einem Arbeitsgang den Kontakt und die Zugentlastung
Crimpen, selbstsperrend sein(ähnlich wie die Gripzangen) und dadurch
eine definierte Kraft für die Verbindung sicherstellen. Beispiel:
http://www.conrad.de/cgi-bin/conshop/index.cgi
Die gibt es fuer isolierte und fuer nicht isolierte Steckverbinder.
Gelegenlich findet man auch Haendler/Hersteller wo man die Zange und
verschiedene Crimpeinsaetze(Telefon, Coax, Flachstecker etc.) einzeln
bekommen kann.
Die Zangen in europaeischer Qualitaet kommen locker auf Preise 100,-DM
aufwaerts zuzueglich der Crimpeinsaetze mit je 100,-DM.
Die Fernostqualitaet ist IMHO fuer unsere Zwecke gut. Die Standzeit ist
halt nicht so toll.
Matthias
> Kabelenden verzinnen und mit Luesterklemme verschrauben wuerde
> ich noch fuer die beste Loesung halten
Wenn schon Lüsterklemmen, dann aber mit Aderendhülsen, nicht
verlöten. IIRC wird Zinn unter Druck weich und die Verbindung
wird schlecht.
--
Ralf Kleineisel - http://www.kleineisel.de/ralf/motorrad (__)
Home of the d.r.m.-Chipsserver ____(oo)
wd#42 rrr#247 wts#247 Honda CJ 250 T BMW R 80 GS / \/
Red Cow verleiht Flüüüüüügel! /||---||
^^ ^^
"hwicht" <wi...@em.uni-frankfurt.de> schrieb im Newsbeitrag
news:01c0a174$26da68a0$3c3a...@nn.uni-frankfurt.de...
> Georg Horn <ho...@koblenz-net.de> schrieb
> Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der
Crimpfraktion.
> Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
> tragen..)
Aussage meines Kumpels ( Porsche- Kfz-Elektrik- Versuch):
bei Kfz. niemals löten, absolut nirgens!!
nur Crimpverbindungen benutzen.
Bei Originalkabelbäumen gibt es solche Abzweigungen nur mit eigener
Strippe.
Das Schlimmste was Du machen kannst ist verzinnen und dann mit
Lüsterklemmen
verschrauben. Das hält keine 100km richtig. Wenn schon Lüsterklemmen,
dann
nur mit Aderendhülsen verwenden.
Mfg
Klaus Pressel
hwicht schrieb:
>
> Georg Horn <ho...@koblenz-net.de> schrieb
>
> > Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
Fortschrittliche Elektriker nutzen immer mehr die Crimptechnik, da diese
mit geeigneten Werkzeug auch vom Azubi korrekt ausgefuehrt wird und
weniger Fehlerquellen parat hat.
> > Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
> > eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben
> an?),
> > aber ob's auf Dauer haelt?
Meine Erfahrung zeigte, gutes Werkzeug - gute Arbeit.
Investiert man etwas Geld fuer die richtige Crimptechnik so haelt das
IMHO mindestens so lange wie eine Loetverbindung. Mit der ausgestanzten
Blechcrimpzange kann man dagegen nicht mal die Leitung ordentlich
abisolieren. Mit guten Crimpsteckern bekommst du Gasdichte Verbindungen
hin, die geringste Uebergangswiderstaende gewaehrleisten.
> Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der Crimpfraktion.
> Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
> tragen..)
>
Ich plaediere fuers Crimpen
Matthias
> Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der
Crimpfraktion.
> Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
> tragen..)
Yep, erst crimpen und dann den Teil VOR der Zugentlastung zusätzlich löten.
Betreffs der Crimpzange: www.elv.de hat ne gute Crimpzange für den
Heimgebrauch (selbstsperrend mit Rastung, Quetsch-Druck einstellbar). Fuffi
die Zange, zwischen 15 und 30 Mark pro Crimpeinsatz.
Betreffs Minimalismus: Hast für die Sicherungen schon mal an
Sicherungsautomaten gedacht? Erspart die Ersatzsicherungsmitführproblematik.
Etti
DOD #2503
>Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
>Loesung.
[...]
>Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
>eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben an?),
>aber ob's auf Dauer haelt?
In der Fahrzeug- (und Flugzeug-) Technik wird aber grundsätzlich gecrimpt und
nicht gelötet, muss wohl seinen Grund haben. Mir selbst sind schon einige
Lötverbindungen abvibriert, deshalb crimpe ich nur noch und das hält. Ich nehme
dazu aber die Industrie-Crimpklemmen, also die, die ganz aus Metall sind und
nicht die, mit den komischen Plaskikisolierern dran. Die entsprechende
Crimpzange kostete stolze DM 140.- !
--
Ciao Carlo
---------------------------------
XRV 750 Africa Twin 21 Mm
XL 600 V Jordan Express 68 Mm
XR 600 V Challenger 89 Mm
LC4 640 R Desertstorm 18 Mm
http://www.reiseenduro.de/
Michael Ettengruber <et...@idowa.net> schrieb im Beitrag
> > Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
> > tragen..)
>
> Yep, erst crimpen und dann den Teil VOR der Zugentlastung zusätzlich
löten.
(Ironiemodus ein)...dann Schrumpfschlauch drum, 2-Komponentenkleber zum
weiteren Abdichten, Gewebeband, Strickummantelung, flexibles Alurohr,
Bougierrohr: hält von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen. Und wenn's den Rahmen
zerreist, dann hält der so präparierte Kabelbaum die Kiste zusammen.
(Ironiemodus aus).
