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Verletzungen beim Wegrutschen in schlüpfriger Kurve

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NorbHaas

unread,
Sep 18, 2001, 12:01:26 PM9/18/01
to
Hallo,
mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.
Gibt es Er-Fahrungen? Mit welcher (Schutz)Kleidung?
Nehme auch gerne privat Mails an, falls es nicht "öffentlich" werden
soll ;-)
Danke
Norbert

Andreas Krumnow

unread,
Sep 18, 2001, 1:08:42 PM9/18/01
to
Hallo Norbert,

NorbHaas <ha...@web.de> schrieb in im Newsbeitrag: 3BA76FD6...@web.de...

Das ist mir mal passiert bei ca. 15-20 km/h. Seitdem achtete ich auf
Protektoren an der Hüfte, Knie und Ellenbogen. Nen Helm hast Du ja
sicherlich immer auf beim fahren.
Ansonsten sind ganz allgemein Lederklamotten besser als Textil.
Hintergrund: Wenn du irgendwo dagegen prallst und sich Dein Körper
um irgendwas wickeln kann, dann ist mit starken Dehnungen und
Zerrungen zu rechnen. Eine _eng_ anliegende Lederkleidung mit
Verstärkungen an den richtigen Stellen, kann das verhindern.
Ich selbst hatte letztes Jahr im August einen Unfall, bei dem
ich mir dank der Textiljacke, drei Nervenwurzelausrisse zugezogen
habe. Folge ist, dass meine rechten Oberarmmuskeln nicht mehr
angesteuert werden können, der Arm also 'rumhängt' und ich weder
Moppedfahren noch Gitarre spielen kann. Und dies endgültig.
Der Unfall passierte bei ca. 50 km/h meinerseits und ca 60 km/h
beim auf meiner Spur entgenkommenden Dosist. Also achte auf
professionelle Kleidung. Protektoren an den Gelenken und Gurt-
verstärkungen im Brust und Rückenbereich. Auch das Schuhwerk sollte
stabil sein und mindestens über die Knöchel reichen.

Gruss,
Andy
--
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Frank Schmitz

unread,
Sep 18, 2001, 1:21:05 PM9/18/01
to
NorbHaas <ha...@web.de> wrote:

>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht

keine?
Ne neue Jeans wäre fällig, bei normaler Schutzkleidung gar nix.

>Gibt es Er-Fahrungen?

Auf der Strasse nur mit mehr Tempo.
- 120km/h, 2°, Regen -> Bänderriss, Jacke zerfleddert.
- 80km/h bei Regen Mopped unterm Hintern weggerutscht, flach auf
Rücken gelandet. Dank Dainese Schildkröte nix ernsthaftes passiert.

Im Gelände unzählige Stürze <20km/h -> nix passiert
- bei 40km/h auf Schotter: Schulterbereich vom Shirt zusätzlich
gelocht, Abschürfung unterm Protektor
- bei 50km/h auf Matsch/Schotter beim Abschleppen hinter ner XR600:
Hand geprellt, 3m Böschung runtergekugelt

>Mit welcher (Schutz)Kleidung?

Tex Jacke und Hose, bzw. Crosshose/Shirt und Protektorenhemd drunter.

Gruss
Frank

--
Aprilia Pegaso3 '97 74Mm (61Mm seit 7/99)
http://www.surf.to/schradt

Max Garfel

unread,
Sep 18, 2001, 1:28:14 PM9/18/01
to
Hiho,
Also mir ist gestern (Montag) erst dummerweise erst ein solcher Unfall
passiert.
Ich fuhr mit ca 35 auf regennasser Fahrbahn und wollte bremsen, weil ich auf
eine enge Kurve zufuhr. Intelligenterweise benutzte ich nur die
Vorderradbremse und das auch noch viel zu heftig.
Naja, jedenfalls bin ich genau wie von dir beschrieben auf die
Kurveninnenseite gefallen, Roller ist noch ca 5 Metter weiter gerutscht und
ich selber bin ich auch noch ca 3 Meter gerutscht.
Ich hab mir glücklicherweise NICHTS, aber auch gar nichts getan.
Ich hatte eine Jeans an und die war an der Stelle, wo ich nen Schlüssel in
der Tasche gehabt hatte ziemlich aufgeschrubbelt. Dann hatte ich noch eine
Jacke aus sehr fest gewebter Baumwolle an, die blieb komplett heil.
Außerdem hatte ich natürlich noch nen Helm auf (Jet Helm), der blieb auch
heil :-).
Das meine Klamotten so heil blieben, schreibe ich hauptsächlich der nassen
Straße zu.
Ansonsten hatte ich einfach nur ein Schweine Glück.
mfg
Max


Mirko Holtkamp

unread,
Sep 18, 2001, 1:29:11 PM9/18/01
to

Tja, also kommt drauf an.... rechts oder links Kurve? Teure oder
billige Seite?
Typische Verletzungen sind dann Kupplungs-/Bremshebel abgebrochen,
verschraddelter Motordeckel, Blinker, Auspuff und Verkleidung
natürlich..
Mit Schutzkleidung denke ich mal meinst du Sturzpads.... dann siehts
bei der Verkleidung natürlich besser aus.
Trotzdem, wenn ein Laster über deine Freundin rollt kannst du sie wohl
ganz wechwerfen......

Ansonsten kann ich nur sagen
give it a try


Mirko Holtkamp

unread,
Sep 18, 2001, 1:33:43 PM9/18/01
to

Tja, also kommt drauf an.... rechts oder links Kurve? Teure oder

Henning Pflueger

unread,
Sep 18, 2001, 2:20:15 PM9/18/01
to
Hi Norbert,
ich hab mich Anfang des Jahres mit der Strasse angefreundet. Ich bin in eine
Rechtskurve gefahren war wohl etwas zu schnell,
hätte nicht auf der Ölspur brensen sollen, und generell nicht nach Niesel mit
vorangegangener Trockenzeit von 2 Wochen fahren
sollen. Als ich dann da so lag hatte ich ein geprelltes Knie, welches punktiert
und abgesaugt wurde und einen kaputten Rücken -
naja ohne die Lackdose im Rucksack wäre das wohl weniger schmerzhaft gewesen,
aber jetzt fahre ich ja nicht mehr mit
Rucksack - der glänzt so ;o)
Ansonsten waren da nur Abschürfungen, welche nicht so sehr schlimm waren.

Ich kann nur eine Jacke mit Rückenprotektor und eine feste Hose empfehlen.

Gute Fahrt!

cu Henning :-)

¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨°º© ©º°¨¨

Yoda of Borg i am - Assimilatet You will be!

Florian Beer

unread,
Sep 18, 2001, 1:21:01 PM9/18/01
to
NorbHaas entließ folgende Worte in die Weiten des Usenets:

> Hallo,
> mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
> bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
> Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.
> Gibt es Er-Fahrungen? Mit welcher (Schutz)Kleidung?

