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Zuviel Öl im Motor...

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Andy.Fischer

unread,
Aug 23, 2004, 12:38:21 AM8/23/04
to
Hallo.

Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach einer
kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen und stellte nach
kurzer Zeit fest, dass zuviel Öl im Motor ist (ca. 1-1.5 Liter zuviel).
Jetzt stellt sich für mich als "Nichtfachmann" die Frage, ob es reicht das
Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
Umstände bedenken muss. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es zu
irgendwelchen Schäden am Motor gekommen sein kann?


Ciao...


Juergen Linse

unread,
Aug 23, 2004, 2:09:52 AM8/23/04
to
Hi,

lass erstmal runter das Öl ! Sofern keine Dichtungen bzw. Simmerringe etc.
geplatzt sind dürfte das Mehröl keinen Schaden angerichtet haben.

Gruß KAX


"Andy.Fischer" <news...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:cgbsbt$1mj$06$1...@news.t-online.com...

Wolfgang Decker

unread,
Aug 23, 2004, 2:24:27 AM8/23/04
to
"Andy.Fischer" <news...@gmx.net> schrub:

>Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
>Umstände bedenken muss. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es zu
>irgendwelchen Schäden am Motor gekommen sein kann?

Ist mir auch schon mal passiert.
Öl abgelassen und gut war's.

lg
wode
--
"Dogs come when they're called; cats take a message and get back to
you later." - Mary Bly
Neu: Alle Daten: http://www.traumrouten.com/motorrad-bmw-r1200gs.html

Martin Brenner

unread,
Aug 23, 2004, 2:52:34 AM8/23/04
to

"Andy.Fischer" <news...@gmx.net> schrieb:

> Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
> meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach
einer
> kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen und stellte nach
> kurzer Zeit fest, dass zuviel Öl im Motor ist (ca. 1-1.5 Liter zuviel).

Wie kommen die 1 - 1,5 l Öl zuviel in den Motor?
Nicht das sich das Motoröl mit Benzin vermischt und daher der Ölstand zuviel
ist.
Das Problem hatte ich mit meiner Dose einmal.

Servus

Martin

XJ 900 S


Juergen Linse

unread,
Aug 23, 2004, 2:54:56 AM8/23/04
to

"Martin Brenner" <driver18...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:2otihtF...@uni-berlin.de...

>
> Wie kommen die 1 - 1,5 l Öl zuviel in den Motor?
> Nicht das sich das Motoröl mit Benzin vermischt und daher der Ölstand zuviel
> ist.
> Das Problem hatte ich mit meiner Dose einmal.
>
> Servus
>
> Martin

Klar, das sollte überprüft werden ! Da es sich aber um das Mopped seiner
Freundin handelt, denke ich Sie hat einfach zuviel draufgekippt ;-)

Gruß KAX


Kai Merten

unread,
Aug 23, 2004, 4:06:37 AM8/23/04
to
Am Mon, 23 Aug 2004 08:54:56 +0200 schrieb Juergen Linse:

> Klar, das sollte überprüft werden ! Da es sich aber um das Mopped seiner
> Freundin handelt, denke ich Sie hat einfach zuviel draufgekippt ;-)

Na vielleicht gibts die ja auch garnicht und er hat das nur so geschrieben
damit nicht er es war.

"Hr. Doktor, ein Freund von mir, er traut sich nicht zum Arzt zu gehen, hat
da so ein Brennen beim Wasserlassen..."

:-)

Ciao,
Kai

Volker Bartheld (SPAM only)

unread,
Aug 23, 2004, 4:09:38 AM8/23/04
to
Hi!

On Mon, 23 Aug 2004 06:38:21 +0200, "Andy.Fischer" <news...@gmx.net>
wrote :


>Jetzt stellt sich für mich als "Nichtfachmann" die Frage, ob es reicht das
>Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
>Umstände bedenken muss. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es zu
>irgendwelchen Schäden am Motor gekommen sein kann?

Kann. Ja. Je nachdem, wie der Motor ausgelegt ist, wird zuviel Oel z.B.
in den Luftfilterkasten oder durch einen Schlauch auf den Boden
geblasen, der hoehere Oeldruck kann Dichtungen beschaedigen und ggfs.
auch ein Problem mit der Kurbelwelle machen. Die mag u. U. naemlich
nicht gerne in einen Oelsee platschen. Falls Oel schaumig geschlagen
wurde, kann das Gegenteil passieren: Kolbenfresser und andere
Motorschaeden durch verstopfte Oelkanaele und zu geringen Oeldruck.

V.

Wolfgang Decker

unread,
Aug 23, 2004, 4:25:05 AM8/23/04
to
"Volker Bartheld (SPAM only)" <dr_ve...@freenet.de> schrub:

>nicht gerne in einen Oelsee platschen. Falls Oel schaumig geschlagen
>wurde, kann das Gegenteil passieren: Kolbenfresser und andere
>Motorschaeden durch verstopfte Oelkanaele und zu geringen Oeldruck.

Aber das doch nur während der Fahrt, oder?
Wenn das Ding wieder steht und das Öl auskühlt, ist es doch wieder so
wie vorher, oder?

lg
wode
--
Die meisten Menschen haben mit der Demokratie etwas missverstanden.
In einer Demokratie *darf* man eine Meinung haben.
Man muss aber nicht. Dieter Nuhr
http://www.webautor.at http://www.traumrouten.com

Robert Kovac

unread,
Aug 23, 2004, 5:16:10 AM8/23/04
to
Volker Bartheld (SPAM only) wrote:

> Kann. Ja. Je nachdem, wie der Motor ausgelegt ist, wird zuviel Oel z.B.
> in den Luftfilterkasten oder durch einen Schlauch auf den Boden
> geblasen, der hoehere Oeldruck kann Dichtungen beschaedigen u

Das interessiert mich schon lange, warum ist mit mehr Öl der Öldruck höher?

Sers,
Robert

Ralf 'Garfield' Pysny

unread,
Aug 23, 2004, 4:51:12 AM8/23/04
to

"Andy.Fischer" schrieb:

> Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
> meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach einer
> kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen und stellte nach
> kurzer Zeit fest, dass zuviel Öl im Motor ist (ca. 1-1.5 Liter zuviel).
> Jetzt stellt sich für mich als "Nichtfachmann" die Frage, ob es reicht das
> Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
> Umstände bedenken muss.

Bedenken: Wie kommt das überschüssige Öl in den Motor? Zuviel eingefüllt
oder durch Benzin (oder Kühlwasser bei wassergekühltem Motor) verdünnt?

1. Maßnahme: Sofort(!) bis zum vorgeschriebenen Stand ablassen.
Abgelassenes Öl auf Zumischungen prüfen: Dran riechen, ob Benzin drin
ist. Bei Wasserkühlung: Eine Herdplatte mit draufgelegtem Blechstück
(gegen Einbrennen) auf über 100°C erhitzen, dann ein paar Tropfen Öl auf
das heiße Blech spritzen. Gibt es ein "spratzendes" Geräusch (wie beim
Steak-Braten), ist Wasser im Öl. Reines Öl macht keine Geräusche,
sondern verläuft auf dem Blech und beginnt zu dampfen und zu stinken,
also das Blech danach gleich wieder von der Herdplatte nehmen. Ein
geringfügiges "Spratzen" wird wegen des üblichen Kondenswassers auf
jeden Fall auftreten.