> Betreffs Minimalismus: Hast für die Sicherungen schon mal an
> Sicherungsautomaten gedacht? Erspart die
Ersatzsicherungsmitführproblematik.
Hab' ich. Der Sicherungsautomat von Silent Hektik (da ist sogar ein Blink-
und ein Anlasserelais drin!) verträgt sich aber nicht mit meiner
Zündlichtschalter-Idee, weil er nur _eine_ Plusklemme hat, von der
sämtliche Sicherungskreise ihren Strom kriegen.
> Die Zangen in europaeischer Qualitaet kommen locker auf Preise 100,-DM
> aufwaerts zuzueglich der Crimpeinsaetze mit je 100,-DM.
Jein. Bei www.westfalia.de gibt (gab?) es eine ungelabelte Crimpzange
für etwas um die 40.-, deren gelabelte, aber absolut identische
Ausführung im hiesigen Werkzeugfachhandel deine erwähnten 100.- kostet.
Zu den 40.- kommen wimre noch 12,95 für Einsätze für unisolierte
Kabelschuhe.
> Die Fernostqualitaet ist IMHO fuer unsere Zwecke gut. Die Standzeit ist
> halt nicht so toll.
Fernöstliches Werkzueg ist mitnichten zwangsläufig qualitätiv schlechter
als deutsche Ware.
> Matthias
Wolfgang
Hat es auch: Es ist billig, schnell zu machen und die Person am Fliessband
kann dabei nicht viel vermurksen. Nur wundert man sich dann nach ein paar
Jahren, warum die Funzel vorne immer trüber wird und stösst bei Nachsuche
auf Übergangswiderstände an der Crimpung.
Abgesehen davon, dass in Dosen und Flugzeugen Wasser und Dreck in erheblich
geringerem Umfang an der Kabelei auftreten als am Mopped.
> Mir selbst sind schon einige
> Lötverbindungen abvibriert, deshalb crimpe ich nur noch und das hält.
Siehe oben vermurksen.
>Ich nehme
> dazu aber die Industrie-Crimpklemmen, also die, die ganz aus Metall sind
und
> nicht die, mit den komischen Plaskikisolierern dran. Die entsprechende
> Crimpzange kostete stolze DM 140.- !
Wenn, dann nur die, da hast Du schon recht, diese Baumarkt-Blechpresszangen
sind m.E. eine glatte Frechheit.
Etti
DOD #2503
hwicht schrieb:
> Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
nur so zum Anschauen und weiterinformieren:
http://oasprod.tnb.com:8985/webcat/webcat/TCT_home_page_dsp.build_catalog_home_page
Die gibt es auch in euroaeischer Ausfuehrung.
Mehr ist bei
Thomas & Betts GmbH
Röntgenstraße 104
64291 Darmstadt
zu erfahren.
Matthias Petri
Nobel, nobel, so aufwEndig hätt ich´s aber gar nicht gedacht. Ich meinte die
Sicherungsautomaten, die genauso aussehen wie die
Flachsteck-Schmelzsicherungen, aber als Automat, mit einem kleinen roten
Knöpfsche drauf zum Wiedereinschalten. Haben einen geringeren Widerstand
unter Last als die Schmelzplempe.
Etti
DOD #2503
Das neue Feindbild: Der Übergangswiderstand...
Das geht aber nicht (nur) um die billige Herstellung, sondern darum
daß das
Lötzinn in das Kabel hineinläuft und dadurch das Kabel auch hinter dem
Stecker
hart wird. Durch die -bei jedem Fzg. auftretenden- Vibrationen kommt
es dann
zum Kabelbruch...
Wenn die Crimpung richtig (mit einer "gscheiten" Zange) ausgeführt
ist, hält
das (fast) ewig, und gibt auch keine Übergangswiderstände.
Klaus Pressel
---------------------
Systementwicklung Common- Rail
Abt: K5/P-CRW
Bau 385/0
Tel: 0711 / 811-30569
Tel-intern: 30569
Fax: 0711 / 811-23185
----------------------------------
> Und auf Dauer nicht unbedingt am kontaktsichersten. Aus irgendwelchen
> elektrotechnischen oder füsikalischen Gruenden soll auch jede
> nicht-Loetverbindung einen gewissen Spannungsverlust bringen. Durchgehendes
> Kabel trennen, Kabelenden verzinnen und mit Luesterklemme verschrauben wuerde
> ich noch fuer die beste Loesung halten, aber wenn Du schon verzinnst, kannste
> auch gleich loeten...
>
1. Eine sauber gecrimpte Verbindung (betonung auf Sauber... also
mit gutem Materieal und so) ist die wohl zuverlässigste und
duaerhafteste Verbundungsart. Eine gute Crimpverbindung ist
nämlich so gequetscht, dass keine luft (sauerstoff) mehr
innerhalb der Crimpung ist. Es gibt keine Legierungen (wie z.B.
beim löten) und Wasser kann ncith in die Verbindung eindringen.
Wenn du gutes Material verwendest, ist das auch ned
Korrosionsanfällig.
Und für Eine Verbindung mit Lüsterklemmen darf man NIE und nimmer
Verzinnen! Uebrigens auch für Crimpverbindungen nicht! Ned
Aderendhülse (wieder: suaber aufgecrimpt) und nix anderes. Aber
ne lüsterklemme braucht wieder platz.
> > - durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
> > des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
> > der Bruch nicht programmiert?
>
> Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
> Loesung. Wie schon jemand anders schrieb, evtl. Flussmittel hinterher
> abwaschen und schoen mit Schrumpfschlauch isolieren, um Korrosion zu vermeiden.
> Isolierband faellt meist auch nach ein paar Jahren ab...
