>beim Slalomfahren im Schrittempo leichter tue?
Hallo Rainer,
was genau hat Dir denn der Fahrlehrer schon empfohlen?
Bei mir hat während der Langsamfahrübungen immer geholfen, den Motor
leicht gegen die Fußbremse arbeiten zu lassen.
Das ist meist leichter zu beherrschen als das Spiel mit der Kupplung,
denn sobald Du umzukippen drohst, einfach leicht die Bremse lösen und
schon gibt's wieder ein wenig mehr Schub.
Aber: Bei der ganzen Sache den Motor nicht quälen! Man darf auf keinen
Fall hören, daß er gewürgt wird, also ein gesundes Maß für die
Bremskraft wählen.
Viel Erfolg beim Üben,
Stefan
--
XJ600S '92 "Die Kröte" 23-43Mm
www.jumpingspot.de
Die Übung fand ich auch von allen am schwierigsten. Wenn du das nicht
schon tust, reguliere die Geschwindigkeit über die Kupplung, nicht über
den Gasgriff. Versuch eine konstante Geschwindigkeit mit schleifender
Kupplung einzuhalten, die Lastwechselreaktionen (Rucken) des Moppeds
beim Gas geben und Gas wegnehmen bringen dich nur von deiner Linie ab.
Viel Erfolg beim Üben!
Falko
--
A diplomat thinks twice before saying nothing. (Winston Churchill)
...manchmal überdramatisieren Fahrlehrer auch. Solange Du durch die
Hüttchen kommst und dabei nicht rast solltest Du eh bestehen. Anyway,
grundsätzlich macht Übung den Meister und wenn Du eine risikofreudigen
Kumpel hast, der Dir sein Bike leiht: abgesperrtes Gelände (Hinterhof)
und da für Dich üben, kost nicht die wertvollen Fahrstunden...
Grüße
Denis
Bei mir hat üben, üben, üben geholfen.
So long, Hardy
--
Honda Bali 03/96-01/97 7Mm; Yam YP250 02/97-05/99 30Mm
BMW F650 05/99-05/02 40,8Mm; Suzuki GSX 1200 05/02(8Mm)- 4Mm
>haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
>Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
>gut genug... Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
>verbessert.
Wo liegen denn die Probleme? Beim Gleichgewicht, beim Kurvenradius?
Bei letzterem dürfte es helfen, mal ein paar Kreise am Lenkanschlag zu
üben. Und setz Dich beim Drücken bei so geringer Geschwindigkeit auf die
kurvenäußere Sitzbankkante.
>cu
> rainer
Dirk
--
NX 650 - Schwarz, Breit, Sta^H^Hchwach - 52Mm
http://www.uni-karlsruhe.de/~uu79/
Die Hauptursache für Geschwindigkeitsübertretungen sind Radarfallen.
wenn du in der Nähe gewohnt hättest, würde ich ja sagen, du darfst mal
mit meiner Kleinen probieren...
Die mußte eh schon öfter für sowas herhalten.
Cherry, mit Fahrschulmopped
--
'91 GS500E, 45Mm, sold und wartend auf Wiederbelebung
'97 GS500E, 16Mm
ICQ:76384978
> Moin,
Selber Moin,
>
> haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
> Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
> gut genug...
Was genau ist denn Dein Problem?
Ich hatte nur Probleme mit der Geschwindigkeit, und das läßt sich mit
der linken Hand lösen: Du fährst einfach im Standgas mit gezogener
Kupplung (also eigentlich "rollen"). Wenn die Kiste zu langsam wird,
kuppelst Du einfach ein (gaaanz sachte) und wieder aus. Dabei immer
schön im Standgas bleiben, die rechte Hand bewegt sich nicht! Durch das
kurze Kupplung-Loslassen kriegst Du nur sehr wenig "Schub", aber das
sollte reichen, um Dich wieder in den eigenstabilen Bereich zu bringen.
BTW: wie viele der Anwesenden mussten eigentlich den langsamen Slalom zu
Prüfung demonstrieren? Ich nicht...
> Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
> verbessert.
Hmmmm, was sagt man dazu? Eigentlich sollte genau der Dir das beibringen
können. Beruf verfehlt? ;-)
cu, Lars
--
To reply, do NOT remove "nospam" from email address.
...vielleicht noch'n Tipp: nicht unmittelbar vor's Vorderrad oder auf'n
Drehzahlmesser oder so gucken, sondern dahin, wohin du fahren willst.
Also soweit's geht zum nächsten Hütchen. Derlei hilft auch ungemein beim
Wenden ZB. auf engen Garagenhöfen: willste links rum, dann guckste links
so weit's geht in die kurve. Probier's mal...
Denis
>Nun, meistens klappts leidlich, nur wenn ich mich verhaspel (zu
>spaet einlenke, oder zu weit rauskomme) krieg ichs nicht mehr
>korrigiert und das wars dann. Schrittgeschwindigkeit fahren ohne
>Huetchen geht so, aber wenns dann um die Pylone rum geht...
Ich sag ja, üb mal Kreise am Lenkanschlag. Die meisten Moppedfahrer
können das nicht, weil sie glauben sie können bei geringer
Geschwindigkeit nicht so weit einschlagen, bzw. fallen dann um. Stimmt
aber nicht, man kann immer noch weiter einschlagen und damit engere
Kreise ziehen, solange man nicht am Lenkanschlag angekommen ist.
Ganz wichtig ist dabei auch die Blickführung, schau dorthin wo Du
hinfahren willst, _auf_keinen_Fall_direkt_vors_Vorderrad_schauen_, schau
Dir die Linie aus, die Dich am nächsten Hütchen vorbeibringt. Im
schlimmsten Fall einer 180°-Wende würde das bedeuten, den Kopf und den
Körper soweit wie möglich zu drehen, um mehr oder weniger bis hinter
sich sehen zu können.
Und versuch das Mopped unter Dir zu bewegen, Dein Oberkörper bleibt
dabei möglichst in stabiler Lage über dem Mopped, das geht zwar besser
wenn man steht, im Sitzen rutscht man dann halt etwas mehr auf der
Sitzbank rum.
>>grundsätzlich macht Übung den Meister und wenn Du eine risikofreudigen
>>Kumpel hast, der Dir sein Bike leiht: abgesperrtes Gelände (Hinterhof)
>>und da für Dich üben, kost nicht die wertvollen Fahrstunden...
>Leider keiner vorhanden.
Solltest Du in der Nähe von Paderborn wohnen, dann finden wir
sicherlich einen Termin wo Du mit meiner DR350 üben darfst.
Gruss,
ToM
: Nun, meistens klappts leidlich, nur wenn ich mich verhaspel (zu
: spaet einlenke, oder zu weit rauskomme) krieg ichs nicht mehr
: korrigiert und das wars dann. Schrittgeschwindigkeit fahren ohne
: Huetchen geht so, aber wenns dann um die Pylone rum geht...
Hallo Rainer,
zwei Tipps. Schau nicht auf das naechste Huetchen, sondern weiter nach vorn.
Die ganze Fuhre wird dann stabiler bei langsamer Fahrt und - wo man
hinschaut, da faehrt man auch hin und wenn du das Huetchen fixierst, dann
faehrst du es auch garantiert um.
Versuch den Bogen um das Huetchen nicht zu gross zu fahren. Du wirst dich
wundern wie nah man dran vorbeifahren kann ohne dass man es beruehrt. Naeher
ran -> weniger Lenkeinschlag -> stabiler bei langsamer Fahrt.
Viel Erfolg,
Bernd
Das glaub ich nun eher weniger. Iirc fängt der eigenstabile Bereich
irgendwo zwischen 20 und 30 km/h an, jedenfalls nicht bei
Geschwindigkeiten, die nur unwesentlich über Schrittempo liegen.
> BTW: wie viele der Anwesenden mussten eigentlich den langsamen Slalom zu
> Prüfung demonstrieren? Ich nicht...
*meld* und daß war auch eine meiner Haßübungen. Ich hab vor der Prüfung
nochmal ne finale Stunde Grundfahraufgaben gemacht, und da auch den 4
von 5 Versuchen versaut. Aber erstens hat man ja bei der Prüfung 2
Versuche, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach wenigstens einer klappen
sollte. Bei mir wars so, daß ich nämlich nach 1-2 erfolgreichen
Durchläufen mir selber Druck gemacht hab, daß das doch noch langsamer
gehen müsse. Schwachsinn, ich weiß. Und außerdem kamen bei der Prüfung
doch höhere Konzentration dazu (und ich hab sämtliche Spielereien, die
ich mir vorher mal erlaubt habe, _jetzt_ nichtmehr gemacht). Und ich hab
den Slalom als allererstes gemacht, damit ich mir nicht mit der Sorge um
diese Aufgabe eventuell die andern versaue.
Cherry
--
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> haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
> Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
> gut genug... Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
> verbessert.
Bin zwar kein Profi (und weiss auch nicht, wie ich mich bei der
Übung anstellen würde ...), aber welche Tipps hat dir denn der Fahrlehrer
schon gegeben?
In Sicherheitstrainings lernt man, daß man besser langsam fährt,
wenn man ein wenig (aber nicht zu wenig) _konstant_ Gas gibt, die
Kupplung loslässt und die Geschwindigkeit mit der Hinterradbremse
regelt. Vorderradbremse blockiert bei langsamer Geschwindigkeit
zu leicht, die also weglassen.
Robert
--
GRR#21, MMM, RRR#54, robs@irc
Triumph T'Bird Sport '99
Suzuki DR350S
Die Echse hat Frontantrieb?
Ich wußte ja schon immer, daß Honda seltsam ist, aber das sie sowas
bauen...
> haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
> Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
> gut genug... Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
> verbessert.
Ich weiss ja nicht, was dir dein Fahrlehrer schon geraten hat, aber IMHO
ist auch hier die Blickfuehrung das Wichtigste. Schau weit genug nach
vorne. Wenn Du direkt auf das Huetchen vor dir blickst, steuerst du
auch automatisch drauf zu ;).
--
Frank
TDM 850 10/97 - 05/00 48 Mm
Sprint ST 05/00 - 43 Mm
"Wahre Freiheit ist einspurig"
> "Lars Nözel" schrieb:
>>
>> Durch das
>> kurze Kupplung-Loslassen kriegst Du nur sehr wenig "Schub", aber das
>> sollte reichen, um Dich wieder in den eigenstabilen Bereich zu bringen.
>
> Das glaub ich nun eher weniger. Iirc fängt der eigenstabile Bereich
> irgendwo zwischen 20 und 30 km/h an, jedenfalls nicht bei
> Geschwindigkeiten, die nur unwesentlich über Schrittempo liegen.
Ahem. Bei mir hat's so ganz prima funktioniert.
Randbedingung: XJ 600 N, 34 PS. Kann nur für dieses Mopped und nur für mich
sprechen.
> Ich hatte nur Probleme mit der Geschwindigkeit, und das läßt sich mit
> der linken Hand lösen: Du fährst einfach im Standgas mit gezogener
> Kupplung (also eigentlich "rollen"). Wenn die Kiste zu langsam wird,
> kuppelst Du einfach ein (gaaanz sachte) und wieder aus. Dabei immer
> schön im Standgas bleiben, die rechte Hand bewegt sich nicht! Durch
> das kurze Kupplung-Loslassen kriegst Du nur sehr wenig "Schub", aber
> das sollte reichen, um Dich wieder in den eigenstabilen Bereich zu
> bringen.
So konnte ich es auch am Besten.
> BTW: wie viele der Anwesenden mussten eigentlich den langsamen Slalom
> zu Prüfung demonstrieren? Ich nicht...
Aber ich :-) War aber nach ein paar mal Üben nicht wirklich das
Problem...
greetz,
Markus
>haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
>Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
Mir hat es geholfen, den linken Fuß zusätzlich zur Raste auch auf den
Schalthebel zu stellen. Da der langsame Slalom ja eh im ersten Gang
stattfindet geht das problemlos.
À bientôt, P.
--
Ducati 998 Biposto "Boa" 3 Mm
Moto Guzzi Quota 1100 ES in Spe :)
irc: TStretta
http://www.teuns.de
*lol*
Und automagisch wird die Antriebskraft des Motors auf
das Vorderrad übertragen?