Handelt es sich um reines Öl: keine weiteren Maßnahmen und hoffen, daß
der Ölstand nicht so hoch war, daß die Kurbelwelle eingetaucht ist und
das Öl aufgeschäumt hat. Sollte das Öl aufgeschäumt worden sein, sind
Fresser an diversen Schmierstellen möglich, da Ölschaum denkbar schlecht
schmiert.

Hat das Öl Beimischungen: feststellen, weshalb die Beimischungen drin
sind und nach Beseitigung der Fehler das komplette Öl wechseln. Bei
Benzin: Vergaser (Schwimmernadelventile) und Benzinhahn prüfen. Bei
Wasser: evtl. vorhandenen Öl-Wasser-Wärmetauscher prüfen, ansonsten
ziemlich sicher Zylinderkopfdichtung defekt. Nach dem Abnehmen des
Zylinderkopfes auf Freßspuren in den Zylindern prüfen. Vermischtes Öl
schmiert auch nicht besonders gut.

Den beschriebenen Symptomen nach ("zieht schlecht und läuft komisch")
sind Fresser leider recht wahrscheinlich. Mit viel Glück hat aber auch
nur der Motor das Öl durch die Kurbelgehäuse-Entlüftung angesaugt und
ist mit diesem überfetteten Gemisch schlecht gelaufen. Also mit
korrektem Ölstand nochmal den Motorlauf ausprobieren.

Viel Spaß beim Basteln.


Gruß, Garfield

--
/\./\
/ o u \ Ich bin hier nur der Kater...
\<=Y=>/
---oOO-/ " \-OOo---------------------------------------------------

Volker Bartheld (SPAM only)

unread,
Aug 23, 2004, 5:20:56 AM8/23/04
to
Hi!

>"Volker Bartheld (SPAM only)" <dr_ve...@freenet.de> schrub:
>>nicht gerne in einen Oelsee platschen. Falls Oel schaumig geschlagen
>>wurde, kann das Gegenteil passieren: Kolbenfresser und andere
>>Motorschaeden durch verstopfte Oelkanaele und zu geringen Oeldruck.

On Mon, 23 Aug 2004 10:25:05 +0200, Wolfgang Decker
<wode_mu...@hotmail.com> wrote :


>Aber das doch nur während der Fahrt, oder?

Klar nur waerend der Fahrt. Davon musste ich dank

>Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
>meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach einer

------------------------^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


>kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen

--------^^^^^^^^^^

ausgehen.

>Wenn das Ding wieder steht und das Öl auskühlt, ist es doch wieder so
>wie vorher, oder?

Ja. Allerdings braucht Oelschaum schon ein Weilchen, bis er
zusammenfaellt. Und ein Fresserchen hat man sich ruckizucki gefahren,
kaum zu glauben.

Allerdings ist das, wie ich betonen muss, der Worst-Case. Meist heist
es: Ablassen und gut ist.


Gruss,
V.

Uwe Schickedanz

unread,
Aug 23, 2004, 6:03:27 AM8/23/04
to
Kai Merten <kaim...@despammed.com> schrieb:

>"Hr. Doktor, ein Freund von mir, er traut sich nicht zum Arzt zu gehen, hat
>da so ein Brennen beim Wasserlassen..."

"Sagen sie Ihrem "Freund", wenn er sich nicht behandlen lنكt, ist er
in drei Tagen tot."

Gruك Uwe

--
http://www.mc-kw-meerane.de
http://www.mc-kw-meerane.de/privat/index.html
MZ Baghira 80 Mm, 3 * MZ TS 250
Kawa KR 1S Racetrack only, for sale

Georg Horn

unread,
Aug 23, 2004, 6:10:23 AM8/23/04
to
Andy.Fischer <news...@gmx.net> wrote:

> Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
> meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach einer
> kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen und stellte nach
> kurzer Zeit fest, dass zuviel Öl im Motor ist (ca. 1-1.5 Liter zuviel).
> Jetzt stellt sich für mich als "Nichtfachmann" die Frage, ob es reicht das
> Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
> Umstände bedenken muss.

Kommt drauf an, ob einfach zuviel Oel eingefuellt wurde (wurde in letzter
Zeit Oel gewechselt oder nachgefuellt?), oder ob Benzin in groesseren Mengen
in den Motor gelangt ist. Im zweiten Fall taet' ich das Oel wechseln, und
vor allem herausfinden warum der Sprit in den Motor laeuft. Da wird wohl
der Benzinhan und/oder die Schwimmernadelventile undicht sein.

> Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es zu
> irgendwelchen Schäden am Motor gekommen sein kann?

Wenn er nach dem Oelwechsel wieder richtig laeuft, vermutlich nicht.

Gruss,
Georg

Volker Bartheld (SPAM only)

unread,
Aug 23, 2004, 7:27:34 AM8/23/04
to
Hi!

>Volker Bartheld (SPAM only) wrote:
>> Kann. Ja. Je nachdem, wie der Motor ausgelegt ist, wird zuviel Oel z.B.
>> in den Luftfilterkasten oder durch einen Schlauch auf den Boden
>> geblasen, der hoehere Oeldruck kann Dichtungen beschaedigen u

On Mon, 23 Aug 2004 11:16:10 +0200, Robert Kovac
<robertpu...@gmx.net> wrote :


>Das interessiert mich schon lange, warum ist mit mehr Öl der Öldruck höher?

Letzlich muss die Oelpumpe das Oel ja ansaugen. Ist der Oelstand hoeher,
gelingt ihr das leichter. Vgl. Schwimmerstand im Vergaser. Ist das
Mopped mit einem Ueberdruckventil (aka "Bypassventil") am Oelfilter
ausgestattet, kann der Oeldruck natuerlich nicht ueber ein bestimmtes
Maximum hinaus ansteigen (ich setze voraus, der Filter waere der
Flaschenhals im Oelkreislauf. Moeglicherweise wird - z. B. bei neuem
Filter - das Bypasssystem aber gar nicht ansprechen). Dieser Oeldruck
ist aber auch schon das absolute Maximum, das z.B. bei einem zugesetzten
Oelfilter und kaltem/zaehfluessigen Oel erreicht wird.

Volker

Robert Kovac

unread,
Aug 23, 2004, 7:39:49 AM8/23/04
to
Volker Bartheld (SPAM only) wrote:
> On Mon, 23 Aug 2004 11:16:10 +0200, Robert Kovac
> <robertpu...@gmx.net> wrote :

>>Das interessiert mich schon lange, warum ist mit mehr Öl der Öldruck höher?
> Letzlich muss die Oelpumpe das Oel ja ansaugen. Ist der Oelstand hoeher,
> gelingt ihr das leichter.

Das spielt sich im cm-Bereich ab und ist bei Drücken von bis zu ca. 7bar
vernachlässigbar.

> Mopped mit einem Ueberdruckventil (aka "Bypassventil") am Oelfilter
> ausgestattet, kann der Oeldruck natuerlich nicht ueber ein bestimmtes
> Maximum hinaus ansteigen

Jo, eben.

> Filter - das Bypasssystem aber gar nicht ansprechen). Dieser Oeldruck
> ist aber auch schon das absolute Maximum, das z.B. bei einem zugesetzten
> Oelfilter und kaltem/zaehfluessigen Oel erreicht wird.

