ich habe gestern bei meiner Honda Transalp die vorderen Bremsbeläge
gewechselt und dabei auch die Bremskolben und den ganzen Sattel
gereinigt. Nun habe ich das Problem das die Bremse zwar wunderbar zieht
sich aber nach dem loslassen loslassen des Bremshebels nicht mehr
richtig löst. Die Bremse ist so fest das ich das Motorad kaum geschoben
bekomme. Hat jemand einen Tipp was ich dagegen unternehmen kann ?
Tristan
PS: War ein Witz.
"Stev Hempe" <stev.fe...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:avcvlm$5fa$03$1...@news.t-online.com...
> Hallo,
Hi Stev,
> Hat jemand einen Tipp was ich dagegen unternehmen kann ?
sind die Bremsbelagplatten an den Seiten lackiert, also da, wo sie
Kontakt zu den Bremszangen haben? Dann haben sich die Beläge vielleicht
in den Bremszangen verkantet. Ich hatte das mal mit Brembo-Belägen.
Nimm Schmirgelpapier oder eine breite, feine Feile und nimm etwas Lack
runter, bis die Bremse wieder problemlos löst.
Ciao, Thomas
--
thomas...@gmx.de
XJ600 '87 92Mm 'Mücke' abgemeldet
TDM850 '97 16Mm 'Postfrosch'
PGP-Key 0xA810A685 rrr#82
> Dann ist deine Kolbenrückholfeder kaputt ;)
>
> Tristan
>
>
> PS: War ein Witz.
Dein quoting-Stil auch.
Und, BTW, im hinteren Bremszylinder der SRX ist tatsächlich eine
Kolbenrück_drück_feder.
http://www.srx6.de/img/teilefiche/00000125.jpg
--
- Dirk rrr#603, DLISUGC#4, MMM auch
SRX660 + SRX600 '86 Sprint RS '00
http://www.srx6.de/ http://www.dlisugc.org/
> +--> Stev Hempe schrieb:
> | Nun habe ich das Problem das die Bremse zwar wunderbar zieht
> | sich aber nach dem loslassen loslassen des Bremshebels nicht mehr
> | richtig löst.
>
> Einfache Möglichkeit: Es ist zuviel Bremsflüssigkeit drin.
> Oder der Kolben ist festgegammelt, das hättest Du aber beim
> zurückdrücken der Kolben merken müssen.
Beim zurückdrücken hatte ich in der Tat einige Probleme,
werde wohl das ganze nochmal auseinanderfummeln und noch mal richtig
reinigen.
Vielen Dank
Stev
>Beim zurückdrücken hatte ich in der Tat einige Probleme,
Den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters hattest Du aber schon offen?
>Stev
Dirk
--
NX 650 - Schwarz, Breit, Sta^H^Hchwach - 59Mm
http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uu79/
Die Hauptursache für Geschwindigkeitsübertretungen sind Radarfallen.
> Nun habe ich das Problem das die Bremse zwar wunderbar zieht
> sich aber nach dem loslassen loslassen des Bremshebels nicht mehr
> richtig löst.
Pruef mal, ob die Belaege in den Bremszangen leichtgaengig sind. Oft muss man
die an den Seiten, wo sie in den Fuehrungen der Bremszange gleiten (sollen),
ein wenig abfeilen oder zumindest den dort befindlichen Lack wegfeilen. Auch
die Fuehrungen von altem Dreck und Rost saeubern. Dann ein _wenig_ Fett oder
Kupferpaste dort auftragen, und alles sollte wunderbar fluppen.
Wenn die Belaege aber nicht klemmen, sind wohl die Kolben fest. Mit etwas
Glueck bekommt man die gaengig, indem man sie etwas herauspumpt, mit
Bremsenreiniger und einem Lappen saubermacht, wieder zurueckdrueckt, usw.
bis sie wieder leicht gehen. Wenn man's richtig machen will, pumpt man
die Kolben ganz heraus, macht Kolben und Zylinder schoen sauber, setzt
neue Dichtungen und fullt neue Fluessigkeit ein.
Gruss,
Georg
> die Fuehrungen von altem Dreck und Rost saeubern. Dann ein _wenig_ Fett oder
NEINNEINNEIN, KEIN FETT!
> Kupferpaste dort auftragen, und alles sollte wunderbar fluppen.
Das oder die Bremskolbenmontagepaste. Aber niemals nicht FETT. Das
kann schmelzen und die Beläge rutschig machen.
> bis sie wieder leicht gehen. Wenn man's richtig machen will, pumpt man
> die Kolben ganz heraus, macht Kolben und Zylinder schoen sauber, setzt
> neue Dichtungen und fullt neue Fluessigkeit ein.
Und entlüftet nachher *graus*
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 42 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
>> bis sie wieder leicht gehen. Wenn man's richtig machen will, pumpt man
>> die Kolben ganz heraus, macht Kolben und Zylinder schoen sauber, setzt
>> neue Dichtungen und fullt neue Fluessigkeit ein.
Sehr gute Idee.