>
Eine Lötung ist eine sehr gute elektrische verbindung, die man
jedoch nicht Physikalisch belasten darf. Und der Uebergang in der
Litze, wo die Verzinnung aufhört ist ne notorische
Sollbruchstelle.
Also, vergesst das löten schnell wieder, das ist in einem solchen
Fall nicht geeignet...
Das Korrosionsproblem (SnPb auf Cu gibt ne hübsch Batterie wenn
ne Flüssigkeit hinzukommt... das kann soweit führen, dass eine
Lötstelle, sie von aussen noch gut aussiht, keinen Kontakt mehr
machen kann, weil das Material einen bruchteil eines Milimeters
rund um den Drahr herausgefressen wurde...)
> Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
> eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben an?),
> aber ob's auf Dauer haelt?
Löten ist auf Prints optimal... aber sobalds in ne rauhe umgebung
geht in der mechanische Belastungen auftreten, wird's kritisch.
Grüsse
Marco
>> > Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
> Fortschrittliche Elektriker nutzen immer mehr die Crimptechnik, da diese
> mit geeigneten Werkzeug auch vom Azubi korrekt ausgefuehrt wird und
> weniger Fehlerquellen parat hat.
Du hast "da jeder Flickschuster damit was zusammenstoepseln kann" jetzt
aber komisch geschrieben. ;-) Mannomann, das ist ja das Drama, dass die
A... zum Bierholen heutzutage nur noch das Austauschen und Zusammenstecken
von fertigen Teilen lernen, aber keine handwerklichen Fertigkeiten mehr.
>> Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der Crimpfraktion.
>> Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
>> tragen..)
> Ich plaediere fuers Crimpen
Helmut, vielleicht loetest Du einen Teil und crimpst den anderen, und
berichtest hier was zuerst futsch gegangen ist...
Gruss,
Georg
> Wenn die Crimpung richtig (mit einer "gscheiten" Zange) ausgeführt ist, hält
> das (fast) ewig, und gibt auch keine Übergangswiderstände.
Streiche Crimpung, setze Loetung. Natuerlich soll man nicht soviel Zinn
beigeben, dass das halbe Kabel sich damit vollsaugt.
Gruss,
Georg
Nein, denn gelötet wird vor der Zugentlastung, da kriecht gar nix ins Kabel
und da bricht auch nix.
> Wenn die Crimpung richtig (mit einer "gscheiten" Zange) ausgeführt
> ist, hält
> das (fast) ewig, und gibt auch keine Übergangswiderstände.
Möglicherweise, das hab ich den Eindruck hängt sehr von der Lage am Fahrzeug
aus. Bei ner Dose, wo kaum Feuchtigkeit hinkommt, halten Crimpungen sehr
lang bis fast ewig. Obgleich auch da Spanungsabfälle zwischen Bakterie und
Verbraucher von einem halben Volt schnell zusammenkommen.
Am Mopped, wo bei Winterbetrieb der Salznebel überall hinkommt, da hält´s
eben gerade nicht ewig, noch nicht mal ansatzweise. Da funktoniert auf Dauer
nur Löten und in die Steck-Kontakte ordentlich Kontaktpaste rein.
> Klaus Pressel
Hey, Du bist von Boschens? Wird das jetzt was mit den 48Volt im Kfz-Bereich?
Etti
DOD #2503
Einspruch! Die verzinnten Enden neigen gerne dazu, mit der Zeit
nachzugeben, dann gibt's massenweise Wackelkontakte und Ausfaelle.
Crimpen ist besser, weil da der Druck so hoch ist, dass eigentlich
nix mehr wackeln kann.
--
"... meinen Internetzugang hab ich bei *A* *O* *L*"
- "und dein Hirn? wo hast du dein Hirn?"
(deb*ltel-Werbung)
Dann wurde geschlampert, d.h. wohl zuwenig Pressdruck werwandt.
Wo ich eher mit der Zeit Probleme sehe, sind die Steckverbinder
selbst: vergammelt, korrodiert und locker. nachbiegen hilft dann.
> (Ironiemodus ein)...dann Schrumpfschlauch drum, 2-Komponentenkleber zum
> weiteren Abdichten, Gewebeband, Strickummantelung, flexibles Alurohr,
> Bougierrohr: hält von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen. Und wenn's den Rahmen
> zerreist, dann hält der so präparierte Kabelbaum die Kiste zusammen.
Viel besser:
Du kannst den Rahmen gleich komplett weglassen. Das verbessert
das Leistungsgewicht und es rostet nix mehr.
Oh je, wenn das einer von Sucksusi liest...
KEINE übergangswiderstände stimmt natürlich ned ganz... aber
"kleine" oder "keine nennenswerte" stimmt aber... und so ist's
beim Löten auch.
Grüsse
Marco
PS: jede Steckverbindung hat nen x mal häheren Kontaktwiderstand
als ne nständige Krimpung... von Schaltern und Relais reden wir
besser in diesem Zusammenhang nicht
Georg Horn <ho...@koblenz-net.de> schrieb
> Helmut, vielleicht loetest Du einen Teil und crimpst den anderen, und
> berichtest hier was zuerst futsch gegangen ist...
..bei den Laufleistungen, die mein Bastelprojekt vermutlich erreichen wird
(es wird ja ein sogenanntes "TT"-Poser-Bike, "TT" wie "tavern to tavern"),
gäbe das wahrscheinlich nicht genügend Kilometer für einen praxisrelevanten
Test.
Mein erster selbstgebauter Kabelbaum - durchgängig mit der Flachzange (!)
gecrimpt (nein, ich sollte sagen: gequetscht) hält swiw heute noch: 15
Jahre und 40 tkm.
