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Wie Gleitbuchsen an Schwimmsattel-Bremsen schmieren?

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Manfred Handschuher

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Hi!

Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
(Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas
besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Manfred
______________________________________________________________
Manfred Handschuher, DoD#130695 BMW K75 '95 KTM 600 LC4 '89
http://home.pages.de/~handi/m_index.htm irc-nick: handi
* The day you loose the fear of your bike is the day you die *
=> For email replies please remove ".nospam" in email address!

Rainer Tschauder

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

am Thu, 16 Apr 1998 10:19:59 +0200, gab Manfred Handschuher
<manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> zum Besten:

>Hi!
>
>Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
>welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
>(Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas
>besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
>Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Ich habe bei der CBR Kupferpaste genommen (ganz duenn) und musste nie
nachfetten. Der Vorteil ist das sie bei Hitze nicht weglaeuft.

Die Kolben habe ich mit ATE-Paste eingesetzt (Ist DOT 3/4/5.1
kompatibel)

Rainer

Pokal oder Spital
Sieg oder Flieg

W3: http://privat.schlund.de/TschauderRainer/


Torsten Metzner

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Rainer Tschauder (rai...@rrr.net) wrote:
: am Thu, 16 Apr 1998 10:19:59 +0200, gab Manfred Handschuher

: <manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> zum Besten:
: >Hi!
: >
: >Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
: >welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
: >(Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas
: >besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
: >Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

: Ich habe bei der CBR Kupferpaste genommen (ganz duenn) und musste nie
: nachfetten. Der Vorteil ist das sie bei Hitze nicht weglaeuft.

Bei mir im WHB wird Silikonfett empfohlen. Da ich dies jedoch nirgends
finden konnte, nehme ich auch Kupferpaste. Dies nehmen "ubrigens auch
alle H"andler und Schrauber die ich hier kenne {;-) Wichtig ist m.M. hier
die Hitzebest"andigkeit oder wie man dat nennt.

ToM

Frank Wagner

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Salue Handy,

die Antwort ist:
Kupferpaste, aber ganz, ganz duenn.
Iterativ ausprobieren, lieber zu wenig als zuviel.
Sonst wunderst Du Dich, dass die Bremse beim 1. warmwerden ploetzlich
nicht mehr tut. Und dann brauchst Du schonwieder einen neuen satz
Belaege (oder sogar noch mehr).

Ciao
Frank
--
Frank Wagner / Frank....@IAO.FhG.de '94-F650 '92-R100GSPD '96-R1100GS
University of Stuttgart, Institute for Human Factors and Technology
Management & Fraunhofer Institute for Industrial Engineering
Nobelstr. 12c, D-70569 Stuttgart, Germany, Tel.: +49-711-970-2029
++++++++ 16.-19.6. IAO CC FuE-Management @ CAT98 in Stuttgart +++++++++
+++++++++++++ http://www.rdm.iao.fhg.de/cat/cat98.html ++++++++++++++++

Georg Dieter Loidl

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Rainer Tschauder wrote:
>
>.....

> >Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
> >welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
>.....

> Ich habe bei der CBR Kupferpaste genommen (ganz duenn) und musste nie
> nachfetten. Der Vorteil ist das sie bei Hitze nicht weglaeuft.

Jepp, Kupferpaste nehm ich auch immer, und hab noch keine
negativen Erfahrungen damit gemacht.


Gruesse Schorsch

oVo~~~~~~~~~~NTV 650 + Ducati Pantah 600 SL~~~~~~~~~oVo

Georg Dieter Loidl - Max-Planck-Institut fuer Aeronomie
dlo...@hydra.mpae.gwdg.suckspam.de - REMOVE "suckspam."
http://www.mpae.gwdg.de/~dloidl/ - NTV, Pantah, Climbing,...

