Andererseits weil moderne Zweitaktöle angeblich stark antikorrosiv
wirken und die negativen Auswirkungen von Ethanol kompensieren sollen.
Macht das hier wer und wenn ja mit welchen Erfahrungen?
xpost&Fupto d.r.m&d.e.f.a
> Immer wieder stoße ich auf die Idee nicht nur bei Dieselmotoren sondern
> auch bei Viertaktbenzinmotoren aus den unterschiedlichsten Gründen ein
> modernes Zweitaktöl in geringer Dosierung dem Treibstoff hinzuzufügen.
> Einerseits um angeblich Vergaser/Einspritzanlagen zu reinigen und zu
> schützen.
> Auch die Ventile sollen dadurch profitieren.
>
> Andererseits weil moderne Zweitaktöle angeblich stark antikorrosiv
> wirken und die negativen Auswirkungen von Ethanol kompensieren sollen.
>
> Macht das hier wer und wenn ja mit welchen Erfahrungen?
>
> xpost&Fupto d.r.m&d.e.f.a
Ich spreche immer einen Segen bevor ich den Motor anlasse und bei jedem
Tanken kommt ein Tropfen Weihwasser dazu, ich glaube daran dass das ganz
viel hilft.
> Ich spreche immer einen Segen bevor ich den Motor anlasse und bei jedem
> Tanken kommt ein Tropfen Weihwasser dazu, ich glaube daran dass das ganz
> viel hilft.
Kein Hünerblut? Willst du deinen Motor ruinieren?
cu
f
--
...ausserdem halte ich verdunkelte Heckscheiben für antisozial und dumm.
> google mal nach "obenöl".
> Sowas brauchts heute nicht mehr...
Die Begründung für die Beimischung war aber eine leicht andere wie für
das Obenöl der alten SV Motoren.
> Was war die Begründung für Obenöl?
Die Schmierung der Ventilschäfte bei seitengesteuerten Motoren.
Das kann natürlich auch noch dazukommen.
Das Argument für 2Taktöl im Viertakter war aber eher in Richtung
Korrosionsverhinderung.
Deshalb frug ich ja ob das hier wer zugibt.
>Hans Beiger <hbr...@hotmail.com> wrote:
>
>> Ich spreche immer einen Segen bevor ich den Motor anlasse und bei jedem
>> Tanken kommt ein Tropfen Weihwasser dazu, ich glaube daran dass das ganz
>> viel hilft.
>
>Kein Hünerblut? Willst du deinen Motor ruinieren?
Ach was: Eigenurin, Mittelstrahl.
--
Gruss
Luigi
... und ist noch nicht aller Tage Abend so ist zumindest
bereits aller Tage Morgen. (L.R.)
Die genannten Gründe halte ich für eher unwesentlich. Ich tu in meine
BMW K75 im Sommer ein wenig Zweitaktöl rein (ca. 1:1000) um der im Tank
getauchten Einspritzpumpe etwas mehr Schmierung zu geben. ich vermute,
dass der Kraftstoff alleine bei höheren Temperaturen etwas grenzwertig
in seiner Schmierwirkung ist.
Mir sind halt jeweils im Hochsommer mittlerweile zwei von den Dingern
nach jeweils ca. 90 Mm verreckt. Da habe ich diesen Vorschlag von
anderen Fahrern mal aufgenommen. Zumindest haben die, die das schon
länger so machen, bisher noch keine Pumpe zu beklagen gehabt.
Mal gucken, ob die derzeitige Pumpe nun diese Laufleistung überschreitet
... :-)
Tschüss,
Peter
--
Witze für Erwachsene: http://www.amazon.de/dp/3865829996
Aphasie- und Anopsietherapiesysteme: http://www.linguadapt.de
Vergleichen Sie Ihre Firma: http://www.filius-online.eu
Energietechnische Kostenfunktionen: http://kfserver.kaiserstadt.de
E-xx Kraftstoffe in Flugzeugen: http://vorodyn.de/ExxReport.html
Als Hauptgrund.
Als Zusatz war Korrosionsverhinderung und Reinigung schon aufgedruckt.
Zu mindestens bei Addinol Obenöl.
MFG
g.k.
> >Kein Hünerblut?
>
> Ach was: Eigenurin, Mittelstrahl.
Nehm ich nur für die Scheibenwaschanlage zrvarf Anpuonea.
>Nehm ich nur für die Scheibenwaschanlage zrvarf Anpuonea.
Ein bisschen C4H8O2 in das Lüftungsgitter genügt vollauf. Aber
wirklich nur ein bisschen. Es soll ja nicht auffallen. :-P
--
Gruss
Luigi
Ab und zu muss man mal das Ekel raushängen. Immer nur freundlich wird
von den Leuten nur ausgenutzt.
(Luigi Rotta am 04.06.2004 in de.rec.fotografie)
> ich
> vermute, dass der Kraftstoff alleine bei höheren Temperaturen etwas
> grenzwertig in seiner Schmierwirkung ist.
Ich glaube BMW weiss das und hat es bei der Konstruktion berücksichtigt.
> Mir sind halt jeweils im Hochsommer mittlerweile zwei von den Dingern
> nach jeweils ca. 90 Mm verreckt. Da habe ich diesen Vorschlag von
> anderen Fahrern mal aufgenommen. Zumindest haben die, die das schon
> länger so machen, bisher noch keine Pumpe zu beklagen gehabt.
90Mm mit dem Motorrad. Wie viele Jahre sind das?
Ich würde einfach annehmen, dass die Pumpenhersteller Probleme erkannt
und beseitigt haben.
Ich würde nicht annehmen, dass du nach vielen Jahren noch eine Pumpe aus
derselben Produktionslinie bekommst.
> Mal gucken, ob die derzeitige Pumpe nun diese Laufleistung
> überschreitet ... :-)
Die Pumpe stammt aus derselben Produktion wie die alte?
Harald
> Andererseits weil moderne Zweitaktöle angeblich stark antikorrosiv
> wirken und die negativen Auswirkungen von Ethanol kompensieren sollen.
>
> Macht das hier wer und wenn ja mit welchen Erfahrungen?
Die Wirkung kann bestenfalls homöopatischen Charakter haben.
Ich glaube niemand hier wird in der Lage sein und Verlgeichsfahrzeuge
haben, welche er über einen ausreichend lagen Zitraum getestet hat.