> Nein, denn gelötet wird vor der Zugentlastung, da kriecht gar nix ins Kabel
> und da bricht auch nix.
>
Aber wieso löten? Ne anständige krimpung ist absolut gasdicht, da
braucht's kein Lötzinn!
Wenn man natürlich sen Seitenschneider zum Crimpen benutzt, muss
man schon nachlöten... aber wer macht sowas schon? .-)
> > Wenn die Crimpung richtig (mit einer "gscheiten" Zange) ausgeführt
> > ist, hält
> > das (fast) ewig, und gibt auch keine Übergangswiderstände.
>
> Möglicherweise, das hab ich den Eindruck hängt sehr von der Lage am Fahrzeug
> aus. Bei ner Dose, wo kaum Feuchtigkeit hinkommt, halten Crimpungen sehr
> lang bis fast ewig. Obgleich auch da Spanungsabfälle zwischen Bakterie und
> Verbraucher von einem halben Volt schnell zusammenkommen.
Jup... Kabellänge, hohe ströme (schnell ein Paar Ampere bei 12V)
und die Steckkontakte und Schalter haben das zu verantworten...
0.5V Spannungsabfall
Wenn da 1A über die Leitung geht, würde das heissen 0.5 Ohm, wenn
an von 5A (60W-Leuchte) würde das noch 0.1 Ohm bedeuten...
Ein Schalter hat das Locker (50mOhm ist schon mal kein
allzuschlechter Schalter...)
> Am Mopped, wo bei Winterbetrieb der Salznebel überall hinkommt, da hält´s
> eben gerade nicht ewig, noch nicht mal ansatzweise. Da funktoniert auf Dauer
> nur Löten und in die Steck-Kontakte ordentlich Kontaktpaste rein.
>
Also wenn ich nen Schrumpfschlauch schön eng drum habe (ned den
5cm Schlauch um ein 0.2cm-Kabel wickeln) dann kommt da doch kein
Salznebel hin... oder gehst du mit deinem Moppel tauchen?
> Hey, Du bist von Boschens? Wird das jetzt was mit den 48Volt im Kfz-Bereich?
Ist da ned die Rede von 42V?...
Grüsse
Marco
Huhu!
Ich habe das im Winter bei einer XJR machen dürfen, _alle_ Stecker unter
den Tank und Kabeln nach vorne verlängert. Ich habe alle Kabeln
gelötet+Schrumpfschlauch, funzt bestens und hat sich auch bei kleineren
Reparaturen immer bewährt. Warum sollte da was brechen?
FF,
Robert
> Ich habe das im Winter bei einer XJR machen dürfen, _alle_ Stecker unter
> den Tank und Kabeln nach vorne verlängert. Ich habe alle Kabeln
> gelötet+Schrumpfschlauch, funzt bestens und hat sich auch bei kleineren
> Reparaturen immer bewährt. Warum sollte da was brechen?
weil:
Das Zinn fliesst in die Litze. Diese ist dann in dem bereich, in
diem die litze vollgesofen ist, steif, weil sich die einzelnen
Litzen-Drähte nicht mehr gegeneinaner verschieben können. Dort,
wo das Zinn aufhört, sind die Litzen zwar nicht mehr
gegeneinander fixiert, aber die einzelen Drähte noch etwas
verzinnt. Doer ist dann die Stelle, wo sich das Zeugs biegt...
und weill die einzelnen Litzen-Drähte nicht mehr so flexibel sind
(haben ja ne recht spröde und nicht elastisch verformbare
Zinn-Ummantelung... Oberfläche etwas legiert, also auch
geschwächt) brechen sie halt... jedes mal beim bewegen mal wieder
einer... bis alle gebrochen sind...
Grüsse
Marco
MfG
Klaus Pressel
---------------------
---> Systementwicklung Common- Rail <--- (das ist ein Diesel :-))
Abt: K5/P-CRW
Bau 385/0
Tel: 0711 / 811-30569
Tel-intern: 30569
Fax: 0711 / 811-23185
----------------------------------
E- Mail: Klaus....@de.bosch.com
E-Mail privat: kap...@addcom.de
Na gut, dann halt 42 (bei dem gschlamperten Crimpglump wird wahrscheinlich
die Spannung dann eh nur noch ein einem Bereich angegeben so z.B. 40-50V)
SCNR :-)
Egal, 42V (obgleich diese Zahl schon anderweitig besetzt ist).
Konkret krasse Frage: Wie will man das mit den Bakterien machen? Gut 20
Zellen?
Gruss
Etti
DOD #2503
> - Abzweigverbinder/Lüsterklemmen/sonstiger Verbinderkram: viel zu sperrig,
> um in den Kabelstrang zu passen.
Und gammelt irgendwann bei Feuchtigkeit
> - durchgehendes Kabel auf einer gewissen Strecke abisolieren, nacktes Ende
> des abzweigenden Kabels drumzwirbeln, zusammenlöten, Isolierband? Ist da
> der Bruch nicht programmiert?
Nö, wieso?
Ich hab das noch nicht oft gemacht (vielleicht 2-3*) und weiß noch nicht mal
mehr wo genau (AHK und Mopped?).
Aber das scheint mir doch die beste Lösung.
Ciao, Rick
_____________________________________
http://start.at/Rick
oder:
http://members.xoom.com/RichardGocht/
_____________________________________
> Dort, wo das Zinn aufhört, sind die Litzen zwar nicht mehr
> gegeneinander fixiert, aber die einzelen Drähte noch etwas
> verzinnt. Doer ist dann die Stelle, wo sich das Zeugs biegt...