Holger Issle

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

rai...@rrr.net (Rainer Tschauder) wrote:
>Ich habe bei der CBR Kupferpaste genommen (ganz duenn) und musste nie
>nachfetten. Der Vorteil ist das sie bei Hitze nicht weglaeuft.

Weil die Abgeschmirgelten Teile des Bolzens stets "nachgeschmiert"
haben? AUA! Kupferpaste enthält kleine Partikel, die eine nicht
unbedeutende Schleifwirkung haben. Daher besser NICHT für bewegte
Teile verwenden.


Das Drehmoment sei mit euch!

Ciao,
Holger (GUS#1100)

cu @ http://home.t-online.de/home/Holger.Issle

1990 - 1992 Honda CB400 10 Mm
1993 - 1995 Yamaha TDM 850 26 Mm (Heizgriffe nachgerüstst)
1995 - 1997 KTM 620 LC4 13 Mm
1997 - BMW R1100GS 13 Mm (MIT Heizgriffen!)

Radbert Grimmig

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

On Thu, 16 Apr 1998 10:19:59 +0200, Manfred Handschuher
<manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> wrote:

>besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
>Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Ausserdem sollte es aber auch hitzefest sein, denn Bremssaettel werden
warm. Ich nahm dazu bisher einmal Castrol Hochleistungsfett (das
Gruene, LM heisst das glaub ich), einmal Bremszylinderpaste und
seither lieber Kupferpaste, denn davon war beim naechsten Mal zerlegen
(1 Jahr spaeter, ca. 18 Mm) noch was zu sehen, von den anderen beiden
Substanzen nix mehr.
Gruss, Radbert
--
GL 650 d2 / CB 250 RS rrr#89 http://home.pages.de/~inge/
http://zebra.fh-weingarten.de/~rrr/drm.faq/ - die drm-FAQ
http://www.dejanews.com/ - alle alten Postings

Manfred Handschuher

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Holger Issle wrote:
>
> Weil die Abgeschmirgelten Teile des Bolzens stets "nachgeschmiert"
> haben? AUA! Kupferpaste enthält kleine Partikel, die eine nicht
> unbedeutende Schleifwirkung haben. Daher besser NICHT für bewegte
> Teile verwenden.

Also doch keine Cu-Paste??? Mit den "Gleitbuchsen" meinte ich
eigentlich die Führungshülsen, die die Gegenplatte des Bremszylinders
(und damit den 2. Bremsbelag) halten. Und die Gegenplatte *ist*
beweglich. Zwar nicht viel (muß lediglich den Verschleiß des Bremsbelags
ausgleichen), aber immerhin. BTW: Die Gleitbuchsen sind mit einem
kleinen Gummibalg abgedichtet, d.h. scheint da etwas mehr Fett
reinzugehören. Wie gesagt, ich spreche *nicht* von den Bolzen, die die
Bremsbeläge selbst halten! Da kommt bei mir ein Hauch Kupferspray drauf
(ebenso auf die Rückseite der Bremsbeläge gegen Quietschen).

Rainer Tschauder

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

On Thu, 16 Apr 1998 10:52:22 GMT, holi...@isoit231.bbn.hp.com (Holger
Issle) wrote:

>rai...@rrr.net (Rainer Tschauder) wrote:
>>Ich habe bei der CBR Kupferpaste genommen (ganz duenn) und musste nie
>>nachfetten. Der Vorteil ist das sie bei Hitze nicht weglaeuft.
>

>Weil die Abgeschmirgelten Teile des Bolzens stets "nachgeschmiert"
>haben? AUA! Kupferpaste enthält kleine Partikel, die eine nicht
>unbedeutende Schleifwirkung haben. Daher besser NICHT für bewegte
>Teile verwenden.

Den Kram hat mir schonmal jemand unterjubeln wollen - stimmt def.
nicht. Woher habt ihr das???

Kupferpaste besteht zu ca 98% auf Kupfer und der Rest ist ein
Traegerfett. Die Kupferpartikel haben auf Stahl nicht die geringste
Schleifwirkung, Das Traegerfett sowieso nicht und ist eh schnell weg.