Ich würde eher mit Katproblemen rechen, als dass ich mir einen Vorteil
ausrechnen kann.
Harald
>> BMW K75 im Sommer ein wenig Zweitaktöl rein (ca. 1:1000) um der im Tank
>> getauchten Einspritzpumpe etwas mehr Schmierung zu geben.
> Das ist Kulturschande. Zur Fahrkultur einer K75 gehört, dass sie ganz zum Schluss,
> wenn es auch wirklich aller-aller-höchste Zeit zum Tanken ist, mit der
> Benzinpumpe um Benzin jault. Auuuuuuu! Ich fürchte, mit zuviel Schmierung
> bringst Du sie zum Schweigen.
Nö, schweigsam ist anders! :-) Außerdem: 1:1000 (20 ml auf eine
Tankfüllung) ist schon fast homöopathisch, = D3
> Im Hochsommer ist der Regen besonders heftig, und es kann Wasser in den Tank
> geraten. Dann bildet sich am Boden eine milchige Masse, Benzin-Wasser-Emulsion.
> Das Problem hatte ich bei meiner K75. Vielleicht hat diese Emulsion (trotz Benzinfilter)
> die Pumpe gekillt?
Ganz ausschließen will ich das nicht, aber der letzte Ausfall trat auf
einer längeren absoluten Hochtemperaturfahrt letzten Sommer in Italien
auf: T > 30 °C, viel Verkehr, viele langsame Steigungen, fühlbar heißer
Tank. Okay - nicht nur die letzten Zuckungen zählen, und ich habe in der
Tat hinterher noch mal Gammel aus den Tiefen des Tanks rausgeholt. Aber
zumindest in den Wochen davor hatte es nicht (stark) geregnet.
> Kritisch ist an den alten K vor allem die Steckverbindung, die man beim
> Abnehmen des Tanks immer lösen muss. Es kann passieren, dass man da ein Stück Draht
> mit reinstopfen muss, um die Benzinpumpe zum Laufen zu bringen.
Neenee, das war's definitiv nicht: Alte Pumpe machte keinen Mucks mehr,
auch nicht beim verpolten Anschließen (was schon mal zum Freikommen
verklemmter Förderröllekes als letzter Versuch angewendet wird) und nach
Austausch gegen eine neue Pumpe fluppte alles wieder wie es sollte.
>> vermute, dass der Kraftstoff alleine bei höheren Temperaturen etwas
>> grenzwertig in seiner Schmierwirkung ist.
>
> Ich glaube BMW weiss das und hat es bei der Konstruktion berücksichtigt.
Zwischen Konstruktion/Auslegung und realen Teilen des Zukaufs gibt's
schon mal leichte Diskrepanzen. :-)
> 90Mm mit dem Motorrad. Wie viele Jahre sind das?
Ich muss korrigieren: Es geschah jeweils "schon" bei jeweils ca. 85 Mm,
dass die Pumpen krepierten. Die K75 hat jetzt übrigens ca. 176 Mm auf
der Uhr, davon ca. 150 Mm seit 1995 von mir gefahren. Ich wechsle halt
meine Moppeds nicht wie die Unterwäsche ... :-) Und laufen tut'se immer
noch ziemlich gut.
> Ich würde einfach annehmen, dass die Pumpenhersteller Probleme erkannt
> und beseitigt haben.
> Ich würde nicht annehmen, dass du nach vielen Jahren noch eine Pumpe aus
> derselben Produktionslinie bekommst.
Das mag wohl sein, aber ich denke, dass die Auslegungsgrenzen ähnlich
geblieben sind. Und ein Ausfall nach 85+ Mm interessiert einen
Hersteller i.d.R. nicht so furchtbar stark, denn dann ist das Pümpchen
garantiert aus der Garantie raus. Mich hingegen interessiert es schon,
weil ich damit liegenbleibe.
>Macht das hier wer und wenn ja mit welchen Erfahrungen?
Bei älteren Diesel (noch ohne Commenrail) ist die Wirkung
deutlich spürbar. Mit ca. 300-500 ml teilsynthetisches oder
mineralisches 2-Takt-Öl auf 100 Liter Diesel läuft die Kiste ruhiger
und der Spritverbrauch geht etwas runter.
Seitdem der Schwefel im Diesel fehlt, soll die Schmierfähigkeit des
Diesel für die Einspritzpumpe nicht mehr optimal sein.
Wenn 2-Takt-Öl, dann nur teilsynthetisches oder mineralisches.
Das vollsynthetische Öl soll zuviel Asche produzieren.
Bei meinem Mopped lasse ich die Finger von der Öl-Panscherei.
Meine Berta säuselt eh schon wie ein 12-Ender. :-)
--
Gruß Reinhard
> Ja, ich. Mein Smart CDI bekommt so etwa 1:200. Grund: gute Erfahrungen
> anderer Smartfahrer (weniger Ruß, traumhafte AU-Werte, längere
...traumhafte AU-Werte mit Öl in den Abgasen?
Wahrscheinlich ist das Meßgerät dadurch kaputtgegangen und zeigt nun nix
mehr an.
-MB-
> Am 02.06.2011 18:09, schrieb Alfred Weidlich:
>> Macht das hier wer und wenn ja mit welchen Erfahrungen?
>
> Ja, ich. Mein Smart CDI bekommt so etwa 1:200. Grund: gute Erfahrungen
> anderer Smartfahrer (weniger Ruß, traumhafte AU-Werte, längere
> Haltbarkeit der modelltypisch anfälligen Bauteile
> Einspritzpumpe/Injektoren, längere Haltbarkeit des Motors).
Das ist aber jetzt ein Diesel?
Dass manche Dieselfahrer Zweitaktöl hinzufügen zum Treibstoff wusste
ich.
Mir ging es darum welche Fahrer von Benzinautos oder Motorrädern
Erfahrungen mit ZWeitaktöl im Treibstoff haben.
>
> Eigene Erfahrungen: ruhigerer Motorlauf. Ob die Maßnahme bei mir
> langfristig Wirkung zeigen wird, ist noch unklar - bin noch in der
> Einfahrzeit (36 Mm) und noch 9 Monate von der ersten AU entfernt. Wenn
> der Spielzeugmotor mit seinen 0,8 l Hubraum die 200 Mm packt, kann ich
> berichten.
Angeblich stammt der Tip mit dem Zweitaktöl im Diesel von Taxifahrern.