Eben, also nie kritisch, auch nicht bei Überfüllung. Tät ich sagen.

Sers,
Robert

Volker Pasler

unread,
Aug 23, 2004, 7:50:44 AM8/23/04
to
Hallo Volker,

ich kenn das so, daß die Ölpumpe zumindest bei gleitgelagerten Motoren
eh ein Überdruckventil hat, damit sie so ausgelegt werden kann, dass
sie auch schon bei niedrigen und mittleren Drehzahlen vollen Druck
bringt. Bei meiner CB geht das Ventil z.B. bei 3000 od. 4000U/min bei
etwa 4bar auf. Bei sehr viel zuviel Öl geht es dann vielleicht schon
ein paar Umdrehungen früher auf, der Enddruck ändert sich aber nicht.

Gruß, Volker


--
Merke: Reihenfolge beachten: ERST anhalten, DANN absteigen!

Georg Horn

unread,
Aug 23, 2004, 9:12:01 AM8/23/04
to
"Volker Bartheld (SPAM only)" <dr_ve...@freenet.de> wrote:
>>Volker Bartheld (SPAM only) wrote:

>>Das interessiert mich schon lange, warum ist mit mehr Öl der Öldruck höher?
>
> Letzlich muss die Oelpumpe das Oel ja ansaugen. Ist der Oelstand hoeher,
> gelingt ihr das leichter.

Durch die paar Zentimeter hoeheren Oelstand die den "Druck" am Ansaugsieb
der Pumpe um ein paar Millibar ansteigen lassen? *wunder*

> Ist das Mopped mit einem Ueberdruckventil (aka "Bypassventil") am Oelfilter
> ausgestattet,

Moment, hier wirfst Du imho 2 unterschiedliche Ventile durcheinander. Das
Bypassventil sitzt im Oelfilter und dient dazu, auch bei zugesetztem Oelfilter
noch einen Oelfluss zu gewaehrleisten. Das Oel geht dann am Filter vorbei
(bypass) weiter in den normalen Oelkreislauf. Sonst wuerde das Oel mit Gewalt
durch den Filter gepresst, wodurch der vermutlich in Fetzen aufgeht, die Pumpe
verstopft, und schlimmere Schaeden verursacht.

Das Ueberdruckventil sitzt zumindest bei der Yamaha TR1 im Oelfiltergehaeuse,
und macht auf wenn der Druck darin ueber 4 Bar oder sowas ansteigt (ab 4 oder 5
krpm). Dann fliesst die ueberschuessige Menge Oel direkt zurueck in die
Oelwanne. Ok, man koennte das auch als Bypass bezeichnen, weil da nicht nur
der Filter sondern der ganze Oelkreislauf bygepasst wird...

Imho sollte jeder Motor so ein Ventil haben, und das macht dann halt auf,
wenn der maximale Druck erreicht ist, selbst wenn dieser durch den hoeheren
Oelstand schon bei geringerer Drehzahl anliegen sollte als normal, was
ich aber nicht glaube.

> Moeglicherweise wird - z. B. bei neuem
> Filter - das Bypasssystem aber gar nicht ansprechen).

S.o. Aber das Ueberdruckventil.

Gruss,
Georg

Andy.Fischer

unread,
Aug 23, 2004, 10:23:41 AM8/23/04
to

Martin Brenner wrote :

> Wie kommen die 1 - 1,5 l Öl zuviel in den Motor?
> Nicht das sich das Motoröl mit Benzin vermischt und daher der Ölstand
zuviel
> ist.

Das habe ich mich auch gefragt und Sie meinte, das am Donnerstag bei Ihr die
Öllampe an der Kawa angegangen sei und Sie einfach mal ein "bischen"
nachgekippt hätte. ;-)
Dumm nur, dass ich letztens in Ihrer Garage noch `nen gut 1/3 vollen
4-Liter-Kanister Motorröl habe stehen sehen....der ist jetzt sicher leer.
;-)

Ciao....


Andy.Fischer

unread,
Aug 23, 2004, 10:44:50 AM8/23/04
to

"Kai Merten" <kaim...@despammed.com> wrote:

> Na vielleicht gibts die ja auch garnicht und er hat das nur so geschrieben
> damit nicht er es war.

> Ciao,
> Kai

Klar...nur weil Du `nen "zweifelhaften" Charakter hast, muss ich mir hier
Geschichten ausdenken, oder was? ;-)

Auf was für Ideen die Leute so kommen.... *schmunzelt*


Ciao....Andy


Dag Schulzke

unread,
Aug 23, 2004, 12:59:48 PM8/23/04
to
Juergen Linse schrieb:

> Sofern keine Dichtungen bzw. Simmerringe etc.

> geplatzt sind ...

Wie sollen denn Dichtungen und Simmerringe platzen? Jeder Motor hat eine
Gehäuseentlüftung und die Fördermenge/der Förderdruck der Ölpumpe erhöht
sich doch nicht, weil sich zuviel Öl im Motor befindet. Allenfalls
könnte das Öl schaumig geschlagen werden, wodurch die Schmierung ggf.
verhindert wird. Ausserdem könnte Öl über die Entlüftung in den
Luftfilterkasten gelangen, wo es dann über die Vergaser mit angesaugt wird.
Man verbessere mich bitte, falsch das von mir geschriebene falsch ist.

Dag

Christian

unread,
Aug 23, 2004, 2:36:32 PM8/23/04
to
On Mon, 23 Aug 2004 18:59:48 +0200, Dag Schulzke <Dag.Sc...@web.de>
wrote:

Doch, stimmt. Ich hätte es nicht besser sagen können.


Gruß Christian

RD 125 LC XS 360
RD 250 D XJ 550
RD 400 C

Christian

unread,
Aug 23, 2004, 2:36:33 PM8/23/04
to
On Mon, 23 Aug 2004 15:12:01 +0200, Georg Horn <sp...@koblenz-net.de>
wrote:


>Imho sollte jeder Motor so ein Ventil haben, und das macht dann halt auf,
>wenn der maximale Druck erreicht ist, selbst wenn dieser durch den hoeheren
>Oelstand schon bei geringerer Drehzahl anliegen sollte als normal, was
>ich aber nicht glaube.
>

Jeder (Viertakt-)Motor mit Ölpumpe, den ich kenne, hat so ein Ventil.

Christian

unread,
Aug 23, 2004, 2:36:32 PM8/23/04
to
On Mon, 23 Aug 2004 08:54:56 +0200, "Juergen Linse"
<J.L...@atcashdata.de "at entfernen"> wrote:


>
>Klar, das sollte überprüft werden !

>Da es sich aber um das Mopped seiner
>Freundin handelt, denke ich Sie hat einfach zuviel draufgekippt ;-)
>

Naja, Feminist biste gerade nicht.

Werner Schmidt

unread,
Aug 23, 2004, 1:47:00 PM8/23/04
to
Hallo Georg, hallo allerseits,

>Moment, hier wirfst Du imho 2 unterschiedliche Ventile durcheinander.

glaub' ich auch ... aber:

>Das Bypassventil sitzt im Oelfilter und dient dazu, auch bei zugesetztem
>Oelfilter noch einen Oelfluss zu gewaehrleisten. Das Oel geht dann am
>Filter vorbei (bypass) weiter in den normalen Oelkreislauf. Sonst wuerde
>das Oel mit Gewalt durch den Filter gepresst, wodurch der vermutlich in
>Fetzen aufgeht, die Pumpe verstopft, und schlimmere Schaeden verursacht.