> [...]
> brechen sie halt... jedes mal beim bewegen mal wieder
> einer... bis alle gebrochen sind...
Streiche "wo das Zinn aufhört", setze "Wo der Crimp-Kabelschuh aufhoert".
Und: Wo in einem Kabelbaum bewegt sich was? Vielleicht sollte man so eine
Loet- oder Wasauchimmerfuernverbinder-Stelle nicht gerade dahinmachen, wo
der Kabelstrang um den Rahmenkopf in die Lampe geht, aber sonst bewegen
sich Kabelbaeume eher selten, sondern sind schon am Rahmen festgebunden...
Gruss,
Georg
"hwicht" <wi...@em.uni-frankfurt.de> wrote:
>Danke. Damit steht's unentschieden zwischen der Löt- und der Crimpfraktion.
>Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
>tragen..)
Im Prinzip isses egal, welche Verbindungstechnik Du wählst,
Hauptsache, sie ist dauerhaft. So. Zum Thema Löten:
Brüchig wird die Angelegenheit i. d. R. nicht an der
Lötstelle selbst, sondern davor oder dahinter, weil das
Lötzinn leider auch ein Stück weit in die Adern hineinzieht.
Um hier die Bruchneigung zu reduzieren, sollte die Belastung
der Stelle verringert werden. Dazu die Ader nach dem Verlöten
vorsichtig sanft biegen und so die Stelle herausfinden, bis
zu der das Lötzinn vorgedrungen ist. Von der Lötstelle weg
noch etwa 1cm dazulegen und die Ader an dieser Stelle knicken
(180°). Auf der anderen Seite der Lötstelle dasselbe. Jetzt
den Schrumpelschlauch drüber. Die Belastung der Lötstelle auf
Druck, Zug, Biegung ist nun deutlich geringer. Eine solche
Lötstelle hielt bei der LTD440 eines Bekannten ewig, will
heißen, erwiesenermaßen 6 Jahre, dann wurde die Maschine
verkauft.
Bei einem Abzweig gehst Du analog vor. Der Nachteil ist, daß
Du an der dicksten Stelle fünf Aderstärken vorliegen hast.
Dünner, als der Schnellverbindermurks, aber für Deine
Anforderungen wahrscheinlich zu dick.
Also Crimpen. Auch hier wäre eine Zugentlastung
wünschenswert, aber nicht gar so notwendig, wie bei einer
Lötstelle.
Munter bleiben... TRICHTEX
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
hwicht <wi...@em.uni-frankfurt.de>
> löste einen Glaubenskrieg zwischer Crimpern und Lötern aus.
..ähem. Wenn ich das mal zusammenfassen darf:
(Streiterei im Himmel)
"Löten!" sprach Ohm zu Herrn Volta
"da ist die Spannung stets voll da!"
"Crimpen!" sprach Volta zu Ohm
"solamente so permanente fliesst Strom!"
"Schrauben!" sprach da der Herr Watt
"that's solid and sehr straightforward!"
"Verzwirbeln!" sprach drauf Herr Ampere
"et puis drumherum mit Klebär,
ca ne taugt pas garnix
et serrappelt sich fix:
mais was wär ein Motorradelektrique ohne Fehlär?"
> Streiche "wo das Zinn aufhört", setze "Wo der Crimp-Kabelschuh aufhoert".
Nope... denn: Bei nem Kabelschuh ist das so gelöst: dort wo der
elektrische übergang ist, wird das Kabel feste verpreest und
damit ordentlich geschwächt. Damit das aber keine sehr negativen
Auswirkungen hat, ist etwa 2mm weiter hinten die Isolation auch
noch festgeklemmt. Also ist auf dem elektrischen übergang keine
mechanische Belastung.
> Und: Wo in einem Kabelbaum bewegt sich was? Vielleicht sollte man so eine
> Loet- oder Wasauchimmerfuernverbinder-Stelle nicht gerade dahinmachen, wo
> der Kabelstrang um den Rahmenkopf in die Lampe geht, aber sonst bewegen
> sich Kabelbaeume eher selten, sondern sind schon am Rahmen festgebunden...
Ok, der Zylinderkopf bewegt sich etwas mehr als der Kabelbaum...
aber auch Vibrationen sind Bewegungen. Ob man die Wärmeausdehnung
einfach vernachlässigen kann, weiss ich ned.
Und: leimst oder schweisst du deinen Kabelbam an den Rahmen?
Meist ist der ja so angebunden oder geklebt... wenn da irgendwo
Bewegung draufkommt (z.B. Lekkopf) bewegt sich der halbe
Kabelbaum mit...
Grüsse
Marco
> Egal, 42V (obgleich diese Zahl schon anderweitig besetzt ist).
*breitgrins* mir gefällt 23 besser :-)
> Konkret krasse Frage: Wie will man das mit den Bakterien machen? Gut 20
> Zellen?
Hm... gute Frage... vielleicht wollen die auch endlich von dem
blöden Blei weg. Mit Lithium-Zellen bräuchte man nicht mehr
soviele Zellen (aber wohl nen grösseren Geldbeutel).
Aber da die Auto-Akkus doch eh ne Ladeschlusspannung von mehr al
14V haben müssten 3 von denen in serie reichen .-)
Grüsse
Marco
[fehlenden Kill-Schalter]
Hmm, wie alt ist denn deine Guzzi? Ich meine, daß Killschalter erst
irgendwann in den 80ern Pflicht wurden (hatte mein Fahrschulmoppel
eigentlich einen?). Vielleicht brauchst du gar keinen?