>> Ja, ich. Mein Smart CDI bekommt so etwa 1:200. Grund: gute Erfahrungen
>> anderer Smartfahrer (weniger Ruß, traumhafte AU-Werte, längere
>
> ...traumhafte AU-Werte mit Öl in den Abgasen?
Weshalb sollte da Öl drinnen sein?
>
> Wahrscheinlich ist das Meßgerät dadurch kaputtgegangen und zeigt nun nix
> mehr an.
Warum sollte es?
>> Wahrscheinlich ist das Meßgerät dadurch kaputtgegangen und zeigt nun nix
>> mehr an.
>
> Warum sollte es?
Die Sonden sind nicht für Zweitaktgemisch gebaut und verölen.
-MB-
> Angeblich stammt der Tip mit dem Zweitaktöl im Diesel von Taxifahrern.
Angeblich
-MB-
Also mit Zweitaktöl nicht, aber ich fülle vorm Überwintern immer einen
Art Benzinstabilisator zum Benzin ein (Castrol glaub ich, gibts beim
Gericke), der Einspritzung und Ablagerungen säubern soll und das Wasser
bindet.
Immerhin springt der Motor jedes Frühjahr auf Anhieb an, scheint IMHO
empfehlenswerter zu sein als der jährliche Ölwechsel, der sich nach 5000
km nicht auszahlt.
Leo
Das Teilstromopazimeter nimmt sicher keinen Schaden von etwas Öl im
Abgas.
Bei Otto-Abgasmesstechnik sieht das anders aus. Nachdem ich bei meiner
RD 250 1500ppm HC gemessen habe (zehnfacher Wert eines Viertakters
ohne Kat) mußte ich das Gerät reinigen.
Gruß Christian
RD 125 LC XS 360
RD 250 D
RD 400 C
*muahahahahaha*
wer hat diesen Quatsch erzählt?
-t.
Leute in Foren die sich mit entsprechenden Fahrzeugen befassen.
Egal ob Kräder oder Autos.
"Thomas R. Sareks" schrieb im Newsbeitrag
news:iseqvj$nf3$3...@newsreader5.netcologne.de...
Bei mir ist es zwar ein Diesel aber die Empfehlung kam zuerst vom
Boschdienst bei dem ich meine Einspritzpumpe gewechselt habe, anschließend
vom Forum und zum Schluss vom freundlichen Händler, beim TDI soll es
übrigens verhindern das sich ein Teil (weis jetzt nicht mehr wie es genau
heißt Regelt die Spritmenge) sich festfrisst,m Dosierung übrigens bei jedem
2. tanken 0.2l.
Gruß
Bernd
-t.
Dann gib mal Link, 'würde es gerne selber lesen.
-t.
Man, es geht nicht um Diesel!
-t.
Einige sind erst ab anmeldung lesbar aber es handelten sich um Foren die
sich mit alten Kawasaki Zephy/Benz /8/ alten Ford und solchen
Fahrzeugen gefassten.
"Thomas R. Sareks" schrieb im Newsbeitrag
news:isgmfe$nkp$1...@newsreader5.netcologne.de...
>-t.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, ich habe extra geschrieben das es sich
um einen Diesel handelt.
Bernd
> Das ist aber jetzt ein Diesel?
> Dass manche Dieselfahrer Zweitaktöl hinzufügen zum Treibstoff wusste
> ich.
> Mir ging es darum welche Fahrer von Benzinautos oder Motorrädern
> Erfahrungen mit ZWeitaktöl im Treibstoff haben.
Im XJ-Forum gibt es ein paar Leute, die das machen. Soll angeblich
Wasser binden und Schäden durch Ethanol verhindern und ein Altern des
Sprits über den Winter verhindern. Da E5 und E10 auch so keine Schäden
anrichtet sondern sogar selbst Kondenswasser besser bindet als pures
Benzin, ist das imho Unfug. Meine Mopped springen auch nach dem Winter
immer so an.
Den Ventilen nützt es imho garnichts, könnte höchstens zu Ablagerungen
auf den Ventilschäften führen. Benzinpumpen könnten von besserer
Schmierung durch Öl profitieren, die an meiner XJ650 Turbo läuft aber
auch ohne Öl nach 25 Jahren und 135Mm immer noch...
> Angeblich stammt der Tip mit dem Zweitaktöl im Diesel von Taxifahrern.
Das ist ein uralter Tipp, haben wir früher beim 240D und 300D oder beim
Trecker auch schonmal gemacht. Gefühlt liefen die Motoren etwas
"weicher" damit, kann aber auch ein Placebo-Effekt gewesen sein.
Gruss,
Georg
> Das ist ein uralter Tipp, haben wir früher beim 240D und 300D oder beim
> Trecker auch schonmal gemacht. Gefühlt liefen die Motoren etwas
> "weicher" damit, kann aber auch ein Placebo-Effekt gewesen sein.
so nen OM617 hab ich hier, da merkt man irgendwelche
Dieselzusätze _deutlich_, weils bei der Kiste auf jedes Nm und kW
ankommt.
Mit dem LiquiMoly-Zusatz nagelt er auch kalt erheblich weniger.
In den Moppeds hab ich diesen Winter erstmalig Kraftstoff-
stabilisator aussprobiert, weil für ümme.
Die grosse Emme wie immer auf den 3. Kick.
Die Vespa auf den 1. Hat mir voll das Bild der Italo-Zicke
vernichtet, die sie sonst immer nach der Winterpause
zelebrierte.
Die 2V-Q sprang auch an als wäre sie gestern gefahren worden.
Ohne gleich wieder auszugehen...
Obs aber nun an dem Zeug lag müsste man langzeitlich
beobachten...
CU Ralf
Am 06.06.2011 18:42, schrieb Ralf Handel:
> so nen OM617 hab ich hier, da merkt man irgendwelche
> Dieselzusätze _deutlich_, weils bei der Kiste auf jedes Nm und kW
> ankommt.
oh, wieder was gelernt. Ich kannte bis eben den 240er nur als 616er.
Aus dem 123er und dem MB100.
> Mit dem LiquiMoly-Zusatz nagelt er auch kalt erheblich weniger.
Aha. Ich hatte beide o.g. Fahrzeuge unter "ist eh nix zu retten"
abgehakt. Beim 123er dürfte es egal gewesen sein, ob da nun 74 oder 75
PS werkeln, die Bretterbude MB100 war vom Fahrwerk her sowieso mit allem
überfordert.