Das glaub' ich nicht.

Üblicherweise sitzt der Ölfilter /druckseitig/ der Pumpe (wie sonst sollte er
auch in Fetzen aufgehen, soweit war das noch richtig). Seine Fetzen würden also
erstmal Richtung Lager gepreßt werden und auf dem Weg dorthin Kanäle zusetzen -
darin liegt IMO die eigentliche Gefahr. Filterbestandteile, die da durchkämen
und dann auch noch durch die Lager gepreßt würden und saugseitig an der Pumpe
wieder auftauchten dürften dann am Ölsieb hängen bleiben. Und was da durchgeht,
schadet zumindest der Pumpe nicht (jedenfalls nicht sofort).

Im übrigen hast Du die Funktion der beiden Ventile - Überdruck- und
Bypassventil - korrekt beschrieben. Bislang habe ich jedenfalls keinen Motor
mit Schmierölkreislauf gesehen, bei dem das anders gelöst wäre. Allerdings habe
ich so viele verschiedene Motorkonstruktionen nun auch noch nicht erlebt; kann
also durchaus sein, daß es andere gibt.

Gruß
Werner
--
*** MausNet - mail > 16 kb and attachments please to: ***
*** wer...@foni.net ***

Robert Kovac

unread,
Aug 24, 2004, 1:27:38 AM8/24/04
to
Dag Schulzke wrote:
> Juergen Linse schrieb:

>> Sofern keine Dichtungen bzw. Simmerringe etc.
>> geplatzt sind ...
> Wie sollen denn Dichtungen und Simmerringe platzen?

Bei zuviel Öldruck ist das schon möglich, wenn auch unwahrscheinlich.

> Jeder Motor hat eine Gehäuseentlüftung

Die hat aber nichts mit dem Öldruck zu tun, sondern nur damit daß der
Gehäusedruck nicht über den Außendruck steigt.

> Man verbessere mich bitte, falsch das von mir geschriebene falsch ist.

Das eine falsch ist falsch :-)

Sers,
Robert

Georg Horn

unread,
Aug 24, 2004, 4:00:15 AM8/24/04
to
Werner Schmidt <Werner_...@ki.maus.de> wrote:

> Das glaub' ich nicht.

Wunderte mich schon die ganze Zeit, wieso keiner Widerworte gibt. #

> Üblicherweise sitzt der Ölfilter /druckseitig/ der Pumpe (wie sonst sollte er
> auch in Fetzen aufgehen, soweit war das noch richtig). Seine Fetzen würden
> also erstmal Richtung Lager gepreßt werden und auf dem Weg dorthin Kanäle
> zusetzen - darin liegt IMO die eigentliche Gefahr. Filterbestandteile, die da
> durchkämen und dann auch noch durch die Lager gepreßt würden und saugseitig
> an der Pumpe wieder auftauchten dürften dann am Ölsieb hängen bleiben.

Und dieses verstopfen. Vielleicht ist die Gefahr auch noch nichtmal, dass der
Filter sich aufloest, sondern dass einfach der Druck im Filtergehaeuse bei
verdrecktem Filter so weit ansteigt, dass das Ueberdruckventil aufmacht, und
damit nicht mehr genug Oel in den Oelkreislauf gelangt. Deswegen wird das
Bypassventil sehr vermutlich schon bei deutlich geringerem Druck aufmachen als
das Ueberdruckventil.

Jedenfalls war der neuste Schraubertrick auf dem diesjaehrigen TR1-Treffen,
das Ueberdruckventil bei alten lange abgestandenen Motoren zu pruefen, da
bei haengendem Ventil der Oeldruck gewaltig ansteigt und u.U. der Filter
zerbroeselt, was halt irgendwas, unter anderem evtl. die Oelpumpe, verstopfen
kann.

> Bislang habe ich jedenfalls keinen Motor mit Schmierölkreislauf gesehen, bei
> dem das anders gelöst wäre. Allerdings habe ich so viele verschiedene
> Motorkonstruktionen nun auch noch nicht erlebt; kann also durchaus sein, daß
> es andere gibt.

Wie waere das bei komplett waelzgelagerten Motoren, bzw. gibt es solche
ueberhaupt?

Gruss,
Georg

Jan Kannemacher

unread,
Aug 24, 2004, 4:37:44 AM8/24/04
to
Dag Schulzke <Dag.Sc...@web.de> wrote:

>Wie sollen denn Dichtungen und Simmerringe platzen?

"Platzen" ist der falsche Ausdruck. Ein überfüllter Motor wird das
überschüssige Öl rausdrücken, wo er nur kann. Das beste mir persönlich
untergekommene Beispiel war ein alter VW Derby mit 1100er Motor, dessen
leicht verwirrte Besitzerin dreimal Öl nachgefüllt hatte, insgesamt um
die zwei Liter...immer dann, wenn sie morgens beim Wegfahren einen
Tropfen auf dem Parkplatz sah. Viel davon ging in den Luftfilter und
wurde verbrannt, aber der Motor war außen komplett verölt. Sah aus wie
eine großzügige Konservierung, beim Zerlegen zeigte sich dann, daß
sowohl die Ventildeckeldichtung als auch die Kopfdichtung hinüber waren
(kein Vorschaden), die Ölwannendichtung stellte sich nach gründlicher
Arbeit mit dem Dampfstrahler als intakt heraus.


JK'04

Robert Kovac

unread,
Aug 24, 2004, 4:50:43 AM8/24/04
to
Jan Kannemacher wrote:

> untergekommene Beispiel war ein alter VW Derby mit 1100er Motor, dessen
> leicht verwirrte Besitzerin dreimal Öl nachgefüllt hatte, insgesamt um
> die zwei Liter...immer dann, wenn sie morgens beim Wegfahren einen
> Tropfen auf dem Parkplatz sah. Viel davon ging in den Luftfilter und
> wurde verbrannt,

Klar, über die Entlüftung.

> aber der Motor war außen komplett verölt. Sah aus wie
> eine großzügige Konservierung, beim Zerlegen zeigte sich dann, daß
> sowohl die Ventildeckeldichtung als auch die Kopfdichtung hinüber waren
> (kein Vorschaden),

Das hat aber nichts mit der Ölmenge zu tun.

> die Ölwannendichtung stellte sich nach gründlicher
> Arbeit mit dem Dampfstrahler als intakt heraus.

Auch da kann ich keinen Zusammenhang mit der Ölmenge sehen.

Sers,
Robert

Thomas Dursthoff

unread,
Aug 24, 2004, 6:11:21 AM8/24/04
to
Robert Kovac schrieb:

> Bei zuviel Öldruck ist das schon möglich, wenn auch unwahrscheinlich.


Hi Robert

Eine zu hohe Füllmenge Öl erhöht aber nicht den Druck an der Pumpe. Die
Ölmenge ist der Pumpe recht wurscht, im ungünstigsten Fall wird der
Öldruck durch Schaumbildung eher geringer, was den Gleitlagern nicht
immer gut gefällt.