Mounty
--
BMW R 1100 GS - Die Leichtfuessige -
>wie ich mich mit dem Slalomfahren im Schrittempo leichter tue?
Gasstellung nicht verändern, alles mit Kupplungspiel dosieren.
Mit Fussbremse einfangen, falls es doch mal zu schnell wird.
Ansonsten: üben, üben, üben. ;-)
Wenn das mittem Kupplungsspiel nicht klappt, versuchs erst mal ohne
Hütchen, verlangsamen bis fast zum Umkippen und wieder bis
Schritttempo beschleunigen und das die ganze Strasse runter.
Der Slalom sieht eh nur kompliziert aus, ist aber ganz einfach.
Sobald Du an dem Hütchen mit der Raste vorbei bist, kannst Du bereits
einlenken, das Hinterrad wirft - ausreichenden Seiitenabstand
vorausgesetzt - eh nix mehr um, nur die Zehenspitze oder die Raste.
(Schuhspitze so weit wie möglich anlegen und einziehen!)
Viel Erfolg!
Gruss
Micha
--
Vom Mopped aus betrachtet sehen Autofahrer aus wie Würstchen im Glas.
Vom Auto aus betrachtet sieht ein Moppedfahrer im Lederkombi
dagegen aus wie ein Würstchen im Naturdarm.
"Kathinka Diehl" <no_e...@gmx.de> wrote in message
news:ag41dk$i7og9$1...@ID-6887.news.dfncis.de...
> Guter Einwand eigentlich. Funktioniert aber trotzdem. Vielleicht, weil
> die Antriebskraft nach vorne geht?
Nee, sondern weil sich die entgegengesetzten Kräfte - Vortrieb und Bremsen -
nicht vom Hinterrad über das Federbein auf den Rahmen und von dort über die
Gabel auf das Vorderrad übertragen müssen. Der Kräfteausgleich findet
praktisch auf derselben Achse statt, der Rest bleibt mehr oder weniger
kräftefrei, was insbesondere die Geometrie zwischen Rahmen mit
draufgesetztem Fahrer und den Rädern halbwegs konstant hält.
Gruss, Frank
--
XVS1100, 17 Mm
Hat die Fahrschule noch so alte Hütchen mit quadratischer Grundfläche?
Die gabs bei mir noch, da wurde die Übung gerade neu eingeführt. Immer,
wenn man an diese Grundfläche kam, sind sie umgefallen. Was hab ich
geflucht.
Dann hat er die Fläche mit einem Messer abgeschnitten. Krumm offenbar,
denn dann standen die Hütchen recht wacklig und fielen noch leichter um
:-)
Hatten aber nur die kleineren Fahrer Probleme. Während die Großen mit
der Dominator einfachen Slalom fuhren (Fußrasten hoch droben, über den
Hütchen) waren die Fahrschüler, die mit dem Scheißhaus fahren mußten
(Bodenbrett!) deutlich breiter und mußten fast im 90°-Winkel zwischen
den Pylonen durch.
Dabei haben die Chopper noch so ein williges Kurvenverhalten <kotz>.
Thomas
Wie jetzt?
Da wird das "durchschummeln" and der Ampel schon als offizielle
Fahrprüfungsvorbereitungsübung praktiziert und dann soll man es nach Erhalt
der Pappe nicht mehr anwenden?
Verkehrte Welt :)
--
Stefan Wimmer ADVA AG Optical Networking
Email SWi...@advaoptical.de Justus-von-Liebig-Str. 7
WWW http://www.advaoptical.com/ 12489 Berlin, Germany
Visit my private Homepage: Love, Electronics, Rockets, Fireworks!
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/6368/
Rainer Huebenthal schrieb:
> Moin,
>
> haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
> Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
> gut genug... Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
> verbessert.
steh auf wenn Du..................
versuchs mal. Den Ar.. entschuldigung, das Gesäß in die entgegengesetzte
Richtung der Kurve, dann geht das gaaanz langsam und gaaanz eng. Hast Du
irgendwo in Deiner Nähe eine Enduro/Cross/Trial - Strecke. Wenn ja, dann
geh mal da hin und sprech mal mit den Trailer-Jungs. Die lassen Dich
bestimmt gerne mal probieren und da die Maschinchen leichter sind und in
Ermangelung eines Sattels Du eh nicht in Versuchung kommst Dich
hinzusetzen wirst Du schnell das Gespür für langsame und enge Kurven,
Achten oder Slalom bekommen. Genauso geht das auch mit den großen
Plastikbechern. Und dann üben üben üben.
Schau mal hin, von der Fraktion kann man einiges lernen. Angepasstes
Bremsen, Gleichgewicht, vorausschauendes Fahren, uvm. Auch Blödsinn wie
Drifts, Sprünge und andere Sachen die im Strassenverkehr "eigentlich"
nix zu tun haben (sollten.)
Viele GRüße Tom
>Vorne treibt der Motor, hinten bremst die Bremse, das ganze Motorrad
>wird dadurch quasi in die Länge gezogen und stabilisiert sich. Ist viel
>einfacher, probier es mal.
´*amKopfkratz*
hat die CBR Frontantrieb?
Grüsse, Wieland
Mir hat es geholfen, dass meine Fahrlehrerin ein par mal nebenher
gegengen ist. Außerdem wollte ich mindestens 20 m Vorauf mit
Schrittgeschwindigkeit haben.
--
ma...@thomas-reincke.de http://www.thomas-reincke.de
tho...@nsu-freund.de http://www.nsu-freund.de
Bandit N 600 1,3 Mm ;-)
>Vorne treibt der Motor, hinten bremst die Bremse, das ganze Motorrad
Oh, Du hast bei Deiner Mühle Vorderradantrieb? #
Bis denne dann .... Eisi
--
GSX 400 (von 'ner D*se getötet)
GB 500 Clubman (eingetauscht gegen 'ne ...)
CBR 1000 (von 'ner Fachwerkstatt getötet)
Freewind XF 650 (verkauft)
BMW R 1150 GS (aktuell und NEU!;-)
>hat die CBR Frontantrieb?
Klar, die Füße, die die Echse antreiben, kommen vor dem Hinterrad auf
den Boden. *duck*
Oliver
>
> Thus spoke "Denis Campbell" <dc...@gmx.de.NOSPAM>:
>> Also soweit's geht zum nächsten Hütchen.
> Viiiiiel zu kurz. Abgesehen davon wirst Du ein Hütchen, das Du an-
> schaust, mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auch über den Haufen
> fahren.
Manchem Fahrschüler hilft es, tatsächlich dorthin zu schauen, wo es hingehen
soll: neben die Pilonen: Fixirpunkt 1m neben einem Pilon suchen, darufzu
lenken dann Blick auf die andere Seite neben den näxten Pilonen. erfordert
bei den 3,5m eine Lenkbewegung pro Richtungswexel.
Noch eine Empfehlung für Deinen Fahrlehrer: man muss einen Anfänger nicht
direkt durch die 3,5m quälen, man kann gerne auch mit 5m anfangen und dann,
wenn Bewegungsabläufe sitzen, enger stellen.
Deinen Schleifpunkt solltest Du können, Gas kurz über Standgas halten und
die Fußbremse schleifen lassen. That's it. Auf gerader Strecke damit auch
mal den Trialstop üben (einfach mal kurz fest auf die Fußbremse, das Mopped
steht sofort, gleich wieder lösen und weiter rollen lassen. Das gibt
Sicherheit, nimmt die Angst vorm Kippen.
> Greets, Dirk
greets
richie
--
in the beginning there was nothing - and then it all exploded
'99 TL1000S 56 Mm
TSB#116 http://116.taunus-biker.de riie @ irc
Die TL1000-FAQ: http://116.taunus-biker.de/TL1000-FAQ
>Tja, nur leider fliegt ab und an doch mal ein Huetchen weg, und
>auf "Wird schon bei x aus 10 Uebungen nicht dabei sein" moecht ich
>mich auch nicht verlassen,
Guck einfach nicht so dicht vors Vorderrad. Immer bereits mindestens
in Richtung des übernächsten Hütchens gucken. Dabei nicht irgendeinen
Punkt fixieren, sondern nach Möglichkeit den Weitwinkelblick fürs
Ganze bewahren.
>>grundsätzlich macht Übung den Meister
Wenn einem das mit der Blickführung niemand sagt, fährt mancher
mitunter sein Leben lang so nen Scheiß zusammen.
Gruß, Radbert
Rainer Huebenthal schrieb:
>
> haben die Profis mal ein paar Tips, wie ich mich mit dem
> Slalomfahren im Schrittempo leichter tue? Das klappt einfach nicht
> gut genug... Die Tipps vom Fahrlehrer habens auch nicht wesentlich
> verbessert.
Nach den vielen Tipps fehlt noch einer, der bisher nicht zu lesen war:
Achte auf festen Knieschluß, d.h. lasse Deine Knie fest am Tank
anliegen,
dann trägt dies auch zur Stabilität der Maschine bei dieser niedrigen
Geschwindigkeit bei (Quelle: Sicherheitstraining).
Ciao,
Uwe
Hmm...
Kathinka.....
ich will ja nicht möppern, aber alle Moppeds, die ich bislang das
Vergnügen (und manchmal auch das Mißvergnügen) hatte, sie zu bewegen,
waren IMHO mit Hinterradantrieb ausgestattet.
Insofern stellt sich mir die Frage...
[x] Du hast Frontantrieb
oder
[x] Du fährst ne Goldwing bevorzugt im Rückwärtsgang
SCNR
Karsten
Genau das hab ich mich auch gefragt, als mein Fahrlehrer mir das
sagte, aber ich dachte mir "Probier's mal... schad ja nix..." und
siehe da es klappte. Vermutlich nur psychologisch, aber wenn's hilft,
warum ned?
Jaja... ich bin auch noch beim Üben für den Schein, aber mir ist die
Kiste mal' umgefallen - ich war am Anschlag und wollte weiter einlenken
:-( Da muss man schon aufpassen.
Ich hab' dagegen noch Probleme mit der Bremsübung:
Da ich es vom Fahrradfahren gewohnt bin, mit der Hand zu bremsen,
benutze ich die Fussbremse normalerweise nicht. Soll ich sie jetzt bei
der Vollbremsung benutzen, so blockiert das Radl' immer gleich. Naja,
ich werde es morgen nochmal probieren.
Was mich dabei interessieren würde: blockiert das Vorderrad eigentlich
auch, oder geht davor das Heck hoch, und ich lande auf der Schnauze?
Ciao
Christian
ps: bei der Schrittgeschwindigkeit halte ich den Motor immer auf Trab
(ein bisschen Gas), das gibt mir irgendwie mehr Sicherheit, dass er
zieht, wenn ich die Kupplung los lasse. Kann aber wahrscheinlich nicht
als Tipp angesehen werden...
[Grundfahrübung]
> Wenn das Vorderrad blockiert ists schon kritischer, in der
> Pruefung darf das nicht passieren, und auch Fahrtechnisch ist es
> wesentlich kritischer.
Naja. Daß das bei der Prüfung nicht passieren darf, halte ich für total
daneben. Ein kurzer Blockierer beim Einleiten der Bremsung mit sofortigem
Lösen und weiterbremsen zeigt wohl doch eigentlich eher, daß man's kann,
oder? Man sollte sich ja vom Blockieren des VR bei einer Schreckbremsung
auch nicht erschrecken lassen, sondern etwas lösen und dann progressiv die
Bremskraft steigern. Man spürt dann schon, wenn das VR wieder blockieren
will. Da kann man dann sogar noch weiter reinlangen (dyn. Radlastverteilung
-> "Schwerpunkt" wandert beim Bremsen Richtung VR).
Das sollte man allerdings ruhig des öfteren üben. ZB. auf ner wenig
befahreren Straße: Ich schau, daß keiner hinter mir ist, besser auch keiner
vor mir (falls ich mich ablege...) und hau mal aus höherer
Geschwindigkeit richtig rein. Durchaus auch mal auf verschiedenen
Fahrbahnbelägen (Asphalt, Rollsplitt), Witterungsverhältnissen
(Sonne/Nieselregen/Sturzbächen).
Das schult den Bewegungsablauf und man kann es im Fall des Falles abrufen.
lg
lh
--
XJ600N 0-10Mm
New Technology brings a certain thrill into simple Tasks
- B.G. aus R.
> Was mich dabei interessieren würde: blockiert das Vorderrad eigentlich
> auch, oder geht davor das Heck hoch, und ich lande auf der Schnauze?
>
Das Heck bekommt man nicht so einfach hoch, anders als beim Fahrrad.
Auch ist das Mopped mit blockiertem VR in Geradeausfahrt durchaus
beherrschbar. Soll heißen, du hast noch genug Zeit zu reagieren.
cu axel
--
http://www.alaskatrapper.claranet.de
SRX6 GPZ1000RX RD350 XS650
> Ich hab' dagegen noch Probleme mit der Bremsübung:
> Da ich es vom Fahrradfahren gewohnt bin, mit der Hand zu bremsen,
> benutze ich die Fussbremse normalerweise nicht. Soll ich sie jetzt bei
> der Vollbremsung benutzen, so blockiert das Radl' immer gleich. Naja,
> ich werde es morgen nochmal probieren.
Kein Problem. Mein Fahrlehrer meinte dazu, dass der Prüfer dann sehen kann,
dass Du wirklich mit "höchstmöglicher Verzögerung" bremst.
> Was mich dabei interessieren würde: blockiert das Vorderrad eigentlich
> auch, oder geht davor das Heck hoch, und ich lande auf der Schnauze?
Das Vorderrad blockiert auch. Wenn Du dann den Lenker nicht _absolut_
gerade hälst, klappt er ein und Du drehst einen Looping.
> Christian Reiser <r.chr...@gmx.de> wrote in
> news:3D2B3C86...@gmx.de:
>> Was mich dabei interessieren würde: blockiert das Vorderrad
>> eigentlich auch, oder geht davor das Heck hoch, und ich lande auf der
>> Schnauze?
> Das Vorderrad blockiert auch. Wenn Du dann den Lenker nicht _absolut_
> gerade hälst, klappt er ein und Du drehst einen Looping.
Schwachfug! Wenn das Vorderrad blockiert schiebt die Fuhre einfach
geradeaus weiter. Auf gerader Strecke heißt es dann halt gelegentlich
mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bißchen lenken kann.
In der Kurve sollte man die Bremse /sehr/ schnell wieder aufmachen, da
man da recht bald wieder lenken muß.
Bei einem Fahrsicherheitstraining lernt man i.d.R. das Vorderrad bei
einer Vollbremsung zum Blockieren zu bringen (ohne abzusteigen).
Syiad
--
Live every life as if it were your last!
> [viel Schlaues]
> Wie erklärt sich das? Wie passt das zusammen? Wo ist der Denkfehler?
Ich erkläre mir das so: Das stabilisierende beim Bewegen eines Motorrades
sind ja die Kreiselkräfte der Räder. Nimmst Du dem Vorderrad die Rotation
nimmst Du ihm auch die stabilisierenden Kräfte die in der Summe für einen
sauberen Geradeauslauf sorgen, entsprechend ist nix mehr mit Geradeauslauf.
Zudem kommt es beim Bremsen zu einer enormen Verlagerung der
Massenschwerpunkte. Die Summe dieser Kräfte wird nun nicht mehr durch ein
Vorderrad ausgeglichen dass Dank seiner Kreiselkräfte nach vorne "zieht".
Entsprechend wirken sich die Kräfte auch stärker in Nicht-Fahrtrichtungen
aus. Ergo: Das Motorrad wird instabil und man fällt. Beim Auto schiebt das
gesamte Fahrzeug einfach in Fahrtrichtung weiter, da hier nicht die
Kreiselkräfte der Räder sondern die Trägheit des Fahrzeuges die
entscheidende Größe ist.
Jemand eine besser Erklärung?
Gruß
Helge
--
Helge Borgarts - www.borgarts.de
GSX 600 F '93 "Tanaka San" - 43 Mm
"Wer später bremst, ist länger schnell"
Syiad T. Al-Duri <Syiad....@web.de> schrieb
> Schwachfug! Wenn das Vorderrad blockiert schiebt die Fuhre einfach
> geradeaus weiter. Auf gerader Strecke heißt es dann halt gelegentlich
> mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bißchen lenken kann.
>
> In der Kurve sollte man die Bremse /sehr/ schnell wieder aufmachen, da
> man da recht bald wieder lenken muß.
..interessant. Ich melde mich hiermit für Deine Vorführung eines in
Schräglage blockierten Vorderrades ohne nachfolgenden Abflug an.
Ich bestehe allerdings darauf, der Veranstaltung von der Kurven_innen_seite
aus zuschauen zu dürfen.
--
Helmut Wicht GRR #40 RRR (h.c.) #93
email: wicht(klammeraff)em.uni-frankfurt.de
die pissgelbe Schwuchtel alias Varadero
Guzzi Cafe-Racer (zu besichtigen bei www.rrr2.de/kathinka)
> Aber das gilt doch für das Hinterrad genauso. Und da fällt man nicht
> auf's Maul.
Stimmt, aber für die Kontrolle des Geradeausspur ist das Vorderrad
verantwortlich. Blockiert das Hinterrad, schieben sich die Massenkräfte über
das Vorderrad, bzw. sorgen die Kreiselkräfte des Vorderrades trotzdem für
einen Geradeauslauf. Blockiert das Vorderrad, schiebt natürlich auch die
Masse das Motorrad nach vorne und die Kreiselkräfte des Hinterrades
stabilisieren, aber IMHO liegen die Hauptmassenkräfte dann vor der
Kreiselkraft des Rades und nicht dahinter. Entsprechend werden diese nicht
ausreichen um einen dauerhaften Geradeauslauf zu erhalten. Wenn Du mit 100
den Vorderreifen blockierst wirst Du ja auch erst einige Meter geradeaus
rutschen, ohne Probleme. Wenn aber die Geschwindigkeit durch die stark
anwachsende Reibung abnimmt, wird das Ding instabil und Abflug...
Aber Du hast Recht. Klingt noch nicht ganz rund...KARSTEN!!!
>Aber das gilt doch für das Hinterrad genauso. Und da fällt man nicht
>auf's Maul.
War da nicht noch was mit Antriebsachse? Irgendwas im Stil von "die
nicht angetriebe Achse ist fuer die Stabilitaet des Fahrzeugs
verantwortlich."? Oder war das beim Reifenplatzer?
>
>Gruß, Kathinka
Cu
Jan
--
For this reason at first be lika a virgin [at home]; later -
when the enemy opens the door - be like a fleeing rabbit. The
enemy will be unable to withstand you.
Sun Tzu - the art of war
> Hm. Da schreibst du das gleiche, was mein Ex immer behauptet hat.
> Seine Behauptung war:
> Blockiert das(die) Vorderrad(räder), stabilisiert sich das Fahrzeug und
> rutscht geradeaus in Fahrtrichtung.
> Blockiert das(die) Hinterrad(räder), bricht das Fahrzeug zur Seite weg.
> Demonstriert hat er das an einem Auto.
[ ] Dein Ex hatte Ahnung vom Unterschied zwischen ein- und zweispurigen
Fahrzeugen.
> Wie erklärt sich das? Wie passt das zusammen? Wo ist der Denkfehler?
Na, ueberleg mal ein bisschen.
Gruss,
Georg, was die fuer Maenner kennt...
> "Kathinka Diehl" wrote:
>> [viel Schlaues]
Doofe Frage wohl eher. ;-)
>> Wie erklärt sich das? Wie passt das zusammen? Wo ist der Denkfehler?
> Ich erkläre mir das so: Das stabilisierende beim Bewegen eines Motorrades
> sind ja die Kreiselkräfte der Räder.
Nicht ganz. Das Motorad wird im Prinzip ausbalanciert wie ein Besenstiel
den man senkrecht auf die Handflaeche stellt und ausbalanciert indem
man die Hand in die Richtung bewegt, in die er zu kippen beginnt.
Das Mopped balanciert sich sogar selber, denn wenn es z.B. nach links kippt,
klappt der Lenker durch die Kreiselkraefte nach links, wodurch der Reifen
wieder nach links unter das wegkippende Mopped faehrt.
> Zudem kommt es beim Bremsen zu einer enormen Verlagerung der
> Massenschwerpunkte. Die Summe dieser Kräfte wird nun nicht mehr durch ein
> Vorderrad ausgeglichen dass Dank seiner Kreiselkräfte nach vorne "zieht".
> Entsprechend wirken sich die Kräfte auch stärker in Nicht-Fahrtrichtungen
> aus. Ergo: Das Motorrad wird instabil und man fällt.
Das ist irgendwie Unfug, glaube ich. _Zer_ faellt das Motorrad in
alle Richtungen, wenn da irgenwelche Kraefte in Nicht-Fahrtrichtungen
wirken? ;-)
> Beim Auto schiebt das gesamte Fahrzeug einfach in Fahrtrichtung weiter, da
> hier nicht die Kreiselkräfte der Räder sondern die Trägheit des Fahrzeuges
> die entscheidende Größe ist.
Entscheidend wofuer? Das Auto bleibt von selber stehen da es mehr als zwei
Aufstandspunkte hat. Lenkbar ist es mit blockierten Raedern aber auch nicht.
Beim Mopped ist das Lenken halt erforderlich, um die Balance zu halten, und
wenn das nicht geht weil das Rad blockiert faellt man um.
Gruss,
Georg
> Schwachfug! Wenn das Vorderrad blockiert schiebt die Fuhre einfach
> geradeaus weiter. Auf gerader Strecke heißt es dann halt gelegentlich
> mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bißchen lenken kann.
In einem mathematisch definierten Raum mag das gehen. In der Realität
aber geht das für ein paar Sekundenbruchteile, von "schiebt die Fuhre
einfach geradeaus weiter" kann beim Mopped überhaupt keine Rede sein.
> In der Kurve sollte man die Bremse /sehr/ schnell wieder aufmachen, da
> man da recht bald wieder lenken muß.
Und zwischendurch aufhören zu lenken?
> Bei einem Fahrsicherheitstraining lernt man i.d.R. das Vorderrad bei
> einer Vollbremsung zum Blockieren zu bringen (ohne abzusteigen).
Man versucht, es bis zur Blockier*grenze* zu bringen.
Bist du überhaupt schon einmal Motorrad gefahren, oder besser:
Weißt du wie eins aussieht?
Gruß,
Dirk
--
.---. .---. _.',.,'._ Ein Kleiderschrank \ / .*-*.
|_:_| | : ||_, : ,_| voller ASCII-Art: | | (*-*) (_)-(_)
.---. | | | | : | news:de.alt.rec.ascii-art |'--'| | | .---.
'.' |_|_| |__:__| '.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.' '____' |___| '.'
"Helge Borgarts" <Helge.B...@uni-duesseldorf.de> schrieb im
Newsbeitrag news:aghaeq$54s$1...@poseidon.uni-duesseldorf.de...
>
> Stimmt, aber für die Kontrolle des Geradeausspur ist das Vorderrad
> verantwortlich.
Für die Geradeausfahrt ist erstmal doch vor allem verantwortlich, dass
Vorderrad und Hinterrad parallel laufen, alles andere sorgt für ne Kurve
:-)
> Blockiert das Hinterrad, schieben sich die Massenkräfte über
> das Vorderrad, bzw. sorgen die Kreiselkräfte des Vorderrades trotzdem
für
> einen Geradeauslauf.
Blockiert das Hinterrad passiert erstmal genau gar nix. Das Mopped ist
ein Nachlaufsystem, welches sich selbst stabilisiert. Der elendig lange
Nachlauf des Hinterrades sorgt somit für Stabilität, erstmal unabhängig
von Kreiselkräften.
> Blockiert das Vorderrad, schiebt natürlich auch die
> Masse das Motorrad nach vorne und die Kreiselkräfte des Hinterrades
> stabilisieren, aber IMHO liegen die Hauptmassenkräfte dann vor der
> Kreiselkraft des Rades und nicht dahinter. Entsprechend werden diese
nicht
> ausreichen um einen dauerhaften Geradeauslauf zu erhalten. Wenn Du mit
100
> den Vorderreifen blockierst wirst Du ja auch erst einige Meter
geradeaus
> rutschen, ohne Probleme. Wenn aber die Geschwindigkeit durch die stark
> anwachsende Reibung abnimmt, wird das Ding instabil und Abflug...