Gruß, Rob - man möge meine Aussage auf Richtigkeit prüfen.
[OT] P.S. in der Betriebsanleitung meines seligen 68er Käfers stand
beispielsweise: "Sollten Sie Sicherheitsgurte wünschen, so hält ihr
freundlicher VW-Verkäufer diese für Sie bereit." Die waren bei dem
Baujahr so unnötig wie jedes Jahr zur ASU. ;-)
--
Duc 900SS, lenkt tierisch von der Arbeit ab.
> dort wo der elektrische übergang ist, wird das Kabel feste verpreest und
> damit ordentlich geschwächt. Damit das aber keine sehr negativen Auswirkungen
> hat, ist etwa 2mm weiter hinten die Isolation auch noch festgeklemmt. Also
> ist auf dem elektrischen übergang keine mechanische Belastung.
Und wie lange haelt die popelige Isolation? Die wird doch zuerst bruechig
und gibt die Litze frei, die dann irgendwann auch abbricht. Zumindest habe
ich bei freifliegenden Kabeln schon haufenweise, zuletzt an einer Polklemme vom
Ladegeraet, die ich dann angeloetet habe, so! *trotzigmitdemfussaufstampf*
;-))) Brueche an gekrampten Kabelschuhen gesehen. An geloeteten auch. Das
bisschen eingeklemmte Isolierung ist nicht wirklich eine Zugentlastung, und vor
allem kein Knickschutz.
Aber wie gesagt:
>> Und: Wo in einem Kabelbaum bewegt sich was?
> Ok, der Zylinderkopf bewegt sich etwas mehr als der Kabelbaum...
> aber auch Vibrationen sind Bewegungen. Ob man die Wärmeausdehnung
> einfach vernachlässigen kann, weiss ich ned.
Welche Waermeausdehnung? Die des Kabels wegen dem durchfliessenden Strom?
> Und: leimst oder schweisst du deinen Kabelbam an den Rahmen?
Noe, ich crimpe sie fest! ;-))
> Meist ist der ja so angebunden oder geklebt... wenn da irgendwo
> Bewegung draufkommt (z.B. Lekkopf) bewegt sich der halbe
> Kabelbaum mit...
Ich sagte ja man soll eine wie auch immer geartete Verbindung vielleicht
nicht gerade am Lenkkopf applizieren, aber der Rest vom Kabelbaum ist doch
mit Band umwickelt und alle paar Zentimeter am Rahmen festgebunden, was soll
da gross wackeln und sich biegen?
Gruss,
Georg
Das brechen kriege ich auch, wenn ich Kabelschnellverbinder sehe. Dann denke
ich immer an nachträglich eingebaute elektrische Fensterheber in A-Mantas
und
elektrischen Totalausfall.
Jens
Die sehen wirklich scheisse aus, aber in Lampengehausen und da wo platz ist
benutze ich die immer, weil die wirklich einen saubern Kontakt herstellen
und lange halten. Man sollte den Anbringungsort halt mit bedacht waehlen,
aber sonst sind die Dinger durchaus Fachgerecht.
Mitten im Kabelbaum, da wo mans evtl auch noch sofort sieht ist natuerlich
scheisse.
Daniel
dan...@derdicke.de
> Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
1. Vergiß diese Billigteile aus dem Baumarkt, mit denen man diese
Kabelschuhe mit den Isolierstücken dran crimpt - oder eher quetscht.
2. Kauf dir eine von Knipex 9721215B (gibt es z.B. bei Conrad Nr.
801011-62, ca. 28DM). Damit werden die reinen Kabelschuhe (also ohne
diese Isolierteil) gecrimpt. Wichtig ist, daß die Aufnahme für die
Crimpung so ähnlich aussieht wie ein McDonalds M mit einer leicht
gebogenen Gegenseite und für verschiedene Kabelschuhgrößen vorhanden
ist.
Kannst dir natürlich auch eine Luxusversion mit einer Mechanik kaufen,
die erst wieder entsperrt, wenn du fest genug gecrimpt hast. Die liegen
dann bei 50 DM (Conrad Nr. 804070-62).
Olaf
--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJ1200 3YA BJ93 170Mm rrr#25
Engine replaced ... up and running wonderful :-)
> Jein. Bei www.westfalia.de gibt (gab?) es eine ungelabelte Crimpzange
> für etwas um die 40.-, deren gelabelte, aber absolut identische
> Ausführung im hiesigen Werkzeugfachhandel deine erwähnten 100.- kostet.
> Zu den 40.- kommen wimre noch 12,95 für Einsätze für unisolierte
> Kabelschuhe.
Das ist sowieso das blöde. Die Zange ist eigentlich immer die gleiche .
man bräuchte nur die unterschiedlichen Einsätze. Die bekommst du aber
üblicher Weise nicht einzeln. Da werd ich dann mal schaun ... vielleicht
hol ich mir ja doch noch die Luxusversion für privat ...
Oder ich tret Conrad mal auf die Füße - vielleicht können die ja doch
die Einsätze besorgen ...
>Werte Auskenner!
>
[Fahrzeugelektrik selbstgemacht]
Ich habe mich kürzlich mit der Problematik befaßt und habe
festgestellt, daß es schwierig ist, professionelles
KFZ-Installationsmaterial zu bekommen.
Schau dir mal den Link an:
http://www.kabel-schmidt.com/shop/index.html
--
Gruß
Christian
RD 250, XS 360, XJ 550
>Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
Zweck der Crimpung ist es AFAIR, die Fein und Mehrdrähtigen
Verdrahtungsadern H07 und H05VK etc.. zusammen in eine Aderendhülse zu
verpressen, damit alles sauber in den Klemmkäfig kommt. Durch ein
Abstehendes Feindrähtchen sind schon manche Dinger abgebrannt, von
Moppeds bis zu Industrieanlagen.