Gruss
Thomas

Robert Kovac

unread,
Aug 24, 2004, 6:53:31 AM8/24/04
to
Thomas Dursthoff wrote:
> Robert Kovac schrieb:

>> Bei zuviel Öldruck ist das schon möglich, wenn auch unwahrscheinlich.

> Eine zu hohe Füllmenge Öl erhöht aber nicht den Druck an der Pumpe.

Jo eh, sag ich ja.
Nur _wenn_ zuviel Öldruck da ist (Überdruckventil hin) kann's die Lager
und Dichtringe schon beschädigen.

Sers,
Robert

Olaf Erkens

unread,
Aug 24, 2004, 8:25:04 AM8/24/04
to
Hallo Robert Kovac,

> > Wie sollen denn Dichtungen und Simmerringe platzen?
>
> Bei zuviel Öldruck ist das schon möglich, wenn auch unwahrscheinlich.

Warum sollte sich wegen zu viel Öl im Sumpf denn der Öldruck im Motor
erhöhen? Den Druck bestimmt die Ölpumpe und die läuft deswegen nun mal
nicht plötzlich schneller.

Olaf


--
********************* OLAF ERKENS **********************
FJ@#RRR http://www.wiso.uni-dortmund.de/~FJ
FJR1300 RP04 BJ01 7Mm -> Thors Hammer rrr#25
FJ1200 3YA BJ93 230Mm -> sold

Robert Kovac

unread,
Aug 24, 2004, 8:27:29 AM8/24/04
to
Olaf Erkens wrote:
> Hallo Robert Kovac,

>> > Wie sollen denn Dichtungen und Simmerringe platzen?
>> Bei zuviel Öldruck ist das schon möglich, wenn auch unwahrscheinlich.
> Warum sollte sich wegen zu viel Öl im Sumpf denn der Öldruck im Motor
> erhöhen?

Hmpf. Wo behaupte ich das?

> Den Druck bestimmt die Ölpumpe und die läuft deswegen nun mal
> nicht plötzlich schneller.

Oja, wennst Gas gibst :-)

Sers,
Robert

Christian Mende

unread,
Aug 24, 2004, 1:15:30 PM8/24/04
to
On Tue, 24 Aug 2004 12:53:31 +0200, Robert Kovac
<robertpu...@gmx.net> wrote:

>Nur _wenn_ zuviel Öldruck da ist (Überdruckventil hin) kann's die Lager
>und Dichtringe schon beschädigen.


Ach, eigentlich nicht. Eher bricht der Antrieb der Ölpumpe oder
Ölfilterpatrone platzt. Bei gewissen Motoren öffnete das
Überdruckventil nicht beim Kaltstart und der Motor ging nach kurzer
Zeit wieder aus. Der Öldruck hatte die Hydrostößel auseinandergedrückt
und die Ventile schlossen nicht mehr. Folgeschäden gabs aber keine.

Juergen Linse

unread,
Aug 24, 2004, 6:11:52 PM8/24/04
to

"Andy.Fischer" <news...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:cgbsbt$1mj$06$1...@news.t-online.com...
> Hallo.

>
> Gestern kam meine Freundin und klagte über Probleme mit ihrer ZZR-600. Sie
> meinte, dass der Motor irgendwie nicht zieht und "komisch" läuft. Nach einer
> kurzen Probefahrt konnte ich Ihre Probleme nur bestätigen und stellte nach
> kurzer Zeit fest, dass zuviel Öl im Motor ist (ca. 1-1.5 Liter zuviel).
> Jetzt stellt sich für mich als "Nichtfachmann" die Frage, ob es reicht das
> Öl bis auf den vorgeschriebenen Stand abzulassen oder ob ich noch andere
> Umstände bedenken muss. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es zu

> irgendwelchen Schäden am Motor gekommen sein kann?
>

Nach den ganzen tollen Tips hier, kommt mir die Frage auf, was eine MAX Anzeige
überhaupt für einen Sinn macht ? Scheinbar sind viel Leute der Meinung, dass
zuviel Öl nix ausmacht.

Na denn, Kippt doch mal 2 Liter zuviel in eure 1000ccm Maschinen und lasst den
Gashahn 100km fliegen. Anschliessend diskutieren wir weiter.

KAX



Werner Schmidt

unread,
Aug 24, 2004, 1:29:00 PM8/24/04
to
Hallo Georg, hallo allerseits,

>Wie waere das bei komplett waelzgelagerten Motoren, bzw. gibt es solche
>ueberhaupt?

kenne ich an sich nur von Zweitaktern (bei denen sich das Problem mit der
Ölpumpe so nicht ergibt :-), kann ich aber für Viertakter nicht ausschließen.

Robert Kovac

unread,
Aug 25, 2004, 1:30:57 AM8/25/04
to
Christian Mende wrote:
> On Tue, 24 Aug 2004 12:53:31 +0200, Robert Kovac
> <robertpu...@gmx.net> wrote:

>>Nur _wenn_ zuviel Öldruck da ist (Überdruckventil hin) kann's die Lager
>>und Dichtringe schon beschädigen.
> Ach, eigentlich nicht. Eher bricht der Antrieb der Ölpumpe

Wegen, sagen wir mal 10bar? Also eigentlich nicht, außer ber sehr
filigranen Konstruktionen.

> oder Ölfilterpatrone platzt.

Hm. Also _das_ hab ich noch bie gesehen, KuWe-Lagerdichtringe wegen
hängenden Überdruckventil schon.

> Bei gewissen Motoren öffnete das
> Überdruckventil nicht beim Kaltstart und der Motor ging nach kurzer
> Zeit wieder aus. Der Öldruck hatte die Hydrostößel

Heast, das ist eine Motorrad-NG! ;-)

> auseinandergedrückt
> und die Ventile schlossen nicht mehr.

Höhö, hatte vor kurzem genau den gegenteiligen Fall.

>Folgeschäden gabs aber keine.

Dito.

Sers,
Robert

Robert Kovac

unread,
Aug 25, 2004, 1:32:13 AM8/25/04
to
Juergen Linse wrote:

> Nach den ganzen tollen Tips hier, kommt mir die Frage auf, was eine MAX Anzeige
> überhaupt für einen Sinn macht ? Scheinbar sind viel Leute der Meinung, dass
> zuviel Öl nix ausmacht.

Es macht was aus, wird aber nicht den Motor zerstören.

> Na denn, Kippt doch mal 2 Liter zuviel in eure 1000ccm Maschinen und lasst den
> Gashahn 100km fliegen. Anschliessend diskutieren wir weiter.

Nö, dann können wird die Motorräder vom Öl säubern.

Sers,
Robert

Wolfgang Decker

unread,
Aug 25, 2004, 1:45:43 AM8/25/04
to
"Juergen Linse" <J.L...@atcashdata.de "at entfernen"> schrub:

>Scheinbar sind viel Leute der Meinung, dass
>zuviel Öl nix ausmacht.

Du kannst sicherlich die Postings raussuchen, aus denen du das
rausgelesen hast. Auf die wäre ich nämlich jetzt gespannt.

lg
wode
--
"Dogs come when they're called; cats take a message and get back to
you later." - Mary Bly
Neu: Alle Daten: http://www.traumrouten.com/motorrad-bmw-r1200gs.html

Jan Kannemacher

unread,
Aug 25, 2004, 3:29:50 PM8/25/04
to
Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>>beim Zerlegen zeigte sich dann, daß
>>sowohl die Ventildeckeldichtung als auch die Kopfdichtung hinüber waren
>> (kein Vorschaden),
>
>Das hat aber nichts mit der Ölmenge zu tun.

Was Du alles weißt. Siehe "kein Vorschaden", wenn die Dichtungen etwas
gehabt hätten, wäre es mir als technischer Hauptanlaufstelle dieser
Person bekannt gewesen, defekte VDD- und Kopfdichtungen sind ja nicht
gerade unauffällig. Das außen auf dem Motor klebende Öl kam auch nicht
aus dem Luftfilterkasten, der war vergleichsweise sauber, oben und
unten.

>> die Ölwannendichtung stellte sich nach gründlicher
>> Arbeit mit dem Dampfstrahler als intakt heraus.
>
>Auch da kann ich keinen Zusammenhang mit der Ölmenge sehen.

<SEUFZ>


JK'04

Jan Kannemacher

unread,
Aug 25, 2004, 3:45:06 PM8/25/04
to
Georg Horn <sp...@koblenz-net.de> wrote:

>Wie waere das bei komplett waelzgelagerten Motoren, bzw. gibt es solche
>ueberhaupt?

Suzuki hat bei den früheren GS-Modellen zumindest den Kurbeltrieb
komplett wälzgelagert, bei den Nockenwellen weiß ich es nicht. Die alten
Ducati-Motoren mit Königswellen waren meines Wissens vollständig
wälzgelagert, inklusive der Nockenwellen. Ein Indiz dafür ist, daß Otto
Pscholka früher für diese Motoren einen Umbau von Zahnrad- auf
Eaton-Ölpumpe anbot, wodurch der normale Öldruck von bescheidenen 0,5
bis 1 bar auf 5 bar angehoben wurde.


JK'04

Florian Peter

unread,
Aug 25, 2004, 5:39:57 PM8/25/04
to
Georg Horn <sp...@koblenz-net.de> wrote:

> Wie waere das bei komplett waelzgelagerten Motoren, bzw. gibt es solche
> ueberhaupt?

KTM LC4 ist, meine ich, recht wälzgelagert. Mir wäre da kein Gleitlager
im eigentlichen Sinne aufgefallen.

FLORI
--
Nuke2&EXC400

Robert Kovac

unread,
Aug 26, 2004, 1:08:26 AM8/26/04
to
Jan Kannemacher wrote:
> Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>>>beim Zerlegen zeigte sich dann, daß
>>>sowohl die Ventildeckeldichtung als auch die Kopfdichtung hinüber waren
>>> (kein Vorschaden),
>>Das hat aber nichts mit der Ölmenge zu tun.
> Was Du alles weißt.

Ja. Ich weiß _ganz sicher_ daß du keine Ventildeckeldichtung und keine
Kopdichtung wegen zuviel Öl im Motor vernichten kannst.
Gerade bei der VDD, wo sollte da der Öldruck zum Wirken kommen?

>>> die Ölwannendichtung stellte sich nach gründlicher
>>> Arbeit mit dem Dampfstrahler als intakt heraus.
>>Auch da kann ich keinen Zusammenhang mit der Ölmenge sehen.
> <SEUFZ>

Dachte ich mir auch gerade.

Sers,
Robert

Georg Horn

unread,
Aug 26, 2004, 2:57:16 AM8/26/04
to

Und hat die ein Ueberdruckventil das den Oeldruck begrenzt?

Gruss,
Georg

Robert Kovac

unread,
Aug 26, 2004, 3:18:49 AM8/26/04
to
Georg Horn wrote:
> Florian Peter <sp...@parkett-berlin.de> wrote:

>> KTM LC4 ist, meine ich, recht wälzgelagert. Mir wäre da kein Gleitlager
>> im eigentlichen Sinne aufgefallen.
> Und hat die ein Ueberdruckventil das den Oeldruck begrenzt?

Ja, hat sie.
Ich denke daß alle neueren Motoren ein Bypassventil haben, oder kennt
wer Ausnahmen?

Sers,
Robert

Jan Kannemacher

unread,
Aug 26, 2004, 1:44:56 PM8/26/04
to
Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>Ja. Ich weiß _ganz sicher_ daß du keine Ventildeckeldichtung und keine
>Kopdichtung wegen zuviel Öl im Motor vernichten kannst.

Überleg Dir halt mal, was eine VDD macht. Ein paar 6-mm-Schrauben, mit
10 bis 12 Nm festgezogen, drücken diese Dichtung nicht sehr fest an, um
Ölnebel und von der Nockenwelle abgeschleuderte Tropfen drinnen zu
halten. Wenn das Öl nun an dieser Dichtung STEHT, weil der Motor
überfüllt ist und die Ablauföffnungen nicht ausreichen, sieht die Welt
gleich ganz anders aus. Eine VDD ist NICHT dazu gedacht oder darauf
ausgelegt, gegen einen Flüssigkeitspegel abzudichten.

>Gerade bei der VDD, wo sollte da der Öldruck zum Wirken kommen?

Es braucht nicht immer Druck, um eine Dichtung versagen zu lassen.

>Dachte ich mir auch gerade.

Ich bedaure, daß die Ölwannendichtung keine ausreichende Entschuldigung
hatte, um intakt zu bleiben.


JK'04

Robert Zimmermann

unread,
Aug 26, 2004, 2:27:13 PM8/26/04
to

"Robert Kovac" <robertpu...@gmx.net> schrieb

>Ja. Ich weiß _ganz sicher_ daß du keine Ventildeckeldichtung und keine
>Kopdichtung wegen zuviel Öl im Motor vernichten kannst.


Hmm. Stell dir mal vor: Zu viel Öl -> Schaumbildung -> ungenügende
Schmierung. Dadurch werden die Lager heiss, von den Kolben ganz zu
schweigen, und dazu noch die Aussentemperatur von 38 Grad genommen, lässt
die Temperatur des Motors derart ansteigen, dass die Kopfdichtung
durchbrennt. Wie das allerdings noch mit der VDD gehen soll, ist mir, bei
aller Fantasie, dann aber doch nicht erklärbar :-)))


Rob


Robert Kovac

unread,
Aug 26, 2004, 2:55:28 PM8/26/04
to
Jan Kannemacher wrote:
> Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>> Ja. Ich weiß _ganz sicher_ daß du keine Ventildeckeldichtung und
>> keine Kopdichtung wegen zuviel Öl im Motor vernichten kannst.
> Überleg Dir halt mal, was eine VDD macht.

Ich nehme mal an, abdichten?

> Ein paar 6-mm-Schrauben, mit
> 10 bis 12 Nm festgezogen, drücken diese Dichtung nicht sehr fest an,
> um Ölnebel und von der Nockenwelle abgeschleuderte Tropfen drinnen zu
> halten.

Oh doch, das ist absolut dicht (im Normalfall)

> Wenn das Öl nun an dieser Dichtung STEHT, weil der Motor
> überfüllt ist

Bitte, du sprachst von einem 1100er VW Motor mit 2l zuviel Öl. Damit
bekommst nicht mal die Ölwanne über Rand voll.

>und die Ablauföffnungen nicht ausreichen, sieht die Welt
> gleich ganz anders aus.

Da mußt du den Motor _bis oben_ mit Motoröl anfüllen!