>Und entlüftet nachher *graus*
Wo ist da das Problem. Das ist (fast) genauso easy wie das Wechseln
der Bremsflüssigkeit nach der "oben Auffüllmethode". Du mußt
lediglich darauf achten, das Du vorher nicht die komplette Leitung
entleerst, dann passiert dabei überhaupt nichts und das Entlüften
ist in wenigen Minuten geschehen.
Gruss,
ToM
> Am Tue, 7 Jan 2003 11:31:31 +0100 schrieb Stev Hempe:
>
> >Beim zurückdrücken hatte ich in der Tat einige Probleme,
>
> Den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters hattest Du aber schon
> offen?
ja hatte ich.
Stev
>> die Fuehrungen von altem Dreck und Rost saeubern. Dann ein _wenig_ Fett oder
> NEINNEINNEIN, KEIN FETT!
'tuerlich. Man beachte aber das "wenig"! Also wirklich nur hauchduenn
auftragen. Mann kann's auch weglassen, Hauptsache ist, dass die Belaege
wirklich leichtgaengig sind, sie koennen eher ein wenig Spiel haben als auch
nur ansatzweise festzusitzen. Dann gehen sie nach meiner Erfahrung irgendwann
ganz fest.
>> neue Dichtungen und fullt neue Fluessigkeit ein.
> Und entlüftet nachher *graus*
Jo, watt mutt datt mutt halt. Dafuer klappts hinterher aber auch.
Gruss,
Georg
> 'tuerlich. Man beachte aber das "wenig"!
Nein, auch nicht wenig. Gar keins. Manche Gummidichtungen mögen das
nicht. Man will sich ja die frischen Dichtungen nicht gleich wieder
versauen. Daher gibt's ja extra die Montagepaste. Oder etwas
Bremsflüssigkeit drauf.
--
Ralf Kleineisel - http://www.kleineisel.de/ralf/motorrad (__)
------------------- Home of the d.r.m.-Chipsserver ____(oo)
wts#247 rrr#247 Honda CJ 250 T BMW R 80 GS / \/
dlisugc#247 wd#42 Red Cow verleiht Flüüüüüügel! /||---||
------------------------------------------------- ^^ ^^
>> 'tuerlich. Man beachte aber das "wenig"!
> Nein, auch nicht wenig. Gar keins. Manche Gummidichtungen mögen das
> nicht.
Wie soll denn das Fett von der Aussenkante des Belagtraegers an die innen im
Bremszylinder liegende Dichtung kommen?
> Man will sich ja die frischen Dichtungen nicht gleich wieder
> versauen. Daher gibt's ja extra die Montagepaste. Oder etwas
> Bremsflüssigkeit drauf.
Du meinst jetzt auf die Kolben, bevor man die einsetzt? Ja, die bzw der
Zylinder und die Dichtung werden natuerlich vor dem Einsetzen der Kolben mit
Bremsfluessigkeit eingeschmiert.
Gruss,
Georg
On Tue, 07 Jan 2003 16:09:42 +0100, Franz Waldmann wrote:
>quoting Holger Issle <Hol...@issle.de> ...
>
>>Und entlüftet nachher *graus*
>"*graus*"? Ist doch in 10min erledigt.
Das darfst du mir gerne nächstes mal bei der VFR vorführen ;-)
Marc
--
_howie_ @IRC
GSF 600N 95/98 => 34Mm VFR 98/ => 65Mm "Blue-Eye"
Ein Motorrad ist dafür da um von A über B und C wieder nach A zu fahren
und das möglichst schnell um die Runde nochmal fahren zu können
Moin,
>On Tue, 07 Jan 2003 16:09:42 +0100, Franz Waldmann wrote:
>>quoting Holger Issle <Hol...@issle.de> ...
>>
>>>Und entlüftet nachher *graus*
>>"*graus*"? Ist doch in 10min erledigt.
>
>Das darfst du mir gerne nächstes mal bei der VFR vorführen ;-)
Bremse entlüften ist echt kein Problem. Ich hab mir mal von Luise so ein
Gerätchen gekauft, wo man Unterdruck herstellen kann. Kostet nicht viel und
geht wirklich gut. Ich habe damit schon diverse Bremsen an diversen Moppeds
entlüftet - auch komplett entleerte. Zum letzten Mal bei meiner ZZR nach
wechsel auf Stahlflex. Vorn und hinten gute 5 Min.
Wieland
>'tuerlich. Man beachte aber das "wenig"! Also wirklich nur hauchduenn
>auftragen. .....
Die Bremsscheiben von meinem Auto waren an der Innenseite auch leicht
eingefettet (innenbelüftet). Nach der ersten Bremsung dachte ich, die Kiste
brennt mir ab. Ich habs nicht für möglich gehalten, dass diese Qualwolken
alle von dem bischen Fett kommen sollen.
Ich halte Fett bei diesen Temperaturen auch für suboptimal.
Wieland
>Die Bremsscheiben von meinem Auto waren an der Innenseite auch leicht
>eingefettet (innenbelüftet). Nach der ersten Bremsung dachte ich, die Kiste
>brennt mir ab.