Abgesehen vom hohen Preis, zeichnet sich eine korrekte gasdichte
Crimpung dadurch aus, dass all Drähtchen absolut fest miteinander in
die Aderendhülse eingepresst werden. Um dies zu Gewährleisten sollte
die Zange eine Ratschung haben, die Automatisch entriegelt, sobald
genug zusammengedrückt wurde. Die moderneren haben Automatische
Querschnittsanpassung und sauberer Vierkantcrimpung, Trapezcrimpung
gibt es auch.
richie, in TSB ohne r
--
Bike: M900, Bj94, 33Mm // Beta Techno, Bj95
TSB#9 // DLISUGC#8 KotSfWL, Das Wetter war geil !
HP: UPDATE 23.09.1999 http://go.to/richie
> >
> [Fahrzeugelektrik selbstgemacht]
>
> Ich habe mich kürzlich mit der Problematik befaßt und habe
> festgestellt, daß es schwierig ist, professionelles
> KFZ-Installationsmaterial zu bekommen.
>
Wobei wir nun endlich, nachdem hoffentlich klar ist das gecrimpt werden
soll, die bange Frage stellen müssen von welcher Qualität die von Helmut
verlegten Leitungen und Isoschläuche sind?
Beschaffungstip: Kabelbaum aus nicht zu alter Unfalldose vom
Autoverwerter, sind auch gleich alle Farben drin die man nach Norm so
braucht.
Gruß
Uwe,
der sich im Laufe der Jahre Crimpwerkzeug für über 2K5DM anschaffen
musste
?? ist ein Killschalter Pflicht? Bis zur /5 gab´s bei BMW keinen also
wurde er dort erst 73 eingeführt.
Die W2000 (´76 bis mitte der 80er) hat swiw (nettes kürzel) auch
keinen.
Also weg damit ist nur Gewicht und eine Fehlerquelle.
Frag mal dem TÜPF
Gruß
Axel
--
R69S, R100T, R80G/S, K100RS, MKM1000
W2000, CB 350F, XT500, TR1,
>hab letztes Jahr vorm Nachbarinstitut mal ne alte Guzzi gesehen der
>hatte sogar den Anlasserschalter gespart indem er den Magnetschalter
>aufgefraesst, mit einem Hebel versehen hatte und den Anlasser quasi
>"manuell" startete
>
War da evtl. der marellistarter vom Fiat 500 oder 126 an dem Guzzi
-motor? klingt jedenfalls danach.
>hab letztes Jahr vorm Nachbarinstitut mal ne alte Guzzi gesehen der
>hatte sogar den Anlasserschalter gespart indem er den Magnetschalter
>aufgefraesst, mit einem Hebel versehen hatte und den Anlasser quasi
>"manuell" startete
Sieht vor der Eisdiele bestimmt cool aus, in der Praxis hab ich den
Starter aber lieber in Daumenreichweite. Und zwar ohne die Finger vom
Gas nehmen zu müssen.
Gruß, Radbert
--
http://www.rrr.de/~radbert
>Instrumententräger, ersetzt werden. Allerdings wird _mein_ Zündlichtschloss
>direkt hinter dem Tank in einer Aussparung der Sitzbank eingebaut werden
>(so dicht wie möglich an Batterie und Sicherungskasten, auch das spart
>Kabel).
Willst Du es nicht doch lieber irgendwie ins Rahmendreieck oder unter
dern Tank oder so setzen? Bei dem Gedanken an einen Zündschlüssel vor
den Eiern krieg ich Gänsehaut.
> Bei dem Gedanken an einen Zündschlüssel vor
> den Eiern krieg ich Gänsehaut.
...ich werd' sicherheitshalber Eierbecher anschaffen und die Guzzi nur mit
selbigen besteigen. Bei enganliegenden Lederhosen betonen die auch das
männliche Genital (-> Landsknechtmode -> Beinkleider > Schamkapsel), ein
bei einem Poser-Biker durchaus erwünscher Effekt.
>> ne passable Chrimpzange ist ja eh pflicht
Auf jeden Fall!
>Was zeichnet eine gute Crimpzange aus?
Weiß ich nicht so genau. Ich habe aber eine von Conr*d (Typ YYT7 für
isolierte Quetschverbinder Bestellnummer 804096-62 DM 49,95) und bin
sehr zufrieden damit. Da kann man wohl auch andere Crimpeinsätze für
bekommen.
CU
Andreas
> Soll ich löten _und_ crimpen? (Sozusagen Gürtel _und_ Hosenträger
> tragen..)
Du weißt doch, daß Du dafür früher oder später erschossen wirst?
"Wie soll ich einem Mann trauen, der nicht einmal seinen eigenen
Hosenträgern traut?"
Ciao,
Florian.
P.S.: Ich würd' dat löten ...
--
GSX 750 F ('92/48tkm; '01/1tkm; HD-Z 106) "Asuka"
"Ladegut oder Einbauteil?"
> In der Fahrzeug- (und Flugzeug-) Technik wird aber grundsätzlich gecrimpt und
> nicht gelötet, muss wohl seinen Grund haben.
Hmmm ... Geht schneller -> kostet weniger?
> Mir selbst sind schon einige Lötverbindungen abvibriert, deshalb
> crimpe ich nur noch und das hält.
Ich hab' immer gelötet. Noch nie Probleme gehabt ...
Ciao,
Florian.