Nee, Abflug nur deswegen, weil das blockierende Rad nicht mehr mit der
erforderlichen Präzision die ständig nötigen Ausgleichsbewegungen
vollziehen kann. Glilt IMHO für vorn wie hinten.
Kreiselkräfte sind wichtig, deren Wirkung wird aber meist überschätzt.
Bei den kleinen Rädern von Kinderrollern (oder auch von anderen
Klosch^wRollern) sind die Kreiselkräfte erheblich geringer, was die
ganze Fuhre zwar instabiler, aber noch lange nicht unfahrbar macht.
Brezeln tut Dich ganz allein die durch das blockierende Rad nicht mehr
vorhandene Seitenführung in Verbindung mit der nicht mehr
kompensierbaren Schwerpunktverlagerung. Geradeausfahrt beim Mopped is
nämlich nich, Moppeds fahren immer Schlangenlinien.
Daher ist ein defektes oder zu strammes Lenkkopflager ja auch so mies.
Raste im Lager->schwammiges Fahrverhalten, zu stramm dito.
> Aber Du hast Recht. Klingt noch nicht ganz rund...KARSTEN!!!
Es ist kein Problem, mit blockiertem Vorderrad zu fahren, solange man
die Bremse genau dann wieder löst, wenn die Seitenführungskräfte
aufgezehrt sind. Probier's mal aus: fahre mit 60 und gehe mal richtig
fest und ruckartig in die Vorderradbremse. Aber sofort wieder loslassen,
nicht auf der Bremse bleiben. Also so, als ob du gegen die Bremse
"schlagen" würdest. Was passiert? Das Rad bleibt stehen. Klar. Aber nur
für ne 1/10 sec oder so. Brezelst Du dich? Nein, nicht sofort. Erst wenn
die Seitenführungskräfte des blockierenden Rades (und das hat mit dem
Rad/Reifen zu tun, nicht mit den Kreiselkräften, denn hinten dreht sich
ja noch) aufgebraucht sind... kabumm!
Sonst hätte ich mich in Belgien ja auch nicht gelegt, sondern wäre mit
rutschendem Vorderrad wie ne Dose weitergefahren. Dosen brauchen nämlich
be der Geradeausfahrt wegen der 4 Pfoten erheblich weniger
Seitenführungskräfte als Moppeds.
> Gruß
> Helge
HTH
Karsten
> Blockiert das(die) Vorderrad(räder), stabilisiert sich das Fahrzeug und
> rutscht geradeaus in Fahrtrichtung.
>
> Blockiert das(die) Hinterrad(räder), bricht das Fahrzeug zur Seite weg.
Stimmt.
> [Auto: VR bzw. HR blockiert: Unterschied gesnippt]
>
> Soweit, so gut.
>
> Die Physik ist bei Auto und Motorrad gleich.
Im Prinzip ja. Die Auswirkungen sind nur anders.
> Trotzdem spricht meine
> ganze Erfahrung auf dem Mopped gegen das, was ich oben geschrieben hab.
> Wenn ich hinten das Rad zum blockieren kriegen, passiert in der Regel
> gar nix, außer das es eben hinter mir herrutscht.
Das fängt schon an zu pendeln, wenn es hinter dir herschliddert. Es setzt
auch zum "überholen" an. Ich denke, daß du das unbewußt ausgleichst (bei
Geradeausfahrt) - im Gegensatz zu einer Dose hast du dazu ja auch eine
Möglichkeit, die Verbindung zwischen Vorderachese und Hinterachse bist ja
du selbst, flexibel und mit der Möglichkeit Kraft auszuüben, und keine
Karrosserie, die ist nicht flexibel.
In einer Kurve haste dazu keine Chance -> gibt wahrscheinlich einen
Lowsider.
> Ob es dabei aus der
> Spur ausbricht oder in Spur bleibt, weiß ich nicht, ich beobachte es so
> selten dabei.
s.o. Popometer
> Wenn ich aber vorne blockieren, ist die Wahrscheinlich-
> keit, dass ich mich dabei aus Maul lege, verdammt groß.
Bei Gradeausfahrt auf ebenem Grund rutscht das VR wahrscheinlich einfach
geradeaus, wenn noch nicht zuviel Gewicht draufliegt. Also: Schreckbremsung
ist da unkritisch, wenn du sofort wieder lockerst. Blockierst du hinten mit
-> sehr instabile Situation (Schlinger/Pardauz).
Ist schon Gewicht "nach vorne gerutscht" und du steigerst die Bremskraft
weiter bis zur (über die) Blockiergrenze, ist vom einfachen Blockieren über
den Stoppie bis zum Überschlag alles drin. Das hängt von der Geometrie des
Moppeds und der Gewichtsverteilung darauf ab. Dschobbr oder Tourer/Sportler
mit Sozius/-a blockiert mit ziemlicher Sicherheit, bei allem anderen hängts
von den Fähigkeiten des Fahrers ab.
In Kurvenfahrt... tja. Voooorsicht. Da geht auch einiges - mit viel Gefühl.
Besser ausweichen...
So einiges kann man auch mit den F?hrr?d auf einem staubigen, ebenen
Feldweg ganz gut austesten, ohne das es gleich übermäßig teuer ist und weh
tut.
> Gruß, Kathinka
Dose ungleich Mopped
Bei der Dose ist grundsätzlich weniger Seitenführung nötig, weil die
Dose ein eigenstabiles System ist. An jeder Ampel hast Du den Beweis
dafür. Dosen können nämlich stehen bleiben, ohne umzufallen... :-)
Was blockierende Räder bei der Dose angeht, so sorgen blockierende
Hinterräder bei der Dose dafür, daß die Schüssel unkontrolliert hinten
abgeht, sich also um die Hochachse dreht, denn die SEITENFÜHRUNGSKRÄFTE
der Hinterräder stabilisieren die Fuhre (weil hinter dem
Massenschwerpunkt).
Blockierende Vorderräder dagegen, sogen für eine Geradeausfahrt, nicht
aber für ein Wegrutschen, weil die Seitenführungskräfter der
(stabilisierenden) Hinterräder hier wirken.
Dynamische Radlastverschiebung und andere Feinheiten hier mal aussen vor
gelassen.
Ganz verallgemeinert gilt also: vorne lenkt, hinten führt.. okay?
> Gruß, Kathinka
regruß
Karsten
11:00 Uhr! Ich brems Dich her!
> > In der Kurve sollte man die Bremse /sehr/ schnell wieder aufmachen,
da
> > man da recht bald wieder lenken muß.
>
> Und zwischendurch aufhören zu lenken?
In der Kurve extrem kitzlig, aber auch hier theoretisch machbar, das Rad
zum (kurzfristigen) blockieren zu bekommen.
> > Bei einem Fahrsicherheitstraining lernt man i.d.R. das Vorderrad bei
> > einer Vollbremsung zum Blockieren zu bringen (ohne abzusteigen).
>
> Man versucht, es bis zur Blockier*grenze* zu bringen.
Nein, man erlernt, wo die Grenze ist, dazu gehört auch mal das Rad zum
stehen zu bringen, ohne auf die Schnauze zu fallen!
> Bist du überhaupt schon einmal Motorrad gefahren, oder besser:
> Weißt du wie eins aussieht?
>
> Gruß,
> Dirk
Karsten
> Für die Geradeausfahrt ist erstmal doch vor allem verantwortlich, dass
> Vorderrad und Hinterrad parallel laufen, alles andere sorgt für ne Kurve
> :-)
Bei mir laufen Vorder- und Hinterrad bedingt durch die Verbindung namens
Rahmen in der Kurve auch in einer Flucht :-)
> Blockiert das Hinterrad passiert erstmal genau gar nix. Das Mopped ist
> ein Nachlaufsystem, welches sich selbst stabilisiert. Der elendig lange
> Nachlauf des Hinterrades sorgt somit für Stabilität, erstmal unabhängig
> von Kreiselkräften.
Definiere mal Nachlauf.
> Kreiselkräfte sind wichtig, deren Wirkung wird aber meist überschätzt.
> Bei den kleinen Rädern von Kinderrollern (oder auch von anderen
> Klosch^wRollern) sind die Kreiselkräfte erheblich geringer, was die
> ganze Fuhre zwar instabiler, aber noch lange nicht unfahrbar macht.
Mein Roller war unfahrbar #
> Brezeln tut Dich ganz allein die durch das blockierende Rad nicht mehr
> vorhandene Seitenführung in Verbindung mit der nicht mehr
> kompensierbaren Schwerpunktverlagerung. Geradeausfahrt beim Mopped is
> nämlich nich, Moppeds fahren immer Schlangenlinien.
Ich denke wir meinen dasselbe, nur Du nennst es Seitenführung (was immer das
ist). Moppeds fahren immer als Summe aus verschiedenen Kräften! Was Du als
Seitenführung bezeichnest ist nichts anderes als die Summe aus den Kräften
die zum einen ein Kippmoment zum anderen eine Bewegung nach vorne bedingen.
> Es ist kein Problem, mit blockiertem Vorderrad zu fahren, solange man
> die Bremse genau dann wieder löst, wenn die Seitenführungskräfte
> aufgezehrt sind.
Also wenn die resultierende nach vorne zu schwach wird, oder?
> Probier's mal aus: fahre mit 60 und gehe mal richtig
> fest und ruckartig in die Vorderradbremse. Aber sofort wieder loslassen,
> nicht auf der Bremse bleiben. Also so, als ob du gegen die Bremse
> "schlagen" würdest. Was passiert? Das Rad bleibt stehen. Klar. Aber nur
> für ne 1/10 sec oder so. Brezelst Du dich? Nein, nicht sofort. Erst wenn
> die Seitenführungskräfte des blockierenden Rades (und das hat mit dem
> Rad/Reifen zu tun, nicht mit den Kreiselkräften, denn hinten dreht sich
> ja noch) aufgebraucht sind... kabumm!
>
> Sonst hätte ich mich in Belgien ja auch nicht gelegt, sondern wäre mit
> rutschendem Vorderrad wie ne Dose weitergefahren. Dosen brauchen nämlich
> be der Geradeausfahrt wegen der 4 Pfoten erheblich weniger
> Seitenführungskräfte als Moppeds.
Ohne eine ordentliche Definition der "Seitenführungskraft" auch noch sehr
unbefriedigend.
> Stimmt, aber für die Kontrolle des Geradeausspur ist das Vorderrad
> verantwortlich. Blockiert das Hinterrad, schieben sich die Massenkräfte über
> das Vorderrad, bzw. sorgen die Kreiselkräfte des Vorderrades trotzdem für
> einen Geradeauslauf.
Nee, das Hinterrrad (bzw. die beim Auto) uebernimmt die Fuehrung und
Stabilisierung. Deswegen soll man auch die besseren Reifen da drauf haben,
denn wenn die Reifen hinten keine Haftung mehr haben, dreht sich die Kiste
wie ein Brummkreisel.
> Blockiert das Vorderrad, schiebt natürlich auch die
> Masse das Motorrad nach vorne und die Kreiselkräfte des Hinterrades
> stabilisieren, aber IMHO liegen die Hauptmassenkräfte dann vor der
> Kreiselkraft des Rades und nicht dahinter.
*haarerauf* Was fuer ein hahnebuechenes Zeug... ;-)
Wenn der Schwerpunkt vor dem Aufstandspunkt des Vorderrades liegt, hebt das
Ding das Hinterbein, aber deswegen kippt es nicht um.
> Entsprechend werden diese nicht
> ausreichen um einen dauerhaften Geradeauslauf zu erhalten. Wenn Du mit 100
> den Vorderreifen blockierst wirst Du ja auch erst einige Meter geradeaus
> rutschen, ohne Probleme. Wenn aber die Geschwindigkeit durch die stark
> anwachsende Reibung abnimmt, wird das Ding instabil und Abflug...
Siehe anderes Posting von mir. Die Kreiselkraefte sind nicht soo stark, dass
sie das Motorrad festhalten und am Umfallen hindern. Schon garnicht bei
langsamer Fahrt. Sie unterstuetzen nur das Balancieren per Lenkung, und
das geht mit blockiertem Rad nicht. Das Mopped neigt sich aus
irgendwelchen Gruenden ein wenig zur Seite, das rutschende Rad kann nicht
gegenlenken, und aaahhhh, scheissescheissescheisse, wirds immer schraeger und
peng liegt man da.