Aber wir sind ja in drm.
> In den Moppeds hab ich diesen Winter erstmalig Kraftstoff-
> stabilisator aussprobiert, weil für ümme.
OK, wenns ned schadet.
Was macht sowas genau?
Oder eher: was soll das machen?
> Die grosse Emme wie immer auf den 3. Kick.
> Die Vespa auf den 1. Hat mir voll das Bild der Italo-Zicke
> vernichtet, die sie sonst immer nach der Winterpause
> zelebrierte.
So kenn _ich_ das von 2Ts. Wobei da irgendwelche Billigstmotoren in
alten Rasenmähern immer zickig waren.
> Die 2V-Q sprang auch an als wäre sie gestern gefahren worden.
> Ohne gleich wieder auszugehen...
Das muss man bei einer BMW natürlich erwähnen. ;-)
> Obs aber nun an dem Zeug lag müsste man langzeitlich
> beobachten...
Ob die Additive zusätzlich zu den Additiven in neumodischem Sprit noch
was bringen? In der aktuellen Zeitung ist ein Artikel dazu.
Ciao
CeBe
--
Christoph Baurichter, cba...@gmx.de JRF#650 AfbbiA#1
84er RD500LC, 89er GSX11R, 87er Husky WR250, 01er MilleR
Chopper sind nichts fuer Ahnungslose.
Chopper sind was fuer komplett Ahnungslose. JS in mo 5/98
Am 06.06.2011 15:32, schrieb Georg Horn:
> Alfred Weidlich<sh...@streber24.de> wrote:
>> Mir ging es darum welche Fahrer von Benzinautos oder Motorrädern
>> Erfahrungen mit ZWeitaktöl im Treibstoff haben.
> Im XJ-Forum gibt es ein paar Leute, die das machen. Soll angeblich
> Wasser binden und Schäden durch Ethanol verhindern und ein Altern des
> Sprits über den Winter verhindern.
wie soll das funktionieren?
Link?
> Da E5 und E10 auch so keine Schäden anrichtet
Huch? Man Plastikschwimmer. Im MARKT stand was sehr erhellendes dazu.
Das Zeug kann übel sein.
> sondern sogar selbst Kondenswasser besser bindet als pures
> Benzin,
Das ist aber auch der einzige Vorteil, auch IMHO
> ist das imho Unfug.
Andere Quellen?
> Meine Mopped springen auch nach dem Winter
> immer so an.
Meine nicht. Ich musste grad die erst vier Jahre alte Hawker durch eine
neu ersetzen, weil Aprilia meint, dass das Display (nicht der Rechner,
sic!) die Bakterie innert 2Mon. leerzuzelt.
Tiefentladung mögen Hawkers eben genau nicht.
> Den Ventilen nützt es imho garnichts, könnte höchstens zu Ablagerungen
> auf den Ventilschäften führen.
In der aktuellen Zeitung ist, wie schon erwähnt, ein Bericht zu den
aktuellen Spritadditiven drin. Sponsort by DUC und Shell.
> Benzinpumpen könnten von besserer
> Schmierung durch Öl profitieren, die an meiner XJ650 Turbo läuft aber
> auch ohne Öl nach 25 Jahren und 135Mm immer noch...
Eben. Aber Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Selbst
Dieselspritpumpen (sic2!) können Reihenweise krepieren (Passat B6).
>> Angeblich stammt der Tip mit dem Zweitaktöl im Diesel von Taxifahrern.
> Das ist ein uralter Tipp, haben wir früher beim 240D und 300D oder beim
> Trecker auch schonmal gemacht. Gefühlt liefen die Motoren etwas
> "weicher" damit, kann aber auch ein Placebo-Effekt gewesen sein.
Ich würd den Effekt (für mich!) genau in die gleiche Schublade
einsortieren, wie: 100 Oktan bringts
Lass mich raten: Die Threads heißen dann "Schutz vor Korrosion durch E10
durch 1% Zweitaktöl im Sprit", der Autor schreibt von ZWÖL, fährt
irgendein relativ abgedrehtes Fahrzeug (im Ford-Forum beispielsweise
einen Scorpio V6 2,9) und empfiehlt ein Öl nach Jaso FC bzw. API TC?
Da passen für mein Empfinden einfach zu viele Details zusammen, als dass
ich glauben würde, dass das mehr als eine Person/eine kleine
Personengruppe ist, die hinter diesen ganzen Posts steckt.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es beim Benziner hilft. Schaden
wirds wohl auch nicht (wenn es quasi "Kat-neutral" ist)
Wo wir es hier von den ganzen "im Frühjahr sofort
angesprungen"-Geschichten haben: Hat meine inzwischen fast volljährige
50er auch gemacht, mit dem Elektrostarter, ohne irgendwelche Zusätze :)
MfG, Heiko
P.S: Follow-Up nach defa, drm lese ich nicht.
In Klartext: Ich habe keine Ahnung. Dummschwätzer.
Disclaimer:
Liebe Kinder, nicht nachmachen! Zweitakt-Öl hat in Benzin-Motoren nichts
zu suchen!
-t.
Tip: Klugscheissen nur wenn man weiss was man sagt und sich nicht
nochmals als Idiot zeigt.
lies dir nochmals den Unsinn von Alfred Weidlich durch.
-t.
Ich sage nur noch eins:
GROBER UNFUG!
Mittlerweile habe ich genug dazu geschrieben, erklärt und erläutert. Der
Quatsch taucht immer wieder auf, so ähnlich wie Nessie aus dem Loch.
Gruß
Thomas, Chemiker
>> Im XJ-Forum gibt es ein paar Leute, die das machen. Soll angeblich
>> Wasser binden und Schäden durch Ethanol verhindern und ein Altern des
>> Sprits über den Winter verhindern.
>
> wie soll das funktionieren?
Das wisse die Leute selber nicht, genausowenig wie sie jetzt nicht
begründen können warum sie keine Gurken mehr kaufen...
> Link?
Z.B. http://www.xj-forum.de/bb/viewtopic.php?t=15937&highlight=zweitakt%F6l
>> Da E5 und E10 auch so keine Schäden anrichtet
>
> Huch? Man Plastikschwimmer. Im MARKT stand was sehr erhellendes dazu.
> Das Zeug kann übel sein.
Fahre es bisher problemlos in TR1 und XJ650T. Im A3 sowieso.
>> ist das imho Unfug.
>
> Andere Quellen?