Rainer

*Stuerzen gehoert zum Motorradfahren,
wie das Erbrechen zum Alkoholgenuss.
Wer nicht bricht hat entweder enorme Uebung
oder hat einfach nicht alles gegeben*

JR

Volker Bartheld

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Hi !

Manfred Handschuher <manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> schrieb am Thu, 16
Apr 1998 10:19:59 +0200:


>Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
>welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar

>(Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas

>besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?

Schwachdoens. Nimm Silikonfett fuer Vakuumanlagen, mittelzaeh. Gibt's im MPI,
bei OBI oder Volki... ;-)))

>Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Jopps. Das ist die Hauptaufgabe. Geschmiert werden braucht sowieso nix, weil
sich der Bremssattel eh kaum bewegt.


Cu,
Volker
_
Volker Bartheld <bart...@mppmu.mpg.de>
XR600R '94: "Ein Mann, ein Zylinder."
CR250 '94: "Halt' Dich fest, wenn Du kannst."

Stefan Wimmer

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

In article <6h4jn1$h0d$4...@news00.btx.dtag.de>, 0293522...@t-online.de (Radbert Grimmig) wrote:
>On Thu, 16 Apr 1998 10:19:59 +0200, Manfred Handschuher
><manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> wrote:
>
>>besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
>>Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.
>
>Ausserdem sollte es aber auch hitzefest sein, denn Bremssaettel werden
>warm.

Ich musste mir fuer eines meiner anderen Hobbys (siehe meine Homepage) mal
eine Tube Krytox besorgen. Wo ich das Hochtemperatur-Teflon-Zeugs schon mal
habe, setze ich es natuerlich nun auch am Mopped ein. Gerade bei den
Bremssaetteln habe ich mit GPL226 bzw. 407 sehr gute Erfahrungen gemacht.
Siehe: http://www.lubricants.dupont.com/lubricants/kprodinf.html

Um's nur fuer's Mopped zu kaufen ist's aber wahrscheinlich etwas zu teuer...

--
Stefan Wimmer Cellware Broadband
Email s...@cellware.de Rudower Chaussee 5
WWW http://www.cellware.de/ 12489 Berlin, Germany

Visit my private Homepage: Love, Electronics, Rockets, Fireworks!
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/6368/

Holger Issle

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Manfred Handschuher <manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> wrote:
>Also doch keine Cu-Paste??? Mit den "Gleitbuchsen" meinte ich
>eigentlich die Führungshülsen, die die Gegenplatte des Bremszylinders
>(und damit den 2. Bremsbelag) halten. Und die Gegenplatte *ist*
>beweglich. Zwar nicht viel (muß lediglich den Verschleiß des Bremsbelags
>ausgleichen), aber immerhin.

Und wenn ich Dich richtig verstehe, werden diese Teile bei jedem
Bremsen einer hohen Verwindungsdrucklast ausgesetzt (die Bremszange
biegt sich ja beim Bremsen durch den Druck etwas auf), oder?

>BW: Die Gleitbuchsen sind mit einem


>kleinen Gummibalg abgedichtet, d.h. scheint da etwas mehr Fett
>reinzugehören. Wie gesagt, ich spreche *nicht* von den Bolzen, die die
>Bremsbeläge selbst halten! Da kommt bei mir ein Hauch Kupferspray drauf
>(ebenso auf die Rückseite der Bremsbeläge gegen Quietschen).

Mit dem Bolzen meinst Du aber nicht den Bremskolben? Ich frage deshalb
so "blöde", weil ich Deine Bremse nicht so genau kenne, also ob Du bei
dir von beiden Seiten "gebolzt" wird oder nur von einer.

Auf die Rückseite der Beläge tue ich auch die CU-Paste, aber nur,
damit die nicht so leicht festrosten und besser wieder runtergehen,
nich twegen dem Quietschen.

Olaf Erkens

unread,
Apr 17, 1998, 3:00:00 AM4/17/98
to

Manfred Handschuher <manfred.h...@mch.sni.NOSPAM.de> wrote:

> Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,
> welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
> (Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett.

Wälzlagerfett nimmt man für mechanisch beanspruchte, warm werdende
Lagerungen.

> Muß ich auf irgendwas


> besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
> Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Das sind die meisten - vor allem wenn ne Manchette drüber ist.
Wichtiger ist, daß das bei wärme nicht wegläuft :-)

Olaf


********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~1/
FJ1200 3YA BJ93 110Mm rrr#25
WANTED: XJ1200S shaft driven*injection*catalytic converter

Matthias Kohrs

unread,
Apr 18, 1998, 3:00:00 AM4/18/98
to

On Thu, 16 Apr 1998 10:52:22 GMT, holi...@isoit231.bbn.hp.com (Holger
Issle) wrote:

>Weil die Abgeschmirgelten Teile des Bolzens stets "nachgeschmiert"

>haben? AUA! Kupferpaste enth=E4lt kleine Partikel, die eine nicht
>unbedeutende Schleifwirkung haben. Daher besser NICHT f=FCr bewegte
>Teile verwenden.

Das erinnert mich an einen Lucky Luke-Comic. Da brechen die Daltons
aus dem Knast aus, indem sie die Gitterstäbe mit einem Brot
durchfeilen, das ihnen ihre Ma gebacken hat (die eigentlich darin
eingebackene Feile erwies sich vorher als zu weich).

Wenn du es schaffst mit reinem Kupfer als Schleifmittel wesentliche
Stahlmengen abzutragen kannst du Gitterstäbe wahrscheinlich sogar mit
Schwarzwälder Kirschtorte durchsägen. Klappt aber beides nicht 8-).

>Das Drehmoment sei mit euch!

Bisher hats noch gereicht 8-]

CYA! Matthias
--
Tausche XS 360 gegen irgendwas anderes

Kay Gehrke

unread,
Apr 18, 1998, 3:00:00 AM4/18/98
to

Hi Manfred Handschuher,


MH> welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
MH> (Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas

Ja, das habe ich auch schon gehört, es heisst wohl direkt
Bremskolbenfett oder so. Der bei Polo brabbelte sowas.
Vielleicht reicht auch einfach Kupferpaste ?

MH> besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
MH> Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Genau. Oder Mein dickes Motorexfett

Cu
Kay

< Hauptsache man(n) ist gesund,und die Frau hat 'ne Arbeit >
< Real: Kay Gehrke kk#2 LC4@rrr Mailto:L...@rrr.net >
< http://home.pages.de/~lc4 (KTM-basteln/EnduroStrecken >


Klaus Janssen

unread,
Apr 18, 1998, 3:00:00 AM4/18/98
to

Am Donnerstag um 10:19 den 16.04.98 schrieb manfred.handschuher
zu Wie Gleitbuchsen an Schwimmsattel-Bremsen schmieren? folgendes was ich so kommentiere:
MH> Hi!
MH>
MH> Für den Zusammenbau der Schwimmsattelbremsen meiner KTM frage ich mich,

MH> welches Fett ich für die Gleitbuchsen verwenden soll. Mein Nachbar
MH> (Werkzeugmacher) murmelte etwas von Spezialfett. Muß ich auf irgendwas
MH> besonderes achten oder reicht, wenn ich MoS2-Fett (Molykote) nehme?
MH> Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.

Es sollte auch ein wenig Temperaturfest sein.Sonst läuft dir die Brühe in
die Bremse und das kann ein wenig problematisch werden.
Soviel ich weiss ist das Fett was du benutzen willst nur bist 120° stabil.
Ich benutze ,auch von Molykote,das Fett was sich HSC nennt.Bestens für
Schrauben am Motor geeignet da es bis 1500° stabil bleibt.Also auch für
die Bremse geeignet.Ich nehme es auch um die Bremsbeläge damit
einzufetten.Nicht was du jetzt denkst.