Gruss,
Georg
> War da nicht noch was mit Antriebsachse? Irgendwas im Stil von "die
> nicht angetriebe Achse ist fuer die Stabilitaet des Fahrzeugs
> verantwortlich."? Oder war das beim Reifenplatzer?
Die nichtgelenkte eher.
Gruss,
Georg
Das siehst Du soweit richtig.
> Woran liegt ersteres genau? An der Form der Räder oder an der
> Beweglichen Verbindung zwischen Vorder- und Hinterrad?
Die Form der Räder ist nur eine Nebenbedingung der Form der Strasse.
Hätten wir Strassen mit einer anderen Oberfläche, so würden auch
nicht-runde Räder funktionieren.
> Das zweite resultiert dann aus dem ersten, richtig? Würde ein Mopped
wie
> eine Dose starr geradeaus fahren, dann wären die Seitenführungskräfte
> durch einen Stillstand des Rades nicht unterbrochen?
Doch, schon, nur nicht mit den katastrophalen Folgen -> siehe
eigenstabil
> > Dosen brauchen nämlich
> > be der Geradeausfahrt wegen der 4 Pfoten erheblich weniger
> > Seitenführungskräfte als Moppeds.
>
> Hm, oder hat das doch nix mit den Schlangenlienien zu tun?
siehe -> eigenstabil
Wenn Du bei einer Dose auf Glatteis fährst, rutschst Du auch nur
unkontrollierbar rum. Nur die Dosse kippt halt nicht.
> Was ist extakt die Seitenführungskraft, woraus resultiert die?
Seitenführungskraft ist die Kraft, die ein Reifen aufwenden kann um eine
Bewegung quer zu seiner Laufrichtung zu verhindern. Siehe auch ->
Haftreibung
> Gruß, Kathinka
Karsten
Kannst Du ausprobieren: Setz Dich in ne Dose, leg den Rückwärtsgang ein
und fahre. Fahre schneller und Du wirst sehen, daß das *etwas* schwerer
ist als vorwärts. Oder was meinste, warum die Staplerfahrer meist
"rückwärts", also dann doch wieder "vorwärts", weil richtigrum fahren...
> Gruß, Kathinka
Karsten
> 11:00 Uhr! Ich brems Dich her!
Mag sein. Ich behaupte ja auch nicht, dass es unmöglich ist. Aber
"einfach so" impliziert eine gewisse Strecke, die ich für unmöglich halte.
> In der Kurve extrem kitzlig, aber auch hier theoretisch machbar, das Rad
> zum (kurzfristigen) blockieren zu bekommen.
In der Kurve, also _in Schräglage_, soll man das Rad blockieren lassen
können, ohne dass man auf die Fresse fällt? Dann aber nur für Zeiträume,
die im Regelbereich eines ABS und nicht in dem eines Menschen liegen.
> Nein, man erlernt, wo die Grenze ist, dazu gehört auch mal das Rad zum
> stehen zu bringen, ohne auf die Schnauze zu fallen!
Im selben Augenblick soll man aber wieder aufamachen, dass steht IMHO im
Widerspruch zum "einfach so" von Syiad.
cu,
Dirk
--
FpfMpf650 mmfmmmpmfpmfmppmpm Mpfpffmppmppfppmffpppmpm mmpfmffmp
Mff mmfmmmppp ppmmmmpmpmpp mfffmp FmmFmpPpfPffPpm
> Nee, das Hinterrrad (bzw. die beim Auto) uebernimmt die Fuehrung und
> Stabilisierung. Deswegen soll man auch die besseren Reifen da drauf haben,
> denn wenn die Reifen hinten keine Haftung mehr haben, dreht sich die Kiste
> wie ein Brummkreisel.
Das Hinterrad überträgt die Antriebskraft! Deshalb braucht es mehr Reifen.
Das hat aber IMHO nix mit der Kräfteverteilung im Falle einer
Maximalbremsung zu tun.
> > Blockiert das Vorderrad, schiebt natürlich auch die
> > Masse das Motorrad nach vorne und die Kreiselkräfte des Hinterrades
> > stabilisieren, aber IMHO liegen die Hauptmassenkräfte dann vor der
> > Kreiselkraft des Rades und nicht dahinter.
>
> *haarerauf* Was fuer ein hahnebuechenes Zeug... ;-)
Soll heissen: Es passiert bei Vorder- und Hinterrad bei einem Stillstand der
Räder dasselbe. Die resultierenden Kräfte für das gesamte Motorrad sind aber
anders ebene weil Vorderrad lenkt, Hinterrad führt.
> Wenn der Schwerpunkt vor dem Aufstandspunkt des Vorderrades liegt, hebt
das
> Ding das Hinterbein, aber deswegen kippt es nicht um.
Was denkst Du, bringt ein Motorrad bei blockierendem Vorderrad zum Umfallen?
Die Gravitation + die fehlende Kraft in Fahrtrichtung. Eben. BTW: Ich meinte
die Kreiselkraft des Hinterrades!
> Siehe anderes Posting von mir. Die Kreiselkraefte sind nicht soo stark,
dass
> sie das Motorrad festhalten und am Umfallen hindern. Schon garnicht bei
> langsamer Fahrt. Sie unterstuetzen nur das Balancieren per Lenkung, und
> das geht mit blockiertem Rad nicht. Das Mopped neigt sich aus
> irgendwelchen Gruenden ein wenig zur Seite, das rutschende Rad kann nicht
> gegenlenken, und aaahhhh, scheissescheissescheisse, wirds immer schraeger
und
> peng liegt man da.
Welche Kraft ist es denn dann, die ein Motorrad geradeausfahren lässt bzw.
die Du "irgendwelche Gründe" nennst? (außer der Motorleistung #)
Gruß
Helge
Nicht wirklich, denn Du hast als flexibles Element Deinen Lenkkopf. Plus
Nachlauf, plus Gabelbrückenversatz bedeutet das, daß Du genau das bei
ner Kurvenfahrt NICHT mehr hast.
> > Blockiert das Hinterrad passiert erstmal genau gar nix. Das Mopped
ist
> > ein Nachlaufsystem, welches sich selbst stabilisiert. Der elendig
lange
> > Nachlauf des Hinterrades sorgt somit für Stabilität, erstmal
unabhängig
> > von Kreiselkräften.
>
> Definiere mal Nachlauf.
Nachlauf ist der Abstand von der gedachten Verlängerung der Radführung
zur lotrechten der Radnabe.
> > Kreiselkräfte sind wichtig, deren Wirkung wird aber meist
überschätzt.
> > Bei den kleinen Rädern von Kinderrollern (oder auch von anderen
> > Klosch^wRollern) sind die Kreiselkräfte erheblich geringer, was die
> > ganze Fuhre zwar instabiler, aber noch lange nicht unfahrbar macht.
>
> Mein Roller war unfahrbar
Das mag dann wohl eher am Piloten gelegen haben *GG*
> > Brezeln tut Dich ganz allein die durch das blockierende Rad nicht
mehr
> > vorhandene Seitenführung in Verbindung mit der nicht mehr
> > kompensierbaren Schwerpunktverlagerung. Geradeausfahrt beim Mopped
is
> > nämlich nich, Moppeds fahren immer Schlangenlinien.
>
> Ich denke wir meinen dasselbe, nur Du nennst es Seitenführung (was
immer das
> ist). Moppeds fahren immer als Summe aus verschiedenen Kräften! Was Du
als
> Seitenführung bezeichnest ist nichts anderes als die Summe aus den
Kräften
> die zum einen ein Kippmoment zum anderen eine Bewegung nach vorne
bedingen.
Die Bewegung nach vorne (Du meist sicherlich die [positive oder
negative] Beschleunigung) hat mit dem Problem nur insoweit zu tun, als
daß die Summe der von einem Reifen aufnehmbaren Kräfte nicht unendlich
ist. Das, was Du in der einen Richtung verbrauchst, fehlt Dir in der
anderen Richtung (längs-zu-quer)
> > Es ist kein Problem, mit blockiertem Vorderrad zu fahren, solange
man
> > die Bremse genau dann wieder löst, wenn die Seitenführungskräfte
> > aufgezehrt sind.
>
> Also wenn die resultierende nach vorne zu schwach wird, oder?
Nee, wenn der Reifen keine Kräfte mehr in der Querrichtung übertragen
kann.
> > Sonst hätte ich mich in Belgien ja auch nicht gelegt, sondern wäre
mit
> > rutschendem Vorderrad wie ne Dose weitergefahren. Dosen brauchen
nämlich
> > be der Geradeausfahrt wegen der 4 Pfoten erheblich weniger
> > Seitenführungskräfte als Moppeds.
>
> Ohne eine ordentliche Definition der "Seitenführungskraft" auch noch
sehr
> unbefriedigend.
Zur Seitenführungskraft siehe meinen Post an Kathinka...
Seitenführungskraft ist die Kraft, die ein Reifen QUER zur
Rotationsebene aufnehmen kann.
> Gruß
> Helge
Hoffe, das ist jetzt klarer
Karsten
Soweit richtig.
> Das Hinterrad überträgt die Antriebskraft! Deshalb braucht es mehr
Reifen.
> Das hat aber IMHO nix mit der Kräfteverteilung im Falle einer
> Maximalbremsung zu tun.
Meine Dose hat Frontantrieb und es gab auch Moppeds mit Frontantrieb,
jaja! Siehe MEGOLA
> > > Blockiert das Vorderrad, schiebt natürlich auch die
> > > Masse das Motorrad nach vorne und die Kreiselkräfte des
Hinterrades
> > > stabilisieren, aber IMHO liegen die Hauptmassenkräfte dann vor der
> > > Kreiselkraft des Rades und nicht dahinter.
Es geht auch ganz ohne Kreiselkräfte. Wirklich!
> > *haarerauf* Was fuer ein hahnebuechenes Zeug... ;-)
>
> Soll heissen: Es passiert bei Vorder- und Hinterrad bei einem
Stillstand der
> Räder dasselbe. Die resultierenden Kräfte für das gesamte Motorrad
sind aber
> anders ebene weil Vorderrad lenkt, Hinterrad führt.
>
> > Wenn der Schwerpunkt vor dem Aufstandspunkt des Vorderrades liegt,
hebt
> das
> > Ding das Hinterbein, aber deswegen kippt es nicht um.
Du meinst sicherlich nicht den statischen Schwerpunkt sondern den Effekt
der dynamischen Radlastverschiebung, richtig?
Weill dadurch kannst Du Radlasten im negativen Bereich erzielen.
> Was denkst Du, bringt ein Motorrad bei blockierendem Vorderrad zum
Umfallen?
> Die Gravitation + die fehlende Kraft in Fahrtrichtung. Eben. BTW: Ich
meinte
> die Kreiselkraft des Hinterrades!
Die fehlende SEITENFÜHRUNG! Mennooo!
> > Siehe anderes Posting von mir. Die Kreiselkraefte sind nicht soo
stark,
> dass
> > sie das Motorrad festhalten und am Umfallen hindern. Schon garnicht
bei
> > langsamer Fahrt. Sie unterstuetzen nur das Balancieren per Lenkung,
und
> > das geht mit blockiertem Rad nicht. Das Mopped neigt sich aus
> > irgendwelchen Gruenden ein wenig zur Seite, das rutschende Rad kann
nicht
> > gegenlenken, und aaahhhh, scheissescheissescheisse, wirds immer
schraeger
> und
> > peng liegt man da.
Exakt so ist es. Weil ein blockierendes Rad nur noch extrem geringe
Seitenführungskräfte aufnehmen kann.
By the way... man kann auf Eis z.B. auch MIT DREHENDEM RAD recht
erfolgreich stürzen.... weil dort die übertragbaren Kräfte nicht
ausreichen...
> Welche Kraft ist es denn dann, die ein Motorrad geradeausfahren lässt
bzw.
> die Du "irgendwelche Gründe" nennst? (außer der Motorleistung #)
Motorräder fahren NIE geradeaus. MENNOOO, begreif das doch!
Das einzige, was Dich aufrecht hält ist das dynamische ausbalancieren
des Schwerpunktes. Die resultierende aller Kräfte MUSS immer lotrecht
unterhalb Deines Schwerpunktes bleiben, sonst BUMMS.
Deshalb fährt so ein Mopped ja auch in Schräglage durch die Kurve....
Naja... so wie Du fährst....
> Gruß
> Helge
>
regruß
Karsten
>> Das Vorderrad blockiert auch. Wenn Du dann den Lenker nicht _absolut_
>> gerade hälst, klappt er ein und Du drehst einen Looping.
>
>Schwachfug! Wenn das Vorderrad blockiert schiebt die Fuhre einfach
>geradeaus weiter.
Aaaahhh, das liebe ich an drm, die gesammelte Fahrzeugbeherrschung tritt
hervor.
>Auf gerader Strecke heißt es dann halt gelegentlich
>mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bißchen lenken kann.
Das machst Du mir bitte mal ohne ABS vor. So schnell kannst Du das mit
der Hand nicht regeln. 100€ wenn Du die Ausweichaktion mit ordentlicher
Verzögerung vorführst, ohne Dich abzulegen.
>In der Kurve sollte man die Bremse /sehr/ schnell wieder aufmachen, da
>man da recht bald wieder lenken muß.
Recht bald gehts in der Kurve gen Waagerechte, da der Reifen nach außen
rutscht und stillstehend auch keine stabilisierenden Kreislkräfte mehr
hat. Einen Rutscher magst Du noch abfangen, ein wirklich blockiertes
Vorderrad nie und nimmer.
>Bei einem Fahrsicherheitstraining lernt man i.d.R. das Vorderrad bei
>einer Vollbremsung zum Blockieren zu bringen (ohne abzusteigen).
Ein- oder zweimal kurz, bei Geradeausfahrt. Du darfst mir aber gerne mal
zeigen, bei welchem SHT man das bei der Kreisfahrt macht.
Hast Du das eigentlich auch schon mal in einer realen Situation
getestet? So wenn das Vorderrad unvorhergesehen blockiert?
Glaubst Du wirklich, Deine Reaktionszeit ist so gut, daß Du das
überhaupt so schnell erkennst, bevor Du Dich ablegst?
>Syiad
Dirk
--
NX 650 - Schwarz, Breit, Sta^H^Hchwach - 53Mm
http://www.uni-karlsruhe.de/~uu79/
Die Hauptursache für Geschwindigkeitsübertretungen sind Radarfallen.
Okay ;-)
> Aber warum wird es bei blockiertem Hinterrad nicht so unkontrollierbar
> wie die Dose? Es ist dann durchaus noch lenkbar, was man von einem
> kreiselnden Auto nicht unbedingt sagen kann. Das Hinterrad rutsch halt
> einfach hinterher, setzt vielleicht auch zum Überholen an, aber das
> Fahrzeug bleibt in der Spur.
> Hab ich mit dem Roller schon bis in den Stadt probiert, geht. Inkl. 90
> Grad Drehung des Fahrzeuges, aber das Vorderrad bleibt in Spur. Ist
das
> der Grund? Liegt es am Gelenk zwischen Vorder- und Hinterrad?
Es liegt daran, daß ein Mopped *dynamisch* (wenn auch im Fall eines
blockierenden HR nur recht begrenzt) ausbalanciert werden kann.
Ausserdem lenst Du auf dem Mopped recht gut instinktiv "gegen", kannst
also Ausbruchstendenzen weitaus feinfühliger und vor allem schneller
(direkte Lenkung gegen untersetzte Lenkung) ausgleichen. Ausserdem ist
der Impuls eines Moppeds um einiges geringer als bei ner Dose, Du mußt
also weniger Energie "kontrollieren"
Ausserdem wirst Du einen Driftwinkel von mehr als 90° auf nem Mopped
nicht überschreiten, dann kommt ein High- oder Lowsider. Ein Auto
brummkreiselt locker auch mal 720° (selbst erlebt beim FST)
> Gruß, Kathinka
HTH
Karsten
Kommt auf die Definition von "Strecke" an. Je nach Eingangstempo
durchaus einige Meter, aber es wird umso kitzliger, je schneller (und
leider auch je langsamer) man ist. Einige Dezimeter sind bei Tempo 60
schon drin. nach Training (leihst Du mir dafür Dein Mopped?)
wahrscheinlich auch etwas mehr....
> > In der Kurve extrem kitzlig, aber auch hier theoretisch machbar, das
Rad
> > zum (kurzfristigen) blockieren zu bekommen.
>
> In der Kurve, also _in Schräglage_, soll man das Rad blockieren lassen
> können, ohne dass man auf die Fresse fällt? Dann aber nur für
Zeiträume,
> die im Regelbereich eines ABS und nicht in dem eines Menschen liegen.
Ich sagte nicht, daß das noch von einem Mensche zuverlässig regelbar
wäre... ich sagte "theoretisch".
> > Nein, man erlernt, wo die Grenze ist, dazu gehört auch mal das Rad
zum
> > stehen zu bringen, ohne auf die Schnauze zu fallen!
>
> Im selben Augenblick soll man aber wieder aufamachen, dass steht IMHO
im
> Widerspruch zum "einfach so" von Syiad.
Besser ist, du realisierst anhand anderer Parameter (Geräusch, Bewegung)
ein *beinahe* blockierendes Rad. Genau DAS sollt Du nämlich da lernen.
> cu,
> Dirk
Karsten
>> [ ] Dein Ex hatte Ahnung vom Unterschied zwischen ein- und zweispurigen
>> Fahrzeugen.
> Doch, den kannte er. Wie sagt man so schön? Er fuhr schon Mopped, als
Wie man hier liest, heisst Mopped fahren nicht, das man weiss warum
das Mopped wie und wohin faehrt. Und nein, das bezieht sich nicht nur auf dich.
> ich noch nackisch [...]
Send pix!!!
> Warum sollte ein Mopped umkippen, das stabil geradeausrutsch.
Es kann nicht stabil rutschen, da es nicht stabil ist. Was nur auf
zwei Punkten steht will immer umfallen, und nur durch permanentes balancieren
oder gegenlenken halt man es aufrecht. Wenn Vorderrad blockiert -> nix mehr
lenken -> pardautz.
> Warum kippt es nicht um, wenn ein schlingerndes Hinterrad hinterherrutscht
> und in irgendwelche anderen Richtungen will?
Weil man mit dem Vorderrad noch gegenlenken kann.
> Warum wirken die Kreiselkräfte
> vorne und hinten so unterschiedlich?
Hinte tun die quasi goarnix, weil sie nicht stark genug sind um das Mopped
irgendwie rumzudrehen. Die Vordergabel ist ja zum Glueck drehbar angebaut,
und da schaffen die Kreiselkraefte es, das Vorderrad in die entsprechende
Richtung zu drehen, wenn das Mopped das Kippen anfaengt.
> Gruß, Kathinka - "Denk mal nach"-sagen kann jeder
Andere Postings schon gelesen? ;-)
Gruss,
Georg
>> Nee, das Hinterrrad (bzw. die beim Auto) uebernimmt die Fuehrung und
>> Stabilisierung. Deswegen soll man auch die besseren Reifen da drauf haben,
>> denn wenn die Reifen hinten keine Haftung mehr haben, dreht sich die Kiste
>> wie ein Brummkreisel.
> Das Hinterrad überträgt die Antriebskraft! Deshalb braucht es mehr Reifen.
> Das hat aber IMHO nix mit der Kräfteverteilung im Falle einer
> Maximalbremsung zu tun.
Das bezog sich jetzt nicht auf eine Vollbremsung sondern ist ein genereller
Tip fuer Autos. Wenn die HR wegen Aquarutsch z.B. keine Haftung mehr haben,
schlingert die Kiste willenlos umher.
>> Wenn der Schwerpunkt vor dem Aufstandspunkt des Vorderrades liegt, hebt das
>> Ding das Hinterbein, aber deswegen kippt es nicht um.
> Was denkst Du, bringt ein Motorrad bei blockierendem Vorderrad zum Umfallen?
> Die Gravitation + die fehlende Kraft in Fahrtrichtung.
Was fuer eine Kraft in Fahrtrichtung? Natuerlich ist die Schwerkraft
massgeblich am Umfallen beteiligt, und die fehlende Moeglichkeit gegenzulenken.
>> Siehe anderes Posting von mir. Die Kreiselkraefte sind nicht soo stark, dass
>> sie das Motorrad festhalten und am Umfallen hindern. Schon garnicht bei
>> langsamer Fahrt. Sie unterstuetzen nur das Balancieren per Lenkung, und das
>> geht mit blockiertem Rad nicht. Das Mopped neigt sich aus irgendwelchen
>> Gruenden ein wenig zur Seite, das rutschende Rad kann nicht gegenlenken, und
>> aaahhhh, scheissescheissescheisse, wirds immer schraeger und peng liegt man
>> da.
> Welche Kraft ist es denn dann, die ein Motorrad geradeausfahren lässt bzw.
> die Du "irgendwelche Gründe" nennst? (außer der Motorleistung #)
Die Motorleistung treibt es voran, und durch minimale Lenkbewegungen balanciert
man es aus. Irgendwelche Gruende, die es immer wieder aus der senkrechten
bringen und die man durch Gegenlenken ausgleicht sind z.B. Seitenwind,
schiefe oder unebene Fahrbahn, krummes Fahrwerk, ...
Gruss,
Georg
> Aber warum wird es bei blockiertem Hinterrad nicht so unkontrollierbar
> wie die Dose? Es ist dann durchaus noch lenkbar, was man von einem
> kreiselnden Auto nicht unbedingt sagen kann. Das Hinterrad rutsch halt
> einfach hinterher, setzt vielleicht auch zum Überholen an, aber das
> Fahrzeug bleibt in der Spur.
Neulich musste ich noch wegen einem Auto etwas heftiger bremsen und dabei
blockierte das Hinterrrad. Das Heck kam sofort schraeg, worauf ich die
Bremse wieder losgelassen habe. Ob ich nicht auch angefangen haette zu
Kreiseln (und dabei auf die Fresse geflogen waer'), wenn ich die Bremse
festgehalten haette? Andererseits kann man auch beim Auto noch gegenlenken,
nur wenn es einmal am Kreiseln ist, wird das schwierig.
Gruss,
Georg
> Aaaahhh, das liebe ich an drm, die gesammelte Fahrzeugbeherrschung tritt
> hervor.
Gelle, wobei Du mit Verlaub auch nicht wirklich verstanden hast... ;-)
>>Auf gerader Strecke hei?t es dann halt gelegentlich
>>mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bi?chen lenken kann.
> Das machst Du mir bitte mal ohne ABS vor. So schnell kannst Du das mit
> der Hand nicht regeln. 100? wenn Du die Ausweichaktion mit ordentlicher
> Verz?gerung vorf?hrst, ohne Dich abzulegen.
Wo ging es um Ausweichen? Es geht darum, per Vollbremsung bei Geradeausfahrt
das Vorderrad blockieren zu lassen, was durchaus fuer kurze Zeit moeglich ist.
> Recht bald gehts in der Kurve gen Waagerechte, da der Reifen nach au?en
> rutscht und stillstehend auch keine stabilisierenden Kreislkr?fte mehr
> hat.
Die aber bei nicht-freihaendigfahren eher wenig mit dem stabilisieren
bzw. balancieren zu tun haben.
> Hast Du das eigentlich auch schon mal in einer realen Situation
> getestet? So wenn das Vorderrad unvorhergesehen blockiert?
Ja. Gepennt und/oder depperter Dosenfahrer vor die Nase gefahren, erschreckt
und an der Bremse gezerrt, *quietsch*. Dann war aber doch noch genug Platz und
ich konnte wieder loslassen.
> Glaubst Du wirklich, Deine Reaktionszeit ist so gut, da? Du das
> ?berhaupt so schnell erkennst, bevor Du Dich ablegst?
Bei Geradeausfahrt durchaus.
Gruss,
Georg
Karsten Topp schrieb:
>
> "Kathinka Diehl" <no_e...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> > Und wie verhält sich ein Gabelstapler?
>
> Kannst Du ausprobieren: Setz Dich in ne Dose, leg den Rückwärtsgang ein
> und fahre. Fahre schneller und Du wirst sehen, daß das *etwas* schwerer
> ist als vorwärts.