Nein, ich habe keine Quellen dafür, aber ich habe noch keinen
4-Takt-Benziner erlebt der mangels Zweedaggdöl kaputt gegeangen wäre.
>> Meine Mopped springen auch nach dem Winter immer so an.
>
> Meine nicht. Ich musste grad die erst vier Jahre alte Hawker durch eine
> neu ersetzen, weil Aprilia meint, dass das Display (nicht der Rechner,
> sic!) die Bakterie innert 2Mon. leerzuzelt.
> Tiefentladung mögen Hawkers eben genau nicht.
Das ist aber nun ganz was Andreas.
>> Den Ventilen nützt es imho garnichts, könnte höchstens zu Ablagerungen
>> auf den Ventilschäften führen.
>
> In der aktuellen Zeitung ist, wie schon erwähnt, ein Bericht zu den
> aktuellen Spritadditiven drin. Sponsort by DUC und Shell.
Was schreiben sie denn da?
Gruss,
Georg
> Ich sage nur noch eins:
>
> GROBER UNFUG!
>
> Mittlerweile habe ich genug dazu geschrieben, erklärt und erläutert. Der
> Quatsch taucht immer wieder auf, so ähnlich wie Nessie aus dem Loch.
Wo?
Hier in der Gruppe finde ich per Google nix dazu.
> On 06/02/2011 06:09 PM, Alfred Weidlich wrote:
>> Immer wieder stosse ich auf die Idee nicht nur bei Dieselmotoren sondern
>> auch bei Viertaktbezinmotoren aus den unterschiedlichsten Gründen ein
>> modernes ZWeitaktöl in geringer dosierung dem Treibstoff hinzuzufügen.
>
> Lass mich raten: Die Threads heißen dann "Schutz vor Korrosion durch E10
> durch 1% Zweitaktöl im Sprit", der Autor schreibt von ZWÖL, fährt
> irgendein relativ abgedrehtes Fahrzeug (im Ford-Forum beispielsweise
> einen Scorpio V6 2,9) und empfiehlt ein Öl nach Jaso FC bzw. API TC?
Es sind zu viele verschiedene Fahrzeuge als dass da nur ganz wenige
Leute dazinterstecken könnten.
Wer damit angefangen hat beim Benziner weiss ich aber wirklich nicht.
> Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es beim Benziner hilft. Schaden
> wirds wohl auch nicht (wenn es quasi "Kat-neutral" ist)
Vor allem werden Konzentrationen empfohlen die 1:100 und dünner sind,
also weit entfernt von dem was Zweitakter saufen.
>
> Wo wir es hier von den ganzen "im Frühjahr sofort
> angesprungen"-Geschichten haben: Hat meine inzwischen fast volljährige
> 50er auch gemacht, mit dem Elektrostarter, ohne irgendwelche Zusätze :)
Als Überwinterungshilfe war es hier ja garnicht angesprochen, da halte
ich Zweitaktöl eher nicht so geeignet.
Entmischt sich das nicht über mehrere Monate?
Dafür gibts eh eigene Zusätze.
Ob die was taugen kann ich aber genauso wenig sagen wie beim ZWeitaktöl.
Einer der Punkte bei der ZTÖ wirken soll ist die Mechanik der Vergaser
und Treibstoffpumpen.
Die Frage ist halt ob da wo sich was dreht (Lager der Dosselklappe) auch
immer Treibstoff hinkommt.
Bei Düsennadeln hoffe ich das zumindest. :)
Meine Frage im Startposting war ja ob das wer macht und ob es
Erfahrungen damit gibt und nicht dass ich da wen dazu bekehren will.
> Tip: Klugscheissen nur wenn man weiss was man sagt und sich nicht
> nochmals als Idiot zeigt.
>
> lies dir nochmals den Unsinn von Alfred Weidlich durch.
Ich habe gefragt ob hier jemand Zweitaktöl im Viertakter verwendet aus
bestimmten Gründen.
Was ist an der Frage Unsinn?
Wenn man sich ansieht was Leute alles zugeben beim Tanken ist das wohl
das kleinere Problem. :)
> oh, wieder was gelernt. Ich kannte bis eben den 240er nur als 616er.
> Aus dem 123er und dem MB100.
mach die Dinger mal 3,5 - 4,6to schwer ;-)
> OK, wenns ned schadet.
> Was macht sowas genau?
> Oder eher: was soll das machen?
Das soll Oxydation des Sprits verhindern und den Verlust
der leicht flüchtigen Bestandteile eindämmen.
Letzteres ist ja kein Geheimniss, der Rasenmäherkanister
ist jetzt 2,5 Jahre alt (das Ding braucht ja nix).
Ohne einen Schuss Bremsenreiniger in den Lufi bekommst
Du damit den Motor nicht mehr an. Mit probehalter aus
dem Mopped gezapften sofort.
> Ob die Additive zusätzlich zu den Additiven in neumodischem Sprit noch was
> bringen? In der aktuellen Zeitung ist ein Artikel dazu.
>
Kommt immer drauf an. Ich kann mich noch gut an die Zeit der ersten
Fahrzeuge mit KAT erinnern. Da gabs hier zwei Markentanken
(Aral und Shell) und eine Freie.
Der Sprit kam damals schon "aus der gleichen Raffinierie, alles Geld-
macherei".
Mit freiem Sprit stanken die KATastrophen _immer_ nach faulen
Eiern. Bei Markentanke nicht.
Hab das später mit meinem ersten KAT-Fahrzeug auch mal
probiert. Reproduzierbar. Irgendwas war doch anders.
Später hab ich mal ne kleine Flasche von diesem Mathy Additiv
geschenkt bekommen, das hat in der Dose reproduzierbar
zu deutlich besserem Anspringen geführt.
Bei Diesel fällt mir Markenspezifisch ein deutlicher Unterschied
beim Aufschäumverhalten auf, teilweise auch ist die Färbung
anders.
Ich behaupte mal, gerade bei dem neumodischem Sprit sind
Additivzusätze wirksam. So wie der hinkonstruiert und dabei
kostenoptimiert ist.
CU Ralf
> Immer wieder stosse ich auf die Idee nicht nur bei Dieselmotoren sondern
> auch bei Viertaktbezinmotoren aus den unterschiedlichsten Gründen ein
> modernes ZWeitaktöl in geringer dosierung dem Treibstoff hinzuzufügen.
Hmm ...
