Volker Bartheld wrote:
> Mir wurde irgendwann das Dreierset "The Long Way
> Round" zugetragen.
Lange nicht mehr angeschaut. Aber es reizt nicht. AFAIR hatte ich bisher
nicht mal bis zu Ende durchgehalten.
> Dann passiert das Unausdenkliche: KTM erdreistet sich nach reiflicher
> Überlegung, in den zwei Yuppies nicht ihr Zielpublikum zu sehen und
> verweigert ihnen die freundliche Spende von drei LC8 Adventure.
Wenn ich mich einigermaßen chronologisch erinnere, dann gibt's da ein
bißchen was zur Ausgangssituation zu erklären :-)
KTM hatte noch zur Jahrtausendwende nichts mit Medien zu tun. Wurde wohl
als reines Teufelszeug betrachtet ;-) Die hatten noch nicht mal die
Domain
ktm.de, die damals dem KTM-Schrauber Rau gehörte. Internet war
noch viel teufelszeugiger ;-) Bis zum Jahr 2003 lernten sie in
Mattighofen immerhin, daß man nicht nur Motorräder bauen kann, manchmal
bessere, manchmal schlechtere, sondern auch, daß man dokumentiert (man
macht was mit Papier!), was man ausgeliefert hat. Wir erinnern uns:
vorher wurde ausgeliefert, für was man gerade Teile im Lager fand. Meine
1999er LC4 @v wurde in den 4-Farb-Prospekten mit Mikuni-Vergaser
angepriesen, ausgeliefert wurden in jenem Jahr alle mit Dellorto, was
auch besser war. Und ähnliche Schoten. Die waren Schrauber. Und
Fahrer/Zerschroter, siehe Kini. Punkt.
Dann bauten sie den Zweizylinder und lernten die Ersatzteilversorgung zu
organisieren. Sie lernten organisieren! Und ja, dann kamen Medien. Der
erste, der wohl einen Film mit einer LC8 drehen wollte, war Thomas
Junker vom Ostfernsehen. Der bekam 'ne L8 und vermutlich Unterstützung.
Zum Film "Bis ans Ende der Welt": wer eine stärkere Schlaftablette
braucht, muß mit einem Rezept zur Apotheke ;-)
So fanden die armen Briten keine besonders begeisterte Ansprechpartner
für "irgendwas mit Medien", zumal es auf fast denselben Wegen in den
Osten gehen sollte.
KTM lernte irgendwann später mit Medien umzugehen: sie fanden Joe
Pichler. Der ist aus der KTM-Gegend und sprach dieselbe Sprache. Nur
keine andere. Irgendwann lernte er deutsch, so daß seine Vorträge auch
hierzulande verständlich wurden :-)
> Als Option
> gibt es die [[ASIN:0751538175 Race to Dakar]], mit einem heldenhaften
> Charley Boorman im Alleingang, befreit von der Heulsuse E. McGregor:
Hier übrigens von der Dakar 2006 aus dem Fahrerlager in Er Rachidia:
www.ralf-kiefer.de/512ke/reisen/2005marokko/ma05-292b.JPG
www.ralf-kiefer.de/512ke/reisen/2005marokko/ma05-294b.JPG
Ich habe die Dias auf die Schnelle nicht besonders bearbeitet, nur
kleiner gemacht und geschärft. Also tschuldigung für die schwache
Qualität :-)
Die LC4 mit der Ortliebrolle rechts im Bild ist kein Wettbewerbsfahrzeug
:-) BTW das Interview auf dem 2.Bild kommt im geschnittenen Film nicht
vor. Möglicherweise, also ich kenne mich mit Filmen nicht so aus, könnte
es dabei an eher bescheidenen Lichtverhältnissen gelegen haben. Ok,
meine Vermutung, aber das waren bekanntlich Profis.
> "Dust to Glory"
> (nur als Importware).
Gute Idee, die mal wieder anzuschauen :-)
Gruß, Ralf
--
Honda, SWM und ein paar KTMs
Alle Greta-kompatibel, denn die fahren im Grünen