Vergiß bitte die Einflüsse der Radaufhängung (Spur, Sturz, Nachlauf)
nicht. Die sind beim Auto auf stabilen Vorwärtslauf ausgelegt, während
ein Stapler neutral ausgelegt ist (falls man bei einer völlig starren
Vorderachse überhaupt von einer Auslegung sprechen kann). Ein Auto im
Rückwärtsgang verhält sich demnach instabiler als ein Stapler. Abgesehen
davon, daß ein Stapler selten höhere Geschwindigkeiten als ca. 20km/h
überhaupt erreicht. Zusätzlich haben die meisten Stapler eine
hydraulische Lenkung ohne direkte Verbindung, bei der man durch die
Leckölverluste sowieso ständig nachkorrigieren muß.
> Oder was meinste, warum die Staplerfahrer meist
> "rückwärts", also dann doch wieder "vorwärts", weil richtigrum fahren...
Weil die Sicht durch die Last meistens ziemlich eingeschränkt wird. Man
verdreht lieber den Körper als daß man ein Hindernis übersieht und
überfährt. Könnte ja auch ein unachtsamer Kollege sein. Bei Steigungen
oder Gefällen muß man die Last stets auf der Bergseite führen, wenn man
ein unbeabsichtigtes Abladen oder Umkippen vermeiden will. Bei einer
Leerfahrt fährt man schon aus Bequemlichkeitsgründen stets möglichst in
die Richtung, in die der Sitz zeigt, unabhängig, ob dann die vorderen
oder hinteren Räder lenken.
Gruß, Garfield
--
/\./\
/ o u \ Ich bin hier nur der Kater...
\<=Y=>/
---oOO-/ " \-OOo---------------------------------------------------
Ist mir vollkommen bewußt und auch bekannt. Ich bekenne mich schuldig
eine Verkürzung vorgenommen zu haben, die jedoch nicht sinnentstellend
sein sollte. Es kam mir auf den er"fahr"baren Effekt an, nicht auf die
Technik, die ihn erzeugt.
> > Oder was meinste, warum die Staplerfahrer meist
> > "rückwärts", also dann doch wieder "vorwärts", weil richtigrum
fahren...
>
> Weil die Sicht durch die Last meistens ziemlich eingeschränkt wird.
Man
> verdreht lieber den Körper als daß man ein Hindernis übersieht und
> überfährt. Könnte ja auch ein unachtsamer Kollege sein. Bei Steigungen
> oder Gefällen muß man die Last stets auf der Bergseite führen, wenn
man
> ein unbeabsichtigtes Abladen oder Umkippen vermeiden will. Bei einer
> Leerfahrt fährt man schon aus Bequemlichkeitsgründen stets möglichst
in
> die Richtung, in die der Sitz zeigt, unabhängig, ob dann die vorderen
> oder hinteren Räder lenken.
Okay, nur warum fahren die Staplerfahrer, die ich ich bislang gesehen
habe vor allem auc hbei "Leer"fahrten bevorsugt rück- als vorwärts? Kann
nicht nur Bequemlichkeit sein... wenn die langsam fahren, fahren sie
normal, wenn sie schneller fahren wollen, fahren sie halt andersrum.
X-Mal so gesehen...
>
> Gruß, Garfield
>
> Mein persönlicher Rekord: 6 m schwarzer Strich bei Anfangstempo ~100.
> Ja, es war knapp vor dem Abgang. Hat aber gehalten.
> Und nein, es war nicht mit dem Hinterrad. ;-)
Mhmm.. 6 m. Nicht übel, weil durch die dyn. Radlastverschiebung wird das
ganz schön schwer. Meine Bandit wird dann hinten gemein leicht und vorne
gemein weich. Technoflex ist mir z.Zt. noch zu teuer.
Aber.. ich schau mal, was geht....
6m...uiuiuiui
> Doch, auch das geht. Been there, ... blafasel. Allerdings
(zumindest
> bei mir) nicht meterweise und auch nur bei guter Reifen/Strassen-
> kombination. Mein Rekord: ein knapper halber Meter.
Welches Mopped? Welcher Reifen?
> Greets, Dirk
Karsten
>Oder andere Frage: Stimmt denn die Ausführung bei der Dose überhaupt?
>Wirken die Kräfte wie aufgeführt?
Kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Bremse ich mit der
Handbremse und bringe dabei die Räder (also beide!) zum Blockieren,
bricht mir das Heck auch nur aus, wenn ich Lenkbewegungen mache. Und
glaub mir, bei nasser Fahrbahn kannst Du ebenso gut wegen blockierendem
Hinterrad das Segeln lernen, wie bei blockierendem Vorderrad. Beide
Erfahrungen habe ich schon machen dürfen.
Wenn man sich allerdings die Unfallvideos ansieht, erkennt man, daß die
Maschinen immer fallen, weil sie sich nicht wirklich in einer aufrechten
Position befand.
Bis denne dann .... Eisi
--
GSX 400 (von 'ner D*se getötet)
GB 500 Clubman (eingetauscht gegen 'ne ...)
CBR 1000 (von 'ner Fachwerkstatt getötet)
Freewind XF 650 (verkauft)
BMW R 1150 GS (aktuell und NEU!;-)
>Oder was meinste, warum die Staplerfahrer meist
>"rückwärts", also dann doch wieder "vorwärts", weil richtigrum fahren...
Die fahren im Zweifel so, weil sie vorne ne überrbeite und überhohe
Palette draufhaben und nichts sehen.
Gruss
Micha
--
Vom Mopped aus betrachtet sehen Autofahrer aus wie Würstchen im Glas.
Vom Auto aus betrachtet sieht ein Moppedfahrer aus
wie ein Würstchen im Naturdarm.
>Und wie verhält sich ein Gabelstapler?
Den kann man nicht überbremsen.
Du kriegst ihn allenfalls auf Rauhreif zum Rutschen.
> Ein blockiertes Vorderrad ist de facto nichts anderes als ein Rutscher.
Ich finde, bei einem Rutscher dreht das Rad noch ganz gut weiter, wenn es
blockiert de facto nicht.
> Greets, Dirk
greets
richie, auf der Piste schon viele-meter-lange Drifts über das Vorderrad
gehabt, was aber nix mit blockierendem Rad zu tun hatte.
> Mein persönlicher Rekord: 6 m schwarzer Strich bei Anfangstempo ~100.
> Ja, es war knapp vor dem Abgang. Hat aber gehalten.
0,2 Sekunden stehendes Rad sollten auch nicht so das Problem sein.
Die Rekordstrecke, die ich beobachten durfte, war ein Fahrschüler, der in
der Prüfung die Gefahrbremsung mit *durchgängig* stehendem Vorderrad
geschaft hat.
Und zwar 2x hintereinander. Danach war er durchgefallen.
Und nein, ich möchte das nicht probieren.
> Greets, Dirk
greets
richie
> Deshalb fährt so ein Mopped ja auch in Schräglage durch die Kurve....
> Naja... so wie Du fährst....
..na wenigstens fahre ich......und treibe mich nicht horizontal auf Schotter
rum #
Gruß
Helge
11:00 Uhr
Karsten
NEEEEEEIIIIIIINNNN!!!!
*HAAREAUSRAUF*
Himmsakrasackzementeisapperlotverdeifinocheemol!
Ein Mopped fährt gar nie nicht geradeaus!
Kannich!
Gehtnich!
Tutnich!
Daher immer wenn die Seitenführungskräfte zu gering sind steht und
Schwerpunkt sich bewegt und keine Ausgleichsbewegung, dann BUMM!
HELGE!
Ich schraub' Dir mal den verdammten Lenkkopf fest, dann fahr mal
geradeaus! Dü fährst gar keine 5 Meter, ich verspreche es Dir!
Menno!
Grummel!
Karsten
> Ich schraub' Dir mal den verdammten Lenkkopf fest, dann fahr mal
> geradeaus! Dü fährst gar keine 5 Meter, ich verspreche es Dir!
Wheelie!!!
SCNR
lg
lh
--
XJ600N 0-10Mm
New Technology brings a certain thrill into simple Tasks
- B.G. aus R.
[Snip wg. ACK]
> Da hakt das ganze bei mir, denn das ganze ist keine
> Schreckbremsung, denn ich weiss ab wo ich zu bremsen haben und wo
> das Mopped spaetestens stehen muss.
Das hat mich bei der Übung noch am wenigsten genervt. Viel schlimmer fand
ich es beim Ausweichen bzw. Bremsen-Ausweichen so zu tun, als würde man vor
einem plöätzlich auftauchenden Hindernis "erschrecken".
>Die Rekordstrecke, die ich beobachten durfte, war ein Fahrschüler, der in
>der Prüfung die Gefahrbremsung mit *durchgängig* stehendem Vorderrad
>geschaft hat.
Schaff ich gar nicht mit meiner Mühle #
> Besonders kindisch finde
> Slalomfahren in Schrittgeschwindigkeit :)
Weil du's nicht kannst? SCNR
Ich denke, daß gehört zur Fahrzeugbeherrschung dazu.
Dazu paßt vielleicht der Moppedtreff mit ähnlichen Anforderungen letztes
Pfingsten im Siegerland... Wer ein WE Saufen und Grillen wollte, mußte erst
mit der Maschine durch tiefsten Schotter um einige Findlinge herum einen
Berg rauf und wieder runter und wieder rauf und dann über eine 15 cm breite
und 2 Meter lange Planke über ein Wildbächlein um zum Park-/Grill-
/Zeltplatz zu kommen. Enduros haben nicht teilgenommen.
Was man sich anhören muß, wenn man das nicht schafft, kannst du eine(n)
Teilnehmer(in) fragen, der/die es nicht geschafft hat (Schalt- und
Kupplungshebel kaputt und ein WE Demütigung).
>> >Auf gerader Strecke heißt es dann halt gelegentlich mal die Bremse
>> >wieder aufmachen, damit man ein bißchen lenken kann.
>> Das machst Du mir bitte mal ohne ABS vor. So schnell kannst Du das
>> mit der Hand nicht regeln. 100€ wenn Du die Ausweichaktion mit
>> ordentlicher Verzögerung vorführst, ohne Dich abzulegen.
>
>HIER! Ich! Wo darf ich kassieren kommen?!?
Du willst mir nicht wirklich erzählen, daß Du während einer Bremsung an
der Haftgrenze die Zeit und Konzentration hast, die Bremse ABS-mäßig zu
bedienen, um noch Ausweichen zu können?
>Leichter kann man das Geld doch kaum verdienen.
Glaub ich ja eher nicht.
>(Wobei ich mir allerdings ausbedinge, dass ich "gelegentlich" nach
>eigenem Gutdünken definieren darf.)
Bremsen, ausweichen, weiterbremsen kann ich auch, das ist keine Kunst.
Was ich sehen möchte, ist ein Human-ABS möglichst nahe an der
Haftgrenze, so wie Syiad das hier darstellt.
>[...in der Kurve]
>> Einen Rutscher magst Du noch abfangen, ein wirklich blockiertes
>> Vorderrad nie und nimmer.
>
>Ein blockiertes Vorderrad ist de facto nichts anderes als ein Rutscher.
Jein, das Rad kann in Schräglage wegrutschen, wenn die
Seitenführungskräfte aufgebraucht sind, dazu muß es aber nicht
blockieren, da kann es sich schon noch drehen.
Ich bleibe bei meiner Behauptung, daß man auf der Straße ein blockiertes
Vorderrad das in Schräglage über einen leichten Rutscher hinausgeht, was
ab erwähnenswerter Schräglage ziemlich immer sein dürfte, nicht mehr
abfängt.
>> Hast Du das eigentlich auch schon mal in einer realen Situation
>> getestet? So wenn das Vorderrad unvorhergesehen blockiert?
>> Glaubst Du wirklich, Deine Reaktionszeit ist so gut, daß Du das
>> überhaupt so schnell erkennst, bevor Du Dich ablegst?
>
>Ja, es geht. Auch wenn Du es nicht glauben magst. Und auch wenn
>Syiad das ganze hier, hmm, ein klein wenig verharmlost. ;-)
Was heißt hier verharmlost? Wenn er so bremst wie er schreibt,
wohlgemerkt nicht nur bei Geradeausfahrt, dann ist er das Handling und
die Bremse und die Fahrzeugbeherrschung in einem. Dann knie ich vor ihm
nieder und bete jeden Abend gen woauchimmererwohnt. Bis er mir das
bewiesen hat, lächle ich nur gelangweilt und warte auf sein Posting in
dem er einen Sturz mit überbremstem Vorderrad kundtut.