> Einerseits um angeblich Vergaser/Einspritzanlagen zu reinigen und zu
> schützen. Auch die Ventile sollen dadurch profitieren.
Das einzige Stöffchen als Zugabe zum Sprit, von dem ich weiß, dass es
solche Effekte hat, ist der Vergaserreiniger von Yamaha (mag es auch von
anderen Anbietern geben). Allerdings kenne ich dessen Zusammensetzung
nicht. Wenn die eine gewisse Ähnlichkeit mit Zweitaktöl hat ... may be
... ich glaub's aber eher nicht.
lhg Olaf
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, "Thomas R. Sareks" schrieb:
>
>> Liebe Kinder, nicht nachmachen! Zweitakt-Öl hat in Benzin-Motoren nichts
>> zu suchen!
>
> Öhhhm...
>
> Mir fällt jetzt bei üblichen Landfahrzeugen irgendwie kein Zweitakter
> ein, der nicht mit Benzin betrieben würde...
KrAS 214, Zweitakt-Diesel-LKW. Wird aber wahrscheinlich nicht mehr so häufig
sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/KrAZ-214
Grüße, Peter
Weiß der Teufel wo, ich habe es jedenfalls mehrfach getippt. Kann auch
im Mercedes V-Klasse Forum gewesen sein, oder in der Luftfahrtgruppe....
Das ging vom Brennverhalten, über Restaschegehalt, Ablagerungsverhalten
(wegen falscher Temperatur), billige 2T-Öle, teure Racing-2T-Öle usw. Zu
viel um es nochmal zu tippen. Übrigens, 2-Taktöl verhält sich kein Deut
anders gegenüber Alkohol als jedes andere, übliche Schmieröl. Da gibts
kein Voodoo.
Deshalb das Fazit: Grober Unfug für alle Sprit/Öl-Verbraucher, nettes
(sehr kleines) Zusatzgeschäft für die Ölmulties, süßes Placebo für
Petrolheads.
Wenn es der Blödsinn wenigstens nicht schaden würde, hätte ich mir die
Mühe des Tippens nicht gemacht. Aber dem ist eben leider nicht so. Man
schaue sich nur mal das Innenleben eines 2-Taktmotors oder auch den
Abgastrakt an, ekelhaft, was der Ölzusatz so anrichtet. Das Gelump ist
eher ein notwendiges Übel, denn ein Wundermittel. Lass Dir mal von den
2-T Fans berichten....Volki, geh Du voran, ich bin zu faul.
Gruß
Thomas
[defa entfernt, denn wieso sollte ich wo posten, was ich nicht fahre -
außerdem ist dort 2T-Öl noch größerer Unfug als im Krad]
On Wed, 08 Jun 2011 07:39:33 +0200, Thomas Kittel wrote:
> Wenn es der Blödsinn wenigstens nicht schaden würde, hätte ich mir die
> Mühe des Tippens nicht gemacht. Aber dem ist eben leider nicht so. Man
> schaue sich nur mal das Innenleben eines 2-Taktmotors oder auch den
> Abgastrakt an, ekelhaft, was der Ölzusatz so anrichtet. Das Gelump ist
> eher ein notwendiges Übel, denn ein Wundermittel. Lass Dir mal von den
> 2-T Fans berichten....Volki, geh Du voran, ich bin zu faul.
Naja, meine 2T-Zeiten sind lange vorbei, allerdings habe ich mehr als nur
eine Auslaßsteuerungsentkohlung mitgemacht.
Was sich da (bei 1:50 übrigens) trotz höchstwertigem 2T-Öl ansammelt
(Rhizinus ist ganz fürchterlich, schmiert aber nicht schlecht), ist schon
spektakulär. Schon nach mehreren Stunden Arbeit mit aggressivsten
Werkzeugen und Substanzen wurde aus dem winzigen schwarzbraunen Löchlein
tatsächlich soetwas wie ein Kanal in dem dann wieder ein durchbohrter
Zylinder rotierte. Übrigens kann man (korrekte Bedüsung vorausgesetzt)
durchaus auch 1:20 fahren, ohne daß es aus dem Auspuff trieft. Nur dann
sollte man seine Kiste auch WIRKLICH beherrschen, schwules Dahinrollen auf
einer 300ccm-Männerenduro ist da nicht drin. Die wird dann sauer.
Aber im 4T sieht das konstruktionsbedingt vollkommen anders aus, weil der
so gut wie keine Spülverluste hat, der verbrennt das Zeugs einfach nur
(mit). Sogar in meiner KTM, die ja vergasertechnisch etwas divenhaft ist,
konnte ich Restbestände an 1:50 problemlos verfeuern, ohne große
Rückstände in Motor oder Abgassystem. Es roch leider noch nicht einmal
nach "Racing", von daher also auch olfaktorisch enttäuschend.
Für "alte Fahrzeuge" bringt die Ölbeimengung so gut wie nichts, und schon
gar keinen wie auch immer gearteten Schmiereffekt. Reiner Aberglaube. Über
verbleites Benzin und Ventilsitze kann man durchaus diskutieren, über
Innenkühlung ebenfalls - aber 1:50 in einem 4T, dessen Kolben sich sowieso
über einem Ölfaß auf- und abbewegt, ist ja nun reinster Nonsens.
Allenfalls wird das Gemisch sogar _magerer_ (weil der Ölanteil nicht
sonderlich gut brennt und folglich wie Volumenballast in Konkurrenz zum
Benzin wirkt), was dann sogar kontraproduktiv ist.
Langer Rede kurzer Sinn: Verwende ein hochweriges Öl mit vernünftigem
Viskositätsbereich, sorge dafür, daß das Fahrzeug eine möglichst kurze und
unanstrengende Aufwärmphase bekommt, spendiere Zündkerzen mit korrektem
Wärmewert, stelle den Vergaser und die Ventile richtig ein, nimm die
regelmäßige Wartung ernst und alles ist gut.
Ciao,
Volker
--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
>> Hier in der Gruppe finde ich per Google nix dazu.
>
>
> Weiß der Teufel wo, ich habe es jedenfalls mehrfach getippt. Kann auch
> im Mercedes V-Klasse Forum gewesen sein, oder in der Luftfahrtgruppe....
>
> Das ging vom Brennverhalten, über Restaschegehalt, Ablagerungsverhalten
> (wegen falscher Temperatur), billige 2T-Öle, teure Racing-2T-Öle usw. Zu
> viel um es nochmal zu tippen. Übrigens, 2-Taktöl verhält sich kein Deut
> anders gegenüber Alkohol als jedes andere, übliche Schmieröl. Da gibts
> kein Voodoo.