Mit Jeans und Fuffi: Farbfehler in der Hose auf ca. 5x5cm^2. Roller auf
der Seite verkratzt. Bin letzte Woche mit 70 km/h in der Autobahnabfahrt
gestürzt, auf der Teerdecke weitergerutsch: gleiche Symptone plus
gebrochener Bremshebel.
Aber auch schon komplizierterer Schlüsselbeinbruch bei 45 km/h :-( Die
Platte kommt jetzt dann raus, da bin ich über den Lenker abgestiegen.

/Florian

--
Verkehrsberuhigte Bereiche sind zum spielen und für den Sport da, dazu
zählt auch der Motorsport.

Georg Horn

unread,
Sep 18, 2001, 2:39:27 PM9/18/01
to
Max Garfel <lordi....@gmx.de> wrote:

> [ ... Roller ... ]

Flasche Newsgroup. Zumindest d.r.motorrad

> [ ... Jeans ... Bauwolljacke ... Jethelm ]

Lebensmuede? Oder Bait?

Gruss,
Georg

René Ruppert

unread,
Sep 18, 2001, 3:33:25 PM9/18/01
to
Hi!

> Ich selbst hatte letztes Jahr im August einen Unfall, bei dem
> ich mir dank der Textiljacke, drei Nervenwurzelausrisse zugezogen
> habe. Folge ist, dass meine rechten Oberarmmuskeln nicht mehr
> angesteuert werden können, der Arm also 'rumhängt' und ich weder
> Moppedfahren noch Gitarre spielen kann. Und dies endgültig.

Das ist ja grausig! Ist da sicher nichts mehr zu machen???
Immer wenn ich sowas lese, frage ich mich, ob es so eine gute Idee
ist mit einem Motorrad rumzufahren (jetzt hab ich schon zwei).
Andererseits denke ich mir dann wieder, dass man die Gefahren
zumindest minimieren kann, wenn man es vernünftig angehen lässt.
Weiss der Henker, wie oft ich mich damit schon rumgeschlagen habe
und merkwürdigerweise macht es mir deutlich mehr aus, wenn andere betroffen
sind. Als es mich letzten August geschmissen hat, bin ich eine Woche später
auf der nächsten Maschine gesessen - anfangs noch etwas zaghaft, aber
der Gedanke nicht mehr zu fahren, wäre mir nie gekommen. :-(
Mich interessiert, wie man (du) damit umgeht, wenn was passiert ist.
Wenn du Lust hast, mail mal, gerne auch direkt an
ReneR...@eplus-online.de

cu


Radbert Grimmig

unread,
Sep 18, 2001, 3:52:58 PM9/18/01
to
NorbHaas <ha...@web.de> schrieb:

>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

So was kann man kaum mit 100prozentiger Sicherheit vorhersagen. Die
angenommenen Umstände klingen recht harmlos, keine Kollision. Mit
vollständiger Protektorenkombi besteht nach meiner Einschätzung eine
sehr gute Chance, den geschilderten Abgang körperlich vollkommen
unbeschadet zu überstehen. Allenfalls vielleicht kleinere Prellungen
oder ganz leichte Haut-Abschürfungen durch "einhakendes" Leder. Bei
meinem letzten Sturz war ich deutlich schneller (min.100km/h) und bin,
da in Geradeaus-Fahrt, tiefer gestürzt als wenn ich mich in Schräglage
befunden hätte - ich trug nur leichte Prellungen an einem Oberschenkel
und einem Unterarm davon.

Es kann aber selbst bei so was dumm kommen, der Fuß kann verdreht
werden (=> Bänderdehnung/-riss/Torsionsbruch?), man kann mit dem Kopf
aufschlagen (=>Schleudertrauma?), oder auch das Schlüsselbein brechen.
Ohne Knie-/Hüftprotektoren könnte es zu schwereren Prellungen und/oder
beschädigten Knochen kommen. Jeans wird sehr wahrscheinlich beim
Bodenkontakt Löcher bekommen, leichtere Textilien ganz sicher, die
Hautpartien darunter blutige Abschürfungen (das durfte ich bei einem
Unfall im Alter von 12 Jahren oder so als Sozius meiner Frau Mutter
auf einer 50er mit ca. 35km/h erleben.) Ohne Handschuhe kann man von
unangenehmen Schürfwunden an den Händen ausgehen. Ohne Helm bei
Bodenkontakt des Kopfes sicher eine Gehirnerschütterung und vielleicht
ein Schädelbruch.

Gruß, Radbert
--
http://www.rrr.de/~radbert

Christoph Pauels

unread,
Sep 18, 2001, 3:47:51 PM9/18/01
to

"Georg Horn" <ho...@koblenz-net.de> schrieb im Newsbeitrag
news:vc48o9...@chopin.koblenz-net.lan...
> Max Garfel <lordi....@gmx.de> wrote:
[...]

> > [ ... Jeans ... Bauwolljacke ... Jethelm ]
>
> Lebensmuede? Oder Bait?
>
> Gruss,
> Georg

Hi Georg, was heisst hier lebensmüde? Puh, jetzt muss ich erst mal kurz das
Thema wechseln... Über die Bekleidung eines "Fuffi-Fahrers" haben wir uns
hier in der Newsgroup ja erst Sommer diskutiert....
So, jetzt zum Sturzthema: Ich habe auch ne Fuffi (Benelli S50) *kennt eh
keiner* und zu aller erst muss ich sagen, dass es auf dem Teil ziemlich
peinlich aussehen würde, mit "Rossi-Outfit" rumzumöhren...Also hatte ich bei
meinem Sturz auch nur Jeans und ne Schöffel Jacke an (die schönen dünnen mit
Gore Tex). In einer Kurve bin ich dann auf `nem Matschflecken ausgerutscht,
der durch den starken Regen so richtig schön glatt war... Ich legte mich
nach links ab, der Roller rutschte ein paar Meter weiter als ich...Aber
außer ein bißchen Matsche und ner ziemlich versifften Hose hatte ich, Gott
sei gedankt, auch nichts...
Aber jetzt weiß ich es eben, in Kurven passt man bei Regen besser auf...
und überhaupt muss ich sagen, dass es viel an einem selber liegt, ob man
sich ablegt oder nicht (abgesehen von den schuldlosen Unfällen mit
irgendwelchen "Nichtaufpassern" :-( )
Die Kleidung ist da für mich eher Nebensache....(obwohl wir hier ja auch
schon von Highsidern mit Fuffis gehört haben....)


Na ja, reicht jetzt erst mal

Gute Fahrt

Christoph


PS: überzeugter "Im Sommer mit Shorts und T-Shirt Fahrer"


Johannes Heinrich

unread,
Sep 18, 2001, 3:59:12 PM9/18/01
to
"NorbHaas" <ha...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3BA76FD6...@web.de...

> mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
> bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
> Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

Falsche Frage ;-)
Über Verletzungen im voraus läßt sich bekanntlich wenig sagen. Hatte
Patienten die mit 150km/h gestürzt sind und nur "Schrammen" hatten und
andere sind mit lächerlichen 30km/h verunfallt und dabei ums Leben gekommen.
Gruß
Johannes

Olaf Kaluza

unread,
Sep 18, 2001, 3:05:26 PM9/18/01
to
NorbHaas <ha...@web.de> wrote:

>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

Das gibt einen voll perverslichen blauen Fleck im Kreuz da wo noch der
Pfosten der Leitplanken stand. Sorgt dann dafuer das man noch 2 Wochen
daran denkt.
Ausserdem ist dann die Lederhose platt, die Textiljacke hat keinen
Kratzer. Ja wirklich :-) Bin mit dem Guertel irgendwo haengengeblieben
und der hat dann die Oesen an der Hose abgerissen.

>Nehme auch gerne privat Mails an, falls es nicht "öffentlich" werden
>soll ;-)

Pah. Bei mir war es Diesel oder Oel in der Kurve.

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Georg Horn

unread,
Sep 18, 2001, 4:48:46 PM9/18/01
to
Christoph Pauels <christop...@genion.de> wrote:

> So, jetzt zum Sturzthema: Ich habe auch ne Fuffi (Benelli S50) *kennt eh
> keiner* und zu aller erst muss ich sagen, dass es auf dem Teil ziemlich
> peinlich aussehen würde, mit "Rossi-Outfit" rumzumöhren.

Nur mit "Rossi-Outfit"?

> und überhaupt muss ich sagen, dass es viel an einem selber liegt, ob man
> sich ablegt oder nicht (abgesehen von den schuldlosen Unfällen mit
> irgendwelchen "Nichtaufpassern" :-( )
> Die Kleidung ist da für mich eher Nebensache....(obwohl wir hier ja auch
> schon von Highsidern mit Fuffis gehört haben....)

> [...]


> PS: überzeugter "Im Sommer mit Shorts und T-Shirt Fahrer"

Traeum weiter. Und viel Glueck!

Gruss,
Georg

Reinhard Brexel

unread,
Sep 18, 2001, 5:16:37 PM9/18/01
to
NorbHaas wrote:

>Hallo,
>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.
>Gibt es Er-Fahrungen? Mit welcher (Schutz)Kleidung?

Meine Erfahrung bei einem Voderradwegrutscher bei 30km/h: Handschuhe
zerschrammt, Spiegelglasfraktur, Schulterfraktur und ein
gigantisches Hämatom an dieser. "Hä Doggdä, des sin Schmäzze."

Klamotten: Tex-Jacke und Lederhose, beide mit diesen
Gummi-Protektoren vom Hein G.

>[...]

>Norbert

Reinhard
--
R1100RS, 1999, 47 Mm * R100GS, 1992, 35 Mm ** DLISUGC#6, BVDM#711
http://www.meine-domain-ist-aber-viel-laenger-als-deine-domain.de

Volker Pittlik

unread,
Sep 18, 2001, 5:24:37 PM9/18/01
to
On / Am Tue, 18 Sep 2001 18:01:26 +0200, (hat) NorbHaas <ha...@web.de>
wrote (geschrieben):

...

>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht

Das ist wohl nicht pauschal zu besantworten. Ich habe mich im letzten
Winter mal mit ca. 70 auf einer vereisten Stelle abgelegt und bin
vielleicht 10, 20 Meter über den Boden gerutscht. Außer einigen
kleinen Löchern an den Textilklamotten war neben den zu erwartenden
Schrammen am Gefährt nichts passiert.

...


>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

Wäre ich auf die Straßenbahnschienen gerutscht und wäre gerade ein Zug
gekommen, wäre es evtl. nicht auszuschließen gewesen, daß ich evtl.
doch vielleicht etwas Heftpflaster gebraucht hätte.

Beste Grüße

Volker Pittlik

Frank Schmitz

unread,
Sep 18, 2001, 5:49:21 PM9/18/01
to
Volker Pittlik <volker....@gmx.net> wrote:

>Ich habe mich im letzten
>Winter mal mit ca. 70 auf einer vereisten Stelle abgelegt und bin
>vielleicht 10, 20 Meter über den Boden gerutscht.

Im Tiefschnee, oder wie? Wenn man auf glatter Fahrbahn 10-20m rutscht,
dann wird das Sturztempo kaum höher als 30-40km/h gewesen sein...
-> fürs näxte Mal ein GPS kaufen, dann kannste die Crashtempi prima am
Komputer bestimmen ;-)

>Außer einigen
>kleinen Löchern an den Textilklamotten war neben den zu erwartenden
>Schrammen am Gefährt nichts passiert.

Warum denn auch?

Marcel Bougé

unread,
Sep 18, 2001, 7:49:12 PM9/18/01
to
Hi,

zu rechnen ist immer mit dem schlimmsten. -> z.B. andere Fahrzeuge, die
nicht schnell genug bremsen......
Aber da es mir passiert ist (zwar nicht in schlüpfriger Kurve, sondern wegen
Plastiktüte, die ich zu spät gesehen habe und nur noch mit dem Vorderrad
umfahren konnte; dann mußte ich wieder stärker in die Kurve, um keine
Parkenden Autos zu rammen, und das Hinterrad ist auf dem Plastik
weggerutscht)
Kleidung: Gore-Tex Schuhe, Airoh PR2000 Helm, Held Galaxy Handschuhe, Hein
Gericke All Season Master II Jacke + Hose (die mit diesen
"Auto-Gummimatten-Protektoren")

Ergebnis: der Roller hatte "Schürfwunden", der Asphalt silberne Streifen.
Ich einen ca. 5 DM-Stück-großen blauen Fleck seitlich auf dem Oberschenkel,
mehr nicht (gute Kleidung, Glück gehabt, Schutzengel, wasauchimmer). Hose an
der Hosentasche leicht aufgeribbelt, weil ich da einen Schlüsselbund drin
hatte (sieht aber kein Mensch, wenn man es nicht weiß und sehr genau
hinsieht), Jacke komplett in Ordnung, Helm ebenfalls. Handschuhe haben jetzt
metallfarbene, keine schwarzen Gleitnieten mehr in der Innenhand. Leder der
Handschuhe unverletzt.
Hätte diesen Gummimatten-Protektoren so viel wirklich nicht zugetraut, trotz
der super Testergebnisse. Bin voll auf die Knie gefallen und hatte da gar
nichts.
Aber zugegeben- wenn ich nicht auch Motorrad-Schein hätte, hätte ich mir
damals auch nicht Schutzkleidung für so viel Geld gekauft- und immer sitze
ich nicht in voller Montur auf dem Roller (obwohl es auch Sicherheitsgründen
nicht schlecht wäre).