Auf ein gutes gelingen in der nächsten Kurve......:)

Suzuki VX 800


Klaus Janssen

unread,
Apr 18, 1998, 3:00:00 AM4/18/98
to

Am Donnerstag um 15:48 den 16.04.98 schrieb bartheld
zu Re: Wie Gleitbuchsen an Schwimmsattel-Bremsen schmieren? folgendes was ich so kommentiere:

VB> >Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.
VB>
VB> Jopps. Das ist die Hauptaufgabe. Geschmiert werden braucht sowieso nix,
VB> weil sich der Bremssattel eh kaum bewegt.

Die Hauptaufgabe von Fett ist, irgendwas zu schmieren.
Hast du schonmal erlebt wenn ein Bremssattel fest sitzt und nicht
'schwimmt'??Ich hoffe nicht.

Holger Issle

unread,
Apr 19, 1998, 3:00:00 AM4/19/98
to

SR500_S...@t-online.de (Matthias Kohrs) wrote:
>Wenn du es schaffst mit reinem Kupfer als Schleifmittel wesentliche
>Stahlmengen abzutragen

Die Frage ist, was im Bremsbereich wesentliche Mengen sind. Ich glaube
auch nicht, daß das zum durchsägen der Lager reicht, aber wenn die
zuviel Spiel bekommen durch die Schleifwirkung?

>kannst du Gitterstäbe wahrscheinlich sogar mit
>Schwarzwälder Kirschtorte durchsägen. Klappt aber beides nicht 8-).

Stimmt. Denn die Schwarzwälder Kirsch ist gegessen, bevor sie an die
Gitter kommt :-;) (schleck!).

Das Drehmoment sei mit euch!

Ciao,

Radbert Grimmig

unread,
Apr 19, 1998, 3:00:00 AM4/19/98
to

On Sun, 19 Apr 1998 09:38:04 GMT, holi...@isoit231.bbn.hp.com (Holger
Issle) wrote:

>Die Frage ist, was im Bremsbereich wesentliche Mengen sind. Ich glaube

>auch nicht, da=DF das zum durchs=E4gen der Lager reicht, aber wenn die


>zuviel Spiel bekommen durch die Schleifwirkung?

Es gibt keine Schleifwirkung, da man mit weichen Sachen keine harten
Sachen schleifen kann, sondern nur umgekehrt. Davon ab scheint es
nicht viel zu machen, meine Fuehrungen sehen schon ganz schoen
gammeligt aus, polieren nutzt auch nicht mehr viel, funktioniert
dennoch prima.

Volker Bartheld

unread,
Apr 20, 1998, 3:00:00 AM4/20/98
to

Hi !

>Am Donnerstag um 15:48 den 16.04.98 schrieb bartheld
>zu Re: Wie Gleitbuchsen an Schwimmsattel-Bremsen schmieren? folgendes was ich so kommentiere:
>VB> >Wichtig erscheint mir, daß das Zeug einigermaßen wasserfest ist.
>VB> Jopps. Das ist die Hauptaufgabe. Geschmiert werden braucht sowieso nix,
>VB> weil sich der Bremssattel eh kaum bewegt.

Schr...@issumbox.wmb.de (Klaus Janssen) schrieb am Sat, 18 Apr 1998 17:33:00
+0200:


>Die Hauptaufgabe von Fett ist, irgendwas zu schmieren.

Na klar doch... Sollte es aber dann nicht Schmier heissen ? Die Hauptaufgabe von
Fett erscheint mir aus div. (Poly)glyceriden, d.h. aus _Fetten_ zu bestehen.
Sonst hiesse es ja wohl auch Oel. Hmmm... Da waren dann noch die fetten Oele.
Und die oeligen Fette... <kopfkratz> Nagut. Lassen wir's dabei... ;-))

Wie gut Fette schmieren haengt von der Art der Verseifung ab und von den
Zusatzstoffen, die z.B. in der Darreichungsform von MOS2 daherkommen.