Wir reden hier aber jetzt schon über ZWeitaktöl *in* *den* *Treibstoff*
und nicht in oder statt dem Motoröl.
Und normalerweise befindet sich im Treibstoff sicher nicht so viel
Schmiermittel als wenn ich Zweitaktöl zugeben würde.
Auch bei den Antikorrosiva kommen die im Zweitaktöl ja zusätzlich zu
denen dazu die eh schon im Benzin drinnen sind.
> Wenn es der Blödsinn wenigstens nicht schaden würde, hätte ich mir die
> Mühe des Tippens nicht gemacht. Aber dem ist eben leider nicht so. Man
> schaue sich nur mal das Innenleben eines 2-Taktmotors oder auch den
> Abgastrakt an, ekelhaft, was der Ölzusatz so anrichtet. Das Gelump ist
> eher ein notwendiges Übel, denn ein Wundermittel. Lass Dir mal von den
> 2-T Fans berichten....Volki, geh Du voran, ich bin zu faul.
Bei den alten Zweitaktölen würde ich dir recht geben, habe ja selber
früher ein Moped gehabt.
Aber bei den modernen vollsynthetischen Zweitaktölen sollte nix
übrigbleiben oder sich ablagern.
> Naja, meine 2T-Zeiten sind lange vorbei, allerdings habe ich mehr als nur
> eine Auslaßsteuerungsentkohlung mitgemacht.
>
> Was sich da (bei 1:50 übrigens) trotz höchstwertigem 2T-Öl ansammelt
> (Rhizinus ist ganz fürchterlich, schmiert aber nicht schlecht), ist schon
> spektakulär.
Ich kannte das von vor ca 30 Jahren, dass sich in den Auspüffen von
zugestopften Mofas und Mokicks Ölsuppe und Russ ansammelten und der
Auspuff ab und zu ausgebrannt werden musste. Aber bei meiner KS80 oder
bis heute bei der Motorsäge und dem Rasenmäher findet sich aber nix
derartiges.
> Übrigens kann man (korrekte Bedüsung vorausgesetzt)
> durchaus auch 1:20 fahren, ohne daß es aus dem Auspuff trieft.
Warum sollte man das tun? Mit 1:50 mit Standard-Zweitaktöl gemischt
laufen meine alte Stihl und der AS Mäher einwandfrei, obwohl für die
Stihl z.B. früher 1:40 vorgeschrieben war. 1:25 gabs früher auch mal,
aber 1:20?
> aber 1:50 in einem 4T, dessen Kolben sich sowieso
> über einem Ölfaß auf- und abbewegt, ist ja nun reinster Nonsens.
> Allenfalls wird das Gemisch sogar _magerer_ (weil der Ölanteil nicht
> sonderlich gut brennt und folglich wie Volumenballast in Konkurrenz zum
> Benzin wirkt), was dann sogar kontraproduktiv ist.
Genau.
Gruss,
Georg
>> Angeblich stammt der Tip mit dem Zweitaktöl im Diesel von Taxifahrern.
>
>Das ist ein uralter Tipp, haben wir früher beim 240D und 300D oder beim
>Trecker auch schonmal gemacht. Gefühlt liefen die Motoren etwas
>"weicher" damit, kann aber auch ein Placebo-Effekt gewesen sein.
Gestern mit meinem Autoschrauber geredet, der meinte ich soll das
ruhig machen, dann hätte er eher wieder was zu verdienen.
Das 2T Öl im Diesel sorgt wohl für eine heissere Verbrennung und kann
dann sogar Löcher brennen, wenn man Pech hat...
Der hat wenigstens Humor.
> Das 2T Öl im Diesel sorgt wohl für eine heissere Verbrennung und kann
> dann sogar Löcher brennen, wenn man Pech hat...
Das kannst du getrost unter UL abhaken.
Einem Diesel ist es kraftstoffseitig eigentlich nur wichtig, dass die
Komponenten der Einspritzanlage hinreichend geschmiert werden. Ansonsten
verbrennt er eigentlich jede brennbare Plörre. Auch das bisschen Zweitaktöl.
Frank
> Aber bei den modernen vollsynthetischen Zweitaktölen sollte nix
> übrigbleiben oder sich ablagern.
Dem sollte so sein, allerdings kann ein Blick z.B. auf die
Auslasssteuerung von kleineren 2T interessante Einblicke geben. Dazu
kommen eben wirklich andere Temperaturen beiden 4T und andere
Drehzahlbereiche und Strömungsverhältnisse.
Das moderne vollsynthetische 2T-Öle sehr sauber sind ist schon klar,
dehalb nutzt man sie ja in den Rennziegen. Trotzdem bleiben es
höherkettige Kohlenwasserstoffe welche eben nicht vollständig
verbrennen, das tut ja nicht einmal Benzin!
Es bleiben beim Öl die unvermeidbaren Crackrückstände zurück, die sich
in Form von harten Belägen, oft aus reinem Ruß und
Kohlenstoffmodifikationen absetzen. Gerne auch an Ventiltellern,
Ventilschaftführungen und den nicht geführten Teilen der Ventilschäfte.
Es bilden sich sehr schöne und interessante Krusten. Ein Endoskop und
ein Mikroskop zeigen eine faszinierende Welt.
Blöd ist nur, das diese Beläge und Krusten nicht bleiben wo sie sind,
sondern abbröckeln. Die meisten Bröckchen gehen den Weg alles irdischen,
einige schaffen es aber genau auf die Ventilsitze und warten dort auf
das niedersausende Ventil. Damit beginnt der Kreislauf, der am Ende zum
unsinnig frühen Durchblasen an den Auslassventilen führt.
Ähnlichen Effekt verursachet auch der betriebsbedingte Verschleiß der
Verdichtungsringe, der zum verstärkten Blowby führt und ebenfalls den
Ventilbereich verschlackt, wenn im verstärktem Maße der entstehende
Öldampf aus der KG-Entlüftung wieder angesaugt werden muss. (bereits aus
diesem Grund ist ja obendrein zusätzlichen Öl im Verbrennungsbereich und
dann noch 2T Öl dazu geben <grusel>!)
Flugmotore blasen übrigens die Gase aus der KG-Entlüftung ins Freie und
das mit gutem Grund.