Ich würde aber, weil ich einmal Glück hatte, niemandem empfehlen, in
schlüpfriger Kurve mit der "passiert schon nichts"-Einstellung zu Werke zu
gehen.

Gruß

Marcel

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Sep 19, 2001, 2:47:49 AM9/19/01
to
Hallole, On Tue, 18 Sep 2001 23:20:48 +0200, Gerd Brauns
<ge...@srx6.de> wrote:

>Sowas passiert eigentlich vor allem mit Fahrzeugen, die schon
>bauartbedingt nicht für echte Straßen [tm] gedacht sind, wie z.B. mit
>Rollern. Diese Konstruktionirrtümer gehören in die Schrottpresse, oder
>auf Spielplätze.

Na Spass hat das Fahren schon gemacht, so mit dem 34PS-Führerschein.
Allerdings hatte ich meine beiden Stürtze mit dem Majesty. Einmal bei
einsetzendem Regen, nicht erkannt, Vorderrad überbremst, das andere
Mal auggeschlingert bei Schneematsch. Ob mir das mit einem
richtigen[TM]Mopped passiert wäre kann ich nicht beurteilen.
Kabudd war allerdings immer nur am Roller was(Platikgeraffel halt)
Meiner Einer, auch die Tex-Kleidung haben nie was abgekriegt. Aber auf
Eis und Schneematsch ist die Zerstöerische Reibung halt auch
gering;-)))
--
So long, Hardy
Honda Bali 03/96-01/97 7Mm; Yam YP250 02/97-05/99 30Mm
BMW F650 05/99- 31Mm

Hartmut 'Hardy' Schiszler

unread,
Sep 19, 2001, 2:56:28 AM9/19/01
to
Hallole, On Wed, 19 Sep 2001 08:47:49 +0200, Hartmut 'Hardy' Schiszler
<schi...@web.de> wrote:

>einsetzendem Regen,
Musste natürlich Eisregen heißen.

Oliver Brachmann

unread,
Sep 18, 2001, 1:03:21 PM9/18/01
to

"NorbHaas" <ha...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3BA76FD6...@web.de...
> Hallo,
> mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
> bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
> Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.
> Gibt es Er-Fahrungen? Mit welcher (Schutz)Kleidung?

Im Prinzip kannst Du mit allem rechnen. Schließlich gibt es Leute die in
Fützen ertrinken.
Denke dabei nicht nur an Dich in dieser Situation, sondern auch an
eventuelle Auto- oder Lkwfahrer, die nicht mehr rechtzeitig bremsen können.
Meines Erachtens sollte man immer mit dem Schlimmsten rechnen und sich
freuen, wenn es glimpflich ausgeht.
Das hilft überleben ;-)
Oliver


Rainer Tschauder

unread,
Sep 19, 2001, 3:17:09 AM9/19/01
to
am Tue, 18 Sep 2001 18:01:26 +0200, schrieb NorbHaas <ha...@web.de>:

>Hallo,
>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

unabhaengig von der Schutzbekleidung durften die Verletzung von 0 bis
zigfache Truemmerfraktur mit Exitus reichen.

Schuerfwunden am Sehnerv sind jedoch fast auszuschliessen.

papi
--
* fuer das was wir getuned haben,
* haben wir gar nicht soviel Leistung verloren.
*
* http://www.team-tschauder.de/
* http://www.yamaha-r6.de/
* http://www.rs250.de/

Ralf Beelitz

unread,
Sep 19, 2001, 3:49:25 AM9/19/01
to
Info`s und Tipps zur richtigen Kleidung findest du unter " Technik/Service
auf unserer HP


" Rollerfreunde Grenzland "
http://www.rollerfreunde-grenzland.de


Andi Schmitt

unread,
Sep 19, 2001, 4:04:08 AM9/19/01
to
Hi,

Andreas Krumnow wrote:

> Ansonsten sind ganz allgemein Lederklamotten besser als Textil.

So stimmt das schonmal überhauptnicht. Bitte jetzt keinen Textil vs.
Leder Thread, google ist fast voll davon ;-)


> Hintergrund: Wenn du irgendwo dagegen prallst und sich Dein Körper
> um irgendwas wickeln kann, dann ist mit starken Dehnungen und
> Zerrungen zu rechnen.

ACK.


> Eine _eng_ anliegende Lederkleidung mit
> Verstärkungen an den richtigen Stellen, kann das verhindern.

Nein, genau das verhindert Leder genausowenig wie sonst irgendetwas.
Keine Klamotte ist dazu ausgelegt, einen Körper beieinanderzuhalten oder
Überdehnungen zu verhindern. Sollte sie das, müsste es eine Art Käfig
sein, die die Bewegungsfreiheit von Haus aus so einschränkt, das man
vermutlich nichtmal aufsteigen könnte. Quasi ein C1 zum Anziehen
*grusel*
Leder hilft hauptsächlich durch seine bessere Scheuerfestigkeit
(schwere) Abschürfungen zu vermeiden und durch seinen meist engeren
Sitz, Protektoren da zu halten, wo sie hingehören.


> Ich selbst hatte letztes Jahr im August einen Unfall...

Pfau, das ist übel.


Andi
--
Angst ist nur ein Gefühl!
R75/5-Shovelhead-V11Sport-U404S
andi at firedragons dot de
rrr#222

Christian Scheel

unread,
Sep 19, 2001, 9:12:20 AM9/19/01
to
NorbHaas schrieb:

Würde mich fast mal interessieren, so wie ein "Wer fährt Was?", ein "Wer
hat hat sich wie, bei welcher Geschwindigkeit, durch wen verursacht, mit
welchen Folgen ( körperlich + Maschine ), gelegt und welche Konsequenzen
( langsamer fahren, egal, aufgehört, etc.) er / sie gezogen hat.

Gruß
Christian nachdenklich

Olaf Erkens

unread,
Sep 19, 2001, 11:09:40 AM9/19/01
to
begin reply to NorbHaas <ha...@web.de>:

> mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
> bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
> Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

Von leichter Prellung über leichte Verbrennungen bis Genick brechen ist
alles drin. Kommt halt auf die konkrete Situation an und ob in
Rutschrichtung ein Hindernis steht.

> Mit welcher (Schutz)Kleidung?

Ohne Schutzkleidung geht es meist mit wenigstens Schürfwunden ab (man
kann natürlich auch Glück haben).

Olaf


--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJ1200 3YA BJ93 170Mm rrr#25
Engine replaced ... up and running wonderful :-)

Johannes Heinrich

unread,
Sep 19, 2001, 11:42:26 AM9/19/01
to
"Olaf Erkens" <O.Er...@wiso.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9oacfg$5pk$1...@nx6.HRZ.Uni-Dortmund.DE...