>Greets, Dirk
>>>Auf gerader Strecke hei?t es dann halt gelegentlich
>>>mal die Bremse wieder aufmachen, damit man ein bi?chen lenken kann.
>
>> Das machst Du mir bitte mal ohne ABS vor. So schnell kannst Du das mit
>> der Hand nicht regeln. 100? wenn Du die Ausweichaktion mit ordentlicher
>> Verz?gerung vorf?hrst, ohne Dich abzulegen.
>
>Wo ging es um Ausweichen?
Er will doch "ein bißchen lenken", dann wird er wohl ausweichen wollen.
>Es geht darum, per Vollbremsung bei Geradeausfahrt
>das Vorderrad blockieren zu lassen, was durchaus fuer kurze Zeit moeglich ist.
Jo, klar, nur mit lenken ist halt nicht.
>Gruss,
>Georg
>"Karsten Topp" <kat...@hotmail.com> wrote:
>
>> Ich schraub' Dir mal den verdammten Lenkkopf fest, dann fahr mal
>> geradeaus! Dü fährst gar keine 5 Meter, ich verspreche es Dir!
>
>Wheelie!!!
>
>SCNR
>
>lg
>lh
>--
>XJ600N 0-10Mm
Du wohl eher nicht.
Cu
Jan
--
For this reason at first be lika a virgin [at home]; later -
when the enemy opens the door - be like a fleeing rabbit. The
enemy will be unable to withstand you.
Sun Tzu - the art of war
> Und glaub mir, bei nasser Fahrbahn kannst Du ebenso gut wegen
> blockierendem Hinterrad das Segeln lernen, wie bei blockierendem
> Vorderrad. Beide Erfahrungen habe ich schon machen dürfen.
Ja, auch beim Hinterrag heißt es, wieder aufzumachen. Aber IMHO ist ein
blockierendes HR deutlich leichter zu kontrollieren als ein
blockierendes VR.
> Wenn man sich allerdings die Unfallvideos ansieht, erkennt man, daß die
> Maschinen immer fallen, weil sie sich nicht wirklich in einer aufrechten
> Position befand.
Wann befindet man sich denn schon in einer wirklich aufrechten Position?
Schon jede kleine Korrektur bewirkt leichte Schräglagen, also würde ich
davon ausgehen, dass dieser Zustand der Regelfall ist.
cu,
Dirk
--
Die Dummheit des Menschen ist unantastbar.
> Du wohl eher nicht.
Dann brenn du ihn her.
SCNR,
Dirk
--
"Wo ist denn das Nekrophilie-Tutorium?"
-"Weiß nicht, ich bin Cunnilinguist." Titanic 6/2001
Du bist mein Held. Solang' Du das VR oben hältst.
Klatschen tu' ich aber erst, wenn das Vorderradl wieder unten ist *GG*.
Karsten
>> Wheelie!!!
> Du bist mein Held. Solang' Du das VR oben hältst.
> Klatschen tu' ich aber erst, wenn das Vorderradl wieder unten ist *GG*.
Auch wenn ich dann auf der Fresse liege? #
llap
>> Es kann nicht stabil rutschen, da es nicht stabil ist. Was nur auf
>> zwei Punkten steht will immer umfallen, und nur durch permanentes balancieren
>> oder gegenlenken halt man es aufrecht.
>
>Das ist so, wie es da steht, schonmal Blödsinn, denn dann würde kein
>Motorrad fahren.
Nö... kein Blödsinn :) Von Fahren hat Georg auch gar nicht gesprochen,
sondern nur von Stehen und damit liegt er vollends richtig.
À bientôt, P.
--
Ducati 998 Biposto "Boa" 3 Mm
Moto Guzzi Quota 1100 ES in Spe :)
irc: TStretta
http://www.teuns.de
> Was ich sehen m?chte, ist ein Human-ABS m?glichst nahe an der
> Haftgrenze, so wie Syiad das hier darstellt.
Hat er das? Er hat doch nur geschrieben, dass es bei blockiertem Vorderad
bei Geradeausfahrt auch geradeaus weiterschiebt. Das man "gelegentlich"
mal wieder aufmachen muss um Lenken zu koennen war wohl nicht so gemeint,
das man wie ein ABS mit der Hand regelt, sondern halt moeglichst bald
wieder aufmacht, um lenken zu koennen, da man sonst auf die Nase fliegt.
> Jein, das Rad kann in Schr?glage wegrutschen, wenn die
> Seitenf?hrungskr?fte aufgebraucht sind,
was ja auch durch Bremsen in der Kurve passieren kann.
> dazu mu? es aber nicht
> blockieren, da kann es sich schon noch drehen.
Es kann auch in Geradeausfahrt rutschen und sich trotzdem noch drehen.
Dann dreht es halt langsamer als es der Fahrzeuggeschwindigkeit
entsprechend muesste.
>>Ja, es geht. Auch wenn Du es nicht glauben magst. Und auch wenn
>>Syiad das ganze hier, hmm, ein klein wenig verharmlost. ;-)
> Was hei?t hier verharmlost?
Weia, der hat sich mit dem "gelegentlich" doch nur flapsig ausgedrueckt.
Gruss,
Georg
>>Wo ging es um Ausweichen?
> Er will doch "ein bißchen lenken", dann wird er wohl ausweichen wollen.
Imho eben nicht, "ein bisschen" lenkt man um zu balancieren, wenn man
ausweichen will, sollte man schon "viel" lenken. Wo ist der Kerl denn
ueberhaupt, der soll mal sagen was er denn damit meinte?
Gruss,
Georg
> [Loewenmutterhaftige Verteidigung von Ex-Freund]
*kopfeinzieh* Isjaschongut.
>> > Warum sollte ein Mopped umkippen, das stabil geradeausrutsch.
>> Es kann nicht stabil rutschen, da es nicht stabil ist. Was nur auf zwei
>> Punkten steht will immer umfallen, und nur durch permanentes balancieren
>> oder gegenlenken halt man es aufrecht.
> Das ist so, wie es da steht, schonmal Blödsinn, denn dann würde kein
> Motorrad fahren.
Haeh? Was auf zwei Punkten steht oder faehrt, kippt immer nach rechts oder
links. Indem man in die gleiche Richtung lenkt (bzw. das Mopped macht das
wegen der Kreiselkraefte sogar selber) haelt man dagegen, balanciert es aus.
>> Wenn Vorderrad blockiert -> nix mehr
>> lenken -> pardautz.
> Erst hier wird es sinnvoller. *g*
Noe, es ist nur die Umkehrung von obigem. Lenken moeglich -> Balance kann
gehalten werden, Lenken unmoeglich -> bautz.
>> > Warum kippt es nicht um, wenn ein schlingerndes Hinterrad hinterherrutscht
>> > und in irgendwelche anderen Richtungen will?
>> Weil man mit dem Vorderrad noch gegenlenken kann.
> Ok, langsam hab ich es wirklich. Blockiertes Hinterrad verhält sich
> gleich bei Dose udn Mopped, es schlingert, lässt sich aber im Rahmen
> durch Gegenlenken korrigieren. Blockiertes Vorderrad lässt von den
> Kräften her das Fahrzeug in Spur bleiben, aber wegen fehlernder
> Seitenführungskräfte fällt das Mopped um. Das würde die Dose auch tun,
> kann sie nur nicht.
Jo. :-)
>> > Warum wirken die Kreiselkräfte
>> > vorne und hinten so unterschiedlich?
>> Hinte tun die quasi goarnix, weil sie nicht stark genug sind um das Mopped
>> irgendwie rumzudrehen.
> Häh? Wenn Vorder- und Hinterrad gleich schwer und gleich groß sind,
> erzeugen sie auch die gleichen Kräfte.
Die aber relativ gering sind und gerade mal reichen, den Lenker zu drehen beim
Vorderrad), nicht aber das ganze Mopped um seine Hochachse (beim Hinterrad,
wobei ja auch noch die Reifen ueber den Boden geschoben werden muessten.
>> Die Vordergabel ist ja zum Glueck drehbar angebaut,
>> und da schaffen die Kreiselkraefte es, das Vorderrad in die entsprechende
>> Richtung zu drehen, wenn das Mopped das Kippen anfaengt.
> Ok, das ist wieder logsich.
Siehst'
>> > Gruß, Kathinka - "Denk mal nach"-sagen kann jeder
>> Andere Postings schon gelesen? ;-)
> Ja, die von Karsten zum Beispiel. :-P
Baeehhh!! *zungerausstreck* ;-)
Gruss,
Georg
>>Neulich musste ich noch wegen einem Auto etwas heftiger bremsen und dabei
>>blockierte das Hinterrrad.
> Isetta?
Nee, ueber so Kleinkram wie Isettas, VFRs und aehnliches Kroppzeuch
fahr ich einfach drueber.
Gruss,
Georg, von rechts 'ne Ente, links auch frei!
>> Er will doch "ein bißchen lenken", dann wird er wohl ausweichen wollen.
>
>Imho eben nicht, "ein bisschen" lenkt man um zu balancieren,
Das standardmäßige, minimale Getorkel beim Geradeausfahren verbuche ich
aber nicht unter lenken, das ist systemimmanente Ausgleichsbewegung. Nur
bei sehr geringer Geschwindigkeit artet das aus, aber dann brauche ich
mir auch keine Gedanken über ein blockiertes Vorderrad machen.
>wenn man ausweichen will, sollte man schon "viel" lenken.
Eigentlich schlägt man den Lenker nicht sonderlich weit ein, auch nicht
beim Ausweichen, da lenkt man nur mit etwas mehr Kraft ein, weil es
schnell gehen muß.
>Wo ist der Kerl denn
>ueberhaupt, der soll mal sagen was er denn damit meinte?
Wahrscheinlich hat ers jetzt auch mal ausprobiert und sammelt gerade
seine Knochen wieder ein.
Nicht notwendigerweise, das hängt davon ab, WANN Du den Boden küßt...
Ab 500 m. fahrt auf 2 Rädern klatsche ich....
Karsten
>Ich schraub' Dir mal den verdammten Lenkkopf fest, dann fahr mal
>geradeaus! Dü fährst gar keine 5 Meter, ich verspreche es Dir!
Der Klassiker: Mit dem Fahrrad in die Bahnschienen geraten... da lenkt
man nix mehr und liegt ruck-zuck auf dem Freßbrett, wenn man die Füße
ned schnell genug unten hat... Erfahrungswert[tm]... grummel...
Hmmmm..
wusste gar nicht, daß die auf der NS so viel Grip verlieren.. oder
hattest Du nur noch ein 2 mm "Dachfirstchen", auf dem Du gefahren
bist???
Karsten
> Wenn Du mit 100
>den Vorderreifen blockierst wirst Du ja auch erst einige Meter geradeaus
>rutschen, ohne Probleme.
87cm (war zumindest der schwarze Streifen), erhebliche Probleme bei
der letztlich doch geglückten Sturzvermeidung wegen ausbrechendem VR.
Vor 2 Wochen getestet.
Thomas
CBR 600F PC35 die Zweite.
Du schraubst die Anforderungen ja immer höher... erst 5m
(<aghrhh$9q$01$1...@news.t-online.com>), jetzt schon 500. :-(
Ich geb's auf. auf 50cm hätt ich mich ja noch (mit deinem Mopped)
eingelassen.
1.) nich mit meinem Mopped! Die dicke Bandit hat viel zu wenig Power für
nen ordendlichen Wheelie aus dem Stand ;-)
2.) Echte Helden[tm] wachsen mit den Anforderungen *veg*
Gruß
Karsten
> ist eben nur "ein wenig langsamer" als der Boden darunter.
Interessante Sichtweite. Weisst Du _wie_ schnell Boden tatsächlich
ist? Er besitzt am Äquator Überschallgeschwindigkeit, bezogen auf den
Erdmittelpunkt.
Wenn wir jetzt noch die Erdbahngeschwindigkeit mit verrechnen wirds
erst richtig kompliziert. :->
Gruss
Micha
--
Vom Mopped aus betrachtet sehen Autofahrer aus wie Würstchen im Glas.
Vom Auto aus betrachtet sieht ein Moppedfahrer aus
wie ein Würstchen im Naturdarm.