> Eine VDD ist NICHT dazu gedacht oder darauf
> ausgelegt, gegen einen Flüssigkeitspegel abzudichten.

Das wird sie in deinem Beispiel auch nicht.
Sie würde es aber trotzdem locker wegstecken, nur druckfest ist sie nicht.

>> Gerade bei der VDD, wo sollte da der Öldruck zum Wirken kommen?
> Es braucht nicht immer Druck, um eine Dichtung versagen zu lassen.

Gut, haben wir also mal geklärt daß die 2l Öl zuviel den Öldruck nicht
ansteigen lassen.

> Ich bedaure, daß die Ölwannendichtung keine ausreichende
> Entschuldigung hatte, um intakt zu bleiben.

IIRC hatt der 1100er doch auch die Gummi-Metalldichtung. Die hält quasi
ewig.

Sers,
Robert


Robert Kovac

unread,
Aug 27, 2004, 12:42:32 AM8/27/04
to
Robert Zimmermann wrote:
> "Robert Kovac" <robertpu...@gmx.net> schrieb

>>Ja. Ich weiß _ganz sicher_ daß du keine Ventildeckeldichtung und keine
>>Kopdichtung wegen zuviel Öl im Motor vernichten kannst.
> Hmm. Stell dir mal vor: Zu viel Öl -> Schaumbildung -> ungenügende
> Schmierung.

Das wird nicht passieren, da der Motor zuvor schon das Öl durch die
Entlüftung rausschmeißt.
Außer dann wenn du den Motor bis oben mit Öl füllst.

> Dadurch werden die Lager heiss, von den Kolben ganz zu
> schweigen, und dazu noch die Aussentemperatur von 38 Grad genommen, lässt
> die Temperatur des Motors derart ansteigen, dass die Kopfdichtung
> durchbrennt.

Ganz ehrlich, kennst du auch nur einen solchen Fall in der Praxis?

Sers,
Robert

Jan Kannemacher

unread,
Aug 27, 2004, 2:10:32 AM8/27/04
to
"Robert Kovac" <robert[nixis]@aon.at> wrote:

>Oh doch, das ist absolut dicht (im Normalfall)

Ich bin schon wieder erstaunt, was Du alles weißt.

>Bitte, du sprachst von einem 1100er VW Motor mit 2l zuviel Öl. Damit
>bekommst nicht mal die Ölwanne über Rand voll.

Ich sehe schon, daß Du nicht verstehst, wovon ich rede.

>Da mußt du den Motor _bis oben_ mit Motoröl anfüllen!

Nein, muß ich nicht. Es "funktioniert" auch anders.

>Das wird sie in deinem Beispiel auch nicht.
>Sie würde es aber trotzdem locker wegstecken, nur druckfest ist sie nicht.

Dumm nur, daß sie es nicht wegsteckt. Aber mir vergeht gerade die Lust,
mit einem Ferndiagnosegenie wie Dir meine Zeit zu verschwenden.

>Gut, haben wir also mal geklärt daß die 2l Öl zuviel den Öldruck nicht
>ansteigen lassen.

Ich sah da keinen Klärungsbedarf. Erstaunlich, daß Du alles weißt und
trotzdem solche Offensichtlichkeiten klären mußt.

>IIRC hatt der 1100er doch auch die Gummi-Metalldichtung. Die hält quasi
>ewig.

Nein, hatte er nicht, die VDD bestand aus diesem korkähnlichen Zeug, wie
es auch BMW früher verwendete (keine Ahnung, ob sie es heute immer noch
nehmen).

Die Dichtung war infolge der Überfüllung des Motors vollständig
ölgetränkt, und - außer in Nähe der Schrauben - auch oberflächlich
ölverschmiert. Aber das habe ich mir natürlich nur eingebildet, weil
Robert Kovac weiß, daß das nicht sein kann. Selbstverständlich war die
Dichtung schon vorher völlig hinüber, weil Robert Kovac weiß, daß sie
durch Überfüllung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

<SEUFZ>


JK'04

Robert Kovac

unread,
Aug 27, 2004, 2:27:02 AM8/27/04
to
Jan Kannemacher wrote:
> "Robert Kovac" <robert[nixis]@aon.at> wrote:

>>Oh doch, das ist absolut dicht (im Normalfall)
> Ich bin schon wieder erstaunt, was Du alles weißt.

Schön für dich. Ich schraub seit 15 Jahren an VW-Häusln, kenne einige
VW-Mech's, aber nur der Herr Kannemacher hat solche Probleme. Aber du
wirst schon recht haben, wir irren uns wahrscheinlich alle.

>>Das wird sie in deinem Beispiel auch nicht.
>>Sie würde es aber trotzdem locker wegstecken, nur druckfest ist sie nicht.
> Dumm nur, daß sie es nicht wegsteckt. Aber mir vergeht gerade die Lust,
> mit einem Ferndiagnosegenie wie Dir meine Zeit zu verschwenden.

Warum tust du es dann?

> Ich sah da keinen Klärungsbedarf. Erstaunlich, daß Du alles weißt und
> trotzdem solche Offensichtlichkeiten klären mußt.

Fertig mit polemsisieren? Oder kommt noch was technisch Glaubwürdiges?

>>IIRC hatt der 1100er doch auch die Gummi-Metalldichtung. Die hält quasi
>>ewig.
> Nein, hatte er nicht, die VDD bestand aus diesem korkähnlichen Zeug,

Bei dem von dir gequoteten gings aber um die Ölwannendichtung.

> Die Dichtung war infolge der Überfüllung des Motors vollständig
> ölgetränkt, und - außer in Nähe der Schrauben - auch oberflächlich
> ölverschmiert. Aber das habe ich mir natürlich nur eingebildet, weil
> Robert Kovac weiß, daß das nicht sein kann. Selbstverständlich war die
> Dichtung schon vorher völlig hinüber, weil Robert Kovac weiß, daß sie
> durch Überfüllung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Richtig, das weiß ich. Ich weiß jetzt auch daß du relativ wenig Ahnung
hast, deshalb ist für mich EOD.

Sers,
Robert

Georg Horn

unread,
Aug 27, 2004, 4:22:25 AM8/27/04
to
Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:
> Jan Kannemacher wrote:
>> "Robert Kovac" <robert[nixis]@aon.at> wrote:
>
>>>Oh doch, das ist absolut dicht (im Normalfall)
>> Ich bin schon wieder erstaunt, was Du alles weißt.
>
> Schön für dich. Ich schraub seit 15 Jahren an VW-Häusln, kenne einige
> VW-Mech's, aber nur der Herr Kannemacher hat solche Probleme. Aber du
> wirst schon recht haben, wir irren uns wahrscheinlich alle.

Es macht halt einen gewissen Unterschied, ob man sein Wissen aus der Praxis
(und sei's aus der Landmaschinentechnik) oder aus der Auto-Bloed hat.

>>>IIRC hatt der 1100er doch auch die Gummi-Metalldichtung. Die hält quasi
>>>ewig.
>> Nein, hatte er nicht, die VDD bestand aus diesem korkähnlichen Zeug,
>
> Bei dem von dir gequoteten gings aber um die Ölwannendichtung.

Gnihi, faengt der schon wieder an sich hoffnungslos zu verhaspeln?
Jetzt werden vermutlich noch ein paar Schlaege unter die Guertellinie
und ein paar Wadenbeissereien kommen, und wenn Du Glueck hast steckt
er Dich dann ins Killfile.