Vielen Dank, wie habe ich solche Postings doch vermißt ;-)
Johannes
(der übrigens immer noch OE benutzt)

Andreas Krumnow

unread,
Sep 19, 2001, 12:15:59 PM9/19/01
to
René Ruppert <rene.r...@young-world.com> schrieb in im Newsbeitrag:
9o87h8$cla$05$1...@news.t-online.com...
[...]

> Das ist ja grausig! Ist da sicher nichts mehr zu machen???

Leider nur sehr eingeschränkt :-(

[...]


> Mich interessiert, wie man (du) damit umgeht, wenn was passiert ist.

Wenn ich könnte, würde ich auf jeden Fall wieder aufs Mopped. Das
Risiko war mir voll bewusst und ich hatte 25 Jahre meinen Spass
am fahren, ohne dass grösser was passiert ist. Die ein oder andere
Schürfwunde oder kleinere Knochenbrüche steckt man weg.
Aber trotz allem habe ich noch Glück gehabt, denn ich bin wach,
weiss noch wer ich bin und kann mich noch einigermassen bewegen :-)
Schade um die schöne 600er ZZR, aber siehe oben...

Gruss,
Andy
--
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Andreas Krumnow

unread,
Sep 19, 2001, 12:28:00 PM9/19/01
to
Andi Schmitt <an...@firedragons.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3BA85177...@firedragons.de...
> Andreas Krumnow wrote:
[...]

> > Hintergrund: Wenn du irgendwo dagegen prallst und sich Dein Körper
> > um irgendwas wickeln kann, dann ist mit starken Dehnungen und
> > Zerrungen zu rechnen.
>
> ACK.
>
>
> > Eine _eng_ anliegende Lederkleidung mit
> > Verstärkungen an den richtigen Stellen, kann das verhindern.
>
> Nein, genau das verhindert Leder genausowenig wie sonst irgendetwas.
> Keine Klamotte ist dazu ausgelegt, einen Körper beieinanderzuhalten oder
> Überdehnungen zu verhindern. Sollte sie das, müsste es eine Art Käfig
> sein, die die Bewegungsfreiheit von Haus aus so einschränkt, das man
> vermutlich nichtmal aufsteigen könnte. Quasi ein C1 zum Anziehen

Nein, die entspr. Verstärkungen werden u.a. auch in Rennkombis verwendet,
wo sie sehr wohl die _Über_dehnungen verhindern helfen. Hätte ich so ein
Teil angehabt, wäre die Belastung der Nerven an der Wirbelsäule nicht
so stark gewesen, bzw. vom Gurt über einen grösseren Bereich verteilt
worden und damit der punktuelle aber folgenreiche Schaden geringer.
Selbst eine 'normale' Motorrad-Lederjacke ist nur in einer einzigen
Stellung (Rennhaltung) bequem, wenn sie geschlossen ist. Also erzähl
nichts von zu starker Einschränkung der Bewegungsfreiheit,- ich wäre
sonst 24 Jahre lang nicht aufs Mopped gekommen. Der Unterschied zum C1
ist, dass man den nicht übern Stuhl hängen kann.
[...]

Volker Pittlik

unread,
Sep 19, 2001, 12:56:19 PM9/19/01
to
On / Am Tue, 18 Sep 2001 23:49:21 +0200, (hat) Frank Schmitz
<fsch...@gmx.de> wrote (geschrieben):

...
>
>Im Tiefschnee, oder wie?

Da fahr ich nicht.

>Wenn man auf glatter Fahrbahn 10-20m rutscht,
>dann wird das Sturztempo kaum höher als 30-40km/h gewesen sein...

Es war eine vereiste _Stelle_ (eine Einmündung, um genau zu sein).
Danach war die Fahrbahn wieder normal. Ich fahr auch nicht bei Eis,
schon gar nicht 70.

>-> fürs näxte Mal ein GPS kaufen, dann kannste die Crashtempi prima am
>Komputer bestimmen ;-)

Ich kann den Unfallort sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Es
handelt sich um meinen normalen Heimweg. Ich fuhr dort, wenn es ging,
bis zum Unfall immer 70. Nur an dem Abend wars eben genau da vereist.

>Gruss
>Frank

Regruss, Volker


Steffen Hoffmeister

unread,
Sep 20, 2001, 9:03:02 AM9/20/01
to
Erstmal zum Thema:

Aus eigener Erfahrung: Einmal provozierter aber dummerweise aus der
Kontrolle verlorener Drift mit DR 350 - Lederjeans und Tex Jacke, blauer
Fleck am Knie, sonst nix. zweimal mit der V*spa, einmal Schuerfwunde am
eingeklemmten Fuss, einmal nix.
Meine Schwester (Aerztin) hat aber mal von einem Fall erzaehlt, bei dem
ein Moppedfahrer so ungluecklich auf dem Bordstein gelandet ist, dass er
eine Querschnittslaehmung erlitten hat.

Christian Scheel wrote:
>
> Würde mich fast mal interessieren, so wie ein "Wer fährt Was?", ein "Wer
> hat hat sich wie, bei welcher Geschwindigkeit, durch wen verursacht, mit
> welchen Folgen ( körperlich + Maschine ), gelegt und welche Konsequenzen
> ( langsamer fahren, egal, aufgehört, etc.) er / sie gezogen hat.

Das ist aber wenig repraesentativ, weil all jene, die es final erwischt
hat, dort wo sie jetzt sind, vermutlich keinen Internet-Zugang haben.
Und die, die es nur fast final erwischt hat (Querschnittslaehmung,
Verlust von Gliedmassen o.ae.) sich die seelische Qual des drm-Lesens
vermutlich zum groesseren Teil ersparen. Insofern wirst Du zum
allergroessten Teil nur eine Sammlung glimpflich verlaufener Unfaelle
auf die Liste bekommen, das wird das Bild vermutlich in positive
Richtung verfaelschen - ohne schwarzmalen zu wollen.

Steffen

--
__________________________________________________________________
http://www.hoxt.de TSB#98, JRFN5, DLISUGC#5
FZR600R '94 "The need for speed"
LC4 620SC '98 "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betruebt"
XL185S '81 "Oetteloettel" Cosa200 "Everyday is raceday"


Andi Schmitt

unread,
Sep 20, 2001, 9:45:51 AM9/20/01
to
Hi,

Andreas Krumnow wrote:

> > > Eine _eng_ anliegende Lederkleidung mit
> > > Verstärkungen an den richtigen Stellen, kann das verhindern.
> >
> > Nein, genau das verhindert Leder genausowenig wie sonst irgendetwas.
> > Keine Klamotte ist dazu ausgelegt, einen Körper beieinanderzuhalten oder
> > Überdehnungen zu verhindern.

> Nein, die entspr. Verstärkungen werden u.a. auch in Rennkombis verwendet,


> wo sie sehr wohl die _Über_dehnungen verhindern helfen.