Silikon_fett_ ist eigentlich ueberhaupt kein Fett, weil sich Silikon mit Fett
nicht mischen laesst... Die _Schmier_wirkung ist daher eher gering.

>Hast du schonmal erlebt wenn ein Bremssattel fest sitzt und nicht
>'schwimmt'??Ich hoffe nicht.

Habe ich schon. Im Gelaende gehoert das zu den leichtesten Uebungen, einen
verrotteten Schwimmsattel wieder gangbar zu machen. Und mit eben diesem
Silikonfett habe ich die besten Resultate erzielt, da es nicht auf lange
Gleitwege ankommt (da scheidet Silikon wegen der geringen Tragfaehigkeit aus und
man nimmt besser eine Feststoffschmierpaste wie Kupferfett, MOS2 oder Graphit,
etc.) sonder primaer auf Wasserbestaendigkeit und darauf, dass Siff nicht kleben
bleibt. Und... oh Wunder ! Silkonfett ist obendrein nicht elektrostatisch und
Staub bleibt nicht im grossen Masse kleben bzw. waescht sich wieder ab.


Volki

P.S.: Genauso wie mit WD40 sollte man vom Silikonfett beim Sex mit Kondomen
absehen. Die Traegersubstanz (also nicht das Silikon selbst) neigt dazu,
Naturkautschuke wie Latex anzugreifen, ein P(l)atzer ist also vorprogrammiert...
<ROTFLBTC> Nix fuer unguad !

Christoph Niessl

unread,
Apr 20, 1998, 3:00:00 AM4/20/98
to

Volker Bartheld wrote:
>
[..]

> Silikon_fett_ ist eigentlich ueberhaupt kein Fett, weil sich Silikon mit Fett
> nicht mischen laesst... Die _Schmier_wirkung ist daher eher gering.
[...]

> P.S.: Genauso wie mit WD40 sollte man vom Silikonfett beim Sex mit Kondomen
> absehen. Die Traegersubstanz (also nicht das Silikon selbst) neigt dazu,
> Naturkautschuke wie Latex anzugreifen, ein P(l)atzer ist also vorprogrammiert...

Jetzt wuerde mich natuerlich nur noch interessieren, woher du denn das
weisst. Ich mein, Literaturangaben, Messprotokolle, oder aehnliches.
Wobei zweiteres... naja, nachdem Silikonfett wohl eh ned sogut schmiert,
wozu um alles in der Welt... aeh, naja..

Ciao Christoph, ebenfalls *g,eg,veg*
--
_/ _/_/_/ Christoph Niessl (rrr#24, wd#24, kk#3)
_/_/ _/ aka: BigTwin (IRC-Nick)
_/ _/_/ unterwegs auf: BMW R1100RS (ABK 4.2)
_/_/_/ _/_/_/ "Freude am Feiern" (RRR)

Manfred Handschuher

unread,
Apr 20, 1998, 3:00:00 AM4/20/98
to

Christoph Niessl wrote:
>
> > P.S.: Genauso wie mit WD40 sollte man vom Silikonfett beim Sex mit Kondomen
> > absehen. Die Traegersubstanz (also nicht das Silikon selbst) neigt dazu,
> > Naturkautschuke wie Latex anzugreifen, ein P(l)atzer ist also vorprogrammiert...
> Jetzt wuerde mich natuerlich nur noch interessieren, woher du denn das
> weisst. Ich mein, Literaturangaben, Messprotokolle, oder aehnliches.

Mensch, Christoph, das gehört doch zur Grundausbildung jedes gestandenen
Füsikers :-)) . Reibungsmessung unter verschiedenen Umweltbedingungen.

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