>> Die Dichtung war infolge der Überfüllung des Motors vollständig
>> ölgetränkt, und - außer in Nähe der Schrauben - auch oberflächlich
>> ölverschmiert.

Klingt nach einem verzogenen Deckel.
Vielleicht war der Deckel auch einfach zu lose (oder zu fest und dadurch
verzogen) angeschraubt. Bei meinem alten Golf lief damals ein Teil des Oels,
was durch die Entlueftung in den Lufi gedrueckt wurde, auch aus diesem wieder
heraus und sabberte ueber den Motor. Da war noch nichtmal zu viel Oel drin,
der Motor war halt ein wenig fertig. Das konnte aber laut Kanne damals nicht
sein.

>> Aber das habe ich mir natürlich nur eingebildet, weil
>> Robert Kovac weiß, daß das nicht sein kann. Selbstverständlich war die
>> Dichtung schon vorher völlig hinüber, weil Robert Kovac weiß, daß sie
>> durch Überfüllung nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Klingt ja auch plausibel.

Gruss,
Georg

Robert Kovac

unread,
Aug 27, 2004, 4:43:38 AM8/27/04
to
Georg Horn wrote:
> Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>> Bei dem von dir gequoteten gings aber um die Ölwannendichtung.
> Gnihi, faengt der schon wieder an sich hoffnungslos zu verhaspeln?
> Jetzt werden vermutlich noch ein paar Schlaege unter die Guertellinie
> und ein paar Wadenbeissereien kommen, und wenn Du Glueck hast steckt
> er Dich dann ins Killfile.

Hm, kann ich dann auch nicht ändern, ich diskutiere es mit ihm eh nicht
mehr weiter, weils nix bringt. Es darf ja jeder seine Meinung haben, ob
die dann halt richtig ist oder nicht sei dahingestellt.

Sers,
Robert

Wieland Frank

unread,
Aug 27, 2004, 6:24:34 AM8/27/04
to

"Robert Kovac" <robertpu...@gmx.net> schrieb

>[.......]


>Ganz ehrlich, kennst du auch nur einen solchen Fall in der Praxis?

Schmeiss mal deinen Ironiedetektor an :-)

Wieland


Robert Kovac

unread,
Aug 27, 2004, 11:09:17 AM8/27/04
to

Zitat:


> Hmm. Stell dir mal vor: Zu viel Öl -> Schaumbildung -> ungenügende
> Schmierung.

> Dadurch werden die Lager heiss, von den Kolben ganz zu
> schweigen, und dazu noch die Aussentemperatur von 38 Grad genommen, lässt
> die Temperatur des Motors derart ansteigen, dass die Kopfdichtung
> durchbrennt.

Hm. Wenn das wirklich ironisch gemeint war dann ist mein Detektor echt hin.
Normalerweise verstehe ich Spaß wenn man ihn mir erklärt.

Sers,
Robert


Robert Zimmermann

unread,
Aug 27, 2004, 3:26:19 PM8/27/04
to

"Robert Kovac" <robert[nixis]@aon.at> schrieb

> Hm. Wenn das wirklich ironisch gemeint war dann ist mein Detektor echt
hin.
> Normalerweise verstehe ich Spaß wenn man ihn mir erklärt.
>

der Smiley hätte als Hinweis dienen könnnen :-))


Rob


Jan Kannemacher

unread,
Aug 28, 2004, 2:02:21 AM8/28/04
to
Robert Kovac <robertpu...@gmx.net> wrote:

>Schön für dich. Ich schraub seit 15 Jahren an VW-Häusln, kenne einige
>VW-Mech's, aber nur der Herr Kannemacher hat solche Probleme. Aber du
>wirst schon recht haben, wir irren uns wahrscheinlich alle.

Schön, ich biete 21 Jahre. Das bringt uns jetzt genau wohin?

>Warum tust du es dann?

Weil ich nicht wissen kann, daß Du am Allwissenheitswahn leidest.

>Bei dem von dir gequoteten gings aber um die Ölwannendichtung.

Ich sagte, daß die Ölwannendichtung noch in Ordnung war.

>Richtig, das weiß ich. Ich weiß jetzt auch daß du relativ wenig Ahnung
>hast, deshalb ist für mich EOD.

Ist schon gut, Robert. Du weißt alles, während Leute, die schon vor
solchen Motoren gestanden haben, einfach nur Deppen ohne Ahnung sind.


JK'04

Jan Kannemacher

unread,
Aug 28, 2004, 2:34:19 AM8/28/04
to
Georg Horn <sp...@koblenz-net.de> wrote:

>Es macht halt einen gewissen Unterschied, ob man sein Wissen aus der Praxis
>(und sei's aus der Landmaschinentechnik) oder aus der Auto-Bloed hat.

Ah, der Herr Horn kommt mal wieder unter seinem Stein hervorgekrochen,
wie immer mit von Kenntnis ungetrübten Behauptungen.

>Gnihi, faengt der schon wieder an sich hoffnungslos zu verhaspeln?

Nicht kichern, Dummchen, lesen. ICH verhaspele mich hier nicht.

>Jetzt werden vermutlich noch ein paar Schlaege unter die Guertellinie
>und ein paar Wadenbeissereien kommen, und wenn Du Glueck hast steckt
>er Dich dann ins Killfile.

Aber ja, Bauern-Schorsch. Wirst Du denn nie müde, über Dinge zu
schwadronieren, von denen Du rein gar nichts verstehst?

>Klingt nach einem verzogenen Deckel.
>Vielleicht war der Deckel auch einfach zu lose (oder zu fest und dadurch
>verzogen) angeschraubt.

Nein, der Deckel war absolut dicht, bis Madame den Motor um knapp 2,5
Liter überfüllte. Er war auch danach wieder dicht, als ich die
Schweinerei in Ordnung gebracht hatte. Ferndiagnosen durch Raum und Zeit
(es ist gut 10 Jahre her) funktionieren auch bei Dir nicht.

>Bei meinem alten Golf lief damals ein Teil des Oels,
>was durch die Entlueftung in den Lufi gedrueckt wurde, auch aus diesem wieder
>heraus und sabberte ueber den Motor. Da war noch nichtmal zu viel Oel drin,
>der Motor war halt ein wenig fertig. Das konnte aber laut Kanne damals nicht
>sein.

<SEUFZ>

>Klingt ja auch plausibel.

Mir ist völlig egal, wie es für Dich klingt. Tatsache ist, daß ich vor
einem 1100er Derby-Motor stand, der um 2,5 Liter überfüllt war und
dessen VDD sowie Kopfdichtung überschwemmt und undicht waren, wobei die
Undichtigkeit vorher nicht aufgetreten war. Die erwähnten Tropfen,
welche überhaupt erst zum Nachfüllen führten, kamen meiner Auffassung
nach aus dem Dichtring am Ende der Kurbelwelle, denn nach erfolgter
Reparatur war immer noch etwa 1 Tropfen/Woche unter dem Auto.

Oh, Moment. Das habe ich mir ja nur eingebildet, weil Robert Kovac weiß,
daß es nicht sein kann. Hätte ich fast vergessen.

Ihr zwei werdet euch sicher gut verstehen.


JK'04

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