Ich habe diverse, speziell für den Rennstreckeneinsatz gemachte Kombis
gesehen, eine Art Überdehnschutz, der bei einem wie von dir erlittenen,
stumpfen Aufprall aus etwa 100 km/h (du 50 gegen Dose 60) Überdehnungen
hätte verhindern können gabs da nicht. Kein Wunder, so ein
Überdehnschutz müsste quasi eine Stahlarmierung in der Stärke der im
Brückenbau üblichen Doppel-T-Träger sein. Das an allen Gelenken plus
Wirbelsäulenschutz wiegt grob geschätzt etwa eine Tonne.


> Hätte ich so ein
> Teil angehabt, wäre die Belastung der Nerven an der Wirbelsäule nicht
> so stark gewesen, bzw. vom Gurt über einen grösseren Bereich verteilt
> worden und damit der punktuelle aber folgenreiche Schaden geringer.

Dazu sind u.a. Rücken-/Gelenkprotektoren gemacht, um eine punktuelle
Belastung entweder aufzunehmen oder auf eine grössere Fläche zu
verteilen. Aber auch das tun sie nur bis zu einer sehr begrenzten
Aufprallgeschwindigkeit und die liegt *deutlich* unter 100 km/h.


> Selbst eine 'normale' Motorrad-Lederjacke ist nur in einer einzigen
> Stellung (Rennhaltung) bequem, wenn sie geschlossen ist.

Unbequem!=Sicher
Wenn dich eine Jacke so einschnürt, das du dich nimmer drin rühren
kannst, ist das Risiko, das du dich im Strassenverkehr deswegen ablegst
viel grösser als die vermeintliche Sicherheit durch die Enge.
"Rennkombis" sind nämlich nur deswegen so extrem enganliegend, damit sie
möglichst wenig Luftwiderstand bieten.

Peter Irrgeher

unread,
Sep 20, 2001, 1:03:02 PM9/20/01
to
> Nö, Rollerfahrer ;-)
> Wenn ich auf einer meiner Schwalben unterwegs bin fahre ich auch nicht in
> vollem Ornat .. sieht doch zu dämlich aus ..
> Dann gibt es Eierschalenhelm, [ggf kurze] Jeans und T-Shirt /
Baumwolljacke
> .. einen Unfall möchte ich so allerdings nicht haben.
> Ebenso beim Fahren mit meinen 'Grossen' in .it .. da passe ich mich den
> örtlichen Kleidungsgewohnheiten auch an (fahr mal bei 36 Grad durch die
Po-
> Ebene .. das geht nur im T-Shirt!) - fühle mich dabei aber auch nicht
> richtig wohl ;-)
Ich führ im Sommer mit dem Hemd. Nach einem Sturz bei 30 km/h neben
Bänderriss (Kreuzband innen und aussen) und Meniskusriss durfte ich 3 Monate
lang täglich zu Verbinden wegen eines bösen Lochs im Arm. Seitdem nur noch
mit Schöffel-Jacke, auch bei höchsten Temp.!

Gruß Peter


Christian Scheel

unread,
Sep 20, 2001, 5:38:23 PM9/20/01
to
Andi Schmitt schrieb:

> Ich habe diverse, speziell für den Rennstreckeneinsatz gemachte Kombis
> gesehen, eine Art Überdehnschutz, der bei einem wie von dir erlittenen,
> stumpfen Aufprall aus etwa 100 km/h (du 50 gegen Dose 60) Überdehnungen
> hätte verhindern können gabs da nicht. Kein Wunder, so ein

Flasch. Du überdehnst Dich nicht beim Aufprall, sondern beim Abflug oder
Landen wenn Du den/die Arm/Arme von Dir streckst. Diese plötzliche
Dehnung kann ich mir IMHO durch eine eng geschnittene Kombi verringert
vorstellen

> Überdehnschutz müsste quasi eine Stahlarmierung in der Stärke der im
> Brückenbau üblichen Doppel-T-Träger sein. Das an allen Gelenken plus
> Wirbelsäulenschutz wiegt grob geschätzt etwa eine Tonne.

Unsinn

> Dazu sind u.a. Rücken-/Gelenkprotektoren gemacht, um eine punktuelle
> Belastung entweder aufzunehmen oder auf eine grössere Fläche zu
> verteilen. Aber auch das tun sie nur bis zu einer sehr begrenzten
> Aufprallgeschwindigkeit und die liegt *deutlich* unter 100 km/h.

Es ging um Überdehnung und nicht um Aufprall

> > Selbst eine 'normale' Motorrad-Lederjacke ist nur in einer einzigen
> > Stellung (Rennhaltung) bequem, wenn sie geschlossen ist.
>
> Unbequem!=Sicher
> Wenn dich eine Jacke so einschnürt, das du dich nimmer drin rühren
> kannst, ist das Risiko, das du dich im Strassenverkehr deswegen ablegst
> viel grösser als die vermeintliche Sicherheit durch die Enge.
> "Rennkombis" sind nämlich nur deswegen so extrem enganliegend, damit sie
> möglichst wenig Luftwiderstand bieten

> --

Gruß
Christian

Armin Wagenfuehr

unread,
Sep 21, 2001, 5:19:39 AM9/21/01
to
linke Schulter gebrochen, oder eventuell was auch das Schlüsselbein. Habe
keine Ahnung wie das heist. Auf jeden Fall irgendetwas in der Schulter
gebrochen. Dauer ca. 12 Wochen.

Armin

"Christian Scheel" <Expo...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9oa5kj$v6$05$1...@news.t-online.com...

Harald Masche

unread,
Sep 21, 2001, 6:22:16 AM9/21/01
to
NorbHaas schrieb:

> Hallo,
> mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve

> bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht...

Langanhaltender Mutverlust !

Harald

Oliver Heining

unread,
Sep 21, 2001, 8:40:20 AM9/21/01
to

Christian Scheel <Expo...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9oa5kj$v6$05$1...@news.t-online.com...
> NorbHaas schrieb:> Würde mich fast mal interessieren, so wie ein "Wer

fährt Was?", ein "Wer
> hat hat sich wie, bei welcher Geschwindigkeit, durch wen verursacht, mit
> welchen Folgen ( körperlich + Maschine ), gelegt und welche Konsequenzen
> ( langsamer fahren, egal, aufgehört, etc.) er / sie gezogen hat.
>
> Gruß
> Christian nachdenklich

Egal wie man sich geschmissen hat, egal ob eine Heimkurz (Pflaster- und
Salbenorgie) oder Krankenhaus und vor allem ganz egal, ob man sich nach dem
Flieger wieder auf ein mot. Zweirad setzen will oder nicht (vermutlich will
man mit den Dingern nie wieder was zu tun haben, in den ersten Stunden/Tagen
nachdem man sich geschmissen hat), das beste ist, sofort wenn man wieder in
der Lage ist (und natürlich wenn der Bock oder das Böckchen wieder
einsatzbereit ist) wieder zu fahren. Ich hab die Erfahrung gemacht, das die
Angst -die man unweigerlich vorm Fahren hat, wer meint er hätte nach einem
Sturz keine, ist entweder Motorsportler oder lügt- nach den ersten
Kilometern spürbar abnimmt und eine gesunde Vorsicht bleibt. Egal ob 50 oder
1.200 ccm, den Regeln der Physik kann keiner entkommen, aber es wird auch
nicht besser, wenn man für den Rest seines Lebens eine Restpanik mit sich
rumträgt.
Ich selber hatte nach jedem meiner 3 Stürze jüngeren Datums (2 davon
unverschuldet) mit meiner Vespa ET2 ein gehörig mulmiges Gefühl im Magen,
als ich die kleine schwarze wieder bestiegen habe. Einen therapeutischen
Aspekt hatte sicherlich das eigenhändige Reparieren und dabei über den
Unfall zu reflektieren. Die ersten 10 km bin ich gefahren wie auf Eiern,
danach gings wieder. 1994 hatte ich einen Frontalzusammenstoß mit einem Golf
in der Kurve. Ergebnis: Isolierte Fraktur des Schienbeins, hunderte
Ameisenbisse (Murphys Gesetz: bin nach dem Abroller über den Golf in einer
Ameisenburg gelandet, der Rettungssanni hat Tränen gelacht), Prellung des
Stolzes, Zoff mit Eltern und diverse Schäden an meiner zitronenpuddinggelben
Sfera 1. Ich hab das Ding selber wieder fertig gemacht, zu einem
lächerlichen Preis verkauft, der Käufer hat das Ding zwei Wochen später
unter einem Müllwagen geparkt, habe mir ein neues Fahrrad gekauft und bin
erst wieder 6 Jahre später auf einen Roller gestiegen...
Der Mensch hat zum Glück die Fähigkeit, verdrängen zu können

Gruß Olli

Florian Beer

unread,
Sep 21, 2001, 9:39:51 AM9/21/01
to
Gerd Brauns entließ folgende Worte in die Weiten des Usenets:
> Am Fri, 21 Sep 2001 14:40:20 +0200, schrieb "Oliver Heining"
> <ohe...@uni-muenster.de>:

>
>> Egal wie man sich geschmissen hat, egal ob eine Heimkurz (Pflaster- und
>> Salbenorgie) oder Krankenhaus und vor allem ganz egal, ob man sich nach dem
>> Flieger wieder auf ein mot. Zweirad setzen will oder nicht (vermutlich will
>> man mit den Dingern nie wieder was zu tun haben,
>
> Warum sollte man das nicht wollen?
> Die Frage ist wohl eher, ob man den Grund erkennt und welche Schlüsse
> man daraus zieht.

Irgendwas anderes war schuld. Bei meinem letzen Sturz wars das
Windschild...

>> in den ersten Stunden/Tagen
>> nachdem man sich geschmissen hat), das beste ist, sofort wenn man wieder in
>> der Lage ist (und natürlich wenn der Bock oder das Böckchen wieder
>> einsatzbereit ist) wieder zu fahren.
>

> Das eh.
> Das ist aber allgemein bei Unfällen so, die eine dauerhafte Angst
> hinterlassen können.

Auch der Totalschaden mit dem Auto (mit 130km/h in den Graben) hat bei
mir keine Angst hinterlassen. Und Rollerstürze passieren, aber solange
man unter 100 DM Reparaturkosten bleibt...

>> Ich hab die Erfahrung gemacht, das die
>> Angst -die man unweigerlich vorm Fahren hat, wer meint er hätte nach einem
>> Sturz keine, ist entweder Motorsportler oder lügt-
>

> Ich bin weder Sportler, noch lüge ich.
> Nach meinem ersten Sturz war mir klar, daß es sinnlos ist schnelleren
> Moppeds in jeder Kurve ein paar Meter abnehmen zu wollen.

Schafft man meistenss nicht, wenn die anderen Fahrer einen ähnlichen
Fahrstil haben...

> Auf dem Weg in den OP hatte ich deshalb beschlossen, ein größeres
> Mopped zu kaufen. Die habe ich dann Wochen später auch gekauft und bin
> sicher nicht vorsichtiger gefahren.
> Nach dem zweiten Sturz habe ich mir das gleiche Mopped und zusätzlich
> Kniepads gekauft. Die Pads habe ich noch, obwohl ich jetzt wieder ein
> kleines Mopped habe und wirklich arbeiten muß um die auf den Boden zu
> bekommen.

Der Entschluß zu einem schnelleren Roller kam bei mir erst nach der OP
als ich den A-Schein in der Tasche hatte.

>> nach den ersten
>> Kilometern spürbar abnimmt und eine gesunde Vorsicht bleibt. Egal ob 50 oder
>> 1.200 ccm, den Regeln der Physik kann keiner entkommen, aber es wird auch
>> nicht besser, wenn man für den Rest seines Lebens eine Restpanik mit sich
>> rumträgt.

Die Physik ist manchmal gemein, warum hängen manche Kurven nach außen?!?

> Ich war nach keinem meiner beiden Stürze vorsichtiger. Das hat wohl
> etwas damit zu tun, wie man sie die Unfälle erklärt, wie gut man die

Man selbst ist nie schuld.

> Chanchen der zukünftigen Vermeidung einschätzt, welchen Stellenwert
> die eigene Gesundheit bestitzt und wie man Gefahren auszublenden

Vermeidung? Gesundheit? Rollerfahren ist ungefährlich, man hat manchmal
einfach nur Pech.

/Florian

--
Verkehrsberuhigte Bereiche sind zum spielen und für den Sport da, dazu
zählt auch der Motorsport.

Christian Scheel

unread,
Sep 21, 2001, 12:51:45 PM9/21/01
to
Gerd Brauns schrieb:
>
>
>
> Unverschuldete Unfalle hinterlassen natürlich auch ganz andere Spuren.
> Ich habe z.Z. großen Respekt vor Einbiegern, nachdem eine Frau mit
> Benz mein Dosen-Vorderrad während der Fahr demontiert hat.
> In der Situation konnte ich keinen Einfluß nehmen.
>
Die Erfahrung mache ich auch, entgegenkommende Linksabbieger, von rechts
an-die Kreuzung-kommende, lösen immer kleine Adrenalinschübe aus.
Fahrfehler vom mir werden meist "nur" ärgerlich zur Kenntnis genommen

> > Der Mensch hat zum Glück die Fähigkeit, verdrängen zu können
>

> IMHO kann man ohne diese nicht leben.
>
Kopfnick

Gruß
Christian

Juergen Ernst Guenther

unread,
Sep 21, 2001, 3:29:31 PM9/21/01
to
In article <9of0ko$51k$1...@proxy.fe.internet.bosch.com>, Armin Wagenfuehr wrote:
>linke Schulter gebrochen, oder eventuell was auch das Schlüsselbein. Habe
>keine Ahnung wie das heist. Auf jeden Fall irgendetwas in der Schulter
>gebrochen. Dauer ca. 12 Wochen.