> Streiche "wo das Zinn aufhört", setze "Wo der Crimp-Kabelschuh aufhoert".
Ohje, ich sehe schon, das artete wieder in einen Glaubenskrieg aus.
"Ich bekenne mich zu Zinnus dem Großen Kolben, mögen seine Verbindungen die
Ewigket grüßen. Nieder mit den crimpigen Quetschern!" ;)))
> Gruss,
> Georg
> Ich hab' immer gelötet. Noch nie Probleme gehabt ...
reines Glück! *SCNR*
Eben, lötverbindungen sind ne geniale sache... für ihren
Einsatzzweck und Einsatzort. Und das ist auf Printplatten (okok,
es gibt noch ein paar weitere Orte)...
Na anständiger Kabelbaum wird gecrimpt und damit basta :-)
cu
MArco
Die Zange *ist* die gleiche.
> man bräuchte nur die unterschiedlichen Einsätze.
Okay, vielleicht zu kurz formuliert oben: Grad nachgeschaut: Bei den
*44,95* ist die Zange und Einsätze für isolierte Kabelschuhe dabei.
Die Einsätze für unisolierte Kabelschuhe kosten *17,50*.
Ich hab das Teil und mir taugts.
> Olaf
Wolfgang
Es sind tatsaechlich 42 Volt. Das gilt naemlich noch gerade als
'Schutzkleinspannung' (lacht hier wer), d.h. per definitionem
ungefaehrlich.
--
"... meinen Internetzugang hab ich bei *A* *O* *L*"
- "und dein Hirn? wo hast du dein Hirn?"
(deb*ltel-Werbung)
Wundert mich jetzt, wegen VDE-vorschriften. Oder hat sich da was
geaendert ? Gut, 48V=4*12V......
42V ist das 3fache der derzeitigen Boardspannung von 14V. 12V ist doch nur
im Stand vorhanden.
--
Wolfgang Horejsi
Wir ziehen doch alle an einem Strick,
wenn auch nicht in die gleiche Richtung.
Christian Mende sprach:
> Schau dir mal den Link an:
> http://www.kabel-schmidt.com/shop/index.html
Cool, _danach_ suche ich auch schon laenger.
Danke!
Gruss,
Torsten
--
\\|//
------------------------ooOO- (.) (.) -OOoo-----------------------
82' Le Mans III 'Grizzly' O RRR #53, HHH #23, DoD #1870
84' V35 Imola 'Orso piccolo' \___/ MGNOC-ED #541, MGML #033
Have you ever patched yourself with duct tape?(+8), Squid%: 19.52
Torsten Radtke, Hamburg, Germany, r...@ifu.Rantzau.de
http://www.geocities.com/motorcity/downs/1862/
------------------------------------------------------------------
>Hallo Christian.
>
>Christian Mende sprach:
>
>> Schau dir mal den Link an:
>> http://www.kabel-schmidt.com/shop/index.html
>
>Cool, _danach_ suche ich auch schon laenger.
>Danke!
>
War in der Oldtimer-Markt Heft 1/2001: "Wackelkontakt ade - Kabel
richtig verbinden". Weiterhin gab es letztes Jahr ein Markt-Sonderheft
Kfz-Elektrik.
> Kabel trennen, Kabelenden verzinnen und mit Luesterklemme verschrauben
> wuerde ich noch fuer die beste Loesung halten, aber wenn Du schon
> verzinnst, kannste auch gleich loeten...
Ist die schlechteste, da das Zinn unter Druck fliesst.
> Wieso? Eine saubere Loetung ist imho die beste und handwerklich sauberste
> Loesung. Wie schon jemand anders schrieb, evtl. Flussmittel hinterher
> abwaschen und schoen mit Schrumpfschlauch isolieren, um Korrosion zu
> vermeiden.
Als Abzweig machbar wenn er an einer Stelle Liegt, die nicht bewegt (wie
z.B. Lenkkopf) wird und keinen Vibrationen ausgesetzt ist.
> Dieses ganze Quetschverbinder- und Stopeselzeugs ist zwar schoen um mal
> eben schnell was anzuflicken (wer heizt heute schon noch den Loetkolben
> an?), aber ob's auf Dauer haelt?
Quetschverbinder - das sind die aus'm Baumarkt vergiss ganz schnell! Da
ist zusammendrehen zweier Draehte noch besser. Mit vernuenftigem
Werkzeug gecrimpte Verbindungen schlagen geloetete sogar beim
Uebergangswiderstand...
bye
Joerg
--
(GUS)#5 lebt! CTD#3
'95-'98 CX500(/C) RIP '98 Guzzi V65TT '98- Cagiva E900 '99- DR350S
> Yep, erst crimpen und dann den Teil VOR der Zugentlastung zusätzlich löten.
Schwachfug! Durch die Hitze schmilzt die Isolierung unter der
Zugentlastung. Nix mehr mit Entlastung...
>...ich werd' sicherheitshalber Eierbecher anschaffen und die Guzzi nur mit
>selbigen besteigen. Bei enganliegenden Lederhosen betonen die auch das
>männliche Genital
Ich seh schon, tief drin bist Du immer noch Harleyfahrer =;-)
> Okay, vielleicht zu kurz formuliert oben: Grad nachgeschaut: Bei den
> *44,95* ist die Zange und Einsätze für isolierte Kabelschuhe dabei.
>
> Die Einsätze für unisolierte Kabelschuhe kosten *17,50*.
>
> Ich hab das Teil und mir taugts.
Hmm - ich glaub, ich fahr mal in Hagen bei Westdalia vorbei und schau
mir die Zange in Realität an :-)