Motorenöl ist übrigens auch nicht sooooo weit weg vom 2T Öl, es gibt
halt ein paar mehr Additive.
Von mir kippt doch in die Kisten alles rein was brennt und was Euch Spaß
macht, aber behauptet nicht, das es den Maschinen auch noch gut täte.
Wäre es so, dann würden die Motorenbauer den Superzaubertrick selber
anwenden.
Gruß
Thomas
>> Auslaßsteuerungsentkohlung [...] Was sich da (bei 1:50 übrigens) trotz
>> höchstwertigem 2T-Öl ansammelt [...], ist schon spektakulär.
> Ich kannte das von vor ca 30 Jahren, dass sich in den Auspüffen von
> zugestopften Mofas und Mokicks Ölsuppe und Russ ansammelten und der
> Auspuff ab und zu ausgebrannt werden musste. Aber bei meiner KS80 oder
> bis heute bei der Motorsäge und dem Rasenmäher findet sich aber nix
> derartiges.
Dir sind die subtilen Unterschiede zwischen kleinen 2T-Luftpumpen wie
Deiner Stil (ich gehe davon aus, daß es keine HotSaw ist) und mofaartigen
Fortbewegungsmitteln zu einem 250er Vollcrosszweitakter mit >200PS/l aber
schon bekannt? Wärest Du in der Lage letzteren mit seiner Nennleistung zu
betreiben (Auslaßsteuerung offen, maximaler Wirkungsgrad, relativ
vollständige Verbrennung)? Welches Deiner Geräte verfügt überhaupt über
eine Auslaßsteuerung? Nach wievielen Betriebsstunden sieht Dein
Werkstatt-/Wartungshandbuch eine Kolbeninspektion und ggfs. einen
Kolbenwechsel vor (CR250R: alle 20h, CR125R: alle 10h)?
>> Übrigens kann man (korrekte Bedüsung vorausgesetzt)
>> durchaus auch 1:20 fahren, ohne daß es aus dem Auspuff trieft.
> Warum sollte man das tun?
Weil man ein MX-Profi ist und einen Werks-2T mit Kompressionserhöhung
regelmäßig an seiner Leistungsgrenze betreibt und gerne hätte, daß der
Kolben/Zylinder länger als die 45 Minuten eines MX1-Wertungslaufs hält?
> Mit 1:50 mit Standard-Zweitaktöl gemischt
> laufen meine alte Stihl und der AS Mäher einwandfrei, obwohl für die
> Stihl z.B. früher 1:40 vorgeschrieben war. 1:25 gabs früher auch mal,
> aber 1:20?
Lange Zeit war 1:25 die Referenzmischung bei der Honda CR125 und 250. Als
jemand, der das Teil eh nur schiebt, bin ich freilich 1:50 gefahren, mußte
aber die Bedüsung dahingehend (leicht) anpassen.
>
> Lange Zeit war 1:25 die Referenzmischung bei der Honda CR125 und 250. Als
> jemand, der das Teil eh nur schiebt, bin ich freilich 1:50 gefahren, mußte
> aber die Bedüsung dahingehend (leicht) anpassen.
Selbst die hoch getunten 125er bei mir immer nur 1:50. Allerdings nichts
unter Bel Ray oder Putoline. Und....diese Moppeds wurden nicht geschoben :-)
Gruß
Thomas
> Dir sind die subtilen Unterschiede zwischen kleinen 2T-Luftpumpen wie
> Deiner Stil (ich gehe davon aus, daß es keine HotSaw ist)
Nein, leider nicht...
> und mofaartigen
> Fortbewegungsmitteln zu einem 250er Vollcrosszweitakter mit >200PS/l aber
> schon bekannt? Wärest Du in der Lage letzteren mit seiner Nennleistung zu
> betreiben (Auslaßsteuerung offen, maximaler Wirkungsgrad, relativ
> vollständige Verbrennung)?
Wenn er ordnungsgemäss auf Strassenbetrieb umgebaut wäre, schon. Mit
albernen Stollenreifen mit zu wenig Luft drin und viel zu kurzer
Übersetzung auf rutschigem Gelände eher nicht... ;-)
> Welches Deiner Geräte verfügt überhaupt über
> eine Auslaßsteuerung? Nach wievielen Betriebsstunden sieht Dein
> Werkstatt-/Wartungshandbuch eine Kolbeninspektion und ggfs. einen
> Kolbenwechsel vor (CR250R: alle 20h, CR125R: alle 10h)?
Nie...
>>> Übrigens kann man (korrekte Bedüsung vorausgesetzt)
>>> durchaus auch 1:20 fahren, ohne daß es aus dem Auspuff trieft.
>
>> Warum sollte man das tun?
>
> Weil man ein MX-Profi ist und einen Werks-2T mit Kompressionserhöhung
> regelmäßig an seiner Leistungsgrenze betreibt und gerne hätte, daß der
> Kolben/Zylinder länger als die 45 Minuten eines MX1-Wertungslaufs hält?
Ok, das mag sein.
Gruss,
Georg
>> 250er Vollcrosszweitakter mit >200PS/l aber
>> schon bekannt? Wärest Du in der Lage letzteren mit seiner Nennleistung zu
>> betreiben (Auslaßsteuerung offen, maximaler Wirkungsgrad, relativ
>> vollständige Verbrennung)?
> Wenn er ordnungsgemäss auf Strassenbetrieb umgebaut wäre, schon.
Ordnungsgemäß? Also mit Kat und StVZO-konformen Abgaswerten (sprich:
Drosselung)? Da machst Du es Dir aber leicht. Eine Supermoto-CR250R auf
einem entsprechenden Kurs (daß Du einen Hochleistungszweitakter auf der
Autobahn ausdrehen kannst, glaube ich Dir sofort) mit Dir drauf würde ich
aber schon ausgesprochen gerne mal sehen.
>> Welches Deiner Geräte verfügt überhaupt über
>> eine Auslaßsteuerung? Nach wievielen Betriebsstunden sieht Dein
>> Werkstatt-/Wartungshandbuch eine Kolbeninspektion und ggfs. einen
>> Kolbenwechsel vor (CR250R: alle 20h, CR125R: alle 10h)?
> Nie...
Schau. Dann gibt es wohl kleine aber feine Unterschiede in der Auslegung,
die sich u. A. in den Ölbeimischungsanforderungen widerspiegeln.