Eine verdammt faule Ausrede für TOFU-Quotings.

.m.

--
Juergen Ernst Guenther
"Licht am Ende des Tunnels kann ein entgegenkommender Zug sein."
-- BAR-Chef Craig Pollock

Michael Langschied

unread,
Sep 21, 2001, 5:22:14 PM9/21/01
to

"Oliver Heining" <ohe...@uni-muenster.de> schrieb:

> [..]


> einsatzbereit ist) wieder zu fahren. Ich hab die Erfahrung gemacht, das
die
> Angst -die man unweigerlich vorm Fahren hat, wer meint er hätte nach einem
> Sturz keine, ist entweder Motorsportler oder lügt- nach den ersten

Nun ja, nach diversen (hier in der Group auch schon beschriebenen) Stürzen
in den letzten 15 Jahren mit diversen Zweirädern geht mr dese Angst doch
irgend-
wie ab. Mag auch daran liegen, dass ich fast immer die Karre gerade treten
musste, um irgedwie nach Hause zu kommen. ;-)


> Kilometern spürbar abnimmt und eine gesunde Vorsicht bleibt. Egal ob 50
oder
> 1.200 ccm, den Regeln der Physik kann keiner entkommen, aber es wird auch
> nicht besser, wenn man für den Rest seines Lebens eine Restpanik mit sich
> rumträgt.

Bis dann, Michael.


Jan van Beers

unread,
Sep 23, 2001, 8:36:13 AM9/23/01
to
On Tue, 18 Sep 2001 18:01:26 +0200, NorbHaas <ha...@web.de> wrote:

>Hallo,

Hiho

>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve

>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

Nix. Nada. Nicht mal Kratzer im Leder. Obwohl... ich glaub die rechte
Schulter, da ist so Gefuehl wie wenn mann falsch gelegen (naemlich
*unter* dem motorrad HARHARHAR, aeh ... scheisse) hat.

Noe, ist fuer harmlos befunden worden.

Nur die arme Susi sieht nicht mehr ganz so toll aus, der rechte
Aussenspiegel ist hin und die Gabel ist was verspannt. Noch...

>Gibt es Er-Fahrungen?

Jetzt schon ... ;)

>Mit welcher (Schutz)Kleidung?

P*l* - Aktionskombi (der fuer 499.-)

>Danke
>Norbert
Bitte
Jan
--
GSX 400 "stainless" 1.2 Mm

Klemens Goerdes

unread,
Sep 23, 2001, 3:34:59 PM9/23/01
to
On Tue, 18 Sep 2001 18:01:26 +0200, NorbHaas <ha...@web.de> wrote:

>Hallo,


>mit welchen Verletzungen ist zu rechnen, wenn man in schlüpfriger Kurve
>bei niedriger Geschwindigkeit, ca. 25-30km/h, wegrutscht , auf die
>Kurveninnenseite fällt und zur Außenseite schlittert.

>Gibt es Er-Fahrungen? Mit welcher (Schutz)Kleidung?
>Nehme auch gerne privat Mails an, falls es nicht "öffentlich" werden
>soll ;-)
>Danke
>Norbert

Hallo Norbert,

ich denke nicht, dass man sowas reproduzieren kann. Der Ausgang eines
"Ausrutschers" kann sehr unterschiedlich sein.

Mein Beispiel:

Am 16. Mai habe ich bei etwas höherer Geschwindigkeit (ca. 50 km/h)
wegen einer Krähe auf der Strasse in einer leichten Kurve das
Vorderrad überbremst (Schreckbremsung :-( vollkommen unnötig). Bin
auf die linke Seite gefallen.

Folgen:
- Leichte Prellung der linken Schulter (rot, nicht blau)
- Kleines Loch im Lederhandschuh
- Zwei Löcher in der Textiljacke (Brusttasche mit Schlüsselbund)
- Kratzer auf der linken Helmseite und dem Visier
- Motorrad (GSX 1200):
Spiegel verkratzt, Glas O.K.
Kupplungshebel verbogen
Linker Motordeckel, Lenkergewicht und Soziusfussraste verkratzt
bzw. angschliffen

Keine Schürfwunden oder andere blutende Verletzungen. Ich konnte nach
dem Sturz alleine aufstehen und das Motorrad war fahrbereit.

_Aber_: Komplizierter Trümmerbruch im _rechten_ Unterarm! 6 1/2 Wochen
mit Fixateur (Gestell das mit vier Schrauben mit den Knochen im Arm
verbunden ist), Bruchstelle mit Knochenmark aus dem Beckenkamm
rekonstruiert (Spongiosaplastik), mit Platte verschraubt. Bis heute (4
Monate danach) kann ich die Hand noch nicht wieder richtig bewegen,
wird wohl auch nie mehr zu 100 % möglich sein. Jede Woche 2 - 3
Termine bei einem Physiotherpeuten. Motorradfahren geht allerdings
seit einigen Wochen wieder :-)

Gruß Klemens


Radbert Grimmig

unread,
Sep 24, 2001, 5:30:33 AM9/24/01
to
Klemens Goerdes <k.go...@cityweb.de> schrieb:

>Bin auf die linke Seite gefallen.

[...]


>_Aber_: Komplizierter Trümmerbruch im _rechten_ Unterarm!

Wie kam es dazu? Torsion (also Arm verdreht)?

Gruß, Radbert
--
http://www.rrr.de/~radbert

Klemens Goerdes

unread,
Sep 24, 2001, 11:26:07 AM9/24/01
to
On Mon, 24 Sep 2001 11:30:33 +0200, Radbert Grimmig
<gri...@cityweb.de> wrote:

>Klemens Goerdes <k.go...@cityweb.de> schrieb:
>
>>Bin auf die linke Seite gefallen.
>[...]
>>_Aber_: Komplizierter Trümmerbruch im _rechten_ Unterarm!
>
>Wie kam es dazu? Torsion (also Arm verdreht)?

Genau kann ich das auch nicht sagen, da aber mein rechter Ellenbogen
auf der Innenseite ein großes Hämatom hatte, nehme ich an, dass durch
die Bremswirkung der Kleidung auf der linken Seite ein Drehbewegung
bewirkt wurde. Diese muss ich wohl mit der rechten Hand "abgefangen"
haben. Prellungen von Zeigefinger, Daumen und Handballen sind
zusätzliche Indizien für diese Annahme. Im Gegensatz zu anderen
Unfällen, kann ich mich aber an keine Details erinnern.
Die Kraft muss auf jeden Fall über die Hand auf den Knochen gewirkt
haben. Auf ca. 2 - 3 cm Länge war der Radius (Speiche) in
Längsrichtung gesplittert ("Nur noch Müll" O-Ton des Chirurgen).

Klemens

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