Bist Du Dir ganz sicher dass das Fett war? Die letzten neuen
Dosenbremsscheiben die ich in der Hand hatte waren eingewachst.
--
bye
Heiko
> ich habe gestern bei meiner Honda Transalp die vorderen Bremsbeläge
> gewechselt und dabei auch die Bremskolben und den ganzen Sattel
> gereinigt. Nun habe ich das Problem das die Bremse zwar wunderbar zieht
> sich aber nach dem loslassen loslassen des Bremshebels nicht mehr
> richtig löst.
Hast du nur die Kolben gereinigt oder auch ggf. vorhandene
Führungsstifte? Ließen sich die Bremsbeläge leicht im Sattel hin und
her bewegen? Ansonsten vielleicht mal die Kanten der Belagplatte vom
Lack befreien.
Als du die neuen Beläge eingebaut hast, war da der Hauptbremszylinder
offen und hast du ggf. überschüssige Bremsflüssigkeit abgesaugt?
Ansonsten hast du nämlich jetzt auch bei losgelassenem Bremshebel
Überdruck im System.
Olaf
--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJ1200 3YA BJ93 200Mm rrr#25
Engine replaced ... up and running wonderful :-)
Die Dichtringe sitzen in einer Ringnut. In dieser Nut sammelt sich unter dem
Dichtring einiges an Schmodder an, und drückt den Ring zu fest gegen den
Kolben. Reinigen!
--
Wolfgang Horejsi WWW.FZR1000.DE
Wie schreibt man: "Vorsicht Stufe" in Blindenschrift?
> Wo ist da das Problem. Das ist (fast) genauso easy wie das Wechseln
> der Bremsflüssigkeit nach der "oben Auffüllmethode". Du mußt
> lediglich darauf achten, das Du vorher nicht die komplette Leitung
> entleerst, dann passiert dabei überhaupt nichts und das Entlüften
> ist in wenigen Minuten geschehen.
Nun, ich habe es zusammen mit einem Selberschraubenden Kumpel an einer
CB400N probiert, mit dem Ergebnis daß ich die Karre GANZ vorsichtig in
die Werkstatt zum Entlüften gebracht hab. NeNe, nie wieder. Vor allem
nicht am ABS-Gedöns meiner Dicken, da sind das ja noch mehr Elemente
in denen sich Luft sammeln kann.
>Bist Du Dir ganz sicher dass das Fett war? Die letzten neuen
>Dosenbremsscheiben die ich in der Hand hatte waren eingewachst.
Eindeutig Fett. Es sei denn, es gibt Wachs das glitscht und flutscht.
Wieland
On Tue, 7 Jan 2003 19:31:17 +0100, Wieland Frank wrote:
>Marc Wieden schrieb in Nachricht ...
>
[Entlüften]
>>Das darfst du mir gerne nächstes mal bei der VFR vorführen ;-)
>Bremse entlüften ist echt kein Problem.
Sagt dir CBS etwas?
>Als du die neuen Beläge eingebaut hast, war da der Hauptbremszylinder
>offen und hast du ggf. überschüssige Bremsflüssigkeit abgesaugt?
>Ansonsten hast du nämlich jetzt auch bei losgelassenem Bremshebel
>Überdruck im System.
Nur, wenn irgendein Depp zwischendurch überflüssigerweise aufgefüllt
hat. Soweit ich mich erinnern kann, hat der Inhalt des
Ausgleichsbehälters bei meinen Fahrzeugen immer für ein Belagleben
gereicht. Füll ich nix auf, saug ich nix ab.
FLORI
--
Member of EoA
DukeII
400 EXC aka Floriphon
Hmm, bei so einem alten Mopped gibt es da Probleme? Die kenne ich
nicht. Wenn man nur den Kolben rausdrückt, hatten ich und Freunde
noch nie Probleme. Ich hatte beim ersten Mal da zwar auch
Bedenken aber es klappte so problemlos wie die schrauberfahreneren
Freunde es meinten. Wenn hingegen die Leitung ganz leer ist, z.B. beim
Wechsel auf Stahflex, ist das eine gruselige Sache. Da werde ich
beim nächsten Mal die "Spritzenvariante" wählen.
>die Werkstatt zum Entlüften gebracht hab. NeNe, nie wieder. Vor allem
>nicht am ABS-Gedöns meiner Dicken
Da kenne ich mich nicht aus, kann mir aber erst einmal nicht vorstellen
warum es da mehr Probleme geben sollte, wenn unten im Bremssattel (und
nicht in der Leitung) die Luft ist.
Gruss,
ToM
>Sagt dir CBS etwas?
Ich ging eigentlich bisher davon aus, dass der jeweilige "CBS-Kolben" extra
entlüftet wird (also zusammen mit der jeweiligen zu betätigenden Bremse,
über einen separates Entlüftungsventil ). Sollte ich mich diesbezüglich
geirrt haben, streich mein Posting.
Wieland
Bremsbeläge dürfen an den Mtallträgern nicht im bremssattel klemmen.
Grüsse,
Mark
Stev Hempe schrieb: